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#6251714
Die Diskussion zur Lesbarkeit von optischen Medien Beitrag "Könnt ihr eure alten selbstgebrannten optischen Medien heute noch lesen?" hat mich zur Frage gebracht, ob man eine mittlerweile alte CD evtl. von Kopien retten kann. In meinem Fall habe ich ein paar Spiele CDs (z.B. Die Siedler III, Die Siedler IV, Homeworld), die in der originalen Form schon etwas mitgenommen wirken (z.B. teilweise verkratzt). Die CDs scheinen grundsätzlich lesbar, aber wie weise ich Fehlerfreiheit nach? Könnte man z.B. die Blöcke low-level lesen und die FEC auswerten? Ich habe von den betroffenen CDs einige (Sicherungs-)Kopien, jeweils so 2-4 Exemplare. Bei Sielder III kann man allerdings keine ISOs anfertigen, weil die damals einen bescheuerten Kopierschutz verwendeten und auf ein und derselben CD sowohl Daten-CD als auch Audio-CD gemischt haben. "dd" und andere datenbasierte Tools steigen da aus. Manche Laufwerke auch (damals schon). ISO ist das falsche Format (Daten CD). Die Kopien habe ich damals mit CloneCD (cue/bin files) gemacht, heute nimmt man dafür wahrscheinlich cdrdao. AFAIR gibt es da auch ein low-level/raw switch, mit dem man die Blöcke inklusive der FEC speichern kann. Ich könnte jetzt images von den verschiedenen Kopien machen und jeweils auch verschiedene Laufwerke verwenden. Wie kann ich diese images mergen, sodass nur die jeweils guten Teile verwendet werden? (Bei Festplatten kann man das z.B. mit GNU ddrescue gut machen.)