Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATMEGA Solar Versorgung / Akkupufferung MT3608


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von Solar (Gast)


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Hallo,

ein Atmega 328 soll über einen Bleigelakku und Solarpanel mit Energie 
versorgt werden.

Ich hatte eine Kette aus 6 Volt Solarzelle, MT3608 Wandler und 12 Volt 
Bleigeelakku geplant.

Vom Akku über einen LM 2596

Leider habe ich mich bei der Bestellung des Solarpanels vertan und nun 
eine 12 Volt Variante auf dem Tisch liegen.
Im Leerlauf bringt das Panel locker an die 20 Volt.
Der MT 3608 sollte die Ladespannung für den Akku auf 13,6 Volt 
begrenzen.
Der MT 3608 soll aber im Eingang immer unter der Ausgangsspannung 
liegen, was bei einem 6 Volt Solarpanel funktioniert hätte.

Um das auszubügeln würde ich nun einen kleinen 78L12 hinter das 
Solarpanel hängen. Das wird natürlich den Wirkungsgrad verschlechtern.

In welcher Höhe kann ich nicht recht einschätzen.
Macht es Sinn anstatt eines Linearreglers einen kleinen 12 Volt DC DC 
Wandler zu nutzen, oder ist das "nicht der Rede wert" ?

Oder hat jemand eine bessere Idee?

von Wolfgang (Gast)


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Solar schrieb:
> Macht es Sinn anstatt eines Linearreglers einen kleinen 12 Volt DC DC
> Wandler zu nutzen, oder ist das "nicht der Rede wert" ?

Warum gehst du mit dem Ausgang des Panels nicht direkt auf den Akku?
Zwischen Panel hängst du eine Diode und das Panel schließt du einfach 
kurz, wenn der Akku voll ist.

Es wäre natürlich nicht schlecht, ein paar Daten zu Panel und Akku zu 
verraten, wenn du hier eine Lösung suchst.

von batman (Gast)


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Ein 12V-Panel reicht schon nicht, um einen 12V-Bleiakku zu laden. Noch 
einen 12V-Regler dazwischen wirkt wie ein durchgeschnittener Draht. Nimm 
lieber noch ein 6V-Panel (12+6=18V) dazu und klemm es direkt über Diode 
oder einen vernünftigen Laderegler dran.

von Dr House (Gast)


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batman schrieb:
> Ein 12V-Panel reicht schon nicht, um einen 12V-Bleiakku zu laden

Nicht gelesen was ich geschrieben habe?

Dazu ist der Stepup Wandler da.

Wolfgang schrieb:
> Zwischen Panel hängst du eine Diode und das Panel schließt du einfach
> kurz, wenn der Akku voll ist.
An Genialität nicht zu überbieten, danke!

von Dr House (Gast)


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Ironie aus...

von Die Sonne (Gast)


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Solar schrieb:
> Oder hat jemand eine bessere Idee?

Ist das so 'ne Art Resteverwertung oder brauchst du die 12V noch 
woanders?

Wenn nicht: Mit 5V Panel 1S Li+ Akku laden..

von batman (Gast)


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Dr House schrieb:
> batman schrieb:
>> Ein 12V-Panel reicht schon nicht, um einen 12V-Bleiakku zu laden
>
> Nicht gelesen was ich geschrieben habe?
>
> Dazu ist der Stepup Wandler da.

Nee, weil du hier noch nichts geschrieben hast. Und ich hoffe mal nicht, 
daß der TE ernsthaft 2 sinnlose Spannungsregler hintereinanderschalten 
will, wofür er dann dann noch ein zusätzliches Panel braucht, damit 
überhaupt was beim Akku ankommt. ;)

von Holländerer (Gast)


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batman schrieb:
> Nee, weil du hier noch nichts geschrieben hast. Und ich hoffe mal nicht,
> daß der TE ernsthaft 2 sinnlose Spannungsregler hintereinanderschalten
> will, wofür er dann dann noch ein zusätzliches Panel braucht, damit
> überhaupt was beim Akku ankommt. ;)

Leg Dich doch einfach wieder schlafen.
Die Kompetenz ein paar Zeilen zu lesen und zu verstehen scheint den 
meisten Menschen abhanden gekommen zu sein.


@Solar,

versuche es mit einem Längsregler. Die Verluste werden zu verkraften 
sein.
Ein Step Up Regler um über eine preiswerte Solarzelle einen Akku zu 
laden ist Standard.

Daraus dann mehrere Versorgungsspannungen zu generieren ebenfalls.

Mach Dir nichts draus, verstehen und helfen ist hier eine Seltenheit.
Pöbeln dagegen nicht.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

Was ist denn hier für eine geballte Fachkompetenz unterwegs?

Der Aufwärtswandler 6V - > Akku hätte nie funktioniert, wenn man den 
nicht auf den MPP oder zumindest fixe 7-8V am Eingang regelt.

Ein 12V Modul nennt man so, weil man damit 12V Bleiakkus laden kann. Das 
sind beides nominale Werte. Der MPP eines 12V-Moduls liegt so bei 
16-17V, je nach Einstrahlung und vor allem Temperatur.

Das mit der Diode und dem Kurzschliessen des Moduls ist tatsächlich so 
genial, daß das jeder günstige Solarladeregler genau so macht. Das 
Solarmodul auf 12-14V (Akku plus Diodenspannung) runter zu ziehen kostet 
kaum Leistung.
Der M328 kann das regeln. Eine PWM mit einigen 10 bis einigen 100Hz 
reicht vollkommen, das ist vollkommen unkritisch und darf auch 
schwanken.
Wenn man die 12V vom Akku tatsächlich braucht, lohnt sich ein MPP-Regler 
in so einer Konstellation bis zu wenigen 100Wp nicht. Der ist 10x 
aufwändiger und hat bei kleinen Leistungen auch keinen so guten 
Wirkungsgrad, daß er nennenswert die Verluste der einfachen Lösung wett 
macht.

Wenn nur der M328 betrieben werden soll, ist das alles Quatsch aber 
Modul und Akku sind ja nunmal da für die Bastellösung.
Dann nimm bitte wenigstens einen effektiven Schaltregler.

Gruß,
Norbert

von Norbert S. (norberts)


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Nachtrag:

Von der Leistung war hier noch gar keine Rede: Wenn das Modul nur 5Wp 
hat, geht am einfachsten ein PB137. Der frisst zwar selbst einige mA 
aber mit 5Wp könnte das akzeptabel sein. Bei >5Wp mit Kühlkörper.
Über 10Wp ist die PWM-Lösung besser, da kommt es auf die Leistung an ob 
man für die Diode oder gar den Mosfet der kurzschliesst Kühlung braucht.

Gruß,
Norbert

von batman (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Ein 12V Modul nennt man so, weil man damit 12V Bleiakkus laden kann. Das
> sind beides nominale Werte. Der MPP eines 12V-Moduls liegt so bei
> 16-17V, je nach Einstrahlung und vor allem Temperatur.

Nope, die Nennspannung eines Panels bezieht sich normalerweise nicht auf 
die Ladespannung von irgendeinem Akku (die wäre je nach Typ auch 
unterschiedlich), sondern ist meist die Zellenzahl*0.5V. Es sei denn es 
ist ausdrücklich ein Produkt "für Kfz/Camping/12V-Akkus" o.ä.

Um einen 12V-Bleiakku zu laden, nimmt man ein (36Zellen)18V-Panel, wenn 
es auch bei bedecktem Himmel, Winter oder suboptimal ausgerichtet noch 
Strom liefern soll.

von Norbert S. (norberts)


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batman schrieb:
> Norbert S. schrieb:
>> Ein 12V Modul nennt man so, weil man damit 12V Bleiakkus laden kann. Das
>> sind beides nominale Werte. Der MPP eines 12V-Moduls liegt so bei
>> 16-17V, je nach Einstrahlung und vor allem Temperatur.
>
> Nope, die Nennspannung eines Panels bezieht sich normalerweise nicht auf
> die Ladespannung von irgendeinem Akku (die wäre je nach Typ auch
> unterschiedlich), sondern ist meist die Zellenzahl*0.5V. Es sei denn es
> ist ausdrücklich ein Produkt "für Kfz/Camping/12V-Akkus" o.ä.
>
> Um einen 12V-Bleiakku zu laden, nimmt man ein (36Zellen)18V-Panel, wenn
> es auch bei bedecktem Himmel, Winter oder suboptimal ausgerichtet noch
> Strom liefern soll.

Moin,

Sorry, wenn eine "einfache" Spannung angegeben wird (und nicht explizit 
Vmp), dann sicher nicht 18V für ein Modul mit 36 Zellen. Entweder ist 
das ein 36-Zellen Modul oder eben für 12V Systeme geeignet.
Oder hast Du ein nicht zu exotisches Beispiel?

Er wird sicher so ein 36-Zellen Modul haben.

Gruß,
Norbert

von batman (Gast)


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Ich hab u.a. 2V, 5V, 6V, 12V, 18V Module und bei allen ist das die 
Zellenzahl*0.5V.
Such bei ebay nach Solarpanels "18V", die haben i.d.R. 36 Zellen.

Aber "12V" in der Artikelbez. ist immer ein Spezialfall, weil damit oft 
der Anwendungsbereich Kfz,Camping etc. gemeint ist und dann 
ausnahmsweise nicht die genaue Nennspannung des Panels.

von Wolfgang (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Er wird sicher so ein 36-Zellen Modul haben.
Da die Leerlaufspannung des Moduls bei 20V liegt, ist davon auszugehen 
und der 12V Bleiakku lässt sich direkt damit laden.

von Yayo (Gast)


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Hi.
Ist das wirklich nur ein Controller mit ein paar mA Bedarf? Du hast 
leider nicht dazugeschrieben in welchen Grössenordnungen hier Energie 
benötigt wird. Ich habe eigentlich immer auf einen fertigen, meist 
kleineren Regler von Steca zurückgegriffen. Wenn ich mich recht entsinne 
arbeiteten die ganz einfach mit einer PWM auf den Akku, so das eben die 
Ladeschlusspannung nicht überschritten wurde. Du hast meiner Meinung 
nach übersehen das Du einen Tiefentladeschutz mit einer gewissen 
Hysterese für das wiederzuschalten der Last benötigst. Wenn PbGel nicht 
tiefentladen werden und die Zyklen schön flach sind halten die 
eigentlich sehr lange. Der genannte Regler kümmert sich um all das.

Wenn Du also nicht grade aus, sagen wir mal sportlichem Ergeiz, den 
Laderegler neu erfinden möchtest - nimm nen fertigen ;)

von Norbert S. (norberts)


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Yayo schrieb:
> Ich habe eigentlich immer auf einen fertigen, meist
> kleineren Regler von Steca zurückgegriffen. Wenn ich mich recht entsinne
> arbeiteten die ganz einfach mit einer PWM auf den Akku, so das eben die
> Ladeschlusspannung nicht überschritten wurde.

Moin,

Die kleineren Laderegler machen genau das weiter oben Beschriebene: Da 
ist zwischen Modul und Akku eine Diode und wenn die Ladeschlussspannung 
erreicht ist, wird das Modul kurzgeschlossen. Nix PWM auf Akku, das 
Modul wird gepulst kurzgeschlossen (deswegen mag das am Akku so 
aussehen).

batman schrieb:
> Ich hab u.a. 2V, 5V, 6V, 12V, 18V Module und bei allen ist das die
> Zellenzahl*0.5V.
> Such bei ebay nach Solarpanels "18V", die haben i.d.R. 36 Zellen.
>
> Aber "12V" in der Artikelbez. ist immer ein Spezialfall, weil damit oft
> der Anwendungsbereich Kfz,Camping etc. gemeint ist und dann
> ausnahmsweise nicht die genaue Nennspannung des Panels.

Das ist also Deine Quelle für die üblichen Bezeichnungen.
Es gibt keine Nennspannung bei Solarmodulen ausser die klassischen 12 
oder 24V, die sich auf das Batteriesystem beziehen. Das wird seit min. 
20 Jahren so gehandhabt, was heute der Chinese bei Ebay schreibt ist 
eher nicht so relevant oder gar eine Quasinorm.  Was Du meinst ist die 
Mpp-Spannung und am Ende ist die relevant, neben der Voc.
Dein "12V Modul" (also 12Vmpp) ist ein kompletter Exot, wer braucht 
sowas?

Gruß,
Norbert

von batman (Gast)


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Aha, dann willkommen im 21. Jahrhundert! Vor 20 Jahren war vielleicht 
nicht relevant, was ein Chinese macht. Heute ist kaum was anderes mehr 
relevant.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

Niemand redet von einem xyV-Modul wenn er mit xyV den Mpp meint, 
niemand!

Was der Chinese macht ist von einem Modul mit XY Zellen zu reden, wie 
jeder, der davon Ahnung hat.
Was Chinaklitschen bei Ebay oder Bastler erzählen ist was Anderes, 
interessiert aber eben nicht.

