Hallo an alle Elektronik Freunde,
ich suche einen alten Funkschau Artikel: Funkschau 1978/18/898
"LC Oszillator für fast beliebige LC Verhältnisse" diese Schaltung war
irgendwie genieal. Leider habe ich sie nixht mehr. Für eine simple Kopie
wäre ich sehr dankbar.
Gruß Bena
Hallo an alle Elektronik Freunde,
ich suche einen alten Funkschau Artikel: Funkschau 1978/18/898
"LC Oszillator für fast beliebige LC Verhältnisse" diese Schaltung war
irgendwie genieal. Leider habe ich sie nixht mehr. Für eine simple Kopie
wäre ich sehr dankbar.
Gruß Bena
Der Erfinder ist Günther Peltz, die Suche nach dem Namen dürfte schon
weiterhelfen.
Hier Beitrag "Eigenbau Dipmeter (DipIt-inspiriert)" wurde der
Oszillator als Kainka-Schaltung verwurstet.
Arno
Hallo zusammen,
bin ja kein Ing. (mir ist eh alles zu schwör) ;-)
Heisst das nicht auch Kathoden-, Emitter-, Source-gekoppelter
Oszillator?
In dem WIKI-Link von Christoph
> https://de.wikipedia.org/wiki/Differenzverst%C3%A4rker-Oszillator
wird das auch mit 2 FETs gezeigt.
Aus den Tiefen meiner Erinnerungen habe ich noch das gefunden, siehe
Anhang.
Geht auch ganz niedrig, why not? FETs tun auch nicht weh, oder ??
...und dann regen sie sich wieder über die Oberwellen auf...
73
Wilhelm
Hallo Wilhelm.
Wilhelm S. schrieb:
Der Anhang....danke dafür.
Bei Wolff war ich selber noch in den Vorlesungen.
Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de
arno_h schrieb:> Hier Beitrag "Eigenbau Dipmeter (DipIt-inspiriert)" wurde der Oszillator> als Kainka-Schaltung verwurstet.
In diesem Parallelthread findet sich noch einiges lesenswertes zum
emittergekoppelten Oszillator aka Kainka-Oszillator aka
Peltz-Oszillator.
Für das Verständnis der Schaltung sollte man sehen, daß einer der beiden
Transistoren in Basisschaltung arbeitet, der andere in Emitterschaltung!
Werner H schrieb:
> Die Basisschaltung hat aber einen geringen Eingangswiderstand, der> den Kreis dämpft. Diese Dämpfung kann man verbessern, wenn man> 10 bis 100 Ohm in dessen Emitterleitung einfügt und so etwas> besser entkoppelt.
Das werde ich die Tage mal simulieren. Bei meiner 1. Simulation ist mir
aufgefallen, daß die Frequenz des emittergekoppelten Oszillators sehr
stark von der Versorgungsspannung abhängt (da hatte ich allerdings
bewußt auch keine HF-Transistoren genommen sondern BC547. Aber auch mit
FETs ist das Phänomen deutlich).
von Mohandes H. schrieb:
>aufgefallen, daß die Frequenz des emittergekoppelten Oszillators sehr>stark von der Versorgungsspannung abhängt
Ist ein Zeichen das der Schwingkreis eine sehr schlechte
Betriebsgüte hat. Die Verstärkerschaltung keinen
vernünftigen Arbeitspunkt hat. Grundsätzlich ist es so,
(Gild für jede art von LC-Oszillatorschaltungen) das die
Verstärkerimpedanz nie kleiner als der Resonanzwiderstand
des Schwingkreises sein sollte. Wenn doch, sollte man
transformieren, die Spule anzapfen oder mit Kondensatoren
transformieren. Auch die Amplitude nicht parallel
begrenzen, daß verschlechtert auch die Güte.
Mohandes H. schrieb:> Das werde ich die Tage mal simulieren. Bei meiner 1. Simulation ist mir> aufgefallen, daß die Frequenz des emittergekoppelten Oszillators sehr> stark von der Versorgungsspannung abhängt
Ich erinnere mich, dass auf Radiomuseum.org
dieser Punkt sehr ausführlich von Jochen Bauer
untersucht wurde.
Günter Lenz schrieb:> Mohandes H. schrieb:>> aufgefallen, daß die Frequenz des emittergekoppelten Oszillators sehr>>>stark von der Versorgungsspannung abhängt>> Ist ein Zeichen das der Schwingkreis eine sehr schlechte> Betriebsgüte hat. Die Verstärkerschaltung keinen vernünftigen> Arbeitspunkt hat.
