Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Operationsverstärker in der Lehre noch zeitgemäß?


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von Mark (Gast)


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Hallo Zusammen,

ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften 
Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik 
"Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?

lg Mark

von Von Helmchen (Gast)


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Schafft doch gleich das Ohmsche Gesetz ab!

von Björn S. (bjrn_s869)


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Mark schrieb:
> Hallo Zusammen,
>
> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften
> Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik
> "Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?
>
> lg Mark

Welche Gründe würden dagegen sprechen?

von wer (Gast)


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Warum nicht bzw. was würdest du denn stattdessen lehren/lernen wollen?

von Michael D. (nospam2000)


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Das einzige was dir 10 Jahre nach deiner Ausbildung noch bleibt sind die 
Grundlagen, weil die sich nicht geändert haben. Alles andere ist 
veraltet.

Alte Bauernregel:
Je digitaler die Technik, desto kürzer die Halbwertszeit.

 Michael

von Mark (Gast)


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Björn S. schrieb:
> Mark schrieb:
>> Hallo Zusammen,
>>
>> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften
>> Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik
>> "Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?
>>
>> lg Mark
>
> Welche Gründe würden dagegen sprechen?

Gute Frage. Ich würde vermuten die späteren Anforderungen im Job . OPs 
brauchen doch nur Entwickler. Die meisten Projekte laufen doch heute 
eher softwarebasiert oder?

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Um es mit Loriot zu sagen:
Ein Leben ohne Operationsverstärker ist möglich, aber sinnlos.

OPV sind auch heute noch zentrale Bauelemente vieler elektronischer 
Schaltungen und an Ihnen kann sehr viel gezeigt werden.

Meine Meinung: Ja, absolut!

von Mark (Gast)


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wer schrieb:
> Warum nicht bzw. was würdest du denn stattdessen lehren/lernen
> wollen?

Evtl. mal ein FPGA-Projekt von Anfang bis zum Ende machen.

von wer (Gast)


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Mark schrieb:
> Ich würde vermuten die späteren Anforderungen im Job

Darauf kannst du ein Studium so oder so nicht ausrichten. Ein Studium 
ist keine Berufsausbildung, war es nie, wollte und wird es nie sein.

Mark schrieb:
> OPs
> brauchen doch nur Entwickler. Die meisten Projekte laufen doch heute
> eher softwarebasiert oder?

Sinnlose Aussage, Software wird auch entwickelt. Ein µC oder FPGA 
alleine ist ohne analoge Schaltungstechnik drumrum vollkommen nutzlos.

von Pusterbauer (Gast)


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Mark schrieb:
> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften
> Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik
> "Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?

Ja!

von wer (Gast)


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Mark schrieb:
> Evtl. mal ein FPGA-Projekt von Anfang bis zum Ende machen.

In einem Studium ist keine Zeit um überhaupt irgendein Projekt von 
Anfang bis zum Ende zu machen.

Alle Grundlagen mal gehört haben, die wichtigsten Gleichungen und (aber 
da gehört schon Glück dazu) Anwendungsfälle kennen und dann ist das 
Studium auch schon rum.

von Harald W. (wilhelms)


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Von Helmchen schrieb:

> Schafft doch gleich das Ohmsche Gesetz ab!

Warts ab bis nach der nächsten Bundestagswahl.

von Harald W. (wilhelms)


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Mark schrieb:

> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften
> Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik
> "Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?

Was soll man denn Deiner Ansicht nach stattdessen lernen? Oder soll
es da zwei verschiedene Fachrichtungen "Analoge Elektronik" und
Digitale Elektronik" geben? (Und einen dritten für DA und ADWandler.)

von Von Helmchen (Gast)


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Harald W. schrieb:
> Von Helmchen schrieb:
>
> Schafft doch gleich das Ohmsche Gesetz ab!
>
> Warts ab bis nach der nächsten Bundestagswahl.

Ja, es verursacht zu viel CO2.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Gegen profunde Lernunwilligkeit sind jegliche sachlichen Argumente 
wirkungslos!

'...gibts dafür keine App?..."

von MaWin (Gast)


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Mark schrieb:
> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften
> Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik
> "Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?

Nein.
Ich würde ausschliesslich noch YouTube Videos ansehen und YouTube Kanäle 
erstellen als Lehrinhalt der degenerierten Generation zulassen.
Die Arbeit machen die Chinesen, wie wir alle wissen, man braucht im 
Sackschaukelland keine Fakten mehr kennen.

Beitrag #6320850 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Zeno (Gast)


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Björn S. schrieb:
> Welche Gründe würden dagegen sprechen?

Der Bub hat halt keine Lust zum Lernen.

von MaWin O. (mawin_original)


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Mark schrieb:
> Die meisten Projekte laufen doch heute eher softwarebasiert oder?

Das deckt sich mit der allgemeinen Softwarequalität.
Software für den Selbstzweck.
Keinerlei Verständnis für physikalische Vorgänge und die reale Welt.

Beitrag #6320883 wurde von einem Moderator gelöscht.
von MaWin O. (mawin_original)


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MoneyRules schrieb im Beitrag #6320883:
> Solange das Gehalt stimmt baue ich auch Bomben für Afrika

Erzähl mir mehr davon.
Bomben, um Afrika wegzubomben? Warum Afrika wegbomben?
Bomben an Afrika verkaufen? Wen will Afrika so wegbomben?

von Gehirnchirurg (Gast)


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wer schrieb:
> Warum nicht bzw. was würdest du denn stattdessen lehren/lernen wollen?
Rassisten in der E-Technik: Shockley und seine Arbeiten um die Genetik.

Danach spüren wir alle Denkmäler von ihm auf und kippen sie vom Sockel, 
seine Forschungsarbeiten werden verbrannt und der Transistor verboten.

von Achim M. (minifloat)


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Gehirnchirurg schrieb:
> und der Transistor verboten

Back to the roots äh.. toobs?

Jeder der hier was schreibt incl. der TO haben ein Gerät in/an der Hand, 
welches mindestens einen Operationsverstärker enthält. Egal ob es ein 
Smartphone oder ein PC oder ein sonstiger Computer ist.

mfg mf

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Nein, sie können jederzeit Wissenslücken durch Nachlesen im  großen 
Internet schnellstens überwinden. Dann noch ein Video mit Animaton 
anschauen... Wozu die OPVs noch lernen und verstehen?


MfG

von Marek N. (bruderm)


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Gerüchten zufolge soll es sogar Absolventen von der Uni geben, die mit 
OPVs überfordert sind.
Ich würde gerne mal im VG den "Weedeater" ausporobieren: 
https://www.edn.com/the-weed-eater-circuit/

von Realist (Gast)


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Hallo

neben so einigen typischen "Antworten" hat es ja z.B von Michael D., 
Chris D. (sogar auf sehr angenehmer Art und Weise), und einigen mehr 
schon sinnvolle Antworten und Hinweise gegeben.
ich verlinke mal auf einen Beitrag von mir (Eigenlob stinkt aber so 
soll's ich mach es trotzdem...)
https://www.mikrocontroller.net/topic/499194?goto=new#6320985

Bei uns im Betrieb musste sogar eine Technikerbausbildung (welche genau 
weis ich allerdings nicht) vorliegen um in einer Abteilung zu Arbeiten 
die sich "nur" mit der Arbeitsvorbereitung beschäftigt und manchmal 
Arbeitsanweisungen (die eigentlich so gut wie nie einer an der "Front" 
braucht bzw. nicht auf die Punkte eingeht wo dann doch bedarf an 
Erklärungen besteht, na ja...) erstellt.
Dort wird sogar nur in den seltensten Fällen die Kenntnis des Ohmschen 
Gesetz notwendig sein und eigentliche sllte eine Facharbeiterausbildung 
im E-Technik Bereich, Arbeitserfahrung und ein wenig Einarbeitung in die 
"Spezialitäten", wie halt überall und immer, ausreichen.
Was glaubst du wie "verar..t" sich diese Leute fühlen werden, bzw. sich 
fragen wofür überhaupt das Ganze (?) - alles nur für irgendeinen (in 
diesen Umfeld) sinnfreien Titel.

