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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Osram E27 Leds durchgebrannt, neu bestücken.


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von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Diese Led 9w von Osram habe ich offen betrieben, hinter den Led Array 
habe ich einen Kühlkörper einer Northbridge geklebt. Trotzdem sind diese 
2 schwarz markierten Leds komplett open circuit und die andren leuchten 
zwar aber die D1 leuchtet aber viel heller als die übrigen. Schätze mal 
die sind auch durch den Fehler? Stromschwankung, oder was auch immer mit 
in Mitleidenschaft gezogen worden. Woran kann das nun liegen? Dieses 
Netzteil vielleicht falsch konstruiert, oder war bei den Leds eine 
minderwertige dabei? Die andre die ich genauso parallel dazu betrieben 
habe leuchtet noch ganz normal.
Ein Led chip fängt bei 6v das leuchten an. Also haben wir praktisch 14 
Leds in Reihe die bei 9W I=P/U 26mA brauchen. Macht umgerechnet auf 36V 
(14+3V) 230V/26mA=x/43V 318mA. Also könnte ich 14 350mA Leds in Reihe 
schalten, mit Epoxy auf ne Aluplatte kleben und an dieses Netzteil 
anschließen. Gibt es eine bessere Mögichkeit die Leds aus Netzspannung 
mit Strom zu versorgen?
Auf dem PCB steht: 94V-0 Delta RU, Chips: ES1JM, Z7YL7E95(7Bein)

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von Klaus R. (klaus2)


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Zu wenig Kühlung, feddich. Lass das einfach...kauf fertig 
konfektionierte LED Streifen. Oder was ist dein konkretes  Ansinnen?

Klaus.

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Klaus R. schrieb:
> Ansinnen? Zu wenig Kühlung
Basteln und erforschen. Das ist ein großer Kühler, den ich mit 
Wärmeleitpaste draufgenapft habe. Da kann die Luft richtig durch die 
Kühlrippen ziehen. Also müsste die Kühlung viel besser sein als in der 
Birne, da ist die Led Platte direkt auf nen Stahlkorpus genapft und 
aussen rum nochmal Kunststoff, mit vermutlich nicht mal Luftlöchern. Ich 
messe mit meinem Digitalthermometer direkt unten an den Kühllamellen 
über 60 Grad, höher kann es nicht messen und oben drüber mit nem 
Flüssigkeitssäulenthermometer 65 Grad und das kann bis 100 Grad messen. 
Ist finde ich nicht gut, allerdings müssten es in der orginal Birne dann 
über 100 Grad sein. Und das auch auf der Platine, die hängt jetzt 
einfach so in der Luft und wird nicht sonderlich warm.

Hab mal ne alte kaputte Led Birne auseinandergenommen, da waren braune 
Schmauchspuren die sich über die Platine gezogen haben, weil das Teil 
innen so verdammt heiss wird. Das ist ja eigentlich völlig idiotisch die 
Bauteile so aufzuheizen.

Es gibt ja Decken Led Panele, da sind die Leds schön im Abstand auf ne 
großzügige Kühlpatte aufgebracht und es gibt nen extra Led Treiber in 
einem Kunststoffkästchen. Haben so 1000-3000 Lumen ca. und kosten ca. 40 
Euro. Ich schätze das ist das sinnvollste, da kann man einzelne 
ausgefallene Leds mit dem Feuerzeug auswechseln und den Led Treiber 
bestimmt auch als Ersatz beschaffen.
Bei diesem Panel: Asin: B07GRR5ZG1 misst jemand 75 Grad auf der 
Rückseite. Ich würde sagen 50 Grad sollten das maximale sein an was die 
Elektronik ausgesetzt werden sollte. B07N9447Z4 das sieht für mich ganz 
ok aus, wenn man das noch so aufhängt dass hinten Luft durchziehen kann, 
sollte das in Ordnung sein. Aber messen müsste man trotzdem und dann bei 
Bedarf noch nen Lüfter reinbauen. Es gibt sogar GU5,3 Birnen mit 
integriertem Lüfter. Youtube-Video "Philips MR16 LED  500 lm 10W teardown, repair, review.  A sad tale"

: Bearbeitet durch User
von oszi40 (Gast)


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Der G. schrieb:
> Es gibt sogar GU5,3 Birnen mit integriertem Lüfter.

