Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Schweißgerät vor Tau schützen in unbeheizter Werkstatt


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von Manuel (Gast)


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Hallo,

ich habe ein Inverter-Schweißgerät das sich in einer unbeheizten 
Werkstatt befindet.
Aufgrund der unbeheizten Umgebung bildet sich manchmal etwas 
Feuchtigkeit auf Oberflächen und auch auf dem Schweißgerät.

Wie kann ich jetzt verhindern dass das Schweißgerät keinen Schaden 
aufgrund des Tauwassers davon trägt?

Aufgrund der Größe der Werkstatt kommt eine Heizung der kompletten 
Werkstatt nicht in Frage. Außerdem möchte ich aus Zeit/Platzgründen das 
Schweißgerät in der Werkstatt belassen wenn es nicht benutzt wird.

Wie kann man jetzt Schwitzwasserbildung am Schweißgerät vermeiden?
Gibt es eine passive Lösung (z.B. indem man das Gerät in einer 
isolierten Holzbox lagert).
Oder geht das nur mit einer aktiven Lösung (z.B. einer 
Schaltschrankheizung in der Nähe der Inverter-Platinen)? Welche 
Temperatur müsste man dann einstellen?

Viele Grüße

von MaWin (Gast)


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Sorge dafür, das es nicht der kälteste Punkt ist, z.B. dauererwärmt 
durch eine Glühlampe, dann kondensiert es woanders, z.B. dem Fenster 
oder dem schweren Eisenschwein von Drehbank.

von Sebastian S. (amateur)


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Es gibt da einen hochkomplizierten Vorgang, der sich lüften nennt.
Also entweder regelmäßig von Hand oder, dem heutigen Trend folgend, 
automatisieren.
Übrigens: Die Relationen von Temperatur (der Luft und der Inhaltsstoffe) 
zu Luftfeuchte sind immer gegen Dich.

von Mani W. (e-doc)


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Eine kleine Glühlampe im Inneren wäre eine Lösung, über ein separates
Kabel an einer Steckdose...

von L. H. (holzkopf)


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Manuel schrieb:
> Gibt es eine passive Lösung (z.B. indem man das Gerät in einer
> isolierten Holzbox lagert).

Holzbox ist nicht dicht genug.
Besorg Dir besser eine Plastiktonne o.ä. mit einem einigermaßen dicht 
schließenden Deckel.
Verstau darin das Gerät und pack dann noch einen hygroskopischen Stoff 
dazu.
https://www.chemie.de/lexikon/Hygroskopie.html

Möglichst großflächig auf einem Teller od. in mehreren flachen 
Kunststoff-Schalen, die man normalerweise immer im Haushalt nach 
Einkäufen entsorgen muß. ;)

Als Stoffe sind z.B. geeignet:
- Reiskörner - taugt auch in Salzstreuern, die in der Küche Wasserdampf 
ausgesetzt sind. ;)
- Zucker
- Gips
- Weißkalkhydrat
- Zement
Ich nehme meistens Baustoffe, weil ich die sowieso immer vorrätig habe.

von Olaf (Gast)


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> Oder geht das nur mit einer aktiven Lösung (z.B. einer
> Schaltschrankheizung in der Nähe der Inverter-Platinen)?

Jep. Das geht nur mit heizen.

> Welche
> Temperatur müsste man dann einstellen?

Knapp ueber Raumtemperatur reicht schon. Wie du oben erkannt hast gibt 
es ja auch fertige Schaltschrankheizung mit eingebauten Thermostat aus 
der Industrie. Ich wuerde das vielleicht auf 10Grad einstellen. Bringt 
aber nur was wenn deine Kiste auch in einem Schrank steht.
Und nebenbei gesagt, ich wuerde mir ja eher mehr Sorgen um anderes 
Werkzeug machen. Auch Messchieber, Winkel, Haarlineal usw sollten eher 
nicht rosten.

Olaf

von Ryven (Gast)


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Gar nix machen, meine stehen seit Jahren draußen unterm Dach. 
Tropfwasser ist nur außen am Gehäuse.
Den Eisenschweinen in der Garage geht es prima aber da ist auch kein 
Auto mehr im Spiel

von Ben B. (Firma: Funkenflug Industries) (stromkraft)


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Einem Eisenschwein ist das egal, das funktioniert wenns sein muß auch 
frisch aus dem See geborgen. Aber ein Inverter-Gerät ist kein 
Eisenschwein.

von Wollvieh W. (wollvieh)


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Ich kann das aus dem unbeheizten, aber frostfreien Keller bei meinen 
Eltern berichten, daß Meßschieber, Winkel und Schraubstock über die 
Jahrzehnte ganz erheblich zusammenrosten.

