Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Hilfe bei Identifikation Diode


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von Sebastian D. (sdzsdz)


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Hallo an das Forum!

Ich bin leider ziemlicher Laie was Elektrotechnik angeht. Ich versuche 
derweil, einen Heidelberg Tango Trommelscanner zu reparieren, bei dem es 
in einem Kanal zu Farbverschiebungen kommt. Der Weißabgleich wird nicht 
gehalten. Der Verdacht liegt bei den Elkos auf den Platinen des 
Scankopfes. Diese habe ich alle getauscht. Dabei fiel mir aber auch eine 
Diode auf, die im Gegensatz zu allen anderen 30 Dioden gleichen Typs auf 
der Platine in beiden Richtungen durchgängig ist (Diodentest 
Multimeter). Ich würde die Diode gerne ersetzen und habe ein Foto 
angehängt. Eine 7 ist kreisrund aufgedruckt. Meint ihr, ich liege mit 
einer 1N4007 richtig?

von Sebastian D. (sdzsdz)


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Eine ergänzende Anmerkung: die Masse der Diode entsprechen allerdings 
den MiniMelf Abmessungen

von Jack V. (jackv)


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Entschuldige, aber 9MB für ein Bild einer popeligen Diode? Das ist hart.

Ich hab das mal auf 25kB gebracht.

von Forist (Gast)


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Jack V. schrieb:
> Entschuldige, aber 9MB für ein Bild einer popeligen Diode? Das ist hart.

Ack - wozu gibt es eigentlich den Hinweis auf die Bildformate

> Ich hab das mal auf 25kB gebracht.

Dann hättest du es gleich auch noch so drehen können, so dass die "7" in 
Leserichtung orientiert ist ;-)

von Jack V. (jackv)


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Forist schrieb:
> Dann hättest du es gleich auch noch so drehen können, so dass die "7" in
> Leserichtung orientiert ist ;-)

Du meinst, um den restlichen Text leichter lesen zu können?

von Sebastian D. (sdzsdz)


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Sorry Leute, das ein Screenshot von meinem Handy solche Ausmaße hat war 
mir nicht klar. Hier noch ein Bild von der ganzen Platine. Hoffe das ist 
jetzt besser kompatibel.

von hinz (Gast)


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Die Diode ist sicher von Nexperia/NXP/Philips, aber welche die "7" trägt 
muss ich erst nachsehen.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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Das wäre toll!!! Vielen Dank! Übrigens waren die Elkos die ich ausgebaut 
habe auch alle von Philips. Serie 139, Siege Bild.

von Wolfgang (Gast)


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Ich wäre mir nicht so sicher, dass das wirklich eine einfache Diode ist.
Sollte die nicht einen deutlich sichtbaren Markierungsring für die 
Kathode tragen?

Sebastian D. schrieb:
> Eine ergänzende Anmerkung: die Masse der Diode entsprechen allerdings
> den MiniMelf Abmessungen

Eine Diode besitzt nur eine einzige Masse. Die dürfte sich im Bereich 
von einigen 1/10 Gramm bewegen und hat nur indirekt über die mittlere 
Dichte etwas mit den Abmessungen zu tun. ;-)

von Sebastian D. (sdzsdz)


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Danke für die Rechtschreibbelehrung. Natürlich muss es „Maße„ heißen.

Ich hab zum Hinweis Philips/NXP etwas im Netz geforscht und die BYD17M 
gefunden. Außerdem eine 77d und eine 167. Die sehen wohl genau so aus, 
haBen die passenden Abmessungen, aber was die 7 bedeuten soll habe ich 
noch nicht rausgefunden.

: Bearbeitet durch User
von Ralf X. (ralf0815)


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Wolfgang schrieb:
> Ich wäre mir nicht so sicher, dass das wirklich eine einfache Diode ist.
> Sollte die nicht einen deutlich sichtbaren Markierungsring für die
> Kathode tragen?

Wenn sich dort zig dieser Teile auf dem doch noch recht übersichtlichen 
Board befinden, glaube ich nicht an "Spezialteile".

@  Sebastian D.
Hast Du denn die Diode mal zumindest nach dem auffälligen Duchgangscheck 
mal einseitig entkontaktiert oder nachverfolgt, mit welchen Bauteilen 
die ansonsten verbunden ist?

von Sebastian D. (sdzsdz)


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Nein, noch nicht. Ich warte auf einen Tweezer, möchte nicht so viel auf 
dem Board rumbraten. Aber es ist wie gesagt die einzige von 30 Stück, 
die sich nicht so verhält wie die anderen.

von hinz (Gast)


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Sebastian D. schrieb:
> aber was die 7 bedeuten soll habe ich
> noch nicht rausgefunden.

