Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Was sagt das Gewicht eines 220 V-Trafos aus


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von Frido J. (dreistein)


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Angefangen hat alles mit den Punktschweißgeräten für Pedelec-Akkus.Die 
hauen ja gerne die normalen Haussicherungen raus wegen zu hohem 
Einschaltstrom bei über 2 KW Leistung. Weil der Eisenkern vom 
Schweißtrafo magnetisiert werden muß.Jetzt habe ich aus den 90er-Jahren 
einen 1200 Watt-Mw-Trafo von Siemens der fast 8 kg auf die Waage 
bringt.Der war in einer Luxus-Mw von Gaggenau drin.Meine Erfahrung ist 
die dass alte Sachen viel mehr Luft nach oben haben,und was will mir 
also das hohe Gewicht des Trafos sagen? Weil, ein Punktschweißgerät 
wiegt komplett  weniger, nicht mal 7 kg.Da ist also ein 
Trafo-Leichtgewicht drin.Was passiert wenn ich mir ein schrottiges 1500 
Watt-Punktschweißgerät kaufe und den Trafo einbaue?Ich könnte mir 
vorstellen dass das dann besser funktioniert als mit dem 
Originaltrafo.Der ja sicher knapp dimensioniert ist.Wo doch der Trafo 
das wichtigste Teil solcher Geräte ist. Weiß jemand was oder hat das 
schon mal gemacht?

von Ralf X. (ralf0815)


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Willst Du das Hochspannungsschweissverfahren entwickeln?

von Udo S. (urschmitt)


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Frido J. schrieb:
> was will mir
> also das hohe Gewicht des Trafos sagen? Weil, ein Punktschweißgerät
> wiegt komplett  weniger, nicht mal 7 kg.

Dass die erlaubte Einschaltdauer "ED" des Punktschweißgeräts 
wahrscheinlich nur 10% ist.

von ft16a (Gast)


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"Was sagt das Gewicht eines 220 V-Trafos aus ?"
Daß man ein modernes Punktschweißgerät komplett weiter wegschmeißen 
kann, als allein den Trafo vom alten.

von M. K. (sylaina)


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Frido J. schrieb:
> was will mir
> also das hohe Gewicht des Trafos sagen? Weil, ein Punktschweißgerät
> wiegt komplett  weniger

Dass sie die Schaltungstechnik weiter entwickelt hat.

von MaWin (Gast)


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Frido J. schrieb:
> drin.Was passiert wenn ich mir ein schrottiges 1500
> Watt-Punktschweißgerät kaufe und den Trafo einbaue?

Es geht dann nicht mehr und grillt stattdessen den Benutzer ? 
Schliesslich liefert der Mikrowellentrafo strombegrenzte Hochspannung, 
nicht strombegrenzten Hochstrom.

Zudem: Mikrowellentrafos gehen nur bei starker Belastung nicht in 
Sättigung, sind also schon bei 220V im Sättigungsbereich, bei 230V erst 
recht. Die Stromaufnahme im Leerlauf wird erheblich sein.

von Frido J. (dreistein)


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Ralf X. schrieb:
> Willst Du das Hochspannungsschweissverfahren entwickeln?

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Ne, ist doch klar, ich mache die 
Sekundärwicklung mit nem frisch geschärften Stechbeitel raus, kein 
Problem, und wickel dann mal provisorisch ein Starthilfekabel rum.

von Frido J. (dreistein)


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Udo S. schrieb:
> Frido J. schrieb:
>> was will mir
>> also das hohe Gewicht des Trafos sagen? Weil, ein Punktschweißgerät
>> wiegt komplett  weniger, nicht mal 7 kg.
>
> Dass die erlaubte Einschaltdauer "ED" des Punktschweißgeräts
> wahrscheinlich nur 10% ist.

