Forum: Fahrzeugelektronik was für ein Ladekabel für Stromauto in Garage legen?


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von Neuling (Gast)


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Was für ein Kabel sollte man zu einer Ladestation für ein 
Batteriestromauto legen? Braucht man dafür ein Kabel mit der blauen 
Innenleitung oder reicht es aus, nur die drei anderen Leitungen und die 
Erdleitung mit zu verlegen? Muss das grün-gelbe Kabel auch unbedingt in 
der Leitung mitgeführt werden oder kann ich einfach in der Nähe der 
Ladestation einen eigenen Erdstab reinschlagen? Weil es wäre halt 
günstiger, wenn ich nur ein Kabel mit drei Leitungen verlegen brauch. 
Sollte man da auch schon einen Kabelquerschnitt mit 2,5mm^2 aus oder 
sind 4mm^2 besser? Ich habe halt nicht so viel Erfahrungen und würde das 
Kabel gern selber kaufen und verlegen, weil es dann nicht so teuer ist. 
Der Elektriker braucht es dann nur noch in den Anschlusskästen anklemmen 
- fertig.

: Verschoben durch Moderator
von Ingo Less (Gast)


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Du benötigst 5 Adern, abhängig deiner Ladeleistung und Leitungslänge, 
musst du den Leitungsquerschnitt festlegen. Ohne nähere Infos, kann dir 
keiner helfen...

von Ingo Less (Gast)


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von Neuling (Gast)


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Ingo Less schrieb:
> Guckst du:
> https://www.zaehlerschrank24.de/berechnungen

Was genau trage ich dort bei cos (danach kommt ein p mit einem Kringel 
links) und Spannungsabfall? Kann man die Werte nehmen die da stehen?

Sind längen mit über 30 Meter problematisch?

von Jens G. (jensig)


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>Sind längen mit über 30 Meter problematisch?

Nicht, wenn Du 3x100mm²-Kabel nimmst ...

: Bearbeitet durch User
von Neuling (Gast)


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Jens G. schrieb:
> Nicht, wenn Du 3x100mm²-Kabel nimmst

Ich habe grade mal geschaut - es gibt ein 100mm^2, sondern 95 oder 120. 
Meinst Du, 95 reichen aus oder besser dann 120?

von Neuling (Gast)


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Neuling schrieb:
> es gibt ein 100mm^2

ich meinte kein statt ein

von Stromberg B. (Gast)


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https://www.ladesystemtechnik.de/ev-plug-technologies/ladebox-b3200-84?c=19#

Auf dieser Seite ist im Downloadbereich eine PDF-Datei mit der 
Bezeichnung 'Hausinstallation' zu finden.

Bei 22kW sollte es auf jeden Fall eine 5-adrige Leitung mit einem 
Querschnitt von mindestens 10qmm sein.
Der Neutralleiter wird beim einphasigen Laden benötigt.
Der Schutzleiter wird für eine Erdleiterüberwachung und für die 
zuverlässige Funktion des RCD's benötigt.

von Akkulader (Gast)


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Hallo,

100mm² sind garnicht so verkehrt.

Ich bin Projektleiter für einen Automobilhersteller der Gleichstrom 
Ladestationen zusammen mit einem Hersteller aus der 630A Branche 
entwickelt.

Große Probleme macht uns das Handling der Steckverbindungen. Schon 
geringste Ansetzfehler führen zu heißen Kontakten.

Im Moment soll ich eine elektromechanische Verriegelung der Ladekabel 
"erfinden". Bevor der Strom fliest soll der Kontaktwiderstand gemessen 
werden bevor der Ladestrom aktiviert wird.

Unsere Ladestation würde einen Tesla X in 15 Minuten laden. Wenn es die 
Infrastruktur hergibt.

Salu Hans

von Guest (Gast)


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Akkulader schrieb:
> 100mm² sind garnicht so verkehrt.

Was ist denn bei dir falsch? Die meisten Zählerschränke in einem ein 
Familien Haus sind, wenn es hoch kommt mit 25mm² bei einer 63A Sicherung 
angebunden, meist eher 16mm²

Wenn du eine 22KW Wallbox nimmst was so ziemlich das Dickste ist was es 
aktuell gibt, dann reichen 6mm² locker aus solange die Leitung nicht 
länger als 40 bis 50m ist. Bei mehr als 50m würde ich auch eher Richtung 
10mm² gehen. Kupfer ist teuer, wenn du schon Geld sparen willst dann leg 
kein unnötig fettes Kabel. Mal davon abgesehen das du bei entsprechendem 
Querschnitt viel spaß beim verlegen haben wirst 😉

5 adriges Kabel ist da Pflicht, da die Belastung nicht immer ganz 
Symmetrisch ist brauchst du den N und PE sollte immer mitgeführt werden. 
Für solche Lader braucht man einen FI der DC Fehler erkennt also einen 
Typ A (im Übrigen sau teuer). Es gibt Wallboxen die einen Eingebaut 
haben, andere haben ein extra Wächter für DC Fehler.

von Jürgen W. (Firma: MED-EL GmbH) (wissenwasserj)


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Machen wir's doch einfach: Du willst wohl nicht mehr als 1% Verlust auf 
der Leitung haben (das will auch gezahlt werden).

Bei symmetrischer Belastung fließen also max. 16A, der Spannungsabfall 
beträgt dann 230V*1%=2,3V. Das sind 144mOhm pro Ader.

Entsprechend ergibt sich für den Querschnitt A=l/R/sigma=...=3,7mm².

D.h. nimm' 4mm² und alles ist gut. 2,5mm² wären schon etwas knapp 
bemessen (alle 3 Phasen ziehen ja über viele Stunden viel Strom - das 
produziert Wärme)

von Komisch (Gast)


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Eine Benzin oder Diesel Tankstelle wollte niemand in der Garage 
installieren. Woher kommt der Sinneswandel?

von Ich (Gast)


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Neuling schrieb:
> Der Elektriker braucht es dann nur noch in den Anschlusskästen anklemmen
> - fertig.

Muss schon schwer sein, den Elektriker der den Murks dann anschließen 
soll, einfach nach dem Querschnitt zu fragen...

von Route_66 H. (route_66)


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Guest schrieb:
> Für solche Lader braucht man einen FI der DC Fehler erkennt also einen
> Typ A (im Übrigen sau teuer).

Nein, das ist ein Typ B.Eventuell könnte auch B+ oder F nötig sein.
Das muss der Hersteller der Ladebox vorgeben!

von Achim H. (anymouse)


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Jürgen W. schrieb:
> Bei symmetrischer Belastung fließen also max. 16A, der Spannungsabfall
> beträgt dann 230V*1%=2,3V. Das sind 144mOhm pro Ader.

