Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Workzone Sortimentskästen beschriften


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von Jens (Gast)


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Da ich wahrscheinlich nicht der einzige bin, der bei Aldi diese Kästen 
gekauft hat, würde mich mal interessieren wie andere die Berschriftung 
handhaben.

Die Schubladen haben ja links und rechts zwei Mininuten zum Einstecken 
eines Etiketts. Normales Papier fluppt da aber leicht raus und bei 
dickem Karton streikt mein Drucker.

Klebeetiketten würde ich nur sehr ungern nehmen, da sich doch ab und an 
der Inhalt ändert wenn ich mal wieder umsortiere; dann muß ich die 
wieder runterfizzeln. Ich hatte mal billige Etiketten probiert, aber die 
haben sich dann nach ein paar Wochen selbst abgelöst.

von Ralf B. (spacerx)


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Hallo

Einen Labelmaker verwenden.

Mfg Ralf

von A-Freak (Gast)


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auf einfaches Papier drucken, auf doppelte Höhe vom "Etikettenfach" 
zuschneiden, 1* Falten

von René F. (therfd)


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Ich habe bedruckbare Klebe-Etiketten auf DIN A4 verwendet und 
zurechtgeschnitten, klebt auf einigen schon seit 6 Jahren und lässt sich 
mit etwas Gefühl rückstandsfrei abziehen.

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


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Jens schrieb:
> Klebeetiketten würde ich nur sehr ungern nehmen, da sich doch ab und an
> der Inhalt ändert wenn ich mal wieder umsortiere; dann muß ich die
> wieder runterfizzeln. Ich hatte mal billige Etiketten probiert, aber die
> haben sich dann nach ein paar Wochen selbst abgelöst.

Für solche Fälle nehme ich Fixogum 
https://www.marabu-creative.com/de/produkte/maritime-sommer-deko/marabu-fixogum-125-g-29010017000/

Ob du dünnes Papier oder Karton verwendest, ob du druckst oder von Hand 
beschriftest ist dann egal. Einfach einen dünnen Film drunter. 
Allerdings ist der offiziell nicht alterungsbeständig. Was das heißt 
muss ich noch erleben. Bisher ist nichts von alleine abgefallen.

Diese Workzone Kästen waren zumindest vor ein paar Jahren umbenannte 
Allit VarioPlus Hobby Kästen, eine VarioPlus-Reihe die Allit gar nicht 
mehr direkt anbietet. Allit selber ist der Meinung, dass man 
Einstecketiketten verwenden soll ...

Dafür gibt es ein paar lächerliche Etikettenvorlagen unter 
https://www.allit.de/downloads/einstecketiketten Der Download lohnt fast 
nicht, aber die Vorlage enthält die offiziellen Etikettenmaße.

von Jack V. (jackv)


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Labeldrucker …

Hier von Brother, die Etiketten kleben sicher, lassen sich aber auch bei 
Bedarf in einem Stück ablösen.

: Bearbeitet durch User
von mIstA (Gast)


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Jens schrieb:
> Klebeetiketten würde ich nur sehr ungern nehmen, da sich doch ab und an
> der Inhalt ändert wenn ich mal wieder umsortiere;

Es gibt ja auch wiederablösbare Etiketten genau für den Anwendungsfall 
des Umsortierens und Umlabelns; z.B. von Zweckform. die nennen das Stick 
& Lift (Art.Nr. L4735REV wären beispielsweise A4 ganzseitig, gibt aber 
natürlich auch noch jede Menge andere andere Etikettengrößen).
Hat gegenüber Einsteckkärtchen vor allem den Vorteil eines bis zu drei 
mal so hohen Beschriftungsfeldes, was ggf. eine größere und damit 
leichter lesbare Schrift erlaubt.

von Andre (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Hier von Brother, die Etiketten kleben sicher, lassen sich aber auch bei
> Bedarf in einem Stück ablösen.

Kann ich bestätigen. Ich bin zwar sehr unglücklich über deren 
"Bandvorlauf", der dafür sorgt dass man manuell schneiden & gefühlt die 
halbe Rolle in den Müll werfen muss, aber der ist wohl technisch nicht 
zu verhindern.
Wenn man darüber hinweg sieht, sind die Etiketten echt einwandfrei. 
UV-stabil, unempfindlich gegen Lösungsmittel, lösen sich beim Abziehen 
problemlos aber halten trotzdem gut.

von Kilo S. (kilo_s)


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Jens schrieb:
> Klebeetiketten würde ich nur sehr ungern nehmen, da sich doch ab und an
> der Inhalt ändert wenn ich mal wieder umsortiere; dann muß ich die
> wieder runterfizzeln.