"ED" merk ich mir. Die geht von 10 Milli bis 1 Sekunde, wobei ich da 
nicht zuhören wollte.

von Frido J. (dreistein)


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ft16a schrieb:
> "Was sagt das Gewicht eines 220 V-Trafos aus ?"
> Daß man ein modernes Punktschweißgerät komplett weiter wegschmeißen
> kann, als allein den Trafo vom alten.

Haha, kicher kicher, tendenziell hast Du Recht, das gilt auch für viele 
andere Geräte, Weitwurf, meine ich.Herde zum Bleistift, heute nur noch 
heiße Luft.Aber schau, 90 Euro frei Haus, das ist schon die ganze 
Mechanik wert, oder?Und wenn's verreckt kann ich doch locker eine andere 
Steuerung einbauen, quasi auf "Made in Germany" umrüsten.Das gefällt mir 
eh bei den Chinageräten, das Aufrüsten.

von Frido J. (dreistein)


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M. K. schrieb:
> Frido J. schrieb:
>> was will mir
>> also das hohe Gewicht des Trafos sagen? Weil, ein Punktschweißgerät
>> wiegt komplett  weniger
>
> Dass sie die Schaltungstechnik weiter entwickelt hat.

Das glaub' ich gerne.Aber besser geworden ist sie wohl nicht immer, nur 
billiger.

von Frido J. (dreistein)


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MaWin schrieb:
> Frido J. schrieb:
>> drin.Was passiert wenn ich mir ein schrottiges 1500
>> Watt-Punktschweißgerät kaufe und den Trafo einbaue?
>
> Es geht dann nicht mehr und grillt stattdessen den Benutzer ?
> Schliesslich liefert der Mikrowellentrafo strombegrenzte Hochspannung,
> nicht strombegrenzten Hochstrom.
>
> Zudem: Mikrowellentrafos gehen nur bei starker Belastung nicht in
> Sättigung, sind also schon bei 220V im Sättigungsbereich, bei 230V erst
> recht. Die Stromaufnahme im Leerlauf wird erheblich sein.

Bitte was bedeuted "Sättigung"?Dass der Trafo ab da nix mehr bringt?Oder 
bezieht sich das nur auf den Leerlaufstrom?Wie erkenn ich den Übergang 
ohne Oszi?Aber wenn sekundär nix läuft nimmt die Primärwicklung doch 
keinen Strom? Bei Sättigung schon, das ist das Problem?Dann dimme ich, 
dumm gesagt,den Trafo halt.Die Stromaufnahme im Leerlauf kann ich gut 
messen, kriege ich so den Sättigungspunkt raus beim Hochfahren der 
Spannung?

von MaWin (Gast)


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Frido J. schrieb:
> Aber wenn sekundär nix läuft nimmt die Primärwicklung doch keinen Strom?

Eben doch, und zwar auf Grund der Sättigung bei einem unbelasteten 
Mikrowellentrafo erheblich, so viel dass er bei 230V statt 220V 
überhitzen könnte - schon im Leerlauf

Würdest du ihn an einem Stelltrafo langsam hochfahren, könntest du die 
einsetzende Sättigung sehen, den Dimmer wird es wohl eher zerreissen.


Frido J. schrieb:
> ich mache die Sekundärwicklung mit nem frisch geschärften Stechbeitel
> raus, kein Problem, und wickel dann mal provisorisch ein Starthilfekabel
> rum.

Klingt wie ein seriöser Plan. Meinst du nicht, dass 90 EUR für so was 
rausgeschmissenes Geld ist ? Ich mein, wenn man ihn vom Sperrmüll 
mitgenommen hätte...

von Elektrofan (Gast)


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> Was sagt das Gewicht eines 220 V-Trafos aus

Je größer es ist, desto wahrscheinlicher handelt es sich nicht
um einen Lufttransformator ...

von Hans K. (Firma: privat) (sepp222) Flattr this


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Vor 40-50 Jahren wurde die Empfehlung gegeben pro Kg Gewicht = 40 Watt 
bei
Dauerbetrieb für unbekannte Trafos.
                              Gruß Hans

von hinz (Gast)


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Hans K. schrieb:
> Vor 40-50 Jahren wurde die Empfehlung gegeben pro Kg Gewicht = 40
> Watt bei Dauerbetrieb für unbekannte Trafos.

