Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Veränderung der Berufswelt


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von Heiner (Gast)


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Ich habe letztens einen Artikel gelesen als ich zu Dienstleistern 
googelte:

https://www.pressreader.com/germany/neue-osnabrucker-zeitung-wallenhorst/20191224/282325386880046

Die Dienstleister merken zuerst den Niedergang, da Konzerne und 
Mittelständler zuerst die Leihingenieure abbestellen, wenn es hart wird. 
Dadurch fallen auch die Umsätze der Dienstleister und viele werden 
pleite gehen. Vorher werden sie bei Neueinstellungen natürlich auch die 
Löhne der Neueinsteiger ordentlich drücken, damit noch der Wasserkopf 
der Dienstleister bezahlt werden kann.
So kann man davon ausgehen, dass ein Neueinsteiger wohl nicht mal mehr 
die obligatorischen Mindestgehalt 45k€/a bekommt, sondern wohl weit 
unter 40k€/a auskommen muss.

Dies heißt aber auch, dass wenn der schützende Speckgürtel um die 
Konzerne immer dünner werden, dann kommen die Einschläge zu den 
Stammfachkräften auch immer näher.
So habe ich ebenfalls davon gelesen, dass Hella bei Lippstadt 900 
Arbeitsplätze abbauen will, darunter auch BWLer und Ingenieure:
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/coronakrise-autozulieferer-hella-baut-nach-verlust-900-arbeitsplaetze-ab/26043324.html?ticket=ST-10166309-4HRAyafI3ugWVBpL4AnI-ap5

Zum anderen gibt es auch immer weniger den klassischen Ingenieursjob, 
etwas zu entwickeln, was eine echte Innovation oder Neuerfindung ist.

Es werden auch bei den Ingenieuren in Deutschland immer mehr 
Bullshitjobs angeboten, bei dem kein Talent mehr notwendig ist.
So kann fast jeder Ingenieur beliebig ausgetauscht werden wie ein 
angelernter Arbeiter.

:
von Olaf Mertens (Gast)


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Im Prinzip ist damit schon alles gesagt und auch richtig erklärt. 👍

Beitrag #6560369 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6560379 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6560380 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Olaf Mertens (Gast)


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Heinz A. schrieb im Beitrag #6560379:
> Carsten Sch. schrieb:
>> Wer hat euch denn wieder ins Hirn geschissen?
>
> Wer will denn hier schon wieder nicht kapieren?

Es gibt eben leider immer noch viele Menschen, die wollen die unbequeme 
Wahrheit nicht akzeptieren und verschließen sich krampfhaft und mit 
aller Gewalt weiterhin in ihrer Traumwelt.

von Carsten Sch. (Gast)


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Welche Traumwelt? Was auch immer du nimmt, hör damit auf.

von Bruce Darnell (Gast)


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Heiner schrieb:
> So kann fast jeder Ingenieur beliebig ausgetauscht werden wie ein
> angelernter Arbeiter.

Ist doch nichts Neues.
Ingenieure sind einfach nur etwas bessere Techniker, mehr nicht.
An Juristen, Wissenschaftler oder Ärzte werden diese nie rankommen.

von AVR (Gast)


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Heiner schrieb:
> So habe ich ebenfalls davon gelesen, dass Hella bei Lippstadt 900
> Arbeitsplätze abbauen will, darunter auch BWLer und Ingenieure:

Nicht nur dort. Nebenan bei BHTC wurden vor einigen Wochen 120 Leute 
rausgekickt.

MfG

von Walter K. (walter_k488)


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Das ist im postfaktischen Merkel-Zeitalter ganz normal

von Heißmangel für Jammerlappen (Gast)


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Heiner schrieb:
> Zum anderen gibt es auch immer weniger den klassischen Ingenieursjob,
> etwas zu entwickeln, was eine echte Innovation oder Neuerfindung ist.

Das war noch nie der klassische Ingenieursjob, klassisch ist die 
Erstellung und Pflege von Konstruktionsunterlagen für standardisierte 
Baureihen.

Und die Überführung derselben in die Produktion. Dazu gibt es dann einen 
genialen Chefkonstrukteur wie bspw Ferdinand Porsche und seinen Stab aus 
Hunderten Zuarbeitsingenieuren die die Details auf Tusche und 
Pergamentpapier bringen.
Auch Rocketscience war zu Mondlandezeiten oft nur Holzmodelbau um den 
Chef zu überzeugen:

https://youtu.be/DLQeqMaHVYs?t=57 ;-)

von Wenn der JONAS kommt (Gast)


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Es werden Genies und Visionäre gebraucht, Fusstruppen gibts zu Hauf.

von Data (Gast)


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Wenn der JONAS kommt schrieb:
> Genies und Visionäre

Muss man dazu so grenzwertig crazy sein wie Elon Musk? Der nimmt doch 
bestimmt Koks.

von Stefan Schultz (Gast)


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Die Deutschen sehen das alles gelassen. Die Grünen vermelden sogar 
Bestwerte in den Umfragen. Also alles gut! Macht euch keine Sorgen.

Beitrag #6560490 wurde von einem Moderator gelöscht.
von ;) (Gast)


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Wenn der JONAS kommt schrieb:
> Es werden Genies und Visionäre gebraucht, Fusstruppen gibts zu Hauf.

