Bei uns wurde ein Sicherungskasten ausgetauscht, alle Sicherungen
ersetzt und FI's eingebaut. Zeitgleich mit diesen Arbeiten welche
mehrere Tage dauerten waren im Haus plötzlich mehrere Elektrogeräte
defekt:
Eine Gefriertruhe, ein Staubsauer, eine Elektromarkise und ein Bluetooth
Receiver. Der ausführende Elektriker sieht keinen Zusammenhang zu seinen
Arbeiten obwohl die statistische Wahrscheinlichkeit stark dagegen
spricht.
Leider bin ich Laie und kann das überhaupt nicht einschätzen. Gibt es
einen Mechanismus welcher dieses Phänomen erklären könnte?
Vielen Dank für die Hilfe
Andreas schrieb:> Gibt es einen Mechanismus welcher dieses Phänomen erklären könnte?
Vielleicht hat jemand versehentlich 400V anstatt 230V auf die Leitungen
gelegt oder den Null-Leiter unterbrochen. Die Wahrscheinlichkeit ist
aber sehr gering.
Nachweisen kannst du es eh nicht mehr.
Jasmin Buchholz schrieb:> Warum sollten beim Wegfall des Nulleiters die Geräte kaputt gehen? Die> Geräte bekommen doch dann gar keine Spannung und bleiben aus.
Und bei Drehstrom, was passiert dann...?
Jasmin Buchholz schrieb:> Warum sollten beim Wegfall des Nulleiters die Geräte kaputt gehen? Die> Geräte bekommen doch dann gar keine Spannung und bleiben aus.
Weil zwischen zwei Phasen 400V liegen. Beispiel:
1
Toaster Fernseher
2
20Ω 500Ω
3
L1 o-----[===]-----+------[===]-----o L2
4
|
5
o
6
N
Wenn N unterbrochen wird, fallen am Toaster ca 15V ab, die restlichen
385V bekommt der Fernseher ab.
Genau so ist das. Bei einem leider schon verstorbenen Bekannten
passierte es genau so, wie hier beschrieben, "eine" Versicherung zahlte
sämtliche Schäden. Also entweder:
-Die Haftpflicht des Elektrikers (wenn "Bearbeitungsschäden" in seiner
Police enthalten sind)
- Die Hausratversicherungen, weil alle Hausbewohner (mehrere Wohnungen)
gleichzeitig Schäden meldeten, von dauerhaft am Netz eingeschalteten
Geräten:Videorecorder, Kühlschrank, Türsprechanlage, Klingeltrafo,
Kabel-TV-Hausanschlussverstärker, Faxgerät.
Die Versicherer gingen in diesem Fall wohl davon aus, dass wohl kaum
mehrere Mietparteien sich zum gemeinsamen Versicherungsbetrug verabredet
hätten.
Mit (so vorhandenen) Nachbarn reden, fragen.
Andreas schrieb:> Eine Gefriertruhe, ein Staubsauer, eine Elektromarkise und ein Bluetooth> Receiver. Der ausführende Elektriker sieht keinen Zusammenhang zu seinen> Arbeiten obwohl die statistische Wahrscheinlichkeit stark dagegen> spricht. Leider bin ich Laie und kann das überhaupt nicht einschätzen.> Gibt es einen Mechanismus welcher dieses Phänomen erklären könnte?
BlueTooth Receiver: hat eventuell ein billiges Schaltnetzteil und hängt
ständig an der Steckdose: die Startup-Schaltung (ein Widerstand) kann
unbemerkt kaputt gehen, das fällt erst auf, wenn mal der Strom ausfällt
und wiederkommt, weil die Kiste dann aus bleibt.
Er kann aber auch an Überspannung durch Nullpunktverschiebung sterben.
Der Staubsauger: geht wohl eher durch Vodoo kaputt, denn der wird ja
nicht eingeschaltet gewesen sein als der Strom wegging, sondern im
Schrank gestanden haben. Es sei denn, es istdie Ladestation eines
Robbys.
