Hallo, mein KOBIL TAN-Generator (2 Jahre alt und keine 10 mal benutzt) zeigt heute im Display "Batterien fast leer" an. Ich messe die beiden Zellen (2x CR2025 Markenzellen) mit je genau 3V. Eine CR2025 ist mit 3V leer? Peter
L. L. schrieb: > Eine CR2025 ist mit 3V leer? > > Ja > > Gruß Löti Quark hoch 10! Bitte selbst ausrechnen...
Ja, ein Arbeitskollege von mir hatte bis letztens auch mehrfach so ein Problem, war allerdings kein Kobil. Bei ihm im Tan-Generator fehlte ein Stützkondesator. Er hat dann einen Tantal-Kondensator nachgerüstet und seit dem hält die Batterie. Lade am besten mal ein Foto von dem geöffneten Batteriefach deines Gerätes hoch, vielleicht ist da ja zufällig noch freie Pads. Beim Arbeitskollegen konnte man die Lötpads für den Kondensator direkt erkennen. https://www.youtube.com/watch?v=5kkzDolxATs Andere Leute haben ähnliche Probleme.
eine Batterie solltest du immer mit einer kleinen Belastung testen. so einer Knopfzelle mal 1 kOhm Widerstand parallel und dabei die Spannung beobachten. Ansonsten sollte man sich nen Kondensator aussuchen der möglichst geringe Leckströme hat sonst zieht der die Knopfzelle leer.
Peter G. schrieb: > CR2025 Markenzellen) mit je genau 3V Genau 3,00 V heißt nicht mehr ganz voll. Wenn dann eine Fake-Markenbatterie im Spiel ist, scheint mir das durchaus möglich, dass die Spannung bei Last schnell zusammenbricht.
Die Probleme kenn ich, hab auch so ein Teil. Es gibt da uebrigens noch eine Steigerung: "Batterien ersetzen". Dann verweigert er sogar den Dienst. Meine Vermutung ist, dass es sich um Kontaktprobleme handelt. Einmal auf den Tisch geklopft, Karte neu reinstecken und er ist wieder bei "fast leer". Ist halt billigster Billigschrott :( Das mit dem Stuetzkondensator ist vielleicht gar nicht schlecht.
Die Tan-Generatoren von Kobil sind bekannt dafür, dass sie 1. nicht lange halten und 2. die Batterien leer saugen. Wer billig kauft, kauft zweimal. Kauf lieber einen von reinerSCT.
Habs grad mal probiert, die zwei Knopfzellen per Kaebelchen verbunden -> keine Batteriemeldung mehr. Dann wieder normal verbaut, aber Laschen angefeilt und etwas hoch gebogen -> keine Batteriemeldung mehr.
...-. schrieb: > Die Tan-Generatoren von Kobil sind bekannt dafür, dass sie 1. nicht > lange halten und 2. die Batterien leer saugen. Stuss Peter G. schrieb: > mein KOBIL TAN-Generator (2 Jahre alt und keine 10 mal benutzt) zeigt > heute im Display "Batterien fast leer" an. Ich messe die beiden Zellen > (2x CR2025 Markenzellen) mit je genau 3V. Eine CR2025 ist mit 3V leer? Kontaktproblem. Ich nutze so ein Teil seit etlichen Jahren. Solange die Batterien nicht tatsächlich leer sind, reicht es bei Anzeige dieser Meldung regelmäßig, den Deckel von Batteriefach zu öffnen und wieder zu schließen. Bei anschließender Nutzung gibt's dann keine Meldung mehr. MfG
M.M.M schrieb: > Solange die Batterien nicht tatsächlich leer sind, reicht es bei Anzeige > dieser Meldung regelmäßig, den Deckel von Batteriefach zu öffnen und > wieder zu schließen Welch schwachsinnige Lösung
Peter G. schrieb: > mein KOBIL TAN-Generator (2 Jahre alt und keine 10 mal benutzt) zeigt > heute im Display "Batterien fast leer" an. Ignoriere es einfach erstmal. Mein Sch..ßding hat das vor einem halben Jahr auch getan. Inzwischen hat er sich wieder beruhig, zeigt die Meldung nicht mehr und tut's immer noch. Kann sein, dass ich Batterie und Kontakte mal etwas abgerieben habe. Vielleicht legst du dir einfach eine Reservebatterie hin, damit du für den Fall der Fälle, dass es wirklich zu Ende geht, nicht plötzlich ohne da stehst.
> Kauf lieber einen von reinerSCT.
Ich besitze so ein "reiner"-Teil. Ich kann nicht genau sagen wie lange,
aber schaetzungsweise 10Jahre.