Gruß,
Norbert

von batman (Gast)


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Klar, wer ist hier schon Bastler oder bestellt bei Ebay, Amazon, Ali 
oder wie die alle heißen. :)

von Holländerer (Gast)


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Z Diode 13,6 Volt in Reihe mit 10 Ohm ein Watt über Akku, wenn das 
Solarmodul ein paar Hundert mA liefert wäre auch möglich.

von Wolfgang (Gast)


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Holländerer schrieb:
> Z Diode 13,6 Volt in Reihe mit 10 Ohm ein Watt über Akku, wenn das
> Solarmodul ein paar Hundert mA liefert wäre auch möglich.
Solange der TO es nicht fertig bringt, mal mit ein paar Daten zu 
Nennleistung seines Panels und Akkukapazität raus zu rückt, ist das hier 
viel Kaffeesatzleserei.

von Solar (Gast)


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Bleiakku, 12V-/7,2Ah
PANASONIC LC-R127R2PG1
-- Herkunftsland: China --

Solarmodul DIVOLTA DS-OG5-12, 5W
gerahmt
-- Herkunftsland: China --

Der Atmega wird ca alle 20 Minuten aus dem Tiefschlaf geweckt.
Dann werden für ca. 60 Sekunden bei 4V etwa 100mA benötigt.
Der Amega wird permanent vom Akku über einen MCP1702-5 versorgt.

von batman (Gast)


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Iiih aus China. ;)
Also ein 18V-Modul "für 12V-Anwendungen". Dann braucht man keine 
Spannung hin und herwandeln, das bringt nichts, sondern bestenfalls über 
einen richtigen Solarregler oder wie o.g. einfache Spannungsbegrenzung 
mit Z-Diode den Akku direkt dranhängen.

von Wolfgang (Gast)


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Solar schrieb:
> Bleiakku, 12V-/7,2Ah
> ...
> Der Atmega wird ca alle 20 Minuten aus dem Tiefschlaf geweckt.
> Dann werden für ca. 60 Sekunden bei 4V etwa 100mA benötigt.

Je nach dem, ob du diese 4V mit einem kleinen DC/DC-Wandler erzeugst 
oder per Linearregler, ist bei dieser Konfiguration die Selbstentladung 
des Akkus einen Faktor 2,5 höher oder ähnlich groß, wie der 
Energiebedarf deiner Schaltung. Überladeschutz mit einem FET 
funktioniert bei dem Kurzschlussstrom des Panels problemlos und der 
ATmega darf dann bei knapper Akkuspannung den Verbraucher nur 
aufschalten, wenn die Spannung noch ausreichend weit über der 
Tiefentladegrenze liegt.

von Solar (Gast)


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Also Schottky Diode in Reihe zur Solarzelle 
(Rückflussvermeidung/Verpolschutz).
Z Diode 13,6v in Reihe mit ca 100 Ohm und die Kombination parallel zum 
Akku?

Wenn jetzt die Sonne voll brennt macht das Solarmodul 18-20 V.
Die Z Diode begrenzt die Ladespannung.
Der Innenwiderstand des Akkus wird deutlich kleiner als die 100 Ohm und 
der meiste Strom fließt in den Akku hinein.

Da spricht schon nicht mehr viel gegen das direkte dranhängen des 
Panels.
Der Ladestrom des Akkus wird das Panel sicher deutlich Richtung 12 Volt 
zerren.

Es besteht die Gefahr der Überladung des Akkus, klar.
Die schätze ich aber als gering ein.
Das wäre natürlich feinster "Originalpfusch", aber wenn es denn 
funktioniert?!

von Solar (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> und der
> ATmega darf dann bei knapper Akkuspannung den Verbraucher nur
> aufschalten, wenn die Spannung noch ausreichend weit über der
> Tiefentladegrenze liegt.

Das macht der Atmega schon.
Er misst die Akkuspannung und schaltet nichts mehr ein, wenn diese zu 
niedrig ist.

von Wolfgang (Gast)


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Solar schrieb:
> Es besteht die Gefahr der Überladung des Akkus, klar.
> Die schätze ich aber als gering ein.

Wie hast du das gerechnet?
Lass mal im Sommer zwei Tage hintereinander die Sonne voll scheinen.

von batman (Gast)


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Bei Überspannung kann der AVR das Panel per kleinem MOSFET 
kurzschließen.

von Wolfgang (Gast)


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batman schrieb:
> Bei Überspannung kann der AVR das Panel per kleinem MOSFET
> kurzschließen.
Das schrieb ich bereits.

Mit dem PVGIS des JRC kann man sich unter "Off-Grid" auf Basis 
statistischer Solardaten ausrechnen, wie die Energiebilanz abhänging von 
Panelleistung, Speicherkapazität, Last und Panelausrichtung aussieht.
https://re.jrc.ec.europa.eu/pvg_tools/en/tools.html

von MaWin (Gast)


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Solar schrieb:
> Ich hatte eine Kette aus 6 Volt Solarzelle, MT3608 Wandler und 12 Volt
> Bleigeelakku geplant

Das wäre grosser Schwachsinn und funktioniert nicht.

Solar schrieb:
> Leider habe ich mich bei der Bestellung des Solarpanels vertan und nun
> eine 12 Volt Variante auf dem Tisch liegen.
> Im Leerlauf bringt das Panel locker an die 20 Volt

Freue dich, perfekt, das Panel kommt über eine simple Diode an den Akku, 
ein Laderegler schliesst es ab 13.8V kurz.

http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.5

Solar schrieb:
> Oder hat jemand eine bessere Idee?

Grundlagen lernen, statt Pfusch mit noch mehr Pfusch zu beantworten.

von Solar (Gast)


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Hallo Wolfgang,

mir wir gerade klar, das Du tatsächlich auch etwas gerechnet hast.
Wenn ich nichts “regle, abschalte, schütze, kann der Akku bei voller 
Sonne schon ins Schwitzen kommen.
Das soll natürlich nicht sein.

Mawin, danke für den guten Link und Deinen Input.

In Ermangelung an nötigen Bauteilen für die Profilösung, versuche ich es 
erst einmal auf die einfache Tour mit Z Diode als Kurzschluss Lieferant 
bei Überspannung.

Ich werde auch ein bisschen testen und messen.

BG

von Solar (Gast)


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MaWin schrieb:
> Das wäre grosser Schwachsinn und funktioniert nicht.

Übrigens funktioniert das schon, kann daher auch nicht so ein großer 
Schwachsinn sein😜

von Wolfgang (Gast)


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Solar schrieb:
> In Ermangelung an nötigen Bauteilen für die Profilösung ...
Die Z-Diode muss schon etwas kräftiger sein, da sie die vollen 5W des 
Panels wegkühlen muss und auch bei gut 400mA die Spannung weit genug 
unten halten muss.
Ein kleiner N-Kanal MOSFET zum kurzschließen des Panels ist da deutlich 
pflegeleichter, weil er praktisch kaum Verlustleistung aufnehmen muss.
Man muss sich nur überlegen, wie man den zuverlässig steuert.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

batman schrieb:
> Also ein 18V-Modul "für 12V-Anwendungen". Dann braucht man keine
> Spannung hin und herwandeln, das bringt nichts, sondern bestenfalls über
> einen richtigen Solarregler oder wie o.g. einfache Spannungsbegrenzung
> mit Z-Diode den Akku direkt dranhängen.

Hat das schonmal einer mit der Zenerdiode gemacht? Offensichtlich nicht 
denn das ist hanebüchener Unsinn! Bei voller Einstrahlung muss das Ding 
3W verbraten, ist viel zu ungenau - selbst für einen Bleiakku - und 
lutscht nachts schön den Akku mit Leckstrom leer. Zenerdiode ist die 
bescheuertste Variante, auf die man hier kommen könnte!
Nimm einen PB137 und gut. Bei 5W braucht der nur ein kleines Blech als 
Kühlkörper, vermutlich geht es sogar ganz ohne, denn der ist 
unkaputtbar.

Zum Rechnen: Für unsere Breiten ist Januar der schlechteste Monat mit 
etwa 0,5Wh/Wp pro Tag, im Schnitt. Also 2,5Wh mit Deinem Modul, wenn es 
gut nach Süden ausgerichtet ist. Das ist natürlich auf den Mpp bezogen, 
also 17V oder so. Macht also etwa 150mAh am Tag.

Das mit dem Aufwärtswandler funktioniert nur mit Glück bei voller 
Einstrahlung und wenn der Akku voll ist.

Gruß,
Norbert

von batman (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Hat das schonmal einer mit der Zenerdiode gemacht? Offensichtlich nicht
> denn das ist hanebüchener Unsinn! Bei voller Einstrahlung muss das Ding
> 3W verbraten, ist viel zu ungenau - selbst für einen Bleiakku - und
> lutscht nachts schön den Akku mit Leckstrom leer. Zenerdiode ist die
> bescheuertste Variante, auf die man hier kommen könnte!

Lass es doch, wenn du keine Erfahrungen damit hast. Ja, habe ich schon 
gemacht und es funktioniert für kleine Panels und Akkus akzeptabel. 
Zumindest wenn man es nicht gerade bescheuert macht und die 
Gleichrichter/Sperrdiode zwischen Akku und Panel vergißt, eine zu 
schwache Z-Diode ohne Kühler nimmt ö.ä. Sehr einfach aus der Kiste ist 
aber auch schon eine bessere Power-Zener selbst zu machen, für die 
Freunde des Analogen.

https://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/powzen.htm

Sagt ja keiner, dass die Lösung optimal oder gut ist.

von MaWin (Gast)


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Solar schrieb:
> MaWin schrieb:
> Das wäre grosser Schwachsinn und funktioniert nicht.
>
> Übrigens funktioniert das schon, kann daher auch nicht so ein großer
> Schwachsinn sein😜

Selbsterkenntnis wäre der erste Schritt zur Besserung, dir fehlt sogar 
noch die Erkenntnis.

Ein step up Wandler kann an einer Solarzelle nicht funktionieren, weil 
eine Solarzelle eine Stromquelle ist, also eine Quelle mit hohem 
Innenwiderstand, und ein step up Regler als Last einen negativen 
Widerstand darstellt, bei halber Spannung zieht das Ding grob den 
doppelten Strom um dieselbe Ausgangsleistung bereitstellen zu können.

Wer minimal in Physik aufgepasst hätte, wüsste schon, dass das nicht 
funktionieren kann, es reicht mach malen nach Zahlen in einem 
Kennliniendiagramm.

Ein step up Regler, der mehr leisten muss  als derzeit rein kommt, 
erhöht seine Eingangsstromaufnahme, was an einer Stromquelle zum 
Einbrechen der Spannung führt, weswegen der Wandler NOCH MEHR Strom 
verlangt und die Quelle abwürgt.
Nur wenn die Quelle einen massiven Leistungsüberschuss hat, also nur zu 
einem Bruchteil ihrer Leistung gefordert wird, oder der Wandler eine MPP 
maximum power point Regelung (hat der MT3608 nicht), kann das ohne dead 
lock überleben.

Also erzähl' keinen Scheiss, lerne erst. Dein jetziger Wissensstand, 
Linearregler vor Schaltregler, leistungsverbratende ungenaue Z-Diode 
statt wenigstens genauem TL431 Shuntregler an statt Kurzschliessen der 
Solarzelle mit quasi 0 Verlust weil Solarzelle aus ihrem Arbeitspunkt 
gebracht wird, zeigt deutlich, dass du nicht dir geringste Ahnung hast.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

MaWin,mach den TO doch nicht so fertig.
Du hast ja vollkommen recht (schön erklärt, warum das mit dem Step-Up 
nicht funktioniert) aber er hat ja gefragt, wie er es machen soll.
Daß er nun auf dem unsinnigen Trip mit der Zener ist, liegt an dem 
Hinweisgeber, der es wohl selbst auch schon so zufällig hinbekommen hat 
und die Batterie war nach 4 Wochen immer noch nicht kaputt.

Gruß,
Norbert

von Dieter (Gast)


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Anbei noch ein interessanter Artikel zu einer Lösungsvariante:

Zwischen getaktet und linear Einfacher Solar-Laderegler:
https://www.elektroniknet.de/elektronik/power/einfacher-solar-laderegler-130841.html

von MaWin (Gast)


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Dieter schrieb:
> Zwischen getaktet und linear Einfacher Solar-Laderegler:

Nein.

Das ist ein einfacher Laderegler wie in 
http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.5

Er ist nicht in der Lage, eine Leistungsanpassung wie ein Schaltregler 
vorzunehmen, also eine 'falsche' Strom/Spannung am Eingang in die zum 
Akku passende Spannung/Strom am Ausgang zu wandeln, unter Beibehalt der 
Leistung (abzüglich geringer Verluste).

Wichtige Betrachtungsweisen wie die Auslegung der minimalen Hysterese 
nach Akkuinnenwiderstand (und Ladestrom) fehlen.

Er verwendet halt nur einen teuren Schaltregler statt billigem 
Komparator und mit 1MOhm einen idiotisch hohen pull up weil der Chip 
keinen push-pull Ausgang hat.

von Dieter (Gast)


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MaWin schrieb:
> Dieter schrieb:
>> Zwischen getaktet und linear Einfacher Solar-Laderegler:
> Nein.

Der Artikel gibt noch einige gute Einblicke und Erklärungen. Die 
Schaltung ist schon mal besser als die obige ZD Variante.

Statt Kurzzuschließen, nehme man einen Mosfet als Schalter zwischen 
Solarzelle und Akku. Wenn dahinter noch eine Drossel und Freilaufdiode 
kommt, das Mosfetsignal noch mit PWM überlagert, dann wäre in diesen 
Schritten die Lösung so nach und nach zu verbessern möglich.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

ALLES ist besser als der ZD-Unsinn.

Dieter schrieb:
> Statt Kurzzuschließen, nehme man einen Mosfet als Schalter zwischen
> Solarzelle und Akku. Wenn dahinter noch eine Drossel und Freilaufdiode
> kommt, das Mosfetsignal noch mit PWM überlagert, dann wäre in diesen
> Schritten die Lösung so nach und nach zu verbessern möglich.