Jede alte Glühbirne wird länger leben, als dieser Lüfter. Ganz tolles 
Obsoleszenzmanagement für ein vorzeitiges Ableben durch Verschmutzung 
oder Lüfter-Lagerschaden?

von Michel M. (elec-deniel)


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dann passive Heatpipe, bringt Mehrwert  ;-)

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Der G. schrieb:
> da kann man einzelne
> ausgefallene Leds mit dem Feuerzeug auswechseln

Ach? Schon mal gemacht? Das klingt wie ein interessanter 
Reparatur-Ansatz.
Bitter beschreib mal genauer.

von Jörg R. (solar77)


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Eigentlich reicht dein Name um nicht weiterzulesen. Macht man es doch 
endet es bei diesem Thread spätestens hier....:

Der G. schrieb:
> ...da kann man einzelne ausgefallene Leds mit dem Feuerzeug auswechseln..

Was kommt als nächstes, nach der Vorstellung eines Batterietesters als 
Spannungsreferenz, Akkus permanent entladen um die Lebensdauer zu 
erhöhen usw...usw...?

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von Manfred (Gast)


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Jörg R. schrieb:
> Eigentlich reicht dein Name um nicht weiterzulesen. Macht man es doch

Und da wird es interessant: Warum lesen wir, obwohl wir es besser 
wissen?

von Jörg R. (solar77)


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Manfred schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Eigentlich reicht dein Name um nicht weiterzulesen. Macht man es doch
>
> Und da wird es interessant: Warum lesen wir, obwohl wir es besser
> wissen?

Gute Frage. Vermutlich die Neugier ob das Bisherige noch getoppt werden 
kann.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Schlimmer geht immer!

von michael_ (Gast)


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Manfred schrieb:
> Und da wird es interessant: Warum lesen wir, obwohl wir es besser
> wissen?

Weil man erst mal die Überschrift wahrnimmt.

von Mani W. (e-doc)


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Der G. schrieb:
> da kann man einzelne
> ausgefallene Leds mit dem Feuerzeug auswechseln

und

"Ihr Kinderlein kommet..."

singen...

von soul e. (souleye)


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Der G. schrieb:

> Hab mal ne alte kaputte Led Birne auseinandergenommen, da waren braune
> Schmauchspuren die sich über die Platine gezogen haben, weil das Teil
> innen so verdammt heiss wird. Das ist ja eigentlich völlig idiotisch die
> Bauteile so aufzuheizen.

Das Ding muss so lange halten bis die Leute den Kassenzettel 
weggeschmissen haben. Natürlich könnte man es robuster bauen und besser 
kühlen. Aber dann kaufen die Leute das Teil daneben, was zwei Euro 
weniger kostet.

Wenn es 2000 Stunden halten soll, dann nimm Glühbirnen. Die Glühbirnen, 
die ich bei Einzug in meine Wohnung reingeschraubt habe, funktionieren 
immer noch. Die zeitgleich verbauten CFL ("Energiesparlampen") sind 
schon lange tot und durch LEDs ersetzt, bei denen die erste Generation 
mittlerweile auch durch ist. Ziel erreicht, die Hersteller haben Umsatz 
gemacht.


> (...) Ich schätze das ist das sinnvollste, da kann man einzelne
> ausgefallene Leds mit dem Feuerzeug auswechseln und den Led Treiber
> bestimmt auch als Ersatz beschaffen.

