Forum: Haus & Smart Home Netzanschlussleistung - Wie viel habt ihr?


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von Timo N. (tnn85)


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Mich würde aus Neugier interessieren, wie viel Anschlussleistung euer 
Haus / Wohngebäude hat, in dem ihr wohnt. Bei Mehrfamilienhäusern bzw 
WEG geht es nicht um die einzelne Wohnung, sondern um die gesamte zur 
Verfügung stehende Anschlussleistung (Absicherung HAK) für das gesamte 
Gebäude.

Hintergrund ist der, das im Zuge der Elektrifizierung/Energiewende - 
nicht nur der Mobilität sondern auch der Wärmebedarferzeugung/Klima 
(Wärmepumpe, Klimanlage) - der elektrische Leistungsbedarf steigen wird 
und ich mir gerne ein Bild machen möchte, wie die aktuelle 
Ausbausituation ist, um einschätzen zu können, welche 
Ausbauanstrengungen noch notwendig sein werden und um einfach mal ein 
Gefühl dafür zu bekommen wie der Stand der Dinge ist.

Vielleicht könnten auch einfach Elektrofachkräfte, die in dem Bereich 
arbeiten und Erfahrung gesammelt haben ein paar Zahlen nennen.

Ich weiß nur aus eigener Recherche, dass in meinem Haus (Jahrgang 92) 
die Absicherungen im HAK bis 50A eingesetzt sind und aktuell (und schon 
seit ein paar Jahren mindestens) bei meinem Verteilnetzbetreiber Syna 
Neuanschlüsse mit 100A oder 160A Anschlussleistung realisiert werden. Ob 
jetzt in meinem Haus beim Bau einfach nur 50A NH00-Sicherungen gesetzt 
wurden, der Anschluss aber Kapazität für viel mehr ermöglicht hätte, 
weiß ich leider nicht.

Mir ist klar, dass die Leistung dann auch im Kabel in der Straße/im 
Ortstransformator bereitgestellt werden muss, aber dieser Ausbau ist im 
Vergleich zum Austausch jeder einzelnen Stichleitung zu jedem Haus 
vermutlich noch etwas günstiger realisierbar und darum geht es mir 
nicht.
Es will einfach nur meine Neugier befriedigen.

Interessant ist für mich gerade die Situation in Mehrfamilienhäusern / 
WEGs mit Garagenstellplätzen, weil dort vermutlich die Anschlussleistung 
per Capita viel geringer ist, als bei Einfamilienhäusern und somit z.b. 
Lastmanagement für Ladestationen für Elektrofahrzeuge notwendig wird.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Bei mir sind es 63A über Dachständer.

Üblich sind bei NetzeBW 50A, für mehr zahlt man auch mehr. Vor dem 
Zähler sind im EFH 35A üblich, bei 10mm² Verdrahtung.

100 oder 160A im EFH hab ich noch nie gesehn.

von Timo N. (tnn85)


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Sven L. schrieb:
> 100 oder 160A im EFH hab ich noch nie gesehn.

Bei Freileitungsanschlüssen/Dachständer sind es 80A, aber sonst 100A bzw 
mit Aufpreis 160A.

Steht so jedenfalls bei Syna im Preisblatt:
https://www.syna.de/-/media/Files/Netzanschluss-Strom/mit-Keller/PreisblattEBStromSyna072019.pdf

von Irgend W. (Firma: egal) (irgendwer)


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Timo N. schrieb:
> und somit z.b.
> Lastmanagement für Ladestationen für Elektrofahrzeuge notwendig wird

Das "Lastmanagement" besteht derzeit meist darin das die ersten eins 
zwei die Fragen einen Ladeanschluss installiert bekommt und alle 
weiteren die später kommen dann gesagt bekommen nicht genug Kapazität 
verfügbar, kein Anschluss möglich. Ist jetzt schon mehreren Leuten 
passiert die ich kenne.

von Andre (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Bei Mehrfamilienhäusern bzw WEG geht es nicht um die einzelne Wohnung,
> sondern um die gesamte zur Verfügung stehende Anschlussleistung
> (Absicherung HAK) für das gesamte Gebäude.

Ich wohne in einem Haus mit 9 Wohnungen. Im Keller gibt es einen 
offensichtlichen HAK, der ist mit 3x50A bestückt.
Von dort geht es zu den Zählerplatzen, wo jede Wohnung 1x35A bekommt. 
Die 3 Aussenleiter zur Wohnung sind gebrückt und nur 1 SLS eingelegt.

Es wurden aber bisher nur 4 Wohnungen auf die neuen Zählerplatze im 
Keller umgebaut. Es kann also sein, dass die alte Steigleitung noch mal 
anders eingespeist wird. Vermutlich hängt die aber auch auf dem einzig 
sichtbaren HAK, denn beim Zählerschrank sitzt noch ein 35A NH Trenner 
der irgendwas ungezählt einspeist.

Insgesamt finde ich das sehr knapp bemessen. Dazu kommt noch, dass der 
Herd mit 3x16A abgesichert ist aber kein Drehstrom anliegt...

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Bei uns in der Region gibts normalerweise einen 30kW Anschluss, müssten 
demnach rechnerisch 3x43A Sicherungen sein. Bei mir im EFH sind 
jedenfalls 3x50A NH Sicherungen im HAK und es sollten demnach 34kW sein.

Hab die Stromkreise relativ gleichmäßig auf die Phasen verteilt und 
mache mir da auch bei ner 11kW Wallbox in der Garage keinen Kopf, das 
passt schon und ich werde da auch meinen Netzbetreiber nicht nach 
fragen.

von Timo N. (tnn85)


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Andre schrieb:
> Ich wohne in einem Haus mit 9 Wohnungen. Im Keller gibt es einen
> offensichtlichen HAK, der ist mit 3x50A bestückt.

Das klingt in der Tat nach sehr wenig. Das da bisher noch keine 
Sicherungen gefatzt sind, überrascht mich.

Tim T. schrieb:
> Bei uns in der Region gibts normalerweise einen 30kW Anschluss, müssten
> demnach rechnerisch 3x43A Sicherungen sein.

Hab mittlerweile oft das hier gelesen "3 x 50 A (30 kW)". D.h. für mich, 
dass 30kW Anschlüsse eben mit 3 x 50 A abgesichert werden und damit 
gleichzusetzen sind. "43A" NH00-Sicherungen wird es vermutlich auch 
keine geben.

Tim T. schrieb:
> Hab die Stromkreise relativ gleichmäßig auf die Phasen verteilt und
> mache mir da auch bei ner 11kW Wallbox in der Garage keinen Kopf, das
> passt schon und ich werde da auch meinen Netzbetreiber nicht nach
> fragen.

Klingt nach Einfamilienhaus. Würde ich mir dann auch nicht machen. Wenn 
was passiert, betriffts vermutlich nur dich.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Timo N. schrieb:
> Hab mittlerweile oft das hier gelesen "3 x 50 A (30 kW)". D.h. für mich,
> dass 30kW Anschlüsse eben mit 3 x 50 A abgesichert werden und damit
> gleichzusetzen sind. "43A" NH00-Sicherungen wird es vermutlich auch
> keine geben.

Sind mir auch nicht bekannt, die Abstufungen sind da 40A, 50A, 63A.
Wundert mich nur das die Werbung der EVU das nicht als 34kW verkauft.

> Tim T. schrieb:
>> Hab die Stromkreise relativ gleichmäßig auf die Phasen verteilt und
>> mache mir da auch bei ner 11kW Wallbox in der Garage keinen Kopf, das
>> passt schon und ich werde da auch meinen Netzbetreiber nicht nach
>> fragen.
>
> Klingt nach Einfamilienhaus. Würde ich mir dann auch nicht machen. Wenn
> was passiert, betriffts vermutlich nur dich.

Naja, was soll da schon groß passieren? Jetzt hängt da eine 16A CEE an 
5x6mm², anschließend eben ne Wallbox. Sollten einfach mal aufhören immer 
so zu tun als wäre es eine Raketenwissenschaft...

: Bearbeitet durch User
von Timo N. (tnn85)


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Tim T. schrieb:
> Naja, was soll da schon groß passieren? Jetzt hängt da eine 16A CEE an
> 5x6mm², anschließend eben ne Wallbox. Sollten einfach mal aufhören immer
> so zu tun als wäre es eine Raketenwissenschaft.

Keine Ahnung. Ist halt nun Pflicht das dem VNB zu melden und ab 12 kVA 
brauchst du sogar die Zustimmung (laut § 19 der 
Niederspannungsanschlussverordnung).

Bei dir mit 11kW wird allein das Melden ja kein großer Act sein.

: Bearbeitet durch User
von Ich (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Wärmebedarferzeugung/Klima
> (Wärmepumpe, Klimanlage) -

Wäre im Zuge der Energiewende es nicht eher sinnvoll auf Klimaanlagen zu 
verzichten und stattdessen auf konstruktiven Sonnenschutz zu setzen?

Wobei, wenn eine Klima gebraucht wird scheint meist auch die Sonne...

von tnzs (Gast)


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EFH Bj. 2012 3x35A abgesichert

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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3x 35A

und bis zum letzten Umbau war der Anschluss jahrzehntelang unverplombt

von Christian B. (luckyfu)


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● J-A V. schrieb:
> 3x 35A
>
> und bis zum letzten Umbau war der Anschluss jahrzehntelang unverplombt

Dito

von Udo (Gast)


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EFH - 3x63A

von Pete K. (pete77)


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EFH 3x63A in S-H.

von Elektrofan (Gast)


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3*35A
EFH, kein elektr. Durchlauferhitzer.

von Timo N. (tnn85)


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Ich schrieb:
> Wäre im Zuge der Energiewende es nicht eher sinnvoll auf Klimaanlagen zu
> verzichten und stattdessen auf konstruktiven Sonnenschutz zu setzen?
>
> Wobei, wenn eine Klima gebraucht wird scheint meist auch die Sonne...

Das ist der Vorteil. PV-Strom wird zu diesen Zeiten unglaublich günstig 
werden. Vor allem wenn erst mal die Förderung ausläuft. Ist jedenfalls 
meine Hoffnung.

von Armin X. (werweiswas)


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Ich hab hier 3x63A im 2- Familienhaus.
Ein Kollege von mir zieht demnächst infie Eigentumswohnung im neu 
erbauten 8-Parteien Mehrfamilienhaus.
Die haben lediglich eine Einspeisung mit 100A. Ladeanschlüsse in der 
hauseigenen Tiefgarage sind Fehlanzeige. Mit Mühe und Mit könnte er dem 
Bauträger einen 16A-(Cekon)Anschluß an seinem Stellplatz abschwätzen. 
Aber auch nur weil er als Erster deswegen gedrängelt hat! Ein 22kW 
Anschluß geht gar nicht.

Allerdings ist der Anschluß einer viel grôßeren Leistung bei meinem 
Hausanschluß für den Netzversorger auch ein Problem.
Meine Bude hängt an einer Ringleitung mit ca 30 Häusern die an der 
Einspeisung nur mit 200A abgesichert ist. Wie groß die Reserven am 
vorgeschalteten Ortsnetztrafo sind weiß ich nicht.

von ACDC (Gast)


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Mit 63A kannste doch locker 2 mal 11kW machen, wenn der Rest im Haus 
nicht alles auf einer Phase liegt.

Die Frage ist immer, ob dann wirklich 11kW gebraucht werden.
Statt 22kW wären 6 mal 3,7 möglich.

von Heute Anonym (Gast)


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3*63A EFH in NRW

von Thorsten (Gast)


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2 Wohnungen + 1 Gewerbeeinheit: 3x160A gesamt

von hinz (Gast)


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Armin X. schrieb:
> Meine Bude hängt an einer Ringleitung mit ca 30 Häusern die an der
> Einspeisung nur mit 200A abgesichert ist.

