Hat schon jemand was mit dem FUJITSU VF60 Display gemacht?

OP #6156754
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Hallo,

da hier schon des Öfteren Erfolgsmeldungen zu irgendwelchen exotischen 
LCD's von Pollins Resterampe gepostet wurden, wollte ich mal in die 
Runde fragen, ob schon jemand das dort set Kurzem erhältliche FUJITSU 
VF60 zum Laufen bekommen hat?
https://www.pollin.de/p/vf-display-fujitsu-vf60-2-zeilen-121767
9,95€ für ein 20x2 Zeilen Noritake VFD inklusive Gehäuse sind ja ein 
guter Preis.
Die schnelle Suche nach VF60 Arduino brachte keine Treffer.
Die Polen haben da schon was dokumentiert, leider nicht in englisch :-/
https://phabricator.hskrk.pl/w/poradniki/tanie_vfd/?__print__=1
Ich kann mir nur zusammenreimen, das das Ding seriell mit 9600 Baud, 8N1 
angesteuert wird.
Über dem letzten Bild, der Hex String sieht wie eine 
Initialisierungssequenz aus...
Wäre schön, wenn man das Ding mit ein paar Zeilen Code als Display 
verwenden könnte.
#6156773
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Noch ein Tipp:
Die Stecker sind Molex Mini-SPOX Raster 2,5mm 5264-08 und 5264-09
(oder einfach eine 2,54er Buchsenleiste)

Den 8 poligen Stecker CN1 habe ich wie folgt angeschlossen:

Pin 1  frei
Pin 2  USB D+
Pin 3  USB D-
Pin 4  frei
Pin 5  USB Gnd
Pin 6  +12V (Netzteil)
Pin 7  +12V (Netzteil)
Pin 8  Gnd  (Netzteil)

und noch ein kleiner Hinweis:
Passend zum Display gibt es einen stabilen Metallhalter für 2,50€

Gruß Stoerpeak
Gast #6156882
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Habe mir das Teil auch gekauft und war bisher noch auf der Suche nach 
der Steckerbelegung.
Danke dafür.
Habe die Polen-Seite mal durch den Google-Übersetzer gejagt.
Liest sich so, als ob auf der Platine auch ein direkter serieller 
Anschluss vorhanden wäre.

Hier die Übersetzung:

Fujitsu VF60 Line Display vom Fujitsu OPOS-System. Innen VFD 20x2 von 
Futaby, Modell M202LD12A.
Wahrscheinlich das billigste (gebrauchte) VFD-Display, das auf der 
bekannten Auktionsseite erhältlich ist.

Nominal bei 12V, bei 9V funktioniert auch, können Sie unten überprüfen. 
Der Wirkungsgrad des 3,3-V-Stabilisators ermöglicht die gleichzeitige 
Versorgung der Logik des Displays und aller daran haftenden ESP8266.

linker Stecker - Netzteil + RS232
rechter Anschluss - Strom + seriell über USB nach einem sehr seltsamen 
Treiber

Bei den auf der Platine vorhandenen "TXD / RXD" -Pads beträgt der 
serielle Anschluss 3,3 V (möglicherweise muss der MAX3232 daneben 
entfernt werden).
Kommunikation auf 9600 8N1.

Konfigurator + USB-Treiber (32-Bit-Windows) verfügbar unter:
http://www.fujitsu.com/us/support/solutions/industry/retail/peripheral-drivers/
VF60.zip 2 MB herunterladen

Dokumentation von einer völlig anderen Anzeige, aber einige Befehle 
stimmen überein:
https://sourceforge.net/p/chromispos/discussion/general/thread/383efb0b/c7e6/attachment/EjN-ST-A10_LIUST-5X_CustomerDisplay.pdf
EjN-ST-A10_LIUST-5X_CustomerDisplay.pdf 1 MB herunterladen

Zur direkten Steuerung (unter Umgehung des Renesas-Zeichengenerators) 
hat ein einzelnes "Zeichen" 8 x 5 Pixel.
Vor dem Starten des Wechselrichters (Steuern des Q7-Transistors) müssen 
die Steuerleitungen (BK  CLK  SI / LAT) angehoben werden, da sonst die 
Anzeige vollständig aufleuchtet und der Wechselrichter ausgeschaltet 
wird.

Beim Senden von 0x 00001 000 0000 0000 046 3F8C 62E0 00001 wird der 
Buchstabe A an der ersten Position (letzte 5 halbe Bytes) der oberen 
Zeile angezeigt und die erste Position (erste 5 halbe Bytes) der unteren 
Zeile gelöscht. Position in Form einer Bitmaske.
OP #6157174
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Axel S. schrieb:
> Wer kein Windows will oder keinen Bock, sich einen fremden
> Treiber-BLOB
> auf sein System zu spielen: das Display kann auch mit RS-232 angesteuert
> werden. Alles notwendige steht hier:
>
> https://github.com/ggajoch/vf60-vfd-display

Full ACK

Genau sowas, wie das was du verlinkt hast, habe ich gesucht. Mit den 
Kommandos und einem Arduino kann man ja mal über die serielle 
Schnittstelle rumspielen.
#6157377
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Schupp schrieb:
> Ist das selber nicht ein Futaba Display

So steht es weiter oben im Thread.