Klar, bauen wir einen Buckregler möglichst noch mit Mpp-Tracking! Für 
ein 5Wp-Modul...
Der Quatsch verbraucht dann mit Glück selbst nur so viel, wie Du aus dem 
Modul mehr raus bekommst.

Gruß,
Norbert

von MaWin (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Klar, bauen wir einen Buckregler möglichst noch mit Mpp-Tracking! Für
> ein 5Wp-Modul...

Na ja, wenn man sowieso einen ATmega8 versorgt, kann der das nach gleich 
mitmachen, Solarzelle an Akku ist gutmütig, der Bauteilaufwand nur 1 
Spule und 1 Elko mehr, ggf. ein Regler weniger.
Aber dazu muss man wissen, wie das geht.

von Norbert S. (norberts)


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Der M328 muss dann aber ständig laufen und kann nicht schlafen.

Bei so einer Anwendung geht es nur darum, den Kram durch den Winter zu 
bringen und nicht bei voller Einstrahlung möglichst viel rauszuholen.
Mit dem besten MPP-Tracking und gutem Wirkungsgrad holst Du im Januar 
vielleicht 10-20mAh pro Tag mehr raus. Damit betreibe mal den regelnden 
M328 mit Mosfettreiber den ganzen Tag.
Ja, das geht, auf Bastlerniveau aber garantiert nicht günstiger als das 
5Wp Modul in die Ecke zu feuern und 10 oder 20Wp zu nehmen. Mit einem 
PB137 und feddich.

Wenn er aus den 12V vom Akku dann aber die 4V die er braucht mit nem 
7805 macht, der dann womöglich noch ständig am Akku hängt, ist das alles 
sowieso für'n Mors.

Gruß,
Norbert

von Wolfgang (Gast)


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Dieter schrieb:
> Statt Kurzzuschließen, nehme man einen Mosfet als Schalter zwischen
> Solarzelle und Akku.
Kannst du mal irgendeinen vernünftigen Grund nennen, warum man die Zelle 
nicht kurzschließen soll?

von MaWin (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Mit einem PB137

Bitte nicht, der ist für Netzstromversorgung (und dort mangels 
einstellbarer Strombegrenzung und zu hohem Rückstrom ziemlich 
untauglich) aber (wie alle Serien-Linearregler) nicht für Solar.

von Solar (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Der M328 muss dann aber ständig laufen und kann nicht schlafen.

Genau und meiner geht in den deep sleep!!
>
> Bei so einer Anwendung geht es nur darum, den Kram durch den Winter zu
> bringen und nicht bei voller Einstrahlung möglichst viel rauszuholen.

Also das Teil würde eh nur von ca. März bis November aktiv sein.
ZUm Überwintern darf es in den Keller

> Mit dem besten MPP-Tracking und gutem Wirkungsgrad holst Du im Januar
> vielleicht 10-20mAh pro Tag mehr raus. Damit betreibe mal den regelnden
> M328 mit Mosfettreiber den ganzen Tag.

Genau, geht nicht.

> Ja, das geht, auf Bastlerniveau aber garantiert nicht günstiger als das
> 5Wp Modul in die Ecke zu feuern und 10 oder 20Wp zu nehmen. Mit einem
> PB137 und feddich.
>
> Wenn er aus den 12V vom Akku dann aber die 4V die er braucht mit nem
> 7805 macht, der dann womöglich noch ständig am Akku hängt, ist das alles
> sowieso für'n Mors.

Nein, die Versorgung benötige ich nur wenn er aus dem deep sleep erwacht 
(autonome RTC).
Dann fliessen halt ca. für 60 Sekunden ca. 400 mA

>
> Gruß,
> Norbert

Danke Norbert

von Solar (Gast)


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MaWin schrieb:
> Norbert S. schrieb:
>> Mit einem PB137
>
> Bitte nicht, der ist für Netzstromversorgung (und dort mangels
> einstellbarer Strombegrenzung und zu hohem Rückstrom ziemlich
> untauglich) aber (wie alle Serien-Linearregler) nicht für Solar.

Also alles was vorgeschlagen wird, erklärt MaWin für Scheisse.
Auch wenn es tausendfach eingesetzt wird, wie der PB137 sicher auch mit 
Solarmodulen.

von Wolfgang (Gast)


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Solar schrieb:
> Dann fliessen halt ca. für 60 Sekunden ca. 400 mA

Solar schrieb:
> Dann werden für ca. 60 Sekunden bei 4V etwa 100mA benötigt.

Was denn jetzt?

von batman (Gast)


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Wer setzt nen PB137 denn für Solarmodule ein? Der ist dafür in keinster 
Beziehung geeignet oder vorgesehen.

von MaWin (Gast)


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Solar schrieb:
> Also alles was vorgeschlagen wird, erklärt MaWin für Scheisse.

Unaufmerksam gelesen, Gutes überlesen ?
Immerhin fallen dir die Vorschlage auf, die Scheisse sind, hoffentlich 
merkst du dir das, auch wenn du die Begründungen die ich mitliefere noch 
nicht versteht.

> Auch wenn es tausendfach eingesetzt wird, wie der PB137
> sicher auch mit Solarmodulen.

Vielleicht bei ahnungslosen Hobbybastlern. Aber nicht bei Leuten, die 
auch nur Allergrundlegendes verstehen.

von Energieverheizer (Gast)


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MaWin schrieb:
> und zu hohem Rückstrom ziemlich
> untauglich

Das Datenblatt sagt dazu:

IREV Reverse leakage current VO = 13.7 V, VI = floating, TJ = 0 to 40 °C 
typ. 0.1  max 10 µA

von Dieter (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Dieter schrieb:
>> Statt Kurzzuschließen, nehme man einen Mosfet als Schalter zwischen
>> Solarzelle und Akku.
> Kannst du mal irgendeinen vernünftigen Grund nennen, warum man die Zelle
> nicht kurzschließen soll?

IT-ler haben so ihre Herausforderungen mit der Energietechnik. ;o)

Die Energie der Solarzelle soll schließlich die Regelschaltung 
versorgen, also nicht aus dem Pufferakku schmarotzen. Wenn es dunkel ist 
schläft diese und der Mosfet ist (natürlich) gesperrt.

von Wolfgang (Gast)


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Dieter schrieb:
> Die Energie der Solarzelle soll schließlich die Regelschaltung
> versorgen, also nicht aus dem Pufferakku schmarotzen.
Gegen das Schmarotzen hilft die Diode.

Solange noch ein 7805 in der Diskussion ist, der im Vergleich zu einem 
Step-Down Wandler im Mittel 70% der Energie verheizt, kommt es doch auf 
die Verluste an der Diode nun wirklich nicht an und man spart sich den 
höheren Aufwand für die Ansteuerung des High-Side FETs.

von Dieter (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Gegen das Schmarotzen hilft die Diode.

Naja, hier aber nicht richtig bis zum anderen Ende der Wurst durchdacht. 
Kurzschluss bedeutet ein Henne-Ei-Problem, wenn die Regelschaltung 
versorgt werden muss.

Wolfgang schrieb:
> Solange noch ein 7805 in der Diskussion ist ...
Wenn dann wenigstens sowas LM1117MP-5.0 oder ähnliche.

von m.n. (Gast)


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Solar schrieb:
> Oder hat jemand eine bessere Idee?

Wenn die eingangs beschriebenen 100 mA stimmen, wäre eine 
Laternenbatterie (6 V / 50 Ah) wohl ausreichend. Keine große Technik und 
keine Sonne erforderlich, lediglich ein stromsparender Abwärtswandler.

von Dieter (Gast)


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Anbei mal ein Vergleich:

20 Minuten -  ca. 60 Sekunden 100mA
8784h (Schaltjahr), 1/20 on-time, 439.2h*0.1A ergibt 43.29Ah/Jahr.

7805 5mA Leerlaufstromverbrauch:
8784h (Schaltjahr), 100% on-time, 8784h*0.005A ergibt 43.92Ah/Jahr.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

MaWin schrieb:
> Bitte nicht, der ist für Netzstromversorgung (und dort mangels
> einstellbarer Strombegrenzung und zu hohem Rückstrom ziemlich
> untauglich) aber (wie alle Serien-Linearregler) nicht für Solar.

Was ist an dem PB137 in diesem Fall bitte falsch?
Er braucht selbst ein paar mA aber noch wenig im Vergleich zu einem 
LM317 oder 78XX.
An einem 5Wp Modul braucht man natürlich dringend eine einstellbare 
Strombegrenzung für eine 7Ah-Batterie...

batman schrieb:
> Wer setzt nen PB137 denn für Solarmodule ein? Der ist dafür in keinster
> Beziehung geeignet oder vorgesehen.

MaWin schrieb:
>> Auch wenn es tausendfach eingesetzt wird, wie der PB137
>> sicher auch mit Solarmodulen.
>
> Vielleicht bei ahnungslosen Hobbybastlern. Aber nicht bei Leuten, die
> auch nur Allergrundlegendes verstehen.

Tut bei uns min. hundertfach ganzjährig seinen Dienst mit 20Wp Modul, 
7Ah Batterie und etwas Kühlung. Um die paar mA Querstrom zu sparen lohnt 
sich mehr Aufwand nicht im geringsten. Was genau machen wir da falsch?

Gruß,
Norbert

von m.n. (Gast)


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Sollen wir den Zahlendreher rot ankreuzen? ;-)

von Dieter (Gast)


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Wir wissen es ja. Wollen wir die Ermunterung für andere nachzurechnen 
mal lassen. Nur was man selbst nachgerechnet hat, versteht man wirklich. 
;o)

von Norbert S. (norberts)


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m.n. schrieb:
> Sollen wir den Zahlendreher rot ankreuzen? ;-)

Oha, ich hab etwas gebraucht bis ich den gefunden habe.
Aber eine schöne numerische Lösung für den Vergleich von 5mA und 1/20 
von 100mA.
Gilt aber nur für Schaltjahre, ist also nur 1/4 der Lösung ;-)

Gruß,
Norbert

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von Solar (Gast)


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Sorry 400mA !!!

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

400mA 24/7? Hast Du Dich bei 4V auch vertan und es sind 5V?
Das wären immerhin 480mAh.
Im Nov. hast Du vielleicht 6-7Wh/d wenn das 5Wp Modul nach Süden und 
etwa 60° aus der Waagerechten montiert ist und Du immer im Mpp bist.
- Nicht im Mpp
- Verluste von der Modulspannung zur Batterie
- Ladeverluste der Batterie
- Wandlerverluste von Batterie zur Schaltung
Mit 5Wp bekommst Du das nicht hin, da müsste alles schon sehr optimal 
und stromsparend sein.
Kauf Dir ein 20Wp Modul, sonst wird das nichts. Mit 10Wp müsste man 
schon ziemlich gut wissen was man tut.

Gruß,
Norbert

von Diopter  . (diopter)


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Norbert S. schrieb:
> Für unsere Breiten ist Januar der schlechteste Monat

Wie kommst du darauf?
Die kürzesten Tage (mit dem flachsten Einfallswinkel der 
Sonnenstrahlung) liegen im Dezember vor und nach dem 21.

von batman (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Tut bei uns min. hundertfach ganzjährig seinen Dienst mit 20Wp Modul,
> 7Ah Batterie und etwas Kühlung. Um die paar mA Querstrom zu sparen lohnt
> sich mehr Aufwand nicht im geringsten. Was genau machen wir da falsch?

"Ihr" (Majestät?) ladet vermutlich einen Akku im zyklischen Betrieb mit 
der Ladespannung für den Standby-Betrieb. Es sei denn das Panel ist 
überdimensioniert und der Akku praktisch immer voll. Besonders 
suboptimal bei der teueren Solarenergie, die hier meist nur sehr 
ungleichmäßig bis stoßweise ankommt und dann über der zu niedrigen 
Begrenzung des Reglers verpufft.

Eine Notlösung, die man wohl noch unter der halbwegs abgestimmten 
Z-Diode einordnet.

von Wolfgang (Gast)


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Dieter schrieb:
> Naja, hier aber nicht richtig bis zum anderen Ende der Wurst durchdacht.
> Kurzschluss bedeutet ein Henne-Ei-Problem, wenn die Regelschaltung
> versorgt werden muss.
Das Panel hängt über eine Diode am Akku.
Aus dem Akku hängt der Arduino, der sich die Spannung des Akkus anguckt 
und über besagten FET das Panel kurzschließen kann. Das ganze ist ein 
Zweipunktrgler, um den sich z.B. der Arduino per Software kümmern kann.
Wo siehst du da ein Henne-Ei-Problem?

von MaWin (Gast)


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Dieter schrieb:
> Wolfgang schrieb:
>> Solange noch ein 7805 in der Diskussion ist ...
> Wenn dann wenigstens sowas LM1117MP-5.0 oder ähnliche

Der verbrennt exakt gleich viel Leistung, vom 12V Bleiakku zum 5V 
Mikrocontroller. Keine Ahnung, warum die Leute nicht begreifen, dass low 
drop nicht low power loss bedeutet.

Aber wer einen MT3608 vor dem Akku einsetzen wollte, kann sicher auch 
einen LTC3642 oder LM5165 danach verwenden.

Norbert S. schrieb:
> Was genau machen wir da falsch?

