Forum: HF, Funk und Felder Ferritantenne(Mittelwelle)


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von Kurt-Dieter G. (kurtdieter_g)


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Hallo,

ich möchte mir eine Ferritantenne für Mittelwelle (0,53 bis 1,6 MHz) 
bauen.
Bei "Der Funkamateur" gibt es 2 Sorten Ferritstäbe.
Zum einen 8 x 150 mm Material 3B
und       8 x 150 mm Material 4B.
Welches Material wäre für Mittelwelle am geeignetsten?
Mit den vorhandenen Datenblättern kann ich leider nichts anfangen.

Gruß und Dank

von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo Kurt-Dieter,

ich würde mich für das 3B Material entscheiden.
Begründung: hat mehr µi, das heisst, du brauchst weniger Windungen.
Ich kenne deine Beweggründe für MW nicht, aber wundere dich nicht, wenn 
du zumindest tagsüber NICHTS! hörst. Abends und Nachts wird es deutlich 
besser. Die Zeiten des Diodenempfängers sind (leider) lange vorbei.
Viel Erfolg.

73
Wilhelm

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Wenn du dir die dort verlinkten PDF-Dokumente ansiehst: Material 3B hat 
eine höhere Permeabilität, die bis ca. 2 MHz flach verläuft (und darüber 
abfällt). Damit wäre das zumindest mein Vorzugsmaterial für Lang- und 
Mittelwelle.

Edit: Wilhelm war schneller. ;-)

: Bearbeitet durch Moderator
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Danke Jörg,

wieder etwas gelernt. Unter diesem Aspekt habe ich solche Kurven nie 
betrachtet.

73
Wilhelm

von Kurt-Dieter Glissmann (Gast)


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@Jörg
@Wilhelm

Alles klar!

Besten Dank nochmal.

Gruß Dieter

von oszi40 (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Material 3B hat eine höhere Permeabilität

Es bleibt die Frage was er noch so anstellen möchte. Bei MW reichen ca. 
70 Windungen, bei KW evtl. 8 bei 500pF. Nur bei LW würde ich die höhere 
Permeabilität wählen, weil ich zu faul zum wickeln wäre.

von Elektrolurch (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Es bleibt die Frage was er noch so anstellen möchte. Bei MW reichen ca.
> 70 Windungen, bei KW evtl. 8 bei 500pF. Nur bei LW würde ich die höhere
> Permeabilität wählen, weil ich zu faul zum wickeln wäre.

Zu dumm nur, dass die Permeabilität frequenzabhängig ist.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Elektrolurch schrieb:
> Zu dumm nur, dass die Permeabilität frequenzabhängig ist.

Naja, im unteren Frequenzbereich nicht.

Beim dort genannten Material 4B geht der glatte Bereich bis ca. 10 MHz, 
also umfasst noch ein gutes Stück der Kurzwelle.

Oberhalb 10 MHz dürfte eine Ferritantenne sowieso nicht mehr so 
interessant sein, da kommt man mit einem ordentlichen Stück Draht 
besser.

von Elektrolurch (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Beim dort genannten Material 4B geht der glatte Bereich bis ca. 10 MHz,
> also umfasst noch ein gutes Stück der Kurzwell

Permeablilitä ist eine komplexe Größe und man darf icht nur auf die 
Kurve von µ's schauen, sondern auch auf die Ummagnetisierungsverluste 
µ''s.

Laut Kurve des 4B Materials steigen die Verluste µ''s im Ferrit schon im 
unteren Kurzwellenbereichso, dass keine hohen Kreisgüten mehr erreicht 
werden können.

von Stefan M. (derwisch)


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Wilhelm S. schrieb:
> Die Zeiten des Diodenempfängers sind (leider) lange vorbei.

