Dieser Thread soll folgende älteren Threads ersetzen und fortführen Beitrag "EPJ14 S. 19: Ein 8bit-Rechner auf dem Spartan-3A-Starterkit " Beitrag "Ein 8bit-Rechner auf dem Spartan-3A-Starterkit" Zu dem Projekt gibt es den Artikel http://www.mikrocontroller.net/articles/8bit-Rechner Projekt-Website: http://www.bomerenzprojekt.de Positive Eigenschaften der historischen 8bit-Heimcomputer sind: Man kann sie auch ohne langes Studium vollständig verstehen. Man hat direkten Zugriff auf die Hardware ohne zwischengeschaltetes Betriebssystem. Man kann auch als Laie IO-Hardware basteln. Es gibt kein Multitasking, der Zeitablauf ist übersichtlich. Dem stehen auf der Negativ-Seite gegenüber der kleine Adressraum und einige unschöne Eigenschaften der CPUs. Beim 6502: Der 8bit breite Stackpointer und die nur 8bit breiten Index-Register; die Abhängigkeit der Dauer eines Verzweigungs-Befehls von der Frage, ob das Sprungziel im selben 256-Byte-Bereich liegt. Beim Z80 die nicht so leicht berechenbaren Laufzeiten und das teils unschöne Befehlsformat, zB. bei der Adressierungsart IX+d. Das von mir erarbeitete Projekt eines 8bit-Rechners soll kein Retro-Projekt sein. Der Rechner soll ein moderner Rechner sein. Wesentlich ist dabei der erweiterte Adressraum der CPU. Realisierungen des Rechners gibt es nun neben dem Spartan-3A- Starterkit auch auf dem Spartan-3E-Starter Board und auf dem Nexys2 Board. Es ist mir wichtig, mit dem Titel dieses neuen Threads von der Beschränkung auf das S3A-Board wegzukommen.
Es gibt nun auch eine Realisierung auf dem Altera DE1 Board / Cyclone2 Starter Board.
Gast
#3205973
Es ist gaanz lang her, da war ich derjenige, welcher die Strippen unter Vaters Märklin-Eisenbahn zog. Kurz genug war ich, um unter den Holzplatten die Elektrik zu erledigen, welche beiläufig ein fürchterliches Durcheinander war. Litzen von Weichen, Schienen, Lampen, Hausbeleuchtungen usw. Sicher interessant anzuschauen, aber außer für den/die Bauer oder Betreiber des Ganzen völlig sinnlos, nicht übertragbar auf irgendeine vergleichbare Anlage, nicht demontier- oder zusammensetzbar. Für den außenstehenden Betrachter in gewisser Weise faszinierend, auch nett anzuschauen, das war's dann aber auch schon. Genauso kommt mir das hier vor, es dient der Befriedigung Deines Spieltriebs, besitzt keinerlei Nutzwert und ist so unübersichtlich wie der Kabelverhau, den ich damals produziert hab'. Has Du denn irgendeinen Mitstreiter, Nachahmer oder auch nur jemand, der ansatzweise versucht hat zu verstehen, was Du da an Eisenbahschienen und Kabel zusammenfrickelst? Was bedeutet dann: "soll kein Retro-Projekt sein", "soll ein moderner Rechner sein"? Vor allem das "soll", isses nun, oder isses nicht? Was ist "modern"? Meines Erachtens ist das Ding eine Retro-Bastelei und modern wär's vor 25 Jahren gewesen. Nur wär' vor 25 Jahren ein frei verfügbares FPGA, wo in unserer Zeit Dein Gebastel reinpasst, damals ein außerirdisches Artefakt gewesen. Wenn Du Spass dran hast, nur zu, wenn der Weg das Ziel ist, dann führ' auch weiterhin hauptsächlich Selbstgespräche und bastel weiter an Deiner Eisenbahn, aber versuch' doch bitte nicht den Eindruck zu erwecken, dass das irgendetwas Anderes als Dein privates Gebastel ist oder wird. Und da ist's doch völlig wurscht, auf welchem Board das letztendlich läuft.
MWS schrieb: > ... völlig wurscht, auf welchem Board das letztendlich läuft. Vielleicht hat ja jemand ein altes S3E-Starter/Nexys2/DE1 und weiss nicht, was er damit anfangen soll. Je mehr verschiedene Boards es gibt, umso höher die Chance, dass jemand das System nachbaut.
Tut mir leid, aber deine Website ist ja mal schlimm.. Ist es so kompliziert, alle notwendigen Dateien für ein Board zusammen in je eine ZIP zu stecken und dabei die Dateiendungen beizubehalten?
@Josef: Biete doch mal einen guten FPGA Kurs an, der würde hier möglicherweise mehr Interesse finden. Dennis
Gast
#3209431
Dennis S. schrieb: > @Josef: Biete doch mal einen guten FPGA Kurs an, der würde hier > möglicherweise mehr Interesse finden. Haha, hast du mal in seinen "VHDL" Code geguckt?
MWS schrieb: > Meines Erachtens ist das Ding eine Retro-Bastelei und > modern wär's vor 25 Jahren gewesen. Bereits die derzeitige Realisierung hat 512 KByte RAM. Vor 25 Jahren wäre das bei einem 8bit-Rechner nicht möglich gewesen. Die Kombination von einfacher 8bit-CPU und großem wahlfrei durch die CPU adressierbarem Speicher gibt es bisher am Markt nicht. Ausserdem möchte ich behaupten, dass der Befehlssatz der CPU besser ist als der Befehlssatz der historischen Prozessoren. Und dann ist da noch der Zeichensatz mit hexadezimalem Ziffernsatz. Die Ablösung des Dezimalsystems durch das Hexadezimalsystem ist nur eine Frage der Zeit, das ist sicher. Ich meine, die Ersetzung der als Ziffern verwendeten Zeichen A..F durch spezielle Ziffernzeichen ist der jetzt anstehende Schritt. Die Zeichen sind modifizierte Versionen der bisher verwendeten Zeichen A..F, man muss also nicht umlernen. Auch dieser Zeichensatz ist alles andere als retro.
Gast
#3210961
Josef G. schrieb: > Bereits die derzeitige Realisierung hat 512 KByte RAM. Vor > 25 Jahren wäre das bei einem 8bit-Rechner nicht möglich gewesen. Du kapierst es nicht und bastelst weiter an Deiner Eisenbahn. > Die Kombination von einfacher 8bit-CPU und großem wahlfrei durch > die CPU adressierbarem Speicher gibt es bisher am Markt nicht. Hat wohl auch niemand darauf gewartet. > Die Ablösung des Dezimalsystems durch das Hexadezimalsystem ist nur > eine Frage der Zeit, das ist sicher. Ich meine, die Ersetzung der als > Ziffern verwendeten Zeichen A..F durch spezielle Ziffernzeichen ist > der jetzt anstehende Schritt. Die Zeichen sind modifizierte Versionen > der bisher verwendeten Zeichen A..F, man muss also nicht umlernen. Da bist Du genauso auf dem Holzweg, wie mit Deinem Gebastel. Ich find' ja Deine Hartnäckigkeit beachtlich, wobei das Ganze den Eindruck der Zwanghaftigkeit erweckt. Letztendlich ist das alles nur Dein eigenes Ziel, Deine eigene Beschäftigungstherapie. Da ist nix Innovatives drin, Du bastelst nach, was bereits bekannt ist, mit Mitteln, die jetzt verfügbar sind. Was anderes, als per Definition "Retro" soll das also sein?
Gast
#3210964
Na ja solch trockene Materie verlangt schon eine gewisse Hartnäckigkeit. @Josef: Welchen konkreten Einsatzzweck hat Dein Computer? Kann es sein dass Du den völlig aus den Augen verloren hast?
Barnabas schrieb: > Welchen konkreten Einsatzzweck hat Dein Computer? Er ist zunächst für Hobbyisten gedacht. Wenn viele Hobbyisten ihn verwenden, wird vielleicht auch einer eine ernsthafte Anwendung dafür finden. Ich selber weiß derzeit keine.
Gast
#3210992
Josef G. schrieb: > Er ist zunächst für Hobbyisten gedacht. Wenn viele Hobbyisten > ihn verwenden, wird vielleicht auch einer eine ernsthafte > Anwendung dafür finden. Ich selber weiß derzeit keine. Gerade der von Dir anvisierte "Kundenkreis" interessierter, fähiger Hobbyisten bastelt doch lieber an eigenen Lösungen. Das macht einfach mehr Spaß- genauso wie Dir mit Deiner. Alle anderen Leute haben eine konkrete Anwendung mit erworbener Hardware im Sinn- von der nicht mal Du eine Vorstellung hast. Und haben kannst. Denn die Mikrocontroller von heute stellen Dein Projekt locker in den Schatten, hinsichtlich Leistung, Stromverbrauch, Größe, Preis ... So könnte man es höchstens als Machbarkeitsstudie bezeichnen. Aber solange Du Deinen Spaß dran hast hats wenigstens den einen Sinn :-)
Barnabas schrieb: >... bastelt doch lieber an eigenen Lösungen. Vielleicht hat ja jemand eine altes Exemplar eines der 4 FPGA-Boards und sucht dafür eine Verwendung.
Gast
#3212253
Josef G. schrieb: > Die Ablösung des Dezimalsystems durch das Hexadezimalsystem ist nur > eine Frage der Zeit, das ist sicher. Geht das schon wieder los. Junge, du hast nen schweren Realitätsverlust!
Hallo Josef, zunächst möchte ich meine Hochachtung dafür aussprechen, dass Du solch ein Projekt überhaupt auf die Beine gestellt hast und auch durchziehst! Nach kurzem Studium Deiner Quelltexte und Beschreibungen muss ich mich aber auch dem Vergleich mit der privaten Eisenbahnanlage anschließen. Leider sind einige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Open-Source-Projekt oder gar eine kommerzielle Nutzbarkeit nicht erfüllt. Um eigene Arbeiten aufsetzen zu können, müsste man Deine Quelltexte grundlegend überarbeiten, da sie schlecht strukturiert sind. Der CPU-Simulator besitzt nur eine einzige Funktion: main. In selbiger ist alles enthalten: plain X11, Dateioperation, Simulator, Bedienung. Um auch nur die Chance auf eine Erweiterung zu haben, muss man eine vollständige Separation der Funktionalitäten durchführen. Zwar mag das bisherige Konzept für den derzeitigen Anwendungsfall (minimalistischer Simulator für händisch gesteuerte Abläufe) ausreichen, aber ein moderner Simulator sollte auch skriptgesteuert arbeiten, um Regressionstests durchführen zu können. Du erhebst selbst den Anspruch, einen modernen Prozessor erschaffen zu haben. Zwar mag er neu sein, aber leider basierend auf Konzepten der frühen siebziger Jahre. Um einen wirklich modernen Prozessor zu entwickeln, sollte nicht die händische Programmierbarkeit in Assembler im Vordergrund stehen, sondern die Eignung als Zielsystem für Compiler. Und da muss man auch statistische Untersuchungen betreiben, wie es z.B. ARM bei der Überarbeitung des Thumb- zum T2-Befehlsatz getan hat. Ich gehe noch konkret auf ein paar Äußerungen ein. Josef G. schrieb: > Bereits die derzeitige Realisierung hat 512 KByte RAM. Vor 25 > Jahren wäre das bei einem 8bit-Rechner nicht möglich gewesen. Doch, bereits der HD64180 hatte solche Adressierungsmöglichkeiten, siehe: http://en.wikipedia.org/wiki/HD64180 Der Zilog Z800 wurde leider nie als Serienprodukt hergestellt, sondern nur ein paar Entwicklungmuster. Auch er war ein "aufgebohrter Z80" mit einigen sehr, sehr interessanten Eigenschaften. Zilog lizensierte später jedoch den HD64180. Wenn Du den Anspruch erhebst, Dein Prozessor sei neuartig, musst Du ihn mit aktuellen Produkten vergleichen und nicht krampfhaft mit Produkten, deren Konzepte auch schon vor 25 Jahren veraltet waren. Beachte, dass die achtziger Jahre z.B. auch die 68xxx, ARM, MIPS, SPARC hervorbrachten! > Die Kombination von einfacher 8bit-CPU und großem wahlfrei durch > die CPU adressierbarem Speicher gibt es bisher am Markt nicht. Das ist grundlegend falsch. Du hast Dich offenbar nicht mit hinreichend vielen Prozessorfamilien vertraut gemacht. > Ausserdem möchte ich behaupten, dass der Befehlssatz der CPU > besser ist als der Befehlssatz der historischen Prozessoren. Ein ehemaliger Kollege von mir hat sehr fundierte Studien zur Codedichte von Befehlssätzen durchgeführt. Der Favorit war hierbei die M16C-Familie von Mitsubishi/Renesas. Speicherbänke sind nur eine äußerst üble Krücke, deren Nachteile sich zeigen, wenn man mit Interrupts arbeitet und es keine "Schattenregister" o.ä. gibt, in denen eine andere Bankkonfiguration verwendet wird. Wir sehen ja auch an den frühen PCs, welche Probleme durch Adressraumerweiterungen verursacht werden, siehe z.B. das ominöse A20-Gate oder die Konfiguration der DMA-Controller. Eine Prozessorarchitektur, die hierfür keine wirklich sehr guten Lösungswege aufweist, ist nicht modern, sondern nur mit sehr viel Wohlwollen als "retro" zu bezeichnen. > Die Ablösung des Dezimalsystems durch das Hexadezimalsystem ist nur > eine Frage der Zeit, das ist sicher. Das mag sein, aber vorher wird sich noch entweder Esperanto oder Volapük als Weltsprache durchsetzen. Vielleicht besitzt ein Großteil der Menschheit aber auch ein bislang unentdecktes Gen, welches in Kürze zu einer weit verbreiteten Tetra- oder Oktodaktylie führt. Dann würden natürlich die Kinder weltweit gleich mit dem "richtigen" Zahlensystem beginnen. Die Einführung des "Neugrades" mit 100° oder 400° pro Vollkreis war ja auch von durchschlagendem Erfolg gekrönt. Gruß, Andreas
Gast
#3212540
Andreas Schweigstill schrieb: > Gruß, > Andreas Da hast du gerade einen wirklich langen Beitrag vergeudet. Schau dir mal seine anderen Threads an, in denen es schon im das gleiche Thema ging. Dann wirst du feststellen, dass du nicht durch seinen Wahrnehmungsfilter dringen wirst. Alles was nicht in seine Sicht der Realität passt, nimmt er einfach nicht wahr.
@ Andreas Schweigstill Danke für die sachliche Argumentation. > müsste man Deine Quelltexte grundlegend überarbeiten Die Aussage bezieht sich offenbar vor allem auf das von mir so genannte Emulationsprogramm. Und da kann ich nur sagen: Bitte sehr, nur zu. Ich sage auf meiner Website ausdrücklich, dass ich nicht den Anspruch erhebe, über die Nutzung der C-Quelltexte zu bestimmen. Wenn jemand das Emulationsprogramm überarbeiten will, habe ich nichts dagegegen, ich würde es sogar begrüßen. > Um einen wirklich modernen Prozessor zu entwickeln, sollte nicht > die händische Programmierbarkeit in Assembler im Vordergrund > stehen, sondern die Eignung als Zielsystem für Compiler. Befehlssätze für 16/32/64-Bit-CPUs sind wohl unvermeidlich so komplex, dass Assembler-Programmierung nichts für den Alltag ist. Das gilt nicht für 8bit-CPUs, und für Hobbyisten ist Assembler-Programmierung das einzig wahre. > Speicherbänke sind nur eine äußerst üble Krücke, deren > Nachteile sich zeigen, wenn man mit Interrupts arbeitet Demnach passt das Bank-Konzept der CPU zu der Tatsache, dass die CPU keine Interrupts hat. Wobei ich zugeben muss, dass die fehlenden Interrupts vielleicht ein Schwachpunkt der CPU sind. Die CPU ist ausgelegt für exakt berechenbare Programmlaufzeiten. Anstelle von Timern verwendet man den CPU-Takt zur Realisierung vorgegeber Zeitintervalle. Entsprechende Software zu schreiben ist nur anfangs mühsam und gewöhnungsbedürftig. Ich habe den Verzicht auf Interrupts selber nicht vollständig durchdacht. Ich würde mir erhoffen, dass Hobbyisten an dem System ausprobieren, wie weit man ohne Interrupts kommt. > Wir sehen ja auch an den frühen PCs, welche Probleme > durch Adressraumerweiterungen verursacht werden Diese Probleme entstehen, wenn sich bei einer CPU mit großem linearem Adressraum im nachhinein herausstellt, dass der Adressraum doch nicht ausreicht. Gerade das wird bei meiner CPU vermieden, indem die seitenweise Adressierung von vornherein eingeplant ist. > Das mag sein, aber vorher wird sich noch entweder > Esperanto oder Volapük als Weltsprache durchsetzen. Wenn es gelänge, den vorgeschlagenen Zeichensatz zu etablieren, könnte dies zu einer schleichenden Ausbreitung des Hexadezimal- systems im Alltag führen. Vielleicht geht dann alles auf einmal viel schneller als man heute meint.
