Forum: Projekte & Code ZX81 plus38 Clone


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Martin D. (mahjongg)


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Ale schrieb:
> Another improvement to the board could be to make the distance between
> J2 and J3 (Keyboard connectors) a multiple of 2.54 mm. The mounting hole
> above the legend "ZX81+38" is a bit smaller than the other holes, there
> is a bit of clearance around.
Ich denke, der Abstand zwischen J2 und J3 ist genau auf die pin-headers 
meiner Tastatur (ZX-81plus35) eingestellt, aber ich werde sehen, was ich 
tun kann.

Was das Montageloch betrifft, möchte ich versuchen, die Leiterplatten, 
die ich jetzt habe, in einer echten Box eines echten ZX-81 zu montieren. 
Möglicherweise müssen geringfügige Korrekturen an der Position und Größe 
der Montagelöcher vorgenommen werden.

dafür muss ich allerdings in den unter Quarantäne gestellten Revspace 
gehen. Ich weiß nicht wann ich kann.

von chris_ (Gast)


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>>Ich vermute in dem Bild ein "K", nur leider ist es ziemlich verschwommen.
>Ja, ein BC547 ist für Niederfrequenzanwendungen gedacht. Deshalb verwende ich 
einen 2N3905.

Im Schaltplan steht aber 2N3904.
Es wäre interessant zu wissen, welche Stelle im Datenblatt der 
Transistoren für die Geschwindigkeit relevant sind.

Das Current-Gain-Bandwidth Produkt ist für beide Transistoren ähnlich 
und liegt bei 300MHz.

von Martin D. (mahjongg)


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chris_ schrieb:
>>>Ich vermute in dem Bild ein "K", nur leider ist es ziemlich verschwommen.
>>Ja, ein BC547 ist für Niederfrequenzanwendungen gedacht. Deshalb verwende ich
> einen 2N3905.
>
> Im Schaltplan steht aber 2N3904.
Stimmt, ein 2N3904 muss es sein, 2N3905 ist ein tipp Fehler.

> Es wäre interessant zu wissen, welche Stelle im Datenblatt der
> Transistoren für die Geschwindigkeit relevant sind.
Die Transistoren in der Joystick-Schnittstelle sind ebenfalls sehr 
kritisch, wurden jedoch mit (der SMT-Version von) dem 2N3904 getestet.
Der Transistor in der Vorverstärkerschaltung des Kassetteneingangs ist 
weniger kritisch, aber es ist logistisch klüger, auch für diesen 
Transistor einen 2N3904 zu verwenden.
>
> Das Current-Gain-Bandwidth Produkt ist für beide Transistoren ähnlich
> und liegt bei 300MHz.
kan sein, aber ich hab es mit ein BC547 zuerst probiert, Mit einem 
ähnlichen Ergebnis, deshalb ich zu einem anderen Transistor aus meinem 
Lager, dem 2N3905, wechselte. danach wurde das Bild viel schärfer,

wie man in england sagt "the proof of de pudding is in the eating".

: Bearbeitet durch User
von Alex P. (ra_p)


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@Martin: Ohh, the crystal, I forgot to send you a crystal ! :(

Ok this machine works, I have to get the cassete interface working i.e. 
finding the jacks to solder to the board and the corresponding cable in 
my (messy basement) cache of cables :D

Now I want an MSX ! :)

von chris_ (Gast)


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Bei mir funktioniert die Darstellung auf dem Bildschirm leider immer 
nocht nicht.

Zuerst musste ich feststellen, dass die Jumper für die Bildgenerierung 
gesetzt werden müssen, da diese auf der Platine entgegen den anderen 
Jumper keine Default-Verbindung haben. Das sollte in einer Doku ganz 
oben stehen.

Also:
JP5: nach unten
JP6: nach oben

Ich kann mit meinem Debugger sehen, dass der Zx81 die Variblen richtig 
initialisiert und bei Tastendruck der Speicherbereich E-Line gefüllt 
wird und dass der Bildspeicher richtig initalisiert ist.

Was scheinbar nicht funktioniert ist das Ansprechen des Pixel-ROMs. Es 
werden nur weise Kästchen auf dem Bildschirm angezeigt.

Das EEPROM ist nur auf 8kByte initialisiert, also müsste ich wohl 8KB 
einstellen:

JP1, 16K/8K ROM select gegen GND
JP9 unterbrochen und A13 hart gegen GND
JP10 ist an meinem EEPROM eigentlich A14 und habe ich hart auf GND 
gelegt
JP8, A11 habe ich auf A11 gelassen
JP11, ROMCS habe ich auf Default gelassen


Eigentlich sollte das funktionieren, nur die Zeichesatztpixel werden 
eben scheinbar nicht selektiert.

von Dirk S. (fusebit)


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Moin,

vielleicht hängt das mit dem Bug zusammen, den ich gerade gefunden habe.
Bisher hatte ich ein 27C256 EPROM mit 4 ROM Kopien hintereinander im 
Einsatz.

Dann wollte ich ein 27C64 verwenden und das geht nicht. Dann habe ich 
ein 28C256 mit einer ROM Kopie ab 0x0000 versucht. Geht nicht.

Kurz gesagt: Die ROM Daten müssen bei 0x4000 startend abgelegt werden 
damit es funktioniert. Scheinbar läuft in der Adresslogik etwas falsch. 
(Oder das gehört so und ich habe es nicht verstanden.)


Das mit den Pixelselect-Jumpern hatte ich weiter oben auch schon 
geschrieben :-) Das verwirrt ganz klar, dass dies die einzigen Jumper 
ohne Voreinstellung sind.

Hast Du bei JP1 denn auch erst unterbrochen und dann gewechselt? Bei den 
anderen erwähnst Du es ja extra und bei dem nicht.

: Bearbeitet durch User
von Soul E. (Gast)


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chris_ schrieb:

> Das Current-Gain-Bandwidth Produkt ist für beide Transistoren ähnlich
> und liegt bei 300MHz.

Kein Wunder, da ist ja auch der gleiche Chip drin. 2N3904 ist die JEDEC 
Bezeichnung, BC547 die europäische. In Japan heisst er 2SC1815.

Der Videopuffer ist als Emitterfolger geschaltet, mit Verstärkungsfaktor 
1. Da wird sich bei 6,5 MHz Pixeltakt kein Transistor überanstrengen.


Wenn das Bild überstrahlt, prüf die Videopegel. Weiss sollte bei 0,7 V 
liegen (mit angeschlossenem Monitor), schwarz bei 0,3 V und Sync bei 0,0 
V. Falls der Monitor (bzw Konverter) hochohmige Eingänge hat statt 75 
Ohm, könnte ein 75 Ohm (100 Ohm)-Widerstand parallel zum Eingang helfen.

von chris_ (Gast)


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>Kein Wunder, da ist ja auch der gleiche Chip drin. 2N3904 ist die JEDEC
>Bezeichnung, BC547 die europäische. In Japan heisst er 2SC1815.

Danke für die Klarstellung. Das wiederspricht ein wenig der Aussage von 
Martin, der meinte, dass es praktisch einen Unterschied macht.

>Dann wollte ich ein 27C64 verwenden und das geht nicht. Dann habe ich
>ein 28C256 mit einer ROM Kopie ab 0x0000 versucht. Geht nicht.

>Kurz gesagt: Die ROM Daten müssen bei 0x4000 startend abgelegt werden
>damit es funktioniert. Scheinbar läuft in der Adresslogik etwas falsch.
>(Oder das gehört so und ich habe es nicht verstanden.)

Ich glaube, das Layout und der Schaltplan stimmen nicht ganz überein ( 
siehe Bild ). Mit P27/J10 kann man WE des EEPROM dauerhaft auf 
GND(default) oder VCC legen, was meiner Meinung nach gar keinen Sinn 
macht.

Das ROM des ZX81 ist nur 8kB groß und so weit ich weiss wird der 
Zeichensatzt normalerweise in den gespiegelten zweiten 8kB von 16kB 
angesprochen. Deshalb konnte man dort auch eine Art Hi-Res Graphik 
machen, wenn man statt des ROM das RAM an die Adressen von 0x4000-0x7FFF 
gelegt hat.
Der Adressbereich des Zeichensatzes geht eigentlich von

0x1E00-0x1FFF

von Alex P. (ra_p)


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Ich hab immer den 28C256 mit 4 Kopien des ROMs gebrannt, damit geht es 
gut. Ich hab aber P27 auf +5V fest gelgt, die Leiterbahn auf Masse 
durchgetrennt. Sowieso wird kein Schreibvorgang stattfinden solange ~OE 
nicht auf 1 gezogen wird.
@Chris: Könnte es sein daß bei dir irgend ein Problem, Kurzschluß usw. 
in der nähe des '165 gibt ? Vielleicht ist es gar nicht das ROM.
Der original BC547/8 usw. hatte laut das Dattenblatt von Philips nur 100 
mA Collector Strom und den 2N3904 200 mA, die sind evtl. Äquivalent in 
bestimmte Schaltungen aber sind (waren) nicht das gleiche Transistor.

von Martin D. (mahjongg)


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Alex P. schrieb:
> @Martin: Ohh, the crystal, I forgot to send you a crystal ! :(
>
Macht nichts, ich habe bereits eine
> Ok this machine works, I have to get the cassete interface working i.e.
> finding the jacks to solder to the board and the corresponding cable in
> my (messy basement) cache of cables :D
>
> Now I want an MSX ! :)
Nachbau MSX systems gibts es bereits, namens GR8BIT, Es gibt auch einen 
Raspberry PI HAT, der Ihren PI in einen MSX-1-Computer verwandelt
https://www.msx.org/news/hardware/en/raspberry-pi-msx-clone-first-test-and-groupbuy-initiative

von Martin D. (mahjongg)


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Soul E. schrieb:
> chris_ schrieb:
>
>> Das Current-Gain-Bandwidth Produkt ist für beide Transistoren ähnlich
>> und liegt bei 300MHz.
>
> Kein Wunder, da ist ja auch der gleiche Chip drin. 2N3904 ist die JEDEC
> Bezeichnung, BC547 die europäische. In Japan heisst er 2SC1815.
>
Woher haben Sie die Information, dass es "den gleichen Chip" enthält? 
Alle Informationen, die ich jemals darüber gelesen habe, besagen, dass 
es sich um "ähnliche" Transistoren handelt, nicht um eindeutigen 
gleiche, und es tut mir leid, aber ich bin nicht sicher, ob das, was Sie 
sagen, richtig ist. Dies ist also ein Fall von "Citation needed".

von Dirk S. (fusebit)


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chris_ schrieb:

> Ich glaube, das Layout und der Schaltplan stimmen nicht ganz überein (
> siehe Bild ). Mit P27/J10 kann man WE des EEPROM dauerhaft auf
> GND(default) oder VCC legen, was meiner Meinung nach gar keinen Sinn
> macht.


Jupp, ich habe das gerade mal gegengeprüft.
Das sollte vermutlich WE auf VCC gelegt sein und A14, bei Bedarf, für 
32k ROMs bereitgestellt werden.

Da werde ich die Tage mal etwas an der Platine kratzen und zwei 
Schummeldrähte einlöten.

Eventuell sollten wir mal eine Fehlerliste führen, damit nichts 
vergessen wird.

- A13/A14 am Erweiterungport vertauscht
- RCA Stecker 180° verdreht
- A14 und WE am ROM falsch verdrahtet
- WAIT Logik muss ersetzt werden
- Pinabstand zwischen J2 und J3 auf "Normmaß" bringen
- Pixelselect Jumper auch mit default Brücken versehen

von Martin D. (mahjongg)


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Dirk S. schrieb:
> chris_ schrieb:
>
>> Ich glaube, das Layout und der Schaltplan stimmen nicht ganz überein (
>> siehe Bild ). Mit P27/J10 kann man WE des EEPROM dauerhaft auf
>> GND(default) oder VCC legen, was meiner Meinung nach gar keinen Sinn
>> macht.
>
>
> Jupp, ich habe das gerade mal gegengeprüft.
> Das sollte vermutlich WE auf VCC gelegt sein und A14, bei Bedarf, für
> 32k ROMs bereitgestellt werden.
>
Stimmt, ein CAT28C256 hat NICHT den gleichen pinout wie ein 27C256 OTP.
Ein 27C256 OTP hat App auf pin 1, und A14 auf pin 27 und es gibt gar 
kein write unable (/WE) pin.

sehe 27C256.GIF


> Da werde ich die Tage mal etwas an der Platine kratzen und zwei
> Schummeldrähte einlöten.
>
> Eventuell sollten wir mal eine Fehlerliste führen, damit nichts
> vergessen wird.
>
> - A13/A14 am Erweiterungport vertauscht
> - RCA Stecker 180° verdreht
> - A14 und WE am ROM falsch verdrahtet
> - WAIT Logik muss ersetzt werden
> - Pinabstand zwischen J2 und J3 auf "Normmaß" bringen
> - Pixelselect Jumper auch mit default Brücken versehen

gerne, aber ich bekämpfe das 14 und /WE falsch beträtet sein fur ein 
AT27C256R.
Ein CAT28C256 ist kein OTP, aber ein EEPROM, ein AT27C256 kostet nur 
euro 1.77, und Farnell verkauft die CAT28C256 eben nicht, aber bei AVNET 
kostet er euro 9.25, so wenn Sie also nicht glauben, dass Sie das ROM 
mindestes etwa sechs Mal neu programmieren müssen, wählen Sie besser das 
27C256 OTP.

Ich habe den ZX-81plus38 als Maschine mit 8K-ROM entworfen. 16K-ROM ist 
nur durch Konvertieren von JP1 in 16K-ROM-Decodierung möglich.

Ich wollte, dass der Benutzer die Möglichkeit hat, zwischen schwarzen 
Buchstaben auf einem weißen Bildschirm (ZX-81-Standard) oder weißen 
Buchstaben auf einem schwarzen Bildschirm (normal für die meisten 
anderen Computer) und einer einfachen Möglichkeit zum Umschalten 
zwischen beiden zu wählen.
Deshalb habe ich normale Jumper anstelle von "Scratch and Wire" 
-Optionen verwendet. Ebenfalls auch die jumper fur Pal (50Hz) oder NTSC 
(60Hz) betrieb is ein normale jumper.

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Ich finde die Optionen auch total gut, aber die Version mit einem 
default finde ich noch besser:-) Aus meiner Sicht ist es nur verwirrend 
wenn es gemischte default und nicht default Jumper gibt.

Die Sache mit den unterschiedlichen pinout für OTP, EEPROM und Fenster 
EPROM ist natürlich ärgerlich. Jetzt ist der Grund für mich klar.

von Martin D. (mahjongg)


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chris_ schrieb:
> The original circuit of the Zx81 is done with transistors and the
> ability to pull down the pin externally. I strongly recommend to have
> the same feature because than it is possible to attach a single step
> debugger ( which needs to pull down nWait ).

Wie ich bereits sagte, möchte ich die ZX97Lite-Schaltung für / WAIT 
verwenden und sie mit einem 470-Ohm-Widerstand übersteuerbar machen, so 
wie die RAM- und ROM-Chipauswahlsignale über den Erweiterungsanschluss 
übersteuert werden können.

Bitte senden Sie eine Nachricht, wenn Sie ein unüberwindbares Problem 
damit haben.

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Just another thought about the ROM options.
I fully got your point that OTPs are much easier and cheaper to get, but 
if you go with OTP, would you require all the different ROM jumper 
options? If you have no intention to change the ROM content you might go 
for a straight ZX81 compatible design.

So maybe it would make sense to design either a simplified OTP layout or 
a multi ROM size jumper option for EEPROM/UV-EPROM.

Another option would be to extend the jumper options to have the full 
selection available, but that would require another two jumper :-D

I just love the window EPROMs and got some from ebay, therefore I'll mod 
the PCB to fit their pinout.

But obviously this is not a critical bug like the WAIT circuit is. So 
far the WAIT circuit seems to be the only critical bug at all, which I 
find quite remarkable for such a complex layout.

von Alex P. (ra_p)


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I'm using the nWAIT circuit from the ZX97, it works well. An extra 
resistor to be able to pull nWAIT low seems to match the rest of the 
design.
The ROM options are also Ok.
The board works and I'm happy wit that !

von chris_ (Gast)


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>Wie ich bereits sagte, möchte ich die ZX97Lite-Schaltung für / WAIT
>verwenden und sie mit einem 470-Ohm-Widerstand übersteuerbar machen, so
>wie die RAM- und ROM-Chipauswahlsignale über den Erweiterungsanschluss
>übersteuert werden können.

>Bitte senden Sie eine Nachricht, wenn Sie ein unüberwindbares Problem
>damit haben.

Der Serienwiderstand ist OK, es muss keine Transistorschaltung sein. Es 
ist nur wichtig, dass man nWait extern bedienen kann. Im Moment macht 
das mein ArduinoMegaDebugger. Ich kann z.B. das Programm anhalten, eine 
paar Werte im Bildschirmspeicher verändern und mir dann das Ergebnis auf 
dem Zx81 Bildschirm anschauen ( Im Moment leider immer noch Zeichen mit 
undefiniertem Aussehen ).

Noch einen kleine Hinweis zum EEPROM 28C256: Man könnte es vom Zx81 aus 
beschreibbar machen, dann könnte man einige Programme vom Zx81 selbst 
dort speichern.

Apropos: Falls jemand den Debugger nachbauen will, kann ich nächste 
Woche mal die Sourcen reinstellen. Die Schaltung ist ziemlich einfach, 
man muss eigentlich nur die Pins vom ArduinoMega mit dem Zx81 Bus 
verbinden. Ich überlege, noch ein RS-FF einzubauen, dann kann man 
Single-Step machen.

von chris_ (Gast)


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Hier noch eine Seite zum Kasetteninterface:
http://michaelminn.com/linux/mmzx81/

von Martin D. (mahjongg)


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Dirk S. schrieb:
> Just another thought about the ROM options.
> I fully got your point that OTPs are much easier and cheaper to get, but
> if you go with OTP, would you require all the different ROM jumper
> options? If you have no intention to change the ROM content you might go
> for a straight ZX81 compatible design.
>
> So maybe it would make sense to design either a simplified OTP layout or
> a multi ROM size jumper option for EEPROM/UV-EPROM.
>
> Another option would be to extend the jumper options to have the full
> selection available, but that would require another two jumper :-D
In fact the jumper options for the ROM socket are ONLY meant to replace 
the 27C256 with the original Sinclair ROM.