So pessimistisch würde ich das nicht sehen.
Der Reiz eines Diodenempfängers kann auch darin liegen, mit selbigem 
nicht nur die (nicht mehr existenten) Ortssender empfangen zu wollen.
Da geht durchaus mehr als manch einer glaubt.
Aber das ist wieder ein anderes Thema.

von Horst S. (petawatt)


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Wilhelm S. schrieb:
> Ich kenne deine Beweggründe für MW nicht, aber wundere dich nicht, wenn
> du zumindest tagsüber NICHTS! hörst.

Wer nur mal interessehalber reinhören will, der ist auch mit einer 
Rahmenantenne gut bedient. Dann braucht man sich keine Gedanken über das 
Kernmaterial machen.
Die aus alten Radios ausgebauten Ferritstäbe wurden mit HF-Litze 
bewickelt. Heute nur noch schwer erhältlich.
Grüße von petewatt

von oszi40 (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Da geht durchaus mehr als manch einer glaubt.

Langsam macht mich das neugierig. Da könnte man wohl mal wieder basteln 
und einen Detektor an die Soundkarte anschließen? Die MW-Sender sind 
zwar rar, aber LED-Lampen und PowerLANs werden wohl einiges liefern...

von wendelsberg (Gast)


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Horst S. schrieb:
> Die aus alten Radios ausgebauten Ferritstäbe

Das ist sicher der bessere Weg, also ein altes Radio besorgen.

wendelsberg

von ~Mercedes~  . (lolita)


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An ne Soundkarte?!?

Ich würd nen batteriebetriebenen NF Verstärker
ranhängen, Störungen hast Du schon genug, muß
da dann auch noch der Computer stören?

mfg

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Horst S. schrieb:
> mit HF-Litze bewickelt. Heute nur noch schwer erhältlich.

Nö: hat Reichelt im Standard-Lieferprogramm.

von Stefan M. (derwisch)


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~Mercedes~  . schrieb:
> Ich würd nen batteriebetriebenen NF Verstärker
> ranhängen, Störungen hast Du schon genug, muß
> da dann auch noch der Computer stören?

Das ist sehr richtig.
Wenn man dann noch einen Platz weit abseits von Wohngegenden sucht, wird 
es interessant.

von Harald W. (wilhelms)


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Wilhelm S. schrieb:

> aber wundere dich nicht, wenn du zumindest tagsüber NICHTS! hörst.

Das glaube ich eher nicht. Du wirst sämtliche Schaltnetzteile in der
näheren Umgebung hören. Damit man diese besser empfangen kann, hat
man ja extra fast alle Rundfunksender in diesem Bereich abgeschaltet.
:-)

von oszi40 (Gast)


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> Damit man diese (Schaltnetzteile) besser empfangen kann, hat
> man ja extra fast alle Rundfunksender in diesem Bereich abgeschaltet.

+100
Ach deswegen wurde Radio Moskau (MW 1MW) abgeschaltet. :-)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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oszi40 schrieb:
> Ach deswegen wurde Radio Moskau (MW 1MW) abgeschaltet. :-)

Du meinst, das hat zu viele Schaltnetzteile aus dem Takt gebracht? :)

von W.S. (Gast)


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oszi40 schrieb:
> Ach deswegen wurde Radio Moskau (MW 1MW) abgeschaltet.

Hab grad mal mit dem AR7030 drübergehört:
1. allgemeines Störgeprassel so um  S8..S9 hier im Berliner Gebiet
2. In diesem Geprassel noch hörbar:
(alles in kHz)
567
630
710
756
810
855
873
900
1150
1180
1233
1332
1386 (von wegen abgeschaltet?)
1404
1413
1548

Soweit erkennbar, zumeist Zeugs was nach Balkan klingt.

Also die Sparlampen und SNT sind auf der MW noch nicht ganz allein. Aber 
für einen Detektor reicht das nicht.

