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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fahrstuhl für Spielzeug Parkhaus


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von Jan (Gast)


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Hallo,

mein Sohn hat zu Weihnachten ein Spielzeug Parkhaus aus Holz geschenkt 
bekommen. Die Hebevorrichtung für den vorhandenen Fahrstuhl ist 
allerdings ziemlich bescheiden und nicht unbedingt für Kinderhände 
geeignet. Zudem ist schon mehrmals das Band gerissen, welches den 
Fahrstuhl hebt.

Nun ist es mein Plan das Ganze elektronisch zu lösen. Ein Motor soll 
eine Spindel bewegen, auf die sich das Seil des Fahrstuhls aufwickelt. 
Da der Fahrstuhl relativ lose in seinem Schacht hängt habe ich überlegt 
anstelle von Endschaltern mit einem Abstandssensor die Position des 
Fahrstuhls zu erfassen. Endschalter wären ggf. einfacher, aber dass 
diese zuverlässig angefahren werden ist nicht so einfach 
sicherzustellen. Weiterhin soll es eine Taste für jede Etage geben. 
Werden die entsprechenden Tasten gedrückt, fährt der Fahrstuhl auf die 
Etage, die der Taste zugeordnet ist.

Ich habe bereits einen Probeaufbau mit Lego Mindstorms gemacht. Damit 
lässt sich das Ganze realisieren. Da das Lego Mindstorms aber nicht 
dauerhaft dafür geeignet ist, überlege ich welche Komponenten ich 
benötige, um mein Projekt mit möglichst geringem Aufwand und Kosten zu 
realisieren.

Der Fahrstuhlschacht ist etwa 10 x 10 cm groß und 30 bis 40 cm hoch. Der 
Fahrstuhl (ebenso aus Holz) hängt einfach ein einem Band an einer 
Spindel. Auf den Etagen gibt es Öffnungen Durch welche Spielzeug-Autos 
in den Fahrstuhl ein und aus fahren können. Im oberen Berich des 
Fahrstuhlschachtes ist genügend Platz für einen Motor und ein paar 
Elektronik-Komponenten. Ich würde gerne Handelsübliche Batterien als 
Energiequelle verwenden.

Meine Fragen wären nun:

- Benötige ich überhaupt einen Mikrocontroller, oder kann ich mein 
Vorhaben auch ohne Software lösen (ich bin Softwareentwickler und komme 
daher schnell auf eine Software-Lösung die aber eventuell over 
engineered ist)?
- Welchen Motor nimmt man am besten für ein solches Projekt?
- Gibt es günstige Abstandssensoren oder hat jemand noch andere Ideen 
für die Erfassung der Fahrstuhlposition?
- Falls ein Mikrocontroller zur Anwendung kommt, was wäre da eine gute 
Wahl? Ist ein Adruino Nano bereits zu groß?
- Benötige ich einen Motorcontroller oder lässt sich der Motor auch 
direkt vom Mikrocontroller ansteuern?

Leider habe ich bislang noch kein vergleichbares Projekt umgesetzt und 
relativ unerfahren. Ich kann aber ganz passabel Löten und habe auch 
entsprechendes Equipment.

Vielen Dank schon mal für Ideen und Anregungen.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Hm - wie alt ist der liebe Kleine denn? Ist so eine Automatik passend?

Ich würde mir vom Sperrmüll einen Drucker besorgen und die Mimik vom 
Papiereinzug/Transport umfunktionieren. Kleiner DC-Motor mit passender 
Untersetzung und vor allem eine Encoderscheibe auf der Motorwelle. Somit 
hast du jederzeit die Ist-Position und kannst damit die Etagen anfahren. 
Kleiner Motortreiber dazu, der Rest ist Software.

von HBose (Gast)


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Hallo,

ich würde eine 8mm Trapezgewindespindel incl. Mutter nehmen. Dazu ein 
kleiner Schrittmotor. Kleine Schrittmotor-Endstufe und ein µC, 2 
Endschalter am Anfang und am Ende des Aufzughubes. Fertig ist die 
Aufzugssteuerung. Die einzelnen Etagen kannst du mit dem Schrittmotor 
gezielt anfahren, da brauchst du keine Positionserkennung mehr.