Das war und ist Humbug.

von hinz (Gast)


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Frido J. schrieb:
> Bitte was bedeuted "Sättigung"?

Dass das Kernmaterial nicht mehr stärker magnetisiert werden kann.


> Dass der Trafo ab da nix mehr bringt?

Er "bringt" deutlich weniger.


> Oder bezieht sich das nur auf den Leerlaufstrom?

Nein, aber dort erkennt man es leichter.


> Wie erkenn ich den Übergang ohne Oszi?

Schlecht.


> Aber wenn sekundär nix läuft nimmt die Primärwicklung doch
> keinen Strom?

Den Magnetisierungsstrom schon.


> Bei Sättigung schon, das ist das Problem?

Dann eben viel mehr Strom.


> Dann dimme ich, dumm gesagt,den Trafo halt.

Schlechte Idee.


> Die Stromaufnahme im Leerlauf kann ich gut
> messen, kriege ich so den Sättigungspunkt raus beim Hochfahren der
> Spannung?

Durchaus.

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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Es sollte ja möglich sein, eine Trafotabelle in Excel einzutragen, Watt 
und kg in ein xy-Diagramm eintragen zu lassen und versuchen, eine 
Fitfunktion zu finden, idealerweise ein linearer Zusammenhang.
https://shop.griederbauteile.ch/info/t/TUO.pdf
da wären zum Beispiel Trafos von 25 bis 2500 VA und Masse von 0,75 bis 
20,3 kg.

Ob das sehr sinnvoll ist oder Humbug weiß ich nicht.

von Frido J. (dreistein)


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MaWin schrieb:
> Klingt wie ein seriöser Plan. Meinst du nicht, dass 90 EUR für so was
> rausgeschmissenes Geld ist ? Ich mein, wenn man ihn vom Sperrmüll
> mitgenommen hätte...

Das wäre mir am Liebsten, stimmt, ein schönes Gehäuse vom Sperrmüll. 
Früher gab's hier noch Schrottplätze zum Wühlen. Ich lerne halt gerne 
hier im Forum,für's Leben, und einfach kaufen ist doch meistens 
langeweilig. Und es soll ja ordentlich aussehen, auf'n Brett schrauben 
ist nicht mehr. Oder Kabel rumfahren und frei flotierende Lüsterklemmen 
bei 230 V, da krieg ich echt nen Vogel.Auch 230V können sehr gefährlich 
sein auf Links, und gibt's was Schöneres als ne gute Arbeit abliefern? 
Ne!!!

von Gerald B. (gerald_b)


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Frido J. schrieb:
> was will mir
> also das hohe Gewicht des Trafos sagen?

Das es sich lohnt, den zum Schrott zu schaffen, das leichtere 
Schweißgerät dagegen eher nicht :-P

von Hans K. (Firma: privat) (sepp222) Flattr this


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Vor 40-60 Jahren gab es hauptsächlich M + EI Trafobleche,heute gibt es 
einige
bessere Blechsorten und Blechschnitte.Für die damalige Zeit war dies OK.
                                       Gruß Hans

von hinz (Gast)


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Hans K. schrieb:
> Vor 40-60 Jahren gab es hauptsächlich M + EI Trafobleche,heute
> gibt es
> einige
> bessere Blechsorten und Blechschnitte.Für die damalige Zeit war dies OK.
>

Nein, deine "Faustregel" war noch nie zutreffend, auch nicht 
näherungsweise.

von Dieter W. (dds5)


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Bei 40W/kg müsste ein 40kW Trafo eine Tonne und ein 40MW Trafo 1000t 
wiegen.
So schwer waren die auch vor 100 Jahren nicht.

von Stefan (Gast)


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Was sagt das Gewicht eines Transformators aus? Wieviel er wiegt!

von Stefan (Gast)


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Was sagt das Gewicht eines 220 V-Trafos aus?
Wieviel er beim Gerümpel-Händler bringt!

