Forum: FPGA, VHDL & Co. 8 Bit uC in FPGA-Projekt


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von Marq (Gast)


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Hallo Forum und gutes zum neuen Jahr!

Ich bin gerade dabei mir ein wenig Kenntnisse zu FPGA anzueignen.

Momentan mach ich uC-Projekte auf AVR und STM32. FPGA ist also recht 
neu. Dabei habe ich aus Spaß nach einem uC gesucht der im FPGA laufen 
kann. Dabei bin ich auf einem Artikel hier gestoßen der in der 
Artikelsammlung steht:
https://www.mikrocontroller.net/articles/8bit-Computer:_bo8h

Frage: ist das ein schlechter Scherz?
Wurde nach dem 1. April vergessen es zu kennzeichnen?

Warum ich das frage: schlecht dokumentiert, irgendwie immer anderst als 
es Sinn macht und somit gegen Bewährtem.

Selbst einfache Dinge sind dort kompliziert umgesetzt. Die Mnemonic 
wurde anscheinend mehrmals geändert. Wer macht sowas ausser böse 
Menschen (ok, kaputte)?

Ich würde mich aber eher für AVR-Kompatible "Softcores"(??) 
Interessieren. Gibt's sowas? Nennt man das so?

von Abyssaler Einspeiser (Gast)


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Vergiss AVR!

Such hier mal nach NEO430!

von Duke Scarring (Gast)


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Marq schrieb:
> Ich würde mich aber eher für AVR-Kompatible "Softcores"(??)
> Interessieren. Gibt's sowas? Nennt man das so?
https://www.mikrocontroller.net/articles/FPGA_Soft_Core#8_Bit_Soft_Cores

Reicht das für den Start?

Duke

von Josef G. (bome) Benutzerseite


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Marq schrieb:
> Selbst einfache Dinge sind dort kompliziert umgesetzt.

Zum Beispiel?

PS:
bo8 ist taugt nicht als µC-Ersatz, wegen fehlender Interrupts.

von Marq (Gast)


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Duke Scarring schrieb:
> Marq schrieb:
> Ich würde mich aber eher für AVR-Kompatible "Softcores"(??)
> Interessieren. Gibt's sowas? Nennt man das so?
>
> https://www.mikrocontroller.net/articles/FPGA_Soft_Core#8_Bit_Soft_Cores
>
> Reicht das für den Start?
>
> Duke

Danke! Also ist "Softcore" anscheinend doch der richtige Begriff!

Jetzt habe ich etwas zu tun! Danke nochmals!

von Marq (Gast)


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Josef G. schrieb:
> Marq schrieb:
> Selbst einfache Dinge sind dort kompliziert umgesetzt.
>
> Zum Beispiel?
>
> PS:
> bo8 ist taugt nicht als µC-Ersatz, wegen fehlender Interrupts.

Ich behaupte mal er taugt nur dazu Speicherplatz zu verbrauchen.

von Panzen (Gast)


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Marq schrieb:
> Josef G. schrieb:
>> Marq schrieb:
>> Selbst einfache Dinge sind dort kompliziert umgesetzt.
>>
>> Zum Beispiel?
>>
>> PS:
>> bo8 ist taugt nicht als µC-Ersatz, wegen fehlender Interrupts.
>
> Ich behaupte mal er taugt nur dazu Speicherplatz zu verbrauchen.

Das Projekt BO8 ist schlicht Zeitverschwendung! Alleine schon dass du 
den Artikel dir angeschaut hast, war vergeudete Lebenszeit welche dir 
niemand zurückgeben kann!

von Tim (Gast)


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Panzen schrieb:
>
> Das Projekt BO8 ist schlicht Zeitverschwendung! Alleine schon dass du
> den Artikel dir angeschaut hast, war vergeudete Lebenszeit welche dir
> niemand zurückgeben kann!

Da kann ich nur zustimmen.