W.S.

von Dieter P. (low_pow)


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Die Antenne ist zwar eine wesentliche Sache, der eigentliche
Empfänger dann auch.Hier mit altem Radio ( ICs und Ferritantenne )
tagsüber verrauscht ein Sender, abends Sender an Sender.
Empfangsstörungen gibt es auch, ja, aber Schaltnetzteile sind
das sicher nicht.Es wäre aber denkbar, daß im MW-Bereich auch
Funkdienste tätig sind die dazu keine Auskunft geben...
Ich weis auch nicht ob Energieversorger diese Frequenzen nutzen.
Der Aufwand ist ja nach Oben hin offen, eine Drahtantenne und
einen Amateurfunkempfänger wird man für den Empfang von
Lowpower-Stationen auf MW schon brauchen.

540kHz

639kHz dünn

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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W.S. schrieb:
> Soweit erkennbar, zumeist Zeugs was nach Balkan klingt.

Vieles aus Osteuropa, aber ich war erstaunt, dass offenbar auch unsere 
tschechichen Nachbarn noch auf MW senden. Auch eine sehr offensichtlich 
spanisch sprechende Station war zu hören.

Mit Abstand das dickste Signal war hier auf 1467 kHz.

von oszi40 (Gast)


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Habe jetzt auch mal wieder MW gehört. Es gibt um diese Nacht-Zeit noch 
mehr Sender als ich erwartete.

von Dieter P. (low_pow)


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1467kHz ist öfters abends hier auch sehr stark zu hören.
Wenn man auf 1476kHz Lowpower-Station hört, und 1467kHz schaltet
manchmal um etwa 21:45 ein, dann reicht hier das ZF-Filter
im Empfänger nicht mehr..

von Lockwickler (Gast)


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Kurt-Dieter G. schrieb:
> ich möchte mir eine Ferritantenne für Mittelwelle (0,53 bis 1,6 MHz)
> bauen.

Mit Verlaub, ich würds Rad nicht neu erfinden, sondern für 3-fuffzig 
oder so eine fertig Gewickelte aus einem alten Kofferradio in der Bucht 
kaufen...

Mit etwas Glück bekommst eine wabenkorbartig aus Litze gefertigte 
Highperformance-Spule von einem der damaligen Marktführer - sowas geht 
gar nicht als Amateur...

von oszi40 (Gast)


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Lockwickler schrieb:
> Highperformance-Spule von einem der damaligen Marktführer - sowas geht
> gar nicht als Amateur...

Auch eine handgewickelte Sauerkraut-Wicklung hat damals funktioniert. Ob 
allerdings die Kreisgüte der Luxus-Spule erreicht wurde, habe nie 
verglichen. Wichtiger war ein Stück Papier zwischen Ferritstab und Spule 
um die Spule später zur Optimierung gut verschieben zu können.

von michael_ (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Vieles aus Osteuropa, aber ich war erstaunt, dass offenbar auch unsere
> tschechichen Nachbarn noch auf MW senden. Auch eine sehr offensichtlich
> spanisch sprechende Station war zu hören.
>
> Mit Abstand das dickste Signal war hier auf 1467 kHz.

Ich hatte es schon mal genannt, in Dresden solltest du auch Radio 
Dechovka(Blechblasmusik) gut empfangen können.
Der Empfangskreis geht bis Dresden.

Ebay-Artikel Nr. 163761623417

Auch polnische Sender gibt es noch.
Aber Detektorempfang und Ferritantenne ging noch nie. Außer in 
Sichtweite.

Lockwickler schrieb:
> Mit Verlaub, ich würds Rad nicht neu erfinden, sondern für 3-fuffzig
> oder so eine fertig Gewickelte aus einem alten Kofferradio in der Bucht
> kaufen...

Die sind exakt gewickelt und mit der richtigen Anzapfung.
Die Zeit scheint vorbei zu sein, wo einem alte Kofferradios 
hinterhergeworfen wurden sind.

von michael_ (Gast)


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Mist, falscher Link!
Ebay-Artikel Nr. 163761623417
Richtig:

http://www.radiodechovka.cz/

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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michael_ schrieb:
> Ich hatte es schon mal genannt, in Dresden solltest du auch Radio
> Dechovka(Blechblasmusik) gut empfangen können.