Oft werden solche Ringe von zwei Seiten her eingespeist, mit jeweils 
200A.

von ich (Gast)


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EFH in Sachsen, mit 3x35 A gekauft, Ausbau auf 3x50 A vom Netzbetreiber 
problemlos bewilligt.

Elektroauto wird aber trotzdem auf Arbeit geladen (Dienstwagen) :-)

von Elias K. (elik)


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Großes Stadthaus, um die Jahrtausendwende renoviert, 15 Wohnungen zw. 1 
und 3-Raum: Hausanschluss 3x160A, und jede Wohnung hat eine 
3-Phasensicherung 63 A.

von Mike J. (linuxmint_user)


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Timo N. schrieb:
> wie viel Anschlussleistung euer
> Haus / Wohngebäude hat, in dem ihr wohnt

EFH ... aber ich habe keine Ahnung wie hoch die Anschlussleistung ist.
Wo schaut man da nach?

Ich habe hier nur einen Zähler auf dem:"3x230V/400V 10A(30A)" steht.
Ist von 1995, also war ich noch ein Kind als das gelegt worden ist.

von hinz (Gast)


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Mike J. schrieb:

> EFH ... aber ich habe keine Ahnung wie hoch die Anschlussleistung ist.
> Wo schaut man da nach?

Im Hausanschusskasten, aber der ist i.d.R. verplombt.


> Ich habe hier nur einen Zähler auf dem:"3x230V/400V 10A(30A)" steht.

Vor einem 30A Zähler wird man wohl 25A Sicherungen (im HAK) finden.

von Timo N. (tnn85)


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hinz schrieb:
> J. schrieb:
>
>> EFH ... aber ich habe keine Ahnung wie hoch die Anschlussleistung ist.
>> Wo schaut man da nach?
>
> Im Hausanschusskasten, aber der ist i.d.R. verplombt.

So sieht's leider aus. Möglicherweise könnte auch der SLS-Schalter vor 
deinem Zähler einen Hinweis darauf liefern. Das ist der "3-phasige 
Leistungsschutzschalter", der im Bereich unter deinem Zähler im 
Zählerkasten hängt. Das gilt aber nur bei neueren Zählerschränken ab 
BJ2000 oder Zählerschränken, die ein Update erfahren haben.
Der sollte eigentlich auch bei einem niedrigeren Nennstrom auslösen als 
die Sicherungen im HAK (also wenn der Anschluss durch die 
NH00-Sicherungen im HAK 50A abkann, aber die Maximalleistung durch die 
Zählervorsicherungen auf 25A begrenzt ist).

ACDC schrieb:
> Mit 63A kannste doch locker 2 mal 11kW machen, wenn der Rest im Haus
> nicht alles auf einer Phase liegt.

Die 11kW kommen doch nicht aus einer Phase, sondern aus 3 Phasen. 3 x 
230V x 16A = 11040 W.

> Die Frage ist immer, ob dann wirklich 11kW gebraucht werden.
> Statt 22kW wären 6 mal 3,7 möglich.

11kW scheint sich zum Standard zu entwickeln (auch bei den 
On-Board-Ladern) und ich denke für die meisten auch ausreichend zu sein. 
Wenn der Durchschnittsverbrauch von E-Autos bei 14-20 kWh/100 km liegt, 
kommt man mit 8h laden bei 11kW  im worst case auf ca. 400km Reichweite.
Vorausgesetzt die Akkus der Zukunft erlauben Reichweiten von 800km und 
mehr (was vermutlich auch innerhalb der nächsten 5-10 Jahre erreicht 
werden wird), kann man selbst dann planen und sein Auto nicht vor dem 
Tag der Abreise zu einem 800km Trip komplett leer saugen, sondern 
zumindest halbvoll an die Ladesäule anschließen. Dann reicht einem 11kW 
auch.
Für den Rest sind dann die Gleichstrom-Schnellladesäulen da.

Wenn die Anschlussleistung 11kW hergibt, warum nicht? 11kW heißt ja dann 
nicht, dass das Auto auch dauerhaft mit 11kW geladen wird. Wenn das 
Lastmanagement mehrere Fahrzeuge registriert, wird es halt auf 3 x 3,7kW 
begrenzt und es können 3 Fahrzeuge langsam laden.

von ... (Gast)


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Ist ja interessant. Das es solche Unterschiede bei der Absicherung der 
EFH gibt hätte ich nicht gedacht. Ich dachte das ist bei relativ neuen 
Häusern bundesweit ziemlich einheitlich.

EFH Baujahr 2010 in Sachsen 3 x 63 A

von Manfred (Gast)


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Timo N. schrieb:
>>> Wo schaut man da nach?
>>
>> Im Hausanschusskasten, aber der ist i.d.R. verplombt.

Ja, aber ich weiß trotzdem, dass bei mir im EFH 3x63A drin stecken.

Als ich das Haus gekauft habe, waren im Hausanschluß bereits drei Phasen 
vorhanden. Es war aber nur einphasig mit 36A angeschlossen und die 
Nachkriegsinstallation einfach nur gefährlich, das kam komplett neu.

> So sieht's leider aus. Möglicherweise könnte auch der SLS-Schalter vor
> deinem Zähler einen Hinweis darauf liefern. Das ist der "3-phasige
> Leistungsschutzschalter", der im Bereich unter deinem Zähler im
> Zählerkasten hängt. Das gilt aber nur bei neueren Zählerschränken ab
> BJ2000

Ein sehr schlauer Kommentar, Verteilungen vor 2000 hast Du noch nie 
gesehen?

Ich helfe mal aus: Es war Standard, Schmelzsicherungen einzubauen. 
Bekannt sind die als 'Neozed', herstellerneutral heißen die D0.

Bei mir sind das 3x50A, ich bekomme also rund 34 kW aus dem Netz.

Im Anbau Garage / Bastelwerkstatt habe ich rote Drehstromdosen und einen 
230V-Steckdosenkreis mit trägen 16A D0, da gehen das Schweißgerät und 
auch der große Winkelschleifer klaglos in Betrieb.

Wenn es denn mal sinnvolle Fahrzeuge geben würde, hätte ich keine 
Bedenken, dort zu laden oder mir sogar 3x32A anzulegen.

von Timo N. (tnn85)


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Manfred schrieb:
> Ein sehr schlauer Kommentar, Verteilungen vor 2000 hast Du noch nie
> gesehen?

Na doch. Bei mir. Aber da fehlt die Sicherung im NAR vor dem Zähler aber 
komplett. Nur hinter dem Zähler sitzen Neozed-Vorsicherungen vor der 
Verteilung.
Ob das jetzt so richtig ist oder nicht sei mal dahingestellt.
Ich hab nur Probleme ohne die Neozed-Sicherungen auszubauen den 
Nennstrom abzulesen.

von kVAr (Gast)


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hinz schrieb:
> Mike J. schrieb:
>
>> EFH ... aber ich habe keine Ahnung wie hoch die Anschlussleistung ist.
>> Wo schaut man da nach?
>
> Im Hausanschusskasten, aber der ist i.d.R. verplombt.

Der Durchmesser des Erdkabel kann ein Indikator für die maximal NH größe 
sein.

Hier in der Gegend wurde gern Aluminium als Leitermaterial benutzt.

d ~= 42 mm  =>  4x 120mm² SE Alu (L1-3, PEN)

von Stromberg (Gast)


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EFH in S-H, Bj. 1997: 3x63A. Erdkabel in der Straße von der Trafostation 
zum Verteilerschrank 4x270mm² Alu (Länge ca. 500m); von dort etwas 
dünner zu insgesamt 3 EFH.

von Uwe S. (lzmr)


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EFH Bj. 2018 35A aber Problemlos aufzurüsten wenn ein E-Auto kommt

von --- (Gast)


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von --- (Gast)


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Wenn die Zähler in den nächsten Jahren ausgetauscht werden, müssen alle 
alten Zählerschränke erneuert bzw. auf den neusten Stand gebracht 
werden. Somit müssen auch die Anschlussleistungen und Absicherungen 
angepasst werden.

von Sven L. (sven_rvbg)


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--- schrieb:
> Wenn die Zähler in den nächsten Jahren ausgetauscht werden, müssen alle
> alten Zählerschränke erneuert bzw. auf den neusten Stand gebracht
> werden. Somit müssen auch die Anschlussleistungen und Absicherungen
> angepasst werden.

Wegen eines Turnuswechsels muss sicher kein Zählerschrank angepasst 
werden.

Solange es keine Zählertafeln aus Metall sind oder Stoffisolierte Drähte 
verwendet wurden, wird der Zähler getauscht.

Natürlich gibt es Ärger, wenn der Berührungsschutz nicht mehr gegeben 
ist.

von Leser (Gast)


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--- schrieb:
> Wenn die Zähler in den nächsten Jahren ausgetauscht werden, müssen alle
> alten Zählerschränke erneuert bzw. auf den neusten Stand gebracht
> werden. Somit müssen auch die Anschlussleistungen und Absicherungen
> angepasst werden.

Ich habe hier selten so einen Stuss gelesen. Unglaublich, was hier für 
Mutmaßungen aufgestellt werden! Das Forum ist sonst sehr Kompetent, aber 
bei Themen rund um Hauselektrik und Energieversorgung scheitert es oft 
kläglich.

Daher hab ich auch keine Lust mehr, hier großartig zu "diskutieren". Ich 
schreibe dem TO vielleicht noch eine PM, damit er mal konkreten Input 
bekommt...

Timo N. schrieb:
> Ich hab nur Probleme ohne die Neozed-Sicherungen auszubauen den
> Nennstrom abzulesen.

Haben die keinen farbigen Kennmelder?

von Timo N. (tnn85)


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Wow. Super Feedback.

Mal ne Frage zu den Alu-Zuleitungen:

Wurden die vielleicht zufällig in Ostdeutschland verbuddelt oder irre 
ich mich?
Hab mal gelesen, dass diese Kabel, weil Alu als Material scheinbar 
besser fließt als Kupfer, in den Schraubklemmen immer wieder nachgezogen 
werden müssten. Trifft das zu?
Also ich frag mich das, weil ja Alu bei einem Netzausbau ja sonst eine 
Rolle spielen könnte. Zwar nur 2/3 der Leitfähigkeit, aber dafür nur 
1/10 des Preises.
Für Hochspannung und Mittelspannung werden ja sowieso Aluleitungen 
verwendet. Wie siehts im Ortsnetz aus?

Leser schrieb:
> Haben die keinen farbigen Kennmelder?

Eigentlich sollten sie. ich kann durchs Fenster aber keine Farbe 
zuordnen. Gibts Grau / Schwarz?

: Bearbeitet durch User
von ACDC (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Wie siehts im Ortsnetz aus?

Im Ortsnetz ganz normal.

Allerdings ohne die "Lüsterklemmen"

von How (Gast)


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Mein Anschlusskasten ist verplombt. Keine Ahnung welche Anschluss 
Leistung.

Da müsste ich mal in den Vertrag schauen.

von ACDC (Gast)


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2 Familienhaus

3x35A

1 BEV

1 PHEV

von Armin X. (werweiswas)


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Timo N. schrieb:
> Mal ne Frage zu den Alu-Zuleitungen:
>
> Wurden die vielleicht zufällig in Ostdeutschland verbuddelt oder irre
> ich mich?