>
> I just love the window EPROMs and got some from ebay, therefore I'll mod
> the PCB to fit their pinout.
No need for that as 27C256 OTP ROMs ARE simply windows EPROMS without 
the glass window. That is why they are so cheap and easy to get. I have 
sought long for EPROMS but it seems the erasability of them with UV 
light no longer makes sense, so they simply started making OTP's by not 
adding the glass window. So you can use your ebay EPROMS as is, without 
needing jumper changes!

>
> But obviously this is not a critical bug like the WAIT circuit is. So
> far the WAIT circuit seems to be the only critical bug at all, which I
> find quite remarkable for such a complex layout.
thanks. :-) I had hoped for "one time right" design, but yeah, this 
isn't too bad. Ill start the redesign (revision 1.5) soon.

Ill publish the new schematic here before starting on the layout.

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Now I figured it out too.
The A14 problem is only valid for the EEPROM.

The window EPROM and OTPs have identical pinout, but a 27C64 has no need 
for A13 and A14. On Pin 27 is nP and for read operation this must be 
high, so for the use of a small EPROM I have to change J10.

von Ale (Gast)


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Trying to understand the shifting issue I pointed out before, a 
difference between the +34 and the +38 is that in the +34 the clock 
inhibit of the '165 is pulled high and in the +38 it is tied to the 6.5 
MHz clock.
@Martin: could you please feed me on the idea behind the change ?

von Ale (Gast)


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Tied to GND, I mean.

von Jürgen (Gast)


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Hallo:

chris:

> Apropos: Falls jemand den Debugger nachbauen will, kann ich nächste
> Woche mal die Sourcen reinstellen. Die Schaltung ist ziemlich einfach,
> man muss eigentlich nur die Pins vom ArduinoMega mit dem Zx81 Bus
> verbinden. Ich überlege, noch ein RS-FF einzubauen, dann kann man
> Single-Step machen.

das würde mich schon einmal interessieren. Vor allem die Version mit dem 
RS-Flip-Flop für Single-Step (bin mit dem Z80 nicht so bewandert).

Ciao

von Ale (Gast)


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On the issue of the missing first shifted bit (D7)
CH1 Pixel output (JP5 1-2)
CH2 D7'
CH3 SH/nLD (pin 8 U29)
CH4 6.5 MHz Clock (pin 2 U9)

I would think that the peak of D7 seems a bit short, seen at trigger 
point.
I'll make another capture with the pixel after the flip-flops, such a 
peak will be missed because the '74 U18 is clocked with the inverted 6.5 
Mhz, in the +34 it is clocked with the normal 6.5 MHz clock.

von Ale (Gast)


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On the issue of the missing first shifted bit (D7)
CH1 Pixel output (JP5 1-2)
CH2 D7'
CH3 SH/nLD (pin 8 U29)
CH4 Pixel output after the '74 (U18), on pin 4 of U10 (Pin 9 of U18)

One see that the think peak of D7 (at trigger point) is completely 
missing in the green trace (CH4).

The clock for U18 (pin 11) should be 6.5 MHz and not the inverted clock.

Yes, that's the problem !

von Dirk S. (fusebit)


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Super!

Genau da liegt das Problem :-)

Ich habe mal einen Schummeldraht von U9 verlegt um den nichtinvertierten 
Takt zu bekommen und jetzt ist das Bild fehlerfrei.

Wenn ich es richtig sehe, dann wird n6.5M nirgendwo anders gebraucht. 
Damit kann U21D ausser Betrieb gehen und es steht ein Inverter für die 
WAIT Schaltung zur Verfügung.

: Bearbeitet durch User
von Ale (Gast)


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Ich hab "Schumeldrähte" :D

von Ale (Gast)


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The missing trace showing how the serial pixel stream gets clocked 
properly when the 6.5 MHz clock is used (U18B).

von chris_ (Gast)


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>> Apropos: Falls jemand den Debugger nachbauen will, kann ich nächste
>> Woche mal die Sourcen reinstellen. Die Schaltung ist ziemlich einfach,
>> man muss eigentlich nur die Pins vom ArduinoMega mit dem Zx81 Bus
>> verbinden. Ich überlege, noch ein RS-FF einzubauen, dann kann man
>> Single-Step machen.
Jürgen schrieb:
>das würde mich schon einmal interessieren. Vor allem die Version mit dem
>RS-Flip-Flop für Single-Step (bin mit dem Z80 nicht so bewandert).

Baust Du auch einen Zx81?

von Dirk S. (fusebit)


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Der Quellcode für den Debugger wäre schon super. Ich habe heute von 
Segor die passenden Klinkenbuchsen bekommen und gleich so einen 
Ardu-Mega-Dingens mitbestellt.

Mal etwas anderes. Ich habe Jumper 12 jetzt auf 32k umgestellt, da ja 
ein 32k RAM verbaut ist. Aber das original ROM geht mit seinem RAM-Check 
ja nur von 32767 rüchwärts. Dadurch wird RAMTOP niemals >7FFF, für 16k 
RAM. Macht es Sinn das ROM so zu ändern, so dass die 48k als Obergrenze 
geprüft werden, oder wie machen das die großen Speichererweiterungen?

von Martin D. (mahjongg)


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Dirk S. schrieb:
> Mal etwas anderes. Ich habe Jumper JP12 jetzt auf 32k umgestellt, da ja
> ein 32k RAM verbaut ist. Aber das original ROM geht mit seinem RAM-Check
> ja nur von 32767 rüchwärts. Dadurch wird RAMTOP niemals >7FFF, für 16k
> RAM. Macht es Sinn das ROM so zu ändern, so dass die 48k als Obergrenze
> geprüft werden, oder wie machen das die großen Speichererweiterungen?
Dirk,
Ja, es stimmt, dass ich die Option hinzugefügt habe, die gesamten 32 KB 
des RAM-Chips zu verwenden, aber warum sollten Sie das wollen?
Es gibt keine Software, die mehr als 16 KB verwendet!
Um mehr als 16 KB in BASIC verwenden zu können, muss die BASIC-Firmware 
angepasst werden.
Nur weil etwas getan werden kann, ist dies kein Grund, es zu wollen. 
Wenn Sie nicht ein wenig masochistisch sind, würde ich davon abraten 32K 
zu verwenden. Aber ich werde Sie nicht aufhalten und habe mir sogar die 
Mühe gemacht, dies zumindest von der Hardwareseite aus zu ermöglichen.

Der einzige Grund, warum ich einen 32K-RAM-Chip verwende, ist, dass 
16K-RAM-Chips einfach fast nicht verfügbar und sicherlich nicht billiger 
sind. weil sie selten sind.

von Martin D. (mahjongg)


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Dirk S. schrieb:
> Super!
>
> Genau da liegt das Problem :-)
>
> Ich habe mal einen Schummeldraht von U9 verlegt um den nichtinvertierten
> Takt zu bekommen und jetzt ist das Bild fehlerfrei.
>
> Wenn ich es richtig sehe, dann wird n6.5M nirgendwo anders gebraucht.
> Damit kann U21D ausser Betrieb gehen und es steht ein Inverter für die
> WAIT Schaltung zur Verfügung.
Bravo, großartig!

Ich war schon ein bisschen besorgt, ich erinnere mich, dass ich tagelang 
mit dem ZX-81 + 35 gesucht habe, weil ich zuerst ein ahnliches 
Schieberegisterproblem hatte, und dann war es auch die Phase des 
Taktsignals, die mir die Lösung brachte . Ich verstehe nicht ganz, warum 
sich dieser Fehler wieder in die Konvertierung auf den ZX-81 + 38 
eingeschlichen hat, aber ich bin sehr froh, dass das Problem gefunden 
wurde.

Ich werde jetzt in Kürze mit Revision 1.5 beginnen.

: Bearbeitet durch User
von chris_ (Gast)


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Dirk schrieb
>Eventuell sollten wir mal eine Fehlerliste führen, damit nichts
>vergessen wird.
>- A13/A14 am Erweiterungport vertauscht
>- RCA Stecker 180° verdreht
>- A14 und WE am ROM falsch verdrahtet
>- WAIT Logik muss ersetzt werden
>- Pinabstand zwischen J2 und J3 auf "Normmaß" bringen
>- Pixelselect Jumper auch mit default Brücken versehen


Eine Fehlerliste finde ich gut.

- A13/A14 am Erweiterungport vertauscht
- RCA Stecker 180° verdreht
- A14 und WE am ROM falsch verdrahtet
- WAIT Logik muss ersetzt werden
- Pinabstand zwischen J2 und J3 auf "Normmaß" bringen
- Pixelselect Jumper auch mit default Brücken versehen
- Spannungsanschluss 5V/9V an der Platine eventuell mit Brücke trennbar
- Schiftregisterclock invertieren

von chris_ (Gast)


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>Der Quellcode für den Debugger wäre schon super. Ich habe heute von
>Segor die passenden Klinkenbuchsen bekommen und gleich so einen
>Ardu-Mega-Dingens mitbestellt.

Es freut mich, wenn jemand den Debugger nachbaut. Den Quellcode kann ich 
erste gegen Ende der Woche reinstellen, weil ich gerade keinen Zugriff 
auf meinen Bastelrechner habe.

Das Single-Step-Debugging mit dem FlipFlop habe ich noch nicht 
implementiert. Eventuell könnte man auch einen Zähler im Atmega dazu 
verwenden:
1. Zähleingang die M1 Pulse des Z80 zählen
2. Ein Compare Match Ausgang des Zählers an die Wait-Leitung anschliesen

Wer kennt sich gut genug mit dem Atmega aus, um die Konfiguration des 
Zählers zu machen?

von Michael W. (michael_w738)


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Hmm, was ist eigentlich der Reiz dabei, ein Projekt nachzubauen, das so 
viel Debugging und Fixes und Interpretationskunst benötigt, dass man das 
Teil in der benötigten Zeit selbst hätte entwerfen können? Wäre das 
nicht interessanter und lehrreicher als sich tage- und wochenlang mit 
dem vermurksten Design eines anderen auseinanderzusetzen? Da hätte ich 
ja keinen Nerv zu - die Zeit wende ich lieber für meine eigenen Projekte 
auf.

Re-Engineering des Roswell-Ufos scheint ja vergleichsweise einfach zu 
sein im Vergleich mit dem Ding!

: Bearbeitet durch User
von Alex P. (ra_p)


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@Michael: und wann sehen wir deinen funktionierenden entwurf ? noch halb 
stunde ?

von Dirk S. (fusebit)


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Schön für Dich das Du so ein großartiger Designer bist. Wann 
veröffentlichts Du Deinen Entwurf? Bis dahin kannst Du Dich bitte voll 
auf das Design konzentrieren und uns in Ruhe lassen.

von Michael W. (michael_w738)


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Alex P. schrieb:
> @Michael: und wann sehen wir deinen funktionierenden entwurf ? noch halb
> stunde ?

Die ULA nachzubauen ist sicherlich nicht so einfach - aber alles gut 
dokumentiert, und es gibt auch vL81 ULAs etc. In einer halben Stunde 
geht das sicher nicht.

Der Rest vom ZX81 / ZX80 ist auch gut dokumentiert,jeder Hardware-Trick 
(geniales Keyboard Matrix Decoding über die Addressleitungen, NMI 
Transistor, blah blah blah) alles ausführlich beschrieben in vielen 
vielen Büchern aus den 80ern.

Sicherlich lernt man viel dabei, das Ding zum Laufen zu bringen, aber so 
viel Aufwand wie das hier - das ist schon ein bißchen übel. Wie gesagt, 
ICH hätte da keinen Nerv zu, die Zeit würde ich lieber in eigene Projekt 
investieren (oder einen ZX81 für ein paar EUR bei Ebay kaufen und 
restaurieren ;-)) . Aber jeder wie er mag!

: Bearbeitet durch User
von Michael W. (michael_w738)


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Dirk S. schrieb:
> Schön für Dich das Du so ein großartiger Designer bist. Wann
> veröffentlichts Du Deinen Entwurf? Bis dahin kannst Du Dich bitte voll
> auf das Design konzentrieren und uns in Ruhe lassen.

Kannst DU mal bei der Sache bleiben, Strawman? Mein Aussage ist - das 
Ding ist zu vermurkst für meinen Geschmack und ich möchte verstehen, 
warum jemand wochenlang mit dem Teil rumhühnert statt sich lieber selbst 
was zu entwerfen.

: Bearbeitet durch User
von Michael W. (michael_w738)


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PS Neulich wollte mir einer so einen Pentagon MSX  CPC  Spectrum Clone 
andrehen (Platine geschenkt) - alles in Russisch mit fehlenden Werten 
für 20 Kondensatoren und anderen Bauteile, russisches EEPROM und 
Schaltplan und so weiter. Habe dankend abgelehnt! :-) Wie wäre es damit 
als nächster Time Killer?

: Bearbeitet durch User
von chris_ (Gast)


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Michael W. (michael_w738)
>Hmm, was ist eigentlich der Reiz dabei, ein Projekt nachzubauen, das so
>viel Debugging und Fixes und Interpretationskunst benötigt, dass man das
>Teil in der benötigten Zeit selbst hätte entwerfen können? Wäre das
>nicht interessanter und lehrreicher als sich tage- und wochenlang mit
>dem vermurksten Design eines anderen auseinanderzusetzen? Da hätte ich
>ja keinen Nerv zu - die Zeit wende ich lieber für meine eigenen Projekte
>auf.

Eigentlich würde ich auch keinen Zx81 nachbauen, aber nachdem ich die 
Bauteile geschenkt bekommen habe, baue ich das Teil. Ich muss sagen, es 
macht sogar wieder erstaunlich viel Spaß. Es ist wie Rätsel lösen, man 
kommt immer wieder ein kleines Stückchen weiter.
Ich halte das Design auch nicht für vermurkst. Es ist in der Entwicklung 
ganz normal, dass Fehler passieren und dass diese behoben werden müssen. 
Das hier ist kein Anfängerprojekt und eher was für Leute mit viel 
Hardwareerfahrung. Außerdem kann ein Community auch immer gute Tipps 
beisteuern.
Ich finde im Moment gerade Spaß daran, mit minimalistischen Mitteln 
einen vollwertigen Debugger für den Zx81 zu entwickeln. Das ist auch aus 
dem Grunde interessant, die Strukturunterschiede gegenüber heutigen 
Prozessoren genauer zu verstehen.
Danach werde ich mich mit der Frage beschäftigen, ob man mit heutigen 
Softwaremethoden Dinge auf dem Zx81 erreichen kann, die damals noch 
nicht möglich waren.

von Alex P. (ra_p)


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Einen Пентагон?  Spitze ! Ich muss noch meinem BK0010 bauen ! einer MK90 
habe ich schon auf einem FPGA

von Martin D. (mahjongg)


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Ein Пентагон-Computer war einer der vielen russischen Klone des 
Sinclair-Spektrums, oder ?! Die Russian Spectrum-Klone waren eine meiner 
Inspirationen für die Entwicklung meines "Rhococo", eines anderen von 
mir entworfenen Z80-basierten Computers, jedoch mit 64 Farben und VGA, 
basierend auf einem Z80- und einem Propeller-Chip. Ich habe auch an 
diesem Retro Home Color Computer (Rhococo) gearbeitet und bereits einen 
ersten Prototyp gebaut, aber ich habe ihn eine Weile beiseite gelegt, um 
am ZX81 + 38 arbeiten zu können. Siehe: 
https://revspace.nl/Designing_the_RhoCoCo_Retro_Home_COlor_COmputer_hardware
Ich habe auch überlegt, die Galaksija aus dem ehemaligen Jugoslawien 
wieder aufzubauen, aber ich habe verstanden, dass dies nicht mehr 
möglich ist, und es gibt nur sehr wenige Informationen über neuere 
Varianten, aber was ich finden konnte, habe ich hier beschrieben: 
https://revspace.nl/Galaksija vielleicht jemand anderes, den man sich 
ansehen sollte. Es ist eigentlich eine Kreuzung zwischen einem TRS-80 
Modell 1 und einem ZX80.

Ich bin ein bisschen enttäuscht von mir selbst, dass der erste Prototyp 
so viele Mängel aufweist, aber ich begann ein bisschen mit der Idee, 
Versionen davon früh und oft zu veröffentlichen.
Man weiß nie mit dieser Korona-Epedemie ....

Die Liste mit "Fehlern" ist nett, ich muss mich nicht noch einmal an 
alles erinnern, aber ich sehe mindestens die Hälfte der Liste als eine 
Liste, die keine Fehler enthält, aber Verbesserungswünsche, wie die 
Pinheaders für die Tastatur, weiß ich nicht wirklich, ob das wirklich 
eine Verbesserung ist. Und Jumper, damit Sie ein EEEPROM anstelle eines 
OTP verwenden können, sehe ich auch als Aufforderung, eine neue Funktion 
hinzuzufügen, nicht als Fehler.
Ich sehe nur zwei echte Fehler: Tauschen Sie A13 und A14 am 
Erweiterungsstecker aus, und der / WAIT-Generator funktioniert nicht. 
Die anderen Dinge sind nett zu haben, keine Designfehler.
Ich werde mich wirklich nicht von kritischen Replikatoren entmutigen 
lassen.
Schon der erste IBM PC war voller Patches.

: Bearbeitet durch User
von chris_ (Gast)


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Hier gibt's eine sehr schöne Doku über den Zx80/Zx81:
https://www.youtube.com/watch?v=1Jr7Q1yJOUM

von Michael W. (michael_w738)


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Martin D. schrieb:

> Ich werde mich wirklich nicht von kritischen Replikatoren entmutigen
> lassen.

Würde ich auch nicht. Allerdings würde ich etwas vorsichtiger sein, was 
ich auf die Menschheit "loslasse"... solange damit kein Geld verdient 
wird, die Fehler dokumentiert sind, ist ja alles OK, wenn es noch nicht 
ausgereift ist. Verkaufen geht so natürlich nciht. Muss ja jeder selbst 
wissen, auf was er sich einlässt wenn er es nachbaut - sofern er denn 
weiß, auf was er sich einlässt... Das ist ja eben das Schöne am Basteln 
- man lernt was, und es ist ein Hobby.

> Schon der erste IBM PC war voller Patches.

Ja, allerdings war das kein Nachbau-Projekt... insofern egal.
Ist ja alles schön und gut, warum auch nicht.

Wie gesagt, für mich wäre es nichts - aber alle Achtung vor der 
Ingenieurs-Leistung!

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Das mit der Wunschliste stimmt schon und egal wie Du es machst, 
irgendjemanden wird es nicht gefallen.

Aber es sind drei kritische Fehler.