Ne, Revolutionäre braucht das Land, die diesem System der
Fleischbeschau, kollektiv Paroli bieten.

von Ben S. (bensch123)


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Heiner schrieb:
> Zum anderen gibt es auch immer weniger den klassischen Ingenieursjob,
> etwas zu entwickeln, was eine echte Innovation oder Neuerfindung ist.
>
> Es werden auch bei den Ingenieuren in Deutschland immer mehr
> Bullshitjobs angeboten, bei dem kein Talent mehr notwendig ist.
> So kann fast jeder Ingenieur beliebig ausgetauscht werden wie ein
> angelernter Arbeiter.

Einer der Gründe, warum ich keinen Bock mehr auf Informatik, Entwicklung 
und Software habe. Es wird nur noch überflüssiger Unsinn entwickelt. Man 
könnte die Anzahl an Entwicklern um 80% reduzieren und keiner würds 
merken.

: Bearbeitet durch User
von Wayne (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Man könnte die Anzahl an Entwicklern um 80% reduzieren und keiner würds
> merken.

Das gilt doch für viele Bereiche und Berufe. So ist der Kapitalismus nun 
mal. Angebot und Nachfrage regeln den Markt, egal was einzelne als 
angemessen empfinden.

von Ben S. (bensch123)


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Wayne schrieb:
> Das gilt doch für viele Bereiche und Berufe. So ist der Kapitalismus nun
> mal. Angebot und Nachfrage regeln den Markt, egal was einzelne als
> angemessen empfinden.

Aber die Entwickler betrifft das ganz besonders. Reduziere mal die 
Anzahl an Friseuren, Tischler, Dachdecker, Bauern oder sonstigere 
Handwerker um 80% - das wirst du ganz schnell merken.

Beitrag #6560581 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ben S. (bensch123)


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Kollaborationsexperte schrieb im Beitrag #6560581:
> die gehälter im handwerk sind so beschissen, so dass maßenweise billige
> arbeitskräfte aus ostteuropa herangekarrt werden müssen damit das system
> nicht kollabiert.

Pah, das stimmt nicht. Was stimmt ist, dass viele einfach nichts zahlen 
wollen, obwohl sies könnten und dann zu Billigheimern gehen.

Darüberhinaus - und das zeigt auch dieses Forum - betrachten viele 
Handwerk als niedere Arbeit. Der Deutsche macht sich doch nicht mehr die 
Hände schmutzig. Und den Handwerker auch noch angemessen bezahlen, wo 
das doch niedere Arbeit ist?

Die Dachdecker die mein Dach gemacht haben können sich alle selber ein 
Haus leisten (ich wohne im Norden, wo ein Haus in der Großstadt keine 
Million kostet) und waren alle deutschsprachige Typen - vermutlich bin 
ich mit dieser aussage schon böse. Aber dann kostet eine Vollsanierung 
eines Bungalows auch etwas mehr als 30.000€ ...

Kollaborationsexperte schrieb im Beitrag #6560581:
> merkst du doch gerade. ich war seit 2 monatne nicht mehr beim frisur und
> bin der rockstar im meeting. handwerker siehst ja nur noch ausländer in
> DE.

Ich gehe einfach zu meiner Nachbarin, die hat ihren eigenen 
Friseurladen. Würde der Mann nicht arbeiten gehen, sähe es ganz finster 
aus (auch Handwerker, Angestellter).

: Bearbeitet durch User
von Heißmangel für Jammerlappen (Gast)


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Heiner schrieb:
> So habe ich ebenfalls davon gelesen, dass Hella bei Lippstadt 900
> Arbeitsplätze abbauen will, darunter auch BWLer und Ingenieure:

Nach der Kündigung ist vor der Neueinstellung.

Beitrag #6560617 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6560630 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6560639 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Wayne (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Aber die Entwickler betrifft das ganz besonders. Reduziere mal die
> Anzahl an Friseuren, Tischler, Dachdecker, Bauern oder sonstigere
> Handwerker um 80% - das wirst du ganz schnell merken.

Als Mann mit relativ simplen Haarschnitt muss ich nicht unbedingt zum 
Friseur, sondern das würde meine Frau zur Not auch hinbekommen. Beim 
Tischler war ich mein ganzes Leben noch nie, Ikea reicht mir. Dach 
musste ich im Leben auch noch nie erneuern. Spontan wüsste ich abgesehen 
von Äpfeln, Eiern und Milch nicht, was in Deutschen Supermärkten 
tatsächlich von deutschen Bauern stammt. Tomaten kommen meist aus der 
Niederlande, Orangen aus Spanien. Das deutsche Fleisch wird ja in 
gefühlt 98% der Fälle von Osteuropäern zu menschenunwürdigen Bedingungen 
in Deutschland verarbeitet. Teilweise auch nur zum Schlachten extra 
lebene importiert. Wie sonst könnte ein kg Fleisch in Deutschland 
deutlich weniger kosten als in den meisten Nachbarstaaten? Selbst in 
Russland und China ist Fleisch teurer als in Deutschland. Dann kann die 
Polen und Rumänen es auch einfach in ihrer Heimat verarbeiten lassen, wo 
sie wenigstens bei ihrer Familie sein könnten.