Vor ungefaehr zwei Monaten fing das Dingen auch an rumzuspinnen. Auf dem
Display stand irgendwas mit Fehler 000x. Jedenfalls keine Fehlermeldung
aus dem irgendjemand schliessen wuerde das die Batterien leer sind!
Angesichts des Alters dachte ich aber das an Batterien liegen koennte.
Meine beiden Zellen lagen auch bei 3V. Also hab ich zwei neue
reingemacht. Das hat etwa 2-3Wochen funktioniert. Danach kam die
Fehlermeldung wieder. Ich hab dann auch die Batteriekontakte ordentlich
geputzt in der Annahme das es da vielleicht einen erhoehten
Uebergangswiderstand gibt. Seitdem geht es. Mal schauen wie lange.
Olaf
Peter G. schrieb: > mein KOBIL TAN-Generator (2 Jahre alt und keine 10 mal benutzt) zeigt > heute im Display "Batterien fast leer" an. Ich messe die beiden Zellen > (2x CR2025 Markenzellen) mit je genau 3V. Eine CR2025 ist mit 3V leer? Ähnliches kenne ich auch von Quarz-Wanduhren. Nach ein,zwei Jahren bleiben die Stehen, obwohl man mit dem Multimeter noch 1,5V misst. Das liegt daran, das sich mit zunehmenden Alter der Innenwiderstand erhöht und die Spannung dann bei Belastung zusammenbricht.
Thomas K. schrieb: > M.M.M schrieb: >> Solange die Batterien nicht tatsächlich leer sind, reicht es bei Anzeige >> dieser Meldung regelmäßig, den Deckel von Batteriefach zu öffnen und >> wieder zu schließen > > Welch schwachsinnige Lösung So, findest Du? Üblichweise merkt man den Mangel, wenn man gerade das Gerät nutzen will, z.B. zum Überweisen. Den Deckel zu öffnen und wieder zu schließen benötigt allein einen Kreuzschlitzschraubendreher und keine Minute Zeit. In der Zeit hat sich nicht mal der Flickercode verabschiedet und es kann weitergehen. Selbstverständlich kann man die Kontakte reinigen, neue einlöten, das Gerät entsorgen und ein neues Gerät besorgen. Dauert halt alles. Oder was schlägst Du vor, um das Problem ad hoc zu lösen?
M.M.M schrieb: > Den Deckel zu öffnen und wieder zu schließen benötigt allein > einen Kreuzschlitzschraubendreher und keine Minute Zeit. Und wie oft machst du das, bevor sich das Gewinde im Plastik verabschiedet?
Wolfgang schrieb: > M.M.M schrieb: >> Den Deckel zu öffnen und wieder zu schließen benötigt allein >> einen Kreuzschlitzschraubendreher und keine Minute Zeit. > > Und wie oft machst du das, bevor sich das Gewinde im Plastik > verabschiedet? Fünf bis zehnmal? Es soll natürlich auch Menschen geben, die nicht wissen, wie man Schrauben anzieht.
Thomas O. schrieb: > eine Batterie solltest du immer mit einer kleinen Belastung testen. Also neue Batterien (AA) haben 1.6V und wenn meine Maus eine neue Batterie will, dann hat selbige im Leerlauf nur noch um 1V. Bei anderen Geräten war es bisher IMMER ähnlich, d.h. ich muss die Batterie während der Spannungsmessung nicht belasten. Deshalb ja auch meine Frage, ob das bei einer 3V Knopfzelle anders ist. Sind da eigentlich zwei Batterien drin? Andererseits gibt es Geräte, die belasten die Batterie beim Einschalten kurz und heftig, um über den Spannungseinbruch (Innenwiderstand) eine Aussage über den Ladezustand zu machen. Würde mich aber bei dieser Anwendung wundern, hier sollte eigentlich die Leerlaufspannung ausreichen. M.M.M schrieb: > Kontaktproblem. Ich nutze so ein Teil seit etlichen Jahren. Solange die > Batterien nicht tatsächlich leer sind, reicht es bei Anzeige dieser > Meldung regelmäßig, den Deckel von Batteriefach zu öffnen und wieder zu > schließen. Bei anschließender Nutzung gibt's dann keine Meldung mehr. Hatte ja den Deckel runter und die Zellen draußen, denn ich messe immer vorher, bevor ich alte Batterien ersetze. Die Kontakte waren einwandfrei, die Batteriewarnung kam anschließend wieder. Maxe schrieb: > Einmal auf den Tisch geklopft ... Da habe ich Bedenken, dass mir der thermisch angepappte Folienverbinder zwischen Platine und Display abfällt. > Ist halt billigster Billigschrott :( Genau deshalb verbietet es sich, das Teil auch noch noch wo gegen zu klopfen.