"Meine" Ringleitung im Gehweg wurde in den 70ern verbuddelt und ist auch 
Alu. Sicher da schon etliche Muffen bei mir in der Straße abgebrannt 
sind. Auch dir an meinem Anschluß gesetzte(ca1989).
Was das für eine Muffe war kann ich nicht sagen. War alles weggebrannt.

LG

von Armin X. (werweiswas)


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Leser schrieb:
> Ich habe hier selten so einen Stuss gelesen. Unglaublich, was hier für
> Mutmaßungen aufgestellt werden!

Manche haben halt was erzählt bekommen von jemandem der was gehört 
hat...
Manchmal steckt auch ein wenig Hypochonder-denken dahinter.

von michael_ (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Zwar nur 2/3 der Leitfähigkeit, aber dafür nur
> 1/10 des Preises.
> Für Hochspannung und Mittelspannung werden ja sowieso Aluleitungen
> verwendet. Wie siehts im Ortsnetz aus?

Warum wohl?
Trotz des größeren Querschnittes ist das Gewicht geringer als bei Cu.

Aber einfach mal mit dem eigenen Ladeanschluß warten.
In zehn Jahren wird man mit der E-Karre an die E-Tankstelle fahren und 
dort ist das Ding in 10min aufgeladen.

Ich bin da mit der technischen Entwicklung zuversichtlich.
Vorher gibt es höchstens noch eine Prügelei um eine Elektro-Zuweisung.

von Armin X. (werweiswas)


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Timo N. schrieb:
> Also ich frag mich das, weil ja Alu bei einem Netzausbau ja sonst eine
> Rolle spielen könnte. Zwar nur 2/3 der Leitfähigkeit, aber dafür nur
> 1/10 des Preises.

Ist bei Motordroschken mit Verbrennungsmotor und im Kofferraum verbauter 
Batterie heute schon gängige Praxis.

von Timo N. (tnn85)


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michael_ schrieb:
> Aber einfach mal mit dem eigenen Ladeanschluß warten.
> In zehn Jahren wird man mit der E-Karre an die E-Tankstelle fahren und
> dort ist das Ding in 10min aufgeladen.

Zwar schön und gut, aber

1. Schadet Schnellladem bekanntlich dem Akku. Das wird sich 
möglicherweise etwas verbessern, aber besser wird langsames AC-Laden 
vermutlich immer bleiben.

2. Ist man mit eigenem Ladeanschluss unabhängig von den Preisen, die dir 
der Ladesäulenbetreiber vorgibt.
Ich hab teilweise von Preisen pro kWH von 80 Cent gelesen. Dagegen ist 
selbst Diesel / Benzin günstiger. (Vergleichsbasis: Cent pro km). 
Schnellladesäulen sind mit der ganzen Leistungselektronik drin nicht 
gerade billig (Gelesen habe ich von Kosten bis 30 000 €).

3. Warum 10 Minuten an irgendeiner Tankstelle verbringen, wenn man sein 
Auto bequem zuhause in der Garage, auf dem Firmenparkplatz oder 
möglicherweise auch irgendwann mal an der Straße laden kann? Das Laden 
an der Tankstelle ist dann verschenkte Lebenszeit. Bei Autobahnfahrten 
würde ich es verstehen, aber nicht für den ganz normalen Alltagsverkehr 
in der Stadt.

von Nabu (Gast)


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Einfamilienhaus. 3x40A, ohne aussergewöhnliche Verbraucher.

Etwas verwirrt mich: Da ist ein Aufkleber vom E-Werk: "Sicherheitssystem 
TN-S", aber zum Haus kommen nur vier Adern. Wäre das nicht TN-C-S?

von Niemand (Gast)


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Nabu schrieb:
> aber zum Haus kommen nur vier Adern. Wäre das nicht TN-C-S?

Eher TN-C ohne S bei nur 4 Leiter-Zuführung , siehe wiki-pedia
5x Leiter im EVU-Netz als Hauseinspeisung gibt es in DE für private 
Anschlüsse eigentlich nicht, viel zu teuer der 5. Leiter mit dem System 
dahinter

von Nabu (Gast)


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Im Haus ist PE schon getrennt von N, darum dachte ich an TN-C-S.
https://de.wikipedia.org/wiki/TN-System#/media/Datei:TN-C-S-earthing_de.svg

von Matthias S. (da_user)


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Andre schrieb:
> Insgesamt finde ich das sehr knapp bemessen. Dazu kommt noch, dass der
> Herd mit 3x16A abgesichert ist aber kein Drehstrom anliegt...

Mich wunderts, dass da noch keiner drauf angesprungen ist, das ist 
nämlich eigentlich brandgefährlich, da der N der Herdleitung so 3x16A 
aushalten muss...

von Wolfgang (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Die 11kW kommen doch nicht aus einer Phase, sondern aus 3 Phasen. 3 x
> 230V x 16A = 11040 W.

Und bei Drehstrom und 16A Absicherung könnte man sogar bis zu 19kW 
ziehen.

von Wolfgang (Gast)


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Käse, soory

von Heute Anonym (Gast)


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Nabu schrieb:
> Einfamilienhaus. 3x40A, ohne aussergewöhnliche Verbraucher.
>
> Etwas verwirrt mich: Da ist ein Aufkleber vom E-Werk: "Sicherheitssystem
> TN-S", aber zum Haus kommen nur vier Adern. Wäre das nicht TN-C-S?

Hinweis vom E-Werk, dass es ein TN und kein TT System ist. Vielleicht 
auch noch darauf, dass im Haus N und PE komplett getrennt verlegt sind 
(-S).

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Das was Du vom EVU ans Haus bekommst ist heute so gut wie immer ein 
TN-C-System. Ab dem Verteilerkasten ist es ein TN-C-S, also Null und 
Erdung aufgetrennt, daß der Einsatz von FI-Schaltern möglich wird.

von hinz (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Das was Du vom EVU ans Haus bekommst ist heute so gut wie immer ein
> TN-C-System.

In Deutschland schon, aber die Welt ist größer.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Unwesentlich. Wenn man jetzt alle üblichen Stromübertragungssysteme der 
Welt auflistet bzw. auch die, die man mit deutschem Verständnis als 
exotisch betrachten würde (bspw. das in den USA sehr gebräuchliche red 
leg delta SWER), wird der Thread unübersichtlich. Also vielleicht doch 
besser in Deutschland bleiben...

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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> Mich würde aus Neugier interessieren, wie viel Anschlussleistung
> euer Haus / Wohngebäude hat, in dem ihr wohnt.
Warum?
Für die Planung gibt es Normen an die der TGA Planer sich zu halten hat.

> Bei Mehrfamilienhäusern bzw
> WEG geht es nicht um die einzelne Wohnung, sondern um die gesamte zur
> Verfügung stehende Anschlussleistung (Absicherung HAK) für das gesamte
> Gebäude.
4x50 CU Vorsicherung 125 A.
40 WE. BJ 1930

Ja, so sparsam hat man das damals(R) gemacht.
Gekocht wurde damals auf Kokereigas, heute Biogas. Wäschetrockner im 
Keller laufen ebenfalls gasbefeuert.

Wenn mal "Mal eben" 64A schalten will, sollte man vorher mal den 
Netzbetreiber gefragt haben. Kann sein dass man seinen eigenen 10/0,4 kV 
Trafo bekommt. Schau dir mal die Installation im Supermarkt nebenan an. 
Deren Kühlkompressoren haben z.T. abscheuliche Startströme.

Das Lastmanagement und Lastabwurfrelais sind erfunden, Softstarter auch. 
Wer Mehr braucht kauft sich mehr.
Wo ist das Problem?

von hinz (Gast)


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Ben B. schrieb:
> Unwesentlich. Wenn man jetzt alle üblichen
> Stromübertragungssysteme der
> Welt auflistet bzw. auch die, die man mit deutschem Verständnis als
> exotisch betrachten würde (bspw. das in den USA sehr gebräuchliche red
> leg delta SWER), wird der Thread unübersichtlich. Also vielleicht doch
> besser in Deutschland bleiben...

Schon in Österreich ist TT weit verbreitet, man muss nicht nach USAnien 
schauen.

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Hm, wenn man sich einen Supermarkt als EFH hinstellt, bekommt man 
bestimmt auch einen eigenen MS Trafo dazu.

Da gehts aber auch nicht nur um die Kühlung (die bestimmt einer der 
größten Verbraucher ist), solche Läden brauchen auch sehr viel Strom für 
Licht, Lüftung, evtl. zusätzlich Klimaanlage im Sommer, Fahrtreppen, 
Aufzüge, Ladesäulen für Elektroautos, alles zusammen ist man da schnell 
bei 500..1000kW Anschlussleistung und das geht einfach nicht mehr aus 
dem 400V Ortsnetz.

Vor inzwischen einigen Jahren hat sich eine kleine Firma im Dorf eines 
Kumpels auf Wasserschneidearbeiten spezialisiert. Denen mußten sie dann 
auch einen eigenen MS Trafo stellen, damit deren neue 250kW 
Hochdruckpumpe nicht für Spannung in der Dorfgemeinschaft sorgt. Wenn 
sich da nun 10 Mann ein Elektroauto kaufen, dürfen sie gleich wieder 
ran.

Ich glaube das exotischste was man hierzulande gebaut hat, waren 
950/980V-Leitungen für abgelegene Höfe. Da hat man dann in der 
Ortsnetzstation einen MS Trafo mit 980V-Abgängen eingebaut oder von 400V 
wieder hochgespannt und beim 2..3 km entfernten Verbraucher gabs einen 
zweiten Trafo, der daraus wieder 230/400V gemacht hat. Warum 980V? Damit 
man den normalen 400V-Kram als Leitung verwenden kann, weil das ja alles 
bis 1000V einsetzbar ist.

von Sir S. (sirsydom)


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Ben B. schrieb:
> Das was Du vom EVU ans Haus bekommst ist heute so gut wie immer ein
> TN-C-System.

Quark. Das gilt vielleicht im urbanen Umfeld, aber im ländlichen Raum 
(zumindest Bayern) ist auch heute noch TT auch in Neubaugebeiten eher 
die Regel als die Ausnahme!

Ich hab Neubau 2016

TT-Netz, 4x50mm² NAY2Y Alu-Erdkabel
im HAK 3x63A NH00 (gG)
3x50A SLS Vorzählerabsicherung

von Ralf H. (ralf_h131)


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Bei mir (Ba-Wü, ENBW) liegen in der Strasse 4x200m² Alu und als Abzweig 
ins Haus 4x75mm² Cu. Hausanschlussicherung weiss ich gerade nicht - 
meine aber 3x35A.

Ralf

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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TT-Netze sollten soweit ich weiß in D eigentlich mal auslaufen weil es 
desöfteren Probleme mit der Niederohmigkeit des Betriebserders gibt, 
sich diese Anlagen mit anderen geerdeten Anlagen gegenseitig 
beeinflussen (z.B. Bahnstromnetze) und die Erdleiterströme Korrosion an 
Metallteilen im Boden (z.B. Wasserleitungen) hervorrufen können.

von Sebastian S. (amateur)


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Ich glaube nicht, dass Du mit den Antworten etwas anfangen kannst!

Traditionell wirst Du bei einem Altbau eine viiiiiel kleinere 
Hauptsicherung finden wie in einem Neubau.

Relativ gesehen wirst Du feststellen, dass die Anschlussleistung, pro 
Wohnung, nicht nur ein Bisschen, sondern sehr viel kleiner ist, wie bei 
einem Einfamilienhaus.

