Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Hat sich jemand bei Tesla beworben


Announcement: there is an English version of this forum on EmbDev.net. Posts you create there will be displayed on Mikrocontroller.net and EmbDev.net.
von Finanzberaters Feindbild (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert

von Church of Tesla (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alter Hut. Wir heizen euch jetzt richtig ein.

von Nomusk (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
MagicMike schrieb:
> Hallo,
>
> ich habe nächste Woche das Gespräch als Entwicklungsingenieur für
> Steuerungstechnik.
>
> Musk ist wohl dabei :(
>
> Was ratet ihr mir? Tarif gibt es ja nicht, nur ne Anlehnung und werde
> aus BaWü nähe Stuttgart hinziehen evtl.

Also wird dort doch entwickelt.

Beitrag #6476808 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Daumenbreit (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
MagicMike schrieb:
> Finanzberaters Feindbild schrieb:
> Gabs nicht im Handelsblatt einen Werbeartikel mit den tollen Fragen die
> dort gestellt werden?
> Wenn Tesla nicht Tarif-Niveau zahlt, dann frag ich mich, mit was für
> Profis dort Autos gebaut werden sollen. Aber als Frickelbude haben die
> sich ja eh etabliert, da wird ja gerne mal ein Auto mit Baumarktmaterial
> komplettiert.
>
> Baumarktmaterial?

Muss nicht schlechter sein, als die üblichen automotiven 
Plastehochkomplexfragilclipseformteile.
Ist nur schwerer, aber bei einem Batteriepanzer fällt das nicht mehr ins 
Gewicht.

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Daumenbreit schrieb:
> Muss nicht schlechter sein, als die üblichen automotiven
> Plastehochkomplexfragilclipseformteile.

Die halten die üblichen Automotive-Prüfungen aus, bei 
Baumarktholzleisten wird es da vermutlich spannend. Zumindest würde ich 
mir bei so was freiwillig den Prüfbericht reinziehen! :D

von Teslainer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nomusk schrieb:
> MagicMike schrieb:
>> Hallo,
>>
>> ich habe nächste Woche das Gespräch als Entwicklungsingenieur für
>> Steuerungstechnik.
>>
>> Musk ist wohl dabei :(
>>
>> Was ratet ihr mir? Tarif gibt es ja nicht, nur ne Anlehnung und werde
>> aus BaWü nähe Stuttgart hinziehen evtl.
>
> Also wird dort doch entwickelt.

Servus,

sorry, hoffentlich keinen Trollbeitrag :) Würde mich freuen, wenn du 
hier berichten würdest. Bin nämlich auch im Bewerbungsverfahren ^^

von Bär der Erklär (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Boomer schrieb:
> Ich persönlich halte Tesla generell für einen überwertenten Hype, so wie
> der "neue Markt" in den 90ern. Ich glaube kaum, dass Tesla das
> verspricht, was die Börse derzeit erwartet. Im Juni war der Börsenwert
> von Tesla höher als aller deutscher Hersteller zusammen. Da an der Börse
> Erwartungen gehandelt werden, erwatet man also, dass der Laden mal mehr
> verdient, als alle deutschen Hersteller zusammmen. Ich bezweifle das.

Das war bei Amazon auch so. Jahrelang Geld verbrannt trotz 
astronomischer Bewertung an der Börse. Wie es ausgegangen ist, wissen 
wir alle.

von Bär der Erklär (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bär der Erklär schrieb:
> Boomer schrieb:
>> Ich persönlich halte Tesla generell für einen überwertenten Hype, so wie
>> der "neue Markt" in den 90ern. Ich glaube kaum, dass Tesla das
>> verspricht, was die Börse derzeit erwartet. Im Juni war der Börsenwert
>> von Tesla höher als aller deutscher Hersteller zusammen. Da an der Börse
>> Erwartungen gehandelt werden, erwatet man also, dass der Laden mal mehr
>> verdient, als alle deutschen Hersteller zusammmen. Ich bezweifle das.
>
> Das war bei Amazon auch so. Jahrelang Geld verbrannt trotz
> astronomischer Bewertung an der Börse. Wie es ausgegangen ist, wissen
> wir alle.

Amazon hat sogar das Forum übernommen, wenn ich Amazon schreibe, wird 
automatisch ein Link zur Amazon -Seite erstellt. Siehtst Du?

von Boomer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Also ich kenne keinen Besserverdiener der "Old Economy" der sich einen 
Tesla kauft. Die mögen Eleganz, Qualität, Prestige und Schick. Das gibt 
es bei deutschen Premiumherstellern. Tesla sieht doch aus wie ein 
übergrosses Playmobilauto, da fehlt jegliche Eleganz. Tesla ist meiner 
Meinung nach ein Nischenprodukt für eine gewisse urban-ökologische 
Upperclass. Das war Apple anfangs zwar auch, nur im Gegensatz dazu kann 
sich die Breite Masse einfach keinen Tesla leisten. Wenn allerdings 
Tesla Autos auf den Markt bringt, im Preissegment VW Golf oder Polo, die 
zuverlässig und qualitativ hochwertig sind, sieht das anders aus. Ebenso 
wenn es Tesla wirklich schaffen sollte, im Premiumsegment den deutschen 
Herstellern den Rang abzulaufen. Dazu muss es aber soweit kommen, dass 
der Handwerksmeister Müller mit gutlaufendem Betrieb in der schwäbischen 
Provinz nicht mehr den neuen Daimler, sondern einen Tesla möchte. Bis 
dahin sehe ich noch einen sehr weiten Weg. Deutschland besteht nun mal 
eher aus Provinz und nicht aus urbanen Szeneviertel, wo man einen Tesla 
eher verkauft bekommt.

Beitrag #6476904 wurde vom Autor gelöscht.
von TrueStory (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bär der Erklär schrieb:
> Das war bei Amazon auch so. Jahrelang Geld verbrannt trotz
> astronomischer Bewertung an der Börse. Wie es ausgegangen ist, wissen
> wir alle.

Amazon hat eine riesige Reichweite. Mrd von Menschen. Wie viele Leute 
erreicht Tesla? Sie planen eine halbe Million Fahrzeuge zu verkaufen. 
Das ist nichts im Vergleich zu Facebook, Apple, Google oder Amazon.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Boomer schrieb:
> Nischenprodukt für eine gewisse urban-ökologische Upperclass

Damit ist bestimmt die Bio-Latte-Macchiato Qwertz Fraktion gemeint.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Boomer schrieb:
> Nischenprodukt für eine gewisse urban-ökologische Upperclass
>
> Damit ist bestimmt die Bio-Latte-Macchiato Qwertz Fraktion gemeint.

Aha, du sprichst also von dir selbst?

Ich zähle mich dagegen zu den Besserverdienern der "Old Economy", der 
sich keinen Tesla kauft.

von Marx W. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es scheint  bei den Parteien des Blocks "Harzt_IV ist top"  sich Unruhe 
breit zu machen bzgl. der Gehälter die Tesla zahlen will:

Handelsblatt:
"
Politiker sorgen sich wegen Tesla um deutsche Tarifstandards
"

von Hurra (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Hurra,
jetzt hab ich 15 Jahre Berufserfahrung und ich war gut 7 Jahre in USA 
für einen deutschen Hersteller tätig.
Von USA aus hab ich mich für Berlin beworben und bekam nach rund drei 
Wochen einen Termin mit einer Frist von 4 Tagen.
Also in den Flieger gesprungen und entspannt von Frankfurt nach Berlin 
gefahren.
Nach zwei Tagen kam eine telefonische Zusage und Vertragsunterlagen.
Heute kamen die unterzeichneten Vertragsunterlagen mit gut 120k 
entsprechen meinen Wünschen.
Auch Umzugskosten nach D werden übernommen.