Peter G. schrieb: > Sind da eigentlich zwei Batterien drin? Nein, eine CR2025 Knopfzelle besteht aus einer Lithium-Mangandioxid-Zelle. https://de.wikipedia.org/wiki/Knopfzelle#Spannung
M.M.M schrieb: >> Die Tan-Generatoren von Kobil sind bekannt dafür, dass sie 1. nicht >> lange halten und 2. die Batterien leer saugen. > Stuss Es gibt viele Internetrezensionen, die bei Kobil Displayausfälle beanstanden. Ich hatte mir einen Reiner Tan-Jack bestellt, der leider nicht funktionierte und SCT-Reiner hat den Austausch nicht vollbracht - also aus der Not heraus zur lokalen Postagentur und dort einen Kobil gekauft. Jetzt hoffe ich mal, dass die ihre Fertigungsqualität inzwischen verbessert haben. Wolfgang schrieb: >> Den Deckel zu öffnen und wieder zu schließen benötigt allein >> einen Kreuzschlitzschraubendreher und keine Minute Zeit. > > Und wie oft machst du das, bevor sich das Gewinde im Plastik > verabschiedet? Verstand und Gefühl in den Pfoten: Schraube ansetzen und linksherum drehen. Dann findet man den Gewindeansatz und kann dutzende Male schrauben, ohne den Kunststoffnippel zu demolieren. Und ja, nur locker anziehen, es sind keine LKW-Radmuttern!
Manfred schrieb: > Verstand und Gefühl in den Pfoten: Schraube ansetzen und linksherum > drehen. Dann findet man den Gewindeansatz und kann dutzende Male > schrauben, ohne den Kunststoffnippel zu demolieren. Wenn das richtig designed ist, stimmt das. Ist beim Chinamann aber oft nicht so! Wer üble Beispiele liebt: Beitrag "Chinamann und Mechanik"
Peter G. schrieb: > Maxe schrieb: >> Einmal auf den Tisch geklopft ... > Da habe ich Bedenken, dass mir der thermisch angepappte Folienverbinder > zwischen Platine und Display abfällt. > >> Ist halt billigster Billigschrott :( > Genau deshalb verbietet es sich, das Teil auch noch noch wo gegen zu > klopfen. Das ist schon richtig. Da drueckt sich halt auch meine Wertschaetzung dem Kobil ggue. aus. Hab grad nochmal nachgeschaut, die vorgestern nachgebogenen Kontakte haben nur sehr kurz geholfen, es kommt jetzt schon wieder die Batteriemeldung. Koennte das Problem auch sein, dass das Geraet einfach zu sparsam ist? Wie bei hochohmig angeschlossenen Tastern, die dann keinen richtigen Kontakt mehr aufbauen koennen.
Danke für den Hinweis. Anzeige trotz neuer Batterien ....Batterie tauschen... Habe die Kontaktlaschen im Tangenerator mit Kontaktpapier (sehr feines Schmirgelpapier) vorsichtig gereinigt. Funzt wieder! VG Rauch
Ich habe in meinen Batterietester einen 2,2kΩ Lastwiderstand für Knopfzellen und 10Ω für 1,5V Rundzellen eingebaut. Seit dem zeigt das Ding den Ladezustand wesentlich realistischer an.
Auch mein Generator zeigte schon mehrmals bei 3,0V Leere an. Bisher hat es immer wieder geholfen, die Batterien mit einem trockenen Tuch (Baumwolle, garantiert fettfrei) gründlich abzureiben. Anscheinend bildet sich immer wieder eine behindernde Schicht auf der Oberfläche der Batterien bzw. am Kontaktpunkt ( vielleicht verträgt sich die Legierung der Zellenwand nicht mit dem Metall der Kontaktfedern . Natürlich kann sich auch die "Massage " auf den Innenwiderstand der Zelle auswirken.)
Mein Kobil TAN-Generator hat das gleiche Proble. Vor 3 Jahren hatte ich diesen bereits bei meiner Hausbank getauscht. "Batterien ersetzen" wird angezeigt. Neue Batterien CR2025 lösen das Problem nicht und auch 4 Batterien (1.5V) AAA in Reihe führen zu "Batterien ersetzen". Riecht nach einem Bug oder einem gewolltem Fehlverhalten...