Das kannst Du bei Deinem Modul genauso machen. Profis nehmen statt 
Feuerzeug eine temperaturgeregelte Heizplatte, es gibt auch Leute die 
mit einer Bratpfanne voll Sand Erfolg hatten. Ersatz-LEDs holst Du aus 
einer defekten Lampe. Vorher prüfen und bei 20 mA auf gefühlt gleiche 
Helligkeit selektieren.


> Bei diesem Panel: Asin: B07GRR5ZG1 misst jemand 75 Grad auf der
> Rückseite. Ich würde sagen 50 Grad sollten das maximale sein an was die
> Elektronik ausgesetzt werden sollte.

Entsprechend ausgelegt funktioniert Elektronik auch bei 85°C noch ohne 
Probleme. Die Lötstellen der LEDs dürfen 120°C haben.

Das, was Deine Lampe kaputt macht, ist nicht die Temperatur selber, 
sondern der thermomechanische Stress. Unterschiedliche 
Wärmeausdehnungskoeffizienten reissen an Deinen Lötstellen (die man 
nicht mehr mit elastischen Bleilegierungen, sondern mit sprödem SAC-Lot 
ausführt) und an dem Bonddraht in der LED. Gerissene Bonddrähte führen 
zu Flackern, zeitlich verzögertem Aussetzen, und später zu Totalausfall 
durch Unterbrechung.

: Bearbeitet durch User
von Klaus R. (klaus2)


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...die meisten der LEDs brennen durch (erkennbar am kleinen schwarzen 
Punkt oder selten auch flächiger Explosion). Ich vermute einer der Chips 
geht flöten, der Rest bekommt mehr Power ab und dann...oder es gibt 
Probleme wg der Thermik und die gehen direkt vor die Hunde. defekte 
Lötstellen an den LEDs habe ich noch NIE gesehen und ich habe sicherlich 
>>50 LED Lampen offen gehabt. Nächstes Hauptproblem ist die L/R Kombi am 
Eingang - dazu gibt's hier einen langen Thread (mit zig 
unterschiedlichen lampentypen & deren Fehlerursachen). Am besten ist 
kühlen, hühlen, kühlen, zB gerne auch indem man den Plastikdiffusor weg 
lässt (wenn man keine Kinder im haus hat). Und die WLP erneuert (wenn 
überhaupt welche oder ausreichend viel verwendet wurde...).

Klaus.

von Genau (Gast)


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Bei mir knacken die LED-Deckenleuchte im Bad nach dem Einschalten wegen 
thermischer Ausdehnung des Metallgehäuses - schon ein bisschen gruselig 
:-)

von Mani W. (e-doc)


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Genau schrieb:
> schon ein bisschen grusel

Neue Technik macht es möglich!

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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soul e. schrieb:
> elastischen Bleilegierungen

Dieses herkömmliche Lot ist per Gesetz verboten. Hört sich für mich nach 
Lobbyarbeit an. Irgendwem nutzt es, nur der Umwelt nicht wenn die Geräte 
dank kalter Lötstellen usw. auf dem Müll landen.

von Mani W. (e-doc)


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Der G. schrieb:
> Dieses herkömmliche Lot ist per Gesetz verboten. Hört sich für mich nach
> Lobbyarbeit an. Irgendwem nutzt es, nur der Umwelt nicht wenn die Geräte
> dank kalter Lötstellen usw. auf dem Müll landen.

Nach dem viele -zig Jahre mit diesem Lot saugute und schön glänzende
Lötverbindungen möglich waren, hat man sich entschlossen, diesem
Unfug ein Ende zu bereiten in Form eines Verbotes...

Ich sags mal unbekümmert: 60/40er und das Leben macht wieder Spass...

von alopecosa (Gast)


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Also wenn ich Birnen auseinander nehme, dann nur um sie anschliessend 
auch zu verzehren ...

von Mani W. (e-doc)


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alopecosa schrieb:
> Also wenn ich Birnen auseinander nehme, dann nur um sie anschliessend
> auch zu verzehren ...