Gefriertruhe und Markise sind ziemlich robust. Die Markise wird gar
nicht gelaufen sein, also abgeklemmt. Die Gefriertruhe könnte jedoch
(besseres Modell mit Temperaturanzeige, BLDC Kompressormotor)
Elektronik beinhalten die durch Überspannung kaputt geht.
Prüfe, ob alle beschädigten Verbraucher an ein und demselben
Aussenleiter hängen, und ein Dauerverbraucher hoher Leistung an einem
anderen Aussenleiter.
Markise: IR-Fernbedienungsempfänger...
Dauerverbraucher: Boiler in Teillast...
"Weisse Ware" wie Kühltruhe, WaMa, Trockner:
Netzfilterkombination direkt nach Netzkabel, Glimmlampe für
"Betrieb"(Kühltruhe)...
Nichtverzweifelter schrieb:> Markise: IR-Fernbedienungsempfänger...>> Dauerverbraucher: Boiler in Teillast...>> "Weisse Ware" wie Kühltruhe, WaMa, Trockner:> Netzfilterkombination direkt nach Netzkabel, Glimmlampe für> "Betrieb"(Kühltruhe)...
Weiße Ware hat doch heute meist auch ein wenig Elektronik an Bord welche
ständig am Netz hängt. Und wenn die wegen Überspannung ausfällt läuft
eben auch kein Kompressor mehr an. Da müssen die eigentlichen Antriebe
noch nicht mal aktiv gewesen und defekt sein. Selbst der Markisenantrieb
den ich vor 20 Jahren einbauen wollte hatte schon eine weggesteuerte
Abschaltung welche vermutlich ständig ein wenig am Stromnetz
nuckelte....
ein Fehler des Elektrikers ist nicht so unwahrscheinlich, im Haus meiner
Mutter passierte ähnliches, da gingen in der Küche und noch in einem
anderen Raum innerhalb kürzester Zeit alle Geräte mit Motor kaputt, und
etliche Leuchten.
Nach Überprüfung der Elektrik stellte ich fest, dass an den Steckdosen
380V anlagen. Kleinlaut reparierte der "Fachmann" die Verdrahtung und
meldete den Schaden seiner Versicherung, es wurde alles bezahlt.
Wir bekamen vor kurzem einen neuen Sicherungskasten, da sind Module zum
Schutz gegen solche Fehler mit drin. Angeblich gehört das jetzt zur
Standard-Ausstattung.
Nichtverzweifelter schrieb:> Die Versicherer gingen in diesem Fall wohl davon aus, dass wohl kaum> mehrere Mietparteien sich zum gemeinsamen Versicherungsbetrug verabredet> hätten.
Selbst wenn nur eine Partei betroffen ist, die defekten Elektrogeräte
sind ja real. Es wird wohl niemand davon ausgehen dass man sich 20
defekte Geräte in die Wohnung stellt und dann wartet bis man das einem
Elektriker aufs Auge drücken kann.
Auch wird es im Haushalt wohl genug Zeugen geben die Aussagen können
dass die Dinger bis vor der Reparatur noch liefen.
Also die "Beweislage" ist ja wirklich nicht das Problem.
Cyblord -. schrieb:> Also die "Beweislage" ist ja wirklich nicht das Problem.
Unter Umständen sollte ein 400V-Überspannungsschaden im Eingangsbereich
der Geräte sogar eindeutig sichtbar sein.
Andreas schrieb:> Bei uns wurde ein Sicherungskasten ausgetauscht, alle Sicherungen> ersetzt und FI's eingebaut. Zeitgleich mit diesen Arbeiten welche> mehrere Tage dauerten waren im Haus plötzlich mehrere Elektrogeräte> defekt:
Bei einer derart aufwändigen Reparatur wie der Austausch eines
Sicherungskastens sollte anschliessend zumindest ein sog. E-Check
gemacht werden, bei dem die im Thread erwähnten Fehler auffallen
sollten. Hat der Elektriker einen solchen Test nicht gemacht,
spricht das schon mal für mangelhafte Arbeit.
Wenn der Eli vergessen hat den N der Zuleitung im Verteilerkasten auf
die N-Sammelschiene zu klemmen, oderauch nur die Klemme nicht richtig
angezogen hat, dann kann eine Situation wie von Stefan beschrieben
auftreten.
