Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Maschinenbau Krise


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von Humbert K. (qbert)


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Im Moment kommt man um die 2 Wörter nicht herum. Was denkt ihr so? Mir 
tun alle frisch gebackenen Maschinenbauabsolventen irgendwie leid :-)
Ist es in der Elektrotechnik-Branche eigentlich ähnlich? Software geht 
ja ganz gut momentan.

von Lach (Gast)


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Ach so, deshald hat Deutschland wieder einen Rekordexportüberschuß 
erwirtschaftet.
Und ich dachte wir exportieren (ausser SAP) mehr "Hardware" als 
Software. Wie man sich täuschen kann.

von Humbert K. (qbert)


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Lach schrieb:
> Ach so, deshald hat Deutschland wieder einen Rekordexportüberschuß
> erwirtschaftet.
> Und ich dachte wir exportieren (ausser SAP) mehr "Hardware" als
> Software. Wie man sich täuschen kann.

Naja. Im Moment werden viele Machs bei diversen OEMs gegangen... :-)

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Humbert K. schrieb:
> Lach schrieb:
>> Ach so, deshald hat Deutschland wieder einen Rekordexportüberschuß
>> erwirtschaftet.
>> Und ich dachte wir exportieren (ausser SAP) mehr "Hardware" als
>> Software. Wie man sich täuschen kann.
>
> Naja. Im Moment werden viele Machs bei diversen OEMs gegangen... :-)

Nur in der Automobilbranche - in anderen Bereichen brummt es nach wie 
vor (eher mehr) und die Firmen hüten sich, gute Leute freizusetzen.

Kein MaschBau-Unternehmen hier in der Region entlässt irgendwen. Maximal 
baut man (endlich) Überstunden ab.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Naja der TO hat die Bedeutung des Wortes 'Krise' in diesem Zusammenhang 
nicht verstanden.

Bei der Software-Krise von der man seit mehreren Jahrzehnten spricht, 
geht es ja auch nicht darum das die Software arbeitslos wird, ganz im 
Gegenteil.

von Dick Boutsos (Gast)


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Gestern kam in den SWR-Nachrichten dass die grosse Krise gar nicht 
eintrat, alle Maschinenbaufirmen sehen die "Krise" als überstanden.

von Genau (Gast)


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Lach schrieb:
> Ach so, deshald hat Deutschland wieder einen Rekordexportüberschuß
> erwirtschaftet.

Exportieren die eigentlich auch das gute Essen ? Und wir müssen den 
gepanschten Frass aus dem Supermarkt reinwürgen - wie haben sie es nur 
geschafft dass ich das immer wieder kaufe ?

Beitrag #6133931 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6133936 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Name: (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Humbert K. schrieb:
>> Lach schrieb:
>>> Ach so, deshald hat Deutschland wieder einen Rekordexportüberschuß
>>> erwirtschaftet.
>>> Und ich dachte wir exportieren (ausser SAP) mehr "Hardware" als
>>> Software. Wie man sich täuschen kann.
>>
>> Naja. Im Moment werden viele Machs bei diversen OEMs gegangen... :-)
>
> Nur in der Automobilbranche - in anderen Bereichen brummt es nach wie
> vor (eher mehr) und die Firmen hüten sich, gute Leute freizusetzen.
>
> Kein MaschBau-Unternehmen hier in der Region entlässt irgendwen. Maximal
> baut man (endlich) Überstunden ab.

Momentan magst du rechthaben.

Mir fällt aber folgendes auf:
Immer mehr Maschinen bekommt man günstig aus China. Bestückungsautomate 
etwa, oder CNC-Fräsen. Unser Fertiger hat gerade ein Robotersystem 
angeschafft zum Test von Elektronik. Aus China. Und immer mehr Firme die 
ich kenne, verwenden chinesische Maschienen. Noch sind sie 
unzuverlässiger, aber ich würde mich nicht darauf verlassen, dass das so 
bleibt.
Der Preis ist nämlich günstiger...

Ich wäre also nicht zu optimistisch, ob unsere Maschinenbauer den 
Vorsprung halten können. Da wäre Anpacken angesagt. Speziell in Richtung 
Software gibts viele Baustellen.

Hier greift das gleiche Problem wie bei der Autoindustrie:
Man ruht sich hierzulande auf dem Erreichten aus, und unternimmt nichts, 
um Konkurrenzfähig zu bleiben.

Wir man nicht hinbekommen, wir sind ja Schland. Da ist alles schlecht 
was neu ist, und man weigert sich, sich anzupassen.

von Elektrofan (Gast)


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> Kein MaschBau-Unternehmen hier in der Region entlässt irgendwen.
> Maximal baut man (endlich) Überstunden ab.

Aber klar doch. Jedenfalls die unbezahlten ...

Beitrag #6133954 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6133962 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Name: schrieb:
> Momentan magst du rechthaben.
>
> Mir fällt aber folgendes auf:
> Immer mehr Maschinen bekommt man günstig aus China. Bestückungsautomate
> etwa, oder CNC-Fräsen. Unser Fertiger hat gerade ein Robotersystem
> angeschafft zum Test von Elektronik. Aus China.

Ich wünsche viel Spaß beim ersten Servicefall ;-)

> Und immer mehr Firme die
> ich kenne, verwenden chinesische Maschienen.
> Noch sind sie
> unzuverlässiger, aber ich würde mich nicht darauf verlassen, dass das so
> bleibt.
> Der Preis ist nämlich günstiger...

Das haben die meisten deutschen Firmen schon durch. Die Welle, in denen 
chinesische Maschinen als die kostengünstige Alternative angesehen 
wurden, ist schon länger wieder vorbei.

Insbesondere kaufen schon seit einigen Jahren die Chinesen selbst wieder 
sehr stark deutsche Maschinen - und auch die können durchaus rechnen und 
wissen genau, warum.

> Ich wäre also nicht zu optimistisch, ob unsere Maschinenbauer den
> Vorsprung halten können. Da wäre Anpacken angesagt. Speziell in Richtung
> Software gibts viele Baustellen.

Ich bin da sehr optimistisch. Eine gute Maschine steht und fällt auch 
mit dem späteren Service. Und da sind die deutschen Unternehmen durchaus 
sehr gut aufgestellt.

> Hier greift das gleiche Problem wie bei der Autoindustrie:
> Man ruht sich hierzulande auf dem Erreichten aus, und unternimmt nichts,
> um Konkurrenzfähig zu bleiben.

Das denke ich nicht - gerade im Maschbaubereich ist die Konkurrenz 
hierzulande extrem groß. Man sieht auf den Messen sehr schön, wie sich 
die Hersteller gegenseitig antreiben ("Die Sinumerik hat das? Wir morgen 
auch!"). Von Stillstand kann da gar keine Rede sein.

> Wir man nicht hinbekommen, wir sind ja Schland. Da ist alles schlecht
> was neu ist, und man weigert sich, sich anzupassen.

Auch das halte ich für falsch - insbesondere irgendwelche pauschalen 
Aussagen ;-)

Nicht umsonst exportieren wir immer mehr Maschinen Richtung Asien und 
dort gerade nach China.

von F. B. (finanzberater)


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Maschinenbauer blicken auf enttäuschendes Jahr zurück. Eine Trendwende 
ist nicht in Sicht.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/maschinenbauer-blicken-auf-enttaeuschendes-jahr-zurueck-16620066.html

von RTFM (Gast)


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Chris D. schrieb:
>> Wir man nicht hinbekommen, wir sind ja Schland. Da ist alles schlecht
>> was neu ist, und man weigert sich, sich anzupassen.
>
> Auch das halte ich für falsch - insbesondere irgendwelche pauschalen
> Aussagen ;-)
>
> Nicht umsonst exportieren wir immer mehr Maschinen Richtung Asien und
> dort gerade nach China.

Hoffen wir, dass du rechthast.
Meine Beobachtung ist aber leider schon so, dass immer mehr Maschienen 
aus China kommen, und dass deutsche Entwickler sehr dazu neigen, jeden 
Trend zuverlässig zu verschlafen. Siehe E-Mobilität. Während hierzulande 
noch gemeckert wird, schleichen sich die Chinesen von hinten in den 
Markt.

Ich denke außerdem, dass die Chinesen die Sache mit dem Support relativ 
schnell in den Griff bekommen werden.

Ganz so prooblematisch wie bei der Autoindustrie ist die Lage beim 
Maschinenbau natürlich noch nicht. Es wäre nur wichtig, dass der 
Maschinenbau nicht den gleichen Weg einschlägt.

von Arno (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Name: schrieb:
>> Und immer mehr Firme die
>> ich kenne, verwenden chinesische Maschienen.
>> Noch sind sie
>> unzuverlässiger, aber ich würde mich nicht darauf verlassen, dass das so
>> bleibt.
>> Der Preis ist nämlich günstiger...
>
> Das haben die meisten deutschen Firmen schon durch. Die Welle, in denen
> chinesische Maschinen als die kostengünstige Alternative angesehen
> wurden, ist schon länger wieder vorbei.
>
> Insbesondere kaufen schon seit einigen Jahren die Chinesen selbst wieder
> sehr stark deutsche Maschinen - und auch die können durchaus rechnen und
> wissen genau, warum.

Vor allem sollten wir uns von der Vorstellung lösen, dass "die Chinesen" 
irgendwie zaubern können. Billig und schlecht können sie, teuer und gut 
auch (und wahrscheinlich auch teuer und schlecht) aber billig und gut 
gleichzeitig können sie auch nicht besser als wir (aber auch nicht 
grundsätzlich schlechter). Da hilft auch billige Arbeitskraft nicht, 
denn es geht um Fachkräfte - die sind in China knapp.

Und dort, wo wirklich billige Arbeitskraft benötigt wird 
(Bekleidungsindustrie) ist Arbeitskraft in China schon zu teuer, dazu 
gehen die Firmen nach Vietnam/Bangladesh.

MfG, Arno

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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RTFM schrieb:
> Hoffen wir, dass du rechthast.
> Meine Beobachtung ist aber leider schon so, dass immer mehr Maschienen
> aus China kommen, und dass deutsche Entwickler sehr dazu neigen, jeden
> Trend zuverlässig zu verschlafen. Siehe E-Mobilität. Während hierzulande
> noch gemeckert wird, schleichen sich die Chinesen von hinten in den
> Markt.

Klar kommen immer mehr Maschinen aus China - ist ja auch nicht schlimm. 
Man darf nicht vergessen, dass die einen Preisbereich bedienen, der den 
Kauf einer Maschine für diejenigen interessant macht, die sich sonst 
überhaupt keine heimische Maschine leisten könnten. Es muss also nicht 
unbedingt heissen, dass Marktanteile verloren gehen, wenn hier 
chinesische Geräte Einzug halten.

Mein damaliges WIG-Schweißgerät bspw. hätte ich mir damals auf gar 
keinen Fall von einem der deutschen Hersteller leisten können, dort also 
auch nicht gekauft.

Trotzdem gibt es EWM (hier in Koblenz) noch und die verdienen gut, 
obwohl sie deutlich teurer sind. Aber da habe ich eben auch sofort 
Service, wenn es notwendig ist (wa smir damals nicht wichtig war).

> Ich denke außerdem, dass die Chinesen die Sache mit dem Support relativ
> schnell in den Griff bekommen werden.

Das glaube ich nicht - denn das Problem gibt es jetzt schon seit 
wenigstens 2005. Das war der Zeitpunkt, an dem zumindest hier in der 
Region vermehrt chinesische Maschinen gekauft wurden und auch die 
Chinesen selbst zu einheimischen Produkten griffen.

Für vernünftigen Service benötigt man Leute vor Ort (Zeitverschiebung!). 
Diese müssen auch die Chinesen dann zu hiesigen Stundensätzen etc. 
bezahlen und das müssen Leute mit Knowhow sein, die die Landessprache 
beherrschen. Solche Leute wachsen auch in China nicht auf den Bäumen - 
und schon ist der chin. Hersteller bei weitem nicht mehr so günstig.

Kein vernunftbegabter Unternehmer wird sich eine chin. Maschine 
hinstellen, wenn er nur eine Servicenummer in China hat. Da muss es 
garantierte maximale Ausfallzeiten geben. Da kann die Maschine noch so 
billig sein. Die restliche Differenz zahlt man sonst nämlich im Betrieb.

> Ganz so prooblematisch wie bei der Autoindustrie ist die Lage beim
> Maschinenbau natürlich noch nicht. Es wäre nur wichtig, dass der
> Maschinenbau nicht den gleichen Weg einschlägt.

Das tut er nicht, weil der Maschinenbau sich schon seit vielen 
Jahrzehnten mit weltweiter (Japan, Korea etc.) und eigener Konkurrenz 
rumschlagen muss und ihn das offenbar nicht davon abgehalten hat, 
ordentlich zu wachsen.

Übrigens war/ist die Automobilbranche durchaus gut aufgestellt. Das 
sieht man daran, dass die Chinesen es nicht geschafft haben, einen Fuß 
in die Automobiltür zu bekommen. Oder siehst Du hier irgendwelche 
chinesischen Automobile?

Auch da ist der Servicefaktor ein wichtiger - und der wird auch bei 
E-Mobilen nicht verschwinden. Und auch die haben Unfälle.
(zur nächsten Tesla-Vertretung müsste ich bspw. 150km zurücklegen.)

: Bearbeitet durch Moderator
von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Übrigens war/ist die Automobilbranche durchaus gut aufgestellt. Das
> sieht man daran, dass die Chinesen es nicht geschafft haben, einen Fuß
> in die Automobiltür zu bekommen. Oder siehst Du hier irgendwelchen
> chinesischen Automobile?

Da mal ein aktueller Bericht zu China-Pannen-Autos (Busse):
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/flixbus-stellt-e-bus-experiment-ein-a-1299697.html


oder gar Betrugsmasche:
https://www.stern.de/auto/news/chinas-schwebe-bus-war-nur-eine-betrugsmasche--7528258.html

Wer Angst vor Chinaautos verbreitet ist ein plumber Angstmacher aber 
kein Branchenkenner.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Da mal ein aktueller Bericht zu China-Pannen-Autos (Busse):
> 
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/flixbus-stellt-e-bus-experiment-ein-a-1299697.html

Zitat daraus:
"Für das Fahrzeug eines chinesischen Herstellers habe es keine lokale 
technische Betreuung gegeben. Daher seien immer wieder Fahrten 
ausgefallen, hieß es"

Das ist genau das, was ich meinte: es hilft gar nichts, einfach nur 
etwas zu liefern. Man muss auch einen sehr guten Kundenservice vor Ort 
haben.

Elektronischen Konsumerkrams kann man so losschlagen, aber kaum größere 
Maschinen.

von Programmierer (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Für vernünftigen Service benötigt man Leute vor Ort (Zeitverschiebung!).

Das Problem existiert aber auch bei Software, welche ja auch auf 
Entfernung supported werden kann. Aber auch da ist es selbst für Firmen 
schwierig, dort Support zu erhalten. Ich denke, dass die chinesischen 
Firmen Support schlicht nicht als Problem sehen. Die verkaufen einem das 
Produkt, haben das Geld auf dem Konto, und ab da ist denen alles egal. 
Wenn man sich anstellt und erst funktionierende Software haben will 
bevor man die große Bestellung abschickt, dann ist man als Kunde auch 
raus. Die wissen genau, dass deren Produkte oft alternativlos sind, und 
die Kunden auf sie angewiesen sind - denn die westliche Konkurrenz ist 
so viel teurer, dass sie nicht in Frage kommt. Daher muss man sich 
selbst helfen... Dazu kommt, dass der chinesische Staat viele Firmen 
subventioniert, und es egal ist, eine Hand voll kleine Kunden zu 
verlieren.

Hätten chinesische Firmen ein Interesse daran, Support anzubieten (und 
Interesse wird durch Profit-Aussicht gebildet), würden sie das auch 
machen. Es ist also mehr ein Fall von "nicht wollen" statt des "nicht 
können".

Das Ganze sehe ich ziemlich problematisch - denn dadurch, dass hiesige 
Firmen durch den Konkurrenzdruck gezwungen sind, chinesische Produkte zu 
verwenden (westliche Firmen wie TI haben ja z.B. die Smartphone Branche 
aufgegeben, obwohl eben TI ganz früh dabei war), ohne sie mangels 
Dokumentation (falls überhaupt vorhanden, nur auf Chinesisch und nur für 
chinesische Großkunden verfügbar) verstehen zu können, basiert bald die 
gesamte Produktlandschaft auf chinesischen Black-Boxen. Abseits der 
Sicherheitsbedenken wird dadurch auch Vielfalt und Innovation gebremst; 
irgendwann gibt es das Know How dann nur noch in China, und hierzulande 
kann kaum noch High-Tech entwickelt werden. Das alles wird durch das 
Lohngefälle China-Westen sowie die Subventionierung der chinesischen 
Firmen angetrieben; die berechenbare Gier auf kurzfristige Gewinne wird 
hier als Köder benutzt, der im Westen dankbar geschluckt wird.
Wenn China sich irgendwann entscheidet, keine billige Elektronik mehr zu 
exportieren, bricht der Westen zusammen - wer kann sowas denn 
hierzulande noch bauen? Ich würde hier aber gern des Gegenteils belehrt 
werden.

Beitrag #6134108 wurde von einem Moderator gelöscht.
von arbeitsloserArbeitsloser (Gast)


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RTFM schrieb:
> Ganz so prooblematisch wie bei der Autoindustrie ist die Lage beim
> Maschinenbau natürlich noch nicht. Es wäre nur wichtig, dass der
> Maschinenbau nicht den gleichen Weg einschlägt.

Die Maschinenbauer haben wenigstens schon aktzeptiert dass der E-Motor 
die Zukunft ist. lelchen

von mech (Gast)


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arbeitsloserArbeitsloser schrieb:
> RTFM schrieb:
> Ganz so prooblematisch wie bei der Autoindustrie ist die Lage beim
> Maschinenbau natürlich noch nicht. Es wäre nur wichtig, dass der
> Maschinenbau nicht den gleichen Weg einschlägt.
>
> Die Maschinenbauer haben wenigstens schon aktzeptiert dass der E-Motor
> die Zukunft ist. lelchen

Was ist denn eurer Meinung nach die klassische Ingenieursdisziplin in 
der Autoindustrie  wenn nicht der Maschinenbau?!

von Name: (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> oder gar Betrugsmasche:
> 
https://www.stern.de/auto/news/chinas-schwebe-bus-war-nur-eine-betrugsmasche--7528258.html
>
> Wer Angst vor Chinaautos verbreitet ist ein plumber Angstmacher aber
> kein Branchenkenner.

Schlaf weiter ;-)

Über den Preis kann man alles verkaufen. Gibt genug Dumme. Beim Auto 
gibts halt dann eine lokale Werkstatt die das "supportet". Mehr oder 
weniger. Wenn der Preis stimmt, wird das auch gekauft.
Speziell beim Auto haben wir das immer wieder gehabt. Zuerst die 
Japaner, dann die Koreaner. Warum sollten die Chinesen das nicht 
schaffen?
Der Umstieg auf die E-Mobilität ist in der Hinsicht eine große Chance, 
weil quasi alle bei 0 anfangen.