Realist

von Erziehungsbeschleuniger (Gast)


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Auszug Lehrplan:
"Lernfeld 4 Elektronische Schaltungen undBaugruppen 
konzipierenZeitrichtwert: 240 Ustd.
Die Fachschülerinnen und Fachschüler besitzen die Kompetenz, ausgehend 
von technischen  Anforderungen  elektronische  Schaltungen  zu 
entwerfen  und  zu erproben.Die Fachschülerinnen und Fachschüler 
analysieren Aufträge und leiten daraus die An-forderungen an 
elektronische Schaltungen ab. Sie planen die Konzeption elektronischer 
Schaltungen und Baugruppen. Dazurecher-chieren sieden Aufbau von und die 
Wirkungszusammenhänge zwischen den Kompo-nenten  elektronischer 
Schaltungen  und  Baugruppen.  Sie  ermitteln  die  Funktionen  der 
Komponenten als einzelne Bauelementeund innerhalb der Schaltung mit dem 
Ziel der auftragsgerechten Applikation sowie der effektiven 
Fehlersuche.Sie  realisieren  Aufträge  der  Übertragungstechnik  und 
setzen  dazu  analoge  Schaltun-gen entsprechend den Auftragsbedingungen 
ein. Die Fachschülerinnen und Fachschü-ler  analysieren und 
dimensionieren  die  Schaltungen  systematisch  (Transistorschaltun-gen, 
Operationsverstärker mit statischer und dynamischer Beschaltung als 
Komparator, Spannungsregler, Referenzelemente). Dazu beschaffen sie sich 
aktuelle Informationen in deutscher und englischer Sprache aus Literatur 
und elektronischen Medien.Die  Fachschülerinnen  und  Fachschüler 
entwerfen  und  dimensionieren  auftragsbezo-gen  ausgewählte 
Spannungsversorgungen  für  die  Baugruppen.  Dafür  recherchieren sie 
in Datenblättern und wählen die Bauelemente aus. Die Fachschülerinnen 
und Fachschüler realisieren digitale Schaltungen für 
steuerungs-technische Aufgaben gemäß den Vorgaben der Auftraggeber. 
Dabei beachten sie wirt-schaftliche Aspekte und passen ihre Lösungen an 
gegebenenfalls vorhandene Kompo-nenten  an.  Sie  entwickeln 
Verknüpfungssteuerungen  (Boole’sche Algebra, technische Codes, 
Schaltungssynthese  mit  KV-Diagramm)  und  sequentielle  Schaltungen 
(Flip-flops, Petri-Netzwerke).Die   Fachschülerinnen   und   Fachschüler 
implementieren Verbindungsschaltungen zwischenanalogen  Komponenten  und 
digitalen  Schaltungen mit Digital-Analog-bzw. 
Analog-Digital-Wandlern.Sie testen die Schaltungen, nehmen sie in 
Betrieb und dokumentieren sie. Sie weisen die Praxistauglichkeit der 
Baugruppen durch geeignete Tests nach.Die  Fachschülerinnen  und 
Fachschüler  kommunizieren  bei  Rückfragen  und  auftreten-den 
Problemen lösungsbezogen mit den Auftraggebern. Die entwickelten 
Schaltungen und die Dokumentationen übergeben sie an die Auftraggeber. 
Sie reflektieren die Auf-tragsdurchführung und bewerten selbstkritisch 
die entwickelten Schaltungen."

nach:
https://www.bsw-fachschulen.de/fileadmin/user_upload/fachschulen/Schulwesen/Lehrplan_FS_Elektrotechnik_2009_2017_2018.pdf

von Stefan S. (chiefeinherjar)


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Achim M. schrieb:
> Gehirnchirurg schrieb:
>> und der Transistor verboten
>
> Back to the roots äh.. toobs?

Back to the boobs!

von Blumpf (Gast)


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Mark schrieb:
> Hallo Zusammen,
>
> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften
> Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik
> "Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?
>
> lg Mark

Die braucht man. Mindestesns die Grundschaltungen sollte man sicher 
beherrschen, und auch die Datenblätte sollte man lesen können.

Sicher macht man heute viel digital, aber jeder ADC benötigt ein bischen 
analoge Signalverarbeitung.
Schließlich frisst kein ADC direkt einen Strom, oder eine höhere oder 
sehr kleine Spannung. Auch Filter braucht man immer wieder, auch aktive.

--> Das Thema ist auf alle Fälle aktuell, insbesonders auch dort, wo 
digitale Signalverarbeitung im Spiel ist.

von Blumpf (Gast)


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Noch ein kleines Beispiel aus der Praxis:
Man nehmen einen Helligkeitssensor, im konkreten Fall für die Helligkeit 
eines Displays. Die Helligkeit stellt ein µC ein.
Der Sensor ist eine Fotodiode.

Die liefert einen winzigen Strom, den ein ADC nicht vernünftig auswerten 
kann. Man kann das mit einem Transimpedanzverstärker lösen, der liefert 
eine Spannung. Die kann man gleich so einstellen, dass die maximale 
Helligkeit der maximalen Aussteuerung des ADC entspricht.

Und das geht am Besten mit einem OPV. Schon hat man eine 
OPV-Grundschaltung benötigt.

Jaja, gibts mit I2C, kostet aber mehr. Oder auch nicht. Ist hier nicht 
das Thema ;-)

von Gerhard (Gast)


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> Die braucht man. Mindestesns die Grundschaltungen sollte man sicher
> beherrschen, und auch die Datenblätte sollte man lesen können.

Gilt das auch für "Alt-Ingenieure", denen man im Berufsleben in 
irgendwelchen tollen Firmen so begegnet? Ich fände es ja schön und würde 
es befürworten, aber die allermeisten kriegen nicht mal einen 
Impedanzwandler aka Pufferverstärker ohne Nachschlagen fehlerfrei hin.

Ich würde es so sehen - solange die großen Halbleiterhersteller immer 
weiter neue, tolle und noch bessere Operationsverstärker auf den Markt 
werfen, scheinen die immer noch in Neuentwicklungen verbaut zu werden. 
Also sind sie bestimmt noch "zeitgemäß" und gehören als Grundelement der 
Schaltungstechnik in ein Studium oder eine Technikerlehre rein.

Beitrag #6321092 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Manfred (Gast)


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Mark schrieb:
> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß,
> dass die staatlich geprüften Techniker

Du bist entweder stinkefaul oder ein Troll.
Wenn ich so überlege, was mir an Technikern über den Weg gelaufen ist 
... ich weiß nicht, was die überhaupt gelernt haben.

Ich kenne einen einzigen, der in Elektronik-Grundlagen sattelfest ist, 
vermutlich ist das eher seiner vorherigen Berufstätigkeit als der 
Technikerschule geschuldet.

MaWin schrieb:
> Nein.
> Ich würde ausschliesslich noch YouTube Videos ansehen und YouTube Kanäle
> erstellen als Lehrinhalt der degenerierten Generation zulassen.

Das scheint auch auf viele Jungingenieure zuzutreffen.

Gerhard schrieb:
>> Die braucht man. Mindestesns die Grundschaltungen sollte man sicher
>> beherrschen, und auch die Datenblätte sollte man lesen können.
>
> Gilt das auch für "Alt-Ingenieure", denen man im Berufsleben in
> irgendwelchen tollen Firmen so begegnet? Ich fände es ja schön und würde
> es befürworten, aber die allermeisten kriegen nicht mal einen
> Impedanzwandler aka Pufferverstärker ohne Nachschlagen fehlerfrei hin.

Ein Maschinenbau-Ingenieur muß das nicht können. Die 
Elektronikingenieure in meinem Umfeld können sowas, und noch einiges 
mehr.

Die Betonung liegt da aber auf "Alt-Ingenieure", ab 45 Lebensjahren.

von Alex (Gast)


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Die Elektronik nimmt im Studium der Elektrotechnik einen viel zu kleinen 
Raum ein. Wozu studiert man Elektrotechnik wenn man hinterher keine 
Ahnung von Verstärker- und Oszillatordesign hat? Viele Studenten haben 
sogar noch nie etwas von einem FPGA gehört. Man sagt, chinesische 
Hochschulen sind da besser.

von Joachim B. (jar)


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Alex schrieb:
> Wozu studiert man Elektrotechnik wenn man hinterher keine
> Ahnung von Verstärker- und Oszillatordesign hat?

Die Frage ist absolut berechtigt!
Elektronik kam auch in meinem Studium der el. Energietechnik definitiv 
zu kurz!
Ich lernte viel mehr Elektronik selber nebenbei (ADC und DAC) am µC und 
konnte viel aus meiner Ausbildung zum RFS Techniker nutzen, auch heute 
noch! Aus dem Studium fast nichts mehr.

von Erziehungsbeschleuniger (Gast)


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Alex schrieb:
> Die Elektronik nimmt im Studium der Elektrotechnik einen viel zu kleinen
> Raum ein. Wozu studiert man Elektrotechnik wenn man hinterher keine
> Ahnung von Verstärker- und Oszillatordesign hat? Viele Studenten haben
> sogar noch nie etwas von einem FPGA gehört.

Studium ist immer das, was man daraus macht. Und zum Studium gehört mehr 
als im Hörsaal sitzen und mit geringsten Aufwand die nötigsten Scheine 
resp. ESTS-Punkte machen. Vom FPGA hören reicht noch lange nicht, 
Minimum ist ein längeres Projekt, bspw. Abschlussarbeit  selbstständig 
mit FPGA's abzuarbeiten.

> Man sagt, chinesische Hochschulen sind da besser.

Dann sagt man es falsch. Richtig gesagt wäre "Chinesische Studenten sind 
besser".

Wenn man ein Studium aus Interesse und durch studiumsbegleitende Praxis 
(Werksstudent, Ingenieurspraktikum, Arbeit vor der Studentenzeit) ergibt 
sich m.E. von allein das man sich während der Studiumszeit auf das 
konzentriert was man im Beruf einsetzen kann und möchte.

von F. F. (foldi)


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Chris D. schrieb:
> Um es mit Loriot zu sagen:
> Ein Leben ohne Operationsverstärker ist möglich, aber sinnlos.

Hahaha!

Klo könnte man auch abschaffen, gibt es auch schon viel zu lange.
Also wirklich, Operationsverstärker kommen heute auch überhaupt nicht 
mehr in der Elektronik vor.
Lerne Bäcker!

von Michael Gugelhupf (Gast)


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Ach je, es ist eine Technikerausbildung. Da kann man eigentlich alles 
sein lassen.

von Martin V. (oldmax)


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Hi
Mark schrieb:
> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften
> Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik
> "Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?