Ich würde alle defekten Geräte zu einer Elektrofachwerkstatt bringen und
mir von dieser den Grund für den Defekt bescheinigen lassen. Das machen
solche Werkstätten.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wir bekamen vor kurzem einen neuen Sicherungskasten, da sind Module zum> Schutz gegen solche Fehler mit drin. Angeblich gehört das jetzt zur> Standard-Ausstattung.
Der mittlerweile normativ geforderte Überspannungsschutz hat aber sowas
von null "damit" zu tun.
Hierbei geht es um den Schutz von Blitzschlag und Schalthandlungen im
Netz.
Davor das der Azubi den N vergisst hilft sowas mal überhaupt nicht.
Der Staubsauger muß ja wohl verwendet worden sein, um kaputtzugehen.
Also lag zu diesem Zeitpunkt der Fehler vor, womit man schonmal einen
Anhaltspunkt hat, was da noch alles gemacht wurde.
Wenn dauerhaft 400V anlagen, müßten ja auch Glühbirnen kaputtgegangen
sein. Z.B. in dem Putzraum, in dem der Staubsauger stand. :)
Alternativ war der Staubsauger anstatt des Toasters genau die weiter
oben gezeichnete Verbindung. Für eine Sekunde, bis er zusammen mit den
anderen Geräten durchbrannte, oder die Sicherungen kamen, die der
Lehrling dann wieder reindrückte.
Manche Hausratversicherungen haben Überspannungsschäden drin. Alternativ
Handwerkskammer, Schlichtungsstelle (irgendwas gibts da), Anwalt,
Rechtschutz, Gutachter.
Nebenbei verstehe ich nicht, wie der Tausch eines Sicherungskastens
a) mehrere Tage dauern kann und
b) nicht als atomare Operation durchgeführt wird?
Da müssen doch drei Tage die NH-Sicherungen draußen gewesen sein,
während blanke Drähte aus der Wand schauten? Abends wurden dann die
alten Stromkreise nebst Sicherungen mit Kälberstricken an der Garderobe
aufgehängt und die NH im Panzerkasten wieder reingeschoben?
Mehrere Tage ist doch völlig normal!
Bestandsaufnahme
Abklemmen
Ausbauen
Neuen einbauen
Neu verdrahten
Fehlersuche
Abnameprotokoll Anfertigung
Minimum 2 Tage, evtl. auch länger
Haus, Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus...?
Also wo ist das Problem?
Wollvieh W. schrieb:> Nebenbei verstehe ich nicht, wie der Tausch eines Sicherungskastens> a) mehrere Tage dauern kann undRumms kaputt schrieb:> Mehrere Tage ist doch völlig normal!> Bestandsaufnahme> Abklemmen> Ausbauen> Neuen einbauen> Neu verdrahten> Fehlersuche> Abnameprotokoll Anfertigung
Vor wenigen Wochen bekam ich auch einen neuen Sicherungskasten und neue
Leitungen bis runter in den Keller (6 Etagen). Außerdem wurde die
Verteilung innerhalb der Wohnung geändert: Vorher hing alles an einer
einzigen 16A Sicherung, jetzt habe ich 9 Sicherungen.
Die Bestandaufnahme am Donnerstag dauerte eine Stunde. Die komplette
Umsetzung (ausgenommen Maler-Arbeiten) passierte am folgenden Montag.
Die waren nicht einmal 8 Stunden im Haus. Laut meiner Frau haben sie
dabei alle Steckdosen und alle aufgestellten Elektrogeräte überprüft.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die komplette> Umsetzung (ausgenommen Maler-Arbeiten) passierte am folgenden Montag.
Nachtrag dazu: Es waren drei Arbeiter beschäftigt.
Rumms kaputt schrieb:> Also einer 3 Tage! Bingo, bin doch nicht blöd.
Manche Annahmen sind so dermaßen falsch, dass noch nicht einmal das
Gegenteil richtig ist.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Rumms kaputt schrieb:>> Also einer 3 Tage! Bingo, bin doch nicht blöd.>> Einer alleine darf solche Arbeiten gar nicht machen.