> und das ganze drumherum nur ein komplettes Fujitsu Gerät?

Kein komplettes Gerät, mehr eine optionale Hardware-Erweiterung. Hier 
eben ein Display für ein POS System (vulgo: eine Bezahlkasse).

> irgendwo gibt es auch
> eine Seite von jemanden der die gängisten VFDs angesteuert und
> verdrahtet hat.

Ich habe zwar eins bei Max bestellt, aber da ist es noch nicht. Deswegen 
konnte ich noch nicht rein schauen. Ich gehe aber mal davon aus, daß das 
VFD selber von der dummen Sorte ist. Und ein µC da drin steuert es an 
und spricht auf der anderes Seite wahlweise USB oder RS-232. Die 
Steuercodes (ESC-Sequenzen) dürften (eine Teilmenge von) VT100 sein. Der 
für "Bildschirm löschen" paßt jedenfalls schon mal:

https://de.wikipedia.org/wiki/VT100
#6157430
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Axel S. schrieb:
> wahlweise USB oder RS-232

So ist es. Es steckt ein Futaba M202LD12A drin. Infos wie Datenblätter 
usw... gibts bei Futaba.
Da sich das Gehäuse sehr leicht öffnen lässt habe ich mal noch ein paar 
Bilder der Innereien gemacht.

Gruß Stoerpeak
Angehängte Dateien:
#6157488
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Jens M. schrieb:
> Stoer p. schrieb:
>> Da sich das Gehäuse sehr leicht öffnen lässt habe ich mal noch ein paar
>> Bilder der Innereien gemacht.
>
> Seh ich richtig, das das eigentliche VFD gerade mal 8 Pins hat? Ist da
> noch was schlaues drin?

Ja, das ist anscheinend ein VFD mit eingebautem Controller. Da gibt es 
etliche Varianten, von Parallelinterface ähnlich HD44780 über SPI hin zu 
RS-232 mit Logikpegeln. Das 12-stellige Samsung VFD bei Pollin ist auch 
von der Art.

Der H8 auf der Platine macht nur den USB-Anschluß und setzt die VT100 
Steuersequenzen auf die proprietären Steuerbefehle des VFD um.
Gast #6159976
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Ich habe mal ein PDF angehängt, das ist eigentlich für eine 
Kassenanzeige (NCR 5972), woras mein M202 stammt.

Wenn das M202-Standard ist sollten alle Seriellen Befehle ja auch 
passen, vielleicht kann da mal jemand testen..
Angehängte Dateien:
Moderator Persönliche Seite #6162957
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hinz schrieb:
> Das scheint bei dem nicht zu gehen, keine benutzerdefinierten Zeichen.

Man könnte aber mal DECDWL (Double Width Line) von VT100 ausprobieren:

ESC # 6

Zusammen mit DECDHL könnte man vielleicht dann auch doppelt-große 
Buchstaben aufs Display zaubern:

ESC # 3     für die obere Hälfte
ESC # 4     für die untere Hälfte

Insgesamt bietet VT100 hier an:

Change this line to double-height top half   ESC # 3
Change this line to double-height bottom half   ESC # 4
Change this line to single-width single-height   ESC # 5
Change this line to double-width single-height   ESC # 6

Siehe auch: https://vt100.net/docs/vt100-ug/chapter3.html

P.S.
Mein VFD ist auch gestern angekommen, habe aber noch keine Zeit gehabt, 
es auszupacken.
Gast #6163193
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hinz schrieb:
> Mit den Befehlen aus dem von Schupp geposteten Manual klappts aber noch
> nicht so richtig.

Meins ist auch schon da, ich werde das selbst versuchen.

Das ist mein Init das ich bei Zeit ausprobieren werde.
1
#include <SoftwareSerial.h>
2

3

4
int SS_TXPin = 5;
5
int SW_SERIAL_UNUSED_PIN=0;
6
SoftwareSerial Serial1t(SW_SERIAL_UNUSED_PIN, SS_TXPin);
7

8

9

10
byte helper1[] = { 0x00, 0x01, 0x02, 0x03, 0x04, 0x05, 0x06, 0x07, 0x08, 0x09,
11
                   0x0A, 0x0B, 0x0C, 0x0D, 0x0E, 0x0F, 0x10, 0x11, 0x12, 0x13
12
                 };
13
byte helper2[] = { 0x14, 0x15, 0x16, 0x17, 0x18, 0x19, 0x1A, 0x1B, 0x1C, 0x1D,
14
                   0x1E, 0x1F, 0x20, 0x21, 0x22, 0x23, 0x24, 0x25, 0x26, 0x27
15
                 };
16
String centerString(String text);
17

18
void setup() {
19
  delay(2000);
20
  Serial1t.begin(9600);
21
  Serial1t.write(0x1B);
22
  Serial1t.write(0x05);
23
  Serial1t.write(0x1B);
24
  Serial1t.write(0x0A);
25
  Serial1t.write(0x1B);
26
  Serial1t.write(0x17);
27
  Serial1t.write(6 + 1); //Helligkeit
28
}
29
 