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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naja, einigermaßen linear ist der Zusammenhang schon.
Zahlenbeispiele aus der oben genannten Trafoliste.
Oberhalb von 1 kVA knickt die Kurve aber ab.
Vermutlich kann man aus dem großen Volumen die Verlustleistung nicht so 
gut abführen. Nein, es ist sogar umgekehrt, die Masse steigt langsamer 
als die Nennleistung.

: Bearbeitet durch User
von Frido J. (dreistein)


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Nachtrag:Hab' begriffen bzw. entdeckt dass da neben der Hochspannung 
noch eine Wicklung drauf ist, wahrscheinlich für die Steuerung.Denk ich 
mal.Kaum zu glauben wie anspruchsvoll Trafotechnik ist.

von M. K. (sylaina)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> naja, einigermaßen linear ist der Zusammenhang schon.
> Zahlenbeispiele aus der oben genannten Trafoliste.

Die Mühe wollte ich mir nicht machen. Die Experten hier einfach 
Schwafeln lassen. Die wollen ein Haar in der Suppe finden und das werden 
sie auch finden

Wenn ich schon sowas hier lese:

Dieter W. schrieb:
> Bei 40W/kg müsste ein 40kW Trafo eine Tonne und ein 40MW Trafo 1000t
> wiegen.
> So schwer waren die auch vor 100 Jahren nicht.

Na klar, Faustformeln sind ja berühmt dafür, für alle Bereiche zu 
gelten, über alle Grenzen hinaus. Also manchmal echt...

von Frido J. (dreistein)


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Stefan schrieb:
> Was sagt das Gewicht eines 220 V-Trafos aus?
> Wieviel er beim Gerümpel-Händler bringt!
Haha, nix, kannste vergessen.Das erschüttert mich eh was da alles "Müll" 
sein soll.Dabei sind ganz viele Sachen, die Forums-Mitglieder wissen das 
ja, nicht kaputt sondern tun bloß nicht. Großer Unterschied, kaputt ist 
eine Tasse weil runtergefallen, aber ein Staubsauger bei dem der 
An-Aus-Schalter nicht tut der ist eben allenfalls defekt.Ich hab sicher 
20 Miele-Staubsauger "repariert" weil eben nur der An-Aus-Schalter 
defekt war.Und auch einen Miele-Staubsaugermotor kann man neu lagern. 
Wenn man will ..... ich richte halt gerne alte Sachen her, auch weil die 
oft schöner sind als der Zeitgeistschrott.Der kaum "alt" wird weil er 
vorher auf den Sperrmüll fliegt weil er noch nie was getaugt hat.

: Bearbeitet durch User
von Frido J. (dreistein)


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Christoph db1uq K. schrieb:
> Ob das sehr sinnvoll ist oder Humbug weiß ich nicht.
Meine Lebenserfahrung sagt dass nix sinnlos ist. Manchmal erweist sich 
das Sinnlose plötzlich als sehr sinnvoll eben weil es eine ganz andere 
Richtung gehabt hat.Deswegen mag ich es auch wenn jemand "dumm 
reinschwätzt" weil er keine Ahnung hat.Und zack, neuer Gedanke .....

von Dergute W. (derguteweka)


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Moin,

Frido J. schrieb:
> Hab' begriffen bzw. entdeckt dass da neben der Hochspannung
> noch eine Wicklung drauf ist, wahrscheinlich für die Steuerung.Denk ich
> mal.

Ich denk' mal, dass die fuer die Heizung des Magnetrons ist.

Gruss
WK

von hinz (Gast)


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Dergute W. schrieb:
> Frido J. schrieb:
>> Hab' begriffen bzw. entdeckt dass da neben der Hochspannung
>> noch eine Wicklung drauf ist, wahrscheinlich für die Steuerung.Denk ich
>> mal.
>
> Ich denk' mal, dass die fuer die Heizung des Magnetrons ist.