Naja, ist die Frage, was "gut" ist. :-)

Ich hatte für den Test meinen (nicht sehr langen) Kurzwellendipol an den 
Afu-Transceiver gehängt, ohne weitere Anpassmittel.

Hatte auch zuerst den EKD probiert, aber da der in 10-Hz-Schritten 
abstimmt, kurbelt man sich einen Wolf. ;-) Den Afu-Transceiver kann ich 
im Rundfunkband auf eine Schrittweite von 9 kHz stellen, das war 
bequemer.

Könnte gut sein, dass Radio Dechovka dabei war, aber mit Sprachbeiträgen 
zu der Zeit, keine Musik.

von michael_ (Gast)


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Habe heute früh mal probiert. Mit SONY Weltempfänger.
Dechovka 1233KHz kommt ganz schwach verrauscht.
Weitere auf 954 und 1062. Auch sehr verrauscht.
Auf 639 aber brauchbar. Auch mit einem alten russ. Kofferradio.

Auf LW 243KHz einer relativ stark.
Ich konnte die Sprache nicht erkennen. Dänisch?

Sonst nur zum Teil starke ratternde Störungen.
Furchtbar.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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michael_ schrieb:
> Auf LW 243KHz einer relativ stark. Ich konnte die Sprache nicht
> erkennen. Dänisch?

Passt, laut Wikipedia der Sender Kalundborg. Das ist so ziemlich die 
geometrische Mitte Dänemarks (nicht ganz exakt, aber Jütland wird über 
das Meer ganz gut erreicht). Die Antennentürme sind durchaus 
beeindruckend.

von Stefan M. (derwisch)


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michael_ schrieb:
> Sonst nur zum Teil starke ratternde Störungen.
> Furchtbar

Sehr übel sind leider die allseits beliebten Rasenmäh-Roboter.
Die Induktionsschleife die an der Rasenkante als Überfahrgrenze gelegt 
wird, ist eine perfekte und riesige Loopantenne.
Es werden schlichtweg Rechtecke eingespeist, die dann im LW und MW 
Bereich ihre breitbandige Pracht entfalten.
Man hätte sich ja auch auf Sinus und genehmigte Festfrequenz(en) einigen 
können, aber die Randgruppen, die sich von den Streubüchsen gestört 
fühlen sind ja unwichtig.
Allen anderen Randgruppen werden ihre Wünsche aber natürlich auf dem 
Silbertablett hinterhergetragen...

: Bearbeitet durch User
von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Stefan M. schrieb:
> Es werden schlichtweg Rechtecke eingespeist,

Warum zum Geier™ geht sowas durch eine EMV-Prüfung?

von Kurt-Dieter Glissmann (Gast)


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Hallo,

mit soviel Beteiligung habe ich garnicht gerechnet.

Hier der Link der Ferritantenne die ich in leicht abgewandelter Form
nachbauen möchte.

http://www.epemag3.com/lib/free_projects/radio/0900%20-%20Active%20Ferrite%20Loop%20Aerial.pdf

Nochmals vielen Dank.

Gruß Dieter

von peter (Gast)


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Falls du einen guten Vorverstärker hinter der Ferrit-Antenne anschließen 
möchtest (damit kommt man quasi verlustfrei auf 50 Ohm):
Beitrag "Re: Abstimmbare Ferritantenne für 160m mit 50-Ohm-Ausgang"

von HildeK (Gast)


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Weil hier auch, etwas OT, um MW-Radiostationen geht:
http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/

von W.S. (Gast)


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Jörg W. schrieb:
> Warum zum Geier™ geht sowas durch eine EMV-Prüfung?