Welche Begruendung fuehrst Du hier an?
Wo steht das?
Du kannst ohne Spannung alle Taetigkeiten an einer HV oder UV
durchfuehren.
So jetzt Du!
Rumms kaputt schrieb:>> Einer alleine darf solche Arbeiten gar nicht machen.>> Welche Begruendung fuehrst Du hier an?
Du hast recht. Wenn ein Elektriker kaputt geht, holt man sich
vom Arbeitsamt eben einen neuen. :-(
Stefan ⛄ F. schrieb:> Ich glaube nicht, dass die Regeln in den> vergangenen 25 Jahren gelockert wurden.
Das sind Regeln der Berufsgenossenschaft. Einen
Elektromeister-Einzelunternehmer wird das nicht beeindrucken.
сорок две
сорок две schrieb:> Das sind Regeln der Berufsgenossenschaft. Einen> Elektromeister-Einzelunternehmer wird das nicht beeindrucken.
Sicher, jeder darf sich selbst so umbringen, wie er möchte. Es gibt kein
staatliches Gesetz dagegen - allerdings verbieten viele Religionen den
leichtsinnigen Umgang mit dem eigenen heiligen Körper.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Die> zweite Person soll in Sichtweite sein, um einen notfalls retten zu> können.
Hi,
war bei uns so, dass man nur zu zweit in den 25 kV Schaltraum gehen
durfte, um dort "nur" Leuchtstoffröhren auszuwechseln.
Zähler habe ich selber unter Spannung alleine abgeklemmt. Ohne zweiten
Mann.
Und bei der starren Verdrahtung von damals konnte man verdammt leicht
abrutschen. Und von der Zange blieb nur noch der Griff übrig. ;-)
ciao
gustav
Stefan ⛄ F. schrieb:> сорок две schrieb:>> Das sind Regeln der Berufsgenossenschaft. Einen>> Elektromeister-Einzelunternehmer wird das nicht beeindrucken.>> Sicher, jeder darf sich selbst so umbringen, wie er möchte. Es gibt kein> staatliches Gesetz dagegen - allerdings verbieten viele Religionen den> leichtsinnigen Umgang mit dem eigenen heiligen Körper.
Glaubst Du wirklich der von mir angeführte Elektromeister hat noch so
viel Kopf frei darüber nachzudenken welche Religion was verbietet? Am
heiligen Sonntag brütet der über der Buchhaltung fürs Finanzamt, obwohl
die Religion sagt er solle nicht arbeiten... glaubst Du das Finanzamt
zeigt dafür Interresse?
Lege Dir mal stichhaltige Argumente zu.
сорок две
Stefan ⛄ F. schrieb:> сорок две schrieb:>> Das sind Regeln der Berufsgenossenschaft. Einen>> Elektromeister-Einzelunternehmer wird das nicht beeindrucken.>> Sicher, jeder darf sich selbst so umbringen, wie er möchte. Es gibt kein> staatliches Gesetz dagegen - allerdings verbieten viele Religionen den> leichtsinnigen Umgang mit dem eigenen heiligen Körper.
Glaubst Du wirklich der von mir angeführte Elektromeister hat noch so
viel Kopf frei darüber nachzudenken welche Religion was verbietet? Am
heiligen Sonntag brütet der über der Buchhaltung fürs Finanzamt, obwohl
die Religion sagt er solle nicht arbeiten... glaubst Du das Finanzamt
zeigt dafür Interresse?
Lege Dir mal stichhaltige Argumente zu.
сорок две
Andreas M. schrieb:> Haus und Smart Home
U-Boot und Seewasser.
сорок две
Stefan ⛄ F. schrieb:>> Das sind Regeln der Berufsgenossenschaft. Einen>> Elektromeister-Einzelunternehmer wird das nicht beeindrucken.>> Sicher, jeder darf sich selbst so umbringen, wie er möchte. Es gibt kein> staatliches Gesetz dagegen
Es gibt wohl auch Staaten, in denen versuchter Selbstmord strafbar ist.