Gast
#3212622
Josef G. schrieb: > Wenn es gelänge, den vorgeschlagenen Zeichensatz zu etablieren, > könnte dies zu einer schleichenden Ausbreitung des Hexadezimal- > systems im Alltag führen. Das ist doch hanebüchener Unsinn. Warum sollte man einen Riesenschaden volkswirtschaftlicher Natur erzeugen, nur um die Kompatibilität der menschlichen Rechenweise zum Computer zu schaffen? Das Ziel ist, dass der Rechner dem Menschen dient und nicht umgekehrt. Wobei es bei Dir bereits umgekehrt ist, Du bist nur noch der Sklave Deines Albtraums in VHDL, Du dienst bereits der Maschine :D Du glaubst Visionen zu haben, kannst aber nicht mal über Deinen recht kleinen Pappkarton, der Dir als Gefängnis dient, hinaus schauen. Damit meine ich Deine Manie etwas hinterherzuhängen, was keinerlei Zukunft hat. Nur weil Du bereits einen Riesenaufwand getrieben hast und nur weil Du es Dir selbst nicht eingestehen kannst und willst, dass diese Sache ebenso Sinn-, wie Visions-los ist, vermeidest Du es, Dich oder die Sache selbst zu hinterfragen oder auch nur ansatzweise objektiv zu betrachten. Und deswegen wirst Du genauso wie bisher mit Scheuklappen weitermachen und deswegen wirst Du auch aus jeder Antwort nur das rauslesen was Dir geeignet erscheint. Ahab, Du bist zu bedauern.
MWS schrieb: > Warum sollte man einen Riesenschaden > volkswirtschaftlicher Natur erzeugen, nur um die Kompatibilität der > menschlichen Rechenweise zum Computer zu schaffen? Die Sonderstellung des Hexadezimalsystems ist nicht eine Folge der Tatsache, dass Computer binär rechnen. Sie ist eine mathematische Tatsache. Es ist umgekehrt so, dass Computer binär rechnen, weil das Dual/Hexadezimal-System seine mathematische Sonderstellung hat. Es geht also nicht darum, die menschliche Rechenweise den Computern anzupassen, sondern der mathematischen Sonderstellung des Hexadezimalsystems. Siehe dazu den Link unten auf der Startseite meiner Website.
Gast
#3212671
Josef G. schrieb: > Siehe dazu den Link unten auf der Startseite meiner Website. Der Link führt zu einem Forum, in dem Du lediglich Deine Wirrungen weiterverbreitest, mit dem Hinweis auf den wundersamen 8-Bit Rechner. > Es geht also nicht darum, die menschliche Rechenweise den > Computern anzupassen, sondern der mathematischen Sonderstellung des > Hexadezimalsystems. Zitat aus dem Thread dort: > Durch die Prägung auf das Dezimalsystem wird die breite Mehrheit > der Menschen davon abgeschreckt, Computer zu verstehen. Weiteres Zitat: > Es ist deshalb schwer vorstellbar, dass Computer jemals in einem > anderen Zahlensystem rechnen werden, auch nicht in tausend Jahren. Wenn ich mir so anschaue, wie weit Du aus Deiner Pappschachtel raus sehen kannst, bzw. wie klein die eigentlich ist, so würd' ich solche Vorhersagen an Deiner Stelle nicht machen. Vorhersagen und Visionen, die mehr als ein, zwei Monate in die Zukunft gehen, sind dann schon wagemutig von Dir, von tausend Jahren zu sprechen ist völlige Selbstüberschätzung :D
Gast
#3212736
Könnte man bitte mit den Beleidigungen und Schmähungen aufhören! Wenn es zur Sache nichts mehr zu sagen dann schweigt eben. So was wie "Du glaubst Visionen zu haben, kannst aber nicht mal über Deinen recht kleinen Pappkarton, der Dir als Gefängnis dient, hinaus schauen." und "Das ist doch hanebüchener Unsinn" sowie "Und deswegen wirst Du genauso wie bisher mit Scheuklappen weitermachen und deswegen wirst Du auch aus jeder Antwort nur das rauslesen was Dir geeignet erscheint. Ahab, Du bist zu bedauern" sind reine Beschimpfungen die die ohnehin belastete Diskussion nur noch weiter vergiften. MfG,
Gast
#3212841
Fpga Kuechle schrieb: > sind reine Beschimpfungen die die ohnehin belastete Diskussion nur noch > weiter vergiften. Sind wir hier im Waldorfkinderkarten? Wenn jemand sich hinstellt und voller Überzeugung und zum wiederholten Male Unsinn von sich gibt, wird man ihm doch wohl sagen dürfen, dass es ebend Unsinn ist. Das sind keine Beschimpfungen, das ist einfach nur die Wahrheit, ohne Weichspühlpädagogikfilter.
Gast
#3212902
Klaus schrieb: > Fpga Kuechle schrieb: >> sind reine Beschimpfungen die die ohnehin belastete Diskussion nur noch >> weiter vergiften. > > Sind wir hier im Waldorfkinderkarten? Wenn jemand sich hinstellt und > voller Überzeugung und zum wiederholten Male Unsinn von sich gibt, wird > man ihm doch wohl sagen dürfen, dass es ebend Unsinn ist. Das sind keine > Beschimpfungen, das ist einfach nur die Wahrheit, ohne > Weichspühlpädagogikfilter. Wenn jemand sagt das 1 + 1 = 3 ist dann ist das falsch und darauf kann man ihn hinweisen. Dagegen jemanden als borniert und engstirning dazustellen wie in: "Da von Dann wirst du feststellen, dass du nicht durch seinen Wahrnehmungsfilter dringen wirst. Alles was nicht in seine Sicht der Realität passt, nimmt er einfach nicht wahr" ist keine Richtigstellung oder ein Hinweis sondern einfach nur Diffamierung und unnötig. Respektvolle Diskussion hat nix mit Kindergarten zu tun sondern ist eine ganz normale Umgangsform.
Gast
#3212921
Fpga Kuechle schrieb: > Wenn es zur Sache nichts mehr zu sagen dann schweigt eben. Dann solltest Du Deinen Ratschlag beherzigen, denn im Gegensatz zu meinem Post, was sich auf eine Sache bezog, welche der TE ja selbst zur Diskussion brachte, ist Dein Versuch andere Mitgliedern zu maßregeln, nicht sachbezogen. Fpga Kuechle schrieb: > die die ohnehin belastete Diskussion Entweder der TE redet mit sich selbst oder falls sich ein anderes Mitglied erbarmt und fundierte Argumente bringt, dann werde ausschließlich diejenigen Positionen daraus vom TE aufgegriffen, welche dieser für seine verquere Argumentationskette brauchen kann, alles andere wird ignoriert. Was soll denn das noch mit Diskussion zu tun haben? Wenn man sich mal vorstellt, wie lange es von den allerersten Anfängen bis zum heutigen Stand der Technik gedauert hat, der TE dagegen glaubt zu wissen, wie's in 1000 Jahren aussieht, gleichzeitig wie ein Verbissener an etwas Altem arbeitet und bei der Gelegenheit gleich noch das Dezimalsystem für obsolet erklärt, weil in seinen Augen hexadezimal gerechnet werden soll, dann ist's angebracht klar und deutlich zu sagen, dass dieser Kaiser keine Kleider an hat. Da muss auch niemand gebauchpinselt werden, denn wenn er seine Sache zur Diskussion stellt und dann auch noch solche abstrusen Ideen anbringt, dann sollte er mit der Antwort darauf auch klarkommen können. Fpga Kuechle schrieb: > Dagegen jemanden als borniert und engstirning > dazustellen wie in: > ist keine Richtigstellung oder ein Hinweis sondern einfach nur > Diffamierung und unnötig. Das ist keine Diffamierung, sondern eine korrekte Feststellung.
Gast
#3212945
MWS schrieb: > Fpga Kuechle schrieb: >> Wenn es zur Sache nichts mehr zu sagen dann schweigt eben. > > Dann solltest Du Deinen Ratschlag beherzigen, denn im Gegensatz zu > meinem Post, was sich auf eine Sache bezog, welche der TE ja selbst zur > Diskussion brachte, ist Dein Versuch andere Mitgliedern zu maßregeln, > nicht sachbezogen. Ich kann einfach nicht tatenlos zusehen wie hier auf einen Mitschreiber rtumgehackt wird. Das hat nichts mit Maßregeln zu tun sondern mit Gerechtigkeitsempfinden. Vielleicht habt ihr das ja in eurer Schulzeit so erlebt, wer "Unsinn" sagt ist zum Abschuß freigegeben. Mir ist das zuwider. MfG,
Gast
#3212956
Fpga Kuechle schrieb: > Das hat nichts mit Maßregeln zu tun sondern mit > Gerechtigkeitsempfinden. Du möchtest anderen Diskussionsteilnehmern sagen, wann sie zu schweigen haben. Das steht Dir nicht zu.
Gast
#3213266
MWS schrieb: > Fpga Kuechle schrieb: >> Das hat nichts mit Maßregeln zu tun sondern mit >> Gerechtigkeitsempfinden. > > Du möchtest anderen Diskussionsteilnehmern sagen, wann sie zu schweigen > haben. Das steht Dir nicht zu. Jedem steht zu das Unterlassen von öffentlichen Blossstellungen, Schimpftiraden oder gar Hasspostings einzufordern. Deine Postings in diesem thread zielen allein auf die de-motivation des threadopeners. Vielleicht ist Dir das noch nicht bewusst geworden, deshalbe sage ich das hier in aller Deutlichkeit. MfG,
Josef G. schrieb: > Beim 6502: > die Abhängigkeit der Dauer eines Verzweigungs-Befehls von der > Frage, ob das Sprungziel im selben 256-Byte-Bereich liegt. Gibt es dafuer eine Quelle? Ich erinner mich nur, dass bei Befehlen wie "bne" die Anzahl der Taktzyklen davon abhaengt, ob gesprungen wird oder nicht.
dumdi dum schrieb: > Gibt es dafuer eine Quelle? http://homepage.ntlworld.com/cyborgsystems/CS_Main/6502/6502.htm#DETAIL Add 1 (one) T-State if a the branch occurs and the destination address is on the same Page Add 2 (two) T-States if a the branch occurs and the destination address is on a different Page
Gast
#3213506
Fpga Kuechle schrieb: > Jedem steht zu das Unterlassen von öffentlichen Blossstellungen, > Schimpftiraden oder gar Hasspostings einzufordern. Was schreibst Du denn für einen Unsinn? Und was heißt hier öffentliche Bloßstellung? Der TE stellt sich doch selbst bloß, indem er seinen abstrusen Krampf hier reinstellt, denn das Forum ist öffentlich. Öffentlichkeit ist's auch, was er selbst sucht, denn sonst könnte er ja auch nicht den Umstieg der Menschheit vom Dezimal- zum Hex-Sytem propagieren. Ich weise Dich nochmal darauf hin, dass es bei der Diskussion um ein legitimes und vom TE eingebrachtes Diskussionsobjekt ging, welches Du mit Deinem irregeleitetem "Gerechtigkeitsempfinden" gestört hast. Eigentlich mag ich die Verwendung des Begriffs "Troll" nicht, denn er wird nur allzugern verwandt, wenn die Argumente ausgegangen sind. Aber hier trifft's sehr gut auf Dein Verhalten zu, Du störst Die Diskussion mit dikussionsfremden Argumenten, Du erfüllst alle Voraussetzungen für einen Troll. > Deine Postings in > diesem thread zielen allein auf die de-motivation des threadopeners. > Vielleicht ist Dir das noch nicht bewusst geworden, deshalbe sage ich > das hier in aller Deutlichkeit. Meine Posts zielen darauf ab, das Kind beim Namen zu nennen. Also etwas, das man in einem technischen Forum erwarten, bzw. voraussetzen kann. Es ist nicht mein Ziel pädagogisch zu wirken mit einem "brav hat er's gemacht", wenn das vom TE Gepostete entsprechend kritikwürdig ist.
Ich habe mir den Code auch einmal angeschaut. Der Stil ist faszinierend. Auch wenn der Code compilierbar ist, heisst es noch lange nicht, dass er den üblichen Konventionen folgt oder für Andere verständlich ist. So wird es sehr schwer, Andere zur Mitarbeit zu bewegen.
Gast
#3214112
@ Josef G. Der Weg ist das Ziel! Wir alle bauen Dinge, die man fast immer auch billiger kaufen könnte. Aber uns gefällt es, es selbst gebaut zu haben. Keiner kommt auf die Idee, das die selbtgebaute Uhr/Wetterstation/Schachspiel ein Verkaufsschlager wird. Es ist dein Projekt, es hat dir Freude gemacht es zu entwickeln und es hat dich persönlich weiter gebracht, weil du dabei was gelernt hast. Aber niemand wird jetzt seine Atmega/ARM/PIC Mikrocontroller damit ersetzen. Und niemand wird freiwillig zum Hexadezimalsystem wechseln.
Gast
#3214403
Super Ideen ! Dranbleiben. Bei Zeiten schaue ich mir den jetzigen Stand mal genau an, interessiert mich ! Eigentlich bin ich auf der Suche nach Ideen für ein KfZ Beleuchtungssystem auf LED Basis mit einem günstigen Steuergerätekonzept auf 5V Basis. Ein FPGA Board mit den virtuellen 8Bit Micros könnte ich mir gut als zentrales STG vorstellen. Die harte Kritik immer als Anfeuerung verstehen !!! Zeigt ja wunderbar das wir auf dem Quer- Anders- und über den Tellerand- Denken unterwegs sind. Herrlich !! cu, Andreas PS: Aus irgend einem Grund hat die Evolution uns als lokales Optimum mit fünf Fingern pro Hand ausgerüstet, was bei zwei Händen zehn Finger ergibt. Was dem zweier- fünfer- und dem Zehner- System Denken schon mal enorm entgegenkommt. Aber mit dem 16er System habe ich auch Freundschaft geschlossen als mich die Computerbegeisterung dereinst gepackt hatte.
Gast
#3214447
JustMe schrieb: > PS: Aus irgend einem Grund hat die Evolution uns als lokales Optimum mit > fünf Fingern pro Hand ausgerüstet, was bei zwei Händen zehn Finger > ergibt. Was dem zweier- fünfer- und dem Zehner- System Denken schon mal > enorm entgegenkommt. Aber mit dem 16er System habe ich auch Freundschaft > geschlossen als mich die Computerbegeisterung dereinst gepackt hatte. ... und nicht das Oktal-System vergessen! Kann man auch noch mit 10, äh, 8 Fingern abzählen. War in den sechziger und siebziger Jahren auch sehr beliebt (DEC PDP-8 inkl. Vorgänger und Nachfolger). Grüße!
Gast
#3214448
Na dann mal los! Tschakka, ihr schafft das ;-)
Wie wäre es mit einem System auf der Basis 20? Immerhin entsprecht das der natürlichen Anzahl der Finger und Zehen. Dazu könnte man den von Josef entwickelten Zeichensatz erweitern.
Zur Verbesserung des Schriftbildes schlage ich auch einen einheitlichen Ersatz des Kommas durch ein x vor. Hier zum Beispiel die Kreiszahl Pi:
Oder e:
Gast
#3214660
Jedes Kind kennt doch das Alphabet und die Zahlen. Also wäre ein System zur Basis 36 sinnvoller. Das spart Platz und damit Papier und Tinte beim Schreiben. Und wir lassen das Komma so wie es ist.
Empfehlung: Zum Beschriften der Tastatur verwende man Papierstückchen, welche mit Tesafilm befestigt werden und so leicht zu entfernen sind. ---------------------------------------------------------------------- Das Vorgehen zum Compilieren des Demo-Programms wird auf der Seite Emul der Website beschrieben und soll hier nochmal dargestellt werden. Nach dem Konfigurieren des Boards und Starten der Konfiguration mittels Tastern gebe man das Kommando 1.DEMO ein (der Punkt im Kommandonamen steht für einen hier nicht darstellbaren auf der Grundlinie liegenden Bindestrich). Mit Taste -E wechsle man in die Seite E. Mit den von mir als upcs und dncs bezeichneten Tasten kann man Text & Cursor auf dem Bildschirm nach oben und unten verschieben. Man setze mittels Taste BK die Blockstart-Marke an den Textanfang und die Blockende-Marke an das Seitenende Zeile ff. Man positioniere den Cursor an den Textanfang und kehre mit Taste -E in die Seite C zurück. Dann gebe man folgendes ein: =NEW =PGM +1111 =NEW =EDI +1111 =IN.C +PGM (Punkt: Siehe oben) =IN.D +EDI (Punkt: Siehe oben) =MPRO =ENDM -PGM Vorteilhaft ist es, vor =ENDM in der Seite E den Cursor, welcher hinter dem *RETN steht, eine Zeile weiter nach unten zu verschieben, damit das Listing nicht die letzte Zeile des Quelltextes überschreibt.
