Forum: HF, Funk und Felder Anritsu Spektrum Analysator Fragen


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von Gustl B. (-gb-)


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Hallo zusammen,

ich habe bisher den Kauf eines SAs immer vertagt aber so langsam würde 
ich doch einen brauchen. Hauptsächlich will ich Filterkennlinien 
angucken bis so 500 MHz und ich möchte auch Signale erzeugen um ADCs zu 
testen.

Daher dachte ich an einen SA mit Tracking Generator der man auch auf 
Zero Span stellen kann.

Jetzt gibt es ja diese Rigol SAs, auch mit TG, aber noch günstiger gibt 
es gebraucht viele Geräte von Anritsu. Z. B. den Anritsu Site Master 
S251C oder den Anritsu Spectrum Analyzer MS 2711D. Beide für deutlich 
unter 1000 €.

Das sind ja beides keine klassischen SAs sondern für Mobilfunk. Kann ich 
die trotzdem wie einen SA verwenden und können sie ein einigermaßen 
sauberes Signal ausgeben?

---------
Ein Signalgenerator bis 500 MHz würde mir eigentlich auch reichen weil 
ich mit meinem Oszi und FFT bis so 300 MHz ein SA-Ersatz habe. 
Allerdings sind Signalgeneratoren auch teuer.
Wenn ich ADCs testen möchte hätte ich gerne einen möglichst sauberen 
Sinus, können das die Tracking Generatoren liefern oder sollte ich da zu 
einem reinen Signalgenerator greifen?
Mir reicht es wenn das Rauschen des Generators bei ca. -80 dB liegt und 
wenn die Obertöne unterhalb von -60 dB bleiben. Interessant fände ich 
es, wenn ihr mal bei euren SAs den Generator auf eine feste Frequenz 
einstellt, z. B. 100 MHz, und dann davon ein Frequenzspektrum von 0 Hz 
bis 1 GHz aufnehmt.

von Mario H. (rf-messkopf) Benutzerseite


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Gustl B. schrieb:
> Das sind ja beides keine klassischen SAs sondern für Mobilfunk. Kann ich
> die trotzdem wie einen SA verwenden und können sie ein einigermaßen
> sauberes Signal ausgeben?

Ich kenne die nicht aus eigener Anschauung, aber in erster Linie sind 
das wohl Antennen- und Kabelanalysatoren. Wobei einige anscheinend auch 
Spektren darstellen können. Vermutlich wird man einige Einschränkungen 
im Vergleich zu einem "richtigen" Spektrumanaysator haben. Ein Blick ins 
Datenblatt (um welches Modell geht es?) hilft sicherlich. Wahrscheinlich 
ist das Rigol-Teil die bessere Wahl für Deine Zwecke.

> Wenn ich ADCs testen möchte hätte ich gerne einen möglichst sauberen
> Sinus, können das die Tracking Generatoren liefern oder sollte ich da zu
> einem reinen Signalgenerator greifen?

Tracking-Generatoren liefern meist kein Signal besonders hoher Güte. 
Müssen sie auch nicht. Bei denen kommt es nur halbwegs aufs 
Phasenrauschen an; Pegelfehler werden herausnormiert, und Obertöne bzw. 
Störtöne spielen für lineare Testobjekte keine Rolle. Allerdings kann 
man einen Tiefpass nachschalten, um die Obertöne zu reduzieren, und den 
Pegel dahinter ausmessen, wenn es um eine feste Frequenz geht.

> Mir reicht es wenn das Rauschen des Generators bei ca. -80 dB liegt und
> wenn die Obertöne unterhalb von -60 dB bleiben.

Was ist mit einem Rauschen von -80 dB gemeint? Phasenrauschen? Das wird 
als spektrale Leistungsdichte in dBc/Hz (d.h. Abstand in dB zum Träger 
in einer Bandbreite von 1 Hz) als Funktion des Abstands zum Träger 
angegeben. Ähnliches gilt für Breitbandrauschen (z.B. in dBc/Hz im 
Abstand größer 1 MHz zum Träger). Neben dem Breitband- und 
Phasenrauschen wird üblicherweise auch noch die Rest-FM und -AM 
(residual FM und AM) spezifiziert. Oder meinst Du, dass nichtharmonische 
Störtöne mindestens 80 dB unterhalb des Trägerpegels liegen? Das ist 
durchaus eine typische Spezifikation für Singalgeneratoren, aber meist 
sind die über weite Strecken deutlich besser.

Obertöne durchgehend kleiner als -60 dBc ist allerdings sportlich. 
Übliche Signalgeneratoren fürs Labor sind da eher mit -40 dBc 
spezifiziert. Da wird es einen zusätzlichen Tiefpass am Ausgang 
benötigen, wenn Du diese Eigenschaft wirklich brauchst (z.B. wenn Du 
messen willst, was Dein ADC an Obertönen beiträgt).

> Interessant fände ich
> es, wenn ihr mal bei euren SAs den Generator auf eine feste Frequenz
> einstellt, z. B. 100 MHz, und dann davon ein Frequenzspektrum von 0 Hz
> bis 1 GHz aufnehmt.

Da sieht man nicht viel, außer halt ein paar Obertöne.

: Bearbeitet durch User
von Mark S. (voltwide)


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Den Rigol SA hatte ich für pre-compliance-Messungen angeschafft und war 
über die Jahre recht zufrieden damit. Vor allem das doch recht niedrige 
Eigenrauschen war bei Störnessungen mit der Stromzange vorteilhaft. Was 
den tracking-Generator betrifft - der dürfte 8-bit haben und damit liegt 
die Auflösung bestenfalls bei 48dB. Reicht für die üblichen 
Filtermessungen völlig hin. Aus meiner Sicht ist das Teil sein Geld 
wert.

: Bearbeitet durch User
von Jochen F. (jamesy)


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Ein TG bis 1,5 GHz als DDS?
Der wird aus Mischungen gewonnen!

von Mario H. (rf-messkopf) Benutzerseite


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Gustl B. schrieb:
> Anritsu Spectrum Analyzer MS 2711D

Ich habe gerade mal nachgeschaut: Laut Datenblatt scheint das Ding einen 
vollwertigen Spektrumanalysator zu beinhalten. Minimale RBW ist 100 Hz, 
es gibt alle üblichen Marker- und Trace-Funktionen, und keine 
Einschränkungen was Center und Span betrifft. Das SSB-Phasenrauchen bei 
1 GHz ist kleiner –90 dBc/Hz garantiert bzw. –100 dBc/Hz typisch bei 10 
kHz Offset. Gar nicht so schlecht für ein Handgerät.

Den Pegel des Tracking-Generators (Option 20) kann man außerdem mit 0,1 
dB Auflösung einstellen, und bei Zero Span liefert er CW.

