Forum: Platinen Breadboard: 20A führen & Buchse


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von Daniel P. (dc_max)


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Hallo an alle hier,

ich bin gerade am Experimentieren:

Es geht um 2 Lüfter zur Kühlung der Wassertemperatur im KFZ. Je Lüfter 
7A, sprich bei der Parallelschaltung insgesamt 12Vx~15A=~180W bei 
maximaler Drehzahl.

Die 2Pin-Lüfter werden über einen µC (jetzt noch Arduino) per 
PWM/Lüfterkurve über einen groß dimensionierten MOSFET (IRLB3034) 
gesteuert bzw. die Masse geschaltet, dazu kommt noch ein 12V 
Input-Signal vom Steuergerät des Autos, das über einen Optokoppler zum 
Arduino weitergegeben wird (mA-Bereich). Falls kein 12V-Signal anliegt, 
wird die Lüfterdrehzahl gemäß dem Temperaturfühler geregelt (weiterer 
Input).

Soweit ist alles klar. Zum Testen habe ich schon auf dem Breadboard eine 
Beispielschaltung erstellt, funktioniert alles super wie gewünscht.

Nun möchte ich das ganze jedoch reel umsetzen, sprich mit den beiden 
großen Lüftern mit max 14A (Anlaufstrom wahrscheinlich deutlich höher)?

Dazu hätte ich ein paar praktische Fragen:

1. Wie gehe ich mit den hohen Strömen auf dem lötbaren THT-Breadboard um 
bzw. wie verbinde ich Drain/Source am MOSFET, damit das ganze bei 14A 
nicht abraucht. Gibt es solche "Schraubklemmen" wie hier abgebildet: 
https://electronics.stackexchange.com/questions/59735/creating-a-high-current-bus-on-a-pcb 
, die man auf einem THT-Board einlöten kann, um dann ein 2,5mm^2-Kabel 
zu klemmen, dass den hohen Strom führt.

Oder kann ich auf der Rückseite des Breadboard die Füßchen des MOSFETS 
direkt mit dem Kabel anlöten? -> Ist das sicher? (Die Füßchen sind ja 
schon relativ klein)

Gibt es dazu bevorzugte Methoden, wie man hohe Ströme und Verbindungen 
zum MOSFET in der Praxis durchführt? Ihr könnt mir da sicherlich helfen, 
ich suche und suche im Internet, habe aber keine "richtige" Lösung 
gefunden. Evtl. bin ich aber auch etwas zu vorsichtig? Aber Vorsicht ist 
besser als Nachsicht.

2. Das Breadboard wollte ich in einem Gehäuse verpacken und die 
einkommenden und ausgehenden Signale über Header/Steckverbinder nach 
außen führen. Dabei muss das ganze nicht wasserdicht sein, jedoch möchte 
ich auch keine "offnen" Headerpins haben, eher sowas wie Molex-Stecker 
am PC, damits einfach "schöner/professioneller" aussieht.

Hierzu bin ich bei Molex bei den MegaFit-Steckern bzw. -Headern 
gelandet, die bis zu 25A führen können. Können die Header am Breadboard 
einfach über die Pins an das Kabel gelötet werden, welches dann an den 
MOSFET geht?

Ist das die richtige Wahl, gibt es auch hier wieder andere, in der 
Praxis bewährte Herangehensweisen?

Die Input-Signale haben ja nur einige mA, bei dem Output der Masse an 
die Lüfter ist dann aber schon eine sichere Verbindung gefragt.


Ich würde mich tierisch über Hilfe freuen. :)

von Udo S. (urschmitt)


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Kann es sein dass du eine Lochrasterplatine meinst?
Ein "Breadboard" ist eher sowas: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Steckplatine
Höhere Ströme auf Lochraster ist eigentlich einfach.
Passenden CU-Draht (Bei 7A reicht 1,5mm²) zurechtbiegen und auf die 
Lochrasterplatine auflöten.
Bzgl Schraub und Steckverbindungen bei KFZ gibts gerade ein Thread:
Beitrag "Schraubklemme oder Federkraftklemme"

von georg (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Ein "Breadboard" ist eher sowas:

Und für ein KFZ völlig ungeeignet.

Aber ob Breadboard oder Lochraster, den Weg für den hohen Strom kannst 
du darauf sowieso nicht anlegen, verdrahte alle entsprechenden Leitungen 
mit dickem Kupferdraht.

Georg

von Daniel P. (dc_max)


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Vielen Dank für die Antworten.

Also sind 15A per Kupferkabel auf einer Lochrasterplatine *;)* nichts 
besonderes.

Die Geschichte mit dem Molex Board-to-Wire Steckleisten lasse ich auch 
und löte 2 Kabel (zur parallelen Schaltung beider Lüfter) direkt an den 
MOSFET. Die gehen dann über Kabelverschraubungen aus dem Gehäuse. Am 
Ende wird dann ein AMP Superseal-Stecker gecrimpt sein.

Eine Frage zum Löten des Mosfets, bringt eine Anordnung wie auf dem Foto 
einen Vorteil bezüglich der Kontaktfläche Kupferdraht-MOSFETfüßchen, 
oder kann man die MOSFET-Füßchen wie jedes andere THT-Bauelement 
senkrecht zur Platine verlöten, sprich ersteres hätte keine Vorteile zur 
Minimierung des Widerstands.

-> https://abload.de/img/img_20200826_173112z8k0x.jpg

: Bearbeitet durch User
von Forist (Gast)


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von MaWin (Gast)


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Daniel P. schrieb:
> bringt eine Anordnung wie auf dem Foto einen Vorteil bezüglich der
> Kontaktfläche Kupferdraht-MOSFETfüßchen

Bringt sie, aber fliessen wirklich 100A ? Für deine 7A (selbst wenn dass 
der dauernd fliessende Strom ist und der Anlaufstrom 70A beträgt) reicht 
auch dünnerer Draht. 1mm2, wie die Anschlussbeinchen.
Dann ist egal, ob du Anschlussbeinchen oder Draht über die 3 Pads 
verlegst

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