Kurze Einleitung für die gestellte Frage.
Ich habe mehrere Laptops und Standrechner herumliegen/stehen. Alle von
verschiedenen Herstellern. Nach dem Auslaufen von Win7 habe ich die
Rechner auf Win10 umgestellt. Nun mache ich seit längerer Zeit die
Beobachtung, dass alle Rechner mit SSD recht vernünftig laufen. Alle
Rechner ohne SSD jedoch extrem langsam starten. Nachdem sich der Desktop
aufgebaut hat, sind sie u.A., noch einmal minutenlang wie eingefrohren,
mit anderen Worten Festplattenauslastung 100% (System, svchost, ... nix
spezielles). Wie gesagt, es handelt sich um verschiedenste Hersteller.
Für mich sieht es wie ein systematisches Problem aus. Um es mal
minimalistich herunter zu brechen: Win10 + std. HDD = extrem langsam.
Ich habe schon eine Menge der Ratschläge ausprobiert, die man erhält,
wenn man nach "Win10 100% HDD" sucht. Hat keine Besserung gegeben.
Deshalb die Frage, setzt Win10 eine SSD voraus? Ich kann mir das Problem
mit diversen Rechnern, die zuvor super liefen, nicht anders erklären.
Naja, sie starten mit HDD, also ist es keine Voraussetzung ;)
Lässt sich danach denn passabel mit dem System arbeiten? Falls ja würd
ichs so hinnehmen, aber das SSD schon geil sind ist jetzt nichts neues.
Und Win10 kann da durchaus drauf hin "optimiert" worden sein.
Gegenfrage: Wieso unbedingt HDD statt SSD fürs Systemlaufwerk, bei den
aktuellen Preisen? Einem Bekannten wurde unlängst die HDD seiner
Antiquität durch eine SSD ersetzt - nicht wiederzuerkennen. Er hatte
vorher ein ähnliches Problem. Bei 25€ für 250GB...
(prx) A. K. schrieb:> Einem Bekannten wurde unlängst die HDD seiner> Antiquität durch eine SSD ersetzt - nicht wiederzuerkennen.
Ja, das lohnt sich wirklich. Wir haben gerade ein paar "entsorgten"
Notebooks aus 2014 SSDs verpasst, um sie einem Kindergarten zu spenden.
Damit ist der Loginscreen nach dem Einschalten innerhalb von 15s da,
vorher hat das >1min rumgerödelt.
Jein!
Natürlich kommt es einem Windows-Rechner schneller, wenn er auf einer
SSD rummacht. Einfach nur weil das Teil schneller ist.
Ich würde aber, bis auf weiteres, eine Kombination aus:
Einer bezahlbaren SSD etwa 250G auf dem sich das System und die ständig
verwendeten Programmen befinden,
und einer richtig großen Platte für den Rest - vor allem die Daten,
bevorzugen.
Natürlich kann man auch, nachdem Onkel Vielgeld gestorben ist, ganz auf
SSD umsteigen. Die richtigen Trümmer kosten aber immer noch viel mehr.
Zu der oben angesprochenen Kombination kann man auch kaum noch einen
Vorteil feststellen.
Ausnahme: Ein richtiges Prüfprogramm, was einem dann aufzeigt, dass das
hauptsächlich verwendete Programm die Daten eine halbe Millisekunde
schneller speichert.
Sebastian S. schrieb:> Die richtigen Trümmer kosten aber immer noch viel mehr.
Kommt auf die Ansprüche an, und auf die Anzahl Disk, die reinpassen.
Alte Laptops mit Original-HDD haben oft 160GB oder 320GB drin, keine
dicken Trümmer.
Sebastian S. schrieb:> Natürlich kann man auch, nachdem Onkel Vielgeld gestorben ist, ganz auf> SSD umsteigen. Die richtigen Trümmer kosten aber immer noch viel mehr.
Übertreib mal nicht. Ne 1TB Sandisk vom Mediamarktangebot für 88€
reicht. Da geben viele jeden Monat deutlich mehr fürs Smartfone, Games
und Videostreaming aus.
In den letzten Monaten hatte ich mit zwei Win10+HDD PCs zu tun. Beide
waren sehr zäh.
Stichprobe ist natürlich sehr klein, außerdem ist man halt die
SSD-Geschwindigkeit heute einfach gewohnt. Ich kann mir aber gut
vorstellen, dass bei Microsoft nicht mehr auf HDD geachtet wird und
dementsprechend durch unoptimiertes Kreuz-und-Quer-Lesen die Performance
mit jedem Update schlechter wird.
ich schrieb:> Deshalb die Frage, setzt Win10 eine SSD voraus? Ich kann mir das Problem> mit diversen Rechnern, die zuvor super liefen, nicht anders erklären.
Voraussetzen nicht, aber mit HDD's ists dann halt deutlich langsamer -
hast du ja beobachtet.
Ich möchte dazu aber noch anmerken das man sich von teureren und
schnelleren m.2 PCIe SSD nicht mehr erwarten sollte als von SATA SSDs.
Ich hatte lange Zeit eine 2TB SATA SSD in meiner Windows Spielekiste,
und der Umstieg auf m.2 hat, obwohl die ~6x schneller sein soll, keinen
merklichen Vorteil gebracht.
Der Umstieg von HDD auf SSD ist aber auf jeden Fall ratsam, und deutlich
spürbar.
ich schrieb:> Nachtrag:> Bei allen Rechnern ist kein, also lediglich der Win Virenscanner drauf.
Und was/wieviel ist sonst noch drauf installiert? Schau dir den
Autostart, was sonst noch im Hintergrund gestartet wird.
Ich habe hier selbst ein 10J altes Laptop stehen. Bin seit Jahren auf
SSD umgestiegen. Da liegen Welten dazwischen: Hochfahren, Programme
starten....
Christobal M. schrieb:> Umstieg auf m.2 hat, obwohl die ~6x schneller sein soll, keinen> merklichen Vorteil gebracht.
Das muss das Board bzw. der Chipsatz mitmachen. Ältere Boards - auch
wenn sie schon einen M2-Slot haben - reizen die aktuellen SSDs dafür
nicht aus, da sie intern zu langsam angebunden sind.
Marek N. schrieb:> as muss das Board bzw. der Chipsatz mitmachen. Ältere Boards - auch> wenn sie schon einen M2-Slot haben - reizen die aktuellen SSDs dafür> nicht aus, da sie intern zu langsam angebunden sind.
Eine SSD ist sogar bei SATA I mit seinen maximal 150 MB/s viel schneller
als eine HDD. Nicht so sehr bei der Transferrate, aber bei der
Zugriffszeit. Mikrosekunden statt Millisekunden.
Auch ein Samsung NC10, ein Atom-Netbook der ersten Generation von 2008,
profitierte erheblich von einer SSD.
Toxic schrieb:> weil ich mit meinem 12 Jahre alten> Lappy/ 1TByte-hdd und Windows 10 zufrieden bin.
Der TE scheint mit seinen HDD-Systemen indes nicht völlig zufrieden zu
sein.
Kurze Antwort auf deine Frage im Thread-Titel: Ja.
Längere Antwort:
Als jemand der beruflich täglich mit PCs zu tun hat und Windows 10 schon
auf allen erdenklichen Hardwarekombis erlebt hat, würde ich sagen, dass
HDDs einfach nicht mehr mit so einem modernen Betriebssystem mithalten
können. Das Problem ist nicht der Datendurchsatz der HDD sondern viel
mehr die Zugriffszeiten. In einem modernen Betriebssystem laufen
mittlerweile einfach so viele Anwendungen und Dienste gleichzeitig, dass
ständig Zugriffe auf völlig unterschiedliche Speicherbereiche gemacht
werden müssen, da können die mechanischen HDDs einfach nicht mehr
mithalten. Bei Laptop-HDDs ist das naturgemäß noch schlimmer als bei den
großen 3,5", da die meistens auch eine geringere Drehzahl haben.
Als Ergebnis davon fühlt sich ein Win10 auf HDD einfach extrem träge an,
bei einem neu installierten System geht das Hochfahren manchmal sogar
noch ganz fix, aber sobald man dann ernsthaft arbeiten will, die ersten
Autostart-Programme hinzukommen und man, Gott bewahre, vielleicht sogar
noch ein Update machen möchte, rödelt sich die HDD zu Tode.
Wie hier schon mehrfach gesagt wurde, wenn man viel Speicher braucht
aber trotzdem vom günstigen Preis/GB der HDD profitieren will, bietet
sich eine kleine (250GB) SSD fürs Betriebssystem und eine große HDD für
Daten an. Gute 250GB-SSDs gibts mittlerweile quasi dauerhaft für um die
25€.
Für die meisten Leute, vor allem in Laptops, würde ich aber mittlerweile
sogar empfehlen komplett auf SSD zu gehen, da auch höhere Kapazitäten
nicht mehr die Welt kosten und Otto Normalanwender selten mehr als 1TB
braucht.
Nico L. schrieb:> fühlt sich ein Win10 auf HDD einfach extrem träge an
Es könnte auch eine subjektive Komponente mitmischen. Hat man sich an
SSDs gewöhnt, fühlt sich auch ein unveränderter Zustand langsamer an als
damals.
(prx) A. K. schrieb:> Es könnte auch eine subjektive Komponente mitmischen
Naja, so gesehen ist alles subjektiv oder? :)
Wenn eine Aufgabe auf einem Rechner mit SSD in 5 Minuten erledige, auf
einem mit HDD aber 10 Minuten für die gleiche Aufgabe brauche, ist das
durchaus auch objektiv schneller.
Wir haben in der Firma noch ein paar Laptops mit HDD. Wenn ich da
morgens ein Windows-Funktionsupdate anstoße bin ich froh, wenn es zum
Feierabend fertig ist. Das ist schon auch objektiv ziemlich miese
Performance. (Nein, die HDDs sind nicht kaputt)
(prx) A. K. schrieb:> fühlt sich auch ein unveränderter Zustand langsamer an als> damals.
Ich bin mir nicht ganz sicher was du mit "damals" meinst, aber Windows 7
war mit HDD tatsächlich deutlich schneller als Windows 10 und sehr gut
nutzbar.
Nico L. schrieb:> Ich bin mir nicht ganz sicher was du mit "damals" meinst, aber Windows 7> war mit HDD tatsächlich deutlich schneller als Windows 10 und sehr gut> nutzbar.
und auch Win7 war mit SDD deutlich schneller als mit HDD.
Wie soll man die Ausgangsfrage überhaupt beantworten?
Bevor ich überhaupt auf den Zwang gekommen bin Win10 zu installieren.
Da war auch der älteste ATOM Rechner schon mit SSD versehen.
ACDC schrieb:> und auch Win7 war mit SDD deutlich schneller als mit HDD
Unzweifelhaft, aber darum gings in der Aussage ja auch gar nicht.
ACDC schrieb:> Wie soll man die Ausgangsfrage überhaupt beantworten?
Ganz einfach: Kann man auf einem Windows 10-PC mit HDD noch effizient
arbeiten, wenn man mehr machen möchte als einen Browser zu benutzen und
Word-Dokumente zu tippen? Meines Erachtens nach nicht, und selbst das
wird schon zur Geduldsprobe, wenn das Hochfahren länger dauert als das,
was man eigentlich machen wollte.
Nico L. schrieb:> ACDC schrieb:>> Wie soll man die Ausgangsfrage überhaupt beantworten?>> Ganz einfach: Kann man auf einem Windows 10-PC mit HDD noch effizient> arbeiten,
HDD ist 10 Jahre entfernt von win10.
Wie soll man das sinvoll beantworten?
"Umstieg auf m.2 hat, obwohl die ~6x schneller sein soll, keinen
> merklichen Vorteil gebracht."
kann ich NICHT bestätigen.
Meine MP600 1TB M.2 war vor kurzem kaputt..nun ist ie schnellste Samsun
m.2 ssd 1TB 980PRO drin
Selbst hier merkt man einen kleinen Unterschied beim Windows <start.
Nicht weltbewegend, aber wenn das Board die Vollen Pcie4 Lanes
unterstützt merkt man sogar das
Einstein² schrieb:> Meine MP600 1TB M.2 war vor kurzem kaputt..nun ist ie schnellste Samsun> m.2 ssd 1TB 980PRO drin
5 GB/s gegen 7 GB/s. Ob es das alleine ist? Oder ob vielleicht auch
andere Faktoren mit hinein spielen, etwa die Methode der
System-Wiederherstellung.
Toxic schrieb:> Ansonsten gebe> ich jeder normalen hhd den Vorrang,weil ich mit meinem 12 Jahre alten> Lappy/ 1TByte-hdd und Windows 10 zufrieden bin.Mir waere lieber ich> koennte auf 8GByte RAM aufstocken,was leider nicht moeglich ist.
Ich habe schon unter W7 auf SSD aufgerüstet und der Unterschied zur HDD
war extrem.
Dagegen brachte die Aufrüstung auf mehr RAM enttäuschende Resultate. Ich
hab da einfach nicht die Killerapplikationen, die viel RAM benötigen.
Und ich gehöre auch nicht zu denen, die 1000 Tabs im Firefox öffnen
müssen.
Peter D. schrieb:> W7 auf SSD
Mache ein Image von der alten Platte und setze dafür eine SSD ein und Du
bist gefühlt 10x schneller. Man sollte allerdings nicht zu geizig sein
und nur 250GB kaufen, wenn man noch ein paar Jahre mit MS-Updates
schaffen möchte. Bei XP waren es am Ende "nur" 500 verschiedene Updates
(die etwas Platz benötigten)...
ich schrieb:> Ich habe schon eine Menge der Ratschläge ausprobiert, die man erhält,> wenn man nach "Win10 100% HDD" sucht. Hat keine Besserung gegeben.