Könnte man auch in Erwägung ziehen. Wie gesagt: ich kenne das Ding 
allerdings nicht persönlich. Der Site Master S251C scheint aber nicht 
als Spektrumanalysator gedacht zu sein.

von Ralph B. (rberres)


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Gustl B. schrieb:
> Hauptsächlich will ich Filterkennlinien
> angucken bis so 500 MHz und ich möchte auch Signale erzeugen um ADCs zu
> testen.

sind Anwendungsbereiche mit unterschiedlichen Forderungen.

Für Filter durchzumessen  wäre ein 2 Port Netzwerkanalyzer die bessere 
Wahl.

Für Signale zu erzeugen welches ein ADC klassifizieren könnte wäre 
tatsächlich ein DDS Synthesizer mit einen DAC am Ausgang, welches eine 
möglichst große Wortbreite besitzt, sinnvoller.

Allerdings für 500MHz würde man schon mindestens 2Gsamples einplanen.
Was Oberwellenfreiheit betrifft, wird man aber sowohl bei 
Signalgeneratoren als auch bei DDS Synthesizer bei den hohen Frequenzen 
Tiefpassfilter einplanen müssen.

Signalgeneratoren habe in der Regel einen Oberwellenabstand von 
bestenfalls 40db. Eher bei 30db anzusiedeln. Man müsste sich da die 
Datenblätter anschauen, wie das Frequenzaufbereitungskonzept des 
Signalgenerators aufgebaut ist.

DDS Synthesizer haben bei niedrigen Frequenzen je nach Auflösung des DA 
Wandlers oft einen Oberwellenabstand von 70db und mehr. Der nimmt aber 
mit höher werdenden Frequenzen bis auf ca 30db spürbar ab. Das hängt mit 
der Endstufe des DDS Synthesizers zusammen, der ja von DC bis volle 
Frequenz oftmals eine Leerlaufspannung von 20VSS an Pegel abgeben muss.

Bei Signalgeneratoren sind es maximal 2Veff ( wobei nur bis 1Veff die 
Daten garantiert werden ) an 50 Ohm Last. Auserdem ist die untere 
Frequenzgrenze bei Signalgeneratoren selten unter 9KHz.

Ein Spektrumanalyzer ist für diese Aufgabe nicht die erste Wahl.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Gustl B. (-gb-)


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Mario H. schrieb:
> Tracking-Generatoren liefern meist kein Signal besonders hoher Güte.
> Müssen sie auch nicht. Bei denen kommt es nur halbwegs aufs
> Phasenrauschen an; Pegelfehler werden herausnormiert, und Obertöne bzw.
> Störtöne spielen für lineare Testobjekte keine Rolle. Allerdings kann
> man einen Tiefpass nachschalten, um die Obertöne zu reduzieren, und den
> Pegel dahinter ausmessen, wenn es um eine feste Frequenz geht.

Ja das macht Sinn. Ich hatte naiverweise vermutet, dass sie einen 
schönen Sinus liefern. Aber gut, müssen sie nicht weil es ja nur um die 
Amplitude bei einer bestimmten Frequenz geht.

Mario H. schrieb:
> Was ist mit einem Rauschen von -80 dB gemeint?

Das Rauschen unterhalb, also der Noisefloor vom ganzen Spektrum sollte 
schon einen guten Abstand vom Ton haben. Zumindest eben besser als mein 
ADC mit Eingangsbeschaltung den ich ausmessen möchte.

Mario H. schrieb:
> Obertöne durchgehend kleiner als -60 dBc ist allerdings sportlich.
> Übliche Signalgeneratoren fürs Labor sind da eher mit -40 dBc
> spezifiziert.

Stimmt. Der Generator aus dem Oszi schafft das auch nicht aber die 10 
MHz Referenz von TI macht das.

Mark S. schrieb:
> Was
> den tracking-Generator betrifft - der dürfte 8-bit haben und damit liegt
> die Auflösung bestenfalls bei 48dB. Reicht für die üblichen
> Filtermessungen völlig hin. Aus meiner Sicht ist das Teil sein Geld
> wert.

8 Bits glaube ich nicht, das ist sehr wenig für einen DAC.

Mario H. schrieb:
> Könnte man auch in Erwägung ziehen. Wie gesagt: ich kenne das Ding
> allerdings nicht persönlich. Der Site Master S251C scheint aber nicht
> als Spektrumanalysator gedacht zu sein.

Danke!

Ralph B. schrieb:
> sind Anwendungsbereiche mit unterschiedlichen Forderungen.

Richtig. Aber wie das eben so ist bei begrenztem Budget kann ich mir 
keinen Zoo an Highendgeräten zulegen.
Als SA tut es zur Not die FFT im Oszi. Da ist der Eingang auf 300 MHz 
begrenzt aber auch einen 1 GHz kann ich noch schön mit -45 dB sehen.
Wichtiger als der SA ist mir eigentlich die Signalquelle. Die sollte gut 
genug sein um einen 8 Bit ADC mit 1 GSample/s zu teseten. Klar, das kann 
ich auch mit meinen 10 MHz machen, aber ich will auch die 
Eingangsbeschaltungen testen und Kurven aufnehmen. Da brauche ich dann 
schon ein Signal bis 500 MHz und vielleicht auch drüber.

Ralph B. schrieb:
> Für Filter durchzumessen  wäre ein 2 Port Netzwerkanalyzer die bessere
> Wahl.

Ja. Aber kann ich mir da den Analysator nicht sparen wenn ich das Signal 
sowieso in einen ADC füttere? Dann müsste es doch reichen mit einer 
Quelle zu sweepen?

Ralph B. schrieb:
> Für Signale zu erzeugen welches ein ADC klassifizieren könnte wäre
> tatsächlich ein DDS Synthesizer mit einen DAC am Ausgang, welches eine
> möglichst große Wortbreite besitzt, sinnvoller.
>
> Allerdings für 500MHz würde man schon mindestens 2Gsamples einplanen.
> Was Oberwellenfreiheit betrifft, wird man aber sowohl bei
> Signalgeneratoren als auch bei DDS Synthesizer bei den hohen Frequenzen
> Tiefpassfilter einplanen müssen.

Das klingt teuer. Oder gibt es da günstige Quellen? Es gibt da viele 
billige Geräte wie den WB-SG1, aber die haben massig Obertöne mit hohem 
Pegel.

Ralph B. schrieb:
> Bei Signalgeneratoren sind es maximal 2Veff ( wobei nur bis 1Veff die
> Daten garantiert werden ) an 50 Ohm Last. Auserdem ist die untere
> Frequenzgrenze bei Signalgeneratoren selten unter 9KHz.

Das fände ich nicht schlimm.

Ralph B. schrieb:
> Ein Spektrumanalyzer ist für diese Aufgabe nicht die erste Wahl.