Bei uns sind es (3X)125A in einem 49 Wohneinheiten Bau. Man hat mir 
versichert, dass bisher nur ein Stromausfall im ganzen Viertel und 
Baggerführer Willibald, für Dunkelheit gesorgt haben. Aber das Haus ist 
auch von '72. Damals hatte man ganz andere Vorstellungen von 
Gleichzeitigkeit und Stromverbrauch. Wie man auch an der Anzahl an 
verbauten Steckdosen sehen kann.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Sebastian S. schrieb:
> Ich glaube nicht, dass Du mit den Antworten etwas anfangen kannst!
Er fragt ja nur so aus Interesse, nicht mehr und nicht weniger.

Mal den Vergleich zu sehen zwischen verschiedenen VNB und verschiedenen 
Jahrgängen ist ganz  interessant. Ob nun sinnig oder nicht, finde ich 
nebensächlich.

>
> Traditionell wirst Du bei einem Altbau eine viiiiiel kleinere
> Hauptsicherung finden wie in einem Neubau.
Das ist eine Behauptung, der ich überhaupt nicht zustimmen kann.

Hab viele Altbauten EFH, da wurden noch großzügig NH00 63A verbaut.

Heute gibt es im Standard max. 50A, alles drüber kostet. Bei NetzeBW.


>
> Relativ gesehen wirst Du feststellen, dass die Anschlussleistung, pro
> Wohnung, nicht nur ein Bisschen, sondern sehr viel kleiner ist, wie bei
> einem Einfamilienhaus.
Das mag für größere Wohnblöcke tatsächlich stimmen. In Altanlagen gab es 
oft auch keine Sicherungen vor dem Zähler, sondern danach, so 25-35A im 
Regelfall.

>
> Bei uns sind es (3X)125A in einem 49 Wohneinheiten Bau. Man hat mir
> versichert, dass bisher nur ein Stromausfall im ganzen Viertel und
> Baggerführer Willibald, für Dunkelheit gesorgt haben.
Die Summe der Nennströme, der Sicherung zur Kundenanlage gibt ja auch 
nicht automatisch die Hausanschlusssicherung, genausowenig, wie die 
Summe der Nennströme der Hausanschlusssicherungen der Straße, die Größe 
der jeweiligen Abgangssciherungen im Kabelverteiler gibt.

Darum gibt es ja in TAB / TAR entsprechende Textstellen zu 
zustimmungspflichtigen Verbrauchern, max. Schieflast usw.

Und darum geht auch jede neu angemeldete PV-Anlage den Weg über die 
Netzberechnung, bevor diese am HA genehmigt wird.

Alles auf Maximum auslegen funktioniert nicht. Und überall, nur weil man 
entsprechende HA-Sicherungen hat eine Wallbox installieren, das geht 
eben auch nicht.

Sollte aber klar sein!

> Aber das Haus ist
> auch von '72. Damals hatte man ganz andere Vorstellungen von
> Gleichzeitigkeit und Stromverbrauch. Wie man auch an der Anzahl an
> verbauten Steckdosen sehen kann.
Ach mit der Gleichzeitigkeit ist das halt auch immer so eine Sache, 
früher gab es mehr Nachtspeicheröfen, WW-Boiler und Glühbirnen im 
klassischem Sinne.

Heute im "Grundlastbetrieb" braucht ein Gebäude gar nicht so viel. 
Spitzen gibt es wenn die WaMa, der Trockner oder SPM läuft oder wenn es 
im Haus eine Durchlauferhitzer gibt.

Viele Steckdosen automatisch mehr, stimmt also auch nicht Überall.

Jahreszeit, Wetter usw. tun ihr übriges. Man müsste sich mal die 
Auswertung von Lastprofilen anschauen, um eine richtige Aussage treffen 
zu können. Netzbetreiber werden das bei der Auslegung der Netze tun.

Die hier u.a. gezeigten Standardlastprofile von '99: 
https://www.bdew.de/energie/standardlastprofile-strom/ halte ich 
jedenfalls für veraltet.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Ben B. schrieb:
> TT-Netze sollten soweit ich weiß in D eigentlich mal auslaufen weil es
> desöfteren Probleme mit der Niederohmigkeit des Betriebserders gibt,
> sich diese Anlagen mit anderen geerdeten Anlagen gegenseitig
> beeinflussen (z.B. Bahnstromnetze) und die Erdleiterströme Korrosion an
> Metallteilen im Boden (z.B. Wasserleitungen) hervorrufen können.

TT-Systeme gibt es schon noch, z.B. in einigen Teilen vom Bayern, die 
Bayernwerk haben in irgendeiner Veröffentlichung, die ich letztens mal 
in der Hand hatte auf entsprechende Gebiete mit TT hingewiesen.

Ich habe aber auch den Eindruck, das man weitgehend davon wegkommen 
will.

Ein TNC, bei dem jeder Anschlussnehmer den PEN des Netzes stützen muss / 
soll halte ich persönlich auch für besser.

Bei TT, kann durch eine falsche Brücke irgendwo im Netz die Erdung des 
Sternpunktes vom Ortsnetztrafo erfolgen, was Ausgleichsströme usw. zur 
Folge haben kann.

Mir hat das auch mal einer erzählt, da wurde in die NSHVT einer Firma 
eine entsprechende Brücke eingebaut, aus Unwissenheit und das war dann 
die Quelle allen Übels.

Da ist mir ein regelmäßig geerdeter PEN irgendwie sympatischer.

von Paul P. (kater_karlo)


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Für ein E Auto reicht normaler 16A  dicke!!
Du willst doch nicht ständig schnelladen..wozu?
Bei vielen ist die Denke falsch..viele denken wie beim 
Verbrenner..geladen wir wenn der TAnk leer ist..und da ist quatsch..
Es wird NACHgeladen während du auf der Arbeit bist, es wir NACHgeladen, 
wenn du zuhause ankommst etc.
Jemand der laufen komplett volladen muss.. für den ist ein E Auto nicht, 
der sollte auf ein Diesel umsteigen

von Sven L. (sven_rvbg)


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Paul P. schrieb:
> Für ein E Auto reicht normaler 16A  dicke!!
Du meinst aber schon Drehstrom oder?

> Du willst doch nicht ständig schnelladen..wozu?
Ständig nicht, aber wer eine Dicke PV-Anlage daheim hat, der will dann 
laden, wenn der eigene Strom zur Verfügung steht.

> Bei vielen ist die Denke falsch..viele denken wie beim
> Verbrenner..geladen wir wenn der TAnk leer ist..und da ist quatsch..
So denken wahrscheinlich die, die mit dem E-Auto nicht nur zw. Daheim 
und der Arbeit pendeln, sondern auch weitere Strecken fahren und dann 
irgendwo an der Autobahn nachladen müssen.

> Es wird NACHgeladen während du auf der Arbeit bist, es wir NACHgeladen,
> wenn du zuhause ankommst etc.
Für den, wo der AG diesen Luxus bereitstellt, eine tolle Sache, da spart 
man die o.g. PV-Anlage natürlich.

> Jemand der laufen komplett volladen muss.. für den ist ein E Auto nicht,
> der sollte auf ein Diesel umsteigen
Wird ja künftig dank noch höherer Steuern immer unattrakiver einen 
Diesel zu fahren. Kann mich an Zeiten erinnern, da war Diesel DER 
Treibstoff schlechthin.

von michael_ (Gast)


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Sebastian S. schrieb:
> Bei uns sind es (3X)125A in einem 49 Wohneinheiten Bau. Man hat mir
> versichert, dass bisher nur ein Stromausfall im ganzen Viertel und
> Baggerführer Willibald, für Dunkelheit gesorgt haben. Aber das Haus ist
> auch von '72. Damals hatte man ganz andere Vorstellungen von
> Gleichzeitigkeit und Stromverbrauch.

Ist die Frage, wie wird gekocht und Warmwasser gemacht.

Wird mit Gas gekocht und gibt es eine zentrale WW-Versorgung?
Pauschal ist das nicht zu beantworten.

von Roland E. (roland0815)


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3x35A.

von Udo S. (urschmitt)


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Sven L. schrieb:
> Ständig nicht, aber wer eine Dicke PV-Anlage daheim hat, der will dann
> laden, wenn der eigene Strom zur Verfügung steht.

Darf ich dann nur noch Homeoffice machen oder Öffis nutzen.
Denn Tagsüber bin ich ausser am Wochenende normalerweise arbeiten und 
damit ist das Auto NICHT zuhause wenn die PV richtig Energie erzeugt 
(für Physiker umwandelt).

von Eric (Gast)


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Pro Wohneinheit in der Regel 40-60A x Anzahl der Wohnungen pro Wohnhaus 
- allerdings ausserhalb von Industriegebieten nur einphasig.

von Timo N. (tnn85)


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Eric schrieb:
> Pro Wohneinheit in der Regel 40-60A x Anzahl der Wohnungen pro Wohnhaus
> - allerdings ausserhalb von Industriegebieten nur einphasig.

Du meinst es wird mit 40-60A (einphasig) kalkuliert? Also 9,2 bis 13,8 
kW? Das Gebäude wird ja sicher (im Neubau) immer dreiphasig 
angeschlossen und jeder Wohnung stehen (zwecks Herdanschluss) auch die 
drei Phasen zur Verfügung.

Oder sprechen wir hier über Wohngebäude außerhalb Deutschlands?

von Eric (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Das Gebäude wird ja sicher (im Neubau) immer dreiphasig
> angeschlossen und jeder Wohnung stehen (zwecks Herdanschluss) auch die
> drei Phasen zur Verfügung.

Gebaeude werden hier in der Regel immer an das Einphasen-Dreileiternetz 
angeschlossen. Klimaanlagen und Induktionskochfelder haengen dann 
zwischen L1 und L2 (200V) und kleinere Gerete zwischen N und einem L 
(100)

Timo N. schrieb:
> Oder sprechen wir hier über Wohngebäude außerhalb Deutschlands?

Ja. Wir sprechen hier ueber Wohngebaeude und Kleinbetriebe bis ca 100kW 
in Japan. Alles darueber ist auch dreiphasig angeschlossen.

von Blumpf (Gast)


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Wir haben für ein Einfamilienhaus mit Anbau 3x25A Zählervorsicherung. 
Machte man halt so in den 50ern.

Es wurde durch die Ersetzung eines E-Herds durch einen Gasherd zwar 
etwas entschärft, aber wenn der Trockner und ein paar weitere Geräte 
laufen, sollte man sich das Hächseln im Garten gut überlegen.
Denn die Zählervorsicherung ist im verplombten Bereich. Da muss jedesmal 
jemand anrücken, um die Plombe neu dranzumachen.
Daher der Gasherd. Wir hatten ein paar sehr unpraktische "Pizza, 
Waschmaschiene und Gartengeräte" Zwischenfälle, mit dem Gasherd ist das 
jetzt besser.

Inzwischen ist aber ein E-Auto dazugekommen (wird über 10A geladen) und 
eine Luftwärmepumpe für Warmwasser, jetzt wirds wieder knapper.

Wegen einer PV-Anlage wird sowieso alles neu gemacht, dann machen wir 
3x32A, das reicht dann wirklich, auch für 3 E-Autos (3x 3,7kW laden) und 
das Haus.

Das ist eine ganze Reihenhaussiedlung, und die Hausbesitzer erweitern 
einer nach dem anderen. Laut dem Herrn vom EVU ist noch Luft nach oben, 
aber wenn alle nachziehen, müssen sie ein neues Kabel ziehen.

von Timo N. (tnn85)


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Blumpf schrieb:
> Wegen einer PV-Anlage wird sowieso alles neu gemacht, dann machen wir
> 3x32A, das reicht dann wirklich, auch für 3 E-Autos (3x 3,7kW laden) und
> das Haus.

