Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Suche Drehstellantriebsteuerung mit dualen Drehgebern


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von Bernd R. (bere19)


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Nochmal ein Versuch hier Hilfe zu finden. Jetzt schon mit genaueren 
Vorstellungen .Ich möchte  eine 12 v  DC Gertriebesteuereinheit mit 
einen dualen  Drehregler EBE 46-353-3  (schon in meinen Besitz  ) in den 
16  möglichen  Stellungen ansteuern . Der gleich Drehregler(ohne Raster) 
ist dann mit der   Antriebswelle für die Rückmeldung  verbunden .
Das Getriebe sieht  ungefähr  so aus wie dieser Antennenrotor . 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/457497/Antennenrotor.jpg
 Ich suche jetzt die erforderliche elektronische Steuerung dazu .Sie 
sollte möglichst einfach und kompakt sein  . Also  keinen 
Computeranschluss oder größere Steuereinheiten benötigen.
Es sollte möglichst eine professionelle  Einheit  sein.
Kann mir Bitte jemand helfen !?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wird wohl immer noch für den Bootsantrieb sein? Ich vermute, du suchst 
so etwas wie einen Gimbal- oder Servocontroller. Man kann sowas analog 
oder mit Digitalbausteinen lösen, aber heutzutage doch fast immer mit 
Mikrocontrollern.
Solche Controller findet man, wenn man nach Steuerungstechnik für z.B. 
Roboter sucht.
Da du deine Geber allerdings schon festgelegt hast, wird es mit der 
Suche wohl etwas komplizierter.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Bernd R. schrieb:
> Nochmal ein Versuch hier Hilfe zu finden.
Was bisher geschah und die Aufgabenstellung findet sich im 
Beitrag "DC Mot.soll 12 Stellungen anlaufen aber den kürzesten weg zur nächsten Stellung nehmen"

von Harald W. (wilhelms)


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Bernd R. schrieb:

> Suche Drehstellantriebsteuerung mit dualen Drehgebern

Suchst Du eine "elektrische Welle"?
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Welle

von MaWin (Gast)


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Bernd R. schrieb:
> EBE 46-353-3  (schon in meinen Besitz

Zu diesem Teil gibt es im Internet kein Datenblatt.

Er sieht aus wie ein 16-pos Drehschalter mit einer Platine die die 
eigentlch 17 Anschlüsse irgendwie auf 6 zusammenfasst.

Da keiner weiss, wie die Zusammenfassung erfolgt (Hex-codiert mit Masse, 
wozu dann der sechste, vielleicht für die pull up Widerstände), müsstest 
du schon an dem in deinem Besitz befindlichen nachgucken, wie er 
arbeitet, die innere Verschaltung bzw. externen Signale an den Kontakten 
erfassen.

Dual scheint tatsächlich 2 auf der Welle zu haben, als 
Sicherheitsmerkmal wie bei Gaspedalpotis die auch lieber doppelt 
ausweten und Plasusibilitätsprüfungen machen.

Der Schaltplan einer Auswertung ist leicht
+---------+   +---------+
|         |---|         |
|  Soll   |---|         |
|  dreh   |---|         |
|  geber  |---|         |
|  A      |---|         |   
|         |---|         |
+---------+   |         |
+---------+   |         |
|         |---|         |
|  Soll   |---|         |
|  dreh   |---|         |
|  geber  |---|  uC     |
|  B      |---| mit     |   
|         |---| mindest |
+---------+   | ens     |
+---------+   | 18 I/Os |
|         |---|         |
|  Ist    |---|         |
|  dreh   |---|         |
|  geber  |---|         |
|  A      |---|         |   
|         |---|         |
+---------+   |         |  Motorspannung
+---------+   |         |       |
|         |---|         |   +--------+
|  Ist    |---|      FWD|---|        |---+
|  dreh   |---|         |   |Motor-  |   |
|  geber  |---|         |   |treiber |  (M)
|  B      |---|      REV|---|        |   |
|         |---|         |   |        |---+
+---------+   +---------+   +--------+

von Bernd R. (bere19)


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der Drehschalter hat eine Ebene . 6 Ausgänge davon sollen 5 für die  16
 Stellungen verwendet werden .

von Drehangeber (Gast)


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Bernd R. schrieb:
> der Drehschalter hat eine Ebene . 6 Ausgänge davon sollen 5 für die  16
>  Stellungen verwendet werden .