Salu Hans

von asdeeertt (Gast)


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HBose schrieb:
> ich würde eine 8mm Trapezgewindespindel incl. Mutter nehmen.

Und dann die Finger dazwischenstecken, kommt bestimmt gut.

asdeeertt

von MaWin (Gast)


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Jan schrieb:
> Zudem ist schon mehrmals das Band gerissen, welches den
> Fahrstuhl hebt.
>
> Nun ist es mein Plan das Ganze elektronisch zu lösen. Ein Motor soll
> eine Spindel bewegen, auf die sich das Seil des Fahrstuhls aufwickelt.

Verstehe ich nicht.

Da ist doch das Seil, das angeblich ständig reisst (aus welchem Grund 
auch immer, wohl weil der Sohnemann auf den stehenden Fahrstuhlgrund 
drückt wenn er seine Autos reinschiebt), immer noch mit dabei und wird 
genau so reissen.

Warte einfach noch 2 Jahre, bevor du deinem Kind das Spielzeug gibst.

von Jens M. (schuchkleisser)


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Jan schrieb:
> - Benötige ich überhaupt einen Mikrocontroller, oder kann ich mein
> Vorhaben auch ohne Software lösen (ich bin Softwareentwickler und komme
> daher schnell auf eine Software-Lösung die aber eventuell over
> engineered ist)?

Dürfte am einfachsten sein.

Jan schrieb:
> - Welchen Motor nimmt man am besten für ein solches Projekt?

Das ist eher eine Frage der Mechanik. Eine kleine H-Brücke am Arduino 
sollte alles relevante erledigen.

Jan schrieb:
> - Gibt es günstige Abstandssensoren oder hat jemand noch andere Ideen
> für die Erfassung der Fahrstuhlposition?

Magnet im Gleiter, Reedkontakte auf den Etagen.
Oder einen Schrittmotor mit Spindel.

Jan schrieb:
> - Falls ein Mikrocontroller zur Anwendung kommt, was wäre da eine gute
> Wahl? Ist ein Adruino Nano bereits zu groß?

Der oder ein Pro Mini (mechanisch noch kleiner, ansonsten identisch aber 
nicht pinkompatibel) kann alles was du brauchst.

Jan schrieb:
> - Benötige ich einen Motorcontroller oder lässt sich der Motor auch
> direkt vom Mikrocontroller ansteuern?

Eine Endstufe, ja. Der COntroller kann nur wenige mA an seinen Portpins, 
eine H-Brücke ist aber für günstig zu haben und kann ebenfalls mehr als 
muss.

Wichtig und am schlimmsten zu designen dürfte ein Finger- und 
Fremdkörperschutz sein.
Nicht das sich da einer was abquetscht.
Entweder wie in echt mit verriegelten Türen lösen, oder mechanisch oder 
elektronisch die Kraft begrenzen.
Ich würde einen kleinen Schrittmotor mit einer Spindel versuchen, der 
mechanisch gar nicht so kräftig ist das was passiert.
Wenn dann was klemmt, schlupft der einfach und gut. Macht zwar was Krach 
und hört sich gefährlich an, passiert aber nix.
Bei Seilen oder Ketten reißt was oder man muss gut auf den Strom achten.

von Udo S. (urschmitt)


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Jan schrieb:
> mein Sohn hat zu Weihnachten ein Spielzeug Parkhaus aus Holz geschenkt
> bekommen. Die Hebevorrichtung für den vorhandenen Fahrstuhl ist
> allerdings ziemlich bescheiden und nicht unbedingt für Kinderhände
> geeignet. Zudem ist schon mehrmals das Band gerissen, welches den
> Fahrstuhl hebt.