Mein Tätigkeitsschwerpunkt: 3D Messwerterfassung und Steuerung.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Marx W. schrieb:
> Es scheint  bei den Parteien des Blocks "Harzt_IV ist top"  sich Unruhe
> breit zu machen bzgl. der Gehälter die Tesla zahlen will:

Weil die viel oder wenig zahlen?

von Nick M. (muellernick)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Hurra schrieb:
> Mein Tätigkeitsschwerpunkt: 3D Messwerterfassung und Steuerung.

Scheint ja wirklich Neuland für Tesla zu sein. 120k für einen 
Messtechniker ist absolut unglaubwürdig.

von Hartzilein, du.... (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Marx W. schrieb:
>> Es scheint  bei den Parteien des Blocks "Harzt_IV ist top"  sich Unruhe
>> breit zu machen bzgl. der Gehälter die Tesla zahlen will:
>
> Weil die viel oder wenig zahlen?

Nicht um die Höhe der Bezahlung, da haben Politiker eh auch nur noch 
Lohndumping im Kopf.
Es geht um ihre Genossen im DGB. Nicht dass diese Funktionäre am Ende 
noch arbeiten müssen.

von Hurra (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ne, kein Messtechniker.

"Altes" deutsches Diplom in E-Technik zur Verbesserung der 
GPS-Genauigkeit bei EGNOS.
2 eigene Patente in D und 2 eigene Patente in USA

von Teslainer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Glückwunsch. Das war also ein Face-2-Face-Interview? 120k in der Region 
ist natürlich TOP. Sind die 120k Basisgehalt oder kommen noch weitere 
Incentives wie Aktien, Altersvorsorge etc. dazu?

Beitrag #6480582 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Nick M. (muellernick)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Majo schrieb im Beitrag #6480582:
> 120 verdient hier bei uns im süden jeder busfahrer.

Süden von Griechenland?

von Qwertz (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Hurra schrieb:
> Nach zwei Tagen kam eine telefonische Zusage und Vertragsunterlagen.
> Heute kamen die unterzeichneten Vertragsunterlagen mit gut 120k
> entsprechen meinen Wünschen.
> Auch Umzugskosten nach D werden übernommen.

Ich würde da selbst mit 150k nicht anfangen.
Da lobe ich mir meine letzte Stufe im bayrischen IGM bei einer guten 
deutschen Firma.
Geregelte Arbeitszeiten, 30 Tage Urlaub + Option auf mehr, Weihnachts-, 
Urlaubs- und Sonderzahlungen, weitere Tarifvorteile und ein starker 
Betriebsrat.
Nie im Leben würde ich für eine ausbeutende US-Bude mit einer 80h Woche 
arbeiten.
Mit mehr Geld und weniger Zeit wird man nicht glücklich und ich 
investiere eh das ganze übrige Geld in mein langweiliges ETF Depot.
Habe ich übrigens erwähnt, dass ich sehr gerne zur Miete wohne?

von Weich W. (hand_werker)


Bewertung
2 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Habe ich übrigens erwähnt, dass ich sehr gerne zur Miete wohne?

Warum auch nicht? Manche bevorzugen es eben, sich um nichts kümmern zu 
müssen und flexibel im Wohnort zu sein. Uhhhh schaut her wie geil ich 
bin, ich wohne im Eigentum, ich habe mir für 500k ein Haus in der Pampa 
120% finanziert, bin nun 50 Jahre Sklave der Bank aber dafür kann ich 
alles machen was ich will, z.B. Wände rausreißen (was ich eh nie machen 
werde) und hoffentlich läuft mir die Frau nicht davon und will ihre 
Hälfte ausbezahlt haben! Ach ja und nachdem ich 2 Stunden in meine Pampa 
nach Hause gependelt bin räume ich doch gerne abends noch eine Stunde 
den Schnee im Hof oder kehre Laub in meinem riesigen Garten den ich 2x 
im Jahr nutze. Und hoffentlich geht die Waschmaschine und das Auto nicht 
kaputt, sonst müssen wir Oma Hilde wieder anpumpen.

von Nichtverzweifelter (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Sachen gibts...

von Klondike (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Weich W. schrieb:
> sonst müssen wir Oma Hilde wieder anpumpen.

Nachdem sie mit ihren Ersparnissen den Kauf der Immobilie überhaupt 
möglich gemacht hat, wohlgemerkt.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Da lobe ich mir meine letzte Stufe im bayrischen IGM bei einer guten
> deutschen Firma.
> Geregelte Arbeitszeiten, 30 Tage Urlaub + Option auf mehr, Weihnachts-,
> Urlaubs- und Sonderzahlungen, weitere Tarifvorteile und ein starker
> Betriebsrat.

Klingt doch genial. Ich denke, du hast damit vom Job her ein ganz großes 
Los gezogen, besser geht's kaum. Da würde ich auch nicht weg wechseln.

> Nie im Leben würde ich für eine ausbeutende US-Bude mit einer 80h Woche
> arbeiten.

Gesunde Einstellung, sehe ich genauso. 40h in der Woche genügen, 
irgendwann ist es auch mal gut, und man braucht auch Zeit für andere 
Dinge im Leben, selbst wenn der Job viel Freude macht.

> Mit mehr Geld und weniger Zeit wird man nicht glücklich und ich
> investiere eh das ganze übrige Geld in mein langweiliges ETF Depot.

Die einen nennen es vielleicht langweilig, aber langweilig ist im 
Kontext eines langfristigen Anlegers mit buy and hold Strategie genau 
richtig. Es geht dann nämlich nicht um Trades und den schnellen Gewinn, 
in der Hoffnung den Markt zu schlagen. Wer möchte, kann aber neben ETFs 
auch durchaus Einzelaktien ins Depot nehmen; bei entsprechendem Volumen 
lässt sich da auch gut diversifizieren.

> Habe ich übrigens erwähnt, dass ich sehr gerne zur Miete wohne?

Nein, hast du noch nicht. Aber warum auch nicht zur Miete? Ist doch sehr 
bequem und muss auch nicht teuer sein, wenn man zum Beispiel schon 
länger eine günstige Bestandsmiete zahlt. Bei den derzeitigen 
Grundstücks- und Immobilienpreisen sollte man schon sehr genau 
nachrechnen, ob man dafür wirklich sein Depot plündern und sich eine 
eigene Hütte hinstellen will, mit allen seinen Vor- und Nachteilen.

von Der böse böse Legolandhausmeister (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weich W. schrieb:
> Uhhhh schaut her wie geil ich
> bin, ich wohne im Eigentum, ich habe mir für 500k ein Haus in der Pampa
> 120% finanziert, bin nun 50 Jahre Sklave der Bank aber dafür kann ich
> alles machen was ich will, z.B. Wände rausreißen ...

Da fehlt noch "und habe das alles aus bereits versteuertem Einkommen 
bezahlt, auch die Zinsen".