Nun, um in seinem Leben nicht nur den Moment leben zu können, sondern 
auch für die zukünftigen Anforderungen gewappnet zu sein, braucht es 
Grundlagen. Du lernst Sprechen auch nicht, weil es aktuell ist, sondern 
die Basis zur Verständigung. Auch das kleine und große Einmaleins ist 
die Basis bis hin zur höheren Mathematik. Lesen und Schreiben haben 
schon die alten Griechen beherrscht und es stellt auch zu Zeiten von 
"Alexis" und anderen Spracherkennungsprogrammen niemand in Frage, ob es 
zeitgemäß ist, dieses zu lernen. Auch wenn heutzutage vieles mit µC 
aufgebaut und erledigt wird, gibt es die Berechtigung der 
elektrischen/elektronischen Bauteile vom Draht, Schalter, Diode, 
Transistor und was da sonst noch alles verbaut wird. Alles ist für sich 
Basis, so auch der OPV. Nicht immer bringt gleich ein AD-Wandler sofort 
ein Ergebnis und nicht selten müssen die Signale erst aufgearbeitet 
werden. Gut, wenn  man dann schon mal was vom OPV gehört hat. Mit ein 
wenig Einsatz vom Langzeitgedächtnis läßt sich dann vielleicht auch eine 
Problemlösung finden und das ist es, was wir Zeit unseres Lebens im 
Beruf machen...  Probleme lösen. Von den Problemmachern mal abgesehen. 
dafür brauchen wir Basiswissen und aktuelle Sachkenntnis. Und da in der 
Ausbildung die Bandbreite der speziell einer Person zugeordneten Aufgabe 
nicht bekannt ist, lehrt man Grundlagen. Damit ist eine Basis 
geschaffen, auf die jeder entsprechend seiner beruflichen Anforderung 
aufbauen kann. Manches braucht man zeitlebens nicht, aber Karl von 
nebenan vielleicht. Also, nicht immer so klein im eigenen Pool denken, 
es ist das Meer, wo wir alle drin schwimmen.
Gruß oldmax

von MaWin (Gast)


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Blumpf schrieb:
> Noch ein kleines Beispiel aus der Praxis:
> Man nehmen einen Helligkeitssensor, im konkreten Fall für die Helligkeit
> eines Displays. Die Helligkeit stellt ein µC ein. Der Sensor ist eine
> Fotodiode

Unsinn, der heutige Elektromeisterlehrling nimmt einen digitalen 
Helligkeitssensorshield an seinem Arduino und kopiert dazu das 
Sampleprogramm aus der Webseite der indischen Roboterbaugruppe.

Man BRAUCHT keine OpAmps mehr, der Verstand wird heute vor solchen 
Belästigungen abgeshielded. Grundlagenverständnis ist was für 
Entwicklungsländer. Wir sind high-tech Länder.

von Mark S. (voltwide)


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Achim M. schrieb:
> Gehirnchirurg schrieb:
>> und der Transistor verboten
>
> Back to the roots äh.. toobs?
>
> Jeder der hier was schreibt incl. der TO haben ein Gerät in/an der Hand,
> welches mindestens einen Operationsverstärker enthält. Egal ob es ein
> Smartphone oder ein PC oder ein sonstiger Computer ist.
>
> mfg mf

Das wage ich zu bezweifelen dass Du in einem Smartfon von heute noch nen 
OPV findest. Auch nicht für den Mikrofonvorverstärker.

von F. F. (foldi)


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Jetzt mal eine ganz andere Sichtweise dazu.
Einige hier wissen, dass ich weder Ing. noch E-Techniker bin, auch habe 
ich kein Abitur.
Ich bin Service Techniker für Gabelstapler und das seit 32 Jahren. 
Gelernt habe ich Bergmechaniker und Fluggerätemechaniker. Noch einige 
Zusatzausbildungen und verschiedene Lehrgänge.
Klar, bei meiner Arbeit habe ich mit Elektrik und Elektronik zu tun und 
ja (darf ich hier gar nicht schreiben), ab und zu habe ich auch schon 
mal einen Leiterplatte oder Steuerung repariert. Gehöt aber überhaupt 
nicht zu meinen Aufgaben.
Vor mehreren Jahren (weiß gar nicht mehr wie lange das her ist) habe ich 
angefangen mit Arduino. Schnell merkte ich, dass ich noch sehr viel mehr 
als das wissen muss. Und natürlich habe ich mir auch die ganzen 
Grundschaltungen der Operationsverstärker angeeignet.
Und da ist der Punkt. Es macht doch auch Spaß so was zu lernen und dann 
Vorgänge zu verstehen. Leider sehe ich das bei vielen jungen Leuten nur 
noch, dass sie das lernen, was die Prüfung erfordert. Die wollen gar 
nicht mehr verstehen. Selbst bei den Medizin Studenten ist das so. Es 
zählt nur noch was abgefragt wird. Die Hintergründe interessieren keinen 
mehr.
Deshalb braucht man sich nicht zu wundern, dass mir der Tumor erst aus 
dem Bauch operiert wurde, nachdem er Kinderfußball Größe hatte.
Ich finde das sehr traurig, dass es so viele gibt, die das alles gar 
nicht mehr ergründen wollen.
Ich habe auch nicht in Spice simuliert sondern aufgebaut und später in 
Spice simuliert und gesehen, dass die Oszikurve der von der Spice 
Simulation sehr nahe kam.
Das macht doch Spaß, wenn man das versteht und dieses Verständnis auf 
andere Situationen anwenden kann.
Vielleicht sollten die Schüler (Oberbegriff) das auch einmal in Betracht 
ziehen.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6321550 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Pusterbauer (Gast)


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Daddy Kuhl schrieb im Beitrag #6321550:
> Die folgenden Aussagen passen einem der Moderatoren nicht in den Kram
> und wurden in einem anderen Forenteil gelöscht.

Jajajaja, inszeniere Dich mal weiter als Moderatorenopfer, glaubt Dir 
sowieso keiner außer die anderen Selbst-Inszenierten Moderatorenopfer.

> Ich bin stolz darauf, eine Aufgabe mit diskreten Bauelementen lösen zu
> können und nicht das Warten auf Spezialbauelemente als Ausrede
> gebrauchen zu müssen.

Das interessiert doch keine Sau.

> Ich weiß, daß ich mit dieser Einstellung ein Exot bin

Träum weiter, jährlich werden Zehntausende im Umgang mit diskreten 
Bauteilen geschult. 
https://files.vogel.de/vogelonline/vogelonline/files/8787.pdf

Beitrag #6321623 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6321640 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Harald W. (wilhelms)


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Mark S. schrieb:

> Das wage ich zu bezweifelen dass Du in einem Smartfon von heute noch nen
> OPV findest. Auch nicht für den Mikrofonvorverstärker.

Du meinst, den haben sie aus Einzeltrasnsistoren zusammengestoppelt?

Beitrag #6321701 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Falk B. (falk)


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Harald W. schrieb:
> Mark S. schrieb:
>
>> Das wage ich zu bezweifelen dass Du in einem Smartfon von heute noch nen
>> OPV findest. Auch nicht für den Mikrofonvorverstärker.
>
> Du meinst, den haben sie aus Einzeltrasnsistoren zusammengestoppelt?

Er meint, daß man keinen OPV als IC mehr drin findet, das ist alles 
höchstintergiert auf einem IC.

von Falk B. (falk)


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Überheblicher schrieb im Beitrag #6321701:
> Ich schlage vor, Fehler in Anlagen und auf Platinen überhaupt nicht mehr
> auf Bauteilebene zu suchen.

Das machen die allermeisten Firmen schon!

> Der ganze Schaltschrank wird getauscht!

Jaja, die liebe Polemik!
Schon mal drüber nachgedacht, wieviel Zeit und Aufwand eine 
Fehlersuche, vor allem auf komplexeren Platinen kostet? Da ist es am 
Ende egal, daß das defekte Bauteil, wenn man es denn wirklich findet, 
nur ein paar Euro kostet!
Du lebst in der Vergangenheit, wo die Bauteile und Geräte noch DEUTLICH 
teurer und schwerer beschaffbar als Neuware waren! Das ist aber 
geschätzt 30 Jahre++ her!

> Wäre ja noch schöner, wenn man wissen müsste, wie ein OPV oder
> vielleicht nur ein einzelner Bipolarttransistor funktioniert!

Wenn gleich dieses Wissen das kleine 1x1 des Elektronikers ist, so nützt 
es in der realen Welt der Platinenfehler nur bedingt was, vor allem 
unter kommerziellen Aspekten. Es hat schon seinen Grund, warum man mit 
Reparaturservice bei TV-und Medienkram heute keinen Schnitt mehr machen 
kann!

von Pusterbauer (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Er meint, daß man keinen OPV als IC mehr drin findet, das ist alles
> höchstintergiert auf einem IC.