Josef G. schrieb: > (der Punkt im Kommandonamen > steht für einen hier nicht darstellbaren auf der Grundlinie liegenden > Bindestrich) falls du einen "Unterstrich" meinst...den kann jeder Windows Editor darstellen, ist über die Tastenkombination "SHIFT und Minus" zu erreichen und sieht so aus : _ Gruss Uwe
Uwe B. schrieb: > falls du einen "Unterstrich" meinst... Den meine ich nicht. Den auf der Grundlinie liegenden Bindestrich habe ich in meinem Zeichensatz neu eingeführt gerade um die Notlösung Unterstrich zu ersetzen. Bei meinem Zeichensatz sind die oberen 128 Zeichen unterstrichene Versionen der unteren 128 Zeichen. Den Unterstrich gibt es bei mir auch, es ist das unterstrichene Leerzeichen.
Interrupts gibts beim Propeller auch nicht und der kommt gut ohne aus. Es gibt sowas auch auf BS-Ebene z.B. bei IPS.
Hi Josef, ich hab ein Spartan-3A Board und wollte als "Tester" einspringen hab dafür eine Stunde eingeplant... die Stunde ist um, deine CPU läuft auf meinem Board aber ich komme beim besten willen nicht mit deiner Doku klar Hier meine Schritte : 1. Die 5 notwendigen Files von deiner Seite runtergeladen 2. Ein neues Projekt in Xilinx-ISE erstellt 3. Ein Bitfile erzeugt (dafür musste ich im UCF-File die Einträge mit "BUFFER_TYPE = BUFG" auskommentieren...da gab es bei mir Errors) (ISE = 13.1) 4. Die Buttons so gedrückt wie beschrieben => CPU läuft und VGA-Bild wird angezeigt 5. "versucht" deine Beschreibung durchzugehen um das "Demo" zum laufen zu kriegen 6. Kapitulation :-( es gibt keine Doku zum Tastaturlayout die suche nach dem "Unterstrich" hat mich schon nerven gekostet ...der liegt auf der "Page UP" Taste und wo bzw. was soll die Taste "-E" sein ? noch ein Hinweis : beim normalen tippen werden Großbuchstaben erzeugt um auf Kleinbuchstaben umzuschalten muss man "STRG" zusätzlich drücken ich schreib jetzt schon 15 Jahre an PC Tastaturen...aber dieses System ist mir neu :-) ich häng ein paar Bilder an und bau das ganze hier wieder ab ohne "gescheite" Doku wird sich das keiner freiwillig antun ...sorry Gruss Uwe
Uwe B. schrieb: > es gibt keine Doku zum Tastaturlayout Das steht doch alles auf der Seite Hawa ganz unten: Beschriftung der Tastatur. Den auf der Grundlinie liegenden Bindestrich habe ich dort bi genannt. Uwe B. schrieb: > und bau das ganze hier wieder ab Sehr schade, es war doch fast alles geschafft. Überleg's dir nochmal.
Uwe B. schrieb: > um auf Kleinbuchstaben umzuschalten muss man "STRG" zusätzlich drücken Zum dauerhaften Negieren der Wirkung der Shift-Taste (STRG) setzt man den Sh-Modus mittels Taste SM. Uwe B. schrieb: > die suche nach dem "Unterstrich" ...der liegt auf der "Page UP" Taste auf der rechten Shift-Taste Josef G. schrieb: > Überleg's dir nochmal. Bitte
Bei der Eingabe der Operanden im Demo-Programm bitte beachten: Erster Operand OPA ist signed, Vorzeichen stets angeben. Zweiter Operand OPB ist unsigned.
Hallo nochmal, was ich mir überlegt habe ist folgendes... (jetzt bitte nicht falsch verstehen) was du suchst sind keine Tester für dein Projekt, denn das hast du bestimmt schon in aller Ausführlichkeit selbst getestet (und wenn du die Hardware vorgibst, sollte es da auch keine Fehler geben) sondern du suchst jemand der allein mit deiner Dokumentation aus den Webseiten dein Projekt "nachvollziehen" und selbst zum laufen bekommen kann das deine Arbeit funktioniert wird hier sicher niemand bestreiten, hab ich ja auch selbst gesehen aber was bringt es mir wenn ich ein fertiges Projekt bei mir aufbaue und dann nicht weiß wie ich damit umgehen soll dazu ist die Doku das "a" und "o" und die ist bei diesem sehr komplexen Projekt einfach "schlecht" bzw. von einem außenstehenden nur sehr schwer zu verstehen das eingeben der paar Zeilen für das Demo bringt mich da nicht weiter...die würde ich einfach abschreiben und wüsste immer noch nicht was ich da eigentlich gemacht habe also, versuch mehr Zeit in die Dokumentation zu stecken dann findet sich vielleicht auch jemand der sich damit weiter beschäftigen will Gruss Uwe
Gast
#3265884
Hallo Josef, wie ich bereits geschrieben hatte, lief die Synthese fehlerfrei. Das Aufspielen auf's Board war auch kein Problem. Ungewohnt ist, das man drei Tasten zum Starten drücken muß, aber gut. Aber was gibt man denn nun ein, in Dein System? Hast Du CP/M schon portiert? Das was ich auf Deiner Homepage finde sieht alles nach BF [1] aus. Das muß ich mir wirklich nicht antun. Viele Grüße Richard [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Brainf*ck
Richard schrieb: > sieht alles nach BF [1] aus. Ganz so schlimm ist es nicht. Kommando-Eingabe und Demo-Programm kann man auch hier ansehen: Beitrag "Re: Ein 8bit-Rechner auf dem Spartan-3A-Starterkit"
@ Uwe B. (derexponent) >ich hab ein Spartan-3A Board und wollte >als "Tester" einspringen Du bist ein Optimist. >aber ich komme beim besten willen nicht mit deiner Doku klar Das ist keine Doku sonderen eine fraktale Chiffrierung. Ist dir bei Josef noch kein Licht aufgegangen? Beitrag "wer kann sich noch an den hex-zeichensatz erinnern?"
Josef G. schrieb:Die Struktur de > Befehlssätze für 16/32/64-Bit-CPUs sind wohl unvermeidlich so > komplex, dass Assembler-Programmierung nichts für den Alltag ist. Andersrum. Kommerzielle Verwendung bedeutet Programmierung in Hochsprachen, allenfalls mit sehr geringem Assembler-Anteil. Grund: höhere Produktivität. Von der Implementierung her gesehen ist die ursprüngliche ARMv1/2 ISA ausgesprochen einfach und liesse sich durch eine leichte Modifikation auch noch weiter vereinfachen (beim dyn shift). > Das gilt nicht für 8bit-CPUs, und für Hobbyisten > ist Assembler-Programmierung das einzig wahre. Es ist natürlich Ansichtssache, ob man als Hobbyist den Aufwand in den reinen Vorgang des Codens stecken will, oder eher ins eigentliche Problem. Native ARM Programmierung in Assembler hat übrigens ihren eigenen Reiz, weil sich mit der bedingten Ausführung und den in den Datenpfad integrierten Shifts ziemlich gut rumspielen lässt. > Demnach passt das Bank-Konzept der CPU zu der Tatsache, dass > die CPU keine Interrupts hat. Banks sind eher für einen Compiler als für Interrupts ein Problem. Für Interrupts sind das einfach nur zu sichernde Register wie andere auch.
Gast
#3267186
Der Typ hat doch nicht alle Tassen im Schrank! Wird jetzt sicher gelöscht; musste trotzdem mal gesagt werden.
Uwe B. schrieb: > musste ich im UCF-File die Einträge mit "BUFFER_TYPE = BUFG" > auskommentieren ... da gab es bei mir Errors (ISE = 13.1) Danke für die Information. Habe es geändert.
Richard schrieb: > sieht alles nach BF [1] aus. Zum Ablauf der Compilation und den dazu erforderlichen Kommandos ist zu sagen: Solche Abläufe lassen sich automatisieren mit Hilfe der CX-Datei ("Character-Exe"-Datei, siehe Seite SYS-doku der Website). Man hätte dann zB. nur ein einziges Steckkarten-Kommando, welches den gesamten Ablauf steuert und Commandos wie =IN.C +PGM / =IN.D +EDI / =MPRO ausführen lässt, indem es diese in die CX-Datei schreibt. Zum Quelltext des Demo-Programms ist zu sagen: Die Compilersprache des Systems kennt keine arithmetischen Ausdrücke. Anstelle von Ausdrücken gibt es Folgen von Mikro-Operationen. Dadurch hat der Programmierer mehr Schreibarbeit, andererseits aber auch die volle Kontrolle über den tatsächlich ausgeführten Code. Es ist jedoch folgendes denkbar: Arithmetische Ausdrücke im Quelltext werden durch ein bestimmtes Sonderzeichen gekennzeichnet. Ein in einer Steckkarten-Software enthaltener Präprozessor übersetzt die Ausdrücke in entsprechende Folgen von Mikro-Operationen. Barnabas schrieb: > Gerade der von Dir anvisierte "Kundenkreis" interessierter, ... > Hobbyisten bastelt doch lieber an eigenen Lösungen. Die Erweiterbarkeit der Software durch Steckkarten-Kommandos ist das große Plus des Software-Konzeptes des Systems. Es wären vor allem Software-Entwickler gefragt.
Gast
#3268354
Josef G. schrieb: > Es wären vor allem Software-Entwickler gefragt. Ich fürchte auf die kannst Du lange warten.
Josef G. schrieb: > Die Erweiterbarkeit der Software durch Steckkarten-Kommandos > ist das große Plus des Software-Konzeptes des Systems Ja super! Begeisterungsstürme fegen durchs Land. Was für ein Durchbruch! Hey Josef, Softwareentwicklung, so faszinierend sie auch sein mag, ist abgesehen von Forschung/Lehre kein Selbstzweck. Nicht mal Du kannst eine konkrete Anwendung nennen. Hab so ein bischen das Gefühl Du bist total im Faszinosum Deiner Bits-und Bytes Kopiereinrichtung gefangen, findest den Ausgang in die Wirklichkeit nicht mehr. Was bitte anderes als Strom->Wärme kommt dabei heraus ???
Gast
#3268457
Klaus schrieb: > Weichspühlpädagogikfilter. Klaus, Klaus, Klaus ! Das ist jetzt aber kompletter sprachlicher Unsinn. Weichspülpädagogik meinst du. Ein Filter würde dieselbe ja wieder entfernen.
Dirk schrieb: > Ich fürchte auf die kannst Du lange warten. Es müssen ja keine Profi-Softwerker sein. Dennis S. schrieb: > Was für ein Durchbruch! Wo sonst gibt es diese Erweiterbarkeit? Der Apple2 hatte sie, aber er hat zur Programmlaufzeit die Kommando-Strings in Namenslisten suchen müssen. Bei meinem System geschieht das bei der Compilation. Dennis S. schrieb: > Was bitte anderes als Strom->Wärme kommt dabei heraus ??? Es soll ja Leute geben, die Computer zum Spielen verwenden, da kommt auch nichts anderes heraus.
Josef G. schrieb: > Es soll ja Leute geben, die Computer zum Spielen verwenden, > da kommt auch nichts anderes heraus. Ja und, zählst Du Dich etwa NICHT zu diesen Leuten?
Gast
#3269039
@Josef G. wäre Forth nicht was für dich und deinen 8-Bit-Computer? http://de.wikipedia.org/wiki/Forth_(Programmiersprache) Da gibt auch hilfreiche Leute, die sagen eine Portierung wäre Kinderleicht: http://www.forth-ev.de/
@ Josef G. (bome) http://de.wikipedia.org/wiki/Interesse http://de.wikipedia.org/wiki/Ladenh%C3%BCter http://de.wikipedia.org/wiki/Sommerloch
Gast
#3273465
@Falk Ist doch alles eine Frage der gebotenen Bezahlung für die Beschäftigung mit seiner Kreation. Die momentan in Aussicht gestellten 150 Euro dürften von einem reellen Angebot aber noch ziemlich weit entfernt sein :-)
Josef G. schrieb: > Man setze mittels Taste BK die Blockstart-Marke an den Textanfang > und die Blockende-Marke an das Seitenende Zeile ff. Wem es zu mühsam ist, auf der Seite SYS-doku im unteren Drittel im Abschnitt KD-Routinen aus Benutzersicht die Verwendung der BK-Taste nachzulesen, der kann einfach mit den Cursor-Tasten UP/ DOWN und der BK-Taste so lange herumprobieren, bis es passt. Noch ein Hinweis: Für Cursor-Bewegung über große Distanz drücke man die Cursor-Tasten zusammen mit Shift (STRG).
Gast
#3276132
Was ist das bloss für eine kryptische Maschine? Wie kann man mit sowas Spass haben? Sprichst Du auch sonst viel mit Dir selbst?
Bert schrieb: > Sprichst Du auch sonst viel mit Dir selbst? Mein letzter Beitrag schließt an an einen Dialog im Markt-Forum. Beitrag "Re: Tester gesucht für FPGA-Projekt"
Gast
#3276178
Welchen Sinn hat dieses Gerät?
Bert schrieb: > Welchen Sinn hat dieses Gerät? Beitrag "Re: 8bit-Computing mit FPGA" Ernsthafte Anwendungen wird es vermutlich erst geben, wenn jemand das Gerät als speziell gefertigte Hardware realisiert, bei welcher die Steckplätze auch physikalisch Steckplätze sind. Dann kann man Steck- karten mit spezieller Hardware fertigen, insbesondere IO-Hardware.
Gast
#3276209
Gibts sowas noch nicht? Computer mit Erweiterungssteckplätzen?
Beim Altera DE1 Board reicht das Block-RAM des FPGA nicht, um die gesamte Software bereits bei der Konfiguration aufzuspielen, und man muss Software nachträglich per RS232 übertragen. Auf meiner Website habe ich die Beschreibung des dazu erforder- lichen Ablaufs verbessert. Ausserdem habe ich den Ablauf zum Sichern der Software auf SD-Karte vereinfacht. Man muss die Software dann nicht jedesmal neu vom PC übertragen.
Gast
#3283889
Hallo Josef, jetzt bist Du schon wieder so in die komplizierte Technik vertieft aber meine einfache Frage kannst Du nicht beantworten !?
Bert schrieb: > Gibts sowas noch nicht? Computer mit Erweiterungssteckplätzen? Jeder PC ist ein Computer mit Erweiterungs-Steckplätzen. Mein System ist aber für einen ganz anderen Zweck gedacht. Es soll für den Anwender ohne große Vorbildung vollständig verstehbar sein, und er soll selber Assembler-Programme schreiben können, und vielleicht auch selber eine Steckkarte basteln können. Der bereits erwähnte Apple2 war so ein System. Gegenwärtig ist nach meiner Kenntnis so etwas nicht auf dem Markt. Oder kennst du ein solches System?
Gast
#3283936
Josef G. schrieb: > Mein System ist aber für einen ganz anderen Zweck gedacht. Es soll > für den Anwender ohne große Vorbildung vollständig verstehbar sein, Du bist so genial, aber außer Dir versteht es niemand. Und schon gar nicht ohne verständliche Dokumentaion und ohne Vorbildung. > und er soll selber Assembler-Programme schreiben können, und > vielleicht auch selber eine Steckkarte basteln können. Wir Leben im Jahr 2013. Da will man nicht mehr mit Assembler arbeiten müssen. Viele Grüße Richard
Josef G. schrieb: > Bert schrieb: >> Gibts sowas noch nicht? Computer mit Erweiterungssteckplätzen? > > Jeder PC ist ein Computer mit Erweiterungs-Steckplätzen. > > Mein System ist aber für einen ganz anderen Zweck gedacht. Es soll > für den Anwender ohne große Vorbildung vollständig verstehbar sein, > und er soll selber Assembler-Programme schreiben können, und > vielleicht auch selber eine Steckkarte basteln können. Warum soll der Anwender Assembler-Programme schreiben? Das ist für die meisten Bereiche einfach nicht mehr zeitgemäß. Warum nicht gleich Lochkarten? > Der bereits erwähnte Apple2 war so ein System. Gegenwärtig > ist nach meiner Kenntnis so etwas nicht auf dem Markt. > Oder kennst du ein solches System? Und warum braucht man so ein System? Es gibt dafür heutzutage Dinge wie Arduino, Rasperry Pi, usw. die genau die Leute ansprechen die früher einen Apple II gekauft hätten.
@ Tim . (cpldcpu) >Warum soll der Anwender Assembler-Programme schreiben? Das ist für die >meisten Bereiche einfach nicht mehr zeitgemäß. Warum nicht gleich >Lochkarten? Ich stimme für Stiftwalzen aus der Drehorgel! http://de.wikipedia.org/wiki/Stiftwalze Wikipedia rulez!!! >Und warum braucht man so ein System? Es gibt dafür heutzutage Dinge wie >Arduino, Rasperry Pi, usw. die genau die Leute ansprechen die früher >einen Apple II gekauft hätten. Steve Jobs ist auch schon tot, genauso wie der Apple II! Sorry! Welcome to the real world, Neo!