Beitrag #6480937 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6480945 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Weich W. (hand_werker)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bob der Baumeister schrieb im Beitrag #6480945:
> Danach ist man frei. Kein Vermieter, keine Miete (Ja ich weiß, ein Haus
> kostet immer, aber mit 0,5k im Monat kann man ein schönes Haus
> langfristig gut unterhalten; eine schöne Wohnung kostet hierzulande 1,5k
> Miete).

Wo bezahlt man denn 1500€ für eine Wohnung, aber ein komplettes Haus hat 
man nach 15 Jahren abbezahlt? Für diesen abstrusen Sonderfall kann es 
sich lohnen, ja.

> Man muss ja nicht das absolut Maximalmögliche kaufen. Macht man ja beim
> Auto oder im Klamottenladen auch nicht, oder?

Machen aber die meisten so. Sie gehen zur Bank und fragen, was denn 
maximal möglich ist (wenn schon, denn schon) und dann wird das Haus so 
geplant und die Kreditrate ist voll auf Kante.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Deutschlehrer schrieb im Beitrag #6480937:
> Die Hütte ist femininum, also bitte "mit allen ihren Vor- und
> Nachteilen.

Du hast recht, allerdings bitte ich um Berücksichtigung der Uhrzeit, zu 
der der Beitrag geschrieben wurde.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weich W. schrieb:
> Wo bezahlt man denn 1500€ für eine Wohnung, aber ein komplettes Haus hat
> man nach 15 Jahren abbezahlt? Für diesen abstrusen Sonderfall kann es
> sich lohnen, ja.

Ein sehr guter Einwand, und es ist mal wieder typisch, dass sich manch 
einer irgendwelche Summen so zurechtbiegt, nur damit sie in die eigene 
Argumentation passen.

von AugenAufBeiDerStandortwahl (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weich W. schrieb:
> Bob der Baumeister schrieb:
>> Danach ist man frei. Kein Vermieter, keine Miete (Ja ich weiß, ein Haus
>> kostet immer, aber mit 0,5k im Monat kann man ein schönes Haus
>> langfristig gut unterhalten; eine schöne Wohnung kostet hierzulande 1,5k
>> Miete).
>
> Wo bezahlt man denn 1500€ für eine Wohnung, aber ein komplettes Haus hat
> man nach 15 Jahren abbezahlt? Für diesen abstrusen Sonderfall kann es
> sich lohnen, ja.

Diese Miete zahlst du in Städten mit über 150k Einwohnern oder wo gute 
Arbeitgeber angesiedelt sind, beides in Süddeutschland. Das Haus in 15 
Jahren abbezahlen klappt in sehr vielen (nicht allen!) Städten in 
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und den neuen 
Bundesländern, also in einem Großteil von Deutschland.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
AugenAufBeiDerStandortwahl schrieb:
> Diese Miete zahlst du in Städten mit über 150k Einwohnern oder wo gute
> Arbeitgeber angesiedelt sind, beides in Süddeutschland. Das Haus in 15
> Jahren abbezahlen klappt in sehr vielen (nicht allen!) Städten in
> Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und den neuen
> Bundesländern, also in einem Großteil von Deutschland.

Alles richtig, aber dann darf man nicht so tun, als ob beides am 
gleichen Ort gelten würde.
Dort wo die Mieten sehr hoch sind, dort liegen auch die Grundstücks- und 
Immobilienpreise höher, sogar überproportional.

Beitrag #6481048 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Nick M. (muellernick)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Weich W. schrieb:
> Wo bezahlt man denn 1500€ für eine Wohnung, aber ein komplettes Haus hat
> man nach 15 Jahren abbezahlt?

Daumenregel: Wert der Wohnung / des Hauses == 20 Jahresmieten.

Abstrus ist eher zu versuchen einen fixen Betrag mit einem fixen 
Zeitraum in Relation zu setzen.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Bob der Baumeister schrieb im Beitrag #6481048:
> Außer Acht lassen darf man nicht das zuvor angesparte
> Eigenkapital. Dieses verkürzt die "riskante" Abzahlphase entsprechend.
> 100% Finanzierung ist meines Erachtens Unsinn und führt zu
> überdimensionierten Käufen. Schön konservativ bleiben und min. 20% EK
> mitbringen und dann loslegen. So trägt das EK letztlich auch zur
> Eliminierung der Mietzahlung bei.

Im umgekehrten Fall ist es aber heutzutage auch nicht optimal. Wenn man 
eine Immobilie komplett aus eigenen Mitteln bezahlt, also ganz ohne 
Kredit, dann hat man den überhöhten Kaufpreis, profitiert aber nicht von 
niedrigen Darlehenszinsen. Das mag zwar ein "Luxusproblem" sein, aber 
für mich ganz real, wenn sich eine attraktive Gelegenheit am 
Immobilienmarkt ergeben sollte.

Beitrag #6481116 wurde von einem Moderator gelöscht.
von AVR (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz schrieb:
> Habe ich übrigens erwähnt, dass ich sehr gerne zur Miete wohne?

Ja hast du. Du hast schon oft genug betont, was für ne geile Sau bist.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
AVR schrieb im Beitrag #6481156:
> Qwertz schrieb:
> Habe ich übrigens erwähnt, dass ich sehr gerne zur Miete wohne?
>
> Ja hast du. Du hast schon oft genug betont, was für ne geile Sau bist.

Seltsame Schlussfolgerung:
Mieter gleich geile Sau?
Wohl kaum.

von Hospitant (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Senf D. schrieb:
> Bob der Baumeister schrieb:
>> Außer Acht lassen darf man nicht das zuvor angesparte
>> Eigenkapital. Dieses verkürzt die "riskante" Abzahlphase entsprechend.
>> 100% Finanzierung ist meines Erachtens Unsinn und führt zu
>> überdimensionierten Käufen. Schön konservativ bleiben und min. 20% EK
>> mitbringen und dann loslegen. So trägt das EK letztlich auch zur
>> Eliminierung der Mietzahlung bei.
>
> Im umgekehrten Fall ist es aber heutzutage auch nicht optimal. Wenn man
> eine Immobilie komplett aus eigenen Mitteln bezahlt, also ganz ohne
> Kredit, dann hat man den überhöhten Kaufpreis, profitiert aber nicht von
> niedrigen Darlehenszinsen. Das mag zwar ein "Luxusproblem" sein, aber
> für mich ganz real, wenn sich eine attraktive Gelegenheit am
> Immobilienmarkt ergeben sollte.

???

Es steht Dir doch frei einen Kredit aufzunehmen, auch wenn Du für Deine 
Immobilie das nötige Eigenkapital direkt aufbringen kannst.

von Medizintechnik (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Wenn man mittelfristig (~ 5 Jahre) den Plan hegt, sesshaft zu werden und 
sich eine Immobilie anzuschaffen, kann man sich auch überlegen erstmal 
eine vermietete Immobilie anzuschaffen und das Beste aus beiden Welten 
mitzunehmen (günstige Bestandsmiete, Zinsen und Instandhaltungen 
absetzbar (grad in den ersten Jahren in denen die Zinslast am höchsten 
ist), etcpp.). Natürlich birgt auch das ein gewisses Risiko bei der 
Eigenbedarfskündigung.

von Weich W. (hand_werker)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich würde mir höchstens ein eigenes MFH bauen mit einer Maisonette ganz 
oben für mich, dann kann ich alles absetzen aber trotzdem drin wohnen.
Aber das kostet dann schon 2 Mio außerhalb der Holzmindener Wüste

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6481707 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Qwertz Senf D. (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
AVR schrieb im Beitrag #6481156:
> Qwertz schrieb:
>> Habe ich übrigens erwähnt, dass ich sehr gerne zur Miete wohne?
>
> Ja hast du. Du hast schon oft genug betont, was für ne geile Sau bist.

