Forum: Projekte & Code 8bit-Computing mit FPGA


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von MWS (Gast)


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Josef G. schrieb:
> (8+2)+(8+5) = (8+8)+(2+5) = 17

Den Test hast Du leider nicht bestanden, denn erstens:

MWS schrieb:
> Du darst dabei nicht in Dezimal denken, bzw. temporär umwandeln und
> damit rechnen, denn Dezimal gäbe es ja nicht.

und zweitens:

Schau' Dir doch mal, was für einen Aufwand Dir diese simple Rechnung 
bereits macht und vergleiche mit einer dezimalen Addition, dann erkennst 
Du den Vorteil des Dezimalsystems.

Das wird bei größeren Zahlen noch schlimmer in Hexadezimal, versuch mal 
händisch eine Multiplikation zwei oder dreistelliger Hex-Werte.

Dem Rechner macht das nichts, der rechnet auch nicht in Hexadezimal, 
sondern in Binär.
Hexadezimal wurde nur zur übersichtlichen Darstellung von Binärdaten 
verwendet, die nebeneinander geschrieben völlig unleserlich wären.

Hexadezimal ist eine Notlösung zur Datendarstellung, aber nichts was man 
intuitiv verwenden würde.

von Josef G. (bome) Benutzerseite


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MWS schrieb:
> Den Test hast Du leider nicht bestanden, denn erstens:
> MWS schrieb:
>> Du darst dabei nicht in Dezimal denken, bzw. temporär umwandeln
>> und damit rechnen, denn Dezimal gäbe es ja nicht.

A=8+2 und D=8+5 kann man in der Vorstellung unmittelbar aus den
Binärmustern von A und D ablesen, da braucht man dezimal nicht.

> Schau' Dir doch mal, was für einen Aufwand Dir diese simple
> Rechnung bereits macht

Hätte ich als Kind die hexadezimale Additionstabelle und
Multiplikationstabelle (das Einmaleins) auswendig gelernt
anstelle der dezimalen, gäbe es diesen Aufwand nicht.

Diese Tabellen sind im Hexadezimalsystem größer als
im Dezimalsystem, das ist ein Nachteil, zugegeben.

Beitrag #6277341 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6277356 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Josef G. (bome) Benutzerseite


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Raimund schrieb im Beitrag #6277341:
> Schon mal ein Kleinkind beim Zählen beobachtet?

Da Kleinkinder keinen Übertrag bilden, können sie mit
ihren Fingern statt bis zehn ebenso gut bis A zählen.

von Josef G. (bome) Benutzerseite


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Man könnte Kindern zum Zählenlernen ein
kleines Täfelchen mit 4*4 Kreisen geben.

Beitrag #6277528 wurde von einem Moderator gelöscht.
von MWS (Gast)


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Josef G. schrieb:
> Man könnte Kindern zum Zählenlernen ein
> kleines Täfelchen mit 4*4 Kreisen geben.

Man könnte Kinder genetisch verändern, so dass sie 8 Finger an jeder 
Hand haben.

Ich bringe Dir Argumente wie:
Beitrag "Re: 8bit-Computing mit FPGA"
oder:

MWS schrieb:
> Hexadezimal ist eine Notlösung zur Datendarstellung, aber nichts was man
> intuitiv verwenden würde.

und Du weichst jeglicher Antwort dazu aus, schwurbelst hier nur rum mit: 
könnte, hätte, würde. Kennst Du den Grund für Dein Verhalten?

Du hast keine Antwort, denn Du bist ein Verlierer, all Deine Logik sagt 
Dir dass Du mit Deiner Sache verloren hast, aber Dein Unterbewusstsein 
will das nicht wahrhaben und ersinnt immer neue Ausflüchte um der 
Wahrheit auszuweichen.

Und so kommt statt einer begründeten Antwort auf ein Argument eben 
solcher Unsinn wie "kleine Täfelchen".

Eine Diskussion mit Eliza hat mehr Inhalt.