Stärkeres Band/Schnur nehmen
dem Kind beibringen aufzupassen

Jan schrieb:
> Nun ist es mein Plan das Ganze elektronisch zu lösen. Ein Motor soll
> eine Spindel bewegen, auf die sich das Seil des Fahrstuhls aufwickelt.
> Da der Fahrstuhl relativ lose in seinem Schacht hängt habe ich überlegt
> anstelle von Endschaltern mit einem Abstandssensor die Position des
> Fahrstuhls zu erfassen.

Jetzt hast du also beschlossen dass du damit spielen willst.
Ist schon gemein das Spielzeug deines Sohns einfach für deinen 
Spieltrieb zu missbrauchen.

Jede Automatik ist scheiße, dein Sohn will nicht aufs Knöpfchen drücken 
der will was zu tun haben, sprich leiern.

von Udo S. (urschmitt)


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Nachtrag: Wenn das Parkhaus aus Holz ist, dann hat man doch alle 
Möglichkeit ein ggf. zu schwach konstruiertes Detail zu verbessern.
Wenns aus Plastik wäre, dann wäre das viel weniger gut möglich.

von Jan (Gast)


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Hallo,

vielen Dank schon mal für die Antworten.

Vielleicht noch mal eine Erläuterung zur Ist-Situation. Mein Sohn wird 
in ein paar Tagen 3 und spielt eigentlich viel und gerne mit dem 
Parkhaus. Das Problem bei der vorhandenen Hebevorrichtung für den 
Fahrstuhl ist, dass man einfach eine Kurbel in form eines großen Knaufs 
hat. Um den Fahrstuhl zu bewegen muss man den Knauf drehen, lässt man 
Ihn los, rutscht der Fahrstuhl wieder runter. Mein Sohn kurbelt den 
Fahrstuhl also hoch, will ein Auto rein schieben und das Ding fällt 
wieder runter, das Auto verklemmt sich er zieht wieder hoch und das Band 
reißt.

Das Band würde ich selbstverständlich durch ein etwas festeres ersetzen.

Der Bereich in dem die Spindel verbaut wäre ist relativ leicht zu 
schützen, da der Schacht einiges höher ist, als der Fahrstuhl fahren 
muss. Der Schacht hat einen Deckel der mit Holzschrauben verschraubt ist 
und sich ohne Schraubendreher nicht öffnen lässt. Bis mein Sohn das auf 
bekommt wird noch etwas Zeit vergehen. Ich würde eine neue Platte in den 
oberen Bereich des Fahrstuhlschachts bauen und dort ein loch hinein 
Bohren, durch welches das Band für den Fahrstuhl heraus hängen kann. 
Oberhalb von dieser Platte wären dann die Elektronik, ein Batteriefach 
und der Motor mit Spindel.

Ich würde nun -nach den Antworten- zu einem Schrittmotor tendieren und 
auf eine Positionserfassung komplett verzichten. Wenn ich es richtig 
verstehe kann ich bei einem Schrittmotor die Positionen einfach 
anlernen, richtig? Das heißt ich Drücke eine Taste und der Schrittmotor 
Bewegt sich um eine zuvor festgelegte Anzahl an Schritten. Kann man bei 
einem Schrittmotor eine Blockade erkennen und abschalten?

von Jan (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Nachtrag: Wenn das Parkhaus aus Holz ist, dann hat man doch alle
> Möglichkeit ein ggf. zu schwach konstruiertes Detail zu verbessern.
> Wenns aus Plastik wäre, dann wäre das viel weniger gut möglich.

Ich habe eine mechanische Lösung in Erwägung gezogen. Wäre an sich auch 
ganz cool diese zu bauen, aber ich glaube eine elektronische Lösung mit 
Knöpfen ist noch cooler. Mein Sohn liebt es Knöpfe zu drücken ;-)

von Jens M. (schuchkleisser)


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Jan schrieb:
> Wenn ich es richtig
> verstehe kann ich bei einem Schrittmotor die Positionen einfach
> anlernen, richtig?