Versuch mal die Windows Desktop Suche, also die Datei Indizierung
auszuschalten.
Die war schon bei Windows 7 bei meinem alten Notebook mit Festplatte ein
Problem und hat das System ziemlich stark ausgebremst.
https://praxistipps.chip.de/windows-10-indizierung-abschalten-so-gehts_92625> Deshalb die Frage, setzt Win10 eine SSD voraus? Ich kann mir das Problem> mit diversen Rechnern, die zuvor super liefen, nicht anders erklären.
Es ist durchaus möglich, weil eine SSD es einem erlaubt, ganz anders zu
programmieren und eine Aufgabenstellung durch Code anders zu lösen.
Bei Festplatten muss man bspw. immer berücksichtigen, das Zugriffe auf
die Festplatte immer langsam sind, bei SSDs fällt das nicht mehr so ins
Gewicht, so das andere Algorithmen interessant werden die woanders
Vorteile haben.
oszi40 schrieb:> Peter D. schrieb:>> W7 auf SSD>> Mache ein Image von der alten Platte und setze dafür eine SSD ein und Du> bist gefühlt 10x schneller. Man sollte allerdings nicht zu geizig sein> und nur 250GB kaufen, wenn man noch ein paar Jahre mit MS-Updates> schaffen möchte. Bei XP waren es am Ende "nur" 500 verschiedene Updates> (die etwas Platz benötigten)...
Der Trick besteht darin, dass man beim Installieren von Programmen
darauf achtet, dass die nicht nach %PROGRAMFILES% und
%PROGRAMFILES(X86)% installieren.
Also
C:\Programme
und
C:\Programme (x86)
Der Nachteil ist, einige Sicherheitsfunktionen von Windows 10 mögen das
nicht, da muss man dann bei den Ordnerrechten und Besitzern nochmal Hand
anlegen, wenn man die Programme woanders hin installiert.
Aber es spart definitiv jede Menge Platz.
Mein letztes Win 7 System belegte auf C: vielleicht 30 GB, der Rest der
Programme war auf E: und F: installiert.
Eine SSD mit 250 GB Größte sollte für die C: Partition völlig
ausreichen, wenn man das so macht.
oszi40 schrieb:> Man sollte allerdings nicht zu geizig sein> und nur 250GB kaufen, wenn man noch ein paar Jahre mit MS-Updates> schaffen möchte. Bei XP waren es am Ende "nur" 500 verschiedene Updates> (die etwas Platz benötigten)...
Was kommst du hier mit alten Kamellen von vor zig' Jahren.
Machst kleinen Kindern Angst.
Unter XP konnte man die händisch rauswerfen.
Unter W7/10 kann man das mit Bereinigen.
Bei W10 wird das spätestens nach jedem Großen Update gemacht.
Da fliegen sogar Wiederherstellungspunkte raus.
michael_ schrieb:> Was kommst du hier mit alten Kamellen
1.Es hat sich wenig geändert. Updates gibt es immer wieder! Auch bei
W10. Wie groß die nächsten sind, weißt DU auch nicht. Jedenfalls hätte
ich wenig Lust wegen übermäßigem Geiz in einiger Zeit eine zu kleine SSD
auszutauschen. Eine SSD sollte immer noch "etwas Luft" als Reserve
haben.
2.Nano, die Programm-Verlagerung auf andere Partitionen kann Euch später
auch noch auf den Fuß fallen wenn sich wieder mal Laufwerksbuchstaben
ändern oder bei Backup die Hälfte fehlt. (Daten gehören natürlich auf
eine andere Partition um ein krankes System auch mal tauschen zu
können.)
oszi40 schrieb:> 2.Nano, die Programm-Verlagerung auf andere Partitionen kann Euch später> auch noch auf den Fuß fallen wenn sich wieder mal Laufwerksbuchstaben> ändern oder bei Backup die Hälfte fehlt. (Daten gehören natürlich auf> eine andere Partition um ein krankes System auch mal tauschen zu> können.)
Wenn man brain.exe benutzt, dann wird man hier nie ein Problem haben.
Ich mache das bei Windows schon seit Win9x Zeiten so.
Bei optischen Laufwerken machte es zu Win9x Zeiten Sinn, den
Laufwerkbuchstaben nach ganz weit hinten zu verlegen. Z.B. X: und W: für
den Brenner.
Dann konnte man problemlos weitere Festplatten nachschieben ohne dass
die bereits installierten Programme, die zwecks Kopierschutzgründen eine
CD Abfrage machten, dann Probleme machten.
oszi40 schrieb:> 1.Es hat sich wenig geändert. Updates gibt es immer wieder! Auch bei> W10. Wie groß die nächsten sind, weißt DU auch nicht.
Doch!
Und was soll sich grundlegend geändert haben?
Eine Grundinstallation W10 hat 16GB.
Ich habe hier einen Reserve-Rechner mit W10. Man kann ja nie wissen,
wenn man sowas mal braucht.
30GB HD. Reicht völlig.
Nano schrieb:> Ich mache das bei Windows schon seit Win9x Zeiten so.> Bei optischen Laufwerken machte es zu Win9x Zeiten Sinn, den> Laufwerkbuchstaben nach ganz weit hinten zu verlegen. Z.B. X: und W: für> den Brenner.> Dann konnte man problemlos weitere Festplatten nachschieben ohne dass> die bereits installierten Programme, die zwecks Kopierschutzgründen eine> CD Abfrage machten, dann Probleme machten.
Absoluter Unsinn.
Welche Programme machen eine CD-Abfrage? Nie gehört.
Welche Probleme hast du mit "Festplatten nachschieben"?
Selbst unter DOS kein Problem.
Ich hab' das mit dem Trennen von System und Programmen früher mal
gemacht, seit einigen Jahren aber nicht mehr. Ich habe dabei einfach
keinen Vorteil mehr bemerkt.
System und Programme kommen zusammen auf C:/ und davon wird gelegentlich
ein Image gezogen. Daten liegen auf einem extra-Laufwerk, und davon wird
regelmäßig ein Backup gezogen.
Für C:/ würde ich nie wieder etwas anderes als eine SSD benutzen wollen.
michael_ schrieb:> Nano schrieb:>> Ich mache das bei Windows schon seit Win9x Zeiten so.>> Bei optischen Laufwerken machte es zu Win9x Zeiten Sinn, den>> Laufwerkbuchstaben nach ganz weit hinten zu verlegen. Z.B. X: und W: für>> den Brenner.>> Dann konnte man problemlos weitere Festplatten nachschieben ohne dass>> die bereits installierten Programme, die zwecks Kopierschutzgründen eine>> CD Abfrage machten, dann Probleme machten.>> Absoluter Unsinn.> Welche Programme machen eine CD-Abfrage? Nie gehört.
Ähm, so gut wie alle Computerspiele aus dieser Zeit. Natürlich in ihrer
Retail Ausführung und nicht das, was du heute auf GOG bekommst.
> Welche Probleme hast du mit "Festplatten nachschieben"?
Win 95 macht es historisch bedingt wie DOS.
Sobald du bei IDE nen Slave nachschiebst und als optisches Laufwerk
bspw. eines mit eigenem Controller hat, wird das optische Laufwerk um
eins nach hinten verschoeben.
Aus D: wird bspw. E: und dann meckern bereits installierten die
Programme.
Hattest du aber von Anfang an das optische Laufwerk auf X: eingerichtet,
dann gab's keine Probleme.
> Selbst unter DOS kein Problem.
Doch, informiere dich mal.
Matthias L. schrieb:> Ich hab' das mit dem Trennen von System und Programmen früher mal> gemacht, seit einigen Jahren aber nicht mehr. Ich habe dabei einfach> keinen Vorteil mehr bemerkt.
Die Datenträger werden größer.
Ich würde sagen, wer auf seinem Privatrechner gar keine Spiele mehr
spielt, hat schon bei 500 GB großen Datenträger kein Bedürfnis mehr, die
Programme woanders hinzuinstallieren, weil der Platz für diese eben
üppig ausreicht und es ohnehin nur eine Handvoll an Programmen sind, die
man benötigt.
Eher verschiebt man die Daten.
Bei Spielen sieht's aber immer noch anders aus. Ein modernes Spiel
braucht teils zwischen 30 und 50 GB an Platz, manche auch mehr. Da ist
der Datenträger recht schnell voll, wenn es nur 500 GB für C: sind.
michael_ schrieb:> Matthias L. schrieb:>> System und Programme kommen zusammen auf C:/ und davon wird gelegentlich>> ein Image gezogen. Daten liegen auf einem extra-Laufwerk, und davon wird>> regelmäßig ein Backup gezogen.>> Das ist die einzig vernünftige Lösung.
Als ob DU das wissen würdest....
Zuerst sagst du uns, dass du nichts weißt, also noch nie etwas von
CD-Abfragen gehört hast, siehe:
> Absoluter Unsinn.> Welche Programme machen eine CD-Abfrage? Nie gehört.
Dann willst du aber wissen, was die einzig vernünftige Lösung ist.
Finde den Fehler.
Und für den Vorwurf "Absoluter Unsinn" zurückzunehmen, darauf kommst du
auch nicht.
Mein Vorschlag, lass lieber die reden, die von der Materie auch etwas
verstehen.
Nano schrieb:> Der Trick besteht darin, dass man beim Installieren von Programmen> darauf achtet, dass die nicht nach %PROGRAMFILES% und> %PROGRAMFILES(X86)% installieren.
Und wie garantierst Du, dass die Ordner bzw. Programme auf den anderen
Festplatten als 32-bit-Umgebung laufen?
René H. schrieb:> Nano schrieb:>> Der Trick besteht darin, dass man beim Installieren von Programmen>> darauf achtet, dass die nicht nach %PROGRAMFILES% und>> %PROGRAMFILES(X86)% installieren.>> Und wie garantierst Du, dass die Ordner bzw. Programme auf den anderen> Festplatten als 32-bit-Umgebung laufen?
Die Programme liefern in der Regel alles mit was sie brauchen.
D.h. du kannst beim SETUP angeben wo sie hininstalliert werden sollen.
Ich hatte diesbezüglich noch nie Probleme auf einem 64 Bit OS.
michael_ schrieb:> Nano schrieb:>> Ich mache das bei Windows schon seit Win9x Zeiten so.>> Bei optischen Laufwerken machte es zu Win9x Zeiten Sinn, den>> Laufwerkbuchstaben nach ganz weit hinten zu verlegen. Z.B. X: und W: für>> den Brenner.>> Dann konnte man problemlos weitere Festplatten nachschieben ohne dass>> die bereits installierten Programme, die zwecks Kopierschutzgründen eine>> CD Abfrage machten, dann Probleme machten.>> Absoluter Unsinn.> Welche Programme machen eine CD-Abfrage? Nie gehört.
Manche Programme starteten durchaus nur mit CD, sei es wegen
Kopierschutz oder wegen Daten, die sie halt nicht auf Festplatte kopiert
haben. Ist mir bekannt von Heft-Archiv-CDs oder Spielen.
> Welche Probleme hast du mit "Festplatten nachschieben"?
Wenn dein CD-Brenner "D:" war und du eine Festplatte nachschiebst ist
dein CD-Laufwerk nun "E:" -> Evtl. Problem mit der installierten
Software.
ich schrieb:> Kurze Einleitung für die gestellte Frage.
Kurze Antwort: Nö.
> Deshalb die Frage, setzt Win10 eine SSD voraus? Ich kann mir das Problem> mit diversen Rechnern, die zuvor super liefen, nicht anders erklären.
Win10 IST das Problem ;-)
So, nun verhaut mich mal...
Old-Papa
PS: Habe auch auf 3 Rechnern Win10, doch bisher nur wegen Fusion360 und
zu Testzwecken. Läuft einigermaßen, 1x auf Standardplatte, 2x auf SSD.
Ingenieur schrieb:> Ich rate auch zu SSD, allerdings ist es ein echtes Problem, die in> manche Notebooks reinzubekommen, bei den Spezialmaßen, die die haben.
Die Masse der 2,5er SATA SSDs orientieren sich an denen der 2,5er HDDs.
Weshalb ich damit bisher keinerlei Probleme hatte. Unterschiedliche
Bauhöhe gibts auch bei den HDDs.
Ingenieur schrieb:> Ich rate auch zu SSD, allerdings ist es ein echtes Problem, die in> manche Notebooks reinzubekommen, bei den Spezialmaßen, die die haben.
Das Problem haben aktuelle Notebooks nicht mehr...
Ingenieur schrieb:> Ich rate auch zu SSD, allerdings ist es ein echtes Problem, die in> manche Notebooks reinzubekommen, bei den Spezialmaßen, die die haben.
Hmmm,
ich habe schon gut 2 Dutzend umgerüstet, noch nie hatte ich mit den
Abmessungen Probleme. Sowohl uralte Notebooks (naja, ca. 10-15 Jahre)
als auch neuere.
was soll denn da anders sein? Ok, meistens sind SSDs dünner, manche auch
kürzer, doch wo ist nun das Problem?
Old-papa
Sobald man mehrere Streams eines Datenträgers gleichzeitig öffnet, kackt
die HDD gnadenlos ab. Z.B. man macht im Hintergrund einen Kopierjob
(Backup), schaut sich zur Unterhaltung ein Video an und will nebenbei
nochwas arbeiten.
