Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Startprobleme Oszilloskop - an was kann es liegen?


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von georg (Gast)


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Hallo,

mein Oszilloskop (HP PM3335) hat in letzter Zeit Startschwierigkeiten. 
Meist nach längerem Nichtgebrauch hört man beim Einschalten nur ein 
Fiepen (unterer Kiloherzbereich), ansonsten bleibt das Scope tot. Keine 
Lüfter, keine Beleuchtung, keine Displayanzeige.
Wenn man Glück hat, springt es dann doch nach mehrmaligem Ein- und 
Ausschalten an, als ob nichts gewesen wäre.

An was könnte das liegen? Meine Vermutung liegt beim Netzteil, 
allerdings habe ich einfach zu wenig Ahnung, hier einen Fehler zu 
finden. Elkos sehen zumindest gut aus.

Hat jemand eine Idee?

Danke.

von ... (Gast)


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Da wird wohl ein Elko/Kerko Schluss haben und das SNT ueberlasten.

von georg (Gast)


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Also alle Kondensatoren auslöten und durchmessen?

von Michael M. (michaelm)


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georg schrieb:
> mein Oszilloskop (HP PM3335)...
HP oder doch lieber Philips? PM3335 spricht für Letzteres. ;-)

Servicemanual vorhanden?
NT-Leiterplatte schon genau auf kalte Lötstellen und Haar-Risse 
abgesucht? Kalt-/Warm-Test?

von Dieter D. (Firma: Hobbytheoretiker) (dieter_1234)


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georg schrieb:
> alle Kondensatoren auslöten

Eher wird ein Kondensator seinen Low ESR durch Alterung verloren haben.

Lies auch mal hier:
https://www.elektronik-labor.de/Labortagebuch/Tagebuch0920.html#oszi
Da war es am Schluss eine kalte Lötstelle.

von hinz (Gast)


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von ... (Gast)


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> Also alle Kondensatoren auslöten und durchmessen?

Dasja muehselig.
Ich messe da eher den Spannungsabfall ueber der/n Versorgungsleitungen.
Das grenzt das schon stark ein.

von georg (Gast)


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Michael M. schrieb:
> HP oder doch lieber Philips? PM3335 spricht für Letzteres. ;-)

Stimmt, ich meinte natürlich Philips ;)

Michael M. schrieb:
> Servicemanual vorhanden?
> NT-Leiterplatte schon genau auf kalte Lötstellen und Haar-Risse
> abgesucht? Kalt-/Warm-Test?

Service Manual habe ich gefunden.
Kalte Lötstellen/Haarrisse waren auf den ersten Blick nicht auszumachen.
Das Netzteil habe ich mal mit einem Fön aufgeheizt, allerdings machte 
das keinen Unterschied beim Startverhalten.

Dieter D. schrieb:
> Lies auch mal hier:
> https://www.elektronik-labor.de/Labortagebuch/Tagebuch0920.html#oszi
> Da war es am Schluss eine kalte Lötstelle.

Interessant, dort schreibt auch jemand mit einem Bauähnlichen PM3055 
dass er ESR/Kapazitätsprobleme feststellen konnte.

... schrieb:
> Dasja muehselig.
> Ich messe da eher den Spannungsabfall ueber der/n Versorgungsleitungen.
> Das grenzt das schon stark ein.

Im Eingebauten Zustand kommt man sehr sehr schlecht an die Messpunkte 
heran, im ausgebauten Zustand ohne Last will ich es ungern testen.

von W.S. (Gast)


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georg schrieb:
> Wenn man Glück hat,...

Schau dir alle Elkos näher an. Ich hatte bei meinem Tektronix so einen 
ähnlichen Effekt, da war es ein Elko, bei dem eines seiner Beine 
tatsächlich abgefault war. Konnte man nicht sehen, aber durch 
vorsichtiges Wackeln feststellen.

W.S.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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C6011 (33µF im 'Voltage Stabilizer') könnte ein Tipp sein. 33µF sind 
nicht so leicht zu bekommen wie 47µF, der sollte auch klappen. Und nach 
all den Jahren schadet es sicher nicht, R6002 und R6003 mal auf ihren 
Wert zu messen.

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