Bleistift, etwas dickere Mine und nicht zu fest aufdrücken.
So wird die Schrift gut lesbar, es lässt sich wegradieren und du kannst 
normale Klebeetiketten benutzen.

So habe ich das jedenfalls gemacht.

von Manfred (Gast)


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Andre schrieb:
> Kann ich bestätigen.

Weitaus sinnvoller:
A-Freak schrieb:
> auf einfaches Papier drucken,
> auf doppelte Höhe vom "Etikettenfach" zuschneiden, 1* Falten

Andre schrieb:
> Ich bin zwar sehr unglücklich über deren "Bandvorlauf",
> der dafür sorgt dass man manuell schneiden & gefühlt
> die halbe Rolle in den Müll werfen muss,

Die finanzieren sich wie Tintendrucker: Das Handgerät kostet kaum mehr 
als ein einzelnes Beschriftungsband. Es gibt aber auch ordentlich 
funktionierende Nachbauten.

Anleitung lesen (oder vorlesen lassen) und Gerät sinnvoll einstellen 
wirkt Wunder: Ich habe ein P-touch H100R, im Menü "Rand - Kettendruck" 
auswählen und vorbei ist es mit dem sinnlosen Vorschub.

von Manfred (Gast)


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Kilo S. schrieb:
> Bleistift , etwas dickere Mine und nicht zu fest aufdrücken.

Schlechte Idee, Jens kennt sowas nicht:
Jens schrieb:
> bei dickem Karton streikt mein Drucker .

Kilo S. schrieb:
> So wird die Schrift gut lesbar, es lässt sich wegradieren
> und du kannst normale Klebeetiketten benutzen.

Ich habe seit Jahrzehnten eingelegte Schildchen aus entweder dickem oder 
gefaltetem Papier, im Gegensatz zu Klebeetiketten fallen die nicht ab 
und sind simpel austauschbar. Ich beschrifte diese gerne mit Bleistift, 
weil ich damit auch unterschiedliche Gößen malen kann.

von Michael W. (Gast)


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Andre schrieb:
> Ich bin zwar sehr unglücklich über deren
> "Bandvorlauf", der dafür sorgt dass man manuell schneiden & gefühlt die
> halbe Rolle in den Müll werfen muss, aber der ist wohl technisch nicht
> zu verhindern.

Wenn man vorher gut überlegt, was man alles drucken will, kann man 
auch den Speicher soweit es geht sinnvoll vollschreiben und dann alles 
'auf einen Rutsch' ausdrucken. Ich setze dann 1 Leerzeichen zwischen den 
einzelnen Etiketten und schneide dort dann später mit einer Schere 
durch. So spart man eine doch recht erkleckliche Menge an Schriftband...

von Kilo S. (kilo_s)


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Manfred schrieb:
> Ich beschrifte diese gerne mit Bleistift, weil ich damit auch
> unterschiedliche Gößen malen kann.

Oder für noch mehr Kontrast einfach schwarzen Buntstift.

Ich mein das ist sogar so hochgradig fortschrittlich, sowas wird sogar 
in der Raumfahrt verwendet....
;-)

von KM (Gast)


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Jens schrieb:
> Normales Papier fluppt da aber leicht raus und bei
> dickem Karton streikt mein Drucker.

Nun, es ist nicht verboten dünnes bedrucktes Papier nachträglich auf 
dicken
Karton zu kleben...

Aber als praktizierender Analphabet bevorzuge ich wann immer möglich die
CAM Methode (Content-addressable memory).

Das Entziffern einer unübersehbaren Buchstabenwüste hält meinen mit 
wichtigeren Dingen beschäftigten Geist beim Suchen viel zu sehr auf,
wo ich doch das Gesuchte als Bild klar vor meinen Augen habe.

von M. Agnet (Gast)


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KM schrieb:
> Aber als praktizierender Analphabet bevorzuge ich wann immer möglich die
> CAM Methode (Content-addressable memory).

