Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Daisy: Eingebettete Plattform für Audioprojekte


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von Christoph B. (birki2k)


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Einplatinencomputer ermöglichen die schnelle und vergleichsweise einfache Realisierung auch aufwendiger Projekte auf Basis bestehender Hardwareplattformen. Dieses Konzept möchte Electrosmith mit Daisy nun auf den Audiobereich übertragen.

Mittlerweile gibt es einige interessante Projekte, die als Grundlage für anspruchsvolle Audiokreationen dienen können. So lassen sich mit freeDSP Anwendungen im Sinne eines klassischen Audio-DSPs realisieren. Andere Projekte wie etwa CTAG face2|4 bieten deutlich mehr Freiheitsgrade, benötigen aber einen zusätzlichen Einplatinencomputer.

Daisy bietet hier als integrierte Alternative hohe Flexibilität in kompakter Bauform und kann universell eingesetzt werden. Auf der Breadboard-kompatiblen Platine befindet sich neben einem STM32 mit ARM Cortex-M7 und 64MB SDRAM ein 24-bit 192kHz Audio-Codec von AKM. Damit lassen sich Projekte mit Stereosignalen ohne zusätzliche Hardware realisieren, wobei weitere Kanäle per TDM, I2S, PDM, oder S/PDIF hinzugefügt werden können. Zusätzlich stehen dem Nutzer 32 GPIOs zur Verfügung, Standardprotokolle wie SPI, I2C, UART oder PWM sind ebenfalls implementiert.

Angesteuert wird Daisy über USB, wobei die Platine im eigenständigen Betrieb über eine Spannungsversorgung zwischen 4 V und 17 V betrieben werden kann. Zur Programmierung sollen neben Bibliotheken auch Beispielprogramme für Arduino, FAUST und MicroPython bereitgestellt werden. Alternativ kann mit Pure Data oder Max/MSP generierter Code eingespielt werden, was die grafische Programmierung der Plattform ermöglicht.

Neben dem Modul selbst, das für 29 USD über Kickstarter bezogen werden kann, stehen bereits diverse vorgefertigte Module, wie etwa ein Breakoutboard, ein Gitarrenpedal oder ein Synthesizerbedienfeld zur Verfügung.


von Komm auf den Punkt! (Gast)


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Audioboards ohne Audio-Schnittstellen wie Cinch, Klinke, SPDIF wirken 
irgendwie spassbefreit.

von greg (Gast)


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Macht doch Sinn: Schnittstellen sind auf den Breakouts

von Rolf M. (rmagnus)


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Cinch und Klinke sind keine Schnittstellen, sondern einfach nur Stecker. 
Und SPDIF wird im Text explizit erwähnt. Ich sehe auch nicht, wo auf 
diesem kleinen Board diese Stecker untergebracht werden könnten und was 
das bringen würde. Wenn man sich auf der Basis was bauen will und die 
Stecker wären direkt auf diesem Platinchen, wie sollte man dafür ein 
passendes Gehäuse finden?

von Komm auf den Punkt! (Gast)


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greg schrieb:
> Macht doch Sinn: Schnittstellen sind auf den Breakouts

Ein Steckboard bietet keine mechanische Zugentlastung und ist anfällig 
für Wackelkontakte. Dazu kommt der zeitliche und kostenmäßige Aufwand 
für Beschaffung des Boards und anpassung der Buchsen , Kabel an das 
Steckboard. Das ist IMHO weniger sinnvoller als beispielsweise den auch 
auf PC üblichen Satz an Audio Schnittstellen gleich für ein paar cents 
mit auf dem Board zu integrieren. Das wäre dann ein echtes Plug&Play 
Board.

https://qph.fs.quoracdn.net/main-qimg-caf23df319bd4849f37c6c7e63711ab7.webp

>Ich sehe auch nicht, wo auf
>diesem kleinen Board diese Stecker untergebracht werden könnten.

Genau das ist der Designfehler, die Grundregel "Form follows function" 
wurde missachtet, der Formfactor wurde unnötigerweise zu klein gewählt.