Danke sehr. Ich wollte nur sichergehen, dass es wirklich bekannt ist.

von Kastanie (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Qwertz Senf D. schrieb:
> AVR schrieb im Beitrag #6481156:
>> Qwertz schrieb:
>>> Habe ich übrigens erwähnt, dass ich sehr gerne zur Miete wohne?
>>
>> Ja hast du. Du hast schon oft genug betont, was für ne geile Sau bist.
>
> Danke sehr. Ich wollte nur sichergehen, dass es wirklich bekannt ist.

Interessant!
Wie soviel Hass in ein so kleines Hirn passt.
Beachtlich!

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Kastanie schrieb:
> Interessant!
> Wie soviel Hass in ein so kleines Hirn passt.
> Beachtlich!

Ja, wirklich erstaunlich, wie sich der Qwertz-Troll daran festgebissen 
hat den Original-User dieses Nutzernamens zu verleumden.

Aber was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.

von Qwertz (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Senf D. schrieb:
> Kastanie schrieb:
>> Interessant!
>> Wie soviel Hass in ein so kleines Hirn passt.
>> Beachtlich!
>
> Ja, wirklich erstaunlich, wie sich der Qwertz-Troll daran festgebissen
> hat den Original-User dieses Nutzernamens zu verleumden.
>
> Aber was kümmert es die deutsche Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt.

Qwertz

von Boomer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nick M. schrieb:
> Weich W. schrieb:
>> Wo bezahlt man denn 1500€ für eine Wohnung, aber ein komplettes Haus hat
>> man nach 15 Jahren abbezahlt?
>
> Daumenregel: Wert der Wohnung / des Hauses == 20 Jahresmieten.
>
> Abstrus ist eher zu versuchen einen fixen Betrag mit einem fixen
> Zeitraum in Relation zu setzen.

Diese Daumenregel galt früher mal. Heute findet man für diesen Preis in 
Regionen mit guter Jobsituation nichts mehr. Vor 10 Jahren war das noch 
gar kein Problem, da gab es selbst in den teuren Ballungszentren 
genügend Objekte mit einer Bruttomietrendite von 5% und mehr. Wer damals 
gekauft hat, mit 5 oder 10 jährigen Zinsbindung und nun sich ein 
günstiges Anschlussdarlehen mit den aktuellen Konditionen holt, ist sehr 
gut dran.

In vielen Ballungszentren zahlt man, wenn man jetzt noch kauft, eher 30, 
40 oder teilweise in manchen Vierteln 50 Jahresmieten für ein Objekt. 
Das lohnt sich eher nur für Großanleger, wie Versicherungen, Banken oder 
Multimillionäre die einfach irgendwo Geld parken wollen. Für die sind 
solche kleinen Renditen immer noch besser als Negativzinsen zu bezahlen.

von Nick M. (muellernick)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Boomer schrieb:
> In vielen Ballungszentren zahlt man, wenn man jetzt noch kauft, eher 30,
> 40 oder teilweise in manchen Vierteln 50 Jahresmieten für ein Objekt.

D.h., die Mieten sind gefallen, in Relation zum Wert des Hauses / der 
Wohnung. Klingt, als hätten die Eigentümer was zu verschenken.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nick M. schrieb:
> D.h., die Mieten sind gefallen, in Relation zum Wert des Hauses / der
> Wohnung. Klingt, als hätten die Eigentümer was zu verschenken.

In dieser Relation ist das korrekt beobachtet. Die Mieten sind zwar im 
Durchschnitt der letzten Jahre gestiegen, aber deutlich weniger als die 
Kaufpreise. Dank Regulierung können sie auch gar nicht proportional die 
Miete erhöhen, selbst wenn sie es wollten, und viele Vermieter wollen es 
nicht einmal.

von Boomer (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Nick M. schrieb:
> D.h., die Mieten sind gefallen, in Relation zum Wert des Hauses / der
> Wohnung. Klingt, als hätten die Eigentümer was zu verschenken.

Nein sie sind nicht gefallen, sie sind nur weniger stark gestiegen wie 
die Kaufpreise. Letzere sind nämlich sehr stark gestiegen. Das macht in 
Summe diese Relationen. Zu verschenken hat niemand was. Es ist eher so: 
Eine Wohnung die 2010 800 Euro Kaltmiete gekostet hat, kostet jetzt 
1200, während die Wohnung 2010 vielleicht 200k Euro gekostet hat und 
heute 500k. Dann kommt man ca. auf die von mir genannten Relationen, von 
40-50 Jahresmieten, mal grob überschlagen. Solche Miet- wie Kaufpreise 
finden sich in den Ballungszentren zu Haufe.

von Daumenbreit (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Nick M. schrieb:
> D.h., die Mieten sind gefallen, in Relation zum Wert des Hauses / der
> Wohnung. Klingt, als hätten die Eigentümer was zu verschenken.

Verwundert nicht, zur Miete wohnen meist die sozial Schwächeren, die 
nicht jedes Jahr wie einige andere die Lohnerhöhung automatisch in den 
Arsch reingeschoben bekommen. Da ist die Preisschraube damit schneller 
am Anschlag. Dazu kommt, dass die meisten Häuser fast vollständig mit 
Krediten finanziert werden. Da die EZB Geld druckt, als gäbe es kein 
Morgen mehr, brechen über die Immobilienmärkte riesige Geldmengen in 
Form von Niedrigstzinskrediten. Kurz, eine riesengroße Blase. Wird 
interessant, ob die noch die Coronawelle übersteht oder noch weiter 
wachsen kann und später dafür den 2. Urknall auslöst.

Beitrag #6484222 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Systemgewinner schrieb im Beitrag #6484222:
> in deutschland wird keine immobilienblase platzen. der staat reguliert
> und überwacht den immobilienmarkt.

Und das ist gut so.

von Mopso (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Und, wie wars? Erfahrungsberichte?

von Immobilieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Es gibt halt schlicht zu wenig Wohnungen dort, wo es die guten IGM Jobs 
gibt. Insbesondere in München, Stuttgart und Hamburg ist das extrem. Wo 
soll da eine Blase sein? Angenommen die Blase platzt und alle Wohnungen 
kosten nur noch die Hälfte. Glaubt ihr ernsthaft dass dann weniger Leute 
arbeiten müssen und die Nachfrage nach Wohnraum in diesen Metropolen 
sinkt? Die Preise würden sofort wieder steigen, da die Vermieter nicht 
5000 Besichtigungen mit allen möglichen Asozialen machen wollen.

von Ich (Gast)


Bewertung
1 lesenswert
nicht lesenswert
Bin als Assistent von Elon Musk eingestellt worden für Spezial und 
Sonderprojekte. Verfügbarkeit 24/7 gutes Geld spannende Topics.

von Boomer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Immobilieur schrieb:
> gibt halt schlicht zu wenig Wohnungen dort, wo es die guten IGM Jobs
> gibt. Insbesondere in München, Stuttgart und Hamburg ist das extrem. Wo
> soll da eine Blase sein? Angenommen die Blase platzt und alle Wohnungen
> kosten nur noch die Hälfte. Glaubt ihr ernsthaft dass dann weniger Leute
> arbeiten müssen und die Nachfrage nach Wohnraum in diesen Metropolen
> sinkt? Die Preise würden sofort wieder steigen, da die Vermieter nicht