Und was machst du mit den Schrauben, die die magische 45-mm-Breite der 
Schublade sprengen? ;)

von Alexander K. (Gast)


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Mach es doch einfach so. ;)

Klebe oder male auf jedes Kästchen eine Nr.

Dann erstellst du unter Excel (o.ä.) eine Tabelle mit der Nr. und den 
Inhalt. Die druckst du dir aus, notfalls laminieren, und befestigst sie 
einfach an den Kasten.

Wir hatten das damals in der Firma auch so im Lager, weil die 
Mini-Einstecker auf geheimnisvolle Weise verschwunden waren.

Auf der Vorderseite sortiert nach Fach-Nr. und auf der Rückseite nach 
den Namen des Objekts.

Heute zu Tage ist es doch üblich sein Zeug im Computer zu verwalten. Und 
du brauchst auch keine Brille die Beschreibung mühevoll abzusuchen. Aus 
meiner Erfahrung weiß ich, das man lieber alle öffnet und rein schaut 
als die Beschreibung liest.

Gruß

  Pucki

von KM (Gast)


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> Und was machst du mit den Schrauben, die die magische 45-mm-Breite der
> Schublade sprengen? ;)

Na als Summa Cum Laude Absolvent der Schildbürger Universität kenne ich
das grosse Geheimnis, dass man Dinge auch längs ins Fach legen kann
und schon hat man 110mm :)

Für grössere Teile habe ich natürlich einteilbare Kästen.
OK, da sind die Teile selbst nicht aussen angebracht, nur ein Foto, 
dafür
aber farbig kodiert.

Und für ganz Grobe gibts ja transparente Boxen, da sieht man gleich von
aussen was drin ist.

von Andreas S. (marais)


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Andre schrieb:
> ch bin zwar sehr unglücklich über deren
> "Bandvorlauf", der dafür sorgt dass man manuell schneiden & gefühlt die
> halbe Rolle in den Müll werfen muss, aber der ist wohl technisch nicht
> zu verhindern.

Mit einem Drucker mit Halbschnitt passiert das nicht, bzw. nur einmal 
pro Etikettenserie. Ich mache das mit dem P900, der P750W kann das aber 
auch.

von Anja Zoe C. (zoe)


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Jack V. schrieb:
> Labeldrucker …
>
> Hier von Brother, die Etiketten kleben sicher, lassen sich aber auch bei
> Bedarf in einem Stück ablösen.

Verwende ich auch; Etikettenlänge ist 61mm wenn ich mich recht erinnere. 
Bis jetzt halten sie noch gut.

von Alexander K. (Gast)


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Anja Zoe C. schrieb:
> Verwende ich auch; Etikettenlänge ist 61mm wenn ich mich recht erinnere.
> Bis jetzt halten sie noch gut.

halb richtig.

61 mm BREIT.  Was bei den QL-550 / 560 auch die maximale Breite ist. 
Die Länge kann glaub ich bei Endlos-am-Stück-Etikett 2 Meter betragen.

Ich weiß das weil ich den QL-560 (automatisches abschneiden) habe, und 
29 x 61 mm Etiketten verwende.

Kleiner Hinweis : Das sind Thermo-Etiketten. Die nehmen ein Sonnenlicht 
übel.

Gruß

   Pucki

von Jack V. (jackv)


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Alexander K. schrieb:
> Kleiner Hinweis : Das sind Thermo-Etiketten. Die nehmen ein Sonnenlicht
> übel.

Es sind Thermotransfer-Drucke. Die interessiert Sonnenlicht nur 
insofern, als dass der UV-Anteil die Farbstoffe ausbleichen könnte – 
was ich allerdings noch nicht beobachten konnte.

Der Verschnitt der billigen Geräte hat mich auch mal geärgert – bis ich 
dann mal nachgerechnet und gefunden habe, dass der sich Verschnitt bei 
einem Einzeletikett bei Nachbaukassetten auf ca. 1¢ beläuft. Und selbst 
das ist bei mir nicht verschwendet: die Stücke lassen sich aufgrund der 
sehr guten Klebeigenschaften dafür verwenden, Dinge anzuheften.

von Manfred (Gast)


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Kilo S. schrieb:
> Oder für noch mehr Kontrast einfach schwarzen Buntstift.
>
> Ich mein das ist sogar so hochgradig fortschrittlich,
> sowas wird sogar in der Raumfahrt verwendet....