Gast
#3284581
Tim . schrieb: > Warum soll der Anwender Assembler-Programme schreiben? Das ist für die > meisten Bereiche einfach nicht mehr zeitgemäß. Och ist ja albern. Mit Assembler ist es so wie mit der guten alten RS232 Schnittstelle oder auch mit 8-Bit MCUs- das stirbt so schnell nicht aus. Und wisst ihr warum? Weil das durch Einfachheit überzeugt und an vielen Stellen nach wie vor bestens und am besten die Anforderungen erfüllt. Was in C(++) vielleicht mit weniger Codezeilen auskommt erfordert ein Vielfaches an Lernaufwand- die C(++) Lehrbücher sind mit immer weiter ausufernder Syntax nicht umsonst so dick! Bei ASM lernt man die paar Dutzend Anweisungen, studiert das Datenblatt seines bevorzugten 8 Bitters und gut ist. Jedenfalls für allen kleinen Projekte = 90% der hier im Forum... Was den Markterfolg von Josefs Maschine anbetrifft, da kann man ja gelinde gesagt geteilter Meinung sein, aber wo er recht hat hat er recht.
Moby schrieb: > Tim . schrieb: >> Warum soll der Anwender Assembler-Programme schreiben? Das ist für die >> meisten Bereiche einfach nicht mehr zeitgemäß. > > Och ist ja albern. Mit Assembler ist es so wie mit der guten alten RS232 > Schnittstelle oder auch mit 8-Bit MCUs- das stirbt so schnell nicht aus. "ist für die meisten Bereiche einfach nicht mehr zeitgemäß." Die Analogie zu RS232 passt gut. > Vielfaches an Lernaufwand- die C(++) Lehrbücher sind mit immer weiter > ausufernder Syntax nicht umsonst so dick! Bei ASM lernt man die paar > Dutzend Anweisungen, studiert das Datenblatt seines bevorzugten 8 > Bitters und gut ist. Jedenfalls für allen kleinen Projekte = 90% der > hier im Forum... Ja, das mag stimmen. Aber mit dem echten Leben hat "blinky.asm" nicht viel zu tun. Wenn es um Dinge wie Skalierbarkeit, Wartbarkeit, zusammenarbeit in großen Teams, Review, Komponentenbasierte Entwicklung und Entwicklungskosten geht sieht ASM gehacke ziemlich alt aus. Selbst wenn das nicht der Fall wäre: Wenn es um ein Ausbildungsgerät geht, muss man auch im Auge behalten was der Markt will. Als Entwickler wird man es sehr schwer haben einen Job zu finden, wenn sich die Kenntnisse auf "PIC-Assembler" beschränken.
Du hast vermutlich Recht mit : Moby schrieb: > Mit Assembler ist es so wie mit der guten alten RS232 > Schnittstelle oder auch mit 8-Bit MCUs- das stirbt so schnell nicht aus. aber nicht wegen diesem Argument : Moby schrieb: > Bei ASM lernt man die paar > Dutzend Anweisungen, Die meisten dieser "Anweisungen" sind von der CPU abhängig, du kannst also mit deinem Wissen von 8Bit AVR CPUs nicht sofort den Zilog Z80 programmieren (manche Befehle wird es im AVR geben und im Z80 nicht) du musst die Befehle also für jede CPU u.U. neu lernen (siehe die ASM Befehle von Josef.G) Mit "C" kann man weitestgehened von der CPU unabhängig programmieren (mit Ausnahme der Register und IO-Zugriffe) und die Anzahl der Befehle für "Ansi C" hält sich auch in Grenzen (ich glaube noch was ca. 30 zu wissen und da sind die Typendeklarationen schon dabei) Ich glaube z.B. auch das wenn Josef in seiner CPU noch einen Basic Interpreter eingebaut hätte (und wenn auch nur ein Rudimentärer) sein ganze Projekt auf mehr "Gegenliebe" gestoßen wäre eine Art Z80 Spectrum "Basic" in einem FPGA-Board würde mich mehr reizen als Assembler Befehle neu zu lernen Gruss Uwe
Zur Rolle der Assembler-Programmierung auf meinem System: Das System hat eine Compiler-Sprache, der Compiler erzeugt einen Zwischencode, welcher interpretativ abgearbeitet wird. Die Sprache stellt Variablen und Kontroll-Strukturen (zB. Schleifen) bereit, und ruft Routinen auf. Selber enthält sie nur ganz wenige Routinen wie zB. Incrementieren/Dekrementieren. Der Hauptteil der Routinen liegt auf den Steckkarten (nCOMMAND), andere liegen im RAM als EXE-Routinen. Die nCOMMAND und EXE-Routinen werden in Assembler programmiert. Das ganze ist so gedacht, dass man Anwendungs-Programme in der Compiler-Sprache schreibt. Wenn der Anwender Routinen braucht, welche nicht als nCOMMAND auf einer Steckkarte zur Verfügung stehen, schreibt er sie selber als EXE-Routine.
Richard schrieb: > Und schon gar nicht ohne verständliche Dokumentaion Wo ist was unverständlich?
Nochmal zum Software-Konzept: Die nCOMMAND und EXE-Routinen können auch aus der Kommandozeile aufgerufen werden, sofern die in der Kommandozeile eingeschränkte Möglichkeit zur Variablen-Übergabe ausreicht.
Gast
#3285507
Deine Arbeit in ehren Josef. Aber an deiner projektseite ist nur wenig wirklich verständlich. Du verwendest deine begriffe tA-halbzyklen und RP-halbzyklen mit einer selbstverständlichkeit die man als aussenstehender kaum nachvollziehen kann. Auch finde ich fehlt eine hierarchische Übersicht, oder ein paar blockdiagramme. Den vhdl Quellcode hab ich nach dem ich gesehen hab welche kryptischen akronyme du verwendest besser nicht versucht zu verstehen. Die doku ist sry wenn ich das sage zu chaotisch als das man dein System auch nur im Ansatz vollständig verstehen kann. Und bei der doku wirds nicht einfacher. Du schreibst etwas von vollständigen 8 bit-befehlen und mehreren xyz- adressregistern und schleifenrückkehrregistern. Du solltest deine doku grundlegend anders aufziehen. Bis auf das man weiß das du einen 16bit adressbus verwendest und eine 8bit CPU damit gebaut hast die einen 'speziellen' Zeichensatz für die nibbles 0-9 und a-f verwendet und ansonsten nichts gemein hat mit dem Standard ASCII ist nicht so wirklich ersichtlich was das wirklich besondere ist. Irgendein xor mit xlst wenn bestimmte halbzyklen einer Adresse angesprochen werden .... Sry, man merkt das DU in deinem Projekt drinsteckst. Aber andere werden sich da nicht wirklich einfinden können. Es ist einfach zu unübersichtlich und zu unstrukturiert. So interessant manche Ideen sein mögen (z.b. Spezielles Register für schleifenzähler und rücksprungadresse usw). Es muss anders verpackt und verständlich gemacht werden. Wenn ich von meinen Ideen zur Umsetzung das einfach so Hin schreiben würde, würde man als aussenstehender auch nichts oder nur wenig verstehen können. Und das sage ich der das Rad auch gerne mal neu erfindet und andere Ansätze ausprobiert bzw ausprobieren möchte. Im übrigen finde ich es nicht schlimm die gefühlte 4635763.te CPU zu designen. Aber wenn du erwartest das sich da jmd einfinden soll denke ich musst du grundlegend die doku überarbeiten. Und vllt nicht auf so Eigenheiten wie den selbstgebauten Zeichensatz zurückgreifen. Wobei nichtmal wirklich ersichtlich ist warum du da mit 'konventionen' brichst. Und ich denke dem Anspruch ohne 'viel' einarbeitungszeit die CPU zu verstehen kannst du bei sovielen 'stilbrüchen' nicht gerecht werden Du kannst spaßeshalber ja mal versuchen mein audioprojekt zu verstehen, wobei das noch weit weg von ner echten CPU ist. Oder ich poste mal meine aktuellen entwürfe meiner Register-cpu-Idee. Ist alles nicht so komplex, aber es zeigt die grundlegenden tücken wie man was dokumentiert um es wirklich vollständig verstehen zu können. Ansonsten find ich die Idee ja wie gesagt toll. Aber das ding ist einfach nicht so verständlich. Von vollständig verständlich auch noch recht weit weg wenn ich mir die doku anschaue.
TheMason schrieb: > und eine 8bit CPU damit gebaut hast die einen 'speziellen' > Zeichensatz für die nibbles 0-9 und a-f verwendet Die CPU hat doch nichts mit dem Zeichensatz zu tun. ??
In dem Artikel im embedded-projects-Journal 14 Seite 19 finden sich auf der ersten Seite ausführliche Informationen zur CPU und den in ihr umgesetzten Ideen (die Bildunterschrift "CPU" unter dem Foto ist Mist.)
Gast
#3285630
Dieser Artikel macht Dein konfuses Projekt nicht besser. Da hast Du nur davon profitiert dass der Herr dieses Journals händeringend Inhalte gesucht hat.
Gast
#3285632
Ich vermisse eine Dokumentation der Dokumentation.
Uhu Uhuhu schrieb: > Ich vermisse eine Dokumentation der Dokumentation. Schön, dass du was vermisst. Du hast also Interesse an dem Projekt?
Gast
#3285669
Interessier Dich mal zuallererst für Dein Projekt und ob das Ganze einen praktikablen Sinn ergibt. Denn dann würden die Interessenten von allein kommen und Du musst sie nicht für 150 Euros organisieren...
Gast
#3285674
@Josef Ich denke uhu will dasselbe sagen wie ich. Um deine CPU einschätzen oder annähernd verstehen zu können muss deine doku grundlegend überarbeitet werden. Zähle bei der doku der CPU doch erstmal die adrressierungsarten auf, beschreibe genau welche Register es gibt und was sie können. Gehe dann darauf ein welche befehle es gibt, mit welchen adress-Modi diese möglich sind. Erkläre die Besonderheiten (z.b. Schleifenzähler), gehe darauf ein. Erkläre Einschränkungen ggü normalen cpus, z.b. Wenn du keine interrupts hast, oder keinen stack oder so. Lass die Timing-Erklärung nen anderes Kapitel füllen als das einleitende Kapitel der CPU. Gehe genauer auf den addressraum ein und warum es da ne Umschaltung gibt. Oder z.b. Was es mit IZ0-IZ7 auf sich hat. Inkrementierst zu Z-Register mit unterschiedlichen werten von 0-7 oder hast du 8 Z-Register. Erkläre genauer was du mit deinen Registern machen kannst. Gebe ein sinnvolles blockschaltbild deiner CPU indem die register und bestimmten andere Dinge in der doku dann auftauchen und ausführlich erwähnt werden. Achte auf die Formatierung der doku. Diese doku ist nur ein Fließtext ohne richtige Absätze. Erkläre die Besonderheiten bzw Features ganz zu Anfang damit sich mögliche Entwickler oder supporter überhaupt ein Bild der Architektur machen können. Ich hab nach ner halben std lesen erstmal erfahren das das ne "normale" akku-Maschine ist. Aber warum p,k,q,r Register und was daran besonders sind müsste ich mir auch erstmal zusammenraten. Aber genau das rumgerate will keiner. Schon gar niemand der dich im Prinzip supporten soll, aber nicht in deiner Gedankenwelt steckt. Wie ich schon sagte : schau dir mal mein audioprojekt an und sag mir ob du es verstehst und du es supporten würdest. Ob du alles restlos verstanden hast.
TheMason schrieb: > schau dir mal mein audioprojekt an Wo?
Gast
#3285682
Jetzt vermittelt ihm mal nicht die Illusion, allein eine bessere Doku würde seinem Selbstbeschäftigungsgebastel mehr Sinn geben.
Gast
#3285683
Ich schreib gerade vom meinem Smartphone aus und kann Links irgendwie nicht richtig einfügen. Such in den Artikeln mal nach Audio-DSP mit Spartan 3-FPGA.
Gast
#3285690
<Hüstel> <Hüstel> Sachen gibts...
Gast
#3285691
Ja Bruno, so kann man(n) seine Zeit auch totschlagen!
TheMason schrieb: > Audio-DSP mit Spartan 3-FPGA. In dem Artikel verstehe ich absolut Null. Ist keine Kritik an dem Artikel, sondern liegt an meinen fehlenden Vorkenntnissen.
Gast
#3285693
Na endlich bekommt der Josef mal ein Gefühl für technisches Unverständnis. Ob er nun auch von sich auf die Betrachter seines Projekts schließen kann???
Audio-DSP mit Spartan 3-FPGA Naja, auch wenn ich die Hoffnung längst aufgegben habe. Mal zum Vergleich. Der Picoblaze von Xilinx, der am Anfang mal KCPSM (Ken Chapman's programable state machine) hieß, DER ist genial. Hat mich damals vor über 10 Jahren spontan begeistert, war super dokumentiert und in Null Komman nix ANWENDBAR!!! Damit hab ich u.a. ein kommerzielles Projekt gemacht, dort liefen ZWEI der Dinger, einer für RX, einer für TX eines 2 Mbit/s Datenstroms (E1 Telkom Zeugs für Insider). Man musst sich nicht mit krypischem Murks und aus Anwendersicht unwichigen Details der Maschine rumschlagen, sondern konnte sich NUR auf die Anwendung konzentrieren. Das ist ein Maßstab für gutes Design und Dokumentation! http://www.xilinx.com/support/documentation/application_notes/xapp213.pdf Das ist nicht ganz die Originalversion, denn hier heit er schon Picoblaze, ist aber egal. Die Nachfolger für Sparten3 & Co findet man hier, wenn gleich das für die Kenner sicher nix Neues ist. http://www.xilinx.com/ipcenter/processor_central/picoblaze/member/
Josef G. schrieb: > Du hast also Interesse an dem Projekt? An der Technik ehrlich gesagt nur mäßig. Wenn Du damit vor 40 Jahren gekommen wärst, wäre es echt innovativ gewesen, aber so... Nein, Josef, interessant an Deinem Projekt bist eigentlich nur Du: Du bist ein schlauer Kopf und offensichtlich ein stringenter Arbeiter, aber mindestens ebenso hervorragend sind deine Defizite: - ausgeprägt schmaler Horizont - selbst in Randgebieten zu deinem Fachgebiet von entwaffnender Naivität (z.B. Deine Betrachtungen über Zahlensysteme... ohne den Hauch von mathematischem Denken. Du verwechselst Mathematik mit Rechnen.) - kein Sinn für die Realität Jedes einzelne Defizit alleine reicht schon, Karrieren zu ruinieren - so eine Anhäufung ist tödlich. Dein Feind sind nicht die Motzer und Meckerer, dein Feind bist du selbst. Nutze die Zeit, die Du mit deinem Projekt verheizst lieber dazu, Dir ein ordentliches Fundament an Wissen zu verschaffen. Und tu das nicht für Dich allein im stillen Kämmerlein, sonst verrennst Du Dich wieder in irgend welchen Schnapsideen und verlierst das Ziel aus den Augen. Mach eine ordentliche Ausbildung und mach die zu Ende. Das Zeug dazu hast Du.
Falk Brunner schrieb: > Der Picoblaze von Xilinx ... ... ist für einen ganz anderen Einsatzzweck gemacht als meine CPU, damit könnte man keinen Computer bauen.
Josef G. schrieb: > ... ist für einen ganz anderen Einsatzzweck gemacht > als meine CPU, damit könnte man keinen Computer bauen. Wurde auch nicht als "Ersatz" für deine CPU genannt, sondern als Beispiel für eine hervorragende Dokumentation. Also: Scheuklappen ab zum Nachdenken
Gast
#3286639
Josef G. schrieb: > ... ist für einen ganz anderen Einsatzzweck gemacht > als meine CPU, damit könnte man keinen Computer bauen. Kommt also aufs selbe hinaus: Mit dem einen kann man nicht, mit dem anderen will man nicht.
Gast
#3287089
T.B. schrieb: > und Du musst sie nicht für 150 Euros organisieren... Ich korrigiere: Jetzt sind schon 200 im Spiel. Aber man sollte ruhig noch ein wenig abwarten, es ist noch viel Spielraum nach oben :-)
selbst bei 1000 EUR , ich verstehe immer noch nicht den SINN der hinter dem ganzen steckt Überschrift : "Tester gesucht für FPGA-Projekt" was bringt es, wenn eine zweite Person mit einer gegebenen Hardware, gegebene Software und (wenn auch spärlichen) gegebenen Doku ein schon getestetes System nochmal testet ? die zweite Person wird zum gleichen Ergebnis kommen wie schon der Erbauer : 1. Das System funktioniert 2. Die CPU kann irgendwelche berechnungen durchführen 3. Man kann eine Verbindung zum PC und/oder SD-Karte herstellen Diese 3 Punkte waren aber auch vorher schon bekannt Der ganze Test war also Sinnlos das ganze hätte nur dann Sinn, wenn die Fragen und Probleme die während dem testen auftauchen nicht in diesem Thread, sondern sofort in der Doku von dem Projekt z.B. als "FAQ" für alle Dokumentiert werden würden es sieht mir aber nicht so aus, als das die Doku weiter gepflegt wird vlt. wäre das Geld besser angelegt bei jemand der die Homepage und die Doku überarbeiten könnte (für 5 * 200 EUR wäre da bestimmt jemand bereit dazu)
Uwe B. schrieb: > was bringt es, Das ganze ist halt eine Werbe-Maßnahme. Es sollen Details des Systems bekannt gemacht werden und Interesse an dem System geweckt werden. Ich möchte wenigstens ein oder zwei Mitstreiter für das Projekt finden. Wobei es sich dabei nicht notwendigerweise um einen der Tester handeln muss. Es wird nicht jeder gleich bereit sein, mehrere Seiten trockene Information auf meiner Website durchzuarbeiten, nur um heraus- zufinden, um was es überhaupt geht. Man ist eher bereit, einen lockeren Diskussion-Thread zu verfolgen und dabei die eingestreuten Informationen aufzunehmen.
