Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Hilfe bei älteren analog Oszi


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von Mike H. (mike_h865)


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Hallo,

bräuchte Hilfe bei einem älteren Oszi. Ich habe den Schaltplan und ein 
paar Bilder zu dem Gerät angehängt.

Problem:
Ich habe 3 ELKOS (C41,C42 und C40) getauscht da sie alle einen 
Kurzschluss hatten. So weit so gut nun geht beim einschalten nach ca. 1 
min der Elko C40 wieder über den Jordan. Ich habe die Polarität mehrmals 
geprüft und die sollte stimmen. Die Dioden rund um die Elkos sind auch 
alle soweit in Ordnung.
Hat jemand Erfahrung mit dieser alten Technik?
Könnte die Röhre an sich beschädigt sein?


Bitte um Hilfestellung da ich kein Erfahrung mit dieser Röhrentechnik 
habe.
Vielleicht hat einer von euch noch eine Idee was hier noch defekt sein 
könnte.


Danke
Mike

von Teo D. (teoderix)


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Villard-Schaltung
Prüf mal D4, D7. Wenn D4 durchlegiert ist bekommt der die volle 
Wechselspannung ab.

von oszi40 (Gast)


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Mike H. schrieb:
> (C41,C42 und C40)

Elko-Spannung? Es erweist sich als vorteilhaft, wenn man lange gelagerte 
Elkos nicht sofort mit der vollen Spannung knechtet, sondern sie langsam 
mit niedriger Spannung "an ihre Arbeit gewöhnt".

von Jochen F. (jamesy)


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Wenn der Elko nach kurzer zeit erneut defekt ist, dann bekommt er 
sicherlich nicht nur Gleichspannung ab, sondern Wechselspannung. Da hat 
er dann kaum eine Chance, zu überleben. Sollte man prüfen......

von Mike H. (mike_h865)


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Teo D. schrieb:
> Wenn D4 durchlegiert ist bekommt der die volle
> Wechselspannung ab.

Mit D4 meinst du die mittlere von den dreien bei Q1 oder D8?

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von Mike H. (mike_h865)


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Teo D. schrieb:
> Prüf mal D4, D7

D7 und D8 sind in Ordnung (0,56V Diodenstrecke).

von Mike H. (mike_h865)


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keiner mehr eine Idee warum der C40 immer stirbt?

von Mama's kleiner Liebling (Gast)


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C40, D7 & D8 gehören zu einer Spannungsverdopplerschaltung. Wenn der 
Strom am Ausgang zu hoch ist, fließt auch ein zu hoher Wechselstrom 
durch C40. Strom am Ausgang mal messen. Da dieser einen hohen ESR hat, 
wird er warm und raucht ab. C40 durch Folienkondensator ~375V mindestens 
ersetzen.

Und eben sehe ich, die Polarität von C40 ist im Schaltplan falsch 
eingezeichnet.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Mama's kleiner Liebling schrieb:
> Und eben sehe ich, die Polarität von C40 ist im Schaltplan falsch
> eingezeichnet.

Nein. Die Greinacher Schaltung erzeugt hier ja eine negative Spannung 
und damit ist C40 richtig herum eingezeichnet.
https://www.electronics-tutorials.ws/blog/voltage-multiplier-circuit.html

Der Pluspol zeigt im Falles des Oszis also zum Trafo.

: Bearbeitet durch User
von 2aggressive (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Mama's kleiner Liebling schrieb:
>> Und eben sehe ich, die Polarität von C40 ist im Schaltplan falsch
>> eingezeichnet.
>
> Nein. Die Greinacher Schaltung erzeugt hier ja eine negative Spannung
> und damit ist C40 richtig herum eingezeichnet.
Sehe ich auch so.

Alledings sehe ich auch: siehe Bild. ---> Der Elko ist falsch herum 
eingelötet.

von Michael M. (michaelm)


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2aggressive schrieb:
> Alledings sehe ich auch: siehe Bild. ---> Der Elko ist falsch herum
> eingelötet.

...aber sowas von EINDEUTIG !!

von Mike H. (mike_h865)


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Michael M. schrieb:
> ...aber sowas von EINDEUTIG !!


ja der war falsch drin raucht nicht mehr ab, aber einen Strahl hab ich 
trotzdem keinen.
Mhh mal alle Spannungen messen.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Mike H. schrieb:
> Mhh mal alle Spannungen messen.

Nur mit äusserster Vosicht an Heizfaden, Kathode und G1 messen. Die 
liegen alle an der hohen negativen Spannung. Wenn man den Heizfaden 
glimmen sieht, sollte mit dem Intensity Regler ein Punkt auf der Röhre 
hervorzurufen sein, vor allem, wenn man mal die Ablenkplatten abklemmt.

von Michael M. (michaelm)


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Mike H. schrieb:
> Mhh mal alle Spannungen messen.

1(3) -> 12 Heizung
3 -> Gnd Kathode
2 -> Gnd Helligkeit (bei Min. und Max.)
8 -> Gnd Astigm.
4 -> Gnd Anode

Denke bitte daran, dass da (max.) bis 800 V anliegen können. Also eine 
Hand in der Hosentasche lassen. ;-)

DB DG7-32: https://frank.pocnet.net/sheets/152/d/DG7-32.pdf

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Und vor allem den Heizfaden nie überlasten, sonst ists gänzlich vorbei.
Nicht jedes Messgerät übrigens verträgt 800V.

von Michael M. (michaelm)


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Matthias S. schrieb:
> Und vor allem den Heizfaden nie überlasten, sonst ists gänzlich vorbei.

Zur Not hätte ich dann noch "Ersatz" für Mike ... :-)

von Mike H. (mike_h865)


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Hab jetzt einen Strahl am Schirm ist aber ganz schwach, auch wenn ich 
die Intensity ganz hoch drehe ist der Strahl kaum zu sehen.

von Michael M. (michaelm)


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Messwerte??

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wenn man weiss, wie hell so ein Heizfaden ungefähr sein muss, der kann 
auch mal danach gucken.
Und wenn du mir versprichst, keinen Kurzschluss gegen Masse zu 
produzieren, miss mal die Heizspannung. Dank des Datenblattes wissen 
wir, das es knapp über 6V AC sein müssen.

: Bearbeitet durch User
von Mike H. (mike_h865)


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Michael M. schrieb:
> Messwerte??

hab noch nicht gemessen trau mich da nicht wirklich ran an die 
Hochspannung mit dem Multimeter.

Ok welchen Messpunkt soll ich messen ?

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von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Wenn der Punkt sehr verwaschen ist, probier mal das 'ASTIG.' Poti und 
drehe es auf kleinsten Punkt. Fokus natürlich vorher bestens einstellen.

Mike H. schrieb:
> Ok welchen Messpunkt soll ich messen ?

Vorsicht. Die Messwerte dieser Tabelle sind mit hoher positiver 
Anodenspannung gemessen. Da dein Oszi aber im Gegenteil mit hoher 
negativer Kathodenspannung arbeitet, ist alles umgekehrt. An der Anode 
wirst du also nahe null Volt messen, an der Kathode aber -500V bis 
-600V.