Bei den Russen. Die dummen Yankees mussten erst einmal einen 
Kugelschreiber erfinden, der in der Schwerelosigkeit arbeitet, bevor sie 
in den Raum starten konnten :-)

von Alexander K. (Gast)


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Manfred schrieb:
> Bei den Russen. Die dummen Yankees mussten erst einmal einen
> Kugelschreiber erfinden, der in der Schwerelosigkeit arbeitet, bevor sie
> in den Raum starten konnten :-)

Gab es den Kugelschreiber nicht mal in einer Micky-Maus-Zeitschrift oder 
YPS. Ich glaube mich daran zu erinnern das ich den sogar hatte.

Gruß

  Pucki

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


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Manfred schrieb:
> Bei den Russen. Die dummen Yankees mussten erst einmal einen
> Kugelschreiber erfinden, der in der Schwerelosigkeit arbeitet, bevor sie
> in den Raum starten konnten :-)

Nein, dass ist eine alte Urbane Legende die so nicht stimmt.

Die Nasa kaufte ursprünglich mechanische Bleistifte. Zu sagenhaften 
$128,89 pro Stück. Das gab öffentlich Ärger und sie haben nach 
Alternativen gesucht. Bleistifte waren sowieso ein Problem. Brennbar, 
Mine und Abrieb leitfähig und mit der Gefahr dass abgebrochene Spitzen 
irgendwo etwas verklemmten.

Fisher fand das blöd und ging hin und investierte Firmengelder, keine 
Steuergelder, in die Entwicklung des Space Pen. Der überzeugte die Nasa 
und sie kauften bei Fisher, für nur lächerliche $2,39 das Stück.

Weißt du wer im nächsten Jahr auch kaufte? Die Russen! Die wollten 
nämlich auch ihre gefährlichen Bleistifte los werden. Fisher hat denen 
den gleichen Preis von $2,39 das Stück gegeben. War doch nett von 
Fisher, oder?

von ;o) (Gast)


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Also mein Wissensstand war, dass alle Bleistifte verwendeten (US & 
UDSSR) und ein US-Geschäftsmann diese Kugelschreiber entwickelte um sie 
an die Nasa und Streitkräfte (mit mäßigem Erfolg) zu verkaufen.

Zurück zum Thema:
Ich habe einen dieser Billig-Etteketierer vom Aldi.

Es gibt einzelne Etiketten die nicht ordentlich halten.
Da reicht aber ein Streifen Tesa darüber und es hält.

von Martin S. (gibsea106)


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Jens schrieb:
> ... wie andere die Berschriftung
> handhaben.
Ich "handhabe" die Beschriftung mit Handschrift.
Edding 3000 oder gerne auch Edding 400.
Meist in schwarz.

Alles andere wäre mir zu kompliziert und zu zeitaufwändig.

Darf ich fragen wie Ihr auf die Idee kommt diese simple Aufgabe mit 
einer Maschine zu erledigen?

lg Martin

von MaWin (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Darf ich fragen wie Ihr auf die Idee kommt diese simple Aufgabe mit
> einer Maschine zu erledigen

Das habe ich mich beim Lesen dieses threads auch gefragt.

Vermutlich haben die alle während der Deutschstunde in der Grundschule 
statt schreiben zu lernen nur in Playboyheftchen geblättert und sind 
heute nicht in der Lage irgendetwas handschriftlich zu schreiben so dass 
irgendjemand ihr Gekrakel auch lesen kann.

Da wird dann bemäkelt dass das vom Drucker verarbeitbare Papier zu dünn 
ist, Etiketten nicht kleben oder Verschnitt haben und daher zu teuer 
sind und Einspartipps gegeben, an statt das ein Karton in Streifen 
geschnitten wird auf den man den Kästcheninhalt einfach draufschreibt.

Krasse Welt der angeblichen Selbermacher, selbst bei so was primitiven 
wie Kästchenbeschriftung auf Technik aus China angewiesen zu sein.

von Sister V-touch (Gast)


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Andre schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Hier von Brother, die Etiketten kleben sicher, lassen sich aber auch bei
>> Bedarf in einem Stück ablösen.
>
> Kann ich bestätigen. Ich bin zwar sehr unglücklich über deren
> "Bandvorlauf", der dafür sorgt dass man manuell schneiden & gefühlt die
> halbe Rolle in den Müll werfen muss, aber der ist wohl technisch nicht
> zu verhindern.