Das ist einfach nur ein Marking, hat keinen Bezug zur Typennummer.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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hinz schrieb:
> Sebastian D. schrieb:
> aber was die 7 bedeuten soll habe ich
> noch nicht rausgefunden.
>
> Das ist einfach nur ein Marking, hat keinen Bezug zur Typennummer.

Das ist aber sehr betrüblich. Es gibt ja jede Menge dieser Dioden mit 
dieser Bauform. Was kann ich nun tun?

von hinz (Gast)


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Sebastian D. schrieb:
> Es gibt ja jede Menge dieser Dioden mit
> dieser Bauform.

So viele hat Philips damals nun auch nicht gefertigt.


> Was kann ich nun tun?

Fleißig sein, oder hoffen, dass noch jemand das weiß. Ich werde heute 
Nachmittag mal in den alten Unterlagen nachsehen. Die Platine ist ja 
offensichtlich von 1999.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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hinz schrieb:
> Sebastian D. schrieb:
> Es gibt ja jede Menge dieser Dioden mit
> dieser Bauform.
>
> So viele hat Philips damals nun auch nicht gefertigt.
>
> Was kann ich nun tun?
>
> Fleißig sein, oder hoffen, dass noch jemand das weiß. Ich werde heute
> Nachmittag mal in den alten Unterlagen nachsehen. Die Platine ist ja
> offensichtlich von 1999.

Das wäre toll, wenn du das für mich tun würdest.

Habe noch die PRLL Modelle gefunden, die haben auch genau diese Bauform 
und das Marking.

Ja, das Datum passt. diese Scanner wurden zwischen 1998 und 2001 gebaut. 
Leider gibt es niemanden mehr, der das noch weiß. Auch keine 
Schaltpläne. Das ist alles bei Heidelberg 2002 in die Mottenkiste 
gewandert. Das war die Krönung des Trommelscannerbaus. Qualitativ bis 
heute unerreicht. Damals Neupreis irgendwo zwischen 150000 und 200000 
Euro. Es MUSS eine Rettung dafür geben.

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Es könnte BYD77D sein.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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hinz schrieb:
> Es könnte BYD77D sein.

Cool! Danke! Woran machst du das fest? Weil es davon 7 Spannungstypen 
(A-G) gibt?

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Sebastian D. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Es könnte BYD77D sein.
>
> Cool! Danke! Woran machst du das fest?

Wird von zahlreichen Händler so angeboten, mit Foto.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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hinz schrieb:
> Sebastian D. schrieb:
> hinz schrieb:
> Es könnte BYD77D sein.
>
> Cool! Danke! Woran machst du das fest?
>
> Wird von zahlreichen Händler so angeboten, mit Foto.

Gibts scheinbar nur noch aus dem ganz fernen Osten. Oder bei EBay 
(BYD77G) für 6 Euro PRO STÜCK. Gibt es ein modernes Äquivalent dass ich 
benutzen kann?

von Ralf X. (ralf0815)


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Sebastian D. schrieb:
> diese Scanner wurden zwischen 1998 und 2001 gebaut.
> Leider gibt es niemanden mehr, der das noch weiß. Auch keine
> Schaltpläne. Das ist alles bei Heidelberg 2002 in die Mottenkiste
> gewandert. Das war die Krönung des Trommelscannerbaus. Qualitativ bis
> heute unerreicht. Damals Neupreis irgendwo zwischen 150000 und 200000
> Euro. Es MUSS eine Rettung dafür geben.

An anderer Stelle habe ich aufgeschnappt, dass da noch ein absoluter 
Spezialist existiert, der die Trommelscanner wartet und selber früher 
bei Heidelberg im Team war und wohl auch alle Unterlagen hat.

http://hudsongrafik.com/about/

Unter welchen Voraussetzungen der/die etwas rausrücken, keine Ahnung.
Aber Fragen kostet erst mal nichts. :-)

von Sebastian D. (sdzsdz)


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Ralf X. schrieb:
> Sebastian D. schrieb:
>> diese Scanner wurden zwischen 1998 und 2001 gebaut.
>> Leider gibt es niemanden mehr, der das noch weiß. Auch keine
>> Schaltpläne. Das ist alles bei Heidelberg 2002 in die Mottenkiste
>> gewandert. Das war die Krönung des Trommelscannerbaus. Qualitativ bis
>> heute unerreicht. Damals Neupreis irgendwo zwischen 150000 und 200000
>> Euro. Es MUSS eine Rettung dafür geben.
>
> An anderer Stelle habe ich aufgeschnappt, dass da noch ein absoluter
> Spezialist existiert, der die Trommelscanner wartet und selber früher
> bei Heidelberg im Team war und wohl auch alle Unterlagen hat.
>
> http://hudsongrafik.com/about/
>
> Unter welchen Voraussetzungen der/die etwas rausrücken, keine Ahnung.
> Aber Fragen kostet erst mal nichts. :-)

Danke, ich kenne Karl sehr gut und bin in engem Klntakt mit ihm. Er ist 
ein toller Mechaniker, aber mit dem Problem
kommt er auch nicht weiter. Sollten wir eine Lösung finden, würde ihn 
das ebenfalls sehr interessieren.

von hinz (Gast)


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Sebastian D. schrieb:
> Gibts scheinbar nur noch aus dem ganz fernen Osten. Oder bei EBay
> (BYD77G) für 6 Euro PRO STÜCK.

