Stecker-Netzteil 30 Volt 400mA

OP #6228190
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Hallo!

Ich suche ein Stecker-Schaltnetzteil mit 30 Volt und 400mA. Aber egal 
was ich bei Google eingebe, ich finde nicht das richtige Netzteil. Kennt 
ihr einen Händler der sowas verkauft, möglichst Zahlung per Paypal oder 
Bankeinzug.

Oder hat von euch schon mal einer ein kleines Schaltnetzteil mit 30V und 
(mindestens, nicht weniger) 400mA selber gebaut?

Gruß, René
#6228209
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René H. schrieb:
> Ich suche ein Stecker-Schaltnetzteil mit 30 Volt und 400mA. Aber egal
> was ich bei Google eingebe...

30 Sekunden bei Reichelt recherchiert...

https://www.reichelt.de/steckernetzteil-18-w-28-v-0-64-a-mw-gst18e28-p171093.html?&trstct=pol_0&nbc=1

https://www.reichelt.de/steckernetzteil-25-w-28-v-0-89-a-mw-gst25e28-p171102.html?&trstct=pol_1&nbc=1

Hat zwar nur 28V, kann mir aber nicht vorstellen dass ein 30V Gerät 
damit nicht auch funktioniert.

Und antworte jetzt bitte nicht dass das NT zu teuer ist und das Reichelt 
Versandkosten berechnet.


Alternative...NT mit geringerer Spannung und StepUp dahinter.
OP #6228321
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Reinhard S. schrieb:
> Du suchst nach Open-Frame oder Schaltnetzteilen für die Hutschiene?

Nein. Für kleine Installationsgehäuse. So wie dieses: 
https://www.amazon.de/Kunststoffgeh%C3%A4use-Installationsgeh%C3%A4use-Industriegeh%C3%A4use-380x300x120mm-Verteilerkasten/dp/B00A6TJHOK

3,8x6,8 Zentimer habe ich im Gehäuse Platz, sonst muss es ein größeres 
Gehäuse werden (auch kein Problem). Das ist das Problem wenn Steckdosen 
knapp sind, und eine Steckdosenleiste soll(te) man nicht mit einer 
weiteren Steckdosenleiste verlängern.

Reinhard S. schrieb:
> eher 27,6 oder gleich 48.

27,6 ist zu wenig, 48 viel zu viel. Optimal wären 30V.
#6228347
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30V ist keine Standard-Versorgungsspannung. Es gibt da zwar was, aber 
nicht viel:

https://www.xppower.com/product/ECP40-Series?m=ECP40US30
https://product.tdk.com/de/search/power/switching-power/ac-dc-converter/info?part_no=ZPSA40-30

Ansonsten müsstest Du mit 36V vorlieb nehmen:

https://www.tracopower.com/model/tpp-15-136a-j

Oder 48V und Step-Down auf 30V, z.B damit 
http://www.ti.com/product/LM2590HV
OP #6228377
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Frank K. schrieb:
> 
https://product.tdk.com/de/search/power/switching-power/ac-dc-converter/info?part_no=ZPSA40-30

12 Wochen Lieferzeit. Ganz schön lange (jetzt zur Corona-Zeit vielleicht 
noch länger, für mich etwas zu lange). ? Gibt es sowas auch mit 28V, 
oder ist das auch keine "Standardversorgung"? Ich brauche das für die 
Nebenuhrsteuerung (siehe mein anderer Thread dazu). Der Hersteller 
schrieb mir, dass bei der Steuerung 2 bis 3 Volt abfallen, da könnten 
die 28V gerade noch reichen. Auf jeden Fall die richtigen Teile, und 
auch sauber verarbeitet wenn man die Bilder sieht. Stecker-Netzteile mit 
28V gibt es genug, aber die passen ja leider nicht zu meinem Projekt.
OP #6228413
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Bei rs-online gibt es eins, aber 106,- Euro plus MwSt., ein bisschen 
zuviel finde ich, und 150 Watt müssen es auch nicht sein. RS-Online 
bietet eine Menge Netzteile, aber die verbraten viel Energie.

Frank K. schrieb:
> Oder das hier: 36V, 1A, kannst Du mit dem Trimmer auf 32V runterdrehen
>
> 
https://www.reichelt.de/schaltnetzteil-geschlossen-35-w-36-v-1-a-mw-lrs-35-36-p202957.html?&nbc=1

Zu groß.
OP #6228483
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Jörg R. schrieb:
> Sorry, aber wenn Du dich durch den Reicheltshop klickst benötigst du
> kein English.


Die sind doch viel zu groß, verbraten zuviel Energie (45 Watt aufwärts) 
und haben nicht die richtige Voltzahl (entweder 27V oder 36V). Die 
Wattzahl ist vollkommen überdiemensioniert für 400mW Leistungsbedarf. Da 
hole ich mir einfacher ein Stecklernetzteil mit 12 Watt und nutze doch 
eine Steckdosenleiste.
#6228547
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René H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Sorry, aber wenn Du dich durch den Reicheltshop klickst benötigst du
>> kein English.
>
> Die sind doch viel zu groß, verbraten zuviel Energie (45 Watt aufwärts)
> und haben nicht die richtige Voltzahl (entweder 27V oder 36V).

Worauf beziehst Du dich? Das von mir verlinkte hat 28V, und das 
„verbrät“ auch keine 45W.


> Die Wattzahl ist vollkommen überdiemensioniert für 400mW Leistungsbedarf.
> Da hole ich mir einfacher ein Stecklernetzteil mit 12 Watt und nutze doch
> eine Steckdosenleiste.

Was nun, 400mW oder 400mA? Das sind 2 verschiedene Einheiten.


René H. schrieb:
> 27 Volt ist zu wenig, es müssen mindestens 28 Volt sein.

Sicher? Was wird denn mit dem NT betrieben?
#6228576
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René H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Worauf beziehst Du dich? Das von mir verlinkte hat 28V, und das
>> „verbrät“ auch keine 45W.
>
> Ich sprach ja auch von den offenen Netzteilen, nicht von
> Steckernetzteilen. Das von Sven verlinkte Nezteil ist schon genügsamer.

Dann schreibe bzw. zitiere auch so dass man weiß auf was du dich 
beziehst. Dein Kommentar macht in Bezug auf dass was Du von mir zitierst 
überhaupt keinen Sinn!
OP #6228592
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Route_66 H. schrieb:
> Was spricht eigentlich gegen einen Selbstbau?
> 30 Volt und 400 mA sind ja keine Raketenwissenschaft.

Das kann ich nicht. Ich bin kein Elektroniker. Ich kann zwar nach 
Anleitung Schaltungen löten, aber zu mehr reicht es nicht. 
Relaisschaltung für Modellbahn kann ich noch, aber das ist relativ 
leicht.

Jörg R. schrieb:
> René H. schrieb:
>> 27 Volt ist zu wenig, es müssen mindestens 28 Volt sein.
>
> Sicher? Was wird denn mit dem NT betrieben?

Nebenuhrsteuerung, wie ich bereits weiter oben erwähnte.
OP #6228711
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Achim H. schrieb:
> Nächstes Problem ist, wenn das Netzteil in ein geschlossenes Gehäuse
> eingebaut wird, ob immer noch genug Wärme abgeführt werden kann?

Wenn ich die Löcher, wo eigentlich Kabel reinkommen, durchsteche dürfte 
es genug Luft geben? Das sind dann 10 Löcher.