Hm. das ist dann aber ein dürftiger Ausbau. Sind ja nur 22kW insgesamt.
Eine 11kW Wallbox am schaffen und dir bleibt nur 11kW übrig für deine 
Wärmepumpe.
Zwar PV zusätzlich, aber nachts hilft dir das auch nichts.
Geht nicht mehr ? Gerade bei 3 E-Autos hätte ich eher ein bisschen mehr 
gemacht, wenn es sowieso erneuert wird.

von Serge W. (musikfreund)


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1x 25A (EFH im Elsass), Heizung, Warmwasser und Kochen mit Erdgas.

Bisher nie Probleme. Die einzelnen Zimmer sind mit 10A abgesichert.


Grüße, Serge

von Hans_Dampf (Gast)


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3x25A Diazed in schwarzem Bakelit HAK
Erdkabel
Hauptleitung hat der Charakter einer 6qmm Leitung.
EFH
Bayern
Baujahr 1960

Modernisierung ist aber bereits auf der ToDo Liste ;-)

von L. H. (holzkopf)


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EFH (in Bayern), Bj. 1954/1955:

- E-Versorgung war immer per Drehstrom
- Hauptsicherung war/ist immer noch 63A
- Zähler war/ist immer noch Doppeltarif-Zähler (HT/NT)
- FI-Schalter separat für Drehstrom und Lichtstrom
- Max. Sicherungen in beiden Bereichen 16A
- Die drei Phasen-Sicherungen nach dem Zähler waren anfangs 
20A-Sicherungen

- Nach dem Tod meiner Eltern erweiterte ich das EFH auf ca. das 
1,5-fache, um für meine Tante separaten Wohnraum schaffen zu können
- Ihre E-Versorgung lief (mit Zwischenzählern) über den Hauptzähler
- Auch noch längere Zeit über die 20A-Sicherungen nach dem Hauptzähler
- Erst, als ich in der ebenfalls erweiterten Garage auch noch 
MAG-Schweißgerät und div. Maschinen betrieb, "flog" dann mal eine der 
20A-Sicherungen (nach dem Zähler), weshalb ich alle drei auf 25A erhöhte

- Richtiges "Theater" hatte ich immer wieder mal nur mit einer 
230er-Flex (im Lichtstrom-Netz), weil die so einen hohen Anlaufstrom 
"zog", daß 16A-Schmelzsicherungen "flogen".
- Erledigte sich aber durch Einsatz eines trägen 
Schraubsicherungs-Automaten, der nicht nur den hohen Anlaufstrom 
"mitmacht", sondern auch den Strom, den die Flex zieht, wenn sie max. 
belastet wird. Kann bis ca. 17A sein.
- Erledigte das auch so, daß ich diese Flex nur in der Garage oder im 
Keller ans Lichtnetz bzw. den Sicherungs-Automaten anschließe.

- Vor ein paar Jahren "flog" an Weihnachten eine der drei 
25A-Phasensicherungen (nach dem Zähler).
Jedoch keine einzige der nachfolgenden 16A-Sicherungen.
- Ist an sich kein Wunder, weil an Weihnachten natürlich in der Küche 
"herumgefuhrwerkt" wurde. ;)
- Dort sind vorhanden:
a) 4-Platten-E-Herd (hängt am Drehstrom (3x230V))
b) Heißluft-Backofen (hängt am Lichtnetz und somit an einer 
Drehstrom-Phase)
c) Kühlschrank (am Lichtnetz)
d) Toaster (am Lichtnetz)
e) Kontaktgrill (am Lichtnetz)
f) Licht (am Lichtnetz)
g) was-weiß-ich, was damals noch alles gleichzeitig betrieben wurde und 
letztlich dazu führte, daß eine der Phasensicherungen "flog"

Was ich aber weiß ist, daß man den (additiven) 
"Gleichzeitigkeits-Faktor" schon in etwa kennen sollte. :)

Weshalb ich es auch für etwas übertrieben halte, wenn hier teils von 
"Mords-Absicherungen" berichtet wird. ;)
Normalerweise braucht man die in einem EFH nicht. ;)

Was man aber braucht, sind Ersatz-Schmelzsicherungen, um "geflogene" 
Phasensicherungen (nach dem Zähler) erneuern zu können.

Sowas kann vorkommen - ist jedoch eher selten zu erwarten.
Solche Ereignisse kann ich seit 1955 "an einer Hand abzählen".

Wie sowas anderswo mit dem Austausch von Phasensicherungen geregelt ist,
weiß ich nicht.

Bei meinem EVU verhält es sich so, daß sowas kein Problem ist:
Weil prinzipiell ALLES, was NACH dem Hauptzähler angeordnet ist (incl. 
der verplombten Phasen-Sicherungen) Angelegenheit des Stromabnehmers 
ist.

Ein Anruf genügt (auch an Weihnachten), um das EVU darüber zu 
informieren, daß man gezwungen ist, eine Phasen-Sicherung auszuwechseln.
Das wird zur Kenntnis genommen - so ungefähr mit den Worten:
Dann erneuern Sie die Sicherung.
Wir plombieren das dann neu.

Sah eben mal nach:
Die drei Phasen-Sicherungen wurden nicht nachplombiert.
Weiß schon gar nicht mehr genau wie lange die Erneuerung her ist. :)

Etwas anders gelagert mag das alles sein, wenn man ein E-Auto (daheim) 
aufladen können will.
Interessiert mich aber nicht:
Ist für mich irrelevant - auch in der Zukunft.

von Michael M. (Firma: Autotronic) (michael_metzer)


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EFH 3x 63A (43kW)

Ich habe mir von Walther die E-Box mit einer 32A CEE Steckdose (22kW) an 
die Hauswand in der Garageneinfahrt geschraubt. Die brauche ich nicht 
extra anmelden, so wie das bei einer Wallbox der Fall ist, weil ich 
diese auch für Gartenhäcksler oä. benutzen kann.
Da kann ich dann ggf. trotzdem mal das Eine oder Andere Elektroauto mit 
einem 11kW Ziegel, oder mit einer tragbaren 22kW Ladebox von der 
Ladesystemtechnik laden (stufenlos von 4,2 bis 22kW mit Poti 
einstellbar).

Ich bin aber der Meinung, wenn man eine Photovoltaikanlage und ein 
E-Auto besitzt, sollte man überwiegend möglichst nur mit 4,2kW 3-phasig 
(3x6A), oder 1,4kW einphasig (1x6A) laden, damit man keinen Strom aus 
dem Netz dazukaufen muss. Denn wer hat schon eine 22kW 
Photovoltaikanlage auf dem Dach?

von Sven L. (sven_rvbg)


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L. H. schrieb:
> Bei meinem EVU verhält es sich so, daß sowas kein Problem ist:
> Weil prinzipiell ALLES, was NACH dem Hauptzähler angeordnet ist (incl.
> der verplombten Phasen-Sicherungen) Angelegenheit des Stromabnehmers
> ist.

Seit wann wird irgendwas, was nach dem Zähler installiert ist plombiert?

Grundsätzlich ist die Eigentumsgrenze die Abgangsklemme im 
Hausanschlusskasten, trotzdem wird alles wo nicht gezählte Energie 
fließt plombiert.

Es gibt Netzgebiete, da sind auch vor den Zählern NH-Sicherungen 
verbaut, da hat ein Kunde nichts dran zu suchen! Natürlich gibt es Leute 
die dann stolz erzählen, das sie NH-Sicherungen mit zwei Kombizangen 
etc. gezogen haben.

Elektriker die so etwas machen, denen gehört an Ort und Stelle der 
Gesellen- oder Meisterbrief genommen und die Eintragung vom 
Energieversorger entzogen.

Und Kunden die sowas selbst tun, da sollte man zusammen packen und 
wieder gehen.

Es ist immer wieder krass, wenn man sieht, was sich teilweise blutige 
Laien zutrauen, bei Strom recht viel. Bei Gas sind komischerweise alle 
etwas zurückhaltender.

von Serge W. (musikfreund)


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L. H. schrieb:
> Was man aber braucht, sind Ersatz-Schmelzsicherungen, um "geflogene"
> Phasensicherungen (nach dem Zähler) erneuern zu können.
>
> Sowas kann vorkommen - ist jedoch eher selten zu erwarten.
> Solche Ereignisse kann ich seit 1955 "an einer Hand abzählen".

So ist es bei mir auch. Ich habe keinen HAK, sondern die Leitung führt 
vom Dachständer der Freileitung direkt zum Zählerplatz. Dort ist eine(!) 
Diazed Sicherung verbaut vor dem Zähler. Darüber ist so eine Art 
verplombte Kunststoff-Halbkugel (der Kennmelder ist gelb, das waren doch 
25A wenn die Erinnerung stimmt) von der EDF.

Nach dem Zähler habe ich 4x 10A Sicherungen zum selber wechseln. 1x für 
Licht und 3x für die Steckdosen der Zimmer. Davon habe ich auch 5er 
Ersatzpackungen, aber die Sicherungen sind so träge, dass ich bisher 
vielleicht einmal eine tauschen musste, in den letzten 30 Jahren.

Elektroauto ist hier kein Thema. Ich fahre mit LPG, das ist wesentlich 
günstiger.

Grüße, Serge

von Sven L. (sven_rvbg)


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Ein Dachständer ohne Hausanschlusskasten? Ich kenne es so, das der 
Hausanschlusskasten direkt am Dachständerohr befestigt ist, alternativ 
auch ein paar Meter vom Dachständer entfernt, wenn eine DHH davon 
versorgt wurde, aber gar keine Sicherung?

Man bedenke, mit welchen Stärken so eine Freileitung abgesichert ist!

von L. H. (holzkopf)


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Sven L. schrieb:
> L. H. schrieb:
>> Bei meinem EVU verhält es sich so, daß sowas kein Problem ist:
>> Weil prinzipiell ALLES, was NACH dem Hauptzähler angeordnet ist (incl.
>> der verplombten Phasen-Sicherungen) Angelegenheit des Stromabnehmers
>> ist.
>
> Seit wann wird irgendwas, was nach dem Zähler installiert ist plombiert?

Das mag ja evtl. regional unterschiedlich gehandhabt werden oder 
vielleicht auch teils noch aus dem ursprünglichen Bestand stammen.

Bei mir waren/sind jedenfalls die drei gen. 25A-Phasensicherungen 
(normalerweise) verplombt.
Sowie auch die beiden FI-Automaten, die seit 1955 immer noch einwandfrei 
funktionieren. :)


Bzgl. FI mal beiläufig noch ein Rat an Hausbesitzer, die selbst ihre el. 
Anlage weiter ausbauten, wobei meistens die vorhandene (alte) Basis 
weiterhin genutzt wird.

Vor einigen Jahrzehnten reagierte immer wieder der Drehstrom-FI.
Die Ursache war relativ leicht eingrenzbar:
Wenn die Miele-Drehstrom-WAMA lief, reagierte der FI-Automat.

Folglich suchte ich nach einem Fehler in der WAMA.
Obwohl ich immer wieder einen Fehler suchte, fand ich keinen.
Was auch nicht weiter verwunderlich ist, weil die WAMA gar keinen Fehler 
hatte.

Daß ich den Fehler doch noch fand, war reiner Zufall, weil ich die WAMA 
zu Kontrollzwecken immer wieder laufen ließ, nachdem ich zuletzt alle 
Kontakte blank gemacht und mit Säureschutzfett behandelt hatte.
Bei so einem Kontroll-Lauf bewegte ich mich im Keller und hörte dabei 
ein "Spratzeln" in einer Verteilerdose der el. Altanlage.