Mit den üblichen Anschlüssen wäre das Board zwar doppelt so gross, aber 
ohne weitere Wackelbasteleien nutzbar.
Man hätte auch ein Piggy back board mitliefern können, auf dem sich die 
Anschlüsse befinden und das auf diesen unpraktisch verzwergten 
Testplatienchen gesteckt wird. Dann hätte man eine meachnisch sichere 
"Auspack und Losleg" Lösung.

von Rolf M. (rmagnus)


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Komm auf den Punkt! schrieb:
> greg schrieb:
>> Macht doch Sinn: Schnittstellen sind auf den Breakouts
>
> Ein Steckboard bietet keine mechanische Zugentlastung und ist anfällig
> für Wackelkontakte.

Das oben abgebildete Breadboard ist selbstverständlich nicht das 
Breakout-Board. Siehe Kickstarter-Link.

> Mit den üblichen Anschlüssen wäre das Board zwar doppelt so gross, aber
> ohne weitere Wackelbasteleien nutzbar.

Das ist es auch so. Nur ist es so flexibler, weil es nicht unnötig groß 
ist.

> Man hätte auch ein Piggy back board mitliefern können, auf dem sich die
> Anschlüsse befinden und das auf diesen unpraktisch verzwergten
> Testplatienchen gesteckt wird. Dann hätte man eine meachnisch sichere
> "Auspack und Losleg" Lösung.

Und warum ist das jetzt besser, als die umgekehrte Lösung, sprich: Das 
Prozessor-Board auf die Platine zu stecken, wo die Klinkenbuchsen dran 
sind?

von örks (Gast)


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> Man hätte auch ein Piggy back board mitliefern können, auf dem sich die
> Anschlüsse befinden

und

> Das Prozessor-Board auf die Platine zu stecken, wo die Klinkenbuchsen dran
> sind?

Finde den Unterschied!

Richtig, da ist keiner.

Es mscht sowieso keinen Sinn mit dem Rolf "irgendwas" zu diskutieren.

Die DSP-Boards die ich kenne, haben alle Audioanschüsse.
Und wenn es nur 3,5mm Klinkenbuchsen sind.
Aber das sind auch alles richtige DSP. Und nicht dieses ARM-Gelump.

von Komm auf den Punkt! (Gast)


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Rolf M. schrieb:

>> Ein Steckboard bietet keine mechanische Zugentlastung und ist anfällig
>> für Wackelkontakte.
>
> Das oben abgebildete Breadboard ist selbstverständlich nicht das
> Breakout-Board. Siehe Kickstarter-Link.


Nein, es ist nicht selbstverständlich, daß das im Artikel gezeigte 
Breadbord nicht das gemeinte Board ist. Selbstverständlich ist dagegen 
das ein Autor dafür gerüffelt wird, daß er seinen Artikel irreführend 
bebildert.

Und im Kickstarter-link findet sich auch wieder die Darstellung mit dem 
wenig geeigneten Steckboard (siehe Screenshot im Anhang).

> Das ist es auch so. Nur ist es so flexibler, weil es nicht unnötig groß
> ist.


Ein Audio-Board muss aber nicht flexibel sein wie ein GeneralPurpose 
Prozessorboard, es muss simple nutzbar für Audioanwendungen sein. Und 
dazu gehört nun mal Anschlussbereit für verbreitetes Audioequipmennt. 
Und das wäre hier bei mir PC/(RasPi)-Audio-In/-out, Kopfhörer und 
"Brüllwürfel". Und diese haben keine Anschlüsse die man kontaktsicher an 
das angepriesene Board stecken oder wenigstens klemmen könnte.

>Und warum ist das jetzt besser, als die umgekehrte Lösung, sprich: Das
>Prozessor-Board auf die Platine zu stecken, wo die Klinkenbuchsen dran
>sind?