Karl B. schrieb:> Zähler habe ich selber unter Spannung alleine abgeklemmt.> Ohne zweiten Mann.
Berühmte letzte Worte: "Das mach ich doch schnell mal alleine!"
Harald W. schrieb:> Berühmte letzte Worte: "Das mach ich doch schnell mal alleine!"
Hi,
Es war vom Meister so gesagt worden: Nur ein Mann.
Und wenn ich mich geweigert hätte, hätte ich Stemmarbeiten machen
dürfen.
Dann lieber Zähler abklemmen.
ciao
gustav
Richard B. schrieb:> MaWin schrieb:>> durch Nullpunktverschiebung>> ??? -> Aussenleiter + Neutrallleiter.> Nullpunktverschiebung???
Schon mal was von Drehstrom gehört?
hinz schrieb:>> Ja, das könnte ich dir ein anderes mal erklären.>> Offensichtlich nicht.
Doch. Wenn du bei nur einem Aussenleiter über Drehstrom redest...
EDIT: Halte dich bitte am besten raus, wenn du dich nicht auskennst.
Richard B. (r71)
>hinz schrieb:>>> Ja, das könnte ich dir ein anderes mal erklären.>>>> Offensichtlich nicht.>Doch. Wenn du bei nur einem Aussenleiter über Drehstrom redest...
Und wer hat Dir verraten, daß es hier um nur einen Ausenleiter geht?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Wir bekamen vor kurzem einen neuen Sicherungskasten, da> sind Module zum Schutz gegen solche Fehler mit drin.
Was soll das bitte sein?
Stefan ⛄ F. schrieb:> Angeblich gehört das jetzt zur Standard-Ausstattung.
Das war eher so etwas ->
alopecosa schrieb:> Davor das der Azubi den N vergisst hilft sowas mal überhaupt nicht.
Jens G. schrieb:> Und wer hat Dir verraten, daß es hier um nur einen Ausenleiter geht?
Der TO selbst ->
Andreas schrieb:> Eine Gefriertruhe, ein Staubsauer, eine> Elektromarkise und ein Bluetooth Receiver.
Richard B. schrieb:> Jens G. schrieb:>> Und wer hat Dir verraten, daß es hier um nur einen Ausenleiter geht?>> Der TO selbst ->>> Andreas schrieb:>> Eine Gefriertruhe, ein Staubsauer, eine>> Elektromarkise und ein Bluetooth Receiver.
Du hast ja tolle Phantasien.
Sollte dir am Ende unbekannt sein, dass Hausanschlüsse für gewöhnlich
drei Aussenleiter und einen PEN haben?
Phantasien hast hier nur DU!
Nochmal für dich zum mitschreiben: Was hat deine
"Nullpunktverschiebung" bei nur einem L+N zum suchen?
So etwas gibt es in diesem Zusammenhang nicht.
Das ist "falsch" verdrahtet worden.
Schau dir die Skizze von Stafanus an.
Richard B. schrieb:> Phantasien hast hier nur DU!>> Nochmal für dich zum mitschreiben: Was hat deine> "Nullpunktverschiebung" bei nur einem L+N zum suchen?> So etwas gibt es in diesem Zusammenhang nicht.> Das ist "falsch" verdrahtet worden.> Schau dir die Skizze von Stafanus an.
Du bist der einzige, der von nur einem Aussenleiter phantasiert.
hinz schrieb:> Du bist der einzige, der von nur einem Aussenleiter phantasiert.
Nö, du bist der Einzige, der fürn Staubsaugen und Co
mehr als nur einen Aussenleiter braucht...
Das ist Wohnungsstrom.
Das heißt, alle die Teile hängen an EINER Sicherung. Ist ein übliches
Verfahren. Als ich in meinen Wohnung eingezogen bin, musste der
Elektriker extra ein 2. Automat installieren weil ich eine Geräte habe
die die 2000 Watt locker allein verbrauchen.
Ergo. Wenn der bei DIESER Leitung Mist gebaut hat, dann ist das völlig
logisch.
Allerdings zieht man seine Geräte auch aus der Steckdose soweit möglich.
Was wiederum bedeutet, du bekommst Teilschuld und die Versicherung trägt
nur ein Teilschaden.