Da wird einem Schweißgerät mit womöglich tauchlackierten Platinen 
(werkstattüblicher Metall/Schleifstaub auf einigen 300 V macht sich 
nicht so gut) noch am wenigsten passieren. Nachdem selbst mal gefundene 
regennasse Festplatten, die eine Woche im Freien auf Laub lagen noch 
anstandslos funktionierten, halte ich Elektronik für deutlich robuster 
als man so denkt.

Das Gerät darf halt nicht feucht in Betrieb genommen werden.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Die Taubildung wird wirksam verhindert, wenn das Gerät auf zwei Grad 
über die Taupunkttemperatur erwärmt wird. Dazu kann eine kleine 
Glühlampe (Fahrradglühlampe) im inneren des Gerätes schon reichen. Das 
kostet Strom, wenn es immer leuchtet.

Wenn es nicht dauernd leuchten soll, dann wäre so etwas als 
Biosensorschalter für das Birnchen zu bauen möglich:
Beitrag "Re: Luftfeuchtigkeit messen"

von Schlaumaier (Gast)


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Halte die Werkstadt einfach mit einen Heizgerät auf einer 1 Stelligen 
Temperatur so ca. 8-10 Grad.

Wenn die Werkstadt nicht isoliert ist, fahr in den Baumarkt und nagele 
ein paar Wärmedämmplatten an die Wände.

Davon abgesehen ist es ungesund in einer Eiskalten Werkstadt zu 
arbeiten.

Und wenn man mit einen Hochleistungsheizstrahler von 2°C auf 18°C macht 
für die Zeit, hat man Kondenswasser. ;) Oder was meint ihr warum Ihr 
morgens aktuell die Scheibenheizung an macht ;)

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Ganz einfach löst das ein Bekannter. Da ist der Boden wärmer als der 
Rest. Also steht das Teil auf dem Boden und wird eine Wanne oder Karton 
drübergestülbt.
Wenn das nicht gereicht hätte, hätte er noch alle Deckel aus 
Tablettendöschen mit Silkagel im Eimerchen mit darunter gestellt. Ab und 
zu hätte er es mit einem zweiten Eimerchen getauscht, das er auf der 
Heizung in der Wohnung zum Feuchtewiederabgeben gestellt hätte.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Mani W. schrieb:
> Eine kleine Glühlampe im Inneren wäre eine Lösung, über ein separates
> Kabel an einer Steckdose...

Er hat "Glühlampe" gesagt, steinigt ihn! ;-)

Ja, das ginge schon, nur eine heutige LED Lampe ist an der Stelle dann 
falsch ;-)

Old-Papa

von Naturliebhaber (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Eine kleine Glühlampe im Inneren wäre eine Lösung, über ein
> separates
> Kabel an einer Steckdose...

Der Kandidat hat 99 Punkte. Die Lösung fandest Du wo?

von Schlaumaier (Gast)


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Mani W. schrieb:
> Eine kleine Glühlampe im Inneren wäre eine Lösung, über ein separates
> Kabel an einer Steckdose...

Da würde ich eher zu einer Pferdedecke raten. Da besteht jedenfalls 
keine Brandgefahr.

von Naturliebhaber (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Halte die Werkstadt einfach mit einen Heizgerät auf einer 1
> Stelligen
> Temperatur so ca. 8-10 Grad.

Gemessen wo?
>
> Wenn die Werkstadt nicht isoliert ist, fahr in den Baumarkt und nagele
> ein paar Wärmedämmplatten an die Wände.
>

Das ist das dümmste was man machen kann...

> Davon abgesehen ist es ungesund in einer Eiskalten Werkstadt zu
> arbeiten.
>
Aber wirtschaftlich ist: warm arbeiten, schneller, schneller bis es 
passt...

von Naturliebhaber (Gast)


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Schlaumaier schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Eine kleine Glühlampe im Inneren wäre eine Lösung, über ein separates
>> Kabel an einer Steckdose...
>
> Da würde ich eher zu einer Pferdedecke raten. Da besteht jedenfalls
> keine Brandgefahr.