: Bearbeitet durch User
von Michael M. (michaelm)


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Mike H. schrieb:
> Mhh mal alle Spannungen messen.

...und jetzt:

Mike H. schrieb:
> trau mich da nicht wirklich ran an die
> Hochspannung mit dem Multimeter.

Zeig mal her das MM (Bild). Dann könne wie kurz sagen, ob du und wo 
damit drangehen solltest --- oder besser nicht ^^

: Bearbeitet durch User
von Mike H. (mike_h865)


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Ja kann losgehen

: Bearbeitet durch User
von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Gemeint war eigentlich dein MM - also dein Multimeter :-P Kann das 
gefahrlos 800V messen? Das wäre jedenfalls ausserhalb des üblichen 
Rahmens.

von Mike H. (mike_h865)


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Jo hab ein UT61C

von Mike H. (mike_h865)


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Mike H. schrieb:
> UT61C

denke nicht

von Michael M. (michaelm)


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Mike H. schrieb:
> Ja kann losgehen

Neeneenee... Kann nicht. Kann dein MM 600 V im obersten Messsbereich?
Wir wollen nicht, dass du kurz vor den Feiertagen mit Herzklabaster im 
Krankenhaus liegst. :-(
Ist für deine Frau/Freundin oder Kinder auch nicht spaßig!

von Mike H. (mike_h865)


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Matthias S. schrieb:
> Wenn der Punkt sehr verwaschen ist, probier mal das 'ASTIG.' Poti und
> drehe es auf kleinsten Punkt. Fokus natürlich vorher bestens einstellen.

Hab ich gemacht da ändert sich nichts an der Helligkeit.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Mike H. schrieb:
> Hab ich gemacht da ändert sich nichts an der Helligkeit.

Gut, aber ändert sich sonst was am Punkt? Sprich - haben die Regler 
Funktion?

von Michael M. (michaelm)


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Nimm bitte isolierte Krokoklemmen oder Klepse, die du ERST an die 
Messstelle anbringst und erst danach das Oszi einstecken und 
einschalten.

Interessant sind erst mal Heizspannung (AC ! ca. 6-6,3 V) und im zweiten 
Gang an der Anode der GR-Diode D7 die -560 V DC

von Mike H. (mike_h865)


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Matthias S. schrieb:
> Gut, aber ändert sich sonst was am Punkt? Sprich - haben die Regler
> Funktion?

ja der Strahl wird breiter

von Mike H. (mike_h865)


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Michael M. schrieb:
> Interessant sind erst mal Heizspannung (AC ! ca. 6-6,3 V)

da komm ich nicht richtig ran die geht direkt von Trafo auf die Röhre.

von Michael M. (michaelm)


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Am Röhrensockel erreichbar?

von Michael M. (michaelm)


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Ein Bild von den Trafo-Anschlüssen wäre hilfreich, wo man die 
angelöteten Drähte sehen kann. Ähnlich wie das Bild oben, nur aus der 
Position vom oberen Bildrand.

So sieht man leider nur ein Gestrüpp von Anschlüssen. :(

: Bearbeitet durch User
von Mike H. (mike_h865)


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Ich hab jetzt versucht die anderen spannungen bei den Transistoren zu 
messen beim Kollektor auf Q11 hab ich nur ca. 70 V sollten 110 sein und 
auf Q12 am Kollektor 160 V sollten auch 110 sein

von Mike H. (mike_h865)


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Michael M. schrieb:
> Interessant sind erst mal Heizspannung (AC ! ca. 6-6,3 V) und im zweiten
> Gang an der Anode der GR-Diode D7 die -560 V DC

da messe ich 6V an der Heizung

: Bearbeitet durch User
von Michael M. (michaelm)


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Mike H. schrieb:
> Kollektor auf Q11 hab ich nur ca. 70 V sollten 110 sein und
> auf Q12 am Kollektor 160 V sollten auch 110 sein

Bei Timebase auf "Extern"?

6V AC an der Heizung ist gut.

: Bearbeitet durch User
von Mike H. (mike_h865)


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Ich muss mal kurz pausieren mein Kind stresst und meine Frau noch mehr

von Michael M. (michaelm)


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Kein Problem.
Wie eben gefragt: Timebase = Extern?
Hast du dann einen Punkt oder einen Strich auf dem Schirm? Punkt wäre 
richtig.
Und der müsste im Zentrum zu sehen sein. Justieren mit VR9 möglich.

von Mike H. (mike_h865)


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Michael M. schrieb:
> Hast du dann einen Punkt oder einen Strich auf dem Schirm? Punkt wäre
> richtig.

ehrer ein Strich

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von Teo D. (teoderix)


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Mike H. schrieb:
> ehrer ein Strich

Eher nich... Geht das Fotogravieren (Was hat das eigentlich mit Mech. zu 
tun?;) auch ohne Blitz. Das sieht sonnst IMMER merkwürdig ungesund aus. 
Nich wichtig denke ich aber....

von Michael M. (michaelm)


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Na gut, ein Strich"lein". Lässt der sich mit "Shift X" = Mittelstellung 
und dann VR9 auf die Mitte bringen?
Wenn ja, dann noch einmal die Spannungen an den Transen Q11+12 messen, 
ob sie einigermaßen ausgeglichen sind.

Ist der "Schein" auf der Röhre durch Fremd-Licht von hinten erzeugt oder 
strahlt die Kiste so wirr ihre Elektronen aus?

Ansosnten brauchen wir dann mal die anderen Messwerte (am Bildrohr), zB 
wie sie in der Liste (o. verlinkt) sind. Wenn du achtsam bist, bekommst 
du das auch mit den knapp 600 V hin; ich hatte dazu ja was gesagt...

Und bitte noch das Bild vom Trafo und seinen Lötösen... ;-)

von Mike H. (mike_h865)


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Teo D. schrieb:
> auch ohne Blitz

war ohne Blitz aber mit Schreibtischlampe direkt beleuchtet jetzt ohne.

von Michael M. (michaelm)


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Beim Punkt (ohne X-Ablenkung)auf dem Schirm nicht so viel Helligkeit 
aufreißen... !! Sonst haste da bald 'nen Loch ^^

: Bearbeitet durch User
von Teo D. (teoderix)


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Mike H. schrieb:
> war ohne Blitz aber mit Schreibtischlampe direkt beleuchtet jetzt ohne.

Mach AUS! Bevor sich das noch einbrennt!
(Ja .. äh sorry mehr is von mir nich zu erwarten. Bin nur hier um zu 
lernen:)

von Mike H. (mike_h865)


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Michael M. schrieb:
> Und bitte noch das Bild vom Trafo und seinen Lötösen... ;-)

Hier die Bilder vom Trafo.

Mhh das UT 61C geht bis 600V zumindest steht das oben sollte sich 
ausgehen (hoffentlich) ;)

von Mike H. (mike_h865)


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Michael M. schrieb:
> Ansosnten brauchen wir dann mal die anderen Messwerte (am Bildrohr), zB
> wie sie in der Liste (o. verlinkt) sind. Wenn du achtsam bist, bekommst
> du das auch mit den knapp 600 V hin; ich hatte dazu ja was gesagt...

Die Spannung an D7 messe ich gegen Masse richtig oder?