Aber es ist natürlich jedem seine Sache, wenn er drehende Eieruhren,
ruckelnde Videos, aussetzenden Ton usw. mag.
Mich hatten die Eieruhren auf HDDs immer genervt.
ich schrieb:> Deshalb die Frage, setzt Win10 eine SSD voraus?
Nein. Aber im Gegensatz zu Windows 7 und den Vorgängern ist es nicht
mehr für HDDs optimiert, dementsprechend schlecht funktioniert es damit.
Eine 10 Jahre alte Mühle mit rotierender Festplatte von Windows 7 auf
Windows 10 zu aktualisieren macht sie nochmal 10 Jahre älter. Eine SSD
reinstecken macht sie wieder ordentlich benutzbar.
S. R. schrieb:> Aber im Gegensatz zu Windows 7 und den Vorgängern ist es nicht> mehr für HDDs optimiert, dementsprechend schlecht funktioniert es damit.
Was hier mal wieder für Halbwahrheiten verbreitet werden. Ihr hättet
Schriftsteller werden sollen. Ich habe keine Probleme mit der HDD in
meinem Rechner. Und so alt ist mein Rechner nicht (Gekauft in August
2018).
René H. schrieb:> Ich habe keine Probleme mit der HDD in> meinem Rechner. Und so alt ist mein Rechner nicht (Gekauft in August> 2018).
was ist das für einer?
René H. schrieb:>> Aber im Gegensatz zu Windows 7 und den Vorgängern ist es nicht>> mehr für HDDs optimiert, dementsprechend schlecht funktioniert es damit.>> Ich habe keine Probleme mit der HDD in meinem Rechner. Und so> alt ist mein Rechner nicht (Gekauft in August 2018).
Das ist aber schön für dich.
Hast du auch Windows 10 auf die HDD installiert?
Also als Systemfestplatte?
Ich schrieb nicht, dass Windows 10 nicht mit HDDs funktioniert.
Als Systemfestplatte funktioniert eine HDD unter Windows 10 allerdings
wesentlich schlechter als unter Windows 7, das habe ich bereits an
mehreren Computern feststellen dürfen. Auch nach Neuinstallationen.
S. R. schrieb:> Hast du auch Windows 10 auf die HDD installiert?> Also als Systemfestplatte?
Natürlich. Und ich kann nicht feststellen, dass es schlechter
funktionieren soll als mit Windows 7.
René H. schrieb:> S. R. schrieb:>> Hast du auch Windows 10 auf die HDD installiert?>> Also als Systemfestplatte?>> Natürlich. Und ich kann nicht feststellen, dass es schlechter> funktionieren soll als mit Windows 7.
was ist das für ein Rechner?
Und wenn Win7 schon auf HDD war, dann ist klar dass es für dich keinen
Unterschied macht.
Beides ist und bleibt lahm.
Kann man so oder so sehen. Wer in Millisekunden denkt, für den ist es
wirklich lahm, allen anderen es schnell genug. ;)
Es ist ein HP. Da war Windows 10 von Anfang an drauf.
René H. schrieb:> Ich habe keine Probleme mit der HDD in> meinem Rechner. Und so alt ist mein Rechner nicht (Gekauft in August> 2018).
Oje, da hat sich der Händler aber gefreut, den Ladenhüter doch noch an
den Mann bringen zu können.
Ich meine, so etwa ab 2012 hatten meine PCs/Notebooks nur noch SSDs als
System.
Das erste W7 Notebook mit HDD hatte vor dem Pimpen mit SSD ganz schön
rumgezickt und Sanduhren ohne Ende gezeigt. Ich wußte immer nicht, war
es schon abgestürzt oder trödelte es nur. Am RAM lag es jedenfalls
nicht.
René H. schrieb:>> Hast du auch Windows 10 auf die HDD installiert?>> Also als Systemfestplatte?> Natürlich. Und ich kann nicht feststellen, dass es schlechter> funktionieren soll als mit Windows 7.
Nun, dann wünsche ich dir mein herzlichstes Beileid. :-)
Peter D. schrieb:>> Oje, da hat sich der Händler aber gefreut, den Ladenhüter doch noch an> den Mann bringen zu können.> Ich meine, so etwa ab 2012 hatten meine PCs/Notebooks nur noch SSDs als> System.
Wenn Du extra mit SSD geordert hast, dann ja.
> Das erste W7 Notebook mit HDD hatte vor dem Pimpen mit SSD ganz schön> rumgezickt und Sanduhren ohne Ende gezeigt. Ich wußte immer nicht, war> es schon abgestürzt oder trödelte es nur. Am RAM lag es jedenfalls> nicht.
Ich habe vor etwa 2-3 Jahren auf SSD umgerüstet und vorher auch nicht
Sanduhren bestaunt. Zumindest nicht viel mehr, als jetzt mit SSD.
Ok, bei (D)einem 486er kann das natürlich sein... ;-)
Old-Papa
Old P. schrieb:> Ich habe vor etwa 2-3 Jahren auf SSD umgerüstet und vorher auch nicht> Sanduhren bestaunt.
Ich habe Compiler von 8-Zoll Disketten gestartet und dabei auch keine
Sanduhren bestaunt. Das lag nicht nur daran, dass dabei keine Sanduhren
angezeigt wurden, sondern auch daran, dass es keine praktikable
Alternative gab und ich es zu Hause nicht anders kannte.
Ich bin aber eigentlich ganz froh darüber, dass es mittlerweile
schneller geht und lege keinen grossen Wert mehr darauf, dass der
Compiler auf eine solche Diskette passt.
Peter D. schrieb:> Oje, da hat sich der Händler aber gefreut, den Ladenhüter doch noch an> den Mann bringen zu können.
Reicht aber aus. HP Pavilion Desktop - 510-p140ng
Peter D. schrieb:> ganz schön> rumgezickt und Sanduhren ohne Ende gezeigt.
Sowas habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.
Es kommt halt immer darauf an was man mit seinem PC macht. Für
überwiegend Büroanwendungen tut es auch eine HDD. Für Grafiklastige
Anwendungen mag mein PC nicht gemacht sein, aber sowas mache ich auch
nicht.
René H. schrieb:> Reicht aber aus. HP Pavilion Desktop - 510-p140ng
Ja, für dich.
Das ist leider kein Maßstab für SSD vs HDD.
Aber auch da bin ich sicher. Trotz nur 2 Kerne wird das Ding mit SSD zur
Rakete.
René H. schrieb:> Für> überwiegend Büroanwendungen tut es auch eine HDD.
Könnte auch eine Aussage von einem Mitarbeiter einer Behörde sein.
Und wenn es 20min zum Booten braucht. Ich werde ja bezahlt....
ACDC schrieb:> Trotz nur 2 Kerne wird das Ding mit SSD zur> Rakete
Wenn ich es zwingend bräuchte würde ich umrüsten. Aber da ich es nicht
brauche investiere ich lieber in Dinge die ich möchte.
ACDC schrieb:> Und wenn es 20min zum Booten braucht
Wie kommst Du auf 20 Minuten?
ACDC schrieb:> René H. schrieb:>> Wie kommst Du auf 20 Minuten?>> Da kannst nehmen was du willst.>> Alles über 15sec ohne Ruhezustand ist schlecht.
Das schafft Win10 auch nicht.
Weil: es startet immer nur aus dem Ruhezustand. Fahre mal mit gedrückter
Shifttaste (oder Strg?) runter und dann wieder hoch.
Old-Papa
Ist alles auch eine Frage der Gewöhnung...
Als damals der C64 Minuten gebraucht hat, um ein paar Daten von der
Diskette zu lesen, war das eben so. Musste man hinnehmen - natürlich hat
man trotzdem versucht, das irgendwie zu beschleunigen. Aber Wartezeiten
waren eben normal.
Die ersten PC mit schnarchlangsamen Festplatten waren schon einigermaßen
bedienbar, aber wenn mal etwas größere Dateien hin und her geschoben
werden mussten, wurde wieder Kaffee getrunken. War halt so.
Dass der eigentlich gar nicht mal langsame Windows7-Rechner beim Starten
umfangreicherer Programme einige Sekunden gebraucht hat, ja, das war
eben auch so. Trinkt man halt zwischendurch einen Schluck...
Bis ich dann eine SSD eingebaut hatte, um das neue Zeug auch mal zu
probieren. Das hat die "Schwuppdizität" wirklich deutlich nach oben
getrieben, ich würde nicht mehr zurück wollen - aber vorher hatten mich
die paar Sekunden Wartezeit gar nicht gestört. Jetzt hab' ich mich an
das flüssige Arbeiten mit der SSD gewöhnt, jetzt würden sie mich stören.
ACDC schrieb:> René H. schrieb:>> Wie kommst Du auf 20 Minuten?>> Da kannst nehmen was du willst.>> Alles über 15sec ohne Ruhezustand ist schlecht.
Das hat bei mir schon Win7 mit SSD nicht geschafft, vom Bootmanager aus
gemessen.
Old P. schrieb:> ACDC schrieb:>> René H. schrieb:>>> Wie kommst Du auf 20 Minuten?>>>> Da kannst nehmen was du willst.>>>> Alles über 15sec ohne Ruhezustand ist schlecht.>> Das schafft Win10 auch nicht.
Hab kein Ruhemodus am Desktop.
Matthias L. schrieb:> aber vorher hatten mich> die paar Sekunden Wartezeit gar nicht gestört
Mich stören auch zwei Minuten nicht. In der Zeit kann ich meine
Morgentoilette machen, Wasser für Cappuccino aufsetzen, und wenn ich
will auch noch frühstücken oder das Frühstück zumindest herrichten. Das
Kundendienstler ein Gerät brauchen welches "ruck-zuck" arbeitsbereit
ist, ist ein ganz anderes Thema. Aber jeder so wie er möchte.
S. R. schrieb:> Zwingend brauchst du nichtmal einen Computer.
Doch, brauche ich. Damit verdiene ich mir ein wenig nebenbei (dabei
versuche ich, netto [also nach Abzug der Betriebskosten] unter der
Freigrenze zu bleiben, bevor die Steuerlast den Großteil auffrist).
René H. schrieb:> Mich stören auch zwei Minuten nicht. In der Zeit kann ich meine> Morgentoilette machen, Wasser für Cappuccino aufsetzen, und wenn ich> will auch noch frühstücken oder das Frühstück zumindest herrichten.
Das ist der Punkt.
Geregelter Altag wie ein Beamter.
René H. schrieb:> S. R. schrieb:>> Zwingend brauchst du nichtmal einen Computer.>> Doch, brauche ich. Damit verdiene ich mir ein wenig nebenbei
Ist das zwingend? ;)
ACDC schrieb:> René H. schrieb:>> Mich stören auch zwei Minuten nicht. In der Zeit kann ich meine>> Morgentoilette machen, Wasser für Cappuccino aufsetzen, und wenn ich>> will auch noch frühstücken oder das Frühstück zumindest herrichten.>> Das ist der Punkt.>> Geregelter Altag wie ein Beamter.
Oder wie im Konzern.
Reinhard S. schrieb:> Ist das zwingend? ;)
Ich wäre doch "schön blöd" wenn ich es ablehnen würde (Bei 70,- Euro
Stundenlohn, 4 bis 8 Stunden im Jahr gibt ein nettes Sümmchen nebenbei).
;)
ACDC schrieb:> Alles über 15sec ohne Ruhezustand ist schlecht.
Wenn weniger, was kann man dafür kaufen?
ACDC schrieb:> Hab kein Ruhemodus am Desktop.
Hast du. Du bist nur nicht in der Lage, den einzuschalten.
michael_ schrieb:> ACDC schrieb:>> Alles über 15sec ohne Ruhezustand ist schlecht.>> Wenn weniger, was kann man dafür kaufen?>
Du sagst es. Länger lebt man davon nicht. Wenn ein Chef es schneller
will muss er halt investieren. Im Privatbereich halte ich es für
übertrieben beim Hochfahren des PCs jeder Millisekunde nachzujagen.
Einfach mal relexen, dann lebt es sich ruhiger.
michael_ schrieb:> Büro-PC werden sowieso mit der Powertaste nicht echt ausgeschalten.> Der RAM-Inhalt wird erhalten und Win wertet das aus und startet> schneller.
Einstellungsfrage. Standard bei meinen Büro-PCs war/ist wirkliches
Herunterfahren. Aber da läuft auch kein Win10.
ACDC schrieb:> Old P. schrieb:>> Das schafft Win10 auch nicht.>> Hab kein Ruhemodus am Desktop.
Sichtbar nicht, das ist bei Win10 der Standard. Wirklich runter fahren
geht eben nur mit gedrückter Taste. Das gehört aber zum Grundwissen über
Win10....
Old-Papa
michael_ schrieb:> Büro-PC werden sowieso mit der Powertaste nicht echt ausgeschalten.> Der RAM-Inhalt wird erhalten und Win wertet das aus und startet> schneller.
Aber nur wenn man keinen Netzschalter verwendet, und "Suspend to RAM"
aktiviert ist. Ich mach das aber nicht, kostet nur unnötig Strom.
Old P. schrieb:> ACDC schrieb:>> Old P. schrieb:>>>> Das schafft Win10 auch nicht.>>>> Hab kein Ruhemodus am Desktop.>> Sichtbar nicht, das ist bei Win10 der Standard. Wirklich runter fahren> geht eben nur mit gedrückter Taste. Das gehört aber zum Grundwissen über> Win10....>> Old-Papa
Du meinst den Windows10 Schnellstart. Das ist schon etwas anderes als
der Ruhezustand / Suspend-to-disk.