30
void loop() {
31
String string=centerString("Hannover 12:45");
32
for(int i=0;i<19;i++)
33
{
34
setCharAtvfd(0,i,string.charAt(i));  
35
}
36
for(int i=0;i<19;i++)
37
{
38
setCharAtvfd(0,i,string.charAt(i));  
39
}
40
}
41

42
void setCharAtvfd(int row, int pos, int setchar) {
43
  byte setcellcommand = 0;
44
  if (row == 1) {
45
    setcellcommand = helper1[pos];
46
  } else {
47
    setcellcommand = helper2[pos];
48
  }
49
  Serial1t.write(0x1B);
50
  Serial1t.write(0x13);
51
  Serial1t.write(setcellcommand);
52
  Serial1t.write(setchar);
53
}
Gast #6163840
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Hallo
mit den Befehlen aus

https://github.com/ggajoch/vf60-vfd-display

von Axel's post klappt es gut.
Auch die Befehle in der angehängten pdf.
Laut dieser Beschreibung kann das Display keinen eigenen Zeichensatz.
Einfach die Befehle als String gesendet.
Habe das Display seriell über einen Arduino Nano angesteuert
und eine Uhr gebastelt.

Das was nicht funktioniert sind die Dreiecke unten.

Gruß
Jürgen
Gast #6177191
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Hallo,

hat schon jemand herausgefunden, wie man den Cursor auf eine definierte 
Position bringt? Beispielsweise von der Zeile 2 wieder in die Zeile 1 
hoch.

Der Befehl "Set virtual cursor" funktioniert bei mir nicht und "cursor 
home" oder ein Resetbefehl gibt es wohl nicht.

Schon mal vielen Dank.

Gruß Gatz
#6177507
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Hallo,

den Cursor kann ich beliebig positionieren, aber die Dreiecke unten am 
Display bekomme ich auch nicht angezeigt.

Blinkender oder inverser Text geht bei mir auch nicht.


Hat schon jemand getestet, ob TXD vom Arduio aus auch ohne MAX232 
funktioniert? Bisher hängt mein Display an RS232.

Aber ansonsten ist es ein schönes und gut lesbares Display.


Grüße,
Jobi
Gast #6178349
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Hallo,

Gatz schrieb:
> hat schon jemand herausgefunden, wie man den Cursor auf eine definierte
> Position bringt? Beispielsweise von der Zeile 2 wieder in die Zeile 1
> hoch.

Kann mir jemand weiterhelfen?
Stimmt der Hex-Code: 1B 5B 01 3B 01 48 für "home"?


Josef B. schrieb:
>
> den Cursor kann ich beliebig positionieren, aber die Dreiecke unten am
> Display bekomme ich auch nicht angezeigt.
>
> Blinkender oder inverser Text geht bei mir auch nicht.
>

Bei mir:
- Positionieren geht nicht
- Dreiecke gehen nicht
- Blinken geht (ab nächstem Zeichen, nicht für ganzen Bildschirm)
- Invers geht (ab nächstem Zeichen, nicht für ganzen Bildschirm)

Kann das sein, dass die Teile unterschiedliche Funktionen haben?
(Evtl. Ausschusscharge statt Restposten?)
Moderator Persönliche Seite #6178461
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Gatz schrieb:
> Kann mir jemand weiterhelfen?
> Stimmt der Hex-Code: 1B 5B 01 3B 01 48 für "home"?

Nein, das ist falsch, x und y werden als ASCII-Zahlen und nicht als 
Binärzahlen angegeben.

Der allgemeine Code zur Cursorpositionierung ist

<ESC>[x;yH

Siehe auch: http://www.termsys.demon.co.uk/vtansi.htm

Für die Home-Position ist x = 1 und y = 1, also:

<ESC>[1;1H

In Hex-Notation: 1B 5B 31 3B 31 48

Anderes Beispiel: x = 12, y = 2:

<ESC>[12;2H

In Hex-Notation: 1B 5B 31 32 3B 32 48
Gast #6179441
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Hallo Frank,

eben Deine Antwort gesehen und gleich ausprobiert: funktioniert.
Du bist genial. Da wäre ich nie drauf gekommen.

PS: Umlaute und Ländercode habe ich inzwischen auch rausbekommen.

Vielen Dank und ein schönes Restwochenende.

Gruß Gatz
#6179461
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Gatz schrieb:
> Hallo Frank,
>
> eben Deine Antwort gesehen und gleich ausprobiert: funktioniert.
> Du bist genial. Da wäre ich nie drauf gekommen.

Tja. Dann muß ich wohl so provokant fragen: ist Google kaputt?