Nein, es gibt mehr als einen IC in einem smartphone, auf größeren Kram 
wie alexa erst recht, weil man ja nicht die das schwache MIC-Signal quer 
durch die Gegend routen viel, da liegt ein Verstärker wie der MAX9814 
gleich daneben.

https://datasheets.maximintegrated.com/en/ds/MAX9814.pdf

Scope-eingänge sollten auch extra OPV-chips haben wie beim Wittig Welec 
mit seinen OP1177
Beitrag "Re: Wittig(welec) DSO W20xxA Hardware"
https://www.mouser.de/datasheet/2/609/OP1177_2177_4177-1504191.pdf

von H. K. (spearfish)


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1) Der didaktische Grund: Schüler und Studenten lernen bei 
OPV-Schaltungen zum Ersten Mal das Abstrahieren d.h. das entkoppeln des 
physikalischen Aufbaus von der mathematischen Beschreibung/logischen 
Funktion. Das gleiche passiert bei der elektrischen Zweitortheorie, die 
üblicherweise im Bachelor ja auch in den ersten Semestern drankommt.

2) Der praktische Grund: OPV-Schaltungen bleiben nach wie vor wichtig 
und sind ein wichtiger Bestandteil in modernen Geräten. Auch wenn immer 
mehr Funktionen in Software verlagert werden, bleiben OPVs wichtig für 
z.B. Vorverarbeitung von Signalen bevor sie zu einem AD-Wandler kommen.

Für mich bleibt die Lehre von OPVs aus diesen beiden Gründen daher 
unverzichtbar.

von Harald W. (wilhelms)


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H. K. schrieb:

> 2) Der praktische Grund: OPV-Schaltungen bleiben nach wie vor wichtig
> und sind ein wichtiger Bestandteil in modernen Geräten.

Im Prinzip hat doch der OPV die Berechnung von Verstärkerschaltungen
gegenüber der "alten" Methode, solche Verstärker aus Einzeltransistoren
zu bauen, sehr erleichtert!

von STK500-Besitzer (Gast)


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Mark schrieb:
> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften
> Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik
> "Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?

Wenn man nur L;tknecht werden sill, reicht auch eine dreiwöchige 
Anlernphase.

von Joggel E. (jetztnicht)


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Das wichtigste heutzutage ist doch Guurgel die richtige Frage zu 
stellen. Und nachher kann man Alexa machen lassen

Beitrag #6321831 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Mark schrieb:
> Evtl. mal ein FPGA-Projekt von Anfang bis zum Ende machen.
Ja, könnte man auch. Sowas kann man übrigens auch toll nebenher machen, 
weil es dafür an jeder Ecke EVAL-Boards gibt, die man nur in seinen PC 
einstecken muss. Voila, Labor fertig.

Für Operationsverstärkerschaltungen ist der Aufwand für ein Labor 
beginnend bei der Versorgung bis zur Verdrahtung und zur Messtechnik 
bedeutend höher.

Oder andersrum: ein Bachelor oder ein Techniker darf nach Abschluss 
seiner jeweiligen Schule ruhig mehr wissen, als das, was er in der 
Schule beigebracht bekommen hat.

Joachim B. schrieb:
> Ich lernte viel mehr Elektronik selber nebenbei
Auch ich habe das Studium eher als "Ergänzung" zum echten Leben genutzt. 
Ich wusste vorher schon, dass bestimmte Schaltungen funktionieren. Das 
Studium hat mir nur gezeigt, warum und wie sie funktionieren.

Mark schrieb:
> ist es noch überhaupt noch zeitgemäß, dass die staatlich geprüften
> Techniker für Elektrotechnik bzw. Bachelor Elektrotechnik
> "Operationsverstärkerschaltungen" lernen und verstehen müssen?
Wer denn sonst?

Mark schrieb:
> Die meisten Projekte laufen doch heute eher softwarebasiert oder?
Ja, das analoge Frontend wird durch hochauflösende ADC einfacher. Aber 
auch ein Softie täte gut daran, sein analoges Frontend zu kennen. Und es 
ggfs. sogar bewerten zu können. Denn wenn das keine 16 Bit hergibt, dann 
kann er noch so herumprogrammieren, er bekommt einfach keine brauchbaren 
16 Bit aus dem ADC.

Alex schrieb:
> Man sagt, chinesische Hochschulen sind da besser.
Das ist sicher ein Grund dafür, dass so viele Deutsche dort studieren.

von Praktiker (Gast)


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Hallo

H. K. schrieb:
> 1) Der didaktische Grund: Schüler und Studenten lernen bei
> OPV-Schaltungen zum Ersten Mal das Abstrahieren d.h. das entkoppeln des
> physikalischen Aufbaus von der mathematischen Beschreibung/logischen
> Funktion.

Wenn ich mir als nicht studierter aber daraus auch an Details und 
Hintergründen interessierte typische Literatur und andere Medienquellen 
anschaue welche sich an zukünftige Techniker (da geht es noch so 
einigermaßen) oder noch "schlimmer" an Ingenieure wendet - also diesen 
Wissen und das wie und warum vermitteln sollen, muss ich sagen das das 
maximal unverständlich und extremst Abstrahiert (nicht) vermittelt wird.
Das sind (für mich) keine Erklärungen, geschweige denn "Anleitungen" 
sondern wildes (sorry) Mathematikonanieren von einigen wenigen 
Zeitgenossen ("Lehrern") die halt auf so einen Kram  stehen - auf kosten 
der meisten Schülern (Studenten, Weiterbildungswilligen) die sich wohl 
nur gequält fühlen wird und trotz hoher Motivation und echten Interesse 
fragt: "Warum der Schei...?"
Wenn von Didaktik die Rede ist sollte das auf beiden Seiten so sein und 
"Erklärungen" Herleitungen wirklich verständlich sei und niederschwellig 
(relativ) anfangen.
Das sehe ich bei Quellen die im Netz zugänglich sind und aus den 
erwähnten Bereich stammen "nie" (extrem selten) gegeben selbst die 
Wikipedia versagt da wenn es um die verständliche Übermittlung der 
Mathematischen Beschreibung im E-Technikumfekd ganz allgemein geht - und 
das als Onlinelexikon das Laien Dinge, Funktionen und zusammenhänge 
vermitteln soll.

Praktiker

von Hans W. (Firma: Dipl.-Ing. Johann Maximilian W) (hans-)


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Lothar M. schrieb:
> Ja, das analoge Frontend wird durch hochauflösende ADC einfacher.

Das sehe ich nicht so.... zumindest nicht, wenn ich die hohe Auflösung 
auch nutzen will. Dann bist du ganz schnell wieder bei den richtigen 
Basics!

Lothar M. schrieb:
> Denn wenn das keine 16 Bit hergibt, dann
> kann er noch so herumprogrammieren, er bekommt einfach keine brauchbaren
> 16 Bit aus dem ADC.

Tjo wenn's der Softi versteht, dass es einfach nicht gehen kann, dann 
wird der Projektleiter sagen, er solls gehend machen, weil die 
Hardwareänderung zu lange dauern wird und zu viel kostet. Frei nach dem 
Motto: "Software ist gratis und mit mehr Druck wird's schon gehen."

Dito bei der Signalverarbeitung. Mann kommt nicht immer mit dem 0815 
gleitenden Mittelwert durch der zu 90% auch noch nicht "richtig" - also 
mit einer echten Tiefpass Charakteristik - implementiert wurde.

Dann wird mit fetten FIR Filtern geschossen und aus Angst ein STM32H7 
verwendet bevor man sich auf die Basics zurückzieht, einen Schritt 
zurück macht und einfach sauber entwickelt.

Dummerweise sind all die ganzen Libraries/Beispielschaltungen einfach zu 
verlockend. Da pfuscht man schnell was hin was auch irgendwie geht aber 
dann im Feld nur Probleme macht.

Aber gut, streichen wir so etwas Grundlegendes wie OPVs... Ich hab dann 
bis zu meiner Pension in 30 Jahren ausgesorgt, wenn keiner mehr die 
Grundlagen der  Regelungstechnik versteht.

Ja es gibt Leute, die behaupten doch tatsächlich, dass man zuerst mal 
die zeit- und wertkontinuierliche Regelungstechnik verstanden haben 
sollte bevor man sich der digitalen Regelung widmet.

73

von Marek N. (bruderm)


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Das Prinzip der Gegenkopplung begegnet uns auch im Alltag in vielen 
nicht-technischen Disziplinen: Biologie, Politik, Wirtschaft, Soziologie 
und Psychologie...

von MaWin (Gast)


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Lothar M. schrieb:
> Alex schrieb:
>> Man sagt, chinesische Hochschulen sind da besser.
> Das ist sicher ein Grund dafür, dass so viele Deutsche dort studieren

Das liegt wohl eher an der Sprache.
Ich kenne nun zufällig jemanden, der Unis in China, Schweiz und 
Deutschland besucht (hat). Da liegt eine Exzellenzinitiative-Uni aus 
Deutschland ganz ganz weit hinten, bei Lehrinhalten, technischer 
Umsetzung der Lehre (gerade in Cotonazeiten fällt der technische 
Rückstand enorm auf), und nicht zuletzt dem Spass den es macht.