Wieso max. 16A?  Bei einer neuen Garagen-Ladestation würde ich eher auf 
32A setzen (sofern es der sonstige Hausanschluss hergibt). Die Wallbox 
kann man ja später von 11kW auf 22kW aufrüsten, aber das Kabel ist 
schwieriger auszuwechseln. Daher würde ich eher auf 6mm² statt 4mm² 
setzen. Oder wenn man dies sieht:

https://gonium.net/blog/2019/11/24/kabel-ladestation/

sogar 10mm² oder 16mm².

Ansonsten habe ich hier etliches dazu gefunden:

https://www.goingelectric.de/forum/viewtopic.php?t=378

....

von Stephan (Gast)


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Ich würde auch 5x16mm² sagen.Mehr wird sein Hausanschluß vermutlich eh 
nicht hergeben.

von MaWin (Gast)


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Jürgen W. schrieb:
> D.h. nimm' 4mm² und alles ist gut.

Wie gut, dass es Vorschriften gibt 
https://library.e.abb.com/public/edc51e83d85231d8c1257845002a4a8f/2CDC400027D0101.pdf
damit wenigstens nicht aus Unkenntnis so gemurkst wird wie beim 
ahnungslosen Jürgen.

von Joachim B. (jar)


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Guest schrieb:
> Kupfer ist teuer, wenn du schon Geld sparen willst dann leg
> kein unnötig fettes Kabel

später aufrüsten wird aber viel teurer!

Da ist Kupfer eher billig gegen aufbuddeln, aufstemmen, neu legen lassen 
und die Folgearbeiten zu bezahlen.

Von Wände verputzen, bis Malerarbeiten über Landschafstgärtner für neuen 
Rasen.

Also ICH würde eher jetzt mehr Geld in Kupfer und Adern stecken als 
später!
Wie lange waren die neuen Wohnsiedlungen nur mit Glasfaser ohne DSL weil 
eben kein Kupfer lag? (OPAL wurde ja nie bestellt)

Selbst über alte Telefonleitungen 4x4x2 kann ich heute immer noch 
100Mbit übertragen, reicht fürs Homeoffice und sogar für Video fullHD 
oder 2K schauen über NAS, OK 4K habe ich noch nicht probiert mangels 
guter Quellen und Lust das zu testen.

: Bearbeitet durch User
von Roland E. (roland0815)


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Einfach einen ordentlichen 32A Drehstromanschluss vorsehen, mit eigenem 
FI.

Die ganze Wallbox-Diskussion ist rein theoretisch. Wer muss denn bitte 
das Auto in 1h volladen, um es dann die ganze Nacht in der Garage stehen 
zu haben. Praktisch wir nicht mehr als 6A pro Phase benötigt.

von squierrel (Gast)


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Die wollen alle ihren Akku grillen, der soll doch bitte keine 10 Jahre 
halten ;)

von Wühlhase (Gast)


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Neuling schrieb:
> Was für ein Kabel sollte man zu einer Ladestation für ein
> Batteriestromauto legen? Braucht man dafür ein Kabel mit der blauen
> Innenleitung oder reicht es aus, nur die drei anderen Leitungen und die
> Erdleitung mit zu verlegen? Muss das grün-gelbe Kabel auch unbedingt in
> der Leitung mitgeführt werden oder kann ich einfach in der Nähe der
> Ladestation einen eigenen Erdstab reinschlagen?

Neuling schrieb:
> Was genau trage ich dort bei cos (danach kommt ein p mit einem Kringel
> links) und Spannungsabfall? Kann man die Werte nehmen die da stehen?
>
> Sind längen mit über 30 Meter problematisch?

Wer schon so etwas fragen muß, sollte definitiv die Pfoten von 
Netzspannung lassen. Wenn du nichtmal die Kohle hast, dir das einbauen 
zu lassen, ist ein E-Auto halt einfach zu teuer für dich. Oder genau DAS 
E-Auto, das du dir hinstellen willst, ist zu teuer für dich.

Schaufel einfach den Graben vor, und dann lass den Fachmann da ein Kabel 
reinwerfen das er für richtig hält, und hilf ihm danach beim 
zuschaufeln. Das dürfte das Teuerste an der ganzen Aktion sein.

von Dieter (Gast)


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Neuling schrieb:
> Sind längen mit über 30 Meter problematisch?
Es muss dann auch ein Kabel sein, das für die Erdverlegung geeignet ist 
und einem ersten Verbiss (Mäuse, Wühlmäuse) standhält. Der Querschnitt 
ist daher nicht alles. Das Kabel lasse durch den Fachmann liefern.

von Stephan (Gast)


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Naja wer Batteriestromauto oder Stromauto sagt.....

von Andre (Gast)


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Kabel kann man übrigens auch "falsch" verlegen, bestell den Elektriker 
am besten zur Begehung.
Wenn du dabei bist, lege direkt ein Leerrohr mit dazu. Falls irgendeine 
Ladestation mal Internet haben will, musst du nicht 2x aufreißen.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Neuling schrieb:
>  Ich habe halt nicht so viel Erfahrungen und würde das
> Kabel gern selber kaufen und verlegen, weil es dann nicht so teuer ist.
> Der Elektriker braucht es dann nur noch in den Anschlusskästen
> anklemmen  - fertig.

Du kennst den Begriffe "Werkleistung" und "Haftung"?
überspitzt formuliert:
Elektriker Stundenlohn:
miniumum: 30 €
wenn du zuguckst: 50 €
wenn du mithilfst: 80 €
wenn du es vorher schon versucht hast: 150 €


Lade den Elektrikker zur Begehung ein *) und vereinbare dass du einen 
Führungsweg etablierst (ausreichend gross und beschaffen z.B. Leerrohr) 
und daneben legst du noch einen für das Kleinspannungsgeraffel.
Den Rest lässt du die Fachkraft machen.
und wenn du durch eine Brandschutzwand (Garage!) musst, dann lässt du 
den Durchbruch auch vom Elektriker wieder zumachen.

*) Ich kenne einige die für so etwas nicht auf der Matte erscheinen.

von Sebastian L. (sebastian_l72)


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Neuling schrieb:

> Was genau trage ich dort bei cos (danach kommt ein p mit einem Kringel
> links) und Spannungsabfall? Kann man die Werte nehmen die da stehen?
Nein, kann man nicht.

> Sind längen mit über 30 Meter problematisch?
Nein, Es kommt u.a. auf das Kabel, dessen Beschaffung, Belastung und 
Verlegeart an.

p.s. Schreib bitte wo das ganze stattfinden soll, damit wir anderen uns 
fernhalten können.

von Guest (Gast)


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Route_66 H. schrieb:
> Nein, das ist ein Typ B.Eventuell könnte auch B+ oder F nötig sein.

Da hast du natürlich Recht. Ich meinte auch den Typ B, war eindeutig zu 
spät :D

Joachim B. schrieb:
> später aufrüsten wird aber viel teurer!