Achim H. schrieb:
> MeanWell LPF-16D-30 Sollte im CV-Betrieb 30V abgeben bis ca. 0,5A

Aber ist das nicht ein LED-Travo?
#6228728
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René H. schrieb:
> 3,8x6,8 Zentimer habe ich im Gehäuse Platz

Evtl. wäre da ein Druckernetzteil etwas für dich: Das Modell 15J0301 
dürfte ausreichend klein sein.
Habe das bei mir zur Versorgung einer Laptop-Hintergrundbeleuchtung 
genutzt.

Habe gerade kurz gemessen, gibt bei mir mit und ohne Last ca. 28,5V aus, 
also auch nicht genau 30V. Könnte also ggfs. knapp werden.

Wird oft bei eBay angeboten, in ca. 20 h läuft auch eine Auktion aus.
Angehängte Dateien:
#6228797
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René H. schrieb:
> Nebenuhrsteuerung, wie ich bereits weiter oben erwähnte.

Vermutlich analog. Benötigen die nicht nur Impulse mit wechselnder 
Polarität? Entweder jede Sekunde...oder jede Minute wenn kein 
Sekundenzeiger vorhanden ist.

Vielleicht reicht dann auch eine Stromversorgung mit weniger Leistung 
aus. Das dann kleinere NT könnte durch einen entsprechend großen 
Kondensator am Ausgang gepuffert werden um die kurzen Schaltimpulse 
ausführen zu können.

Eine andere Möglichkeit ist ein StepUp, wenn z.B. 12V mit entsprechender 
Leistung vorhanden sind.


René H. schrieb:
> 27 Volt ist zu wenig, es müssen mindestens 28 Volt sein.

Wie hoch ist die max. zulässige Spannung?
OP #6228915
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Jörg R. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Nebenuhrsteuerung, wie ich bereits weiter oben erwähnte.
>
> Vermutlich analog. Benötigen die nicht nur Impulse mit wechselnder
> Polarität? Entweder jede Sekunde...oder jede Minute wenn kein
> Sekundenzeiger vorhanden ist.
>

Pro Minute ein Impuls (polwended). Sekundenzeiger läuft über Motor, also 
wie bei den Bahnhofsuhren üblich (war).

> Vielleicht reicht dann auch eine Stromversorgung mit weniger Leistung
> aus. Das dann kleinere NT könnte durch einen entsprechend großen
> Kondensator am Ausgang gepuffert werden um die kurzen Schaltimpulse
> ausführen zu können.
>

Der Hersteller empfiehlt bzw. liefert Netzteile mit 400mA. Der 
Impulsstrom (also am Ausgang) beträgt 100mA laut Bedienungsanleitung.

> René H. schrieb:
>> 27 Volt ist zu wenig, es müssen mindestens 28 Volt sein.
>
> Wie hoch ist die max. zulässige Spannung?

30 Volt.
OP #6228930
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Sam W. schrieb:
> Evtl. wäre da ein Druckernetzteil etwas für dich

Ich nehme lieber Neuware. Bei gebrauchten weiss man nie wie lange die 
schon in Betrieb sind, und ob da schon kalte Lötstellen vorhanden sind 
(das kenne ich von Notebooknetzteilen, da entsteht meist beim 
Netztanschluß nach einer bestimmten Zeit eine Kaltstelle). Zudem bekommt 
man schon für 13,- Euro neue Netzteile, da muss es kein gebrauchtes 
sein.
#6228985
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Dann lies nochmal oben, was H.J.S schrieb und schau mal ein paar 
Beiträge weiter unten, was ich aus dem Datenblatt gesucht habe und noch 
einen Beitrag weiter unten findest Du dieses auch als Link.

Das NT hat genaus das was Du brauchst, ist einbaubar, liefert 100mA mehr 
als gewünscht und die Spannung lässt sich auf 29,7V einstellen.
OP #6228987
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Aber welche Kabel sind die richtigen? Die könnte ich dann gleich 
mitbestellen, das Nezteil ist schon im Warenkorb. Google ist nicht mein 
Freund, mit den richtigen Suchbegriffen hab ich es nicht so (ich bin 
eher ein Laden-Einkäufer, da sehe ich das was ich möchte ? ).
#6228993
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Löte die Steckerpins runter und löte entsprechende Litzen direkt an oder 
schaue ob Du da eine Schraubklemme montiert bekommst.

Jetzt wegen dem Anschluss ein Drama draus zu machen, ist doch unnötig.

Hättest Du ein Steckernetzteil aufgeschraubt, dann wären da auch nur 
Litzen fest verlötet!
OP #6228998
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Sven L. schrieb:
> Löte die Steckerpins runter und löte entsprechende Litzen direkt an oder
> schaue ob Du da eine Schraubklemme montiert bekommst.

Das wäre eine Lösung, aber damit wäre die Gewährleistung futsch. Wenn 
ich erst umlöte und dann merke, dass es nicht funktioniert, ist alles 
hin.

Peter P. schrieb:
> Dem TO passt so gar nichts von den ganzen Vorschlägen, mit Salamitaktik
> ist das nur verschwendete Zeit.

Ich bin eben gründlich und anspruchsvoll. Mit rumbasteln ist mir nicht 
geholfen.
#6229028
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René H. schrieb:
> Das wäre eine Lösung, aber damit wäre die Gewährleistung futsch. Wenn
> ich erst umlöte und dann merke, dass es nicht funktioniert, ist alles
> hin.

Ach komm bei 7 Euro machst Du rum wegen Gewährleistung?

Sowas stempelt man als Bastler als Lehrgeld ab, tauscht es, legt es in 
die Bastelkiste oder entsorgt es wenn es nicht funktioniert.

Wenn man so an jedes Projekt geht, dann lässt man es lieber gleich 
bleiben.

René H. schrieb:
> Ich bin eben gründlich und anspruchsvoll. Mit rumbasteln ist mir nicht
> geholfen.

Was hat 4 Drähte anlöten mit rumbasteln zu tun? Es gibt auch Firmen die 
Dinge zukaufen, etwas modifizieren und dann in's eigene Produkt 
einbauen.


Du darfst dich nicht wundern, wenn gleich einer ankommt und sagt:
Dat is en Troll, der will nur spiele.
#6229085
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Sorry,
meinte das von Meanwell, nicht das von Pollin, was die da schreiben ist 
einfach Bullshit.

Bei einem SNT wird die Eingangsspannung gleichgerichtet, mit hoher 
Frequenz zerhackt, über den Trafo  geschickt und wieder gleichgerichtet.

Über den Tastgrad, also dem Verhältnis zw. ein und aus beim Zerhacken 
stellt sich die Ausgangsspannung ein.

Die Netzteile haben einen Weitbereichseingang von bis.
OP #6229139
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Sven L. schrieb:
> meinte das von Meanwell
Welches genau?

Sven L. schrieb:
> Bei einem SNT wird die Eingangsspannung gleichgerichtet, mit hoher
> Frequenz zerhackt, über den Trafo  geschickt und wieder gleichgerichtet.
Also ist das nichts? Soll ich das von Pollin doch nicht nehmen?

Sven L. schrieb:
> Über den Tastgrad, also dem Verhältnis zw. ein und aus beim Zerhacken
> stellt sich die Ausgangsspannung ein.

Die Ausgangsspannung kann ich ja messen. Es sei denn ich drehe voll auf 
und habe dann die 29,7V?

Sven L. schrieb:
> was die da schreiben ist
> einfach Bullshit.

Und dann heisst es immer man soll die Bedienungsanleitung lesen. ?
#6229160
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Du nimm es mir nicht übel, aber ich mag nicht alles doppelt und dreifach 
schreiben. Oben habe ich vom Hersteller ein Datenblatt verlinkt, das Du 
dir sonst auach gern selbst ergoogln kannst.

Das Netzteil von Pollin ist ein Meanwellnetzteil, Pollin hat sich nur 
ein eigenes Datenblatt gebastelt in dem viel Bullshit steht.