Also einen Netzwerkanalysator oder einen Signalgenerator?

von Anonym (Gast)


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Gustl B. schrieb:
> Ja. Aber kann ich mir da den Analysator nicht sparen wenn ich das Signal
> sowieso in einen ADC füttere? Dann müsste es doch reichen mit einer
> Quelle zu sweepen?

Die Frage ist ja wie viel dir ein rein betragsmäßiges Durchmessen des 
Filters überhaupt bringt. Von den Anforderungen, die du bisher genannt 
hast, klingt es für mich ein bisschen, als wolltest du messtechnische 
Spielereien mit wenig Sinn (aber auch wenig Rauschen) durchführen.

Für solche Experimente reicht ein China-DDS, evtl noch mit 
Tiefpassfilter, und dein ADC völlig aus. Wenn du dein Filter ernsthaft 
vermessen möchtest, wirst du wohl nicht um einen VNA rumkommen.

von Gustl B. (-gb-)


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Anonym schrieb:
> als wolltest du messtechnische
> Spielereien mit wenig Sinn (aber auch wenig Rauschen) durchführen.

Das hast du korrekt verstanden. Ich habe leider nicht viel Ahnung von 
dem Thema. Was mich interessiert ist:

- Macht mein Frontend das Signal kapputt, also Verzerrung, Obertöne und 
Rauschen die da vielleicht hinzugefügt werden.
- Wie ist der Frequenzgang vom Frontend. Ich möchte, dass das auch als 
Anti Aliasing Filter wirkt und so zwischen 200 und 300 MHz begrenzt. Das 
würde ich gerne auch durch Messung bestätigen können.

Wenn ich nur einen Signalgenerator habe, dann kann ich den mit 
konstanter Amplitude sweepen und mit den Verlauf angucken den mir mein 
ADC liefert. Für den Frequenzgang sollte das reichen?

Für die Verzerrung, Obertöne und Rauschen bräuchte ich eine Quelle, von 
der ich genau weiß wo das Rauschen liegt und wie laut die Obertöne sind. 
Dann kann ich das mit meinem ADC messen und vergleichen.

von Ralph B. (rberres)


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Gustl B. schrieb:
> Also einen Netzwerkanalysator oder einen Signalgenerator?

Für Filter durchzumessen gibt es ja mittlerweile preiswerte Lösungen wie 
z.B. den Nano-VNA aus dem Land des Lächelns.
Hier sollte man recherchieren auf was man achten muss, um eine 
vernünftige Version zu bekommen. Es gibt offenbar viele Versionen des 
Nano-VNA

Eine vernünftige Signalquelle bis 500MHz welche bis 500MHz auch einen 
Oberwellenabstand von mehr als 48db ( wegen deinen 8 Bit ) garantiert, 
wird schon schwierig. Da landet man sehr schnell in den High-End 
Bereich.

Man müsste auch hier recherchieren von welchen der Edelschmieden man 
ältere gebrauchte Signalgeneratoren bekommt, welche genau diese 
Forderungen erfüllen. Aber ich fürchte das das viel Geld kostet.

Alternativ müsste man sich eine Filterbank bauen, welche in 1/2 Oktav 
Abständen die Grenzfrequenz einstellen lässt. Diesen schaltet man als 
Oberwellenfilter hinter den Signalgenerator, um dessen Eigenschaften zu 
verbessern.
Eventuell wäre das sogar der bessr gangbare Weg.

Ob die FFT Funktion eines Low Kost Oszillografen einen echten 
Spektrumanalyzer ersetzen kann sei dahingestellt.

Ralph Berres

von Anonym (Gast)


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Gustl B. schrieb:
> Wenn ich nur einen Signalgenerator habe, dann kann ich den mit
> konstanter Amplitude sweepen und mit den Verlauf angucken den mir mein
> ADC liefert. Für den Frequenzgang sollte das reichen?

Für den *Amplituden*frequenzgang des Gesamtsystems reicht das, zumindest 
grob. Deine Gruppenlaufzeiten wirst du so nicht bestimmen können, und 
die dürften sogar für deine Impuls-messungs Anwendung einigermaßen 
relevant sein. Um Messtechnik präzise zu charakterisieren, braucht man 
im Allgemeinen sehr viel teurere Messtechnik. Und für eine Pi-mal-Daumen 
Schätzung macht es auch keinen Unterschied ob du einen Signalgenerator 
für 2000€ nimmst oder einen China-DDS, dessen Amplitudenverlauf du mit 
deinem ADC grob gemessen und rausgerechnet hast.

von Gustl B. (-gb-)


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Ralph B. schrieb:
> Für Filter durchzumessen gibt es ja mittlerweile preiswerte Lösungen wie
> z.B. den Nano-VNA aus dem Land des Lächelns.

OK, ja das kann ich mir leisten.

Ralph B. schrieb:
> Da landet man sehr schnell in den High-End
> Bereich.

Anonym schrieb:
> Um Messtechnik präzise zu charakterisieren, braucht man
> im Allgemeinen sehr viel teurere Messtechnik.

Das sehe ich gerade ...

Ralph B. schrieb:
> Man müsste auch hier recherchieren von welchen der Edelschmieden man
> ältere gebrauchte Signalgeneratoren bekommt, welche genau diese
> Forderungen erfüllen. Aber ich fürchte das das viel Geld kostet.

Genau, auch alte Gebrauchtgeräte kosten da noch ziemlich viel. Finde ich 
aber auch gut, das zeigt nämlich, dass die Technik super ist.

Ralph B. schrieb:
> Alternativ müsste man sich eine Filterbank bauen

Danke, das ist ein guter Tipp.

Ralph B. schrieb:
> Ob die FFT Funktion eines Low Kost Oszillografen einen echten
> Spektrumanalyzer ersetzen kann sei dahingestellt.

Mir hat das sehr geholfen den SI570 in Betrieb zu nehmen weil ich dessen 
Signal selbst im normalen Oszi Modus nicht sehen kann. Aber im FFT war 
das da.

Anonym schrieb:
> Für den *Amplituden*frequenzgang des Gesamtsystems reicht das, zumindest
> grob.

An den dachte ich erstmal.

Anonym schrieb:
> Deine Gruppenlaufzeiten wirst du so nicht bestimmen können, und
> die dürften sogar für deine Impuls-messungs Anwendung einigermaßen
> relevant sein.

Guter Punkt, Danke.

Anonym schrieb:
> Und für eine Pi-mal-Daumen
> Schätzung macht es auch keinen Unterschied ob du einen Signalgenerator
> für 2000€ nimmst oder einen China-DDS, dessen Amplitudenverlauf du mit
> deinem ADC grob gemessen und rausgerechnet hast.

Hm ... also erstmal einen China DDS kaufen und gucken ...

von Anonym (Gast)


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Gustl B. schrieb:
> Hm ... also erstmal einen China DDS kaufen und gucken ...