Elektrik ist nicht deine Stärke, Mechanik ist nicht deine Stärke, 
Elektromechanik ist nicht deine Stärke, Tippen ohne plenken kannste 
nicht, ganze Sätze auf Deutsch (Muttersprache?) bekommste nicht hin.

Aber deinen Namen, kannst du den tanzen ohne aus dem Takt zu geraten?

von Bernd R. (bere19)


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Drehangeber schrieb:

>
> Elektrik ist nicht deine Stärke, Mechanik ist nicht deine Stärke,
> Elektromechanik ist nicht deine Stärke, Tippen ohne plenken kannste
> nicht, ganze Sätze auf Deutsch (Muttersprache?) bekommste nicht hin.
>
> Aber deinen Namen, kannst du den tanzen ohne aus dem Takt zu geraten?
Nee, MaWin hat das schon verstanden . Wer keine Ideen hat , sollte auch 
keine dummen Kommentare geben.

von MaWin (Gast)


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Bernd R. schrieb:
> Nee, MaWin hat das schon verstanden

Tja, bloss habe ich dir eine Aufgabe gestellt

MaWin schrieb:
> Da keiner weiss, wie die Zusammenfassung erfolgt (Hex-codiert mit Masse,
> wozu dann der sechste, vielleicht für die pull up Widerstände), müsstest
> du schon an dem in deinem Besitz befindlichen nachgucken, wie er
> arbeitet, die innere Verschaltung bzw. externen Signale an den Kontakten
> erfassen.

und von dir kommt NICHTS. Zu faul mal das Ding nachzumessen bzw. die 
Verschaltung abzumalen, bloss keinen Finger rühren, nur Geschwafel als 
Antwort.

von Bernd R. (bere19)


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Sorry , Schaltung abmalen. Hier ein Bild .Geht es schon darum welcher 
duale Eingang welche  Nummer hat ?

von Wolfgang (Gast)


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MaWin schrieb:
> Er sieht aus wie ein 16-pos Drehschalter mit einer Platine die die
> eigentlch 17 Anschlüsse irgendwie auf 6 zusammenfasst.

Dann wird es sich wohl um einen Hex-Kodierschalter handeln.

Bernd R. schrieb:
> Sorry , Schaltung abmalen. Hier ein Bild .Geht es schon darum welcher
> duale Eingang welche  Nummer hat ?

Die Kodierung passiert auf der anderen Platinenseite.

von MaWin (Gast)


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Bernd R. schrieb:
> Hier ein Bild

Offensichtlich ein 32 Stellungs 5 bit absolut Binärencoder von dem nur 4 
bit für 16 Stellungen genutzt werden, ohne eingebaute pull ups, mit 
einem gemeinsamen Anschluss (an Masse damit man die internen pull ups 
des Mikrocontrollers verwenden kann).

Man braucht also bloss 4 Eingänge am uC pro single encoder, 8 für dual 
encoder mit Validierung, und damit insgesamt 18 I/O, aber ich würde alle 
32 Stellungen ausnutzen, er gibt es ja her, bloss noch einen Draht 
anlöten und 22 I/O am uC, die zudem kräftigere 4k7 externe pull ups 
nutzen sollten damit ein Mindeststrom gegen Korrosion und Störsicherheit 
erreicht wird, es wird ja kein Batteriebetrieb sein.

von Wolfgang (Gast)


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MaWin schrieb:
> Offensichtlich ein 32 Stellungs 5 bit absolut Binärencoder von dem nur 4
> bit für 16 Stellungen genutzt werden ...
Genauso offensichtlich könnte es auch ein 4-Bit Encoder sein, bei dem 
auf der sechsten Leitung ein Takt für die Datenübergabe bereit gestellt 
wird. Sonst könnte der Empfänger ungültige Zwischenwerte aufschnappen, 
weil nie alle Bits gleichzeitig schalten.
Klugerweise kodiert man die Daten besser im Gray-Code, weil der das 
Problen nicht hat.

von MaWin (Gast)


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Wolfgang schrieb:
> Genauso offensichtlich könnte es auch ein 4-Bit Encoder sein, bei dem
> auf der sechsten Leitung ein Takt für die Datenübergabe bereit gestellt
> wird. Sonst könnte der Empfänger ungültige Zwischenwerte aufschnappen,
> weil nie alle Bits gleichzeitig schalten.

Stimmt.
Man sollte die 5. Leitung also auswerten.
Mehr noch als den zweiten Encoder auf derselben Welle.

von Drehangeber (Gast)


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Zuallererst ist "Schaltung abmalen" angesagt, insbesondere von der nicht 
fotografierten Seite; das ist die Aufgabe von bere19.