Solange die Jobmaschine läuft, hast Du Recht. Zumal es fehlen auch für 
die Vermieter die Investmentalternativen. Nehmen wir an, jemand verkauft 
ein Mietobjekt in einer gefragten Stadt für 500k Euro. Was soll er mit 
dem Geld machen, wenn er es aktuell nicht braucht? in Staatsanleihen? 
Negativrendite. Aktien? Spekulation, wobei viele Vermieter auch Teile 
des Vermögens in Aktien halten. Dann doch lieber in einer gefragten 
Stadt vermietet lassen, monatlich Miete kassieren. Zusätzlich kann man 
den Kindern auch noch was hinterlassen. Ich kenne vorallem ältere 
Menschen, die gar nicht wissen wohin mit ihrem Geld, da keine Zinsen 
mehr auf der Bank und die Angst haben, dass ihr Geldvermögen durch 
Inflation an Wert verliert. Die zahlen 500k und mehr für ein Mietobjekt 
auch mal ohne Kredit. Ebenso junge Menschen mit solchen Eltern im 
Hintergrund.

Dazu kommen institutionelle Anleger wie Banken, Versicherungen und 
Pensionsfonds, die gar nicht wissen wohin mit dem Geld und da sind 2-3% 
Mietrendite oder 40-50 Jahresmieten für ein Mietshaus immer noch 
deutlich mehr, als das Geld bei der Zentralbank zum Negativzins zu 
parken. Jetzt mit Corona und der Gelddruckorgie sowie den Staatsschulden 
die angehäuft wurden, besonders auch in Südeuropa, können die Zinsen auf 
absehbare Zeit gar nicht mehr steigen. Daher wieso sollte da irgendwas 
auch nur platzen.

Es ist übrigens in der Tat so, dass wenn man ein Mietobjekt zu günstig 
rein stellt, man von Anfragen überrannt wird. Man hat dann einfach nur 
viel mehr Arbeit, die Bewerbungen auszusortieren. Dann lieber für einen 
vernünftigen Preis reinsetzen und man hat statt 300 Mietbewerber nur 
noch 80, von denen man 20 zur Besichtigung einläd.

von H. L. (hans_la)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
noch was zum Thema Mieten, Preise und Relationen.
Die Erträge in den Ballungsräumen stammen mittlerweile überwiegend aus 
der Wertsteigerung der Grundstücke, Mieten decken die lfd. Kosten.
D.h. die Eigentümer verdienen auch daran, wenn die Hütte leersteht, ob 
das am End wirklich ökonomisch ist, weiß ich nicht, jedenfalls läuft es 
zur Zeit so.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Boomer schrieb:
> Ich kenne vorallem ältere Menschen, die gar nicht wissen wohin mit ihrem
> Geld, da keine Zinsen mehr auf der Bank und die Angst haben, dass ihr
> Geldvermögen durch Inflation an Wert verliert.

Ja, das konnte ich zum Beispiel bei meinen Eltern auch beobachten. Sie 
wohnen in einem abbezahlten Eigenheim, haben kaum Fixkosten, und das 
Geld sammelte sich jeden Monat nur so auf dem Girokonto.
Mittlerweile fließt das Geld auf meine Initiative hin aber in 
Aktienfonds, damit es nicht entwertet wird (und hoffentlich sogar mehr 
wird). Geld kann man ja immer brauchen.

> Die zahlen 500k und mehr
> für ein Mietobjekt auch mal ohne Kredit. Ebenso junge Menschen mit
> solchen Eltern im Hintergrund.

Ja, das kann ich aus meinem Umfeld auch bestätigen. Es klagen gefühlt 
mehr Leute darüber, dass sie nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, als 
dass sich Leute über zu wenig Geld beschweren. Das ist Deutschland im 
Jahr 2020, First-World-Probleme ohne Ende...

von Ich (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Vorschlag zur Erbschaftssteuer
100k frei alles darüber hinaus 100% Steuer.
Sonst verzerrt sich die Wirtschaft immer mehr.

von Boomer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Senf D. schrieb:
> Ja, das konnte ich zum Beispiel bei meinen Eltern auch beobachten. Sie
> wohnen in einem abbezahlten Eigenheim, haben kaum Fixkosten, und das
> Geld sammelte sich jeden Monat nur so auf dem Girokonto.
> Mittlerweile fließt das Geld auf meine Initiative hin aber in
> Aktienfonds, damit es nicht entwertet wird (und hoffentlich sogar mehr
> wird). Geld kann man ja immer brauchen

Solche Fälle kenne ich auch. Eigenes Haus ist abbezahlt, ein weiteres 
Haus oder eine Wohnung vermietet, teils auch Plural, geerbt von den 
Eltern/Schwiegereltern. Selbst ist man Mitte/Ende 50, beide verdienen 
gut. Kinder sind schon aus dem Haus und stehen auf eigenen Beinen. Man 
lebt gut, aber nicht überschwenglich, so bleibt monatlich einiges auf 
dem Konto liegen. Ich kenne sogar Fälle, wo manch einer sogar eine 
Wohnung im eigenen Haus leer stehen lässt, weil die einfach ihre Ruhe 
haben wollen und die Miete gar nicht mehr brauchen. Das in einem 
Ballungszentrum mit Wohnungsknappheit.

Ebenso nicht wenige Rentner, besonders Witwen, die eine gute Witwenrente 
vom Mann bekommen. Eigenheim abbezahlt, man lebt sparsam, da man es 
immer so gewohnt war, kaum laufende Kosten, aber eine gute eigene Rente 
+ Witwenrente und vielleicht noch Mieteinnahmen aus einer geerbten 
Immobilie, sowie mitfreies Wohnen im Eigenheim. Da sammelt sich einiges 
an Geld an und wenn die Witwe es zu Lebzeiten nicht mehr ausgibt, dann 
die Erben. Häufig gibt in solchen Fällen die Oma Geld zu Lebzeiten an 
die Kinder und Enkel, damit die sich eine Immobilie zulegen können. Der 
Anteil derer, die eine Immobilie aus komplett selbst erarbeitetem Geld 
kaufen, ist gar nicht so hoch wie man landläufig meinen würde.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Boomer schrieb:
> Der Anteil derer, die eine Immobilie aus komplett selbst erarbeitetem
> Geld kaufen, ist gar nicht so hoch wie man landläufig meinen würde.

Dafür wird "sponsored by Eltern/Großeltern" aber umso mehr verschwiegen, 
weil man besser in seinem Umfeld angeben kann, wenn es angeblich alles 
selbst erreicht wurde, weil man so mega erfolgreich ist.

Es sei ihnen gegönnt, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass etwas 
auch einen ganz anderen Wert für einen selbst hat, wenn man es sich 
selbst erarbeitet hat,zum Beispiel einen Neuwagen.

von Boomer (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Senf D. schrieb:
> Dafür wird "sponsored by Eltern/Großeltern" aber umso mehr verschwiegen,
> weil man besser in seinem Umfeld angeben kann, wenn es angeblich alles
> selbst erreicht wurde, weil man so mega erfolgreich ist.
>
> Es sei ihnen gegönnt, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass etwas
> auch einen ganz anderen Wert für einen selbst hat, wenn man es sich
> selbst erarbeitet hat,zum Beispiel einen Neuwagen.