Kurt-Werner R. schrieb: > Neue Batterien CR2025 lösen das Problem nicht ... Das musste ich auch feststellen. Es liegt an der recht hohen Stromaufnahme. Offenbar wird direkt nach dem Einschalten schon geprüft, ob die Zellen die während des Betriebs benötigten ca. 6mA liefern können. Die meisten CR2032 schaffen das nicht mit ausreichender Spannungshöhe. Kurt-Werner R. schrieb: > ... auch 4 Batterien (1.5V) AAA in Reihe führen zu "Batterien ersetzen". Kann ich nicht bestätigen. Für meine letzte Aktion mit dem Generator (bevor er in Rente geschickt wurde) hat das einwandfrei funktioniert.
Die Teile sind absolut unterirdisch: Selbst mit frischen Batterien sind nur wenige Überweisungen möglich. Das Display hat kaum Kontrast und wenn man Pech hat, fallen noch ganze Segmente aus. Um die Batterie-Problematik zu umgehen, habe ich bei meinem Gerät eine Micro-USB Buchse eingebaut. (+5V an V+, GND an V-)
Tuts nicht ein niederohmiger Kondensator? Der Stromverbrauch kann ja nicht so hoch sein, bei dem hohen Innenwiderstand der Knöppe und der kurzen Benutzungsdauer der Dinger.
Habe mit einem Labornetzteil gemessen: >5V: alles okay >4.5V: Meldung "Batterien fast alle" <4.5V: Gerät blockiert ("Batterien ersetzen")
Woody Woodpecker schrieb: > Um die Batterie-Problematik zu umgehen, habe ich bei meinem Gerät eine > Micro-USB Buchse eingebaut. (+5V an V+, GND an V- Hab nun auch ein USB-Kabel dran gelötet, geht wunderbar :)
Beitrag #7999772 wurde von einem Moderator gelöscht.
Hier eine einfache Lösung, die tatsächlich funktioniert: Man muss lediglich einen Kondensator parallel zur Stromversorgung schalten. Ich habe dafür einen 100‑µF‑Tantal‑Kondensator aus der Bastelkiste verwendet. Tantal bietet sich an, weil diese Kondensatoren einen relativ geringen Leckstrom haben und die Batterien daher nicht unnötig schnell entladen. (Kleiner Hinweis für "Nachbauer": Bei Tantal‑Kondensatoren unbedingt auf die Polung achten: der Anschluss mit dem Strich ist der (+)‑Pol!) Anbei Bilder des Aufbaus - sollte eigentlich selbsterklärend sein. Versuch einer Erklärung: Der schwarze Kobil TAN‑Generator wurde vielleicht drei Mal benutzt und lag dann mehrere Jahre in der Schublade. Ich gehe davon aus, dass durch Alterungsprozesse die Spannungsmessung irgendwann zu niedrige Werte an den Mikrocontroller meldet. Dadurch schaltet sich das Gerät nicht mehr ein, sobald beim Start eine kurze Verbrauchsspitze auftritt. Der Kondensator puffert diese Spitze ab, und der Kobil startet wieder problemlos. Die Geräte werden übrigens immer noch verkauft (z.B. bei Amazon) und kosten rund 30€. Diese einfache Reparatur lohnt sich also auf jeden Fall - vorausgesetzt, man möchte nicht auf modernere Verfahren wie 3D‑Barcodes oder Smartphone‑Apps umsteigen. Gruß, Dirk
:
Bearbeitet durch User
Dirk S. schrieb: > Hier eine einfache Lösung, die tatsächlich funktioniert: > > Man muss lediglich einen Kondensator parallel zur Stromversorgung > schalten. Und weil die Lösung so einfach ist, wurde sie ja auch schon im 4. Beitrag des Threads genannt: Beitrag "Re: Kobil TAN-Generator zeigt bei 3V leere Batterien an" Der Kondensator hilft aber nicht immer, denn mit der Zeit liegt's an den Kontaktflächen. Dann hilft Batterien raus und wieder rein.
Michael L. schrieb: > Und weil die Lösung so einfach ist, wurde sie ja auch schon im 4. > Beitrag des Threads genannt: Danke für den Hinweis – stimmt, du hast vollkommen recht. Der erwähnte Post war auch meine ursprüngliche Inspiration, als ich den blauen Kobil vor Jahren wieder in Gang gebracht habe. Da hätte ich mir meinen Post sparen können... Leider überliest man den Beitrag mit dem YouTube‑Link aber ziemlich leicht (ist mir heute selbst passiert). Die Ehre gebührt also definitiv @r4pt0r. Grüße, Dirk
Dirk S. schrieb: > Da hätte ich mir meinen Post sparen können... Das ist schon gut so, denn du hast die hilfreichen Bilder geliefert.