Du programmierst halt "Taste = 500 Steps hoch" und das war's.
Muss man ein bissel fummeln bis das passt und fertig.

Jan schrieb:
> Kann man bei
> einem Schrittmotor eine Blockade erkennen und abschalten?

Der rutscht durch, wenn er blockiert, daher muss er relativ klein sein, 
damit er keine Finger schreddert. Passt auch nicht gut zu Batterien wenn 
er groß ist.
Dann muss man evtl. ab und an eine Referenzfahrt machen.
Oder doch Magnetkontakte verbauen, der Controller kann ja dann bei 
unerwarteten Etagen einfach weiterzählen. Wäre am Kindereinfachsten.
Hätte dann auch Vorteile, das man die Sensoren so genau nicht 
unterbringen muss: Für die Software ist es einfach, "kommt von oben, bei 
Kontakt noch 12 Schritte bis Stop" und "kommt von unten, bei Kontakt 
noch 7 Schritte bis Stop" zu unterscheiden.

von Udo S. (urschmitt)


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Jan schrieb:
> aber ich glaube eine elektronische Lösung mit
> Knöpfen ist noch cooler.

Schon mal überlegt wo die Energie dafür herkommt?
Steckernetzteil, Akku, ...?
Alles wenig toll.
Ein Spielzeug eines 3-jährigen sollte meiner Ansicht nach keinen 230V 
Stecker haben wenn er damit auch unbeaufsichtigt spielt.
Und Akkus sind immer dann leer wenn man es nicht brauchen kann.

Mechanische Lösung wäre z.B. eine Rücklaufsperre mittels (Holz)Zahnrad 
und Sperrklinke. Einfach und für ein Kind sogar begreifbar.
Und bei Holz und wie du sagst viel Platz auch problemlos mit 
Haushaltsmittel (Holzbearbeitung) stabil machbar.
Ansonsten kann man mit Wachs, Leder und ggf. einer Feder auch schöne 
Reibungsbremsen konstruieren.

Vor allem kommt da bei keiner Variante ein automatisch laufender Motor 
mit großer Untersetzung (Spindel) vor, bei dem schnell mal ein Finger 
eingeklemmt ist.

Aber das ist meine Meinung.

von Sebastian S. (amateur)


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Ich glaube Du solltest Dir mal überlegen, wer mit dem Parkhaus spielen 
soll.
Du oder Sohnemann?

Ein Kind, dass Probleme mit der Motorik hat soll durch einen 
Mikrocontroller unterstützt werden? Kommt Dir das nicht auch ein 
bisschen komisch vor?

Eine Gewindestange z.B. M8 oder M10, aus dem Nächsten Baumarkt, sollte 
für eine Hebevorrichtung ausreichend sein. Unten eine Hülse; in der 
Mitte eine Mutter; Oben eine Kurbel und der Rest ergibt sich fast von 
selbst.

Ein weiterer Vorteil ist: Die Funktion erschließt sich von selbst und 
wird nicht in einer Box versteckt und mit einer noch empfindlicheren 
Mechanik unkenntlich gemacht.

von Johnny B. (johnnyb)


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Jan schrieb:
> - Benötige ich einen Motorcontroller oder lässt sich der Motor auch
> direkt vom Mikrocontroller ansteuern?

Im Prinzip lässt sich sowas auch nur mit einer Relaissteuerung 
realisieren.

Aber für Dein konkretes Projekt wäre doch ein System mit Lego Mindstorms 
sehr geeignet:
https://de.wikipedia.org/wiki/Lego_Mindstorms

von MaWin (Gast)


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Jan schrieb:
> Das Problem bei der vorhandenen Hebevorrichtung für den
> Fahrstuhl ist, dass man einfach eine Kurbel in form eines großen Knaufs
> hat. Um den Fahrstuhl zu bewegen muss man den Knauf drehen, lässt man
> Ihn los, rutscht der Fahrstuhl wieder runter.