Öffnete die Verteilerdose und sah mir das dann näher an:
Da lag tatsächlich eine geringfügige Funkenbildung zwischen den 
verschraubten Drähten in der Dose vor.
Nachdem ich die oxydierten Cu-Drähte blank gemacht und mit 
Säureschutzfett behandelt hatte, verschraubte ich sie wieder.
Danach reagierte der FI-Automat nicht mehr, weil das die Ursache war, 
daß er reagierte.

Anschließend brachte ich alle alten Verteilerdosen im Keller "auf 
Vordermann" bzw. ersetzte sie teils auch durch neue, damit sowas nicht 
nochmal vorkommen kann.
Wenn jemand einen Fehler sucht, warum ein FI-Automat reagiert:
Auch an so eine mögliche Fehlerursache denken. :)

von Serge W. (musikfreund)


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Sven L. schrieb:
> Ein Dachständer ohne Hausanschlusskasten? Ich kenne es so, das der
> Hausanschlusskasten direkt am Dachständerohr befestigt ist, alternativ
> auch ein paar Meter vom Dachständer entfernt, wenn eine DHH davon
> versorgt wurde, aber gar keine Sicherung?

Ja, ist wirklich so. In Frankreich sind einige Dinge anders als in DL ;)

von Sven L. (sven_rvbg)


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Serge W. schrieb:
> Ja, ist wirklich so. In Frankreich sind einige Dinge anders als in DL ;)

Ach in Frankreich...

Fand ich damals als Kind ganz spannend, die Installationen in den 
kleinen Orten, egal ob Telecom oder EdF.

von Sven L. (sven_rvbg)


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L. H. schrieb:
> Öffnete die Verteilerdose und sah mir das dann näher an:
> Da lag tatsächlich eine geringfügige Funkenbildung zwischen den
> verschraubten Drähten in der Dose vor.

Ich hatte auch mal eine Altinstallation, Steckdose geht nicht, 
Lügenstift zeigte Spannung an. Gegen Heizungsrohr war auch der Lasttest 
erfilgreich.

Da waren in der Abzweigdose die geschraubten Drähte des PEN im 
Klemmstein oxidiert, die waren aber so fest in der Klemme, das man sie 
nur mit der Zange raus bekam. Glaubt man auch nicht, wenn man es nicht 
gesehen hat.

Klassische Nullung und Schutzklasse I passen nicht gut zusammen!

von ACDC (Gast)


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Serge W. schrieb:
> Elektroauto ist hier kein Thema. Ich fahre mit LPG, das ist wesentlich
> günstiger.

Wenn günstiger das Thema ist.

Dann ist zu Fuss gehn noch billiger.

von L. H. (holzkopf)


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ACDC schrieb:
> Dann ist zu Fuss gehn noch billiger.

Ob Du es glaubst oder nicht:
Manche Leute brauchen (zwingend) Autos. :D

von Matthias S. (da_user)


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Sven L. schrieb:
> Seit wann wird irgendwas, was nach dem Zähler installiert ist plombiert?
>
> Grundsätzlich ist die Eigentumsgrenze die Abgangsklemme im
> Hausanschlusskasten, trotzdem wird alles wo nicht gezählte Energie
> fließt plombiert.

Bei uns ist der komplette Wärmestrom für die Wärmepumpe plombiert.

Doof, kann ich kein Schütz einbauen, dass den Rest des Hauses bei NT auf 
den Wärmestrom rüberschaltet...

von Sven L. (sven_rvbg)


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Matthias S. schrieb:
> Bei uns ist der komplette Wärmestrom für die Wärmepumpe plombiert.
Hab ich so in Elektrowärmeanlagen auch noch nie gesehen!

Dann müsste man ja konsquenter Weise auch die Wärmepumpeselbst und 
irgendwelche Heizstäbe plombieren.

>
> Doof, kann ich kein Schütz einbauen, dass den Rest des Hauses bei NT auf
> den Wärmestrom rüberschaltet...

Naja, irgendwann kommt sowas raus, wenn mal dem Versorger die 
Zählerstände nicht mehr plausibel sind oder so. Dann lässt der 
ahnungslose Dritte den Onkel vom Netzbetreiber ins Haus und paar Foto's 
später...

Ich glaub nicht mal das man eine Anzeige bekommt, erstmal wird der 
Zähler zum "normalen" umgestuft werden und dann wird man ordentlich 
nachzahlen dürfen.

von Serge W. (musikfreund)


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Sven L. schrieb:
> Naja, irgendwann kommt sowas raus, wenn mal dem Versorger die
> Zählerstände nicht mehr plausibel sind oder so.


So ist es. Zumindest in Frankreich sind die da sehr streng. Ich bekomme 
1x pro Jahr eine Karte um den Zählerstand selber auszufüllen, ist aber 
kein Muss. Wenn ich nichts ausfülle, wird der Verbrauch geschätzt.

Ach so, auch eine französische Besonderheit: Ich zahle keine monatlichen 
Beiträge an den Energieversorger, sondern die EDF schickt mir 1x pro 
Jahr eine Rechnung über etwa 800 Euro für meinen Jahresverbrauch.

Strom ist in Europa aber auch scheiße teuer, wenn man das mit den USA 
vergleicht... wir zahlen 30ct/kWh, die Amis 6ct :/


Grüße, Serge

von Timo N. (tnn85)


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Matthias S. schrieb:
> Bei uns ist der komplette Wärmestrom für die Wärmepumpe plombiert.
>
> Doof, kann ich kein Schütz einbauen, dass den Rest des Hauses bei NT auf
> den Wärmestrom rüberschaltet...

Wir hatten die Überlegung für ein vermieteten Neubau 2016 für die 
Wärmepumpe einen eigenen Stromkreis / Zähler im Zählerkasten 
unterzubringen. Allerdings war wegen PV-Anlage (separater 
Erzeugungszähler wegen Volleinspeisung) kein Platz mehr bzw. es hätte 
ein größerer Zählerschrank angeschafft werden müssen. Ich hab mir damals 
die Tarife angeschaut.
Für mich mich als Vermieter könnte es sowieso egal sein, dass der Mieter 
etwas mehr zahlt wenn er nur einen Stromtarif wählen kann, aber ich 
wollte es trotzdem wissen.

Letztendlich kam bei der Recherche raus, dass der Wärmestrom im 
Arbeitspreis zwar minimal günstiger ist (im Vergleich zum Standardtarif 
beim gleichen Anbieter), aber durch die zusätzliche Grundgebühr, 
Messkosten etc wäre der zusätzliche Tarif für die Mieter teurer. 
Wärmestrom lohnte sich zumindest damals nur für Häuser, bei denen der 
Verbrauch sehr hoch ist. Noch dazu bieten solche Tarife nur wenige 
Anbieter überhaupt an. Weiß nicht ob sich das geändert hat, aber ich 
fand es eine große Verarsche.
Wenn die 20 Jahre Einspeisevergütung der PV zu Ende sind, hänge ich die 
PV vielleicht an den Allgemeinstrom und der Mieter kann so etwas sparen. 
Dann wäre auch wieder ein Zählerplatz frei.

von Timo N. (tnn85)


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Serge W. schrieb:
> Strom ist in Europa aber auch scheiße teuer, wenn man das mit den USA
> vergleicht... wir zahlen 30ct/kWh, die Amis 6ct :/

Glaub das kann man nicht verallgemeinern. Hab schon YT-Videos gesehen, 
wo einer aus Kalifornien von 40-50 Cent sprach. Allerdings war das der 
Tarif zu einer bestimmten Jahreszeit (ich meine im Sommer).
Da meines Wissens die Netze in den USA nicht verbunden sind wie in 
Europa, sind sie bei der Tarifsauswahl auch eingeschränkt.

von Carsten W. (eagle38106)


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In Braunschweig:

3x35²mm ALU Zuleitung
3x80A NH-00 im HAK
3x63A SLS vorm Zähler

von Serge W. (musikfreund)


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Timo N. schrieb:
> Wärmestrom lohnte sich zumindest damals nur für Häuser, bei denen der
> Verbrauch sehr hoch ist.

Isr hier in FR nicht anders. "Nachtstrom" kostet mittlerweile und dank 
dem ganzen Klimagedöns etc.. gerade mal einen Cent weniger als 
Normaltarif. Das lohnt sich also nicht mehr.

Ich kenne Leute, die noch mit Speicherheizungen leben und das ist 
wirklich teuer geworden. Dagegen ist Gas bei uns in Frankreich sehr 
günstig, weshalb auch kaum wer einen elektrischen Herd hat. In DL ist 
das eher exotisch, ich weiss dass Rufus (Mod) auch bekennender Gaskocher 
war, aber ist eben selten.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Serge W. schrieb:
> Ich kenne Leute, die noch mit Speicherheizungen leben und das ist
> wirklich teuer geworden. Dagegen ist Gas bei uns in Frankreich sehr
> günstig, weshalb auch kaum wer einen elektrischen Herd hat. In DL ist
> das eher exotisch, ich weiss dass Rufus (Mod) auch bekennender Gaskocher
> war, aber ist eben selten.

Hatte ich während dem Studium auch, die ganze Wohnung lief auf einer 16A 
Sicherung und gekocht wurde mit Gas, hat auch geklappt. Von den 10 
Schmelzsicherungen die ich beim Einzug vorsorglich gekauft hatte, 
blieben am Ende auch noch 9 übrig, geht alles wenn man sein Hirn nicht 
komplett abschaltet. Auch das Kochen auf dem Gasherd fand ich recht 
angenehm, nur die Reinigung war ein Krampf, da ist ein Ceranfeld 
deutlich einfacher.

von Serge W. (musikfreund)


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Tim T. schrieb:
> Von den 10
> Schmelzsicherungen die ich beim Einzug vorsorglich gekauft hatte,
> blieben am Ende auch noch 9 übrig, geht alles wenn man sein Hirn nicht
> komplett abschaltet.

Genau so ist es!

Btw. ich finde das Forum hier echt klasse! Wo sonst könnte ich darüber 
reden, mit wieviel Ampere mein Haus abgesichert ist ;) Das war jetzt 
keine Ironie, sondern ehrlich. Die meisten meiner Mitmenschen wissen 
noch nicht einmal, was Ampere bedeutet und erst recht nicht, was sie für 
einen Hausanschluss haben. Wir Elektrofreaks haben wohl einen anderen 
Blick auf Dinge, die sonst keinem auffallen (ich merke das im Urlaub 
immer).

Schönen Abend, Serge

von Sven L. (sven_rvbg)


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Zeig mir Deinen Verteiler und ich sag Dir wer Du bist ;)

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Sven L. schrieb:
> Zeig mir Deinen Verteiler und ich sag Dir wer Du bist ;)

Nicht meiner aber ich konnte einfach nicht widerstehen^^

von Mike J. (linuxmint_user)


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Tim T. schrieb:
> Nicht meiner aber ich konnte einfach nicht widerstehen^^

Naja, es gibt eine Erdung, er hat sich die Steckdose gespart, der Aduino 
2560 steuert ein paar Relais und das Ganze auf einer Pertinax-Platte.
Ist das da unten eine Ziege ... ?

Scheint eine Stall-Steuerung zu sein.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Mike J. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Nicht meiner aber ich konnte einfach nicht widerstehen^^
>
> Naja, es gibt eine Erdung, er hat sich die Steckdose gespart, der Aduino
> 2560 steuert ein paar Relais und das Ganze auf einer Pertinax-Platte.
> Ist das da unten eine Ziege ... ?
>
> Scheint eine Stall-Steuerung zu sein.