Das sollte jetzt keine Kaufempfehlung sein, ich meinte eher, dass du dir 
genau überlegen musst, was und wie du messen willst und dir dann 
überlegen, welche Geräte das leisten können. Die Genauigkeit der 
Ergebnisse, die du mit "Signalgenerator anschließen und dann mal 
schauen" kriegen wirst, dürfte sich zwischen gutem Signalgenerator und 
Chinesenhardware nicht wesentlich unterscheiden.

Ich würde der Empfehlung von Ralph folgen und den günstigen VNA kaufen. 
Dann deine Eingangsstufe charakterisieren und mit den Daten des ADCs aus 
dem Datenblatt verrechnen und die Anpassung zwischen ADC und 
Eingangsstufe noch bedenken. Genauer wird es erst ein paar tausend Euro 
später.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Ralph B. schrieb:

> Für Filter durchzumessen gibt es ja mittlerweile preiswerte Lösungen wie
> z.B. den Nano-VNA aus dem Land des Lächelns.
> Hier sollte man recherchieren auf was man achten muss, um eine
> vernünftige Version zu bekommen. Es gibt offenbar viele Versionen des
> Nano-VNA

Die aktuellste Variante ist der NanoVNA V2, der geht bis 1,5 (3,0) 
GHz. Z.B. hier besprochen: 
https://saure.org/cq-nrw/2020/03/26/nanovna-version-2-0-erste-pcb-bilder-veroeffentlicht/

Enwickelt hat den ein gewisser HCXQS, und vertrieben wird er hier: 
https://www.tindie.com/products/hcxqsgroup/nanovna-v2/
Wie vom Chinesen gewohnt gibt es mittlerweile die unterschiedlichsten 
Kopien aus den unterschiedlichsten Quellen. Wer dem Entwickler was gutes 
tun will (und sicherstellen dass nur die vom Entwickler selbst 
verursachten Fehler drin sind), der kauft bei dem o.g. Händler. Wem das 
egal ist, der kriegt das Ding vermutlich beim Ali billiger.

: Bearbeitet durch User
von Gustl B. (-gb-)


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Anonym schrieb:
> Das sollte jetzt keine Kaufempfehlung sein, ich meinte eher, dass du dir
> genau überlegen musst, was und wie du messen willst und dir dann
> überlegen, welche Geräte das leisten können.

Das läuft dann auf einen Kompromiss raus.

Anonym schrieb:
> Ich würde der Empfehlung von Ralph folgen und den günstigen VNA kaufen.

OK.

Soul E. schrieb:
> Die aktuellste Variante ist der NanoVNA V2, der geht bis 1,5 (3,0)
> GHz. Z.B. hier besprochen:
> 
https://saure.org/cq-nrw/2020/03/26/nanovna-version-2-0-erste-pcb-bilder-veroeffentlicht/

Danke!

Wo ist da der Unterschied zu einem VNA-3EC 
https://www.sdr-kits.net/introducing-DG8SAQ-VNWA3 oder einem ELAD 
SNA-2550 https://www.sglabs.it/en/product.php?s=elad-sna-2550&id=1616, 
der sieht drinnen schon deutlich professioneller aus 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/85755/SNA2550_Scalar_Network_Analyser.pdf 
(beide gebraucht <500 €)?
Irgendwie sehen die günstigen Modelle alle nach fieser Bastelware aus 
wenn man sich die PCBs anguckt. Andererseits ... scheint das für Vieles 
zu reichen. Der DG8SAQ-VNWA3 hat auch eine brauchbare Software wie es 
aussieht.
Ich bin ja ein wenig skeptisch gegenübber diesen kleinen Geräten mit 
Display. Eigentlich will ich mir kein Display kaufen sondern gute 
Software haben. Klar wenn das ein gutes Gerät ist das sich standalone am 
besten bedienen lässt wie ein Oszi, dann finde ich ein eingebautes 
Display schon sinnvoll oder wie bei einem richtigen SA mit vielen 
knöpfen. Aber ein Display und dann nur wenige Knöpfe sieht für mich 
erstmal nach sehr umständlicher Bedienung aus.

: Bearbeitet durch User
von Ralph B. (rberres)


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Gustl B. schrieb:
> Der DG8SAQ-VNWA3 hat auch eine brauchbare Software wie es
> aussieht.

Das ist ein wirklich brauchbares Gerät. Nachteil ist, man benötigt einen 
PC.

Aber die Software ist extrem komfortabel und lässt keine Wünsche offen.

Die Messgenauigkeit kann bis 500MHz durchaus mit Geräten der 
Edelschmieden mithalten. Oberhalb 500MHz wird der nutzbare 
Dynamikbereich zunehmend kleiner.

Sie reicht von <500MHz ca. 90db bis 1300MHz ca 50db.

Wenn man mit dieser Enschränkung leben kann, ist das ein absolut 
empfehlenswertes Gerät. Auch wenn es deutlich mehr kostet als der 
Nano-VNA.

Ralph Berres

von Gustl B. (-gb-)


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Ralph B. schrieb:
> Das ist ein wirklich brauchbares Gerät.

Danke! Innen drinnen sieht das deutlich weniger professionell aus wie 
der ELAD SNA-2550. Welchen der Beiden würdest du bevorzugen?

Innenleben ELAD: 
https://www.mikrocontroller.net/attachment/85755/SNA2550_Scalar_Network_Analyser.pdf

Innenleben DG8SAQ-VNWA3:
https://axotron.se/blog/wp-content/uploads/2014/01/glued_inductor.jpg

Ich finde ja der ELAD macht den professionelleren Endruck.

von Volker M. (antennensimulation)


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Gustl B. schrieb:
> Ich finde ja der ELAD macht den professionelleren Endruck.

Wichtiger Unterschied:
Der ELAD ist ein skalarer NWA, kann also nur Betrag messen aber keine 
Phase. Also auch kein Smith-Diagramm.

Der VNWA3 ist ebenso wie der NanoVNA ein vektorieller NWA, also komplex 
messend mit Betrag und Phase. Für mich ist das wichtig. Ich selbe habe 
einen VNWA3, hatte aber mal einen NanoVNA zum Rumspielen: überraschend 
brauchbar.

: Bearbeitet durch User
von Gustl B. (-gb-)


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Volker M. schrieb:
> Wichtiger Unterschied:
> Der ELAD ist ein skalarer NWA, kann also nur Betrag messen aber keine
> Phase. Also auch kein Smith-Diagramm.

Danke!

Volker M. schrieb:
> Ich selbe habe
> einen VNWA3, hatte aber mal einen NanoVNA zum Rumspielen: überraschend
> brauchbar.

Wenn man den Aufbau anguckt sehen die von der Qualität ähnlich aus. Ich 
würde da dann die Gewichtung auch auf die Software legen. Zumindest für 
den NanoVNA gibt es da ja doch recht viel Auswahl, finde ich gut.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Volker M. schrieb:

> einen VNWA3, hatte aber mal einen NanoVNA zum Rumspielen: überraschend
> brauchbar.