Weil sie vielleicht überhaupt nicht stattgefunden hat. Ja - es gibt so 
vieles, worüber man sich schwarz ärgern könnte. Aber es ist die eigene 
Galle und nicht die des Nachbarn, der dank vollständiger Unwissenheit 
auf diesem Gebiet nicht mal erahnen könnte, was er da anrichtet. Und 
selbst wenn man es ihm erklären würde, hätte er kein Verständnis: 
"wieso? du brauchst doch bloß die Vorwahl von Australien zu nehmen.."

Also: bloß nicht sich SELBST ärgern. Ich nehme mir das jeden Tag vor - 
solltest du auch.

W.S.

von michael_ (Gast)


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michael_ schrieb:
> Habe heute früh mal probiert. Mit SONY Weltempfänger.
> Dechovka 1233KHz kommt ganz schwach verrauscht.

Habe heute 20.30 Uhr nochmal probiert.
Guter Empfang, hat richtig Spaß gemacht.
Nur paar Fadingeinbrüche waren dabei.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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michael_ schrieb:
> Guter Empfang, hat richtig Spaß gemacht.

Ja, die 1233 kommt relativ dick durch, die 792 nur "Grasnarbe".

Ist aber nicht meine Musik. ;-)

von michael_ (Gast)


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Bei der Musik schmeckt aber das Bier besser.
Man kann nur nicht den ganzen Tag Bier trinken :-)

Die zweite Frequenz kann ich nicht testen.
Da ist hier ein superstarker Störsender drauf. Mit der Ferritantenne 
konnte ich nicht mal die Richtung/Minimum erkennen.

von Karl B. (gustav)


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HildeK schrieb:
> Weil hier auch, etwas OT, um MW-Radiostationen geht:
> http://websdr.ewi.utwente.nl:8901/
Hi,
SDR Twente hat(te) Antennenprobleme.
Man hör(te) unterhalb 500 kHz nur Störgeräusche.

Maßgeschneiderte Empfangsprognose auf:
MWLIST
http://www.mwlist.org

234 Luxemburg ganztägig.
S2-3

540 Ungarn (2 Megawatt)
639 CZ
954 CZ
kommen nach "Grauzone" bombastisch.

ciao
gustav

von michael_ (Gast)


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Eigentlich ist die AM MW/LW Szene noch in Ordnung.
Nur nicht in Deutschland.

Man kriegt Polen, Tschechen, Holländer, Dänen, Engländer, Franzosen, 
Italiener usw. rein.
Abends.

Abends kommt hier gut auf 900KHz ein Italiener rein.

von Horst S. (petawatt)


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michael_ schrieb:
> Nur nicht in Deutschland.

Manchmal geschehen dann doch seltsame Dinge in Deutschland. Neuer 
deutscher Sender: Zwar nicht auf MW aber im 49m-Band strahlt der DWD 
versuchsweise den Seewetterbericht in AM aus:


Wetterfunksender Pinneberg:

    Sprachausstrahlung Seewetterbericht über Kurzwelle (AM) :
    Seewetterbericht ausgestrahlt im technischen Testbetrieb auf
    5905 kHz und 6180 kHz

    Sendezeiten:
    Nord- und Ostsee sowie deutsche Küstengebiete:
    06:00-06:30 UTC
    12:00-12:30 UTC
    20:00-20:15 UTC

    Mittelmeer:
    16:00-16:30 UTC
    20:15-20:30 UTC

Grüße von petawatt

von eric (Gast)


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Stefan M. schrieb:
> Wilhelm S. schrieb:
>> Die Zeiten des Diodenempfängers sind (leider) lange vorbei.
>
> So pessimistisch würde ich das nicht sehen.
> Der Reiz eines Diodenempfängers kann auch darin liegen, mit selbigem
> nicht nur die (nicht mehr existenten) Ortssender empfangen zu wollen.
> Da geht durchaus mehr als manch einer glaubt.

Gugelt mal nach Berthold Bosch, Dave Schmarder und Ben Tongue.
Die haben mit Fachwissen, Kosten und Mühen
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