Auf jeden Fall.

von Vordepp! (Gast)


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MaWin schrieb:

> Zudem: Mikrowellentrafos gehen nur bei starker Belastung nicht in
> Sättigung, sind also schon bei 220V im Sättigungsbereich, bei 230V erst
> recht. Die Stromaufnahme im Leerlauf wird erheblich sein.

Und woher stammt die Weissheit?
Hast genau den einen Trafo auf dem Prüfstand oder spekulierst wieder 
einmal?

von Ralf X. (ralf0815)


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Vordepp! schrieb:
> MaWin schrieb:
>
>> Zudem: Mikrowellentrafos gehen nur bei starker Belastung nicht in
>> Sättigung, sind also schon bei 220V im Sättigungsbereich, bei 230V erst
>> recht. Die Stromaufnahme im Leerlauf wird erheblich sein.
>
> Und woher stammt die Weissheit?
> Hast genau den einen Trafo auf dem Prüfstand oder spekulierst wieder
> einmal?

Jede Haushalts-Mikrowelle kennt für die HF nur zwei Zustände, nämlich AN 
und AUS, wobei die Umschaltung vor dem Trafo erfolgt.
Es wäre reichlich dämlich, da einen Trafo zu verwenden, der NICHT auf 
die Nennleistung optimiert ist.
Und das heisst automatisch, dass so ein Trafo im Leerlauf bei 
Nennspannung reichlich in die Sättigung geht.

von Genau (Gast)


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Ich musste mal eine Mikrowelle der ersten Generation entsorgen - ich 
habe die kaum anheben können   :-)

von Arno H. (arno_h)


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Genau schrieb:
> Ich musste mal eine Mikrowelle der ersten Generation entsorgen - ich
> habe die kaum anheben können   :-)

Bei den neueren MW-Trafos kann zumindest die Primärwicklung durchaus 
auch mal Alu sein.

Arno

von oids gscheithaval (Gast)


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Vordepp! schrieb:
> MaWin schrieb:
>
>> Zudem: Mikrowellentrafos gehen nur bei starker Belastung nicht in
>> Sättigung, sind also schon bei 220V im Sättigungsbereich, bei 230V erst
>> recht. Die Stromaufnahme im Leerlauf wird erheblich sein.
>
> Und woher stammt die Weissheit?
> Hast genau den einen Trafo auf dem Prüfstand oder spekulierst wieder
> einmal?

Bitte unterlaß dieses ahnungslose Dreinreden speziell auf MaWins
Beiträge hin - oder schweig wenigstens speziell beim Thema Trafos
(wo Du Deine Ahnungslosigkeit spätestens heute bewiesen hast).

von oids gscheithaval (Gast)


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Ursache und Verlauf dieses Threads haben übrigens nur wenig mit
der Eingangsfrage bzw. Überschrift zu tun. Nichtsdestotrotz
werden einige Ratsucher beim googeln eben auch dann auf diesen
Thread stoßen, wenn sie wirklich speziell nach einer "Aussage"
(-Kraft) des Gewichtes suchen... daher biete ich kurz mal eine
Vereinfachung/"Daumenregel", welche eventuell wenigstens zum
Teil brauchbare Ergebnisse liefern könnte.

Beitrag "Re: Multimeter zeigt 27,3V bei 12Volt AC Netzteil"

