Thermospannung

Gast #6464690
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Ich habe eine Zwei Materialien Gold und Kupfer, die mitaneinder 
verknüpft sind. Ich will die temperaturabhängige Spannung messen. 
Deswegen gebe ich eine kleinen Strom von 400 uA rein. Ich bekomme immer 
unterschiedliche wert raus. Deswegen denke ich es hat was mit der 
Thermospannung zutun. Also den Seebeck Effekt. Aber ich nicht da sicher 
da ich ein Strom auch habe der dies erwärmen könnte. --> Peltier-Effekt
Gast #6464712
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hast du das Projekt von lea übernommen?

Beitrag "Re: Temperaturkoeffizienten"

wie damals schon geschrieben sind die Seebeckkoeffizienten von Kupfer 
und Gold sehr ähnlich, die Thermospannungen sollten sehr klein sein ( 
nochmal viel kleiner als Thermospannungen sonst so sind). Vielleicht 
taugt ja einfach dein Messaufbau nichts, wenn du keine stabilen Werte 
erhältst? wie sieht der denn konkret aus?
Gast #6464769
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Tim schrieb:
> Hier ist die Schaltung.

Na prima.

Was mir dazu noch in den Sinn kommt:
Wie ist deine Stromquelle aufgebaut? Vielleicht ist ja die instabil.
Warum benutzt du nur Ströme im µA Bereich? Welcher Spannungsabfall 
ergibt sich dadurch?
Welches Messgerät nutzt du zur Messung der Spannung?
Gast #6464793
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Tim schrieb:
> Gebe ein Storm in uA rein und die Spannung zumessen.

Die gibst beides rein um eines zu messen? Wenn es dir um die 
Thermospannung geht kannst du die nicht über eine Strommessung 
ermittlen.


> Hier ist die Schaltung.
Mach mal n Foto, so sieht das nach Troll aus.
Gast #6464814
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Joachim B. schrieb:
> Thermospannung mit 3 Materialien sieht wirklich trollig aus.

Hier hilft ein Blick auf den oben schon verlinkten Ursprungsthread, den 
eine gewisse Lea geschrieben hat.

Beitrag "Temperaturkoeffizienten"

Der zeigt, dass es eigentlich um das Vermessen von 
Temperaturkoeffizienten des ohmschen Widerstands geht (dazu der 
Messstrom und die Variation der Temperatur). Und damals wurde darauf 
hingewiesen, dass die unerklärlichen Messergebnisse möglicherweise 
aufgrund von Thermospannungen zustande kommen.

Kupfer und Gold passen vom Seebeck-Koeffizienten gut zueinander, so dass 
kaum Thermospannung entstehen dürfte. Aber die dahinter genutzten 
Alu-Bonddrähte mit undefinierten Übergangstemperaturen an beiden Enden 
bieten natürlich jede Menge Möglichkeiten für undefinierte 
Messergebnisse.
Gast #6464865
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Achim S. schrieb:
> Solange wir von dem tatsächlichen Messaufbau nicht mehr
> kennen als deine "Schaltung" kannst nur du die konkreten Zahlenwerte
> ausrechnen.

Ups genauer gesagt: nur der/die TO kann es ausrechnen. Ich dachte, der 
letzte Beitrag käme vom TO (das Thema wurde ja schon unter verschiedenen 
Namen diskutiert), aber es steht ja ein neuer Name über dem Beitrag.

Leider ist allen außer dem TO noch unbekannt, in welchem Bereich seine 
Messspannungen liegen. Er nutzt jedenfalls nur Messströme im µA Bereich 
und sieht völlig unsinnige Ergebnisse (z.B. scheinbar negative 
Temperaturkoeff. für Gold). Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass 
unkontrollierte Thermospannungen ihm in die Suppe spucken, schon 
gegeben.
Gast #6465365
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Werner H. schrieb:
> Thermospannungen treten aber NUR bei Temperaturdifferenzen auf.
> Bei nur einigen Grad Unterschied der Lötstellen sind das nur Mikrovolt.

Richtig. Und weder wissen wir, wie groß die Temp-Differenzen über die 
Alu-Drähte beim TO sind. Noch wissen wir, wie groß seine eigentlichen 
Messignale sind (nur dass sein Messstrom im µA-Bereich liegt). Und wir 
wissen weiterhin aus dem Ursprungsthread, dass der/die TO negative 
Tempcos für Gold bestimmt - was nun mal eindeutig auf einen gravierenden 
Messfehler hindeutet.

Es würde helfen, wenn der TO mal die relevanten Fragen beantworten würde

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