Ich habe lediglich mal kurz und laienhaft erklöärt wie ein SNT 
funktioniert.

Langsam komme ich mir vor wie in der Bäckerei. Schlange mit gefühlten 
100 Leuten und vorne eine Oma, die noch Smaltalk macht und nicht weiß 
soll sie dieses oder dieses Brot nehmen und ob es das eine Brot auch als 
halben Laib gibt.

Am Ende musst Du einfach mal auf bestellen klicken und einfach mal 
machen.

Es sind 7 Euro, keine 7 Millionen. Lernen aus Versuch und Fehler mussten 
wir alle schon. Wegen einem Netzteil eine derartig und nicht endende 
Diskussion zu führen, ist irgendwo ein schlechter Witz.

Wenn Du dein Netzteil hast, und es geschafft hast deine Uhr "von Hand" 
durch ein und ausschalten bzw. Umpolen rennen zu lassen, dann kannst Du 
ja einen neuen Thread aufmachen, wo dannn diskutiert wird, wie man es 
schafft die Spannung elektronisch umzupolen.

Bis es soweit ist, bist Du jetzt an der Reihe die Vorraussetzungen zu 
schaffen. Hilfen, Anhaltspunkte, Tipps und so weiter hast Du bekommen.

Als letzter Hinweis: Netzspannung ist nicht ungefährlich. Isolation ist 
ein muss!
OP #6229216
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Sven L. schrieb:
> Das Netzteil von Pollin ist ein Meanwellnetzteil, Pollin hat sich nur
> ein eigenes Datenblatt gebastelt in dem viel Bullshit steht.

Ich glaube da hatte ich Dich falsch verstanden. Du hast Dich mit "meinte 
das von Meanwell" auf das Datenblatt bezogen, nicht auf das Netzteil. 
Sorry, mein Fehler.

Sven L. schrieb:
> Hier ist etwas zum lesen über SNT
> https://www.wikiwand.com/de/Schaltnetzteil

Danke! Wenn ich das jetzt richtig verstehe beruhen alle modernen 
Netzteile auf dieser Technik, auch die von Smartphones.
#6229230
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René H. schrieb:
> Ich glaube da hatte ich Dich falsch verstanden. Du hast Dich mit "meinte
> das von Meanwell" auf das Datenblatt bezogen, nicht auf das Netzteil.
> Sorry, mein Fehler.

Ich meinte das DB vom Hersteller, in dem Fall das von Meanwell, ja.

René H. schrieb:
> Danke! Wenn ich das jetzt richtig verstehe beruhen alle modernen
> Netzteile auf dieser Technik, auch die von Smartphones.

Naja in so einen I-Phone-Ladestecker bekommst Du ja kaum einen richtigen 
Trafo. Alles sehr minimalistisch gebaut. Wenn man gefälschte Netzteile 
bekommt, teilweise auch sehr gefährlich. Da gibt es bei YouTube Videos 
vom Zerlegekönig Zerobrain, der solche Netzteile mal unter die Lupe bzw. 
unter die Beißzange nimmt.
OP #6229261
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Das sollte es jetzt gewesen sein. Ich melde mich wenn ich erfolgreich 
bin (wird funktionieren). Mal schauen ob dieses Netzteil auch das 
DCF-Modul stört und ich es daher außerhalb des Gehäuses anbringen muss, 
aber das ist ein anderes Thema und soll hier nicht diskutiert werden.
#6229271
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Sven L. schrieb:

>> Das wäre eine Lösung, aber damit wäre die Gewährleistung futsch. Wenn
>> ich erst umlöte und dann merke, dass es nicht funktioniert, ist alles
>> hin.
>
> Ach komm bei 7 Euro machst Du rum wegen Gewährleistung?
>
> Sowas stempelt man als Bastler als Lehrgeld ab, tauscht es, legt es in
> die Bastelkiste oder entsorgt es wenn es nicht funktioniert.

Manchmal vewrstehe ich die Menschen wirklich nicht. Wenn ich ein
neues Netzteil bekomme, wird das als erstes provisorisch ohne
Löten angeschlossen und ausprobiert. Wenn es dann wirklich nicht
funktioniert, wirds zurückgeschickt. Mindestens die Hälfte aller
Fehler an Geräten sind bereits beim ersten einschalten vohanden.
#6229372
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René H. schrieb:
> Ich nehme lieber Neuware.

Das Netzteil gibt es durchaus auch neu, nur eben für den 3-4 fachen 
Preis.
Übrigens hast du das davor auch nie erwähnt.

René H. schrieb:
> Bei gebrauchten weiss man nie wie lange die
> schon in Betrieb sind, und ob da schon kalte Lötstellen vorhanden sind
> (das kenne ich von Notebooknetzteilen, da entsteht meist beim
> Netztanschluß nach einer bestimmten Zeit eine Kaltstelle).

Problem bei gebrauchten Netzteilen ist mitunter die Alterung mancher 
Bauteile (Elkos) und evtl. abbekommene Spannungsspitzen etc.
Ein Drucker wird aber selten so oft ein- und ausgesteckt, dass dort die 
Lötstellen brechen müssten.

René H. schrieb:
> Zudem bekommt
> man schon für 13,- Euro neue Netzteile, da muss es kein gebrauchtes
> sein.

Mag sein, ich hatte den Text davor allerdings so verstanden, dass dir 
keines der bislang vorgeschlagenen Netzteile passt...

Das bestellte Teil von Pollin wird schon funktionieren ;-)
#6229980
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Hi René,

ich habe hier noch 2 Druckernetzteile von Canon, die ich
gegen eine Spende an ein Kinderheim abgeben würde.

Typ:    Canon K30344
Input:  100-240V  50/50 Hz  0,74A
Output: 32V 0,5A Gleichstrom
        24V 0,5A Gleichstrom
Siegel: Bauart geprüft vom TÜV Rheinland

Bei Interesse:  einfach melden.

Viele Grüße

Igel1
#6230059
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Sehr viele Kleinschaltnetzteile funktionieren im Prinzip so:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/150985/schem.png

Fast alle, die mit Optokoppler arbeiten benutzen auch den TL431 (U2)
Das interessante daran ist der Spannungsteiler R13/R15, denn der 
bestimmt die Ausgangsspannung (grob durch das Übersetzungsverhältnis des 
Trafos). +/-10% Stellbereich sind immer problemlos drin.
OP #6230122
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Jörg R. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Für mich ist das nichts (32 Volt...
>
> Ansonsten 2 oder 3 1N4007 in Serie zur Last.
>

Für dieses Projekt möchte ich ungern mit solchen Lösungen arbeiten. Ein 
fertiges Netzteil ist mir lieber.


Peter P. schrieb:
> René H. schrieb:
>> H.Joachim S. schrieb:
>>> Sehr viele Kleinschaltnetzteile funktionieren im Prinzip so:
>>> https://www.mikrocontroller.net/attachment/150985/schem.png
>>
>> Das ist alles? Das kann man ja sogar selber nachbauen. ?
>
> Troll hoch 12

Was hat das mit "Troll" zu tun? In Zukunft suche ich mir ein Forum in 
dem ich ernst genommen werde, und in dem man auch mal Anfängerfragen 
stellen darf ohne gleich dumm angemacht zu werden und wo man nicht alles 
so ernst sieht wie hier (dafür gibt es ja die Smylies).
#6230130
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René H. schrieb:
> In Zukunft suche ich mir ein Forum in
> dem ich ernst genommen werde, und in dem man auch mal Anfängerfragen
> stellen darf ohne gleich dumm angemacht zu werden und wo man nicht
> alles so ernst sieht wie hier (dafür gibt es ja die Smylies).