- Adressleitungen vertauscht

- WAIT Schaltung

- Der invertierte Takt am Pixelshiftregister

: Bearbeitet durch User
von Michael W. (michael_w738)


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chris_ schrieb:
> Eigentlich würde ich auch keinen Zx81 nachbauen, aber nachdem ich die
> Bauteile geschenkt bekommen habe, baue ich das Teil. Ich muss sagen, es
> macht sogar wieder erstaunlich viel Spaß. Es ist wie Rätsel lösen, man
> kommt immer wieder ein kleines Stückchen weiter.

Ja, den Pentagon wollte ich allerdings nicht mal geschenkt bekommen, 
soviel Zeit habe ich nicht... ich lerne dabei zwar etwas Russisch und 
welche 74xxx Chips den russischen Plagiaten entsprechen, aber mehr auch 
nicht. Da lese ich lieber ein Buch wo ich was Neues lerne, oder arbeite 
an einem eigenen Projekt.

von Martin D. (mahjongg)


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Nun, ich weiß, dass nicht jeder ein Fan von "The 8-bit guy" ist, aber 
ich muss zugeben, dass ich gerne seine Vlogs schaue, nur dass er sich so 
sehr auf die Commodore-Computer konzentriert das gefällt mir nicht sehr 
gut

von Martin D. (mahjongg)


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Dirk S. schrieb:
> Das mit der Wunschliste stimmt schon und egal wie Du es machst,
> irgendjemanden wird es nicht gefallen.
>
> Aber es sind drei kritische Fehler.
>
> - Adressleitungen vertauscht
>
> - WAIT Schaltung
>
> - Der invertierte Takt am Pixelshiftregister

du hast recht, "ich muss mich nicht noch einmal an
alles erinnern" :-)

von Martin D. (mahjongg)


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Michael W. schrieb:
> Martin D. schrieb:
>
>> Ich werde mich wirklich nicht von kritischen Replikatoren entmutigen
>> lassen.
>
> Würde ich auch nicht. Allerdings würde ich etwas vorsichtiger sein, was
> ich auf die Menschheit "loslasse"... solange damit kein Geld verdient
> wird, die Fehler dokumentiert sind, ist ja alles OK, wenn es noch nicht
> ausgereift ist.

Eigentlich wollte ich zuerst meine eigenen Prototypen bauen, da ich auch 
wusste, dass es fast unmöglich ist, ein völlig fehlerfreies Design von 
Grund auf neu zu erstellen. Ich habe insgesamt meinen ersten ZX81-Klon 
(ZX-81plus35). drei Prototypen gebasteld und veröffentlichte nur die 
endgültige Version davon. Ich dokumentierte explizit die ganze 
Geschichte über das schrittweise Entwerfen meines ersten Klons (hier 
https://revspace.nl/ZX81PLUS34_ZX81_clone) und veröffentlichte das 
Design erst danach Druck von Dritten, Es war nie beabsichtigt, damit 
Geld zu verdienen. Außer vielleicht als Bausatz. aber dann hätte das 
Design perfekt sein sollen, und ich hätte gerne dabei ein umfangreiches 
Build- und Benutzerhandbuch zur Verfügung gestellt. Die ZX-81plus38 
Version kam erst, nachdem ich wiederholt aufgefordert wurde, eine 
Version ohne SMT zu erstellen, da SMT zu schwierig wäre, und der erste 
Prototyp des ZX-81+38 erschien im April 2020, kurz vor der Koronakrise. 
Ich hatte nicht die Zeit, das Geld und die Fähigkeit (Revspace wurde 
aufgrund von Korona sofort geschlossen, und ich werde entlassen ), 
diesen Prototyp zuerst selbst zu bauen, also veröffentlichte ich das 
Design drei Jahre zuvor, genau wie beim ZX-81plus35 als "open hardware" 
auf GitHub.

Da ich wirklich Angst vor Korona hatte, weil ich stark in einer 
Risikogruppe bin, da ich sowohl chronical bronchitis als auch Apnoe habe 
und 64 Jahre alt bin, hielt ich es für ratsam, nicht zu lange zu warten. 
Am Ende war ich mir auch nicht sicher, ob das Design massive 
Aufmerksamkeit erhalten würde, von meinem früheren ZX-81 + 35-Design 
begann nur 1 oder 2 Personen tatsächlich damit, es zu bauen, und es 
funktionierte bei beide fast sofort.

Ich war angenehm überrascht, als ich dieses Forum entdeckte und die 
massive technische Aufmerksamkeit die mein Design gegeben wurden. Es ist 
meine Geisteskind, und es ist immer schön, wenn es Aufmerksamkeit dafür 
gibt. Deshalb bemühe ich mich, ein voll funktionsfähiges Design zu 
schaffen, das einfach zu bauen ist. Ich habe begonnen, die 
Verbesserungen in Schaltplan und Layout vorzunehmen, und werde nicht 
aufhören, bis ich selbst damit zufrieden bin.

>
> Wie gesagt, für mich wäre es nichts - aber alle Achtung vor der
> Ingenieurs-Leistung!

danke das ist schön zu hören

von chris_ (Gast)


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Michael W. (michael_w738)
>Würde ich auch nicht. Allerdings würde ich etwas vorsichtiger sein, was
>ich auf die Menschheit "loslasse"...

Das sehe ich anders: Die Arbeit von Martin passiert aus freien Stücken 
ohne finanzielle Gegenleistung. Wir in diesem Thread haben Spaß daran, 
die Fehler und Verbesserungen zu finden. Wer das anders haben will, muss 
etwas anderes machen.

>Da lese ich lieber ein Buch wo ich was Neues lerne, oder arbeite
>an einem eigenen Projekt.

Ja, mach das jetzt und suche dir einen Thread, indem du diese Bedürfnis 
ausleben kannst. Hier geht es um den Zx81plus38 Nachbau.

von chris_ (Gast)


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>Hier gibt's eine sehr schöne Doku über den Zx80/Zx81:
>https://www.youtube.com/watch?v=1Jr7Q1yJOUM

Im Video behauptet der 8-Bit Guy, die Schaltung des ZX80 und die ULA 
seien in ihrer Funktion gleich. Der Zx81 hat aber 8KROM.

Hier gibt es einen Bildvergleich der beiden Motherboards:
http://www.primrosebank.net/computers/zx80/zx80_and_zx81_boards.jpg

Auf dem Motherboard des Zx80 sind 21 ICs zu sehen, 3 davon Speicher und 
eine CPU, bleiben also 17 Logik ICs. Der Zx81plus38 hat 22.

Ist die Schaltung des Zx81plus38 vom Zx80 inspieriert?

Was mir in dem Video de 8Bit-Guy noch auffällt: Dort gibt es High-Res 
Graphik zu sehen, die eigentlich  erst ab 2kB RAM und einer Modifikation 
des  Addressdekoders möglich war. Hat der Timex TS1000 das schon 
automatisch mit drinn?

von Soul E. (Gast)


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chris_ schrieb:

> Im Video behauptet der 8-Bit Guy, die Schaltung des ZX80 und die ULA
> seien in ihrer Funktion gleich. Der Zx81 hat aber 8KROM.

Der ZX81 hat zusätzlich einen NMI-Generator. Damit kann er ein Videobild 
anzeigen während ein Programm ausgeführt wird (slow mode). Der ZX80 
konnte nur entweder/oder (fast mode).

Die wesentliche Änderung ist natürlich die ULA. Ein ASIC von Ferranti, 
der sämtliche 74er Logik durch einen einzigen Baustein ersetzt. Das 
reduzierte die Herstellkosten drastisch.


> Ist die Schaltung des Zx81plus38 vom Zx80 inspieriert?

Alle ZX-Kompatiblen müssen die ULA diskret nachbilden. Daher sind sie 
alle im Konzept ähnlich. In der Implementierung macht es natürlich jeder 
ein bisschen anders. ZX97, ZX97lite, Grant Searle, ZX80NU, core, ...

Auch den Spektrum gibt es als diskrete Nachbildung. Ein bekanntes 
modeneres Beispiel ist der Harlequin.

> Was mir in dem Video de 8Bit-Guy noch auffällt: Dort gibt es High-Res
> Graphik zu sehen, die eigentlich  erst ab 2kB RAM und einer Modifikation
> des  Addressdekoders möglich war. Hat der Timex TS1000 das schon
> automatisch mit drinn?

Ja. Beim ZX81 war der 6116 eine Bestückoption und zwei 2114 Serie. Der 
Timex TS1000 hatte immer den 6116.

Richtig benutzen konnte man die Kiste ohnehin nur mit der 16k 
Erweiterung.

von Weltbester FPGA-Pongo (Gast)


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chris_ schrieb:
> Nachdem ich vor knapp 40 Jahren einen ZX81 hatte,

Wie kann man 1980 einen ZX81 gehabt haben? :-)

Was man mal bräuchte wäre einen EMU für einen Sinclair Spektrum. Das war 
ein geiles Teil,

von Soul E. (Gast)


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Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6431299:
> chris_ schrieb:
>> Nachdem ich vor knapp 40 Jahren einen ZX81 hatte,
>
> Wie kann man 1980 einen ZX81 gehabt haben? :-)

Markteinführung war 1981. Also vor knapp 40 Jahren, nicht vor 40 Jahren.

> Was man mal bräuchte wäre einen EMU für einen Sinclair Spektrum. Das war
> ein geiles Teil,

Fuse, Speccy, Spectaculator, usw. EightyOne unterstützt auch den 
Spectrum. Wer nur einen Emulator ausprobieren will, der sowohl Z80, ZX81 
unterstützt als auch die gängigen Kompatiblen und Bastelprojekte (Timex, 
ZX97, ZX80NU, ...), der sollte mit EightyOne anfangen: 
https://sourceforge.net/projects/eightyone-sinclair-emulator/files/

Spectrum-Nachbauten in Hardware (also die ULA als TTL nachgebaut) gab es 
Dutzende im Ostblock. Selbst in Schlenzings "Schaltungssammlung für den 
Amateur" war ein "international kompatibler Kleinrechner" beschrieben. 
Ein moderner Klassiker ist der Harlequin. Aber die Liste ist lang: 
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_ZX_Spectrum_clones

von Frank M. (ukw) (Moderator) Benutzerseite


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Weltbester FPGA-Pongo schrieb im Beitrag #6431299:
> Was man mal bräuchte wäre einen EMU für einen Sinclair Spektrum. Das war
> ein geiles Teil,

Es gibt hier auch direkt einen "um die Ecke":

Beitrag "STECCY - ZX-Spectrum-Emulator mit STM32"

Läuft auf STM32F407VET6-China-Board. Aber auch auf Linux (Framebuffer 
und/oder X11) und Windows (QT).

von Soul E. (Gast)


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Martin D. schrieb:

> Ja, es stimmt, dass ich die Option hinzugefügt habe, die gesamten 32 KB
> des RAM-Chips zu verwenden, aber warum sollten Sie das wollen?
> Es gibt keine Software, die mehr als 16 KB verwendet!

Es ist möglich mehr als 16 kB zu verwenden. Aber nur mit Tricks.

Zunächst muss beim Refresh-Zugriff (/M1 = low) statt 0xC000-FFFF der 
Bereich 0x4000-7FFF eingeblendet werden. Der ZX81 führt sein als 
Programmcode getarntes Videobild  bei [DFILE]+0x8000 aus, real liegt der 
Bildspeicher aber bei [DFILE]. Üblicherweise zieht man A15 am RAM auf 
LOW, wenn gilt: A15 = 1, A14 = 1, /M1 = 0. Beim ZX81 ergibt sich das 
automatisch durch die unvollständige Adressdecodierung -- da erscheint 
das RAM mehrfach im Adressbereich.

Zusätzlich prüft das ZX-BASIC nur den Bereich bis 0x7FFF auf das 
Vorhandensein von RAM. Um 32k (von 0x4000-BFFF) für BASIC nutzen zu 
können muss man die Systemvariable RAMTOP (0x4004/5) manuell auf BF FF 
setzen und dann NEW eingeben. Theoretisch liesse sich das durch einen 
Patch des ROMs beheben.

Im Bereich 0xC000-FFFF kann wegen der "A15 low wenn /M1 low"-Geschichte 
kein Maschinencode ausgeführt werden. Man kann da aber RAM hinlegen und 
Daten speichern. Oft liegen in dem Bereich RAM-Disks oder ähnliche 
Erweiterungen.

32k einbauen und mit M1NOT-Modifikation in den Bereich 0x4000-BFFF legen 
ist heute eigentlich Standard

> Der einzige Grund, warum ich einen 32K-RAM-Chip verwende, ist, dass
> 16K-RAM-Chips einfach fast nicht verfügbar und sicherlich nicht billiger
> sind. weil sie selten sind.

Ein guter Grund, aber nicht der einzige :-)

von chris_ (Gast)


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Soul E. (souleye) Benutzerseite
>Richtig benutzen konnte man die Kiste ohnehin nur mit der 16k
>Erweiterung.

Danke für die vielen Hinweise.
Ich hatte recht bald die 2KRam 6116 eingelötet. Das Ergebnis in der 
Benutzbarkeit war aber viel besser als nur eine Verdoppelung des RAMs.
Da der Zx81 bei vollem Bildaufbau 768Byte RAM und zusätzlich noch ein 
paar Byte für das System gebraucht hat, blieben keine 200Byte für das 
eigentlich Basic-Programm. Das Einlöten des 2K RAMs brachte also in etwa 
die 6fache nutzbare Speichergröße gegenüber dem 1K Ram.

von Alex P. (ra_p)


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Ich bastle an einen 25 MHz Ozillator, ich sollte fertige Oszillatoren 
kaufen :(.

Ich erzähle was ich gedacht/vor habe:  12.5 MHz als Pixel clock, 6.25 
MHz als CPU clock, der blank line Zähler auf 163 vergrössern und dann 
VGA Ausgang, kleines Bild in der Mitte aber es soll gehen. Man könnte 
auch die 192 linien duplizieren aber dafür muss man mehr verbasteln, den 
393 soll bis 16 zählen, und mehr im Code ändern, weiß aber noch nicht 
genau ob es wirklig geht, teoretisch schon praktisch... gibt es 
vielleicht nicht genug zeit oder speicher für extra Code.

von chris_ (Gast)


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>Die wesentliche Änderung ist natürlich die ULA. Ein ASIC von Ferranti,
>der sämtliche 74er Logik durch einen einzigen Baustein ersetzt. Das
>reduzierte die Herstellkosten drastisch.

Hier findet sich das Bild eines Motherboard des Microdigital TK85
( https://en.wikipedia.org/wiki/TK85 ), ein Clone es Zx81 aus der 
damaligen Zeit:

http://zx81.eu5.org/imagens/hard/ay03.jpg

Das sind aber deutlich mehr als 17 ICs.

von Soul E. (Gast)


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chris_ schrieb:

> http://zx81.eu5.org/imagens/hard/ay03.jpg
>
> Das sind aber deutlich mehr als 17 ICs.

Da sind 8 dynamische RAMs (4116) zu sehen, und ein Soundchip. Also ein 
bisschen mehr Ausstattung als ein normaler ZX81. Da steckt also das 16 
K-Modul mit drin und der ZONX.

von Dirk S. (fusebit)


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Boah, das nervt!
Nun läuft der ZX81+38 stabil mit 50 Hz an einem Mini-Display, aber ich 
schaffe nicht einmal das erste Level von Invaders :-(

War das schon immer so schwierig?

Im NTSC Modus geht es gar nicht, dann ist die Tastaturabfrage so 
langsam, dass ich kaum feuern kann.

von Michael W. (michael_w738)


Angehängte Dateien:

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Dirk S. schrieb:
> Boah, das nervt!
> Nun läuft der ZX81+38 stabil mit 50 Hz an einem Mini-Display, aber ich
> schaffe nicht einmal das erste Level von Invaders :-(
>
> War das schon immer so schwierig?

Ja! Und dabei hast Du einen Joystick (oder?) Versuche das mal mit der 
Folientastatur des Originals... aarrrggg!

: Bearbeitet durch User
von Rosengarten (Gast)


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Hallöchen.
Eventuell könnte ich helfen. Eprom´s und Brenner ( Galep ) sind 
vorhanden.
Es würden nur die Selbstkosten entstehen. ( Eprom und Porto ).
Ich habe fast alle Eprom Speicherbausteine.
mfG
Dieter

von Martin D. (mahjongg)


Angehängte Dateien:

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Michael W. schrieb:
> Dirk S. schrieb:
>> Boah, das nervt!
>> Nun läuft der ZX81+38 stabil mit 50 Hz an einem Mini-Display, aber ich
>> schaffe nicht einmal das erste Level von Invaders :-(
>>
>> War das schon immer so schwierig?
>
> Ja! Und dabei hast Du einen Joystick (oder?) Versuche das mal mit der
> Folientastatur des Originals... aarrrggg!
Der ZX-81plus38 (und plus35) verfügt über einen einzigartigen 
DB9-Joystick-Anschluss, der Joystick-Bewegungen in "Tastendrücke", "5", 
"6", "7" und "8" umwandelt. Der Feuerknopf erzeugt den Tastendruck "0". 
. das ist kompatibel mit den meisten Action-Spielen.
Ich würde gerne hören, ob es richtig funktioniert. In jedem Fall 
funktioniert es auf dem ZX-81plus35.
Ich bin aber auch gespannt, ob es besser spielt als mit der Tastatur.

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Ich habe mir dazu passend ein kleines Gamepad gebaut, aber leider nutzt 
gerade Invaders und alle weiteren Spiele die ich testweise geladen habe 
(nur 3-4 Stück) immer eine andere Tastenbelegung.

Bei Invaders habe ich zwei Versionen AGS und Forward, die eine hätte die 
richtige Tastenzuordnung, aber das p-file scheint nicht vollständig zu 
sein.

Einen Joystick habe ich nicht. Vielleicht sollte ich mir einen 
Competition Pro USB besorgen und die ganze Elektronik rausschmeißen :-) 
Sofern der tatsächlich noch vier schöne Mikroschalter hat.

von Michael W. (michael_w738)


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Dirk S. schrieb:
> Ich habe mir dazu passend ein kleines Gamepad gebaut, aber leider nutzt
> gerade Invaders und alle weiteren Spiele die ich testweise geladen habe
> (nur 3-4 Stück) immer eine andere Tastenbelegung.
>
> Bei Invaders habe ich zwei Versionen AGS und Forward, die eine hätte die
> richtige Tastenzuordnung, aber das p-file scheint nicht vollständig zu
> sein.
>
> Einen Joystick habe ich nicht. Vielleicht sollte ich mir einen
> Competition Pro USB besorgen und die ganze Elektronik rausschmeißen :-)
> Sofern der tatsächlich noch vier schöne Mikroschalter hat.