Dann mach halt das Lager der Kurbel etwas schwergängiger,
damit es nicht von alleine runterfällt.

Definiert kann man den Reibwert erhöhen, in dem ein federnder
Blechstreiben auf die Achse drückt.

Und bau sein festeres Band als Seil ein.

von Jan (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Schon mal überlegt wo die Energie dafür herkommt?
> Steckernetzteil, Akku, ...?
> Alles wenig toll.
> Ein Spielzeug eines 3-jährigen sollte meiner Ansicht nach keinen 230V
> Stecker haben wenn er damit auch unbeaufsichtigt spielt.
> Und Akkus sind immer dann leer wenn man es nicht brauchen kann.

Ich habe vor das Ganze mit 4 AA Batterien zu versorgen, da ich dafür 
noch ein Batteriefach habe.

Sebastian S. schrieb:
> Ich glaube Du solltest Dir mal überlegen, wer mit dem Parkhaus
> spielen
> soll.
> Du oder Sohnemann?

Natürlich macht es mir auch spaß so etwas zu bauen... Aber ich glaube 
auch mein Sohnemann freut sich, wenn sich etwas bewegt.

Sebastian S. schrieb:
> Ein Kind, dass Probleme mit der Motorik hat soll durch einen
> Mikrocontroller unterstützt werden? Kommt Dir das nicht auch ein
> bisschen komisch vor?

Es liegt nicht an motorischen Problemen. Selbst ich bekomme es nicht 
hin. Es ist einfach eine dumme Konstruktion.

Johnny B. schrieb:
> Im Prinzip lässt sich sowas auch nur mit einer Relaissteuerung
> realisieren.
>
> Aber für Dein konkretes Projekt wäre doch ein System mit Lego Mindstorms
> sehr geeignet:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Lego_Mindstorms

Ich habe es ja mit Lego Mindstorms ausprobiert (siehe in meinem ersten 
Beitrag). Aber das soll ja auch noch für andere Sachen zur Verfügung 
stehen und ist etwas zu groß.

von ThomasW (Gast)


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wenn Du als Endschalter zwei Mikrotaster mit Umschalter verwendet, dann 
würde ein einfacher Kipp-Umschalter als Hauptschalter doch ausreichen. 
Ganz ohne Mikrocontroller.

Vom Ablauf: Kippschalter nach oben, Gleichstrommotor dreht rechts rum 
bis ihn der Endschalter unterbricht. Dann Hauptschalter nach unten, 
Motor läuft bis der untere Schalter unterbricht. Durch den Knebel am 
Schalter zeigst Du gleich die gewollte Richtung mit an.

Hab gerade nix bei der Hand um den Schaltplan zu zeichnen, aber das 
sollte funktionieren.

von Einer (Gast)


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ThomasW schrieb:
> Vom Ablauf: Kippschalter nach oben, Gleichstrommotor dreht rechts rum
> bis ihn der Endschalter unterbricht. Dann Hauptschalter nach unten,
> Motor läuft bis der untere Schalter unterbricht. Durch den Knebel am
> Schalter zeigst Du gleich die gewollte Richtung mit an.