Noch ist keiner am Markt. Aber der Wille ist da:
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/chinesische-hersteller-drei-marken-trumpfen-auf-der-iaa-auf-a-1286735.html

Ich fühle mich stark an die Zeit erinnert, als die deutsche 
Unterhaltungselektronikbranche eingegangen ist. Ich kannte da ein paar 
Protagonisten. Die gleichen Sprüche wie "Mit der Qualität von Grundig 
kann Made in Taiwan nicht mithalten". Würde ich unterschreiben! Geholfen 
hat es nichts: Wer in Schönheit stirbt ist trotzdem tot.
Auch da gab es einen Wandel (Röhre->Flachbild), den das Land der 
Schläfer und Verpenner geringfügig "übersehen" hat.

Beim Maschienenbau besteht die Gefahr durchaus auch, aber da ist es noch 
nicht so dramatisch und lässt sich vielleicht vermeiden.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Name: schrieb:

> Über den Preis kann man alles verkaufen.

Nein, nicht verkaufen, sondern verschleudern. Aber mit Verschleudern 
unter Herstellungskosten hält man keine Wirtschaft am Leben, siehe DDR.

> Beim Auto
> gibts halt dann eine lokale Werkstatt die das "supportet". Mehr oder
> weniger. Wenn der Preis stimmt, wird das auch gekauft.

Nein, man schaut eher das man ein robustes Gefährt bekommt, das mit 
wenig/keinem zugekauften Support auskommt.

> Speziell beim Auto haben wir das immer wieder gehabt. Zuerst die
> Japaner, dann die Koreaner. Warum sollten die Chinesen das nicht
> schaffen?

Weil sie nicht wie Toyota Erfahrung mit effizienter Produktion von 
robusten Autos in Hochlohnländern aufgebaut haben. Und die Koreaner 
profitieren eigentlich  auf Märkten bei denen die 
Individual-Motorisierung erst einsetzt und die Kunden mit veralteter 
Technologien zufrieden sind (wie nach dem Mauerfall). Und 2016 
erscheinen die Koreaner erst gar nicht auf der Marktstatistik: 
https://www.bing.com/images/search?view=detailV2&ccid=hKCU4oVK&id=7304E46BBB0EE924FB9993758EAE4CCA66CC5606&thid=OIP.hKCU4oVKbPTxNCtILyxxpwHaFR&mediaurl=https%3a%2f%2fap-verlag.de%2fclickandbuilds%2fWordPress%2fMyCMS4%2fwp-content%2fuploads%2f2017%2f02%2fgrafik-statista-automobil-hersteller-marktanteile-eu.jpg&exph=684&expw=960&q=Auto+in+deutschland+nach+herstellerl%c3%a4ndern&simid=608041869621397198&selectedIndex=2&ajaxhist=0

> Der Umstieg auf die E-Mobilität ist in der Hinsicht eine große Chance,
> weil quasi alle bei 0 anfangen.

Nein E-Autos gibt es seit über hundert Jahren. Und die Elektroindustrie 
ist eigentlich in Deutschland erfunden worden (Siemens).

> Noch ist keiner am Markt. Aber der Wille ist da:
> 
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/chinesische-hersteller-drei-marken-trumpfen-auf-der-iaa-auf-a-1286735.html

Besonders weit reichen deine Branchenkenntnisse wohl nicht? Brilliance 
hat schon vor Jahren einen Versuch gestartet auf dem deutschen Markt zu 
punkten, ein jahr später kamm die Insolvenz: 
https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-brilliance-tochter-ist-pleite_aid-12004183

von Name: (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Besonders weit reichen deine Branchenkenntnisse wohl nicht? Brilliance
> hat schon vor Jahren einen Versuch gestartet auf dem deutschen Markt zu
> punkten, ein jahr später kamm die Insolvenz:
> 
https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/deutsche-brilliance-tochter-ist-pleite_aid-12004183

Dann schlaf halt weiter. Zwingt dich ja keiner, aufzuwachen :-)

von AVR (Gast)


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Wieso versucht ihr die Chinesen schlecht zu reden?

Vergesst nicht, wieso mal das "Made in Germany" Siegel erfunden worden 
ist. Weil deutsche Produkte früher beschissen waren.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Name: schrieb:

> Dann schlaf halt weiter. Zwingt dich ja keiner, aufzuwachen :-)

Hä, wo bitte schon schläft eine Industrie die ca. 1 Million 
Erwerbstätige in .de ans Schaffen bringt?

Und da du offensichtlich im Stammtischmodus und damit zu deppern zur 
selbstständiger Recherche bist:
https://www.heise.de/autos/artikel/Chinesische-Automobilhersteller-in-Deutschland-3358944.html

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6134209:
> Wieso versucht ihr die Chinesen schlecht zu reden?

Die Chinesischen Fahrzeuge sind schlecht (im Vergleich), viel reden muss 
man nur, wenn man das Gegenteil beweisen will.


> Vergesst nicht, wieso mal das "Made in Germany" Siegel erfunden worden
> ist. Weil deutsche Produkte früher beschissen waren.

Nein, weil sie angeblich von schlechter Qualität waren. Und als 
Plagiate stigmatisiert werden sollten.

Qualität hat sich aber trotz der Britisch-Imperialen Arroganz 
durchgesetzt.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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AVR schrieb im Beitrag #6134209:
> Wieso versucht ihr die Chinesen schlecht zu reden?

Das macht niemand. Es wird eher versucht, deutsche Erzeugnisse schlecht 
zu reden. Offenbar sieht man das im Ausland aber ganz anders und kauft 
uns diese schlechten, rückwärtsgewandten Maschinen massenweise ab, 
obwohl sie teurer sind als bspw. das chinesische Pendant.

> Vergesst nicht, wieso mal das "Made in Germany" Siegel erfunden worden
> ist. Weil deutsche Produkte früher beschissen waren.

Nein. Man wollte sich vor vermeintlich schlechten Plagiaten schützen.

Hat aber nicht geklappt, weil die deutschen Erzeugnisse da schon besser 
waren und es hat sich dann zum Bumerang entwickelt:

Aus der Wikipedia:
"Ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als Schutz vor vermeintlich 
billiger und minderwertiger Importware in Großbritannien eingeführt,[1] 
gilt die Bezeichnung heute in den Augen vieler Verbraucher als 
Gütesiegel. Gemäß einer internationalen Studie von 2017 genießt Made in 
Germany ein hohes internationales Ansehen und liegt auf Platz 1 von 52 
Ländern des Made-in-Country-Index."

Der Unterschied zu heute: die chin. Maschinen sind eben wirklich 
schlechter.

: Bearbeitet durch Moderator
von Name: (Gast)


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Chris D. schrieb:
> AVR schrieb im Beitrag #6134209:
>> Wieso versucht ihr die Chinesen schlecht zu reden?
>
> Das macht niemand. Es wird eher versucht, deutsche Erzeugnisse schlecht
> zu reden. Offenbar sieht man das im Ausland aber ganz anders und kauft
> uns diese schlechten, rückwärtsgewandten Maschinen massenweise ab,
> obwohl sie teurer sind als bspw. das chinesische Pendant.

Dass die Qualität der deutschen Maschinen oder Autos höher ist, habe ich 
nie in Zweifel gezogen.

Warum wird mir das unterstellt?

Ich dachte eigentlich, ich hätte klargemacht, dass die Chinesen über das 
niederpreisige Segment kommen. Es sind eh nicht nur die Chinesen allein.

Wenn ihr glubt, ihr könnt die Konkurrenz einfach wegleugnen und den 
ganzen Wandel (speziell Autoindustrie) weglache, dann tut das 
meinetwegen. Mir ist die Diskussion irgnedwo dann zu dumm.

Mich ärgert halt scohn, dass man ohne Not schon wieder in die gleiche 
Falle tappt. Das hatten wir jetzt schon ein paar mal, 
(Unterhaltungselektronik, Büromaschinen, Foto...). Eigentlich sollte man 
mal draus lernen. Geht wohl nicht, ist halt Schland, muss man mit leben.

von AVR (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Die Chinesischen Fahrzeuge sind schlecht (im Vergleich), viel reden muss
> man nur, wenn man das Gegenteil beweisen will.

Ja für wie lange noch? Glaubst du, dass das so bleiben wird mit der 
schlechten Qualität?

Die optische Qualität von z.B. Hongqi sieht doch völlig in Ordnung aus, 
wenn ich mir folgendes Video anschaue:

Youtube-Video "Hongqi H5 2018 30TD white edition Overview"

Sogar der aufgesetzte Bildschirm sieht besser aus als bei Daimler 
Modellen.

Solo Sonnenschirm schrieb:
> Nein, weil sie angeblich von schlechter Qualität waren. Und als
> Plagiate stigmatisiert werden sollten.
>
> Qualität hat sich aber trotz der Britisch-Imperialen Arroganz
> durchgesetzt.

Ließ dir mal folgendes durch:

https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/irrtuemer-der-geschichte-made-in-germany-war-schon-immer-ein-deutsches-guetesiegel_id_3627654.html

Schon damals war Deutschland nicht innovativ. Wir mussten das machen, 
was man heute  den Chinesen vorwirft->Ideen klauen. Wir haben Ideen von 
den Briten geklaut und sie in besserer Qualität geliefert.

Und eine letzte Aussage ist mal wieder typisch Deutsch.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Name: schrieb:
> Wenn ihr glubt, ihr könnt die Konkurrenz einfach wegleugnen und den
> ganzen Wandel (speziell Autoindustrie) weglache, dann tut das
> meinetwegen. Mir ist die Diskussion irgnedwo dann zu dumm.

Und rätst dagegen sich wegen dem niederpreisigen Segment in die Hose zu 
machen weil wegen chineisichen Lohndumoing deutsche Maschinenbauer 
arbeitslos und arm wie ne Kirchenmaus werden?!

Schau, dann macht man es wie die Elektronikindustrie, man wechselt vom 
MassenRamschmarkt ins höherpreisige Segment (bspw. Medizintechnik, 
Avionik, Sondermaschinenbau).

von AVR (Gast)


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Name: schrieb:
> Wenn ihr glubt, ihr könnt die Konkurrenz einfach wegleugnen und den
> ganzen Wandel (speziell Autoindustrie) weglache, dann tut das
> meinetwegen. Mir ist die Diskussion irgnedwo dann zu dumm.

Mir ist sie genau so dumm. Die meisten Menschen in diesem Land glauben 
doch echt, ohne uns würde die Welt stehen bleiben.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6134245:
> Solo Sonnenschirm schrieb:
>> Die Chinesischen Fahrzeuge sind schlecht (im Vergleich), viel reden muss
>> man nur, wenn man das Gegenteil beweisen will.
>
> Ja für wie lange noch? Glaubst du, dass das so bleiben wird mit der
> schlechten Qualität?

Ja, weil das das Erfolgsrezept der Chinesen ist, auf billigen Lohn 
produzieren. Denen geht die Qualitätskultur der Chinesen und Südkoreaner 
ab, die können nur Masse. Oder man verliert den Preisvorteil.

von Zensor (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Denen geht die Qualitätskultur der Chinesen und Südkoreaner ab, die
> können nur Masse. Oder man verliert den Preisvorteil.

Meintest Japaner? Die Chinesen sind durch ihr Quasi-Diktatur und durch 
ihre große Masse, wo ein Menschenleben nur noch den Organwert hat, wenig 
kreativ und loyal. Das sind verängstigte Söldner. Das hat Nachteile 
beispielsweise im Sondemaschinenbau.
China ist damit weniger ne Gefahr. Gefahr ist, dass die 
Maschinenbauabsatzmärkte dauerhaft vom alten Peak wegbleiben, die 
deutsche Personalqualität fällt und Deutschlands Produktionskosten 
schneller steigen als bei der wirklichen Konkurrenz, die hier nicht 
China ist.

von TriHexagon (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> AVR schrieb im Beitrag #6134245:
>> Solo Sonnenschirm schrieb:
>>> Die Chinesischen Fahrzeuge sind schlecht (im Vergleich), viel reden muss
>>> man nur, wenn man das Gegenteil beweisen will.
>>
>> Ja für wie lange noch? Glaubst du, dass das so bleiben wird mit der
>> schlechten Qualität?
>
> Ja, weil das das Erfolgsrezept der Chinesen ist, auf billigen Lohn
> produzieren. Denen geht die Qualitätskultur der Chinesen und Südkoreaner
> ab, die können nur Masse. Oder man verliert den Preisvorteil.

Du meinst so wie die aktuelle 5G-Mobilfunkausrüstung von Huawei über die 
man sich im Westen nun den Kopf zerbricht, weil man kein eigenes 
konkurrenzfähiges Produkt hat? Schau mal wie viele 5G Patente von Huawei 
kommen. Hochmut kommt vor dem Fall.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Denen geht die Qualitätskultur der Chinesen und Südkoreaner
> ab, die können nur Masse

Aaaaaaaaargh, ganz böser Typo, gemeint ist die Qualitätskultur der 
Japaner, bspw. 'Kaizen'.
Eben Streben nach Perfektion, beispielsweise durch funktionale 
Schlichtheit statt orientalischer Protzerei in der Optik -> 'form 
follows function'

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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TriHexagon schrieb:
> Du meinst so wie die aktuelle 5G-Mobilfunkausrüstung von Huawei über die
> man sich im Westen nun den Kopf zerbricht, weil man kein eigenes
> konkurrenzfähiges Produkt hat? Schau mal wie viele 5G Patente von Huawei
> kommen. Hochmut kommt vor dem Fall.

Du verwechselst Patentanmeldungen mit Patenterteilungen:
https://de.gizchina.it/2019/11/Huawei-5g-führenden-Patente/

Und aufgekaufte Patente mit selbst erforschten/entwickelten. Ferner hat 
sich ein Patent nach spätestens 20 Jahren selbst erledigt - maximale 
Laufzeit.

Und es gibt sehr wohl europäische 5G Ausrüster, die aber nicht die 
Milliarden
Chinesische Staatssubventionen im Rücken haben. Oder die Millionen 
chinesischen Studenten die zu unentgeltlichen Ferienarbeit 
zwangsverpflichtet werden. 
https://www.gamersglobal.de/news/58287/china-studenten-werden-zu-arbeiten-bei-foxconn-gezwungen

Aber wollte der TO nicht über Maschinenbau palavern?!

von unbunt (Gast)


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Programmierer schrieb:

> Hätten chinesische Firmen ein Interesse daran, Support anzubieten (und
> Interesse wird durch Profit-Aussicht gebildet), würden sie das auch
> machen. Es ist also mehr ein Fall von "nicht wollen" statt des "nicht
> können".

https://www.golem.de/news/huawei-gruender-ren-zhengfei-der-milliardaer-der-im-regen-auf-ein-taxi-wartet-2002-145973-2.html

> Der Servicegedanke von Huawei ist heute laut mehreren deutschen Netzbetreibern 
legendär, niemand hält die Telekommunikationstechnik der Chinesen noch für 
minderwertig: Für jeden wichtigen Kunden in Deutschland unter den 
Telekommunikationsbetreibern hat Huawei ein Team von 250 bis 300 Experten, die 
jeden möglichen Wunsch der Firma erkennen sollen, bevor er formuliert wird. "Die 
kennen die Netze besser als der Betreiber selbst", sagte uns ein 
Unternehmens-Insider bei Huawei.
>
>Der frühere Telekom-Technikchef Bruno Jacobfeuerborn erklärte Golem.de im Jahr 
2017: "Wenn ich die anderen Netzausrüster bei Problemen kontaktiere, schicken sie 
mir einen Link auf das Handbuch. Huawei setzt sofort 30 Experten in ein Flugzeug, 
die das Problem am nächsten Tag lösen."

Es geht also definitiv, wenn es gewünscht / lukrativ ist.

von F. B. (finanzberater)


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Name: schrieb:
> Über den Preis kann man alles verkaufen. Gibt genug Dumme.

Genau umgekehrt. Es gibt genug Dumme, die euer IGM-Gehalt finanzieren.

von F. B. (finanzberater)


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AVR schrieb im Beitrag #6134209:
> Wieso versucht ihr die Chinesen schlecht zu reden?

Sind halt kleine Rassisten, die sich für die Größten halten. Wird ein 
hartes Erwachen geben.

von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Und da du offensichtlich im Stammtischmodus und damit zu deppern zur
> selbstständiger Recherche bist:
> 
https://www.heise.de/autos/artikel/Chinesische-Automobilhersteller-in-Deutschland-3358944.html

Einen Artikel von 2016 müsst ihr rauskramen, um eure Überlegenheit zu 
beweisen?

Geely schmiedet im Stillen große Pläne für den europäischen und den 
US-Markt

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Geely-plant-heimlich-fuer-Deutschland-article21524905.html

von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Qualität hat sich aber trotz der Britisch-Imperialen Arroganz
> durchgesetzt.

Genau so wie sich Tesla und die Chinesen gegen eure Arrogan durchsetzen 
werden. Genießt noch die letzten Tage eures IGM-Gehalts. Diese Zeiten 
kommen nicht wieder.

von F. B. (finanzberater)


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Chris D. schrieb:
> Das macht niemand. Es wird eher versucht, deutsche Erzeugnisse schlecht
> zu reden. Offenbar sieht man das im Ausland aber ganz anders und kauft
> uns diese schlechten, rückwärtsgewandten Maschinen massenweise ab,
> obwohl sie teurer sind als bspw. das chinesische Pendant.

Und warum brechen dann eure Exportzahlen ein? Warum schiebt ihr 
Kurzarbeit? Man hat halt dank VW & Co. jetzt auch im Ausland erkannt, 
dass die deutsche Qualität nur noch ein Marketinggag ist.


> Der Unterschied zu heute: die chin. Maschinen sind eben wirklich
> schlechter.

Deutsche Maschinenbauer unter Druck aus China. China holt gewaltig auf. 
Kann es Deutschland bald überholen?

https://www.dw.com/de/deutsche-maschinenbauer-unter-druck-aus-china/a-48166128

von total perspective vortex (Gast)


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Auch wenn China-Karren schon neu in einem schlechteren Zustand sind als 
ein Ami-Jeep, der bei der Landung in Normandie am Strand verbuddelt 
wurde, kann Auto-Bild Reviews drüber machen, die äußerst unterhaltsam 
sind: Youtube-Video "Wir sprengen den Boss: der Shuanghuan CEO (2014) Review/Test/Fahrbericht/ Explosion/Sprengung"

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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F. B. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Das macht niemand. Es wird eher versucht, deutsche Erzeugnisse schlecht
>> zu reden. Offenbar sieht man das im Ausland aber ganz anders und kauft
>> uns diese schlechten, rückwärtsgewandten Maschinen massenweise ab,
>> obwohl sie teurer sind als bspw. das chinesische Pendant.
>
> Und warum brechen dann eure Exportzahlen ein? Warum schiebt ihr
> Kurzarbeit? Man hat halt dank VW & Co. jetzt auch im Ausland erkannt,
> dass die deutsche Qualität nur noch ein Marketinggag ist.

Ähm, es geht hier um Maschinenbau. Da ist nix mit Kurzarbeit und auch 
nix mit Exporteinbrüchen. Ganz im Gegenteil.

Es gibt weiterhin eine sehr solide Auftragslage.