In diesem Thread wurden nicht nur Pointer auf Dokumentation zu dem 
Display gegeben, es wurde auch explizit erwähnt, daß die Steuercodes 
eine Teilmenge der VT100 Steuercodes sind. Ist es wirklich zu viel 
verlangt, daß du das selber mal liest bzw. ergoogelst?
Gast #6179488
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Axel S. schrieb:
> Tja. Dann muß ich wohl so provokant fragen: ist Google kaputt?
>
> In diesem Thread wurden nicht nur Pointer auf Dokumentation zu dem
> Display gegeben, es wurde auch explizit erwähnt, daß die Steuercodes
> eine Teilmenge der VT100 Steuercodes sind. Ist es wirklich zu viel
> verlangt, daß du das selber mal liest bzw. ergoogelst?


Und Dein Beitrag war jetzt für alle deutlich sinnvoller?
#6179497
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Gatz schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Tja. Dann muß ich wohl so provokant fragen: ist Google kaputt?
>>
>> In diesem Thread wurden nicht nur Pointer auf Dokumentation zu dem
>> Display gegeben, es wurde auch explizit erwähnt, daß die Steuercodes
>> eine Teilmenge der VT100 Steuercodes sind. Ist es wirklich zu viel
>> verlangt, daß du das selber mal liest bzw. ergoogelst?
>
> Und Dein Beitrag war jetzt für alle deutlich sinnvoller?

Für dich nimmt sich das nichts, denn du bist ja ganz offensichtlich 
lernresistent. Ich habe weiter oben im Thread bereits den Link zu 
Github gepostet, wo die Dokumentation der Steuercodes liegt. Ich habe 
auch bereits die Verwandschaft zu VT100 herausgestellt.

Ich schreibe das sicher nicht ein zweites Mal. Wenn du es schon beim 
ersten Mal nicht liest, warum sollte ich dann glauben, du würdest es bei 
zweiten Mal tun?

Daß du nicht weißt, was ein VT100 ist, kann man deiner (vermutlichen) 
Jugend zuschreiben. Leider muß man wohl auch deine Unfähigkeit, dir 
Wissen eigenständig anzueignen, auf deine Jugend anrechnen.
#6179719
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Axel S. schrieb:
> Für dich nimmt sich das nichts, denn du bist ja ganz offensichtlich
> lernresistent. Ich habe weiter oben im Thread bereits den Link zu
> Github gepostet, wo die Dokumentation der Steuercodes liegt. Ich habe
> auch bereits die Verwandschaft zu VT100 herausgestellt.

Die Verwandtschaft zu VT100 ist ja nett, wenn auch sehr beschränkt. Wie 
aber sieht es mit den Dreiecken unter der letzten Displayzeile aus? Kann 
man die auch per VT100 Befehle ansteuern? Eher nicht. Hat ja schließlich 
absolut nichts mit VT100 zu tun.
Und wenn ich jemanden helfen kann, dann mache ich das gerne und spiele 
nicht den Oberlehrer.
#6182293
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Mal ein paar dumme Fragen dazu:

Hat schon jemand rausgefunden, wofür J1, J2, J3 (scheinen Positionen für 
Jumper zu sein) und CN3 (3,3V, GND und 7 Leitungen zum Prozessor) sind?

Die Anzeige ist doch nur ein Datenausgabegerät, wozu gibt es mit TXD 
eine Datenrückleitung?

Wenn USB nach Treiben sucht, aber keine findet, heißt es, daß zumindest 
die USB-Datenleitungen richtig angeschlossen sind?
Gast #6182707
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Leute, wozu der Streit?

Ich frage mich (und euch) stattdessen, was man denn mit so einem 
Riesendisplay anstellen kann.

Also, ne private Registrierkasse brauche ich nicht, was stellt man dann 
damit so an? Bloß, um es zu haben?

W.S.
Gast #6182892
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Die Display gibts halt schon so lange das es wieder langweilig wird..

Das einzig Interessante ist das des die jetzt NEU in Günstig mit Case 
gibt.. im normalfall konnte man sich glücklich schätzen wenn man die 
Platine für 10€ gefunden hat, Preislich Interessant macht es das Gehäuse 
(Finde ich)

Hier mal eine animierte ESP8266 Weltuhr mit Code etc. von mir, als Case 
diente ein Bilderrahmen und eine gelbe Weichschaumplatte:
https://hackaday.io/project/161461-vfd-worldclock-30

Das Video: https://www.youtube.com/watch?v=7UcwMIJwREI
Gast #6188009
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Samuel schrieb:
> Hi,
>
> kann man das Display mit TXD und GND Testpin  direkt mit dem Arduino Uno
> (5V) verbinden oder muss man den max232 überbrücken.

Man muss den entsprechenden Pin des MAX3232 abtrennen, im einfachsten 
Fall etwas hochbiegen während das Zinn flüssig ist. Wegen des 
Pegelunterschieds (5V vs 3,3V) benötigt man noch einen Spannungsteiler.
#6197412
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Habe eben mal probiert, das Display unter Linux mit lcdproc 
(http://lcdproc.omnipotent.net/) zu betreiben, funktioniert soweit, d.h. 
nach Starten von lcdproc kommt die Startmeldung "LCDproc Server  Cli:0 
Scr:0" korrekt formatiert auf dem Display.