Da waren die Bauern aber klüger, die stellten sich 13 Kühe in die 
Scheune, und schon war es warm genug auf dem Örtchen...

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Einhüllen.
wenn da nicht zig Kubikmeter Raumluft daran herumkondensieren,
sondern nur noch ein paar Liter, hilft das ungemein.

von Udo S. (urschmitt)


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Naturliebhaber schrieb:
> Da waren die Bauern aber klüger, die stellten sich 13 Kühe in die
> Scheune, und schon war es warm genug auf dem Örtchen...

Das ging nur in Verbindung mit einem zugigen Stall, und auch da war es 
an den kalten Ecken noch feucht, denn Kühe erzeugen eine ganze Menge an 
Wasserdampf.

Und in der Werkstatt ist ja wohl nicht nur das Schweißgerät, insofern 
sollte man das Problem an der Wurzel packen.
Und das geht nur mit intelligentem Lüften. Ist im Winter kein Problem, 
eher im Sommer.
Gelüftet wird nur dann wenn es draussen kühl und trocken ist.
Das kann man automatisiert mit einer Taupunkt Lüftungssteuerung machen.

von Schlaumaier (Gast)


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Naturliebhaber schrieb:
> Schlaumaier schrieb:
>> Halte die Werkstadt einfach mit einen Heizgerät auf einer 1
>> Stelligen
>> Temperatur so ca. 8-10 Grad.
>
> Gemessen wo?

Ist egal. Weil wenn das keine rießen Halle ist, sondern ein größerer 
Raum, sollten die Temperaturunterschiede kein Problem sein.

>>
>> Wenn die Werkstadt nicht isoliert ist, fahr in den Baumarkt und nagele
>> ein paar Wärmedämmplatten an die Wände.
>>
>
> Das ist das dümmste was man machen kann...

Ist klar. Deshalb ist Haus wo meine Wohnung drin ist, auch ca. 1 m 
gewachsen. ;)

Weil der Vermieter genau so dumm war, und mir Wärmedämmplatten an die 
Wand genagelt hat. Man mach dich mal schlau wozu die Teile da sind. Wenn 
keine Hitze abhauen kann, muss sie drin bleiben.

von Naturliebhaber (Gast)


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Schlaumaier schrieb:

>
> Weil der Vermieter genau so dumm war, und mir Wärmedämmplatten an die
> Wand genagelt hat. Man mach dich mal schlau wozu die Teile da sind. Wenn
> keine Hitze abhauen kann, muss sie drin bleiben.

Dann mach Dich mal schlau, nennt sich Bauphysik.

von Schlaumaier (Gast)


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Naturliebhaber schrieb:
> Dann mach Dich mal schlau, nennt sich Bauphysik.

Und die Werkstadt ist in keinen "BAU". ??

von Udo S. (urschmitt)


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Schlaumaier schrieb:
> Man mach dich mal schlau wozu die Teile da sind. Wenn
> keine Hitze abhauen kann, muss sie drin bleiben.

Wenn keine Feuchtigkeit abhauen kann muss sie drin bleiben.
Deine Wohnung ist also wie die Werkstatt unbeheizt?

von Horst V. (hoschti)


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Mann Leute! Ihr habt ja alle ein bisschen Recht, aber vergesst immer, 
die Argumente/Infos komplett zu posten. Rumpöbeln alleine bringt doch 
keinem was!

Wärmedämmung ist natürlich eine gute Sache. Was aber (wegen Bauphysik) 
nicht so gut ist, ist eine Innendämmung. Da wandert der Taupunkt in die 
Wand --> Feuchtigkeit im Mauerwerk = böse! Wenn schon dämmen, dann 
außen.

Pferdefuß bei beiden Varianten: die Wand kann nicht mehr so gut "atmen". 
Daher ist dann richtiges, häufigeres Lüften Pflicht.

von Schlaumaier (Gast)


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Udo S. schrieb:
> Wenn keine Feuchtigkeit abhauen kann muss sie drin bleiben.
> Deine Wohnung ist also wie die Werkstatt unbeheizt?

Das ist unrelevant. Weil es nicht um die Hitze geht, sondern um die 
Luftfeuchtigkeit. Wenn man die Bude durchlüftet, wird die Luft auch in 
einer ungeheizten Werkstadt erwärmt. Dann ein kleinen Heizlüfter und man 
hat schnell die 8°C von den ich sprach.