Klar hat etwas, was man selbst erschaffen hat, einen höheren Wert. Es 
gibt auch Studien, die das belegen. Nur das Problem ist, dass in vielen 
Ballungszentren die Preise so hoch sind, dass sogar Doppelverdiener 
Paare mit zwei IG Metall Akademikergehältern kaum noch kaufen können. 
Ausser sie bekommen Geld von den Eltern/Großeltern. Was die Lösung ist, 
ich weiss es nicht.

von Teslainer (Gast)


Bewertung
3 lesenswert
nicht lesenswert
Mach doch bitte einen eigenen Immo-Thread auf. Hier geht es um Tesla 
bzw. die Jobs in der neuen Gigafactory BB:

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Ich schrieb:
> Vorschlag zur Erbschaftssteuer
> 100k frei alles darüber hinaus 100% Steuer.
> Sonst verzerrt sich die Wirtschaft immer mehr.

Mein Vorschlag zur Erbschafts- und Schenkungssteuer:

Vermögen z.B. nach Österreich transferieren und in D Schulden belassen.

;)   :)

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Teslainer schrieb:
> Hier geht es um Tesla
> bzw. die Jobs in der neuen Gigafactory BB:

Hat Mr. Großmaul schon Vorort MA rekrutiert?

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Auf der HP kein einziges Stellenangebot für D ...  :/

von Lothar M. (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Teslainer schrieb:
> Hier geht es um Tesla
Seh ich auch so.

Fürderhin fallen alle Tesla-fernen Themen der fiesen und hinterhältigen 
LÖSCHUNG anheim. Ich schreibe das extra GROß und FETT, damit keiner 
kommt und jammert, man hätte ihm das nicht gesagt.

Beitrag #6485153 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Die alte Welt (Daimler, VW , BMW usw. ) schmeißen ihre Leute raus und 
Elon (Der Erlöser ) stellt sie alle ein.

Was so ein bisschen Stickoxid auslösen kann.

Die Amis haben VW ganz schön abgezockt, aber gegen ihre eigenen " Coal 
Roller" machen sie nicht ( siehe youtube ). Das sind ja auch nur arme 
Hill-Billies . So ein Heuchlerland .

von Jo S. (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Top-Ingenieur schrieb:
> Die alte Welt (Daimler, VW , BMW usw. ) schmeißen ihre Leute raus

alle 850.000 ?

> und Elon (Der Erlöser ) stellt sie alle ein.

vorerste sind 12.000 geplant

Sobald die NASDAQ-Blase platzt (damit muß man jederzeit rechnen), ist 
das Spiel vorbei. Dann wird Mr. Großmaul nicht einmal mehr die Baukosten 
bezahlen können. Von einem Projektmanager eines beteiligten 
Bauunternehmens habe ich erfahren, daß die ausführenden Firmen wenig 
Vertrauen in den Messias haben und sich bereits bei Substanzunternehmen 
aus der "alten Welt" erkundigen, ob diese im Fall des Falles das Gelände 
übernehmen würden.
>
> Die Amis haben VW ganz schön abgezockt, aber gegen ihre eigenen " Coal
> Roller" machen sie nicht ( siehe youtube ). Das sind ja auch nur arme
> Hill-Billies . So ein Heuchlerland .

Auch die Coal Roller sind in USA illegal.
VW wurde bis jetzt um 35 Mrd. abgezockt. Abzocke ist der richtige 
Ausdruck, denn auch andere europäische Hersteller haben die Grenzwerte 
weit überschritten, wurden aber kaum belangt. Offensichtlich ist es eine 
Strafaktion gegen VW aus ganz anderen Gründen. Meine Vermutung: Während 
der Finanzkrise wollte VW die schwer angeschlagene GM übernehmen. Erst 
Chrysler und Daimler (das war für die Amis schon eine Demütigung) und 
dann auch noch GM - das war zuviel.

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Immobilieur schrieb:
> Es gibt halt schlicht zu wenig Wohnungen dort, wo es die guten IGM Jobs
> gibt. Insbesondere in München, Stuttgart und Hamburg ist das extrem. Wo
> soll da eine Blase sein?

In Stuttgart würde ich mir keine Immobilie mehr kaufen.


Ländle zittert - Furcht vor allmählicher Deindustralisierung. Wird der 
Südwesten bald das neue Ruhrgebiet?

https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/laendle-zittert-furcht-vor-allmaehlicher-deindustralisierung,RsUynlA


Ländle im Abschwung.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/baden-wuerttemberg-stuttgart-auto-1.4559988

von F. B. (finanzberater)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Ländle zittert - Furcht vor allmählicher Deindustralisierung. Wird der
> Südwesten bald das neue Ruhrgebiet?
>
> 
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/laendle-zittert-furcht-vor-allmaehlicher-deindustralisierung,RsUynlA

Das sollte man sich anhören:

"Zur Zeit läuft alles noch über das Thema Abfindung und möglichst ohne 
großen Aufwand in Altersteilzeit zu gehen, aber die harten Zeiten werden 
kommen. Mit Blindheit und Dummheit geschlagen, wer das nicht sieht."

Sagt ein Bosch-Ingenieur im Interview. Warum sehen es die ganzen 
Intelligenzbestien hier im Forum nicht?

von Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ländle ist das neue Detroit .

-> nix mehr mit Häusle baue ...

Kein Wunder wenn man die eigene Industrie so kaputt macht .

von Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
-2 lesenswert
nicht lesenswert
Elon lässt hier nur zusammenbauen und nicht entwickeln :-(

Deutschland ist so naiv.
Von China lassen die sich auch über den Tisch ziehen.
Deutschlands Know-how wird gnadenlos ausverkauft , es zählen nur 
kurzfristige Gewinne .
Der Exportweltmeister ist einfach zu blöd für den Weltmarkt .
China ist leider viel cleverer .

von Jo S. (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Top-Ingenieur schrieb:
> Elon lässt hier nur zusammenbauen und nicht entwickeln :-(
>
In Berlin ist ein Entwicklungs- und Designzentrum geplant.

> Deutschland ist so naiv.

Da kann ich nicht widersprechen.

> Von China lassen die sich auch über den Tisch ziehen.

Die Deutschen sind insgesamt nicht die Hellsten. Sie sind leichtgläubig 
und lassen sich von allen über den Tisch ziehen.

> Deutschlands Know-how wird gnadenlos ausverkauft , es zählen nur
> kurzfristige Gewinne .

So ist das kapitalistische System.

> Der Exportweltmeister ist einfach zu blöd für den Weltmarkt .

Das paßt aber nicht zusammen.  ;)

> China ist leider viel cleverer .