> Deutsche Maschinenbauer unter Druck aus China. China holt gewaltig auf.
> Kann es Deutschland bald überholen?
>
> https://www.dw.com/de/deutsche-maschinenbauer-unter-druck-aus-china/a-48166128

Klar muss man weiter innovativ bleiben. Und das sind die deutschen 
Maschinenbauer.

Respekt? Ja. Angst? Nein.

von ACDC (Gast)


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Humbert K. schrieb:
> Im Moment kommt man um die 2 Wörter nicht herum. Was denkt ihr so? Mir
> tun alle frisch gebackenen Maschinenbauabsolventen irgendwie leid :-)
> Ist es in der Elektrotechnik-Branche eigentlich ähnlich? Software geht
> ja ganz gut momentan.

Leider macht niemand mehr, dass was er gut kann oder ihm schon immmer 
Spass gemacht hat.

Ich hab E studiert, weil es mir immer im "Blut" gelegen hat.

Damit bekomme ich heute sicherlich keine Millionen.

Macht mir aber auch nix.

Wenn du nix kannst, und auch keinen Willen hast,...

Dann macht es wirklich keinen Unterschied was für ein Fach du 
nimmst.........

von ACDC (Gast)


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ACDC schrieb:
> Humbert K. schrieb:
>> Im Moment kommt man um die 2 Wörter nicht herum. Was denkt ihr so? Mir
>> tun alle frisch gebackenen Maschinenbauabsolventen irgendwie leid :-)
>> Ist es in der Elektrotechnik-Branche eigentlich ähnlich? Software geht
>> ja ganz gut momentan.
>
> Leider macht niemand mehr, dass was er gut kann oder ihm schon immmer
> Spass gemacht hat.
>
> Ich hab E studiert, weil es mir immer im "Blut" gelegen hat.
>
> Damit bekomme ich heute sicherlich keine Millionen.
>
> Macht mir aber auch nix.
>
> Wenn du nix kannst, und auch keinen Willen hast,...
>
> Dann macht es wirklich keinen Unterschied was für ein Fach du
> nimmst.........

Fazit:

Für willenlose nixkönner ist wohl BWL das einzige....

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


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Name: schrieb:
> Mir fällt aber folgendes auf:
> Immer mehr Maschinen bekommt man günstig aus China. Bestückungsautomate
> etwa, oder CNC-Fräsen. Unser Fertiger hat gerade ein Robotersystem
> angeschafft zum Test von Elektronik. Aus China. Und immer mehr Firme die
> ich kenne, verwenden chinesische Maschienen. Noch sind sie
> unzuverlässiger, aber ich würde mich nicht darauf verlassen, dass das so
> bleibt.
> Der Preis ist nämlich günstiger...

Dann lern Chinesisch.

von Frank (Gast)


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von mastermind (Gast)


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Krise im Maschinenbau? Wo? Ich merke davon nichts. Unseren Maschinen- 
und Anlagenlieferanten (auch für Roboter) laufen die Auftragsbücher 
aktuell wieder über. So eine „Krise“ hätte ich auch gerne mal auf meinem 
Konto.

von Achim B. (bobdylan)


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Frank schrieb:
> 
https://www.welt.de/wirtschaft/article126722641/Der-deutsche-Ingenieur-droht-auszusterben.html

Da der Artikel von 2014 ist frage ich mal nach:

Ist dieser Ingenieur inzwischen ausgestorben, oder hat er noch mal die 
Kurve gekricht? Wenn nein: Um wen handelte es sich konkret? Konnte die 
Lücke, die er hinterlassen hat, gestopft werden, und kommt seine Familie 
auch ohne ihn über die Runden?

von total perspective vortex (Gast)


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von Qwertz (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Aaaaaaaaargh, ganz böser Typo, gemeint ist die Qualitätskultur der
> Japaner, bspw. 'Kaizen'. Eben Streben nach Perfektion, beispielsweise
> durch funktionale Schlichtheit statt orientalischer Protzerei in der
> Optik -> 'form follows function'

Sony ist hier ein gutes Beispiel für teure, aber hochwertige Produkte.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Solo Sonnenschirm schrieb:
>> Aaaaaaaaargh, ganz böser Typo, gemeint ist die Qualitätskultur der
>> Japaner, bspw. 'Kaizen'. Eben Streben nach Perfektion, beispielsweise
>> durch funktionale Schlichtheit statt orientalischer Protzerei in der
>> Optik -> 'form follows function'
>
> Sony ist hier ein gutes Beispiel für teure, aber hochwertige Produkte.

Indirekt auch Apple, Steve Jobs war ein großer Fan von Japan und 
Verehrer von Akio Morita (Sony-Chef).

http://nobi.com/en/Steve%20Jobs%20and%20Japan/entry-1212.html


"Vereinfachung ist die absolute Perfektion"

"Simplicity is the ultimate sophistication. It takes a lot of hard work 
to make something simple, to truly understand the underlying challenges 
and come up with elegant solutions. [...] It's not just minimalism or 
the absence of clutter. It involves digging through the depth of 
complexity. To be truly simple, you have to go really deep. [...] You 
have to deeply understand the essence of a product in order to be able 
to get rid of the parts that are not essential. "


Und wenn man wie die Chinese einfach nur billigst kopiert, versteht man 
eben nicht was die 'Essenz' dieses Produktes ausmacht. Und die besteht 
bei manchen eben das es eine echte Porsche-P****-Verlängerung aus 
Deutschland ist und kein Chinesisches DingDong-Wegwerf-Imitat für das 
Abendländische Prekariat.

von Qwertz (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> und kein Chinesisches DingDong-Wegwerf-Imitat für das Abendländische
> Prekariat.

Ich frage mich zum Beispiel immer, wer eigentlich die chinesischen 
LingLang-Wegwerf-Billig-Imitat-Autoreifen in Deutschland kauft, die 
regelmäßig die schlechtesten Noten in allen Reifentests einheimsen. Ich 
meine, wer kauft so einen Dreck, wo geschenkt noch zu teuer ist?

von Bürovorsteher (Gast)


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> Ich meine, wer kauft so einen Dreck, wo geschenkt noch zu teuer ist?

Es gibt Leute, die haben noch weniger Geld als du.

von Markus (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Es gibt Leute, die haben noch weniger Geld als du.

Nenn' ruhig Namen, wir sind schließlich unter uns: Gemeint ist der F.B. 
(Finanzberater)!

P.S.: Ein schönes Wochenende!

von Qwertz (Gast)


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Bürovorsteher schrieb:
> Ich meine, wer kauft so einen Dreck, wo geschenkt noch zu teuer
> ist?
>
> Es gibt Leute, die haben noch weniger Geld als du.

Verstehe. Warum besitzen sie dann allerdings überhaupt ein Auto, wenn 
man sich nicht einmal richtige Reifen leisten kann?

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich
> meine, wer kauft so einen Dreck, wo geschenkt noch zu teuer ist?

Naja manche brauchen die Reifen nicht zum Fahren:
https://www.genialetricks.de/runde-sache/

Und vielleicht ist es genau das was der Kunde will, er weiss es nur 
nicht:
https://boxlessblog.files.wordpress.com/2016/03/requirements.jpg?w=935

von Programmierer (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Verstehe. Warum besitzen sie dann allerdings überhaupt ein Auto, wenn
> man sich nicht einmal richtige Reifen leisten kann?

Auto fahren ist Grundrecht und gehört zum Leben dazu. Jeder muss ein 
Auto haben und hat auch das gottgegebene Recht, damit überall hin fahren 
zu können. Wo kämen wir denn da hin, wenn die Leute plötzlich auf 
alternative Verkehrsmittel umsteigen würden - man würde die Städte gar 
nicht mehr wiedererkennen, so ganz ohne Blechlawine und Abgasgestank!

von ZUIOPÜ (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Solo Sonnenschirm schrieb:
>> und kein Chinesisches DingDong-Wegwerf-Imitat für das Abendländische
>> Prekariat.
>
> Ich frage mich zum Beispiel immer, wer eigentlich die chinesischen
> LingLang-Wegwerf-Billig-Imitat-Autoreifen in Deutschland kauft, die
> regelmäßig die schlechtesten Noten in allen Reifentests einheimsen. Ich
> meine, wer kauft so einen Dreck, wo geschenkt noch zu teuer ist?

Du bist und bleibst einer der größten Dummschwätzer in diesem Forum.

Ich habe Winterreifen von LingLong (175/70 R15) und absolut keine 
Einwände dagegen. Andere auch nicht:

https://www.nordenreifen.de/linglong

von Qwertz (Gast)


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ZUIOPÜ schrieb:
> Ich habe Winterreifen von LingLong (175/70 R15) und absolut keine
> Einwände dagegen. Andere auch nicht

Mein herzliches Beileid. Ich hoffe für dich, dass du es bei der nächsten 
Vollbremsung auf der Autobahn nicht bereust, denn dann könnte es 
definitiv zu spät sein.

Aber ja, ich ahnte es ja, irgendjemand muss es da draußen ja geben, der 
sowas kauft - sonst würde solch lebensgefährlicher Billig-Schrott ja von 
selbst vom Markt verschwinden. Nachvollziehen kann ich es aber trotzdem 
nicht, warum man sich freiwillig sowas kauft.

von ZUIOPÜ (Gast)


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Qwertz schrieb:
> ZUIOPÜ schrieb:
>> Ich habe Winterreifen von LingLong (175/70 R15) und absolut keine
>> Einwände dagegen. Andere auch nicht
>
> Mein herzliches Beileid.

Keine Ursache.

> Ich hoffe für dich, dass du es bei der nächsten
> Vollbremsung auf der Autobahn nicht bereust, denn dann könnte es
> definitiv zu spät sein.
>
Das wäre dann nicht die erste Vollbremsung, denn die Reifen sind jetzt 
das 3. Jahr drauf.

> Aber ja, ich ahnte es ja, irgendjemand muss es da draußen ja geben, der
> sowas kauft - sonst würde solch lebensgefährlicher Billig-Schrott ja von
> selbst vom Markt verschwinden. Nachvollziehen kann ich es aber trotzdem
> nicht, warum man sich freiwillig sowas kauft.

Die Reifen samt Felgen waren beim Kauf des gebrauchten Fahrzeuges dabei 
und ich wollte deren Fahreigenschaften zunächst ausprobieren. Es stellte 
sich heraus, daß kein Grund zur Klage besteht.

Ich denke, daß die Stückzahlen dieses Herstellers um Größenordnungen 
höher liegen, als die "namhafterer" Hersteller und in China nicht viel 
schlechtere Straßen als (mittlerweile) hier zu finden sind.

von Udo K. (udok)


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AVR schrieb im Beitrag #6134245:
> Solo Sonnenschirm schrieb:
>> Nein, weil sie angeblich von schlechter Qualität waren. Und als
>> Plagiate stigmatisiert werden sollten.
>>
>> Qualität hat sich aber trotz der Britisch-Imperialen Arroganz
>> durchgesetzt.
>
> Ließ dir mal folgendes durch:
>
> 
https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/irrtuemer-der-geschichte-made-in-germany-war-schon-immer-ein-deutsches-guetesiegel_id_3627654.html
>
> Schon damals war Deutschland nicht innovativ. Wir mussten das machen,
> was man heute  den Chinesen vorwirft->Ideen klauen. Wir haben Ideen von
> den Briten geklaut und sie in besserer Qualität geliefert.

Wobei das nicht vergleichbar zur heutigen Situation ist!

Die Briten hatten kurz nach der industriellen Revolution damit 
aufgehört,
und das Feld den Deutschen überlassen.

Grund:
Sie haben die Finanzwirtschaft erfunden, und die war (und ist) 10x
lukrativer.

von A. K. (prx)


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Udo K. schrieb:
> Sie haben die Finanzwirtschaft erfunden, und die war (und ist) 10x
> lukrativer.

Für manche. Andere verkaufen nun Fish&Chips.

von Name: (Gast)


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ZUIOPÜ schrieb:
> Ich habe Winterreifen von LingLong (175/70 R15) und absolut keine
> Einwände dagegen. Andere auch nicht:

Die wären mir zu teuer.

Billige Reifen machen schnell mal bis zu 0,5l/100km mehr Sprit aus, 
macht >50Cent /100km, macht auf das Reifenleben von vielleicht 20tkm 
schon >100€. Was meistens schon die Differenz zum 
"Preis-Leistungs-Testsieger" ist.

Und ja, 0,5l/100km Mehrverbrauch hatte ich schon mit billigen 
Winterreifen.

Muss ja kein Conti-Super-Sportreifen sein, aber alles was testmässig 
nicht mindetens im Mittelfeld liegt, macht schon wirtschaftlich keinen 
Sinn. Meistens bekommt man was akzeptables eh schon recht günstig.

von ZUIOPÜ (Gast)


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Name: schrieb:
> ZUIOPÜ schrieb:
>> Ich habe Winterreifen von LingLong (175/70 R15) und absolut keine
>> Einwände dagegen. Andere auch nicht:
>
> Die wären mir zu teuer.

Jeder, wie er mag.

>
> Billige Reifen machen schnell mal bis zu 0,5l/100km mehr Sprit aus,
> macht >50Cent /100km, macht auf das Reifenleben von vielleicht 20tkm
> schon >100€.

Man kann in eine solche Rechnung natürlich auch noch andere Faktoren 
(Alter des Beifahrers, Entfernung zwischen Cottbus und Zittau etc.) 
einfügen, um ein Wunschergebnis zu erzielen.

Wenn die Reifen nur 20000km halten, dann war das nichts...

von Udo K. (udok)


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A. K. schrieb:
> Udo K. schrieb:
>> Sie haben die Finanzwirtschaft erfunden, und die war (und ist) 10x
>> lukrativer.
>
> Für manche. Andere verkaufen nun Fish&Chips.

Und was willst du uns damit sagen?

Hier stehen die Fish&chips Verkäufer in der Döner Bude,
oder beim McDonald.

von Zensor (Gast)


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Udo K. schrieb:
> Grund:
> Sie haben die Finanzwirtschaft erfunden, und die war (und ist) 10x
> lukrativer.

Geht aber nur, wenn man als Nation was auf der Welt zu  sagen hat und 
andere einen Diener vor Angst machen. Da eignen sich Imperien und ne 
große Militärmacht sehr gut dazu. Denn was ist Finanzwirtschaft?
Man knebelt andere produktive Volkswirtschaften und leitet einen Teil 
der Erzeugnisse und der dortigen Rohstoffe leistungslos über ein global 
umspannendes Drückersystem ins eigene Land.
Quasi die Endstufe in der Evolution der Wegelagerei. Der Spaß ist bald 
vorbei, wenn Indien und China aus dem Gröbsten draußen sind. Da kann 
sich der Spieß schnell umdrehen.

von ZUIOPÜ (Gast)


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Programmierer schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Verstehe. Warum besitzen sie dann allerdings überhaupt ein Auto, wenn
>> man sich nicht einmal richtige Reifen leisten kann?
>
> Auto fahren ist Grundrecht und gehört zum Leben dazu. Jeder muss ein
> Auto haben und hat auch das gottgegebene Recht, damit überall hin fahren
> zu können. Wo kämen wir denn da hin, wenn die Leute plötzlich auf
> alternative Verkehrsmittel umsteigen würden - man würde die Städte gar
> nicht mehr wiedererkennen, so ganz ohne Blechlawine und Abgasgestank!

Laß doch die Sprüche! Die Zahl der Berufspendler ist auf einem 
Höchststand:
https://www.tagesschau.de/mehr-pendler-101.html

Die fahren sicher alle aus Langeweile morgens um 5 los...

Es gibt Leute, die nicht als Alternative im Bett liegen bleiben können, 
bis der sog. Nahverkehr um 8 Uhr aus den Federn gekommen ist.

von Gerne auch (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Solo Sonnenschirm schrieb:
>> Aaaaaaaaargh, ganz böser Typo, gemeint ist die Qualitätskultur der
>> Japaner, bspw. 'Kaizen'. Eben Streben nach Perfektion, beispielsweise
>> durch funktionale Schlichtheit statt orientalischer Protzerei in der
>> Optik -> 'form follows function'
>
> Sony ist hier ein gutes Beispiel für teure, aber hochwertige Produkte.
Aha. Waren das nicht die, die von MP3 eingeholt wurden, weil sie an 
MiniDisc festhielten? (MiniDisc war btw. sehr gut, hat es aber leider 
nicht überlebt)
Oder waren das nicht die, die ihre eigenen Notebooks erfanden und man 
keine (freien) Treiber dafür bekam, weil die keine Informationen 
rausrückten?
Oder waren das nicht die, die am Memory Stick festhielten, obwohl sie 
vom SD-Karten und USB-Stick Markt überholt wurden?
Design und Quali ganz i.O. Aber waren das nicht die, die überall ihre 
eigen Suppe kochten, weil sie Sony hießen?
... was denn, paßt nicht? Naja: It's a Sony! ;-D

von Udo K. (udok)


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Zensor schrieb:
> Udo K. schrieb:
>> Grund:
>> Sie haben die Finanzwirtschaft erfunden, und die war (und ist) 10x
>> lukrativer.
>
> Geht aber nur, wenn man als Nation was auf der Welt zu  sagen hat und
> andere einen Diener vor Angst machen. Da eignen sich Imperien und ne
> große Militärmacht sehr gut dazu. Denn was ist Finanzwirtschaft?
> Man knebelt andere produktive Volkswirtschaften und leitet einen Teil
> der Erzeugnisse und der dortigen Rohstoffe leistungslos über ein global
> umspannendes Drückersystem ins eigene Land.
> Quasi die Endstufe in der Evolution der Wegelagerei. Der Spaß ist bald
> vorbei, wenn Indien und China aus dem Gröbsten draußen sind. Da kann
> sich der Spieß schnell umdrehen.

Ich glaube, du verwechselst hier was.

von Udo K. (udok)


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Gerne auch schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Solo Sonnenschirm schrieb:
>>> Aaaaaaaaargh, ganz böser Typo, gemeint ist die Qualitätskultur der
>>> Japaner, bspw. 'Kaizen'. Eben Streben nach Perfektion, beispielsweise
>>> durch funktionale Schlichtheit statt orientalischer Protzerei in der
>>> Optik -> 'form follows function'
>>
>> Sony ist hier ein gutes Beispiel für teure, aber hochwertige Produkte.
> Aha. Waren das nicht die, die von MP3 eingeholt wurden, weil sie an
> MiniDisc festhielten? (MiniDisc war btw. sehr gut, hat es aber leider
> nicht überlebt)
> Oder waren das nicht die, die ihre eigenen Notebooks erfanden und man
> keine (freien) Treiber dafür bekam, weil die keine Informationen
> rausrückten?
> Oder waren das nicht die, die am Memory Stick festhielten, obwohl sie
> vom SD-Karten und USB-Stick Markt überholt wurden?
> Design und Quali ganz i.O. Aber waren das nicht die, die überall ihre
> eigen Suppe kochten, weil sie Sony hießen?
> ... was denn, paßt nicht? Naja: It's a Sony! ;-D

Du laberst auch ziemlich uninteressantes Zeugs daher.

Akio Morita ist  1999 gestorben...

von Qwertz (Gast)


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Name: schrieb:
> Und ja, 0,5l/100km Mehrverbrauch hatte ich schon mit billigen
> Winterreifen.