Du hast einiges an Tipps und Hinweisen bekommen. Daher ist dein 
Kommentar von wegen ernst genommen und Anfängerfragen recht unhöflich.


René H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> René H. schrieb:
>>> Für mich ist das nichts (32 Volt...
>>
>> Ansonsten 2 oder 3 1N4007 in Serie zur Last.
>>
>
> Für dieses Projekt möchte ich ungern mit solchen Lösungen arbeiten.
> Einfertiges Netzteil ist mir lieber.

Der „Aufwand“ ist minimalistisch.
OP #6230144
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Jörg R. schrieb:
> René H. schrieb:
>> In Zukunft suche ich mir ein Forum in
>> dem ich ernst genommen werde, und in dem man auch mal Anfängerfragen
>> stellen darf ohne gleich dumm angemacht zu werden und wo man nicht
>> alles so ernst sieht wie hier (dafür gibt es ja die Smylies).
>
> Du hast einiges an Tipps und Hinweisen bekommen. Daher ist dein
> Kommentar von wegen ernst genommen und Anfängerfragen recht unhöflich.
>
Das bezog ich auf den Kommentar von peterpo, der mich hier als Troll 
abstempelt. Wenn man ständig als Troll beschimpft oder mit Kommentaren 
wie "was willst Du denn noch" überhäuft wird fühlt man sich nun mal 
nicht ernstgenommen, da kann man schonmal böse werden.


> René H. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>> René H. schrieb:
>>>> Für mich ist das nichts (32 Volt...
>>>
>>> Ansonsten 2 oder 3 1N4007 in Serie zur Last.
>>>
>>
>> Für dieses Projekt möchte ich ungern mit solchen Lösungen arbeiten.
>> Einfertiges Netzteil ist mir lieber.
>
> Der „Aufwand“ ist minimalistisch.
Ich habe da meine Zweifel ob das so bei unserem Elektriker durchgeht, 
der könnte da die Prüfplakette verweigern. Für mich zuhause wäre das 
vielleicht wurscht.
#6230171
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René H. schrieb:
> Ich bin eben gründlich und anspruchsvoll. Mit rumbasteln ist mir nicht
> geholfen.

Da verwechselst du was.
Du bist ein zahlengläubiger Theoretiker, der keine Ahnung hat und sich 
deshalb hinter irgendwelchen Angaben versteckt, um nur nichts falsch zu 
machen, landläufig Schisser genannt.
Wenn du wüsstest, wie so was funktioniert, würdest du hier nicht solchen 
Aufriss machen.  Ich behaupte mal, das funktioniert auch mit 24V. Aber 
in die Richtung muss man ja gar nicht gehen. 32V statt 30V ist ein Witz 
bei einem simplen elektromagnetischen Antrieb. Ich würde den bei den 
Ansteuerbedingungen (1/min) ohne Bauchschmerzen auch mit 48V betreiben.

Um dir dein Gehampel mal vor Augen zu führen: Früher (du sagst ja selbst 
40 Jahre alt) wurde sowas aus einem simplen Trafo + Gleichrichter 
betrieben. Netzspannungsschwankung +/-10% immer drin und dann immer noch 
Reserve. Macht dann bei damalig korrekter Trafoauslegung 30V 
Gleichrichtspannung schon mal 27V..33V.
Erbsenzähler!
OP #6230195
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H.Joachim S. schrieb:
> Ich behaupte mal, das funktioniert auch mit 24V.
>

Der Hersteller sagt mindestens 28V, da bei der NUS 2 bis 3 Volt 
abfallen, weshalb dann bei 24 Volt nurnoch 21 Volt übrig bleiben und die 
Uhr damit nicht schaltet. Der Hersteller hat das getestet, also weshalb 
soll ich das nicht glauben? Und die NUS verträgt maximal 30 Volt laut 
Datenblatt, für mehr bürgt der Hersteller nicht.

H.Joachim S. schrieb:
> Früher (du sagst ja selbst
> 40 Jahre alt) wurde sowas aus einem simplen Trafo + Gleichrichter
> betrieben.

Früher kam der Stellimpuls von der Mutteruhr. Da waren die Kabel ein 
paar Kilometer lang, weshalb man auch mehr Strom benötigte (wenn ich das 
richtig verstanden habe).
Gast #6230233
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René H. schrieb:
> Und ja, ich habe Angst vor Zerstörung der teuren Nebenuhrsteuerung.

Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, aber was machst du eigentlich 
beruflich? Also ich meine wenn dich schon die kleinsten Abweichungen von 
der heiligen Schrift des Herstellers so ins schleudern bringen, wäre 
nicht ein anderes Hobby besser? Ansonsten ist es auch nie zu spät sich 
von seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien und einfach mal 
was dazu zu lernen...
#6230240
Lesenswert?

René H. schrieb:
> Da waren die Kabel ein
> paar Kilometer lang, weshalb man auch mehr Strom benötigte (wenn ich das
> richtig verstanden habe).

Eben.
Zwar nicht mehr Strom, sondern mehr Spannung um dadurch den Mindeststrom 
sicherzustellen. Da gabs nicht ein Netzteil für <100m, eins für 
100m..1km usw., sondern eins für alle bis x km. Der Toleranzbereich ist 
prinzipbedingt riesig.
OP #6230246
Lesenswert?

Tim T. schrieb:
> (...) was machst du eigentlich beruflich? (...)
Einen Beruf, bei dem ein Verstoß gegen Vorschriften Menschenleben kosten 
kann, oder meinen Arbeitsplatz.

Tim T. schrieb:
> Ansonsten ist es auch nie zu spät sich
> von seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien und einfach mal
> was dazu zu lernen...
Das mache ich mal wenn ich Geld zu verschenken habe. ?
Gast #6230265
Lesenswert?

René H. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> (...) was machst du eigentlich beruflich? (...)
> Einen Beruf, bei dem ein Verstoß gegen Vorschriften Menschenleben kosten
> kann, oder meinen Arbeitsplatz.

Keiner hat geschrieben das du gegen Vorschriften verstoßen sollst, nur 
eben die Hersteller-Aussagen kritisch hinterfragst. Schon merkwürdig das 
du diese Fähigkeit in deinem Beruf anscheinend nicht brauchst. Eventuell 
Staatsdiener?

> Tim T. schrieb:
>> Ansonsten ist es auch nie zu spät sich
>> von seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit zu befreien und einfach mal
>> was dazu zu lernen...
> Das mache ich mal wenn ich Geld zu verschenken habe. ?

Du hast es offensichtlich nicht ganz verstanden, es ging ums dazulernen, 
nicht zwangsläufig aus (eigenen) Fehlern.
Gast #6230280
Lesenswert?

René H. schrieb:
> Tim T. schrieb:
>> Du hast es offensichtlich nicht ganz verstanden, es ging ums dazulernen,
>> nicht zwangsläufig aus (eigenen) Fehlern.
>
> Das mache ich gerne. Das nimmt mir aber nicht meine Angst, und eine 72,-
> Euro Steuerplatine zerstören weil ich einen Fehler gemacht habe ist
> nicht zu verschmerzen.

Du hast Angst maximal 72 Euronen in den Sand zu setzen? Wo bei es auch 
noch extrem wahrscheinlich ist diese Platine zu reparieren wenn 
tatsächlich doch mal was kaputt geht, aber wegen 72 Euro machst du dir 
so ins Hemd? Dann ist mir auch langsam klar warum bei dir die 
Entscheidungsfindung so ein Problem darstellt.

Such dir besser ein anderes Hobby, das hier ist zu teuer für dich.
OP #6230287
Lesenswert?