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Für mich sieht das schon so aus, als würde die Röhre gut laufen. 
Immerhin ist das eine Röhre, die nur mit 600V Anodenspannung läuft und 
die sind nun mal nicht so hell.
Ich würde jetzt mal dazu übergehen, ein paar Signale anzulegen und das 
Bild mit Fokus- und Astigmatismusregler zu optimieren.

von Mike H. (mike_h865)


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Keine Ahnung was da los ist die ist viel zu dunkel und die Intensity 
lässt sich überhaupt nicht regeln muss das Licht im Raum abdrehen um was 
zu sehen zu können.

Ich hab jetzt zwischen D7 und Masse nicht mal 1 Volt gemessen das sollte 
ja über 500V anliegen keine Ahnung was ich da messe zum kotzen.

: Bearbeitet durch User
von Michael M. (michaelm)


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Hoffe, dass du an der richtigen Seite von D7 bist, der Verbindungspunkt 
D7+C42 !! Die andere (falsche) Seite dürfte mit ca. 1 V schon hinkommen.

Es kann natürlich sein, dass D6 (oder evtl. D7) auch 'nen Schlag weg 
haben. Wer weiß, wieviel Strom über den falsch herum eingebauten C40 
geflossen ist...? Der könnte die D6 gekillt haben (Imax = 1 A). :-(

Sind die Lötstellen "deine Kunst"? ;-)

von Michael M. (michaelm)


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Mike H. schrieb:
> zum kotzen.

So sind nun mal solche Reparaturen. :-)

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Hmmm,
solche Fehler sind blöd, noch dazu, wenn BEs mehrfach verpolt verlötet 
werden.
Ich werde mich auch hüten irgendwelche Messtipps zu geben, ich kenne ja 
die Ausstattung und Kenntnisse des TO nicht.
Ich nutze Trenntrafo und Messzeugs, das bis 30kV spezifiziert ist, da 
geht mit einigermaßen Erfahrung vieles.
Blöd ist auch, dass in dem dürren Schaltplan weder BE-Werte noch 
Spannungsangaben zu sehen sind und weder das Oszimodell noch der ganze 
Schaltplan zu sehen ist.
 Da kommt man dann fast nur noch mit Versuch und Irrtum weiter... ;-)
Auf jeden Fall alle Kondensatoren im Netzteil und im Hochspannungszweig 
ersetzen, und wegen der verpolten Elkos auch alle Dioden dort.
Natürlich gehe ich davon aus, das Schalter und Potis gründlich gereinigt 
wurden.

Old-Papa

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Matthias S. schrieb:
> Wenn der Punkt sehr verwaschen ist, probier mal das 'ASTIG.' Poti und
> drehe es auf kleinsten Punkt. Fokus natürlich vorher bestens einstellen.
>

Eher umgekehrt: Erst Fokus absichtlich zu groß, dann Astimag auf 
Kreisform, dann Fokus wieder scharf und Astimag in Ruhe lassen. ;-)

> Vorsicht. Die Messwerte dieser Tabelle sind mit hoher positiver
> Anodenspannung gemessen. Da dein Oszi aber im Gegenteil mit hoher
> negativer Kathodenspannung arbeitet, ist alles umgekehrt.

Alle Osziröhren (die mir begegnet sind) haben negative Kathode... ;-)
Ist auch egal, jedes DMM zeigt ja auch das an. Bei alten 
Zeigermessmöppeln gab es dann immer Überraschungen ;-)

Old-Papa

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Old P. schrieb:
> Alle Osziröhren (die mir begegnet sind) haben negative Kathode... ;-)

Ja, aber wenn du mal das o.a. Datenblatt der DG7-32 gelesen hättest, 
würdest du sehen, das sie dort die Röhre mit positiver Anodenspannung 
betreiben, um die Tabellenwerte zu erstellen.
Die Werte sind also umgekehrt zu denen im Oszi.

von Footprint (Gast)


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Matthias S. schrieb:
> Old P. schrieb:
>> Alle Osziröhren (die mir begegnet sind) haben negative Kathode... ;-)
>
> Ja, aber wenn du mal das o.a. Datenblatt der DG7-32 gelesen hättest,
> würdest du sehen, das sie dort die Röhre mit positiver Anodenspannung
> betreiben, um die Tabellenwerte zu erstellen.
> Die Werte sind also umgekehrt zu denen im Oszi.

Das ist in jedem Röhrendatenblatt so, die Anode wird immer mit positiver 
Spannung gegenüber kathode angegeben, da Osziröhren aber mit Potentialen 
in Nähe der Massee an den Ablenkplatten arbeiten, ist es sinnvoller die 
Anode hier zu erden und die Kathode auf hohes negatives Potential zu 
legen..das ist so gut wie imemr so.

Footprint

von Mike H. (mike_h865)


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Old P. schrieb:
> Auf jeden Fall alle Kondensatoren im Netzteil und im Hochspannungszweig
> ersetzen, und wegen der verpolten Elkos auch alle Dioden dort.
> Natürlich gehe ich davon aus, das Schalter und Potis gründlich gereinigt
> wurden.

Das Oszi ist ein YIZREEL OSC-3C und den Schaltplan hab ich hier noch mal 
angehängt der (Rest ist oben zu finden).

Die Potis hab ich noch nicht gereinigt. Empfehlungen für einen 
Kontaktreiniger?

die beiden Elkos C41 und C42 hab ich jetzt getauscht => keine 
Veränderung immer noch ist der Strahl zu dunkel.

Die Elkos vom anderen Spannungszweig auch tauschen?

Die beiden Dioden D7 und D8 hab ich eigentlich gemessen und sahen in 
Ordnung aus, aber egal ich werde Ersatz auftreiben und sie tauschen. 
Vielleicht sind die das Problem.

Sollte ich die Dioden und Elkos getauscht haben und das Ding spinnt noch 
immer werde ich moderne Kunst mit dem Hammer aus dem Ding machen.Hab 
jetzt schon gut 15 Euro in das Teil investiert (versenkt).Eine Chance 
hat das Teil noch.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Mike H. schrieb:

> Das Oszi ist ein YIZREEL OSC-3C und den Schaltplan hab ich hier noch mal
> angehängt der (Rest ist oben zu finden).

Ich habe den noch etwas bearbeitet, so ist er besser lesbar (A3 groß)

> Die Potis hab ich noch nicht gereinigt. Empfehlungen für einen
> Kontaktreiniger?

Keinen! Ausbauen, öffnen/zerlegen und mit Q-Tips/Alkohol (Spiritus) 
reinigen. Etwas kann Tuner 600 helfen, anschließend mit "Washer-Pray" 
abwaschen und gaaaanz sparsam mit Vaseline oder Balistol fetten. Macht 
wirklich Arbeit ist aber die einzig wirksame Methode. Auf keinen Fall 
Kontakt60 und ähnliche Kampfreiniger verwenden, die zerstören über kurz 
oder lang jeden Schalter/poti.

> die beiden Elkos C41 und C42 hab ich jetzt getauscht => keine
> Veränderung immer noch ist der Strahl zu dunkel.
>
> Die Elkos vom anderen Spannungszweig auch tauschen?