Ein PB137 zwischen Solarpanel und Akku kostet 2.5V drop out statt den 
0.7V einer Diode, kostet 5mA Querstrom statt 0, passt die Ladespannung 
nicht an die Temperaturkennlinie des Akkus an sondern reagiert genau 
falsch rum,  er hat immerhin nachts keinen Entladestrom wie ein 
7812-Regler.
Er ist also die völlig falsche Wahl, und wenn man das professionell 
gewerblich einsetzt, ein Zeichen warum Deutschland gegenüber China dumm 
ist und verloren hat.

Ein PB137 an einem Netzteil hat das Problem dass der Akkuladestrom 
ungenau auf irgendwas zwischen 1.5A und 2.5A begrenzt wird und der 
Trafo, um Überlastung zu vermeiden, 4.2A~ bringen muss, also für die 
nominellen 1.5A gnadenlos überdimensioniert.

von Norbert S. (norberts)


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Diopter  . schrieb:
> Norbert S. schrieb:
>> Für unsere Breiten ist Januar der schlechteste Monat
>
> Wie kommst du darauf?
> Die kürzesten Tage (mit dem flachsten Einfallswinkel der
> Sonnenstrahlung) liegen im Dezember vor und nach dem 21.

Du hast tatsächlich recht, November und Dezember sind tatsächlich 
schlechter. Das ist aber stark vom Ort abhängig, dem lokalen Wetter.
November ist meist sogar auch schlechter als Januar was aber 
Astronomisch wiederum nicht so sein sollte. Die letzten paar % sind aber 
eben Wetter.

batman schrieb:
> Norbert S. schrieb:
>> Tut bei uns min. hundertfach ganzjährig seinen Dienst mit 20Wp Modul,
>> 7Ah Batterie und etwas Kühlung. Um die paar mA Querstrom zu sparen lohnt
>> sich mehr Aufwand nicht im geringsten. Was genau machen wir da falsch?
>
> "Ihr" (Majestät?) ladet vermutlich einen Akku im zyklischen Betrieb mit
> der Ladespannung für den Standby-Betrieb. Es sei denn das Panel ist
> überdimensioniert und der Akku praktisch immer voll. Besonders
> suboptimal bei der teueren Solarenergie, die hier meist nur sehr
> ungleichmäßig bis stoßweise ankommt und dann über der zu niedrigen
> Begrenzung des Reglers verpufft.
>
> Eine Notlösung, die man wohl noch unter der halbwegs abgestimmten
> Z-Diode einordnet.

"Ihr" sind meine Kollegen und ich. Es gibt hier nicht nur Bastler.
Es geht um die autonome Versorgung eines Gerätes per Akku über das ganze 
Jahr. Du Spezialexperte bekommst daß bestimmt besser hin als Modul und 
Akku für 95% der Zeit überzudimensionieren. Gib mir bitte den 
entscheidenden Tipp.
Also natürlich fast nur nahe am Standby und der Akku wird nur selten 
tiefer zyklisch belastet.
Welche niedrige Begrenzung des Reglers? Aus den 20Wp kommen nicht mehr 
als 1,3A raus. Das macht der Regler noch mit und dem Akku kann man das 
auch noch zumuten.
Deine ZD-Lösung muss bei voller Leistung und vollem Akku alles bei der 
Ladeschlussspannung verbraten, der PB137 lässt das Modul in die 
Leerlaufspannung laufen. Was ist wohl schlauer? Verheize mal fast 20W, 
ich bin auf Vorschläge gespannt. Sieh es doch ein, die Idee ist so 
bekloppt, das braucht man gar nicht weiter zu diskutieren. Zumal von Dir 
ja auch gar keine konkreten Argumente kommen.
Teuer war Solarenergie mal früher. Du kennst vermutlich nur die 
Conradpreise.

Gruß,
Norbert

von Dieter (Gast)


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Solar schrieb:
> Macht es Sinn anstatt eines Linearreglers einen kleinen 12 Volt DC DC
> Wandler zu nutzen,

Antwort dazu ist Ja. Die Mehrheit war übrigens gleicher Ansicht. Der 
Bufferakku reicht so 2-3x so lange.

Im Automotivebereich gibt es für solche Fälle Chips bei denen ein sehr 
stromsparsamer Linearregler für den kleinen Strom einem 
DCDC-AbwärtsWandler für den großen Strom parallelgeschaltet ist.

Ansonsten mußt Du Dich selbst um die Stromsparfunktion kümmern in dem 
der inhibit-Eingang der Wandler über externe Komponenten bedient wird.
https://eckstein-shop.de/LM2596S-DC-DC-einstellbarer-Step-Down-Spannungsregler-Adjustable-Power-Supply-Modul
Das ist jetzt nicht die ideale Wahl für einen solchen Wandler, aber die 
neue WebMarktSoftware, die sich die Händler hier haben alle andrehen 
lassen ist Mist für die Suche. Die Konkurrenz (Amazone, Alipresse usw.) 
warten jetzt ab, bis alle den Mist auch haben, kommt dann wieder mit 
einer richtigen Sortierung und dann sind die Id..... (zensiertes 
Schimpfwort) hier alle weg vom Markt.

Mit einem diskret aufgebauten Linearegler bestehend aus einer 
Zenerdiode, zwei Transistoren als Komplementärdarlington schafft man 
problemlos eine Ruhestromaufnahme von unter 0.5mA und eine 
Regelgenauigkeit von kleiner 0,3V zwischen Leerlauf und Volllast 
(400mA), wenn man möchte.

von Dieter (Gast)


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Wie das Solarpanel angebracht wird, ist nicht weiter bekannt. Wenn es 
bei uns im Freien sein sollte, müßte einkalkuliert werden, dass im 
Winter auch mal 6 Wochen Schnee drauf liegen könnte.

von Norbert S. (norberts)


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MaWin schrieb:
> Ein PB137 zwischen Solarpanel und Akku kostet 2.5V drop out statt den
> 0.7V einer Diode, kostet 5mA Querstrom statt 0, passt die Ladespannung
> nicht an die Temperaturkennlinie des Akkus an sondern reagiert genau
> falsch rum,  er hat immerhin nachts keinen Entladestrom wie ein
> 7812-Regler.
> Er ist also die völlig falsche Wahl, und wenn man das professionell
> gewerblich einsetzt, ein Zeichen warum Deutschland gegenüber China dumm
> ist und verloren hat.

Hast Du schonmal die Kennlinie eines Solarmoduls gesehen? Schau mal 
drauf!
Bei sagen wir mal 12,5-13V Akkuspannung ist es nahezu egal, ob Du 0,7 
oder 2,5V Drop hast, der Strom ändert sich da so gut wie nicht.
5mA Querstrom statt 0. Wow, poste mal die Schaltung, die dauerhaft die 
Akkuspannung überwacht und ggfs. das Modul kurzschliesst um den Akku 
nicht zu überladen und die 0 Strom braucht!
Natürlich geht das etwas besser. Für mittlere vierstellige Stückzahlen 
könnte man das machen und es stecken am Ende nur ein paar € 
Entwicklungs- und Teilekosten drin. Dafür könnte man vielleicht ein 15Wp 
statt 20Wp-Modul nehmen - und spart doch wieder keinen Cent sondern legt 
drauf weil das Modul vielleicht 2-3€ billiger ist.
Nicht zuletzt geht es kaum robuster als mit dem PB137.
Die günstigste Lösung ist nicht immer die eleganteste.
Die Chinesen nehmen für sowas Nimh-Zellen und klemmen eine Zener dran. 
Damit das nicht abraucht werden nur 5Wp genommen, hat ja eine Woche in 
Guangdong funktioniert...

Gruß,
Norbert

von Solar (Gast)


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von MaWin (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Hast Du schonmal die Kennlinie eines Solarmoduls gesehen? Schau mal
> drauf!
> Bei sagen wir mal 12,5-13V Akkuspannung ist es nahezu egal, ob Du 0,7
> oder 2,5V Drop hast, der Strom ändert sich da so gut wie nicht.

Nur wenn man das Panel um 4 (bei richtiger Verwendung überflüssige) PN 
Übergänge überdimensioniert, was bei gleicher SiliziumFläche nur 88% der 
Leistung erlaubt.

> 5mA Querstrom statt 0. Wow, poste mal die Schaltung, die dauerhaft die
> Akkuspannung überwacht und ggfs. das Modul kurzschliesst um den Akku
> nicht zu überladen und die 0 Strom braucht!

Habe ich. Um 5uA geht mit ICL7665.
War dir offenbar zu mühsam, es zu lesen.

Norbert S. schrieb:
> Nicht zuletzt geht es kaum robuster als mit dem PB137.
> Die günstigste Lösung ist nicht immer die eleganteste.

Wir verstehen, warum Made in Germany ein Warnzeichen ist.

Nicht nur strunzdumme Entwickler, sondern zudem lernresistent. Der 
Chinese hingegen ist wissbegierig.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

Solar schrieb:
> Hier eine Entwickelung von MaWin:
>
> 
https://www.pearl.de/a-NX6816-3034.shtml;jsessionid=jB9F6E3740E5394F615AC3C48A4B7FD4B

Es ist absoluter Mist, daß man hier als Gast posten kann.

MaWin, wir sind uns hier vielleicht nicht in allen Punkten einig aber 
das ist ein Tiefschlag, den ich verurteile.
Kritik am Standpunkt des Anderen ist ok. Die Beleidigung, man sei der 
Entwickler dieses Gerätes ist nicht ok.

Ich hatte dieses Scheissding tatsächlich selbst. Das Ding flog rum und 
für einen improvisierten Aufbau sollten 10Ah mit etwa 30Wp geladen 
werden, um gelegentlich mal eine Pumpe laufen zu lassen.
Das Drecksding heizt 24/7 den Garten mit einigen 10mA aus dem Akku.
Soviel zu den überlegenen Chinesen...

Ach ja, das Ding taktet natürlich das Modul in den Kurzschluss! Anders 
geht es in der Liga nicht und bei 20A macht das auch kaum einer anders, 
weil zu teuer.

Gruß,
Norbert

von batman (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Deine ZD-Lösung muss bei voller Leistung und vollem Akku alles bei der
> Ladeschlussspannung verbraten, der PB137 lässt das Modul in die
> Leerlaufspannung laufen. Was ist wohl schlauer? Verheize mal fast 20W,
> ich bin auf Vorschläge gespannt. Sieh es doch ein, die Idee ist so
> bekloppt, das braucht man gar nicht weiter zu diskutieren. Zumal von Dir
> ja auch gar keine konkreten Argumente kommen.

Das wird ja immer verwirrter. Die Idee war weder VON MIR noch FÜR DICH 
und dein Gerätchen, was nur in der Ecke steht und nichts leistet, wobei 
Energie- und Kosteneffizienz offensichtlich keine Rolle spielen. Völlig 
uninteressant.

Hier im Thema geht es um eine Anwendung mit 5Wp Solar und ca. 6Wh 
zyklischen Tagesverbrauch. DAS war die Herausforderung und nicht, wie 
man mal läppische 3W Verlustleistung verbrät, ohne sein Haus anzuzünden. 
:D

Aber genug für heute mit der Trollfütterung. Mit dem restlichen Müll 
kann sich ja MaWin rumschlagen. ;-)

von Dieter (Gast)


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Der rote Faden geht nun langsam wieder verloren, da die Angaben sich 
mittlerweile auf zu viele Posts verteilen.

Vorhanden sind:
A) Solarzelle 12V 5W
B) Akku 12V 7Ah (vermutlich Blei, Bleigel)
C) Atmega, Spannung 4V, Peakstrom alle 20min für 1min 400mA.
(Die Spannung stinkt verdächtig nach GSM-Modul)

Zu planen sind:
AB) Regler zwischen Solarzelle und Akku
BC) Regler zwischen Solarzelle und Akku

Es gibt noch fehlende Daten:

A) Solarzelle
- Leerlaufspannung
 - sonnenbestrahlt
 - bewölkt
- Spannung sonnenbestrahlt mit einer Testlast.
- Spannung bewölkt mit einer Testlast.

Ich drehe das gerne um indem ich eine ZD oder drei Akkus 
unterschiedlicher Spannung verwende und den Strom messe.

C) Atmega Board
- Stromaufnahme mit Zubehör in den Wartezeiten.
- Bereich in dem die Versorgungsspannung schwanken darf.

Korrekturen, Ergänzungen?

von Norbert S. (norberts)


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MaWin schrieb:
> Nur wenn man das Panel um 4 (bei richtiger Verwendung überflüssige) PN
> Übergänge überdimensioniert, was bei gleicher SiliziumFläche nur 88% der
> Leistung erlaubt.

Moin,

Klar, wir lassen uns ein paar Module mit etwas weniger Zellen bauen und 
hoffen, daß es nie richtig warm wird und die Spannung dadurch sinkt. Das 
wird bestimmt auch billiger...
Die gängigen Module auf dem Markt verwenden ja nur Trottel für 
12V-Systeme.

MaWin schrieb:
> Habe ich. Um 5uA geht mit ICL7665.
> War dir offenbar zu mühsam, es zu lesen.

Ich habe ja nicht bestritten, daß das geht. Ohne Spannungsteiler an der 
Batterie wird das aber nicht funktionieren und damit kannst Du die 5µA 
mal gleich vergessen.
Oh, die normale Version hat etwa 5% Toleranz. Die bessere Version -A mit 
"nur" 2% Toleranz kostet bei Mouser knapp 3€ auf der Rolle! Willst Du 
mich verarschen? Letzteres würde zumindest mein Chef mich fragen, wenn 
ich mit dem Ding um die Ecke komme und ihm erkläre, daß da mit allem 
drum und dran noch vielleicht ein € und ein paar Tage Ing-Arbeit dazu 
kommen, anstatt einfach den PB137 für 0,6€ zu nehmen. "Warum war der 
nochmal schlechter?"
Ich würde lieber wortlos den Raum verlassen anstatt die korrekte Antwort 
"etwa 7-8% Eigenverbrauch vom Solarmodul an schlechten Wintertagen" zu 
geben.