Röntgenblick haben wir ja; klappt leider ausschliesslich am lebenden 
Objekt und lässt sich nicht auf Fotos anwenden (egal ob analog oder 
digital).

Wir hier können sehr wohl fernzaubern , bloss umfasst das sehr hohes 
Potential für unpassende oder mangelhafte Lösungen...

von Bernd R. (bere19)


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Drehangeber schrieb:
> Zuallererst ist "Schaltung abmalen" angesagt, insbesondere von der
> nicht
> fotografierten Seite; das ist die Aufgabe von bere19

Auf der anderen Seite sitzt die " Rasterstufe "und dann müßte man noch 
die Hohlnieten entfernen .Bei Neupreisen  von über 300 € ist mir das zu 
gefährlich.

von Drehangeber (Gast)


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Bernd R. schrieb:
> Drehangeber schrieb:
>> Zuallererst ist "Schaltung abmalen" angesagt, insbesondere von der
>> nicht
>> fotografierten Seite; das ist die Aufgabe von bere19
>
> Auf der anderen Seite sitzt die " Rasterstufe "und dann müßte man noch
> die Hohlnieten entfernen .Bei Neupreisen  von über 300 € ist mir das zu
> gefährlich.

...und die absolut massgebliche Kontaktsequenzierung: ohne diese 
GENAUESTENS und verbindlich dokumentiert zu haben ist jegliche weiter 
aufgewendete Arbeit schlicht nur RISIKO.

Die "Rasterstufe" könnte durchaus für die von Wolfgang genannte 
Taktgenerierung essentiell sein.
Genauso Form und Anordnung der mit der Bedienachse drehenden 
Kontaktbrücken; oder ist es gar ein Mehrfingriger Kontaktkamm? An 
welchen Winkelpositionen befinden sich die Kontaktspitzen?

Für die Hälfte o.g. Geldsumme gibt es bereits Endoskope.
Für noch weniger Durchgangsprüfer, Voltmeter. Dazwischen rangieren auch 
bereits simple Logikanalysatoren.

Was soll nun Deiner Meinung nach von uns aus der Ferne, bei dieser zu 
magerer Informationsausgangslage, noch möglich sein?

Die von MaWin gezeichneten Kästchen, genauer: das mit "uC" bezeichnete, 
muss nämlich noch mit sowas wie "Supergoofys Supererdnüsse" aka auf die 
Aufgabe ausgerichtete Software bespielt werden....

von Wolfgang (Gast)


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Bernd R. schrieb:
> Ich suche jetzt die erforderliche elektronische Steuerung dazu .Sie
> sollte möglichst einfach und kompakt sein  .

Bevor man darüber nachdenken kann, muss man erstmal wissen, wie das Ding 
funktioniert.
Was hast du an Messmitteln (Multimeter, Logikanalysatoren, LEDs)?

von MaWin (Gast)


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Bernd R. schrieb:
> Auf der anderen Seite sitzt die " Rasterstufe "und dann müßte man noch
> die Hohlnieten entfernen .Bei Neupreisen  von über 300 € ist mir das zu
> gefährlich.

Na ja, zunächst mal sind da zwei hübsche Schraubenköpfe, da könnte man 
ja mal dran drehen. Raushüpfende Federkugeln besser abfangen.

Und wenn man eine Vermutung hat wie es funktioniert, könnte man 
nachmessen während man am Drehknopf dreht, als Beweis bzw. zum 
Widerlegen der Vermutung.

von Drehangeber (Gast)


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MaWin schrieb:
> Bernd R. schrieb:
>> Auf der anderen Seite sitzt die " Rasterstufe "und dann müßte man noch
>> die Hohlnieten entfernen .Bei Neupreisen  von über 300 € ist mir das zu
>> gefährlich.
>
> Na ja, zunächst mal sind da zwei hübsche Schraubenköpfe, da könnte man
> ja mal dran drehen. Raushüpfende Federkugeln besser abfangen.

Ich kann das Foto nicht abschliessend beurteilen, sicher dass darauf 
tatsächlich Hohlnieten zu sehen sind und nicht nur 
Durchkontaktierungen ?
Oder sind es schon Hohlnieten welche aber nur Lötfahnen halten und somit 
zur Analyse der noch unfotografierten Platinenseite gar nicht demontiert 
werden müssen? (Lötverbindungen lösen?)

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