Der VNWA3 dürfte der Urahn sein. Die diversen NanoVNA sind davon 
abgeleitet, und der NanoVNA V2 ist eine Neuentwicklung basierend auf 
diesem Konzept.

Bei den NanoVNA ist halt das Problem, dass da ein Chinese beim anderen 
abkupfert, und die wenigsten davon haben die Schaltung verstanden. Die 
Qualität dieser Dinger ist daher sehr unterschiedlich. Teilweise muss 
man Fehler beseitigen, Schirmbleche nachrüsten etc. Beim NanoVNA V2 geht 
das Geklone jetzt auch los.

von Ralph B. (rberres)


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Gustl B. schrieb:
> Danke! Innen drinnen sieht das deutlich weniger professionell aus wie
> der ELAD SNA-2550. Welchen der Beiden würdest du bevorzugen?

Ich kenne den Elad SNA nicht, und kann deshalb nichts zu dessen Qualität 
sagen.

Aber es gibt generell Unterschiede zwischen SNA und VNA.

Der SNA kann nur den Betrag messen und auf den Schirm bringen. Er trifft 
also keine Aussage ob eine Messung der Fehlanpassung mit Hilfe eines SWR 
Messkopfes durch eine ohmsche Abweichung von den 50 Ohm erfolgt ( 
Realanteil ), oder ob dabei eine induktive oder kapazitive Komponente im 
Spiel ist ( Imaginäranteil). Sondern er misst nur die geometrische 
Addition beider Anteile.

Dabei misst es den Pegel mit einen breitbandigen Detektor, hat also 
bedingt durch die Breitbandige Messung eine eingeschränkte Dynamik von 
maximal 70db. Der Swob5  von Rohde&Schwarz ist so ein skalarer 
Netzwerkanalyzer auch Wobbler genannt.

Zu gut Deutsch du siehst eine Durchlasskurve mehr nicht.

Dafür ist das Gerät leichter zu bedienen, weil es nicht vor jeder 
Messung eine Kalibrierung mit Hilfe von Open Kurzschluss 50 Ohm 
Abschluss und Durchverbindung zum zweiten Port benötigt. Hier wird 
bestenfalls die Durchgangsverbindung kalibriert, um den Frequenzgang der 
Kabel und Stecker zu begradigen.

Der VNA misst sowohl Betrag als auch Phase zwischen Strom und Spannung 
am Ausgang und kann diese auch in verschiedene Darstellungsformen auf 
den Bildschirm bringen.

Er hat dafür einen mit dem Senderteil mitlaufenden Empfänger dessen 
bandbreite man zwischen wenigen Hz und einigen KHz einstellen kann. 
Daraus resultiert eine Anzeigedynamik von oft mehr als 90db.

Man sieht also ob am Ausgang ein Ohmscher Widerstand , eine Induktivität 
eine Kapazität oder eine Kombination aus den dreien angeschlossen ist.

Man kann sogar dessen Größe bestimmen.

Damit er das kann ist es zwingend erforderlich dem Gerät mitzuteilen, 
was an Kabel, Stecker etc vor dem zu messenden Objekt angeordnet ist.
Da einen ja nur das zu messende Objekt interessiert, muss eine 
Kalibrierroutine das Kabel und die Stecker zuvor ohne das zu messende 
Objekt erfassen und es bei den künftigen Messungen berücksichtigen.

Was du jetzt tatsächlich benötigst must du selber entscheiden.

Ein VNA kann grundsätzlich auch als SNA arbeiten.

Ein Spektrumanalyzer mit Trackinggenerator ist auch ein skalarer 
Netzwerkanalyzer, aber mit größerer Dynamik, weil der Spektrumanalyzer 
ebenfalls ein mitlaufender Empfänger ist.

Übrigens habe ich bei mir sowohl den Swob5 SNA als auch einen HP8752A 
VNA als auch den VNA von DG8SAQ im Einsatz.

Ralph Berres

von Gustl B. (-gb-)


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Soul E. schrieb:
> Bei den NanoVNA ist halt das Problem, dass da ein Chinese beim anderen
> abkupfert, und die wenigsten davon haben die Schaltung verstanden.

Wie so oft. Aber wenn ich einen Clone nutze, dann würde ich selber einen 
bauen. Ohne Display, dafür mit schnellerem ADC, FPGA, ... Schaltplan 
gibt es ja sogar online.

Ralph B. schrieb:
> Aber es gibt generell Unterschiede zwischen SNA und VNA.

Danke für die Erklärung.

Ralph B. schrieb:
> weil es nicht vor jeder
> Messung eine Kalibrierung mit Hilfe von Open Kurzschluss 50 Ohm
> Abschluss und Durchverbindung zum zweiten Port benötigt.

Ist das wirklich so? Kann man so Kalibrationsdaten nicht speichern? 
Klingt für mich reichlich kompliziert.

Ralph B. schrieb:
> Der VNA misst sowohl Betrag als auch Phase zwischen Strom und Spannung
> am Ausgang und kann diese auch in verschiedene Darstellungsformen auf
> den Bildschirm bringen.

Der Unterschied zwischen VNA und SNA ist also die Messung am Ausgang? 
Wie macht man das denn bei diesen hohen Frequenzen Strom und Spannung 
mit hoher Zeitauflösung zu erfassen? So wie ich das sehe haben die VNAs 
keine schnellen ADCs drinnen.

Ralph B. schrieb:
> Übrigens habe ich bei mir sowohl den Swob5 SNA als auch einen HP8752A
> VNA als auch den VNA von DG8SAQ im Einsatz.

So ein Zoo wäre natürlich ideal. Aber weil es so Teile wie den NanoVNA 
in günstig gibt kann ich mir vielleicht zwei verschiedene Geräte 
leisten.

von Mario H. (rf-messkopf) Benutzerseite


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Gustl B. schrieb:
> - Macht mein Frontend das Signal kapputt, also Verzerrung, Obertöne und
> Rauschen die da vielleicht hinzugefügt werden.

Dafür misst man, wie oben schon gesagt, per FFT die Obertöne im 
ADC-Datenstrom. Ein weiterer wichtiger Parameter ist der 
Intermodulationsabstand, zu bestimmen per Zweitonmessung. Da geht die 
Materialschlacht dann weiter, wenn es darum geht, zwei in der Frequenz 
nahe beieinanderliegende Signale intermodulationsfrei zu überlagern. 
Musst Du das alles wirklich messen?

> - Wie ist der Frequenzgang vom Frontend. Ich möchte, dass das auch als
> Anti Aliasing Filter wirkt und so zwischen 200 und 300 MHz begrenzt. Das
> würde ich gerne auch durch Messung bestätigen können.
>
> Wenn ich nur einen Signalgenerator habe, dann kann ich den mit
> konstanter Amplitude sweepen und mit den Verlauf angucken den mir mein
> ADC liefert. Für den Frequenzgang sollte das reichen?