Schöne PROSA!

von Armin X. (werweiswas)


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Der G. schrieb:
> Ein Led chip fängt bei 6v das leuchten an. Also haben wir praktisch 14
> Leds in Reihe die bei 9W I=P/U 26mA brauchen. Macht umgerechnet auf 36V
> (14+3V) 230V/26mA=x/43V 318mA. Also könnte ich 14 350mA Leds in Reihe
> schalten, mit Epoxy auf ne Aluplatte kleben und an dieses Netzteil
> anschließen.

Ähhhh
Meine Rechnung sieht aus wie folgt:
14 LED in Serie gibt bei max Strom 3,3 -3,5V pro LED also rund 49V.
Das Netzteil hat einen Wirkungsgrad von, lass uns Hoffnungsvoll sein 
80%.
Damit bleiben von den 9W Eingangsleistung noch ca 7,2W für die LED 
übrig.
7,2W / 49V = ~150mA.

von Musheoo (Gast)


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Der G. schrieb:
> soul e. schrieb:
> elastischen Bleilegierungen
>
> Dieses herkömmliche Lot ist per Gesetz verboten. Hört sich für mich nach
> Lobbyarbeit an. Irgendwem nutzt es, nur der Umwelt nicht wenn die Geräte
> dank kalter Lötstellen usw. auf dem Müll landen.

Wie war das mit diesem Satelitten, der wegen den Tib Wiskers den Weg auf 
die Erde nahm? :-D

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wenn man da neu bestückt, sollte man bei der Gelegenheit gleich R4 oder 
R5 entfernen.
Dann fliesst nur noch halb so viel Strom durch die LED und sie werden es 
durch geringe Erwärmung und praktisch unendliche Lebensdauer danken. Das 
die Lampe etwas dunkler wird, ist leicht zu verkraften.

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Dieses Blei ist schon sehr giftig, und auf meinen alten Lötzinnrollen 
ist nicht mal ein Hinweis drauf, obwohl es zu 70% aus diesem Blei 
besteht. Sinnvoller wäre gewesen es einfach mit Warnhinweisen zu 
übertreiben anstatt es zu verbieten. Die Frage ist immer noch wie das 
Blei in den Körper gelangt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Lötzinn 
für irgendwelche Probleme verantwortlich sein soll, selbst wenn man von 
dessen Giftigkeit nichts weiss. Früher hat man Blei praktisch gegessen 
und getrunken und auch heute dürfte das noch die Hauptaufnahmequelle 
sein. Bleifarben waren ein wirklicher Grund für Vergiftungen und das 
Recyclen von Bleiakkus und Schrot.

Matthias S. schrieb:
> gleich R4 oder
> R5 entfernen
Was machen die? Sieht aus als ob die diesen Spannungsregler? steuern? 
Gibt es ein Datenblatt zum Regler?

von Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)


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Problematisch bei der Schaltung ist, dass bei Aussetzern
sich der Elko parallel zur LED-Kette hoch auflädt und
sich über die LEDs mit Überstrom entlädt.

Deshalb ist es gut einen strombegrenzenden Serienwiderstand
zu der LED Kette anzubringen an dem im Normalfall 10-20%
der LED-Kettenspannung abfällt.

Matthias S. schrieb:
> nur noch halb so viel Strom durch die LED und sie werden es
> durch geringe Erwärmung und praktisch unendliche Lebensdauer danken.

Ja, ganz wichtig. Ich gehe mit dem Strom auf 1/3 runter, man erkennt
das erst im Vergleich.

LG
old.

von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Der G. schrieb:
> Früher hat man Blei praktisch gegessen und getrunken

ja, der Herr Beethoven z.B:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/haaranalyse-beethoven-starb-an-bleivergiftung-a-98766.html

von Sven S. (schrecklicher_sven)


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Der G. schrieb:
> Die Frage ist immer noch wie das
> Blei in den Körper gelangt, ich kann mir nicht vorstellen, dass Lötzinn...