Ja, aus diesem Grund haben Joysticks auf dem ZX81 nie wirklich Fuß 
gefasst - zu viele Spiele hatten unterschiedlich Tastenbelegungen.

von Soul E. (Gast)


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Dirk S. schrieb:

> Bei Invaders habe ich zwei Versionen AGS und Forward, die eine hätte die
> richtige Tastenzuordnung, aber das p-file scheint nicht vollständig zu
> sein.

Mir hat immer die Version von OdysseyComputing am besten gefallen. 
http://www.fruitcake.plus.com/Sinclair/ZX81/Archive/OdysseyComputing.htm

An der HGR kann man gut erkennen wie kompatibel der ULA-Nachbau 
tatsächlich ist. Ich erinnere mich daran, dass ich sogar am 
ZX97lite-Design von Godfather Wilf Rigter was ändern musste, weil bei 
einigen Spielen der Zeilenzähler nicht zurückgesetzt wurde, sondern frei 
durchlief. Und dieses freie Durchlaufen passt nur wenn er taktgenau der 
Implementierung in der ULA entspricht.


(HGR, High Resolution Graphics, hat übrigens nichts mit HDMI und 4k zu 
tun, sondern bedeutet nur dass man auf dem Bildschirm jedes Pixel 
einzeln ansprechen kann. Heute ist das normal und jedes Pixel hat seinen 
eigenen Shader auf der Graphikkarte, aber in den '80er war Blockgraphik 
mit hartverdrahteten Zeichengeneratoren üblich.)

von Dirk S. (fusebit)


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Leider läuft die Odyssey Variante nicht auf dem ZX81+38. Geladen habe 
ich es direkt über den Tape Converter und die Signalqualität per Oszi 
überwacht, aber sobald alle Daten im Zeddy sind hängt er sich auf.

Dafür läuft "Against the Elements". Mit etwas geflacker an den Kanten, 
aber die Grafik ist schon nicht schlecht für den ZX81.

von Martin D. (mahjongg)


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Ja, leider war es nicht möglich, die Tasten auszuwählen, die "gedrückt" 
wurden, also musste ich Tasten auswählen, die Sinn machten, und nach 
einigen Recherchen waren dies die Pfeile und die "Null" -Taste.

Aber hoffentlich kann ich an Ihren Worten erkennen, dass meine Schaltung 
funktioniert und dass der Joystick tatsächlich die erwarteten 
Tastenanschläge erzeugt?

In der Zwischenzeit habe ich den neuen Schaltplan und das neue Layout 
(Revision 1.5) fast fertiggestellt. Ich werde alles erneut überprüfen 
und dann den verbesserten Schaltplan hier veröffentlichen.

von Martin D. (mahjongg)


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Ich habe die Kompatibilität mit verschiedenen "hochauflösenden" Lösungen 
auf dem ZX-81 + 35 getestet und alles, was ich versucht habe, hat 
funktioniert.
Zum Beispiel lief die ZX-81-Version von Manic Miner.
Die meisten "hochauflösenden" Lösungen verwenden einzelne Pixelzeilen, 
die im Zeichensatz erscheinen und der Reihe von acht Pixeln mit der 
gewünschten Form am ähnlichsten sind.

von Martin D. (mahjongg)


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Dirk S. schrieb:
> Leider läuft die Odyssey Variante nicht auf dem ZX81+38. Geladen habe
> ich es direkt über den Tape Converter und die Signalqualität per Oszi
> überwacht, aber sobald alle Daten im Zeddy sind hängt er sich auf.
>
Wahrscheinlich benötigt diese "Demo" eine programmierbare 
Zeichensatzerweiterung

> Dafür läuft "Against the Elements". Mit etwas geflacker an den Kanten,
> aber die Grafik ist schon nicht schlecht für den ZX81.

Ich kannte dieses Spiel noch nicht, aber es ist brillant

Kann mir jemand sagen, ob die nachgeahmten schwarzen Ladestangen 
funktionieren? Wie hier zu sehen is (ab 6:00) 
https://www.youtube.com/watch?v=clmjQrG-UPg&t=440s

von chris_ (Gast)


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Hier gibt es eine ziemlich interessante Webseite über alte Computer:
http://bitsavers.informatik.uni-stuttgart.de/

Der Zx81 ist leider nicht drinnen, dafür aber einige Unterlagen über 
Zilog:
http://bitsavers.informatik.uni-stuttgart.de/components/zilog/

von chris_ (Gast)


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Leider funktioniert mein Zx81plus38 immer noch nicht und ich bin noch 
auf der Fehlersuche.
Einen habe ich noch gefunden: Der Mittelanschluss am Jumper JP1 ist 
nicht am Pin1 des U23A angeschlossen.
Es scheint der selbe Fehler wie schon beim EEPROM: die Pins 1 und 2 des 
Jumpers sind verdreht.

von Dirk S. (fusebit)


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Also bei mir funktioniert der +38 und der JP1 ist auch korrekt 
verbunden.
Ich habe mir die Rev 1.4 Platine fertigen lassen.

Bei EPROM ist nichts falsch. Die Beschaltung ist für OTP oder 
Fenster-EPROMs ausgelegt. Die EEPROMs haben ein abweichendes Pinout.

von Martin D. (mahjongg)


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chris_ schrieb:

> Einen habe ich noch gefunden: Der Mittelanschluss am Jumper JP1 ist
> nicht am Pin1 des U23A angeschlossen.
> Es scheint der selbe Fehler wie schon beim EEPROM: die Pins 1 und 2 des
> Jumpers sind verdreht.

Ich sehe den Fehler mit JP1, aber es sei denn, Sie möchten Pin 1 von 
U23A anstelle von A13 auf GND setzen, spielt es keine Rolle. Ich würde 
nichts kratzen und es einfach so lassen, wie es ist.
Ich habe diesen Fehler bereits in Version 1.5 behoben, der bald 
verfügbar sein wird. Wenn Sie es also nicht eilig haben, eine 
Leiterplatte in die Hände zu bekommen, würde ich eine Weile auf Version 
1.5 warten.

von Martin D. (mahjongg)


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Dirk S. schrieb:
> Also bei mir funktioniert der +38 und der JP1 ist auch korrekt
> verbunden.
> Ich habe mir die Rev 1.4 Platine fertigen lassen.
>
> Bei EPROM ist nichts falsch. Die Beschaltung ist für OTP oder
> Fenster-EPROMs ausgelegt. Die EEPROMs haben ein abweichendes Pinout.

Stimmt, die 27C256 un 28C256 sind nahezu gleich.
Im version 1.5 hab ich est möglich gemacht pin 1 von +5V zu 
unterbrechen, aber notwendig is das nicht. Es ist bereits möglich pin-27 
auf +5V zu legen mit JP10.

Aber er stimmt das ich mijn klon nicht entworfen habe fur EEPROM's, 
(electrically erasable electrically programmable ROM's) da OTP's (EPROMS 
ohne glass Fenster)(27C256) viel preisgünstiger sind.
Auf Anfrage habe ich es nur möglich gemacht ein original-ROM zu 
benutzen.

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Hmm, der ist doch falsch?
Ich habe das doch eben durchgemessen. Allerdings Pin1 zu A13. Man sollte 
halt nicht mal eben zwischendurch in den Keller, sondern in Ruhe machen 
:-)
Der nächste Schritt ist eine PIO Platine und eine mit Relais.

von Martin D. (mahjongg)


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Soul E. schrieb:
> Heute ist das normal und jedes Pixel hat seinen
> eigenen Shader auf der Graphikkarte, aber in den '80er war Blockgraphik
> mit hartverdrahteten Zeichengeneratoren üblich.)
Richtig, ich habe den Artikel Semigraphics darüber im Februar 2011 in 
Wikipedia geschrieben. Die kanonische Version davon ist das TRS-80 
Model-1 mit seinen 2x3-Blockgrafiken.
Da der ZX-81 fast alles mit Software macht, kann ein intelligenter 
Programmierer immer noch Tricks anwenden, um darüber hinwegzukommen.

: Bearbeitet durch User
von Martin D. (mahjongg)


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Dirk S. schrieb:
> Hmm, der ist doch falsch?
> Ich habe das doch eben durchgemessen. Allerdings Pin1 zu A13. Man sollte
> halt nicht mal eben zwischendurch in den Keller, sondern in Ruhe machen
> :-)
Pin 1 befindet sich auf A13, wie es sein sollte, aber JP1 ist falsch 
herum verdrahtet, es sei denn, Sie möchten JP1 konvertieren, was kein 
Problem ist.
Das Lustige ist, dass ich diesen Fehler vor langer Zeit gesehen habe, 
aber anscheinend habe ich vergessen, ihn zu beheben.

Mein nächster Schritt ist wahrscheinlich eine externe AY-3-8912 PSG. 
Einige Programme erzeugen Sound mit einer ZON-kompatiblen PSG. wie die 
"dancing demon".

Ich habe bereits ein PSG-Expander-Board für den ZX-81plus35 hergestellt. 
(https://revspace.nl/Zon_ZX-81_Programmable_Sound_Generator_expansion_for_ZX81PLUS35).

Gestern habe ich festgestellt, dass das Umdrehen von A13 und A14 auch 
beim ZX-81plus35 aufgetreten ist und daher ebenfalls korrigiert werden 
muss.

In Version 1.5 habe ich den 9-V-Pin des Erweiterungssteckers nicht mehr 
fest mit 5 V verknotet, sondern einen Jumper dazwischen gelegt. Sie 
können diesen Jumper schließen, wenn 5 V am 9-V-Pin ausreichen, aber Sie 
können auch ein externes 9-V-Netzteil anschließen . Keine Ahnung, für 
welche Erweiterung dies benötigt wird, aber Sie wissen nie, wofür es gut 
ist.

: Bearbeitet durch User
von Ale (Gast)


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@chris: I removed all Jumpers (well except for JP5 and 6). Pin 27 of the 
ROM is now connected to +5 V because I'm using, like you, a 28C256 with 
4 copies of the ROM inside (I wasn't sure in the beginning about all 
these jumpers). I'm pretty sure that it should work, in this 
configuration with just one copy: it doesn't. Just one copy on the 
lowest 8 k and it doesn't turn on, so no K. No nothing.

At least my programmer locks the EEPROMs after writing. Maybe you make 
sure that it has 4 copies and that they are still intact.
Maybe you check around the '165 because the data comes there, just check 
that after LD/nSH you see a train of pulses at pin 7 (or 9). That way I 
found that the clock for the '74 was reversed. Follow the pixel line 
somehow it gets corrupted.

I was able to load the Mazogs, I used the output of the computer and it 
worked very well, I had to disconnect the video because the computer and 
the monitor I use are on different wall sockets, (I already blew the USB 
ports of my main computer this way...)

von chris_ (Gast)



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Hier ist wie versprochen der Debugger-Code.

Der Code ist noch etwas unaufgeräumt, weil in der Entwicklung. Es gibt 
noch viele Ideen, die man darin umsetzen kann ...

Ich habe mal die Zeichnung von den Connektoren des ArduinoMegas und des 
Zx81, die ich zum Löten benutzt habe.

von Martin D. (mahjongg)


Angehängte Dateien:

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I finished revision 1.5,The following changes were made:

schema als .PDF hier: https://revspace.nl/File:ZX81plus38rev1,5.png

(german translation below)

C1 and C2 of the crystal oscillator were lowered to 4.7pF
the signal n6.5M was removed, and flip/flop U18B was clocked with the 
non inverted clock 6.5M
the removed inverter U21D was used to build a new WAIT generator circuit 
in place of U18A, together with OR port U12B. the previous version did 
not work mainly because of the flip/flop not working as a WAIT 
generator. To be able to externally for the /WAIT signal low a resistor 
R20 was placed in series with the nWAIT output.
The RCA PSG01546 plug had a wrong footprint, and so could only be place 
180 degrees rotated (not that it would work if you did). I found a 
replacement RCA plug that could be inserted, the CLIFF FC68391, and 
updated the footprint for a perfect fit
on the expansion connector I had swapped A13 and A14, so I corrected it
also on the expansion connector JB1 pin 2 was tied to +5V, but this pin 
was meant for +9V, so I put a jumper between +5V and this pin, so the 
pin can be jumpered to +5V or tied to an external +9V source
The ROM socket was designed for an OTP (one time programmable, an EEPROM 
without its glass erase window) and with wire links on the bottom you 
could (re-jumper) by scratching a track and wiring between the other 
pads the socket for the original ZX-81 ROM.
Some users asked if I could also support EEEPROMS, and although this was 
already possible pin 1 (A14 on an EEEPROM) was tied permanently high, so 
I made it that you could disconnect Pin 1, and tie it to something else, 
like a switch.

i had created the option to invert the video with two jumpers JP5 and 
JP6, but got the complaint that if you forgot to place these two jumpers 
you would get no video, so I also pre-connected these two jumpers for 
default white screen with black letters.
Its still possible to get a black screen with white letters, but you 
have to scratch through the default pre-connects, and add a wire link

I got asked why the keyboard wires were not simply one strip of holes 
with a 2.54mm pitch,but was deliberate, the previous version has three 
extra holes for a power LED, and a reset button, ad I had removed these. 
So I added three holes, and put all holes in the same raster. Its 
possible to have a power LED on the keyboard now.

Jumper JP1 was wired "in reverse", but as A13 was correctly connected to 
pin-1 of U23A that wasn't a problem

I enlarged the mounting hole bottom left, above the text "ZX81+38"two as 
requested.
If you have a revision 1.4 PCB, you can get it working by doing three 
things:

Use OTP's, not EEEPROMS (which are six times more expensive) and fill 
the 32K rom with four copies of the ZX-81 BASIC.
Remove the output of the flip flop U28A, so that /WAIT is not driven,
and replace the WAIT circuit with either the two transistor improved 
wait circuit from wilf ritger, or the wait circuit of revision 1.5 with 
an inverter and OR port
disconnect U18B pin 11 (clk) from the inverted 6.5MHz clock, and tie it 
to the non inverted 6.5MHz clock, closest point to connect to is pin 2 
of the shift register 74LS165 (U9).
Now the clone should work.

auf deutsch:
Folgende Änderungen wurden vorgenommen:

C1 und C2 des Kristalloszillators wurden auf 4,7 pF abgesenkt
Das Signal n6.5M wurde entfernt und Flip / Flop U18B wurde mit dem nicht 
invertierten Takt 6.5M getaktet
Der entfernte Wechselrichter U21D wurde verwendet, um anstelle von U18A 
zusammen mit dem ODER-Anschluss U12B eine neue WAIT-Generatorschaltung 
aufzubauen. Die vorherige Version funktionierte hauptsächlich nicht, 
weil das Flip / Flop nicht als WAIT-Generator funktionierte. Um extern 
für das / WAIT-Signal niedrig zu sein, wurde ein Widerstand R20 in Reihe 
mit dem nWAIT-Ausgang geschaltet.
Der RCA PSG01546-Stecker hatte eine falsche Grundfläche und konnte daher 
nur um 180 Grad gedreht platziert werden (nicht, dass dies funktionieren 
würde, wenn Sie dies tun würden). Ich fand einen Ersatz-Cinch-Stecker, 
der eingesteckt werden konnte, den CLIFF FC68391, und aktualisierte den 
Platzbedarf für eine perfekte Passform
Am Erweiterungsstecker hatte ich A13 und A14 vertauscht, also habe ich 
es korrigiert
Auch am Erweiterungsstecker war JB1 Pin 2 an + 5V gebunden, aber dieser 
Pin war für + 9V gedacht, also habe ich einen Jumper zwischen + 5V und 
diesen Pin gelegt, damit der Pin auf + 5V überbrückt oder an ein 
externes + gebunden werden kann 9V Quelle
Der ROM-Sockel wurde für ein OTP (einmal programmierbar, ein EEPROM ohne 
Glaslöschfenster) entwickelt. Mit Kabelverbindungen an der Unterseite 
können Sie (neu überbrücken), indem Sie eine Spur zerkratzen und 
zwischen den anderen Pads den Sockel für das Original verkabeln ZX-81 
ROM.
Einige Benutzer fragten, ob ich auch EEEPROMS unterstützen könnte, und 
obwohl dies bereits möglich war, war Pin 1 (A14 auf einem EEEPROM) 
dauerhaft hoch gebunden, sodass ich Pin 1 trennen und an etwas anderes, 
wie einen Schalter, binden konnte .

Ich hatte die Option erstellt, das Video mit zwei Jumpern JP5 und JP6 zu 
invertieren, bekam aber die Beschwerde, dass Sie kein Video erhalten 
würden, wenn Sie vergessen würden, diese beiden Jumper zu platzieren. 
Deshalb habe ich diese beiden Jumper für den weißen Standardbildschirm 
mit Schwarz vorab angeschlossen Briefe.
Es ist immer noch möglich, einen schwarzen Bildschirm mit weißen 
Buchstaben zu erhalten, aber Sie müssen die Standardvorverbindungen 
durchkratzen und eine Kabelverbindung hinzufügen

Ich wurde gefragt, warum die Tastaturkabel nicht einfach ein 
Lochstreifen mit einem Abstand von 2,54 mm waren, sondern absichtlich, 
die vorherige Version hat drei zusätzliche Löcher für eine Power-LED und 
einen Reset-Knopf, und ich hatte diese entfernt. Also habe ich drei 
Löcher hinzugefügt und alle Löcher in dasselbe Raster gesteckt. Es ist 
jetzt möglich, eine Power-LED auf der Tastatur zu haben.
Ich habe das Befestigungsloch unten links über dem Text "ZX81 + 38" wie 
gewünscht vergrößert.
Wenn Sie eine Revision 1.4-Platine haben, können Sie diese zum Laufen 
bringen, indem Sie drei Dinge tun:

Verwenden Sie OTPs, nicht EEEPROMS (die sechsmal teurer sind) und füllen 
Sie die 32K-ROM mit vier Kopien des ZX-81 BASIC.
Entfernen Sie den Ausgang des Flip-Flops U28A, damit / WAIT nicht 
angesteuert wird.
und ersetzen Sie die WAIT-Schaltung entweder durch die mit zwei 
Transistoren verbesserte Warteschaltung von Wilf Ritger oder durch die 
Warteschaltung von Revision 1.5 mit einem Wechselrichter und einem 
ODER-Anschluss
Trennen Sie U18B Pin 11 (clk) vom invertierten 6,5-MHz-Takt und binden 
Sie ihn an den nicht invertierten 6,5-MHz-Takt. Der nächstgelegene 
Verbindungspunkt ist Pin 2 des Schieberegisters 74LS165 (U9).
Der Jumper JP1 wurde "in umgekehrter Richtung" verdrahtet, aber da A13 
korrekt an Pin-1 von U23A angeschlossen war, war dies kein Problem

Jetzt sollte der Klon funktionieren.

schematic als  .pdf hier:
https://revspace.nl/File:ZX81plus38rev1,5.png

Habe ich an alles gedacht???