Natürlich auf gleiche Bauart und selbes Blechmaterial bezogen,
und auf gleiche Proportionen. Gibt immerhin Trafos, bei denen
die Blechpaketdicke zur Belastbarkeitssteigerung erhöht wurde,
was die Abweichung bei der Genauigkeit leider ebenfalls erhöht.
Und selbstverständlich unterschiedliche Blechqualitäten sowie
-stärken - was bei RKTs nicht zerstörungsfrei geprüft werden
kann. (Wobei doch gerade bei diesen mit der Zeit immer dünnere
und bessere Bleche zum Einsatz kommen - je weiter halt deren
Entwicklung voranschreitet. Ein RKT aus der Zeit der Erfindung
der allerersten solchen ist sicher bei gleicher Nennleistung
weit größer und schwerer als ein "topmoderner" aus aktueller
Qualitäts-Produktion - heißt aber auch, daß sozusagen sogar
Marke und Produktionsjahr einem weitere Anhaltspunkte liefern
könnten, wenn es sonst keine Infos dazu gibt.) Und noch dazu
gibt es bei RKTs oft diverse Kombinationen von D_A, D_I & H,
nicht ganz so praktisch (wenigstens mit Glück) wie EI, M, LL,
welche oft (bis auf die o.g. Blechdicke) Standardmaße haben.

von oids gscheithaval (Gast)


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oids gscheithaval schrieb:
> Gibt immerhin Trafos, bei denen
> die Blechpaketdicke zur Belastbarkeitssteigerung erhöht wurde,
> was die Abweichung bei der Genauigkeit leider ebenfalls erhöht.

Sowie natürlich abweichende Anzahl der Wicklungen, manchmal ist
die Spezifikation: Belastung nur einer von 2 Sekundärwicklungen
(oder z.B. nur 3 von gesamt 5 - alles möglich). Ist zu beachten.

Dabei "liegt" man -auch ohne das zu beachten- schon mal besser,
wenn man sich nicht am Gewicht orientiert sondern den Kernmaßen.
Denn der Kern deutet dann auf die reale Belastbarkeit in solchen
Fällen "besser" hin - auf o.g. bezogen "nicht mitzurechnende"
Wicklungen sorgen ("nur") für einen höheren (Cu-) Füllfaktor.

Allerdings erhöht sich durch den höheren Füllfaktor schon auch
ein wenig die Belastbarkeit des Gesamtkonstruktes - nur nicht
so dermaßen stark, wie ein eventuell gravierender Unterschied
beim Gewicht glauben machen ließe.

Daher ging ich auf die "Gewichtsfrage" in der ÜS gar nicht ein. :)

von oids gscheithaval (Gast)


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Nicht zu vergessen: Drahtdicke der Wicklungen. Primärseitig
(zumeist nur eine einzige Wicklung) kann man unter Kenntnis
der Nenneingangsspannung nicht üble erste Rückschlüsse auf
die ungefähre Gesamt-Nennbelastbarkeit machen. Schiebelehren
aus Metall sind allerdings bei weitem zu bevorzugen, die aus
Plastik ("Werbegeschenke") sind - kurz gesagt - purer Müll.

von oids gscheidhaval (Gast)


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oids gscheithaval schrieb:
> Rückschlüsse auf die ungefähre Gesamt-Nennbelastbarkeit

http://www.jogis-roehrenbude.de/Transformator.htm

Da ist auch ein Graph mit der allerdings schon ziemlich stark
variierenden Stromdichte abh. von der Belastbarkeit (in VA).

Wie gesagt leider nur erste Rückschlüsse (ohne Metermaß/Waage,
die man oft erst noch in die Löter-Werkstatt holen muß dann).

von Ralf X. (ralf0815)


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oids gscheithaval schrieb:
> Nicht zu vergessen: Drahtdicke der Wicklungen. Primärseitig
> (zumeist nur eine einzige Wicklung) kann man unter Kenntnis
> der Nenneingangsspannung nicht üble erste Rückschlüsse auf
> die ungefähre Gesamt-Nennbelastbarkeit machen. Schiebelehren
> aus Metall sind allerdings bei weitem zu bevorzugen, die aus
> Plastik ("Werbegeschenke") sind - kurz gesagt - purer Müll.

Ich kenne das von den Plastikschraubenziehern und Schlüsseln, die mit 
der Werkbank für meinen damals zweijährigen Sohn kamen.
Sollten zwar von Bosch kommen, waren aber völlig untauglich.