ALLE Elkos tauschen! Und die Dioden, die mit dem Verpolten Elko 
vergewaltigt wurden auch. Wenn die Elkos raus sind, kann man auch gleich 
die Widerstände im eingebauten Zustand messen.

> Die beiden Dioden D7 und D8 hab ich eigentlich gemessen und sahen in
> Ordnung aus, aber egal ich werde Ersatz auftreiben und sie tauschen.
> Vielleicht sind die das Problem.

Dein Messmöppel testet Dioden bei 1,5 bis 3 Volt, das ist eher witzlos, 
wenn diese real mit über 100V betrieben werden.

> Sollte ich die Dioden und Elkos getauscht haben und das Ding spinnt noch
> immer werde ich moderne Kunst mit dem Hammer aus dem Ding machen.Hab
> jetzt schon gut 15 Euro in das Teil investiert (versenkt).Eine Chance
> hat das Teil noch.

15Euro sind als Lehrgeld doch prima angelegt. Ab 150 Euro würde ich die 
Sinnfrage stellen.

Old-Papa
PS: Die Forensoftware hat den Plan wieder verhackfrühstückt.... Mist

: Bearbeitet durch User
von 2aggressive (Gast)


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Mike H. schrieb:
> Die Potis hab ich noch nicht gereinigt. Empfehlungen für einen
> Kontaktreiniger?
Beitrag "Re: Potentiometertyp"


> die beiden Elkos C41 und C42 hab ich jetzt getauscht => keine
> Veränderung immer noch ist der Strahl zu dunkel.
Waren die etwa auch nach dem Austausch verpolt?


> Sollte ich die Dioden und Elkos getauscht haben und das Ding spinnt noch
> immer werde ich moderne Kunst mit dem Hammer aus dem Ding machen.Hab
> jetzt schon gut 15 Euro in das Teil investiert (versenkt).
Ungeduldig du bist.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, mich geht das nichts an, aber dich... 
Frag dich selbst: Was soll dein Kind von dir denken?

HTH

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Ach, haus doch mit Deinem Hammer zu klump...

von Christian S. (roehrenvorheizer)


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Ist überhaupt schon festgestellt, ob der Trafo die passende Hochspannung 
bereit stellt?

mfG

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Christian S. schrieb:
> Ist überhaupt schon festgestellt, ob der Trafo die passende Hochspannung
> bereit stellt?
>
> mfG

In meiner langen Oszi-Laufbahn hatte ich erst einen einzigen defekten 
Trafo. Doch da war die HV komplett weg.
Ich habe nun nicht den ganzen Thread gelesen, aber was ist mit den 
Spannungen an den angegebenen Messpunkten?
Wenn die bei etwa +/-10% genau liegen sollte alles ok sein. Eine 
(Oszi)Röhre reagiert halt fast nur auf Spannungen, die Ströme sind 
gering. Einzig der Srahlstrom an der Kathode ist wirklich messbar und 
liegt bei etwa 30 bis 250 uA je nach Größe und Helligkeit.

Old-Papa

von 2aggressive (Gast)


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Old P. schrieb:
> Ich habe nun nicht den ganzen Thread gelesen, aber was ist mit den
> Spannungen an den angegebenen Messpunkten?
Viele hier -und glücklicherweise auch der TO selbst- haben zweifel an 
der sicheren Durchführung einer Spannungsmessung. Keiner möchte den 
"young Papa" durch einem Lichtbogen verunfallt sehen!


Dann doch lieber /eventuell Aufgeben. Das geht auch ohne Hammer.

von Michael M. (michaelm)


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Old P. schrieb:
>> Die beiden Dioden D7 und D8 hab ich eigentlich gemessen und sahen in
>> Ordnung aus, aber egal ich werde Ersatz auftreiben und sie tauschen.
>> Vielleicht sind die das Problem.
>
> Dein Messmöppel testet Dioden bei 1,5 bis 3 Volt, das ist eher witzlos,
> wenn diese real mit über 100V betrieben werden.

Nur so theoretisch:
Der C40 mit 12,5 uF hat bei 100 Hz einen kapazitiven R von 127 Ohm.
Das ergibt mit angenommenen 400 V Wechselspannung einen Strom von über 3 
A während der positiven Halbwelle, der sich einen Weg sucht und den er 
auch findet:
 D6 !!!

: Bearbeitet durch User
von 2aggressive (Gast)


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Michael M. schrieb:
> Nur so theoretisch:
> Der C40 mit 12,5 uF hat bei 100 Hz einen kapazitiven R von 127 Ohm.
> Das ergibt mit angenommenen 400 V Wechselspannung einen Strom von über 3
> A während der positiven Halbwelle, der sich einen Weg sucht und den er
> auch findet
Nur im Einschaltmoment, und nur theoretisch. Praktisch wird auch der 
Trafo den Strom begrenzen.

>  D6 !!!
Du meinst sicherlich D8. Solange keine sichere Messung möglich ist kann 
man die natürlich prophylaktisch tauschen...


Nur bitte nicht schon wieder ein Bauteil falschrum reinlöten. SCNR

von Michael M. (michaelm)


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Natürlich mein' ich D8. Habe ich das nicht gesagt? :-D

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Die beiden Teil-Gleichspannungen an C41 und C42 kann der Fragesteller 
einzeln und nacheinander direkt am jeweiligen Bauteil messen, notieren 
und dann zusammenzählen.
Dann schafft das auch ein normales Multimeter.

Den Netztrafo als Trenntrafo gebrauchen. Dazu den Schutzleiter trennen, 
dann sind die sekundärseitigen Spannungen schon mal erdfrei. Es darf 
dann allerdings keine Erdverbindung über ein anderes, geerdetes Gerät 
herangeführt werden (Signalgenerator am Y-Eingang mit geerdeter Masse).
Das Gerät hat mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel, auch Osziröhren altern, 
wie jede Bildröhre an sich.
Wichtig auch die Potis "Intensity" und "Focus" auf ihren Widerstandswert 
Ende-Schleiferbahn-zu-Ende-Schleiferbahn zu prüfen, bei Betrieb an hohen 
Spannungen dieser Grössenordnung werden die gerne niederohmiger.
Auch noch prüfen: Rücklaufaustastung "Blanking" findet sich links in 
halber Höhe wieder, der Signalname. Den Kondensator am Kollektor dieses 
Transistors mal einseitig auslöten und Oszi testen (evtl. Feinschluss 
des Kondensators). Bild enthielte dann zwar den Rücklauf (dunkler), aber 
wenn es insgesamt heller ist, dann liegt der Fehler eher dort zu suchen.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Die zwei Zenerdioden sind in der Stückliste angegeben und lassen sich 
mit ihren Typbezeichnungen 1N... problemlos googeln. An beiden sollten 
auch die jeweiligen Normwerte als Betriebsspannung anstehen.

von 2aggressive (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Den Netztrafo als Trenntrafo gebrauchen. Dazu den Schutzleiter trennen,
Das macht es meiner Meinung nach keinesfalls ungefährlicher. Im 
Gegenteil: wer sagt denn das der alte und feuchte Trafo überhaupt 
vernünftig (im Sinne von Personenschutz) trennt.