Mein Langzeitprobierstück ist meine Grillzange: das P-touch Etikett an 
ihr überdauert nun bereits etliche Jahre mit mehreren GS-Waschgänge pro 
Monat (April...Oktober) und hält und hält und hält...
Ich nutze P-touch gerne dort wo mehrere Personen ran müssen 
(Verwandtschaft, Verein, Arbeit, ...)
Für exklusiv in meinem "uC.net/Nerdistan/Bastelkeller/Garage" reicht 
auch meine mir vor jahrzehnte indoktrinierte VSM-(DIN-)Normschrift 
zumindes für "Etikettenkurze" Texte. (bin nicht aus der TZ-Branche)

Bandvorlauf bei meinem lowcost-P-Touch-Gerät hasse ich auch und achte 
auf Vermeidung wie der Teufel den Milchkaffee. 99% der Zeit tun es da 
ein paar Leerzeichen, gerne in der kleinsmöglichen Schriftart f. 
optimale Granularität: ist halt umständliche Bedienung aber dazu habe 
ich die Prüfung zum Computer&Intetnetführerschein ja bestanden.

Namensschilder (z.B. f. Familienmitglieder) o.Ä. drucke ich immer 10 
auf's Mal: damit lässt sich mit etwas Bandverschnitt -nur am Anfang 
+Ende der Serie- leben und Vorrat hat man auch gleich bereit.

Ebenso hasse ich dass die lowcost-Geräte nur mit Micro-Batterien zu 
haben sind: Mignon wäre gut 2x Kosteneffektiver (Energiegehalt/€)
Ausserdem: in der kalten Garage/Gartenhaus streiken die kleinen 
Batterien eher als grosse weil ihr steigender Innenwiderstand der 
Motorbedingten Impulsstromentname in die Quere kommt.
Brother findet es nicht nötig, nichtmal bei den als "Industrial" 
beworbenen Etikettendrucker einen garantierten Temperaturbereich zum 
funktionieren vorzugeben; nichtmal auf telefonische Anfrage hin sind sie 
in der Lage was zu sagen.

ANWENDUNGSTIP: P-touch Geräte inkl. Bandkassetten bei Raumtemperatur 
lagern und drucken erspart nervige Umstände!
Ebenso ankleben: auf raumwarme und entfettete Oberflächen klebt es am 
dauerhaftesten!

Lösen war bisher auch selten ein "grosses" Problem.

von Sister V-touch (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Jens schrieb:
>> ... wie andere die Berschriftung
>> handhaben.
> Ich "handhabe" die Beschriftung mit Handschrift.
> Edding 3000 oder gerne auch Edding 400.
> Meist in schwarz.
>
> Alles andere wäre mir zu kompliziert und zu zeitaufwändig.

Habe div. sog. Wasserfeste oder "Permanent" Marker (Edding, Pelikan, 
Staedtler, no-name, ...) im Einsatz und alle lassen sich auf glatten 
Glas,  KS u. Metalloberflächen ganz leicht mit wenig Spiritus abwischen.
Ein Stösschen Spiritus aus einem Zerstäuberflacon auf die Beschriftung 
beliebigen Alters und mit (Klo-)Papierblatt oder Wattestäbchen ab damit. 
Ggfs wiederholen. Neubekrakeln, fertsch.
Auch auf Raaco, Allit, Keter, Aldi, Lista, no-name u.v.m. 
Ordnungshelferlein.

Damit auf Alu anzeichnen um spiritusgekühlt zerspanen... trübt das Bild 
;-)

von Alexander K. (Gast)


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Martin S. schrieb:
> Darf ich fragen wie Ihr auf die Idee kommt diese simple Aufgabe mit
> einer Maschine zu erledigen?

Ich kenne meinen Handschrift.

Rate mal warum ich ein Brother-QL-560 habe. Ich will ja meine 
Schallplatten hinterher noch mal wieder finden.


Gruß

  Pucki

von Alexander K. (Gast)


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MaWin schrieb:
> Vermutlich haben die alle während der Deutschstunde in der Grundschule
> statt schreiben zu lernen nur in Playboyheftchen geblättert und sind
> heute nicht in der Lage irgendetwas handschriftlich zu schreiben so dass
> irgendjemand ihr Gekrakel auch lesen kann.