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Nochmal zurück zu den Platinenverbindern um den originalen Slot 
verwenden zu können.

Hat irgendjemand eine sinnvolle Quelle für passende Buchsen?

Ich habe gerade bei e... nach alten Mainboards geschaut um ISA-Slots 
auszulöten, aber die kosten alle richtig viel Geld. Eigentlich brauche 
ich nur einen um mir dann eine Busplatine anzufertigen.

Alternativ mache ich das über den Pinheader und Flachbandkabel.

von Soul E. (Gast)


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Dirk S. schrieb:

> Alternativ mache ich das über den Pinheader und Flachbandkabel.

Wenn Du nicht historische Originalhardware anschließen willst oder mit 
dem Platz im originalen ZX81-Gehäuse auskommen musst, dann mach das so. 
Diesen Direktstecker tat man sich damals(tm) nur an weil es nichts 
anderes gab.

RAMpak wobble, also der Absturz des Rechners beim Anstupsen der 
16k-Erweiterung, wird ja von EightyOne sogar mit emuliert :-)

von Martin D. (mahjongg)


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@Rap
Lieber Alex,
Als Antwort auf Ihre E-Mail-Anfrage, bearbeitbare Schaltplan- und 
Layoutdateien (d. h. die ursprünglichen KiCad-Dateien) wie bei 
ZX-81plus35 auf github abzulegen, gilt Folgendes:
Ich bin fast fertig mit der verbesserten Version 1.5, möchte aber 
trotzdem das Layout (auf Layoutverletzungen) testen, indem ich es auf 
einen Leiterplattenhersteller hochlade. Sie können den .PDF-Schaltplan 
bereits unter revspace.nl herunterladen, aber ich möchte KiCad-Dateien 
(Schaltplan und Layout) nur freigeben, wenn ich weiß, dass das Design 
wie erwartet funktioniert, und daher hat jemand eine rev1.5-Platine und 
erstellt geprüft. Ich gebe Gerber-Dateien frei, wenn eine andere Person 
als ich den Schaltplan überprüft hat und sagt, dass meine hier 
beschriebenen Korrekturen korrekt sind. Ich möchte nicht, dass 
fehlerhafte KiCad-Dateien in Umlauf gebracht werden.

von Martin D. (mahjongg)


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https://revspace.nl/ZX81plus38_simple_to_build_ZX-81_clone#Revision_1.5_with_various_corrections_is_now_working

is the place where you can find the latest schematics in .png and .pdf 
plus comments about progress.

unfortunately the wiki does not allow uploading .ZIP files, so 
gerberfiles, and KiCad files will only be available from GitHub.

: Bearbeitet durch User
von Martin D. (mahjongg)


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Dirk S. schrieb:
> Nochmal zurück zu den Platinenverbindern um den originalen Slot
> verwenden zu können.
>
> Hat irgendjemand eine sinnvolle Quelle für passende Buchsen?
>
> Ich habe gerade bei e... nach alten Mainboards geschaut um ISA-Slots
> auszulöten, aber die kosten alle richtig viel Geld. Eigentlich brauche
> ich nur einen um mir dann eine Busplatine anzufertigen.
>
> Alternativ mache ich das über den Pinheader und Flachbandkabel.

perhaps here?
https://nl.farnell.com/amp-te-connectivity/5530843-5/card-edge-conn-dual-side-50pos/dp/2668415

von Ale (Gast)


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Wie früher gesagt, das Spiel Mazogs geht ganz gut.
Ich hab ein Alloy Composite -> VGA Wandler gekauft (~ 23 €), das Bild 
ist so grau und unscharf. Auf dem Vernseher ist das Bild viel besser, 
weiss ist weiss und die Konturen sind scharf. So mit der Wandler sieht 
enlich wie damals :)

von Ale (Gast)


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Ich bin von dem ZX81+38 sehr begeistert. Ich muss diese fliegende Drähte 
schön machen und dann die CHerry Tastatur, mir ist "autentizität" 
Wurscht. Es ist so-wie-so nicht ein "Original", habe kein Rohr TV mehr, 
bin nicht mehr 10 und wir sind nicht mehr in der 80s.... Ich will noch 
daß es Programmen von einer SD-Karte oder CF laden kann, ich werde 
nehmen was einfacher ist.

von Soul E. (Gast)


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Ein gängiger Weg wäre ein USB VDrive. Im Forum vom ZX-Team findet man 
einiges dazu. Das Interface kannst Du Dir auch bem ZX81NU abgucken: 
https://forum.tlienhard.com/phpBB3/viewtopic.php?t=1029&t=1029

von Genau (Gast)


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Ich sah schon beim NES dass kein ESD-Schutz am FBAS-Ausgang verwendet 
wurde. Sind die Ausgangs-Transistoren so robust an ihrem Emitter dass 
ihnen eine Entladung nichts ausmacht ?

von Soul E. (Gast)


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Bei 75 Ohm Ausgangsimpedanz dürfte nicht allzuviel passieren.

von chris_ (Gast)


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Hier der Testaufbau mit Tastatur. Mittlerweile läuft er endlich.
Die Fehersuche war ziemlich mühselig und der Fehler fast schon einfach: 
Das Und-Gatter U24 war ein HC Typ statt ein HCT.
Die Tastatur zu löten hat auch etwas Zeit in Anspruch genommen: Ich 
schätze so zwischen 2-3 Stunden.

von chris_ (Gast)


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>Ein gängiger Weg wäre ein USB VDrive. Im Forum vom ZX-Team findet man
>einiges dazu. Das Interface kannst Du Dir auch bem ZX81NU abgucken:
>https://forum.tlienhard.com/phpBB3/viewtopic.php?t=1029&t=1029

Ich schaue mir gerade das Bild der ZX81NU Platine an:
https://forum.tlienhard.com/phpBB3/download/file.php?id=2751
Erstaunlich, wie ähnlich sie dem ZX81plus38 ist.

Scheinbar kann der ZX81NU auch HiRes Graphik. Ich habe vergessen, wie 
das gemacht wird. Weiß jemand einen Link?

von Martin D. (mahjongg)


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chris_ schrieb:
> Hier der Testaufbau mit Tastatur. Mittlerweile läuft er endlich.
> Die Fehersuche war ziemlich mühselig und der Fehler fast schon einfach:
> Das Und-Gatter U24 war ein HC Typ statt ein HCT.
> Die Tastatur zu löten hat auch etwas Zeit in Anspruch genommen: Ich
> schätze so zwischen 2-3 Stunden.
schön zu hören, dass es funktioniert.

U24 im Schaltplan und in der Teileliste gibt einen 74LS08 an, aber 
tatsächlich wird wahrscheinlich auch ein HCT08 funktionieren.

Sie können die Tastatur an die Lochplatine anschließen, aber im 
Abschnitt ZX-81 + 35 befindet sich jedoch auch eine Tastatur 
Leiterplatte, die mit dem ZX-81 + 38 kompatibel ist.

Sie finden auch eine Papierauflage mit Löchern, die genau über die 
Griffbrettenden passen.

: Bearbeitet durch User
von Ale (Gast)


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@Chris ! Fantastisch zu lesen daß es mit deinem ZX81+39 auch geklappt 
hat !

Hier die Cherry Tastatur, ich werde 5 Platinen fertigen lassen. Muss 
zuerst es drucken und gucken ob die Spacebar wirklig passt...

von Dirk S. (fusebit)


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Welche Tasten benutzt ihr denn für die Cherry-Tastatur?
Schlachtet ihr dafür irgendein bestimmtes Keyboard, oder gibt es die 
Tasten einzeln zu vernünftigen Preisen?

Anbei die Tastatur, passend für Martin's "Tastenfeld", als Eagle 
Dateien. Ich habe mir dafür eine Platine gefräst.

Den Schaltplan 1.5 habe ich mir ausgedruckt, aber noch nicht 
zusammengeklebt und geprüft.

von chris_ (Gast)


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Ale
>Hier die Cherry Tastatur, ich werde 5 Platinen fertigen lassen. Muss
>zuerst es drucken und gucken ob die Spacebar wirklig passt...

Kann es sein, dass das Layout auf dem Kopf steht? Müssten die Anschlüsse 
nicht gegenüber der Space-Bar sein?

Dirk S. (fusebit)
>Ich habe mir dafür eine Platine gefräst.
Da hätte ich mir die 3 Stunden Arbeit vielleicht sparen können. Ich habe 
eine kleine CNC3020, die ich noch nie wirklich benutzt habe. Könnte ich 
vielleicht damit die Platine mit Deinen G-Code Daten fräsen?

Mittlerweile bastle ich noch ein wenig an der Debuggersoftware und habe 
den Zeichencode von Ascii auf den Zx81 Code angepasst.
Man sieht im Sreenshot den Dump des E-Line Bereichs und der untersten 
Zeile im Bildschirm. Die unterste Zeile im Schirm zeigt schon den vom 
Basic-Interpreter interpretierten Code.

Eigentlich wollte ich mir das Laden über den Soundanschluss sparen und 
einfach das RAM direkt beschreiben. Dazu habe ich mir die Save-Routine 
des Zx81 angesehen. Ich meine, dass dort einfach der Bereich von 0x4009 
( Version Number ) bis zu E-Line gespeichert wird. Das ist inclusive des 
Bildspeichers. Dies ist von Nachteil bei großem RAM weil dann die 
Soundfiles immer 768 Bytes Bildspeicherlänge beinhalten.

Leider funktioniert die Routine unten nicht ganz. Man kann zwar den 
Speicher lesen und später wieder 'laden' und das Programm wird auch 
korrekt auf dem Schirm angezeigt, aber das Basic scheint abzustürzen.

Hat jemand eine Idee, wie ich per direktem Speicher schreiben das 
Programm da rein kriege?
1
        if (c == 's') // save
2
        {
3
          uint16_t versn = 0x4009; // VERSN ( Version Number of Zx81 Software )
4
          uint16_t eline = Zx81_readMemory_u16(0x4014);// pointer to E_line line beeing typed
5
          uint16_t saveLength = eline - versn;
6
          if (saveLength > 1024 - 2)
7
          {
8
            Serial.print("memory size error");
9
          } else
10
          {
11
            uint16_t adr = 0;
12
            Serial.print("save len:"); Serial.println(saveLength);
13
            BasicProgMem[adr++] = saveLength >> 8;
14
            BasicProgMem[adr++] = saveLength & 0xFF;
15
       
16
            for (uint16_t n = 0; n < saveLength; n++)BasicProgMem[adr++] = Zx81_readMemory(versn + n);
17
          }
18
        }
19
        if (c == 'l') // load
20
        {
21
          uint16_t versn = 0x4009; // VERSN ( Version Number of Zx81 Software )
22
          uint16_t saveLength;
23
          uint16_t adr = 0;
24
          saveLength = (uint16_t)BasicProgMem[adr++] << 8;
25
          saveLength += BasicProgMem[adr++];
26
27
          Serial.print("save len:"); Serial.println(saveLength);
28
          for (uint16_t n = 0; n < saveLength; n++)
29
          {
30
            Zx81_writeMemory(versn + n,BasicProgMem[adr++]); 
31
          }
32
33
        }

von Dirk S. (fusebit)



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Ich kann Dir gerne die nc-files zur Verfügung stellen.
Aber die sind natürlich an die Parameterformate meiner Stepcraft 
angepasst und daher kann es sein, dass Deine Fräse dann sehr merkwürdige 
Dinge macht (z.B. sind die Einheiten für den Vorschub und Vorzeichen der 
Achsenrichtung nicht Bestandteil der G-Code Dateien).

Ich habe weiter oben die falsche Revision angehängt!
Hier ist die Rev B, da passt das Layout.

von Zeno (Gast)


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chris_ schrieb:
> Leider hat er aber kein EEPROM mehr.

Wenn's ein klassischer EPROM tut könnte ich aushelfen.

von Ale (Gast)


Angehängte Dateien:

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I'll do a kind of breakout for the debugger using that ATMega2560 board, 
as proposed by Chris. I'll add a couple extra components to connect a CF 
card in 8 bit mode, too. Like in the picture.

Key can be had from ali:

https://de.aliexpress.com/item/4000810151652.html?spm=a2g0o.productlist.0.0.3e5146cbRR2QME&algo_pvid=e59f2bd1-823a-4bd9-bed7-0e8de594461a&algo_expid=e59f2bd1-823a-4bd9-bed7-0e8de594461a-11&btsid=0b0a01f816024086961615172e183a&ws_ab_test=searchweb0_0,searchweb201602_,searchweb201603_

Ich glaube meine Tasten waren billiger...

von Ale (Gast)


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Regarding the "LOAD" routine, in the ROM the return address gets eaten 
and the program continues at 0x0207:
1
; ------------------------------
2
; THE 'LOAD-SAVE UPDATE' ROUTINE
3
; ------------------------------
4
;
5
;
6
7
;; LOAD/SAVE
8
L01FC:  INC     HL              ;
9
        EX      DE,HL           ;
10
        LD      HL,($4014)      ; system variable edit line E_LINE.
11
        SCF                     ; set carry flag
12
        SBC     HL,DE           ;
13
        EX      DE,HL           ;
14
        RET     NC              ; return if more bytes to load/save.
15
16
        POP     HL              ; else drop return address
17
18
; ----------------------
19
; THE 'DISPLAY' ROUTINES
20
; ----------------------
21
;
22
;
23
24
;; SLOW/FAST
25
L0207:  LD      HL,$403B        ; Address the system variable CDFLAG.
26
        LD      A,(HL)          ; Load value to the accumulator.
27
        RLA                     ; rotate bit 6 to position 7.
28
        XOR     (HL)            ; exclusive or with original bit 7.
29
        RLA                     ; rotate result out to carry.
30
        RET     NC              ; return if both bits were the same.

von chris_ (Gast)


Angehängte Dateien:

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Dirk S. (fusebit)
>Ich kann Dir gerne die nc-files zur Verfügung stellen.

Danke für die Files. Die Positionen im G-Code müssten eigentlich passen 
und die Geschwindigkeit kann ich ändern. Ich weiß nur nicht, ob meine 
billige CNC3020 für so was geeignet ist. Ich werde es wahrscheinlich 
nächstes Wochenende mal ausprobieren.

Ale
>I'll do a kind of breakout for the debugger using that ATMega2560 board,
>as proposed by Chris. I'll add a couple extra components to connect a CF
>card in 8 bit mode, too. Like in the picture.
Im Bild oben sieht man, wie die Wait-Schaltung für's Debugging beim 
4ChipZ80 realisiert ist. Dort gibt es auch ein paar Leuchtdioden, die 
den Betriebszustand anzeigen, was auch sehr nützlich sein kann.
https://github.com/WestfW/4chipZ80

von Andreas R. (daybyter)


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Dirk S. schrieb:
> Welche Tasten benutzt ihr denn für die Cherry-Tastatur?
> Schlachtet ihr dafür irgendein bestimmtes Keyboard, oder gibt es die
> Tasten einzeln zu vernünftigen Preisen?

Ihr wollt doch nicht wirklich die schönen Cherry-Tastaturen schlachten?

Ich hab mal gesucht und hier gibt es z.B. Einzeltasten:

https://www.getdigital.de/Tasten-fuer-Mechanische-Tastaturen-Einzeltasten.html?variant=7083&gclid=Cj0KCQjw2or8BRCNARIsAC_ppyaf0d_3EEYSb2B5M5ctUylbwnsUqBh4it12kihLM36nMyLRorL4Q54aAo9hEALw_wcB

Vielleicht wäre es eine Option, solche Tasten selbst mit dem 3D Drucker 
zu produzieren? Das müsste doch deutlich billiger sein?

von chris_ (Gast)


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Hier gibt es einen C-Compiler und Assembler, der wohl für relativ viele 
Z80 Systeme geeignet ist.
Ein paar wenige Codebeispiele für den Zx81 sind auch dabei.

https://github.com/z88dk/z88dk

von Dirk S. (fusebit)


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Moin,

ich bin mal den Rev 1.5 Schaltplan durchgegangen und soweit ich das sehe 
sind alle Änderungen umgesetzt. Nun bin ich auf das neue Layout gespannt 
:-)

von Martin D. (mahjongg)


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I have uploaded gerber and drill files for revision 1.5 to my GitHub 
page

also see the attached layout pictures.

the BOM has not changed, except that the Video connector is now a CLIFF 
FC68391.

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Besteht Interesse ein paar Rev 1.5 Platinen gemeinsam zu bestellen, oder 
sind alle mit den modifizierten Rev 1.4 zufrieden?

von Alex P. (ra_p)


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Ich hätte gerne einen Debug Port :)
Ich hätte gerne eine Platine v 1.5. Wir können gemainsam Bestellen. Ich 
werde zwischem WE und anfang nächste Woche Platinen bestellen, könnte 
auch diese....
@Martin: has du die Platine+Chips gekriegt?

von Martin D. (mahjongg)


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Alex P. schrieb:
> @Martin: has du die Platine+Chips gekriegt?
Ja! eine schöne rote Platine. Nochmals vielen Dank.
Ich habe auch eine Tasche mit DIP-ICs erhalten, was sehr schön ist.
Es ist eine Schade, dass sich Revspace im Quarantänemodus befindet, und 
ich fühle mich auch nicht so stark, aber ich werde bald anfangen, 
vielleicht schon an diesem Wochenende. Ich habe jetzt zwei grüne 
Leiterplatten und Ihre rote, einen 13-MHz-Kristall und einige ICs, ich 
werde sehen, was ich hier habe, ich habe definitiv einen Z80 und 
hoffentlich auch einige OTPs, und auf RevSpace haben wir einen Minipro 
EPROM-Programmierer (Ich muss noch sehen, ob ich Minipro-Software auf 
meinem Laptop habe) und wahrscheinlich genug IC-Sockel.

Ich glaube auch, dass ich Audioanschlüsse aus einem früheren Projekt und 
möglicherweise einen verwendbaren Videoanschluss (RCA) habe.

Ich werde damit arbeiten, eine kleine Bewegung ist genau das, was ich 
brauche.

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Alex P. schrieb:
> Ich hätte gerne einen Debug Port :)
> Ich hätte gerne eine Platine v 1.5. Wir können gemainsam Bestellen. Ich
> werde zwischem WE und anfang nächste Woche Platinen bestellen, könnte
> auch diese....