Wie oben schon gesagt wurde, ist der Betrag |H| der Übertragungsfunktion 
H des Filters nur die eine Sache. Die komplette Übertragungsfunktion, 
die ein lineares zeitinvariantes System vollständig charakterisiert, 
enthält auch Phaseninformation, und daraus abgeleitet die für Dich 
interessante Gruppenlaufzeit
des Filters. Um die Gruppenlaufzeit zu messen, benötigt man einen 
vektoriellen Netzwerkanalysator. Andererseits kann man für Filter, die 
mit geeigneten SMD-Komponenten auf einer sachgerecht ausgelegten Platine 
aufgebaut sind, davon ausgehen, dass sie sich in dem Dich 
interessierenden Frequenzbereich in sehr guter Näherung wie berechnet 
bzw. simuliert verhalten. Trotzdem ist nachmessen zu können natürlich 
nicht verkehrt. Man könnte es vielleicht auch mit einer Bestimmung des 
Amplitudenfrequenzganges gut sein lassen, als Bestätigung, dass man die 
richtigen Bauteile eingelötet hat -- das musst Du wissen.

Ralph B. schrieb:
> Eine vernünftige Signalquelle bis 500MHz welche bis 500MHz auch einen
> Oberwellenabstand von mehr als 48db ( wegen deinen 8 Bit ) garantiert,
> wird schon schwierig. Da landet man sehr schnell in den High-End
> Bereich.

Die 48 dB reichen bei 8 Bit nicht, wenn hinter dem ADC noch 
Signalverarbeitung stattfindet. Wenn man eine FFT mit 4096 Bins macht, 
und gleichverteiltes Samplingrauschen annimmt, kommt man im Nyquistband 
theoretisch auf einen Rauschteppich bei
Da ist ein hochsperrendes Tiefpassfilter hinter dem Signalgenerator 
zwingend erforderlich. Selbst ein Rohde & Schwarz SMA100B ist nur mit 
-60 dBc Oberwellenabstand spezifiziert, und das ist zur Zeit der so 
ziemlich der beste General-Purpose-Signalgenerator, den man für Geld 
kaufen kann (zu einem Preis, den andere für eine Eigentumswohnung auf 
den Tisch legen). Es gibt für den Zweck steile und hochsperrende Filter 
im Gehäuse, fertig mit Verbindern, und auch als kompletter Satz im 
Köfferchen. Der Spaß ist allerdings recht teuer. Die kann man aber auch 
selber bauen, und damit die Oberwellen eines China-Generators 
hinreichend herunterdrücken. Zur Beurteilung des Endergebnisses wäre ein 
Spektrumanalysator nicht schlecht.

Gustl B. schrieb:
> Ralph B. schrieb:
>> weil es nicht vor jeder
>> Messung eine Kalibrierung mit Hilfe von Open Kurzschluss 50 Ohm
>> Abschluss und Durchverbindung zum zweiten Port benötigt.
>
> Ist das wirklich so? Kann man so Kalibrationsdaten nicht speichern?
> Klingt für mich reichlich kompliziert.

Schon. Aber ein anderes Kabel oder andere Adapter, und die 
Kalibrierdaten sind obsolet. Im 
Beitrag "Re: 30dB gesteuertes Dämpfungsglied aus China" hatte ich mal den 
Einfluss der Verbiegung von billigem Koax-Kabel gemessen. Das kann schon 
reichen, um eine Kalibrierung zu schrotten.

Gustl B. schrieb:
> Ralph B. schrieb:
>> Der VNA misst sowohl Betrag als auch Phase zwischen Strom und Spannung
>> am Ausgang und kann diese auch in verschiedene Darstellungsformen auf
>> den Bildschirm bringen.
>
> Der Unterschied zwischen VNA und SNA ist also die Messung am Ausgang?
> Wie macht man das denn bei diesen hohen Frequenzen Strom und Spannung
> mit hoher Zeitauflösung zu erfassen? So wie ich das sehe haben die VNAs
> keine schnellen ADCs drinnen.

Ich weiß nicht, was der "Ausgang" hier sein soll. Der VNA misst primär 
Streuparameter. Die sind definiert als Quotienten von in eine oder 
mehrere Bezugsebenen ein- und auslaufende Wellengrößen, siehe z.B. hier 
für ein paar mehr Informationen: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Streuparameter. Auf TEM-Leitungen sind die 
Wellengrößen zwar eindeutig mit Strömen und Spannungen verbunden, 
allerdings sind sie allgemeiner (man kann sie z.B. auch sinnvoll in 
Hohlleitern definieren). Im wesentlichen beruht der VNA auf der 
Verwendung eines Richtkopplers, der ein- und auslaufende Wellen trennen 
kann. Diese werden dann in Amplitude und Phase gemessen. Für die Messung 
"in einer Richtung", d.h. Messung der S-Parameter S_11 und S_21, 
benötigt man aufgrund der Definition der S-Parameter drei Messkanäle: 
Einen Referenzkanal, der die Amplitude der Anregung am Tor 1 misst, 
einen Kanal der die in das Tor 1 reflektierte Welle misst, und einen, 
der die in das Tor 2 transmittierte Welle misst. Das S_21 repräsentiert 
dann übrigens die Übertragungsfunktion H eines LTI-Systems.

Schnelle ADCs brauch man dazu nicht unbedingt. Die Messkanäle im VNA 
sind Überlagerungsempfänger, d.h. sie setzen das gemessene Signal auf 
eine ZF um. Klassisch verwendet man im VNA in jedem Kanal einen 
IQ-Mischer. Aus den In-Phase- und Quadratursignalen kann man dann per
Amplituden- und Phaseninformation gewinnen. Bei modernen Geräten sampelt 
man direkt auf der ZF (bzw. den ZFen) und macht die ZF-Filterung, 
IQ-Demodulation und Extraktion von Amplituden- und Phasendaten in 
Software, ein wahrer Segen im Vergleich zu älteren Geräten. Die billigen 
China-VNA beruhen offenbar u.a. darauf, dass die ZF niedrig ist, man mit 
geringer Rate abtastet, und sich Zeit lässt.

von Volker M. (antennensimulation)


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Gustl B. schrieb:

> Ist das wirklich so? Kann man so Kalibrationsdaten nicht speichern?
> Klingt für mich reichlich kompliziert.

Beim VNWA3 kann mn sie jedenfalls speichern, beim NanoVNA weiß ich es 
nicht.

> Der Unterschied zwischen VNA und SNA ist also die Messung am Ausgang?

Nein, die Betragsmessung mit Detektor beim SNA im Gegensatz zur Messung 
nach Betrag und Phase beim VNA.