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Hans W. schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Ja, das analoge Frontend wird durch hochauflösende ADC einfacher.
> Das sehe ich nicht so.... zumindest nicht, wenn ich die hohe Auflösung
> auch nutzen will. Dann bist du ganz schnell wieder bei den richtigen
> Basics!
Wenn ich durch den 16 Bit ADC nur einen Spannungsteiler (oder sogar gar 
nichts) brauche, dann ist das immer einfacher, als wenn ich nur einen 10 
Bit ADC habe und ein Signal mit zei OPs erst noch in den Messbereich 
skalieren muss. Das muss man ich aber einschätzen und bewerten können.
Das Schlimmste ist nämlich, wenn einer den billigen 10 Bit ADC nimmt, 
dann zwei billige OPs davor frickelt und somit viel Geld gespart, dabei 
aber sämtliche Schmutzeffekte (Offset, Drift, Leckströme, 
Spannungsbreiche, ...) der eingesetzten Bauteile ignoriert hat.

Hans W. schrieb:
> Ja es gibt Leute, die behaupten doch tatsächlich, dass man zuerst mal
> die zeit- und wertkontinuierliche Regelungstechnik verstanden haben
> sollte bevor man sich der digitalen Regelung widmet.
Ich denke, die liegen nicht ganz falsch.

von Zeno (Gast)


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Alex schrieb:
> Wozu studiert man Elektrotechnik wenn man hinterher keine
> Ahnung von Verstärker- und Oszillatordesign hat?

Weil Elektrotechnik etwas anderes als Elektronik ist.

von Praktiker (Gast)


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Hallo auch dir

F. F. schrieb:
> Und da ist der Punkt. Es macht doch auch Spaß so was zu lernen und dann
> Vorgänge zu verstehen. Leider sehe ich das bei vielen jungen Leuten nur
> noch, dass sie das lernen, was die Prüfung erfordert. Die wollen gar
> nicht mehr verstehen. Selbst bei den Medizin Studenten ist das so. Es
> zählt nur noch was abgefragt wird. Die Hintergründe interessieren keinen
> mehr.

Dann schau dir mal die absurd hohe Schlagzahl in der Ausbildung (damit 
meine ich alle Ausbildungen - also auch ein Studium usw.) an - ist ja 
seit nun vielen Jahren für uns die nie was damit zu tun hatte kein 
Problem mehr da sehr viel im Netz zu finden ist.
Da wird der Spaß und das echte Interesse und brennen für die Sache 
nahezu vorsätzlich kaputt gemacht (bei der Medizin wohl noch ein gutes 
Stück mehr als im E-Technik Umfeld wo man schon sehr gut im perfiden 
Rennen und kaputtmachen liegt).

Nochmal weil du es so gut ausgedrückt hast und ich es ähnlich "Wirklich" 
gelernt habe - da mein Weg zwar doch anders aber vom Prinzip recht 
ähnlich von deinen war und ist:
F. F. schrieb:
> Und da ist der Punkt. Es macht doch auch Spaß so was zu lernen und dann
> Vorgänge zu verstehen.

Und der wird schon selbst in der Facharbeiterausbildung sprich Lehre oft 
genug kaputt gemacht.
Auch wenn es auf den ersten Blick so gar nicht damit zu tun hat so hat 
Korona in einer seiner Auswirkungen doch sehr gut gezeigt warum es (of) 
so ist wie du es beschreibt:
Prüfungen mussten unbedingt Stattfinden egal was es kostet, um ein 
"Jahr" bzw mehrere Semester verschieben und den Zeitraum wo überhaupt 
nicht ging (und teilweise immer noch nicht geht) darf auf keinen Fall 
sein, dann hätte es ja sein können das halt alle ein Jahr (mehre Monate) 
später im Berufsleben, Studium usw. eingestiegen hätte müssen, 
Katastrophe, Weltuntergang...
Oder gar die Idee irgendwelche Prüfungen als automatisch bestanden 
ausfallen zu lassen bzw. die Bestandteile die nicht vermittelt werden 
können raus zu lassen...
"Hängt ihn höher" "Steinigt ihn" wären wohl noch die nettesten 
Wortmeldungen gewesen die aus den Kultusministerium (oder wie 
zuständigen halt in anderen Staaten auch genannt werden) Arbeitgebern, 
Ausbildern und den die halt ein vollständige Prüfungen machen mussten 
(also alle davor) zu hören gewesen wären.
Und das Weltweit, egal ob unser Land, Frankreich, China...

Mit solch einen Selbstverständnis (Abschlussgeilheit, Hauptsache der 
Titel ist vorhanden, nur Noten, Punkte und die Bildungseinrichtung bzw. 
deren Namen zählen) bleibt halt mehr oder weniger nur Prüfungslernen.
Das ist eben nicht die Schuld der "jungen Leute" und den "nur noch" 
lernen - für mehr bleibt einfach keine Zeit und die wenigen die so 
begabt sind das sie den Prüfungsstoff locker erlernen können, 
überspringen gerne irgendwelche Schritte, sind schneller als andere ja 
es wird sogar erwartet das sie das tun...
So wie du und auch ich (wenn auch leicht anders) z.B. erlernt haben was 
alles mit einen OP gemacht werden kann und was dahintersteht läuft es 
leider in der Bildung nicht ab. Ich kann dir gar nicht sagen wie sehr 
ich das bedauere und falsch finde.

Praktiker

von Hans W. (Firma: Dipl.-Ing. Johann Maximilian W) (hans-)


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Lothar M. schrieb:
> Wenn ich durch den 16 Bit ADC nur einen Spannungsteiler (oder sogar gar
> nichts) brauche, dann ist das immer einfacher

In dem Fall - FULL ACK!

Keep it simple/stupit!

73

Beitrag #6322003 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Harald W. (wilhelms)


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Lothar M. schrieb:

> Das Schlimmste ist nämlich, wenn einer den billigen 10 Bit ADC nimmt,
> dann zwei billige OPs davor frickelt und somit viel Geld gespart, dabei
> aber sämtliche Schmutzeffekte (Offset, Drift, Leckströme,
> Spannungsbreiche, ...) der eingesetzten Bauteile ignoriert hat.

Noch schlimmer ist es dann, wenn man glaubt, durch "digitale Tricks"
die Genauigkeit des 10Bit-Wandlers problemlos auf 16Bit steigern zu
können. Sowas habe ich hier im Forum schon häufiger gelesen.

von _Gast (Gast)


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Hm,


das glaube ich nicht:

>Dann schau dir mal die absurd hohe Schlagzahl in der Ausbildung (damit meine ich 
alle Ausbildungen - also auch ein Studium usw.) an...


Meiner Meinung liegt hier eher das Problem, das heute viel mehr 
ungeignete Leute in diesen Fach unterwegs sind. Wenn ich hier dann erst 
mal ewig auf den Grundlagen rumkauen muß, weil die Leute diese nicht 
verstehen, wie soll dann das mal fertig werden???

Entweder man hat ein Gespür für die E-Technik oder nicht, dann wird das 
nie was.
(Gilt übrigens für eigentlich alle Berufszweige)

mfg
Gast

von Blumpf (Gast)


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Alex schrieb:
> Die Elektronik nimmt im Studium der Elektrotechnik einen viel zu
> kleinen
> Raum ein. Wozu studiert man Elektrotechnik wenn man hinterher keine
> Ahnung von Verstärker- und Oszillatordesign hat? Viele Studenten haben
> sogar noch nie etwas von einem FPGA gehört. Man sagt, chinesische
> Hochschulen sind da besser.

Also in meinem Studiengang (E-Technik FH) gab es eine Vorlesung 
"Schaltungstechnik", wo unter Anderem OPV-Grundschaltungen ziemlich 
auführlich behandelt wurden. Wie auch die wichtigsten 
Transistorschaltungen, Schaltnetzteile und so weiter.

Wenn ich mir heute das Skript ansehe, finde ich es eigentlich nicht 
schlecht. Alle Grundlagen sind drin.

Eigentlich sind solche Dinge aber sowieso Nebenschauplätze. Von einem 
echten Entwickler kann man erwarten, dass er sich solche Sachen leicht 
anlesen kann. Und ja, die nötigen Informationenen sind größtenteils frei 
verfügbar.

Wer glaubt, ein E-Technik Studium wäre eine Ausbildung zum 
Schaltungsentwickler, irrt sowieso. Das ist ein Studium der 
Elektrotechnik, nicht Schaltungstentwicklung. Und entsprechend liegt der 
Fokus auf den Grundlagen und Theorie, nicht auf der Praxis.
Auch in der FH.

Ich habe so gut wie alles praxisbezogene NACH dem Studium im Beruf 
gelernt. Meiner Meinung nach braucht es mindestens 10 Jahre Praxis, 
bevor man sattelfest komplexere Schaltungen entwickeln kann. Und selbst 
dann hat man ein Spezialgebiet.

von Hannes J. (Firma: professional Professional) (pnuebergang)


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Praktiker schrieb:
> Dann schau dir mal die absurd hohe Schlagzahl in der Ausbildung (damit
> meine ich alle Ausbildungen - also auch ein Studium usw.) an

Was für eine hohe Schlagzahl? Gerade in der echten Ausbildung ist man 
vom Vorgeben von konkreten Inhalten weg. Statt dessen wird nur noch von 
Kompetenzfeldern oder Lernfeldern geredet, denen Handlungen zugeordnet 
werden. Das ist Neusprech für irgendwie machen und oberflächlich 
drüberhudeln. Als Krönung entscheidet der Auszubildende selber wann er 
glaubt etwas gut genug zu können (in der Praxis: wenn er keine Lust mehr 
hat).

