Rob87 schrieb:
> So wenn S1 geschlossen wird soll:
> 1 B1 von Q1g trennen
> 2 sobald getrennt wurde, SP1 mittels K1 bestromen
> Wenn der Schalter wieder offen ist:
> 3 SP1 von K1 trennen
> 4 K1 mittels Q1g laden
Bisher ist das ein einfacher Umschalter mit 2 x um Kontakt.
> 5 wenn SP K1 geladen ist, Q1g auf B1 umschalten
Das passiert zeitlich später. Dazu muss man erkennen, wann ein
Kondensator "voll" ist. Real wird er nie voll, seine Spannung nähert
sich asymptotisch der Trafospannung an. Also wird man bei Unterschreiten
einer bestimmten Spannungsdifferenz bzw. Ladestroms umschallten. Oder
weil Netzteil und Kondensator bekannt sind, einfach nach einer
bestimmten Zeit. Es tut dann ein Zeitschalter. Vorteil: er muss nichts
messen und hat keine Verluste. Ein Relais mit 1 x um am NE555 tut es
vermutlich.
ABER:
> 4 K1 mittels Q1g laden
Was für ein Unsinn.
Ein Trafo/Netzteil hat eine feste Ausgangsspannung und wird bei zu viel
Strom überlastet. Ein Kondensator ist zunächst leer, erzeugt also am
Netzteil einen quasi unendlichen Strom. Das ist Blöd. Mindestens ein
Widerstand muss zur Strombegrenzung zwischen beide.
> Q1g auf B1 umschalten
Genau so ein Unfug. Auch hier mindestens ein strombegrenzender
Widerstand. Aber Akkus möchten auf Dauer nicht überladen werden.
Korrekterweise gehört hier also noch eine Ladeschlusserkennung hinzu, je
nach Akkutechnologie über die du NATÜRLICH nichts gesagt hast.
Netzteil (Trafo mit Gleichrichter) sind NICHT gebaut um damit
Kondensatoren oder Akkus zu laden. Sogenannte Ladenetzteile sind -
ähnlich LED Netzteilen - anders: die begrenzen den Strom und gehen dazu
notfalls mit der Spannung runter. Das gibt es auch als Trafo mit
Gleichrichter, Streufeldtrafo wie im alten Klingeltrafo.
Dein Problem liegt also woanders: nicht in unnötiger Technik am
Schalter, sondern im Grundverständnis der Elektrotechnik. Erst mal die
Zusammenhänge von Strom, Spannung und Widerstand lernen und eas ein
Kondensator und Akku macht, 8. Schulklasse Physik nichmal besuchen.