Der Mehrverbrauch wäre mir egal, aber das Kurvenverhalten und der 
Bremsweg nicht - kurz: die Sicherheit.
Daher kaufe und fahre ich nur Markenreifen, die in mehreren Tests gut 
abgeschnitten haben. Die chinesischen Billig-Reifen landen dabei 
seltsamerweise immer weit hinten.

Soviel dazu, jetzt aber schnell wieder die Kurve zum Maschinenbau 
bekommen, am besten auf guten Markenreifen. Eine Krise herrscht dort 
übrigens nicht, das ist nur das übliche Geschwafel.

von Gerne auch (Gast)


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Udo K. schrieb:
> Du laberst auch ziemlich uninteressantes Zeugs daher.
Aha. Die haben sich selber also nicht mit einigen fragwürdigen 
Entscheidungen viele große Chancen verspielt?

Aus: "Proactive Companies: How to Anticipate Market Changes"
" [..] Toward the end of the 1990s, when digital music was on the rise, 
Sony made one of its biggest strategic mistakes ever. The MP3 format had 
just consolidated its position in the market and become a unique 
opportunity for the company to reinvigorate its greatest invention, the 
Walkman. However, if Sony participated in this market, there would be a 
risk of illegal copying of the music in which it held rights. Because of 
this risk and in an attempt to protect the company’s market, its 
strategists decided not to include the MP3 feature in the new digital 
Walkman. The device could only play back music encoded in Sony’s 
proprietary format (ATRAC). Consumers already acquainted with the MP3 
standard did not like this idea, and the Japanese giant failed to 
capture this MZ. Attentive to signs of the revolution, in 2001 its rival 
Apple launched the now7ubiquitous iPod, a music player that was designed 
quite differently and was 7 most importantly 7 compatible with many 
different audio formats. We all know how this story ended: Apple now 
completely dominates the portable music market Sony created back in 1979 
with its Walkman?

This example illustrates well the meaning of the “security fallacy” as 
we understand it: a defensive attitude to risk that is adopted by 
companies concerned more with what they might lose than with what they 
might win. The fear of losing makes managers take “safer” and less 
audacious decisions. An unbalanced analysis of the likely gains and 
losses probably led Sony’s strategists to discard the option of using 
the MP3 format in the Walkman. An excessive focus on the threat of loss 
made them neglect a promising opportunity. [..] "
https://books.google.de/books?id=4BA5tlHIzhMC&lpg=PA82&ots=vsg_TgZ8Mr&pg=PA82#v=onepage&q&f=false

Dann war da noch:
"Videotape format war
[..] Sony had met with Matsushita executives in late 1974/ early 1975 to 
discuss the forthcoming home video market. [..] Sony brought along a 
Betamax prototype for Matsushita's engineers to evaluate. Sony at the 
time was unaware of JVC's work. At a later meeting, Matsushita, with JVC 
management in attendance, showed Sony a VHS prototype, and advised them 
it was not too late to embrace VHS "for the good of the industry" but 
Sony management felt it was too close to Betamax production to 
compromise."
https://en.wikipedia.org/wiki/Videotape_format_war

CNET looks back on some of the company's most memorable mistakes of the 
past few years.
https://www.cnet.com/news/sonys-missteps-through-the-years/

> Akio Morita ist  1999 gestorben...
Tja, für's Business ist der aber auch umgefallen und hat sich von seinem 
eigenen, als Co-Autor herausgegebenen Buch distanziert.

"He co-authored the 1991 book 'The Japan That Can Say No' with 
politician Shintaro Ishihara, where they criticized American business 
practices and encouraged Japanese to take a more independent role in 
business and foreign affairs. (Actually, Morita had no intention to 
criticize American practices at that time.) The book was translated into 
English and caused controversy in the United States, and Morita later 
had his chapters removed from the English version and distanced himself 
from the book."
https://en.wikipedia.org/wiki/Akio_Morita#Publications

"Many unauthorized translations were made and circulated in the United 
States. The authorized 1991 Simon & Schuster English translation by 
Frank Baldwin (out of print) did not include the essays by Morita. The 
book caused controversy in the United States, and Morita distanced 
himself from the book."
https://en.wikipedia.org/wiki/The_Japan_That_Can_Say_No

von Gerne auch (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Ich frage mich zum Beispiel immer, wer eigentlich die chinesischen
> LingLang-Wegwerf-Billig-Imitat-Autoreifen in Deutschland kauft, die
> regelmäßig die schlechtesten Noten in allen Reifentests einheimsen. Ich
> meine, wer kauft so einen Dreck, wo geschenkt noch zu teuer ist?

ZUIOPÜ schrieb:
> Du bist und bleibst einer der größten Dummschwätzer in diesem Forum.
Zustimmung. Sieht tatsächlich danach aus. Zumindest fehlt es oft an 
praktischer Sachkunde.

Qwertz schrieb:
> selbst vom Markt verschwinden. Nachvollziehen kann ich es aber trotzdem
> nicht, warum man sich freiwillig sowas kauft.
Möglicherweise deshalb:

"Kommentar: Wenn der beste Winterreifen eigentlich ein Ganzjahresreifen 
ist
Andere Länder, andere Sitten [..] Großbritannien [..] Doch Reifentests 
auf dem bzw. für den Inselmarkt zeigen zum Teil ebenfalls recht 
bemerkenswerte Ergebnisse. Beim aktuellen Ganzjahresreifentest des 
britischen Magazins Auto Express schaffte es mit dem Maxxis „Allseason 
AP2“ beispielsweise ein vermeintlicher „Underdog“, an den Modellen 
„Cinturato All Season“ und „A001“ sowie gleichbedeutend damit an solch 
namhaften Wettbewerbern wie Pirelli respektive Bridgestone 
vorbeizuziehen. [..]"
https://reifenpresse.de/2015/09/23/kommentar-wenn-der-beste-winterreifen-eigentlich-ein-ganzjahresreifen-ist/

von Gerne auch (Gast)


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https://www.tagesschau.de/wirtschaft/industrie-115.html
Nachfrageeinbruch
Deutsche Industrie drosselt Produktion
Stand: 07.02.2020

"Die Industriebetriebe in Deutschland haben ihre Produktion Ende 
vergangenen Jahres stark zurückgefahren. Das Minus beläuft sich auf 3,5 
Prozent. Das ist der stärkste Rückgang seit der Finanzkrise Anfang 2009.
Besonders stark waren die Rückgänge laut des Wirtschaftsministeriums im 
Maschinenbau und der Autoindustrie. Auch am Bau brach die Aktivität ein, 
lediglich der Energiesektor stützte die Gesamtentwicklung etwas."

Wie kann das sein, wenn es doch so gut läuft?

von Achim B. (bobdylan)


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Gerne auch schrieb:
> Doch Reifentests
> auf dem bzw. für den Inselmarkt zeigen zum Teil ebenfalls recht
> bemerkenswerte Ergebnisse.

Obacht geben!

Die Briten ignorieren bei Reifentests gerne, dass Reifen üblicherweise 
für Rechtsverkehr optimiert sind!

Äppl mit Birnen!

von total perspective vortex (Gast)


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Name: schrieb:
> ZUIOPÜ schrieb:
>> Ich habe Winterreifen von LingLong (175/70 R15) und absolut keine
>> Einwände dagegen. Andere auch nicht:
>
> Billige Reifen machen schnell mal bis zu 0,5l/100km mehr Sprit aus,
> macht >50Cent /100km, macht auf das Reifenleben von vielleicht 20tkm
> schon >100€. Was meistens schon die Differenz zum
> "Preis-Leistungs-Testsieger" ist.


Naja lebenrettend und damit entscheidend sind Faktoren wie Bremsweg und 
Seitenstabilität. Und da sieht es bei den Chinesen schlechter aus:
https://www.autobild.de/artikel/winterreifen-test-10811081.html

Fast möchte man glauben, das Verkehrstote in der Volksrepublik eine 
Methode zur Kontrolle des Bevölkerungswachstums sind. Jetzt wo man sich 
offiziel von der Ein-Kind-Politik verabschiedet hat. Da sterben halt mal 
jedes Jahr hunderttausende im China-Verkehr.

Beitrag #6136008 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Gerne auch schrieb:
> "Die Industriebetriebe in Deutschland haben ihre Produktion Ende
> vergangenen Jahres stark zurückgefahren. Das Minus beläuft sich auf 3,5
> Prozent. Das ist der stärkste Rückgang seit der Finanzkrise Anfang 2009.
> Besonders stark waren die Rückgänge laut des Wirtschaftsministeriums im
> Maschinenbau und der Autoindustrie. Auch am Bau brach die Aktivität ein,
> lediglich der Energiesektor stützte die Gesamtentwicklung etwas."
>
> Wie kann das sein, wenn es doch so gut läuft?
Da hätte ich auch noch eine ähnlich korrekte und billig reisserische 
Meldung:
Die Industriebetriebe in Deutschland haben ihre Produktion  am letzten 
Sonntag stark zurückgefahren. Usw, usf...

Merkst du was?
Wenn die Betriebe 1 Tag länger als sonst zumachen, ist der rechnerische 
Einbruch bei 25 Arbeitstagen schon bei knapp 4%.

von Hans@gmx.de (Gast)


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Chris D. schrieb:
>
> Übrigens war/ist die Automobilbranche durchaus gut aufgestellt. Das
> sieht man daran, dass die Chinesen es nicht geschafft haben, einen Fuß
> in die Automobiltür zu bekommen. Oder siehst Du hier irgendwelche
> chinesischen Automobile?

Die chinesischen Autohersteller sind aber auch noch relativ jung. 
Hyundai war auch erst nach Jahrzehnten auf dem dt. und eur. Markt aktiv. 
In zehn Jahren werden wahrscheinlich auch chinesische Autos in Europa 
und Deutschland fahren.

von total perspective vortex (Gast)


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Hans@gmx.de schrieb:

> Die chinesischen Autohersteller sind aber auch noch relativ jung.
> Hyundai war auch erst nach Jahrzehnten auf dem dt. und eur. Markt aktiv.
> In zehn Jahren werden wahrscheinlich auch chinesische Autos in Europa
> und Deutschland fahren.

Nein, weil das haben die Chinese schon vor 10 Jahren versucht 
(Brilliance) und sind untergangen. In den letzten Jahren versuchen sie 
auch immer wieder und es klappt nicht. 
https://www.heise.de/autos/artikel/Chinesische-Automobilhersteller-in-Deutschland-3358944.html

Abgesehen davon das Hyundai immer noch nicht wirklich auf dem deutschen 
Markt angekommen ist, die Zulassungszahlen sind mau und rückläufig und 
das obwohl sich ein Mr. Winterkorn mal so lebend auf ner Messe äußerte:

Youtube-Video "Winterkorn VW inspiziert Hyundai "warum können wir das nicht""

von Udo K. (udok)


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total perspective vortex schrieb:
> Name: schrieb:
>> ZUIOPÜ schrieb:
>>> Ich habe Winterreifen von LingLong (175/70 R15) und absolut keine
>>> Einwände dagegen. Andere auch nicht:
>>
>> Billige Reifen machen schnell mal bis zu 0,5l/100km mehr Sprit aus,
>> macht >50Cent /100km, macht auf das Reifenleben von vielleicht 20tkm
>> schon >100€. Was meistens schon die Differenz zum
>> "Preis-Leistungs-Testsieger" ist.
>
>
> Naja lebenrettend und damit entscheidend sind Faktoren wie Bremsweg und
> Seitenstabilität. Und da sieht es bei den Chinesen schlechter aus:
> https://www.autobild.de/artikel/winterreifen-test-10811081.html
>
> Fast möchte man glauben, das Verkehrstote in der Volksrepublik eine
> Methode zur Kontrolle des Bevölkerungswachstums sind. Jetzt wo man sich
> offiziel von der Ein-Kind-Politik verabschiedet hat. Da sterben halt mal
> jedes Jahr hunderttausende im China-Verkehr.

Du vergisst, dass die Reifentests
von den Herstellern gesponsert sind.
Die haben nicht allzu viel Aussagekraft.

Es ist sehr bezeichnend, dass die Unterschiede im Bremsweg in den 
meisten
Tests auch nicht genannt werden.  Die liegen im Bereich "sehr klein",
und hängen viel mehr vom tatsächichen Strassenbelag ab.

Auch haben Reifen das Problem, dass sich die Anforderungen 
widersprechen.
Kurzer Bremsweg = hoher Verschleiss und Verbrauch.

Ein Autofahrer, der vorrausschauend und mit angemessener Geschwindigkeit
und grossem Abstand fährt, ist viel wichtiger als ein guter Reifen.

von total perspective vortex (Gast)


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Udo K. schrieb:

> Du vergisst, dass die Reifentests
Nein.
> von den Herstellern gesponsert sind.
Nein.
> Die haben nicht allzu viel Aussagekraft.
Nein.

> Es ist sehr bezeichnend, dass die Unterschiede im Bremsweg in den
> meisten
> Tests auch nicht genannt werden.  Die liegen im Bereich "sehr klein",
Nein, der Unterschied zwischen "umgefahren" und "unbeschädigt" ist nicht 
klein.


> und hängen viel mehr vom tatsächichen Strassenbelag ab.
Deshalb werden ja im Vergleichstest alle Reifen auf der selben Strecke 
und kontrolierten Bedingungen getestet

> Auch haben Reifen das Problem, dass sich die Anforderungen
> widersprechen.
> Kurzer Bremsweg = hoher Verschleiss und Verbrauch.
Nein, die minderwertigen Reifen kombinieren ja gerade hohen Verschleiss 
mit langem Bremsweg und hohen Verbrauch.

> Ein Autofahrer, der vorrausschauend und mit angemessener Geschwindigkeit
> und grossem Abstand fährt, ist viel wichtiger als ein guter Reifen.
Am besten ist der Autofahrer der garnicht erst mit minderwertigen Reifen 
startet.

Man sollte auch überlegen ob man die Autofahrer nach dem Reifenwechsel 
zu einem realistischen Bremstest verpflichtet: " Der Autofahrer stellt 
sich in 25 m Entfernung hinter der Stoppmarkierung auf, der 
Werkstattleiter fährt mit 50 Sachen los und geht an der Markierung voll 
auf die Klötzer. Wenn der Fahrer nicht umgehauen wird, darf er mit den 
neuen Reifen vom Hof.

von Screamer (Gast)


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total perspective vortex schrieb:
> Abgesehen davon das Hyundai immer noch nicht wirklich auf dem deutschen
> Markt angekommen ist, die Zulassungszahlen sind mau und rückläufig und

Liegt an den sehr müden, dafür recht schlucksamen Motörchen.


Insgesamt halt Altmaier wohl versagt:

https://app.handelsblatt.com/finanzen/konjunktur/konjunktur-industrieanteil-an-deutscher-wirtschaft-so-niedrig-wie-seit-2009-nicht-mehr/25445134.html

Das meiste dürften wohl die IGM-Firmen verursacht haben, die ihre 
Produktion teils oder ganz ins Ausland verfrachtet haben.

von Qwertz (Gast)


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total perspective vortex schrieb:
> Am besten ist der Autofahrer der garnicht erst mit minderwertigen Reifen
> startet.

Genau. Auch ein umsichtiger Autofahrer kann jederzeit in eine brenzlige 
Situation geraten, und dann ist man doch sehr froh, wenn einem ein guter 
Reifen vielleicht noch den Hintern rettet, weil er den entscheidenden 
halben Meter herausholt. Wer bei Sicherheit geizt, hat den Schuss nicht 
gehört.

von ZUIOPÜ (Gast)


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Screamer schrieb:
> total perspective vortex schrieb:
>> Abgesehen davon das Hyundai immer noch nicht wirklich auf dem deutschen
>> Markt angekommen ist, die Zulassungszahlen sind mau und rückläufig und
>
Subjektiver Eindruck von Dir? Hier ist jedes 2. Fahrzeug ein Hyundai.
Es gibt in hiesiger 40000-Einwohner Stadt allein 3 Autohäuser von denen.
Die gäbe es nicht, wenn es an Absatz fehlte.

> Liegt an den sehr müden, dafür recht schlucksamen Motörchen.

126 PS halte ich z.B. bei einem i20 nicht für müde.

von Gerne auch (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Da hätte ich auch noch eine ähnlich korrekte und billig reisserische
> Meldung:
Hmm. Also jetzt bringt auch schon der ÖR billige reißerische Meldungen. 
Wem soll man denn nun glauben?

von Qwertz (Gast)


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ZUIOPÜ schrieb:
> 126 PS halte ich z.B. bei einem i20 nicht für müde.

Die PS alleine sagen nicht alles aus, aber 126 PS ziehen sicherlich 
nicht die Wurst vom Brot. Wenn, dann hättest du besser mal den i30N ins 
Spiel gebracht.

von krawatte (Gast)


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Das kuppeln beim i20 ist eine Krankheit. Danach beherrscht man kein 
normales Fahrzeug mehr. Da interessieren mich die PS nicht mehr.

von Dick Boutsos (Gast)


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Qwertz schrieb:

> Genau. Auch ein umsichtiger Autofahrer kann jederzeit in eine brenzlige
> Situation geraten, und dann ist man doch sehr froh, wenn einem ein guter
> Reifen vielleicht noch den Hintern rettet, weil er den entscheidenden
> halben Meter herausholt. Wer bei Sicherheit geizt, hat den Schuss nicht
> gehört.
Bei Reifen gibts echt riesige Unterschiede, habe ich früher auch 
unterschätzt bis ich mal nen Markenreifen im Angebot gekauft habe,
das ist wie Tag und Nacht im Vergleich zu dem Chinaramsch. Es gibt auch 
Gurken bei Markenreifen ist aber eher die Ausnahme und dann versagen sie 
meist in einer Kategorie. Je nach Nutzerprofil kann der immer noch 
besser sein als ein Chinakracher die regelmässig in allen Disziplinen 
versagen oder gerade mal Durchschnitt erreichen.
Der Chinamann kann vielleicht Reiskochern bauen oder Wäscheklammern aber 
Reifen können die einfach nicht, seit Jahrzehnten versuchen sie es und 
es kommt nur Mist bei raus. Ok so ganz grottenschlecht wie vor 20-30 
Jahren sind jetzt auch nicht mehr aber der Abstand zu Markenreifen ist 
immer noch gewaltig.

Hier haben Inder und Chinesen mal gewonnen, im Verbrauch allerdings 
schlecht:
https://www.motor-talk.de/forum/-chinaboeller-und-andere-exoten-werden-umgangsfaehig-t3778227.html


Wer nicht viel fährt und seine Reifen immer wegen Alter vor Abnutzung 
aussortiert, da würde ich vielleicht auch nen Chinesen drauf machen.
Andererseits denke ich da an die Fahreingenschaften, das merkt man auch 
auf Kurzstrecken, Markenreifen wie auf Schienen auch bei Nässe, 
Fernostschlappen breiig als wären die Stossdämpfer kaputt oder man hätte 
nen Platten.