Die starke Abhängigkeit der Resonanzfrequenz von der Betriebsspannung
war in diesem Fall eher die Folge der sich ändernden parasitären
Kapazitäten der Transistoren (keine HF-Typen). Vermute ich.
Die Güte des Schwingkreises hing hier in erster Linie von der
Kapazitätsdiode mit Q>200 ab, die Steuerspannung hatte ich hochohmig mit
100k eingekoppelt.
Diese Simulation werde ich demnächst aber praktisch aufbauen und
vergleichen mit einem klassischen Dreipunktoszillator (Colpitts oder
Clapp).
Mohandes H. schrieb:> Die starke Abhängigkeit der Resonanzfrequenz von der Betriebsspannung
ist bei der simplen 2T-Schaltung
einfach eine Folge der sich ändernden Stromaufnahme.
Damit ändern sich die Kapazitäten
und die Dämpfung des Kreises.
Siehe Jochen Bauer, Radiomuseuum.org.
Leider weiß ich den Titel des Beitrags nicht mehr.
Die obige Funkschau-Schaltung regelt den Arbeitspunkt
auf konstante Schwingamplitude
und hat darum die Abhängigkeit nicht.
Noch etwas sollte man beim emittergekoppelten (Peltz-) Oszillator
beachten: der gemeinsame Emitterwiderstand Re sollte möglichst groß sein
(>100k) weil sonst der Oszillator jede Menge Oberwellen erzeugt! Ggf. Re
einstellbar machen.
eric schrieb:>> Die starke Abhängigkeit der Resonanzfrequenz von der Betriebsspannung>> ist bei der simplen 2T-Schaltung> einfach eine Folge der sich ändernden Stromaufnahme.> Damit ändern sich die Kapazitäten> und die Dämpfung des Kreises.> Siehe Jochen Bauer, Radiomuseuum.org.> Leider weiß ich den Titel des Beitrags nicht mehr.>> Die obige Funkschau-Schaltung regelt den Arbeitspunkt> auf konstante Schwingamplitude> und hat darum die Abhängigkeit nicht.
Gibt's alles fix und fertig zeit Jahrzehnten in IC-Form. Diff-Oszillator
mit AGC und Puffer, z.B. MC1648 bis 200MHz und der Nachfolger MC12148
bis 1GHz.
Elliot schrieb:> Gibt's alles fix und fertig zeit Jahrzehnten in IC-Form. Diff-Oszillator> mit AGC und Puffer, z.B. MC1648 bis 200MHz und der Nachfolger MC12148> bis 1GHz.
Stimmt,
zieht nur mit 41 mA wesentlich mehr Strom und läuft nicht mit 1.2V
wie die simple 2T-Schaltung mit Poti-Einstellung.
Beim Betrachten des Schaltbildes Fig.1 im Datenblatt MC1648/12148
vermisse ich einen Verbindungspunkt bei Pin 7 und/oder 8 mit VEE.
Die ganze Schaltung 'schwebt irgendwie in der Luft'.
Versteh ich da was falsch?
Christoph db1uq K. schrieb:> http://www.patent-de.com/19931202/DE3301513C3.html> "Aus "Zweipolige Oszillatorschaltungen für Parallel- und Serienresonanz"> von Günter Peltz in Sonderdruck aus Funkschau 1971, Heft 15..."
Könnte jemand diesen Artikel aus Funkschau 1971, Heft 15 hier setzen, so
dass ich den Artikel sehen kann?
Die Website www.patent-de.com/19931202/DE3301513C3.html ist sehr
schwierig ein zu laden, es gibt immer Probleme mit der Wartezeit des
Ladeverfahrens.
Mast schrieb:>> Könnte jemand diesen Artikel aus Funkschau 1971, Heft 15 hier setzen, so> dass ich den Artikel sehen kann?
Artikel noch existierender Verlage hier zu veröffentlichen, könnte
problematisch werden.
Wenn du dich anmeldest und mir eine PN mit deiner Mailadresse schickst,
scanne ich ihn ein.
Arno
Wilhelm S. schrieb:> Bitteschön der Herr>> 73> Wilhelm
Danke. Gab es da auch ein Erratumkorrektur dazu? T3 ist als pnp
eingezeichnet, aber als BC172C gekennzeichnet.