Beitrag #6277544 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. K. (prx)


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MWS schrieb:
> Noch dazu die
> Maschinen-Rechenleistung hoch ist, bzw. die Konvertierungsroutinen nur
> einen winzigen Teil der Rechenleistung der Maschine benötigen.

Sogar die ersten Zuses, noch mit Relais, konnten das umrechnen.

Beitrag #6277561 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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MWS schrieb:
> Man könnte Kinder genetisch verändern, so dass sie 8 Finger an jeder
> Hand haben.

Wir könnten damit beginnen, alle Menschen von der FortPflanzung 
auszuschließen, die nicht unter einer Polydaktylie leiden. Damit ließe 
sich recht zügig zumindest das Zwölfersystem einführen. Nach nur wenigen 
hundert Generationen solcher hexadaktyler Menschen wird das ganze 
wiederholt, d.h. nur die heptodaktylen dürfen sich fortpflanzen. Dann 
ist der Weg nicht mehr weit bis zur Herrschaft der Oktodaktylen!

Beitrag #6277694 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Josef G. (bome) Benutzerseite


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MWS schrieb:
> Josef G. schrieb:
>> Man könnte Kindern zum Zählenlernen ein
>> kleines Täfelchen mit 4*4 Kreisen geben.
>
> Man könnte Kinder genetisch verändern, so
> dass sie 8 Finger an jeder  Hand haben.

Nein.

> Ich bringe Dir Argumente wie:
> Beitrag "Re: 8bit-Computing mit FPGA"
>> Es ist völliger Schwachsinn der Maschine ein wenig Arbeit bei
>> der Konvertierung des dem Menschen gewohnten Zahlensystems
>> abzunehmen, indem man den Menschen der Maschine anpasst.

Es geht nicht darum der Maschine Arbeit abzunehmen.
Es geht darum, der breiten Mehrheit der Menschen zu ermöglichen,
die Arbeitsweise von Computern zu verstehen, ohne dass sie erst
ein neues Zahlensystem lernen müssen. Und ihnen zu ermöglichen,
die mathematische Schönheit des Hexadezimalsystems zu genießen.

> oder:
>
> MWS schrieb:
>> Hexadezimal ist eine Notlösung zur Datendarstellung,
>> aber nichts was man intuitiv verwenden würde.
>
> und Du weichst jeglicher Antwort dazu aus,

Hexadezimal ist historisch entstanden als
"Notlösung zur Datendarstellung". Aber warum
sollte man es nicht trotzdem "intuitiv verwenden"?

von Genau (Gast)


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Kommen Menschen nicht in den Zoo wenn die KI soweit ist ? Dann braucht 
es gar kein Rechnen mehr  :-)

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Beitrag #6277906 wurde von einem Moderator gelöscht.
von MWS (Gast)


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Josef G. schrieb:
> Es geht darum, der breiten Mehrheit der Menschen zu ermöglichen,
> die Arbeitsweise von Computern zu verstehen, ohne dass sie erst
> ein neues Zahlensystem lernen müssen.

Nun, was die breite Mehrheit der Menschen an Computern bereit ist zu 
verstehen, siehst Du auf der Straße oder im Bus, das ist ein 
Wischi-Phone oder -Tablet. Das entspricht auch Deiner Vorstellung, es 
lässt sich ohne Erlernen eines neuen Zahlensystems verstehen.

Ein Verstehen der Arbeitsweise ist auch nur soweit nötig, bzw. vom 
Benutzer erwünscht, als dass die gewünschten Apps installiert und 
bedient werden können.

>> MWS schrieb:
>>> Hexadezimal ist eine Notlösung zur Datendarstellung,
>>> aber nichts was man intuitiv verwenden würde.
>>
>> und Du weichst jeglicher Antwort dazu aus,
>
> Hexadezimal ist historisch entstanden als
> "Notlösung zur Datendarstellung". Aber warum
> sollte man es nicht trotzdem "intuitiv verwenden"?