H.Joachim S. schrieb:
> Du fährst sicher auch niemals zu schnell...

Nein. Tempobegrenzer rein, und schon geht es nicht schneller. Dem Staat 
gönne ich mein Geld nicht.

H.Joachim S. schrieb:
> Beschäftige dich einfach mal mit den Grundlagen - wann und warum geht
> ein simpler Elektromagnet kaputt?
Es geht nicht um einen Elektromagnet, sondern um eine elektronische 
Steuerung.

H.Joachim S. schrieb:
> 72€? Wow, das ist wahrlich schon ein existenzbedrohendes Risiko...geh da

Mit 72,- Euro kann man eine Menge anstellen. Z.B. für schlechte Zeiten 
sparen. ?
#6230305
Lesenswert?

René H. schrieb:
> H.Joachim S. schrieb:
>> Beschäftige dich einfach mal mit den Grundlagen - wann und warum geht
>> ein simpler Elektromagnet kaputt?
> Es geht nicht um einen Elektromagnet, sondern um eine elektronische
> Steuerung.

Da würde mich mal die Eingangsschaltung interessieren. Eine Elektronik 
die nur mit 28V bis 30V funktioniert??

ich kann mir Optokoppler im Eingang vorstellen. Zeige doch mal einige 
Fotos von der 72,- Euro Platine.
OP #6230311
Lesenswert?

http://nebenuhrsteuerung.de/

Eigentlich 15V bis 30V. Da kommt es aber darauf an ob die Uhr mit 12V 
oder 24V angesteuert wird.

BTW:
Das soll keine Hobby-Arbeit sein. Die Uhr kommt wieder in den 
Dienstraum. Vielleicht übernimmt der AG die Rechnung, das macht er aber 
nur für eine Rechnung, für Fehlversuche zahlt er nicht. Vielleicht 
versteht ihr jetzt, dass ich nicht unbedingt mehr ausgeben möchte als 
nötig. ?
#6230324
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René H. schrieb:
> Vielleicht
> versteht ihr jetzt, dass ich nicht unbedingt mehr ausgeben möchte als
> nötig. ?

Das klang weiter oben aber noch anders...?

René H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Und antworte jetzt bitte nicht dass das NT zu teuer ist
>
> Sowas wirst Du von mir nie hören. Mal davon abgesehen ist das eher
> billig.


René H. schrieb:
> Eigentlich 15V bis 30V. Da kommt es aber darauf an ob die Uhr mit 12V
> oder 24V angesteuert wird.

Die Platine lässt sich doch auf 12V per Jumper umstellen. Dann reichen 
doch ca. 15V für die Versorgung

Dienstraum? Weshalb kümmert sich der AG nicht um die Reparatur?


Sven L. schrieb:
> Sieht doch alles halb so dramatisch aus, wie es hier im Thread
> klang.

Eigentlich nicht.

Ich frage mich woher die 400mA kommen. Ich lese da etwas von 100mA 
Impulsstrom.
OP #6230336
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Jörg R. schrieb:
> Die Platine lässt sich doch auf 12V per Jumper umstellen. Dann reichen
> doch ca. 15V für die Versorgung

Die Uhr benötigt 24 Volt Stellstrom.

Jörg R. schrieb:
> Dienstraum? Weshalb kümmert sich der AG nicht um die Reparatur?

Die Uhr ist ja nicht defekt. Nur die Mutteruhr gibt es nicht mehr. Der 
Umbau war meine Idee. Aber wenn der AG die Rechnung zahlt, warum nicht, 
sonst geht die Uhr zu mir nachhause. Eigentlich wäre die Uhr auf dem 
Müll gelandet, aber dafür ist sie zu schade. Leider wurden im Zuge der 
Stellwerksauflösungen eine Menge Uhren entsorgt bevor ich sie mir 
sichern konnte, und ausgerechnet die Tischuhren mit Sekundenzeiger.

Jörg R. schrieb:
> Das klang weiter oben aber noch anders...?

Da sprach ich von weniger Geld. 72,- Euro ist schon einiges mehr als 8,- 
bis 14,- Euro. Das ist ein großer Unterschied.

Jörg R. schrieb:
> Ich frage mich woher die 400mA kommen. Ich lese da etwas von 100mA
> Impulsstrom.

Das Netzteil, welches der Hersteller anbietet, hat 400mA. Vielleicht 
würden auch 200mA reichen. Aber das macht die Suche nach Netzteilen 
nicht leichter, vor allem wenn man die richtigen Suchbegriffe nicht 
kennt.
#6230350
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René H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Ich frage mich woher die 400mA kommen. Ich lese da etwas von 100mA
>> Impulsstrom.
>
> Das Netzteil, welches der Hersteller anbietet, hat 400mA. Vielleicht
> würden auch 200mA reichen. Aber das macht die Suche nach Netzteilen
> nicht leichter, vor allem wenn man die richtigen Suchbegriffe nicht
> kennt.

In der Beschreibung steht 100mA Impulsstrom max.

http://nebenuhrsteuerung.de/Nus6.htm

Für die Platine sind max. 7mA angegeben. Ein NT mit 200mA sollte daher 
wirklich reichen. Zumal die 100mA Impulsstrom nur einmal pro Minute 
abgefordert werden, und dass auch nur kurz.

Die Treiber für die Nebenuhr scheinen Transistoren zu sein, BC547 o.ä.

Was für ein Bauteil ist das links oben, der 3 Beiner? Ich vermute ein 
7805. Dem reichen ca. 8V am Eingang. Knackpunkt ist also die Nebenuhr 
selbst. Die wird auch mit 24V Versorgungsspannung der Platine 
funktionieren, vermutlich sogar auch mit weniger. Die 30V benötigst Du 
dann meiner Ansicht nach nicht.

Es kann natürlich auch ein 7824 sein, wenn die Spannung für die 
Ansteuerung der Nebenuhr stabilisiert sein muss, was ich mir aber nicht 
vorstellen kann. Das würde die min. 28V erklären, wobei dann auch 32V ok 
wären.

Verfügst Du über ein einstellbares Labornetzteil? Dann könntest Du es 
einfach mal ausprobieren.

Kannst Du Fotos machen auf denen die Bezeichnung der Bauteile zu 
erkennen ist?
OP #6230353
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Jörg R. schrieb:
> Verfügst Du über ein einstellbares Labornetzteil?
> Dann könntest Du es
> einfach mal ausprobieren

Im Modellbahnverein haben wir welche.

Jörg R. schrieb:
> Was für ein Bauteil ist das links oben, der 3 Beiner?

Meinst Du das mit dem Loch für einen Kühlkörper?

Jörg R. schrieb:
> Ein NT mit 200mA sollte
> daher wirklich reichen

Jetzt habe ich schon das vorgeschlagene NT von Meanwell bestellt. Das 
ist ausreichend diemensioniert.
#6230360
Lesenswert?

René H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Verfügst Du über ein einstellbares Labornetzteil?
>> Dann könntest Du es
>> einfach mal ausprobieren
>
> Im Modellbahnverein haben wir welche.

Probiere es einfach mal aus. Achte dabei auch auf den Strom, wobei man 
den wohl über einen Shunt mit einem Oszi messen müsste. Ein DMM wird zu 
langsam sein. Bei 24V wird der Impulsstrom geringer sein wie bei 30V.
Ich wage mal Vorsichtig die Behauptung dass die Nebenuhr auch noch bei 
20V funktioniert.


> Jörg R. schrieb:
>> Was für ein Bauteil ist das links oben, der 3 Beiner?
>
> Meinst Du das mit dem Loch für einen Kühlkörper?

Ja.