Weiter oben kamen durchaus bessere Ideen aka: DMM per Kroko anklemen, in 
sichere Deckung gehen, dann erst den Netzstecker einstecken. DMM kaputt 
ist ja nicht wirklich schlimm, jedes Risiko "Papa kaputt" ist 
indiskutabel.

Michael M. schrieb:
> Natürlich mein' ich D8. Habe ich das nicht gesagt? :-D
Wenn man eine Teilmenge deiner Ausrufezeichen -im Sinne einer 
Strichliste- dazuzählt: Hast du wirklich :D


Ich gebe dem dappigem, selbst auch ungeduldigem, aber immerhin 
vorsichtigem TO (letzteres solte man laut loben, ist mir lieber als 
ein toter Bastelheld alike esissimmernochjootjange mit Hochspannung beim 
90MOhm-Bastelvorwiderstand am DMM) etwas Zeit den Faden nochmal langsam 
und in Ruhe nachzulesen, und Konzentriert seine Ersatzteile richtig 
herum einzubauen. Dann weitersehen.

von Michael M. (michaelm)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> .....

Könntest du dich bitte mal auf das Tempo im Thema runterregeln?
Wir (Fragesteller + Mitschreiber) haben noch nicht einmal raus, ob die 
"Hoch"spannung nun 50 V oder 500 V beträgt und da kommst du mit ganz 
anderen Sachen daher... :-(
Das muss erst einmal klar sein, bevor es weitergeht. ;-)

Mike ist nicht "Old P." und lernt noch; Old P. macht sowas aufgrund 
seiner zig-jährigen Erfahrung in ein, zwei Stunden.

Schutzleiter abklemmen wäre das Letzte, was ich machen würde. Mit PE ist 
wenigestens das Gerätechassis berührsicher. Wie ich bereits sagte: Bei 
höheren Spannungen eine Hand in die Hosentasche, wenn man (zu) wenig 
Erfahrung hat.

von Mike H. (mike_h865)


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Old P. schrieb:
> Ich habe nun nicht den ganzen Thread gelesen, aber was ist mit den
> Spannungen an den angegebenen Messpunkten?

Ich habe alle Spannungen in der angehängten Liste gemessen.

Die Spannungen waren eigentlich alle im angegebenen Bereich, lediglich
beim Kollektor auf Q11 hatte ich 70 V gemessen und
auf Q12 am Kollektor 160 V.

Die Anode an D7 habe ich auch gemessen siehe Bild. Mir ist aber nicht 
ganz klar was ich da gemessen habe,da ich an der Anode von D7 gegen 
Masse eine Spannung von 0,9 V abgelesen habe.Ich bin mir nicht sicher ob 
ich hier am richtigen Punkt gemessen habe aber laut Handbuch sind alle 
Spannungen gegen Erde also Masse zu messen. Mir ist noch aufgefallen das 
die 0,9 Volt nicht gleich da waren sondern erst ein paar Sekunden nach 
dem einschalten.


Ausgenommen Katode der ESR Röhre -430V die habe ich nicht mehr versucht 
zu messen.

Ich habe keinen Trenntrafo bei der Messung verwendet kann ich aber 
machen hab einen.

: Bearbeitet durch User
von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Michael M. schrieb:

> Mike ist nicht "Old P." und lernt noch; Old P. macht sowas aufgrund
> seiner zig-jährigen Erfahrung in ein, zwei Stunden.

Nana....
In der Zeit noch einen Seitensprung mit An- und Abreise ;-)))

> Schutzleiter abklemmen wäre das Letzte, was ich machen würde. Mit PE ist
> wenigestens das Gerätechassis berührsicher.

Besser ist das.

> Wie ich bereits sagte: Bei
> höheren Spannungen eine Hand in die Hosentasche, wenn man (zu) wenig
> Erfahrung hat.

Auch mit Erfahrung immer eine gute Idee!

Old-Papa

von Teo D. (teoderix)


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Ich seh da min. 2 Kalte Lötstellen!
Wer immer das bereits erwähnt hat, Essieer recht, kümmere dich mal 
darum!

: Bearbeitet durch User
von Nichtverzweifelter (Gast)


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Omei o mei, was sind denn das für Kommentare?
C41 und C42 sind gleichgross und polrichtig in Reihe geschaltet, laut 
fotografierter Stückliste 350Volt Typen, die soannungsmässig sicherlich 
nicht komplett ausgereizt werden. Die an diesem "Gesamt"- 
Ladekondensator stehende Gleichspannung teilt sich "gerecht" auf die 
beiden Elkos auf, dafür sorgen die Parallelwiderstände. Im Thread wurde 
bereits das Datenblatt der Röhre DG7-32 verlinkt, andere schätzten 
500-600 Volt. Bild ist längst da, folglich läuft die 
Spannungsversorgung, an jedem einzelnen Elko kann der Mike das auch 
messen, ohne sein gezeigtes Multimeter zu überlasten. Haltet ihn mal 
nicht für blöd, er hat ein Multimeter, Trenntrafo und jetzt das Oszi.
Ganz böse verkehrte Kommentare zum Schutzleiter. Mit Schutzleiter hat 
die Anodenspannung Bezug zu Erde, es genügt das einhändige Berühren der 
"heissen" Seite. Trotz Netztrafo. Da nützt dann weder-
- die eine Hand in der Hosentasche lassen
noch der vermeintliche "Schutzleiter".
Noch grösserer Krampf: Der einseitig behauptete, frei erfundene "nasse 
Netztrafo".
Gerade weil der Schutzleiter an die Sekundärmasse angeschlossen ist, 
hätte da der FI-Schutzschalter längst ausgelöst. Eine sich von der 
Primärseite des Netztrafos sich zur Sekundärseite bahnende Netzspannung 
fände dort prima ihren Weg zur "Erde" dem Schutzleiter, auch PE genannt.
Die anderen von mir genannten Punkte sind eigene Erfahrungswerte aus 
jahrzehntelanger Tätigkeit, die besagten Potis aus der Stückliste 
ablesen und nachmessen, spannungslos und teilweise abgelötet, ist doch 
schnell gemacht.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Die <350 Volt pro Elko C41 C42 kannst Du direkt am jeweiligen Elko 
einzeln messen, nicht gegen Masse, sondern am jeweiligen Plus- und 
Minuspol des Bauteils. Die max. zu erwartenden 350 Volt Gleichspannung 
pro Elko verträgt das Mm schadlos, ist mit 600 Volt angegeben, steht 
unterhalb der Eingangsbuchsen auch drauf.

von 2aggressive (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Noch grösserer Krampf: Der einseitig behauptete, frei erfundene "nasse
> Netztrafo".
> Gerade weil der Schutzleiter an die Sekundärmasse angeschlossen ist,
> hätte da der FI-Schutzschalter längst ausgelöst
"längst" hat nichts mit jederzeit zu erwartenden Transienten zu tun. 
Ein "grösserer Krampf" sollte sicher vermieden werden.
Aber der Reihe nach, erstmal rein Formal: Du darfst schon Ross und 
Reiter nennen, wie alle anderen -zumindest die seriösen Helfer- auch.