Nutzt Du ein bestimmtes Kraut, oder lieber Chemie?
Bei Kräutern lässt sich oft aus der Stengel- und Blattstrucktur auf die 
Wirkung schliessen.
Nicht ganz übel, aber natürlich auch nicht ganz sicher.

von oids gscheidhaval (Gast)


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Ralf X. schrieb:
> Nutzt Du ein bestimmtes Kraut, oder lieber Chemie?

Okay, ich verstehe Deine Reaktion. Es ist aber anders, als Du
denkst. Ich mag (wie viele Menschen, übrigens) nicht zu 100%
geistig gesund sein (körperlich allerdings noch sehr deutlich
ungesünder), unter genannten Drogen stehe ich trotzdem nicht.

Nun, wieso ich hier überhaupt geschrieben habe, hatte ich
ja schon angedeutet - wieso es mehrere, und übertrieben lange
Posts wurden, mag an meinem sporadischen (selten überhaupt
vorhandenen, und wenn, dann besser dranbleiben - denn kurz
darauf geht wieder für Stunden praktisch nichts) Netzzugang
gepaart mit zu viel Zeit liegen. Wieso mitten in der Nacht?
Wenn man nicht schlafen kann, wird einem langweilig. Übrigens
animiert gerade die Kombination genannter Umstände zu, na ich
nenne es mal so, solchen "Quasi-Monologen" - zumindest mich.

> ... Nicht ganz übel, aber natürlich auch nicht ganz sicher.

Ich hatte das echt falsch ausgedrückt, das ist hierbei sicher.

Obwohl danach noch relativiert bzw. präzisiert, wann so ein
Vorgehen überhaupt nützlich ist, entsteht der Eindruck, ich
hätte die so erreichbare Genauigkeit mit den vorh. Vorschlägen
vergleichen wollen. Das hätte evtl. ganz an den Anfang gehört
+ Verdeutlichung, wie ungenau die zu erreichenden Ergebnisse
damit sind (wobei ich hoffte, der Graph würde nachträglich
die 7Ungenauigkeit/ verdeutlichen) - oder ganz weggelassen...
ich hatte lustigerweise sogar den Wunsch, es zu löschen, nach
dem Absenden - geht nur nicht.


Aber war denn der restliche Inhalt so dermaßen schlecht, daß ich
dem Leser bekifft oder sonstwas vorkommen muß? Falls ja - oje.

von hinz (Gast)


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oids gscheidhaval schrieb:
> Aber war denn der restliche Inhalt so dermaßen schlecht, daß ich
> dem Leser bekifft oder sonstwas vorkommen muß? Falls ja - oje.

Oje wird bestätigt.

von oids gscheidhaval (Gast)


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Ok, alles klar.

von Tany (Gast)


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Frido J. schrieb:
> könnte mir  vorstellen dass das dann besser funktioniert als mit dem
> Originaltrafo

Definitiv besser!
Die 220V Wicklung des modernen MW Trafos ist aus Alu. Der Wickelraum für 
die Sekundärwicklung ist auch kleiner und somit kriegt man kein dickeres 
Kabel rein, infolgedessen bleit größtes Teil der Leistung am Trafo 
hängen.

von Frido J. (dreistein)


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Sapperlott sapperlott, was es alles zu lernen gibt. Und wie weit meine 
unschuldige Frage sich ausgeweitet hat.
Irren ist menschlich (Männlich) aber immer noch besser wie gar nix 
machen.
Der Versuch die Sekundärwicklung "rauszumachen" ist übel gescheitert. 
Zuerst
habe ich mit dem Stechbeitel die Wicklungen bündig zum Trafoblech 
abgeschlagen und dann versucht den Kabelstrang rauszuklopfen. Hm, weiß 
nicht wie das Andere gemacht haben, bei mir jedenfalls hockte das Zeug 
derart stabil im Blech drin, wie vergossen, dass auch das Freibohren mit 
nem 10er-Bohrer nix gebracht hat. Am Schluß ist die Schweißnaht 
aufgeplatzt - Schrott, egal, wieder was gelernt.

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