Hast eine PN.

von chris_ (Gast)


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>Besteht Interesse ein paar Rev 1.5 Platinen gemeinsam zu bestellen,

Grundsätzlich eine gute Idee, aber auf der Platine sind ja keine so 
großen Änderungen gegenüber der 1.4.

Meiner Meinung nach fehlen eher ein paar Erweiterungen auf dem 
Zx81puls38:

1. Das EEPROM sollte voll addressiert ( alle 32K ) werden können
2. Das EEPROM sollte auch geschrieben werden können ( zur Not mit einem 
Schutz für den Systembereich ). Dann könnte man den Zx81 auch als 
Stand-Alone Geräte nutzen und könnte die Software ( e.g. Spiele ) aus 
dem Speicher starten.

Heute Morgen habe ich mir eine Tasturbeschriftung gedruckt, in eine 
Klarsichthülle gesteckt und mit Tesa angeklebt. Das Funktioniert gar 
nicht schlecht. Der Druckpunkt fühlt sich damit besser an, als wenn man 
direkt auf die kleinen Tastenkappen drückt. Leider ist die Tastatur 
etwas nach oben verbogen, weil sie sich durch das Löten auf der 
Billig-Lochrasterplatine eine Art Bauch nach oben gebildet hat.

Das Drucken war nicht so einfach, weil die Größe der Keyboard-Vorlage
https://revspace.nl/File:Nieuw_keyboard_ZX14.pdf
einfach nicht mit den richtigen Maßen aus meinem Drucker kam.  Außerdem 
hat die Vorlage angedeutet Kreise für die Tastendurchbohrungen, was ich 
bei meinem Klarsichtüllenverfahren ja nicht brauche.

von Dirk S. (fusebit)


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Ich habe eventuell noch einen Fehler gefunden.

Bei mir trat sporadisch das Problem auf, dass ich kein Semikolon tippen 
konnte. Da ich für die Pull-ups RP1 10k statt 4,7k eingelötet hatte 
(steht so in der BOM, die 4,7k stehen im Plan) habe ich die getasucht um 
zu sehen ob es besser wird. Allerdings funktionierten dann die linken 
unteren Tasten überhaupt nicht mehr. Beim weiteren prüfen ist mir dann 
aufgefallen, dass dieser Block auf A8' geht. Alle anderen gehen direkt 
auf die Adresspins, da es nur bis A8 die 1k (R1 bis R9) Widerstände 
gibt.

Also habe ich mal von der Diode zum A8 (CPU Pin 38) gebrückt und schon 
funktioniert die Tastatur ohne Probleme.

von Genau (Gast)


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Man sollte wohl alles bombenfest machen, denn bei meinem Bastelrechner 
fing nach einiger Zeit das Display an zu flackern weil so ein 
Steckverbinder wackelte wenn ich eine Taste drückte.

von chris_ (Gast)


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>Also habe ich mal von der Diode zum A8 (CPU Pin 38) gebrückt und schon
>funktioniert die Tastatur ohne Probleme.

Damit wirst Du dann vermutlich einen Kurzschluss erzeugen können wenn Du 
zwei Tasten gleichzeitig drückst, A8 High und einige der anderen 
Adresspins Low sind.

von Dirk S. (fusebit)


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Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Ich habe nicht die Diode überbrückt, sondern auf der Kathodenseite der 
D6 die Leiterbahn unterbrochen und mit einem Draht an CPU Pin 38 
gelötet. Also nur den R1 für die Tastatur überbrückt.

von chris_ (Gast)


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>Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.

Da habe ich Dich missverstanden.
Kann es sein, dass die Adressleitungswiderstände R1-R9 dazu da sind, 
dass das Video-Adressgenerator-Latch die Adressleitungen des Prozessors 
überschreiben kann, um den Zeichensatz im ROM zu adressieren?
Wenn man den Widerstand R1 überbrückt, wird wahrscheinlich die 
Adressleitung A8 der CPU vom Latch beim Videozugriff etwas gequält. Es 
könnte aber sein, dass das sonst nirgends sichtbar ist.

von Dirk S. (fusebit)


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Deshalb habe ich auch nicht einfach den Widerstand raus genommen, 
sondern nur den Pin 6 der Tastatur direkt an die CPU gehängt. Jedenfalls 
funktioniert bei mir nur so die Tastatur ohne Aussetzer.

von chris_ (Gast)



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>Deshalb habe ich auch nicht einfach den Widerstand raus genommen,
>sondern nur den Pin 6 der Tastatur direkt an die CPU gehängt.

Hmm ... OK. Bei mir habe ich noch kein Problem mit der Tastatur 
festgestellt, aber ich habe das Semikolon auch noch nicht gebraucht.

Ich habe einen IntelHexFile Interpreter in den Debugger eingebaut, so 
dass man das Hex-File aus dem Online-Assembler per Copy und Paste ins 
serielle Terminal posten kann.

Ich kompiliere den Code auf die Adresse 18000, so dass ich den Code im 
Zx81 durch eintippen von

RAND USR 18000

starten kann.

Eigentlich sollte die Routine einen kurzen Beep erzeugen, aber es ergibt 
sich ein Dauerton und die Routine wird scheinbar nicht beendet.
Liegt es an meinem Code oder am Debugger?
1
; Zx81plus38
2
; create a short sound
3
4
; to run program in Zx81 type
5
; RAND USR 18000
6
7
8
    org 4650H ;18000 dec
9
    
10
    out ($FD),a     ; NMI off
11
12
loop:
13
    ld b,$ff
14
    ld h,b
15
    
16
    call pulse
17
    ld b,h
18
    djnz loop
19
    out ($FE),a        ; turn NMI on again
20
    ret
21
    
22
pulse:
23
    in a,($FE)   
24
25
    ld b,$FF         ; time constant for delay loop
26
l1:
27
    djnz l1
28
    out ($FF),a     
29
30
    ld b,$ff         ; time constant for delay loop
31
l2:
32
    djnz l2
33
    
34
    ret

von chris_ (Gast)


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>Deshalb habe ich auch nicht einfach den Widerstand raus genommen,
>sondern nur den Pin 6 der Tastatur direkt an die CPU gehängt. Jedenfalls
>funktioniert bei mir nur so die Tastatur ohne Aussetzer.

Ich denke, Du hast Recht. Die Diode D6 muss nicht an A8' sondern an A8 
angeschlossen sein.

von Martin D. (mahjongg)


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Ich stimme zu! Auch im ZX-81 Originalschema ist die Tastatur nicht mit 
A8', sondern mit A8 verbunden.
Bei meinem älteren ZX-81+35 ist es auch falsch.
Es ist sinnvoll, dass die A8-Tastaturleitung nicht durch einen 
10K-Widerstand verläuft, da sonst das Kyboard-Signal nur um etwa die 
Hälfte abfallen kann.
Ich werde es in Version 1.6 korrigieren.
Danke für den Tipp!

: Bearbeitet durch User
von chris_ (Gast)


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>Ich stimme zu!

Der Fehler scheint tatsächlich schwerwiegend.
Ich wollte gerade ein wenig BASIC programmieren. Sobald man zwei Tasten 
im linken unteren Tastenfeld ( Shift,Z,X,C,V ) gleichzeitig drückt, 
stürzt der Zx81 ab.

von Martin D. (mahjongg)


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Der Fehler wurde bereits in Version 1.6 behoben.
Die Gerber- und Drill-Dateien sowie der Schaltplan sind bereits auf 
github zu finden.
Siehe Revision 1.6

Der Zeitplan befindet sich auch im Revspace sowie in Screenshots der 
oberen und unteren Vorschau.

Es ist wahr, dass dieser Fehler diese tasten betrifft (sehe ZX-81 
shaltplan). Aufgrund der 10 KB zwischen der ZX80-Adressleitung können 
kleine Leckströme bereits das beeinflussen, was der ROM als A8 "sieht". 
Sie können dies beheben, indem Sie die Oberseite der Diode A6 entfernen 
und sie mit einem Patchkabel an der linken Seite von R1 (oder dem 
entsprechenden Z80-Pin) anschließen.

oder mithilfe der PCB-Version 1.6.

Ich denke, in der Vergangenheit wurde dieser Fehler nicht bemerkt, weil 
ich 4,7K Widerstände für die Vorwiderstände und damit für R1 verwendet 
habe.

in jedem Fall ich habe noch nie einen Absturz mit dem ZX-81 + 35 erlebt

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Jetzt bin ich langsam etwas verwirrt, welche Werte die Widerstände nun 
haben sollen.

Die Adressleitungs-R sind mit 1k im Plan und auf der Platine angegeben, 
nun schreibst Du etwas von 10k.

Am Tastaturanschluss sind 4k7 im Plan und 10k in der (1.4) BOM.


Bei mir habe ich für R1-R8 1000R und RP1 war zuerst 10k. In der 
Konfiguration funktionierte der ZX81 weitgehend. Nur klappte es nicht 
immer mit dem Semikolon, weil dann zwei Tasten im unteren, linken Block 
gedrückt werden.

Nachdem ich RP1 auf 4,7k geändert hatte, ergab sich das Verhalten wie 
chris_ es beschreibt. Bei zwei Tasten gleichzeitig stürzt der ZX81 ab.

Mit den gleichen R-Werten, aber einer direkten Verbindung von D6 zu Pin 
38 der CPU funktioniert es einwandfrei.

von chris_ (Gast)


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Nachdem ich den Tastaturfehler ( D6,A8 ) behoben habe, funktioniert der 
Zx81plus38' einwandfrei ;-)

Ich kann auf dem Gerät programmieren und bin erstaunt, wie gut sich mit 
dem Basic Editor arbeiten lässt. Ich habe damit ja 35 Jahre lang nicht 
mehr gemacht und es vergessen.
Eigentlich hätte ich das Gerät ja nicht gebaut, wenn ich die Bauteile 
nicht geschenkt bekommen hätte. Jetzt stelle ich aber fest, dass es 
einen deutlichen Unterschied macht, ob man einen Zx81 bedient oder einen 
Emulator am PC. Das Bediengefühl ist einfach nicht das Gleiche, alleine 
schon aus dem Grund, weil die PC-Tastatur keine Zx81 Tastatur ist.

Es ist aber auch erstaunlich, wie langsam das Basic des Zx81 ist. Ich 
habe ein Testprogramm gemacht, dass zufällig Sternchen auf dem 
Bildschirm zeichnet:
1
10 LET X=RND*21                                                              
2
20 LET Y=RND*31                                                              
3
30 PRINT AT X,Y;"*"                                                          
4
40 GOTO 10

Die Rate Print-Rate dürfte so bei 2Hz liegen ...

( Der Code ist ein direkter ScreenShot mit dem Debugger )


In der Zx81 Zeit habe ich ein Spiel programmiert "MonsterCrash", das auf 
dem 2KByte Zx81 lief. Leider finde ich die Kassette dazu nicht mehr und 
muss es deshalb aus dem Gedächtnis nachprogrammieren. Mal sehen ... wenn 
ich Zeit finde :-)

von chris_ (Gast)


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Nachtrag: Die Addresswiderstände sind bei mir 1K und die 
Tastaturwiderstände 4k7

von Martin D. (mahjongg)


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chris_ schrieb:
> Nachtrag: Die Addresswiderstände sind bei mir 1K und die
> Tastaturwiderstände 4k7
Okay, ich habe alles noch einmal überprüft und mit der ursprünglichen 
ZX-81-Situation verglichen, und meine Variante ist fast die gleiche wie 
die ursprüngliche, nur bei mir sind die Vorwiderstände des Datenbusses 
die gleichen wie der Adressbus, nämlich 1K, während die Widerstände in 
der Der Datenbus mit dem ursprünglichen ZX-81 beträgt 470 Ohm.
Die Tastaturmatrix-Pullups sind bei mir original 4K7, aber beim Original 
sind die Tastatur-Pullups nicht 4K7, sondern 10K, was für die Logikpegel 
etwas besser ist, aber 4K7 ist anscheinend gut genug. das erklart warum 
möglicherweise nicht A8, sondern tatsächlich A8' verwendet wurde. Das 
war NICHT falsch! Nur ein 1K- und 10K-Widerstandsteiler hat keine 
schwerwiegenden Auswirkungen auf die Logikpegel, und das gleichzeitige 
Drücken von zwei Tasten führt bei A8' nicht zu einem ungültigen 
Logikpegel.


Fazit:
Die Verbindung von A8' zu D6 war NICHT falsch, da sie im Original auch 
so verbunden war, aber ich werde meine Korrektur nicht rückgängig 
machen.

Die Widerstände der Address-Serie müssen 1K betragen, genau wie beim 
ZX-81-Original, also ist das richtig.

Die Tastatur-Pullup-Widerstände müssen 10K betragen, was nicht auf der 
Leiterplatte angegeben ist, aber der Schaltplan gibt fälschlicherweise 
4K7 und die Stückliste korrekt 10K an. Ich werde den Schaltplan 
korrigieren. Obwohl bei Verwendung von A8 anstelle von A8' die Tastatur 
keine Rolle spielt (da keine Widerstandsteilung stattfindet)


Wenn Sie eine Revision 1.4-Platine verwenden, müssen Sie KEIN Patchkabel 
verwenden, um A8 mit D6 zu verbinden. Sie müssen nur 10K-Pullups für 
RP1- und 1K-Adresswiderstände verwenden.

: Bearbeitet durch User
von Dirk S. (fusebit)


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Meine Erfahrung ist etwas anders:

Ich hatte zu Beginn die Rev 1.4 mit 10k RP1 und 1k R1 - R9 aufgebaut und 
die Tastatur hat sporadische Fehler verursacht. So funktionierten die 
über shift zugänglichen Zeichen im unteren, linken Block nicht 
zuverlässig und es gab gelegentlich ein Absturz bei der Verwendung der 
shift-Taste. Möglicherweise wurde dies durch das etwa 20 cm lange 
Flachbandkabel zum Anschluss der Tastatur begünstigt, aber mit der 
Änderung auf A8 funktioniert es nun ganz ohne Störungen.

Daher finde ich es gut, dass Du die Änderung in der Rev 1.6 beibehältst. 
Das scheint für ein Bastelsystem die stabilere Version zu sein.

von Ale (Gast)


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Muss mir das ganze mit dem Tastatur anschauen bevor ich die Platinen 
bestelle. Ich bestelle dann nur 5 Platinen, sind wir alle bedeckt :).

von Ale (Gast)


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Ich hab die Platinen zur Fertigung geschuckt. Eine "Debug" Platine wie 
Chris vorgestellt hat habe ich auch geschickt, zusammen mit eine 
Tastaturplatine für Cherry MX Tasten, oder änlich. Gucken wir. Ich 
wollte es nicht verlangsamen und habe alle in Grün bestellt.

von Ale (Gast)


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Ich hab vergessen die Bilder der Platinen hier zu posten, und die KiCad 
Dateien. Die Gerbers sind die ich benutzt habe für JLC.

von Dirk S. (fusebit)


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Ich habe meinen ZX81+38 mit einem ZX-WESPI erweitert.
Echt praktisch, damit ist das zentrale Problem des fehlenden 
Massenspeichers gelöst :-D

von chris_ (Gast)


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>Ich habe meinen ZX81+38 mit einem ZX-WESPI erweitert.

Sieht gut aus :-)

http://zx81.tlienhard.com/phpBB3/viewtopic.php?f=2&t=3360

von Dirk S. (fusebit)


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Was mir an dem ZX-WESPI besonders gefällt ist das keine Modifikationen 
an dem ZX-81 erforderlich ist. Man verwendet nur die originalen LOAD und 
SAVE.

von chris_ (Gast)


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Tja, ich will es mit einem echten Audiosignal probieren.
Leider scheinen die Pegel nicht zu stimmen.
Das Signal an U6 Pin13 ist viel zu hoch.

Als Audioquelle nehme ich das Signal von Audacity welches ich vorher mit 
dem Zx81plus38 aufgenommen habe.

Zugegebenermaßen habe ich einen BC547C als Transistor, aber eigentlich 
sollten die Spannungsteiler das ausgleichen, meine ich.

von chris_ (Gast)


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.. hier das Signal U6 Pin13.

von Martin D. (mahjongg)


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Ich habe den Vorverstärkertransistor über den analogen Simulator LTSpice 
konfiguriert. Sie können hier 
(https://revspace.nl/ZX81PLUS34_ZX81_clone#March_27_2016_designed_a_reasonably_well_working_cassette_input_port) 
sehen, wie ich das gemacht habe. und welche Art von Eingangssignalen ich 
erwarte.

von chris_ (Gast)


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Danke Martin.
Es sieht wohl so aus, als wenn der R59 im Schaltplan des Zx81plus falsch 
ist ( 47k statt 4.7k ).

von chris_ (Gast)


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Das nächste Projekt könnte ein Relay-Computer werden.

MERCIA ... Wahnsinn, ein unglaublich schönes Design:
http://www.relaiscomputer.nl/index.php

von chris_ (Gast)


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Tja, leider scheint die Signalerkennung doch nicht so gut zu 
funktionieren.

Vielleich kann jeman von auch mein Testprogramm laden.

load "t"

von Mein Passwort nicht dabei (Gast)


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Am Anfang habe ich die Audiofunktion zum Laden und Speichern mit einem 
MP3 Diktiergerät benutzt. Das hat einwandfrei funktioniert, nachdem ich 
einen kleinen Vorverstärker eingeschleift hatte.

Dirk

von Ale (Gast)


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Tolle Idee !!!

Ich werde es auch probieren. Eine ESP32 habe ich zufällig da :)... schon 
programmiert, muss ich es jetzt verkabeln!!! jupiiii

von Ale (Gast)


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Kein Relays Computer, ein Apfel ][ !

von chris_ (Gast)


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So sehen die Audio-Input-Signale im Moment aus.
R59: 4k7
Q9: BC547C

von chris_ (Gast)


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Das blaue Signal ist dann auf der digitalen Seite. Ich würde sagen, es 
ist viel zu kurz.

von chris_ (Gast)



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Da den Reihenwiderstand R59 verkleinert habe, habe ich in diesem Versuch 
den Koppelkondensator C3 von 4.7 mit einem parallegeschalteten 22nF 
Kondensator versehen. Die Idee: die Ladung sollte jetzt für längere 
Digitalpulse reichen.

Aber leider haut das nicht hin: Der erste Puls eines Impulszuges kommt 
gut durch und danach ist der Kondensator zu leer.

