Großkochplatte 440Volt zwei Kreise / 380 oder 220V

Gast #6550329
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Mir ist eine Kochplatte als Drehstromplatte zwecks Anschluss übergeben 
worden. Ich soll diese mit ner Temperatursteuerung versehen.
Ich hab jetzt man gemessen:
Auf dem Anschlußblock steht 1 L 2
1 und L sind offensichtlich belegt gewesen.
Zwischen 1 und L Messe ich 143 Ohm.
Zwischen 2 und L sind es 210 Ohm.
Ich hatte mit Herdplatten noch nichts weiter am Hut und bin von 
"normalem" Drehstrom ausgegangen.
Wie eben ein Motor auch in dreieckschaltung.
(3 Schrauben -> 3 Phasen)
Hab mich also belesen, es handelt sich um eine 4-Takt Platte. Soweit, so 
gut.
1 und L ist demnach die starke Stufe, 2 und L die schwache. Jetzt kann 
man beide parallel nehmen für Maximum Power oder beide Heizwendeln in 
Reihe schalten für die schwächste Stufe.
Plan ist, mit einem Thermostat
"SCT-1000" diese Kochplatte zu steuern.
Dazu ( in der Annahme, es handle sich um eine drehstrom-Kochplatte ) hab 
ich ein 25A 3Ph-SSR inklusive passendem Kühlkörper besorgt.
Kann ich jetzt einfach beide heizkreise parallel an 230V betreiben? Das 
Relais im Thermostat ist mit 10A schaltleistung angegeben.
Einfach machen oder das SSR auf jeden Fall mit einbeziehen?
Die Platte wird bei 230 eh niemals ihre Nennleistung entwickeln, selbst 
in höchster Stufe, wenn da 440V draufsteht.
Wo, in welchem Land ist denn 440V üblich?
---
Mein Kumpel wird eh blöd gucken, wenn ich da n schuko-Stecker 
anschließe, denkt er doch, er hat ne drehstromplatte ersteigert, Grins.
(Oder doch zwischen zwei Phasen gehen? Stecker usw. ist alles vorhanden 
soweit) hmm...
#6550822
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Nicht falsch verstehen, aber das Thermostat ist dafür schon völlig 
ungeeignet.

1. Wo soll der Fühler dafür hin? Hält der die Temperatur dann überhaupt 
aus?
2. Geht das Thermostat überhaupt bis 300 oder 400 Grad?

Wo willstn das hinbauen?
Wer will das verstellen beim kochen?
usw...
Gast #6551941
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Temperaturgeregelte Platten haben idR eine Feder und Andruckplatte in 
der Mitte, da wird auf den kochtopf geregelt. Das läßt sich mechanisch 
kaum hinbekommen.
Ausweg:
Cerankochplatten haben z.T. Drehregler mit "Klick", deren Funktion ist 
intern Heizwendel und Bimetall, und beim "Klick" schaltest du die 2. 
Stufe zu. Das Heizelement hat dabei 2 Wendeln, innen die mit kleinerem 
Widerstand (deren Strom wird gemessen) und eine äußere, die wird 
ungemessen dazugeschaltet.
Sowas kann der Koch dann auch gut bedienen.
Gast #6552423
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Lieben Dank für die Antworten.
Geht um "Bio-kochen", so nenn' ich das mal ..
Der mitgelieferte Temperaturfühler soll quasi ins wasserbad und dieses 
auf 62°C eingeregelt werden.
Ich hab kein gutes Gefühl dabei.
Der Topf ist riesengroß (daher auch das Kochfeld mit 30x30cm).
Mein Wasserkocher selbst hat 3600Watt. Und wir wissen, wie lange 
1.5Liter Wasser brauchen, um das zum kochen zu bringen.
Nebenher hab ich gestern festgestellt, dass die "kleine Stufe" (war auch 
augenscheinlich noch nie angeklemmt gewesen) garnicht geht. Laut Ohm 
sind da bei 400V gegen zwei Phasen also maximal 1100-1200Watt drin.
Na wie auch immer:
Schade ums SSR und den dicken Kühlkörper. Grins.
Hat jemand n Gegühl, wegen "sprungantwort" und Regelung?
Ich bastel mal weiter hier.
@hinz
Den Link hab ich auch gefunden. Wenn man damit noch nie was zu tun 
hatte, hilft sowas natürlich. Danke daher!

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