Das geht bei zwei Positionen, es sind aber auch Zwischenstopps 
gewünscht.

von Thomas W. (goaty)


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Mikroschalter an den Zwischenpositionen führt einfach zu einem Stopp, 
bis wieder der Hebel betätigt wird. Sollte machbar sein.

von ThomasW (Gast)


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Einer schrieb:
> ThomasW schrieb:
> Vom Ablauf: Kippschalter nach oben, Gleichstrommotor dreht rechts rum
> bis ihn der Endschalter unterbricht. Dann Hauptschalter nach unten,
> Motor läuft bis der untere Schalter unterbricht. Durch den Knebel am
> Schalter zeigst Du gleich die gewollte Richtung mit an.
>
> Das geht bei zwei Positionen, es sind aber auch Zwischenstopps
> gewünscht.

mist, hab ich überlesen!

von Johnny B. (johnnyb)


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Jan schrieb:
> Johnny B. schrieb:
>> Im Prinzip lässt sich sowas auch nur mit einer Relaissteuerung
>> realisieren.
>>
>> Aber für Dein konkretes Projekt wäre doch ein System mit Lego Mindstorms
>> sehr geeignet:
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Lego_Mindstorms
>
> Ich habe es ja mit Lego Mindstorms ausprobiert (siehe in meinem ersten
> Beitrag). Aber das soll ja auch noch für andere Sachen zur Verfügung
> stehen und ist etwas zu groß.

Stimmt, tschuldigung 🙈

Vielleicht sowas da mit Mikrocontroller, Relais und Ein-/Ausgängen:
https://de.aliexpress.com/item/32901850365.html?spm=a2g0o.productlist.0.0.25c544890XwO4X&algo_pvid=fc8e57d3-abf2-46c1-987d-e41a1a4a9389&algo_expid=fc8e57d3-abf2-46c1-987d-e41a1a4a9389-26&btsid=0ab6fb8815825599964363405ef637&ws_ab_test=searchweb0_0,searchweb201602_,searchweb201603_

Edit:

Hab gerade noch einen Bausatz für einen Aufzug gefunden:
https://de.aliexpress.com/item/4000583370614.html?spm=a2g0o.productlist.0.0.10c79eebPAb7rW&algo_pvid=c890f9ff-69d0-4d70-ba9c-2622ed461980&algo_expid=c890f9ff-69d0-4d70-ba9c-2622ed461980-4&btsid=0ab50f0815825613282366788ee98f&ws_ab_test=searchweb0_0,searchweb201602_,searchweb201603_

: Bearbeitet durch User
von Anton (Gast)


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Hallo zusammen,

im Prinzip würde ich gerne sowas ähnliches bauen, nur dass es bei mir 
kein Fahrstuhl ist sondern eine automatische Hühnerklappe,  die am 
Morgen öffnet und Abends wieder schließt um den Fuchs auszusperren.

Wie gesagt wäre das Prinzip das gleiche nur dass anstatt des Fahrstuhls 
die Schiebetür hochgezogen werden soll.

Kann ich das auch mit einem Schrittmotor einer H-Brücke und einem 
Arduino umsetzen?
Kann der Schrittmotor die Schiebetür in der oberen Position halten oder 
wird dazu noch eine Art Bremse benötigt?

Bzw. wie funktioniert das bei einer elektrischen Seilwinde dass die 
Position samt Last gehalten wird?

Danke für schon mal für eure Antworten

Grüße Anton

von Rainer V. (a_zip)


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Hi Anton, grundsätzlich ist es kein guter Stil, sich an einen 
bestehenden Faden dranzuhängen. Mach' einen eigenen auf und sage am 
Anfang, dass du diesen oder jenen Faden als "Anregung" gefunden hast! 
Dann kann man sehen.
Gruß Rainer

von STK500-Besitzer (Gast)


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Anton schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> im Prinzip würde ich gerne sowas ähnliches bauen, nur dass es bei mir
> kein Fahrstuhl ist sondern eine automatische Hühnerklappe,  die am
> Morgen öffnet und Abends wieder schließt um den Fuchs auszusperren.
>
> Wie gesagt wäre das Prinzip das gleiche nur dass anstatt des Fahrstuhls
> die Schiebetür hochgezogen werden soll.
>
> Kann ich das auch mit einem Schrittmotor einer H-Brücke und einem
> Arduino umsetzen?
> Kann der Schrittmotor die Schiebetür in der oberen Position halten oder
> wird dazu noch eine Art Bremse benötigt?
>
> Bzw. wie funktioniert das bei einer elektrischen Seilwinde dass die
> Position samt Last gehalten wird?
>
> Danke für schon mal für eure Antworten
>
> Grüße Anton