Michael L. schrieb: > Dirk S. schrieb: >> Hier eine einfache Lösung, die tatsächlich funktioniert: >> >> Man muss lediglich einen Kondensator parallel zur Stromversorgung >> schalten. > > Und weil die Lösung so einfach ist, wurde sie ja auch schon im 4. > Beitrag des Threads genannt: > > Beitrag "Re: Kobil TAN-Generator zeigt bei 3V leere Batterien an" > > Der Kondensator hilft aber nicht immer, denn mit der Zeit liegt's an den > Kontaktflächen. Dann hilft Batterien raus und wieder rein. gerade: 1.4.2026 11:00 uhr und 3 sekunden nö, die kontakte reinigen kann ja nicht schaden, aber manchmal muß man die batterien reinigen z.b. mit alkohol, glasfaser, ... selbst nagelneue zellen sind irgendwie oxydiert... nach der aktion fluppt es wie neu...
...-. schrieb: > Die Tan-Generatoren von Kobil sind bekannt dafür, dass sie 1. nicht > lange halten und 2. die Batterien leer saugen. > > Wer billig kauft, kauft zweimal. Wie "billig gekauft"? Die Dinger muß man sich doch von seiner Bank kaufen und da bekommt man nur, was die anbieten... Nebenbei: Die Displays bluten auch gerne ein...
Peter N. schrieb: > Die Dinger muß man sich doch von seiner Bank kaufen Nein, das sind generische Geräte.
Jack V. schrieb: > Peter N. schrieb: >> Die Dinger muß man sich doch von seiner Bank kaufen > > Nein, das sind generische Geräte. Es gibt beides: generische Geräte und bankspezifische Geräte, das macht die eine Bank so und eine andere Bank wieder anders. Der Kobil hier ist ein generisches Gerät.
:
Bearbeitet durch User
Jack V. schrieb: > Peter N. schrieb: >> Die Dinger muß man sich doch von seiner Bank kaufen > > Nein, das sind generische Geräte. Das war mal so,jetzt kann die Sparkasse daran nichts mehr verdienen. So ist es.
Stephan S. schrieb: > Der Kobil hier ist ein generisches Gerät. Wie wird es dann mit der Bank verknüpft? Ich habe so ein Kobil, und noch ein baugleiches gefunden. Das zweite hat meine Bankkarte nicht akzeptiert... Nebenbei: Die Batterien sind bei mir auch immer "fast leer". Ich habe eben mal die Kontakte radiert, und die Batterien waren wieder voll.
Peter N. schrieb: > Wie wird es dann mit der Bank verknüpft? Mit der Karte, die man in das Gerät schiebt. Peter N. schrieb: > Das zweite hat meine Bankkarte nicht akzeptiert. Vielleicht kaputt? Ich hatte eins von Kobil und eins von ReinerSCT hier, als meine Bank das noch akzeptiert hat (die hat leider vor einiger Zeit den sicherheitstechnischen Rückschritt auf eine hinterfragenswerte und ausschließliche Lösung von SealOne vollzogen, kurz nachdem ich mir das Gerät von ReinerSCT beschafft hatte), und da gab’s keine Probleme mit Karten unterschiedlicher Banken.
:
Bearbeitet durch User
BirnKichler S. schrieb: > selbst nagelneue > zellen sind irgendwie oxydiert... Ich habe mal den Tipp gehört, das läge an Hautfett/-schweiß. Mancher hat mehr davon, mancher weniger. Man solle deshalb die Kontaktflächen reinigen und dann bei Einsetzen die Zellen nur an "ungefährlichen" Stellen anfassen. Ob das was nützt, weiß ich nicht. Ich mache es einfach, schaden kann es ja nicht.
Rolf schrieb: > BirnKichler S. schrieb: >> selbst nagelneue >> zellen sind irgendwie oxydiert... > > Ich habe mal den Tipp gehört, das läge an Hautfett/-schweiß. Mancher hat > mehr davon, mancher weniger. Man solle deshalb die Kontaktflächen > reinigen und dann bei Einsetzen die Zellen nur an "ungefährlichen" > Stellen anfassen. > > Ob das was nützt, weiß ich nicht. Ich mache es einfach, schaden kann es > ja nicht. Ich schrieb "nagelneue" also noch nicht von mir berührte Knopfzellen, d.h. originalverpackte...
Peter N. schrieb: > Stephan S. schrieb: >> Der Kobil hier ist ein generisches Gerät. > > Wie wird es dann mit der Bank verknüpft? dynamisch - Du steckst deine Bank-Karte in den Kobil, drückst F - und hältst das Gerät dann an deinen Bildschirm um Daten zu lesen, welche mittels eines flickenden Balkencodes an den Tan-Generator übertragen werden - sind die Daten übertragen, zeigt dir das Gerät deine TAN an hier https://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionsnummer#chipTAN_comfort_bzw._SmartTAN_optic_(Flickering) wird das im Detail erklärt.
