Gast
#6546855
Man schließt RS422-Leitungen ja mit der charakteristischen Impedanz ab, um Reflexionen zu vermeiden. Üblich sind 120Ohm. Und um Strom zu sparen, kann man AC-Terminierung verwenden. Mein Verständniss: Der Kondensator muss so groß sein, dass die Zeitkonstante mit Abschlusswiderstand größer ist als die Kabellaufzeit: CT>Kabellaufzeit/Impedanz Beschrieben wird das zum Beispiel in der AN-960 von Analog Devices: https://www.analog.com/en/search.html?q=AN-960 Jetzt geht aber ein TI her und behauptet, das wäre genau umgekehrt. CT<= Kabellaufzeit/Impedanz https://www.ti.com/lit/pdf/snla044 Die Erklärung sei: "This data rate limitation is the result of the impact that RT and CT, together,have upon the driven signal's rise time." Hmm. Klingt so nicht richtig ;-) Oder hat TI doch recht? Aber was wäre der physikalische Hintergrund?