Oben oder unten ist jetzt wurscht, Problem ist das unvermeidliche 
Breadboard. Ein stabiles BreakOutaoutbord das einen praxistauglichen 
Integration des DSP-boards in den heimischen Audiopath gestattet sehe 
ich derzeit nicht im Lieferumfang. Das reduziert den Spass mit diesem 
Audiotool IMHO erheblich, da kein Plug&Play

von Rolf M. (rmagnus)


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Komm auf den Punkt! schrieb:
>> Das oben abgebildete Breadboard ist selbstverständlich nicht das
>> Breakout-Board. Siehe Kickstarter-Link.
>
> Nein, es ist nicht selbstverständlich, daß das im Artikel gezeigte
> Breadbord nicht das gemeinte Board ist.

Wenn man den Unterschied zwischen einem Breadboard und einem 
Breakout-Board kennt, dann ist es das.

> Und im Kickstarter-link findet sich auch wieder die Darstellung mit dem
> wenig geeigneten Steckboard (siehe Screenshot im Anhang).

Das ist wenig verwunderlich. Schließlich wird das Bild ja wohl von dort 
kommen.

> Ein Audio-Board muss aber nicht flexibel sein wie ein GeneralPurpose
> Prozessorboard, es muss simple nutzbar für Audioanwendungen sein.

Hast du dir die Kickstarter-Seite mal angeschaut? Es gibt verschiedene 
Möglichkeiten der Nutzung, in Kombination mit einem Breakout-Board oder 
mit verschiedenen Gehäusen mit integrierten Bedienelementen und 
Anschlüssen. Da wäre ein doppelt so großes Board einfach nur hinderlich, 
und in einem "Bodentreter"-Effektgerät fängt auch keiner was mit den 
fitzeligen 3,5mm-Klinkenbuchsen an, denn da ist 6,3mm-Klinke üblich.

>>Und warum ist das jetzt besser, als die umgekehrte Lösung, sprich: Das
>>Prozessor-Board auf die Platine zu stecken, wo die Klinkenbuchsen dran
>>sind?
>
> Oben oder unten ist jetzt wurscht, Problem ist das unvermeidliche
> Breadboard.

Ich weiß nicht, wie du auf den Blödsinn kommst. Nochmal: Das Breadboard 
ist nicht das Breakout-Board, und es ist natürlich auch nicht 
unvermeidlich.

> Ein stabiles BreakOutaoutbord das einen praxistauglichen Integration des
> DSP-boards in den heimischen Audiopath gestattet sehe ich derzeit nicht
> im Lieferumfang.

Offensichtlich hast dir die Kickstarter-Seite nicht wirklich angeschaut. 
Optional ist es sehr wohl im Lieferumfang, oder alternativ eben je nach 
gewünschtem Anwendungsfall (und "heimischer Audiopath" ist nicht der 
einzig mögliche) auch noch andere Varianten.

von Komm auf den Punkt! (Gast)


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Rolf M. schrieb:

> Ich weiß nicht, wie du auf den Blödsinn kommst. Nochmal: Das Breadboard
> ist nicht das Breakout-Board, und es ist natürlich auch nicht
> unvermeidlich.

Bitte, wie vermeide ich ein Zwischensteckboard um einen Brüllwürfel mit 
Cinch an dieses Zwergenboard mit Pfosten zu verbinden? Spezialzange um 
die Pfostenstifte um die Klinke zu 'zwirbeln' etwa?!

>> Ein stabiles BreakOutaoutbord das einen praxistauglichen Integration des
>> DSP-boards in den heimischen Audiopath gestattet sehe ich derzeit nicht
>> im Lieferumfang.
>
> Offensichtlich hast dir die Kickstarter-Seite nicht wirklich angeschaut.

Doch habe ich, da ist kein Bild wie ich Brüllwürfel und PC an das oben 
angepriesene Board anschliesse (ausser das bereits angefügte 
Steckbrett).
Wenn Du im Unterschied zu mir ein Bild von diesem essentielen Aufbau 
gefunden hast, dann verlinke es bitte. Oder poste es wie oben gezeigt im 
Anhang.

von Rolf M. (rmagnus)


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Komm auf den Punkt! schrieb:
> Bitte, wie vermeide ich ein Zwischensteckboard um einen Brüllwürfel mit
> Cinch an dieses Zwergenboard mit Pfosten zu verbinden? Spezialzange um
> die Pfostenstifte um die Klinke zu 'zwirbeln' etwa?!

