Forum: HF, Funk und Felder Eine Quelle, zwei Senken: 1:2 Unun?


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von Henrik V. (henrik_v)


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Ich möchte mit einem HF Generator mit 50 Ohm Ausgang zwei 50 Ohm Senken 
treiben. Sagen wir erstmal zwei 50 Ohm Eingänge eines Scopes.
Wenn die Leitungslängen nicht die gleiche Längen haben, sieht man schön, 
das sich die Phasen aber eben auch die Amplitudenverhälnisse etwas 
ändern.
Klar, der Generator sieht ja 25 Ohm ..
Frequenzen liegen um 40 MHz (+- 1MHz bis 10MHz, mehr kann der Gen 
derzeit nicht), Pegel < 500mV

Ein 1:2 Unun wäre da doch eigentlich genau das Passende.
Doppellochkerne liegen noch in der Bastelkiste, unbekannter Herkunft, 
manche Lila bzw. gr/ws ....
Bei 17 Windungen und Abgriff bei 12 ( 'trifilar' 6 Windungen, und eine 
Wicklung bei einem Draht weniger) sollte ja theoretisch fast passen.
Tomatenmarkdöschen, 3 BNCs ..

Hab ich da was Übersehen, was sollte noch beachtet werden?
Oder gibt es eine einfachere Lösung?

Schönen Restsonntag
Henrik

:
von Gerald K. (geku)


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Lässt sich der HF-Generator nicht mit 0-Ohm Ausgangsimpedanz betreiben. 
Dann könnte man mit zwei externe 50 Ohm Widerstände die zwei Leitungen 
zu den Oszis getrennt speisen.

von karadur (Gast)


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3x 16,6R als T verschaltet. An jedes Ende eine 50R-Leitung.

von Bernd (Gast)


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karadur schrieb:
> 3x 16,6R als T verschaltet. An jedes Ende eine 50R-Leitung.
Das entspricht einem 6dB-Splitter:
http://www.sprut.de/electronic/rf/bas_splitter.html#ohm

von Gerald K. (geku)


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Generatorausgang auf 0 Ohm schalten,
ein T-Stück 
https://www.conrad.at/de/p/tru-components-bnc-adapter-bnc-stecker-bnc-buchse-bnc-buchse-1-1564890.html 
anschließen.
An das T-Stück zwei Durchgangsabschluss 50 Ω  
https://www.conrad.at/de/p/testec-hz22-durchgangsabschluss-50-2-w-1-100463.html 
anschließen.

: Bearbeitet durch User
von Bernd (Gast)



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Gerald K. schrieb:
> An das T-Stück zwei Durchgangsabschluss 50 Ω
> https://www.conrad.at/de/p/testec-hz22-durchgangsabschluss-50-2-w-1-100463.html
> anschließen.
Das Datenblatt strotzt ja nur so von Informationen.
Und dafür 24€ verlangen?
Frechheit.

von Gerald K. (geku)


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Bernd schrieb:
> Und dafür 24€ verlangen?
> Frechheit.

Man kanns natürliche viel billiger mit zwei BNC Buchsen, 4x 100 Ohm und 
einen BNC Stecker aufbauen.

von Volker M. (antennensimulation)


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Das Conrad-Teil ist ein 50 Ohm Parallel(!)widerstand, der ist wohl eher 
für Scope usw. gedacht.

: Bearbeitet durch User
von Gerald K. (geku)


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Danke für die Korrektur. Dann er nur für den Abschluß eine Senke 
brauchbar.
Gibt es überhaupt etwas mit einem Serienwiderstand?

von Henrik V. (henrik_v)


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Danke für den Hinweis auf den auf den R-Splitter.
Um auf die 16.67 Ohm zu kommen, bieten sich ja zwei SMDs in Serie an 
(12+4.7, reduziert ja auch die parasitären Cs) oder gibt es da eine 
bewährte andere Kombination? (E12 802 hätte ich da) ?

von karadur (Gast)


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2x 33R parallel reduziert die Induktivität.

In Serie addiert sich die Induktivität.

von karadur (Gast)


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3x50R im Dreieck geht auch. Anschlüsse an den Ecken.

Stern/Dreieck

von Abdul K. (ehydra) Benutzerseite


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von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo zusammen, hallo Henrik

> Danke für den Hinweis auf den auf den R-Splitter.
> Um auf die 16.67 Ohm zu kommen, bieten sich ja zwei SMDs in Serie an
> (12+4.7, reduziert ja auch die parasitären Cs) oder gibt es da eine
> bewährte andere Kombination? (E12 802 hätte ich da) ?