MaWin schrieb:
> Wir verstehen, warum Made in Germany ein Warnzeichen ist.
>
> Nicht nur strunzdumme Entwickler, sondern zudem lernresistent. Der
> Chinese hingegen ist wissbegierig.

Super, Du hast ja gezeigt, daß Du die besseren Ideen hast. Spezielle 
Solarmodule bauen die in wärmeren Regionen nicht mehr funktionieren und 
als Spezialanfertigung viel teurer wären. Dazu ein banales Problem mit 
teuren und viel mehr Bauteilen bewerfen, um es am Ende auch nicht 
deutlich besser zu machen.

Gruß,
Norbert

von Wolfgang (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Ich habe ja nicht bestritten, daß das geht. Ohne Spannungsteiler an der
> Batterie wird das aber nicht funktionieren und damit kannst Du die 5µA
> mal gleich vergessen.

Es lohnt doch nun wirklich nicht, über 5µA vom Spannungsteiler zu 
diskutieren, solange der Akku sich mit über 6mA selbst entlädt.

Dieter schrieb:
> A) Solarzelle
> - Leerlaufspannung
>  - sonnenbestrahlt

Solar schrieb:
> Wenn jetzt die Sonne voll brennt macht das Solarmodul 18-20 V.

von Norbert S. (norberts)


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Wolfgang schrieb:
> Es lohnt doch nun wirklich nicht, über 5µA vom Spannungsteiler zu
> diskutieren, solange der Akku sich mit über 6mA selbst entlädt.

5µA braucht das IC. Der Spannungsteiler kommt dazu und wenn das nicht 
nur im klimatisierten Labor betrieben werden soll, wird der eher 0,XmA 
brauchen.
6mA Selbstentladung? Bei 7Ah 62% Selbstentladung pro Monat?

Gruß,
Norbert

von Wolfgang (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> 6mA Selbstentladung? Bei 7Ah 62% Selbstentladung pro Monat?
Sorry, da habe ich mich wohl vertan.
Eine Selbstentladung von 0.3mA dürfte es besser treffen.

von MaWin (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Klar, wir lassen uns ein paar Module mit etwas weniger Zellen bauen und
> hoffen, daß es nie richtig warm wird und die Spannung dadurch sinkt

Falsch und richtig.

Du hast begriffen, warum Solarmodule so viele PN-Übergänge haben, wie 
sie haben. Damit sie auch warm in der Sonne ihre Leistung bringen.
An einem 12V Akku mit Diode.

Und eben NICHT an einem 12V Akku mit PB137 der um 2V mehr benötigt dafür 
bräuchten sie, oh Übrrraschung, 4 Streifen mehr.

IHR müsstet euch Panels bauen lassen mit 4 Streifen mehr, nicht die 
anderen solche mit 4 Streifen weniger.

Die anderen Nachteile, wie falscher Temperaturkoeffizient der 
Ladespannung und beim 5W Modul 1.5% Verlust durch den Querstrom, hast du 
als geflissentlicher Entwickler natürlich gleich mal unter den Tisch 
gekehrt.

Norbert S. schrieb:
> Spezielle Solarmodule bauen die in wärmeren Regionen nicht mehr
> funktionieren

Irrtum, deine funktionieren dort mit normalen Modulen nicht, wegen dem 
2V Verlust des PB137.

Norbert S. schrieb:
> kostet bei Mouser knapp 3€

Offenkundig baut ihr wegen 1.40 EUR Geiz lieber schlechte Lösungen die 
dem Kunden weit mehr Geld für grössere weil schlechter geladene Akkus 
und mehr Geld für grössere weil schlecht ausgenutzte Solarpaneln und 
bürdet ihm noch Pfusch auf der bei wärmeren Umgebungstemperaturen nicht 
funktioniert, weil ihr eben nicht die Solarpanrle mit 4 Streifen mehr 
sonderanfertigen lasst.

Übrigens steht es dir frei, eine kostengünstigere Lösung zu entwickeln 
wenn dir der Chip zu zeuer ist, aber ich merke schon: Unfähig.

Beitrag #6267315 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Norbert S. (norberts)


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MaWin schrieb:
> Norbert S. schrieb:
>> Klar, wir lassen uns ein paar Module mit etwas weniger Zellen bauen und
>> hoffen, daß es nie richtig warm wird und die Spannung dadurch sinkt
>
> Falsch und richtig.
>
> Du hast begriffen, warum Solarmodule so viele PN-Übergänge haben, wie
> sie haben. Damit sie auch warm in der Sonne ihre Leistung bringen.
> An einem 12V Akku mit Diode.
>
> Und eben NICHT an einem 12V Akku mit PB137 der um 2V mehr benötigt dafür
> bräuchten sie, oh Übrrraschung, 4 Streifen mehr.
>
> IHR müsstet euch Panels bauen lassen mit 4 Streifen mehr, nicht die
> anderen solche mit 4 Streifen weniger.
>
> Die anderen Nachteile, wie falscher Temperaturkoeffizient der
> Ladespannung und beim 5W Modul 1.5% Verlust durch den Querstrom, hast du
> als geflissentlicher Entwickler natürlich gleich mal unter den Tisch
> gekehrt.
>
> Norbert S. schrieb:
>> Spezielle Solarmodule bauen die in wärmeren Regionen nicht mehr
>> funktionieren
>
> Irrtum, deine funktionieren dort mit normalen Modulen nicht, wegen dem
> 2V Verlust des PB137.
>
> Norbert S. schrieb:
>> kostet bei Mouser knapp 3€
>
> Offenkundig baut ihr wegen 1.40 EUR Geiz lieber schlechte Lösungen die
> dem Kunden weit mehr Geld für grössere weil schlechter geladene Akkus
> und mehr Geld für grössere weil schlecht ausgenutzte Solarpaneln und
> bürdet ihm noch Pfusch auf der bei wärmeren Umgebungstemperaturen nicht
> funktioniert, weil ihr eben nicht die Solarpanrle mit 4 Streifen mehr
> sonderanfertigen lasst.
>
> Übrigens steht es dir frei, eine kostengünstigere Lösung zu entwickeln
> wenn dir der Chip zu zeuer ist, aber ich merke schon: Unfähig.

Ja was denn nun? 36 Zellen haben bei 75°C noch etwa 15,6Vmp. Unter den 
Bedingungen wird der volle Ladestrom sowieso nicht gebraucht und der 
Dropout ist viel geringer.

Der falsche Temperaturkoeffizient ist unerheblich, solange die Batterie 
ausreichend dimensioniert ist und nicht überladen wird. Knallheiss macht 
der erst die 13,7V, das ist noch im grünen Bereich.
Kalt wird die Batterie nicht ganz vollgeladen, dafür ist sie etwas 
überdimensioniert.
1,5% Verlust bei 5Wp? Was hast Du denn da gerechnet?

1,4€, weia. 2,6€ plus 1€ Klöterkram dazu plus Entwicklungskosten!

Du kannst ja gerne sowas für Dich optimal bauen und unendlich Zeit und 
Geld reinstecken um die popelige 7Ah-Batterie für gut 10€ optimal zu 
laden aber wenn Du damit Geld verdienen willst, wirst Du merken, daß Dir 
keine Sau das zu teure Ding abkauft. Vielleicht hast Du mitbekommen, daß 
1€ in der Herstellung nicht 1€ im Verkauf bedeutet.
Offensichtlich bist Du beruflich in einem komplett anderen Bereich 
unterwegs.

Gruß,
Norbert

von Dieter (Gast)


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IT-ler haben so ihre Herausforderungen mit der Energietechnik. ;o)

Dieter schrieb:
> Ich drehe das gerne um indem ich eine ZD oder drei Akkus
> unterschiedlicher Spannung verwende und den Strom messe.

Mehr Geduld und Ruhe, siehe ersten Satz, MaWin. Für diesen Fall baue ich 
eine 16.5V-Last und lasse den Strom der Solarzelle messen.

von MaWin (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Offensichtlich bist Du beruflich in einem komplett anderen Bereich
> unterwegs

Nicht bei den Pfuschern. Schön wäre, nun euren Produktnamen zu bekommen, 
damit man nicht versehentlich den Pfusch kauft. So bleibt nur der Griff 
zu Chinaware, um den deutschen Pfusch zu umgehen.

Offenbar glaubst du, dass Solarpanelhersteller ohne Grund einfach mal 
12% Leistung verschenken, um für euren Pfusch ausreichende Reserven 
vorzuhalten. Ich sage dir: du irrst.

von Norbert S. (norberts)


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MaWin schrieb:
> Nicht bei den Pfuschern. Schön wäre, nun euren Produktnamen zu bekommen,
> damit man nicht versehentlich den Pfusch kauft. So bleibt nur der Griff
> zu Chinaware, um den deutschen Pfusch zu umgehen.
>
> Offenbar glaubst du, dass Solarpanelhersteller ohne Grund einfach mal
> 12% Leistung verschenken, um für euren Pfusch ausreichende Reserven
> vorzuhalten. Ich sage dir: du irrst.

Ja, mein AG irrt sich vermutlich seit über 20 Jahren im autarken 
Solargeschäft und weil wir solche Pfuscher sind, sind wir in unserem 
Bereich ziemlich vorne dabei. Zum Glück bist Du ja nicht in der Branche, 
sonst wären wir ja weg vom Fenster. Oder der Markt ist so blöd, daß die 
noch nicht gemerkt haben, daß es besser geht.
Keine Angst, Du wirst nicht in die Verlegenheit kommen, eins unserer 
Produkte zu kaufen. Ausserdem kannst Du das ja selbst viel besser.

Gruß,
Norbert

von Dieter (Gast)


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Mit sowas könnte man es probieren.
(Die Schaltung nur mit TLV431 und einem Mosfet, vielleicht stolpere ich 
noch mal drüber)

von Norbert S. (norberts)


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Dieter schrieb:
> Mit sowas könnte man es probieren.
> (Die Schaltung nur mit TLV431 und einem Mosfet, vielleicht stolpere ich
> noch mal drüber)

Jetzt noch ne Hysterese vom Ausgang des Opamp auf Vref dazu und dann 
schaltet das auch und betreibt den Mosfet nicht linear.

Gruß,
Norbert

von Dieter (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Hysterese
Mehr paßte nicht mehr gut in die Skizze.

Wenn die 0.7V der Diode zu viel sind, kann immer noch mit zwei Mosfets 
in Reihe entgegengesetzt verschaltet geschaltet werden.

von MaWin (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> 5µA braucht das IC. Der Spannungsteiler kommt dazu

Nein.
Das IC kommt mit 3uA aus,
der Spannungsteiler ist in den 5uA mit drin.

Du solltest mehr Datenblätter lesen.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

Die empfehlen da Widerstände mit X00 kOhm. Kann man machen, geht dann 
aber eben nur drinnen und ist für ein autarkes Solargerät draussen 
einfach nur Bockmist.
Was auf einem Spannungsteiler an 12V mit ein paar µA, also hunderten von 
kOhm beruht, sollte man nur im Labor testen. Draussen im Feld fliegt Dir 
das um die Ohren. Auch mit dem besten Lack hast Du da irgendwann 
Kriechströme.

Gruß,
Norbert

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)



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Bei einer Selbstentladung von 10% im Monat (damit läßt sich einfacher 
Rechnen) von 7Ah Akkus, wären das 0.7Ah/Monat 0.7/744h ergibt 0.94mA 
Selbstentladung.

Rund maximal 10% im Vergleich zur Selbstentladung sind für einen 
Spannungsteiler schon noch drin zu verbrauchen. Das wären hier maximal 
100µA.

Wenn als Bypass 0.x mA als Dauerladestrom ungeregelt nicht stören, kann 
so etwas wie die Skizze realisieren. Dann saugt der Spannungsteiler auch 
nicht mehr von Akku. Die aufwändigste Lösung wäre ein getaktet 
geschalteter Spannungsteiler mit einem Sample-Hold-Glied für den 
Spannungsmeßwert.

Welcher Aufwand betrieben werden soll oder sogar muss, bleibt damit 
Jedem selbst überlassen.

von Wolfgang (Gast)


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Dieter schrieb:
> Bei einer Selbstentladung von 10% im Monat (damit läßt sich einfacher
> Rechnen) von 7Ah Akkus, wären das 0.7Ah/Monat 0.7/744h ergibt 0.94mA
> Selbstentladung.
Dann kann man auch den richtigen Wert aus dem Datenblatt des 
LC-R127R2PG1 nehmen und da sind für den Akku 9% in drei Monaten 
angegeben, was den o.g. 0.30mA entspricht.
https://b2b-api.panasonic.eu/file_stream/pids/fileversion/3535

von Solar (Gast)


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da steh ich nun ich armer tor und bin so klug als wie zuvor

von batman (Gast)


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Egal, bald machen die Cafés wieder auf.

von Solar (Gast)


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Der Atmega wird ja alle 20 Minuten aus dem deep sleep per RTC geweckt.
Er könnte dann natürlich die Akkusspannung messen und bei vollgeladenem 
Akku
(ca, 13,6 V) die Solarzelle kurzschließen (FET/Transistor/Thyristor..), 
wie Ihr das dargelegt habt ein probates Mittel.