TimB schrieb: > T.B. schrieb: >> und Du musst sie nicht für 150 Euros organisieren... > > Ich korrigiere: Jetzt sind schon 200 im Spiel. Aber man sollte ruhig > noch ein wenig abwarten, es ist noch viel Spielraum nach oben :-) Da wirst du noch lange warten müssen, bis das Angebot den Zeitaufwand deckt, der notwendig ist, sich durch Doku und Code zu beißen, bis man die Sache so genau durchschaut, daß man einen aussagefähigen Test auf die Beine bringt. Josefs eigene Tests durchlaufen zu lassen, ist völlig sinnlos, denn die laufen und eine eigene FPGA-Platine damit zu testen, ist ähnlich witzlos.
Gast
#3287512
Uwe B. schrieb: > SINN Das kennt Josef nicht. Josef G. schrieb: > Das ganze ist halt eine Werbe-Maßnahme. Threads mit soviel negativem Echo? Mein Gott Walter - äh Josef.
Moby schrieb: > Uwe B. schrieb: >> SINN > > Das kennt Josef nicht. Das ist auch nicht DAS Kriterium bei Hobby-Projekten und Grundlagenforschung. Die Haken an dem Projekt: geringer Spaßfaktor, technologische Sackgasse und das Neuerfinden des Rades kann nicht wirklich als Grundlagenforschung durchgehen. Dazu kommen persönliche Defizite, die geeignet sind, den Spaßfaktor in einer Zusammenarbeit in kurzer Zeit tief in den negativen Bereich abgleiten zu lassen. Das alles ist eben wenig einladend. Schade, denn der Kerl hat Potential - er muß es nur zu nutzen lernen.
Gast
#3287540
Uhu Uhuhu schrieb: > Das ist auch nicht DAS Kriterium bei Hobby-Projekten und > Grundlagenforschung. Na ja, in Bezug auf "Sollte es irgendwann einmal das System zu kaufen geben oder sich auf andere Weise eine kommerzielle Anwendung ergeben, würde ich aber mitbestimmen und mitverdienen wollen." -Zitat Josefs Webseite- wird man schon zuallererst nach dem Sinn fragen dürfen. Uhu Uhuhu schrieb: > Schade, denn der Kerl hat Potential > - er muß es nur zu nutzen lernen. Bestimmt. Aber er hat sich nunmal völlig in dieses Projekt verrannt und wird mit seiner stoischen Ignoranz auch nicht mehr davon ablassen. Motto: Auch Kritik ist Interesse und hält den Thread oben...
Moby schrieb: > Na ja, in Bezug auf... Welcher Junge träumt nicht davon? Ist träumen verwerflich?
Gast
#3287547
Uhu Uhuhu schrieb: > Ist träumen verwerflich? Es sei ihm von Herzen gegönnt.
Beitrag "Re: Iban, die Schreckliche" Beitrag "Re: 8bit-Computing mit FPGA" Für genau diesen Zweck gibt es bei meinem Zeichensatz die Ziffern mit Überstrich. Man schreibt zB. jede vierte Ziffer mit Überstrich, das erhöht die Lesbarkeit, ohne dass man Leerzeichen einfügen muss.
Gast
#3293097
Was bietet der Herr Josef G. hier eigentlich konkret an? Programmcode? Anleitungen? Irgend etwas zum Thema Codesammlung? Seine fortwährende Werbelitanei ist hier wohl reichlich deplaziert... Auf Sachargumente und Hinweise mag er auch nicht wirklich eingehen, eine echte Diskussion scheint unmöglich. Würde jeder hier nur eine Werbeplattform sehen dann könnte das Forum als solches bald einpacken...
Warum die CPU keine OR-Befehle hat sondern NOR-Befehle Die ALU-Operationen wurden unter dem Gesichtspunkt ausgewählt, dass es zu jeder Operation auch die entsprechende Operation mit vertauschten Operanden geben sollte und diese dieselbe Dauer haben sollte. Es gibt deshalb ausser der Subtraktion auch die reverse Subtraktion. Bei den logischen Operationen ist die zu (NOT A) AND (X) symmetrische Operation A AND (NOT (X)) = NOT ((NOT A) OR (X)) = (NOT A) NOR (X). Die Operationen in Assembler-Schreibweise: NG.A bzw. NG.A ANMX NRMX
Josef, merkst du immer noch nicht, daß es nichts nützt, dein System hier wie sauer Bier anzupreisen? Das interessiert keinen, weil niemand in einem Museum arbeiten will, in dem eine 10 cm Staubschicht alles überdeckt - junge Leute schon gar nicht. Versuchs doch mal im Hausblättchen eines Altersheims, vielleicht findest du dort ja einen Opa, der leuchtende Augen bekommt, wenn er dein Werk sieht...
Gast
#3294084
Josef G. schrieb: > Die ALU-Operationen wurden unter dem Gesichtspunkt ausgewählt, dass es > zu jeder Operation auch die entsprechende Operation mit vertauschten > Operanden geben sollte und diese dieselbe Dauer haben sollte. Verstehe ich nicht. Mal generell: Das CPU-Design richtet sich nach den Anforderungen der Software, die darauf genutzt wird. Bei kleinen Microcontrollern bedeutet das häufig Determinierbarkeit und Bitmanipulation. Bei größeren Systemen ist die effiziente Ausführung von Hochsprache relevant. Das war schon in den 70ern so.
gustl schrieb: > Verstehe ich nicht. Der Programmierer muss dann halt nicht darauf achten, welcher Operand zuerst im Akku stehen muss, das erleichtert ihm die Arbeit.
Gast
#3294139
Josef G. schrieb: > Der Programmierer muss dann halt nicht darauf achten, welcher > Operand zuerst im Akku stehen muss, das erleichtert ihm die Arbeit. Akku? Ach herje. Das ist zwar ein interessantes Konzept, war aber früher eher dadurch etabliert, dass man mit der geringen Anzahl an verfügbaren Transistoren noch kein richtiges Registerfile bauen konnte. Seit Ende der 70er Jahre besteht dazu keine Notwendigkeit mehr. Außer zu evtl. Forth ist eine Akkumulatorarchitektur auch zu keine Hochsprache kompatibel.
Josef G. schrieb: > Der Programmierer muss dann halt nicht darauf achten, welcher > Operand zuerst im Akku stehen muss, das erleichtert ihm die Arbeit. Das fehlende OR wird dem ASM-Programmierer - der, so er noch nicht gestorben ist, derzeit seine Rente verkonsumiert - viel mehr wehtun, als irgend welche Laufzeitprobleme, mit denen man sich vor 30 Jahren auch nur in ganz extremen Schrottprojekten rumplagen mußte. Timing-Probleme kann man auch anders lösen, als mit einem Befehlssatz, bei dem alle Befehle exakt die gleiche Zeit benötigen. Und das deutlich schneller und müheloser. Josef G. schrieb: > Beitrag "Re: Iban, die Schreckliche" > > Für genau diesen Zweck gibt es bei meinem Zeichensatz die Ziffern mit > Überstrich. Das ist auch so ein Irrwitz, den die Informatik schon vor 40 Jahren überwunden hatte: Zeichen und Textauszeichnung sind zweierlei Dinge und haben nichts miteinander zu tun. Wer das 2013 noch immer in einen Topf wirft, muß sich wirklich nicht wundern, wenn er nicht für voll genommen wird.
Hallihallo, ich habe mir gestern/heute mal Josefs Projekt angesehen und getestet. Zuerst habe ich mir von seiner Seite unter Downloads die zu meinem Board (Nexys) passenden Dateien heruntergeladen (Liste unter Hawa zu finden). Diese sind zwar etwas ungünstig einzeln gezippt und mit einer .txt-Endung versehen, nachdem man sie ausgepackt hat lässt sich das allerdings leicht durch ein
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beheben. Nachfolgend sind Punkte in code-Tags durch einen Druck auf die 'bi'-Taste (PC: Rechte Shift) zu ersetzen. Flugs ein neues Projekt im ISE WebPack (14.1) angelegt, die von Josef angegebenen Einstellungen - Synthesis - XST HDL options -priority_extract = force - Generate Programming File configuration options -g UnusedPin = PullUP getroffen und den Prozess angestossen. Unterdessen habe ich wie in [01] zu sehen eine PS2-Tastatur (mit Power/Wake/Sleep) mit Josefs Beschriftungen versehen, sowie den in Bild [02] zu sehenden SD-Adapter gelötet. (Im MikroSD-Adapter befindet sich eine 2GB-Speicherkarte der Firma Transcend) Das nun fertige Bitfile wurde mit Impact in ein .mcs umgewandelt und in den Konfigurations-Flash geschrieben (Richtigen Typ auswählen!) Nach einem Reset drückt man BTN3, dann 2, dann 1, dann springt der Monitor an und das System meldet sich [03]. In Bild [04] ist einmal das FPGA-Board mit SD-Adapter an JC (oben links), und an der unteren Kante von links nach rechts VGA, RS232 (improvisiert), der MiniUSB-Programmierverbindung und dem Tastaturstecker zu sehen. In [05] wurde das Beispielprogramm über die serielle Verbindung eingespielt (alternativ Befehl 1.DEMO), so war klar das die Verbindung funktioniert. Nach Wechsel auf "Seite E" (Taste '-E') sieht man den Code [06]. Nun Taste 'BK' drücken, mit der Pfeil-Unten-Taste in die letzte Zeile gehen (Zähler von 80 bis FF in Systemzeile am unteren Bildrand), Taste BK erneut drücken (Ergebnis siehe [07]) und wieder ganz nach oben. Dort angekommen erneut '-E' drücken, man findet sich am Promt wieder. Hier folgenden Code eingeben (An das Tastaturlayout gewöhnt man sich schnell)
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Kurz auf Seite E wechseln (Taste '-E'), dort den Cursor 2-3 Zeilen unters Textende setzen und zurückwechseln. Mit einem
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wird der Code kompiliert, das Ergebnis ist auf Seite E zu bewundern. Mit '-PGM' kann das Programm nun aufgerufen werden, nun kann wie in Bild [08] und [09] gezeigt gerechnet werden (natülich sedezimal). Nun besogt man sich eine 1GB oder 2GB SD-Karte, SICHERT ALLE DATEIEN, und steckt sie in den SD-Adapter (In meinem Fall besagte 2GB-MikroSD). Man besorgt sich Josefs sendcard.c-Programm, passt gegebenenfalls den Schnittstellennamen an, lädt sich card.txt runten, benennt diese in 'cards' um. Einmal gcc -o sendcard sendcard.c und schon lässt sich das Programm mit ./sendcard starten (das auch tun). Einmal am FPGA-Board
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eingeben und 'EN'. Jetzt am PC einmal j und enter. Nach kurzer Zeit meldet der PC, dass er 8000 Byte übertragen hätte. Am FPGA-Board
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-> Damit ist der SD-Code auf der SD gespeichert. Nachdem man einmal zum Beweis das FPGA-Board resetted und mit der 3-2-1 wieder zum Prompt gekommen ist
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einmal BTN0 gefolgt von BTN1 (ein CPU-Reset) und man kann sich mit
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seines Erfolges überzeugen [10]. SD initialisieren (nach jedem Start):
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SD Löschen (einmalig) LÖSCHT ALLE DATEN AUF DER SD!!
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danach BTN3 gedrückt halten und noch mal EN drücken. Partition Öffen (auch nach jedem Start)
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Wenn man nun wie oben beschrieben DEMO1 erneut kompiliert, kann man es mit
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abspeichern [11] Nach einem Board-Reset [12] kann man es zurückholen mit
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dann die CPU-Resetsequenz BTN0->BTN1
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Bild [14]. Nun kann mit
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das Programm wieder ausgeführt werden [14, 15]. Um Programmnamen zu erfahren kann man mit
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ein Verzeichnislisting [13] bekommen. Grüße, Martin
OMG!
Sind die Bildformate in Ordnung?
Gast
#3296077
Und? Hat Dir das Erlebnis Spass gebracht? Würdest Du es wieder tun? Kannst Du uns Deinen Einblick in mögliche Anwendungen des Systems schildern? Ist die neue Tastaturbelegung besser als die bestehende und erweitert um sinnvolle Funktionen, oder ist sie einfach nur anders? Was sind Deine weiteren Pläne mit dem Aufbau?
Also, -Spass gemacht? Ja definitiv, ist für mich immer schön mit andersartigen Rechnern zu spielen. Hat mich auch Motiviert mal an meinem eigenen Projekt weiterzubasteln. Mögliche Anwendungen? - So auf dem FPGA-Board Spass an der Maschine, jeder LPC800 braucht weniger Strom - Mal schön andere Blicke auf Systemdesign zu haben. Man lernt viel über den Designer. Tastaturlayout - Passt zum System, viele Kommandos direkt vertreten. - Nicht schlechter oder besser, nur anders. Gewöhne mich schnell an Layouts. ( Deutsch, Englisch , DE auf US, US auf DE, Dvorak nativ, Dvorak auf DE, Dvorak auf EN, Sun-UNIX, Siemens Terminal (Lustig da kein Backspace) etc etc.. - Hat halt keine F-Tasten. Ich mag F-Tasten. - Numpad?! Weitere Pläne - Evtl ne CF-Karte dran stricken, dabei im gleichen Zuge MMC mitnehmen - LEDs blinken lasssen Grüße, Martin
Gast
#3296098
RLM schrieb: > Und? Hat Dir das Erlebnis Spass gebracht? nö RLM schrieb: > Würdest Du es wieder tun? für 300€ bestimmt RLM schrieb: > Kannst Du uns Deinen Einblick in mögliche Anwendungen des Systems > schildern? man kann damit 300€ von nem verrückten bekommen RLM schrieb: > Ist die neue Tastaturbelegung besser als die bestehende und > erweitert um sinnvolle Funktionen, oder ist sie einfach nur anders? sie ist einfach nur anders, genau so wie josef RLM schrieb: > Was > sind Deine weiteren Pläne mit dem Aufbau? verschrotten oder hoffen das ich damit noch mehr geld von josef bekommen kann
Gast
#3296165
Martin B. schrieb: > ich habe mir gestern/heute mal Josefs Projekt angesehen und getestet. Glückwunsch Josef, dass jemand schon für 300€ diesen Testerhumbug mitmacht! Mal sehen ob das Geld nun wirklich beim so gekauften Unteressenten ankommt! Hat doch auch sein Gutes. Josef's Schnappsideen gehen ihm nun richtig ans Geld. Und wir haben ein wenig Entertainment in der trockenen Codesammlung. WEITER SO :-)
Gast
#3296176
Lustig wirds erst wenn Joseph und Kurt mal aufeinandertreffen, http://www.spektrum.de/alias/makro-quantenphysik/schroedingers-katze-auf-dem-pruefstand/1159808#comment-1181593
Gast
#3296230
"gibt es tatsächlich Zombiegehirne ohne Bewusstsein" Zitat Josef. Kommt einem doch sehr bekannt vor :-)
Gast
#3296304
Genau. Insbesondere Bewußtsein für Sinn und Zweck meint er vermutlich.
Hi Josef, habe die Files "flhs3e.ucf, flhs3e.vhd, ks3e.vhd, cpu.vhd, bram32.vhd" schön brav heruntergeladen und unter ISE WebPACK 14.6 (läuft auf einem Windows 7 x64 Rechner) in ein Projekt importiert. - Syntax Check: verlief ohne Probleme - Translate: verlief ohne Probleme - Map: Warnings (siehe angehängtes File) - Place & Rout: Warnings (siehe angehängtes File) Weil ich bei meinem derzeitigen FPGA-Wissensstand nur ca. 2% von dem verstehe, was ich da mache, zögere ich etwas, das Ergebnisfile auf mein Spartan-3E zu spielen. Mich schrecken dabei folgende Zeilen von Dir (Quelle: "Hawa" auf Deiner Website): >Es sei darauf hingewiesen, dass auf dem Board 5V-Spannungen >auftreten, welche bei fehlerhafter Konfiguration das FPGA >zerstören können. Siehe Xilinx-Dokument UG334. >Man stelle sicher, dass die Takte clk133, clk, vclk, cl0, cl1 >über Clock-Leitungen/BUFMUX geroutet werden. >Die Konfiguration greift auf den Parallel-Flash-Speicher zu. >(Jumper J46 darf nicht in Stellung "always enabled" sein.)" Ist wohl ursprünglich für das Spartan-3A-Board geschrieben. Betrifft das auch mein S3E-Board? Muß ich auf meinem Spartan-3E Board irgendetwas an der Default- Jumperung verändern? Und besteht sonst die Gefahr, das Board zu "himmeln"? J30 steht auf "JTAG" (d.h. nur die mittlere Brücke ist gesetzt). Na ja - und dann fehlt mir derzeit noch eine PS2-Tastatur und ein VGA-Monitor. Ich hoffe, ich kann beides noch organisieren. Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: >>Es sei darauf hingewiesen, dass auf dem Board 5V-Spannungen Im UG230 für das S3E Starter habe ich keine solche Warnung gefunden. >>Man stelle sicher, dass die Takte Clock Report anschauen, dort muss stehen BUFMUX oder BUFG bei clk, vclk, cl0, cl1, dckp_OBUF > Default-Jumperung verändern? Auf meinem S3E Starter sehe ich 6 gesetzte Jumper: JP6, JP7 in der Nähe der 5V-Einspeisung JP9 in Stellung rechts 3.3V J11 zwei Jumper nebeneinander gesetzt J30 der mittlere gesetzt
Gast
#3296543
Hey Josef SAP stellt jetzt verstärkt auch Autisten ein!!! Deine Chance!!!
