Dave bekommt Schnappatmung! Ganze 100 Mikrowatt!

#6386329
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Old P. schrieb:
> Gerade im YT gefunden ;-)
>
> https://youtu.be/uzV_uzSTCTM
>
> Es gibt wohl nichts, mit dem die Leute nicht über den Tisch gezogen
> werden!
> (gezogen werden wollen)
> Ich vertehe zwar nur die Hälfte, doch er ist wohl wieder voll im Tunnel
> ;-)))
>
> Old-papa

Der Effekt ist nicht neu. Radioisotopenbatterien , hier speziell die 
Betavoltaik-Batterien, gibt es doch schon lange.
Gibt's auch reichlich Infos im WWW.

Da hat nur ein Marketing-Profi eine altbekannte Technik neu aufgegriffen 
und vertickt die nun als revolutionäre Neuentwicklung.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #6386407
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Ich hatte da noch irgendwas mit "radioaktiv" und "Entsorgung" und 
"teuer" im Kopf. Und auch was mit "gefährlich"...

Marek N. schrieb:
> Lebensdauer und Energieinhalt
Laut der HP:
Open Circuit Voltage  0.8 Volts
Short Circuit Current(*)  156 microamps
ergibt für mich einen Ri von 5k2. Das Leistungsanpassung wird somit (mal 
lineares Verhalten angenommen) bei Rlast = 5k2 erreicht. Damit ist dann 
die Gesamtleistung über Ri und Rlast = (0,8V)²/10,4k = 62µW und davon 
fällt gerade mal die Hälfte, also 31µW am Rlast an.
Woher kommen die 100µW?
OP (Firma: nix) #6386434
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Nils S. schrieb:
>
> Der Effekt ist nicht neu. Radioisotopenbatterien , hier speziell die
> Betavoltaik-Batterien, gibt es doch schon lange.
> Gibt's auch reichlich Infos im WWW.

Das wohl, doch so wie andere Effekte der Physik auch, eben nicht 
wirtschaftlich sinnvoll nutzbar. Vielleicht für ganz exotische 
Anwendungen?

> Da hat nur ein Marketing-Profi eine altbekannte Technik neu aufgegriffen
> und vertickt die nun als revolutionäre Neuentwicklung.

Das läuft dann Richtung "Blöden Investor finden und mit Kohle abtauchen"

Old-Papa
(Firma: matzetronics) #6387115
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Old P. schrieb:
> Vielleicht für ganz exotische
> Anwendungen?

So isses. Schon in den 60ern wurden ganze Serien von 
Radioisotopenbatterien entwickelt (SNAP Serie), im Kernkraft Hype damals 
war das die Lösung für alles, was Versorgung mit Strom betrifft 
("Kernkraft aus dem Koffer" war eines der Schlagworte).
Allerdings gabs dann doch nur ein paar greifbare und unrentable 
Lösungen, wie an ein oder zwei Tiros Satelliten und vor allem an den 
Raumsonden Pioneer und Voyager. Da spielte Wirtschaftlichkeit keine 
Rolle und es war auch kein Absturz auf die Erde in Sicht. Lange leben 
tun die Dinger, das war an Voyager ja erkennbar. Allerdings war das 
Prinzip etwas anders - Zerfall erzeugt Wärme und die Seebeck Elemente 
liefern dann Strom.

Lothar M. schrieb:
> Woher kommen die 100µW?

Och, man zählt einfach alles zusammen, was nicht bei drei auf den Bäumen 
ist, verwirft das Ergebnis und schreibt dann irgendwas hin :-)
Beitrag #6387289 wurde von einem Moderator gelöscht.

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