Für lcdproc ist das ein "Siemens/Wincor Nixdorf BA63/66", in der 
Konfigurationsdatei LCDd.conf habe ich
1
[server]
2
Driver=serialVFD
3
[serialVFD]
4
# 8 Nixdorf BA6x / VT100
5
Type=8
6
Device=/dev/ttyUSB0
7
Size=20x2
8
Speed=9600

Derzeit angeschliossen an einem x86 PC unter Debian, seriell über ein 
"richtiges" USB-to-RS232 dongle, also mit vollen RS232 Pegeln, kein 
nacktes FT232 Platinchen
Gast #6636373
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Können Sie mir bitte sagen, wie kann ich den Sketch von Arduino Uno 
schreiben, um das Display zu programmieren. Ich werde auch sehr dankbar, 
wenn Sie ihren Sketch hier schreiben werden. Ich bin ein Student, und 
bin ich durcheinander geworden, um den Arduino zu programmieren.
Danke im Voraus
Beitrag #6666587 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6740268
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Hallo zusammen!
Vermute ich richtig, daß nicht nur die Dreiecke unten sondern auch die 
Kommata zwischen den Matrixstellen Nicht angesteuert werden können?

Josef B. schrieb:
>...............................
> Die Verwandtschaft zu VT100 ist ja nett, wenn auch sehr beschränkt. Wie
> aber sieht es mit den Dreiecken unter der letzten Displayzeile aus? Kann
> man die auch per VT100 Befehle ansteuern? Eher nicht. Hat ja schließlich
> absolut nichts mit VT100 zu tun.
Gast #6740618
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Hallo,

mit den Dreiecken und Kommata habe ich mich nicht mehr beschäftigt.
Das Display ist bei meiner Mutter im Einsatz - ich habe speziell für 
ihre Bedürfnisse eine Demenz-Uhr entwickelt. Anfängliche Informationen 
wie Uhrzeit und Datum musste ich entfernen und vereinfachen.
Die Demenz-Uhr ist für sie eine große Hilfe und gut lesbar.


Joe S. schrieb:
> Hallo zusammen!
> Vermute ich richtig, daß nicht nur die Dreiecke unten sondern auch die
> Kommata zwischen den Matrixstellen Nicht angesteuert werden können?
Gast #6740662
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Jens M. schrieb:
> Interessehalber: was zeigt eine Demenzuhr an?

Tja, leider nicht mehr viel. Es hat sich reduziert auf z.B:
1
Es ist Montag vormittags
2
Morgen Tagespflege

Ich zeige also nur noch die Wochentage an, welcher Tageszeit wir haben 
und wann sie zur Tagespflege darf.

Es war schon ein Problem, als ich angezeigt hatte:
Es ist Montag morgens

Das Wort "morgens" wurde dann als "morgen", also als nächster Tag 
interpretiert.
Für meine Mutter(91) sind die zwei Tage in der Woche, wenn sie zur 
Tagespflege geholt wird sehr wichtig. Ohne Uhr passierte es sonst, dass 
sie an unpassenden Tagen um 5 Uhr schon fertig angezogen auf ihre 
Abholung um 8 Uhr wartet.

Demenz ist nichts Schönes, wenn einem Menschen die einfachsten und für 
uns logischen Dinge plötzlich schwer fallen, bzw. unmöglich werden.

Die Uhr steuere ich übrigens mit einem ESP32 an. Ich habe mich für 
diesen Mikrocontroller entschlossen, da ich Datum und Uhrzeit per WLAN 
und NTP hole.
#6740729
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Also eine derbst entschleunigte Wortuhr.
Schöne Lösung, wenn es hilft noch ein klitzekleines bissl 
Selbstständigkeit zu haben.

Nein, Demenz ist überhaupt nicht schön, und am schlimmsten für die 
Angehörigen oder Nachbarn, der Patient selber merkt oft nichts mehr 
davon, manchmal aber doch mehr als man meint.
#7498470
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Etwas spät, aber nun habe ich ein konkretes Projekt für das Display und möchte vorher etwas damit spielen.

Dafür möchte ich das Display unter Linux mit einem Terminal-Programm über die RS232-Schnittstelle ansprechen.

Da meine Rechner nur USB hat, brauche einen USB-RS232 Adapter. Eignet sich einer von diesen bzw. welcher ist empfehlenswert? https://www.amazon.de/Konverter-USB-RS232-USB-RS485-Serieller-Kompatibel/dp/B07VDSJPKX/ https://www.amazon.de/gegenseitige-Konvertierung-Adapter-Multifunktions-USB-Windows/dp/B07XZ3PV8T https://www.amazon.de/AZDelivery-UART-TTL-Konverter-Jumperkabel-inklusive/dp/B08T24NML9?th=1

Ich habe jetzt halt mal nach welchen gesucht, bei denen es auch eine Dokumentation dazu gibt (was immer da dann drin steht).

Mir geht es erst mal darum das Display mit dem Linux-Rechner zu verbinden, so dass es überhaupt funktioniert.

#7498637
Lesenswert?

#7500522
Lesenswert?

Ich brauche mal Hilfe.