Ein Board brauchst du natürlich. Aber das muss nicht zwingend, wie du 
behauptest, ein wackeliges Breadboard sein.

>> Offensichtlich hast dir die Kickstarter-Seite nicht wirklich angeschaut.
>
> Doch habe ich, da ist kein Bild wie ich Brüllwürfel und PC an das oben
> angepriesene Board anschliesse (ausser das bereits angefügte
> Steckbrett).
> Wenn Du im Unterschied zu mir ein Bild von diesem essentielen Aufbau
> gefunden hast, dann verlinke es bitte. Oder poste es wie oben gezeigt im
> Anhang.

Willst du mir ernsthaft erzählen, dass du nicht in der Lage bist, auf 
einer Webseite ein Bild zu finden? Also bitte, siehe Anhang, direkt aus 
der Kickstarter-Seite extrahiert.

von Komm auf den Punkt! (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Willst du mir ernsthaft erzählen, dass du nicht in der Lage bist, auf
> einer Webseite ein Bild zu finden? Also bitte, siehe Anhang, direkt aus
> der Kickstarter-Seite extrahiert.

Ja, es ist so, dieses im Anhang gezeigte Bild, zeigt mir mein Browser 
(firefox) nicht auf der Kickstarter Seite an. Liegt vielleicht an den 
restriktiven script- und Nachstellungsblocker.

Wenn man schaut, das man für das essentielle Nachrüsten der angeblichen 
Platform um 4 Audio anschlüsse 80 $ hinblättern soll werd ich auch nicht 
das Gefühl nicht los, es handelt sich hier um grenzwertiges Lockangebot.

Zusammengefasst:
Ich vermisse hier zwei centwerte Audioanschlüße um per Plug+Play mit der 
Audio-platform losuzulegen und es stellt sich nach stundenlanger 
verbalen Schleicherei um den heissen Brei heraus, daß dafür ein fast 
dreimal so teures und viermal so großes Extra board notwendig ist (wenn 
man nicht mit drahtwackliges zusammenbasteln will). Das ist m.E. kein 
guter Deal und keine ehrliche Produktvorstellung am Beginn dieses 
Threads.

von Rolf M. (rmagnus)


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Komm auf den Punkt! schrieb:
> Wenn man schaut, das man für das essentielle Nachrüsten der angeblichen
> Platform um 4 Audio anschlüsse 80 $ hinblättern soll werd ich auch nicht
> das Gefühl nicht los, es handelt sich hier um grenzwertiges Lockangebot.

Es enthält noch etwas mehr als nur vier Klinkenbuchsen, wie z.B. einen 
MIDI-Port und einen Kopfhörerverstärker, und in den 80$ ist die 
Prozessor-Platine enthalten - auch das kann man auf der 
Kickstarter-Seite alles sehen, wenn man sie sich denn vollständig 
anzeigen lässt. Aber ja, es ist etwas teuer für das, was es liefert. 
Allerdings steht es dir ja frei, eine Lochrasterplatine zu nehmen und 
ein paar Klinkenbuchsen und eine Pfostenleiste draufzulöten.

> Zusammengefasst:
> Ich vermisse hier zwei centwerte Audioanschlüße um per Plug+Play mit der
> Audio-platform losuzulegen und es stellt sich nach stundenlanger
> verbalen Schleicherei um den heissen Brei heraus,

Die "Schleicherei" liegt aber an dir. Wer soll denn hier ahnen, dass du 
deinen Browser so konfiguriert hast, dass er dir Teile der Webseite 
unterschlägt?

> daß dafür ein fast dreimal so teures und viermal so großes Extra board

Ach, jetzt ist die Größe auf einmal doch wichtig? Ich glaube ja, du 
suchst nur einfach irgendwas, über das du dich beschweren kannst, ohne 
dir das Ding wirklich mal ernsthaft anzusehen. Zum Glück musst du das 
Board ja nicht kaufen, wenn es deinen Wünschen nicht entspricht.

