Gast
#6100541
Hallo, ich suche Meinungen bzw. Erfahrungen zum Thema Bewegungsmelder und Beleuchtung. Wir haben etwa 10 Leuchten und Bewegungsmelder parallel an einem 5-adrigen 230V Kabel im Außenbereich, d.h. jeder Bewegungsmelder schaltet mit seinem Relais L auf alle Leuchten. Die Bewegungsmelder (-schalter) sterben regelmäßig durch eindringendes Wasser /Regen (angeblich IP54). Gute Lösungen von Markenherstellern und auf hohem Stand der Technik (LED, mit Vernetzung, konfigurierbar) kosten 500-1000 Euro pro Leuchte... Ich bin daher am überlegen, ob ich selber baue. Bussystem ist nice-to-have, aber auch deutlich komplizierter als ein Relais. Das würde ich auch nicht selber entwickeln, höchstens übernehmen/nachbauen. Standardkomponenten für z.B. KNX wären auch eine Möglichkeit. Ein Faktor ist auch der Standby-Strom für die Bewegungsmelder. Evtl. wäre eine zentrale Stromversorgung für die Sensorik effizienter. Dann muss aufgrund der verfügbaren Leitungen allerdings ein Bus eingesetzt werden. Die Leuchten sind immer nur einige Minuten an, vielleicht 10 mal am Tag (im Sommer weniger, im Winter mehr). Welche LED-Stromversorgung verträgt viele Einschaltvorgänge und Temperaturschwankungen? Die Leuchten stehen überwiegend am Wegrand auf Hüfthöhe. Evtl. sind hier COB-LED-Streifen mit einigen Watt (und entsprechender Kühlung) ausreichend, um den Weg/Boden rechteckig zu beleuchten. Ich würde Richtung Industriegehäuse (Alu-Druckguss, IP68) suchen und vorn die PIR-Linse einkleben und unten ein Acrylglasfenster für die Beleuchtung realisieren. Kabelverschraubungen verstehen sich von selbst. Einfache parabolische Reflektoren aus Aluminiumblech könnten den Lichtstreifen etwas weiter "nach vorne" werfen als nur diffus nach unten. Aus welchem Kunststoff sind eigentlich PIR-Linsen (Klebstoffauswahl)?