Der RS232-Adapter ist angekommen und funktioniert (Linux mit CuteCom). Wenn ich TXD mit RXD verbinde empfange ich was ich gesendet habe. Den Pegel habe ich am Adapter auf 3,3V eingestellt.

Das Display zieht ohne dass es an den RS232 Adapter angeschlossen ist ca. 300mA an 12V und es erscheint kurz ein Versionshinweis.

Sobald ich aber TXD des Adapters mit RXD des Display verbinde, erscheint beim Anlegen der Betriebsspannung kein Versionshinweis auf dem Display und es zieht nur noch ca. 100mA . Da stimmt doch was nicht.

Dem Display konnte ich bisher auch kein Zeichen entlocken.

Baudrate etc. habe ich entsprechend der eingangs genannten polnischen Webseite eingestellt.

Angehängte Dateien:
#7500779
Lesenswert?

H. H. schrieb:

Am Steckverbinder will das Display RS-232 Pegel, nicht 3,3V.

Oh je, da habe ich das Datenblatt des MAX3232C völlig falsch interpretiert. Hatte mich eh schon über den angeblichen 3,3V-Pegel an CN2 gewundert. Wenn ich den MAX auslöte müsste ich doch meinen Adapter direkt mit den Pads auf der Platine verbinden können? Oder sollte ich das lieber lassen wegen ESD-Schutz?

Angehängte Dateien:
#7500869
Lesenswert?

Joachim B. schrieb:

Tim 🔆 schrieb:

habe es umgebaut und es funktioniert.

wer wie was wann warum wäre ja auch zuviel verlangt.

Das ergibt sich doch aus meiner Frage, die ich zuvor gestellt habe. Aufgrund der Nachfrage von Josef B. habe ich es aber nochmal beschrieben. Ein Foto habe ich davon nicht gemacht, aber ich denke man kann sich vorstellen, wie es aussieht wenn der MAX3232 fehlt und Leitungen an den mit CTS TXD RTS RXD beschrifteten Pads darunter angelötet und herausgeführt sind.

#7500889
Lesenswert?

Tim 🔆 schrieb:

aber ich denke man kann sich vorstellen

klaro, jeder kann sich immer alles vorstellen. Hier war es ja ziemlich eindeutig wer den Thread verfolgt hat, aber viele Threads mit einfacher Anforderung ufern aus weil jeder was Anderes denkt. Wenn der Thread länger wird kann man auch noch mal den Ist-Zustand wiederholen.

Aber hier macht ja eh jeder was er will.

#7500900
Lesenswert?

Kann man das Display durch eine falsche Eingabe zerstören? Ich habe halt herumprobiert und nach einer bestimmten Eingabe (kann leider nicht mehr sagen welche) war es dunkel.

Ich habe es vom Netzteil getrennt und neu verbunden. Es bleibt dunkel und es kommt auch keine Versionsinfo mehr.

Die Stromaufnahme beträgt nur noch bei 200mA (vorher 300mA). An der Spannungsversorgung des VFD kann es nicht liegen, denn beim Trennen vom Netzteil leuchten kurz irgendwelche Ziffern auf.

Edit: Es antwortet auch nicht mehr im Terminal. Vielleicht war es doch keine gute Idee den Adapter ohne MAX3232 anzuschließen. Ich weiß ja nicht wie die Eingänge des Prozessors geschützt sind.

#7501008
Lesenswert?

Tim 🔆 schrieb:

Vielleicht war es doch keine gute Idee den Adapter ohne MAX3232 anzuschließen. Ich weiß ja nicht wie die Eingänge des Prozessors geschützt sind.

So, wie ich es auf deinem Bild sehe, hast Du TTL Pegel von deinem USB-Adapter auf den UART des Displays gelegt, das (vermutlich nur) 3,3V verträgt. Das ist nicht gut. Ich bin davon ausgegangen, dass Du einen ESP32 ran hängst - der läuft auch mit 3,3V

#7501020
Lesenswert?

H. H. schrieb:

Tim 🔆 schrieb:

Edit: Es antwortet auch nicht mehr im Terminal.

Via USB versuchen.

Es gibt aber auch keine Version mehr aus, beim Anlegen der Betriebsspannung.

Ok, wenn ich Lust habe, grabe ich meinen alten XP-Rechner aus und versuche es über USB. Der 32-bit-Treiber läuft bei mir nicht unter Win10.

Josef B. schrieb:

So, wie ich es auf deinem Bild sehe, hast Du TTL Pegel von deinem USB-Adapter auf den UART des Displays gelegt, das (vermutlich nur) 3,3V verträgt. Das ist nicht gut. Ich bin davon ausgegangen, dass Du einen ESP32 ran hängst - der läuft auch mit 3,3V

Mein Adapter ist umschaltbar, ich habe ihn auf 3,3V eingestellt.

Ich habe zum Glück noch ein weiteres Display. Daher habe ich jetzt erst mal einen Adapter mit "echtem" RS232 bestellt und fürs Display baue ich mir eine einfache Spannungsversorgung mit einem 7812. Dem Labornetzteil das ich benutzt habe, vertraue ich auch nicht so recht.