Nä, Reifen aus China nein Danke.

von AVR (Gast)


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Ist das jetzt zu einem Reifen Thread hier verkommen?

von Qwertz (Gast)


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Dick Boutsos schrieb:
> Bei Reifen gibts echt riesige Unterschiede, habe ich früher auch
> unterschätzt bis ich mal nen Markenreifen im Angebot gekauft habe,
> das ist wie Tag und Nacht im Vergleich zu dem Chinaramsch.

Genau mein Reden. Danke für die Bestätigung.

AVR schrieb im Beitrag #6136549:
> Ist das jetzt zu einem Reifen Thread hier verkommen?

Welche Reifen bevorzugst du denn?

von AVR (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Welche Reifen bevorzugst du denn?

Ich fahre im Augenblick folgende, da ich nicht jedes Jahr die Reifen 
wechseln möchte:

https://www.autobild.de/artikel/michelin-crossclimate--11486317.html

Ich bin sehr zufrieden mit den Reifen.
MfG

von Arno (Gast)


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Dick Boutsos schrieb:
> Der Chinamann kann vielleicht Reiskochern bauen oder Wäscheklammern aber
> Reifen können die einfach nicht, seit Jahrzehnten versuchen sie es und
> es kommt nur Mist bei raus. Ok so ganz grottenschlecht wie vor 20-30
> Jahren sind jetzt auch nicht mehr aber der Abstand zu Markenreifen ist
> immer noch gewaltig.

Jau. Ich bin mit taiwanesischen Ganzjahresreifen den verschneiten Berg 
hochgekommen, den das Auto hinter mir mit Marken-Winterreifen nicht 
hochkam. Und das waren fast die gleichen Autos, Volvo V40 und Ford 
Focus.

Allerdings haben meine Reifen auf Schnee und Eis auch im Test 
vergleichsweise gut abgeschnitten, besser als der mitgetestete 
Winterreifen.

MfG, Arno

von Qwertz (Gast)


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Arno schrieb:
> Und das waren fast die gleichen Autos, Volvo V40 und Ford
> Focus.

Wie bitte?

von Qwertz (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6136613:
> Ich fahre im Augenblick folgende, da ich nicht jedes Jahr die Reifen
> wechseln möchte:
>
> https://www.autobild.de/artikel/michelin-crossclimate--11486317.html
>
> Ich bin sehr zufrieden mit den Reifen. MfG

Ja, Michelin ist eigentlich immer eine gute Wahl. Allerdings setze ich 
dann doch lieber auf dedizierte Somner- und Winterreifen, auch wenn das 
halbjährliche Wechseln der Räder etwas lästig ist. Aber Ganzjahresreifen 
können immer nur ein Kompromiss der verschiedenen Eigenschaften sein.

von Toller Hirsch (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6136549:
> Ist das jetzt zu einem Reifen Thread hier verkommen?

Ein Reifen ist bekanntermaßen auch eine Maschine!

von Programmierer (Gast)


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Ich fahre diese hier:

https://www.schwalbe.com/en/tour-reader/marathon-racer

Ist für Touren ganz nett weil man damit über alle Wege kommt, nur bei 
Schotter und Geröll wird's schwierig. In pumpe immer den maximalen Druck 
drauf für geringsten Rollwiderstand, aber bei innerstädtischen Fahrten 
ist das auf den Buckelpisten die einem als "Straße" verkauft werden ein 
ziemliches Geruckel. Eigentlich bräuchte man in der Stadt Ballonreifen.

von total perspective vortex (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6136549:
> Ist das jetzt zu einem Reifen Thread hier verkommen?

?verkommen? Das kann nur einer denken der der Manipulation und Krise 
herbeireden gut findet, weil er ein 'verkommener Charakter' ist.

Das es jetzt um überprüfbare Tatsachen geht, die als Sicherheitsrelevant 
wirklich wert sind besprochen zu werden ist doch ne positive Wendung!
Blöd nur für die, die selbst keine Erfahrung mit diesen Sachverhalt 
haben oder prinzipiell nicht den Sachverstand aufbringen wollen, bei 
Technik mitzureden.

Da a bisserl Hintergrundwissen:
*https://bast.opus.hbz-nrw.de/opus45-bast/frontdoor/deliver/index/docId/838/file/F13end.pdf
*https://blobs.continental-tires.com/www8/servlet/blob/753064/1d6510ce8377b3553bb71ceffcbd0419/new-content-item-data.pdf
*https://www.adac.de/-/media/pdf/rund-ums-fahrzeug/reifenkennzeichnung_1480kb.pdf
*https://www.ace.de/epaper/RDKS/Reifendruckkontroll-Systeme_opf_files/pdfs/Reifendruckkontroll-Systeme__.pdf

von total perspective vortex (Gast)


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ZUIOPÜ schrieb:
> Screamer schrieb:
>> total perspective vortex schrieb:
>>> Abgesehen davon das Hyundai immer noch nicht wirklich auf dem deutschen
>>> Markt angekommen ist, die Zulassungszahlen sind mau und rückläufig und
>>
> Subjektiver Eindruck von Dir? Hier ist jedes 2. Fahrzeug ein Hyundai.

Nein, einfach mal die Zulassungszahlen gecheckt, da ist Hyundai aus 
Platz 10, bei fallender Tendenz:

https://www.autozeitung.de/zulassungsstatistik-140455.html#neuzulassungen_nach_marken_tabelle_


Da nach Herstellerländern:
https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/MonatlicheNeuzulassungen/2020/202001_GImonatlich/202001_nzbarometer/202001_n_barometer.html?nn=653844

von Achim B. (bobdylan)


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total perspective vortex schrieb:
>> Subjektiver Eindruck von Dir? Hier ist jedes 2. Fahrzeug ein Hyundai.
>
> Nein, einfach mal die Zulassungszahlen gecheckt, da ist Hyundai aus
> Platz 10, bei fallender Tendenz:

Ist halt der subjektive Eindruck. Meiner sagt mir, dass da, wo mein Haus 
wohnt, jedes zweite Auto ein VW Up oder ein Ableger (Citygo, Mii) davon 
ist.

Ist in Echt leider nicht so.

von Gerne auch (Gast)


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total perspective vortex schrieb:
> Da a bisserl Hintergrundwissen:
> 
*https://bast.opus.hbz-nrw.de/opus45-bast/frontdoor/deliver/index/docId/838/file/F13end.pdf
Sehr interessant. Danke.
"6.2 Energiereduzierung
[..] Wie damals so gilt auch heute noch uneingeschränkt die Ausssage, 
daß eine Kraftstoffeinsparung umso größer ausfällt, je geringer Luft-, 
Beschleunigungs- und Steigungswiderstand sind. Eine nennenswerte 
Reduzierung im Kraftstoffverbrauch wirkt sich daher vornehmlich bei 
schweren Nutzfahrzeugen und bei Pkw, die langsam fahren, aus."

Das war 1995. Wenn man das mit heutigen Fahrzeuggrößen und Designs vom 
Typ SUV vergleicht und dann noch die üblichen Reifenbreiten mit 
einbezieht, wo dieser Test nur bis 195er Breite ging, dann ist das sehr 
aufschlußreich.

Thema Chinareifen:
Irgendwas müssen die Chinesen doch hier verkaufen, damit sie sich die 
vielen schönen Maschinen aus D-land leisten können und die Handelsbilanz 
wenigstens etwas ausgeglichen wird.

Ich selber habe von den genannten chinesisch-deutschen Maxxis 
Ganzjahresmodellen zwei volle Sätze auf über 100k km versägt, jeder ca. 
50k+ km und es waren natürlich auch Gefahrensituationen dabei. Einziges 
Manko: Sie werden nach 2 Jahren ozonrissig, aber bis dahin waren sie bei 
mir schon wieder regulär runter. Zu den jeweils profilähnlichen 
Serienmodellen von VW und französischen Markenmodellen kann ich 
keinerlei Unterschied feststellen. Weder im Verbrauch noch in 
Fahreigenschaften oder Laufleistung irgendwelche Einbußen. Gefühlt 
hatten sie sogar etwas zu viel Straßenhaftung. Fahrwerksbedingter 
Sägezahn trat auch bei den anderen Modellen auf und wurde natürlich 
durch laufleistungserweiternden, achsweisen Wechsel minimiert. Dafür 
wenige Wochen vor Kauf produziert und preislich unschlagbar. Empfehlung 
für Vielfahrer.

von Gerne auch (Gast)


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Programmierer schrieb:
> Ich fahre diese hier:
>
> https://www.schwalbe.com/en/tour-reader/marathon-racer
>
> Eigentlich bräuchte man in der Stadt Ballonreifen.
Aha. Das erklärt dann:

Programmierer schrieb:
> Auto fahren ist Grundrecht und gehört zum Leben dazu. Jeder muss ein
> Auto haben und hat auch das gottgegebene Recht, damit überall hin fahren
> zu können. Wo kämen wir denn da hin, wenn die Leute plötzlich auf
> alternative Verkehrsmittel umsteigen würden - man würde die Städte gar
> nicht mehr wiedererkennen, so ganz ohne Blechlawine und Abgasgestank!
Du kannst dir also nicht im geringsten Ansatz vorstellen, wie es ist, 
auf dem Land seine Kinder in Schule und Kindergarten bringen zu müssen, 
weil mittlerweile alles zentralisiert wurde, und selber rechtzeitig zu 
seiner Vollzeitstelle im z.B. Maschinenbaubetrieb kommen zu müssen, um 
den Export anzukurbeln, der deine städtische Infrastruktur bezahlt. Du 
bist kinderloser Single, vermute ich. Wegen solcher weltfremder Leute 
werden politische Entscheidungen getroffen, die volkswirtschaftlichen 
Selbstmord darstellen.
Schau dich z.B. mal im französischen ländliche Raum um. Die Entfernungen 
und ÖPNV sind nicht mit deutschen Verhältnissen vergleichbar. Deshalb 
gibt es dort auch schon sehr lange sehr viele und gut organisierte 
Selberschrauberclubs, weil die Leute schon vor Jahrzehnten die 
Erkenntnis hatten, daß, wer Arbeit sucht und jener nachgehen will und 
muß, unbedingt mobil zu sein hat. Und beim französischen Preisniveau ist 
das einfach eine Notwendigkeit, preiswert mobil zu sein.
Es geht hier nicht um den Großstadtbereich wie Paris, sondern um das 
weite Land. Dort, wo die Menschen teils sehr vereinzelt wohnen. Da ist 
ÖPNV ein Fremdwort und Mobilität für Arzt und Versorgungsfahrten einfach 
eine Notwendigkeit.
Man stelle sich auch vor, der Großteil der Autofahrer würde plötzlich 
die Fahrzeuge von einem Tag zum anderen stehen lassen. Wieviele 
Millionen mehr Fahrgäste müßte der ÖPNV plötzlich transportieren? Ist er 
dafür ausgelegt? (In Berlin pfeift er auf dem allerletzten Loch.) 
Wieviele Steuereinnahmen an Mineralöl- und MwSteuer gehen dem Staat 
dadurch verloren?

Du hast leider die sehr begrenzte Weltsicht eines Teenagers.

von Arno (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Arno schrieb:
>> Und das waren fast die gleichen Autos, Volvo V40 und Ford
>> Focus.
>
> Wie bitte?

Kombi, ~4,5m lang, ~100PS 4-Zylinder-Benzinmotor ohne Turbo, 
Frontantrieb, BJ2002. Alles, was auf den ersten Blick Einfluss auf 
Reifentraktion haben sollte, ist gleich (ich bin nicht mit einem 
700kg-Subaru mit Allrad einem 2to-BMW mit Heckantrieb davongefahren). 
Und der Mutterkonzern war damals auch der gleiche, einige Motoren auch.

total perspective vortex schrieb:
> Das es jetzt um überprüfbare Tatsachen geht, die als Sicherheitsrelevant
> wirklich wert sind besprochen zu werden ist doch ne positive Wendung!

Das schöne ist: Heute gibt es dank EU-Reifenlabel für jeden Reifen 
definierte Daten zu Rollwiderstand und Nasshaftung und dank Schneeflocke 
auch Mindestwerte zur Schneehaftung: 
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32009R1222&qid=1581262242037&from=EN 
- man ist also nicht darauf angewiesen, dass der gesuchte Reifen in der 
richtigen Größe mal getestet wurde.

MfG, Arno

von F. B. (finanzberater)


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Chris D. schrieb:
> Ähm, es geht hier um Maschinenbau. Da ist nix mit Kurzarbeit und auch
> nix mit Exporteinbrüchen. Ganz im Gegenteil.
>
> Es gibt weiterhin eine sehr solide Auftragslage.

Ach ja? Ihr seid wie kleine Kinder. Einfach die Augen zuhalten wird euch 
nicht helfen.

Maschinenbau meldet dramatisch weniger Aufträge!

https://finanzmarktwelt.de/maschinenbau-meldet-dramatisch-weniger-auftraege-156358/

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Eine Krise herrscht dort übrigens nicht, das ist nur das übliche
> Geschwafel.

lach Haben nicht erst kürzlich deine Healthineers und Siemens einen 
Gewinneinbruch vermeldet? Einen Tag nachdem du hier noch getönt hast, 
wie toll es bei euch laufen würde und dass du von einer Krise noch 
nichts mitbekommen hättest?

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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F. B. schrieb:

> Maschinenbau meldet dramatisch weniger Aufträge!
>
> 
https://finanzmarktwelt.de/maschinenbau-meldet-dramatisch-weniger-auftraege-156358/

Klar, wenn ein Autor "Kummerfeld" heisst, ist nicht zu erwarten, das er 
"Auftragsrückgang wegen Jahreswechselfeiertage" von 
"Auftragszusammenbruch wegen Strukturkrise" unterscheiden kann.

Billige Panikmache, mehr nicht.

von F. B. (finanzberater)


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Zählt Daimler auch zum Maschinenbau?

"Die Lage ist katastrophal" – Daimlers Stern sinkt. Und zwar dramatisch.

"Darin liegt jetzt die Gefahr: dass die Chinesen Daimler weiter 
aufkaufen und so ausnehmen wie Kuka."

https://www.welt.de/wirtschaft/article205732245/Daimlers-Stern-sinkt-Lage-ist-katastrophal.html

LOL. Alles wie prognostiziert.

von Udo S. (urschmitt)


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F. B. schrieb:
> Maschinenbau meldet dramatisch weniger Aufträge!
>
> 
https://finanzmarktwelt.de/maschinenbau-meldet-dramatisch-weniger-auftraege-156358/

Zitat:
"Sie waren für Dezember brutal schlecht mit -8,7% im Jahresvergleich!"
Dass im Dezember auch über 10% weniger Arbeitstage waren als in einem 
normalen Monat ist hier natürlich völlig irrelevant.

Wenn Bill Gates bei dir weinen würde es wäre so arm dran, würdest du ihm 
wahrscheinlich noch ein Almosen spendieren.

von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Klar, wenn ein Autor "Kummerfeld" heisst, ist nicht zu erwarten, das er
> "Auftragsrückgang wegen Jahreswechselfeiertage" von
> "Auftragszusammenbruch wegen Strukturkrise" unterscheiden kann.
>
> Billige Panikmache, mehr nicht.

War nicht anders zu erwarten. Wie kleine Kinder. Die genannten Zahlen 
stammen übrigens vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer 
(VDMA).

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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F. B. schrieb:
> Zählt Daimler auch zum Maschinenbau?
>
> "Die Lage ist katastrophal" – Daimlers Stern sinkt. Und zwar dramatisch.

Volles Zitat:
„Die Lage bei Daimler ist katastrophal. Vier Gewinnwarnungen in einem 
Dreivierteljahr ist ein ziemlich rekordverdächtiger Wert für ein neues 
Management“, sagt Michael Muders, Experte für die Autobranche bei der 
Fondsgesellschaft Union Investment.


Ales Klar, da will mal wieder ein Investfinanzierer Tesla-Aktion leer 
verkaufen:
https://www.gevestor.de/news/tesla-springt-auf-ein-neues-allzeithoch-und-die-leerverkaeufer-bluten-880598.html

Merke:
Was für den Aktienverkäufer eine Katastrophe ist für den Ingenieur ein 
solider Brötchengeber.

von F. B. (finanzberater)


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Udo S. schrieb:
> Zitat:
> "Sie waren für Dezember brutal schlecht mit -8,7% im Jahresvergleich!"
> Dass im Dezember auch über 10% weniger Arbeitstage waren als in einem
> normalen Monat ist hier natürlich völlig irrelevant.

Jetzt sollte man nur noch wissen, was "im Jahresvergleich" bedeutet, 
gell?

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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F. B. schrieb:
> War nicht anders zu erwarten. Wie kleine Kinder. Die genannten Zahlen
> stammen übrigens vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer
> (VDMA).

Mag sein, aber der gute Manipulator kann man jeder Zahl Panik stiften.

von Healthineer (Gast)


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F. B. schrieb:
> Qwertz schrieb:
>> Eine Krise herrscht dort übrigens nicht, das ist nur das übliche
>> Geschwafel.
>
> lach Haben nicht erst kürzlich deine Healthineers und Siemens einen
> Gewinneinbruch vermeldet? Einen Tag nachdem du hier noch getönt hast,
> wie toll es bei euch laufen würde und dass du von einer Krise noch
> nichts mitbekommen hättest?

Weil hier auch keine Krise herrscht, der Laden brummt. Wow, die Marge 
war statt prognostizierten 17,x% irgendwo bei 13,x%, heeeeeeeeeftige 
Krise, wooooooow, ich zittere förmlich. Außer irgendwelchen 
Kristallkugellesern interessiert das nicht die Bohne.

von Zensor (Gast)


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Daimler ist das Paradebeispiel für Stuttgarter Inzest, IGM-Geklüngel und 
sich verselbständigten Türkenclandynastien in der Arbeiterschaft.
Resultate sind rasante Kostensteigerungen und massive Qualitätsverluste 
von Mj zu Mj.
Da ist VW im Vergleich dazu gerade ein strebsames Kloster.
Das fällt einem in turbulenten Zeiten auf die Füße und Daimler muss 
seinen Saustall ausmisten.
Der Maschinenbau ist natürlich nicht unabhängig von der Autoindustrie, 
fast die Hälfte der Investitionsgüter kann direkt oder indirekt mit der 
Autoindustrie verkoppelt sein.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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F. B. schrieb:
> Chris D. schrieb:
>> Ähm, es geht hier um Maschinenbau. Da ist nix mit Kurzarbeit und auch
>> nix mit Exporteinbrüchen. Ganz im Gegenteil.
>>
>> Es gibt weiterhin eine sehr solide Auftragslage.
>
> Ach ja? Ihr seid wie kleine Kinder. Einfach die Augen zuhalten wird euch
> nicht helfen.

Deswegen sind wir auch sehr innovativ - so wie in den letzten 70 Jahren. 
Trotz japanischer, koreanischer usw. Konkurrenz ist der Maschinenbau ein 
eine echte Vorzeugesparte. Und auch vor den Chinesen muss einem nicht 
Bange werden. Die Gründe hatte ich ja schon erläutert.

> Maschinenbau meldet dramatisch weniger Aufträge!
>
> 
https://finanzmarktwelt.de/maschinenbau-meldet-dramatisch-weniger-auftraege-156358/

Sehr gut - dann können die Jungs endlich die Auftragsbücher mal etwas 
abarbeiten und die vielen angefallenen Überstunden löschen.