Niemanden der genannten Berufe würde ich vermissen. Aber das ist nur 
eine Einzelmeinung, so wie du der Meinung bist, dass man auf Entwickler 
verzichten könnte. Im Prinzip könnte der Mensch auf so viel verzichten, 
aber er will es nicht. Wir wollen 160qm, wo wir den Dachboden und Keller 
mit Sachen zu ballern können, die wir nur wenige Male im Leben benutzen. 
Tatsächlich braucht kaum jemand den Platz wirklich. Haben ist besser als 
brauchen.

von Ben S. (bensch123)


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Wayne schrieb:
> Als Mann mit relativ simplen Haarschnitt muss ich nicht unbedingt zum
> Friseur, sondern das würde meine Frau zur Not auch hinbekommen. Beim
> Tischler war ich mein ganzes Leben noch nie, Ikea reicht mir. Dach
> musste ich im Leben auch noch nie erneuern. Spontan wüsste ich abgesehen
> von Äpfeln, Eiern und Milch nicht, was in Deutschen Supermärkten
> tatsächlich von deutschen Bauern stammt.

Tja und ich habe noch nie ein Möbelstück bei IKEA gekauft. Deutschland 
hat z.B. an Kartoffeln und Fleisch eine Überproduktion und exportiert 
auch. Aber ich nehme an du wohnst in einer 50qm Wohnung zur Miete, gehst 
nur beim Lidl Sonderangebote einkaufen und trimmst deine Haare auf 5mm 
mit dem Gerät - dann entwickelt sich natürlich so eine Sichtweise, so 
liest sich deine Sichtweise zumindest.

Aber als (noch) Entwickler kann ich ganz gut beurteilen, dass sehr viel 
Unsinn entwickelt wird der völlig überflüssig ist (eigentlich habe ich 
in meinem Berufsleben noch nie etwas sinnvolles entwickelt), jedoch ist 
jeder Tisch vom Tischler sinnvoller als der nächste Smarte Wecker oder 
Mixer.

: Bearbeitet durch User
von Rene S. (boomslang)


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Bruce Darnell schrieb:
> Ist doch nichts Neues.
> Ingenieure sind einfach nur etwas bessere Techniker, mehr nicht.
> An Juristen, Wissenschaftler oder Ärzte werden diese nie rankommen.

Die Juristen sind bereits drangekommen. Die Juristen werden bei 
Standardverfahren durch einfache Sachbearbeiter ersetzt und nur im 
Streitfall wird einer hinzugezogen. Ansprüche bei Flugverspätungen 
werden z.B. über Portale abgewickelt. Autofahrer mit 
Radarfallen-Verfahren ebenso. Das sind potentielle Einnahmeverluste für 
den einzelnen Juristen bei dieser Art von Routineverfahren.

von Ben S. (bensch123)


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Wayne schrieb:
> Wir wollen 160qm, wo wir den Dachboden und Keller
> mit Sachen zu ballern können, die wir nur wenige Male im Leben benutzen.
> Tatsächlich braucht kaum jemand den Platz wirklich. Haben ist besser als
> brauchen.

Wohl wahr. Es ist aber ein Unterschied zwischen Platz haben und diesen 
mit wenigen teuren aber qualitativ hochwertigen Dingen zuzustellen die 
man auch benutzt, als in einer 50qm Wohnung zu leben und sich alle zwei 
Jahre bei Ikea neu mit Ramschmöbeln die Bude einzurichten, weil einem 
die Farben nicht mehr gefallen, man neue Trends mitmachen will oder die 
Möbel einfach auseinanderfallen.

Meine nächste Investition ist z.B. eine Photovoltaik auf dem Dach. 
Kostet erstmal Geld, muss auch ein Handwerker kommen, rentiert sich aber 
bereits nach 10 Jahren bei den Stromkosten. Und: Sollte ich mir 
irgendwann mal ein neues Auto kaufen, dann wird das ein E-Auto. Mein 
Stiefvater machts genauso und der erzeugt im Winter 3kWh und im Sommer 
über 8kWh - der zahlt keinen Cent mehr für Sprit. Finde ich geil.

: Bearbeitet durch User
von Wayne (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Aber als (noch) Entwickler kann ich ganz gut beurteilen, dass sehr viel
> Unsinn entwickelt wird der völlig überflüssig ist (eigentlich habe ich
> in meinem Berufsleben noch nie etwas sinnvolles entwickelt), jedoch ist
> jeder Tisch vom Tischler sinnvoller als der nächste Smarte Wecker oder
> Mixer.

Und da bin ich das Gegenbeispiel, denn ich entwickel sinnvolle 
Elektronik, die Menschen schützt, und finde smarte Wecker sehr sinnvoll. 
Aber das ist wie deine auch bloß eine Einzelmeinung. Viele Menschen 
empfinden das anders und genau darum gibt es die Dinge, die es nun mal 
gibt, weil Angebot und Nachfrage den Markt regeln. Ich finde z.B. 
Hundefriseure total bescheuert, aber es gibt Leute die es nachfragen, 
also hat es auch eine Berechtigung, egal was ich darüber denke.

Ben S. schrieb:
> Aber ich nehme an du wohnst in einer 50qm Wohnung zur Miete, gehst nur
> beim Lidl Sonderangebote einkaufen und trimmst deine Haare auf 5mm mit
> dem Gerät

Nicht richtig, aber auch nicht wichtig.

von Weich W. (hand_werker)


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Oh nein, nicht Hella in Lippstadt! Die heilige 
IGM-Billigmiet-Dreifaltigkeit (Bad Pyrmont, Lippstadt, Holzminden) 
bröckelt!

: Bearbeitet durch User
von Qwertz (Gast)


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Wieder ein Schwarzmaler-Thread der bitte geschlossen werden sollte.