> Jörg R. schrieb:
>> Ein NT mit 200mA sollte
>> daher wirklich reichen
>
> Jetzt habe ich schon das vorgeschlagene NT von Meanwell bestellt. Das
> ist ausreichend diemensioniert.

Siehe mal auf der Website des Herstellers im Shop nach welche NTs hier 
angeboten werden. Für die 24V Version wird ein 24V NT empfohlen und 
angeboten.

http://nebenuhrsteuerung.de/Preise.htm#Zubehoer

http://nebenuhrsteuerung.de/Zubehoer.htm
...ganz unten...


Sollte der 3-Beiner ein 7805 sein freut der sich mehr über 24V statt 
über 30V am Eingang.
OP #6230371
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Jörg R. schrieb:
> Für die 24V Version wird ein 24V NT empfohlen und
> angeboten.

Da steht "Die Spannung des Netzteils ist je nach angeschlossener 
Nebenuhr (12V oder 24V) zu wählen". Der Hersteller empfiehlt aber 
mindestens 27 Volt aufgrund des Abfalls, hat er mir per Email 
geschrieben (15V für 12V-Uhren, 30V für 24V-Uhren). Aber ich werde das 
mal prüfen.

Jörg R. schrieb:
> Sollte der 3-Beiner ein 7805 sein

Ich lese "CHN 815". Kann das sein? Habe gerade die Lupe nicht dabei.
#6230373
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René H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Für die 24V Version wird ein 24V NT empfohlen und
>> angeboten.
>
> Da steht "Die Spannung des Netzteils ist je nach angeschlossener
> Nebenuhr (12V oder 24V) zu wählen". Der Hersteller empfiehlt aber
> mindestens 27 Volt aufgrund des Abfalls, hat er mir per Email
> geschrieben (15V für 12V-Uhren, 30V für 24V-Uhren).

Wie weit ist die Uhr denn von der Steuerung entfernt? Welchen 
Querschnitt haben die Drähte dazwischen?

Wie gesagt, probiere es mal mit einem LNG aus.


> Jörg R. schrieb:
>> Sollte der 3-Beiner ein 7805 sein
>
> Ich lese "CHN 815". Kann das sein? Habe gerade die Lupe nicht dabei.

Die Bezeichnung sagt mir gerade auch nichts.
Gast #6230379
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René H. schrieb:
> Da steht "Die Spannung des Netzteils ist je nach angeschlossener
> Nebenuhr (12V oder 24V) zu wählen". Der Hersteller empfiehlt aber
> mindestens 27 Volt aufgrund des Abfalls, hat er mir per Email
> geschrieben (15V für 12V-Uhren, 30V für 24V-Uhren). Aber ich werde das
> mal prüfen.

Und wieder glaubst du dem Hersteller mehr als den Tatsachen. Welcher 
Spannungsabfall soll in deinem Anwendungsfall zum tragen kommen? Willst 
du die Leitung von der Steuerung zur Uhr 20 Mal ums Stellwerk wickeln? 
Wenn die Kabel nicht Haardünn sind und die Uhr halbwegs in Sichtweite 
der Steuerung liegt hast du auch bei 24V keine Probleme.
#6230386
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René H. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>> Wie weit ist die Uhr denn von der Steuerung entfernt? Welchen
>> Querschnitt haben die Drähte dazwischen?
>
> Das Steuerkabel ist ca. 45cm lang. Querschnitt ist so wie das Kabel z.B.
> bei Steckdosenleisten.

Zwischen Steuerung und Uhr? Dann reichen definitiv 24V.


> Jörg R. schrieb:
>> Die Bezeichnung sagt mir gerade auch nichts.
>
> Siehe Bild.

Das ist ein 7805, genauer ein L7805CV. Das ist ein 5V Regler.
#6230407
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René H. schrieb:
> Der Hersteller empfiehlt aber
> mindestens 27 Volt aufgrund des Abfalls, hat er mir per Email
> geschrieben (15V für 12V-Uhren, 30V für 24V-Uhren). Aber ich werde
> das mal prüfen.

René H. schrieb:
> Querschnitt ist so wie das Kabel z.B. bei Steckdosenleisten.

Das wären 1,5qmm Querschnitt.

Um 3V Spannungsverlust bei 100mA auf einer 1,5qmm Leitung zu erreichen 
muss diese ca. 2530 Meter (2,53 Kilometer) lang sein. Anders gesagt muss 
die Uhr ca. 1265 Meter von der Steuereinheit entfernt sein damit an der 
Uhr 3V weniger ankommen.

Bei 10 Meter Abstand Steuereinheit > Uhr fallen bei 100mA gerade mal ca. 
24mV (0,024V) ab.

24V reichen?
#6230781
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René H. schrieb:
> Die Idee ist gut. Aber wie macht man das, und wie groß würde das werden,
> und woher bekomme ich eine passende Leiterplatte?

ich würde ja
ein fertiges Schaltnetzteil mit 24V z.B.
https://www.longlife-led.de/steckernetzteil-24v-1a-hohlstecker-24w-ac100-240v.html

zerlegen

in das Gehäuse bauen
https://www.conrad.de/de/p/strapubox-typ-i-stecker-gehaeuse-37-x-43-x-73-5-abs-schwarz-1-st-522716.html
oder
https://www.reichelt.de/steckergehaeuse-mit-eurostecker-74-x-43-x-38-mm-ssg-100-euro-p19416.html
oder falls der Platz nicht reicht, nach Bedarf in verschiedenen Größen
leider nur mit Schutzkontakt, der müsste halt entfernt werden für 
Schutzisoliert oder für die el. Sicherheitsprüfung eine Erdpunktschraube 
ins Gehäuse gesetzt werden, manche Prüfer sind komisch wenn sie den PE 
nicht durchmessen können ohne das Gerät zu zerlegen.
Man kann es auch wie DELL machen -Power out auf PE legen

https://www.reichelt.de/steckergehaeuse-mit-schutzkontaktstecker-120-x-65-x-66-mm-ip40-bopla-se435-e-c-p33969.html
da hätte man erst mal 24V noch ein SIM2 2405
https://www.conrad.de/de/p/tracopower-tmv-2405s-dc-dc-wandler-print-24-v-dc-5-v-dc-200-ma-2-w-anzahl-ausgaenge-1-x-1511185.html

an die 24V vom Netzteilausgang gehts in das SIM2 rein, der Ausgang 5V 
potenzialgetrennt auf die 24V augesetzt (Reihenschaltung -5V an +24V und 
voila ab +5V und -24V  stehen 29V mit 400mA, weil....

Das Netzteil 1A können soll -> für das Sim2 Modul so um 500mA benötigt 
wird damit 5V mit 400mA rauskann und noch mal 400mA für 29V gewünscht 
wird.
Bleibt in Summe unter 1A für das Schaltnetzteil

Leiterplatte wird eigentlich nicht benötigt!
OP #6230799
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Joachim B. schrieb:
> (...) ich würde ja ein fertiges Schaltnetzteil mit 24V
> (...) zerlegen (...)
Zuviel Bastelaufwand. ? Ich versuch es erstmal mit dem Meanwell. 
Vielleicht kann ich ja die Störung des DCF-Moduls eliminieren. Es gibt 
ja so "dünnmaschige Aluminiumgitter" (wie das genau heisst weiss ich 
nicht), aber ob das funktioniert weiss ich nicht (Probieren geht über 
studieren).
#6231077
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Route_66 H. schrieb:
> Ich würde einen 2*12V-Trafo nehmen, eine Graetzbrücke und einen großen
> Ladeelko da ran. Eventuell noch ein LM317 mit zwei Widerständen.
> Oder einen 2*18V-Trafo und zwei Dioden mit einem Ladeelko.
> Fertig!
> Dann hast Du auch keine Sorgen mit dem DCF77-Empfang.