Der Zustand müsste dann "selbsthaltend" stabil bleiben, da der Atmega ja 
wieder schlafen geht.
Beim nächtsen Zyklus müsste dann der Atmega wieder in der Lage sein, die 
Selbsthaltung zu beenden um die Ladung wieder fortzuführen.

Wie "gießt" man das in Silizium?
Hat jemand eine Schaltungsidee?

Danke

von batman (Gast)


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Wieso soll er denn überhaupt schlafen gehen, wenn es einen 
Energieüberschuß gibt? Kann mir da keinen wirklichen Grund vorstellen.

von Solar (Gast)


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batman schrieb:
> Wieso soll er denn überhaupt schlafen gehen, wenn es einen
> Energieüberschuß gibt? Kann mir da keinen wirklichen Grund vorstellen.

Den gibt es nicht.
Zur Sache?

von Wolfgang (Gast)


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Solar schrieb:
> Er könnte dann natürlich die Akkusspannung messen und bei vollgeladenem
> Akku (ca, 13,6 V) die Solarzelle kurzschließen
> (FET/Transistor/Thyristor..), wie Ihr das dargelegt habt ein
> probates Mittel.
>
> Der Zustand müsste dann "selbsthaltend" stabil bleiben, da der Atmega ja
> wieder schlafen geht.

Solar schrieb:
> Den gibt es nicht.
> Zur Sache?

Doch, wenn der Akku voll ist und die Zelle "selbsthaltend" 
kurzgeschlossen werden soll, gibt es den.

von Solar (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Doch, wenn der Akku voll ist und die Zelle "selbsthaltend"
> kurzgeschlossen werden soll, gibt es den.

Das ist doch nur die halbe Wahrheit, meine Erklärung ging noch weiter.
Darum schrieb ich doch:


"Beim nächtsen Zyklus müsste dann der Atmega ieder in der Lage sein, die
Selbsthaltung zu beenden um die Ladung wieder fortzuführen."

von Wolfgang (Gast)


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Solar schrieb:
> Das ist doch nur die halbe Wahrheit, meine Erklärung ging noch weiter.
> Darum schrieb ich doch:
>
> "Beim nächtsen Zyklus müsste dann der Atmega ieder in der Lage sein, die
> Selbsthaltung zu beenden um die Ladung wieder fortzuführen."

Du brauchst keine Selbsthaltung für den Panelkurzschluss.

Wenn so viel Energie da ist, dass der Akku droht überzulaufen und das 
Panel kurzgeschlossen werden soll, besteht keine Notwendigkeit, den 
ATmega schlafen zu legen. Er kann sich die ganze Zeit bis zum nächsten 
Zyklus selber drum kümmern.

von MaWin (Gast)


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Solar schrieb:
> Wie "gießt" man das in Silizium

Ein ATmega hat das ja schon in Silizium gegossen, er hält seine Ausgänge 
auch im deep sleep.

Es ist aber überflüssig ihn bei randvollem Akku überhaupt in sleep zu 
schicken.

Wenn er jedoch als MPPT Controller arbeiten soll, darf er nicht 
schlafen. Zumindest PWM muss weiterlaufen und mehrmals pro Sekunde eine 
A/D Wandlung und Neubestimmung.

von Wolfgang (Gast)


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MaWin schrieb:
> Wenn er jedoch als MPPT Controller arbeiten soll, darf er nicht
> schlafen. Zumindest PWM muss weiterlaufen und mehrmals pro Sekunde eine
> A/D Wandlung und Neubestimmung.
Der MPPT-Controller muss nicht schneller regeln als sich die 
Beleuchtungsverhältnisse ändern. Mehrmals pro Sekunde mag sich zwar toll 
anhören, ist aber in Anbetracht der Prozesszeitkonstanten maßlos 
überzogen.

von MaWin (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Der MPPT-Controller muss nicht schneller regeln als sich die
> Beleuchtungsverhältnisse ändern

MPPT muss so schnell regeln, dass eine Sättigung der Spule unterbunden 
wird. Die Sonne kann sich schon schneller als im Sekundentakt ändern, 
dazu reichen Blätter im Wind oder Windradflügel.

Einige Zyklen kann die Spule im nicht angepassten Tastverhältnis 
arbeiten, aber bevor der Strom so weit steigt dass sie sättigt, muss 
nachgeregelt werden.

Obwohl ein shunt, Komparator und Interrupt auch Sättigungsverhalten 
erkennen und unterbinden könnte, bei uC deren PWM im sleep weiterlaufen 
kann.

von Solar (Gast)


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MaWin schrieb:
> Ein ATmega hat das ja schon in Silizium gegossen, er hält seine Ausgänge
> auch im deep sleep.

Das tut er?
D.h. wenn die Ausgänge belastet sind dann treibt der Atmega sie?

>
> Es ist aber überflüssig ihn bei randvollem Akku überhaupt in sleep zu
> schicken.

Ich gehe nicht davon aus, immer so viel Energie aus dem Solarpanel 
ziehen zu können.

>
> Wenn er jedoch als MPPT Controller arbeiten soll, darf er nicht
> schlafen. Zumindest PWM muss weiterlaufen und mehrmals pro Sekunde eine
> A/D Wandlung und Neubestimmung.

Soll er ja gar nicht, ich würde die Karo einfach Lösung Solarzelle 
AN/AUS
bevorzugen, das reicht mir völlig.

von Dieter (Gast)


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Solar schrieb:
> Wie "gießt" man das in Silizium?

Schaltung mit Selbsthaltung, das geht auch mit Transistoren àla 
Schmitt-Trigger.

Kurzschluss ist für die Solarzelle übrigens auch nicht eine gute Lösung, 
da die Zelle in der Serienschaltung am meisten belastet wird, die eh 
schon am wenigsten liefert, also am schlechtesten ist.

von Michael K. (michael_kpunkt)


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Solar schrieb:

> Der Atmega wird ja alle 20 Minuten aus dem deep sleep per RTC geweckt.
> Er könnte dann natürlich die Akkusspannung messen und bei vollgeladenem
> Akku
> (ca, 13,6 V) die Solarzelle kurzschließen (FET/Transistor/Thyristor..),
> wie Ihr das dargelegt habt ein probates Mittel.

20 Minuten sind meiner Meinung nach zu lang für den Testzyklus. Wenn es 
dumm läuft, ist der Akku u.U. fast den ganzen Zyklus oberhalb der 
Ladeschlußspannung.
Das nächste Problem handelst Du dir ein, wenn der Akku vor Tiefentladung 
geschützt werden müsste, dann kannst Du dir eigentlich nicht mehr 
erlauben den Atmega aufzuwecken.

Das gleiche Problem habe ich vor ein paar Jahren gelöst. Als Laderegler 
dient ein ATtiny, der das Panel kurzschliesst und die Hauptlast mit 
ATmega und einiger Sensorik abschalten kann. Weckzyklus des Tiny sind 8 
Sekunden.

> Der Zustand müsste dann "selbsthaltend" stabil bleiben, da der Atmega ja
> wieder schlafen geht.
Der Zustand bleibt erhalten.

> Hat jemand eine Schaltungsidee?
Da ich z.Z eine Neurevision plane, siehe Anhang. Im Sheet "Spannung" ist 
ein effizenter Stepdown Wandler mit rel. geringem Ruhestrom, der Sheet 
"Station" enthält die Magie für eine Wetterstation. Per I2C wird der 
Akkuzustand auch von dort an die Innenstation gesendet.

Gruss Micha

von Solar (Gast)


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Michael K. schrieb:
>> Hat jemand eine Schaltungsidee?
> Da ich z.Z eine Neurevision plane, siehe Anhang. Im Sheet "Spannung" ist
> ein effizenter Stepdown Wandler mit rel. geringem Ruhestrom,

Welcher wäre das, auf welchen Eigenverbrauch kommt die Schaltung?

 der Sheet
> "Station" enthält die Magie für eine Wetterstation. Per I2C wird der
> Akkuzustand auch von dort an die Innenstation gesendet.


Würdest Du die SW zur Verfügung stellen?


Danke

von Michael K. (michael_kpunkt)


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Solar schrieb:
> Michael K. schrieb:
>> Da ich z.Z eine Neurevision plane, siehe Anhang. Im Sheet "Spannung" ist
>> ein effizenter Stepdown Wandler mit rel. geringem Ruhestrom,
>
> Welcher wäre das, auf welchen Eigenverbrauch kommt die Schaltung?
Der Stepdown ist ein LTC3630. Der hat laut Datenblatt 12µA Ruhestrom. 
Dazu kommt der Verbrauch des Tiny und der Spannungsteiler. Genau Werte 
weiss ich nicht mehr. Der gesamte Ruhestrom des Laderegler lag aber 
unterhalb der Selbstentladung des benutzten Blei-Gel-Akkus.

> Würdest Du die SW zur Verfügung stellen?
Siehe Anhang. (es sind 9 Dateien, deshalb Zip).
Anpassen musst Du aber selbst. Das ist die Software von Damals, die 
passt mit dem Design von vorhin nicht ganz überein. Damals 5V mit 16Mhz, 
neu 3,3V mit 10Mhz, ...
Ob Du die I2C-Kommunikation brauchst musst Du selbst entscheiden. 
Einfacher ist an dieser Stelle besser. Eine Fehlfunktion kann Dir den 
Akku kosten.

Gruss Micha

von Wolfgang (Gast)


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Michael K. schrieb:
> 20 Minuten sind meiner Meinung nach zu lang für den Testzyklus. Wenn es
> dumm läuft, ist der Akku u.U. fast den ganzen Zyklus oberhalb der
> Ladeschlußspannung.

Ja und?
In 20 Minuten kommt schlimmstenfalls eine Ladung von 0.14Ah rein. Das 
wird ein 7.2Ah-Akku gerade noch aushalten, wenn man die 
Ladeschlussspannung auf einen vernünftigen Wert festsetzt, i.e. so, dass 
diese 0.14Ah noch rein passen ;-)

von Wolfgang (Gast)


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Solar schrieb:
>> Es ist aber überflüssig ihn bei randvollem Akku überhaupt in sleep zu
>> schicken.
>
> Ich gehe nicht davon aus, immer so viel Energie aus dem Solarpanel
> ziehen zu können.
Der sollte auch nicht immer wach bleiben, sondern nur, wenn so viel 
Solarenergie zur Verfügung steht, das der Akku überlaufen könnte. Und 
dann steht dicke ausreichend Energie zur Verfügung, weil beim Akku sonst 
keine Gefahr bestände, dass er überläuft ;-)

von Dieter (Gast)


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Statt einer digitalen Lösung könnte auch ein Komparator mit niedriger 
Stromaufnahme und SpannungsReferenz verwendet werden, zB. TLV17xx, 
TLV67xx für Überspannung und Unterspannungsabschaltung in Ergänzung zu 
den Skizzen am 16.5. Abends und 17.5. in der Früh. TLV406x und MAX931 
sind Komparatoren, die auf der 3,3...5V Schiene eingesetzt werden 
können.

von Solar (Gast)


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Minimaler Aufwand, bis auf Tiefentladeschutz alles umgesetzt.

https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-200003/874/

von Dieter (Gast)


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Es ist zwar kein Schaltplan frei zugänglich, funktioniert aber nach dem 
Prinzip:
- FET als Konstantstromquelle für die LED.
- Der Spannungsabfall über der LED wäre zugleich die Referenzspannung.
- OPA als Komparator schaltet einen Mosfet.
Für den Dauerbetrieb wäre vielleicht noch der Spannungsteiler etwas 
hochohmig, gemäß eines vorherigen Posts.

von Dieter (Gast)


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Mittlerweile ist die Sammlung umfangreicher geworden.

Vorhanden sind:

A) Solarzelle/-modul 12V 5W (DIVOLTA DS-OG5-12)
Gemessene Leerlaufspannung, sonnenbestrahlt, 18-20V
Datenblatt:
Anfangsnennleistung [Wp] 6,3
Nennleistung P mpp [Wp]* 5,2
Spannung bei Nennleistung U mpp [V]* 16,8
Strom bei Nennleistung I mpp [mA]* 309
Kurzschluss-Strom I sc [mA]* 398
Leerlaufspannung U oc [V]* 22,8
Globalstrahlung Juni:Dezember wäre 10:1
(8.96dm², n:7%, bei Ausrichtung 25-30° ca. 5kWh/a, 0° ca. 4kWh/a)
(bzw. 300Ah/a,  220Ah/a)
(Dezember 3.8W/d, Juni 17.3W/d)
(nur diffuses Licht 0.4kWh/a, Dezember 0.38W/d, Juni 1.7W/d)

B) Akku 12V 7Ah (Bleigel, LC-R127R2PG1)
Selbstentladung Akku 9% in drei Monaten, ca. 0.30mA.
(Gealtert 3J: 10% im Monat 0.7Ah/Monat, 0.94mA)

C) Atmega, Spannung 4V, Peakstrom alle 20min für 1min 400mA.
(Die Spannung stinkt verdächtig nach GSM-Modul)
- Aktivzeiten 1min 400mA summiert: 43Ah/Jahr
  (0.5...0.6kWh/a aus 12V mit LDO, 0.12Ah/d)
  (0.17..0.2kWh/a aus 12V mit DCDC-Wandler, 0.04Ah/d)

Zu planen sind:

AB) Regler zwischen Solarzelle und Akku
- Spannungsteiler nicht zu hochohmig wegen Außenbetrieb
- Überladungsschutz
- Tiefentladungsschutz

Ladestopmethoden:
- Kurzschluss der Solarzelle,
  - zwar sehr einfach, aber nicht gut auf die Dauer bei guter Sonne.
  - Verpolschutz auch über MOSFET-Bodydiode
- Sperrung durch MOSFET.
  - etwas mehr Aufwand, schonender für Solarzellen.
  - Versorgung des Schaltungsteils ohne den Akku zu belasten möglich.
Erstere mehr im Fokus.