Der Ein/Aus Taster bewirkt das gleiche, da gibt es in der
Standardkonfiguration kein unterschied. Außer du drückst natürlich >4s
und schaltest hart ab.
Generell zum Thema: "Deshalb die Frage, setzt Win10 eine SSD voraus? Ich
kann mir das Problem
mit diversen Rechnern, die zuvor super liefen, nicht anders erklären."
Zum vernünftigen Arbeiten ist es aus meiner Sicht wirklich
Voraussetzung. Denn Windows10 macht sehr viel mehr parallel, was es auch
schneller (!) macht, sofern man eine SSD hat.
Selbst wenn ich nur den Mindestlohn von 9,x€ ansetze, hast du die
billigste SSD (~17-20€ für 120GB) schon nach der Erstinstallation +
Updates wieder drin!
René H. schrieb:> michael_ schrieb:>> Büro-PC werden sowieso mit der Powertaste nicht echt ausgeschalten.>> Der RAM-Inhalt wird erhalten und Win wertet das aus und startet>> schneller.>> Aber nur wenn man keinen Netzschalter verwendet, und "Suspend to RAM"> aktiviert ist. Ich mach das aber nicht, kostet nur unnötig Strom.
Wenn keiner dran ist, kann er nicht gedrückt werden.
Höchstens Stecker ziehen.
Old P. schrieb:> Wirklich runter fahren> geht eben nur mit gedrückter Taste. Das gehört aber zum Grundwissen über> Win10....
Nö, auch mit 3x klick.
Matthias K. schrieb:> Du meinst den Windows10 Schnellstart.
Der scheint aber eher ein Scherz zu sein. Bei mir ist der Schnellstart
aktiv, hat aber auf das Hochfahren nicht wirklich eine positive Wirkung.
Bevor man in Panik verfällt, sollte man vielleicht den Stromverbrauch
vom Suspend-to-RAM betrachten. Und sollte sich nicht wundern, wenn ein
Büro-PC im Suspend-to-RAM weniger als 1W verbraucht.
René H. schrieb:> Weniger als 1W ist auch Strom. 😉
Besonders clevere Zeitgenossen stellen ihren PC deshalb so ein, dass er
nicht in Standby geht (z.B. 12W + Bildschirm), wenn sie annehmen, ihn
gleich wieder zu brauchen. Em Ende des Tages fahren sie ihn dann ganz
runter und schalten die Stromleiste ab (z.B. 0,3W).
Mit einem Energiemessgerät würden sie dann vielleicht feststellen, dass
sie damit übers Jahr viel mehr Energie verbrauchen, als jemand, der die
Kiste nach 15min automatisch in Standby gehen lässt und allenfalls am
Ende des Tages normal runterfährt.
Meine Stromleiste schaltet den Strom komplett ab. Ich muss aber selber
auf den Schalter drücken, das kann mein Smartphone nämlich nicht.
Was ich aber sagen wollte. Wenn "jeder" nur "Suspend to RAM" nutzen
würde käme weltweit eine ganze Menge Strom zusammen. Schlecht für unsere
Umwelt.
René H. schrieb:> Was ich aber sagen wollte. Wenn "jeder" nur "Suspend to RAM" nutzen> würde käme weltweit eine ganze Menge Strom zusammen. Schlecht für unsere> Umwelt.
Wobei das Beispiel von prx schon auch eine gewisse Praxisnähe hat.
René H. schrieb:> Meine Stromleiste schaltet den Strom komplett ab.
Auch wenn du dich "nur mal eben" vom PC entfernst - um dann eine Stunde
später zurück zu kommen, weil beim Kaffee kurz mit jemandem geklönt? Und
bei jeder Besprechung wird er natürlich runtergefahren, mitsamt Leiste?
> das kann mein Smartphone nämlich nicht
Apropos Smartphones: Die haben eine Akku-Standzeit von vielleicht 2-3
Tagen, wenn man sie mässig nutzt, aber ein paar Apps wie Mail/Messaging
drauf hat. Das sind das so Richtung 0,2W Dauerverbrauch. Ich nehme an,
du schaltest es mindestens Nachts völlig ab, um Strom zu sparen. ;-)
(prx) A. K. schrieb:> Auch wenn du dich "nur mal eben" vom PC entfernst - um dann eine Stunde> später zurück zu kommen, weil beim Kaffee kurz mit jemandem geklönt?
Natürlich nicht. Da spart man nicht wirklich Strom. Aber wenn ich nicht
zuhause bin geht alles vom Netz, außer Kühlschrank und Therme, den
Router muss man leider auch anlassen seit die Telekom ASSiA an meinem
Anschluß eingeführt hat (früher hatte ich immer Router und Telefon vom
Stromnetz getrennt wenn ich länger abwesend war).
(prx) A. K. schrieb:> Ich nehme an,> du schaltest es mindestens Nachts völlig ab, um Strom zu sparen. ;-)
Nachts schalte ich das Smartphone immer aus. Aber nicht um Strom zu
sparen. Ich will es einfach nicht eingeschaltet lassen. Wozu auch, wenn
ich schlafe brauche ich kein Smartphone. Auch wenn ich frei habe, nehme
ich mir manchmal die Freiheit heraus das Smartphone auszulassen. Wenn
ich privat unterwegs bin lasse ich das Smaprtphone meist zuhause. Ich
gewinne damit wieder etwas Freiheit.
René H. schrieb:> Natürlich nicht. Da spart man nicht wirklich Strom.
Eine Stunde weg mit Standby nach 15min: 12W für 15min plus 1W für 45min
= 3,75Wh. Ersparnis gegenüber 12W Dauerverbrauch = 8,25Wh.
Für 16h Stromleiste abstellen. Ersparnis gegenüber 0,3W = 4,8Wh.
Völlig OK, wenn man abends alles abschaltet. Aber den Zeitraum
dazwischen sollte man nicht vernachlässigen.
Hallo
Peter D. schrieb:> Sobald man mehrere Streams eines Datenträgers gleichzeitig öffnet, kackt> die HDD gnadenlos ab. Z.B. man macht im Hintergrund einen Kopierjob> (Backup), schaut sich zur Unterhaltung ein Video an und will nebenbei> nochwas arbeiten.>> Aber es ist natürlich jedem seine Sache, wenn er drehende Eieruhren,> ruckelnde Videos, aussetzenden Ton usw. mag.> Mich hatten die Eieruhren auf HDDs immer genervt.
Darum auch mehrere physikalische (echte) Laufwerke:
Die SSD soweit es geht (manche Nutzprogramme sind da auch 2020 2021 echt
anstrengend...) nur das Betriebssystem und immer aufpassen bei der
Nutzerprogramminstallation und den vorgegebenen Speicherorten der
generierten Nutzdaten (insbesondere bei Videos aller Art)
- C:/Benutzer/... ist leider immer noch oft die Vorgabe...
Geil wenn man mehrere 4k Videos mit vielen GB generiert...
Die eigentlich Nutzprogramme soweit möglich auf eine weitere HDD - die
dann halt nicht SSD (immer noch zu teuer wenn es in den >= 4TB Bereich
geht).
Und für die eigentlichen Nutzdaten - vor allem Videos und Fotos
eventuell auch Simulationen (kenne mich da aber nicht so aus
-Expertenmeinung ?!) auf mindestens einer weiteren echten Festplatte -
besser auf mehrere insbesondere bei Videos (YT Sicherheitskopien,
Streamaufzeichnungen, TV Rohmitschnitten, lokalen Speicherort der
Beiträge einer Mediathek...) und bei "echten" Fotos aus einer
Vollwertigen Kamera die gezielt bearbeitet und angepasst werden.
Das hin und her Kopieren bei gleichzeitigen genießen der Videos wird
damit deutlich angenehmer (überhaupt annehmbar...).
Ja das alles funktioniert im bezahlbaren Rahmen aber nur mit einen
Desktop PC - der leider außerhalb der "Szene" die man hier im Forum
unterwegs ist immer seltener genutzt wird.
Ein Notebook mit 2 HDs ist schon unangenehm (für mich bezogen auf der
Leistung einfach zu) teuer - und falls es welche mit mehr als 2 internen
(!) HDs geben sollte wohl abseits jeder Vorstellung.
Für das Geld bekommt man schon echte highe end (den Gamerbereich lasse
ich mal außen vor) Desktopsysteme mit Festplattenplatz weit über gesamt
10 TB und Rechenleistung die eigentlich für alles (außer eventuell
einigen Games - auch nicht meine Welt) ausreicht.
Praktiker
Praktiker schrieb:> Die eigentlich Nutzprogramme soweit möglich auf eine weitere HDD
Bei Anwendungen mit grosser Datenmenge kann man meist zwischen
Programmverzeichnis und Datenverzeichnis unterscheiden.
Praktiker schrieb:> Die eigentlich Nutzprogramme soweit möglich auf eine weitere HDD - die> dann halt nicht SSD (immer noch zu teuer wenn es in den >= 4TB Bereich> geht).
Und falls man möchte, ein RAID nutzen, das soll besser sein. ???
Old P. schrieb:> René H. schrieb:>>>> Und falls man möchte, ein RAID nutzen, das soll besser sein. ???>> Wenn man Spaß an Abenteuern hat, gerne.>> Old-Papa
RAID ist ein "Abenteuer"? Das sehen viele anders...
es sit ein Abenteuer...und die das anders sehen haben schlicht kein
Ahnung
Und komm jetzt nicht mit 3 Hdds..
Dann gleich eine große M.2 SSD und ein Backup drive..fertig
Bietet insgesamt erheblich mehr Vorteile
Rapper B schrieb:> es sit ein Abenteuer...und die das anders sehen haben schlicht kein> Ahnung
Soso, es "sit" also ein Abenteuer. Gut zu wissen, dass alle "kein"
Ahnung haben. Außer dir natürlich.
Rapper B schrieb:> Bietet insgesamt erheblich mehr Vorteile
...die du sicher auch nennen und begründen kannst.
Noch eine Frage:
Gegenüber welchem RAID-Typ gibt es "erheblich mehr Vorteile"?
Praktiker schrieb:> Die eigentlich Nutzprogramme soweit möglich auf eine weitere HDD - die> dann halt nicht SSD (immer noch zu teuer wenn es in den >= 4TB Bereich> geht).>> Und für die eigentlichen Nutzdaten - vor allem Videos und Fotos> eventuell auch Simulationen (kenne mich da aber nicht so aus> -Expertenmeinung ?!) auf mindestens einer weiteren echten Festplatte -> besser auf mehrere insbesondere bei Videos (YT Sicherheitskopien,> Streamaufzeichnungen, TV Rohmitschnitten, lokalen Speicherort der> Beiträge einer Mediathek...) und bei "echten" Fotos aus einer> Vollwertigen Kamera die gezielt bearbeitet und angepasst werden.> Das hin und her Kopieren bei gleichzeitigen genießen der Videos w
Ich kann die Empfehlungen überhaupt nicht verstehen.
SSD für System und alle Programme und Daten auf eine NAS. Dann reichen
auch 250 oder 500GB für System und Programme. Vielleicht sogar 120GB.
Mit Dual Gigabit (230MB/s) ist das noch immer schneller als jede HDD.
Dazu cached die die NAS auch noch die HDDs in der NAS.
Und mit Multigigabit sind es dann auch mal 450MB/s.
ACDC schrieb:> Ich kann die Empfehlungen überhaupt nicht verstehen.
Anderes Anwendungsgebiet?
> SSD für System und alle Programme und Daten auf eine NAS. Dann reichen> auch 250 oder 500GB für System und Programme. Vielleicht sogar 120GB.> Mit Dual Gigabit (230MB/s) ist das noch immer schneller als jede HDD.
Blöd, wenn im NAS dann HDD stecken und dort der Flaschenhals sitzt, von
den höheren Latezen (auch bei SSD) mal zu schweigen.
> Dazu cached die die NAS auch noch die HDDs in der NAS.
?
> Und mit Multigigabit sind es dann auch mal 450MB/s.
Mit dem Geld, was du dann ins NAS gesteckt hast kannst du deinen PC
bequem passend aufrüsten und 2 externe Backupplatten besorgen.
Reinhard S. schrieb:> Anderes Anwendungsgebiet?
könnte sein.
Hört sich aber nach "alles auf dem PC speichern" an.
Reinhard S. schrieb:> Blöd, wenn im NAS dann HDD stecken und dort der Flaschenhals sitzt, von> den höheren Latezen (auch bei SSD) mal zu schweigen.
Ich gehe mal von mindestens RAID 1 aus.
Das ist ganz anders als eine einfache HDD.
Reinhard S. schrieb:>> Dazu cached die die NAS auch noch die HDDs in der NAS.>> ?
Ja, eine einzele HDD in einer NAS ist schneller als eine einzelne HDD im
PC.
Ja, so ist das.
Reinhard S. schrieb:>> Und mit Multigigabit sind es dann auch mal 450MB/s.>> Mit dem Geld, was du dann ins NAS gesteckt hast kannst du deinen PC> bequem passend aufrüsten und 2 externe Backupplatten besorgen.
Anderer Anwendungsfall?
Ich hab mehrere PCs und muss damit eine NAS haben.
ACDC schrieb:> SSD für System und alle Programme und Daten auf eine NAS
Theoretisch schön, solange das Netz funktioniert.
> Vielleicht sogar 120GB
1.Bisher habe ich wenig Lust, zu kleine Platten während des PC-Lebens
mehrfach auszutauschen weil der Platz für Updates nicht mehr reicht.