Da hast du schlecht gesucht.


> Gibt es ein modernes Äquivalent dass ich
> benutzen kann?

Diotec hat noch ein paar 1A Dioden in Minimelf, da sollte sich was 
finden lassen.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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BTW, es gibt bei EBay doch ein paar Angebote zu vernünftigen Preisen. 
Jetzt helft mir doch bitte, welche der BYD77 soll ich nehmen? D oder G? 
Ist das entscheidend? Kann man das an einer bestimmten Messung erkennen, 
ggf. gäbe es jemanden, der auch aufwändige Messungen für mich machen 
kann.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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hinz schrieb:
> Sebastian D. schrieb:
> Gibts scheinbar nur noch aus dem ganz fernen Osten. Oder bei EBay
> (BYD77G) für 6 Euro PRO STÜCK.
>
> Da hast du schlecht gesucht.
>
> Gibt es ein modernes Äquivalent dass ich
> benutzen kann?
>
> Diotec hat noch ein paar 1A Dioden in Minimelf, da sollte sich was
> finden lassen.

Du hast recht, habe schlecht gesucht, siehe ein Beitrag drüber ;-)

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von Be T. (wilhelmt)


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Es gibt gleich mehrere Hinweise darauf, dass es eine fast ganz normale 
Gleichrichterdiode ist.
Wenn auf einem Board mit eher ehrwürdiger Elektronik gleich 30 Stück 
völlig gleichartige Dioden verbaut sind, dann ist nicht eine oder 
mehrere davon ein Sonderteil, sondern alle sind gleich, will sagen, das 
können schon allein rein logisch nur Gleichrichterdioden sein.
Dann schau mal auf das fette Bauteil ( BTSG12 ???) und den daneben 
liegenden L293E. Letzterer ist ein 4-fach-Treiber für Motoren. Und da 
werden Gleichrichterdioden gebraucht. Schau mal in das Datenblatt vom 
L293E.

Thema Ablöten zum Überprüfen dieses Bauteils. Das Ablöten solcher 
zweipoligen SMD-Bauteile funktioniert sehr gut mit zwei stink-normalen 
Lötkolben, wenn die Spitzenform passt und ggf. vor dem Ablöten auf die 
beiden Anschlusspunkte des Bauteils mit etwas Lötzinn diese Punkte 
frisch verlötet werden, sodass die Hitzeübertragung beim Ablöten danach 
zuverlässiger klappt. Meinen angeschaften Tweezer habe ich ein paar Mal 
ausprobiert und ihn enttäuscht ins Regal gelegt.
Grüße, wilhelmT

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Wenn du eh bei einem der üblichen Distris was bestellst: EGL1D von 
Diotec.

Ansonsten halt NOS die BYD77D. Die BYD77G hat höhere Verluste, sollte 
aber auch funktionieren.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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Be T. schrieb:
> Es gibt gleich mehrere Hinweise darauf, dass es eine fast ganz normale
> Gleichrichterdiode ist.
> Wenn auf einem Board mit eher ehrwürdiger Elektronik gleich 30 Stück
> völlig gleichartige Dioden verbaut sind, dann ist nicht eine oder
> mehrere davon ein Sonderteil, sondern alle sind gleich, will sagen, das
> können schon allein rein logisch nur Gleichrichterdioden sein.
> Dann schau mal auf das fette Bauteil ( BTSG12 ???) und den daneben
> liegenden L293E. Letzterer ist ein 4-fach-Treiber für Motoren. Und da
> werden Gleichrichterdioden gebraucht. Schau mal in das Datenblatt vom
> L293E.
>
> Thema Ablöten zum Überprüfen dieses Bauteils. Das Ablöten solcher
> zweipoligen SMD-Bauteile funktioniert sehr gut mit zwei stink-normalen
> Lötkolben, wenn die Spitzenform passt und ggf. vor dem Ablöten auf die
> beiden Anschlusspunkte des Bauteils mit etwas Lötzinn diese Punkte
> frisch verlötet werden, sodass die Hitzeübertragung beim Ablöten danach
> zuverlässiger klappt. Meinen angeschaften Tweezer habe ich ein paar Mal
> ausprobiert und ihn enttäuscht ins Regal gelegt.
> Grüße, wilhelmT