Bei 2*12V bekommt der 7805 ein Problem. Die Eingangsspannung wird zu 
hoch. Bei theoretisch möglich 253V Netzspannung wird sie deutlich 
überschritten. Bei 230V kratzt sie an den Maximum Ratings des 7805.


René H. schrieb:
> Ich habe schon ein "Problemchen" beim Zusammenlöten von zwei Kabeln.

Nimm ein 24V Steckernetzteil, wie bereits mehrfach vorgeschlagen. Damit 
bist Du auf der sicheren Seite und hast eine Fertiglösung.
#6231095
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René H. schrieb:
> Dafür muss ich erstmal üben. Ich habe schon ein "Problemchen" beim
> Zusammenlöten von zwei Kabeln.

Jörg R. schrieb:
> Route_66 H. schrieb:
>> Ich würde einen 2*12V-Trafo nehmen, eine Graetzbrücke und einen großen
>> Ladeelko da ran. Eventuell noch ein LM317 mit zwei Widerständen.
>> Oder einen 2*18V-Trafo und zwei Dioden mit einem Ladeelko.
>> Fertig!
>> Dann hast Du auch keine Sorgen mit dem DCF77-Empfang.
>
> Bei 2*12V bekommt der 7805 ein Problem. Die Eingangsspannung wird zu
> hoch. Bei theoretisch möglich 253V Netzspannung wird sie deutlich
> überschritten. Bei 230V kratzt sie an den Maximum Ratings des 7805.

Wenn Du des Lesens mächtig bist, dann zeige mir bitte die Stelle wo 
etwas zum 7805 steht!
OP #6231097
Lesenswert?

Ich warte jetzt auf das Meanwell-Netzteil.


Als Alternative bliebe noch der Umbau auf 12V, sofern sich die Uhr 
umstellen lässt (leider finde ich keine Anleitung zur Uhr). Im 
Modellbahnverein haben wir noch zwei 15V-Netzteile von Meanwell 
(S-40-15) inklusive "Käfig" rumliegen (habe ich heute zufällig bemerkt), 
die verstauben im Schrank. Dann würde zwar das Installationsgehäuse 
größer, aber das ist nicht das Problem.
#6231107
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Route_66 H. schrieb:
> Wenn Du des Lesens mächtig bist, dann zeige mir bitte die Stelle wo
> etwas zum 7805 steht!

Jörg R. schrieb:
> Was für ein Bauteil ist das links oben, der 3 Beiner? Ich vermute ein
> 7805.

René H. schrieb:
> Jetzt sehe ich es auch. Was ein Bild alles ausmacht, vor allem
> wenn die Kamera vergrößert. ?

https://www.mikrocontroller.net/attachment/453961/20200420_011543.jpg


Route_66 H. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Dafür muss ich erstmal üben. Ich habe schon ein "Problemchen" beim
>> Zusammenlöten von zwei Kabeln.
> Dann solltest Du Dir ein anderes Hobby zulegen z.B. Briefmarken sammeln

Schlechte Laune?
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6231111
Lesenswert?

Harald W. schrieb:
> Jörg R. schrieb:
>
>> Dann brauchst Du aber kein Steckernetzteil. Die lassen sich eher selten
>> öffnen.
>
> Doch, die lassen sich praktisch immer öffnen, und zwar mit einer Säge.
> Wenn man sowieso ein anderes Gehäuse nimmt, macht es ja nichts, wenn
> man das Steckergehäuse anschliessend wegwerfen muss.

An den Ecken mit einem Seitenschneider in die "Fuge" schneiden.
Vorher unterm Typenschild (wenns ein eingeklebtes ist)
nach einer Schraube suchen.

Oft ist da eine drin, obwohl die Dinger noch zusätzlich geklebt sind.
#6231112
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● J-A V. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Jörg R. schrieb:
>>
>>> Dann brauchst Du aber kein Steckernetzteil. Die lassen sich eher selten
>>> öffnen.
>>
>> Doch, die lassen sich praktisch immer öffnen, und zwar mit einer Säge.
>> Wenn man sowieso ein anderes Gehäuse nimmt, macht es ja nichts, wenn
>> man das Steckergehäuse anschliessend wegwerfen muss.

Schlecht zitiert, der Text ist nicht von mir.
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #6231180
Lesenswert?

das passiert halt bei "markierten Text zitieren",
wenn schon VORHER einer etwas "ungünstig" zitiert hat.
dann rutscht das eben immer weiter so durch.

soll ich das jetzt alles noch auseinander klamüsern
wer was wann gesagt hat?

Wir haben zwar Corona, aber soviel Zeit hab ich dann doch nicht.

kannst dich beim Macher des Forums für diese Bedienunschärfe bedanken.
Und solange das so ist, backe ich mir eben DOCH ein Ei drauf.

-müssen wir das noch genauer diskutieren?
#6231188
Lesenswert?

● J-A V. schrieb:
> das passiert halt bei "markierten Text zitieren"

Das passiert wenn man sich keine Mühe gibt.


> soll ich das jetzt alles noch auseinander klamüsern
> wer was wann gesagt hat?

Ja, genauso zitiert man korrekt.


● J-A V. schrieb:
> kannst dich beim Macher des Forums für diese Bedienunschärfe bedanken.

Nein, er kann nichts dafür dass du zu faul bist.

> Und solange das so ist, backe ich mir eben DOCH ein Ei drauf.

Ja, mach das.

> -müssen wir das noch genauer diskutieren?

Nö, hör doch einfach auf.
Beitrag #6231312 wurde von einem Moderator gelöscht.
OP #6241989
Lesenswert?

Netzteil ist heute gekommen. Es funktioniert alles. Allerdings habe ich 
ein anderes Netzteil genommen (Meanwell RS-15-24), aufgrund der besseren 
Schutzklasse. Danke nochmal für eure Hilfe, und die vielen Suchbegriffe 
(nach denen kann ich dann künftig suchen). Schön klein die Netzteile, 
die sehen auf den Bildern immer so groß aus. ?
#6242615
Lesenswert?

Benedikt M. schrieb:
> René H. schrieb:
>> Was empfehlt ihr dafür?
>
> Ich verwende normalerweise einen dicken Kabelbinder, den ich fest um das
> Kabel zusammenziehe, ohne es zu beschädigen.

Entweder so, oder eine kleinere Schelle. Eine Kabeldurchführung mit 
Zugentlastung geht auch.

Für Plus bzw. Minus würde ich Rot (+) und Schwarz bzw. Blau (-) nehmen.

Die DCF-Antenne würde ich über ein geschirmtes Kabel anschließen.
OP #6242637
Lesenswert?

Jörg R. schrieb:
> Die DCF-Antenne würde ich über ein geschirmtes Kabel anschließen.

Dafür müsste ich die Antenne öffnen, also die Folie entfernen und neues 
Kabel einlöten, mal schauen wie ich dafür Zeit finde. Jetzt kümmere ich 
mich erstmal um die Nebenuhr (zerlegen, reinigen und neu einölen). Mal 
schauen wann die anderen Netzteile kommen, habe noch drei bestellt (Zwei 
als Reserve. Und eins für die zweite Nebenuhr. Eine schöne Tischuhr mit 
schleichender Sekunde, allerdings mit 24VAC für den Synchromotor, dazu 
habe ich einen 24V-Print-Trafo bestellt).
#6242789
Lesenswert?

Genau so etwas meinte ich...

Sven L. schrieb:
> Ich meine z.B. sowas
> 
https://www.reichelt.de/metrische-kabelverschraubung-5-0-10-0-mm-m16-grau-mbfk-16-p71545.html
>
> Mit oder ohne Ringelschwanz, je nach Anwendung!