Der Hella-Artikel ist alt. Aktuell brummt der Laden wieder:

"Angesichts des bisherigen Geschäftsverlaufs, der über den zu 
Geschäftsjahresbeginn getroffenen Erwartungen liegt, sowie des aktuellen 
Marktausblicks hatte Hella bereits am 7. Dezember 2020 den 
Unternehmensausblick für das laufende Geschäftsjahr 2020/2021 (1. Juni 
2020 bis 31. Mai 2021) angehoben. So erwartet das Unternehmen nunmehr 
einen währungs- und portfoliobereinigten Umsatz in der Bandbreite von 
rund 6,1 bis 6,6 Milliarden Euro (bisher: 5,6 bis 6,1 Milliarden Euro) 
sowie eine bereinigte Ebit-Marge in der Bandbreite von rund 6,0 bis 8,0 
% (bisher: 4,0 bis 6,0 %)."

Während meines ganzen Lebens sind die Schwarzmaler-Prognosen nie 
eingetroffen. Lasst auch nicht von den Miesepetern runterziehen.
Haben die Miesepeter nur den besseren Durchblick? Nein, sie denken aber 
das sie alles durchschauen. Meist sind ihre Antwort so einfach wie 
falsch. Wie z.B. Merkel ist schuld, die Grünen sind schuld, ... 
Seltsamerweise ist nie die FDP schuld? Warum?

von Wayne (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Es ist aber ein Unterschied zwischen Platz haben und diesen mit wenigen
> teuren aber qualitativ hochwertigen Dingen zuzustellen die man auch
> benutzt, als in einer 50qm Wohnung zu leben und sich alle zwei Jahre bei
> Ikea neu mit Ramschmöbeln die Bude einzurichten, weil einem die Farben
> nicht mehr gefallen, man neue Trends mitmachen will oder die Möbel
> einfach auseinanderfallen.

Sagst du. Sehe ich anders.

Ben S. schrieb:
> Meine nächste Investition ist z.B. eine Photovoltaik auf dem Dach.
> Kostet erstmal Geld, muss auch ein Handwerker kommen, rentiert sich aber
> bereits nach 10 Jahren bei den Stromkosten. Und: Sollte ich mir
> irgendwann mal ein neues Auto kaufen, dann wird das ein E-Auto. Mein
> Stiefvater machts genauso und der erzeugt im Winter 3kWh und im Sommer
> über 8kWh - der zahlt keinen Cent mehr für Sprit. Finde ich geil.

Na siehst, du willst etwas woran ich meinen Anteil als Entwickler habe. 
PS: Eine Solaranlage die 8kWh täglich im Sommer schafft, erreicht im 
Dezember und Januar nur an ganz ganz wenigen Tagen 3kWh.

Nur wie oft brauchst du den Elektriker und Dachdecker für die 
Solaranlage? Einmal in 30 Jahren? Das kann man auch alleine, muss dann 
nur einen Elektriker das abnehmen lassen. Selbst den Hauptverteiler hab 
ich mir bei zählerschrank24.de für 190€ vorverdrahtet zuschicken lassen 
und angeklemmt. Wer Elektronik entwickelt, wird wohl kaum an bisschen 
Hauselektrik scheitern.

von Ben S. (bensch123)


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Wayne schrieb:
> Na siehst, du willst etwas woran ich meinen Anteil als Entwickler habe.

Und was entwickelst du da? Die Photovoltaikanlage, die du von der Arbeit 
Smart überwachen kannst? So einen Spielkram brauche ich nicht.

Der ganze restliche Kram kommt doch inzwischen eh aus China und der 
Elektriker baut das Ganze nur noch auf (Ausnahmen bestätigen die Regel). 
Evtl. kommt bei mir noch ein Wechselrichter aus DE, falls du sowas 
machst.

Wayne schrieb:
> Nur wie oft brauchst du den Elektriker und Dachdecker für die
> Solaranlage? Einmal in 30 Jahren?

Na, hoffentlich so selten wie möglich. Aber rechne mal durch wieviele 
Dachdecker du im Allgemeinen brauchst, du wirst dich wundern.

Wayne schrieb:
> Das kann man auch alleine, muss dann
> nur einen Elektriker das abnehmen lassen. Selbst den Hauptverteiler hab
> ich mir bei zählerschrank24.de für 190€ vorverdrahtet zuschicken lassen
> und angeklemmt. Wer Elektronik entwickelt, wird wohl kaum an bisschen
> Hauselektrik scheitern.

Ich bin kein Elektriker, ich habe lediglich Elektroniken im 
Niedervoltbereich erstellt. Und ich habe da schlicht und ergreifend 
keine Lust und keine Erfahrung, ganz abgesehen davon dass mich meine 
Frau das nicht machen lässt 😉.

von ZF (Gast)


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Heiner schrieb:
> Zum anderen gibt es auch immer weniger den klassischen Ingenieursjob,
> etwas zu entwickeln, was eine echte Innovation oder Neuerfindung ist.
Egal ob Evolution oder Revolution, es gibt genug zu tun und ein Ende für 
Entwicklungsarbeit (und viele andere Arbeiten auch) ist nicht in Sicht.

> So kann fast jeder Ingenieur beliebig ausgetauscht werden wie ein
> angelernter Arbeiter.
Falls dies bei dir so sein sollte und du mehr als 5 Jahre 
Berufserfahrung als Ingenieur hast, dann liegt das Problem bei dir. 
Solche Fälle sind aber zum Glück die Ausnahme und nicht die Regel.