Peter N. schrieb: > Das zweite hat meine Bankkarte nicht akzeptiert... Es gibt unterschiedliche Software-Versionen. Ältere Geräte können mit neueren Karten nicht umgehen. Update ist nicht möglich, d.h. Du brauchst evtl. ein neues Gerät. Dann empfiehlt es sich gleich auf QR-Code umzustellen, die "Zappel-Streifen" sollen in naher Zukunft abgeschafft werden.
Tunichgut der l. schrieb: > L. L. schrieb: >> Eine CR2025 ist mit 3V leer? >> >> Ja >> >> Gruß Löti > > Quark hoch 10! > > Bitte selbst ausrechnen... Nur um die Quark-Theorie zu stützen und um dem Hexenkessel entgegen zu wirken, hier mal Fakten in Form eines Datenblattes.
:
Bearbeitet durch User
Dirk S. schrieb: > - Du steckst deine Bank-Karte in den Kobil, drückst F > - und hältst das Gerät dann an deinen Bildschirm um Daten zu lesen, > welche mittels eines flickenden Balkencodes an den Tan-Generator > übertragen werden > - sind die Daten übertragen, zeigt dir das Gerät deine TAN an Schön wäre das, ich drücke TAN und tippe ewig lange Nummern ab, bevor ich die TAN bekomme - die Drecksbank will mich zur Handy-App zwingen. Stephan S. schrieb: > Peter N. schrieb: >> Das zweite hat meine Bankkarte nicht akzeptiert... > > Es gibt unterschiedliche Software-Versionen. Ältere Geräte können mit > neueren Karten nicht umgehen. Update ist nicht möglich, d.h. Du brauchst > evtl. ein neues Gerät. Dazu kommt, dass manche Karten ungeeignet sind. Von der DKB gibt es die kostenlose Visa-Debit, die zur Tan-Generierung unbrauchbar ist. Das geht nur mit deren Bankkarte, für die sie eine Jahresgebühr berechnen. > Dann empfiehlt es sich gleich auf QR-Code > umzustellen, die "Zappel-Streifen" sollen in naher Zukunft abgeschafft > werden. Es ärgert mich, für Photo-Tan ein Gerät kaufen zu müssen. Die "Zappel-Streifen" gibt es bei der DKB nicht mehr. Ich hatte vor ein paar Jahren bei Rainer-SCT einen TAN-Generator bestellt, der leider defekt ankam. Die Abwicklung der Gewährleistung war dermaßen übel, dass ich mit denen nie wieder etwas zu tun haben möchte und mir einen Kobil lokal kaufen musste.
Stephan S. schrieb: > Dann empfiehlt es sich gleich auf QR-Code > umzustellen, die "Zappel-Streifen" sollen in naher Zukunft abgeschafft > werden. Gibt es dann dafür ein Lesegerät? Als Nicht-Handy-Nutzer habe ich Probleme, QRs einzuscannen.
Manfred P. schrieb: > die Drecksbank will mich zur Handy-App zwingen. Dann wechsle die Bank. Peter N. schrieb: > Gibt es dann dafür ein Lesegerät? Gibt es schon lange. https://www.reiner-sct.com/tan-generatoren/
Manfred P. schrieb: > Die Abwicklung der Gewährleistung war dermaßen übel, dass ich mit denen > nie wieder etwas zu tun haben möchte Nur weil Du einmal ein Problem hattest, muss das ja nicht jedes Mal so sein.
:
Bearbeitet durch User
Manfred P. schrieb: > die Drecksbank will mich zur Handy-App zwingen sagte schon Bert Brecht, was ist die Gründung einer Bank gegen einen Banküberfall. Auch die Banken wollen deine Daten verkaufen wo immer möglich. Bei Problemen scheitert man nur an KI Roboter, besser eine Bank mit Filialen und dann kommen sie bei Bareinzahlungen selbst unter der Grenze von 10000,-€ bei 2500,-€ noch mit extra Gebühren wurde mir gerade von einer Freundin berichtet. Der 1.4. ist vorbei
:
Bearbeitet durch User
Peter N. schrieb: > Stephan S. schrieb: >> Dann empfiehlt es sich gleich auf QR-Code >> umzustellen, die "Zappel-Streifen" sollen in naher Zukunft abgeschafft >> werden. > > Gibt es dann dafür ein Lesegerät? > Als Nicht-Handy-Nutzer habe ich Probleme, QRs einzuscannen. Weil ich das nicht auf dem Smartphone haben will, habe ich zusätzl./vorsorgl. den hier besorgt: https://www.vr-dienste.de/produkt/onespan-smarttan-photo-qr-hybrid-lesegeraet-digipass-882h/ Zumind. für die BB-Bank und offensichtlich auch für VR und Sparkassen funktioniert der. Statt dem Flickern wird ein QR vom Bildschirm gelesen (Kamera?!).
