Gast
#6230217
Hallo zusammen, zuerst ein paar Worte über mich. Bin 35, habe vor langer Zeit eine Ausbildung zum Informationselektroniker gemacht, bin allerdings seit über zehn Jahren raus aus der Materie. Vor einiger Zeit hat es mich allerdings gepackt und ich will wieder etwas in die Elektronik und µC Welt einsteigen. An folgendem Projekt bin ich momentan dran: Ich möchte mit einem XMC4500 Relax Kit die Frequenz einer Wechselspannung bis 10kHz messen. Hier geht es mir erstmal um die Elektronik die ich mir überlegt habe. 1. Netzteil mit zwei sym. Spannungen um OP Schaltungen zu versorgen. Ca. 150mA je Spannung. 2. Netzteil mit +12V und +5V. Die 5V sollen später den XMC4500 versorgen. Ca. 400mA je Spannung. 3. Eine OP Schaltung mit Verstärkung, DC-Offset und Tiefpass um das AC Signal für den ADC anzupassen. Die Dimensionierung für die Trafos ist noch nicht endgültig. Für die Netzteile sind die Schaltpläne angehängt. Als (Mess-)Geräte steht mir folgendes zur Verfügung: Fluke 179 Multimeter, Rigol DS1104Z Oszilloskop und ein Rigol DS1022 Signalgenerator. Folgende Fragen haben sich für mich ergeben: 1. Bei den beiden Netzteile würde ich die Masse auf der Sekundärseite verbinden. Kann / muss ich das machen? 2. Die Spannung für das DC-Offset würde ich von einem der Netzteile abgreifen. I.O.? 3. Zum testen würde ich das Signal vom DS1022 einspeisen. Die Netzteile hängen an der selben Phase wie das Oszi und der Signalgenerator. Bei den Rigol Geräten ist der GND am Tastkopf bzw. Signalausgang mit dem Schutzleiter verbunden. Bekomme ich hier Probleme beim Einsatz des Oszilloskops wenn ich ab der Sekundärseite messe (verschieden Masse Potentiale)? Das ich an einem Brückengleichrichter nicht "einfach" am Eingang und Ausgang messen kann, habe ich bereits gelesen. 4. Wenn alles soweit funktioniert, möchte ich von meinem Laptop (im Akkubetrieb) aus das AC Signal einspeisen und die Auswertung über UART zurück schicken. Wie sieht es hier mit der Masse Thematik aus? Vielen Dank schon mal für eure Antworten. Gruß Mathis