#7501690
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Der neue Adapter ist vorhin angekommen. Neues Display und anderes Netzteil, RS232 funktioniert jetzt ganz normal über CN2.

Was ich ursprünglich ausprobieren wollte: Hat schon jemand herausgefunden, wie man die Dezimalpunkte und die Dreiecke ansteuern kann?

Wenn ich die Dezimalpunkte nutzen könnte, würde mir das 3 Zeichen je Zeile einsparen, ansonsten hätte ich ein Problem.

#7501726
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Tim 🔆 schrieb:

es funktioniert

Tim 🔆 schrieb:

Hat schon jemand herausgefunden, wie man die Dezimalpunkte und die Dreiecke ansteuern kann?

vielleicht geht das auch nicht denn selbst das Komma sitzt unnötig einen Punkt zu hoch.

Man sieht doch deutlich (nachzählen) es ist eine 8x6 Matrix und der Zeichensatz wird als 7x5 ausgegeben.

Vielleicht ein Fehler im Zeichensatz oder es steckt im Controller und ist nicht änderbar.

#7501775
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Joachim B. schrieb:

vielleicht geht das auch nicht denn selbst das Komma sitzt unnötig einen Punkt zu hoch.

Man sieht doch deutlich (nachzählen) es ist eine 8x6 Matrix und der Zeichensatz wird als 7x5 ausgegeben.

Vielleicht ein Fehler im Zeichensatz oder es steckt im Controller und ist nicht änderbar.

Inzwischen denke ich auch dass es nicht funktioniert. Aber ich bin auch nicht so firm in der Sache und mache vielleicht einen grundlegenden Fehler. Vielleicht ist es eine gute Idee mir ein ähnliches Display zu besorgen zu dem es ein Datenblatt gibt und damit erst mal zu spielen.

Allerdings ist es mir mehrfach gelungen, den Zeichensatz umzustellen, jedoch konnte ich bei keinen Mal nachvollziehen wie ich das gemacht habe. Den Code aus der Historie eingeben führte leider nicht wieder zum Erfolg.

H. H. schrieb:

Tim 🔆 schrieb:

Vielleicht war es doch keine gute Idee den Adapter ohne MAX3232 anzuschließen. Ich weiß ja nicht wie die Eingänge des Prozessors geschützt sind.

Genau so wie bei vielen anderen µCs.

Mag der vielleicht keine Spannung an den Eingängen wenn keine Betriebsspannung anliegt?

Beitrag #7502389 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7503783
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Ich habe mal ein PDF mit allen Codes erstellt, die ich herausgefunden habe. Ohne Gewähr auf Richtigkeit.

Die korrekten Länder- und Zeichencodetabellen findet man in der TeamPoS 3000 VF60 Character Table Selection.pdf (die Tabellen in der EjN-ST-A10_LIUST-5X_CustomerDisplay.pdf passen nicht exakt zum Display, die Codes von manchen Funktionen auch nicht, obwohl es sie gibt).

Ich bin überzeugt, dass man auch die Display-Informationen, wie Typ, Fabrikationssdatum, Seriennr., etc. ändern kann, wenn man nur die richtige Dokumentation dazu hat. Möglicherweise würde man dann auch die Dezimalpunkte und Dreiecke ansprechen können.

Unbekannte Codes blind durchzuprobieren ist nicht ratsam. Ein Display habe ich mir vermutlich dadurch zerstört. Ich habe dabei allerdings auch unvollständige Codes herausgefunden, bei denen ich leider nicht weiß was sie bewirken, da ich die weiteren Parameter nicht kenne.

Die Codes sind anscheinend bei jedem Displaytyp anders, da gibt es kein richtiges Schema, mit der man sie von ähnlichen Displays auf dieses übertragen könnte.

Man kann das Display über USB und RS232 gleichzeitig betreiben, das ist zum experimentieren wirklich praktisch.

Wenn jemand weitere Codes kennt, nehme ich sie gerne in die Liste auf.

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#7503819
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Tim 🔆 schrieb:

Zeichencodetabellen

ha, reingeschaut

Joachim B. schrieb:

das Komma sitzt unnötig einen Punkt zu hoch.

Man sieht doch deutlich (nachzählen) es ist eine 8x6 Matrix und der Zeichensatz wird als 7x5 ausgegeben.

Vielleicht ein Fehler im Zeichensatz oder es steckt im Controller und ist nicht änderbar.

und ich hatte recht, das Komma sitzt also einen Punkt zu hoch, underline wird nicht genutzt

Nun habe ich keine Idee mehr wenn man den Zeichensatz nicht ändern kann, wie bei Arduino.libs

#7503846
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Joachim B. schrieb im Beitrag #7501726: und ich hatte recht, das Komma sitzt also einen Punkt zu hoch, underline wird nicht genutzt

Ich vermute du meinst das Komma aus der Zeichentabelle, das wird ja auch als gewöhnliches Zeichen generiert und sitzt dann natürlich zu hoch und verschwendet als Zeichen auch noch unnötig Platz.