Eine 120GB Platte, die nur noch 20€ kostet mag zwar billig sein, die
Zeit alles auf eine neu zu schaufeln ist jedoch wertvoller als diese
20€! https://www.alternate.at/SSD/SATA-SSD?s=default&filter_1021=32.0
2.Wenn eine SSD reichlich Platz hat, muß man den nicht unbedingt füllen,
hat aber den Vorteil, daß man fexibler ist und genügend Ausweichplätze
für kranke Sektoren hätte.
3.Ältere, kleine Platten sind oft etwas langsamer von der Technologie
her.
oszi40 schrieb:> Ältere, kleine Platten sind oft etwas langsamer von der Technologie> her.
SSDs auch. Aktuell ist aber ohnehin 250 GB aufwärts, und die sind
deutlich langsamer als die 1 TB der gleichen Baureihe.
oszi40 schrieb:> 1.Bisher habe ich wenig Lust, zu kleine Platten während des PC-Lebens> mehrfach auszutauschen weil der Platz für Updates nicht mehr reicht.
Von welcher Größe reden wir hier?
30GB?
oder 1TB?
oszi40 schrieb:> 3.Ältere, kleine Platten sind oft etwas langsamer von der Technologie> her.
heute oder gestern?
Fakt zu SSDs ist, das ich kaum eine defekte habe seit ich die Verwende.
Ich habe schon gut 1000 defekte Festplatten entsorgt, aber erst weniger
als 25 SSDs. Wer gern Daten Roulette spielt soll ja gern Festplatten
verwenden, wer schlau ist benutzt SSDs.
Festplatten machen im zweistelligen TB Brreich als Raid 6 noch Sinn,
selbst Server haben heute SSDs.
MfG
Michael
Michael O. schrieb:> Fakt zu SSDs ist, das ich kaum eine defekte habe seit ich die Verwende.
Fakt ist aber auch, dass ich mittlerweile 3 SSDs erlegt habe:
- eine kleine Kingston, nach knapp 2 Jahren (Geld zurück),
- eine recht alte SSD in Zweitnutzung, die mal im Netbook steckte,
- unlängst eine 250 GB Intel 540, kaum gebraucht (Garantietausch).
Also es geht schon, die Dinger verrecken auch mal.
(prx) A. K. schrieb:> Also es geht schon, die Dinger verrecken auch mal.
tatsächlich warte ich sehnsüchtig darauf, dass die 10 Jahre alte 64GB
Intenso endlich den Geist auf gibt, damit ich sehen kann was dann
passiert....
Alle anderen, neueren haben per DiskInfo eine Lebensdaueranzeige in %
ACDC schrieb:> Von welcher Größe reden wir hier?> 30GB? oder 1TB?
Bill Gates meinte ganz früher 640k RAM sind genug! Später lernte ich bei
XP 20GB reichen für c:. Dann kamen 500 Updates für XP und die Luft wurde
dünner. Wieviel Platz braucht W10 in 5 Jahren??? Ich bitte um einen
sachkundigen Hinweis :-)
Michael O. schrieb:> erst weniger als 25 defekte SSDs
Bisher ist mir auch noch keine SSD mit mechanischen Problemen
bekannt.:-) Ob heutige Daten jedoch 20 Jahre auf einer SSD stromlos,
zuverlässig gelagert werden könnten? Bis dahin sind wahrscheinlich
weitere Schnittstellen gebräuchlich, wo heutige Hardware nicht mehr
verwendet werden kann (analog NASA-Monddaten-Magnetbänder).
ACDC schrieb:> tatsächlich warte ich sehnsüchtig darauf, dass die 10 Jahre alte 64GB> Intenso endlich den Geist auf gibt, damit ich sehen kann was dann> passiert....
Der erwähnte Oldie kündigte sich an. Irgendwelche Kernel-Meldungen über
Disk-Fehler, die das System aber nicht behinderten. Bis dann irgendwas
kaputt ging, das vom System beim Start gebraucht wurde.
Die Intel M.2-SATA hing per USB als Boot-Disk an einem kaum genutzten
RasPi und meldete erstmal "Hardware Error", wobei Meldungen via
USB(SCSI)/SATA Umsetzer nur bedingt helfen. Später hing jedes System,
das versuchte, per USB dran zu kommen, so lange sie in USB steckte. Ein
System mit SATA nahm sie nicht zur Kenntnis.
ACDC schrieb:> Aber ein Rapsi?
Es soll schon mal RasPis gegeben haben, deren Gesamtsystem man selbst
zusammenstellte. Aber ACDCs kaufen wohl nur Fertigsysteme.
Die steckte in einem USB/M.2-Hat, und manche RasPis können von USB
booten. USB 2.0 bremst zwar mächtig aus, aber zuverlässiger als µSD
hätte es allemal sein sollen. Dachte ich zumindest.
René H. schrieb:>> Du meinst den Windows10 Schnellstart.> Der scheint aber eher ein Scherz zu sein. Bei mir ist der Schnellstart> aktiv, hat aber auf das Hochfahren nicht wirklich eine positive Wirkung.
Da du auf rotierende Scheiben stehst, ist das jetzt nicht wirklich
überraschend. Die Bootzeit ist bei dir durch deine Systemplatte
begrenzt, nicht durch irgendwas anderes.
Michael O. schrieb:> Ich habe schon gut 1000 defekte Festplatten entsorgt, aber erst weniger> als 25 SSDs. Wer gern Daten Roulette spielt soll ja gern Festplatten> verwenden, wer schlau ist benutzt SSDs.
Bei einem früheren Arbeitgeber sind die Teile mal gestorben wie die
Fliegen, dutzendweise in der gleichen Woche. Irgendwann später hat der
Hersteller die Firmware repariert. Mechanisch sind SSDs zuverlässiger
als HDDs, dafür ist deren integrierte Software deutlich komplexer.
S. R. schrieb:> Bei einem früheren Arbeitgeber sind die Teile mal gestorben wie die> Fliegen, dutzendweise in der gleichen Woche.
Es gab vor vielen Jahren einen sehr bekannten SSD Anbieter mit
hundsmiserabler Rücklaufquote. Und es gab mitunter systematische
Firmware-Probleme. Intel, Crucial, viele haben lernen müssen.
Jahrgang anno schrieb:> Das böse Erwachen kommt dann oftmals wenn man darauf zurückgreifen muss.
Immerhin darf man dann mit einer öffentliche Portion Mitleid rechnen.
Ohne Backup gibts eher beissenden Spott. ;-)
(prx) A. K. schrieb:> oszi40 schrieb:>> Ältere, kleine Platten sind oft etwas langsamer von der Technologie>> her.>> SSDs auch. Aktuell ist aber ohnehin 250 GB aufwärts, und die sind> deutlich langsamer als die 1 TB der gleichen Baureihe.
Wobei die Kapazität der SSD heutzutage nicht mehr im Wesentlichen die
Zugriffsgeschwindigkeit bestimmt, sondern die Schnittstelle (PCI-E vs.
SATA). Ich habe hier im PC u.a. eine Intenso 120 GB SATA-SSD eingebaut
die sich beim Zugriff kaum von meiner 500 GB WB Blue unterscheidet.
Beide sind aber gegenüber den M.2 Platten (PCI-E) um ein vielfaches
langsamer. Letzteres merke ich aber auch nur beim direkten file copy
großer Video-Dateien, ansonsten eigentlich nicht. Die alten mech.
Festplatten (wegen ihrer Größe und des Preises pro GB noch immer
unverzichtbar) wirken dagegen regelmäßig inzwischen regelrecht als
Flaschenhälse. ;)
oszi40 schrieb:> Wieviel Platz braucht W10 in 5 Jahren?
Wohl auch nicht viel mehr als jetzt. Kommt wohl darauf an was es für ein
Update ist. Bei größeren Updates werden größere Teile von Windows
ausgetauscht, zu sehen am Ordner "Windows.old" (den man übrigens löschen
kann wenn nach dem Update keine Fehler auftauchen). Ich habe noch keinen
signifikanten "Speicherschwund" festgestellt.
Nach ewiger Suche und herumprobieren habe ich das Problem endlich
gelöst. Cortana + Edge Chromium runtergeschmissen und die Rechner laufen
wieder wie zu Win 7 Zeiten. Ich war kurz davor SSDs einzubauen ...
ich schrieb:> Ich war kurz davor SSDs einzubauen ...
Die SSD hat bei mir schon seit W7 den Turbo aufgedreht. Dagegen hat mehr
RAM kaum einen Effekt.
Warum sollte jemand unter W10 noch freiwillig als System eine HDD
nehmen?
Ich helfe gelegentlich meiner Tante bei PC Problemen. Ständig habe ich
den Eindruck, das Ding sei abgestürzt, so lahmarschig ist die HDD.
Besonders beim Update installieren ist eine HDD mächtig am Schnaufen.
ich schrieb:> Nach ewiger Suche und herumprobieren habe ich das Problem endlich> gelöst. Cortana + Edge Chromium runtergeschmissen und die Rechner laufen> wieder wie zu Win 7 Zeiten. Ich war kurz davor SSDs einzubauen ...
Ja, nämlich so lange bis du anfängst damit produktiv arbeiten zu wollen
oder die ersten Updates kommen.
Langfristig wirst du eine SSD einbauen müssen. Ich verstehe aber auch
nicht wieso das ein Problem sein soll. Der Unterschied ist so gewaltig
dass ich niemanden verstehe der noch freiwillig mit HDD rumgurken will.
Vor allem die Zeit die du jetzt mit suchen und herumprobieren
verschwendet hast steht in keinem Verhältnis zu den paar € die eine SSD
heutzutage kostet.
Aus der Praxis mit dreistelligen Clientzahlen kann ich berichten, daß
auch Clients mit klassischen HDDs unter Win10 laufen.
Und sie starten sogar merklich schneller als Win7. Sogar Win10/32-Bit
funktioniert noch auf alten Kisten mit 4 GB RAM akzeptabel. Bei den
Anforderungen an die Hardware ist Win10 besser als sein Ruf.
Trotzdem erhalten die meisten Clients bei der Neuinstallation gleich 240
GB SSD-Platten (SATA-III), womit sie deutlich schneller laufen. Mit
einem Adapterrahmen lassen sich die 2,5" SSDs auch in die Steckplätze
der 3,5" HDDs einbauen. Pro System liegen die Kosten unter 50 EUR.
> M.2 statt SATA
Natürlich ist die M.2 Schnittstelle noch einmal schneller, aber erst die
PC seit Beschaffungsjahr 2019/2020 wurden damit geordert. Vorher hatten
auch die Marken-PCs SSD-SATA-Platten.
> Größe; Vollmüllen
Standard ist bei uns die 240 GB Platte, bei Notebooks in diesem Jahr 512
GB. Wir haben auch Systeme mit viel kleineren Platten bis hinunter zu 16
GB. Letztere ist aber wirklich knapp, selbst bei XP.
Wenn nur das Betriebssystem und eine Handvoll Programme drauf müssen,
dann reicht auch 120 GB; bei den Preisen kann man jedoch auch gleich zu
240 GB greifen.
Durch die Updates (per WSUS) müllen sich die Platten schon erheblich zu.
Die 256 GB-Klasse läuft etwa alle zwei Jahre voll, dann muß der Admin
die temporären Dateien löschen.
kleiner Admin schrieb:> Die 256 GB-Klasse läuft etwa alle zwei Jahre voll, dann muß der Admin> die temporären Dateien löschen.
Wie das?
Welches Programm müllt denn die so dermaßen voll?
Wenn ich auf Bereinigen drücke, dann werden nur wenige GB angezeigt.
Und die Update-Reste werden ja von W10 nach 10 Tagen automatisch
gelöscht.
Die automatischen Updates sind das.
Evtl. kann ein Benutzer ohne Adminrechte den Müll nicht entfernen.
>Und die Update-Reste werden ja von W10 nach 10 Tagen>automatisch gelöscht.
Anscheinend nicht.
Der TEMP Ordner in Win wird beim Bereinigen nicht bedient.
Ich habe jetzt auch die 600MB in den Papierkorb verschoben.
Nach paar Tagen dort gelöscht.
Der Kram ist unwichtig.
Nico L. schrieb:> ACDC schrieb:>> und auch Win7 war mit SDD deutlich schneller als mit HDD>> Unzweifelhaft, aber darum gings in der Aussage ja auch gar nicht.>> ACDC schrieb:>> Wie soll man die Ausgangsfrage überhaupt beantworten?>> Ganz einfach: Kann man auf einem Windows 10-PC mit HDD noch effizient> arbeiten, wenn man mehr machen möchte als einen Browser zu benutzen und> Word-Dokumente zu tippen? Meines Erachtens nach nicht, und selbst das> wird schon zur Geduldsprobe, wenn das Hochfahren länger dauert als das,> was man eigentlich machen wollte.
Entschuldigung, das ist dummes Zeug was Du hier schreibst!
Das ist schon klar und wird auch gemacht. Kann schon 'mal 15 GB bringen.
In den allermeisten Fällen erfolgt jedoch eine komplette
Neuinstallation; da gibt es keine älteren Versionen. Selbst mit dem
Build 20H2 (vom November 2020) benötigt ein neu installierter Rechner so
um die 200 Updates, die von unserem WSUS-Server kommen.
Diese "kleinen" Patches scheinen die Platte langsam vollzumüllen.
kleiner Admin schrieb:> Diese "kleinen" Patches scheinen die Platte langsam vollzumüllen.
Kann ich nicht bestätigen. Ich hab mehrere PCs mit W10/64 auf einer
100GB Systempartition laufen. Und ein Notebook mit W10/32 und 50GB
Systempartition (3GB RAM).