> Wie macht man das denn bei diesen hohen Frequenzen Strom und Spannung
> mit hoher Zeitauflösung zu erfassen? So wie ich das sehe haben die VNAs
> keine schnellen ADCs drinnen.

Die Messung erfolgt im Frequenzbereich, also eine Frequenz nach der 
anderen. Klassischer VNA funktioniert so: Das Sendesignal wird 
hochgemischt, das Empfangssignal wieder runtergemischt. Dabei wird 
derselbe LO genutzt, so daß die Phasenbeziehung erhalten bleibt.

von Soul E. (souleye) Benutzerseite


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Gustl B. schrieb:

> Ist das wirklich so? Kann man so Kalibrationsdaten nicht speichern?
> Klingt für mich reichlich kompliziert.

Natürlich kannst Du die Kalibrierdaten speichern. Aber die müssen exakt 
zu Deinem Setup passen. Start- und Endfrequenz, Anzahl der Schritte, 
Kabel, Adapter, Anzugsdrehmoment. So kommen eine Menge 
Kalibrierdatensätze zusammen, da ist bei Bedarf oft neumachen einfacher 
und sicherer.

von Gustl B. (-gb-)


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Mario H. schrieb:
> Dafür misst man, wie oben schon gesagt, per FFT die Obertöne im
> ADC-Datenstrom.

OK, ja das hatte ich schon gehört, aber dafür brauche ich einen 
möglichst sauberen Sinus oder zumindest einen der besser ist als ein 
idealer 8 Bit ADC bei mir.
Klar, das wird als Generator teuer habe ich jetzt erfahren müssen. Aber 
gibt es da nicht Quellen mit einer Festfrequenz? Ich habe hier ein 
TSW2110. Gibt es sowas auch als Sortiment bis 500 MHz? Kann könnte ich 
mir da zusätzlich zu meiner 10 MHz Referenz noch eine mit 100 MHz und 
eine mit 300 MHz kaufen.

Mario H. schrieb:
> Musst Du das alles wirklich messen?

Nein, natürlich nicht. Ich kann das auch wie bisher machen. Einfach die 
Impulse die ich messen will auf dem Oszi angucken, dann mit meinem ADC 
angucken, zufrieden sein wenn die einigermaßen identisch sind. Dann eine 
Peakerkennung bauen und auf den Impulshöhen Zerfallsspektren rechnen. 
Hat bisher funktioniert, aber wirkt eben nach hingepfuschter 
Laienbastelei. Für mich reicht das, aber ich wurde hier im Forum schon 
mehrmals kritisiert weil ich das nicht nach Lehrbuch gemacht hatte.

Mario H. schrieb:
> Um die Gruppenlaufzeit zu messen, benötigt man einen
> vektoriellen Netzwerkanalysator. Andererseits kann man für Filter, die
> mit geeigneten SMD-Komponenten auf einer sachgerecht ausgelegten Platine
> aufgebaut sind, davon ausgehen, dass sie sich in dem Dich
> interessierenden Frequenzbereich in sehr guter Näherung wie berechnet
> bzw. simuliert verhalten. Trotzdem ist nachmessen zu können natürlich
> nicht verkehrt.

> Man könnte es vielleicht auch mit einer Bestimmung des
> Amplitudenfrequenzganges gut sein lassen, als Bestätigung, dass man die
> richtigen Bauteile eingelötet hat -- das musst Du wissen.

Tja, immer diese Entscheidungen. Ich denke mal ich werde mir einen 
billigen VNA kaufen und zusätzlich noch eine saubere Sinusquelle oder 
einen Generator um so Sachen wie Verzerrung etwas beurteilen zu können.

Mario H. schrieb:
> −83dBFull Scale

Siehe Bildchen. Das ist die 10 MHz Quelle die ich habe. Wenn ich 
stattdessen den Generator aus meinem Oszi verwende, dann habe ich 
deutlich lautere Obertöne. Wie man sieht ist das Rauschen auch auch bei 
knapp -80 dBFS.

Mario H. schrieb:
> Aber ein anderes Kabel oder andere Adapter, und die
> Kalibrierdaten sind obsolet.

Krass dass das so viel ausmacht.

Volker M. schrieb:
> Beim VNWA3 kann mn sie jedenfalls speichern, beim NanoVNA weiß ich es
> nicht.

Das ist doch mal schön.

Soul E. schrieb:
> Natürlich kannst Du die Kalibrierdaten speichern. Aber die müssen exakt
> zu Deinem Setup passen.

Jetzt hab ich mir mal Blogposts durchgelesen und Tatsache sogar die 
Shorts sind unterschiedlich gut.

von Ralph B. (rberres)


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Gustl B. schrieb:
> mir da zusätzlich zu meiner 10 MHz Referenz noch eine mit 100 MHz und
> eine mit 300 MHz kaufen.

man könnte mehrere quarzgesteuerte Festfrequenzgeneratoren bauen.

Damit wäre es wesentlich einfacher diese Anforderungen zu erfüllen.

Ralph Berres

von Gustl B. (gustl_b)


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Ja das könnte man, wurde mir auch schon vorgeschlagen als ich eine 100 
kHz oder 1 MHz Referenz für einen hochauflösenden ADC suchte.
Wenn ich sowas selber baue, dann habe ich mein Problem nur verschoben 
aber nicht gelöst. Denn dann brauche ich erstmal Messtechnik mit der ich 
meine Selbstbauquelle ausmessen. Sonst sehe ich am ADC Obertöne und weiß 
nicht ob die vom ADC Frontend oder von meiner Bastelquelle stammen.

Ich habe bisher nur wenige Festfrequenzquellen gefunden. Eigentlich wäre 
das doch eine Marktlücke so Quellen mit schönem Sinus mit 
unterschiedlichen Frequenzen von 1 kHz bis 1 GHz für je 100€. Da würde 
ich sofort zuschlagen.

von Ralph B. (rberres)


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Gustl B. schrieb:
> Eigentlich wäre
> das doch eine Marktlücke so Quellen mit schönem Sinus mit
> unterschiedlichen Frequenzen von 1 kHz bis 1 GHz für je 100€. Da würde
> ich sofort zuschlagen.

ähm hmm mal ne Frage

Ist das irgend ein Hochschulprojekt, wo Kosten offenbar eine 
untergeordnete Rolle spielen?

Ein Hobbyist würde jetzt Quarzoszillatoren bauen ( ab 10MHz wohl im 
Oberton )

dahinter eine Tiefpass 5ter Ordnung setzen das ganze jeweils in ein 
Blechkästle einsargen, und gut ist.

Deine Messtechnik ist dein ADC. und wenn dann wirklich Linien durch 
Oberwellen zu sehen ist, dann benötigst du in der Tat weitere 
Messtechnik diesmal in Form einen Spektrumanalyzers der gehobeneren 
Sorte.