Vielleicht waren sie auch (wie ich) Opfer schwachsinniger neuer 
Lernmethoden die noch heute mir Probleme bereiten.  Informiere dich mal 
über "Linkshänder auf Rechts um-erzogen". Und welche Mittel da angewandt 
wurden.



Gruß

   Pucki

von Route_66 H. (route_66)


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Alexander K. schrieb:
> Vielleicht waren sie auch (wie ich) Opfer schwachsinniger neuer
> Lernmethoden die noch heute mir Probleme bereiten.

Das merkt man: es heißt Lehrmethoden. Die Lernmethoden suchst Du Dir 
selbst aus und wendest sie an!

von Toby P. (Gast)


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Jens schrieb:
> Klebeetiketten würde ich nur sehr ungern nehmen, da sich doch ab und an
> der Inhalt ändert wenn ich mal wieder umsortiere;

Die gibt es auch als "rückstandsfrei abziehbare" Version.

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Andre schrieb:
> Jack V. schrieb:
>> Hier von Brother, die Etiketten kleben sicher, lassen sich aber auch bei
>> Bedarf in einem Stück ablösen.
>
> Kann ich bestätigen. Ich bin zwar sehr unglücklich über deren
> "Bandvorlauf", der dafür sorgt dass man manuell schneiden & gefühlt die
> halbe Rolle in den Müll werfen muss, aber der ist wohl technisch nicht
> zu verhindern.

Ja, das ist sehr nervig - da bleibt nur, möglichst viele am Stück zu 
drucken.

> Wenn man darüber hinweg sieht, sind die Etiketten echt einwandfrei.
> UV-stabil, unempfindlich gegen Lösungsmittel, lösen sich beim Abziehen
> problemlos aber halten trotzdem gut.

Absolut - die Dinger sind wirklich richtig gut. Und mittlerweile bekommt 
man die auch sehr preiswert von anderen Anbietern, weil das Patent 
abgelaufen ist.

Wir beschriften damit hier alles von A4-Ordnern über Behälter für 
Flüssigkeiten bis hin zu den Sortimentskästen mit den Brother-Etiketten:

Beitrag "Re: Kästchen für elektronische Bauteile"

Wie man sieht, schon seit langer Zeit ;-)

P.S.: MaWin hat grundsätzlich Recht, man sollte sich darüber nicht allzu 
viele Gedanken machen. Ich kann allerdings für mich sagen, dass mich in 
diesem Bereich Handschriftliches stört. Sonst ist das genau anders herum 
und ich liebe mein Klemmbrett + Bleistift, aber bei Sortierungsmaßnahmen 
möchte ich gerne sauber gedruckte Etiketten. Nennen wir es einfach 
Geschmackssache. Ist einfach so ;-)

von Manfred (Gast)


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Chris D. schrieb:
>> "Bandvorlauf", der dafür sorgt dass man manuell schneiden & gefühlt die
>> halbe Rolle in den Müll werfen muss, aber der ist wohl technisch nicht
>> zu verhindern.
>
> Ja, das ist sehr nervig - da bleibt nur, möglichst viele am Stück zu
> drucken.

Ja verdammt, habe ich denn das einzige Gerät, in dessen Einstellungen 
man den Vorlauf abschalten kann:

Manfred schrieb:
> im Menü "Rand - Kettendruck" auswählen
> und vorbei ist es mit dem sinnlosen Vorschub.

von Alexander K. (Gast)


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Manfred schrieb:
> Ja verdammt, habe ich denn das einzige Gerät, in dessen Einstellungen
> man den Vorlauf abschalten kann:
>
> Manfred schrieb:
>> im Menü "Rand - Kettendruck" auswählen
>> und vorbei ist es mit dem sinnlosen Vorschub.

Bei den Modell bei uns auf der Firma muss man dann aber Vorlauf drücken 
wenn man schneiden will. Sonst schneidet man in den Text.

Die geizige Alternative war. Einfach Weiterlaufen lassen, und die Schere 
nehmen.

Könnte also sein, das das je Modell verschieden ist. Vielleicht sogar ja 
nach Firmware.

Gruß

   Pucki

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