Was willst du später aufrüsten? Für die 22KW braucht man einen vollen 
32A Abgang. Die aktuellen Vorschriften sagen, wenn ich Grade nicht ganz 
falsch liege das man dafür bei Verlegung in Wärmegedämmten Wenden 6mm² 
braucht. Wenn man weniger Verlustleistung haben will, weil ja es kostet 
Geld dann von mir aus 10mm². Für mehr als 22KW müsste er jenachdem wie 
es aktuell im Haus aussieht erstmal seinen Hausanschluss aufrüsten und 
das wird richtig teuer....

Es ist immer eine Frage des Geldes, wenn du nicht willst das irgendwas 
zu heiß wird oder anfängt zu brennen dann nimm 6mm², wenn du zusätzlich 
noch Strom einsparen willst dann nimm mehr Querschnitt. Anscheinend ist 
es heutzutage schwer einen Taschenrechner oder einfach Excel zu 
bedienen, daher habe ich dir im Anhang mal die Werte für 3h laden bei 
22KW ausgerechnet. 3h sollten bei den Aktuellen Batteriegrößen recht gut 
hinkommen, vielleicht mal noch 4h bei einem richtigen Brummer aller eQ3 
oder so. Kabelpreise kannst du dir wohl selber raussuchen und ausrechnen 
wieviel du laden musst um das Geld nochmal reinzuholen ist denke ich 
auch machbar. Musst du wissen was es dir wert ist.
PS: Falls du selber rechnen willst und die Formeln nicht kennst, Rechner 
für den Widerstand von Leitungen bei bestimmtem Querschnitt und Länge 
gibt es zuhauf. Ansonsten ist P=U*I und Die Verlust Leistung Pv= R*I². 
Ich denke KWh ausrechnen und Prozentrechnung sollte machbar sein.

von Joachim B. (jar)


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Guest schrieb:
> Was willst du später aufrüsten?

ich gar nichts, ich meinte nur man muss jetzt nicht am Kupfer sparen 
wollen, alles andere ist später viel teurer, ich schrieb aber auch nicht 
das er jetzt 16x 100m² verlegen soll!
Ich warne nur davor wegen der paar Euro zu 5x 1,5mm² (oder 2,5mm²) zu 
gehen weil es einige € spart.

Guest schrieb:
> dann von mir aus 10mm²

hört sich sinnvoll an, evtl. je nach Länge auch 16mm²

Der TO kann ja selbst entscheiden ob er jetzt ein paar € über hat und 
später nie mehr ran will.

von Blumpf (Gast)


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Kein besonderes.
Nimm 5x4mm², fallst du wirklich ein neues ziehen willst. Vermutlich 
Overoveroverkill, aber weniger lohnt sich eigentlich nicht. Wenn du 
schon ein 5x2,5mm² hast, dann brauchst du nichts neu zu machen.
Eigentlich reichen 3x1,5mm² im Normalfall.

Für eine 11kW Wallbox sind 3x2,5mm² jedenfalls MEHR als ausreichend, 
denn mehr als 16A fließen nicht.
Und nicht einmal die braucht man bei einem normalen Fahrprofil. Da 
reicht der Schuko.

Ich lade mein Auto über das 3x1,5mm², das mein Großvater mal verlegt 
hat. Mehr habe ich bis jetzt nicht gebraucht.
Ich verwende den Ziegel des Autos, der braucht 10A, wozu das alte Kabel 
problemlos ausreicht.

Eine Überprüfung ist natürlich sinnvoll, und fallweise eine neue 
Steckdose.

von Stromberg B. (Gast)


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Joachim B. schrieb:
> hört sich sinnvoll an, evtl. je nach Länge auch 16mm²

10qmm sind bis zu 30m Länge ausreichend. Der cos beträgt beim E-Auto 
etwa 1.

Andre schrieb:
> Wenn du dabei bist, lege direkt ein Leerrohr mit dazu. Falls irgendeine
> Ladestation mal Internet haben will, musst du nicht 2x aufreißen.

Am besten gleich eine mehradrige Steuerleitung mitverlegen. Modbus, 
Internet, PV-Steuerung wird irgendwann Vorschrift sein.

von ACDC (Gast)


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am besten ein LeerRohr legen damit man später per Wirecard noch eine 
PowerOverGlasfaser Leitung einschiesssen kann.

von Neuling (Gast)


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Also ok, ich muss also ein Kabel mit 5 Leitern verlegen. Womit ich noch 
nicht klarkomme, ist die Streuung der Querschnitte, einige schreiben 
4mm^2, ander 100mm^2. Was mich aber irritiert ist, dass ja in das Haus 
auch nur 4 Kabeladern kommen. Ich habe einfach mal den Kasten aufgemacht 
draußen und dort reingeschaut. Da ist auch etwas drinnen, was ich vorher 
noch nie gesehen habe. Die Sicherungsautomaten sind in so einer 
Klapplade eingesteckt, die man wie ein Schubfach rausziehen kann. Da 
sind garnicht mehr so Schalter wie im normalen Sicherungskasten mit so 
einen kleinen Hebel, den man wieder reindrückt, wenn die Sicherung mal 
rausgeflogen ist. Warum macht man das so?

Macht es Sinn, so ein Kabel dann gleich zu der Säule zu legen und dann 
in die Garage oder muss man noch durch den anderen Stromkasten durch, wo 
die normalen Sicherungsautomaten sind, durch? In dem anderen Kasten 
draußen sind auch große Kabel - so mit 120mm^2, ich habe nämlich einen 
Schnittrest davon gefunden und die sind so dick. Und das ist auch 
bestimmt schwer vom Verlegen her. Wenn es machbar wäre, wäre ein 
kleineres Kabel bestimmt besser?

Joachim B. schrieb:
> Der TO kann ja selbst entscheiden ob er jetzt ein paar € über hat und
> später nie mehr ran will.

Geld ist erstmal egal, weil ich ja durch die Eigenleistung vielleicht 
was sparen kann.

Sebastian L. schrieb:
> Du kennst den Begriffe "Werkleistung" und "Haftung"?

ich dachte, wenn ich nur das Kabel lege und der Elektriker dann 
anschließt, dann ist der doch dafür zuständig. Ich will doch nur das 
Kabel von A nach B legen, mehr nicht. Ein Freund von mir hat dann die 
Sachen von einem Elektriker auch gekauft, als der was mal hat machen 
lassen, aber genau die gleichen Sachen waren bei dem viel teuerer als 
z.B. bei Hornbach. Die sind schon teuer, aber der Elektriker scheint 
schlechte Einkaufskonditionen zu haben.

Joachim B. schrieb:
> Ich warne nur davor wegen der paar Euro zu 5x 1,5mm² (oder 2,5mm²) zu
> gehen weil es einige € spart.