Und endlich ist die Produktionsauslastung dann auch mal wieder im 
gesunden Bereich (85%), nachdem sie in den vergangenen Jahren extrem 
hoch war.

Also: alles kein Grund zur Besorgnis, zumal sich das alles auf sehr 
hohem Niveau abspielt.

Man darf sein Wissen eben nicht nur aus irgendwelchen Links beziehen, 
sondern sollte mal in die Betriebe gehen.

von Bürovorsteher (Gast)


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> Dass im Dezember auch über 10% weniger Arbeitstage waren als in einem
> normalen Monat ist hier natürlich völlig irrelevant.

Außer mir hat im Dezember überhaupt niemand gearbeitet!
Beweis: ich hatte am 3.12.2019 1000 Stück schnöde Faltschachteln 
geordert.
Geliefert wurden diese am 10. Januar.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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F. B. schrieb:

> Jetzt sollte man nur noch wissen, was "im Jahresvergleich" bedeutet,
> gell?

Ja, aber der gute Manipulator gibt seine persönliche Definition von 
'Vergleich' nicht preis. Und im Maschinenbau lebt man eh von dem was in 
den Büchern vor Jahren eingegangen ist. Wenn es mit den neuaufträgen zum 
Jahreswechel nur mit 90% geht, dann bedeutet das nichts "Aufgeschoben" 
ist nicht "aufgehoben".

von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Was für den Aktienverkäufer eine Katastrophe ist für den Ingenieur ein
> solider Brötchengeber.

Sag mal, bekommt ihr überhaupt irgendwas mit, was da draußen läuft?

Sparkurs wird ausgeweitet: Daimler streicht wohl deutlich mehr Stellen 
als geplant

https://www.automobilwoche.de/article/20200209/AGENTURMELDUNGEN/302099987/1339/sparkurs-wird-ausgeweitet-daimler-streicht-wohl-deutlich-mehr-stellen-als-geplant

von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Ja, aber der gute Manipulator gibt seine persönliche Definition von
> 'Vergleich' nicht preis.

Man müsste nur lesen und das Gelesen verstehen können:

"Im Drei-Monats-Vergleich Oktober bis Dezember 2019 lagen die 
Bestellungen insgesamt um real 11 Prozent im Minus, im Vergleich zum 
Vorjahreswert."

von ZUIOPÜ (Gast)


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Chris D. schrieb:

> Deswegen sind wir auch sehr innovativ - so wie in den letzten 70 Jahren.
> Trotz japanischer, koreanischer usw. Konkurrenz ist der Maschinenbau ein
> eine echte Vorzeugesparte. Und auch vor den Chinesen muss einem nicht
> Bange werden. Die Gründe hatte ich ja schon erläutert.

Du kannst erläutern, so viel Du willst: Allein durch die hohe 
Bevölkerungszahl in China gibt es dort sehr, sehr viel mehr Leute, die 
ihre Köpfe nicht nur zum Haare schneiden haben.

In 10 Jahren wird es nicht ein Erzeugnis geben, was man dort nicht 
besser oder gleichwertig zu den europäischen und deutschen Fabrikaten 
fertigen kann. Dann sind hier alle Messen gesungen. Die ersten 
unsicheren Kantonisten stimmen ja schon die schrägsten Töne an.

von F. B. (finanzberater)


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Chris D. schrieb:
> Man darf sein Wissen eben nicht nur aus irgendwelchen Links beziehen,
> sondern sollte mal in die Betriebe gehen.

Unser Chef hat schon vor der Krise gewarnt, obwohl wir uns momentan vor 
Arbeit kaum retten können.

von F. B. (finanzberater)


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Healthineer schrieb:
> Weil hier auch keine Krise herrscht, der Laden brummt. Wow, die Marge
> war statt prognostizierten 17,x% irgendwo bei 13,x%, heeeeeeeeeftige
> Krise, wooooooow, ich zittere förmlich. Außer irgendwelchen
> Kristallkugellesern interessiert das nicht die Bohne.

Das erinnert mich an die Audi- und Daimler-Mitarbeiter, die hier vor 1-2 
Jahren auch noch so Sprüche geklopft haben wie du jetzt.

von Qwertz (Gast)


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F. B. schrieb:
> lach Haben nicht erst kürzlich deine Healthineers und Siemens einen
> Gewinneinbruch vermeldet?

"Meine" Healthineers? Was soll der Quatsch? Denkst du bei Aktienkursen 
tatsächlich nur von 12 Uhr bis Mittag? Das würde mich bei dir 
Finanzanfänger auch nicht mehr wundern. Bei Siemens gab es übrigens eine 
ordentliche Dividende, noch Mal höher als letztes Jahr. Der aktuelle 
Aktienkurs tangiert mich nur peripher, wobei der aktuell gut dasteht.

> Einen Tag nachdem du hier noch getönt hast,
> wie toll es bei euch laufen würde und dass du von einer Krise noch
> nichts mitbekommen hättest?

Beides ist auch Tatsache. Keine Krise in Sicht, der Laden brummt, da wo 
ich arbeite. Wo das ist, weißt du ja eh nicht, und das ist auch gut so.

Beitrag #6138680 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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ZUIOPÜ schrieb:
> Chris D. schrieb:
>
>> Deswegen sind wir auch sehr innovativ - so wie in den letzten 70 Jahren.
>> Trotz japanischer, koreanischer usw. Konkurrenz ist der Maschinenbau ein
>> eine echte Vorzeugesparte. Und auch vor den Chinesen muss einem nicht
>> Bange werden. Die Gründe hatte ich ja schon erläutert.
>
> Du kannst erläutern, so viel Du willst: Allein durch die hohe
> Bevölkerungszahl in China gibt es dort sehr, sehr viel mehr Leute, die
> ihre Köpfe nicht nur zum Haare schneiden haben.

Hohe Bevölkerungszahl heisst gar nichts. Die Schweiz hat wenig Köpfe, 
aber  sie haben eine kleine, aber feine Maschinenbausparte - trotz der 
zehnfachen Bevölkerung und viel Konkurrenz im Nachbarland.

Aber: vor allem steigen die Löhne in China extrem und diese ganzen 
Menschen in China werden darüberhinaus auch unsere Produkte brauchen und 
haben wollen. Und auch Maschinenbauer wollen auch dort immer besser 
bezahlt werden.

> In 10 Jahren wird es nicht ein Erzeugnis geben, was man dort nicht
> besser oder gleichwertig zu den europäischen und deutschen Fabrikaten
> fertigen kann.

Solche Propheten höre ich schon zwanzig Jahre, vorher hörte man es bei 
den Japanern, den Koreanern usw. Trotzdem ging der Maschinenbau daraus 
immer gestärkt hervor und verkaufte mehr und mehr.

Wie gesagt: selbst die Chinesen kaufen heutzutage weniger chin. 
Maschinen als 2010 - und die wissen sehr genau, warum.

> Dann sind hier alle Messen gesungen. Die ersten
> unsicheren Kantonisten stimmen ja schon die schrägsten Töne an.

Ja, die Jammerer gab es immer schon. Glücklicherweise auch die vielen, 
die richtig innovativ sind und sich über die neue Kundschaft freuen. Und 
man macht mit ihr sehr gute Geschäfte :-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Solo Sonnenschirm (Gast)


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F. B. schrieb:
> Solo Sonnenschirm schrieb:
>> Ja, aber der gute Manipulator gibt seine persönliche Definition von
>> 'Vergleich' nicht preis.
>
> Man müsste nur lesen und das Gelesen verstehen können:
>
> "Im Drei-Monats-Vergleich Oktober bis Dezember 2019 lagen die
> Bestellungen insgesamt um real 11 Prozent im Minus, im Vergleich zum
> Vorjahreswert."

Naja, erst schreibste -8.7%, jetzt schreibste -11% ->das kann man nur so 
verstehen, das es bei dir schon mit richtigen Wiedergeben von zahlen 
hapert. Das lässt nichts Gutes bzgl. des Verständnis von ökonomischen 
Zusammenhängen erwarten.

>Sparkurs wird ausgeweitet: Daimler streicht wohl deutlich mehr Stellen
>als geplant

Was juckts den Wolfsburger, Ingolstädter oder Münchner. Und Tesla baut 
ne neue Fabrik.

von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Merke:
> Was für den Aktienverkäufer eine Katastrophe ist für den Ingenieur ein
> solider Brötchengeber.

Ihr solltet langsam unruhig werden. Es scheint bei Daimler noch viel 
schlimmer auszusehen als alles was bisher bekannt war. Demnächst werdet 
ihr dann wahrscheinlich von den Chinesen aufgekauft und ausgeschlachtet.

Gewinneinbruch: So schlecht ist Daimlers Krisenbilanz wirklich

Folgen des Gewinneinbruchs treffen Aktionäre und Mitarbeiter mit voller 
Härte. Der Jahresabschluss ist erschreckend. Resultate fallen noch 
dramatischer aus, als im Vorfeld bekannt war.

Damit ist klar: Für Daimler zu schaffen bedeutet nun kein sorgenfreies 
Arbeitsleben mehr.

https://www.welt.de/wirtschaft/article205760071/Daimler-Krise-Gewinneinbruch-Beteiligung-Absatz-die-Details-zur-Bilanz.html

von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Naja, erst schreibste -8.7%, jetzt schreibste -11% ->das kann man nur so
> verstehen, das es bei dir schon mit richtigen Wiedergeben von zahlen
> hapert. Das lässt nichts Gutes bzgl. des Verständnis von ökonomischen
> Zusammenhängen erwarten.

Das schreibe nicht ich. Aber um es dir nochmal zu erklären: Für Dezember 
sanken die Auftragseingänge im Jahresvergleich scheinbar um 8,7 %, für 
das gesamte vierte Quartal gar um 11 %.


>>Sparkurs wird ausgeweitet: Daimler streicht wohl deutlich mehr Stellen
>>als geplant
>
> Was juckts den Wolfsburger, Ingolstädter oder Münchner. Und Tesla baut
> ne neue Fabrik.

1. Bei Audi und BMW gab es auch schon Bonuskürzungen. Seid ihr so naiv 
zu meinen, das wäre die letzte Bonuskürzung gewesen? Von jetzt an geht 
es nur noch bergab.

2. Tesla zahlt kein IGM-Gehalt und sucht gezielt nach Mitarbeitern mit 
fließenden Polnischkenntnissen. Bedeutet, ihr müsst dann mit polnischen 
Gehältern konkurrieren.

von F. B. (finanzberater)


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Qwertz schrieb:
> Beides ist auch Tatsache. Keine Krise in Sicht, der Laden brummt, da wo
> ich arbeite. Wo das ist, weißt du ja eh nicht, und das ist auch gut so.

Scheint in Erlangen zu sein. Vermutlich Bereich Bildgebung. Auch da sank 
der Gewinn.

Beitrag #6139893 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Solo Sonnenschirm (Gast)


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F. B. schrieb:
>>>Sparkurs wird ausgeweitet: Daimler streicht wohl deutlich mehr Stellen
>>>als geplant
>>
>> Was juckts den Wolfsburger, Ingolstädter oder Münchner. Und Tesla baut
>> ne neue Fabrik.
>
> 1. Bei Audi und BMW gab es auch schon Bonuskürzungen. Seid ihr so naiv
> zu meinen, das wäre die letzte Bonuskürzung gewesen? Von jetzt an geht
> es nur noch bergab.

Was jucktkt dem Ingenieur die Boni der Chefetage. Hamwer alles schon bei 
den Bankenkrise 2008 erlebt. Kurzarbeit etc. aber nicht in der 
Entwicklungsabteilung. Weil die ja an dem nächsten Produkt entwickelt 
das den Laden aus der Krise zieht.

> 2. Tesla zahlt kein IGM-Gehalt und sucht gezielt nach Mitarbeitern mit
> fließenden Polnischkenntnissen. Bedeutet, ihr müsst dann mit polnischen
> Gehältern konkurrieren.

Nein, bedeutet es nicht.

Solo Sonnenschirm schrieb:
> Merke:
> Was für den Aktienverkäufer eine Katastrophe ist für den Ingenieur ein
> solider Brötchengeber.

> Ihr solltet langsam unruhig werden. Es scheint bei Daimler noch viel
> schlimmer auszusehen als alles was bisher bekannt war. Demnächst werdet
> ihr dann wahrscheinlich von den Chinesen aufgekauft und ausgeschlachtet.

Sag ich doch die ganze Zeit, billige Panikmache.
Lies den Daimlerbericht ruhig mal länger als nur bis zur Schlagzeile. 
Dann kommst auch Du zur Passage, das derzeit heftig auf Elektro 
umgestellt wird. Also die alten Starrköppe die nur Verbrenner 
können/wollen raus und junge creative Köpfe die scharf auf 
elektro/Selbstfahrer sind rein. Was wünscht sich der technikaffine 
Ingenieur mehr.

von F. B. (finanzberater)


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Chris D. schrieb:
> Wie gesagt: selbst die Chinesen kaufen heutzutage weniger chin.
> Maschinen als 2010 - und die wissen sehr genau, warum.

Scheint sich hier mehr um euer Wunschdenken zu handeln. Die Realität 
sieht anders aus. Asiatische Batteriehersteller kaufen keine deutschen 
Maschinen.

Batterien für die Elektromobilität: Asiatische Hersteller halten die 
deutschen Maschinenbauer dabei außen vor.

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/batterien-fuer-die-elektromobilitaet-es-gibt-zu-wenig-zellen/25520222.html

von kurt (Gast)


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Bedenklich ist eher, daß auf der Daimlerseite im Bereich Forschung und 
Entwicklung nahezu nur Stellen im Ausland ausgeschrieben sind. Und noch 
ein paar Stellen, bei einer ausgelagerten GmbH in Berlin. Das war vor 
einem Jahr noch nicht so.

von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Was jucktkt dem Ingenieur die Boni der Chefetage.

Boni und Weihnachtsgelder wurden für alle Mitabeiter gekürzt.


> Hamwer alles schon bei den Bankenkrise 2008 erlebt. Kurzarbeit etc. aber
> nicht in der Entwicklungsabteilung.

Ihr begreift überhaupt nichts. 2008 war eine Finanzkrise, dieses Mal 
seid ihr technologisch abgehängt.


> Weil die ja an dem nächsten Produkt entwickelt das den Laden aus der
> Krise zieht.

Ach ja? Gerade werden bei den Herstellern reihenweise die Produktpalette 
zusammengestrichen, um Kosten zu sparen. Was passiert denn mit den 
Entwicklern, die an diesen Modellen gearbeitet haben?


> Nein, bedeutet es nicht.

Doch. Ihr werdet bei Tesla sicher kein IGM-Gehalt mehr bekommen.


> Sag ich doch die ganze Zeit, billige Panikmache.
> Lies den Daimlerbericht ruhig mal länger als nur bis zur Schlagzeile.
> Dann kommst auch Du zur Passage, das derzeit heftig auf Elektro
> umgestellt wird.

Es wird heftig investiert in den Versuch, den technologischen Rückstand 
aufzuholen. Wer sagt denn, dass Daimler damit Erfolg haben wird?

Wie auch immer: Steigende IGM-Gehälter und Rekordboni sind 
Vergangenheit. Ihr seid jetzt nur noch kleine Bittsteller bei den 
Batterieherstellern. Falls ihr nicht kuscht, wenn die Batteriehersteller 
mal wieder die Verträge kündigen und die Preise kurzerhand um 10 % 
hochsetzen, dann gibt es halt gar keine Batterien mehr und ihr könnt 
euern Laden gleich dicht machen.

von Name: (Gast)


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kurt schrieb:
> Bedenklich ist eher, daß auf der Daimlerseite im Bereich Forschung und
> Entwicklung nahezu nur Stellen im Ausland ausgeschrieben sind. Und noch
> ein paar Stellen, bei einer ausgelagerten GmbH in Berlin. Das war vor
> einem Jahr noch nicht so.

Ich kann das, so leid es mir tut, verstehen.

Ich meine, was liest man denn zur E-Mobilität, außer sinnlose 
Bedenkenträgerei, ewiggestriges Gemoser und Schlechtmacherei? 
Offensichtlich ist das alles, was viele deutsche Ingenieure leisten 
können- verhindern, schlechtreden, schlafen.

Die fitten Leute folgen den Stellen sowieso auch ins Ausland.

von mein (Gast)


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was will man in dem Land noch Stellen aufbauen, in dem es kaum Wohnungen 
für die Mitarbeiter gibt.... Kein Wunder oder

von Thomas1 (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Sag ich doch die ganze Zeit, billige Panikmache.
> Lies den Daimlerbericht ruhig mal länger als nur bis zur Schlagzeile.
> Dann kommst auch Du zur Passage, das derzeit heftig auf Elektro
> umgestellt wird. Also die alten Starrköppe die nur Verbrenner
> können/wollen raus und junge creative Köpfe die scharf auf
> elektro/Selbstfahrer sind rein. Was wünscht sich der technikaffine
> Ingenieur mehr.


Nur ist der Mercecdes EQC ein Ladenhüter. Kaum jemand will sich so ein 
Teil kaufen.

https://www.focus.de/auto/elektroauto/news/trotz-langer-entwicklungszeit-zuletzt-nur-19-stueck-zugelassen-mercedes-neuer-elektro-suv-ist-ein-flop_id_11512055.html

von Name: (Gast)


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Thomas1 schrieb:
> Nur ist der Mercecdes EQC ein Ladenhüter. Kaum jemand will sich so ein
> Teil kaufen.

Nicht ganz fair.
Daimler bekommt nicht genug Batterien:
https://www.derstandard.at/story/2000113668736/daimler-geraet-mit-elektro-suv-ins-hintertreffen

d.h. die bekommen momentan nicht genug gefertigt.

Ob der ECQ ein Hit wird oder nicht, kann sich erst zeigen, wenn die 
überhaupt einmal die Nachfrage bedienen können.

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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mein schrieb:
> was will man in dem Land noch Stellen aufbauen, in dem es kaum Wohnungen
> für die Mitarbeiter gibt....

Und noch so ein Blindgänger wie der TO mit seinem krise-gekritzel …

von Solo Sonnenschirm (Gast)


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F. B. schrieb:
> Wie auch immer: Steigende IGM-Gehälter und Rekordboni sind Vergangenheit

Nope,


> . Ihr seid jetzt nur noch kleine Bittsteller bei den
> Batterieherstellern.

Nope bei uns sind die Headhunter Bittsteller. Oder die Projektkunden


> Falls ihr nicht kuscht, wenn die Batteriehersteller
> mal wieder die Verträge kündigen und die Preise kurzerhand um 10 %
> hochsetzen, dann gibt es halt gar keine Batterien mehr und ihr könnt
> euern Laden gleich dicht machen.

Naja und der Batteriehersteller schwingt seinen Zauberstab und 
verwandelt seine Produkte ohne Käufer in schimmernd Gold?! Leg mal 
Grimms Hausmärchen beiseite, komm aus deinem Keller und schau Dich mal 
oben wo das Licht ist um.

von Name: (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Naja und der Batteriehersteller schwingt seinen Zauberstab und
> verwandelt seine Produkte ohne Käufer in schimmernd Gold?! Leg mal
> Grimms Hausmärchen beiseite, komm aus deinem Keller und schau Dich mal
> oben wo das Licht ist um.