> Oder gar die Idee irgendwelche Prüfungen als automatisch bestanden
> ausfallen zu lassen bzw. die Bestandteile die nicht vermittelt werden
> können raus zu lassen...

Ich hätte den Leuten ja auch einen "Notabschluss" gegeben. Warum? Weil 
es egal ist. Die Anforderungen an die Abschlüsse sind in den letzten 
Jahrzehnten immer weiter gesunken. Da kann man die Ansprüche auch auf 
"War, ausgenommen das letzte Halbjahr, anwesend" senken.

He, Helmut Kohl hat mit einem Notabitur promoviert und ist Kanzler 
geworden. So hätte man das begründen können.

> Das ist eben nicht die Schuld der "jungen Leute" und den "nur noch"
> lernen - für mehr bleibt einfach keine Zeit

Die Inhalte sind doch viel weniger geworden. Klar, dass bisschen Lernen 
stört wenn man stundenlang CS:GO spielen möchte und man Lernen "nicht 
fühlt".

von Marek N. (bruderm)


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In Bremen wurde das Mathe-Abi um zwei Punkte aufgehübscht: 
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/abitur-aufgaben-zu-schwer-bremen-hebt-mathe-noten-um-zwei-punkte-an-a-f6be6a7e-95a8-410f-8e63-06990d306362

Der IQ ist ja seit jeher auch immer im Durchschnitt bei 100 ;-)

Beitrag #6322079 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6322089 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Praktiker (Gast)


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Hallo

Hannes J. schrieb:
> Gerade in der echten Ausbildung ist man
> vom Vorgeben von konkreten Inhalten weg. Statt dessen wird nur noch von
> Kompetenzfeldern oder Lernfeldern geredet,...

Das kann ich bei "unseren" Azubis mit den wir (ungefragt, bekommt man 
einfach aufgedrückt....) in Kontakt kommen -"Schlosser" und 
"Energieelektroniker" in mehr oder weniger Industriellen Umfeld absolut 
nicht feststellen.

Berichtsheft, die Gespräche der Azubis untereinander was die Ausbildung 
betrifft, Freitags schön antreten beim Meister der Abteilung oder beim 
"Ausbildungschef" , auch was sie so erzählen wenn sie gefragt werden, 
auch wie sie halt in den Abteilungen und Werkstätten behandelt werden 
ist nicht so unterschiedlich zu dem was ich vor nunmehr 30ig Jahren 
erleben durfte, eher sogar in einigen Punkten (zumindest wäre es so für 
mich gewesen) schlimmer - irgendein Sozialkram der auf keinen Fall mit 
irgendeinen handwerklichen Beruf und wohl auch in kaufmännischen Bereich 
nicht mal andeutungsweise zu tun hat und auch nicht zum  "Produkt" 
(eigentlich eine essentielle Dienstleistung) unserer Firma passt.
So was hatten wir zum Glück (für mich) nicht.
Mich hatten schon so wichtige Fächer wie Sport und Religion gestört (Zum 
Glück brauchte man in der Praxis nicht an Sport teilnehmen und erhielt 
eine brauchbare Note, und für Religion reichte hin und wieder etwas zu 
labern).
Aber so was was heute, zumindest in unserer Firma ("Konzern") als Extras 
bei der Ausbildung abläuft  - Nein Danke das brauch(t)e ich nicht, ich 
hatte schon sehr bewusst einen Beruf im technisch, handwerklichen 
Bereich ausgewählt und nichts im Sozialbereich.

Praktiker

Beitrag #6322100 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6322102 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6322128 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6322143 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6322154 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6322185 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6322190 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Falk B. (falk)


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Marek N. schrieb:
> In Bremen wurde das Mathe-Abi um zwei Punkte aufgehübscht:
> 
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/abitur-aufgaben-zu-schwer-bremen-hebt-mathe-noten-um-zwei-punkte-an-a-f6be6a7e-95a8-410f-8e63-06990d306362

Ist das nicht das Bundes(Zwergen)land mit der blühenden Wirtschaft und 
der  überdurchschnittlichen Buntheit? Hmmm . . .

Beitrag #6322504 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6322518 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Hoschti (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Ist das nicht das Bundes(Zwergen)land mit der blühenden Wirtschaft und
> der  überdurchschnittlichen Buntheit? Hmmm . . .

Hat zwar nicht mit dem Original-Post zu tun, aber wenn hier schon so 
wild diskutiert wird, sollte man auch den ganzen Artikel zusammenfassen 
und nicht nur dass, was einem in den Kram passt:
Bremen war der Dritte in der Reihe, zuerst kam Sachsen, dann Berlin und 
danach erst Bremen.
Frage: In welchem Bundesland wohnt Falk gleich wieder? (Ich weiß es 
wirklich nicht und würde es gerne wissen.)

von Marek N. (bruderm)


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Auf jeden Fall ist die Uni-Bremen keine Elite-Uni mehr, seitdem ich mich 
dort exmatrikuliert habe ;-)

von M. K. (mkn)


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Hoschti schrieb:
> Ich weiß es
> wirklich nicht und würde es gerne wissen.

Mach mal den Anfang und poste Deine Daten.
Vielleicht schliesst Falk sich dem dann an.

Bis dahin geht uns das wohl einfach nichts an.
Hier sind ein paar wirklich gestörte unterwegs und als ich noch unter 
Realnamen geschreiben habe, wurde mehr als einmal meine webpage, 
Facebookacount etc. hier gepostet, weil ich jemanden auf die Füsse 
gestreten habe.

Es steht Dir frei Falk eine PM zu schicken, aber alleine die Frage nach 
persönlichen Daten die Falk offensichlich Dir nicht mitteilen will, 
finde ich eine Frechheit.

von Old P. (old-papa)


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Mark S. schrieb:
>
> Das wage ich zu bezweifelen dass Du in einem Smartfon von heute noch nen
> OPV findest. Auch nicht für den Mikrofonvorverstärker.

Doch! Vielleicht nicht mehr als eigenständiges BE, aber ganz sicher als 
Bestandteil der diversen Chipsätze. Ohne Grundlagen in Elektronik steht 
man schnell im Wald oder vor der Firmentür...

Wird heute eigentlich noch die Funktionsweise von Elektronenröhren 
gelehrt?

Old-Papa

von Hoschti (Gast)


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M. K. schrieb:
> Mach mal den Anfang und poste Deine Daten.
> Vielleicht schliesst Falk sich dem dann an.

Kann ich gerne machen Herr Oberpolizist:
Abitur 1978 in NRW gemacht

Warum Du dich hier aber so aufregst? Entweder gibt Falk die Info preis 
oder nicht. Kann Dir doch egal sein!

Es ist für mich nur interessant, weil die Stadt-Staaten gern so mir 
nichts, dir nichts runtergemacht werden. Und genau das finde ich doof. 
(nur die Aussage, keinesfalls die Person, um dem gleich vorzubeugen!)

M. K. schrieb:
> Es steht Dir frei Falk eine PM zu schicken, aber alleine die Frage nach
> persönlichen Daten die Falk offensichlich Dir nicht mitteilen will,
> finde ich eine Frechheit.

Der einzige, der das als Frechheit empfinden darf, ist wohl Falk selber. 
Wenn er sein Bundesland nicht nennt, ist das für mich auch OK. Darüber 
solltest Du dir aber keine Gedanken machen. Oder sollte diese deine 
Einstellung ein Grund für die Angriffe auf Facebook  Co. gewesen sein? 
Nicht, dass ich sowas in Ordnung finde. Ganz sicher nicht! Aber manchmal 
ist das Echo auf die eigenen Äußerungen halt schwer zu ertragen.

Hoschti

PS:
Ich bin zur Zeit nur aus Faulheit nicht angemeldet. Mein Nick ist aber 
der Echte!

von Klaus (Gast)


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Old P. schrieb:
> Wird heute eigentlich noch die Funktionsweise von Elektronenröhren
> gelehrt?

Schon lange nicht mehr. Auch von Relais habe ich im Studium nichts 
gehört - und mein Diplom ist schon 20 Jahre alt.

von ● J-A V. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Praktiker schrieb:
> das das
> maximal unverständlich und extremst Abstrahiert (nicht) vermittelt wird.

Es mag Leerkörper geben, die gerne alles
auf Erklärungen mit Bier reduzieren.

Ob das darauf deuten lässt, dass man Alkoholiker ist?

von W.S. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Ein Leben ohne Operationsverstärker ist möglich, aber sinnlos.

Und wieder ist ein Thread in die Binsen gegangen.

Du hast natürlich Recht - aber die Frage greift eigentlich tiefer: Man 
fragt "wozu ist mir Bildung nütze?"

Für mich ist es eigentlich erschreckend, daß Bildung in jeglicher Form 
als eine Art Belästigung empfunden wird.

Und was dabei herauskommt, sind Leute, die nichts wissen, nichts können, 
die erwarten daß alles um sie herum "eben von selbst" geht - und die es 
auch nicht gelernt haben, selbst zu denken. Letzteres ist mE das 
Allerschlimmste.