Es ist kein permanenter Anstieg des belegten Platzes zu sehen. Manuell
bereinige ich da nie was.
Auch die Firmen-PCs werden von der IT nicht bereinigt. Wenn da jemand
seine 256GB SSD vollmüllt, dann liegt das an Videos, Bildern, MP3 usw.
Nö, in den TEMP-Verzeichnissen landen irgendwelche kryptischen
Verzeichnisse, die nach irgendwelchen Packorgien aussehen, wie sie
häufig mit den Updates in Verbindung gebracht werden können. Wenn man
die löscht, dann ist auf den Platten wieder massig Platz.
Kann natürlich auch AV sein, oder irgendein anderes Programm unserer
Standardinstallation.
kleiner Admin schrieb:> Wenn man> die löscht, dann ist auf den Platten wieder massig Platz.
Ich lach mich tot!
1/2GB bei einer Platte von mehr als 120GB.
Ich habe eine altes Netbook rumliegen, das lediglich eine 32 GB eMMC
drin hat. Windows 10 flog zwar letztes Jahr runter, passte aber drauf,
mitsamt Recovery. Auch ein voller Versionsupgrade von der Sorte mit
Parallelinstallation war möglich, wenn währenddessen extern nachgeholfen
wurde.
Da sammeln sich garantiert keine 50-60 GB an. ;-)
Kommando zurück: das ist eine Win7 Installation, bei der sich so viel
ansammelt.
Benutzer hat schon wieder angemerkt, daß die "Platte langsam wieder voll
wird".
Vielleicht untersuche ich das noch einmal genauer. (Eigentlich soll der
ohnehin auf Win10 umgestellt werden.)
> 32 GB-Platte
Die Grundinstallation Win10, Office usw. liegt bei uns so zwischen 30
und 40 GB. Unter 120 GB würde ich nicht mehr gehen, eher 240 GB als
Minimum.
So, heute ganz frisch nachgeschaut:
Im Verzeichnis C:\Windows\temp liegen 70 GB Datenmüll in 4800 Dateien.
Die Festplattenrereinigung bietet ganze 4,9 GB zum Löschen an.
Das sind Dateien die mit KBxxx beginnen, aber auch Updates von Adobe und
Sophos. Augenscheinlich sind das Reste von Updateinstallationen, die aus
irgendwelchen Gründen nicht gelöscht werden.
Kann man jedenfalls einfach löschen, ohne die Funktion vom Rechner zu
stören.
Ist aber - wie gesagt - doch Win7, aber vielleicht gibt es das Problem
auch bei Win10...
ich schrieb:> Deshalb die Frage, setzt Win10 eine SSD voraus? Ich kann mir das Problem> mit diversen Rechnern, die zuvor super liefen, nicht anders erklären.
Definitiv Nein
Ich habe vor der Aufrüstung mit SSDs Windows 10 jahrelang auf mehreren
Rechnern mit HDDs und SHDDs betrieben. War von der Geschwindigkeit her
vergleichbar mit Windows 7 und 8.1. Auf den Meisten Rechnern haben
jedoch die SSDs einen Geschwindigkeitsboost erzeugt. Selbst bei solchen,
die nur SATA2 unterstützen. Ausnahme war ein etwas älterer Laptop. Dort
bestand zwischen SHDD und SSD wenig unterschied.
kleiner Admin schrieb:> Nix da, da sammeln sich 50-60GB an.
Du arbeitest ja auch mit dem Computer. Da wird Anwendersoftware
installiert, Dokumente, Downloads (von denen du vielleicht garnichts
mitbekommst) Dann können Systemwiederherstellungspunkte und
Schattenkopien erzeugt werden, falls du das nicht abstellst. Bei Windows
10 werden bei der Installation von Featureupgrades Rücksetzpunkte
angelegt, etc. Da könnte ich mir tatsächlich vorstellen, das da was
zusammenkommt, falls Löschalgorithmen nicht funktionieren oder eingebaut
sind.
kleiner Admin schrieb:>> 32 GB-Platte> Die Grundinstallation Win10, Office usw. liegt bei uns so zwischen 30> und 40 GB. Unter 120 GB würde ich nicht mehr gehen, eher 240 GB als> Minimum.
Wohl gemerkt die Grundinstallation! Wenn man allerdings produktiv
arbeitet, erhöht sich die Datenmenge mit der Zeit erheblich. Moderne
Software frisst Speicher im GB-Bereich und selbst mittelgroße Programme
benötigen zum Kompilieren ordentlich Platz.
Ich würde heute niemandem eine SSD <512GB empfehlen. Bereits vor 10
Jahren waren bei Laptops 512GB HHDs üblich. Vor 7 dann 1TB HDDs
Standard. Wer heute noch 256GB SSDs verbaut, möchte entweder jeden Cent
sparen oder hat noch eine HDD für Daten. Außerdem sollte man SSDs auch
nie zu voll machen, da dann das Wear-Leveling nichtmehr so gut
funktioniert.
kleiner Admin schrieb:> Im Verzeichnis C:\Windows\temp liegen 70 GB Datenmüll in 4800 Dateien.kleiner Admin schrieb:> st aber - wie gesagt - doch Win7
Unter Windows 10 habe zumindest ich trotz admin-rechten keinen Zugriff
auf das Verzeichnis. Linux sagt mir aber was von 27MB.
Ich habe seit 2 Jahren in meinen Laptop (Acer 7520g bios 2007 3 GB RAM)
meine alte 128 GB SSD eingebaut, und das Teil rennt z.Z. mit Linux MINT
20 wie die Hölle.
Und da es SSD für ab 20 Euro schon gibt, stellt sich mir die Frage nicht
einmal mehr.
Ach ja der Lappi hat auch noch eine 500 GB Festplatte für reinste Daten.
Ich setze aktuell Festplatten mit Motor nur noch als Datenspeicher/Grab
ein.
240 GB SSD mit Rahmen = 60 Euro und ein alter fujitsu-siemens mit 2 x
2.3 GHZ Prozessor rennt mit Win-10 auch ganz brauchbar.
Fakt ist einfach. Die Festplatte mit Motor war aus physikalischen
Gründen immer schon das Nadelöhr. Deshalb habe ich jahrzehntelang immer
gesagt. Mehr RAM in die Kiste. Damit Windows den Cache nutzen kann.
Aktuell ist halt die SSD ein langsamer Ram halt.
Muss man so sehen.
Wieder so ein Thread von den ewig gestrigen. Windows 95 war mit floppy
disk auch nicht zu gebrauchen. Hat das jemanden gestört? Gab es dazu auf
µC.net einen 1000 Beiträge umfassenden Thread? Warum sollte man ein
modernes OS nach den rückständigen Ansichten der "Einwohner" eines Lands
wie Deutschland entwickeln? Hört auf zu heulen, kauft euch Motorenöl für
20 € statt 100 n€ und gebt den Rest für eine SSD aus oder alternativ
lasst die Finger vom PC!
Schlaumaier schrieb:> Ach ja der Lappi hat auch noch eine 500 GB Festplatte für reinste Daten.
Mir ist mal im Zug die HDD verreckt, vermutlich durch die Schienenstöße.
Seitdem war ich immer vorsichtig, das Notebook ja nicht aufzustoßen.
Mit der SSD konnte ich dann wieder sorglos sein. Das deutlich schnellere
Arbeiten, weniger Gewicht und die längere Batterielaufzeit nimmt man
auch gerne mit.
Peter D. schrieb:> Seitdem war ich immer vorsichtig, das Notebook ja nicht aufzustoßen.
kann mir nicht passieren.
1.) Ich habe den Lappi nur für meine Vorträge damals gebraucht.
2.) Es ist eine Externe USB-Platte drin, die ich aus den 'verschweißten'
Gehäuse gebrochen habe.
3.) Ich würde niemals Daten spazieren tragen, die ich nicht gebackup't
habe.
Und nebenbei. Die Original-Platte war so was langsam das ich mich
gewundert habe, das da überhaupt Daten flossen. Aber wie gesagt, 2008er
Modell. Aber den perfekten Rechner für Dienstreisen inkl. Raidsystem +
TV-Empfang (DVB + Analog) via Antenne, und VGA + vollen DVI-Anschluss.
Schlaumaier schrieb:> Ich habe den Lappi nur für meine Vorträge damals gebraucht.
Laptops lösen Desktops längst ab. Auch zu Hause. Alt: Desktop mit 95W
Prozessor, neu: Laptop mit 15W Prozessor - aber wesentlich schneller. Zu
Hause steckt er teils im USB-Dock und treibt mehrere Bildschirme, teils
nutze ich ihn bequem auf dem Sofa. Davor waren das zwei getrennte
Geräte.
(prx) A. K. schrieb:> Zu> Hause steckt er teils im USB-Dock und treibt mehrere Bildschirme
Mein Lappi ist inzwischen eine Festinstallation. Der steht aktuell auf
so einen Laptopständer = Gitter mit (nicht angeschlossenen) großen
USB-Lüfter.
Hab ich mal für 5 Euro am Flohmarkt gekauft. Spart aber Strom da das
Kühlsystem nicht so stark läuft. Und da ich nur 1 Tastatur habe, ist er
an einen KVM angeschlossen.
Ich halt meine Art von Reste-Verwertung.;) Alte Rechner mit nicht so
wichtigen OS füttern und damit herum spielen.
Mein Hauptrechner ist ein voll gestopfter Desktop mit 8 (viel zu wenig)
USB-Ports an denen 2 USB-Hubs hängen.
Aber wie erwähnt. Den Laptop hatte ich wegen der Arbeit. Bei Schulungen
einfach ein Tagungsraum gemietet, das Teil an den vorhandenen aber nicht
einheitlichen Beamer gehangen und losgelegt. Ich hatte NIE Probleme mit
den Beamer-Anschluss, dank der 3 DVI-Adapter in der Tasche.
Und wie gesagt, mit der SSD kommt der wieder zu Ruhm + Ehre.
Nebenhinweis: Das offizielle OS lt. Aufkleber war VISTA-32 BIT.
Und ich bin bereit zu wetten, das ich jede ca. 10-14 Jahre alte Kiste
die 2 Kerne hat, mit einer SSD + 3-4 GB Ram wieder zu einen brauchbaren
"Büro"-Rechner mache mit WIN-10. Was immer das ist, lt. Werbung.
Schlaumaier schrieb:> Und ich bin bereit zu wetten, das ich jede ca. 10-14 Jahre alte Kiste> die 2 Kerne hat, mit einer SSD + 3-4 GB Ram wieder zu einen brauchbaren> "Büro"-Rechner mache
Gilt die Wette auch für Laptops, inklusive Treiber für Mobilfunkmodem,
Touchpad, Fingerabdrucksensor? ;-)
(prx) A. K. schrieb:> Gilt die Wette auch für Laptops? ;-)
Was ist der Unterschied zwischen einen Laptop und einer Desktop-Kiste.
??!!?
Außer das man die Desktop-Kiste besser erweitern kann. ??
Schau dir die Daten des Acer-7520g bei google an. Und wie gesagt da
rennt bei mir das top-aktuelle Linux-Mint-20 drauf. Und das zügig genug
das ich keine Ruckler habe, und die Prozessorlast selten voll
ausschlägt.
Fakt ist einfach. Die Festplatte ist das Nadel-Öhr.
Schlaumaier schrieb:> Was ist der Unterschied zwischen einen Laptop und einer Desktop-Kiste.
Der serienmässig verbaute Inhalt. Siehe Edit oben. Hab einen 10 Jahre
alten HP, bei dem das Touchpad mal sauber hochkommt, mal auch nicht, die
alte Software fürs Mobilfunkmodem in Win10 nicht mehr funktioniert, und
sich der Fingerabdrucksensor nicht in die Mimik von MS integriert.
Wird aber trotzdem genutzt, als letztes verbliebenes natives
Windows-Gerät, noch dazu mit Parallelschnittstelle.
Bei Linux bleibt nach perfekt ablaufender Installation der Bildschirm
dunkel. Nicht nur bei meinem Exemplar. Wäre aber wahrscheinlich machbar.
(prx) A. K. schrieb:> Der serienmässig verbaute Inhalt. Siehe Edit oben. Hab einen 10 Jahre> alten HP, bei dem das Touchpad mal sauber hochkommt, mal auch nicht,
Ist ein bekanntes Problem für mich.
Schau in den Gerätemanager. Dort findest du 2 Treiber für das selbe
Teil. Den einen Treiber DEAKTIVIEREN NICHT Entfernen. Neustarten und es
ist Ruhe. Hat bei einigen Laptops die ich zwischen die Finger bekommen
habe funktioniert. Bei einigen habe ich sogar beide raus geschmissen.
Dann hat der Maustreiber von MS den Job übernommen. Aber dann gehen
Zusatzfunktionen nicht.
(prx) A. K. schrieb:> und> sich der Fingerabdrucksensor nicht in die Mimik von MS integriert.
Das liegt an HP. Die wollen neue Lappis verkaufen und sind nicht bereit
alte Treiber zu signieren. Du musst einfach ein Treiber finden.
Davon abgesehen würde ich mir nie einen HP kaufen. Das ist Billigste
Ware mit Markenname. Mir reicht der Stress den ich mit den
Druckertreibern von denen hatte.
Aber deine Probleme haben NIX mit meiner Aussage zu tun, das ich das OS
auf der alten Kiste im anständiger Speed ans laufen bekomme wenn da eine
SSD drin ist.
Schlaumaier schrieb:> Davon abgesehen würde ich mir nie einen HP kaufen. Das ist Billigste> Ware mit Markenname.