Alle kaufen momentan Batteriezellen.
In einem Mark mit Mangel kann sich der Hersteller den Kunden aussuchen.

von Gerne auch (Gast)


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Name: schrieb:
> Ich meine, was liest man denn zur E-Mobilität, außer sinnlose
> Bedenkenträgerei, ewiggestriges Gemoser und Schlechtmacherei?
> Offensichtlich ist das alles, was viele deutsche Ingenieure leisten
> können- verhindern, schlechtreden, schlafen.
>
> Die fitten Leute folgen den Stellen sowieso auch ins Ausland.
Damit sind sie wohl auch besser beraten, denn ein Teil des 
Maßnahmenpaketes von Daimler ist der Mehrheitsverkauf an ebendieser 
ihrer hippen 'Zukunftsschmiede'. Beim lesen dieses buzzwordgespickten 
Werbetextes aus 2018 kommt einem unweigerlich ein breites Grinsen aufs 
Gesicht:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.startup-im-autokonzern-lab1886-bei-daimler-geht-ganz-neue-wege.ac600bc4-dc19-4d0b-bb85-32c9cdde44cc.html

oder hier:
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/daimlers-lab-1886-durchlebt-einen-schub-an-neuen-innovationen-15384786.html
"Diese Daimler-Leute sollen Tesla und Uber herausfordern
[..] denn wer im Lab 1886 etwas zu tun hat, soll sich nicht in die 
Zwänge eines Traditionsunternehmens einfinden müssen, sondern soll die 
Zukunft gestalten. „Lab 1886“ ist der Name für das, was man bei Daimler 
als „hocheffiziente, globale Innovationsmaschine“ bezeichnet, ein 
Inkubator mit Standorten in Stuttgart und Berlin, in China und 
Kalifornien. In diesem Inkubator werden neue Geschäftsmodelle regelrecht 
gezüchtet. [..]"

Prima!

Und jetzt?
"[..] Zudem sollen Investitionen in verlustbringende Projekte 
beschnitten werden. So sucht Daimler unter anderem für seine 
Innovationsschmiede Lab1886 einen Mehrheitseigner. [..] Die 
Elektrooffensive verkomme mangels Batteriezellen in ausreichender 
Qualität zu einer „Farce“ und der Dieselskandal nehme kein Ende. [..] "
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autokonzern-daimler-verschaerft-seinen-sparkurs-bis-zu-15-000-mitarbeiter-sollen-gehen/25522776.html

Was man nicht alles an hippen 'neuen Ideen' dort 'entwickelt' (hat): 
Carsharing, E-Mobile, bestimmt auch die tollen und gut positionierten 
Billigtablets in den Karren und die passende Software mit 'Mehrwert'. 
Naja, heute sieht man, was der Hersteller damit erreicht hat und was er 
nunmehr davon hält. Wollen sich derer möglichst schnell entledigen. 
Wieder knapp 200 hochbezahlte Leute weniger.

Würde mich nicht wundern, wenn andere Hersteller auch bald zu ähnlichen 
Einsichten kommen. Warten wir ab, wie der Markt die neuen, tollen, 
permanent online bleibenden E-Karren annimmt, oder ob das bewährte 
Autobusiness doch die bessere Wahl ist.

Die rein elektrische Entscheidung für Smart trifft den Laden auch hart:

"Künftig gibt es Daimlers Winzling Smart nur noch elektrisch. Doch 
ausgerechnet in den USA hat das das Todesurteil für die Marke offenbar 
nur beschleunigt. Warum selbst hartgesottene Smart-Fans mit dem 
Mini-Stromer nichts anfangen können - eine Spurensuche."
https://www.focus.de/auto/elektroauto/smart-aus-in-den-usa-gescheiterte-marke-warum-smart-auch-als-elektroauto-nicht-funktioniert_id_10947283.html

Das sieht sehr schlecht aus für Elektro.

Solo Sonnenschirm schrieb:
> [..]
> Dann kommst auch Du zur Passage, das derzeit heftig auf Elektro
> umgestellt wird. Also die alten Starrköppe die nur Verbrenner
> können/wollen raus und junge creative Köpfe die scharf auf
> elektro/Selbstfahrer sind rein.
Genau. Man sieht, was der Konzern unter Druck der Aktionäre daraus 
gelernt hat.
> Was wünscht sich der technikaffine
> Ingenieur mehr.
Entwicklungszeit, um ausgereifte Produkte auszuliefern, die Ihren Namen 
wert sind.
> Kurzarbeit etc. aber nicht in der
> Entwicklungsabteilung. Weil die ja an dem nächsten Produkt entwickelt
> das den Laden aus der Krise zieht.
Sorry, klingt irgendwie nach "Schuß nicht gehört" :)

von Name: (Gast)


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Gerne auch schrieb:
> Das sieht sehr schlecht aus für Elektro.

Falsch.

Der Smart eq ist einfach nur schlecht. Der hat bei praxisuntauglichen 
17,6kWh einen viel höheren Preis als beispielsweise ein Zoe, der aber 
mit 40kWh einen mehr als doppelt so großen Akku hat.

Da muss man schon ein sehr spezielles Anforderungsprofil haben (und viel 
Geld) um sowas zu kaufen.

Natürlich ist der kein Erfolg. Der wurde von Daimler schon als 
Misserfolg geplant.

--> Deine billige Stimmungsmache gegen die E-Mobilität ist mal wieder 
ein Fehlschlag.

Das Beispiel zeigt nur die Inkompetenz von Daimler.

von Zensor (Gast)


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Daimler weiß schon recht lange, dass sie in der Klemme sitzen, sie haben 
mit massiver medialer Präsenz und Kaufen von Leuchtturmfiguren versucht, 
die Jugend als Nachwuchskäufer bzw. Leaser zu gewinnen. Leider selbst 
als Leasing für den europäischen Nachwuchs noch zu teuer. Im 
Ottomotorbereich sind sie auch gut hinter BMW zurück, selbst VW ist da 
besser was ihre R4 betrifft.
Die Autoindustrie krankt allgemein an massiven Preisexplosionen in 
letzter Zeit, für eine Marke wie Daimler, die schon vorher sackteuer 
war, schlecht, vor allem, wenn das Produkt im Vergleich zur Konkurrenz 
mäßig bis schlecht ist.
Irgendwann geht auch der besten Kundschaft mal das Geld aus, gerade in 
Europa.
Und von den paar Fußballern, Zuhältern, Drogendealern und Unternehmern 
in Mid-Life-Crisis, die sich nen V8 AMG für 110-180t Euros holen, kann 
man auch nicht alleine überleben.

von AVR (Gast)


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Zensor schrieb:
> Und von den paar Fußballern, Zuhältern, Drogendealern und Unternehmern
> in Mid-Life-Crisis, die sich nen V8 AMG für 110-180t Euros holen, kann
> man auch nicht alleine überleben.

Vergiss Yusuf nicht. Der wird Daimler retten :D

von Gerne auch (Gast)


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Name: schrieb:
> Der hat bei praxisuntauglichen
> 17,6kWh einen viel höheren Preis als beispielsweise ein Zoe, der aber
> mit 40kWh einen mehr als doppelt so großen Akku hat.
Das stimmt u.a. mit der Kapazität, aber lies auch mal den verlinkten 
Artikel vom Focus. Da steht sinngemäß was von "Ich kann mir kein Kabel 
aus dem 13. Stockwerk raushängen, um zu laden oder einen Platz mit 
Lademöglichkeit im Parkhaus für 500 bis 700$ im Monat leisten oder über 
zwei Stunden an der Ladesäule warten. Die bei Smart haben nicht kapiert, 
wie eine Metropole funktioniert." Oder so ähnlich.
Da kann selbst der Zoe nicht mithalten, egal wie man es wendet. Elektro 
ist in dieser Umgebung dann eben auch unpraktisch.

Wird uns das nicht immer als 'die Lösung für Metropolen' verkauft? Der 
Kunde entscheidet.

von Gerne auch (Gast)


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Name: schrieb:
> Das Beispiel zeigt nur die Inkompetenz von Daimler.
> [..]
> Natürlich ist der kein Erfolg. Der wurde von Daimler schon als
> Misserfolg geplant.

Dein Wort in Solos Ohren:

Solo Sonnenschirm schrieb:
> Dann kommst auch Du zur Passage, das derzeit heftig auf Elektro
> umgestellt wird. Also die alten Starrköppe die nur Verbrenner
> können/wollen raus und junge creative Köpfe die scharf auf
> elektro/Selbstfahrer sind rein. Was wünscht sich der technikaffine
> Ingenieur mehr.

von MaWin (Gast)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Also die alten Starrköppe die nur Verbrenner können/wollen raus und
> junge creative Köpfe die scharf auf elektro/Selbstfahrer sind rein. Was
> wünscht sich der technikaffine Ingenieur mehr

Ein Auto, das fährt und reparabel ist.

So wie im Bekanntenkreis nämlich derzeit haufenweise Kühlschränke, 
Brennwertheizungen, Geschirrspüler, Laptops, Tintenstrahldrucker, 
Digitalkameras verrecken die keine 5 Jahre alt sind, so sterben gerade 
auch Autos die gerade mal 7 Jahre bzw. 8 Jahre geschafft haben, mit 
Reparaturkosten die ein wirtschaftlicher Totalschaden sind. Trotz 
vermutlich kleiner Ursache.

Solche Autos (und Technikprodukte) braucht kein Mensch, die sind 
ökonomisch und ökologisch eine Katastrophe.

Insofern vielleicht gut wenn deren Ingenieure gehen müssen, aber grob 
zweifelhaft, ob die Nachfolger auch nur 1 cent besser sind.

Wer mit Handys aufgewachsen ist, glaubt doch, dass alles nach nur 2 
Jahren kaputt zu gehen hat.

Ich wünsche mir die Ingenieure zurück, die für die Produkte der 80ger 
verantwortlich zeichneten.

von David S. (Firma: Bankenaufsicht) (avmsterdam)


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Volkswagen ist 2018 und 2019 vor Toyota der größte Automobilhersteller 
der Welt. Audi, Daimler und BMW kontrollieren die Hälfte des Marktes für 
Luxuswagen -- in den USA (!).

Wenn so eine Krise ausschaut, was muss den passieren, damit gute Zeit 
anbrechen? Bankrotterklärung sämtlicher nicht-deutscher Autokonzerne?

von MaWin (Gast)


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Dick Boutsos schrieb:
> Bei Reifen gibts echt riesige Unterschiede, habe ich früher auch
> unterschätzt bis ich mal nen Markenreifen im Angebot gekauft habe,
> das ist wie Tag und Nacht im Vergleich zu dem Chinaramsch

Ja, ich weiss, mit Michelin und Goodyear Wrangler habe ich fast mal 
Unfälle gebaut weil die rutschen wie auf Schmierseife, mit Uniroyal und 
(vergessen, irgendein NoName, Sun...) hingegen konnte man 10km/h 
schneller um die Kurve fahren.

Uups, dss ist ja genau das Gegenteil von dem was du hier zum Besten 
gibst.

von Qwertz (Gast)


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MaWin schrieb:
> Uups, dss ist ja genau das Gegenteil von dem was du hier zum Besten
> gibst.

Erzähl die Märchen woanders, die billigen Preise der chinesischen 
Reifen-Imitate kommen von minderwertiger Qualität. Aber klar, alle 
Reifentests sind entsprechend manipuliert, alles nur Lügen.

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


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Fuer alle die schon vergessen haben wie schlecht es der deutschen 
Automobilindustrie vor 20-30 Jahren ging:

Im Zuge der Sanierung von Mercedes-Benz sollten in den Jahren 2005 bis 
2008 rund 14.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Dies sollte mit 
Abfindungsangeboten, Vorruhestandsregelungen, Versetzungen und durch 
Fluktuation erreicht werden. Dabei sollte der Beschäftigungspakt, der 
bis 2012 gültig war, eingehalten werden.
Im März 2007 wurden erstmals Gerüchte laut, dass DaimlerChrysler den 
Verkauf der Chrysler Group in Erwägung ziehe. Seit der Fusion war der 
Wert von Chrysler alleine um 35 Mrd. Euro gesunken,[10] der von 
DaimlerChrysler bis zu Schrempps Rückzug Ende 2005 um 50 Mrd. Euro.[11] 
Die Kritik an der Fusion war deshalb über die Jahre immer größer 
geworden.
1995 weist Daimler 5,7 Milliarden Mark Verlust aus.

Porsche waere 1992 sogar fast pleite gewesen. VW war ein Hersteller 
unter vielen, aber nicht der dominante Weltmarktfuehrer von heute.

2004 geriet Volkswagen unter wirtschaftlichen Druck. Der Konzern erlitt 
im Geschäftsjahr 2003 einen Gewinneinbruch von über 50 Prozent. Der 
Vorstand kündigte eine umfassende Restrukturierung des Unternehmens an, 
um in Zusammenarbeit mit der Belegschaft die Kosten zu senken und die 
deutschen Produktionsstandorte wettbewerbsfähiger zu machen.

VW war Anfang der 1970er Jahre in wirtschaftliche Probleme geraten: Die 
Käfer-Nachfrage ging stetig zurück und die auf dem gleichen Konzept 
basierenden größeren Modelle VW 1500/1600 und VW 411/412 konnten keinen 
Ausgleich mehr bieten.

....

Auch dieses Mal geht es wieder bergauf.

von Sohn einer Mutter (Gast)


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Was soll denn die Aufregung jetzt eigentlich? Selbst wenn die großen 
Autobauer irgendwann dichtmachen müssen, sind deren Mitarbeiter mit zig 
Jahren Berufserfahrung schon längst mit Handkuss von anderen Konzernen 
oder gut bezahlenden KMUs übernommen worden.

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


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Wenn ich jetzt 56-63 Jahre alt wäre, würde ich mich tierisch über die 
Vorruhestandsregelungen und Altersteilzeit freuen. Gerne auch eine 
Abfindung. WIN WIN für beide Seiten. Die Babyboomer gehen bis 2028 in 
Rente und dann haben deutsche Hersteller noch höhere Gewinne. Das wird 
ein Monster-Bonus bei VW, BMW und Daimler.

von total perspective vortex (Gast)


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Statt hier den Untergang einer Branche herbeireden zu wollen, könnte man 
ja mal den Blick in die Geschichte werfen , welchen Branchen tatsächlich 
entschwanden und welchen Anteil fernasiatische Ameisenheere daran 
hatten.

Also mir fällt da spontan das Druckerei- und Verlagswesen ein, sowie die 
hunderttausenden Jobs bei der Eisenbahn (Schrankenwärter, 
Weichensteller, Heizer, Bremser,...).
Diese gering bis Mittel qualifizierten Jobs sind nicht durch 
Preisdumping aus Hinterindien, sondern durch den technischen Fortschritt 
im eigenen Land 'entschwunden'. Ähnliches ließ sich in denn Neunzigern 
im Osten beobachten, da ist auch der komplette Arbeitsmarkt 
umautomatisiert worden.

Man darf gespannt sein, welche Auswirkung die durchgehende 
Automatisierung auf den asiatischen Arbeitsmarkt haben wird:

https://www.welt.de/wirtschaft/article139882002/Gefaehrliche-Anarchie-in-der-Welt-der-E-Zigaretten.html#cs-lazy-picture-placeholder-01c4eedaca.png

von Markus (Gast)


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Gerne auch schrieb:
>
> "Künftig gibt es Daimlers Winzling Smart nur noch elektrisch.

Vor allem wird der Smart zukünftig in China produziert.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Nett, die Diskussion.
Angefangen hat sie mit einer Frage zu Maschinenbauern, aber schon mit 
dem 14. Post sind wir bei den Autobauern angekommen. Und seither geht es 
eigentlich nur noch um die.

MaWin schrieb:
> Ja, ich weiss, mit Michelin und Goodyear Wrangler habe ich fast mal
> Unfälle gebaut weil die rutschen wie auf Schmierseife, mit Uniroyal und
> (vergessen, irgendein NoName, Sun...) hingegen konnte man 10km/h
> schneller um die Kurve fahren.
Wenn wir schon bei den Anekdoten sind: ich hatte mal so billige 
chinesische Schundgummis drauf, die schon zu kreischen begannen, wenn 
ich nur das Lenkrad angefasst habe. Besonders lustig war es dann, sich 
im Parkhaus auf die 5. Etage hoch- und später wieder runterzuschrauben. 
Das hörte sich an wie wenn sich ein paar ein wildes Rennen liefern. Bei 
knapp über Schrittgeschwindigkeit...   ;-)

von F. E. (Gast)


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F. B. schrieb:
> Wie auch immer: Steigende IGM-Gehälter und Rekordboni sind
> Vergangenheit.

Das ist doch nur dein Panikmache, damit deine paar Euro Dividende nicht 
weiter gekürzt werden. Oder Vater Staat einspringt und deine Aktienkurse 
nach oben treibt.

F.E.

von Name: (Gast)


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BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Fuer alle die schon vergessen haben wie schlecht es der deutschen
> Automobilindustrie vor 20-30 Jahren ging:
>
> Im Zuge der Sanierung von Mercedes-Benz sollten in den Jahren 2005 bis
> 2008 rund 14.000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Dies sollte mit
> Abfindungsangeboten, Vorruhestandsregelungen, Versetzungen und durch
> Fluktuation erreicht werden. Dabei sollte der Beschäftigungspakt, der
> bis 2012 gültig war, eingehalten werden.

Hmm. Die haben wir jetzt schon um 3000 übertroffen:
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2020-02/autokonzern-daimler-stellenabbau-sparkurs

Und wir stehen erst am Anfang. Denn es läuft nicht gut:
https://www.welt.de/wirtschaft/article205760071/Daimler-Krise-Gewinneinbruch-Beteiligung-Absatz-die-Details-zur-Bilanz.html

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


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Name: schrieb:
> Die haben wir jetzt schon um 3000 übertroffen:

Nein haben wir nicht. Die einen Medien schreiben das 10000 Stellen 
WELTWEIT wegfallen koennen, die anderen reden von moeglicherweise 15000 
Stellen. Das ist in der Zukunft. Noch wurde gar nichts uebertroffen.

Ob nun 14000 oder 15000 spielt aber auch keine Rolle.

von Achim B. (bobdylan)


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Qwertz schrieb:
> Aber klar, alle
> Reifentests sind entsprechend manipuliert, alles nur Lügen.

Na ja,

Hollywood hat zum Thema Reifenprüfung mal einen Film mit Dustin Hoffman 
gedreht, und wenn man sich diesen Film mal zwischen den Zeilen ankuckt, 
drängt sich tatsächlich der Eindruck auf, dass da kräftig manipuliert 
wird.

von MaWin (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Bei knapp über Schrittgeschwindigkeit

Passiert bei Reifen mit gutem Grip, wenn die Lenkgeometrie des Autos 
nicht passt, und die eingeschlagenen Reifen nicht in die für ihren 
Lenkkreis passende Spur zeigen (es zeigen beide mitnichten um 45 Grad 
schräg wenn man eine Kurve fährt), dann rutschen beide und quietschen. 
Als Abhilfe Reifen mit mieserem Grip montieren ist keine Lösung.

von MaWin (Gast)


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Name: schrieb:
> Hmm. Die haben wir jetzt schon um 3000 übertroffen:

Und ?