Ben S. schrieb:
> Aber als (noch) Entwickler kann ich ganz gut beurteilen, dass sehr viel
> Unsinn entwickelt wird der völlig überflüssig ist (eigentlich habe ich
> in meinem Berufsleben noch nie etwas sinnvolles entwickelt), jedoch ist
> jeder Tisch vom Tischler sinnvoller als der nächste Smarte Wecker oder
> Mixer.
Das tut mir leid, und ich kann verstehen, wenn das demotiviert. Aber ich 
kann dir versichern, dass es auch richtig interessante und sinnvolle 
Entwicklungsarbeit gibt.

von Reinhard S. (rezz)


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Ben S. schrieb:
> Meine nächste Investition ist z.B. eine Photovoltaik auf dem Dach.
> Kostet erstmal Geld, muss auch ein Handwerker kommen, rentiert sich aber
> bereits nach 10 Jahren bei den Stromkosten. Und: Sollte ich mir
> irgendwann mal ein neues Auto kaufen, dann wird das ein E-Auto. Mein
> Stiefvater machts genauso und der erzeugt im Winter 3kWh und im Sommer
> über 8kWh - der zahlt keinen Cent mehr für Sprit. Finde ich geil.

Wow, andere vebrauchen 11 kWh in 3 Tagen und er kann damit noch das 
ganze Jahr Auto fahren?

von Pandur S. (jetztnicht)


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Aaahhhh ... wir werden alle sterben ... jammer ... ja werden wir. Aber 
nicht ganz so schnell.
Die Pfeifenfirmen, welche jetzt auslagern sind morgen eh tot. Also 
besser jetzt vom toten Pferd absteigen. Und sich mit etwas innovativem 
die Zeit vertun.

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6560764 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Der Grund, warum es immer weiter bergab geht, ist, dass sich die 
Konsumenten den Unsinn gefallen lassen. Viele Menschen sind bereit 
schlechte Produkte trotzdem zu behalten, anstatt einfach vom Kauf 
zurückzutreten oder Gewährleistung/Garantie zu beanspruchen, wenn etwas 
kaputtgeht.

Viele Menschen kaufen Sachen, die sie nicht benutzen. Oft werfen sie 
neuwertige Sachen weg, weil sie nicht mehr schön sind oder sie nicht 
mehr brauchen.

Die Produkte werden an diesen Markt angepasst. Wenn Menschen Sachen 
kaufen, weil sie billig sind, werden diese Produkte billig gemacht. 
Würden sie sie nur kaufen, wenn sie sie tatsächlich bräuchten, wären die 
Produkte eher nützlich als billig.

Neben intransparenten Angeboten gibt es offensichtlich schlechte 
Dienste. Wenn ein Akkuschrauber 19,95 € kostet, dann kann man nicht 
zwingend erkenn, ob der gut ist oder Schrott. Vielleicht kostet der 
aufgrund technischen Fortschritts tatsächlich nicht mehr rund hält 
problemlos häufige Nutzung über Jahren hinweg. Anders ist es mit 
C@sino-Apps und Online-Glücksspiel. Obwohl es allgemein bekannt ist, 
dass der Erwartungswert <1 ist, wird trotzdem alles verzockt.

Viele Angebote sind nur Abzocke. Als potenzieller Kunde sollte man 
einfach gar nicht, was man nicht unbedingt braucht. Arzt empfiehlt 
Leistung, die von Krankenversicherung nicht übernommen wird - nicht 
machen. Versicherung, welche keine existenziellen Probleme versichert 
(Reisegepäckversicherung, Handyversicherung, Kasko) - nicht abschließen. 
Auf Spielkram ("Hoverboard") verzichten!

Viele Menschen verschwenden ihr Geld für Bullshit, also entstehen 
Bullshitjobs. Der Grund liegt im Glaube. Es ist der Glaube, dass diese 
Produkte ihr Leben bereichern. E-Zigaretten seien weniger schädlich als 
normale Zigaretten. Wie wäre es mit Nichtrauchen?

Beitrag #6560875 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Ben S. schrieb:
> Aber als (noch) Entwickler kann ich ganz gut beurteilen, dass sehr viel
> Unsinn entwickelt wird der völlig überflüssig ist (eigentlich habe ich
> in meinem Berufsleben noch nie etwas sinnvolles entwickelt)

Das tut mir leid für dich, aber vielleicht bist du dann einfach nur in 
der falschen Branche unterwegs? In der Medizintechnik arbeitest du 
beispielsweise an Entwicklungen mit, die kranken Menschen helfen wieder 
gesund zu werden, das kann man sehr wohl als sinnstiftend und 
motivierend ansehen.

von Den O. (denon)


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sinnvoll müsste man eben erst definieren. ist die Entwicklung von 
Kinderspielzeug sinnvoll, obwohl man sich im Grunde sicher sein kann, 
dass das Spielzeug von der vorherigen Generation genau so Spaß bereiten 
würde?
ist die Entwicklung von bemannter Raumfahrt, oder gar einer Raumstation 
sinnvoll obwohl man sich sicher sein kann, dass man mit der erbrachten 
Leistung hier auf der Erde nützlicheres wie z. B. saubere Energie 
erbringen könnte?
Macht es Sinn unterschiedlicheste Beleuchtungsmöglichkeiten zu 
entwickeln obwohl es einfache Leuchtmittel auch tun würden?

von AVR (Gast)


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Senf D. schrieb:
> In der Medizintechnik arbeitest du beispielsweise an Entwicklungen mit,
> die kranken Menschen helfen wieder gesund zu werden, das kann man sehr
> wohl als sinnstiftend und motivierend ansehen.