Richard B. schrieb:> hinz schrieb:>> Du bist der einzige, der von nur einem Aussenleiter phantasiert.>> Nö, du bist der Einzige, der fürn Staubsaugen und Co> mehr als nur einen Aussenleiter braucht...
Du hast schlicht keine Ahnung von Elektroinstallation.
Richard B. (r71)
>hinz schrieb:>> Du bist der einzige, der von nur einem Aussenleiter phantasiert.>Nö, du bist der Einzige, der fürn Staubsaugen und Co>mehr als nur einen Aussenleiter braucht...
Und Du bist der Einzige, der meint, das diese bedeutet, daß nur ein
Strang im Spiel ist.
Und du kannst noch nicht mal das deuten, was Du selbst schreibst:
>Schau dir die Skizze von Stafanus an.
Schlaumaier (Gast)
>Das ist Wohnungsstrom.
Was ist denn das?
>Das heißt, alle die Teile hängen an EINER Sicherung. Ist ein übliches
Das kann vielleicht in deiner Höhle so sein ...
>Verfahren. Als ich in meinen Wohnung eingezogen bin, musste der>Elektriker extra ein 2. Automat installieren weil ich eine Geräte habe>die die 2000 Watt locker allein verbrauchen.
Das muß ja eine Bude sein ...
>Ergo. Wenn der bei DIESER Leitung Mist gebaut hat, dann ist das völlig>logisch.
Für mich unlogisch ...
>Allerdings zieht man seine Geräte auch aus der Steckdose soweit möglich.>Was wiederum bedeutet, du bekommst Teilschuld und die Versicherung trägt>nur ein Teilschaden.
Die Tiefkühltruhe zieht man aber höchst ungern für'n Tag ab, auch wenn
die angeblich 24h durchhalten sollen ...
Richard B. schrieb:> Schau dir die Skizze von Stafanus an.
Das machst du jetzt nochmal und wenn du verstanden hast, was bei
aufgetrenntem N passiert, kannst du wiederkommen. Bis dahin behalte dein
Nichtwissen für dich.
Bei Umbauten im Sicherungskasten empfiehlt es sich immer, die Spannung
an sSteckdosen jeder Phase zu messen bevor die Geräte wieder dran
gehängt werden.
Dauert 3 min, spart aber im Fall der Fälle viel Geld und Ärger...
Manche wilden Basteleien fordern Defekte direkt heraus. Wenn z. B. der
Neutralleiter einer anderen Wohnung beim eigenen Zähler mit an geklemmt
ist. Klappt zwar und richtig gezählt wird auch. Aber wehe jemand baut
den Zähler aus und entfernt nur die Sicherungen für eine Wohnung...
Ich verstehe immer solche Sparmaßnahmen nicht. Bringt langfristig nur
Ärger.
Jens G. schrieb:> Was ist denn das?
Das ist die Sicherung, die wenn du sie umlegst, dafür sorgt das alle
Geräte an den normalen Steckdosen und alle Lampen kein Strom haben.
Meine Wohnung (64 qm) hat
1 Sicherung für den "Wohnungsstrom" s.o.
3 Sicherungen für den Herd
1 Sicherung für das Warmwassergerät
1 Sicherung für die Heizung
1 Zusatzsicherung um den Strom des Schlafzimmer einzeln zu schalten (die
ist neu eingebaut) An der Steckdose des Schlalfzimmer steckt ein
Verlängerungskabel für meine 2 Klimaanlagen = Monoblöcke
Und das ist Standard-Bauweise. War bisher in jeder meiner Wohnung so.
Außer in 1.er Da gab es noch Spezialsicherungen/Relais für die
Nachtspeicherheizung. Da hat mal einen Fehlfunktion alle Sicherungen in
der Reihe gegrillt = Durchgeschmorrt. Soviel Power war da drauf.
Als in in der Wohnung hier eingezogen bin, hat übrigens die Mikrowelle
jedes mal Automaten für den Wohnungsstrom ausgelöst. Der Elektriker
musste den tauschen weil die MW nach seiner Meinung soviel Anlaufstrom
gezogen hat, das der Automat damit nicht zurecht kam. Die MW ist ca. 26
Jahre alt ;)
Schlaumaier schrieb:> Und das ist Standard-Bauweise. War bisher in jeder meiner Wohnung so.