Es ist doch so, daß viel zu viel Müll wahllos in die Umwelt entsorgt 
wird.
Dazu gehören auch ausgediente Elektro/Elektronikgeräte.
Giftige Schwermetalle reichern sich in der tierischen Nahrungskette an, 
und landen so auch auf Deinem Teller.
Die Alternative zum Bleiverbot wäre ein weltweites(!!) Pfandsystem.

von Niemand (Gast)


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Zurück zum Thema der Schaltung?
Könnte mal bitte jemand den U1 Typ beziffern, und ich sehe nur 7 LED´s 
aber keine 14 , ergo Doppel-LED´s?

Oder zur Frage wo man heute noch Blei-Lot LSN60 offiziel in größeren 
Mengen und nicht so arg teuer herbekommt?
Nur noch über die eBucht von Privat?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Niemand schrieb:
> und ich sehe nur 7 LED´s
> aber keine 14 , ergo Doppel-LED´s?

Jo, solche LED gibt es. Da sind dann einfach 2 Elemente statt einem im 
Gehäuse und die sind sinnvollerweise in Serie geschaltet. Deswegen die 
doppelte Flussspannung einer einzelnen weissen LED.

Aus der W. schrieb:
> Deshalb ist es gut einen strombegrenzenden Serienwiderstand
> zu der LED Kette anzubringen an dem im Normalfall 10-20%
> der LED-Kettenspannung abfällt.

Nö. Das ist ein Current Mode Controller, der in einem solchen Fall 
einfach den Strom soweit erhöht, bis es wieder passt. Ein 
Serienwiderstand verbrät nur Leistung.

Der G. schrieb:
> Was machen die? Sieht aus als ob die diesen Spannungsregler? steuern?

Wie beschrieben, ist das ein Strom- und kein Spannungsregler. Ich habe 
keine Ahnung, welcher nun bei dir verbaut ist, aber die Konstruktion ist 
fast immer die gleiche. Die beiden 3,3Ohm Widerstände dienen als 
Stromsensor und der Chip regelt den Ausgang so, das die Spannung über 
den Widerständen konstant bleibt. Lötet man einen aus, regelt der Chip 
auf den halben Strom
> Gibt es ein Datenblatt zum Regler?

Bestimmt. Aber auf dem Foto ist keine Bezeichnung zu erkennen. Der 
BP2832 z.B. ist ein beliebter Chip, zu dem es ein chinesisches 
Datenblatt gibt, aus dem die Formel für den Widerstand hervorgeht. Der 
BP2832 regelt z.B. auf 400mV über dem Widerstand ein.

: Bearbeitet durch User
von Sebastian S. (amateur)


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Wozu eigentlich?

Mit allem zusammen ist das Ganze ein Job für den alten Sisyphos.

Für den Aufwand - Versand, Teile selbst usw. bekommst Du bestimmt eine 
Neue.

Und offen bleibt die Frage: Warum sind die Vorgänger im Nirwana?
Zumindest üblicherweise gehen LEDs nicht "einfach so" kaputt.

Einzig: Du hast Dir die Fingernägel, aus Langeweile, schon bis zum 
Ellenbogen hinauf abgeknabbert, könnte als Erklärung herhalten.

von Aus der W. (Firma: oldeuropesblogs.blogspot.de) (oldeurope)


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Aus der W. schrieb:
> Problematisch bei der Schaltung ist, dass bei Aussetzern
> sich der Elko parallel zur LED-Kette hoch auflädt und
> sich über die LEDs mit Überstrom entlädt.
>
> Deshalb ist es gut einen strombegrenzenden Serienwiderstand
> zu der LED Kette anzubringen an dem im Normalfall 10-20%
> der LED-Kettenspannung abfällt.