:
Bearbeitet durch User
Peter N. schrieb: > Als Nicht-Handy-Nutzer Solltest du Überweisungsträger ausfüllen und zu deiner Bank bringen. TAN Generatoren sind eine aussterbende Gattung. Sie brauchen Lithium Zellen mit niedrigem Innenwiderstand. Unser alter Generator hat bei neuen No-Name Zellen aus verschiedenen Quellen fast sofort eine Batterie Warning ausgegeben. Mit Zellen von Varta oder Panasonic oder Murata habe ich gute Erfahrungen gemacht. Gleiches Problem bei Autoschlüssel von VAG.
Udo S. schrieb: > Sie brauchen Lithium Zellen Erzähl keinen Unsinn. Das trifft nicht auf alle zu. Der photoTAN-Generator von Reiner-SCT benötigt normale AAA-Batterien.
:
Bearbeitet durch User
René H. schrieb: > Erzähl keinen Unsinn. Das trifft nicht auf alle zu. Aber auf den vom TO. Und zwei weitere, die ich kenne. Peter G. schrieb: > Ich messe die beiden Zellen > (2x CR2025 Markenzellen) mit je genau 3V. Eine CR2025 ist mit 3V leer?
René H. schrieb: > Dann nimm einen den Du (noch) nicht kennst. Warum, die Frage ging um den Kobil mit CR2025.
Dirk S. schrieb: > Hier eine einfache Lösung, die tatsächlich funktioniert: > Man muss lediglich einen Kondensator parallel zur Stromversorgung > schalten. Vielen Dank für den Tipp, das habe ich auch gleich mit 150µF getestet. Ich hatte jahrelange Probleme mit Batteriefehlermeldungen und anfänglich sehr schwachem Kontrast. Häufiges Radieren der Konakte hat immer nur kurz geholfen. Jetzt habe ich endlich spontane Anzeige mit vollem Kontrast. Ich hoffe, das ist von Dauer.
Meinem Kobil hatte ich damals eine USB-Versorgung gebastelt. Wollte etwas Reversibles, darum Stecker aus Aderendhülsen improvisiert und auf Federzungen der Batteriekontakte geschobenen. Hat ein paar Jahre funktioniert. Letztlich ist er aber an Serienfehler Nr. 2 eingegangen: dem sich lösenden Display-Kabel (bzw. an meinem Unvermögen, es schadensfrei wieder aufzubügeln).
Hab auch gerade einen neuen Kobil Leser von einer Bank bekommen. Isolierfolie im Batteriefach rausgezogen und sofort - Batterien wechseln. Nichts geht. Lag wohl schon ein paar Jahre bei der Bank rum. Außen auf der Verpackung steht die Ch.Nr. 01-2020. Lustigerweise haben wir schon seit vielen Jahren von einer anderen Bank Gemalto CardTan Generatoren. Bei denen gab's noch nie Probleme. Einen davon schon sicher mehr als 5 Jahre mit Originalbatterien. Und handlicher ist der auch.
Kobil ist schon länger für nicht so gute Qualität bekannt. Die Banken kaufen und bieten halt das billigste, die Kunden wollen es auch nicht anders.
Andi B. schrieb: > Lustigerweise haben wir schon seit vielen Jahren von einer anderen Bank > Gemalto CardTan Generatoren. Funktionieren die nur mit der ausgebenden Bank, ähnlich der Sonderlösung der IngDiBa?