Es ist sinnvoll, dieselben Güter mit geringerem Arbeitseinsatz und 
weniger ManPower herstellen zu können, das nennt man Rationalisierung 
und führt zu preiswerter produzierbar und hoffentlich in Folge auch 
preiswerter verkauften Produkten.

Die Arbeitnehmer sind nun mitnichten überflüssig, sondern können 
sinnvollere Tätigkeiten machen.

Also: eine Autofirma muss, wie jede andere Firma, versuchen mit immer 
weniger Menschen auszukommen, wenn sie nicht mit denselben immer mehr 
produzieren und verkaufen kann.

Natürlich sind Manager strunzdumm, wenn sie für ihre (nicht mehr 
benötigten) bewährten Mitarbeiter in fertigen Teams selbst modernere und 
lukrativere Beschäftigung finden in dem sie neue Produkte in neuen 
Geschäftsfeldern schaffen, sondern die Leute anderen innovativeren 
Firmen überlassen, aber viele Manager sind so dumm diese Leute lieber zu 
entlassen, an statt die Produktpalette der Firma zu erweitern.

Jede Entlassung ist also vor allem ein Armutszeugnis und 
Untauglichkeitsbeweis der Firmenführung.

von Wizard (Gast)


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Ich denke wenn der Export einbricht dann wird sich das Land eher auf den 
landes internen Markt konzentrieren.

Meiner Ansicht nach müsste der EURO als erstes abgeschafft werden, auch 
die gesamte Haftungsunion (=EU) bringt genau überhaupt nichts.

Diverse Szenarien wären:
A) Der Export bricht gewaltig ein - super dann werden diverse Jobs im 
Land wieder attraktiv da die Währung weiter abwertet.

B) Der Export geht so wie bisher weiter - naja auch gut diverse Firmen 
werden weiterhin in's Ausland abziehen um dort Steuern und Abgaben zu 
sparen (welche in Deutschland wirklich abartig hoch sind, es werden 
einfach zu viele Leute in der Verwaltung durchgefüttert die es überhaupt 
nicht geben sollte).

Man schaue 30 Jahre zurück, dort waren wir bei Szenario A, heute sind 
wir halt bei Szenario B. Egal wie man muss sich halt auf die derzeitigen 
Gegebenheiten einstellen.

Ein Land welches noch viel mehr als Deutschland von der Globalisierung 
profitiert und wirklich voll darauf angewiesen ist wäre Taiwan. Sie 
stellen dort wirklich offensichtlich viel für den Weltmarkt her, aber 
dort kommen wirklich sehr viele Lebensmittel aus dem Ausland (ist meine 
Beobachtung). 250 Gramm Butter - kosten dort 5 EUR... Milch auch 
deutlich teurer usw.
Würde dort die Globalisierung zugrunde gehen dann müsste sich das Land 
wirklich neu erfinden.
Deutschland hingegen hat Erfahrung als Selbstversorger sowie mit der 
Globalisierung.

Man könnte aber natürlich auch so drauf sein wie Marc Friedrich &Co und 
immer nur die negativen Seiten hervorheben. Natürlich passt in Europa 
zur Zeit vieles überhaupt nicht, aber zu einem Stillstand wird es so 
oder so niemals kommen.

von Ingenieur (Gast)


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Wizard schrieb:
> Ich denke wenn der Export einbricht dann wird sich das Land eher
> auf den
> landes internen Markt konzentrieren.
>
Du meinst auf einen Binnenmarkt der in den nächsten 3-5 Jahren bereits 
zu einem überwiegenden Großteil aus Rentnern und ungebildeten Migranten 
besteht ? Da liegt die Kaufkraft der Zukunft :)

von Dipl Ing ( FH ) (Gast)


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von kik (Gast)


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BonusGekoppeltAnGewinn schrieb:
> Name: schrieb:
>> Die haben wir jetzt schon um 3000 übertroffen:
>
> Nein haben wir nicht. Die einen Medien schreiben das 10000 Stellen
> WELTWEIT wegfallen koennen, die anderen reden von moeglicherweise 15000
> Stellen. Das ist in der Zukunft. Noch wurde gar nichts uebertroffen.
>
> Ob nun 14000 oder 15000 spielt aber auch keine Rolle.

Jaja, die Medien …

Je größer die Zahl in der Schlagzeile, desto mehr Auflagen werden 
verkauft bzw. heute werden mehr Klicks generiert.

Kann man denen nicht verübeln, aber auch nicht wirklich ernst nehmen.

Die ewigen Untergangsszenarien hier kann man aber auch nicht ernst 
nehmen. Die gibt's zu jeder Zeit, haben sich aber nie bewahrheitet. 
Gerade wenn ich so an die Zeit von vor 10 Jahren denke …
Aber klar, dieses mal kommt es natürlich anders … xD

Schönen Abend noch

von Name: (Gast)


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kik schrieb:
> Je größer die Zahl in der Schlagzeile, desto mehr Auflagen werden
> verkauft bzw. heute werden mehr Klicks generiert.

Wer solche steilen Thesen aufstellt, sollte schon Belege liefern können.
Wir warten.

von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Was juckts den Wolfsburger, Ingolstädter oder Münchner. Und Tesla baut
> ne neue Fabrik.

Wird wohl vorerst nicht mit neuen Jobs bei Tesla. Nach dem gerichtlich 
verordneten Rodungsstopp besetzen jetzt linke Aktivisten die Bäume in 
Grünheide, um weitere Rodungen zu verhindern. Wer soll denn deren 
Sozialhilfe und Hartz bezahlen, wenn sie D deindustrialisieren? Ihr ja 
nicht mehr, wenn ihr demnächst arbeitslos werdet. Oder haben die reiche 
Eltern, dass sie nicht mehr arbeiten müssen? Bin gespannt, wie sich die 
Grünen positionieren. Pro Tesla oder pro Umweltaktivisten.

Aktivisten auf Bäumen, Polizei setzt Hubschrauber ein: Umweltschützer 
besetzen Tesla-Gelände in Grünheide

https://www.automobilwoche.de/article/20200217/AGENTURMELDUNGEN/302179945/1339/aktivisten-auf-baeumen-polizei-setzt-hubschrauber-ein-umweltschuetzer-besetzen-tesla-gelaende-in-gruenheide

von F. B. (finanzberater)


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Name: schrieb:
> Nicht ganz fair.
> Daimler bekommt nicht genug Batterien:

Warum nicht fair? Als es noch genügend Batterien gab, habt ihr sie den 
Herstellern nicht abgenommen und die Preise gedrückt. Jetzt haben sich 
die Machtverhältnisse halt geändert. Mit euch muss man kein Mitleid 
haben. Ich hoffe, die Batteriehersteller (von denen ich einige im Depot 
habe) behandeln euch so, wie ihr bisher eure Zulieferer behandelt habt.

Autobauer vor Batteriekrise: Die neue Macht in der Autoindustrie

https://www.manager-magazin.de/video/catl-lg-chem-und-co-die-neue-macht-der-autoindustrie-video-99031525.html

: Bearbeitet durch User
von F. B. (finanzberater)


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Solo Sonnenschirm schrieb:
> Naja und der Batteriehersteller schwingt seinen Zauberstab und
> verwandelt seine Produkte ohne Käufer in schimmernd Gold?!

Die Autobauer stehen bei den Batterieherstellern Schlange. Und Apple 
auch. Die sind nicht auf Daimler oder BMW angewiesen und können jetzt 
die Preise diktieren. Lies mal ein Einsteigerbuch über die Grundlagen 
der Marktwirtschaft.

von Lol (Gast)


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F. B. schrieb:
> Name: schrieb:
> Nicht ganz fair.
> Daimler bekommt nicht genug Batterien:
>
> Warum nicht fair? Als es noch genügend Batterien gab, habt ihr sie den
> Herstellern nicht abgenommen und die Preise gedrückt. Jetzt haben sich
> die Machtverhältnisse halt geändert. Mit euch muss man kein Mitleid
> haben. Ich hoffe, die Batteriehersteller (von denen ich einige im Depot
> habe) behandeln euch so, wie ihr bisher eure Zulieferer behandelt habt.
>
> Autobauer vor Batteriekrise: Die neue Macht in der Autoindustrie
>
> 
https://www.manager-magazin.de/video/catl-lg-chem-und-co-die-neue-macht-der-autoindustrie-video-99031525.html

Du erinnerst mich an Marc Friedrich. Bist du der?

von F. B. (finanzberater)


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Zensor schrieb:
> Daimler weiß schon recht lange, dass sie in der Klemme sitzen

In China arbeitet man bereits an der Übernahme von Daimler.

Geely will langfristig Mehrheitseigner bei Daimler werden, sagen Insider 
und Experten.

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/der-schattenmann-geely-chef-li-shufu-will-mit-daimler-seine-macht-auf-dem-globalen-auto-markt-ausbauen/

von F. B. (finanzberater)


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Lol schrieb:
> Du erinnerst mich an Marc Friedrich. Bist du der?

Nein. Gibt halt ein paar Gesetzmäßigkeiten, die man nicht wegdiskutieren 
kann. Logisch, dass andere dann auf dieselben Schlussfolgerungen kommen 
müssen.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Kannst du bitte ein wenig von deinen sagenhaften Gewinnen in einen 
eigenen Blog stecken, wo du dich dann nach eigenem Belieben selbst 
beweihräuchern und deine zusammengegoogelten Linksammlungen posten 
kannst?

Oder wenigstens mit dem Absenden des Posts so lange warten, bis du alle 
deine Links beisammen hast?

F. B. schrieb:
> Lies mal ein Einsteigerbuch über die Grundlagen der Marktwirtschaft.
Schon aus diesem Grund wird der Akkupreis nicht beliebig ansteigen: es 
gibt immer einen, der sein Zeug billiger anbietet.

: Bearbeitet durch Moderator
von F. B. (finanzberater)


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Lothar M. schrieb:
> F. B. schrieb:
>> Lies mal ein Einsteigerbuch über die Grundlagen der Marktwirtschaft.
> Schon aus diesem Grund wird der Akkupreis nicht beliebig ansteigen: es
> gibt immer einen, der sein Zeug billiger anbietet.

Falsch. Es gibt gar keine Kapazitäten, um die Nachfrage zu befriedigen. 
Die Autobauer haben nur die Wahl zwischen höheren Einkaufspreisen oder 
CO2-Strafen. Die Preisobergrenze wird also durch die Höhe der 
CO2-Strafen festgelegt.

von Lol (Gast)


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F. B. schrieb:
> Lol schrieb:
> Du erinnerst mich an Marc Friedrich. Bist du der?
>
> Nein. Gibt halt ein paar Gesetzmäßigkeiten, die man nicht wegdiskutieren
> kann. Logisch, dass andere dann auf dieselben Schlussfolgerungen kommen
> müssen.

Schade, dachte du wärst das, wegen deinen Beiträgen und deinem Nick.

von BonusGekoppeltAnGewinn (Gast)


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F. B. schrieb:
> Falsch. Es gibt gar keine Kapazitäten, um die Nachfrage zu befriedigen.
> Die Autobauer haben nur die Wahl zwischen höheren Einkaufspreisen oder
> CO2-Strafen. Die Preisobergrenze wird also durch die Höhe der
> CO2-Strafen festgelegt.

Das haben dir die Enten im Park erzaehlt? Die Lithiumnachfrage kommt 
nicht ueberraschend. Die Unternehmen haben sich seit 5 bis 10 Jahren 
darauf vorbereitet.

von Konfusius (Gast)


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F. B. schrieb:
> Aktivisten auf Bäumen, Polizei setzt Hubschrauber ein: Umweltschützer
> besetzen Tesla-Gelände in Grünheide

Da wird sich Tesla wohl nach einer Alternative umsehen müssen, das wird 
ganz sicher nichts mehr.

Ich hoffe, Tesla sieht das schnell ein und begräbt die Pläne, bevor es 
zu Verzögerungen in der Fertigung des Modells Y kommt. Dann könnnen die 
Spinner in Brandenburg auf ihrem verseuchten Kiefernwald sitzenbleiben. 
Viel Spass damit.

Beitrag #6157576 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Jens U. (urbiatorbi)


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> Da wird sich Tesla wohl nach einer Alternative umsehen müssen, das wird
> ganz sicher nichts mehr.

Ich glaube, dass hat der Musk schon einkalkuliert, dass es im 
rebellischen Deutschland zur Waldbesetzung kommt. Der dann kann das Land 
auch Schadenersatz verklagen und sich so ohne viel Investition Geld für 
seine anderen Projekte beschaffen.

>Sondermaschinenbau
Wir haben hier einen Anbieter für solche Projekte am Ort. Die haben auch 
in der Krise Aufträge:
http://www.get-elektrotechnik.de/entwicklungen.html

> "Die Industriebetriebe in Deutschland haben ihre Produktion Ende
> vergangenen Jahres stark zurückgefahren. Das Minus beläuft sich auf 3,5
> Prozent.
Das ist doch keine Aussage. Keiner hat genau 3% zurückgefahren. Einige 
haben gewonnen, einige -10 % und andere haben -100%. Das ist doch nur 
ein Mittelwert.

von Olaf (Gast)


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Schorch haben die Chinesen auseinandergenommen, gibt nur noch ein 
Vertriebsbüro in D, Produktion unter Wolong komplett in China.

von Linke Hand vom Chefchen (Gast)


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Olaf schrieb:
> Schorch haben die Chinesen auseinandergenommen, gibt nur noch ein
> Vertriebsbüro in D, Produktion unter Wolong komplett in China.

Bunzelregierung bereitet das Feld, schießt Firmen erst mit 
Randbedingungen sturmreif und überlässt sie in ihrem finanziellen 
Todeskampf dann sich selber. Es ist erstaunlich, dass schweizerische 
oder österreichische Firmen finanziell besser gepolstert sind als die 
meisten deutschen und auch schon so manche übernommen hat. Irgendwas 
läuft falsch in der Bunzelrepublik.

von Expat (Gast)


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Linke Hand vom Chefchen schrieb:
> Olaf schrieb:
>> Schorch haben die Chinesen auseinandergenommen, gibt nur noch ein
>> Vertriebsbüro in D, Produktion unter Wolong komplett in China.
>
> Bunzelregierung bereitet das Feld, schießt Firmen erst mit
> Randbedingungen sturmreif und überlässt sie in ihrem finanziellen
> Todeskampf dann sich selber. Es ist erstaunlich, dass schweizerische
> oder österreichische Firmen finanziell besser gepolstert sind als die
> meisten deutschen und auch schon so manche übernommen hat. Irgendwas
> läuft falsch in der Bunzelrepublik.

In Österreich wo 1. Million in Kurzarbeit sind?
Als ich mein Unternehmen noch in Deutschland hatte habe ich mir einen 
Puffer für ca 5 Jahre aufgebaut.
Selbst aktuell verlieren wir kein Geld, der Umsatz ist zwar eingebrochen 
aber immer noch erstaunlich ok für unser kleines Unternehmen.

Beitrag #6277219 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Name: (Gast)


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Expat schrieb:
> In Österreich wo 1. Million in Kurzarbeit sind?

Man hört von vielen Firmen, die machen Kurzarbeit, lassen sich das 
Personal vom AMS bezahlen, aber lassen die Leute voll arbeiten.
Offiziell arbeiten die Leute 20%, bekommen 80% vom Lohn, die Firma 
erhält 100% Arbeitsleistung. Wer aufmuckt, dem wir durch die Blume mit 
Kündigung gedroht. Oder die Leute werden mit Boni geködert.

Viele Firmen machen "einfach mal präventiv" Kurzarbeiten (ganz ohne 
Beschiss), um Personalkosten zu sparen, weil das Geschäft einbrechen 
könnte. Da sind dann Entwickler in Kurzarbeit, obwohl Arbeit da wäre.

Ich sag mal, mit der aktuellen Corona-Kurzarbeit wird in AT viel 
Schindluder getrieben. Da sind viel mehr in Kurzarbeit als nötig wäre, 
und auch in den falschen Branchen.
Darum würde ich die 1Mio nicht unbedingt als Signal für gewissen 
Branchen werten.

Da wird viel unnötig an die Wand gefahren, durch bescheuerte Regelungen.

von marco96 (Gast)


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Maschinenbau kann man wirklich vergessen, das muss ich gerade am eigenen 
Leib erfahren!

Ab Herbst folgt bei mir mir ein Lehramtsstudium.

von AVR (Gast)


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marco96 schrieb:
> Maschinenbau kann man wirklich vergessen, das muss ich gerade am
> eigenen
> Leib erfahren!
>
> Ab Herbst folgt bei mir mir ein Lehramtsstudium.

Ist das dein ernst?

von Qwertz (Gast)


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marco96 schrieb:
> Ab Herbst folgt bei mir mir ein Lehramtsstudium.

Oje, die armen Kinder oder Jugendlichen tun mir jetzt schon leid.

Beitrag #6277807 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Elektroniker (Gast)


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Wenn wir schon beim Thema Maschinenbau sind, kann jemand einen 
Maschinenbauer empfehlen dem ich online meine Step Dateien schicken kann 
und eventuell schon vorab ein Angebot online stellen kann?

Ich habe zwar einen der sitzt in China und ist auch sehr gut, aber halt 
weit weg wo die Teile benötigt werden.

von Toby P. (Gast)


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Name: schrieb:
> Man hört von vielen Firmen, die machen Kurzarbeit, lassen sich das
> Personal vom AMS bezahlen, aber lassen die Leute voll arbeiten.
> Offiziell arbeiten die Leute 20%, bekommen 80% vom Lohn, die Firma
> erhält 100% Arbeitsleistung. Wer aufmuckt, dem wir durch die Blume mit
> Kündigung gedroht. Oder die Leute werden mit Boni geködert.

Das war 2008 nicht anders. Da gab es auch mündliche Aussagen das nicht 
geprüft wird. Das warum kann sich wohl jeder selbst beantworten.

Humbert K. schrieb:
> Im Moment kommt man um die 2 Wörter nicht herum.

Ist aber eine Sondersituation die weltweit gleich ist.

Krise ist in der Wirtschaft immer, hält die Mitarbeiter an der Kandare.
Besser sich zahlen wir Export- und Umsatzerlöse der Branche anschauen.

von Toby P. (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Oje, die armen Kinder oder Jugendlichen tun mir jetzt schon leid.

Kommt darauf an wo er landet. Im "sozialen Brennpunkt" ist das gern auch 
mal umgekehrt.

von Elektroniker (Gast)


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Elektroniker schrieb:
> Wenn wir schon beim Thema Maschinenbau sind, kann jemand einen
> Maschinenbauer empfehlen dem ich online meine Step Dateien schicken kann
> und eventuell schon vorab ein Angebot online stellen kann?
>
> Ich habe zwar einen der sitzt in China und ist auch sehr gut, aber halt
> weit weg wo die Teile benötigt werden.

OMG, habe gerade ein Angebot eines Teils erhalten.
Würde es aus Alu gefertigt werden wäre es 4x teurer als wenn es der 
Hersteller in China aus 1020er Stahl fertigt (inkl. Versand).

Ok dann bin ich mal weg, keine weiteren Fragen zu dem Thema.

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