1. Hühnerklappen-Anfragen gab es hier schon mehrfach.
2. Wenn du dem Schrittmotor ein (selbsthemmendes) Schneckengetriebe 
verpasst, hält er auch im stromlosen Zustand.
3. Für einen Schrittmotor reicht eine H-Brücke nicht aus.
4. 1 bis 2 Endlagenschalter und du kannst den Schrittmotor durch einen 
Gleichstrommotor ersetzen.

von Kurt A. (hobbyst)


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STK500-Besitzer schrieb:
> 1. Hühnerklappen-Anfragen gab es hier schon mehrfach.

Hier ist ein langer Tread.

Beitrag "Dämmerungsschalter nur 1x pro Tag"

von Wolfgang (Gast)


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STK500-Besitzer schrieb:
> 3. Für einen Schrittmotor reicht eine H-Brücke nicht aus.

Selbst mit zwei Kippschaltern 1xUm lässt sich ein Schrittmotor 
betreiben.
Eine H-Brücke ist nichts anderes. Dann muss der Arduino die 
Schrittsequenz direkt erzeugen. Aber bei Preisen von 80ct kann man 
natürlich einfacher direkt einen fertigen SM-Controller verwenden, der 
dann nur noch Richtungsinformation und Schritttakt bekommt.

von woas i nit (Gast)


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wir wärs mit einem mehrstufigen umbau?
in einem ersten schritt mal eine neukonstruktion der mechanik z.b. mit 
verdeckter spindel (selbsthemmend), die von hand gedreht wird.
in weiterer folge kann dann (wenn der sohnemann ein bisschen älter ist) 
ein antrieb mit elektr. spielereien dazu kommen

von woas i nit (Gast)


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p.s. meine große ist drei und liebt auch knöpfe zu drücken. aber 
meistens bin ich beschäftigt, sie daran zu hindern ;-)

von STK500-Besitzer (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Eine H-Brücke ist nichts anderes. Dann muss der Arduino die
> Schrittsequenz direkt erzeugen. Aber bei Preisen von 80ct kann man
> natürlich einfacher direkt einen fertigen SM-Controller verwenden, der
> dann nur noch Richtungsinformation und Schritttakt bekommt.

EINE H-Brücke wird nicht reichen, einen Schrittotor mir ZWEI Spulen zu 
betreiben. Verstanden?
Was eine H-Brücke ist, und dass man Schrittmotoren sogar mit 
Kippschaltern betreiben kann, ist mir schon seit über 30 Jahren bekannt.

von joerjen (Gast)


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Ich würde einen anderen Weg gehen - weg von elektrisch...

Stell hinter den Fahrstuhl eine grobe Gewindespindel hochkant und 
befestige eine Mutter am Fahrstuhlkorb...oben an der Spindel eine 
richtige Kurbel...die Gewindespindel unten in eine Buchse stecken, oben 
ebenfalls...möglichst einfach umsetzen...Mutter und Spindel bekommt man 
bestimmt auch aus Holz...einfacher geht es nicht...der Junge wird 
lernen, wie er was zu machen hat

von Anton (Gast)


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Vielen Dank für euer Feedback und sorry für den schlechten Stil. 
Nächstes mal werde ich das Forum noch besser durchsuchen oder einen 
neuen Thread öffnen.

Danke euch :)

von TR.OLL (Gast)


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Jan schrieb:

> - Falls ein Mikrocontroller zur Anwendung kommt, was wäre da eine gute
> Wahl? Ist ein Arduino Nano bereits zu groß?

Ich würde als Mikrocontroller einen Attiny85 oder kleiner verwenden.

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