René H. schrieb:
> Das passt aber nicht zu meinem Gehäuse.

Dann nimm die ohne Ringelschwanz...


René H. schrieb:
> Ich schaue morgen mal zu OBI.

Schaue lieber bei den einschlägigen Elektronikversendern.
#6242922
Lesenswert?

H.Joachim S. schrieb:
> Da gings um ein paar Volt Abweichung, um die du dir Sorgen gemacht hast.
> Für den jetzt realisierten Bastelpfusch wird er dir sicher die Plakette
> geben...
> Wärst du mal bei einem externem Steckernetzteil geblieben.
Ja ein Steckernetzteil, das hat vom Hersteller ein CE, ggf auch GS oder 
ein VDE-Prüfzeichen, und die Ausgangsseite ist SKIII und interessiert 
nicht.

René H. schrieb:
> Am liebsten wäre mir ein Installationsgehäuse mit integriertem
> Kaltgeräteanschluß. Scheint es aber nicht zu geben.
Und was macht das am Ende besser oder schlechter?

Kaltgeräteanschluss hin oder her?
OP #6243031
Lesenswert?

Sven L. schrieb:
> Ja ein Steckernetzteil, das hat vom Hersteller ein CE

Ihr immer mit eurem CE-Zeichen. Das hat das Meanwell-Netzteil auch, das 
hat sogar eine Zertifizierung vom TÜV-Rheinland. Aber das CE-Zeichen 
sagt garnichts, das kann sich jeder Hersteller draufkleben ohne das es 
jemals auf Korrektheit geprüft wird.

Sven L. schrieb:
> Und was macht das am Ende besser oder schlechter?

Da bräuchte ich mich nicht um einen Abreißschutz innerhalb des Gehäuses 
kümmern. Wenn es wer schafft eine Einbaubuchse rauszureißen kann ich 
auch nichts machen.
Gast #6243287
Lesenswert?

Wenn das Gerät ausserhalb Deines Labors betrieben werden soll, dann muss 
es so aufgebaut sein dass auch elektrotechnisch unkundige Personen nicht 
gefährdet werden. Dazu gibt es Empfehlungen eines Industrieverbandes 
(VDE), die üblicherweise von den Gerichten als geltenden "Stand der 
Technik" angesehen werden. D.h. wenn Du die umsetzt hast Du Deiner 
Sorgfallspflicht Genüge getan. Wenn nicht musst Du ggf nachweisen warum 
das in diesem Fall nötig bzw unkritisch ist.

Eine Zugentlastung mit Schellen ist üblich und selbstverständlich auch 
zulässig. Die müssen natürlich das Kabel fest umfassen. Deine Schelle 
ist aber anscheinend zu groß und aus Metall und die Schrauben sind von 
außen berührbar. Wenn nun in 30 Jahren das Kabel bröselig wird und die 
Schelle berührt wird es für die Putzfrau beim Abstauben gefährlich.


CE gilt immer für das in Verkehr gebrachte Produkt. Auch wenn alle 
Komponenten einzeln CE-konform sind, musst Du trotzdem für das 
Gesamtgerät die Konformität erklären und für die Nichteinhaltung 
geradestehen. Wenn Du das nicht auf Grund Deiner Berufserfahrung 
abschätzen kannst, dann musst Du halt geeignete Prüflabore mit dem 
Nachweis beauftragen. Betrifft Dich aber nicht, da Du das Ding nicht 
verkaufen willst.


Was aber in einer Firma drauf muss und in einem Verein drauf sollte ist 
das Prüfsiegel der DGUV / BGV-A3-Prüfung durch Euren Hauselektriker.
OP #6243366
Lesenswert?

Soul E. schrieb:
> Eine Zugentlastung mit Schellen ist üblich und selbstverständlich auch
> zulässig. Die müssen natürlich das Kabel fest umfassen.

Da bin ich dabei. Habe mir heute bei meinem Elektriker die hier 
empfohlenen Kabelverschraubungen gekauft. Wenn es so funktioniert wie es 
soll hole ich mir noch ein paar davon. Mein Elektriker verlangt zwar 
1,12 Euro pro Stück inklusive Gegenmutter, aber dafür muss ich nicht im 
Internet kaufen (ich möchte nicht jede Kleinigkeit im Internet kaufen) 
und spare Versandkosten und Verpackungsmaterial.

Soul E. schrieb:
> Was aber in einer Firma drauf muss und in einem Verein drauf sollte ist
> das Prüfsiegel der DGUV / BGV-A3-Prüfung durch Euren Hauselektriker.

Der prüft nur ob der FI korrekt auslöst. Aber schimpft trotzdem wenn ich 
es nicht richtig mache.
#6243388
Lesenswert?

René H. schrieb:
> Der prüft nur ob der FI korrekt auslöst. Aber schimpft trotzdem wenn ich
> es nicht richtig mache.

du hast ja auch einen Schuko Stecker montiert zum Metallkäfig vom 
Meanwell nehme ich an, also will der Prüfelektriker diesen auch 
durchmessen, es muss also ein Erdungpunkt zum Messen nach aussen an dein 
Gehäuse, Schraube und Beschriftung PE reicht dazu.

Ist zwar auch Unfug bei einem Schutzisoliertem Gehäuse, aber manche 
Prüfelektriker bestehen darauf.

Du könntest auch eine Prüfbuchse berührungssicher einbauen
https://www.conrad.de/de/p/staeubli-slb4-f6-3-n-x-sicherheits-laborbuchse-buchse-einbau-gruen-gelb-1-st-1678339.html
#6243866
Lesenswert?

René H. schrieb:
> hr immer mit eurem CE-Zeichen. Das hat das Meanwell-Netzteil auch, das
> hat sogar eine Zertifizierung vom TÜV-Rheinland. Aber das CE-Zeichen
> sagt garnichts, das kann sich jeder Hersteller draufkleben ohne das es
> jemals auf Korrektheit geprüft wird.
Ne aber ein fertiges gekapseltes Netzteil ohne Klemmen gilt als 
laienbedienbar.

Man kann in das Gehäuse eine Hohlsteckverbindung bauen, dann hat man den 
Abreisschutz genauso, aber keine Netzspannung.

René H. schrieb:
> Soul E. schrieb:
>> und die Schrauben sind von außen berührbar.
>
> Das sind sie nicht, es schraubt ja (hoffentlich) keiner das Gehäuse von
> der Wand um dahinterschauen. ? Die Schelle ist aber wieder raus.
Das spielt keine Rolle. In Verteilerdosen, die von Innen an die Wand 
geschraubt werden liegen Gummi- oder Plastenubsis bei, mit denen das 
Loch vershclossen werden kann

Bei Hager Verteilern ist die Schraube unter einem Deckel der zur Seite 
geschoben werden kann. Bei Verteilern der SKII sind Abdeckungen für die 
Schraubenlöcher dabei.

Warum sollten also für Dich andere Vorschriften gelten, als für andere?

Die Frage ist auch, ob das Ganze zwangsläuftig ein ortsveränderliches 
Gerät im Sinne der DGUV Vorschrift 3 / VDE 0701 bzw. 0702 ist, nur weil 
Du einen Stecker montiert hast?

Hättest Du wie von vielen vorgeschlagen ein Steckernetzteil verwendet, 
dann würde nur das als solches geprüft werden.

Wenn der Elektriker richtig prüft macht er auch einen ISO-Test wischen 
Ein- und Ausgang des Netzteils und tastet alle berührbaren Teile ab.

Da würde dann die Kabelschelle schonmal beim Schutzleitertest 
durchfallen.

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