Ich will ja durch meine Eigenleistung sparen. Der Elekriker soll dann 
doch nur noch kommen, Kabel anschließen, prüfen und dann ist er fertig. 
Das Kabel in der Garage braucht von mir aus nicht mal unter den Putz.

von Oliver S. (oliverso)


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Neuling schrieb:
> Ich will ja durch meine Eigenleistung sparen. Der Elekriker soll dann
> doch nur noch kommen, Kabel anschließen, prüfen und dann ist er fertig.

Dann frag doch den Elektriker, was er anschließen will.

Oliver

von Blumpf (Gast)


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Neuling schrieb:
> Also ok, ich muss also ein Kabel mit 5 Leitern verlegen. Womit ich
> noch
> nicht klarkomme, ist die Streuung der Querschnitte, einige schreiben
> 4mm^2, ander 100mm^2. Was mich aber irritiert ist, dass ja in das Haus
> auch nur 4 Kabeladern kommen. Ich habe einfach mal den Kasten aufgemacht
> draußen und dort reingeschaut. Da ist auch etwas drinnen, was ich vorher
> noch nie gesehen habe. Die Sicherungsautomaten sind in so einer
> Klapplade eingesteckt, die man wie ein Schubfach rausziehen kann. Da
> sind garnicht mehr so Schalter wie im normalen Sicherungskasten mit so
> einen kleinen Hebel, den man wieder reindrückt, wenn die Sicherung mal
> rausgeflogen ist. Warum macht man das so?

Die 100mm² sind Trollerei.

Eigentlich reichen 5x2,5mm². Das reicht immer für 3x16A und damit 11kW. 
Mehr verbaut heute eigentlich niemand in einer Garage.
Weniger als 4mm² bringt keine wirklichen wirtschaftlichen Vorteile, und 
4mm² sind zukunftssicher.
Mehr macht kaum Sinn, weil der Hausanschluss ja auch begrenzt ist, und 
das 4mm² schafft schon mal 32A.

ABER:
Dann überleg dir mal, ob eine eventuell vorhandene Steckdose nicht auch 
reicht. Jedes Auto kann man damit laden.
In dem Fall würde es reichen, den Elektriker die vorhandene Installation 
auf eine Eignung für 16A Dauerstrom (oder womit das Auto auch lädt) 
überprüfen zu lassen.
Bei mir war das möglich, ohne auch nur eine Cent zu investieren oder 
Kabel zu ziehen.

von Johannes S. (jojos)


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Komisch schrieb:
> Eine Benzin oder Diesel Tankstelle wollte niemand in der Garage
> installieren. Woher kommt der Sinneswandel?

Wäre eine gute Investition gewesen, Diesel kostet gerade 96 ct.

von Dieter (Gast)


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@Neuling
Der Beitrag von Guest (Gast) 30.04.2020 15:11 ist in Ordnung. Er hat 
auch die Länge der Leitung berücksichtigt. Einige Lader von E-Autos sind 
heikel was den Leitungswiderstand betrifft. Ist der Abfall zu groß, wird 
aus Sicherheitsgründen sonst nicht geladen. Gemessen wird jede Phase zum 
N-Leiter und auch die Erdung (PE). Dh. 3% deltaUmax, 230V (auch wenn 
Drehstrom 400V abgenommen wird).

Nach DIN VDE 0100-520 sollte gemäß Tabelle G. 52.1 der Spannungsfall in 
Verbraucheranlagen zwischen dem Hausanschluss und Verbrauchsmitteln 
(Steckdosen oder Geräteanschlussklemmen) nicht mehr als 3 % für 
Beleuchtungsanlagen und 5 % für andere elektrische Verbrauchsmittel 
betragen.

https://www.dieleitungsberechnung.de/?page_id=124

Übrigens nur die 3% wählen für E-Auto gemäß dem Hinweis. Ein beliebter 
Fehler ist, dass die Leitungsberechnungen nur einen Leiter als Länge 
berücksichtigen. D.h. für 50m Kabellänge mußt Du das doppelte einsetzen 
an Länge (Hinleiter und Rückleiter), also 100m oder statt 3% setze 1.5% 
ein.
Ergebnis der Querschnittsberechnung
I = 16 A
l = 100 m (siehe Text)
cos Phi = 0,97
K = 56 m * mm^2/Ohm
dU = 3 %
U = 230 V
Damit ergibt sich ein Querschnitt von 10 mm^2

von Joachim B. (jar)


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Blumpf schrieb:
> Die 100mm² sind Trollerei.

nein ein perverses Extrembeispiel das man nicht übertreiben soll, 
ganauso weig wie untertreiben 1,5mm² und auch wenn rechnerisch 2,5mm² 
oder 4mm² reichen würden ist etwas mehr heute kein Fehler.

Ich brauchte zu keiner Zeit 4x4x2 Telefonkabel in der Wohnung an einigen 
Stellen, aber der Mehrpreis war mir egal und heute hängen da 100Mbit 
RJ45 + div. DS18B20 dran, auch kleine Arduinos oder ESP könnte ich damit 
fernspeisen weil sie am Zentralanschluß zusammen laufen, OK CAT6 gabs 
vor 30 Jahren noch nicht 10Mbit Ethernet auf Koax ist das frühste an was 
ich mich erinnere.

von Joachim B. (jar)


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Neuling schrieb:
> aber genau die gleichen Sachen waren bei dem viel teuerer als
> z.B. bei Hornbach

na ja, es gibt schon Qualitätsunterschiede, z.B. NYM aus dem Baumarkt 
lässt sich mies abisolieren, Qualitätsware aus dem Elektrofachhandel 
(für Elektriker) ist da ein Segen, ich weiss das weil ich beide probiert 
habe.

Ich verstehe jeden Elektriker der mit dem Baumarktschrott nicht arbeiten 
will.

von Dieter (Gast)


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Der feine Unterschied:
l: Länge des Leiters
L: gerade Länge der Kabel- und Leitungsanlage in m;

von Guest (Gast)


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Neuling schrieb:
> Was mich aber irritiert ist, dass ja in das Haus
> auch nur 4 Kabeladern kommen.

In deinen Anschlusskasten kommen 3x Phase und der Neutralleiter. Dort 
sind die Phasen idr. mit 40A oder 63A Messersicherungen abgesichert. An 
der Stelle sei gesagt, dass den Kasten zu öffnen eigentlich nicht 
erlaubt ist der sollte verplombt sein.

Von dort gehen diese 4 Leitungen in deinen Zählerschrank, dort wird der 
Neutralleiter zu N und PE aufgetrennt. PE hängt mit an deiner 
Hauserdung. Im Prinzip ist N und PE die gleiche Leitung und wird in 
deinem Sicherungskasten gesplittet. PE ist überall im Haus gleich und N 
gibt es immer pro FI-Kreis einen unterschiedlichen. Da so 2 Strompfade 
entstehen kann der FI messen, wenn Strom nicht über den vorgesehenen 
Pfad fließt. Also über Wasserleitungen etc. die über die Hauserdung 
geerdet werden.