Matthias S. schrieb:
> Nö. Das ist ein Current Mode Controller, der in einem solchen Fall
> einfach den Strom soweit erhöht, bis es wieder passt. Ein
> Serienwiderstand verbrät nur Leistung.

Denk noch mal in Ruhe drüber nach.
Wie hoch läd der Current Mode Controller den Elko auf
und was passiert, wenn die Unterbrechung weg ist.

LG
old.

von Trolle (Gast)


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Klaus R. schrieb:
> ...die meisten der LEDs brennen durch (erkennbar am kleinen schwarzen
> Punkt

Wie im angehängtem Foto

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Matthias S. schrieb:
> die Konstruktion ist
> fast immer die gleiche

Habe einen Widerstand ausgelötet, Stromzange misst nur noch 10 mA statt 
30 wie zuvor (20A Bereich). Und sie ist nur noch halb so hell und wird 
nicht mehr heiss.

Klaus R. schrieb:
> indem man den Plastikdiffusor weg
> lässt (wenn man keine Kinder im haus hat)
Wird gemacht, da drin sammeln sich eh nur Insekten die dann nochmal den 
Wirkungsgrad reduzieren.

: Bearbeitet durch User
von Wegstaben V. (wegstabenverbuchsler)


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Der G. schrieb:
> Habe einen Widerstand ausgelötet, Stromzange misst nur noch 10 mA statt
> 30 wie zuvor (20A Bereich).

ACH????

eine Stromzange zum messen von Milli-Ampere? im 20 Ampere-Bereich?

Angenommen, die Stromzange hätte eine Genauigkeit von 0,1%. Das bezieht 
sich auf den Endbereich! So genau wird das Dingens aber niemals messen 
können.

Mal gerechnet: 0,1 Prozent von 20 Ampere sind 20 Milli-Ampere.

Also wenn du jetzt irgendeinen Strom misst (z.B. 30 Milli-Ampere), dann 
könnte das  "in Echt" plus oder Minus 20 Milli-Ampere sein, also 
irgendwas zwischen 10 .. 50 Milli-Ampere.


-> Ahnst du, worauf ich hinaus möchte?

Naja, für eine "quantitative" Messung könnte es immerhin reichen. Der 
Sehtest (weniger hell) scheint ja deine Messung zu unterstützen ;-)

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Naja, die Formel in den Datenblättern zeigt immer einen linearen 
Zusammenhang zwischen Shuntwiderstand und Strom. Ich gehe also davon 
aus, das der Strom tatsächlich halbiert wurde.

Stromzangen in diesem Bereich zeigen meistens Mist an, weil man sie vor 
jeder Messung kompensieren muss und der Strom in so eine Lampe kein 
reiner Sinus ist.

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Zum groben Schätzen reicht es. Mit Widerstand zeigt es 3 an und ohne 1. 
Also wird es in der Mitte liegen. Und an Netzstrom macht es mir nicht so 
viel Spaß mit dem Mutimeter rumzuspielen, weil da tuts weh und knallt 
wenn man einen Fehler macht.

Und es ist ein AC Meter, kein DC, das muss sich nichts 
nullen/kompensieren. Das ist das günstigste was es gibt, hat aber 
gegenüber DC Vorteile.

Hab an den andren Treiber 14 SMD Ledperlen dran. Zusammengelötet und 
mit Epoxy auf ein Stück Blech geklebt, . Funktioniert sehr gut. Diese 2 
Leuchten sind dann gefühlt gleich hell, bzw. etwas heller als eine 
Leuchte auf voller Pulle. Und die Teile werden kaum mehr warm! Die Led 
Perlen sind sehr  günstig, haben ca. 100lm/W und strahlen 120°ab. Die 
SMD von Osram die strahlen mehr nach vorne, nicht so schön für eine 
gleichmässige Ausleuchtung. Und für die Abendbeleuchtung sollte man mal 
die Farbe Rot ausprobieren!

von Klaus R. (klaus2)


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...das sind nicht (bzw sehr selten) immer 2 gleiche Widerstände! Der 
genaue Wert wird natürlich aus E24 oder so "hingebastelt"!