Bau es nicht als Stern (3*16,6Ohm) sondern als Dreieck auf; 3mal 50Ohm. 
Das Ergebnis ist das Gleiche, aber einfacher zu realisieren. Nix mit 
Widerständen parallel oder in Serie. Das geht sogar mit bedrahteten 
Widerständen. Für 40MHz +- reicht das allemal.

73
Wilhelm

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Sorry, nicht aufgepasst.
Das wurde ja von Karadur schon vorgeschlagen

73
Wilhelm

von Ralph B. (rberres)


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karadur schrieb:
> 3x50R im Dreieck geht auch. Anschlüsse an den Ecken.

man kann dann aber auch gleich den 50 Ohm Widerstand zwischen den beiden 
Ausgängen weg lassen.

Ralph Berres

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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HF-technisch nimmt man z.B. einen Wilkinson-Teiler, aber der ist 
schmalbandig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilkinson-Teiler

etwas breitbandigere Lösungen macht man mit HF-Trafos, z.B. aus 
Doppellochkernen.
http://www.transkommunikation.ch/dateien/schaltungen/diverse_schaltungen/radio_circuits/Power%20Splitter-Combiner.pdf
Ich meine vor allem die im Bild 27 gezeigte Schaltung mit zwei Trafos 
hintereinander.

von Volker M. (antennensimulation)


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Ralph B. schrieb:
> karadur schrieb:
>> 3x50R im Dreieck geht auch. Anschlüsse an den Ecken.
>
> man kann dann aber auch gleich den 50 Ohm Widerstand zwischen den beiden
> Ausgängen weg lassen.

Das ist zu sehr vom Eingang gedacht. Der Widerstand macht schon einen 
Unterschied für die Anpassung bzw. Entkopplung der Ausgänge.

https://www.microwaves101.com/encyclopedias/resistive-power-splitters

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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Volker M. schrieb:
> Der Widerstand macht schon einen Unterschied für die Entkopplung der
> Ausgänge.

Aber nur wenn die beiden Ausgänge unterschiedlich abgeschlossen sind. 
Ansonsten fällt an diesem Widerstand rein garnichts ab.

Ralph Berres

von Volker M. (antennensimulation)


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Ralph B. schrieb:
> Volker M. schrieb:
>> Der Widerstand macht schon einen Unterschied für die Entkopplung der
>> Ausgänge.
>
> Aber nur wenn die beiden Ausgänge unterschiedlich abgeschlossen sind.
> Ansonsten fällt an diesem Widerstand rein garnichts ab.

Na klar, wie beim Wilkinson auch. In der HF-Technik würde ich keine 
perfekte Anpassung nachfolgender Stufen voraussetzen. Warum also ein 
Koppler mit Fehlanpassung am Ausgang, wenn es auch richtig geht? Der 
Unterschied ist hier gerade mal ein Widerstand, den du einsparen kannst.

: Bearbeitet durch User
von Volker M. (antennensimulation)


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Update: Jetzt muß ich mich selbst korrigieren, für gute Entkopplung 
zwischen den beiden Ausgängen taugt keine der beide Varianten.

Angepasste Grüße
Volker

von Bernd (Gast)


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Volker M. schrieb:
> Angepasste Grüße
Mit welcher Software hast Du das simuliert?
Ich versuche mich gerade mit Qucs, bekomme aber noch kein gescheites 
Ergebnis raus...

von Robert M. (r0bm)


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Volker M. schrieb:
> Update: Jetzt muß ich mich selbst korrigieren, für gute Entkopplung
> zwischen den beiden Ausgängen taugt keine der beide Varianten.

Probiere mal einen Owen-Splitter. Die Entkopplung der Ausgangsports ist 
akzeptabel, die Durchgangsdämpfung ist allerdings etwas höher.

von Konstantin Qualle (Gast)


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Henrik V. schrieb:
> Sagen wir erstmal zwei 50 Ohm Eingänge eines Scopes.

Die Details einer technischen Funktionalität können sehr eng mit dem 
speziellen Anwendungsfall verknüpft sein, hat meine Oma immer gesagt. 
Hat schon Damals keinen interessiert. Hast Du was spezielles im Auge 
oder überlegst Du noch was Du noch brauchst um alle Hürden des 
Hobbylaboralltags nehmen zu können? Wobei die Preise ja immer in 
Richtung Weichteile zielen, egal wie man's dreht und wendet. Zu billig 
ist zu billig, zu teuer ist zu teuer.

von Henrik V. (henrik_v)


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Robert M. schrieb:
> Probiere mal einen Owen-Splitter. Die Entkopplung der Ausgangsports ist
> akzeptabel, die Durchgangsdämpfung ist allerdings etwas höher.

Schön Beschrieben hier
https://www.microwaves101.com/encyclopedias/owen-splitter

Danke, den werde ich mal probieren.

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