Hi Josef, also: Jumper waren bei mir so gesetzt wie bei Dir - das ist schon mal gut. >>>Man stelle sicher, dass die Takte >Clock Report anschauen, dort muss stehen BUFMUX >oder BUFG bei clk, vclk, cl0, cl1, dckp_OBUF Das sind für mich als FPGA-Anfänger noch alles böhmische Dörfer. Mit Müh und Not habe ich überhaupt den Clock Report gefunden, kann ihn aber überhaupt nicht bewerten. Daher meine Bitte: Bitte schau Du einmal in den Report rein (ist im Anhang meines letzten Postings enthalten) und bewerte, ob das Ergebnis des enthaltenen Clock-Reports gut oder schlecht ist (einfach nach "Generating Clock Report") suchen. Auch sind im besagten Logfile ein paar Warnings aufgeführt (z.B. im Abschnitt "Low Level Synthesis") - ich hatte dies im letzten Posting schon erwähnt. Für mich sind's wiederum "böhmische Dörfer" - Dir könnten diese Zeilen aber ggf. Hinweise auf mögliche Verbesserungspotentiale geben. Sind diese Warnings wichtig für mich oder kann ich sie ignorieren? Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > Bitte schau Du einmal in den Report rein Vorab dies: Ich bin kein Fachmann für ISE, verwende ISE11.1 und kenne mich mit anderen Versionen gar nicht aus. Informationen über Clocks habe ich in deinem Report an zwei Stellen gefunden. Die erste Stelle hat die Überschrift Clock- Information, die zweite Stelle hat die Überschrift Generating Clock Report. An der zweiten Stelle steht BUFMUX bei cl1, cl0, clk, dckp_OBUF, in der Zeile mit cl0 steht noch ein zweites BUFMUX, die Zeile sieht so aus, als hätte da mit dem Ausdrucken etwas nicht geklappt, vielleicht gehört das zu vclk. An der ersten Stelle steht nur viermal BUFG, es ist hier aber vclk aufgeführt. Sieht also so aus, als ob alles passt. Die Warnungen, die ich in deinem Report sehe, hatte ich auch alle, die sind ok. Hauptsächlich geht es um Latches, die habe ich aber absichtlich eingebaut, oder um vermeintlich ungünstige Init-Werte, die sind aber ebenfalls absichtlich so wie sie sind. PS: In dem Ausgabe-Fenster, wo oben summary steht, kann man clock report anklicken.
Hi Josef, das hört sich dann ja doch gar nicht sooo schlecht an. Ich habe also den Schritt "Generate Programming File" erfolgreich durchlaufen und habe somit ein flhtest.bit-File generiert. Nun starte ich aus dem ISE Project Navigator heraus iMPACT via: "Configure Target Device > Manage Configuration Project (iMPACT)" In iMPACT mache ich - einen "Boundary-Scan" und dann - ein "File > Initialize Chain". Tja - und dann kommen leider ein paar Dialoge, bei denen ich verloren gehe, da ich die Zusammenhänge zwischen FPGA und den unterschiedlichen Speichern noch nicht verstehe. Könntest Du mich daher netterweise ab dieser Stelle "durchwinken" (=Schritt für Schritt beschreiben, was Du in Deiner ISE 11.1 so alles machst) und mir ggf. sogar das Ergebnis in Form des Chain-Bildchens zusenden? Meine Chain (siehe Bild im Anhang) ist nur erraten und sicherlich falsch. Ich brauche wirklich eine Schritt-für-Schritt Anleitung, wie ich ab dem Punkt "Initialize Chain" weitermarschieren muß, damit ich die Bits an die richtige Stelle im FPGA geschubst bekomme. Ach ja - und noch 'ne Frage: Wenn ich die Startsequenz drücke "West > Nord > Ost" - Du weißt schon - kann ich dann auch am LCD-Display erkennen, daß alles halbwegs glatt gelaufen ist? Ich bin mir derzeit nämlich nicht Sicher, ob der VGA-Monitor (ist ein LCD-Monitor) die geforderte Tief-Auflösung schafft. Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > Könntest Du mich daher netterweise ab dieser Stelle "durchwinken" Die Klickerei bei Impact ist bei deiner ISE-Version vermutlich anders als bei mir. Du musst halt, wenn von den drei Devices das FPGA als aktiv angezeigt wird, irgendetwas bestätigen, und wenn die anderen ausgewählt sind, irgendwo cancel oder so klicken. Bei mir wird dann irgendwann keine Klick-Aufforderung mehr angezeigt, ich drücke rechte Maustaste und wähle im aufgehenden Menü den Punkt Programm. Dann erscheint ein grünes Feld mit Aufschrift programm succeed, und man ist fertig. Wenn du den letzten der drei Taster PB_east drückst, muss auf dem Display eine 8stellige Zahl erscheinen, die letzten vier Stellen sind e440. Wenn das der Fall ist, funktioniert alles. PS: Irgendwo wird man nach einem File gefragt, da muss man flhtest.bit auswählen.
Hi Josef, bitte schreibe mir möglichst genau, wie der Ablauf in Deinem iMPACT bei der ISE 11.1 ist - so sehr unterscheiden die sich nicht. (Ich habe einige alte Versionen ausprobieren müssen, bis mein Board lief ....) Viele Grüße Igel1
Wow - mich laust der Affe: Im zweiten Anlauf scheint's zu funktionieren (keine Ahnung, warum's beim ersten Mal nicht ging): Eine lange Zahl erscheint im LCD und auf dem (inzwischen organisierten) VGA-Monitor erscheint ebenfalls ein blau-gelbes Konsolen-Bild, das ich mit meiner (inzwischen ebenfalls ausgeliehenen) PS2-Tastatur bearbeiten kann. Leider muß ich justamente jetzt in die Heia, aber das Erfolgserlebnis ist groß! Und dies, obwohl ich mehr oder weniger Null Plan von der Materie habe. Hoffentlich komme ich bald dazu, weiterzumachen. Jetzt ist erst einmal Schlafen angesagt (Deine Doku hatte einen guten Teil der letzten Nacht verspeist - dieser Teil fehlt mir jetzt ein wenig ...). Viele Grüße Igel1
Hi Josef, Du hast eine eher seltene Tastatur mit Power/Sleep/Wakeup-Tasten verwendet. Ich konnte solch einen Dinosaurier nirgendwo auftreiben und habe auf meiner Tastatur keine Power/Sleep/Wakeup-Tasten. Watt nu? Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > Watt nu? In der Datei ks3e.vhd gibt es ganz am Anfang in der entity keybd eine Tabelle, die rechte Hälfte der vorletzten Zeile lautet ,x"31",x"33",x"38",x"3a",x"2c",x"2e",x"77",x"77", Wenn du die letzten zwei Einträge 77 ersetzt durch 7f, dann liegt die -E Taste auf der NUM-Taste des Ziffernblocks. Die Tasten -D und -C brauchst du nicht unbedingt.
Habe mir das Problem nochmal angeschaut und möchte nun allgemein Nutzern einer PS2-Tastatur ohne power/sleep/wakeup folgendes empfehlen: Man lege die Tasten -C/-D/-E auf shift.xC/shift.xD/shift.xE, wobei mit xC/xD/xE die neu beschrifteten Hex-Ziffern gemeint sind. Zu diesem Zweck nehme man in der erwähnten Tabelle folgende Ersetzungen vor: In der ersten Zeile steht 6c 6c - man ersetze das zweite 6c durch 7d In der zweiten Zeile steht 6d 6d - man ersetze das zweite 6d durch 7e In der ersten Zeile steht 6e 6e - man ersetze das zweite 6e durch 7f
Hi Josef, das Verlegen von "-E" auf die "NUM"-Taste hat funktioniert. Ich hatte auch schon ein Auge auf die besagten VHDL-Zeilen geworfen, war dann aber zu faul gewesen, mich mit Tastatur- codes & Co herumzuschlagen - Danke daher für die Hilfe. Ich bin jetzt einen Schritt weiter. Nun muß ich das Demo-Programm irgendwie kompiliert bekommen und dafür erst einmal Dein Maschinchen ein bißchen verstehen. Ist schon eine eigene Welt, die Du Dir da geschaffen hast. Bin heute leider etwas knapp an Zeit. Vermutlich geht's erst morgen weiter. Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > Nun muß ich das Demo-Programm irgendwie kompiliert bekommen Schau dir im Markt-Forum meinen Dialog mit -gb- an.
Hallo Josef, Danke für den Hinweis mit der Block- und Cursor-Positionierung. Ohne diesen Tipp wär's schwierig geworden. So aber habe ich's tatsachlich hinbekommen - Potzblitz Dein Taschenrechner tickt auch korrekt auf meinem Schirm (wenn man denn erst einmal verstanden bzw. zufällig gelesen hat, daß bei MUL und DIV der 2.Operator vor der eigentlichen Rechnung um 1 inkrementiert wird). Ich kann jetzt also zufrieden in die Heia und werde die nächsten Tage meinen Bericht und das Bild einstellen. Viele Grüße Igel1
Gast
#3299518
ITT: Prostitution des Geistes.
Gast
#3299545
Auf gehts, es werden noch viele masochistische "Tester" gebraucht! Geld in Hülle und Fülle vorhanden! Traut Euch!
Gast
#3300487
>Um einen wirklich modernen Prozessor zu >entwickeln, sollte nicht die händische Programmierbarkeit in Assembler >im Vordergrund stehen, sondern die Eignung als Zielsystem für Compiler. Nur Marketinggequatsche. Jeder stinknormale ASM-Befehlssatz (sofern nicht zu kleiner Adressbereich, und es noch ein paar Indexregister und n Stack gibt) kann das.
Gast
#3300554
Interessant, Josef meint es wohl doch ernst: http://www.tmdb.de/de/marke/bomerenz,DE302010004837.html
Gast
#3300768
Sicher meint der das ernst mit seiner Selbstüberschätzung. Aus diesem Traum konnte ihn hier noch keiner reißen. Aber solange sein Business darin besteht, für sein Hirngespinst Geld aus- statt einzunehmen ist es ja nicht weiter schlimm :-)
@ Eli lily (Gast) >Interessant, Josef meint es wohl doch ernst: >http://www.tmdb.de/de/marke/bomerenz,DE302010004837.html Wie zum Geier kommt man auf dieses Wort? Ahh, ich vergas . . .
MCUA schrieb: >>Um einen wirklich modernen Prozessor zu >>entwickeln, sollte nicht die händische Programmierbarkeit in Assembler >>im Vordergrund stehen, sondern die Eignung als Zielsystem für Compiler. > Nur Marketinggequatsche. > Jeder stinknormale ASM-Befehlssatz (sofern nicht zu kleiner Adressbereich, > und es noch ein paar Indexregister und n Stack gibt) kann das. Wer den Thread nur teilweise verfolgt hat, könnte auf die Idee kommen, das Zitat sei von mir und die Kritik gelte mir. Deshalb hier die Quelle des Zitats: Beitrag "Re: 8bit-Computing mit FPGA"
Gast
#3301921
Josef G. schrieb: > könnte auf die Idee > kommen, das Zitat sei von mir und die Kritik gelte mir. Danke für diese wertvolle Richtigstellung, auf die hier jeder dringlichst gewartet hat. Josef G. selbst ist natürlich über jede Kritik erhaben (bzw die würde ja sowieso an ihm abperlen :-)
Also ich muss schon sagen, die Boessartigkeit einiger Poster hier ist wirklich unuebertroffen. Ich wuerd ja nix sagen, wenn er (josef) alle Threads zumuellen wuerde, aber nein, sie muellen ihm den Thraed zu. Ich finde sein Projekt recht interessant wenn auch ein bischen kryptisch. Ist aber immer eine Konventionssache. Und die Protzerei mancher Kritiker ueber ihre irgendwann mal gemachten "Superprojekte" ist teilweise ja nur mehr peinlich. Das schlimme dabei ist, dass genau die Protzer fast jeden Thread mit ihrem Geprotze begluecken. Leider sind da sehr viele Pseudoprofis unterwegs die die ganze Zeit ueber zeigen muessen wie professionell sie sind. Also ein echter Profi liest sich den Thread wahrscheinlich durch, und hat seine Freude daran. Aber er muss nicht zeigen dass er besser, toller und was weiss ich was alles ist. Es gab ja gottseidank auch konstruktive Kritik aber leider war sehr viel unter der Guertellinie. Und das schlimmste ist in einem Forum, wo haupsaechlich Hobbisten unterwegs sind, immer die Frage "Was bringt es denn?". Also bitte erklaert mir was es bringt in einem Thread zigmal die Frage zu stellen "was bringt es denn?". Jungs, bleibt am Boden und lasst die Leute spielen. Es tut keinem weh, aber Denunzierung schon. Gruss!
MCUA schrieb: > Jeder stinknormale ASM-Befehlssatz (sofern nicht zu kleiner > Adressbereich, und es noch ein paar Indexregister und n Stack gibt) kann > das. Die Turing-Maschine auch. Aber trotzdem würde sie wohl niemand gerne dafür verwenden. Es gibt als Zielplattform für Compiler sehr wohl besser und schlechter geeignete Architekturen. Ein hardwareseitig unterstützter Stack ist freilich kein solches Kriterium.
Gast
#3305182
Walter M. schrieb: > Boessartigkeit einiger Poster Wohl eher Realismus. Walter M. schrieb: > Ich finde sein Projekt recht interessant Warum bist Du noch noch kein "Tester" ? Walter M. schrieb: > ein echter Profi liest sich den Thread wahrscheinlich durch, und > hat seine Freude daran. Wendet sich eher mit Kopfschütteln ab und das bringt dem Josef nichts. Walter M. schrieb: > immer die Frage "Was bringt es denn?" Muss man schon fragen dürfen wenn geschäftliche Ziele verfolgt werden. Walter M. schrieb: > lasst die Leute spielen Das wird hier keiner verhindern wollen oder gar können. Dein Gutmenschentum in allen Ehren. Das hilft dem Josef aber tausendmal weniger als alles das was Du "unter der Gürtellinie" bezeichnest.
M.Bär schrieb: > Dein Gutmenschentum in allen Ehren. Das hilft dem Josef aber tausendmal > weniger als alles das was Du "unter der Gürtellinie" bezeichnest. jaja, mit voller hose ist leicht stinken. Also ich geh wetten, dass du der erste bist der zur polizei rennt wennst eine gerechtfertigt aufs maul kriegst. der jenige der hier gutmensch spielt bist du, weil du willst ihm ja "helfen". bei so einer hilfe, da hofft man ja dann, dass einem mal wieder jemand richtig reinsch....t. also versuchs mal in deiner direkten umgebung mit deiner hilfe. schick uns dann aber ein foto (vorher/nachher) von dir. :P
Gast
#3305271
Walter M. schrieb: > Also ich muss schon sagen, die Boessartigkeit einiger Poster hier ist > wirklich unuebertroffen. Zustimmung, man sollte hier wirklich nur an der sache diskutieren und nicht über die leute herziehen. Echt, zuweilen geht es hier ab wie bei Monty Python. Da sagt einer Jehova und schon fliegen die Steine. Und einen Computer from the scratch auf einen FPGA hochziehen ist so oder so eine Leistung die auch unter den ET-Ingenieure nur wenige vorweisen können. MFG,
@Josef: Welchen SD-Card Adapter kannst Du für mein Spartan 3E Board empfehlen? Geht so etwas hier: http://shop.trioflex.ee/product.php?id_product=48 Oder tut's wirklich nur der von Dir erwähnte SD Card Halter von Trenz. Vermutlich meinst Du den hier: http://shop.trenz-electronic.de/catalog/product_info.php?products_id=571&SID Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > Geht so etwas hier: Der hat eine andere Pin-Belegung, aber die kann man anpassen im UCF-File. Und ich habe keine Informationen gefunden, ob Pullup- Widerstände eingebaut sind. Da müsste man evtl. am MISO-Pin den Pullup im FPGA aktivieren. Vielleicht liest hier jemand mit, der etwas dazu weiss. Ob es funktioniert, kann ich nicht garantieren. Den Adapter von Trioflex gibt es auch bei Trenz. Bei den Kosten werden wohl die Versandkosten relevant sein.