Jop, war vor einem Jahr mal hier im Forum für eine Stallsteuerung: 
Beitrag "Arduino Mega für Programm nicht richtig aus"

von hinz (Gast)


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Tim T. schrieb:
> Mike J. schrieb:
>> Tim T. schrieb:
>>> Nicht meiner aber ich konnte einfach nicht widerstehen^^
>>
>> Naja, es gibt eine Erdung, er hat sich die Steckdose gespart, der Aduino
>> 2560 steuert ein paar Relais und das Ganze auf einer Pertinax-Platte.
>> Ist das da unten eine Ziege ... ?
>>
>> Scheint eine Stall-Steuerung zu sein.
>
> Jop, war vor einem Jahr mal hier im Forum für eine Stallsteuerung:
> Beitrag "Arduino Mega für Programm nicht richtig aus"

Da hat wohl einer nicht alle Ziegen im Stall.

von hinz (Gast)


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Serge W. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Von den 10
>> Schmelzsicherungen die ich beim Einzug vorsorglich gekauft hatte,
>> blieben am Ende auch noch 9 übrig, geht alles wenn man sein Hirn nicht
>> komplett abschaltet.
>
> Genau so ist es!
>
> Btw. ich finde das Forum hier echt klasse! Wo sonst könnte ich darüber
> reden, mit wieviel Ampere mein Haus abgesichert ist ;) Das war jetzt
> keine Ironie, sondern ehrlich. Die meisten meiner Mitmenschen wissen
> noch nicht einmal, was Ampere bedeutet und erst recht nicht, was sie für
> einen Hausanschluss haben. Wir Elektrofreaks haben wohl einen anderen
> Blick auf Dinge, die sonst keinem auffallen (ich merke das im Urlaub
> immer).

Ich hab in meinen Haus in der Franche-Comté 3*16A (9kVA), was aber als 
sehr ungewöhnlich angesehen wird. Ich wollte unbedingt richtigen 
Drehstrom mit 400V, keinen einphasig gespeisten FU, für ein paar 
Maschinen.

von L. H. (holzkopf)


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Serge W. schrieb:
> Strom ist in Europa aber auch scheiße teuer, wenn man das mit den USA
> vergleicht... wir zahlen 30ct/kWh, die Amis 6ct :/

Halte ich für etwas weit hergeholt, Preise der Amis mit denen in Europa 
zu vergleichen.

Wundert mich auch etwas, daß Du für F 30Ct/kWh nennst:
Habe da andere Zahlen in meinem holzkopf:
D ca. 30 und F ca. nur die Hälfte davon.
Stimmt das nicht?

Serge W. schrieb:
> Isr hier in FR nicht anders. "Nachtstrom" kostet mittlerweile und dank
> dem ganzen Klimagedöns etc.. gerade mal einen Cent weniger als
> Normaltarif. Das lohnt sich also nicht mehr.

Das ist allerdings schon heftig und wundert mich.
Ursprünglich war der NT ja dafür gedacht, daß Kraftwerke nachts nicht 
sehr "zurückgefahren" werden müssen.
M.W. basiert die Stromversorgung in F weitestgehend auf AKW und ist 
deshalb auch erheblich preisgünstiger als in D.
Stimmt das nicht?
>
> Ich kenne Leute, die noch mit Speicherheizungen leben und das ist
> wirklich teuer geworden. Dagegen ist Gas bei uns in Frankreich sehr
> günstig, weshalb auch kaum wer einen elektrischen Herd hat. In DL ist
> das eher exotisch, ich weiss dass Rufus (Mod) auch bekennender Gaskocher
> war, aber ist eben selten.

Wenn das mit dem ganzen Klimagedöns noch exzessiv weitergeht, werden wir 
noch ganz andere Zeiten erleben:
Die fraktionierte Destillation von Erdöl wird weitestgehend unverändert 
bleiben, weil nur "Traumtänzer" in ihrer völlig absurden 
Vorstellungswelt leben, daß Verbrennungsmotoren alsbald weltweit 
"beendet" sein würden.

Was geschieht, wenn keine Großdiesel-Motoren in Schiffen mehr laufen, 
zeigt sich dank des Coronavirus annähernd recht deutlich:
Die weltweit vernetzte Wirtschaft würde ohne Dieselmotoren sofort 
"zusammenbrechen".
Traumtänzer können sowas aber anscheinend nicht antizipieren und reden 
stattdessen nur Müll daher.

Weiterhin wird wohl Erdöl destilliert werden müssen, wobei aber auch 
zwangsläufig (in den obersten Fraktionen) Gas erzeugt wird, das ja auch 
irgendwie und irgendwo verkauft werden muß.

Es war bereits in den 1980er- bis 1990er-Jahren ein Phänomen, daß in 
nahezu allen südeuropäischen Ländern der Energiebedarf hauptsächlich 
durch Flaschen-Gas und nicht durch Strom "abgedeckt" wurde.
War damals vielleicht auch dem "geschuldet", daß die Stromnetze recht 
mickrig waren.

Wie sich das heute verhält, weiß ich nicht.
Ich weiß nur, daß die Saudis und Russland entschlossen sind, die USA 
locker bzgl. ihrer Schieferölproduktion "an die Wand drücken" können.
So lange bis die Ami-Unternehmen pleite sind.

Die Motivation dazu mag bei den Saudis und Russland unterschiedlicher 
Art sein.
Kann mir die von Russland eher vorstellen:
Welcher Ami-Präsident auch immer sich einbildet, er könnte Russland mit 
Sanktionen beeindrucken oder davon abhalten, die Nord-Stream-Pipeline 
weiterzubauen usw. usw., dürfte damit gründlich "schiefgewickelt" sein.

Nur ein Vollidiot kann davon träumen, daß er gegen Russland "den 
längeren Atem" hätte, zumal es sich dabei um eine mindestens 
gleichwertige Atom-Macht handelt:
https://www.baks.bund.de/sites/baks010/files/2015_ausgabe_2_thesenpapier_sicherheitspolitik.pdf

Egal. Alles kann sich jederzeit ändern.

Der Ölpreis ist momentan "im freien Fall", und damit auch der daran 
gekoppelte Flaschen-Gas-Preis.
Kann Endverbrauchern nur nützlich sein. ;)

von hinz (Gast)


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L. H. schrieb:

> Wundert mich auch etwas, daß Du für F 30Ct/kWh nennst:
> Habe da andere Zahlen in meinem holzkopf:
> D ca. 30 und F ca. nur die Hälfte davon.
> Stimmt das nicht?

30ct/kWh kommt in Frankreich gut hin.



> M.W. basiert die Stromversorgung in F weitestgehend auf AKW und ist
> deshalb auch erheblich preisgünstiger als in D.
> Stimmt das nicht?

Atomstrom ist nicht billig, er ist teurer als die meisten anderen.



> Wenn das mit dem ganzen Klimagedöns noch exzessiv weitergeht, werden wir
> noch ganz andere Zeiten erleben:

Ziemlich paranoid.

von L. H. (holzkopf)


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von hinz (Gast)


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L. H. schrieb:
> hinz schrieb:
>> 30ct/kWh kommt in Frankreich gut hin.
>
> Im Juli 2019 veröffentlicht:
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197196/umfrage/elektrizitaetspreise-ausgewaehlter-europaeischer-laender/

Um meine eigene Stromrechnung zu lesen brauch ich mich nicht extra zu 
registrieren.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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L. H. schrieb:
> hinz schrieb:
>> 30ct/kWh kommt in Frankreich gut hin.
>
> Im Juli 2019 veröffentlicht:
> 
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197196/umfrage/elektrizitaetspreise-ausgewaehlter-europaeischer-laender/

Naja, ich hab auch lieber öffentlich zugängliche Daten:

https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Electricity_price_statistics/de

Und da sieht es bei Frankreich ganz human aus 17,65 ct/kWh im Vergleich 
zu Deutschland mit 30,88 ct/kWh...

von hinz (Gast)


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Tim T. schrieb:
> Und da sieht es bei Frankreich ganz human aus 17,65 ct/kWh im Vergleich
> zu Deutschland mit 30,88 ct/kWh...

Die haben Humbug gerechnet.

https://www.kelwatt.fr/prix/tarif-bleu-edf

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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hinz schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Und da sieht es bei Frankreich ganz human aus 17,65 ct/kWh im Vergleich
>> zu Deutschland mit 30,88 ct/kWh...
>
> Die haben Humbug gerechnet.
>
> https://www.kelwatt.fr/prix/tarif-bleu-edf

In wie fern? 0.1587 € pro kWh im Basistarif + ca. 0.05 € pro kWh für den 
Zähler/Grundpreis. Ok sind dann ca. 21 ct aber immernoch deutlich 
weniger als 30 ct. Die Zahlen oben sind aber auch von 2019...

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Tim T. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Tim T. schrieb:
>>> Und da sieht es bei Frankreich ganz human aus 17,65 ct/kWh im Vergleich
>>> zu Deutschland mit 30,88 ct/kWh...
>>
>> Die haben Humbug gerechnet.
>>
>> https://www.kelwatt.fr/prix/tarif-bleu-edf
>
> In wie fern? 0.1587 € pro kWh im Basistarif + ca. 0.05 € pro kWh für den
> Zähler/Grundpreis. Ok sind dann ca. 21 ct aber immernoch deutlich
> weniger als 30 ct. Die Zahlen oben sind aber auch von 2019...

Du gehst von sehr hohem Verbrauch aus, der ist in Frankreich nur üblich 
wenn elektrisch geheizt wird.

von Timo N. (tnn85)


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hinz schrieb:
> Du gehst von sehr hohem Verbrauch aus, der ist in Frankreich nur üblich
> wenn elektrisch geheizt wird.

Ich weiß nicht ob er meint, dass in DE bei den 30 Cent/kwh der 
Grundpreis auch schon enthalten ist. Jedenfalls müsste man den in DE 
auch noch hinzurechnen.

Deine Quelle beweist eher, dass es in Frankreich günstiger ist als das 
Gegenteil. Oder habe ich mich da verkuckt? Ich lese auch nur 0.1587 € 
pro kWh.

Allerdings ist Atomstrom niemals günstiger als heutige Erneuerbare, wenn 
man auch die Entsorgung etc mit reinrechnet. Bin jetzt kein Atomgegner 
oder so, aber die Endlagerung und den Rückbau müsste man erst mal mit 
reinrechnen.

Außerdem glaube ich auch, dass in DE beim EEG viele Fehler gemacht 
wurden und sich nun gerade Eigenheimbesitzer über die verdammt lukrative 
Förderung aka Einspeisevergütung freuen. Mieter haben von der 
Energiewende bzw. dem EEG aktuell überhaupt nichts und zahlen leider nur 
für die Investitionen derer, die sich eine PV-Anlage hinstellen über die 
hohe EEG-Umlage.

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Timo N. schrieb:
> Ich lese auch nur 0.1587 €
> pro kWh.

Plus die Grundkosten, und die sind bei gleicher Zählervorsicherung in 
Frankreich erheblich höher als in Deutschland.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Timo N. schrieb:
> Allerdings ist Atomstrom niemals günstiger als heutige Erneuerbare, wenn
> man auch die Entsorgung etc mit reinrechnet. Bin jetzt kein Atomgegner
> oder so, aber die Endlagerung und den Rückbau müsste man erst mal mit
> reinrechnen.