Nicht mehr im Fokus:
- PB137 3-5µA Ruhestrom möglich. 2.xV Spannungsabfall stört vor allem 
bei wenig Lichteinfall auf die Solarzelle.

Noch im Fokus:
- Analoge Schaltung mit OP oder Komparator.
  - IC z.B. TLV17xx, TLV67xx, mit Referenzspannung, (TLV406x und MAX931 
für 3.3-5V).
  - Schaltung aus der Elektor 03/2000 Solar-Laderegler für Panele bis 53 
W
- Lösung mit µC (zB ATtiny)
  - Sparsamer DCDC-Wandler. LTC3630, 12µA Ruhestrom.
  - Fehlfunktion des µC schädigt Akku.
Letztere mehr im Fokus.

BC) Regler zwischen Akku und Verbrauchern
- ursprünglich vom Akku über einen LM 2596
  - Low power standby mode, Iq , typically 80 μA,
  - Eigenverbrauch, typically 5mA, summiert 43Ah/Jahr
- Atmega permanent vom Akku über einen MCP1702-5 versorgt
 - 2.0 μA Quiescent Current (typical)
 - Input Operating Voltage Range: 2.7V to 13.2V
 - Output: 5V, 250mA
- 4V/400mA Modul
  - 7805 (Iq 5mA, Iout 1.5A), bzw. 78L05 (Iq 1mA, Iout 100mA)
  - Eigenverbrauch, typically 5mA, summiert 43Ah/Jahr (0.5...0.6kWh/a)

Es gibt noch fehlende Daten:

A) Solarzelle gemessen (nicht aus Datenblatt)
- Leerlaufspannung, bewölkt
- Spannung sonnenbestrahlt mit einer Testlast.
- Spannung bewölkt mit einer Testlast.
- Kurzschlussstrom (Schätzung 0.4)
 - sonnenbestrahlt
 - bewölkt
Ich drehe das gerne um indem ich eine ZD oder drei Akkus
unterschiedlicher Spannung verwende und den Strom messe.

C) Atmega Board
- Stromaufnahme mit Zubehör in den Wartezeiten.
- Bereich in dem die Versorgungsspannung schwanken darf.

Korrekturen, Ergänzungen?

von Wolfgang (Gast)


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Dieter schrieb:
> Globalstrahlung Juni:Dezember wäre 10:1
> (8.96dm², n:7%, bei Ausrichtung 25-30° ca. 5kWh/a, 0° ca. 4kWh/a)
Damit das Solarpanel im Winter möglichst viel Strom liefert, muss es in 
DL mit einer Neigung von etwa 70° aufgestellt werden (für Standort FFM).

von Solar (Gast)


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von Michael B. (laberkopp)


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Dieter schrieb:
> - Kurzschluss der Solarzelle,
>   - zwar sehr einfach, aber nicht gut auf die Dauer bei guter Sonne.
>   - Verpolschutz auch über MOSFET-Bodydiode
> - Sperrung durch MOSFET.
>   - etwas mehr Aufwand, schonender für Solarzellen.

Unsinn.
Was meinst du, wo der durch die Photonen erzeugte Elektronenstrom denn 
hinfliesst, wenn die Solarzelle im Leerlauf ist ?

Genau, durch die Zelle, durch die darin in Leitrichtung orientierten 
Diodenstrecken.

Und dabei ensteht ? Verlustleistung in Höhe von Strom * Spannung, also 
Leerlaufspannung*von Photonen freigesetze Elektronen (und letzteres 
hängt NUR von der Beleuchtung ab, nicht davon was aussen an den 
Anschlüssen der Solarzelle passiert)

Bei Kurzschluss hingegen entsteht als Verlustlestung: Strom * Spannung, 
mit Spannung fast 0 nämlich nur am Innenwiderstand der Metallisierung 
der Zellen, also fast 0.

von Dieter (Gast)


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Beim Kurzschluss wird die schwaechste Zelle genau mit gleichem Effekt 
ueberlastet, weshalb bei grossen Solarmodulen, wo diese Leistungen noch 
hoeher sind, Bypass Dioden verbaut werden. Also hat das einen Grund und 
ist kein Unsinn.

von Michael B. (laberkopp)


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Dieter schrieb:
> weshalb ... Bypass Dioden verbaut werden

[ ] Du hast den Grund von Bypass-Dioden verstanden.
[ ] Du hast Ahnung von Solartechnik

: Bearbeitet durch User
von Dieter (Gast)


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Verwechsele zumindest nicht Einzelzelle im KS zur Serienschaltung vieler 
Zellen.
Bei Zellen <10% Wirkungsgrad und nie perfekt zur Sonne ausgerichtet ist 
die Schaedigung meist so, dass der erste Akkusatz noch ueberlebt wird. 
Erst beim zweiten Satz wird man etwas merken.

von Dieter (Gast)


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Solar schrieb:
> was haltet Ihr davon?
> https://www.homemade-circuits.com/simple-zero-drop-solar-charger-circuit/

Hatte gedacht irgend Jemand beantwortet in der Zwischenzeit diese Frage.

Beim Mosfet mußt immer die Body-Diode hinzugedacht werden. Erst dadurch 
sind die Schwächen erkennbar. Je nach dem ob ein p oder n Typ verwendet 
wird tritt folgendes auf: Die Body-Diode ist in Durchlassrichtung für 
den Solarstrom. Wenn der Mosfet geöffnet wird, wird der Widerstand 
reduziert aber in dem Moment kann auch Rückstrom zur Solarzelle bei 
plötzlichem Schatten durch Wolken fließen. Eine Richtungsdetektion des 
Stromes wird notwendig. Ist der Mosfet so plaziert, dass die Bodydiode 
in Sperrichtung liegt, dann ist immer ein Rückstrom zur Solarzelle 
möglich.

Eine ordentliche Schaltung verwendet daher zwei entgegengesetzte Mosfet 
als Schalter wie ein solches Bild zeigt:
https://www.pedelecforum.de/forum/imgcache/2207.png
In durchgeschalteten Moment kann auch Rückstrom zur Solarzelle bei 
plötzlichem Schatten durch Wolken fließen. Eine Richtungsdetektion des 
Stromes wird notwendig.

Der Transistor verhindert auch nicht ohne weitere Maßnahmen einen 
Rückfluß in der Nacht zur Solarzelle. In umgekehrter Richtung stellt 
dieser einen Verstärker dar mit hfe von ungefähr drei bis zehn und die 
BE-Strecke bricht ab 6V durch.

Die Schaltungen eignen sich für Solarzellen, die im Dunkelzustand einen 
geringen Sperrstrom in Gegenrichtung aufweisen, bereits schon eine Diode 
intern verbaut haben oder die nur bei Sonnetagen in Betrieb gesetzt 
werden.

von Wolfgang (Gast)


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Dieter schrieb:
> Beim Mosfet mußt immer die Body-Diode hinzugedacht werden. Erst dadurch
> sind die Schwächen erkennbar. Je nach dem ob ein p oder n Typ verwendet
> wird tritt folgendes auf: Die Body-Diode ist in Durchlassrichtung für
> den Solarstrom.
Deswegen verwenden AC-SSR mit FETs auch grundsätzlich zwei in Serie 
geschaltete MOSFETs (z.B. VO14642AT).

von Dieter (Gast)


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Für den TO ideal wäre folgender Aufbau:
- Solarzelle
- Schottky-Diode
- Mosfet als Überladungsschutz.
- Vor der Schottky-Dioden mit einer 1N4148 die Versorgung für den 
Überladeschutz (OP oder Komparator) abgegriffen. Der Schaltungsteil wird 
ja nur gebraucht, wenn die Sonne scheint.
- Akku
- Hinter dem Akku Mosfet als Unterspannungsschutz.
- Schaltungsteil über 1N4148 entweder von der Solarzelle oder vom 
Ausgang versorgt.
- nu fäddich, und Alles analog mit geringem Eigenverbrauch.

von Martin (Gast)


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Michael B. schrieb:
> Dieter schrieb:
>> weshalb ... Bypass Dioden verbaut werden
>
> [ ] Du hast den Grund von Bypass-Dioden verstanden.
> [ ] Du hast Ahnung von Solartechnik

[X] Du bist ein dummer Schwätzer.

von Dieter (Gast)


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Martin schrieb:
> Michael B. schrieb:
>> Dieter schrieb:
>>> weshalb ... Bypass Dioden verbaut werden
>> [ ] Du hast den Grund von Bypass-Dioden verstanden.
>> [ ] Du hast Ahnung von Solartechnik
> [X] Du bist ein dummer Schwätzer.

[X] Du wirfst gleich unsachlich anderen vor ein dummer Schwätzer zu sein 
oder verwendest sonstige unflätige Bemerkungen.
[X] Technische Grenzen von Quick and Dirty Lösungen interessieren dich 
nicht.

Sonst würdest Du verstehen, dass für die "schwächste" Zelle (das kann 
durch Abschattung sein, oder weil diese toleranzmäßig weniger 
Leistungsfähig ist) das die gleiche Form der Belastung darstellt.

Dieter schrieb:
> Bei Zellen <10% Wirkungsgrad, die nie perfekt zur Sonne ausgerichtet sind, fällt 
die Schaedigung meist so aus, dass der erste Akkusatz noch ueberlebt wird. Erst 
beim zweiten Satz wird man etwas merken.

Desto weiter entfernt von solchen Betriebspunkten entfernt das Teil 
betrieben wird, werden Betriebsbereiche erreicht, wo das nichts mehr 
ausmacht. Der TO hat eine der guten langlebigen Akkus dafür geplant. 
Also soll das Gerät länger laufen als simpler Konsumentenlevel.

Für eine Lösung gemäß den Link, den der TO postete, kann man eine 
dadurch verursachte Alterung von bestimmten Eigenschaften sich nicht 
leisten.
Solar schrieb:
> https://www.homemade-circuits.com/simple-zero-drop-solar-charger-circuit/

von batman (Gast)


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Und wie soll die Zelle da geschädigt werden, mit Verlustleistungen unter 
100mW? Da brennt die Sonne doch schon viel heißer.

von Dieter (Gast)


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Die Solarzelle hat übrigens 5W. Von den 5W fällt im Kurzschlussfall fast 
die gesamte Leistung an der schwächsten Zelle ab. Also keine 100mW 
sondern im Worst-Case 5W. An der Stelle, wo sich die schwächste Zelle am 
stärksten erwärmt, fließt das meiste von dem Strom durch wegen des 
negativen Temperaturkoeffizienten des Halbleitermaterials.

von batman (Gast)


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Dieter schrieb:
> Von den 5W fällt im Kurzschlussfall fast
> die gesamte Leistung an der schwächsten Zelle ab.

Wie willst du das schaffen? Das 5W-Modul hat 36 ziemlich gleiche Zellen, 
worauf 136mW/Zelle am MPP entfallen. Durch Kurzschluß und realistische 
Beleuchtung wirds nicht mehr.

von Dieter (Gast)


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Du hast den Kurzschlussfall nicht verstanden. Zeichne Dir mal das 
Ersatzschaltbild auf.

Als Hilfestellung sei Dir geraten, das zuerst mit 1.5V Batterien in 
Reihenschaltung zu versuchen. Im KS-Fall, welche Spannung fällt an 
dieser ab?

von batman (Gast)


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0V, bei identischen Batterien.

von Dieter (Gast)


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Bei exakt gleicher Strom und Spannungskennlinie fällt genau 1.5V am 
Innenwiderstand ab und somit nach außen hin 0V.
Und nun setze eine schwächere ein, die merklich weniger schafft.

von Dieter (Gast)


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Sagen wir mal 50% im Vergleich zu den anderen.

von batman (Gast)


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Also eine einzelne Zelle auf einem Solarmodul, die sich am MPP mal gegen 
-18V umpolt, während die anderen mit 0.5V laufen, kann ich mir einfach 
schlecht vorstellen. Aber vielleicht gibts das ja wirklich.

von Dieter (Gast)


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Theoretisch ja, aber bei ca. 5V ist da Schluss und knickt ein aehnlich 
einer ZD. Verteilt sich daher etwas.

von Dieter (Gast)


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Quelle: Kapitel 7 Photovoltaik - Uni Kassel https://www.uni-kassel.de › 
Fachgebiete › FSG › Download › Lehre › ETP1:
Wegen des recht hohen Innenwiderstands der abgedeckten Zelle im 
Inversbetrieb fließt nur ein sehr geringer Strom im Verbraucherkreis. 
Übersteigt die Spannung an der abgedeckten Zelle aber einen Wert von 
etwa 15 V (die „Durchbruchspannung der Zelle“), wird die Zelle plötzlich 
leitend. In diesem Fall wird ein sehr großer Teil der elektrischen 
Energie des PV-Moduls in
dieser Zelle in Wärme umgewandelt und die sehr heiße Zelle beschädigt 
das Modul – einmal ganz davon abgesehen, dass dieses Modul nun keine 
elektrische Energie liefert. Man vermeidet diese Hot Spots indem man in 
einer Reihenschaltung von Zellen Schutzdioden parallel schaltet; diese 
Schutzdioden werden als Bypassdioden bezeichnet.

von Dieter (Gast)


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Da steht es auch noch einmal, mit 12.5V als Wert:
https://photovoltaikbuero.de/pv-know-how-blog/die-unbekannten-bereiche-der-solarzellenkennlinie/
https://photovoltaikbuero.de/pv-know-how-blog/teilverschattung-photovoltaikmodulen-teil-13/

Bei der Durchbruchspannung hatte ich nicht mehr den genauen Wert im 
Kopf.

von batman (Gast)


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Ok, bei einem 18V-Modul hätte ich aber mehr Angst vor 
Meteoriteneinschlag als vor einem 15V-Durchbruch an einer Zelle.

von Dieter (Gast)


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Bevor ihr, Michael und Martin, so etwas wie unten in die Welt setzt, 
wäre es vielleicht angebracht vorher ein bißchen in der Literatur zu 
lesen.
> [ ] Du hast den Grund von Bypass-Dioden verstanden.
> [ ] Du hast Ahnung von Solartechnik
> [X] Du bist ein dummer Schwätzer.