@Majong: In Deinem Blog schreibst Du, dass der Zx81 4 Pulse für LOW und 
8 Pulse für HIGH verwendet. Wie man in den Bildern sieht, ist das 
falsch. Richtig ist:

LOW: 4 Pulse
HIGH: 9 Pulse

von Dirk S. (fusebit)


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Hi chris,

ich verstehe Dein Problem nicht.
Funktioniert das Laden und Speichern bei Dir nicht?
Bei mir klappt das einwandfrei, solange die Pegel hoch genug sind und 
das schaffe ich nicht mit Kopfhörerausgängen alleine. Aber die 
Signalerkennung klappt prima, der ZX-WESPI arbeitet ja auch komplett mit 
der Audio-Schnittstelle.

von Ale (Gast)


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Die t.wav Datei lädt bei mir gut:
1
5 PRINT "TEST"
2
10 LET X=RND*21
3
20 LET Y=RND*31
4
30 PRINT AT X,Y;"▓"
5
40 GOTO 10

von chris_ (Gast)



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>Die t.wav Datei lädt bei mir gut:

Super, ich bin begeister. Endlich jemand, der es probiert hat :-)

>ich verstehe Dein Problem nicht.
>Funktioniert das Laden und Speichern bei Dir nicht?

Damit hat Ale die Frage beantwortet, ob das Speichern bei mir 
funktioniert.

Das Speichern von Audiodaten hat bei mir eine längere Historie. In 
meiner Zx81 Zeit ( 1982-1984 ) hat das Speichern eigentlich nur auf 
einem der Kassettenrecorder gut funktioniert. Es war ein flacher, auf 
dem Tisch liegender Kassettenrecorder, wie er heute noch in manchen 
Schulen verwendet wird ( Ich meine, es war ein Universum, so ähnlich wie 
in dem Bild ).

Mit meinem Zx81 hatte ich einen eigenen kleine Z80 Computer entwickelt, 
dessen Bild ich hier schon gezeigt hatte:

https://www.mikrocontroller.net/attachment/472355/CH1_ComputerMainBoad.png

Weil ich dort auch Daten speichern können wollte, habe ich ein serielles 
Interface ( 6850 ACIA chip MC6850 Asynchronous Communications Interface 
Adapter (ACIA) (24pin) ) und ein Z80CTC gebaut um damit die 
Audio-Interface-Schaltung ansteuern zu können. Die Schaltung des 
Interfaces war vermutlich irgendwo in der Zeitschrift ELRAD beschrieben, 
die es heute ja leider nicht mehr gibt.

Da ich mir als Schüler kein Oszilloskop leisten konnte, muss ich immer 
versuchen, aus den Ausgaben der Software, die ich auf dem Blatt in 
Assembler geschrieben und den handübersetzten Hex-Code dann in den 
Computer  eingegeben hatte, auf die Funktion der Schnittstelle zu 
schließen.

Leider ist es mir damals nie gelungen, Daten zuverlässig auf die 
Kassetten zu speichern. Deshalb möchte ich das jetzt knapp 40 Jahre 
später mal genauer untersuchen.

von Ale (Gast)


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Der ZXWespi ist genial, ich muss es nur doppel versorgen, diese USB Zeug 
gibt zu wenig Strom.

Beide Verbindungen, EAR und nVSYNC sind nötig, sonst geht nicht.

von Ale (Gast)


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Chris schrieb:
> Das Speichern von Audiodaten hat bei mir eine längere Historie. In
> meiner Zx81 Zeit ( 1982-1984 ) hat das Speichern eigentlich nur auf
> einem der Kassettenrecorder gut funktioniert. Es war ein flacher, auf
> dem Tisch liegender Kassettenrecorder, wie er heute noch in manchen
> Schulen verwendet wird ( Ich meine, es war ein Universum, so ähnlich wie
> in dem Bild ).

So enen Kassetenrekorder habe ich auch gehabt, meine war eine der Marke 
"Vitatone", wenn ich mich nicht irre. Nur mit der hat es funktioniert, 
wir hatten damals nur die, später hatten wir einen anderen mit mehr 
"Funktionen" ging aber nicht mehr.

Der ZXWespi hat "fast load", genial !

von chris_ (Gast)


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von Dirk S. (fusebit)


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Hi Ale,

es ist sehr wichtig am ESP noch einen Elko zu haben um den pulsierenden 
Strombedarf zu glätten. Ich habe da einen 100µF und mein ZX81+38 braucht 
mit ZX-WESPI und PIO-Karte keine 250 mA und wird nur über die USB-Buchse 
versorgt.

von Martin D. (mahjongg)


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chris_ schrieb:
> So sehen die Audio-Input-Signale im Moment aus.
> R59: 4k7
> Q9: BC547C
Ich habe mir das Schema meines ursprünglichen Klons ZX-81+35 angesehen 
und es gibt R59 10K, also habe ich damit die besten Ergebnisse erzielt. 
Wie viele Impulse erzeugt werden, ist für den ZX-81 nicht sehr relevant, 
da es anscheinend keine Rolle spielt.

von chris_ (Gast)


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>Ich habe mir das Schema meines ursprünglichen Klons ZX-81+35 angesehen
>und es gibt R59 10K,

Mittlerweile konnte ich das Testprogramm "t.wav" zum ersten mal laden 
und ausführen.

Meine Beobachtungen:
Wenn man nicht "load" eingetippt hat, zeigt der Zx81plus38 die 
gewünschten Streifen auf dem Bildschirm, wenn Audiodaten vorhanden sind. 
Wenn man aber "load" eingetippt hat, werden keine Streifen mehr gezeigt, 
man sieht nicht was passiert und muss warten, bis das Programm wirklich 
fertig geladen ist. Wenn alles geklappt hat, steht auf dem Bildschirm 
rechts unten 0/0 . Man kann dan mit "list" das Programm anschauen und 
mit "run" laufen lassen.

Meine Schaltung hat jetzt einen Eingangswiderstand von 4.7k und einen 
2N3904.
Der BC547 hat scheinbar einen defekt. Der Transistortester zeigt 
HFE=639, was mir extrem hoch erscheint. Der Ausgang der Schaltung war im 
Grundzustand auf HIGH ( Anschluss nCAS_IN ), was bei der Zx81 Software 
dazu führt, dass sie hängen bleibt und die Break-Taste nicht abgefragt 
wird. Diese wird nur abgefragt, wenn nCAS_IN auf LOW ist.
Das Ganze konnte ich mit dem ArduinoMega-Debugger raus finden, weil ich 
das SingleStep-FlipFlop eingebaut habe und so in Einzelschritten sehen 
konnte, wo der Prozessor gerade steht.

von Martin D. (mahjongg)


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Die Kassettenleseroutine des ZX-81 erwartet, dass während der Leerlauf 
nCAS_IN niedrig ist und die Impulse hoch gehen.
Dies so sollte die Funktion der Transistorschaltung sein, die im 
Leerlauf niedrig ist und hohe Impulse mit aktivem Signal liefert. Nach 
dem, was ich gelesen habe, zählt der Z80 nicht die Anzahl der hoch 
laufenden Impulse, sondern bestimmt, ob eine Impulsfolge ein '0'- oder 
ein' 1'-Bit ist, indem er die gesamte Hochzeit einer Impulsfolge 
bestimmt, und Damit bestimmt er, ob es sich um eine kurze oder eine 
lange Impulsfolge handelt.

Ich sehe eine weitere Abweichung von den Komponentenwerten im 
Eingangsverstärker ZX-81 + 38, nämlich dass der Kondensator C7 über dem 
Eingang (parallel zum 1K-Widerstand R58) beim ZX81+38 47 nF und beim 
Original nur 47 pF beträgt.
Ich würde versuchen, ob das einen Unterschied macht.

Es ist schade, dass ich noch keine Leiterplatte aufgebaut habe. Ich habe 
jetzt verstanden, dass Sie mir auch eine Leiterplatte der Version 1.5 
geben wollten. Ich habe deshalb nicht begonnen, die Leiterplatte der 
Version 1.4 zu bauen, die ich bereits habe.
Wenn ich eine funktionierende Leiterplatte habe, kann ich selbst 
Messungen vornehmen und so weiter.

Ich vermute, dass der Z80 mit einem "Lade" -Befehl das Bild ständig auf 
Schwarz setzt. Wenn ja, muss ich meinen Balkengenerator anpassen (ich 
glaube, ich habe angenommen, dass das Bild auf Schwarz eingestellt ist), 
aber ich muss das experimentell tun. Ich denke, ich brauche einen EXOR, 
um das Bild zu erhalten. invertieren, wenn das Signal nCAS_IN hoch ist.

Übrigens denke ich, dass die Anzahl der Impulse, die der Z80 von der 
Kassette sieht, variieren kann, wenn der Rekorder das Audiosignal 
invertiert, (oder nicht) was möglicherweise erklärt, warum es 8 oder 9 
Impulse geben kann. Aber für die Software denke ich nicht, dass das 
wichtig ist.

Ich glaube nicht, dass die Wahl des Transistors so wichtig ist, da das, 
was passiert, wirklich nur von den Widerstandsverhältnissen abhängt. 
Deshalb habe ich im ZX-81+38 einen 2N3904 verwendet (alle 
NPN-Transistoren sind im ZX-81+38 vom gleichen Typ).
Aber im ZX-81+35 hatte ich einen BC847B verwendet.

: Bearbeitet durch User
von chris_ (Gast)


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>Ich sehe eine weitere Abweichung von den Komponentenwerten im
>Eingangsverstärker ZX-81 + 38, nämlich dass der Kondensator C7 über dem
>Eingang (parallel zum 1K-Widerstand R58) beim ZX81+38 47 nF und beim
>Original nur 47 pF beträgt.

Oben im Bild ist das Orignal-Interface abgebildet.
Wenn ich es richtig verstehe, ist MIC das Signal zum Kassettenrekorder 
und mit den gezeigten Komponenten muss es ziemlich schwach sein: 47pf in 
Reihe mit 1MOhm auf 1K Last. Das wären bei 5V und hohen Frequenzen 
gerade mal 5mV Signal. Soll das reichen?

Der Eingang müsste dann EAR sein und mit einem Hochpass bestehend aus 
10nF und 4k7 und dem Eingang 20 der ULA.

von Soul E. (Gast)


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chris_ schrieb:

> Wenn ich es richtig verstehe, ist MIC das Signal zum Kassettenrekorder
> und mit den gezeigten Komponenten muss es ziemlich schwach sein: 47pf in
> Reihe mit 1MOhm auf 1K Last. Das wären bei 5V und hohen Frequenzen
> gerade mal 5mV Signal. Soll das reichen?

Nein. Damals empfahl jede zweite Bastlerzeitschrift 100 k bzw 470 pF 
parallel zu schalten.

Und mit Leseverstärkern ("Impulsputzer") wurde auch viel Umsatz gemacht.

von Dirk S. (fusebit)


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Jetzt hat der ZX81+38 auch noch eine PIO-Karte bekommen. Eine passende 
Relais-Karte werde ich nun in Angriff nehmen und dann muss ich mir 
überlegen, ob man damit irgendetwas sinnvolles machen kann ;-)

Auf der ZX-WESPI-Adapterplatine habe ich noch einen Kippschalter 
untergebracht, um nach dem Elko die Versorgungsspannung abschalten zu 
können. Wenn der eingeschaltet ist, dann kann man nicht programmieren, 
weil bei jeder eingetragenen Zeile der WESPI lustige Streifenmuster 
einblendet. So lässt er sich im Betrieb einfach ein- und ausschalten.

: Bearbeitet durch User
von chris_ (Gast)


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>Jetzt hat der ZX81+38 auch noch eine PIO-Karte bekommen.

Unter künstlerischen Aspekten macht das farbige Bild auf jeden Fall 
etwas her ;-)


>chris_ schrieb:
>> Wenn ich es richtig verstehe, ist MIC das Signal zum Kassettenrekorder
>> und mit den gezeigten Komponenten muss es ziemlich schwach sein: 47pf in
>> Reihe mit 1MOhm auf 1K Last. Das wären bei 5V und hohen Frequenzen
>> gerade mal 5mV Signal. Soll das reichen?
Soul E. schrieb:
>Nein. Damals empfahl jede zweite Bastlerzeitschrift 100 k bzw 470 pF
>parallel zu schalten.
>Und mit Leseverstärkern ("Impulsputzer") wurde auch viel Umsatz gemacht.

Mikrofonsignale sind ziemlich schwach und ich gehe davon aus, dass die 
Kassttenrecorder so einen Eingang hatten.

Ich nehme mal die Werte aus der Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofonsignal

 1/4-Zoll-Kapseln 5 bis 10 mV/Pa

und für die Lautstärke

https://de.wikipedia.org/wiki/Lautst%C3%A4rke

und für die Lautstärke daraus die eines Fersehers mit 0.02Pa

Daraus lässt sich die Spannung berechnen:

V = 5mV/Pa * 0.02Pa = 0.1mV = 100uV

Da wäre das errechnete Signal des Zx81 mit 5mV schon ordentlich darüber.

Die Frage ist, wie es sich mit den Audioeingängen am PC oder Laptop 
verhält.
Line Out sollte sich im Bereich um 1VSS bewegen:

https://en.wikipedia.org/wiki/Line_level

Sind die Audioeingänge heutzutage Line-Level oder Mikrofon-Level?

von Dirk S. (fusebit)


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Nach meiner Erfahrung ist es in der Regel line-level.

von Soul E. (Gast)


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Der Zeddy erwartet Mikrofon und Kopfhörer. Line In ist zu unempfindlich, 
Line Out zu leise.

von Martin D. (mahjongg)


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Entsprechend den Audioeingängen eines PCs können Sie dann über den 
Line-Level-Eingang die Farbe des Anschlusses des Mikrofonpegels 
ermitteln.
Die Mikrofonpegeleingänge sind rosa und die Linepegeleingänge hellblau.

von chris_ (Gast)


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>Die Mikrofonpegeleingänge sind rosa und die Linepegeleingänge hellblau.

Danke, sehr gut. Jetzt habe ich wieder mal was Neues gelernt.

von chris_ (Gast)


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Ich habe meinen alten Joystick aus der Homecomputer-Aera wieder 
gefunden.
Im Anhang ein kleines Testprogramm in ZX81 Basic.

von chris_ (Gast)


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@Moderator: Beim Bild im vorigen Post fehlt die Dateiendung, so dass man 
die Vorschau nicht sehen kann. Vielleicht kannst Du das ändern ....

von chris_ (Gast)


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Um das Jahr 1984 herum hatte ich ein Spiel in Basic programmiert. Es 
nannte sich "MonsterCrash". Leider habe ich die Kassette von damals 
nicht mehr gefunden. Deshalb habe ich mal versucht, das Spiel aus dem 
Gedächtnis heraus  "nachzuprogrammieren".
Es lief auf meinem 2K RAM ZX81 und war quasi ein in BASIC geschriebenes 
Echtzeitspiel, wobei "Echtzeit" hier eine etwas langsame Echtzeit ist.
Man muss in dem Spiel vor immer wieder neu auftauchenden Monstern 
weglaufen und sich hinter Steinen verstecken. Die Langsamkeit mach hier 
einen Teil des Reizes des Spiels aus: Man kann nämlich nicht schneller 
als die Monster laufen und muss sich während der Bewegung schon genau 
die nächsten Schritte überlegen.
Das Spiel habe ich jetzt auf der Tastatur des ZX81plus38 programmiert 
und es kommt tatsächlich das Retro-Feeling auf: Die Anzahl der Zeichen 
auf dem Bildschirm ist klein und Kommentare sollte man wegen des 
Speicherverbrauchs keine verwenden. Außerdem bin ich es nicht mehr 
gewohnt, dass es keine lokalen Variablen in den Funktionen gibt und zum 
"IF" sehe ich nirgends ein "ELSE".

von Alex P. (ra_p)



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Ich hab version 1.6 gebaut.


!!!!!!!! Es funktioniert !!!!!!!!


Ich hab die Chips direkt gelötet ohne Sockel. Der schwarze Hintergrund 
muss ich ändern, ich mag die schwarze Buchstaben auf weisse Hintergrund.

Gleich schliße ich noch die neuen Tastatur.

von Dirk S. (fusebit)


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Sehr gut, aber sollte schwarz auf weiß nicht eigentlich voreingestellt 
sein?

Hast Du die Schaltung ohne RP2 in Betrieb, oder waren die Pull-ups für 
die Datenleitung nur beim Foto noch nicht bestückt?

: Bearbeitet durch User
von Alex P. (ra_p)



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Mit angeschloßener Tastatur.

Ich hab es nicht bestückt, ich wollte es schnell probieren. 
Vorinstalliert scheint weiße Buchstaben auf schwarzes Bild.

U11 ist irgendwie zu nah am U23 und U24 auf U14, ich hab die Chips ein 
bisschen friessiert, nicht so super schön, aber geht es.

Frisst keine 50 mA mit nur HC und HCT typen.

Eine interessante effekte war als ich einen 150 ns EEPROM benutzt habe, 
die Buchstaben hatten einen "Schatten"  oder so, mit dem 200 ns EEPROM 
geht gut, warscheinlich liegt an hold time.

Hast du die Platinen schon ?

: Bearbeitet durch User
von Mahjongg (Gast)


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meinst du mich? (martin).

Nein, noch nicht, aber ich kann durch die letzte Sperre auch nicht zu 
Revspac gehen. Nur im Notfall und nur 5 Personen können anwesend sein.
Vielleicht kann ich mir einen Lötkolben und ein paar fehlende Sachen 
(Steckdosen und Audioanschlüsse) ausleihen. und zu Hause anfangen zu 
bauen. Wenn Sie einen weißen Bildschirm wünschen, müssen Sie die beiden 
Jumper konvertieren, die dafür dienen. Ich denke, Sie müssen Spuren 
zwischen den Jumpern JP5 und JP6 schneiden. Anscheinend habe ich die 
falsche Einstellung als Standardeinstellung gewählt.

von Dirk S. (fusebit)


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Habe gerade die Platinen erhalten.
Sehen super aus, vielen Dank.

Welche Taster hast Du für die Tastatur vorgesehen?

von chris_ (Gast)


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Praktischerweise habe ich meinen ZX81 noch, den ich 1982 gekauft habe.