Die Medizintechnik lebt vom Leid und Kummer anderer Menschen. Selbst 
mein Prof an der FH meinte in der Vorlesung, dass die meisten es nur 
wegen des Geldes tun. Der Typ hatte einige Jahre bei solchen Firmen 
gearbeitet.

Man sollte das nicht zu sehr romantisieren. Wenn du das aber gerne 
machst, dann scheinst du menschlich kein Arsch zu sein.

von Kybernetiker X. (kybernetiker)


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Den O. schrieb:
> sinnvoll müsste man eben erst definieren. ist die Entwicklung von
> Kinderspielzeug sinnvoll, obwohl man sich im Grunde sicher sein kann,
> dass das Spielzeug von der vorherigen Generation genau so Spaß bereiten
> würde?
> ist die Entwicklung von bemannter Raumfahrt, oder gar einer Raumstation
> sinnvoll obwohl man sich sicher sein kann, dass man mit der erbrachten
> Leistung hier auf der Erde nützlicheres wie z. B. saubere Energie
> erbringen könnte?
> Macht es Sinn unterschiedlicheste Beleuchtungsmöglichkeiten zu
> entwickeln obwohl es einfache Leuchtmittel auch tun würden?

Ja ist definiert.

Alle technologischen Entwicklungen für Bioreaktoren, Medizin, 
Genforschung, Regenerative Medizin, die dazu beitragen, den 
Alterungsprozess zu stoppen, macht für mich sehr viel Sinn. Alles andere 
wäre Bullshitjobs.

- Kinderspielzeug braucht man nicht. Das sollen die Chinesen und Inder 
machen.
- Raumstation ist wegen der Schwerelosigkeit bestimmter Experimente 
wichtig.
- Saubere Energie ist sinnlos. CO2 kommt so oder so. Deswegen ist es 
besser wenn wir unsere Lungen gentechnisch verändern, damit wir CO2 
aufnehmen können.
- LEDs "made in china" gibt es Zuhauf. Nette Spielereien. Wobei UV und 
IR für Zuchtanlagen wichtig sind.

Der Glaube ist tatsächlich das Problem. Die meisten Menschen holen sich 
Netflix-Abo und schauen Mist an, entdecken ihr eigenes Potenzial nicht.

von Ben S. (bensch123)


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Reinhard S. schrieb:
> Wow, andere vebrauchen 11 kWh in 3 Tagen und er kann damit noch das
> ganze Jahr Auto fahren?

Das sind 3,3 kWh pro Tag, also noch 4,7 übrig. Er fährt nicht jeden Tag 
den "Tank" leer, aber es funktioniert. 4,7kWh reichen für ca. 40km pro 
Tag, wenn ich mal so über den Daumen peile. Zugegeben, er ist kein 
Vielfahrer - aber darum gings ja auch nicht.

ZF schrieb:
> Das tut mir leid, und ich kann verstehen, wenn das demotiviert. Aber ich
> kann dir versichern, dass es auch richtig interessante und sinnvolle
> Entwicklungsarbeit gibt.

Natürlich gibt es diese. Aber der Großteil ist einfach Unsinn. Ob 
Automatisierung, Cloudentwicklung, Appentwicklung, Elektronikentwicklung 
...

von Elektroniker (Gast)


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AVR schrieb im Beitrag #6560926:
> Senf D. schrieb:
>> In der Medizintechnik arbeitest du beispielsweise an Entwicklungen mit,
>> die kranken Menschen helfen wieder gesund zu werden, das kann man sehr
>> wohl als sinnstiftend und motivierend ansehen.
>
> Die Medizintechnik lebt vom Leid und Kummer anderer Menschen. Selbst
> mein Prof an der FH meinte in der Vorlesung, dass die meisten es nur
> wegen des Geldes tun. Der Typ hatte einige Jahre bei solchen Firmen
> gearbeitet.
>
> Man sollte das nicht zu sehr romantisieren. Wenn du das aber gerne
> machst, dann scheinst du menschlich kein Arsch zu sein.

Denen, die nur fürs Geld entwickeln, ist es dann aber auch egal wenn sie 
sinnlosen Kram wie einen smarten Mixer entwickeln.

von Elektroniker (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Heiner schrieb:
>> Zum anderen gibt es auch immer weniger den klassischen Ingenieursjob,
>> etwas zu entwickeln, was eine echte Innovation oder Neuerfindung ist.
>>
>> Es werden auch bei den Ingenieuren in Deutschland immer mehr
>> Bullshitjobs angeboten, bei dem kein Talent mehr notwendig ist.
>> So kann fast jeder Ingenieur beliebig ausgetauscht werden wie ein
>> angelernter Arbeiter.
>
> Einer der Gründe, warum ich keinen Bock mehr auf Informatik, Entwicklung
> und Software habe. Es wird nur noch überflüssiger Unsinn entwickelt. Man
> könnte die Anzahl an Entwicklern um 80% reduzieren und keiner würds
> merken.

