Hallo Leute, ich habe einen FPGA mit 1,8V I/O und einige "Current Limiting Power Distribution Switches" ala MIC2005. Um den Status "FAULT" des MIC2005 abzufragen, bedarf es einen Pullup, da er einen Open-Drain Output bereit stellt. Jetzt ist die 1,8V aber sehr lokal am FPGA geroutet und nicht quer über das PCB verlegt. Spricht etwas dagegen, den Pullup dicht am FPGA statt am MIC2005 vorzusehen - die Stecke der Leiterbahn ist insgesamt < 3cm. Das würde mir eine (bzw. durch den symmetrischen Aufbau des PCBs zwei) ganze Lagen sparen, im meinem Fall hätte ich dann nur 6 statt 8 Lagen.
Die Lage der allermeisten Pull-Up Widerstände ist unkritisch. Sie wirken so oder nur statisch bzw. bei derartig kleinen Frequenzen, bei denen der Wellenwiderstand und andere HF-Eigenschaften keine Rolle spielen.
Da spricht eigentlich nichts dagegen. Dabei wird es sich ja nicht um ein schnelles Signal handeln. Gut wäre wenn es ein direkter Weg für den Rückstrom zum FPGA auf der Masselage gibt.
Falk B. schrieb: > Die Lage der allermeisten Pull-Up Widerstände ist unkritisch. Sie wirken > so oder nur statisch bzw. bei derartig kleinen Frequenzen, bei denen der > Wellenwiderstand und andere HF-Eigenschaften keine Rolle spielen. Super, Danke für diese Auskunft. :) Kannst du mir vielleicht auch sagen, ob man für nahezu Statische Signale wie ein Enable eine Serienterminierung vorsehen sollte? Bei schnellen Signalen (SPI o.Ä.) setze ich immer 22-47Ohm in Serie an den Sender. Bei Nahezu statischen Signalen wie einem Enable, der vielleicht alle paar Minuten mal schaltet wäre er meiner Einschätzung nach überflüssig, richtig?
Dergute W. schrieb: > Kannste denn die Pullups nicht direkt in die IO-Zellen des FPGA > reinverlegen? Stimmt, das müsste ich noch mal prüfen... Für einige diff. Busse kann man ja auch die Terminierung im Chip machen, warum dann nicht für Pullups. Das Prüfe ich gleich mal nach :) Auch dafür Danke :)
Fine Pitcher schrieb: > Kannst du mir vielleicht auch sagen, ob man für nahezu Statische Signale > wie ein Enable eine Serienterminierung vorsehen sollte? Kommt darauf an. > Bei schnellen > Signalen (SPI o.Ä.) setze ich immer 22-47Ohm in Serie an den Sender. Bei > Nahezu statischen Signalen wie einem Enable, der vielleicht alle paar > Minuten mal schaltet wäre er meiner Einschätzung nach überflüssig, > richtig? Meistens schon. Denn was passiert im Extremfall, wenn das Enable-Signal am Empfänger ein wenig klingelt? Dann schaltet halt enable innerhalb einiger Dutzend Nanosekunden mehrfach ein/aus. Selbst wenn das ein schneller IC ist, reagiert der auf Enable etwas langsamer als auf seine Datensignale oder gar Takte. Es muss nur sichergestellt sein, daß der Datenverkehr nicht nach extrem kurzer Zeit auf ein stabiles Enable-Signal angewiesen ist. Sprich, wenn der erst nach ein paar Dutzend Nanosekunden beginnt, ist es unkritisch.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.