: Bearbeitet durch User
von Komm auf den Punkt! (Gast)


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Rolf M. schrieb:

> Die "Schleicherei" liegt aber an dir. Wer soll denn hier ahnen, dass du
> deinen Browser so konfiguriert hast, dass er dir Teile der Webseite
> unterschlägt?

Jeder der meine Beiträge gelesen und verstanden hat, ich habe mehrmals 
darauf hingewiesen das ich nur den Steckbrettaufbau in dem Forumstread 
hier und auf der verkaufsseite kenne.

>> daß dafür ein fast dreimal so teures und viermal so großes Extra board
>
> Ach, jetzt ist die Größe auf einmal doch wichtig?
Dir ist die Größe wichtig, du reitest du ganze Zeit darauf rum das das 
Board so klein sein muss um flexibel zu sein. Aus meiner Sicht dagegen, 
ist das Board für Audio 'kaputt' geschrumpft, weil das Entwurfskonzept 
"form follows function" missachtet wurde. Und unter "Nachrüst-satz" für 
Schnittstellen oder Breakout-board verstehe ich was anderes als eine 
voluminöse Grundplatine.

> Ich glaube ja, du
> suchst nur einfach irgendwas, über das du dich beschweren kannst, ohne
> dir das Ding wirklich mal ernsthaft anzusehen. Zum Glück musst du das
> Board ja nicht kaufen, wenn es deinen Wünschen nicht entspricht.

Nein, ich suche nicht irgendwas um mich zu beschweren, ich weise 
lediglich daraufhin, das dem Board einige cent-teile fehlen um die 
Versprechungen des ThreadTitels -eingebettete Platform für 
Audioprojekte- zu erfüllen. Und das der Verweis auf ein 80$-Breakoutbox 
kein gleichwertiger Ersatz für die vermissten cent-Bauteile ist.

von Tuck I. (tuckito)


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Auch wenn Sonntag ist, muss man sich nicht die Zeit nehmen um zu 
meckern.
Ich wollte das Basisboard bestellen, weil mir das Zubehör einfach zu 
teuer ist, aber die VErsandkosten von $15 haben mich den Tab ganz 
schnell schliessen lassen.
Ich hätte gerne ein schönes Effektgerät für die Gitarre gebaut, ohne 
viel selbst zu machen. Bei dem Preis dann eben nicht.

von blök blök (Gast)


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Für mich ist das ein Entwicklungsboard. Ich halte die Steckerdiskusion 
eher für abwägig. Eine Lochrasterplatine und ein Sockel  und mann kann 
sich die Stecker, Buchsen , Schalter positionieren wie man will. 
Vorgebohrte Aludruckgussgehäuse kosten auch nicht die Welt und dann hat 
man was gescheites - was glaubt Ihr den wie lange so ein popliger 3,5mm 
Klingenstecher hällt. Vernünftige Stecker/Buchsen brauch ich auch nicht 
zwingend auf der Hauptplatine wegen der hohen mechanischen Belastung.

https://www.musikding.de/BB-gebohrt

Ich finde das Teil interessant und ich denke da gibt es durchaus einen 
Bedarf.
Mit RAM und Codec zusätzlich zum ARM auf dem eval. board hat man 
eigentlich die wichtigsten Teile beieinander anzufangen. Der Ram ist 
unverzichtbar für Hall/Delay und Looper Applikationen und das macht den 
unterschied zum Teensy.

von Benedikt M. (bmuessig)


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Komm auf den Punkt! schrieb:
> Oben oder unten ist jetzt wurscht, Problem ist das unvermeidliche
> Breadboard. Ein stabiles BreakOutaoutbord das einen praxistauglichen
> Integration des DSP-boards in den heimischen Audiopath gestattet *sehe*
> ich derzeit nicht im Lieferumfang. Das reduziert den Spass mit diesem
> Audiotool IMHO erheblich, da kein Plug&Play