So wie ich das verstehe, funktionieren die Linien und Kommata außerhalb des 7x5 Bereichs nicht über die Zeichensätze, sondern werden wie die Dreiecke mit einem speziellen Befehl angesprochen. Das habe ich zumindest in einem Datenblatt zu einem ähnlichen Display so gelesen. Muss ich mich aber noch mal mit befassen, ich habe mir so viele Datenblätter angesehen, dass ich nicht mehr weiß was wo stand. Beim Displaytest funktionieren sie jedefalls. Noch gebe ich nicht auf :-)

Man könnte mittels Brute Force alle Kombinationen durchprobieren (ok, eine Schnappsidee...)

Ergänzung zum VF60_Codes.pdf: Dimming wird auch im EEPROM gespeichert

Edit: Die 8. Zeile wird bei einigen Zeichen genutzt (siehe Fotos)

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#7504100
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Was mir noch eingefallen ist, man müsste einfach mal an einer Kasse schauen, ob bzw. wie das Tausender-Trennzeichen angezeigt wird.

Das vermeintlich zerstörte Display konnte ich zum Glück wieder flott kriegen, in dem ich die Firmware neu aufgespielt habe. Noch mal Schwein gehabt... ;)

Der Unterschied von ANK11 zu ANK15 ist laut Release Notes nur das der Cyrillic Zeichensatz 08h unterstützt wird. Das kann man auch ausprobieren, mit der ANK11 gehen die Zeichen nicht.

#7504158
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Joachim B. schrieb:

Tim 🔆 schrieb:

Ich vermute du meinst das Komma aus der Zeichentabelle, das wird ja auch als gewöhnliches Zeichen generiert und sitzt dann natürlich zu hoch und verschwendet als Zeichen auch noch unnötig Platz

ne lasse ich nicht gelten beim ß gehts ja auch

Das Komma kommt aber aus dem Common Zeichensatz 20h ... 7Fh Da gibts keine Zeichen die mehr als 7x5 brauchen.

Aber wir sprechen von zwei verschiedenen Dingen. Ich meine die zwei Pixel unten rechts neben jeder Matrix. Das sind keine Symbole aus Zeichentabellen (glaube ich jedenfalls). Bei anderen Displays, die so aufgebaut sind, gibt es spezielle Hex-Codes um die zwei Pixel anzusprechen.

#7504773
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Auch der Display-Typ ANK1/ANK2 lässt sich via Terminal umstellen:

Einleitung mit: 1B 5B 63 50 57 p

Für ANK1 (USB-PID 1004, COM46) p = 31 30 30 34 D4 D5 D5 D1

Für ANK2 (USB-PID 1005, COM42) p = 31 30 30 35 D4 D5 D5 D0

Beispiel (umstellen auf ANK2): Eingabe: 1B 5B 63 50 57 31 30 30 35 D4 D5 D5 D0 Das Display antwortet im Terminalprogramm mit "1005"

Auf dem Display erscheint nun ANK2:000015. Damit die Kommunikation über RS232 und USB wieder funktioniert, muss es trotzdem einmal aus- und wieder eingeschaltet werden.

Es lassen sich nur die beiden PIDs angeben und sie sind nicht untereinander austauschbar. Die Eingabe wird sonst ignoriert und das Display antwortet mit "****"

Auch die Firmware aufspielen ginge theoretisch via Terminal. Das Update beginnt mit der Sequenz: 1B 5B 46 2F 57 44 4C. Danach folgt die Firmware in mehreren Blöcken als HEX-Code. Macht natürlich keinen Sinn, wenn man das Firmwaretool nehmen kann.

Verändern der Seriennummer und des Produktionsdatums sowie Rücksetzen des Betriebsstundenzählers ist mir noch nicht gelungen.

Josef B. schrieb:

Ich habe noch ein Datenblatt bei meinen Unterlagen gefunden, das u.A. die Dreiecke unterhalb der Zeichen behandelt.

Danke, aber der Code aus der Toshiba-Firmware ist leider nicht vollständig kompatibel.

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#7954976
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To display numbers on two lines, I managed to modify the original firmware (the original is in the VF60.zip archive), replace it, and reflash the VF60's built-in controller. Now, the large digits are located in the special characters section with numbers 0x80-0xA0.

0x80 0x81 0x91 0x92 ;0 0x82 0x83 0x20 0x93 ;1 0x84 0x81 0x94 0x95 ;2 0x85 0x86 0x96 0x97 ;3 0x87 0x88 0x98 0x99 ;4 0x89 0x8A 0x9A 0x92 ;5 0x8B 0x8C 0x91 0x92 ;6 0x8D 0x8E 0x9B 0x9C ;7 0x8F 0x86 0x9D 0x97 ;8 0x80 0x81 0x9E 0x9F ;9. 0x90 0xA0 ; : 0x90 0xA0 ;dots

Commands:

0x1B 0x5B 0x32 0x4A ;clear display

0x1B 0x5B 0x31 0x3B 0x31 0x48 ;home (Line 1 pos 1) 0x1B 0x5B 0x32 0x3B 0x31 0x48 ;2 line (Line 2 pos 1)

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