Zurück zum Thema:
Kannst du bitte mal ein Bild vom dem vorhandenen FI-Schutzschalter 
zeigen? Nein? Aha!
Ausserdem: ein eventuell vorhandener FI-Schutzschalter schaltet erst 
nach einem möglicherweise lebesgefährlichen Ereignis ab. Zu Tode 
kommen kann man trotzdem, dies ausführlich zu Erklären möchte ich hier 
nicht schonwieder.
Die extrem dumme Idee den Schutzleiter -ohne Trenntrafo- abzutrennen 
werde (auch) ich immer wieder verneinend kommentieren!

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Nichtverzweifelter schrieb:

> Ganz böse verkehrte Kommentare zum Schutzleiter. Mit Schutzleiter hat
> die Anodenspannung Bezug zu Erde, es genügt das einhändige Berühren der
> "heissen" Seite.

Das ist ja nun nicht neu.

> Trotz Netztrafo. Da nützt dann weder-
> - die eine Hand in der Hosentasche lassen
> noch der vermeintliche "Schutzleiter".

Überlege mal, warum man das mit der Hand in Hosentasche macht.

Old-Papa

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Wirds jetzt endgültig "Kindchen-Niveau"?

Wenn der Netztrafo des Oszis "nass" wäre, was heissen soll, er isoliert 
nicht zwischen seiner Primär- und Sekundärseite, dann würde ständig ein 
Fehlerstrom fliessen, ganz ohne Berührung des Gerätes.
Jetzt kommt auf die blödsinnige Behauptung (frei erfunden) "der Trafo 
ist nass" noch oben drauf "dort gibts gar keinen FI", auch erfunden.

Auf einem Foto ist hochkant das Oszi fotografiert, mit Strahlablenkung 
über die gesamte Bildbreite. Ablenkspannung und Anodenspannung ist also 
vorhanden, die Kleinspannung auch, sonst würde die Zeitbasis nicht 
"laufen". Auf wieder anderen Fotos sieht man einen Leuchtfleck. Solange, 
wie das schon in Betrieb war, hatte der pöhse, pöhse FI genügend Zeit 
auszulösen. Hat er aber nicht.

von 2aggressive (Gast)


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Mike H. schrieb:
> Die Anode an D7 habe ich auch gemessen siehe Bild.
An diesem Bild raffe ichs nicht, deine vorherigen Bilder haben mich 
Fehler besser erkennen lassen. Egal.

> Mir ist aber nicht
> ganz klar was ich da gemessen habe,da ich an der Anode von D7 gegen
> Masse eine Spannung von 0,9 V abgelesen habe.Ich bin mir nicht sicher ob
> ich hier am richtigen Punkt gemessen habe
Ich auch nicht; bitte peinlich genau überprüfen.
Alle hiesigen Helfer sind davon abhängig, wir sind ja nicht vor Ort. 
Hinweis: Bei diesen Dioden ist deren Kathode mit einem hellen Ring 
gekennzeichnet.

> aber laut Handbuch sind alle
> Spannungen gegen Erde also Masse zu messen.
Sehe ich auch so. Das müssten also laut Beschreibung dann etwa -560V 
sein, bei heutiger Netzspannung eher -Betragsmässig- etwas mehr.
Naheliegend zu deiner Messung, wenn (falls) denn richtig an der Anode D7 
gemessen sein sollte: D8 niO, oder/und C40 niO.

von 2aggressive (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Wirds jetzt endgültig "Kindchen-Niveau"?
Du setzt willkürlich Dinge voraus auf welche sich niemand verlassen 
kann.
Das ist Naiv.

Ich werde nicht über rein spekulative Dinge diskutieren, die Zeiten in 
denen mich solche kindliche Naivität aufregte sind vorbei.

Wenns -bei dir zuhause- nach dem Motto "Bastelheld alike 
esissimmernochjootjange mit Hochspannung" bisher niemals etwas schlimmes 
passiert ist: Prima! Ich wünsche dir weiterhin Hals- und Beinbruch!

Wie geschrieben, solch eine kurzsichtige Empfehlung werde ich immer 
wieder anprangern.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Jetzt miss es halt in Gottes Namen nicht an der Anode der D7 gegen 
Masse.
Dein olles Multimeter ist zulässig bis 600 Volt, 
(Isolationsgeschichten), "muss" da aber gar nicht funktionieren, nur 
isolieren.

Miss an den beiden Elkos einzeln, wie beschrieben, und addiere.

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Wirds jetzt endgültig "Kindchen-Niveau"?

Stimmt!

> Wenn der Netztrafo des Oszis "nass" wäre, was heissen soll, er isoliert
> nicht zwischen seiner Primär- und Sekundärseite, dann würde ständig ein
> Fehlerstrom fliessen, ganz ohne Berührung des Gerätes.
> Jetzt kommt auf die blödsinnige Behauptung (frei erfunden) "der Trafo
> ist nass" noch oben drauf "dort gibts gar keinen FI", auch erfunden.

Ob nass gewesen oder nicht ob FI oder nicht, ist doch zunächst wurscht 
(ich habe das nichts eingebracht).

Allerding schrieb der TO wohl was von 0,9V an einem Messpunkt, der 
eigentlich unter -500V haben müsste, das kann ja nicht sein, wenn der 
Strich zu sehen war (wenn vielleicht auch schwach)

Und wenn er die Elkos getauscht hat, die Dioden auch, dann sind die 
-500V sehr wahrscheinlich auch da. Und wenn die Helligkeit in kurzer 
Zeit wieder nachlässt, bleiben Trafo (nicht ausgeschlossen) oder eben 
das Helligkeitspoti (eher wahrscheinlich). Die Röhre keinesfalls, die 
verliert ihre Helligkeit allmälich und dann dauerhaft (erholt sich nicht 
über Nacht)

Old-Papa

von Nichtverzweifelter (Gast)


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@aggressive: Der "nasse Trafo" ist doch ausschliesslich Deiner Phantasie 
entsprungen, jetzt willst Du mir den ans Bein nageln?
Nee nee...
Rein spekulativ behauptest Du, der funktionierende Trafo wäre feucht, 
nass, isoliert nicht.
Quatsch mit Sosse.
Auch innerhalb der symmetrischen Sekundärwicklung hätte sich bei Nässe 
längst Gestank und Qualm gezeigt. Die Gesamt-Sekundärwicklung liegt im 
Bereich mehrere hundert Volt, zusätzlich muss die Isolation der extra 
Heizspannungswicklung... na?


Der kindlich-naive Quatschkopf bist Du.
Du hast auch nicht verstanden, dass er während der Reparatur des Oszis 
den Schutzleiter trennen soll (oder Trenntrafo verwenden), nicht jedoch 
bei der Anwendung des Oszis nach erfolgreicher Reparatur desselben.
Während der Reparatur stellt der Erdbezug nicht Sicherheit, sondern eben 
Gefahr her.

Selbst wenn er einen Trenntrafo benutzt, aber ein Signal von einem 
geerdeten Generator einspeist, stehen sofort wieder sämtliche 
Sekundärspannung gegen Erde an, da genügt dann einpolige Berührung und 
auch die zweite Hand in der Hosentasche nützt dann nichts.

von 2aggressive (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Jetzt miss es halt in Gottes Namen nicht an der Anode der D7 gegen
> Masse.
Wieso denn das nicht??? ??? ??? ??? ??? ??? ???
Soll der TO, oder wir alle, einen Gott befragen welche Spannung dort 
anliegt???
Mit Verlaub, deine Posts werden immer unseriöser.

von 2aggressive (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Der kindlich-naive Quatschkopf bist Du.
Deine Meinung steht dir frei.