Geht eigentlich. HP Desktops und Laptops haben in der Firma sehr lange
durchgehalten.
Schlaumaier schrieb:> Schau in den Gerätemanager. Dort findest du 2 Treiber für das selbe> Teil.
Nur ein "Synaptic PS/2 Port Touchpad", 6 unsichtbare Mäuse und eine
ordentliche Kiste voll undefinierbarer versteckter "Eingabegeräte".
> Aber deine Probleme haben NIX mit meiner Aussage zu tun, das ich das OS> auf der alten Kiste im anständiger Speed ans laufen bekomme wenn da eine> SSD drin ist.
Jo, läuft ansonsten einwandfrei.
Hallo
(prx) A. K. schrieb:> Laptops lösen Desktops längst ab. Auch zu Hause. Alt: Desktop mit 95W> Prozessor, neu: Laptop mit 15W Prozessor - aber wesentlich schneller. Zu> Hause steckt er teils im USB-Dock und treibt mehrere Bildschirme, teils> nutze ich ihn bequem auf dem Sofa. Davor waren das zwei getrennte> Geräte.
Zu welchen Preis...?!
Schon mit 1500 Euro (und teilweise deutlich weniger) kann man ein sehr
gut ausgestattetes Desktopkomplettsystem aufbauen. - incl. großen
Monitor - Festplattenplatz von deutlich über 10TB (insgesamt halt über
zwei und mehr HD aufgeteilt) - 16GB Speicher, einer- abgesehen für den
bedarf der Hardcoregamer- hochwertigen Grafikkarte - generell
preiswerten Erweiterungskarten aller Art - einfachen Service bzw.
Erweiterungen - einfachen Austausch wenn mal was kaputt geht (selten),
relativer Unempfindlichkeit und so einiges mehr.
Und mit relativ wenig Geld kann man große Schritte in Richtung mehr und
modernisieren machen.
Für einen einigermaßen brauchbaren Laptop - mit kleinen Bildschirm
dessen optische Eigenschaften gerade mal erträglich ist - nur einer
einzigen Internen HD die selten mal 4TB groß ist sondern auch 2021
öfter nur 500 GB- bis 2TB, meist eher einer bescheidenen Tastatur die
so gerade ihren Zweck erfüllt- und der so eben für einigermaßen flüssige
Büroarbeit, erträgliches bis brauchbares Surfen und Video (möglichst
aber auch unter 4k) schauen sein reicht muss man schon mindestens
600Euro ausgeben - für ein Laptop der aber mit einen 1500Euro
Desktopkomplettsystem mithalten soll (gerade wenn man
Festplattenspeicher im 10TB und mehr Umfang haben möchte was gar nicht
so ungewöhnlich oder exotisch ist ) wird es wohl unter 2300 Euro sehr
schwierig werden (Und das noch ohne einen großen extenen Monitor und
guter Taatatur...) und dann letztendlich einen Ausbau (Platzbedarf) der
auch nicht viel geringer als der eines Desktoprechners ist...
Wenn man dann noch abgehoben ist und das optische Design an erster
Stelle steht bzw. man sein Ego meint aufpolieren zu müssen und es eben
der Apfel sein muss legt man nochmal mindestens 1000euro oben drauf.
Bis man diese Unterschiede durch geringeren Energiekosten raus hat gehen
selbst bei unseren abartigen Energiepreisen eher Jahrzehnte als Jahre in
Land.
Einen Laptop als dauerhaften (festen)Ersatz für einen Desktoprechner zu
verwenden (ihn also so zu verbauen das er nicht problemfrei "sofort" so
zu verwenden ist wofür Laptops eigentlich gut sind)ist zumindest als
Zweifelhaft - auf jeden Fall aber unnötig teuer zu bezeichnen.
Praktiker
kleiner Admin schrieb:> So, heute ganz frisch nachgeschaut:
Ich gerade auch.
kleiner Admin schrieb:> Im Verzeichnis C:\Windows\temp liegen 70 GB Datenmüll in 4800 Dateien.> Die Festplattenrereinigung bietet ganze 4,9 GB zum Löschen an.
windows/temp enthält 16 Dateien und hat eine Größe von 2,73MB.
Datenträgerberenigung würde 1,77GB freigeben.
Also haben wir wohl so ziemlich sicher total andere Systeme.
Praktiker schrieb:> Einen Laptop als dauerhaften (festen)Ersatz für einen Desktoprechner zu> verwenden (ihn also so zu verbauen das er nicht problemfrei "sofort" so> zu verwenden ist wofür Laptops eigentlich gut sind)ist zumindest als> Zweifelhaft - auf jeden Fall aber unnötig teuer zu bezeichnen.
Es gibt Ausnahmen. Einige davon benutze ich. Die wichtigste ist das
I-Net-Radio. Ich bin nämlich unabhängig von irgendwelchen ominösen
Servern wo ich meine Liste speichern muss, und dich mal eben
abgeschaltet werden und ich > 100 Euro Elektroschrott produzieren. Und
das ist keine Märchenstunde sondern neulich passiert. Davon abgesehen
bin ich was die Sender angeht flexibler.
Und da ich für etwas Radio kein Mega-System wie mein Hauptrechner nutzen
mag.... ;)
Es kommt sogar häufig vor das ich am Hauptrechner arbeite und der Lappi
mir die Musik spielt.
Praktiker schrieb:> Schon mit 1500 Euro (und teilweise deutlich weniger) kann man ein sehr> gut ausgestattetes Desktopkomplettsystem aufbauen.
1 PC statt 2-3 ist einfach praktischer, ich hatte es lange anders. 40GB
RAM sind ok und die rotierenden Datensenken sind sowieso im Server. Da
sind sie leiser als vor der Nase. Die 1TB M.2 reicht bei mir eine Weile.
Und wenn sie irgendwann zu klein sein sollte, gibts halt eine grössere.
> auf jeden Fall aber unnötig teuer zu bezeichnen
Ich war eigentlich auf der Suche nach einem Ersatz fürs 1kg Netbook. Da
der Desktop-PC aber auch schon das Jahrzehnt drauf hat, wars dann
preislich als Ersatz für beides mit <1500€ erträglich. Extrem viel
schneller als das Netbook, dabei kaum schwerer, und obendrein leiser als
der Desktop.
QQ schrieb:> Du arbeitest ja auch mit dem Computer. Da wird Anwendersoftware> installiert, Dokumente, Downloads (von denen du vielleicht garnichts> mitbekommst)
Anwender können keine Software installieren.
QQ schrieb:> Ich würde heute niemandem eine SSD <512GB empfehlen.Praktiker schrieb:> Festplattenspeicher im 10TB
256 GB reichen völlig, denn die Daten gehören ins Netzwerk; nicht auf
die Platten von Desktops und erst recht nicht auf die Platten von
Laptops. ;-)
ACDC schrieb:> Also haben wir wohl so ziemlich sicher total andere Systeme.
Es gibt aber auch nur mit dieser einen Serie derartige Probleme. Kann
daran liegen, daß vorher die Standard-HDD 500GB hatte (und das einfach
nur nicht aufgefallen ist) oder irgendetwas anderes im System falsch
läuft.
(prx) A. K. schrieb:> 1 PC statt 2-3 ist einfach praktischer ... 40GB> RAM ... 1TB M.2 reicht bei mir eine Weile.
So ein System würdest Du bei uns aber nicht bekommen. Erst 2021 sind 16
GB Standard geworden (vorher seit 2010 8 GB) und die SSD hat erst jetzt
512GB.
Laptops sind und bleiben einfach viel teurer in der Anschaffung und vor
allem in der Administration - das vergessen fast alle.
QQ schrieb:> Außerdem sollte man SSDs auch> nie zu voll machen, da dann das Wear-Leveling nichtmehr so gut> funktioniert.
Ja, die Lebensdauer sinkt rapide. Deshalb haben die 256 GB Platten auch
nur 180 GB nutzbar. Der Rest steckt in einer versteckten Partition;
markiert als Netware, die findet keiner und wenn doch, traut sich keiner
ran, ;-)
kleiner Admin schrieb:> QQ schrieb:>> Außerdem sollte man SSDs auch>> nie zu voll machen, da dann das Wear-Leveling nichtmehr so gut>> funktioniert.>> Ja, die Lebensdauer sinkt rapide.
Das ist aber der Schnee von vor mind. 10 Jahren.
Bei Büroanwendung, mit was schreibt man da eine 256GB Platte voll?
kleiner Admin schrieb:> Laptops sind und bleiben einfach viel teurer in der Anschaffung und vor> allem in der Administration - das vergessen fast alle.
Klar, hat man bei Corona gesehen, wo am richtigen Ende gespart wurde. Du
bist TOP!
Was an der Administration aufwendiger sein soll, erschließt sich mir
nicht.
(prx) A. K. schrieb:>> Und ich bin bereit zu wetten, das ich jede ca. 10-14 Jahre alte Kiste>> die 2 Kerne hat, mit einer SSD + 3-4 GB Ram wieder zu einen brauchbaren>> "Büro"-Rechner mache
3 GB Ram sind bei Windows 10 definitiv zu wenig, da laufen die Updates
schon 14 Std. am Tag. Vor 14 Jahren waren 2 Kerne ehr Exoten, was willst
du mit einem Athlon X2 anfangen? Den Raum heizen?
kleiner Admin schrieb:> Laptops sind und bleiben einfach viel teurer in der Anschaffung und vor> allem in der Administration - das vergessen fast alle.
Die Rechnung von Firmen: Ein Desktop plus ein Laptop sind teurer als nur
ein Laptop. Homeoffice erfordert Laptops, und die kann man auch im Büro
verwenden. Umgekehrt gehts nicht.
Karl schrieb:> Was an der Administration aufwendiger sein soll, erschließt sich mir> nicht.
Ist es. Die Dinger sind tatsächlich komplexer. Es gibt einen
Rattenschwanz an zusätzlichen Treibern, den man bei Desktops nicht
braucht oder die bei Desktops deutlich schematischer ausfallen. Manche
Module gibts auch doppelt, nicht zwingend gleich: ein Ethernet im Gerät,
eines im Dock, natürlich verschiedene MAC-Adressen. Die an sich
sinnvolle automatische Umschaltung von LAN und WAN kann eine Fundgrube
für Probleme sein.
Karl schrieb:> (prx) A. K. schrieb:>>> Und ich bin bereit zu wetten, das ich jede ca. 10-14 Jahre alte Kiste>>> die 2 Kerne hat, mit einer SSD + 3-4 GB Ram wieder zu einen brauchbaren>>> "Büro"-Rechner mache
Bitte besser zitieren. Ist nicht von mir.
> 3 GB Ram sind bei Windows 10 definitiv zu wenig, da laufen die Updates> schon 14 Std. am Tag. Vor 14 Jahren waren 2 Kerne ehr Exoten, was willst> du mit einem Athlon X2 anfangen? Den Raum heizen?
Definitiv zu wenig ist ein Kern, weil sich da mittlerweile mindestens
der Update über kurz oder lang verhakt und zur Raumheizung wird. Mit
zwei Kernen funktioniert Windows 10 problemlos. Ansonsten ist es eine
Frage der Ansprüche, was man damit machen will.
(prx) A. K. schrieb:> Homeoffice erfordert Laptops, und die kann man auch im Büro> verwenden. Umgekehrt gehts nicht.
Wie kommst du nur auf diese abstruse Idee?
Nur weil das im TV so rüberkommt?
michael_ schrieb:> Wie kommst du nur auf diese abstruse Idee?
Direkt aus der Praxis einer Firmen-IT, die reihum Desktops durch Laptops
ersetzt.
Homeoffice legt oft einen restriktiv konfigurierten und eingesetzten
Firmen-PC nahe - wenn man es halbwegs ernst meint mit Sicherheit. Die
wenigsten Homeofficers betrachten es als erstrebenswert, neben den
eigenen Gerätschaften sich auch noch einen Firmen-Desktop in die Bude zu
stellen zu müssen. Deshalb Laptop.
Einen Laptop drückst du den Leuten in die Hand und er ist einsetzbar. Da
ist alles in Einem. Einzig ins heimische WLAN müssen die Leute selber
kommen (wenn nicht Mobilfunk), und eine Steckdose für den Strom finden.
Für Desktops müsste die IT die Geräte mitsamt irgendwelchen Umschaltern,
Kabeln usw persönlich zu Hause beim durchschnittlichen Anwender
installieren. Oder auch mitsamt Bildschirm, wenn der Anwender zu Hause
bisher überhaupt keinen PC-Arbeitsplatz hat. Nicht jeder ist ein
PC-Crack wie du und nicht jeder will den Arbeitgeber sein trauten Heim
besichtigen lassen.
Klar doch, du bist der typische Hungerleider-Arbeitgeber.
Und dann wird rumgehäult wegen Augen kaputt, Rücken kaputt, Beine
kaputt, weil da dauernd die Kinder durchwuseln ...
michael_ schrieb:> Klar doch, du bist der typische Hungerleider-Arbeitgeber.
Könntest du dich bitte entscheiden? Vorhin wars noch der Vorwurf, zu
viel Geld für neue Laptop auszugeben und jetzt ist es übertriebene
Sparsamkeit. ;-)
michael_ schrieb:> Der Arbeitgeber hat für die Ausstattung zu sorgen.> Punkt, aus, Ende,
Tut er traditionell auch. Im Büro. Für den standesgemässen Anbau eines
gut ausgestatteten Arbeitszimmers in deiner Villa reicht die Zeit nicht.