Manfred P. schrieb: > Funktionieren die nur mit der ausgebenden Bank, ähnlich der Sonderlösung > der IngDiBa? CardTAN scheint dasselbe in grün / in Österreichisch zu sein wie das ChipTAN-Verfahren Deutschland. Nicht kompatibel, aber gleiche Merkmale, insbesondere dass die TAN-Generatoren nicht an Person/Karte/Bank gebunden sind: https://www.bankaustria.at/24you/cardtan.jsp Manfred P. schrieb: > die Drecksbank will mich zur Handy-App zwingen. App mag ich auch nicht - will nicht, dass durch Schadsoftware das Smartphone zur automatisierten Abbuchungsmaschine mutiert. Das Konzept ist schlimmer als es Papier-TANs jemals sein konnten. Sonderlösung IngDiBa: Das stärker standardisierte ChipTAN hat mich letztlich genauso in den Hintern gebissen: Nach dem Kobil kam ein Reiner tanJack, über ich nichts schlechtes sagen kann, außer, dass die Sparkasse ihn beim letzten turnusmäßigen Kartenwechsel lahmgelegt hat. In ihren Worten: der Standard wurde "weiterentwickelt". In Wahrheit: der Reiner lehnt die neue Karte explizit ab, weil ihr ein Flag fehlt, das zuvor obgligatorisch war - bevor weiterentwickelt wurde... >:-( (Kobil und Co. haben das Flag noch nie geprüft --> haben kein Problem.) Jetzt habe ich so ein Teil: https://www.sparkassen-shop.de/home/detail/digipass-882-hybridleser,7794/ 3x AAA, robustes, schweres Gehäuse, sehr angenehm zu nutzen. Das versöhnt mich fast schon wieder. Sollten sie sich nochmal so weiterentwickeln, raste ich allerdings aus :-)
Stefan R. schrieb: > Das Konzept > ist schlimmer als es Papier-TANs jemals sein konnten. Ich fand die TAN-Listen sehr praktisch. Ich hatte immer ein paar TANs in der Brieftasche und konnte so von unterwegs (bei Internetzugang) Überweisungen vornehmen.
Stefan R. schrieb: > App mag ich auch nicht - will nicht, dass durch Schadsoftware das > Smartphone zur automatisierten Abbuchungsmaschine mutiert. Das passiert auch nicht. Auf Samsung-Smartphones gibt es den "Secure Folder". Dieser ist sehr gut abgesichert. Apps nur aus dem Play-Store oder Samsung-Store, Side-Load nicht möglich, damit auch keine Schadsoftware, etc. pp. Und auch so ist es auf Smartphones nicht so leicht, mit "Schadsoftware" Apps automatisch zu starten und Geld zu überweisen. Die Medien verbreiten nur viel unnötige Panik. Auch Windows ist sicher. Wenn man sich an Sicherheitsregeln hält, kann eigentlich gar nichts passieren. Stefan R. schrieb: > Kobil und Co. haben das Flag noch nie geprüft Und wurden damit zum "Sicherheitsrisiko". Reiner-SCT hält sich an die Sicherheitsstandards, und das ist gut so.
:
Bearbeitet durch User
Hallo Udo, Udo S. schrieb: > Mit Zellen von Varta oder Panasonic oder Murata habe ich gute > Erfahrungen gemacht. > Gleiches Problem bei Autoschlüssel von VAG. Ich nicht. Gerade einen 5'er Pack Varta 2025 von Reichelt bekommen. Eine Zelle hat direkt nach dem Auspacken nur 3,0V. Die anderen beiden messe ich mit 3,3V, unsere Personenwaage geht damit trotzdem nicht an. Mit den fast leeren Energizer läuft sie noch, nachdem sie sich über die leeren Batterien beschwert hat. Varta ist bei mir damit erstmal raus was es Knopfzellen angeht. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
René H. schrieb: > Dieser ist sehr gut abgesichert. Apps nur aus dem Play-Store > oder Samsung-Store, Side-Load nicht möglich, damit auch keine > Schadsoftware, etc. pp. Naja, erst vor kurzem gab es Meldungen, dass Google Tausende von Apps mit Malware aus dem Shop entfernt hat, die waren da monatelang zum Download bereit
Manfred P. schrieb: > Andi B. schrieb: >> Lustigerweise haben wir schon seit vielen Jahren von einer anderen Bank >> Gemalto CardTan Generatoren. > > Funktionieren die nur mit der ausgebenden Bank, ähnlich der Sonderlösung > der IngDiBa? Der Gemalto von Raiba funktionieren auch bei der Sparkasse in Ö. Und der Kobil der Sparkasse umgekehrt auch bei der Raiba. Der Gemalto ist aber auch handlicher. Nur die Raiba wollte dafür 10€, die Sparkasse verschickte den Kobil gratis. Irgendwo stand auch, dass hier alle CardTan Generatoren bei allen Banken funktionieren. Inwieweit das wirklich über "alle" Banken gilt, ist fraglich. Die kochen ja üblicherweise gern ihr eigenes Süppchen und wollen lieber ihre eigenen Progrämmchen installieren. Deren geistiger Horizont reicht aber meist leider nicht über Android und iOS hinaus. Sonst könnten die ja gleich die ID-Austria verwenden. Aber das wäre wohl zu einfach für die Kunden.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.