Es ist sogar noch schlimmer. Gut isolierte Wohnungen werden so warm, das 
die Schimmelbildung massiv ansteigt. Was bedeutet man die Luft in den 
"modernen" Wohnung mit Hilfe von Luftaustauschsystemen wieder 
austauschen muss.

Davon abgesehen. Mein Keller ist auch unbeheizt und selbst bei 
Minus-10°C draußen habe ich PLUS Grade im Keller.

von Udo S. (urschmitt)


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Schlaumaier schrieb:
> Das ist unrelevant. Weil es nicht um die Hitze geht, sondern um die
> Luftfeuchtigkeit.

Und die ist "relativ", sprich die Aufnahmefähigkeit der Luft für 
Feuchtigkeit ändert sich massiv mit der Lufttemperatur.
Es gibt keinen Untreschied zu einer kalten Flasche Wasser an der in der 
im Sommer in der warmen Luft Wasser kondensiert zu einem kälteren Raum 
in den man warme Luft hineinlüftet.

Die anderen haben recht, du solltest dich mal mehr mit der Bauphysik 
beschäftigen.

von Schlaumaier (Gast)


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Davon abgesehen ist TAU nix anderes wie Kondenswasser. Und das Tritt nur 
auf, wenn es massive Temperaturunterschied auf engsten Raum gibt.

Beim Auto : Innenraum warm, Außenluft saukalt.

Bei Pflanzen : Boden warm, Außenluft saukalt.   (Konnte ich heute morgen 
sogar beobachten).

Dann gefriert nämlich das in der warmen Luft befindliche Wasser und wird 
zu Eiskristallen.

Deshalb soll man auch seine Bude lüften. Damit die "nasse" Luft 
(angefeuchtet meist durch die üblichen Körperausdünstungen) nach draußen 
befördert wird,und trockene Luft nach innen kommt. Und in trockener Luft 
poppen auch keine Schimmelbakterien. ;)

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Udo S. schrieb:
> Naturliebhaber schrieb:
>> Da waren die Bauern aber klüger, die stellten sich 13 Kühe in die
>> Scheune, und schon war es warm genug auf dem Örtchen...
>
> Das ging nur in Verbindung mit einem zugigen Stall, und auch da war es
> an den kalten Ecken noch feucht, denn Kühe erzeugen eine ganze Menge an
> Wasserdampf.

"Rohrschlange" unter die Stalldecke hängen
und die dort "aufgefangene" Wärme als Vorlauf nutzen.

von eProfi (Gast)


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Bevor da jemand mit Lampen oder Heizlüfter den Strom verheizt:
Besorg Dir ein anständigen Luftentfeuchter (mit Hygrostat und/oder 
Zeitschaltuhr), angenehmer Nebeneffekt: auch andere Sachen rosten und 
müffeln weniger.
Und ein bisschen wärmer wird es auch.
Das nützt natürlich nur, wenn der Raum einigermaßen dicht ist.
Es gibt genug Threads, in denen wir über feuchte Keller, Taupunkt, 
schlaues (automatisches, Taupunktsteuerung) Lüften (wenn die absolute) 
Feuchte draußen niedriger als drinnen ist) etc. diskutieren.

von Mani W. (e-doc)


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Old P. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Eine kleine Glühlampe im Inneren wäre eine Lösung, über ein separates
>> Kabel an einer Steckdose...
>
> Er hat "Glühlampe" gesagt, steinigt ihn! ;-)

Bitte nur die runden nehmen!

;-)


Naturliebhaber schrieb:
> Der Kandidat hat 99 Punkte. Die Lösung fandest Du wo?

Die fand ich im Leben der Glühlampe!

Wenn es keine 230V Glühlampen mehr gibt, dann eben so
12V Glühlampen aus dem KFZ-Bereich mit Trafo...

Die dürfte es noch länger geben...

von Ralf X. (ralf0815)


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Mani W. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Mani W. schrieb:
>>> Eine kleine Glühlampe im Inneren wäre eine Lösung, über ein separates
>>> Kabel an einer Steckdose...
>>
>> Er hat "Glühlampe" gesagt, steinigt ihn! ;-)
>
> Bitte nur die runden nehmen!
>
> ;-)
>
>
> Naturliebhaber schrieb:
>> Der Kandidat hat 99 Punkte. Die Lösung fandest Du wo?
>
> Die fand ich im Leben der Glühlampe!
>
> Wenn es keine 230V Glühlampen mehr gibt, dann eben so
> 12V Glühlampen aus dem KFZ-Bereich mit Trafo...
>
> Die dürfte es noch länger geben...