Einfach deshalb, weil ein gut funktionierendes System bereits etabliert 
ist und man aus praktischen Gründen nicht sein Leben verkomplizieren 
möchte.

Wie ein Computer ist ein Zahlensystem ein Werkzeug und dient in aller 
Regel nicht dem Selbstzweck, sondern einem Nutzen, z.B. um mathematische 
Zusammenhänge zu erforschen, oder einfach nur die Preise der 
Einkaufsliste zu addieren.

Natürlich ist aus Liebhaberei alles möglich, klar kann man Gesang und 
Lyrik der blauen afrikanischen Riesenmotte studieren und erlernen.
Nur warum?

Beitrag #6277955 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6278001 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Uhu U. (uhu)


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MWS schrieb:
> Du darst dabei nicht in Dezimal denken, bzw. temporär umwandeln und
> damit rechnen, denn Dezimal gäbe es ja nicht.

Das mache ich übrigens auch im Dezimalsystem nicht. Kopfrechnen tue ich, 
indem ich im Geiste Strecken aneinander füge,deren Länge ich immer 
wieder durch Vergleich mit der Basis^n reduziere – da ist die Basis des 
Zahlensystems, in das ich hinterher meine virtuellen Holzklötzchen 
übersetze, gleichgültig.

Das Dezimalsystem ist nur deswegen besonders einfach, weil ich es kann. 
Das Können habe ich mit Hilfe des Fingerrechnen in jungen Jahren 
eingeübt – da trifft sich die Sache wieder mit der Fünfstrahligkeit der 
Hand, mit der man eben schlecht im Hex-System rechnen kann. Damit ist 
das Hex-System erst mal vom Tisch und das Umstellen von dezimal auf hex 
würde für alle einen Riesenaufwand bedeuten, dem auf der anderen Seite 
absolut kein Nutzen gegenübersteht.

Man müßte also ein ökonomischer Vollidiot sein, wenn man sowas ernsthaft 
in Erwägung zöge.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6278388 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6278427 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Marc H. (marchorby)


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Guten Abend,

wo bekomme ich den VHDL her und für welchen FPGA funktioniert er?

von Andreas S. (Firma: Schweigstill IT) (schweigstill) Benutzerseite


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Marc H. schrieb:
> wo bekomme ich den VHDL her und für welchen FPGA funktioniert er?

Das steht doch im Diskussionsfaden und auf den verlinkten Seiten. Lesen 
hilft.

von Josef G. (bome) Benutzerseite


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Marc H. schrieb:
> wo bekomme ich

Alle Links sind am einfachsten zu finden auf meiner
Benutzerseite, hier oben neben dem Benutzernamen.

von Hans (Gast)


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Marc H. schrieb:
> Guten Abend,
>
> wo bekomme ich den VHDL her und für welchen FPGA funktioniert er?

Glaub mir, das willst du nicht wissen.

von Josef G. (bome) Benutzerseite


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Hier ein Zitat aus einem Strang im FPGA-Forum.
Damit könnten auch die Realisierungen des Projekts
auf den alten Xilinx-Boards wieder interessant sein.

Andreas S. schrieb:
> Wie ich gerade gesehen habe, bietet Xilinx seit Februar 2020 eine neue
> W10-taugliche Version von ISE 14.7 an, und zwar als integrierte VM
> mit/für Virtual Box. Interessanterweise werden jetzt wieder alle
> Bausteinfamilien und -generationen (bis Generation 6 sowie die ersten
> Zynq-7000) unterstützt. Offenbar gab es zu viele Proteste von Kunden,
> die ihre Altprojekte mit Spartan-3(xyz) und Virtex-2/4/5 noch pflegen
> müssen.

von MaWin O. (mawin_original)


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Josef G. schrieb:
> Damit könnten auch die Realisierungen des Projekts
> auf den alten Xilinx-Boards wieder interessant sein.

Nein. Eher nicht.
Die Toolchain ist nicht das Problem an diesem Projekt.

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