Klaus.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Klaus R. schrieb:
> ...das sind nicht (bzw sehr selten) immer 2 gleiche Widerstände!

Stimmt schon, aber hier isses nun mal so. Wie man im ersten Beitrag 
sieht, sind es zwei 3,3Ohm Widerstände.

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Hab mal versucht anhand der Fotos den Schaltplan zu rekonstruieren. Die 
Platinen hab ich nicht mehr zur Hand, weil schon verbaut. Also es 
scheint ein Gleichrichter zu sein, ein kapazitives Netzteil und ein 
nachgeschalter Buck Stromregler. Weiss jemand mehr über die genauere 
Funktion der Schaltungsteile?

Reine kapazitive Netzteile findet man ja oft in Billiglampen. Da wird 
der AC Kondensator heiß, und explodiert manchmal, oder trocknet aus. Der 
Wirkungsgrad ist nicht besonders. Da ist diese Version denke ich mal 
ziemlich optimal. Auch nicht schlecht könnte z.B. ein Notebooknetzteil 
sein mit Buckconverter hinten dran und dann Leds 5s und die so viel 
parallel wie der Buck Strom liefern kann.

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von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Das hier ist eine Led Leuchte mit Sensor, hier waren die Leds alle ok. 
Bein Einstecken flackerten die Leds und nach dem Ausstecken flackerten 
sie noch eine Weile. Auch 6V Leds. Aber man sieht vorne schon wo das 
Teil am heissesten wird. Da wo auf der andren Seite das Netzteil ist und 
die weiße Platine vorne bräunlich. Dort war dann rechts der Elko defekt. 
Ausgelötet und Tester sagt 0,15kOhm 36%Vloss 33uf. Das war mal ein 35V 
47uF Elko. Das ist das was am ehesten kaputt geht, elkos, der 
Folienkondenstator X2 hat dieses Problem nicht, der ganz links der 
gelbe. Daneben nochmal ein Elko, aber den hab ich gar nicht mehr geprüft 
weil die Lampe dann wieder ging. Hab noch Luftlöcher ins Gehäuse gebohrt 
und der Ersatzelko hat die selbe Spannung, aber wesentlich mehr uF, ich 
glaub 470. Dann dauert es ne halbe Sekunde bis die Lampe angeht aber 
dann leuchtet sie.

von Der G. (Firma: schlechthin) (gastgeber)


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Nächste Birne 13W Phillips 1521lm 120ma 28 x 2832 Leds. Ähnliches Board, 
aber diesmal betrieben bis zum Ausfall. Board hat die Farbe die man von 
seinem Pfannkuchen kennt. Ein Kondensator ok, der andre leicht 
abweichend. Dafür kalte Lötstellen, schlechtes Lot und Temperaturstress, 
das war wohl die Ursache. Man sieht richtig die Rissbahn die um den 
Kegel verläuft. Und beim Induktor hat haben sich beim Auseinandernehmen 
die Lötpads mit den Bahnen gelöst, aber die Verbindung nicht 
unterbrochen. Auch wieder mit diesen Regelwiderständen, einen 
rausgelötet das Teil wird nur noch leicht heiss. Regelwiderstände wieder 
ziemlich klein, 3,3 und 5,6Ohm. Den 3,3 hab ich raus.

Allerdings ist der Ledcluster mit 2 Pins an die Platine gesteckt, das 
war schon mal ein Ausfallgrund, vielleicht war es hier auch der Fall. 
Korrosion am Steckkontakt.

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von Michel M. (elec-deniel)


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in was für einem Raum waren die Lampen ...
Bad, Küche oder Wohnz ?!

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