> Du hast auch nicht verstanden, dass er während der Reparatur des Oszis
> den Schutzleiter trennen soll (oder Trenntrafo verwenden)
Das habe ich durchaus verstanden, und klarerweise kritisiert.

Was soll denn jetzt deine geklammerte Aussage "(oder Trenntrafo 
verwenden)" bewirken? Möchtest du mir gegenüber "zurückrudern"?
Mir ist dein Rudern egal, aber andere Leser hier sollten die deine 
Idee "Schutzleiter abtrennen" unmissverständlich als gefährlichen Unsinn 
erkennen.

Der Gerätetrafo eines Defektgerätes ist keineswegs ein vollwertiger 
Trenntrafo. Ohne Klammern. Mit Punkt.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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@oldpapa: Ja sicher sind die rund -500 Volt da! Auf jedem Foto ist ein 
Leuchtfleck (schalt aus, schalt aus! hiess es), oder eben eine komplett 
geschriebene Zeile zu sehen.

Da nur 0,9 Volt gemessen zu haben war halt ein Bedienfehler am MM ( 
Range-taste, Ac/Dc oder Data-hold).

Die kleinere hohe Spannung für die Versorgung der Endstufen 
(Ablenkplatten) muss auch da sein, sonst gäb es keinen Strich (Foto, 
kompletter Schirm ausgeschrieben in X-Richtung, Gerät steht hochkant).
Die Spannungen an den Z-Dioden hat er auch gemessen, also ist alles da. 
Es läuft ja prinzipiell auch.
Für das eigentlich nur zu dunkle Bild kommen drei Ursachen in Frage:
1. Die Widerstandskette der Anodenspannung ist defekt, das sind Focus 
und Intensity-Potentiometer, der dazwischenliegende Reihenwiderstand, 
sowie die parallelen Rs (Focuspoti). Kann er ohne jede Betriebsspannung 
gefahrlos ausmessen.
2. Die Röhre ist platt.
3. Fehler in der Rücklaufaustastung.
Das ist nun ein Verständnisproblem. Es gibt, beides kommt aufs selbe 
heraus, sowohl die aktive Rücklaufaustastung wie auch die aktive 
Hinlaufauf (auf! nicht aus!) tastung.
Daher einfach mal den C am Kollektor des Blankingtransistors ganz links 
ablöten. Und die Diode unterhalb des Wehneltzylinders im Schaltplan 
eingezeichnet prüfen.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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@aggressive:
Nein, ich rudere nicht zurück. Dass er einen Trenntrafo hat, hat er erst 
später im Threadverlauf erwähnt.
Auch der schützt ihn nicht vor Berührspannung, sobald ein geerdeter 
Generator (Signaleinspeisung am Y-Eingang) oder ein zweites, geerdetes 
Oszi "zum Messen" angeschlossen wird. Sofort hat dann die Sekundärseite 
Erdbezug, der Mittelabgriff der Sekundärwicklung liegt an Masse, die 
durch Gleichrichtung gewonnenen Betriebsspannungen stehen dann einpolig 
gegenüber Erde (Fussboden!) an.
Trotz Trenntrafo.
Du hast bisher keinerlei Beleg gebracht, dass der Trafo "nass" oder 
"feucht" oder "defekt" ist. Dumm nur, dass Kleinspannung (Zeitbasis), 
Ablenkplattenspannung (schreibt über gesamte Bildbreite), Fokus und 
Astigmatismus reagieren, zeichnet scharf, Leuchtfleck hell, alles 
vorhanden ist,
und weder der seit den neunziger Jahren nachzurüstende FI nicht auslöst, 
noch der TO von einem elektrischen Schlag berichtet hat.
Nur Du "weisst" angeblich, dass der Netztrafo defekt ist, nass ist, 
feucht ist, durchgeschlagen ist.

"Wat Du nitt alles woisst, bist a Gscheidle, na?"

von 2aggressive (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:

Ich sage nicht das alles was du schreibst grundsätzlich falsch sein 
muss, vieles ist sogar sauber hergeleitet, aber hier schon wieder die 
nächste naive Falschannahme:
> Da nur 0,9 Volt gemessen zu haben war halt ein Bedienfehler am MM (
> Range-taste, Ac/Dc oder Data-hold).
Das kann kaum sein, oder willst du erzählen der TO stellte absichtlich 
manipulierte Photos ein:
https://www.mikrocontroller.net/attachment/485566/20201219_223232.jpg

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Ach hör doch mit DEINEN Unterstellungen auf, er hat selbst geschrieben 
"weiss nicht, was ich da gemessen habe", so in der Art.
Ich unterstelle ihm gar nichts.
Dein naives Geplänkel nervt doch nur!

von 2aggressive (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Du hast bisher keinerlei Beleg gebracht, dass der Trafo "nass" oder
> "feucht" oder "defekt" ist.
Du gehst vom Gegenteil aus? Du möchtest die Gesundheit des TO (oder 
später mitlesenden) leichtfertig aufs Spiel setzen?
Ich nicht!


> und weder der seit den neunziger Jahren nachzurüstende FI
Unsinn. Falsch. Naiv.
Und selbst falls deine nicht der Wahrheit entsprechende Aussage stimmen 
würde: zum nutzen oder nichtnutzen eines in deinem Traum vorhandenen 
Fehlerstromschalters: siehe oben.


> "Wat Du nitt alles woisst, bist a Gscheidle, na?"
Nein, bin ich sicherlich nicht. Allerdings spiele ich nicht mit dem 
Leben anderer.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Und weil ich hier mit Dir den wirklich "aggressivsten" Blödmann vor mir 
habe, noch mal ganz haarklein, extra und nur für Dich, denn Du bist 
wirklich begriffstutzig:

Er, der TO, und nicht Du, möge doch bitte einzeln an den beiden Elkos im 
Netzteil messen. Die beiden in Reihe für die Anodenspannung. Dann die 
Werte addieren, es sind Gleichspannungen, die sein Multimeter sowie die 
Mess-Strippen-Isolation problemlos vertragen. Schon hat er seine 
"Hochspannung für die ESR-Röhre" an die er sich "gegen Masse zu messen" 
nicht so recht getraut hat. Alles im Thread nachzulesen.
Deine blöden Sprüche a la Gott befragen kannst Du stecken lassen, 
Kindchen! Naives!

von 2aggressive (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> Dein naives Geplänkel nervt doch nur!
Ok, wenns dich jetzt tief am Nerv trifft ziehe ich mich gerne aus diesem 
Teil der Diskussion zurück. Hat wohl doch einen Zweck erfüllt; du denkst 
hoffentlich etwas mehr nach bevor du unsichere Dinge als sicher 
voraussetzt.

Alles gute :D

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Und weil die Drama-Queen "2aggressive" von Lebensgefahr labert:

Die besteht allein schon durch die Sekundärwechselspannungen sowie den 
daraus gewonnenen Gleichspannungen bei...