Zu der Ansicht, dass an MISO ein Pullup erforderlich sei, bin ich durch Aussagen aus zweiter Hand gelangt, zuletzt hatte ich dies gefunden: Beitrag "Re: SD-SPI keine Antwort auf CMD0" Habe jetzt mal auf der Startseite von mikrocontroller.net im Suchfeld eingegeben sd pullup und viele widersprüchliche Ergebnisse zur Notwendigkeit oder Nicht-Notwendigkeit von Pullups gefunden. Ich weiß nicht, was jetzt wirklich stimmt. Der von mir verwendete Pmod-SD-Adapter von Digilent hat jedenfalls Pullups an allen Pins. http://www.digilentinc.com/Data/Products/PMOD-SD/PmodSD_sch.pdf
Hi, der Schaltplan des Original PMOD-SD sieht ja doch arg übersichtlich aus. Da sind mehr als 28,- EUR (ohne Versandkosten) schon ein stolzer Preis für so eine chice PMOD-SD Karte. Spricht etwas dagegen, sich für 2,- EUR einen SD Speicherkarten-Sockel zu besorgen (z.B. hier: http://www.pollin.de/shop/dt/Mjc0ODQ1OTk-/Computer_und_Zubehoer/Hardware/Speicherkarten/SD_Speicherkarten_Sockel_ATOM_SD01_AP20324.html) und den Rest auf einer Lochkartenplatine selbst zu löten? Widerstände, Lochkartenplatine, Kondensator und doppelte Stiftpolleiste - fliegt alles bei mir rum. Ich kapiert nur noch nicht, wie eine 2x6-polige Stiftleiste in eine 1x6-polige Buchse (vermutlich J1?) an mein Spartan 3E Board passen soll? Oder liegen die SPI-Pins alle auf der oberen oder unteren Stiftpfostenreihe und man steckt dann nur die obere/untere Stiftpfostenreihe ins Board? Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > vermutlich J1? Richtig. Belegung ist dieselbe wie hier: Beitrag "Re: Tester gesucht für FPGA-Projekt" > Oder liegen die SPI-Pins alle auf der oberen Würdest du den von mir verwendeten Adapter von Digilent verwenden, müsstest du die obere Stiftreihe anstecken, so steht es auch auf meiner Webseite (beim S3A-Board). Der Adapter von Trioflex hat, glaube ich, nur eine Stiftreihe, mit anderer Pin-Reihenfolge. Aber wenn du selber etwas bastelst, ist das ja ohnehin alles hinfällig. > Spricht etwas dagegen, Darüber weiß ich nichts. > Da sind mehr als 28,- EUR Sind allerdings auch Kabel dabei.
Gast
#3305968
Zitat:
Uwe B. schrieb:
> um auf Kleinbuchstaben umzuschalten muss man "STRG" zusätzlich drücken
Zum dauerhaften Negieren der Wirkung der Shift-Taste (STRG)
setzt man den Sh-Modus mittels Taste SM.
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Was ist eine SM Taste????? Sado Maso oder was????
pöserpursche schrieb: > Was ist eine SM Taste????? Die drei Tasten für den von mir so genannten "Zeichenmodus" habe ich AM, SM, UM (Alt-Mode, Shift-Mode, Unterstrich-Mode) genannt, siehe Website Seite Hawa ganz unten.
Hallo Josef, hier also die angekündigte Dokumentation der Inbetriebnahme Deines 8-bit Rechners: Nach der Konfiguration meines Spartan 3E FPGA Boards habe ich den Taschenrechner wie folgt ans Laufen gebracht: - Nach dem Laden der Konfiguration leuchtet LED 2 auf - Um den 8-bit Computer zu starten werden nun nacheinander 3 Tasten bedient. Zunächst Taste "BTN West" auf dem Board drücken: LED 7 leuchtet auf - Dann Taste "BTN Nord" drücken: LED 6 leuchtet auf und ein Pixelmuster (= VGA-Testbild) erscheint auf dem Monitor - Dann Taste "BTN Ost" drücken LED 5 leuchtet auf, kurz darauf auch LED 4 Das LCD zeigt eine längere HEX-Ziffer an. Der 8-bit Computer startet und die Konsole (blau/gelb) erweckt zum Leben. - Eingabe "1.DEMO" über die Tastatur lädt ein Beispielprogramm in "Seite E" (diese "Seite E" samt Programm ist zunächst "unsichtbar"). Hinweis: "." in "1.DEMO" steht für einen Druck auf die rechte "Shift"-Taste [bi]. - Mit der Power-Taste [-E] gelangt man zur "Seite E" und findet dort das eingeladene Demo-Programm vor. Wer eine Tastatur ohne Power-Taste [-E] besitzt (das dürfte die Mehrzahl sein) der paßt den VHDL-Code gemäß Josef's Hinweisen in diesem Thread an und kann anschließend z.B. die NUM-Taste als Power- Tasten-Ersatz verwenden. - Das angezeigte Programm gilt es nun zu kompilieren. Dafür zunächst mit der "Win"-Taste [BK] eine horizontale, gestrichelte Markierungen am obersten (80) und am untersten Ende (ff) der Seite setzen (scrollen geht über die Pfeiltasten) und abschließend wieder ganz nach oben scrollen, um den Cursor auf den ersten Buchstaben der ersten Zeile zu setzen. - Jetzt mit der Power-Taste [-E] zurück zur Konsole und folgende Kommandos eingeben:
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Hinweis: "." sind wieder durch ein Druck auf die rechte Shift - Taste [bi] zu ersetzen. - Nun nochmals per Power-Taste [-E] in "Seite E" wechseln und dort den Cursor 1 Zeile unter die letzte Codezeile setzen. - Wiederum per Power-Taste [-E] zur Konsole wechseln und folgende Befehle eingeben
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Der erste Befehl kompiliert das Programm in "Seite E" und erzeugt einen Zwischencode. Der zweite Befehl startet einen Interpreter, um den soeben erzeugten Zwischencode auszuführen. - Wenn alles gut gelaufen ist, erscheint die Oberfläche eines rudimentären Kommandozeilen-Rechners. Dort kann man nun wilde HEX-Rechnungen veranstalten: Dazu Tipps: Operator mit 03 ... 00 auswählen (2-stellig) Ersten Operand mit Vorzeichen und 8 HEX-Zeichen eingeben Zweiten Operand ohne Vorzeichen eingeben (max. 4 HEX-Zeichen) Hinweis 1: Bei der Multiplikation und bei der Division wird der Operator 2 zunächst im Hintergrund um 1 inkrementiert, bevor die eigentliche Operation ausgeführt wird. Hinweis 2: Bei der Division wird neben dem ganzzahligen Quotienten auch der Rest angezeigt Erfahrungen und Gedanken bei der Durchführung: - Ich mußte viel darüber nachdenken, was im Leben eigentlich sinnvoll ist und was nicht. Ich glaube letztendlich muß das jeder für sich entscheiden und wenn Josef sich entschieden hat, eine 8-bit CPU zu bauen, die ihm gefällt und er Sinn darin sieht, so ist das zu akzeptieren. - Die oft verletzenden Kommentare anonymer User sind elend. Sie zeugen Kleingeistigkeit und sehr wenig Toleranz. Da war selbst der alte Fritz schon weiter: Jeder soll nach seiner Facon selig (hier: eher glücklich) werden - und sei es mit einem FPGA- Rechner. - Nun aber zur Sache: Ich gestehe, daß ich mit der Doku echte Probleme hatte. Ich habe große Teile schlichtweg nicht verstanden. Sie ist leider derjenige Part, der mir die größten Schmerzen bereitet hat. Hier würde ich an Deiner Stelle, Josef, ein paar Tage investieren, um alles von Grund auf zu überarbeiten. Ich weiß: das macht wenig Spaß, würde Deinem Projekt in der Außensicht aber sicherlich gut tun. Evtl. solltest Du andere dokumentieren lassen - Du bist vermutlich zu tief drin, um Dich noch einmal in Neueinsteiger wie mich hineinzuversetzen. Dabei hätte ich wirklich gerne auch einmal selbst ein Programm für Deine CPU geschrieben. Aber die Doku - na ja - ich sagte es oben ja schon ... - Die hier oft geschmähte Tastatur-Umbelegung machte mir keinerlei Probleme (bis auf das Power-Tasten- Problem, das Josef inzwischen aber gelöst hat). - Ansonsten finde ich als absoluter FPGA-Neuling Josefs Projekt sehr beeindruckend. Ich sehe mich selbst in weiter Ferne, so etwas selbst auf die Beine zu bringen. - Für eine konstruktive Kritik an der CPU-Architektur und am Gesamtkonzept gibt es sicherlich berufenere Köpfe. Viele Grüße Igel1
Gast
#3306501
Fpga Kuechle schrieb: > so > oder so eine Leistung die auch unter den ET-Ingenieure nur wenige > vorweisen können Um was gehts hier eigentlich- (offensichlich) nur ums Beeindrucken und Zurschaustellen oder doch darum, dass hinterher wie permanent suggeriert ein sinnvolles, nützliches Produkt Anwender findet? Man kann durchaus viel Energie und Können in einer Sackgasse versenken: In Josef G.s Werbethreadmeer fand sich bislang NIEMAND, der je von Sinn und Zweck seiner FPGA-CPU überzeugt worden wäre. Ernsthafte positive Resonanz (siehe oben) erkauft er sich mit Geldgeschenken. Ist das jetzt mehr peinlich als lächerlich, mehr dumm oder dreist? Soll er doch mit seinem Spielzeug spielen. Aber wer (damit) die Öffentlichkeit sucht muss mit den Reaktionen leben. Allen, selbst solchen die tatsächlich unter der Gürtellinie sind: Walter M. schrieb: > eine gerechtfertigt aufs maul kriegst. Walter M. schrieb: > da hofft man ja dann, dass einem mal wieder jemand > richtig reinsch....t. Soviel hohlköpfige Aggressivität disqualifiziert natürlich für den Titel "Gutmensch".
Gast
#3306507
@Igel1: Zu einem ehrlichen Bericht hätte gehört, was dafür bezahlt wurde!
Hi "M. Bär", > @Igel1: Zu einem ehrlichen Bericht hätte gehört, was dafür bezahlt wurde! Zunächst: Zu einer ehrlichen Kritik hätte gehört, sich im Forum anzumelden und zu seinen Äußerungen mit seinem Namen und seiner Person zu stehen. Sodann: Bislang habe ich nichts bekommen - ich hoffe jedoch auf Josefs ausgelobten Betrag von 150,- EUR. Dieser Betrag war sicherlich ein Teil meiner Motivation, die Tests durchzuführen. Der andere Teil der Motivation war, daß ich gerne dem einen oder anderen Schüler die Grundlagen eines Computers zeige (und nein, ich bin kein Lehrer). Dafür benutzte ich in der Vergangenheit oftmals "DemoComp": http://www.randelshofer.ch/fhw/gri/holzi.html und unter genau diesem Aspekt hatte mich auch Josefs Computer interessiert. Jetzt kannst Du mir natürlich vorwerfen "wes Brot ich fress, des Lied ich sing" - stimmt, allerdings singe ich hier kein Loblied auf die designte CPU und ich weise klar auf die von mir ausgemachten Defizite (Doku, Doku und nochmals Doku) hin. Auch hat Josef sein Angebot nicht an eine positive Bewertung gekoppelt und sogar explizit verweigert meinen Forenbeitrag vorab auf Fehler gegenzulesen (ich hatte ihn darum gebeten) - er wollte ganz offensichtlich jegliche inhaltliche Einflußnahme vermeiden. Von daher sehe ich mich nicht als "gekauften Claqueur". Ich habe definitiv Respekt und Anerkennung vor und für Josefs Leistung und bestätige das hier und jetzt in diesem Forum als angemeldeter User unter meinen Credentials. Viele Grüße Igel1
@Igel1, ich sehe das ganze genauso wie du, bei einem Hobby soll man nicht nach Sinn oder Unsinn fragen... es soll Spass machen aber wenn man sein Hobby mit jemandem anderen teilen möchte, dann muss man aufeinander zugehen und Fragen, Kritik usw austauschen um sich so gegenseitig weiterzubringen ich bin auch an der Doku von Josef gescheitert und habe nicht das Projekt an sich angeprangert deine Beschreibung im Post oben, die Schritt für Schritt erklärt was man, wann (und wie) machen muss, ist 10mal besser als alles was auf der Homepage zu finden ist wenn es so eine Beschreibung (für Dummys wie mich) geben würde (und vlt noch ein ZIP mit allen notwendigen Files, damit man nur ein Link anklicken muss für sein Board) dann würden sich sicher mehr Leute finden die das ganze mal ausprobieren...auch ganz ohne Bezahlung Gruss Uwe
Gast
#3306793
Andreas S. schrieb: > Zu einer ehrlichen Kritik hätte gehört, sich im Forum anzumelden und zu > seinen Äußerungen mit seinem Namen und seiner Person zu stehen. Unsinn, wenn die Kritik berechtigt ist, kann's egal sein, wer da steht. Andreas S. kann ja auch in Wirklichkeit Michael M. sein. Ob Du gekauft wurdest oder nicht, lässt sich ganz einfach feststellen: Wenn Du die Sache ohne Bezahlung ausprobiert hättest, wärst Du nicht gekauft, in jedem anderen Fall schon. Dir war erklärtermaßen das Geld wichtig, also wurdest Du gekauft. Ist doch nicht so kompliziert. Die ganze Sache ist doch nichts anderes als das manisch gepflegte Hirngespinst des Josef G., wobei er seinem erklärtem Ziel einen "einfachen Computer für jedermann" herzustellen so weit entfernt ist, dass er's in seinem Nebel selbst nicht mehr erfassen kann. Seine Hartnäckigkeit ist beachtenswert, wird aber dennoch ein Scheitern der Sache nicht verhindern, da sein Hirngespinst nicht mal das ist, was es seiner Meinung nach sein soll. Wie sollen dann andere dann den Nutzen dahinter sehen? Noch 'ne ganz einfache Regel: ist etwas wirklich interessant, finden sich von selbst Menschen dafür, die's ausprobieren und benutzen. Dann müssen nicht erst ein paar Scheine dran gebunden werden, damit das jemand anfasst. Übertragen gesprochen hat Josef G. mit hohem Arbeitseinsatz ein fürchterlich kompliziertes Medikament hergestellt und sucht nun nach der Krankheit dafür. Die passende Krankheit findet sich nur nicht so recht, aber wenigstens hat er ein paar bezahlte Testpatienten gehabt, Du warst einer davon.
MWS schrieb: > Dir war erklärtermaßen das Geld wichtig, also wurdest Du gekauft. Ist > doch nicht so kompliziert. Ganz so einfach ist es in der richtigen Welt doch nicht: Jeder Gutachter wird für seine Leistung bezahlt und trotzdem kann man nicht davon ausgehen, er sei bösen Sinn des Wortes "gekauft", hätte also ein Gefälligkeitsgutachten abgeliefert. Allerdings war das, was Andreas S. gemacht hat, lediglich eine Demonstration, daß man Josefs Werk - wenn auch mit einiger Mühe - so zum Laufen bekommen kann, wie er es bereitgestellt hat. Ein Test für einen Prozessor im eigentliche Sinn war das nicht und unter dem Strich kam auch nur das heraus, was man eh schon weiß. Aber sich ewig im Kreis zu drehen gehört halt bei manchen Projekten einfach dazu ;-)
Gast
#3307028
M.Bär schrieb: > Um was gehts hier eigentlich- (offensichlich) nur ums Beeindrucken und > Zurschaustellen oder doch darum, dass hinterher wie permanent suggeriert > ein sinnvolles, nützliches Produkt Anwender findet? Wei bei 99% der Themen und Projekte hier, mein Lieber > In Josef G.s Werbethreadmeer fand sich bislang NIEMAND, der je von Sinn > und Zweck seiner FPGA-CPU überzeugt worden wäre. Wer wie ich an den vordersten Designs im Bereich FPGA mitwirkt, wird niemals von etwas überzeugt sein, dass ein Bastler baut. Dennoch erlaube ich mir, meinen Kommentar zurückzuhalten und nicht Leute für ihre Bastelprojekte zu schimpfen. Ich verwende absichtlich nicht das Wort kritisieren, denn was hier läuft ist zu 90% keine Kritik sondern nur Frust ablassen, dass man für eigene Sachen nicht die Aufmerksamkeit bekommt. Wenn Dich der thread nicht interessiert, bleib einfach weg! > Soll er doch mit seinem Spielzeug spielen. Aber wer (damit) die > Öffentlichkeit sucht muss mit den Reaktionen leben. Allen, selbst > solchen die tatsächlich unter der Gürtellinie sind: Nein, muss man nicht. Man kann erwarten, dass man respektvoll behandlet wird. Dieses Projekt ist ja schließlich kein unsinniger Quatsch, sondern nur unnütze, weil er zu spät kommt. Vor 20 Jahren war das DER Bringer gewesen. > Soviel hohlköpfige Aggressivität disqualifiziert natürlich für den Titel > "Gutmensch". Lies Dir mal die Bedeutung des Begriffes Gutmensch durch und überlege, od Dein Satz einen logischen Sinn ergibt oder Du nicht etwas ganz anderes gemeint hast.