@Solar
Hoffe Dich hat jetzt der kleine Disput nicht zu sehr verschreckt.

(Man weiß halt doch nicht immer alle Werte korrekt auswendig. Das hätte 
die Diskussion wahrscheinlich schon viel früher beendet.)

von Dieter (Gast)


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batman schrieb:
> Ok, bei einem 18V-Modul hätte ich aber mehr Angst vor
> Meteoriteneinschlag als vor einem 15V-Durchbruch an einer Zelle.
Meteoriteneinschlag, Hmm, Meteorit aus Kryptonite vermutlich.
Oder dann doch eher Meteoriten aus Eis, nennt man hier übrigens Hagel.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

Wenn das mit dem Kurzschluss des Moduls ein Problem wäre, dann machen es 
wohl fast alle mit 12-24V-Anlagen seit Jahrzehnten falsch.
Bei kleinen Solarladern bis wenigen 10A ist das die absolut gängige 
Technik.
Wer Beispiele für dadurch geschädigte Module nennen kann - immer her 
damit.

Die Bypassdioden sind gegen massiven Leistungsverlust bei 
Teilverschattung.
Da sind meist 2-3 Dioden drin und jeweils einen Teil der Reihenschaltung 
im Modul zur Not zu überbrücken.
Wenn der ganze Solargenerator 5A liefern könnte, einzelne Zellen aber 
durch Teilverschattung nur 2A, gehen die ab 2A in den Kurzschluss und 
werden bei mehr Strom (also rüchwärts) erstmal hochohmig. Der ganze 
String kann also nur noch 2A liefern.
Die Bypassdiode überbrückt diese Hochohmigkeit, die verschatteten Zellen 
werden einfach überbrückt, der Rest der Zellen kann seine 5A weiter 
liefern, nur eben bei etwas weniger Spannung. Bei Einspeisung ist das 
der Totalverlust der verschatteten Zellen vs. Reduktion der 
Gesamtleistung auf 40%. Den zweiten - besseren -  MPP bei niedrigerer 
Spannung finden aktuelle Inverter.

Im Kurzschluss des Moduls werden die verschatteten Zellen mit der 
Spannung der nicht verschatteten Zellen negativ beaufschlagt. Die 15 
oder 12,5V als Durchbruchspannung mögen sein, das glaube ich einfach mal 
so. Das passt in etwa dazu, daß bei einem 36-Zellen-Modul wie hier, 
meist zwei Bypassdioden verbaut sind, damit kann keine verschattete 
Zelle mehr als 12V bei nennenswertem Strom abbekommen.

Also bitte mal die Argumente sortieren, nicht aufeinander einprügeln und 
den Ball flach halten.
Bei einem 5W-Modul sind diese ganzen Betrachtungen kompletter Overkill.

Gruß,
Norbert

von Dieter (Gast)


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Norbert S. schrieb:
> Bei einem 5W-Modul sind diese ganzen Betrachtungen kompletter Overkill.

> Wenn das mit dem Kurzschluss des Moduls ein Problem wäre, dann machen es
> wohl fast alle mit 12-24V-Anlagen seit Jahrzehnten falsch.

Nach den Beiträgen geht die Solarzelle bei dieser "kleinen" Leistung 
nicht sofort kaputt. Das habe ich ja auch geschrieben. Sie altern halt 
schneller. Desto weniger die Ausrichtung ideal zur Sonne ist, desto 
weniger spielt dies eine Rolle.

Zumindest gehen 12V 12W-Zellen Anlagen beim sommerlichen Dauereinsatz 
7/24 nach einigen Jahren die Solarzellen mit der Kurzschlussschaltung 
merklich schlechter. Von weißen Reflektionsflächen zur Leistungserhöhung 
sind die Nutzer abgekommen, weil das die Alterung noch mehr 
beschleunigt.

Dem Hersteller einer solchen Anlage ist das egal, so lange diese ohne zu 
sehr übermäßige Ausfälle über den Gewährleistungszeitraum kommen, bzw. 
auch noch den erweiterten Zeitraum von bis zu drei bis fünf Jahren.

Technisch wäre es möglich durch Zusatzstoffe bei der Herstellung jede 
zehnte Zelle zu modifizieren, so dass Sperrspannung ab einer niedrigeren 
Spannung schon beginnt zu bröckeln damit nicht die gesamte Spannung 
immer nur an einer Zelle abfällt, aber das hätte wieder andere 
Nachteile.

Den Ball haben andere unnötig hoch gespielt. Ich habe diesen auch bewußt 
flach gehalten, da die Zellen davon nicht ganz schnell kaputt gehen, 
sondern nur schneller altern und das so auch geschrieben.

Ein guter Vergleich wären in dem Falle Li-Akkus, die bei den gängigen 
Ladeschlussspannung ab 200-300 Zyklen merklich Kapazität verlieren, aber 
mit etwas niedrigeren Grenzen das erst ab 1000 Zyklen so wäre.

von batman (Gast)


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Dieter schrieb:
> Zumindest gehen 12V 12W-Zellen Anlagen beim sommerlichen Dauereinsatz
> 7/24 nach einigen Jahren die Solarzellen mit der Kurzschlussschaltung
> merklich schlechter.

Richtige Beobachtung, falsche Schlußfolgerung. Solarmodule altern 
merklich, soweit richtig.

von Norbert S. (norberts)


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Moin,

Bei ernsthaften Solarmodulen ist die Garantie schon lange meist 15-20 
Jahre für 80% der ursprünglichen Leistung. Was Anderes baut man sich 
nicht auf Dach oder Scheune. Was da in der Vergangenheit frühzeitig 
kaputt gegangen ist waren meist das Laminat oder die 
Anschlüsse/Verbindungen der Zellen, nicht die Zellen selbst.

Das mit den Li-Akkus und 2-300 Zyklen musst Du von Modellbauakkus haben. 
Da ist das aber auch egal weil die meisten kalendarisch altern oder 
durch falsche Lagerung kaputt gehen.
Daß bei E-Mobilität die oberen und unteren Spannungen exorbitant 
Lebensdauer kosten berücksichtigen inzwischen alle. 4,1V/Zelle oder 
weniger ist voll und 3,1-3,2V/Zelle ist leer. Da geht man inzwischen von 
1500 Zyklen aus.

Gruß,
Norbert

von Dieter (Gast)


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batman schrieb:
> Dieter schrieb:
> Richtige Beobachtung, falsche Schlußfolgerung. Solarmodule altern
> merklich, soweit richtig.

Schlußfolgerung stimmt auch, weil gleiche Geräte mit mehr Belastung 
(also weniger häufig in Kurzschlussmodus) die Solarmodule weniger 
altern.

von Dieter (Gast)


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Übrigens hier ist noch eine Liste interessanter Komperatoren im Forum. 
Von MaWin wurde dies mit ein paar Daten versehen gut komprimiert 
dargestellt:
Beitrag "Re: ICL7665 Alternative?"

von Mein Tip (Gast)


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Dieter schrieb:
> ... Komperatoren ...
Sag doch "Vergleicher", wenn Fremdwörter nicht so dein Ding sind ...

von Dieter (Gast)


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Es gibt eigentlich beide Ausdrücke. Das war ein Rückfall in eine 
Schreibweise vor der letzten Rechtschreibreform.

Einmal das mehr mit dem lateinischen pendere verwandte Komperator.
In der Zeit vor der Elektrotechnik und Computer wurden Gewichte (und 
Gelder) abgewogen und verglichen (abwägen).

Gehalten hat sich das Wort hier noch:
https://www.waagenshop.at/produkte/komperatoren-radwag/index.html
Man findet auch immer wieder Seiten basierend auf einer alten 
Rechtschreibung und auch Bücher.
http://www.williges-elektronik.de/lm311n-komperator-1-fach-18-v-200-ns-dip-8.html
In dem Buch Entwicklung eines CAN-Bus-Adapters für spezielle 
Anforderungen zur ...von Marco Nolte wird auch Komperator verwendet.
Eingebettete Systeme: Systemgrundlagen und Entwicklung eingebetteter 
Software von Karsten Berns, Bernd Schürmann, Mario Trapp
"die mittels eines Operationsverstärkers als Komperator verglichen wird. 
Das Vergleichsergebnis im Iterationsregister"

Bei mir steht auch in den Büchern und Skripten, die ich noch habe 
deshalb Komperator. Der Online-Duden ist hier aber nicht mehr korrekt, 
da er das Wort gänzlich gestrichen hat. Weil es nicht falsch ist, ist es 
auch nicht in der Liste häufiger Fehler zu finden.

Operationsverstärker als Komperator: 
Youtube-Video "Operationsverstärker als Komperator"
Hier bereits gemischt:
https://www.loetstelle.net/grundlagen/operationsverstaerker/opamp_1.html

Und das mit dem lateinischen comparare verwandte Komparator.
In der Zeit Computer wurde in der Digitaltechnik analog zum Englischen 
compare natürlich Komparator geschrieben und in der Elektrotechnik 
später ebenfalls.

Durchgesetzt und nach den Rechtschreibreformen wäre daher Komparator zu 
schreiben.

von Solar (Gast)


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Ja, das ist eine böse Falle wenn man Fehler von anderen übernimmt.
Diese dann aber zu referenzieren mit der Intention der Beweisführung ist 
dann der nächste Fehler.


Es ist einfach ein Rechtschreibfehler, fertig.
Oder hast Du ein massives Problem mit eigenen Fehlern umzugehen?

Zur Sache:

Ich habe mich für eine Lösung entschieden, werde dies Aufbauen, etwas 
Feldmessungen betreiben und berichten.

Danke an ALLE  ( fast ALLE ).....

von Dieter (Gast)


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Solar schrieb:
> Es ist einfach ein Rechtschreibfehler, fertig.
> Oder hast Du ein massives Problem mit eigenen Fehlern umzugehen?

Ein Problem habe ich damit nicht, aber ich will dann schon wissen, wo 
der Fehler herkommt. Das Wissen hilft in der Regel, dass nach einiger 
Zeit dieser wiederkehrt.

Wir hatten früher eine Merkregel gelernt die besagte "parieren" tun nur 
Pferde wir "*perieren". Darunter fielen einige Worte, die nach dem alten 
Duden im deutschen Sprachraum vor der Zeit des www unterschiedlich 
geschrieben wurden. Die einen verwendeten den lateinischen Bezug mit den 
"a" die anderen den englischen Bezug (geschrieben, wie gesprochen) und 
daher das "e". Dazwischen waren auch noch einige Rechtschreibreformen.

Und nach dem ich mir die Mühe gemacht habe das zusammenzutragen, dachte 
ich es wäre schade das irgenwo auf einem Blatt, das beim Aufräumen 
spätestens nächstes Wochenende in den Müll fliegt, vergammeln zu lassen.

Vielleicht noch eine Ergänzung zur Diskussion zu der Abschaltung. Ein 
Bekannter von mir (und ich hatte gemeint, das wäre auch gut) rieten vor 
längerer Zeit, statt der Geräte mit 6V Akku, Geräte mit 12V Akku zu 
nehmen am Biertisch, da hier die vielen günstigeren (insbesondere die 
guten Panasonic Akkus) Akkus, wie bei USV-Anlagen als Ersatzteil 
verwendet werden könnten. Zur Not könne man auch ein 12V Panel an das 6V 
System hängen, weil es beim KS als Begrenzung eigentlich egal wäre. Drei 
Jahre später bekammen wir beim Feuerwehrfest die Ergebnisse um die Ohren 
gehauen. Es hat uns nur eine Runde Bier gekostet.

Solar schrieb:
> Ich habe mich für eine Lösung entschieden, werde dies Aufbauen, etwas
> Feldmessungen betreiben und berichten.

Das ist gut! Denke einige werden schon gespannt sein.

von Solar (Gast)


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So,
ich habe mich jetzt für den Nachbau des m.E. sehr pfiffigen Konzeptes 
aus der Elektor ,
https://www.elektormagazine.de/magazine/elektor-200003/874/

entschieden.

Das Konzept bildet trickreich eine PWM nach und schützt gegen Rückfluss 
aus dem Akku und gegen Überladung.

Ein paar Standardbauteile aus der Bastelkiste reichen aus, auf 
Lochraster in 1 1/2 Stunden aufgebaut,
Es läuft seit ein paar Tagen im Testbetrieb und tut genau das was es 
soll.
Eine Tiefentladung vermeidet der Code im Atmega, der bei Unterspannung 
wieder abschaltet.

Danke für die lebhafte Diskussion.

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