Und hier im Forum erlebt man Leute, die nicht mal richtig lesen (nämlich 
verstehend lesen) können und die auch nicht mehr Grammatik und 
Rechtschreibung beherrschen.

W.S.

von Old P. (old-papa)


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Klaus schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Wird heute eigentlich noch die Funktionsweise von Elektronenröhren
>> gelehrt?
>
> Schon lange nicht mehr. Auch von Relais habe ich im Studium nichts
> gehört - und mein Diplom ist schon 20 Jahre alt.

Beides wird aber auch heute noch verwendet. Ok, Relais sicher viel mehr 
als Röhren. Das zumindest diese nicht mehr angesprochen werden ist schon 
komisch.

Old-Papa

von Hans W. (Firma: Dipl.-Ing. Johann Maximilian W) (hans-)


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Klaus schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Wird heute eigentlich noch die Funktionsweise von Elektronenröhren
>> gelehrt?
>
> Schon lange nicht mehr. Auch von Relais habe ich im Studium nichts
> gehört - und mein Diplom ist schon 20 Jahre alt.

Elektronenstrahlröhre war Prüfungsfrage in Physik. Also stark 
vereinfachte Ablenkung und wo der Strahl auf der Scheibe auftrifft, war 
gefragt.

In den Elektronik Vorlesungen wurde die Röhre kurz angerissen, weil sie 
ja in einigen Aspekten nicht sooo viel anders reagiert wie der FET...

73

von Praktiker (Gast)


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Hallo

W.S. schrieb:
> Für mich ist es eigentlich erschreckend, daß Bildung in jeglicher Form
> als eine Art Belästigung empfunden wird.

Das hängt aber auch stark damit zusammen wie sie vermittelt wird wenn es 
ernst wird.
Solange , wenn es Ernst wird (Titel, Abschlüsse usw.) nur noch 
Leistungsdruck, Zwang, Bewertung, Vorselektion und ähnliches ausgeübt 
wird handelt es sich auch um eine Belästigung.
Wenn mir Wissen in Gebieten an den ich einfach kein Interesse habe 
aufgedrückt wird ist es einfach ein Belästigung.

Bildung wie sie sein sollte und wie sie eigentlich alle gerne annehmen 
und oft sogar Spaß dran haben geht ganz anders - mit Geduld, keinen oder 
maximal leichten Druck, keine (unfreiwillige) Leistungsüberprüfungen 
usw.

Die Bildung welche von der Mehrzahl als Belästigung angesehen wird ist 
aber genau die "Hau drauf" Bildung die dann oft genug über die 
Lebensqualität entscheidet (Berufsmöglichkeiten, Bezahlung) dieses 
bescheidene Spiel muss man mitmachen wenn man nicht vollständig abhängt 
werden will.
Die perfide Idee und den Grundgedanken dahinter zeigen ja "vorbildlich" 
die Pisa Studien - ein ungesunder Wettkampf der von und auf Kosten der 
Kinder, Jugend und jungen Erwachsenen ausgetragen werden muss.
Das es anders gehen kann zeigt ja was in manchen Bildungssystemen 
(Staaten) bis so ganz grob zum 12-14 Lebensjahr gemacht wird - danach 
aber auch dort der ewig gleiche Weg und die Abschlussglaube und 
Bewertungsfetisch.

Praktiker

von Falk B. (falk)


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Hoschti schrieb:
> Bremen war der Dritte in der Reihe, zuerst kam Sachsen, dann Berlin und
> danach erst Bremen.
> Frage: In welchem Bundesland wohnt Falk gleich wieder? (Ich weiß es
> wirklich nicht und würde es gerne wissen.)

In Dresden, Sachsen. Das Bundesland der Coronakritiker und auch sonst 
oft nicht ganz so linientreuen Menschen. Ja, auch in Sachsen ist es ein 
Unfug, die Noten nachträglich zu verschönern! Weil nur Bürokraten und 
Akademiker in den Positionen sitzen, wo die Aufgaben erstellt werden, 
keine Praktiker!

von Klaus (Gast)


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Bildung ohne Leistungsüberprüfung funktioniert doch nicht. Bildung heißt 
auch Anstrengung und Einsatz und erfordert Selbstdisziplin. Bildung ist 
nicht nur Spaß und Abschlüsse/Titel dürfen nicht einfach verschenkt 
werden.

von Falk B. (falk)


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Old P. schrieb:
> Wird heute eigentlich noch die Funktionsweise von Elektronenröhren
> gelehrt?

Genausowenig wie die von Grammophonen und Faustkeilen. Ok, im 
Physikunterricht sollte da was drin sein, aber nicht als Bauelement der 
Schaltungstechnik. Bestenfalls mal in einem kurzen, historischen 
Überblick, so wie Lochbänder etc.

von Falk B. (falk)


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Hoschti schrieb:
> Es ist für mich nur interessant, weil die Stadt-Staaten gern so mir
> nichts, dir nichts runtergemacht werden. Und genau das finde ich doof.

Irrtum. Die Kritik basiert auf Fakten, wenn gleich die nur allzuoft 
nicht sonderlich schön sind. Bremen ist ein Berlin im XXS Format.

von Falk B. (falk)


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Old P. schrieb:
> Beides wird aber auch heute noch verwendet. Ok, Relais sicher viel mehr
> als Röhren. Das zumindest diese nicht mehr angesprochen werden ist schon
> komisch.

Keine Ahnung wo die heute angesprochen werden, zu meiner Zeit waren sie 
zumindest kurz in der Digitaltechnik im Abitur zur Einführung dran, 
Logische Verknüpfungen mit UND/ODER/XOR. In der FH hörte man davon nix, 
was aber OK ist! So einen Krümelkram muss man sich als Student der 
E-Technik selber erarbeiten, denn das wird defakto als Wissen 
vorausgesetzt.

von H. Wenzel (Gast)


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Falk B. schrieb:
> Hoschti schrieb:
>> Es ist für mich nur interessant, weil die Stadt-Staaten gern so mir
>> nichts, dir nichts runtergemacht werden. Und genau das finde ich doof.
>
> Irrtum. Die Kritik basiert auf Fakten, wenn gleich die nur allzuoft
> nicht sonderlich schön sind. Bremen ist ein Berlin im XXS Format.

Das ist nur eine Behauptung. Fakten können Sie bestimmt nicht liefern.

von Klaus (Gast)


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Falk B. schrieb:
> In der FH hörte man davon nix,
> was aber OK ist! So einen Krümelkram muss man sich als Student der
> E-Technik selber erarbeiten, denn das wird defakto als Wissen
> vorausgesetzt.

So ein "Krümelkram" ist das auch nicht. Schaltgeschwindigkeit, Trägheit, 
Einschwingverhalten, Kontaktprellung, usw. Alles nicht trivial. Aber 
gebraucht habe ich es auch noch nicht.

von Harald W. (wilhelms)


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Falk B. schrieb:

> In Dresden, Sachsen.

...dort wo die schönsten Mädchen wachsen...

von Marek N. (bruderm)


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Diese Röhrentriode 
https://www.ehretphysik.de/geraeteverkauf/triode-leybold-typ-55508-neu-im-angebot/ 
haben wir in Physik (Ende der 90-er) benutzt, um die Elektronenladung 
und Steuerung zu beweisen.

Röhrengrundlagen kann man sich heute problemlos selbst erarbeiten, wenn 
es einen interessiert. Man darf nur nicht auf das esoterische 
Geschwurbel aus der Audiophilen-Szene sich einlassen ("Röhre X klingt 
viel besser als Y, man kann es nicht messen, aber hören" würg).
Barkhausen und Ratheiser schwirren im Netz rum. Englischsprachige 
Literatur gibt es mehr, als man in einem Menschenleben überhaupt 
durcharbeiten kann.
Auch aus dem Ostblock gibt es ausreichend Literatur, sofern 
Sprachkenntnise vorhanden.
1T4, DF96, 27SH2L etc. AÜs und Netztrafos sind auch heute noch in 
ausreichender Menge verfügbar.

Wer sich mit der Statistik von Elektronen näher beschäftigt, stellt 
sowieso fest, dass die hergeleiteten Formeln sich verdammt ähneln, egal 
ob Vakum, Plasma, homogener Festkörper oder Heterostruktur.

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von Falk B. (falk)


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von STK500/Besitzer (Gast)


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Schaltungen mit einem OPV gehören doch eher zu den Grundlagen als die 
Röhrentechnik.
Die Technik dürfte Inhalt einer Aus- und Weiterbildung zum Funktechniker 
sein. Im Studium wäre es dann auch eine Vertiefungsrichtung.

von Qwertz (Gast)


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STK500/Besitzer schrieb:
> Im Studium wäre es dann auch eine Vertiefungsrichtung.

Nö, das gehört ins Grundstudium (heißt heutzutage Bachelor).

von H. Wenzel (Gast)


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Falk B. schrieb:

> Jetzt bis du dran!

Es ist einfach ein lümmelhaftes Benehmen andere ungefragt zu duzen.

von Klaus (Gast)


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H. Wenzel schrieb:
> Falk B. schrieb:
>
>> Jetzt bis du dran!
>
> Es ist einfach ein lümmelhaftes Benehmen andere ungefragt zu duzen.

