Lagerung LiPos?

Gast #6127378
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Hallo,

Wie lagert ihr eure Lipos? Doppelt gesichert, einzeln verpackt in 
feuerfester Spezialkiste oder eher geordnet aber ohne besondere 
Vorkehrungen? Es sammelt sich ja eingiges an was auch immer mal gerne 
hier und da verwendet wird...wobei mir die Handyakkus weniger Sorge 
machen als die Energiebündel aus den Werkzeugakkus (der als defekt 
erkannten, was sie aber nicht sind).

Gruß, Thomas.
(Firma: egal) #6127416
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Jörg W. schrieb:
> 18650

Ich dachte die wären eher LiIon als LiPo?

Man sollte hier glaube ich wohl genauer unterschieden um welche Art von 
Akkus es geht.

Sind es welche die in einem verhältnismäßig stabilen Gehäuse Verbaut 
sind, wie z.B. der genannte Laptopakku, der ja meist noch dazu quasi 
doppelt verpackt ist mit dem Metallbecher der Zellen und dem 
Kunststoffgehäuse. So ähnlich sind ja auch die meisten Werkzeug oder 
Kamera Akkus z.B. aufgebaut.
Die fliegen bei mir genauso arglos rum wie der Rest der dazu gehört.

Oder geht es LiPo wie sie z.B. im Modellbaubereich (und auch als 
"Festverbaute" im inneren von Geräten) üblich sind wo der einzige 
"Schutz" aus einer ganz dünnen Plastikfolie besteht. Bei letzteren finde 
ich die Frage des TO durchaus berechtigt. Mit denen sollte man schon 
etwas vorsichtiger umgehen wenn man die lose darum liegen hat...
Gast #6127477
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...ja, mir gehts maßgeblich um die 18650er, habe davon ca. 20 
Einzelzellen, Pluspol geschützt, nebeneinander in einer normalen 
Plastikbox, 2 Reihen mit Trennstreifen. Macht eine Suizid, würde es aber 
übel...

Thomas.
Moderator Persönliche Seite #6127533
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Irgend W. schrieb:
> wo der einzige "Schutz" aus einer ganz dünnen Plastikfolie besteht

Passiert aber auch nichts, wenn diese Folie durchtrennt wird.

Ist mir letztens versehentlich passiert, als ich arg aufgeblähte Zellen 
aus einem Macbook entfernt habe. Die sind ja verklebt, sodass man ganz 
schön dran werkeln muss, sie raus zu bekommen. Dabei bin ich bei einer 
Zelle mit dem Schraubendreher abgerutscht und habe ein Loch 
reingestochen.

Es hat ein bisschen ungewöhnlich gerochen, aber wie ihr seht, steht die 
Welt deshalb noch – es ist nämlich folgendes dabei passiert: /gar 
nichts/. :)

(Natürlich würde ich so eine beschädigte Zelle danach nicht mehr laden 
wollen, aber das war ja hier sowieso nicht der Plan.)
Gast #6128903
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Jörg W. schrieb:
> Ist mir letztens versehentlich passiert, als ich arg aufgeblähte Zellen
> aus einem Macbook entfernt habe. Die sind ja verklebt, sodass man ganz
> schön dran werkeln muss, sie raus zu bekommen. Dabei bin ich bei einer
> Zelle mit dem Schraubendreher abgerutscht und habe ein Loch
> reingestochen.

Solange die Zellen fast leer sind passiert nichts grossartiges.
Aus diesem Grund entlade ich alle Zellen aus einer defekten oder 
verbrauchten Batterie über einen StepUp in eine neukonfektionierte 
Batterie.
Bis die alten Zellen ca. unter 2 V haben, dann kann nicht mehr viel 
passieren selbst wenn man nen Nagel durchschlägt.
#6128951
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Schadensfall ... ungeladene Zelle kann hier nachgesehen werden ....
Beitrag "Re: Rätsel: Warum explodiert Taschenlampe"



Hier mehr zum Thema .. .Batts testen

"...Drives Li-Ion Cells into Thermal Runaway..."

https://www.powerelectronics.com/home/contact/21864527/bill-schweber
        darin enthaltener Link: 
https://ntrs.nasa.gov/search.jsp?R=20190025091

        sowie: 
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0378775319300874#fig2 
"cenarios for testing the safety ..."  und die darin aufgeführten Videos

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