Übliche SAs schaffen nur 80db Dynamikumfang.

Wenn man sich nicht ganz blöd anstellt sollten so ein Oberwellenabstand 
von 80db locker zu erreichen sein.

Oder ist das selberbauen im Rahmen eines eventuellen Hochschulprojektes 
verpöhnt, weil Studenten bis dato noch nie selbst mit Bauteilen was 
zusammengebastelt haben?

Sorry wenn ich so frage, aber deine letzte Antwort legt diesen Verdacht 
nahe.

Belehre mich eines besseren.

Ralph Berres

: Bearbeitet durch User
von Gustl B. (gustl_b)


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Kann ich verstehen. Ich habe keine Angst vor dem Selbstbau, habe ich 
schon oft gemacht, jetzt eben bei der FPGA Platine mit dem schnellen 
ADC.

Das ist auch kein Uniprojekt und klar spielen die Kosten eine Rolle. 
Aber so eine Sinusreferenz hat man ja dann auch sein Leben lang.

Ich zweifele eher am Selbstbau. Schaffe ich das so gut, dass ich keine 
Obertöne am ADC sehe? Glaube ich nicht. Und dann messe ich mit dem ADC 
irgendeine Amplitude, weiß aber erstmal nicht wo die tatsächlich liegt. 
Da brauche ich dann auf jeden Fall noch ein Oszi mit genügend Bandbreite 
oder einen SA um die herauszufinden. Da wäre mir etwas Fertiges schon 
lieber auf dem dann drauf steht 2 Vpp und Obertöne kleiner -60 dB oder 
so.

Wenn ich mir meine 10 MHz Referenz angucke, dann sieht das zwar logisch 
aus, also Quarzoszillator, dann Filter, Verstärker und Filter, aber das 
selber bauen in der Qualität für z. B. 100 MHz traue ich mir nicht zu. 
Klar wird das gehen, aber das würde eben wieder ein Projekt das Zeit 
frisst und am Ende gegenüber so einer Referenz von TI schlechter ist. 
100€ für etwas das man sein Leben lang hat finde ich da einen guten 
Deal.

von Volker M. (antennensimulation)


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Gustl B. schrieb:
> Siehe Bildchen. Das ist die 10 MHz Quelle die ich habe. Wenn ich
> stattdessen den Generator aus meinem Oszi verwende, dann habe ich
> deutlich lautere Obertöne. Wie man sieht ist das Rauschen auch auch bei
> knapp -80 dBFS.

Ist das mit einem Spektrumanalysator gemessen oder nur die FFT aus einem 
Oszilloskop? Beim Scope hast du wieder dessen Quantisierungsfehler, das 
ist nicht so genau/empfindlich wie ein echter Spektrumanalysator der 
frequenzselektiv misst.

von Gustl B. (gustl_b)


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Weder noch. Das ist die FFT die ich mit Daten von meinem ADC aufgenommen 
habe.

von Volker M. (antennensimulation)


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Dabke, hatte das Ziel deines Projektes falsch verstanden. Als 
Referenzquelle würde ich einen analogen Oszillator nutzen (kein DDS 
wegen der Nebenlinien) und Oberwellenfilter nachschalten. Die sind doch 
relativ einfach aufzubauen, Metalldöschen drum und fertig. Sperrdämpfung 
kannst du dann mit NanoVNA nachmessen. Quarzoszillator finde ich 
Overkill, oder brauchst du das geringe Phasenrauschen wirklich?

von Gustl B. (-gb-)


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Volker M. schrieb:
> Als
> Referenzquelle würde ich einen analogen Oszillator nutzen (kein DDS
> wegen der Nebenlinien) und Oberwellenfilter nachschalten. Die sind doch
> relativ einfach aufzubauen, Metalldöschen drum und fertig.

Ja, das stimmt schon, da bekomme ich dann irgendeinen Ton. Aber ist der 
auch gut genug um einen ADC/Frontend zu testen? Wenn ich da Obertöne bei 
-60 dB habe hat das eben nix gebracht weil ich nicht beurteilen kann ob 
die aus der Quelle oder vom ADC/Frontend stammen.

Es gibt noch das TSW2170EVM mit 70 MHz, aber sonst finde ich keine 
Festfrequenzquellen zu kaufen.

Wäre das denn eine Marktlücke? Ich will nix verkaufen, aber vielleicht 
sollte ich doch mal etwas Zeit in so Sinusquellen stecken und ein 
Sortiment aufbauen.

Volker M. schrieb:
> Quarzoszillator finde ich
> Overkill, oder brauchst du das geringe Phasenrauschen wirklich?

Nein, aber wenn ich sowas baue, dann sind 5 € mehr oder weniger recht 
egal. Im Vergleich zu meiner Testplatine mit FPGA und ADC ist das eher 
sehr günstig.

: Bearbeitet durch User
von Wilhelm S. (wilhelmdk4tj)


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Hallo zusammen, hallo Gustl.

> Wenn ich da Obertöne bei -60 dB habe hat das eben nix gebracht

Deine Bedenken kann ich verstehen aber nicht nachvollziehen. Bevor ich 
mir aber so ein Teil von Texas für fast 200,-- EU (Mouser) antue, 
versuche ich doch erstmal selbst mein Glück. Sieh dir das 
Blockschaltbild an, die kochen auch nur mit Wasser!
Was spricht in der Grundform gegen so einen fertigen TTL 
Quarzoszillator? Die exakte Frequenz scheint ja nicht wichtig zu sein, 
so wie ich das verstanden habe. Pegel?, ist nie zur Sprache gekommen. 
Oberwellen?, wozu gibt es Filter? Berechne z.B. mal einen nur 7-poligen 
Tiefpass; du wirst sehen, dass -60dB kein Problem sind, den 
entsprechenden Aufbau vorausgesetzt. Wenn die Frequenz nicht zu hoch ist 
(z.B. 50MHz) lässt sich so ein Filter auch diskret aufbauen. Bei SMD 
(0805) ist das Angebot an Spulen im Gegensatz zu den Cs nicht so 
reichhaltig, gegen eine gemischte Bestückung spricht auch nichts.
Falls dir dann der TTL Oszillator nicht genügt, kannst du ja immer noch 
einen mit einem Quarz aufbauen. Standardquarze (HC18) bis 50MHz und 
höher sind doch Pfennigskram. Wenn der Pegel nicht reicht, einen 
vierbeinigen Breitbandverstärker dahinter oder irgendwo dazwischen.
Als Filtersoftware hat mir 'ELSIE' von Tonne Software gute Dienste 
geleistet.
Wie mit allen Programmen muss man ein bisschen üben, bis man die 
Unterschiede zwischen den einzelnen Filtertypen verstanden hat; Vorteil: 
der Lötkolben bleibt kalt, alles Testen findet nur auf dem Bildschirm 
statt.

Viel Erfolg

73
Wilhelm

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