China hat eine sehr gute politische Führung. Der Aufstieg in den letzten 
3 Jahrzehnten von einem sehr armen Land zur zweitgrößten 
Wirtschaftsmacht ist einmalig in der Weltgeschichte. Wir profitieren 
sehr vom Wirtschaftsaufschwung. China ist eines der wichtigsten 
Exportländer für die dt. Industrie. Auch deshalb sind aktuell die Lage 
der Industrie und das Exportgeschäft relativ robust.

von Blond (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> Immobilieur schrieb:
>> Es gibt halt schlicht zu wenig Wohnungen dort, wo es die guten IGM Jobs
>> gibt. Insbesondere in München, Stuttgart und Hamburg ist das extrem. Wo
>> soll da eine Blase sein?
>
> In Stuttgart würde ich mir keine Immobilie mehr kaufen.
>
> Ländle zittert - Furcht vor allmählicher Deindustralisierung. Wird der
> Südwesten bald das neue Ruhrgebiet?
>
> 
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/laendle-zittert-furcht-vor-allmaehlicher-deindustralisierung,RsUynlA
>
Das sollte sich jeder mal anhören. F.B. hin oder her. Es gibt auch laut 
Hörbeitrag noch Hoffnung, doch die Gefahr und die Herausforderungen sind 
groß. Das sagen nicht ich oder F.B. sondern die Manager aus dem 
stuttgarter Raum.

Die Umbrüche werden bald kommen und viele gute Arbeitsplätze werden 
verlorengehen, das sollte man zwar nicht überdramatisieren, aber auch 
nicht leugnen.

von Nigel Mansel (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Exportweltmeister ist nicht langfristig gedacht.
Ist wie ein Dealer , der nur für seinen nächsten Schuss dealt.

Mach  in  China mal eine Firma auf. Das geht nicht ohne extreme Auflagen 
und Zwangsbeteiligung von chinesischen Firmen. Der Know-how Verlust ist 
vorprogrammiert.

China nutzt die Freiheit des Westens aus und keiner stört sich dran.

von FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
F. B. schrieb:
> In Stuttgart würde ich mir keine Immobilie mehr kaufen.
>
> Ländle zittert - Furcht vor allmählicher Deindustralisierung. Wird der
> Südwesten bald das neue Ruhrgebiet?
>
> 
https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/laendle-zittert-furcht-vor-allmaehlicher-deindustralisierung,RsUynlA
>
> Ländle im Abschwung.
>
> 
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/baden-wuerttemberg-stuttgart-auto-1.4559988

Wie wäre es, wenn du aktuelle Nachrichten postest, wo wieder Gewinne 
sprudeln und nicht etwas von vor einem halben Jahr, als höhere Gewalt in 
Form einer globale Pandemie zu einem Gewinneinbruch führte? Am besten 
gleich nach dem du die Achsen beschriftet hast und dir ein Privatleben 
aufgebaut hast.

von FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Nigel Mansel schrieb:
> Mach  in  China mal eine Firma auf. Das geht nicht ohne extreme Auflagen
> und Zwangsbeteiligung von chinesischen Firmen. Der Know-how Verlust ist
> vorprogrammiert.

Warum sollte Wohlstand nur Europa und Nordamerika vorbehalten sein? Wer 
damit nicht einverstanden ist, der kriegt dort halt keine Marktanteile 
und hat dann Probleme wie die Franzosen oder Opel, die weit schlecht 
laufen, weil sie den Markt als unwichtig abgetan haben.

von Teslainer (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb schrieb im Beitrag 
#6493167:
> Nigel Mansel schrieb:
>> Mach  in  China mal eine Firma auf. Das geht nicht ohne extreme Auflagen
>> und Zwangsbeteiligung von chinesischen Firmen. Der Know-how Verlust ist
>> vorprogrammiert.
>
> Warum sollte Wohlstand nur Europa und Nordamerika vorbehalten sein? Wer
> damit nicht einverstanden ist, der kriegt dort halt keine Marktanteile
> und hat dann Probleme wie die Franzosen oder Opel, die weit schlecht
> laufen, weil sie den Markt als unwichtig abgetan haben.


Richtig! Aussagen wie: die Klauen nur oder die können nichts, kommen 
meistens von Leuten, die selbst unsicher sind. Unsicher bezogen auf die 
eigene kognitive und innovative Fähigkeit.

Ich stimme dir zu, dass in China vieles kopiert wird. Da muss man echt 
aufpassen aber wie wir alle wissen, bringt 1:1 kopieren in the long run 
nichts. Gute chinesische Firmen entwickeln die kopierte Idee weiter - 
zurzeit noch eher die Produktionskette (z.B. günstigerer Werkstoff bei 
ca. gleicher Performance) als die Technologie, egal! Außerdem braucht 
man auch kluge Köpfe, um die kopierte Idee zu VERSTEHEN als auch 
weiterzuentwickeln. Fakt: China belegt den 3. Platz VOR Deutschland, 
wenn es um Patenanmeldungen geht. Außerdem könnten die Afrikaner, 
Ost-Europäer oder Lateinamerikaner einfach wie die Chinesen dreist sein 
und alles kopieren aber irgendwie kommen aus den genannten Ländern 
„nichts“.

Aus meinem Leben und bisheriger Berufslaufbahn kann ich aber eins mit 
Sicherheit postulieren:

Solange die Technologie, die man entwickelt hat, besser ist als die der 
anderen, dann wird diese immer bevorzugt - auch wenn sie im 
Investmentzeitpunkt (viel) teurer ist! Wieso? Stichwort: 
Einzigartigkeit, Zuverlässigkeit, höhere Ausbeute und somit schnelleres 
ROI.

von Samstag kommt das Sams (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Die Sandwüste Brandenburg wird das Ländle niemals einholen. Da hilft es 
auch nicht Elon Grund zu schenken.
Mit drei Kiefern und ein paar versifften Berlinern aus dem berghain geht 
gar nichts.

von FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Samstag kommt das Sams schrieb:
> Die Sandwüste Brandenburg wird das Ländle niemals einholen. Da hilft es
> auch nicht Elon Grund zu schenken.
> Mit drei Kiefern und ein paar versifften Berlinern aus dem berghain geht
> gar nichts.

Ist ja nicht nur Tesla in der Grünheide, sondern Siemens in Berlin, BASF 
in der Schwarzheide, CATL in Erfurt, aber auch die deutschen Autobauer 
in Leipzig, Zwickau und Dresden.

Stelle dir einfach mal die Frage: Warum sollte man einem Deutschen im 
Ländle 105k p.a. zahlen, wenn man etwa die gleiche Performance für 60k 
in Ostdeutschland bekommt? Die genannten Firmen sind ja nicht aus 
Gründen der Wohltätigkeit dorthin und bauen ihre Präsenz dort stetig 
aus, während es im Ländle weniger wird.

von Finanzberaters Feindbild (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb schrieb im Beitrag 
#6493277:
> Stelle dir einfach mal die Frage: Warum sollte man einem Deutschen im
> Ländle 105k p.a. zahlen, wenn man etwa die gleiche Performance für 60k
> in Ostdeutschland bekommt?

Bekommt man die dort? Die Performance ist doch längst dort ins Ländle 
gezogen, incl. Hausbau oder Wohnung und die bekommst du nur zurück, wenn 
du es finanziell attraktiv machst.

von Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Teslainer schrieb:
> Aus meinem Leben und bisheriger Berufslaufbahn kann ich aber eins mit
> Sicherheit postulieren:
>
> Solange die Technologie, die man entwickelt hat, besser ist als die der
> anderen, dann wird diese immer bevorzugt - auch wenn sie im
> Investmentzeitpunkt (viel) teurer ist! Wieso? Stichwort:
> Einzigartigkeit, Zuverlässigkeit, höhere Ausbeute und somit schnelleres
> ROI.

haha -- siehe Daimler, die dachten auch immer sie sind die besten.