Nein. In Internetforen ist das "Du" üblich und das "Sie" negativ 
behaftet. In Foren siezt man Leute, die man nicht leiden mag. Diese 
Sitte ist aus dem Usenet entstanden.

von Falk B. (falk)


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H. Wenzel schrieb:
> Es ist einfach ein lümmelhaftes Benehmen andere ungefragt zu duzen.

You can say you to me ;-)

von Qwertz (Gast)


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Klaus schrieb:
> In Foren siezt man Leute, die man nicht leiden mag.

Dazu passt folgendes Zitat aus der Politik:
"Mit Verlaub, Herr Präsident, Sie sind ein Arschloch."

von STK500/Besitzer (Gast)


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Qwertz schrieb:
> STK500/Besitzer schrieb:
>> Im Studium wäre es dann auch eine Vertiefungsrichtung.
>
> Nö, das gehört ins Grundstudium (heißt heutzutage Bachelor).

Naja, man könnte es in gleicher Weise ansprechen wie TTL und CMOS.

von Old P. (old-papa)


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STK500/Besitzer schrieb:
> Schaltungen mit einem OPV gehören doch eher zu den Grundlagen als die
> Röhrentechnik.
> Die Technik dürfte Inhalt einer Aus- und Weiterbildung zum Funktechniker
> sein.
"Röhren" haben nicht nur was mit Funk zu tun. Es gab sogar Computer mit 
Röhren. Es gibt auch Gleichrichter, Stabis, Thyratrons usw. in 
Röhrenbauarten. Sicher heute kaum noch gefragt, außer vielleicht in der 
Hochspannungstechnik.
Zumindest finde ich es von angehenden Fachleuten schon schräg, wenn man 
meint, OPV-, Transistor- und andere BE-Grundlagen müssen nicht mehr 
gelehrt werden.
Nicht alles wird man im zukünftigen Job mit Steckernetzteil, Arduino, 
Shields und Gedöhns lösen können.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von STK500-Besitzer (Gast)


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Old P. schrieb:
> "Röhren" haben nicht nur was mit Funk zu tun. Es gab sogar Computer mit
> Röhren. Es gibt auch Gleichrichter, Stabis, Thyratrons usw. in
> Röhrenbauarten. Sicher heute kaum noch gefragt, außer vielleicht in der
> Hochspannungstechnik.

"...gab..."
Sie spielen im "Normalgebrauch" nicht mehr die Rolle, die sie z.B. in 
den 1970ern spielten, als Fernseher noch voll von den Dingern waren.

Old P. schrieb:
> Zumindest finde ich es von angehenden Fachleuten schon schräg, wenn man
> meint, OPV-, Transistor- und andere BE-Grundlagen müssen nicht mehr
> gelehrt werden.

Tja, wenn man ein Handy bedienen oder ein WLAN einrichten kann, ist man 
heute doch schon ein König.
Es gibt leider immer wieder Leute, die meinen etwas enrscheiden zu 
können, obwohl ihnen das entsprechende (Hintergrund-)Wissen fehlt.
Das gilt nicht nur für Elektrotechnik.

Old P. schrieb:
> Nicht alles wird man im zukünftigen Job mit Steckernetzteil, Arduino,
> Shields und Gedöhns lösen können.

Seonsoren haben heute doch alle eine digitale Schnittstelle ;)

von Manfred (Gast)


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Hans W. schrieb:
> In den Elektronik Vorlesungen wurde die Röhre kurz angerissen, weil sie
> ja in einigen Aspekten nicht sooo viel anders reagiert wie der FET...

Was ich nie vergessen habe: In der Berufsschule "Es wird mal einen 
Transistor geben, der sich wie eine Röhre verhält".

Jahre später ein Bekannter in Umschulung zum Elektroniker, der war oft 
bei mir: "Eine Röhre soll sich ähnlich verhalten wie ein FET".

W.S. schrieb:
> Und hier im Forum erlebt man Leute, die nicht mal richtig lesen (nämlich
> verstehend lesen) können und die auch nicht mehr Grammatik und
> Rechtschreibung beherrschen.

Laut Pisastudien ist das nicht nur hier so.

STK500/Besitzer schrieb:
> Naja, man könnte es in gleicher Weise ansprechen wie TTL und CMOS.

Ich hoffe doch, dass man Gattergrundschaltungen aktuell noch lehrt? Es 
könnte durchaus hilfreich sein, nicht nur irgendwas im Programmeditor 
einzutippen, sondern auch in Hardware darstellen zu können.

von Marek N. (bruderm)


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Manfred schrieb:
> Was ich nie vergessen habe: In der Berufsschule "Es wird mal einen
> Transistor geben, der sich wie eine Röhre verhält".

LOL! Du meinst, er wird eine Lebensdauer von 1000 Stunden haben, unnötig 
Energie im Leerlauf verheizen, wenn er runterfällt, kaputt gehen, 
unnötig groß und anfällig für Mikrofonie sein und niemals einen 
komplementären Kumpel haben?

Wer braucht sowas?

von Harald W. (wilhelms)


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Falk B. schrieb:
> H. Wenzel schrieb:
>> Es ist einfach ein lümmelhaftes Benehmen andere ungefragt zu duzen.
>
> You can say you to me ;-)

Or she. :-)

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Selbstverständlich gehört sich das Thema OP und seine Variationen in die 
"Lehre".
Er ist zum funktionalen Standardbauteil oder eben auch Schaltungsteil 
geworden - selbst wenn "irgendein" IC auch nur einen Schaltungsteil 
enthält, der das berühmte Dreieck mit + und - an seinen Eingängen 
graphisch zeigt, wie soll es der Lernende jemals anwenden können ( das 
IC) wenn er schon diese relativ einfache Schaltungstheorie nicht gelernt 
und verstanden hat?
Da könnte man ja gleichnoch Dioden, Transistoren, ja sogar Widerstände 
aus dem Lehrplan nehmen...
Macht ja heute alles die Software!?!
Natürlich nicht.

von Harald W. (wilhelms)


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Nichtverzweifelter schrieb:

> Da könnte man ja gleichnoch Dioden, Transistoren, ja sogar Widerstände
> aus dem Lehrplan nehmen...

Jeder, der einigermassen mit einem Browser umgehen kann, braucht doch
sowieso keine Ausbildung mehr. Schliesslich kann man jedes beliebige,
elektronische Problem doch einfach durch eine Frage im Forum lösen.

von michael_ (Gast)


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Manfred schrieb:
> Hans W. schrieb:
>> In den Elektronik Vorlesungen wurde die Röhre kurz angerissen, weil sie
>> ja in einigen Aspekten nicht sooo viel anders reagiert wie der FET...
>
> Was ich nie vergessen habe: In der Berufsschule "Es wird mal einen
> Transistor geben, der sich wie eine Röhre verhält".

Berufsschule und Studium sind verschiedene Welten.

Und OPV, Röhre, Transi, ... ist doch egal.
Damals wurde das nur Aktive el. Bauelemente genannt.
Das war ein Kasten.
Und da gab es Eingangs- und Ausgangsparameter.
Auch wurde da die Röhre kurz mit einbezogen.
Kein Wunder, war ja auch 1972.

Natürlich müssen Grundlagen zu OPV gelehrt werden.
Oder wird auch keine Fourier analyse mehr gelehrt?

von Old P. (old-papa)


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Harald W. schrieb:
> Jeder, der einigermassen mit einem Browser umgehen kann, braucht doch
> sowieso keine Ausbildung mehr. Schliesslich kann man jedes beliebige,
> elektronische Problem doch einfach durch eine Frage im Forum lösen.

Nein, man kann unendlich viele Antworten erhalten, die spätestens nach 
der vierten überhaupt nichts mehr mit der Frage zu tun hat. Man kann 
sehen, wie sich plötzlich über VDE-Bestimmungen, Kabelfarben oder 
Grammatik gestritten wird oder wie Leute ihren eigenen (oft sehr 
beschränkten) Horizont zum Weltmaßstab erheben wollen.
Man findet auch Leute, die fix irgendwas aus Wikipedia interpretieren 
und schon dabei völlig falsch liegen! Man findet aber auch Leute, die 
einigermaßen verstehen was sie schreiben, die dennoch im nächsten Post 
gleich wieder runter gemacht werden.

Alles Sachen, die einem in einer ordentlichen Univorlesung erspart 
bleiben ;-)
Kann aber auch sein, dass Uni deshalb langweilig ist...

Old-Papa

von Joachim B. (jar)


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Harald W. schrieb:
>> You can say you to me ;-)
>
> Or she. :-)

und bei /d für divers?

Harald W. schrieb:
> Schliesslich kann man jedes beliebige,
> elektronische Problem doch einfach durch eine Frage im Forum lösen.

spätestens bei der hundertsten abweichenden Anwort verflucht man es das 
man früher nicht besser augepasst hatte.

: Bearbeitet durch User
von Nichtverzweifelter (Gast)


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Harald W. meinte das sicher eher sarkastisch...

von Harald W. (wilhelms)


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Nichtverzweifelter schrieb:

> Harald W. meinte das sicher eher sarkastisch...

Manchmal sind meine Smilies nur virtuell vorhanden.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Hier, in diesem Forum, darfst Du die aber nicht weglassen...   :-)

von Joachim B. (jar)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Harald W. meinte das sicher eher sarkastisch..

klar, ALLES und IMMER nur was?

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