Ganz schlechte Lösung mit dem Licht...
Erst ziehen dort die Fliegen, etc. ein und koten alles voll, 
anschliessend kommen die Spinnen und spannen ihre Netze..
Gerade bei den Invertern ist das gar nicht gut bzgl. 
Übergangswiderstände & Co.
Fachleute setzen dort einen Tafo aus einer alten Mikrowelle ein und 
betreiben den dort im Leerlauf, ggf. über Dimmer, wenn der zu warm wird.

von Mani W. (e-doc)


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Ralf X. schrieb:
> Fachleute setzen dort einen Tafo aus einer alten Mikrowelle ein und
> betreiben den dort im Leerlauf, ggf. über Dimmer, wenn der zu warm wird.

Und mit einem Abstand von 2 bis 10 cm Funkenstrecke fliegt dann auch
jede Fliege sicher dem Elektrotod entgegen...

;-)

von Manuel (Gast)


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Eine alternative wäre ggf. die Platinen des Inverterschweißgerätes 
wasserdicht zu Beschichten. Allerdings wäre dann die Garantie futsch und 
ich denke das ist auch nicht so einfach.

Eine Schaltschrankheizung im Gerät innen drin anzubringen ginge auch, 
aber dazu müsste ich das Gerät wiederrum öffnen und etwas 
Verdrahtungsaufwand betreiben, somit wäre die Garantie auch in diesem 
Falle futsch.

Was mir noch einfiel: Das Invertergehäuse mit getrockneter Druckluft 
spülen. Den Luftverbrauch könnte ich über einen Druckminderer 
einstellen.....

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Mani W. schrieb:
> Ralf X. schrieb:
>> Fachleute setzen dort einen Tafo aus einer alten Mikrowelle ein und
>> betreiben den dort im Leerlauf, ggf. über Dimmer, wenn der zu warm wird.
>
> Und mit einem Abstand von 2 bis 10 cm Funkenstrecke fliegt dann auch
> jede Fliege sicher dem Elektrotod entgegen...
>
> ;-)

Sekundärspule raus kloppen...

Oder ganz idealerweise einen Trafo einsetzen, der einem eine brauchbare 
Spannung abgibt. Zum Erhaltungsladen von Batterien oder.sowas.
Muss ja nicht ungenutzt alles verbraten werden...

von Praktiker (Gast)


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Hallo

Horst V. schrieb:
> Wärmedämmung ist natürlich eine gute Sache. Was aber (wegen Bauphysik)
> nicht so gut ist, ist eine Innendämmung. Da wandert der Taupunkt in die
> Wand --> Feuchtigkeit im Mauerwerk = böse! Wenn schon dämmen, dann
> außen.


Richtig - das Hauptproblem ist und bleibt aber trotzdem bestehen:

Es wandert immer viel Geld vom eigenen Konto auf das von anderen - bis 
sich dieser Kapitalpotentialunterschied durch eingesparte Energiekosten 
ausgeglichen hat dauert es meist sehr lange - manchmal wird dieses 
Potential nie ausgeglichen da zwischendurch die echte Bauphysik öfter 
mal böse Streiche spielt die dafür sorgen das der 
Kapitalpotentialunterschied wieder in die falsche Richtung wächst.

Viel "gutes" ;-) wünsche ich all denen die durch Veränderungen dafür 
sorgen das der "Potentialunterschied" dadurch ausgeglichen wird in dem 
das "Energieträgerkostenpotential" einfach angepasst wird...

Pratiker

von A. S. (achs)


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Warum bildet sich denn Kondenswasser? Bzw wo oder wann?

Trägt jemand Feuchtigkeit ein?

Ist das hermetisch dicht?

Gibt es Temperaturgefälle, Heizlüfter?

Oder passiert das nur ein, zwei Mal im Jahr?

Natürlich kondensiert es, wenn der Inverter kälter ist als der Rest , 
aber nicht während sich der Rest erwärmt. Es muss also entweder warme 
Luft zuströmen oder das Gerät kalt in den warmen Raum gebracht werden.

Beides kann man verhindern.

Oder das Gerät steht dort, wo die Wärme die Werkstatt verlässt (wo sie 
sich abkühlt). Fenster, Tür, Außenwand, Boden. Dann umstellen.