Ansonsten kann die Kritik am bo8 hier angefügt werden:
Beitrag "8bit-Computing mit FPGA"

Leider lenkt der bo8-Author seit 7 Jahren nicht ein. Man kann es auch 
als abstrakte Kunst verstehen :)

von Josef G. (bome) Benutzerseite


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Tim schrieb:
> der bo8-Author

englisch: Author
deutsch: Autor

Beitrag #6098330 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6098339 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Markus F. (mfro)


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Marq schrieb:
> Danke! Also ist "Softcore" anscheinend doch der richtige Begriff!
>
> Jetzt habe ich etwas zu tun! Danke nochmals!

https://opencores.org wurde noch nicht erwähnt, glaube ich?

Da gibt's nochmals eine Latte an CPUs in unterschiedlicher Qualität (AVR 
ist, glaube ich, auch dabei, kenne aber den Status nicht aus eigener 
Erfahrung).

Wenn's egal ist, was es ist, würde ich durchaus auch eine Legacy CPU ins 
Auge fassen.

So ein Z80, z.B., ist zwar nicht der allerletzte Schrei, aber man kann 
durch die Vielzahl an Retrocomputing Projekten davon ausgehen, dass der 
Core ausgiebig getestet und stabil ist. Ebenso kann man auf unendlich 
viele, sehr gut abgehangenen Tools (Compiler, Assembler, ...) 
zurückgreifen, was bei moderne(re)n Konzepten nicht unbedingt immer der 
Fall ist.

von Weltbester FPGA-Pongo (Gast)


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Marq schrieb:
> Warum ich das frage: schlecht dokumentiert, irgendwie immer anderst als
> es Sinn macht und somit gegen Bewährtem.

Du hast jetzt genug unter deinem Pseudonym "Marq" getrollt. Wir haben 
verstanden, dass du den 8-Bitter von Joseph bashen willst und in dem 
anderen thread zu wenig Gehör bekommen hast.

Dein opening ist lächerlich und durchschaubar. Jeder andere Starter 
hätte andere Fragen gehabt und lässt sich nicht über ein Projekt aus, 
dass er in so kurzer Zeit überhaupt nicht durchschauen kann.

Marq schrieb:
> Ich behaupte mal er taugt nur dazu Speicherplatz zu verbrauchen.
Jeder UC im FPGA verbaucht unnötig Speicherplatz und Zeit, weil nahezu 
alles auch in einer optmierten FSM zu machen wäre. Viele sind nur nicht 
fähig, eine solche zu entwickeln oder zu faul.

UCs im FPGA sind eine Notlösung und haben mit dem eigentlichen FPGA und 
digitaler Schaltungstechnik nichts zu tun.

von Josef G. (bome) Benutzerseite


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Tim schrieb:
> Da kann ich nur zustimmen.

Und wieder eine abwertende Äusserung ohne jede Begründung,
wie so viele von verschiedenen unangemeldeten Usern.

> Ansonsten kann die Kritik am bo8 hier angefügt werden:

Den Code für die bo8-CPU habe ich im Laufe der Jahre
schrittweise verbessert. Die aktuelle Version sollte
auch für FPGA-Fachleute akzeptabel sein.
8bit-CPU: bo8

Der Code für das Gesamtsystem hat vielleicht qualitative
Mängel. Aber er funktioniert und taugt immerhin für ein
fehlerfrei funktionierendes Prototyp-Gerät.

: Bearbeitet durch User
von Karl (Gast)


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Marq schrieb:
> Frage: ist das ein schlechter Scherz?

Ja, warum?

Marq schrieb:
> Wurde nach dem 1. April vergessen es zu kennzeichnen?

Aprilscherze kennzeichnen? Soweit kommts noch.

von S. R. (svenska)


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Markus F. schrieb:
> So ein Z80, z.B., ist zwar nicht der allerletzte Schrei, aber man kann
> durch die Vielzahl an Retrocomputing Projekten davon ausgehen, dass der
> Core ausgiebig getestet und stabil ist.