Da du nicht gesagt hast mit wieviel Power du das Auto laden willst ist 
es ohnehin schwer deine Frage zu beantworten. Wenn ich es bei mir machen 
würde, würde ich 2,5mm² für eine normale Steckdose ohne Schnelladen 
nehmen. Ansonsten für eine Wallbox 6mm². Das mag für die aktuellen 11kW 
natürlich etwas übertrieben sein aber wer weiß was in 3 Jahren aktuell 
ist, wenn man dann doch eine 22kW Box will hat man genug Reserve und 
auch noch etwas Luft nach oben.

Ich habe durch Zufall einen Artikel beim ADAC gefunden. Die empfehlen 
für 22kW 10mm² mindestens aber 4mm². Bei 11kW 6mm² und 2,5mm². Kann 
jeder selbst entscheiden wieviel er darauf gibt ;)

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/elektroauto-laden-wallbox-faq/

PS: bei 1,5mm² sind nach Norm, wenn ich mich recht entsinne je nach 
Verlegeart und länge nur 13A Sicherungsautomaten zulässig.

von Blumpf (Gast)


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Dieter schrieb:
> Der Beitrag von Guest (Gast) 30.04.2020 15:11 ist in Ordnung. Er hat
> auch die Länge der Leitung berücksichtigt. Einige Lader von E-Autos sind
> heikel was den Leitungswiderstand betrifft. Ist der Abfall zu groß, wird
> aus Sicherheitsgründen sonst nicht geladen. Gemessen wird jede Phase zum
> N-Leiter und auch die Erdung (PE). Dh. 3% deltaUmax, 230V (auch wenn
> Drehstrom 400V abgenommen wird).

Das halte ich für ein Gerücht.

Die üblichen Ladeziegel haben einen Weitbereichseingang, weil sie für 
100V 50Hz, 110V 60Hz und 230V 50Hz taugen müssen. Man will sein Auto ja 
auch im Urlaub laden können.

Ich habe schon am Ende einer langen Kabeltrommel geladen (Ferienhaus), 
da kamen noch 210V an. Das ging genausogut. Und ja, das Kabel hält die 
nötigen 10A problemlos aus.

Kein Hersteller würde ein Auto verkaufen, das so pingelig beim Laden 
ist. Das wäre unbrauchbar.

von thomas_at (Gast)


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Abend!

Blumpf schrieb:
> Für eine 11kW Wallbox sind 3x2,5mm² jedenfalls MEHR als ausreichend,
> denn mehr als 16A fließen nicht.

Ein Schutzleiter (PE) wäre auch nicht schlecht, also sollte zumindest 
ein 4x2,5 verlegt werden.


Blumpf schrieb:
> Mehr macht kaum Sinn, weil der Hausanschluss ja auch begrenzt ist, und
> das 4mm² schafft schon mal 32A.

Je nach Länge und Verlegeart reicht ein 4mm² NICHT für 32A...

Wirklich zukunftssicher wäre also ein 5x6mm² oder sogar ein 5x10mm².
Allerdings stellt sich die Frage, ob der Hausanschluss die 22kW 
überhaupt hergibt bzw. was der Stromversorger zu einer (Dauer)Belastung 
von 22kW sagt (wird eventuell auch schon bei 11kW interessant).


mfG Thomas

von Sven L. (sven_rvbg)


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Joachim B. schrieb:
> Ich verstehe jeden Elektriker der mit dem Baumarktschrott nicht arbeiten
> will.

Ich will jetzt keine Lanze für den Baumarkt brechen, aber da stand auf 
den Ringen mit dem NYM 5x1,5mm2 genau das gleiche drauf wie auf dem aus 
dem Fachgroßhandel. Ich meine jetzt das Herstellerlogo.

Die Zeiten in den Baumärkte Schrott und Tiernahrung verkauft haben, sind 
vorbei, können die sich auch nicht mehr erlauben.

von Blumpf (Gast)


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thomas_at schrieb:
> Je nach Länge und Verlegeart reicht ein 4mm² NICHT für 32A...

Im Allgemeinen reichts, aber danke für den Hinweis.
Man würde es allerdings soweiso nur aus Zukunftssicherheit verlegen. Wer 
32A drüberfahren will (aktuell macht das niemand) sollte sich also mit 
dem Elektriker abstimmen.

Die 22kW sind in einer Garage aber momentan unsinnig.

Erstens kann kaum ein Auto 22kW AC laden (meines Wissens nach nur der 
ZOE), zweitens braucht man das für ein einzelnes Fahrzeug sowieso nicht.
11kW sind immerhin über 100kWh in nur einer Nacht. Oder weit über 500km. 
100kWh Hat soweiso kaum ein Auto.

Der einzige sinnvolle Fall wären 2 Autos die gleichzeitig mit 11kW 
laden.

von Joachim B. (jar)


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Sven L. schrieb:
> Ich will jetzt keine Lanze für den Baumarkt brechen, aber da stand auf
> den Ringen mit dem NYM 5x1,5mm2 genau das gleiche drauf wie auf dem aus
> dem Fachgroßhandel. Ich meine jetzt das Herstellerlogo.

das bestreite ich ja nicht in jedem Fall, nur habe ich auch andere 
Qualitäten gefunden und wer immer auf den Preis schielt ist vor 
Überraschungen nie sicher, besonders bei Werbeflyer Sonderangebot, da 
wird auch gerne mal eine andere Charge irgendwo eingekauft, keine 
Markenhersteller!

Da hatte ich auch schon mal 3x1,5mm² NYM deutlich günstiger als 25/50m 
Ring im Vergleich zum Elektrogroßhandel gefunden, nur Spass machte die 
Abisoliererei nicht!

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Blumpf schrieb:
> Das halte ich für ein Gerücht.
Das ist aber so bei dem Fahrzeug des Bruders von einem langjaehrigen 
Freund und bei dem Fahrzeug meines Nachbarn. Dritte Quelle ist noch ein 
Freund mit kleinem EAuto Bestand seines Arbeitgebers weil er bei der 
Realisierung beteiligt war.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Joachim B. schrieb:
> Da hatte ich auch schon mal 3x1,5mm² NYM deutlich günstiger als 25/50m
> Ring im Vergleich zum Elektrogroßhandel gefunden, nur Spass machte die
> Abisoliererei nicht!

Ich kenne das eher so, das die im Baumarkt nicht wirklich mit 
Kupferzuschlägen und Tagespreisen rechnen, wie der Fachgroßhandel...