Im Moment läuft er nicht mehr, weil er über die ersten Jahre etwas 
gelitten hat. Erst habe ich einen Reset-Taster und eine DIN-Buchse als 
Joystickanschluss in das Gehäuse gebaut. Dann habe ich einen 74LS138 auf 
den Z80 als Adressdecoder für die HiRes Graphik gelötet. Später ist er 
dann zum EPROM-Brenner mutiert ( das große, rechteckige Loch im Gehäuse 
und die Schalter oben).

von chris_ (Gast)


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Hier mal was für Software-Interessierte: Ein Emulator-Generator, mit 
auch schon ein Zx81 Emulator generiert wurde:

https://hackaday.com/2020/11/06/procedurally-generated-retrocomputer-emulators/#more-445064

von chris_ (Gast)


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von chris_ (Gast)



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Im Moment experimentiere ich gerade mit dem Debugger. Mit der Taste "w" 
kann man die Wait-Leitung ziehen und die Adressen und die Daten 
auslesen, also "Single-Step" machen.
Im Schaltplan von Ale muss man den Inverter U3D durch eine Diode 
zwischen PIN 12 ( Kathode ) und Pin 11 ( Anode ) ersetzen.

Der Debug-Log ist interessant: An den Adressen 0xCxxx sollte kein Code 
sein. Ich vermute, dass da der Videogenerator übernommen hat.
Im Bereich von 0x38 .. 0x44 befindet sich der Prozessor im 
Video-Interrupt. Wenn man debugged, sieht man, dass der Prozessor die 
meiste Zeit in diesen Regionen seine Zeit verbräht.

https://cdn.hackaday.io/files/289631239152992/ZX81_dual_2018-02-09.htm
1
MARK_0038:
2
INTERRUPT:
3
  DEC  C    ; (4)  decrement C - the scan line counter.
4
  JP  NZ,SCAN_LINE  ; (10/10) JUMP forward if not zero to SCAN_LINE
5
6
  POP  HL    ; (10) point to start of next row in display 
7
        ;  file.
8
9
  DEC  B    ; (4)  decrement the row counter. (4)
10
  RET  Z    ; (11/5) return when picture complete to R_IX_1_LAST_NEWLINE
11
        ;  with interrupts disabled.
12
13
  SET  3,C    ; (8)  Load the scan line counter with eight.
14
        ;  Note. LD C,$08 is 7 clock cycles which 
15
        ;  is way too fast.
16
17
; ->
18
19
mark_0041:
20
WAIT_INT:
21
;
22
; NB $DD is for 32-column display
23
;
24
  LD  R,A    ; (9) Load R with initial rising value $DD.
25
26
  EI      ; (4) Enable Interrupts.  [ R is now $DE ].
27
28
  JP  (HL)    ; (4) jump to the echo display file in upper
29
        ;  memory and execute characters $00 - $3F 
30
        ;  as NOP instructions.  The video hardware 
31
        ;  is able to read these characters and, 
32
        ;  with the I register is able to convert 
33
        ;  the character bitmaps in this ROM into a 
34
        ;  line of bytes. Eventually the NEWLINE/HALT
35
        ;  will be encountered before R reaches $FF. 
36
        ;  It is however the transition from $FF to 
37
        ;  $80 that triggers the next interrupt.
38
        ;  [ The Refresh register is now $DF ]

von Soul E. (Gast)


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chris_ schrieb:

> Der Debug-Log ist interessant: An den Adressen 0xCxxx sollte kein Code
> sein. Ich vermute, dass da der Videogenerator übernommen hat.

Richtig. Guck Dir mal an wie der ZX81 sein Videobild erzeugt. Die CPU 
wird als Adresszähler missbraucht und führt den Bildschirmspeicher 
+0x8000 als Programmcode aus. Da die Videodaten natürlich keinen 
sinnvollen Code ergeben schließt man die Datenleitungen im Fetch-State 
einfach gegen Masse kurz. Der Prozessor sieht dann 0x00, also NOP, 
während das echte Byte aus dem RAM bei 0xC... (in Wahrheit 0x4... 
unvollständig auscodiert) von der Videologik genutzt wird.

Eine Zeile endet immer mit 0x76, dass ist der HALT-Befehl. Der wird 
nicht kurzgeschlossen, sondern gelang zum Z80. Dieser bleibt stehen, 
aber sein Refresh-Zähler läuft weiter und gibt regelmäßig neue Adressen 
aus. Wenn der Adresszähler weitergelaufen ist bis A6 = 0 wird gibt es 
einen /INTerrupt und die nächste Zeile beginnt

> Im Bereich von 0x38 .. 0x44 befindet sich der Prozessor im
> Video-Interrupt. Wenn man debugged, sieht man, dass der Prozessor die
> meiste Zeit in diesen Regionen seine Zeit verbräht.

Der Geschwindigkeitsunterschied zwischen dem SLOW-Mode mit Bilderzeugung 
und dem FAST-Mode ohne diese ist gewaltig. Der klassische ZX81-Benchmark 
war eine FOR-NEXT-Schleife bis 5000, die kann man mit einer Stoppuhr 
vermessen.


Wenn Du nicht gerade die Bilderzeugung selber debuggen willst, dann 
würde ich die überspringen. Dein Debugger weiss ja wo der Prozessor 
gerade rumrennt.

von chris_ (Gast)


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Soul E. (souleye)
>Eine Zeile endet immer mit 0x76, dass ist der HALT-Befehl. Der wird
>nicht kurzgeschlossen, sondern gelang zum Z80. Dieser bleibt stehen,
>aber sein Refresh-Zähler läuft weiter und gibt regelmäßig neue Adressen
>aus. Wenn der Adresszähler weitergelaufen ist bis A6 = 0 wird gibt es
>einen /INTerrupt und die nächste Zeile beginnt

Danke für Deine ausführliche Erklärung.
Im Dump sieht man bei 0xC1E8 den Zeilenenden-Code 0x76.
Was mir da unklar ist: Wie merkt der NOP-Generator, dass er die 
Datenleitung nicht auf 0 ziehen soll, sondern den Halt-Befehl 
durchlassen?

>Wenn Du nicht gerade die Bilderzeugung selber debuggen willst, dann
>würde ich die überspringen. Dein Debugger weiss ja wo der Prozessor
>gerade rumrennt.

Das ist eine gute Idee, ich habe auch schon dran gedacht. Vielleicht 
sollte man einen Disassembler einbauen, damit man den Hex-Code nicht 
selbst interpretieren muss.

von chris_ (Gast)


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Mittlerweile habe ich einen Disassembler mit eingebaut. Sieht optisch 
schon mal nicht schlecht aus.

Das "Skippen" der ungewollten Bereiche funktioniert leider noch nicht 
ganz ( Ich sehe leider den Fehler gerade nicht ... ).

Noch einen kleine Hinweis zum Debugger-Layout von ALE: Das ist noch auf 
die ZX81plus38 Version 1.4 mit vertauschten Adressleitungen ausgelegt. 
Es muss also auf jeden Fall angepasst werden, wenn man die Version 1.6 
hat.

von Soul E. (Gast)


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chris_ schrieb:

> Was mir da unklar ist: Wie merkt der NOP-Generator, dass er die
> Datenleitung nicht auf 0 ziehen soll, sondern den Halt-Befehl
> durchlassen?

Bei Deinem ZX81plus38 macht das U27, beim ZX97lite U19. Eigentlich wird 
nur D6 ausgewertet, das Bit muss High sein.

von chris_ (Gast)


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Danke für die Erklärung. D7' hängt aber auch am 74LS138 Decoder.

Q6 oder Q7 sind 0 wenn

nHalt=1
D6'=0
D7'=0 oder 1
nM1=0
A14=1
A15=1

von Alex P. (ra_p)


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Ich glaube daß D7 wird nur für die invertierte Chars benutzt. In 0x76 
ist bit 7 null.

von Soul E. (Gast)


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Richtig, der Abgriff geht nach oben ans Flipflop. In Bezug auf D7 macht 
der '138 nur ein Nebenjob als Luxus-UND-Gatter. IIRC ist der Trick von 
Wilf, im ZX80 gab es das so noch nicht.

von chris_ (Gast)


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Ok, vielleicht sollte man die Sache so zusammenfassen:

Der NOP-Generator erzeugt bei den normalen Zeichen mit dem Code 0 bis 
0x3F und und den invertierten Zeichen 0x80-0BF die NOPs .

https://www.mikrocontroller.net/attachment/479214/ZX81_Dissassambly_Interrupt.png

Interessanterweise sieht man bei dem von mir erwischten 
Programmausschnitt nach dem HALT-Befehl im Dump ein 0x80, was ein 
invertiertes Space wäre und direkt nach dem Interrupt Code das Zeichen 
0xB0, welches das invertierte "K" darstellt.

Das war wohl wirklich ein Zufallstreffer, weil normalerweise an der 
Stelle auch Nullen sind.

Mich würde mal ein einfaches Codebeispiel für eine High-Res Graphik 
interessieren.

Gefunden habe ich einen eher unübersichtlichen Code hier:
https://github.com/chancanasta/zx81HiresTest

von chris_ (Gast)


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Die alte Platine meines ZX81 hat eine ganz ähnliche Größe wie die 
Platine des ZX81plus38.
Auf der alten Platine sieht man das 2K RAM, welches ich damals 
eingelötet hatte, weil vorher nur 2 1Kx4Bit RAMs drinnen waren.
Später habe ich dann den 74ls138 als zusätzlichen Adressdecoder für die 
High-Res-Graphik auf den Prozessor gelötet.
Woher ich die Informationen damals dazu hatte, weiß ich nicht mehr. Aber 
vielleicht war es aus der Zeitschrift "MC" die damals für hardwarenahe 
Bastler am besten war.

von chris_ (Gast)


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Wie sich die Zeiten doch nicht geändert haben ;-)

https://www.kultboy.com/MC-Zeitschrift/46/

von chris_ (Gast)


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Heute Morgen habe ich mal den Debugger auf der Platine von Ale 
aufgebaut.

Um sie in Betrieb zu nehmen, müssen ein paar "Patches" gemacht werden.

Pin 11 vom 74LS125 muss hoch gebogen werden und ein Diode nach Pin 5 ( 
Anode ) gelegt werden.
Die nIRQ Leitung ist nicht angeschlossen. Sie wird aber gebraucht, um 
den Kontrollbus auf eine definierten Pegel zu ziehen.

Die LEDs sollten low-aktiv sein.

von Thomas S. (Gast)


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ES gäbe da noch den Z80-H. Dieser macht glaub ich 8MHz. Der abgebildete 
Z80 ist die erste Generation. Denke dass der nur 4 MHz macht, oder sogar 
nur 2. Korrigiert mich. Ist schon lange, lange her. Hab auch noch nen 
ZX81 mit gigantischen 16K Arbeitsspeicher und für damals großer 
Tastatur.
Freut mich, dass solche Teile noch heute interessant sind.

von chris_ (Gast)


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>ES gäbe da noch den Z80-H. Dieser macht glaub ich 8MHz. Der abgebildete
>Z80 ist die erste Generation. Denke dass der nur 4 MHz macht, oder sogar
>nur 2. Korrigiert mich.

Hallo Thomas,
danke für den Hinweis. Auf der Wikipedia Seite sind ziemlich viele 
Varianten aufgeführt ( C-MOS Version bis 20MHz ):
https://de.wikipedia.org/wiki/Zilog_Z80

Scheinbar sollte mein Prozessor die C-MOS Variante mit 20MHz sein.

https://www.mikrocontroller.net/attachment/472315/Zx81_plus38_1.png

Die Stromaufnahme ist aber so hoch, dass im Moment im Raum steht, dass 
es möglicherweise eine gefakte China NMOS-Version ist.


>Ist schon lange, lange her. Hab auch noch nen
>ZX81 mit gigantischen 16K Arbeitsspeicher und für damals großer
>Tastatur.
>Freut mich, dass solche Teile noch heute interessant sind.

Mach doch mal ein Bild und stelle es hier rein, das interessiert 
bestimmt einige.

von chris_ (Gast)


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Hier gibt es ein Forum mit schönen ZX81 Bildern:
https://www.videospielgeschichten.de/?s=zx81

von Soul E. (Gast)


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Da kannst Du auch direkt ins ZX81-Forum gehen: 
https://forum.tlienhard.com/phpBB3/viewforum.php?f=2

von Alex P. (ra_p)


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Meine Z84C0020 sind auch NMOS varianten: haben nur ~3.5 HI Pegel und 
fressen um die 100 mA um 5 V.  Die CMOS Variante, was ich bei Reichelt 
gekauft habe, frisst fast nichts und hat ~5 V HI Pegel.

Die Tasten die ich für die Tastatur Platine vergesehen habe sind z.B. 
diese:

https://de.aliexpress.com/item/1005001437819067.html?spm=a2g0o.productlist.0.0.52aa73da1e4oq7&algo_pvid=91e144a5-f47d-4d9c-a01d-3543a728e98d&algo_expid=91e144a5-f47d-4d9c-a01d-3543a728e98d-45&btsid=2100bdca16055444291261913e0f86&ws_ab_test=searchweb0_0,searchweb201602_,searchweb201603_

Ich hab irgend ein Angebot gekriegt 110 Stk. für 26 €.

von Sascha I. (s_ittner)



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Hallo zusammen,

der letzte Beitrag ist schon etwas länger her, aber vielleicht ist das 
hier ja dennoch interessant. Ich habe die Rev 1.6 der Platine gebaut. 
Erst mal vielen dank an Martin für die tolle Arbeit. Genau so eine 
Platine stand schon lange auf meiner Wunschliste. Einige Dinge sind mir 
dabei aufgefallen.

Zwei kleine Bugs betreffen die Tape-Buchsen CO2/CO3 und den 
Tastaturanschluss J3. Bei den Klinkenbuchsen ist die Leiterbahn zum 
Anschluss des Rings geführt, nicht zu der Spitze (wie im Schaltplan). 
Und J3 sitzt im Vergleich zum ZX81 180 Grad verdreht. Ich habe das mit 
einer ZX81-Tastatur getestet.

Das andere Thema ist etwas komplizierter. Nach dem Zusammenbau habe ich 
gemerkt, dass zwar so etwas wie Zeichen an der richtigen Position 
erscheinen, allerdings nur irgendwelche Bitmuster. Es sieht so aus, als 
ob die Zeichen-Pattern während des Refresh-Zyklus nicht richtig im 
Schieberegister ankommen. Bei der Messung (scope-cpuclk-notinv.png) habe 
ich dann gesehen, dass der Ladeimpuls nur 21ns nach nRFSH=0 kommt. Das 
kann mit schnellem ROM funktionieren, allerdings habe ich 100ns EPROMs 
verwendet. Für die ist das zu schnell. Nach dem Invertieren des CPU-Takt 
sieht die Sache viel besser aus (siehe scope-cpuclk-inv.png) und 
funktioniert auch wie erwartet. Für den Fix braucht es einen Inverter, 
nur leider ist keiner mehr frei. Allerdings lässt sich U18A als Inverter 
benutzen (siehe fix-cpu-clk.png). Bitte gebt mal Info, wenn ich bei der 
Sache auf dem Holzweg bin.

Mechanisch gibt es noch ein Punkt mit der Position der Löcher und der 
Buchsen. Nicht dramatisch, aber vielleicht für die nächste Version eine 
Betrachtung wert. Ich habe mir mal die Mühe gemacht eine Originalplatine 
auszumessen und das Ergebnis als DXF-File angehangen. Messgenauigkeit im 
Rahmen des für mich möglichen mit Brille und analogem Messschieber :-)

Zu guter Letzt hätte ich noch ein Vorschlag/Wunsch zum Adressdecoding, 
um 32k ROM und 32k RAM nutzen zu können. Dabei springen sogar zwei 
Spare-Gates raus:
U24A.3 auf A14 des RAMs
A14 an U23D.12/U21F.13
A15 an A14 des EPROMs
U23A und U23B entfallen.

Das Layout wäre dann:
1
$0000 - $3ffff : untere Hälfte EPROM
2
$4000 - $7ffff : untere Hälfte RAM
3
$8000 - $Bffff : obere Hälfte EPROM (nur Daten, kein Code)
4
$C000 - $Fffff : obere Hälfte RAM (nur Daten, kein Code)

Hat echt nochmal Spass gemacht, sich mit dem Rechner so intensiv zu 
beschäftigen, mit dem für mich alles mal angefangen hat. Noch mal 
herzlichen Dank an Martin.

Schöne Grüsse
Sascha

von Alex (Gast)


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Ich hab mit schnellen EEPROMs (150 ns, 28C256 bei Reichelt gekauft) 
probleme bei der darstellung des Bilds gehabt, mit 200 ns EEPROMs 
(aliexpress wer weiß was original war) ging gut, aber ich musste die 
beide messen um zu wiessen welche Zugriffszeit es in wirklichkeit...

von Hobby I. (nitro2)


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Erstens mal danke an alle die mitarbeitet haben !!
Tolles projekt .
aber jetzt ;


Hilfe notwendig ,

alles aufgebaut , version 1.6 platine und nur ein eigenartiges bild auf 
dem bildschirm ( 1839) .

Nach 10-15 sekunden ändert sich dass bild langsam
und sieht folgend aus (1852) und bleibt unverändert solange den klon 
eingeschaltet ist.

er reagiert auf die tastatur , aber nur mit dieser art von "graphik"

: Bearbeitet durch User
von chris_ (Gast)


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>Nach 10-15 sekunden ändert sich dass bild langsam

Heißt das, dass es am Anfang korrekt funktioniert?
Ich versucht mal das Bild zu interpretieren: Es wird auf jeden Fall ein 
Speicher ausgelesen, da sich die Pixel über die Zeilen wiederholen. Ob 
das RAM oder ROM ausgelesen wird, kann man nicht sagen. Die Zeilen sind 
immer gleich, möglicherweise funktioniert der Zeilenaddressgenerator 
nicht richtig.
Vielleicht hilft das für die Suche weiter ...

von Hobby I. (nitro2)


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Heißt das, dass es am Anfang korrekt funktioniert?

nein ,

bild ist immer dass gleiche ( position stimmt mit dem K )  1839 aber est 
ist eine art von grafic-character darstellung dis sich einmalich ändert 
1852 und dan stabil bleibt für stunden .

so sieht recht aus als die info im beitrag vom Sascha hier oben.

wass brauch ich um ein cat28c256 laufen zu lassen ??

denn dass ist mir nicht ganz klar ;
auf dem pcb verbindung nach pin1 durcg-ziehen , dann pin 27 mit 1 
verbinden , aber wass muss ich mit j10 anfangen ??

von Hobby I. (nitro2)


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Ok , jetzt bin ich recht "lost " .

laut die schematik ;

"cut trace to disconnect pin 1 for 28c256 if you want to connect a14 to 
pin 1 with patch wire " und weiter ,  "also switch over JP10 ".

pin1 is vpp so mit vss verbunden , dann trennen,  und pin 1 mit 27 
verbinden - der liegt an masse - , und dann JP10 umsetzen - so dann ist 
wieder 5 volt auf pin 1

wass verstehe ich hier nicht ??

: Bearbeitet durch User

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