Ist ja auch absolut nicht relevant, bei 7 ct pro kWh Erzeugungskosten 
ist gerade das der Bereich der am wenigsten an der Preisgestaltung 
ändert. Aber wenn man dann jeweils nochmal den gleichen Betrag als 
Netzentgelt und EEG-Umlage draufpackt und anschließend mit ca. 10 ct 
besteuert, wirds echt lächerlich.

von Badener (Gast)


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Südbaden
EFH Baujahr 1998
HAK 3x100A (abgesichert 3x 63A) laut Rechnung Versorger.

von Manuel X. (vophatec)


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Sven L. schrieb:
> 100 oder 160A im EFH hab ich noch nie gesehn.

meld

Hier.

3x100A (62kW)

Standard wäre aber eigentlich 22kW (3x35A) bzw 31kW (3x50A).
Die 62kW haben allerdings auch knapp 1000EUR Aufpreis gekostet.

von Manuel X. (vophatec)


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Matthias S. schrieb:
> Andre schrieb:
>> Insgesamt finde ich das sehr knapp bemessen. Dazu kommt noch, dass der
>> Herd mit 3x16A abgesichert ist aber kein Drehstrom anliegt...
>
> Mich wunderts, dass da noch keiner drauf angesprungen ist, das ist
> nämlich eigentlich brandgefährlich, da der N der Herdleitung so 3x16A
> aushalten muss...

Ist dem so ja? Ich empfehle einfach mal ein paar Dreiecke zu Zeichnen, 
dann wird vielleicht vieles klarer ;)

von hinz (Gast)


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Manuel X. schrieb:
> Sven L. schrieb:
>> 100 oder 160A im EFH hab ich noch nie gesehn.
>
> meld
>
> Hier.
>
> 3x100A (62kW)
>
> Standard wäre aber eigentlich 22kW (3x35A) bzw 31kW (3x50A).
> Die 62kW haben allerdings auch knapp 1000EUR Aufpreis gekostet.

Und weshalb eine so hohe Anschlussleistung?

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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Manuel X. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Andre schrieb:
>>> Insgesamt finde ich das sehr knapp bemessen. Dazu kommt noch, dass der
>>> Herd mit 3x16A abgesichert ist aber kein Drehstrom anliegt...
>>
>> Mich wunderts, dass da noch keiner drauf angesprungen ist, das ist
>> nämlich eigentlich brandgefährlich, da der N der Herdleitung so 3x16A
>> aushalten muss...
>
> Ist dem so ja? Ich empfehle einfach mal ein paar Dreiecke zu Zeichnen,
> dann wird vielleicht vieles klarer ;)

Und ich empfehle mal genau die Aussage zu lesen, 3x16A aber kein 
DREHSTROM. Also verschiebt sich der Sternpunkt wohin? Und wer muss das 
dann wieder ausgleichen, genau der Neutralleiter...

von ACDC (Gast)


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Tim T. schrieb:
> Und ich empfehle mal genau die Aussage zu lesen, 3x16A aber kein
> DREHSTROM. Also verschiebt sich der Sternpunkt wohin? Und wer muss das
> dann wieder ausgleichen, genau der Neutralleiter...

Der Sternpunkt bleibt dort wo er ist.

Der Strom im N kann höchstens so hoch wie der höchste Aussenleiterstrom 
werden.

Aber jetzt wird es spannend.

von ACDC (Gast)


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Tim T. schrieb:
> Und ich empfehle mal genau die Aussage zu lesen,

Hast Recht.

Angeblich 1 Phasig.

Kann ich aber nicht glauben.

von Sven L. (sven_rvbg)


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hinz schrieb:
> Und weshalb eine so hohe Anschlussleistung?

Frag ich mich gerade auch... Fette PV-Anlage auf dem Dach und auf dem 
Nebengebäude?

von hinz (Gast)


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ACDC schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Und ich empfehle mal genau die Aussage zu lesen, 3x16A aber kein
>> DREHSTROM. Also verschiebt sich der Sternpunkt wohin? Und wer muss das
>> dann wieder ausgleichen, genau der Neutralleiter...
>
> Der Sternpunkt bleibt dort wo er ist.
>
> Der Strom im N kann höchstens so hoch wie der höchste Aussenleiterstrom
> werden.
>
> Aber jetzt wird es spannend.

Weil auch du nicht bemerkt hast, dass gar kein Drehstrom vorhanden ist.

von hinz (Gast)


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ACDC schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Und ich empfehle mal genau die Aussage zu lesen,
>
> Hast Recht.
>
> Angeblich 1 Phasig.
>
> Kann ich aber nicht glauben.

So nen Murks hab ich schon mehr als einmal gesehen.

von Arno (Gast)


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Tim T. schrieb:
> Timo N. schrieb:
>> Allerdings ist Atomstrom niemals günstiger als heutige Erneuerbare, wenn
>> man auch die Entsorgung etc mit reinrechnet. Bin jetzt kein Atomgegner
>> oder so, aber die Endlagerung und den Rückbau müsste man erst mal mit
>> reinrechnen.
>
> Ist ja auch absolut nicht relevant, bei 7 ct pro kWh Erzeugungskosten
> ist gerade das der Bereich der am wenigsten an der Preisgestaltung
> ändert. Aber wenn man dann jeweils nochmal den gleichen Betrag als
> Netzentgelt und EEG-Umlage draufpackt und anschließend mit ca. 10 ct
> besteuert, wirds echt lächerlich.

Ist halt immer die Frage, welche Dinge man als Staat wohin besteuert. 
Frankreich hat wohl hohe Kosten zur Förderung der Atomkraft im 
allgemeinen Haushalt, Deutschland hohe Kosten zur Förderung der 
Erneuerbaren direkt auf den Strompreis der Kleinverbraucher.

ACDC schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Und ich empfehle mal genau die Aussage zu lesen,
>
> Hast Recht.
>
> Angeblich 1 Phasig.
>
> Kann ich aber nicht glauben.

Nicht unüblich. Ich hab bei meiner Wohnungssuche vor fünf Jahren zwei 
Wohnungen gesehen, die so ausgestattet waren. Und der Rest hatte - wie 
in meiner alten Wohnung - 1x20A-1x25A für den Herd, oft als H-Automat.

MfG, Arno

von ACDC (Gast)


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Arno schrieb:
> Nicht unüblich. Ich hab bei meiner Wohnungssuche vor fünf Jahren zwei
> Wohnungen gesehen, die so ausgestattet waren. Und der Rest hatte - wie
> in meiner alten Wohnung - 1x20A-1x25A für den Herd, oft als H-Automat.

Ja, so ein Herd zieht ja nicht über Stunden 3 x16A.

unseren können wir für ein Festtagsmahl aber schon zu 3,1 + 3,1 + 2,2kW 
dauerhaft zwingen.

Wären dann auch immerhin 35A auf dem N.

Egal, solche Intallation werden früher oder später aussterben und beim 
E-Mobil spielen die keine Rolle.

von Tim T. (tim_taylor) Benutzerseite


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ACDC schrieb:
> Arno schrieb:
>> Nicht unüblich. Ich hab bei meiner Wohnungssuche vor fünf Jahren zwei
>> Wohnungen gesehen, die so ausgestattet waren. Und der Rest hatte - wie
>> in meiner alten Wohnung - 1x20A-1x25A für den Herd, oft als H-Automat.
>
> Ja, so ein Herd zieht ja nicht über Stunden 3 x16A.
>
> unseren können wir für ein Festtagsmahl aber schon zu 3,1 + 3,1 + 2,2kW
> dauerhaft zwingen.
>
> Wären dann auch immerhin 35A auf dem N.
>
> Egal, solche Intallation werden früher oder später aussterben und beim
> E-Mobil spielen die keine Rolle.

Hatte auch mal so einen Fall, bin dann dazu übergegangen einen der drei 
Leiter als zusätzlichen Neutralleiter zu missbrauchen. Gefiel mir zwar 
nicht aber als Übergangslösung hatte ich nichts besseres.

von Matthias S. (da_user)


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Sven L. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Bei uns ist der komplette Wärmestrom für die Wärmepumpe plombiert.
> Hab ich so in Elektrowärmeanlagen auch noch nie gesehen!
>
> Dann müsste man ja konsquenter Weise auch die Wärmepumpeselbst und
> irgendwelche Heizstäbe plombieren.

Eigentlich schon, aber das ist so nicht gemacht.
Ich hätte allerdings im Bad zwei Steckdosen die auf Wärmestrom laufen, 
die waren wohl für einen Badheizkörper vorgesehen.

Sven L. schrieb:
> Dann lässt der
> ahnungslose Dritte den Onkel vom Netzbetreiber ins Haus und paar Foto's
> später...

Eigentum. Du hat kein Dritter irgendjemand unbekanntes ins Haus zu 
lassen.
Aber ich kann dich beruhigen: man spinnt ja nur mal so rum, weil wie du 
schon sagst: rauskommen tut sowas früher oder später...

Timo N. schrieb:
> Wir hatten die Überlegung für ein vermieteten Neubau 2016 für die
> [...]
> fand es eine große Verarsche.

Wir haben die Bude gekauft, sind also für die Ausführung der 
Installation nicht verantwortlich.
Mein Gefühl ist allerdings auch, dass man sich da nicht wirklich etwas 
spart, dazu ist die Preisdifferenz zu gering. Der Doppeltarif wird 
sowieso nur von dem mit dem Netzbetreiber verkuppelten Stromanbieter 
angeboten, Preiskampf ist da also auch nicht.
Und dann gibt (bzw. gabs) für die Warmwasseraufbereitung auch noch eine 
Sperrzeit tagsüber, so dass die nur Nachts zum NT läuft. Den größten 
Wärmehub nochmal vergrößern, damit man sich ~2ct/kWh spart aber ein 
einen guten Schwung mehr braucht weil die Effizienz gerade im Winter 
richtig in den Keller geht...
Das ist dann irgendwie "sparen, sparen, sparen, koste es was es wolle".

Allerdings habe ich da auch schon etwas Monitoring angedacht, dann kann 
man hier evtl. etwas optimieren.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Matthias S. schrieb:
> Eigentum. Du hat kein Dritter irgendjemand unbekanntes ins Haus zu
> lassen.
Es war so gemeint, das die Frau Gemahlin den Monteur vom Netzbereiber 
ins Haus lässt..

> Aber ich kann dich beruhigen: man spinnt ja nur mal so rum, weil wie du
> schon sagst: rauskommen tut sowas früher oder später...
Das war auch keine Unterstellung, nur der Hinweis für die Leute, die 
gleich überlegt haben, wo sie schnell einen Schütz bestellen können.

von Arno (Gast)


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ACDC schrieb:
> Arno schrieb:
>> Nicht unüblich. Ich hab bei meiner Wohnungssuche vor fünf Jahren zwei
>> Wohnungen gesehen, die so ausgestattet waren. [3x16A einphasiger
>> Herdanschluss mit gemeinsamem N-Leiter]
>
> Ja, so ein Herd zieht ja nicht über Stunden 3 x16A.

Nicht dass ich falsch verstanden werde: Legal oder gut ist es nicht, nur 
(leider) durchaus üblich.

MfG, Arno

von Matthias S. (da_user)


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Sven L. schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Eigentum. Du hat kein Dritter irgendjemand unbekanntes ins Haus zu
>> lassen.
> Es war so gemeint, das die Frau Gemahlin den Monteur vom Netzbereiber
> ins Haus lässt..

Stimmt, ich sollte da mal etwas Panik machen, so von wegen betrügerische 
Stromableser & Co. Dann bekommt der hoffentlich im besten Fall die Tür 
auf die Nase geknallt.

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