Gast
#3307093
Uhu Uhuhu schrieb: > Ganz so einfach ist es in der richtigen Welt doch nicht: Jeder Gutachter > wird für seine Leistung bezahlt und trotzdem kann man nicht davon > ausgehen, er sei bösen Sinn des Wortes "gekauft", hätte also ein > Gefälligkeitsgutachten abgeliefert. Richtig, für den Sachverständigen trifft das zu, denn a) verdient er seine Brötchen damit und b) kann ein Gefälligkeitsgutachen mit Sanktionen enden. Für die Geschichte hier ist die Zielgruppe weder gewerblich, noch sind für den Geldnehmer irgendwelche Folgen zu erwarten, falls da was geschönt wäre. Allerdings gehe auch ich davon aus, dass die Bastelei von Josef G., so absurd oder lebensfremd sie heute auch sein mag, prinzipiell im Rahmen seiner Vorstellung funktioniert. Nur wurde dies, soweit ich erkennen kann, nie in Frage gestellt und musste demgemäß nie bewiesen werden. Der Beweis dagegen fehlt, dass dieses Ding eine breitere Masse interessieren könnte. Im Gegenteil, die doch sehr überschaubare Zahl an Teilnehmern, die sich's trotz Geldandrohung angetan haben, ist Beweis dafür, dass es eben keinen so recht interessiert. > Ein Test für einen > Prozessor im eigentliche Sinn war das nicht und unter dem Strich kam > auch nur das heraus, was man eh schon weiß. So isses.
Gast
#3307110
Boah! Kann mal bitte ein Moderator diese ganzen Nörgler-, Miesepeter- und Neider-Beiträge löschen?! Haltet euch einfach raus, wenn ihr nichts technisches zum Thema beitragen wollt / könnt! Dieser Thread gehört Josef G., und ihr habt kein Recht ihn einfach kaputt zu machen! Ihr seid zum Kotzen!!! P.S. Ich fordere Adminrechte für angemeldete User in eigenen Threads.
Gast
#3307148
Thomas schrieb: > Dieser Thread gehört Josef G., und ihr habt kein Recht ihn einfach > kaputt zu machen! Der Thread gehört dem Forum und steht zur Diskussion frei. > Ich fordere Adminrechte für angemeldete User in eigenen Threads. Dann gäb's hunderte kleiner Diktatoren.
Gast
#3307344
Thomas schrieb: > Dieser Thread gehört Josef G., und ihr habt kein Recht ihn einfach > kaputt zu machen! Übersetzt: Ihr habt kein Recht ihn und sein Projekt zu kritisieren, mit der Wirklichkeit zu konfrontieren und ihn aus seinen Wunschträumen zu reißen! Soll er seine Werbetexte doch in irgendeine Textdatei auf seinem PC schreiben- dort erreicht er genausoviele Interessenten und ist vor "bösartigen" Reaktionen geschützt.
Gast
#3307385
Mops Fidibus schrieb: > Thomas schrieb: >> Dieser Thread gehört Josef G., und ihr habt kein Recht ihn einfach >> kaputt zu machen! > > > Übersetzt: Ihr habt kein Recht ihn und sein Projekt zu kritisieren, mit > der Wirklichkeit zu konfrontieren und ihn aus seinen Wunschträumen zu > reißen! Nein, deine "Übersetzung" ist falsch. Sachkritik ist erwünscht, Runtermachen von Personen nicht. Woraus schliessen Sie, das: - das ein recht gäbe die Personen an sich zu kritisieren? -das ein Recht gäbe deren Projekte als "manisch gepflegte Hirngespinst" abzutun? -man jemand aus seinen Wunschtraum reissen MUSS? Mir wurde mitgegeben, das man seine Träume leben sollte, resp. versuchen sie zu realisieren? -das die betreffende Person nur durch Ihre Beiträge (m.E. keine Beiträge sondern im Kern persönliche Angriffe bis zu Beschimpfungen) mit der Realität konfrontiert wird? -das die "Realitätswahrnehmung" mit der Sie geprägt wurden, Real ist bzw. es wünschenswert wäre die Wahrnehmung zu erhalten und auf andere zu übertragen? Persönlich glaube ich, das Sie mit Ihren Projekten eine ernüchternde Erfahrung gemacht haben und zu Wahrung Ihres Selbstwertgefühls dem Nihilismus anheim gefallen sind: "Wenn ich nachweisen kann das alle Versager sind, belastet mich mein eigenes Versagen weniger". Der Fehler in einer solchen Argumentation ist, anzunehmen, es gäbe sowas wie "Versagen" oder "Versager". Hochachtungsvoll,
Gast
#3307401
Was wollt Ihr denn von solchen Trollen denn erwarten, die alleine nichts im Stande sind irgend ein Projekt von selbst auf die beinen zu stellen. Das sind die Trolle, die vermutlich von Anderen etwas nehmen und behaupten dann es wäre ihre Arbeit. Mein Gott müssen die trolle neidisch sein nichts zu können ausser zu Stänckern und dann noch NULL NULL NUll Ahnung von ihren geblubere.
Gast
#3307407
Diese beiden Aussagen von ein und der selben Person muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Irgendwie macht sich der Herr Professor da nicht gerade glaubwürdig. Prof. Xilinx schrieb: > Woraus schliessen Sie, das: > > - das ein recht gäbe die Personen an sich zu kritisieren? > > -das ein Recht gäbe deren Projekte als "manisch gepflegte Hirngespinst" > abzutun? Prof. Xilinx schrieb: > Persönlich glaube ich, das Sie mit Ihren Projekten eine ernüchternde > Erfahrung gemacht haben und zu Wahrung Ihres Selbstwertgefühls dem > Nihilismus anheim gefallen sind: "Wenn ich nachweisen kann das alle > Versager sind, belastet mich mein eigenes Versagen weniger".
Gast
#3307419
Olga schrieb: > Diese beiden Aussagen von ein und der selben Person muss man sich mal > auf der Zunge zergehen lassen. Irgendwie macht sich der Herr Professor > da nicht gerade glaubwürdig. > > > Prof. Xilinx schrieb: >> Woraus schliessen Sie, das: >> >> - das ein recht gäbe die Personen an sich zu kritisieren? >> >> -das ein Recht gäbe deren Projekte als "manisch gepflegte Hirngespinst" >> abzutun? > > Prof. Xilinx schrieb: >> Persönlich glaube ich, das Sie mit Ihren Projekten eine ernüchternde >> Erfahrung gemacht haben und zu Wahrung Ihres Selbstwertgefühls dem >> Nihilismus anheim gefallen sind: "Wenn ich nachweisen kann das alle >> Versager sind, belastet mich mein eigenes Versagen weniger". Ich kann Ihnen nicht folgen, bitte erläutern Sie Ihre Zweifel an "Glaubwürdigkeit". Hochachtungsvoll,
Gast
#3307452
Warum just Threads von Josef G. immer so ausarten? Mir ist das Ganze ein Rätsel. Immer triffts Ihn- die Welt ist so ungerecht!
Hi Jungs, sorry, wenn ich mal kurz die Sinn-Philosophischen Beiträge mit etwas Irdischem unterbreche: Ich will mir in den nächsten 2 Stunden einen PMOD-SD-Adapter zusammenlöten, um ihn an mein Spartan 3E Board zu klemmen. Hat jemand von Euch eine Idee, wie man anschließend testen kann, ob der Adapter auch wirklich funktioniert? Sprich: gibt's irgendwelche Beispiel-Programme, die ich in das FPGA einladen kann, um den Adapter zu testen? Sodann noch eine Fragen an Josef: @Josef: Ich hoffe, eine 512 MB SD-uralt-Karte tut's genauso? Oder müssen es 1GByte oder 2GByte SD-Karten sein? Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > Ich hoffe, eine 512 MB SD-uralt-Karte tut's genauso? Ja. Für einen ersten schnellen Test 1.SDR /00 eingeben. Wenn kein Hänger oder Error-Meldung auftritt ist alles ok.
Hi Josef, So, SD-Card ist angeschlossen: Nix löten, nix Pullups, alles nur mit Clips und Jumpwires verdrahtet. Habe nur Pin 1 ... 6 von J1 auf die entsprechenden Pins des SD Card Slots geführt. Und - ich kann's kaum glauben: "1.SDR /00" hat keinen Hänger fabriziert! Watt nu? Bitte sage nicht, ich muß jetzt per Linux (was ich nicht installiert habe) via RS232 (was mein Laptop nicht hat) eine Datei auf das Board spielen?! Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > Bitte sage nicht, ich muß jetzt per Linux Anders gehts nicht. Das Programm sendcard für Windows umzuschreiben, dazu fehlen mir die Kenntnisse. Habe aber bereits bei Unterbreitung des Angebots zur SD-Karte darauf hingewiesen. Beitrag "Re: Tester gesucht für FPGA-Projekt"
@ Prof. Xilinx (Gast) >Nein, deine "Übersetzung" ist falsch. Sachkritik ist erwünscht, >Runtermachen von Personen nicht. Die gab es reichlich, wurde aber oft als Personenkritik gemünzt. Indirekt ist sie es ja auch, weil die PERSON sachliche Defizite aufweist. >- das ein recht gäbe die Personen an sich zu kritisieren? Gibt es immer. Und selbst wenn es das nicht geben sollte, wird es getan. Im gesamten Alltag. >-das ein Recht gäbe deren Projekte als "manisch gepflegte Hirngespinst" >abzutun? Sachliche Schlußfolgerung nach Analyse der Threads und deren Inhalt. >-man jemand aus seinen Wunschtraum reissen MUSS? Muss man nicht. Ist aber unvermeidlich, wenn man sich in einem öffentlichen Forum einer Diskussion stellt. > Mir wurde mitgegeben, >das man seine Träume leben sollte, resp. versuchen sie zu realisieren? Sicher, aber dann bitte nicht dem Rest der Welt diese als Segnung verkaufen wollen, wenn diese es schlicht nicht sind. >-das die "Realitätswahrnehmung" mit der Sie geprägt wurden, Real ist >bzw. es wünschenswert wäre die Wahrnehmung zu erhalten und auf andere zu >übertragen? Jetzt wird's arg philosophisch. Fakt ist - Josef G. hat ein Mikrorechnersystem erschaffen - er möchte es einem breiten Publikum zugänglich machen - das Publikum verweigert sich dem, u.a. wegen der kryptischen Doku - Josef G. hat sich das "Interesse" der Tester mit Geld erkauft >Nihilismus anheim gefallen sind: "Wenn ich nachweisen kann das alle >Versager sind, belastet mich mein eigenes Versagen weniger". Ach herje. Es ist doch "ganz einfach". Bau ein Produkt, das wie eine Bombe einschlägt. Vorbilder gibt es genügend. Iphone, Arduino etc. DAS waren Produkte, welche die Massen spontan begeistert haben, vor allem durch den INTUITIVEN Zugang! Diesem Prblem verschließt sich Josef G. vehement. Das hat seine Gründe, die jenseits von Logik und Technik liegen. >Der Fehler in einer solchen Argumentation ist, anzunehmen, es gäbe sowas >wie "Versagen" oder "Versager". Der Fehler solcher Argumentation ist, alles schön zu reden und jedem Regenwurm die göttliche Absolution zu erteilen. Olympischer Gedanke schön und gut (Dabeisein ist alles), aber das Leben mit der bösen Realität funktioniert anders, auch wenn das oft unschön ist.
@Josef: Ufff - das war ein Stückchen Arbeit: Habe jetzt eine debian-Distribution unter einer VMWARE laufen. gcc habe ich nachinstalliert und Dein "sendcard.c" kompiliert - ohne Probleme. Leider hat sich das Programm dann zunächst mit einem Segmentation Fault verabschiedet - ohne einen weiteren Mucks zu sagen. Nach einem Blick in den Quellcode habe ich dann geschnackelt, daß man die Datei "cards" zwingend benötigt, sonst öffnet sendcard eine Datei, die es nicht gibt und stürzt dann halt ab. Evtl. möchtest Du Dein Programm an dieser Stelle etwas "idiotensicherer" machen, damit man zumindest einen Hinweis erhält, was da gerade schief läuft. Kaum war Deine Datei "card.txt" in "cards" umbenannt, da kam ich bis zu der ersehnten Abfrage "start ?". So - nun wartet die nächste Herausforderung: wie bekomme ich aus meinem Compi ohne serielle Schnittstelle die Daten via RS232 in mein Spartan 3E gepumpt ... Immerhin habe ich einen mySmartUSB MK2-Adapter, mit dem ich zumindest unter Windows schon serielle Kommunikation gemacht habe: http://shop.myavr.de/Programmer%20und%20Bridges/mySmartUSB%20MK2%20%28Programmer%20und%20Bridge%29.htm?sp=article.sp.php&artID=42 Bleibt zu hoffen, daß ich das Tierchen jetzt auch unter Linux ans Fliegen bekomme. Gruß Igel1
Hallo Josef, heureka - es funktioniert: Ich habe dann doch noch einen Computer mit serieller Schnittstelle auftreiben können und konnte nach dem Einspielen des Codes "card" tatsächlich meine 512 MB SD-Card ansteuern. Die SD-Card ist - wie auf dem letzten Bild ersichtlich - übrigens ohne jegliche Pullup-Widerstände in einem mehr als fliegenden Aufbau an das Board angeschlossen - funktioniert trotzdem und ich habe >30 EUR gespart. Anschließend habe ich die von Dir beschriebenen Prozeduren durchgeführt: Beitrag "Re: Tester gesucht für FPGA-Projekt" Hat alles gut geklappt. Der spannendste Moment war natürlich der Moment nach dem kompletten Reset des Boards: Würde sich das Rechen-Programm tatsächlich auf der SD-Card befinden und wieder einlesen lassen? Jawohl, das tat es - die Bilder zeigen den Vorgang. Detailliert möchte ich die Schritte nicht mehr beschreiben - ich würde mehr oder weniger die Beiträge aus den einzelnen Threads hier nochmals wiederholen. Sollte das trotzdem gewünscht sein, so laß es mich wissen. Manöverkritik: Es gilt das bereits in meinem ersten Teil Gesagte: die Doku solltest Du runderneuern - sie verleidet einem wirklich den Spaß. Ansonsten: wirklich erstaunlich, daß Du ganz offensichtlich eine voll funktionierende CPU samt Mini-Betriebssystem von Null an auf die Beine gestellt hat. Viele Grüße Igel1
Andreas S. schrieb: > die Bilder zeigen den Vorgang. Schön, dass die Schrift lesbar ist.
Josef G. schrieb: > Andreas S. schrieb: >> die Bilder zeigen den Vorgang. > Schön, dass die Schrift lesbar ist. Ja - und leider ist mein ziemlich unaufgeräumter Schreibtisch genauso gut sichtbar ... Viele Grüße Igel1
Habe die Konfiguration für das Spartan-3A Starter Kit geändert. Der 133MHz-Oszillator wird nun nicht mehr verwendet. Die Konfiguration sollte nun auch auf dem älteren Revision-C Board funktionieren. Dies wurde aber noch nicht getestet.
Gast
#3314208
Josef G. schrieb: > Positive Eigenschaften der historischen 8bit-Heimcomputer sind: > Man kann sie auch ohne langes Studium vollständig verstehen. Hm, leider scheint sich Josef diese Eigenschaften nicht zum Vorbild genommen zu haben. Prinzipiell bin ich schon an der Thematik interessiert aber von einfachem Verständnis kann hier keine Rede sein.
Gast
#3314443
Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #3307028: > M.Bär schrieb: >> Um was gehts hier eigentlich- (offensichlich) nur ums Beeindrucken und >> Zurschaustellen oder doch darum, dass hinterher wie permanent suggeriert >> ein sinnvolles, nützliches Produkt Anwender findet? > Wei bei 99% der Themen und Projekte hier, mein Lieber Du meine Güte. Wie einfältig. Sicher gehört der Josef in diese Kategorie, ansonsten gibt es aber viel mehr Motive, hier eine Entwicklung/ein Projekt zu veröffentlichen! Sei es um qualifizierte (Fehler-)Rückmeldungen und Anregungen aller Art zu erhalten, sei es um dem Forum, von dem man anderweitig profitiert, etwas zurückzugeben. Davon abgesehen ist es natürlich immer ein gutes Gefühl, wenn das eigene Produkt auch für andere Sinn macht. Der lässt sich allerdings weder er-werben noch erkaufen.
Habe die Konfiguration der vier FPGA-Boards geändert. Die Start-Prozedur nach dem Konfigurieren erfordert nun nur noch das Drücken eines einzigen Tasters (CPU-Reset aufheben). Man kann nun (selbstgebaute) Zusatzhardware anschließen. Diese fungiert als Teil der Steckkarte in Slot7. Schnittstelle siehe Seite Hawa der Projekt-Website ganz unten. Die Steckkarte ent- spricht damit weitgehend dem letztlich angestrebten Konzept, mit dem Haupt-Unterschied, dass die zugehörige Software nicht auf der Karten-Hardware liegt, sondern auf dem FPGA-Board.
Gast
#3324094
hey, soll ich hier zu meiner belustigung auch ein tagebuch meiner eigenen projekte aufmachen? egal obs jemand interessiert? wenn das jeder macht?!
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