Warum werden den PCs und Smartphones immer schneller? Warum bieten Autos 
immer mehr Kompfort? Warum haben wir Beatmungsgeräte, die aktuell vielen 
Covid-Patienten das Leben retten? Warum steigt die Bildqualität der 
Fernseher immer weiter bei gelichbleibendem Preis? Warum hat sich denn 
unser Lebensstandard in den letzten 20 Jahren so enorm gesteigert?
Hauptsächlich weil es jede Menge Menschen gibt, die Dinge weiter 
entwickeln.

von AVR (Gast)


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Elektroniker schrieb:
> Warum werden den PCs und Smartphones immer schneller? Warum bieten Autos
> immer mehr Kompfort? Warum haben wir Beatmungsgeräte, die aktuell vielen
> Covid-Patienten das Leben retten? Warum steigt die Bildqualität der
> Fernseher immer weiter bei gelichbleibendem Preis? Warum hat sich denn
> unser Lebensstandard in den letzten 20 Jahren so enorm gesteigert?
> Hauptsächlich weil es jede Menge Menschen gibt, die Dinge weiter
> entwickeln.

Ich bin mir sicher, dass Deutsche dazu nicht viel beitragen. Und unsere 
Jugend wird noch weniger in Zukunft sich mit solchen Themen 
beschäftigen.

von Ben S. (bensch123)


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Elektroniker schrieb:
> Warum werden den PCs und Smartphones immer schneller? Warum bieten Autos
> immer mehr Kompfort? Warum haben wir Beatmungsgeräte, die aktuell vielen
> Covid-Patienten das Leben retten? Warum steigt die Bildqualität der
> Fernseher immer weiter bei gelichbleibendem Preis? Warum hat sich denn
> unser Lebensstandard in den letzten 20 Jahren so enorm gesteigert?
> Hauptsächlich weil es jede Menge Menschen gibt, die Dinge weiter
> entwickeln.

Du verbindest also einen guten und besseren Lebensstandard mit größeren 
und hochauflösenderen Fernsehern? Schau mal, ich habe gar keinen 
Fernseher... ok doch, ich habe einen LG von 2007 oder so - der läuft ca. 
2 Stunden pro Monat.

Autos mehr comfort? Meinst du damit Bildschirme in der Rückenlehne? Ich 
hätte lieber Qualität, statt Quantität. Und eine Sitzheizung gabs schon 
vor 30 Jahren.

Der Lebensstandard hat sich in den letzten 20 Jahren kaum verbessert, 
weil es da derzeit kaum Ansatzpunkte gibt. Zumindest nicht durch größere 
Fernseher, Internet und schnellere PCs.

Der Lebensstandard verbessert sich wenn eine Technologie aufploppt, die 
uns Arbeit abnimmt, unsere Lebenserwartung steigt und den Lebensstandard 
großer Bevölkerungsschichten anhebt.

Klar gibt es einige Sachen die das Leben einfacher gemacht haben, aber 
so gravierend viele Dinge sind das nicht. Wenn ich mich hier so 
umschaue... das Navi im Auto ist klasse, die zentrale Belüftungsanlage 
ebenso, evtl. noch LED Licht. Internet und PCs sind nur Benefit und 
steigern mitnichten den Lebensstandard - ich würde gerne wieder lokal 
einkaufen, statt online zu shoppen.

Ich mag da zugegebenermaßen in diesem Forum einsam mit meiner Meinung 
sein, aber ich finde dieser ganze Technik Schnick Schnack macht das 
Leben aufwändiger, anstatt einfacher. Ich würde mir z.B. niemals einen 
Mäh- oder Staubroboter zulegen.

: Bearbeitet durch User
von Shorty (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Der Lebensstandard hat sich in den letzten 20 Jahren kaum verbessert,
> weil es da derzeit kaum Ansatzpunkte gibt. Zumindest nicht durch größere
> Fernseher, Internet und schnellere PCs.

Das Renteneintrittsalter wird kontinuierlich angehoben.
Die Sozialabgaben und Steuern steigen.
Das Gesundheitssystem wurde und wird heruntergewirtschaftet.
Das Bildungssystem wurde heruntergewirtschaftet, die Aussichten sind 
grandios.
Die Bürokratie wird aufgeblasen.
Die Grundrechte werden beständig ausgehöhlt.
Die Wohnkosten sind explodiert.
Die Zinseinnahmen sind verschwunden.

Die gestiegene Auflösung eurer Glotze macht euch glücklich?

von Ben S. (bensch123)


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Shorty schrieb:
> Die gestiegene Auflösung eurer Glotze macht euch glücklich?

Wir waren ja bisher nur bei den techischen Aspekten. Die von dir 
genannten sozial gesellschaftliche Komponenten sind deutlich 
verschlechtert, als vor 20 Jahren!

Das scheint aber viele nicht weiter zu interessieren in ihrer 
FIlterblase.

: Bearbeitet durch User
von Wayne (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Ich mag da zugegebenermaßen in diesem Forum einsam mit meiner Meinung
> sein

Wir müssen nicht alle die gleiche Meinung haben, aber andere Meinungen 
akzeptieren. Da gibt es nicht nur richtig und falsch.

von Wayne (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Die von dir genannten sozial gesellschaftliche Komponenten sind deutlich
> verschlechtert, als vor 20 Jahren!

Woran machst du das fest?

von Ben S. (bensch123)


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Wayne schrieb:
> Woran machst du das fest?

Hat er doch genannt.

von Wayne (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Hat er doch genannt.