Zu Hause muss der AN schon selber mal aufräumen.
michael_ schrieb:> CAD 8h am Tag zu machen mit einem Laptop auf dem Küchenstuhl fällt aus.
Hast du schon mal einen Personaler oder Controller CAD machen sehen?
michael_ schrieb:> kleiner Admin schrieb:>> QQ schrieb:>>> Außerdem sollte man SSDs auch>>> nie zu voll machen, da dann das Wear-Leveling nichtmehr so gut>>> funktioniert.>>>> Ja, die Lebensdauer sinkt rapide.>> Das ist aber der Schnee von vor mind. 10 Jahren.>> Bei Büroanwendung, mit was schreibt man da eine 256GB Platte voll?
Dafür sorgt schon die Firma Microsoft.
Dr. Pin schrieb:>> Bei Büroanwendung, mit was schreibt man da eine 256GB Platte voll?>> Dafür sorgt schon die Firma Microsoft.
Die Medien werden schneller grösser als Microsoft sie füllen kann.
michael_ schrieb:>> Ja, die Lebensdauer sinkt rapide.> Das ist aber der Schnee von vor mind. 10 Jahren.
Da wäre ich nicht so sicher. Die Daten werden immer noch pageweise
geschrieben. Wenn nur noch wenige Pages frei sind, bin ich mir nicht
sicher, ob alle Controller dann ständig Inhale umlagern, um eine
gleichmäßige Abnutzung zu erreichen.
> Bei Büroanwendung, mit was schreibt man da eine 256GB Platte voll?
Hast noch keine "Jäger und Sammler" gesehen? Ich habe da ein paar
Exemplare, die haben noch die Installer für Netscape 3.01 und 4 auf
ihren Rechnern...
Oder "Backups" (wohlgemerk auf der gleichen Platte) mit den schönen
Namen "lieber_mal_alles_x", wobei x von 1 bis 18 läuft...
Laptops sind schon dadurch teurer, daß sie als Grundsystem mehr kosten.
Hinzu kommen Dockingsystem, Maus, Tastatur und ein bis zwei Bildschirme.
Die "Teilhomeworker" verlangen inzwischen nach einem zweiten Dock,
kabelloser Tastatur, kabelloser Maus und Bildschirm (manche wollen auch
noch Büromöbel). Da kostet die Hardware schon einmal das Doppelte eines
Desktopsystems.
Zudem ist es - jedenfalls - nach meiner Erfahrung nicht so, daß diese
Systeme die Abschreibungsdauer von 5 Jahren ohne Probleme erreichen,
meistens ist mindestens die Batterie vorher zu ersetzen.
Und die tatsächliche Nutzungsdauer ist bei uns sogar noch viel länger,
da die Geräte meistens "ein zweites Leben" haben.
kleiner Admin schrieb:> Hast noch keine "Jäger und Sammler" gesehen? Ich habe da ein paar> Exemplare, die haben noch die Installer für Netscape 3.01 und 4 auf> ihren Rechnern...> Oder "Backups" (wohlgemerk auf der gleichen Platte) mit den schönen> Namen "lieber_mal_alles_x", wobei x von 1 bis 18 läuft...
Da ist doch die IT Schuld, wenn der Benutzer die Platte vollhauen kann.
Da fehlt die Struktur und jeder werkelt auf der eigenen Platte.
kleiner Admin schrieb:> Hinzu kommen Dockingsystem, Maus, Tastatur und ein bis zwei Bildschirme.
Ah und dein Desktop kommt ohne Maus, Tastatur und ein bis zwei
Bildschirme aus?
> Die "Teilhomeworker" verlangen inzwischen nach einem zweiten Dock,> kabelloser Tastatur, kabelloser Maus und Bildschirm (manche wollen auch> noch Büromöbel). Da kostet die Hardware schon einmal das Doppelte eines> Desktopsystems.
Ja, dafür hat man dann aber auch 2 Systeme, ein im HO und eins im Büro.
Und auf der Dienstreise oder im Besprechungsraum kann man auch noch was
präsentieren. Und die Büromöbel und auch das Kabellos haben nichts mit
Desktop oder Laptop zu tun. Wenn du es geil findest mit einer
kabelgebundenen Billigmaus zu arbeiten, dann mach es so. Ich brauche
ordentliche Arbeitsmittel und wenn ich mich 10 Minuten jede Woche über
scheiß Hardware ärgere, dann ist ein neues System nach 2 Jahren bezahlt.
Du machst Milchmädchenrechnungen.
Der Desktop braucht schon einmal keine 200€ Dockingstation. (Und die
vielleicht noch 2fach).
Und Du hast weiterhin nur 1 System, denn ohne den Laptop funktioniert
das nicht.
> Wenn du es geil findest mit einer> kabelgebundenen Billigmaus zu arbeiten, dann mach es so. Ich brauche> ordentliche Arbeitsmittel und wenn ich mich 10 Minuten jede Woche über> scheiß Hardware ärgere, dann ist ein neues System nach 2 Jahren bezahlt.> Du machst Milchmädchenrechnungen.
Was ich finde, ist völlig ohne Bedeutung. Es werden von ganz oben
Systeme vorgesehen. Zwar darf ich die bestellen, aber wehe, wenn ich
auch nur bei der Maus abweiche - das merkt unser "Zentraleinkauf"...
Und Du hast meinen Text gelesen? Ein neues Gerät steht einem erst wieder
nach 5 Jahren zu (Kalenderjahre).
Das ist völlig praxisfremd. Privateigentum hält so lange, aber kein
Gerät, welches der AG bezahlen muß. Außerdem will niemand mit einem
abgenutzten Laptop arbeiten (Motto: was sollen den Kollegen auf den
Meetings denken), also entsteht volgendes Szenario:
Jedes Jahr ein neues Laptop für den Abteilungsleiter, sein noch nicht
abgeschriebenes bekommt der Stellvertreter; dessen geht an den
Lieblingsmitarbeiter, dessen an den nächstbeliebten Mitarbeiter usw.
usw. bis das vorletzte beim Studi/Praktikanten landet (wobei Letzterer
meist mehr drauf hat und eigentlich was Schnelleres bräuchte).
Und das bedeutet dann für die IT 5fach Installation, Einrichtung,
Datenübertragung und Nerverei. Dafür habe ich einfach kein Personal.
kleiner Admin schrieb:> Der Desktop braucht schon einmal keine 200€ Dockingstation. (Und die> vielleicht noch 2fach).>> Und Du hast weiterhin nur 1 System, denn ohne den Laptop funktioniert> das nicht.
Mein Gott. Den Desktop kann man dann aber nicht von Besprechung zum Büro
zum Homeoffice mitnehmen. Da müsst du dann dem Mitarbeiter 2 Desktops
hinstellen. Verstehst du das?
kleiner Admin schrieb:> Es werden von ganz oben> Systeme vorgesehen. Zwar darf ich die bestellen, aber wehe, wenn ich> auch nur bei der Maus abweiche - das merkt unser "Zentraleinkauf"...
Da muss man halt dem "Zentraleinkauf" seine Grenzen aufzeigen. 2 Wochen
krank wegen Sehnenscheidenentzündung können da helfen.
kleiner Admin schrieb:> Und Du hast meinen Text gelesen? Ein neues Gerät steht einem erst wieder> nach 5 Jahren zu (Kalenderjahre).> Das ist völlig praxisfremd.
4 bis 5 Jahre sind heute kein Problem mehr (wenn es nicht bei der
Anschaffung schon veralteter Schrott war). Da sehe ich keine Probleme.
kleiner Admin schrieb:> Privateigentum hält so lange, aber kein> Gerät, welches der AG bezahlen muß.
Die Qualität von Business Laptops ist tendenziell besser als von
Consumergeräten. Ggf. sollte man die MA hinweisen pfleglicher damit
umzugehen.
kleiner Admin schrieb:> Jedes Jahr ein neues Laptop für den Abteilungsleiter, sein noch nicht> abgeschriebenes bekommt der Stellvertreter
Also ehr ein Problem mit der Eitelkeit der Abteilungsleiter. Der letzte
in der Kette, der immer den 5 Jahre alten Laptop hat wird das System
nicht gefallen.
kleiner Admin schrieb:> Und das bedeutet dann für die IT 5fach Installation, Einrichtung,> Datenübertragung und Nerverei. Dafür habe ich einfach kein Personal.
Bei einer vernünftigen IT-Struktur erfolgt ein Benutzerwechsel in dem
der Benutzer sich mit seinem Daten anmeldet. Daten liegen im Netz.
Benutzerspezifische Programme holt sich der Benutzer über das
Softwarecenter. Ggf. kann man den alten Account löschen oder den Rechner
zurücksetzen. Aber das ist kein Aufwand.
Zusammenfassend, du arbeitest in einem Unternehmen das strukturell im
letzten Jahrtausend hängengeblieben ist.
ACDC schrieb:> windows/temp enthält 16 Dateien und hat eine Größe von 2,73MB.>> Datenträgerberenigung würde 1,77GB freigeben.>> Also haben wir wohl so ziemlich sicher total andere Systeme.
Das hängt wohl an mehreren Faktoren. Ich hatte auch schon viele
Win10-Systeme mit sehr vollem temp. Da waren teilweise hunderte Files
mit derselben Länge drin (und das in verschiedenen Varianten), laut
Timestamp immer über mehrere Tage/Wochen hinweg gezogen. Ich schätze,
dass da ein automatisches Update Amok läuft und dauernd Retries macht.
Das wurde auch vom Bereinigen nie gefunden. Bei anderen ist die Nutzung
völlig harmlos.
Karl schrieb:> Benutzerspezifische Programme holt sich der Benutzer über das> Softwarecenter.
Oder die Softwareverteilung installiert sie automatisch abhängig von
Rechner und Benutzer. Früher nur bei Anwesenheit, aber Corona erzwang
auch komplette Windows-Updates über VPN. Das dauert dann halt je nach
Leitung etwas länger.
Eine Rechnerübergabe an eine andere Person ist sowieso eine komplette
vollautomatische Neuinstallation. So muss auch so sein. Dafür muss die
Kiste dann freilich in die Firma zurück. Der Aufwand ist minimal - Haken
setzen, neu starten, warten.
kleiner Admin schrieb:> Jedes Jahr ein neues Laptop für den Abteilungsleiter, sein noch nicht> abgeschriebenes bekommt der Stellvertreter;
Als Abteilungsleiter eine Sonderlocke zu wollen, kann bös nach hinten
losgehen. Die Kiste ist ein Einzelstück und bereitet die meisten
Probleme. ;-)
Karl schrieb:> Zusammenfassend, du arbeitest in einem Unternehmen das strukturell im> letzten Jahrtausend hängengeblieben ist.
Nur teilweise vielleicht. Wir haben z.B. einen WAN-Anschluß mit 10GE
symmetrisch. Wo Licht ist, gibt es auch Schatten.
> Den Desktop kann man dann aber nicht von Besprechung zum Büro> zum Homeoffice mitnehmen.
Deshalb haben die Mitarbeiter, die es wirklich brauchen, noch einen
kleinen Laptop für den mobilen Einsatz. Den müssen die Abteilungen aus
ihrem Budget bezahlen - das sorgt für Realismus in Bezug auf den Kreis,
die es wirklich brauchen.
(prx) A. K. schrieb:> ls Abteilungsleiter eine Sonderlocke zu wollen, kann bös nach hinten> losgehen. Die Kiste ist ein Einzelstück und bereitet die meisten> Probleme. ;-)
Bisher waren bei uns alle Laptops "Sonderlocken". Das ist aber seit
Corona vorbei. Auch hier gilt jetzt die Devise: one size fits all.
kleiner Admin schrieb:> Bisher waren bei uns alle Laptops "Sonderlocken". Das ist aber seit> Corona vorbei.Karl schrieb:> Zusammenfassend, du arbeitest in einem Unternehmen das strukturell im> letzten Jahrtausend hängengeblieben ist.
So gesehen sind wir diejenigen, die in der Vergangenheit leben. Ich
kenne einheitliche Geräte mit automatischer Softwareverteilung schon
seit dem letzten Jahrtausend. Da kam es auch schon vor, dass wir vom
Zweitmarkt Gebrauchgeräte fischten, weils eilig war und das keine Arbeit
macht. Oder Geräte verbilligt kauften, die der Hersteller sonst dank
Modellumstellung weggeworfen hätte.
Der IT-Leiter wollte partout etwas Besonderes, was sonst niemand hat.
Bedenke wohl, was du dir wünscht – es könnte dir erfüllt werden. ;-)
Sebastian S. schrieb:> Einer bezahlbaren SSD etwa 250G auf dem sich das System und die ständig> verwendeten Programmen befinden,
So ein Schmarn, selbst große (>1TB) SSDs sind billig genug.
Generell frage ich mich bei den ganzen Anfragen und Problemen auf
welcher Gurkenhardware euer System läuft.
Ein normaler Laptop 16Gb RAM/1TB SSD und I5 oder I7 reicht für so gut
wie alles aus, solche habe ich schon einige für die Verwandschaft
besorgt, teils neu, teils gebrauchte Thinkpads.
Ich selber benutze einen Lenovo "Legion", ohne 144Hz IPS Panel würde ich
mir keinen Laptop zumuten, zuhause verwende ich ihn aber mit externem
Monitor.
Ist dank USB-C auch kein Problem, HDMI/USB hängen an einem USB-C "Hub"
und so muss ich nur das Netzteil (eines bleibt fix daheim) und USB-C
anschließen.
Aber wenn man natürlich auf Teufel komm raus seinen 2008 Acer Laptop
verwenden muss, selber Schuld.