Mir geht es so, dass ich die meisten Development Boards nur kurzzeitig 
verwende, um mich mit der Software und Hardware vertraut zu machen. Da 
findet das Development Board auch nie seinen Weg in mein fertiges 
Produkt oder Projekt.
Um schnell eine kleine Lochraster / gefertigte Platine zu bauen, die 
eine DSP-Funktion ausführt, würde ich es vorziehen, das kleinere Modul 
selbst auf die Platine zu Löten und zu Bestimmen, wo ich welche 
Anschlüsse herausführen will. Hier schließe ich mich "blök blök" an. 
Werden die Anschlüsse fest vorgegeben, wie zum Beispiel beim Raspberry 
Pi, kann es schwierig werden, das in ein Gehäuse zu integrieren, da auf 
mindestens drei Seiten Anschlüsse sind. Da muss dann entweder ein 
Anschluss verlängert, oder das Gehäuse signifikant angepasst werden.

Da bin ich schon froh, wenn es eine kompakte, integrierbare Version gibt 
(siehe Raspberry Pi Compute Module).
Beim Daisy ist es doch besonders gut gelöst worden, da das integrierbare 
Modul gleich über ein Breakout getestet werden kann. Daran habe ich 
nichts auszusetzen.

: Bearbeitet durch User
von Hinnerck (Gast)


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Hallo Leute, ich finde das Teil eigentlich sehr gut. Ich habe leider 
keine Kreditkarte und bin nicht bei PayPal, weil ich mich vor mir selbst 
beschützen muss. Vielleicht werde ich da doch noch einen Weg finden und 
so ein Board für (mit Versand) 39€ zu erwerben. Meine eigentliche Frage 
welcher Audio Codec von AKM ist da verbaut? Ich würde dann gerne einen 
zweiten Audio Codec dazu basteln, für eine 4 Weg Frequenzweiche. Das 
wäre übrigens mein Wunsch an das Daisy Team, das sie 
Erweiterungsplatinen für weitere Audio Codecs anbieten. Müssen sie aber 
nicht, ist ja keine Sache so ein IC mit, wie ich eben noch einmal 
nachgezählt habe, 28 Pins auf eine Platine zu bekommen, und ein paar 
3,5mm Klinkenbuchsen oder Cynch oder XLR oder was auch immer.

von MaWin (Gast)


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Rolf M. schrieb:
> Ich sehe auch nicht, wo auf diesem kleinen Board diese Stecker
> untergebracht werden könnten und was das bringen würde.

Daher ist so ein kleines Board einfach Unsinn.

Man will ja keine zusätzlichen Brummschleifen die die technischen Daten 
versemmeln. Und wenn man eh Zusatzplatinen machen muss, kann man die 3 
Bauteile auch noch mit draufklatschen.

Ja, in rin Gehäuse muss es auch noch passen.

von Hinnerck (Gast)


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AK4528VM. War der einzige Audio Codec im SSOP 28 Gehäuse.

von Benedikt M. (bmuessig)


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MaWin schrieb:
> Daher ist so ein kleines Board einfach Unsinn.

Ich verstehe das gejammere nicht. Es gibt ein Breakout und die Option 
das Board zu integrieren. Das reicht.

von Komm auf den Punkt! (Gast)


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Benedikt M. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> Daher ist so ein kleines Board einfach Unsinn.
>
> Ich verstehe das gejammere nicht. Es gibt ein Breakout und die Option
> das Board zu integrieren. Das reicht.

Ich erklär es dir:

(1)Wunschvariante: Board mit CinchAmschlüssen
Aufpreis zum Board: ca 5€,
Zeitaufwand Auspacken zur Audio-Inbetriebnahme: ca 5. min;
Material-/Werkzeugaufwandaufwand zur Audio-Inbetriebnahme: 0;

(2)variante: Breakoutboard
Aufpreis zum Board: 89€,
Zeitaufwand Auspacken zur Audio-Inbetriebnahme: ca 6 min;
Material-/Werkzeugaufwandaufwand zur Audio-Inbetriebnahme: 0;