Die Qualität von Leitungen zeigt sich meiner Erfahrung nach erst nach 
Jahrzehnten, wenn entweder die Leiterisolierung bricht wie Zuckerguss, 
oder der Weichmacher schmiert.

von Walther Müller (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Die Qualität von Leitungen zeigt sich meiner Erfahrung nach erst nach
> Jahrzehnten, wenn entweder die Leiterisolierung bricht wie Zuckerguss,
> oder der Weichmacher schmiert

Viele Handwerksfirmen kaufen selber im Baumarkt. Jeden Morgen vor dem 
Bauhaus sehe ich div. Elektriker und Gas-Wasserhandwerker, die dort das 
kaufen, was sie brauchen. Auch Kabel kaufen Elektriker dort.

Sven L. schrieb:
> Ich kenne das eher so, das die im Baumarkt nicht wirklich mit
> Kupferzuschlägen und Tagespreisen rechnen,

Das brauchen sie auch garnicht, weil Baumarktketten die Kabel in viel 
größeren Margen kaufen als ein einzelner Elektriker. Daher bekommen sie 
die Ware auch viel günstiger und da spielen die Cu-Zuschläge nur noch 
eine untergeordnete Rolle.

Ein Elektriker kauft vielleicht zwei Rollen Kabel - eine Baumarktkette 
gleich 20 Paletten mit Kabeln. Generell gibt es auch bei Palettenabnahme 
nochmal ganz andere Rabatte als Einzelverpackungen.

von 2⁵ (Gast)


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Leg bloß nicht nur ein 5x2,5 mm² Kabel da rein! Habe ich vor 15 Jahren 
gemacht (mit einem zusätzlichen 3x1,5mm²) und heute ärgere ich mich 
wirklich, dass ich damals nicht die 70 € mehr für ein 5x10mm² ausgegeben 
habe. Heute sind es evtl. 100-150 € mehr. Wenn du sparen willst, dann 
zur Not ein 5x6mm², da könnte man noch notfalls eine UV dran hängen. 
Machen aber auch nicht mehr alle Elektriker. Auf der sicheren Seite bist 
du bei einem ausreichend dimensionierte Leerrohr. Aber billiger wirds 
dann auch nicht. Aber jetzt ca 30m aufzubuddeln und dann bei der Leitung 
100-150€ zu sparen ist Irrsinn! Im Übrigen unbedingt VORHER mit dem 
Elektriker reden und am besten VORHER mit ihm zusammen die Baustelle 
anschauen. Die meisten haben nicht dagegen, wenn du aufbuddelst und das 
Kabel selbst verlegst, wollen dann aber zumeist, dass du das Kabel über 
sie beziehst. Das Kabel bitte schon einsanden! Unbedingt den Elektriker 
fragen, wie viel Kabel du an beiden Enden überstehen lassen sollst!

von 2⁵ (Gast)


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von Sven L. (sven_rvbg)


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Man kann auch Leerrohr legen, wenn man die Möglichkeit hat.

von 2⁵ (Gast)


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Als Anhang eine kleine Preisvergleich. Bei 30 m bist du (grob) 69 € mehr 
bei 6mm² statt 2,5mm³ und bei 10mm² ca. 145 €. Das Auf- und Zumachen des 
Bodes kostet dich ein vielfaches.

von Joachim B. (jar)


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2⁵ schrieb:
> Bei 30 m bist du (grob) 69 € mehr
> bei 6mm² statt 2,5mm³ und bei 10mm² ca. 145 €. Das Auf- und Zumachen des
> Bodes kostet dich ein vielfaches.

das meinte ich doch! :) vor allem später wenn sich die Handwerkerpreise 
so weiter entwickeln, da ist das heutige Kupfer "peanuts".

Wie viele Gemeinden haben heute mit alten Kupferleitungen DSL bekommen?
Und ohne Kupfer in den Neubaugebieten? Das dauerte ewig!

von Sven L. (sven_rvbg)


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Joachim B. schrieb:
> Wie viele Gemeinden haben heute mit alten Kupferleitungen DSL bekommen?
> Und ohne Kupfer in den Neubaugebieten? Das dauerte ewig!

Naja weil die T-Com die vom Steuerzahler bezahlten Kupferkabel 
vergoldet, in dem sie sie vermietet oder selbst verwendet.

von Domi N. (dominator)


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vom guten Hornbach^^

von Dieter (Gast)


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Bei der Fortsetzung geht es um:
Beitrag "Re: Überspannungsschutz für Ladekabel"

Beitrag #6248550 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Neuling (Gast)


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Knack schrieb im Beitrag #6248550:
> Ein gerades Kabel benötigst Du! Der Strom kommt nicht gern um die Ecke!

Das ist doch jetzt eine nicht erst gemeinte Aussage - oder?

Beitrag #6248668 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter (Gast)


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Knack schrieb im Beitrag #6248668:
> Doch
, wenn Knack den verlegt, dann ganz besonders.

von Neuling (Gast)


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Knack schrieb im Beitrag #6248668:
>> Das ist doch jetzt eine nicht erst gemeinte Aussage - oder?
>
> Doch

Owei. Was passiert denn mit Strom, wenn er um die Ecke fließt? Macht es 
auch Unterschiede, ob der hoch- oder hinab fließt, z.B. in ein Hochhaus 
in das oberste Stockwerk?

Beitrag #6248712 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Dieter (Gast)


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Knack schrieb im Beitrag #6248712:
> Das Gleiche passiert noch schlimmer mit dem Stromkabel.

Hmm, und wie ist das in ein Hochhaus in das oberste Stockwerk?
Aus der Puste und Druck drauf?

von Neuling (Gast)


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Knack schrieb im Beitrag #6248712:
> Das Gleiche passiert noch schlimmer mit dem Stromkabel.

Bei Bögen in Rohrleitungen gibt es Verlustkennziffern. Aber ich habe 
noch nie davon bisher gehört, dass man das auch bei Stromleitungen 
beachten muss. Da hab ich immer nur gedacht, dass man den 
Spannungsverlust berücksichtigen muss, der zwar von der Leitungslänge, 
nicht jedoch von Anzahl der Biegungen abhängig ist, aber ich lerne immer 
gern dazu.

von Neuling (Gast)


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Dieter schrieb:
> Knack schrieb:
>> Das Gleiche passiert noch schlimmer mit dem Stromkabel.
>
> Hmm, und wie ist das in ein Hochhaus in das oberste Stockwerk?
> Aus der Puste und Druck drauf?