Selbst in der Wohnung der Schwiegereltern, welche von 1965 ist, ist das
nicht so.
Schon dort gibt es einen 4pol. FI und mehrere 16A Stränge...
Ich weiß also nicht in was für Höhlen du so gehaust hast bisher.
Letztlich isses aber eigentlich vollkommen egal ob es Voodoo,
vergessener Neutralleiter, auf 2 Phasen geklemmte Wohnung oder ein
Ionensturm war.
Der ausführende Elektriker muss seine Arbeit auch prüfen. Dafür (und um
Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen ;) ) hat man den E-Check erfunden.
Mit dem Prüfgerät mal fix die Steckdosen prüfen hat bisher weder eine
Pleite gehen lassen noch körperlich so derart überfordert das er danach
nen RTW gebraucht hätte.
Wenn der Elektriker meint er wäre daran nicht Schuld, kann er sicher
Prüfprotokolle nachweisen. Wenn nicht is die Sache eigentlich klar.
Das Problem ist dann aber eher "Recht haben ist eine Sache, Recht
bekommen eine vollkommen andere" ...
alopecosa schrieb:> Selbst in der Wohnung der Schwiegereltern, welche von 1965 ist, ist das> nicht so.>> Schon dort gibt es einen 4pol. FI
1965 galt ein FI aber eher als Luxusausstattung. Ich bin 1986 in
eine neugebaute Eigentumswohnung gezogen. Ich wollte dort einen
FI nachrüsten, Weil es den standardmäßig nicht gab, habe ihn aber
wieder rausgebaut, weil er sich nicht mit meinem Fernseher vertrug.
Herrjeh, der katastrophale Fehler tritt auch dann auf, wenn "eine"
Wohnung an einer einzigen Phase hängt ("Wohnungsstrom-Gwaaaf"), die
nächste Wohnung darüber an einer einzigen, aber anderen Phase hängt. Und
jetzt trennt der Elektriker im Keller zuerst den N-Leiter, schon fliegen
im ganzen Haus die Fetzen.
Glücklicherweise habe ich in der Industrie gelernt, mein Lehrherr hat
mir das vorbildlich erklärt, nachdem ich die Problematik meines
Bekannten geschildert hatte.
Dort war es nämlich genau so, pro Wohnung nur eine Phase, auch
Küchenherd, der aber mit extra Sicherung.
Aber eben jede Wohnung an einer anderen Phase, im Keller die Einspeisung
und ganz böse, weil zulässig: Querschnittsverminderter N nach oben.
Die Wohnungen waren also über den gemeinsamen N verbunden, der aber
unten "zuerst" getrennt, jetzt kommt der "Toaster" gegen "Fernseher bei
"offenem" N ins Spiel. Damals noch 380V, heute 400 zwischen 2 Phasen,
einfacher Spannungsteiler zuungunsten des "kleineren" Verbrauchers.
Jens G. schrieb:> Und du kannst noch nicht mal das deuten, was Du selbst schreibst
Deuten könnt Ihr gar nichts. Mal die Begriffe zuzuordnen wäre fein.
Das schaffen hier nur wenige. Seit Ihr alle über 60 Jahre alt?
Jasmin Buchholz schrieb:> Warum sollten beim Wegfall des Nulleiters die Geräte kaputt gehen?> Die> Geräte bekommen doch dann gar keine Spannung und bleiben aus.
Der Weg in die Hölle ist mit falschen Annahmen gepflastert.
Richard B. (r71)
>Jens G. schrieb:>> Und du kannst noch nicht mal das deuten, was Du selbst schreibst>Deuten könnt Ihr gar nichts. Mal die Begriffe zuzuordnen wäre fein.>Das schaffen hier nur wenige. Seit Ihr alle über 60 Jahre alt?
Welche Begriffe hätten wir denn besser deuten sollen, wenn es um die
Anzahl der involvierten Phasen geht?