In der neuen Welt schwimmen ihnen die Fälle weg, weil keiner mehr die 
"beste" alte Technik haben will :-)

von Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Top-Ingenieur schrieb:
> In der neuen Welt schwimmen ihnen die Fälle weg,


natürlich meinte ich Felle

von FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Top-Ingenieur schrieb:
> haha -- siehe Daimler, die dachten auch immer sie sind die besten.
>
> In der neuen Welt schwimmen ihnen die Fälle weg, weil keiner mehr die
> "beste" alte Technik haben will :-)

Bitte keine Lügen verbreiten:

Der Konzernabsatz von Daimler ging Q3 2020 um 8% auf 772.700 (Q3 2019: 
839.300) Pkw und Nutzfahrzeuge zurück. Der Umsatz sank um 7% auf 40,3 
(Q3 2019: 43,3) Mrd. €. Das Ergebnis vor Steuern (EBIT) stieg um 14% auf 
3.070 (Q3 2019: 2.690) Mio. €.

von Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb schrieb im Beitrag 
#6493309:
> Bitte keine Lügen verbreiten:

Ach ja und zur Wahrheit gehört auch ohne China würde es ganz , ganz 
schlimm aussehen.

Das wird es so oder so demnächst , wenn die Chinesen Daimler nicht mehr 
brauchen.

von FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Top-Ingenieur schrieb:
> Ach ja und zur Wahrheit gehört auch ohne China würde es ganz , ganz
> schlimm aussehen.

Das Land existiert aber und läuft immer besser. Szenarien ohne den 
wichtigsten Automobilmarkt sind einfach dumm. Das ist als ob du der 
Waffenindustrie den amerikanischen Absatzmarkt ausklammerst.

Top-Ingenieur schrieb:
> Das wird es so oder so demnächst , wenn die Chinesen Daimler nicht mehr
> brauchen.

Mit Leuten die meinen in die Zukunft schauen zu können, muss man ganz 
vorsichtig sein. Man weiss nicht wann Geistesgestörte völlig abdrehen.

von Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb schrieb im Beitrag 
#6493337:
> Mit Leuten die meinen in die Zukunft schauen

Habe ich nie behauptet. Man muss sich nur den IST Zustand anschauen.
Da kann man leicht abschätzen wo die Reise hingeht .

Die Realität zu verweigern macht alles nur noch schlimmer ( siehe USA )

von Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Einfach mal informieren.....


Die Realität heute:


Der Wandel hin zum Elektrostandort führt zum Abbau von Tausenden Stellen 
in Stuttgart-Untertürkheim. Neue Details erzürnen die Beschäftigten.

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autobauer-stellenabbau-sorgt-fuer-aufruhr-im-daimler-stammwerk/26244470.html?ticket=ST-2732467-yyELIQCvlYago1rWfWZS-ap2

von Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Von Daimler zu Tesla: Der Mercedes-Werksleiter aus Berlin soll sich 
lediglich mit einer SMS vom Betrieb verabschiedet haben



https://www.businessinsider.de/wirtschaft/mobility/von-daimler-zu-tesla-mercedes-werksleiter-aus-berlin-a/

von Top-Top-Ingenieur (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Top-Ingenieur schrieb:
> Die Realität heute:

Top-Ingenieur schrieb:
> Von Daimler zu Tesla:

So - und jetzt aber hopp zurück in F.B.s Maske!

von FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
FBwoIstDieVerdammteAchsenbeschriftungDuObstdieb schrieb im Beitrag 
#6493309:
> Das Ergebnis vor Steuern (EBIT) stieg um 14% auf 3.070 (Q3 2019: 2.690)
> Mio. €.

Der im Corona Jahr gestiegene Gewinn zeigt dass Daimler sehr gut läuft. 
Alles andere sind Zukunftsvorhersagen, die extrem selten zu treffen. 
Stellen abbauen tun fast alle heutzutage, weil die Jobs der 
Produktonsmitarbeiter möglichst still an deutlich günstigere Standorte 
verlagert werden. Da gibt es nur wenige Ausnahmen wie VW oder Porsche. 
Eine Verlagerung der Jobs heißt aber noch nichts schlechtes für das 
Unternehmen und auch nicht für die Entwickler in diesem Forum. Tesla ist 
nur wegen der Mrd Subventionen vom Steuerzahler in der Grünheide. Und 
das Volumen planen sie in China zu produzieren, nicht in Grünheide.

von FH Minderleister (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Alles was F.B. sagt, stimmt garnicht !!!!!!!!!!!!

von Arno Dübel (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ihr macht sowieso alles falsch und lasst euch zu sehr ausbeuten.

Ich harze und quarze lieber....heheheee

von Thomas U. (charley10)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
FH Minderleister schrieb:
> Alles was F.B. sagt, stimmt garnicht !!!!!!!!!!!!

Blitzmerker!!!

von Yusuf (Gast)


Bewertung
-1 lesenswert
nicht lesenswert
Ich kann euch alle nur noch belächeln. Ich investiere seit einem 
Jahrzent bereits in Dönerspieße sowohl aus Rindfleisch, wie auch aus 
Putenfleisch.
Die Umsätze steigen stetig, weil nun auch der Hochadel auf Döner 
umsteigen muss.

von Senf D. (senfdazugeber)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Yusuf schrieb:
> Die Umsätze steigen stetig, weil nun auch der Hochadel auf Döner
> umsteigen muss.

Im Lockdown light haben seit Anfang November auch Dönerbuden 
geschlossen. Nur noch Verkauf zum Mitnehmen möglich.

von Gießkanne (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Senf D. schrieb:
> Im Lockdown light haben seit Anfang November auch Dönerbuden
> geschlossen. Nur noch Verkauf zum Mitnehmen möglich.

Dank der Staatshilfen sind die aber gut gepampert und können das 
zusätzliche Geld aus dem ToGo-Geschäft gleich in die nächste 
Clan-Immobilie stecken.

von BBC (Gast)


Bewertung
0 lesenswert
nicht lesenswert
Arno Dübel schrieb:
> Ihr macht sowieso alles falsch und lasst euch zu sehr ausbeuten.
>
> Ich harze und quarze lieber....heheheee

Wo lebst Du,hinterm Mond?
Dübel hat schon lange fertig und ist in Rente gegangen. Seine 
Hartz-Facebook-Seite wurde danach von einem Dritten weiter betrieben.

Antwort schreiben

Die Angabe einer E-Mail-Adresse ist freiwillig. Wenn Sie automatisch per E-Mail über Antworten auf Ihren Beitrag informiert werden möchten, melden Sie sich bitte an.

Wichtige Regeln - erst lesen, dann posten!

  • Groß- und Kleinschreibung verwenden
  • Längeren Sourcecode nicht im Text einfügen, sondern als Dateianhang

Formatierung (mehr Informationen...)

  • [c]C-Code[/c]
  • [avrasm]AVR-Assembler-Code[/avrasm]
  • [code]Code in anderen Sprachen, ASCII-Zeichnungen[/code]
  • [math]Formel in LaTeX-Syntax[/math]
  • [[Titel]] - Link zu Artikel
  • Verweis auf anderen Beitrag einfügen: Rechtsklick auf Beitragstitel,
    "Adresse kopieren", und in den Text einfügen




Bild automatisch verkleinern, falls nötig
Bitte das JPG-Format nur für Fotos und Scans verwenden!
Zeichnungen und Screenshots im PNG- oder
GIF-Format hochladen. Siehe Bildformate.

Mit dem Abschicken bestätigst du, die Nutzungsbedingungen anzuerkennen.