Zudem gibt es für den Z80 ein sehr ausführliches Testprogramm (z80exer), 
ebenso für den i8080. Wenn das ordentlich durchläuft, dann ist der Core 
schon ordentlich. Was nicht getestet wird, ist Hardware-Interaktion 
(also Interrupts, I/O-Zugriffe und der BUSREQ-Kram).

von Thomas (Gast)


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Josef G. schrieb:
> Tim schrieb:
> Da kann ich nur zustimmen.
>
> Und wieder eine abwertende Äusserung ohne jede Begründung,
> wie so viele von verschiedenen unangemeldeten Usern.

Für wen nur die Zustimmung zählt der kann natürlich von vornherein 
keinerlei Begründung gegenteiliger Meinung gelten lassen. Wie so viele!

von pumuggl (Gast)


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> So ein Z80, z.B., ist zwar nicht der allerletzte Schrei

Der Z80 ist eine hirntote Architektur des einziger Seinszweck
es war, dem 8080 das Wasser abzugraben.
Dem muss man in eigenen Projekten nicht auch noch huldigen,
sondern sollte an den Einsatzzweck angepasste Cores benutzen.

von Markus F. (mfro)


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pumuggl schrieb:
> Der Z80 ist eine hirntote Architektur des einziger Seinszweck
> es war, dem 8080 das Wasser abzugraben.

Was sie - wahrscheinlich völlig grundlos - als (gemessen an der Grösse 
des Gesamtmarkts) bisher mit Abstand erfolgreichste CPU-Architektur ja 
locker hingekriegt hat.

Ansonsten Danke.

Dass es Hirntote so weit bringen, macht mir jetzt echt Hoffnung für die 
NATO...

von S. R. (svenska)


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pumuggl schrieb:
> Dem muss man in eigenen Projekten nicht auch noch huldigen,
> sondern sollte an den Einsatzzweck angepasste Cores benutzen.

Wenn es einen Einsatzzweck jenseits des Selbstzwecks gibt, dann ja. Gibt 
es hier aber nicht, daher ist dein Einwurf an dieser Stelle leider 
ähnlich sinnvoll wie die von dir beschriebene Characterisierung des Z80.

Mir wäre jedenfalls kein Betriebssystem bekannt, welches bei ähnlicher 
Größe wie CP/M auf Systemen ähnlicher Größe und unterschiedlichster 
Hardware einen Basissatz an Anwendungen bietet.

von pumuggl (Gast)


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> Mir wäre jedenfalls kein Betriebssystem bekannt, welches bei ähnlicher
> Größe wie CP/M auf Systemen ähnlicher Größe und unterschiedlichster
> Hardware einen Basissatz an Anwendungen bietet.

Das ist fuer einen im FPGA embedded Core voellig irrelevant.

> Selbstzwecks

ist der Bruder von Gemeinnutz, Eigennutz, Nichtsnutz.

von Fitzebutze (Gast)


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Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6098389:
> Jeder UC im FPGA verbaucht unnötig Speicherplatz und Zeit, weil nahezu
> alles auch in einer optmierten FSM zu machen wäre. Viele sind nur nicht
> fähig, eine solche zu entwickeln oder zu faul.
>
> UCs im FPGA sind eine Notlösung und haben mit dem eigentlichen FPGA und
> digitaler Schaltungstechnik nichts zu tun.

Ziemlicher Nonsense, mit Verlaub.
Verweigerungshaltung lässt grüssen?
Vielleicht meinst du ja aber auch nur besagte 8-bitter. Die muss man 
sich auf einem Fpga wirklich nur unter speziellen Randbedingungen antun.
Ansonsten: ich habe eher den Eindruck, daß die wenigsten in der Lage 
sind, eine CPU zu designen. Unwartbare FSM findet man hingegen zu Hauf.

Wer ist hier jetzt bloß der Troll...

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