Falls die Werkstatt eine warme Ecke hat, einfach dort hin stellen. Z.b 
weil dort ein beheizter Raum angrenzt.

Sonst weg von Wand und Boden und Decke drüber.

: Bearbeitet durch User
von Armin X. (werweiswas)


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Schlaumaier schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Eine kleine Glühlampe im Inneren wäre eine Lösung, über ein separates
>> Kabel an einer Steckdose...
>
> Da würde ich eher zu einer Pferdedecke raten. Da besteht jedenfalls
> keine Brandgefahr.

Brangefahr im Schweißgerät?
Das ist so wie der der in der Bohrmaschine Brandgefahr an der 
Gummidichtung des Lagers wegen Funken am Kollektor vermutet.
Lasst doch mal bitte die Kirche im Dorf.

Wie wäre es einen Festwiderstand, gespeist von einem kleinen 
Steckernetzteil an den Geräteboden zu schrauben.
Um Garantie würde ich mir deswegen keine Sorgen machen. Du greifst ja 
damit nicht in die Geräteelektronik ein. Und wenn das Gerät wegen 
Feuchtigkeit verreckt ist die herbeigewünschte Garantie auch dahin.

von HildeK (Gast)


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Das Teil einfach im Leerlauf eingeschaltet lassen? Hast du mal gemessen, 
was es als Leerlauf-/Standbyleistung aufnimmt?
Bei PA-Verstärkern in Zeltfesten wird einfach nachts nichts 
ausgeschaltet. Sie sind jedoch nur für wenige Tage in Benutzung ...

von Armin X. (werweiswas)


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Das Schweißgerät soll aber nicht kurzzeitig auf einem Zeltfest in 
Betrieb sein sondern den Winter über in einem unbeheizten Raum.

von Schlaumaier (Gast)


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Das mit der Pferdedecke ist echt keine so schlechte Idee wenn ich drüber 
nachdenke.

Unter den Gerät ist kein Lufttransfer. Feuchtigkeit in der Luft sammelt 
sich in der Decke (o.k. wegen Schimmel vielleicht mal waschen ;) ). Aber 
ansonsten. So weit ich weiß gibt es sogar extra Spetzialdecken für so 
Probleme.

Einige Leute die ich kenne, decken ihr Luxusauto (mit Session-Zulassung) 
auch mit einer Decke ab. Vermutlich aus den selben Grund wie du dein 
Schweißgerät schützen willst.

Armin X. schrieb:
> Brangefahr im Schweißgerät?
> Das ist so wie der der in der Bohrmaschine Brandgefahr an der
> Gummidichtung des Lagers wegen Funken am Kollektor vermutet.
> Lasst doch mal bitte die Kirche im Dorf.

Klar, das ist ein kleiner geschlossener Raum ohne Luftbewegung. Wenn du 
die Lüfter in deinen PC abschaltest und die Sicherheitsschaltung 
versagt, fackelt der auch ab.  Der Wärmestau führt nämlich zur 
Überlastung, und dann werden die Kabel oder was auch immer darin in 
Brand gesetzt. Ob der Brand raus kommt? k.a. Aber das Gerät ist auf alle 
Fälle ein Fall für den Schrott.

Und eine Glühbirne MUSS gekühlt werden. Sonst ist sie ganz schnell tot. 
Und das alles bedeutet eine Schutzschaltung.

Davon abgesehen würde das ganze ca. 80 Cent am Tag kosten. 100 Watt 10 
Std. = 30 Cent x 2,4 Weil Tag 24 Stunden Ergibt 72 Cent am Tag.  Man 
kann den Stromversorger auch anders glücklich machen. Eine Nette 
Weihnachtskarte vielleicht ;)  30 Cent/KW inkl. Mwst ist mein aktueller 
Tarif.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Manuel schrieb:
> Eine Schaltschrankheizung im Gerät innen drin anzubringen ginge auch,

Der Raum ist also unbeheizt. Wie kalt wird der Raum maximal?
Stromanschluss scheint ja vorhanden zu sein.

Wie groß ist denn das Schweißgerät, oder gibt es eine Typangabe?