Bei Wasser würde man eine Druckerhöhungspumpe nehmenn, die würde aber 
mit elektrischem Strom angetrieben werden, von daher denke ich, dass da 
der Vergleich von Wasserleitung und Stromleitung in diesem Fall nicht so 
passend ist.

von Michael_Ohl (Gast)


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Komische Weltsicht, das ein E-Auto immer Nachts voll geladen werden muss 
und es keine Rolle spielt ob mit 2kW oder mit 22kW geladen wird. Das es 
Menschen gibt, die auch nach Feierabend noch etwas vor haben oder zur 
Mittagspause zwischen Kundenterminen möglichst schnell laden wollen oder 
müssen.
Der Unterschied zwischen 11kW und 22kW ist Peanuts im vergleich zu 
nachträglichen Änderungen.
Für E-Fahrzeuge gibt es auch einen neuen Type Fi Schutzschalter Type EV 
der Preislich deutlich näher an Type A kommt aber nicht gleich blind 
wird bei DC Fehlerstrom.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Auf jeden Fall sind Lasten in der Größenordnung beim Netzbetreiber 
anmelde- und zustimmungspflichtig.

Und je nach dem was sonst noch so im Haus verbaut ist, kann ich mir 
vorstellen, das der Netzbetreiber irgendwann eine halbindirekte Messung 
fordert.

von Stromberg B. (Gast)


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2⁵ schrieb:
> Leg bloß nicht nur ein 5x2,5 mm² Kabel da rein! Habe ich vor 15 Jahren
> gemacht (mit einem zusätzlichen 3x1,5mm²) und heute ärgere ich mich
> wirklich, dass ich damals nicht die 70 € mehr für ein 5x10mm² ausgegeben
> habe.

Hier nochmal die Tabelle und die Berechnungsbeispiele der 
Leitungsquerschnitte für das Laden von E-Autos. Ob für den 
Leistungsfaktor cos phi 1,0 oder 0,97 eingegeben wird, ist erst einmal 
latte.

von Blumpf (Gast)


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Sven L. schrieb:
> Auf jeden Fall sind Lasten in der Größenordnung beim Netzbetreiber
> anmelde- und zustimmungspflichtig.

Draum macht man 11kW.

Herkunft der Aussage: Mein Netzbetreiber.
"Bei 11kW (also 16A) müssen Sie nichts anmelden".

von Sven L. (sven_rvbg)


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Blumpf schrieb:
> Draum macht man 11kW.
>
> Herkunft der Aussage: Mein Netzbetreiber.
> "Bei 11kW (also 16A) müssen Sie nichts anmelden".

Hier mal offitiell NetzeBW: 
https://www.netze-bw.de/hausanschluss/ladeeinrichtung-anmelden

Auch 11KW müssen nämlich irgendwo her kommen... Deswegen wollen die das 
auch wissen...

von Roland E. (roland0815)


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Die in BW ticken sowieso nicht richtig.
Muss ich da auch drei Bügeleisen und/oder Waschmaschinen anmelden?
Dann ist es eben ein zweiter Herd zum Einkochen im Waschkeller oder ein 
Holzspalter mit Drehstromanschluss. Meine Güte...

: Bearbeitet durch User
von Michael_Ohl (Gast)


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Mein Herd hat 10,8kW Anschlussleistung laut Typenschild muss ich den 
auch anmelden? Mein Auto kann nur 3,7kW.

MfG
Michael

von Matthias S. (da_user)


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Roland E. schrieb:
> Die in BW ticken sowieso nicht richtig.
> Muss ich da auch drei Bügeleisen und/oder Waschmaschinen anmelden?
> Dann ist es eben ein zweiter Herd zum Einkochen im Waschkeller oder ein
> Holzspalter mit Drehstromanschluss. Meine Güte...

Genau lesen: das sind keine anmeldepflichtigen Ladegeräte, genauso 
wenig wie ein Herd.
Und anmeldepflichtig ist auch was anderes, als genehmigungspflichtig.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Matthias S. schrieb:
> Genau lesen: das sind keine anmeldepflichtigen Ladegeräte, genauso
> wenig wie ein Herd.
> Und anmeldepflichtig ist auch was anderes, als genehmigungspflichtig.

Danke!

Roland E. schrieb:
> Die in BW ticken sowieso nicht richtig.
> Muss ich da auch drei Bügeleisen und/oder Waschmaschinen anmelden?
> Dann ist es eben ein zweiter Herd zum Einkochen im Waschkeller oder ein
> Holzspalter mit Drehstromanschluss. Meine Güte...

Da erkennt man die Leute, die keinerlei Ahnung haben wie ein Stromnetz 
funktioniert und was getan werden muss eine sichere Versorgung aller zu 
gewähleisten.

Wie soll der VNB denn Deiner Meinung nach Kenntnis davon erlangen, das 
er sein Netz ausbauen muss, wenn er nicht mitbekommt, was alles dran 
hängt.

Die Netze von heute sind wesentlich komplexer, als vor Jahren. Heute 
kann in jeder Spannungsebene eingespeist und entnommenwerden, die Lasten 
und Lastprofile sind auch andere.

von michael_ (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Genau lesen: das sind keine anmeldepflichtigen Ladegeräte, genauso
> wenig wie ein Herd.
> Und anmeldepflichtig ist auch was anderes, als genehmigungspflichtig.

Wenn an deinem Haus nur eine Phase genutzt wird, ist ein E-Herd nur eine 
Krücke.
Wenn du von einer Phase auf Drehstrom umstellen willst, brauchst du 
einen Grund und Genehmigung.
Bei meiner Umstellung vor Jahren mußte ein Grund her.
Das war der E-Herd. Der aber nie gekommen ist.

Mir stellt sich aber die Frage, warum einer, der ein nicht billiges 
E-Auto kauft, dann mit den paar EUR für eine Ladebox geizt?
E-Auto ist nun mal nichts für arme Leute.

von Dieter (Gast)


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Das mit den Pflichten zur Meldung, Anzeige, Anmeldung oder Genehmigung 
steht genau in den jeweilen TA (Technischen Anschlussbedingunge) des 
jeweiligen Versorgers bzw. Versorgungsnetzbetreibers. Das können auch 
Stadtwerke sein. Die sind oft auch auf deren Homepage als pdf zu finden.

Wenn dazu Fragen sind, diese TA halt hier mit verlinken. So ist das 
alles nur gefährliches Halbwissen auf Grund der unterschiedlichen 
regionalen Regelungen.

von Diplomkoch (Gast)


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Michael_Ohl schrieb:
> Mein Herd hat 10,8kW Anschlussleistung

Was genau ist das für ein Herd? Hat der auch einen Backofen oder nur die 
vier Kochplatten?

von Michael_Ohl (Gast)


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ein Junker mit vier Ceranfeld Kochplatten und einem ganz einfachen 
Backofen mit Umluft.
Die Energieversorger mit ihrem Theatralischen Hang zur Übertreibung 
gehen mir jetzt langsam echt auf die Nüsse. Super im Abzocken und 
rumheulen wenn mal ein Kabel oder Trafo auf aktuellen Stand gebracht 
werden muss.
Ist aber gerade groß in Mode das immer andere Schuld sind.

mfG
Michael

von Diplomkoch (Gast)


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Michael_Ohl schrieb:
> ein Junker mit vier Ceranfeld Kochplatten und einem ganz einfachen
> Backofen mit Umluft.