(3)variante: Käufer basteln/stecken lassen
Aufpreis zum Board: 20€,
Zeitaufwand Auspacken zur Audio-Inbetriebnahme: 0.5 - 2h; Voaussetzung: 
alle Materialen sind vorhanden
Material-/Werkzeugaufwandaufwand zur Audio-Inbetriebnahme: Breadboard, 
Patchwire, breadboardcompatible Cinch, Zange bei stabilen Aufbau 
Lötbesteck;

Also Käuferfreundlich wäre es IMHO eindeutig besser gewesen Cinch 
vorzusehen, statt diese mit Verweis auf Selberbasteln/TeuresZubehör 
einzusparen. Meinetwegen auch als Bestückvariante zum 'Abknicken f. die 
Winzig-Fetischisten. 'Abknicken' ähnlich diesem XMC1200 Boards -> 
https://www.ehitex.de/media/image/88/61/78/42780a5ca857028d346035d9a88a01825591092730971_600x600.jpg

von Nosnibor (Gast)


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Also aus Herstellersicht ist es absolut vernünftig, Buchsen und 
Bedienelemente auf eine separate Platine zu verbannen.
Einerseits wegen der Trennung in hoch- und niedrigintegrierte Bauteile, 
andererseits wegen der unterschiedlichen Anforderungen der Nutzer bei so 
einem Bastelprojekt.

Zu 1: Prozessor, RAM und Analogwandler gibt es in kompakter Bauform, die 
eine Multilayerplatine nötig macht. Diese wiederum ist proportional zur 
Fläche teuer, sollte also möglichst klein sein. Buchsen und Schalter 
dagegen brauchen quadratzentimeterweise Platinenfläche, kommen aber mit 
maximal zwei Lagen aus. Eine separate, billige Platine für die Buchsen 
kann also sinnvoll sein.

Zu 2: das ist kein Fertiggerät, bei dem der Hersteller bis hin zum 
Gehäusedesign alles festlegt (und die Hälfte der Nutzer dann 
irgendwelche Adapter und Zwischenstecker braucht, weil die "falsche" 
Buchse eingebaut ist). Es gibt Nutzer, die wollen Cinchbuchsen für den 
Audioausgang, damit es an die Stereoanlage paßt. Profimusiker wollen 
vielleicht 6,3mm-Stereoklinke, weil das im Studio Standard ist. Wer das 
Gerät in seinem Eurorack-Modularsynthi verwenden will, braucht 3,5mm 
Monoklinke. 3,5mm-Stereoklinke samt Kopfhörerverstärker mit 
Lautstärkeregler wären eigentlich auch ganz praktisch. Und wie soll man 
mit dem Ding Musik machen, wenn es keine MIDI-Buchse hat? Und wo bleibt 
die 48V-Phantomspeisung für den Eingang?
Und wenn das alles auf der Platine ist, in welches Gehäuse passt die 
dann noch? Und wer hat Lust, die ganzen unbenutzten Buchsen 
mitzubezahlen?

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von Newbie (Gast)


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Nosnibor schrieb:
> Zu 1: Prozessor, RAM und Analogwandler gibt es in kompakter Bauform, die
> eine Multilayerplatine nötig macht. Diese wiederum ist proportional zur
> Fläche teuer, sollte also möglichst klein sein. Buchsen und Schalter
> dagegen brauchen quadratzentimeterweise Platinenfläche, kommen aber mit
> maximal zwei Lagen aus. Eine separate, billige Platine für die Buchsen
> kann also sinnvoll sein.

Speziell in der Fertigung ist es so deutlich günstiger. Da Hauptboard 
kann in einer reinen SMT-linie gefertigt und getestet werden.

Die Zubehörplatine hingegen ist absoluter Low-Fi und kann auf einer 
entsprechenden Anlage laufen. Das ergibt schon Sinn.

Am Ende sind solche Boards immer ein Kompromiss. Für eine 
Systemintegration z.B. mit Verstärker etc. würde der I/O Krempel nur 
stören.

von Helwein V. (forgoden)


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Christoph B. schrieb:
> Einplatinencomputer

1. Könnt ihr die Platine in Farbe Blau statt Braun herstellen?

2. Wie ist der Support mit DMX?

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