Was auch nocht ginge, wäre an passender Stelle mit doppelseitigem 
wärmeleitenden Klebeband ein Peltier-Element hinpappen. Die Warmseite 
sei gerätezugewandt. Das Kondenswasser auf der Kaltseite läßt Du in eine 
Flasche tropfen.

von HildeK (Gast)


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Armin X. schrieb:
> Das Schweißgerät soll aber nicht kurzzeitig auf einem Zeltfest in
> Betrieb sein sondern den Winter über in einem unbeheizten Raum.

Deshalb habe ich ja auch nach der Standbyleistung gefragt.
Jeder andere Vorschlag zum Heizen kostet auch Energie.

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Schlaumaier schrieb:
> Und eine Glühbirne MUSS gekühlt werden....  Schutzschaltung ... 80 Cent am Tag 
kosten. 100 Watt

Da war eher an ein 2,4...20W Glühbirne gedacht. Die soll aber auch nur 
mit weniger als Nennspannung betrieben werden, damit der Kunststoff 
nicht vergilbte Stellen bekommt. Beim Gerät von Bekannten wären genug 
Schlitze da, so dass nur noch etwas Klebeband benötigt würde, G4 Stifte 
mit Lüsterklemme bei nur 5V statt 12V, oder zwei bis vier in 
Reihenschaltung.

von Mani W. (e-doc)


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Schlaumaier schrieb:
> Da würde ich eher zu einer Pferdedecke raten. Da besteht jedenfalls
> keine Brandgefahr.

Jaja! Brandgefahr bei einem Schweißgerät ist nicht zu unterschätzen...

;-)

● Des I. schrieb:
> Mani W. schrieb:
>> Ralf X. schrieb:
>>> Fachleute setzen dort einen Tafo aus einer alten Mikrowelle ein und
>>> betreiben den dort im Leerlauf, ggf. über Dimmer, wenn der zu warm wird.
>>
>> Und mit einem Abstand von 2 bis 10 cm Funkenstrecke fliegt dann auch
>> jede Fliege sicher dem Elektrotod entgegen...
>>
>> ;-)
>
> Sekundärspule raus kloppen...

Ein MWT hat im Leerlauf so eine hohe Wärmeleistung, dass er sicher
nach einigen Stunden in Rauch aufgeht...

Eine 15 W Glühlampe wird wohl genügen, ist kein Aufwand und kostet
auch nicht so viel an Stromkosten, außerdem kann man über die
Glühlampe eine größere leere Blechdose stellen, die das Licht
abschirmt und gleichzeitig Wärme abgestrahlt wird...

: Bearbeitet durch User
von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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Mani W. schrieb:
> Ein MWT hat im Leerlauf so eine hohe Wärmeleistung, dass er sicher
> nach einigen Stunden in Rauch aufgeht...

Da hilft ein Blick über den Nicht-Technischen Tellerrand weiter, hier 
der Werbespruch: "Nimm zwei!" Und die werden hintereinander und nicht 
gleichzeitig genommen.

von michael_ (Gast)


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Unter einer Decke mufft es immer.

Was ist denn sonst noch in der Werkstatt?
Wie ist die Lage?
Welche Temperaturen?
Jetzt im Herbst, Tür und Fenster geschlossen.
Im Winter Tür und Fenster offen.

Wenn das Schnuckelchen neu ist, dann in die Wohnung mitnehmen.
Eigentlich sollte es das aushalten, in einer unbeheizten Scheune, Garage 
oder Werkstatt.

von Schlaumaier (Gast)


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michael_ schrieb:
> Unter einer Decke mufft es immer.

Und Schweißgeräte haben keine Nase. ;)

Das "muffeln" ist sogar gut. Das besagt nämlich das die Decke ihren Job 
macht und die Luftfeuchtigkeit abfängt.

von Mani W. (e-doc)


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Schlaumaier schrieb:
> Und eine Glühbirne MUSS gekühlt werden. Sonst ist sie ganz schnell tot.
> Und das alles bedeutet eine Schutzschaltung.

Interessant, das wusste ich nicht...

Glühbirne überhitzt, obwohl der Glühfaden...

Die Temperatur der Glühwendel beträgt je nach Bauform ca. 1500–3000 °C, 
sodass sie gemäß dem Planckschen Strahlungsgesetz elektromagnetische 
Strahlung emittiert, die vor allem im Bereich der Infrarotstrahlung und 
des sichtbaren Lichts liegt.

Also eine Überthemperatursicherung bauen mit Raspi & Co...

Du bist wirklich ein SCHLAUMAIER...

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