Aber ein Ofen/Herd mit Kochplatten gehört doch zum Standard in einem 
Haus. Warum sollte der separat bei einem EVU angemeldet werden? Und so 
ein Ofen hat ja auch keine Blindleistung. Etwas Anderes ist es, wenn man 
Blindleistung hat. Dann muss man sich diese beim Energieversorger 
genehmigen lassen und vielleicht den Zähler speziell mit 
Blindleistungsmessung kaufen/mieten. Manchmal sind auch 
Blindleistungskompensatoren vorgeschrieben, was vom Netz abhängt.

Michael_Ohl schrieb:
> Ist aber gerade groß in Mode das immer andere Schuld sind.

Wer soll denn an was Schuld sein? Wenn man einen großen Elektromotor 
hat, z.B. einen mit 20kW (z.B. für ein großes Gebläse), dann meldet man 
es an und bekommt den Blindleistungszähler. Es kann halt passieren, dass 
die Zuleitungen dann nicht groß genug sind, wenn man bspw. nur eine 
16A-CEE-Steckdose hat, dann braucht man ggf. eine größere.

Michael_Ohl schrieb:
> Trafo auf aktuellen Stand gebracht
> werden muss.

Trafos sind teuer und halten normalerweise viele Jahre. Man kann sie 
nicht mal einfach so austauschen.

von Name: (Gast)


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Natülich wird sich jeder Energieversorger mit Händen und Füßen dagegen 
wehren, mehr Strom verkaufen zu dürfen.

Oder so ähnlich.

von michael_ (Gast)


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Diplomkoch schrieb:
> Aber ein Ofen/Herd mit Kochplatten gehört doch zum Standard in einem
> Haus. Warum sollte der separat bei einem EVU angemeldet werden?

Du denkst wie ein Mieter in einem Wohnblock.
Das wird der Besitzer des Hauses gemacht haben, als die alten 
Gasleitungen herausgerissen wurden und alles auf Elektro umgestellt 
wurde.

von Diplomkoch (Gast)


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Name: schrieb:
> Natülich wird sich jeder Energieversorger mit Händen und Füßen dagegen
> wehren, mehr Strom verkaufen zu dürfen.

Wie kommst Du denn darauf? Warum sollten es sich Elektrizitätswerke 
erlauben, nicht mehr Strom zu verkaufen? Bedeutet doch mehr Umsatz und 
mehr Geld für die Aktionäre.

michael_ schrieb:
> Du denkst wie ein Mieter in einem Wohnblock.

Ich bin auch in der Lage, mich in andere Menschen reinzuversetzen und 
die Sachen z.B. aus Sicht einer Zentralverwaltung zu betrachten.

michael_ schrieb:
> Das wird der Besitzer des Hauses gemacht haben,

Natürlich müssen Änderungen am Gebäude vom Besitzer durchgeführt werden 
und nicht vom Mieter. Das ist überall so - unabhängig davon, ob man ein 
Haus mietet oder eine Wohnung in einem Häuserblock.

michael_ schrieb:
> Gasleitungen herausgerissen wurden und alles auf Elektro umgestellt
> wurde

In dem Häuserblock, in dem ich lebe, gibt es Gas- und Elektroanschlüsse 
- weil es in den Wohnungen Gasthermen gibt, die nicht mit Strom 
betrieben werden. Zwar braucht die Steuerelektronik ein bißchen Strom, 
aber nicht das Heizen an sich, da das dann mit Gas geht.

von Matthias S. (da_user)


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michael_ schrieb:
> Matthias S. schrieb:
>> Genau lesen: das sind keine anmeldepflichtigen Ladegeräte, genauso
>> wenig wie ein Herd.
>> Und anmeldepflichtig ist auch was anderes, als genehmigungspflichtig.
>
> Wenn an deinem Haus nur eine Phase genutzt wird, ist ein E-Herd nur eine
> Krücke.
> Wenn du von einer Phase auf Drehstrom umstellen willst, brauchst du
> einen Grund und Genehmigung.
> Bei meiner Umstellung vor Jahren mußte ein Grund her.
> Das war der E-Herd. Der aber nie gekommen ist.

Und weiter? Was hat das jetzt mit der Anmeldepflicht von Ladestationen 
zu tun?

Das man bei Bestandsbauten die plötzlich mehr Strom ziehen sollen, als 
jemals vorgesehen, mal beim EVU nachfragen sollte, ob das so i.O. ist, 
finde ich jetzt eigentlich als logisch.
Das ein EVU davon ausgehen darf, dass heutzutage jeder einen E-Herd, 
Bügeleisen & Co, finde ich auch logisch.
E-Auto-Ladestationen dagegen sind noch nicht so weit verbreitet, da bin 
ich bei der Nachrüstung wieder an Punkt 1: Bestandsbauten die plötzlich 
mehr Strom ziehen, als jemals geplant. Logisch dass da das EVU gerne 
Bescheid wissen möchte.
In ein paar Jahrzehnten werden dann u.U. Ladestationen genauso 
gewöhnlich sein, wie heute E-Herde und die Anmeldepflicht entsprechend 
wegfallen.

_____________________________________________

Diplomkoch schrieb:
> Name: schrieb:
>> Natülich wird sich jeder Energieversorger mit Händen und Füßen dagegen
>> wehren, mehr Strom verkaufen zu dürfen.
>
> Wie kommst Du denn darauf? Warum sollten es sich Elektrizitätswerke
> erlauben, nicht mehr Strom zu verkaufen? Bedeutet doch mehr Umsatz und
> mehr Geld für die Aktionäre.

Du solltest deinen Sarkasmusdetektor neu einstellen, aber evtl. wäre der 
auch eher angeschlagen, wenn du den Beitrag komplett gelesen hättest:

Name: schrieb:
> Oder so ähnlich.

;-)

von Michael_Ohl (Gast)


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Das E-Auto nichts für arme Leute sind halte ich für ein Gerücht. Mein 
zweiter Kangoo ZE hat 6 Jahre alt mit 60000km 3500€ gekostet. Die sind 
bei Mobile.de immer mal im Angebot. Französische Postautos. Der erste 
hatte mich 10000€ gekostet mit 10000km auf dem Tacho. Der erste hat 
jetzt 106000km gelaufen, 450€ an Reparaturkosten gehabt 90€ an Wartung 
gekostet und zwei mal TÜV für 70€. Ein Satz Winterräder 330€, ein Satz 
Sommerreifen 300€, Strom der nicht von Arbeitgeber umsonst ist liegt bei 
unter 300€ / Jahr.
Mein drittwagen eine C-Klasse Diesel, kostet ein vielfaches davon. 400€ 
/ Inspektion, 50k€ in der Anschaffung und mindestens 8€ / 100km sind 
eine ganz andere Größenordnung.

MfG
Michael

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