Danke auch für deinen Hinweis. Leider habe ich nur einen Kolben. Sollte 
der Tweezer nichts sein, besorge ich mir einen zweiten Lötkolben und 
werde es genau so machen.
Die Hinweise verdichten sich auf die BYD77. Die BYD17 hat eine 1, die 37 
eine 3 und die 77 scheinbar eine 7 aufgedruckt. Es scheint logisch. Hinz 
hat also recht.
Jetzt bleibt nur die Frage: welche 77 nehmen, D oder G?

https://www.digchip.com/datasheets/download_datasheet.php?id=202491&part-number=BYD77

: Bearbeitet durch User
von Achim B. (bobdylan)


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Be T. schrieb:
> Es gibt gleich mehrere Hinweise darauf, dass es eine (fast) ganz normale
> Gleichrichterdiode ist.

Sehe ich auch so. Wahrscheinlich ist es tatsächlich "nur" eine 4007.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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Hinz, vielen Dank, das hat sich überschnitten. Ich bestelle dann die 
BYD77D

von hinz (Gast)


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Achim B. schrieb:
> Be T. schrieb:
>> Es gibt gleich mehrere Hinweise darauf, dass es eine (fast) ganz normale
>> Gleichrichterdiode ist.
>
> Sehe ich auch so. Wahrscheinlich ist es tatsächlich "nur" eine 4007.

Nein, sie ist kleiner und schneller.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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hinz schrieb:
> Achim B. schrieb:
>> Be T. schrieb:
>>> Es gibt gleich mehrere Hinweise darauf, dass es eine (fast) ganz normale
>>> Gleichrichterdiode ist.
>>
>> Sehe ich auch so. Wahrscheinlich ist es tatsächlich "nur" eine 4007.
>
> Nein, sie ist kleiner und schneller.

Genau. Die BYD ist SOD87, nur 3,6mm lang

Die EGL1D habe ich auch geordert. Kann nicht schaden. Fragt sich nur, 
welche ich dann einbauen soll, die Qual der Wahl sozusagen ;-)

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Sebastian D. schrieb:
> Die EGL1D habe ich auch geordert. Kann nicht schaden. Fragt sich nur,
> welche ich dann einbauen soll, die Qual der Wahl sozusagen ;-)

Das wird schon. Ich drück die Daumen, dass es nur an der Diode lag.

von Sebastian D. (sdzsdz)


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Ganz lieb von dir, vielen Dank für deine Hilfe, das war wirklich toll. 
Ob es wirklich an der Diode liegt weiß ich nicht. Ich tausche auf jeden 
Fall sämtliche Elkos aus, auch die Tantal Elkos und dann sehen wir mal 
weiter. Das Problem an der Sache ist, dass die Farbverschiebungen erst 
nach einigen Stunden Scan Zeit auftreten. Ich kann also nicht nach jedem 
getauschten Teil die Sachen wieder einbauen und dann scannen, das wäre 
viel zu aufwändig. Deswegen tausche ich jetzt alle Kondensatoren aus. 
Die Ersatzteilkosten sind ja mehr als überschaubar und die Arbeitszeit 
hält sich auch in Grenzen. Ich kann mich gerne hier zurückmelden wenn 
ich mehr weiß.

von Be T. (wilhelmt)


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Beim Austausch sämtlicher Elkos hätte ich keine besondere Eile. Die 
Dinger habe ihre Anschlüsse an der Unterseite und sind eklig abzulöten. 
Gerne reißt man dabei auch den Lötfußpunkt des anderen Anschlusses ab. 
Ne, da würde ich erst mal drauf setzen, dass es tatsächlich nur die eine 
Diode war.

Für zukünftige Fälle: es geht nichts über ein Messgerät, egal ob 
Multimeter oder extra Milli-Ohm-Meter, welches einen guten Diodentest 
beinhaltet. Das ist eine hoch nützliche Funktion bei der Fehlersuche in 
Schaltungen, und angesichts der Masse an Dioden in deiner Schaltung wäre 
es eine reine Wohltat, damit mal eben die dreißig oder vierzig Stück 
durch zu klingeln.
Ich will dich nicht auf Kosten treiben, aber evtl. doch: ein Oszilloskop 
ist ein ganz feines Gerät. Sowas gibt es heutzutage schon für wenige 
Hundert. Ein Blick, und man könnte nach dem Austausch der defekten Diode 
gegen eine Neue erkennen, ob das vorherige verquetsche oder in der Höhe 
zusammen gestauchte oder mit einem Sinus überlagerte Signal sich 
normalisiert hat.
Grüße, wilhelmT

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