...völlig intaktem, aber geöffneten Gerät.
...mit Trenntrafo versorgtem, aber geöffneten Gerät.
Das muss er nun ganz alleine wissen, was er kann, was er sich zutraut, 
welchen Wissensstand er hat.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Ich sehe ein, dass Du nicht kapierst, dass sich ein Netztrafo, der mehr 
liefert, als beispielsweise die Anodenspannung eines üblichen 
Röhrenradios, bei "Nässe" längst selbst zerlegt hätte.
Dir mangelt es an Erfahrung.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Mike H. schrieb:
> Ich hab jetzt zwischen D7 und Masse nicht mal 1 Volt gemessen das sollte
> ja über 500V anliegen keine Ahnung was ich da messe zum kotzen

Nichts habe ich ihm unterstellt, Hörr aggressive!
Nur der Vollständigkeit halber, der TO deutet hier doch selbst einen 
Messfehler an.
Der bei diesem Multimeter relativ leicht vorkommt, man kann es in einen 
bestimmten "Range"(=Messbereich) zwingen, der auch unpassend sein kann. 
Und wenn man längst was anderes misst in der Schaltung, "hängt" es noch 
im "alten"(angewählten!) Bereich fest.

von 2aggressive (Gast)


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Nichtverzweifelter schrieb:

Du darfst auch hier meinen gewählten Namen nennen: Mein Nick lautet 
2aggressive. Kein Problem wenn daran interpretierend gespielt wird, kein 
Problem wenn gefrotzelt wird, meistens hat dies einen nachvollziehbaren 
Grund, welcher auch sauber ausformuliert wird. Hier im Faden sehe ich 
keinen erkennbaren Grund.

Wie auch immer, Peace! Lass uns bitte mal die persönlichen 
Unstimmigkeiten beiseite legen.




Zum Thema:
> Er, der TO, und nicht Du, möge doch bitte einzeln an den beiden Elkos im
> Netzteil messen. Die beiden in Reihe für die Anodenspannung.
Ja. Auf die Gefahr hin das ich mich wiederhole;  bitte gebt dem TO Zeit.

> Dann die
> Werte addieren, es sind Gleichspannungen, die sein Multimeter sowie die
> Mess-Strippen-Isolation problemlos vertragen.
Facepalm
Schonwieder solch gefährlich falsche Annahmen und Animierungen eines 
"Praktikers". Die Meßstrippenixolation (auch das DMM) kennt keine 
Relativspannungen, nur Absolutspannungen. Alles darüber kann knallen.


Wie geschrieben: so ganz unrecht gebe ich dir nicht. Aber Empfehlen ist 
ein "no-go".

Nichtverzweifelter schrieb:
> Dir mangelt es an Erfahrung.
Kann sein. Oder auch nicht.
Zumindest traue ich späteren Mitlesern das Problem der mangelnden 
Erfahrung zu.




***
Der Beitrag scheint Spam zu enthalten: "penix"
Das hat mich etwas aufgehalten :D
MeßstripPENIXolation

von Nichtverzweifelter (Gast)


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An den Mike:
Bisher konnte man nachlesen, dass Dir der versehentlich falsch herum 
eingelötete Elko jetzt nicht mehr abraucht (16:03), aber kein Strahl zu 
sehen sei.
Am selben Tag hast Du dann um 16:47 geschrieben, Strahl ist jetzt da.

Was hast Du denn da verändert? Du hast auch berichtet :zu dunkel, auch 
wenn Intensity voll aufgedreht.

Frage: War also Intensity einfach viel zu dunkel eingestellt, oder hast 
Du etwas anderes verändert?

von Old P. (Firma: nix) (old-papa)


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Nichtverzweifelter schrieb:
> @oldpapa: Ja sicher sind die rund -500 Volt da! Auf jedem Foto ist ein
> Leuchtfleck (schalt aus, schalt aus! hiess es), oder eben eine komplett
> geschriebene Zeile zu sehen.

Warum sollte er ausschalten? Klar, wenn der leuchtet wie ein Fixstern, 
doch er hat ja genau das gegenteilige Problem.

> Da nur 0,9 Volt gemessen zu haben war halt ein Bedienfehler am MM (
> Range-taste, Ac/Dc oder Data-hold).

Kann sein, habe ja nicht alles gelesen

> Die kleinere hohe Spannung für die Versorgung der Endstufen
> (Ablenkplatten) muss auch da sein, sonst gäb es keinen Strich (Foto,
> kompletter Schirm ausgeschrieben in X-Richtung, Gerät steht hochkant).
> Die Spannungen an den Z-Dioden hat er auch gemessen, also ist alles da.
> Es läuft ja prinzipiell auch.

Soweit also ok.

> Für das eigentlich nur zu dunkle Bild kommen drei Ursachen in Frage:

Ich las, dass es zunächst normal hell ist und dann dunkler wird....
(oder verwechsel ich das mt anderen Oszi-Threads?)

> 1. Die Widerstandskette der Anodenspannung ist defekt, das sind Focus
> und Intensity-Potentiometer, der dazwischenliegende Reihenwiderstand,
> sowie die parallelen Rs (Focuspoti). Kann er ohne jede Betriebsspannung
> gefahrlos ausmessen.

Klar, die Widerstände können ein Eigenleben haben (selber schon erlebt) 
doch wahrscheinlicher sind eben Potis. Kurz nach dem Verstellen gehts 
noch um dann wieder gaga zu werden (auch selbst erlebt)

> 2. Die Röhre ist platt.

Dann wäre die dauerhaft dunkel.

> 3. Fehler in der Rücklaufaustastung.

Kann sein.

> Daher einfach mal den C am Kollektor des Blankingtransistors ganz links
> ablöten. Und die Diode unterhalb des Wehneltzylinders im Schaltplan
> eingezeichnet prüfen.

Sollte er tun, schrieb ich ja oben schon. ALLE teile vom Netzteil und 
Röhrenversorgung sollten geprüft werden. Das hätte ich als erstes 
gemacht (mach ich ja auch)

So, ich bin hier durch, der TO ist wahrscheinlich längst woanders... ;-)

Old-Papa

von Mike H. (mike_h865)


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Ich habe zwei Elkos geschossen den dritten habe ich jetzt richtig 
eingebaut.
Problem war das am Oszi alles verstellt war hab im Handbuch nachgelesen 
welche Einstellungen zu machen sind damit der Punkt erscheint.

Nichtverzweifelter schrieb:
> Frage: War also Intensity einfach viel zu dunkel eingestellt, oder hast
> Du etwas anderes verändert?

Nein ich habe sonst nichts geändert und am Intensity Poti zu drehen 
bringt nichts, egal wie weit ich das Poti drehe der Strahl wird nicht 
heller.Es war alles verstellt darum kein Strahl und viel zu hell im Raum 
damit ich den Strahl am Schirm hätte sehen können.

Zu der Messung mit dem MM möchte ich nur anmerken das Autorange an war 
ist am Bild auch zu sehen, aber egal ich werde die beiden Elkos einzel 
messen bzw. die Messung wiederholen.


Momentan kann ich eh nichts machen da ich erst wieder Freitags dazu 
komme.

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