Er hat Behauptungen aufgestellt, die durch nichts untermauert sind. Wenn 
er meint dass sich etwas verschlechtert hat, dann hat er ja eine 
Referenz mit der er es vergleicht. Wo ist die schwierig die Referenz zu 
nennen und damit ein glaubhaftes Argument für diese wilden Thesen zu 
haben? Wenn es nur eine Meinung ist, nun, dann habe ich eine 
gegenteilige Meinung. Ich kann nichts nennen, wo es mir von 20 Jahren 
besser ging als heute. Nicht einen Punkt.

Shorty schrieb:
> Die Sozialabgaben und Steuern steigen.

Z.B. dieser Punkt ist nachweislich falsch. Der Eingangssteuersatz der 
Einkommensteuer war in den 1980ern bei 22% und der Spitzensteuersatz 
sogar 56%. Beides weit höher als heute.

Shorty schrieb:
> Das Renteneintrittsalter wird kontinuierlich angehoben.

Die Menschen werden ja auch älter und immer weniger Kinder geboren. Das 
ist der Nachteil des Umlagesystems, aber es gibt auch Vorteile. Aber 
wenn die Babyboomer Generationen nicht mehr da sind, gehen die Beiträge 
wieder nach unten.

Shorty schrieb:
> Die Bürokratie wird aufgeblasen.

Beispiele?

Shorty schrieb:
> Die Grundrechte werden beständig ausgehöhlt.

Beispiele?

Shorty schrieb:
> Die Wohnkosten sind explodiert.

Bei 5 bis 8€ je Quadratmeter Kaltmiete in den meisten Deutschen Städten, 
sehe ich das nicht so. Nur ein geringer Teil der deutschen Bevölkerung 
lebt in München, Frankfurt und Hamburg.

Shorty schrieb:
> Das Bildungssystem wurde heruntergewirtschaftet, die Aussichten sind
> grandios.

Jaja, die nach Folgegeneration wird schon seit Sokrates immer 
ungebildeter. Darum ist die Menschheit heut auch auf ihrem 
technologischen Höchststand.

Shorty schrieb:
> Die Zinseinnahmen sind verschwunden.

Vor 20 Jahren gab es zwar festverzinslich 6%, aber man musste auch 8% 
für das Darlehen zahlen. Heute ist das Darlehen bei 0% und einige große 
Dax Konzerne zahlen 4 bis 6% Dividende jährlich. Das finde ich besser.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Ben S. schrieb:
> Die von dir genannten sozial gesellschaftliche Komponenten sind deutlich
> verschlechtert, als vor 20 Jahren!
>
> Das scheint aber viele nicht weiter zu interessieren in ihrer
> FIlterblase.

Was soll das Argument mit der Filterblase? Jeder Einzelne kann sich doch 
ganz ehrlich für sich selbst die Frage beantworten, ob es ihm 
sozial/gesellschaftlich/finanziell vor 20 Jahren besser oder schlechter 
ging. Diese Frage für andere zu beantworten oder gar für alle Bürger ist 
nämlich wesentlich schwieriger bis unmöglich.

Für mich ist die Antwort klar: Es hat sich klar verbessert. Ich kann 
mich dem Beitrag von Wayne nur anschließen, und brauche die genannten 
Punkte daher nicht wiederholen.

von Elektroniker (Gast)


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Shorty schrieb:
> Ben S. schrieb:
>> Der Lebensstandard hat sich in den letzten 20 Jahren kaum verbessert,
>> weil es da derzeit kaum Ansatzpunkte gibt. Zumindest nicht durch größere
>> Fernseher, Internet und schnellere PCs.
>
> Das Renteneintrittsalter wird kontinuierlich angehoben.

Weil die Menschen nunmal immer älter werden. Mit 20 ins Berufsleben 
einsteigen, bis 60 arbeiten und dann 90 werden funktioniert halt nicht. 
Wir können natürlich die medizinischen Geräte abschaffen, dann werden 
die Menschen nicht mehr so alt und können dafür wieder eher in Rente.

> Die Sozialabgaben und Steuern steigen.

Weil die Menschen immer älter werden und weniger Kinder bekommen.

> Das Gesundheitssystem wurde und wird heruntergewirtschaftet.

So schlimm kann es ja noch nicht sein, sonst wäre die Überlebenschance 
bei vielen Krankheiten heute nicht höher als noch vor zwanzig Jahren.

> Das Bildungssystem wurde heruntergewirtschaftet, die Aussichten sind
> grandios.

Und trotzdem erkennen heute mehr Jugendliche, dass rauchen einen 
umbringt als noch vor zwanzig Jahren.

> Die Bürokratie wird aufgeblasen.
> Die Grundrechte werden beständig ausgehöhlt.

In welchen Grundrechten fühlst du dich denn beschnitten?

> Die Wohnkosten sind explodiert.
> Die Zinseinnahmen sind verschwunden.

Die Inflation dafür in vielen Bereichen aber auch. Man kann sein Geld 
weiterhin sehr gewinnbringend in Fonds und der gleichen anlegen. Nur 
trägt man jetzt halt selbst das Risiko und nciht die Bank.

> Die gestiegene Auflösung eurer Glotze macht euch glücklich?

Es geht ja nicht speziell um die Auflösung der Fernseher. Ich habe sogar 
nichtmals einen. Während sich vor fünfzig/sechzig Jahren noch auf einen 
kleine Schwarz-Weiß-Bildschirm guckte, kann man heute seine Filme auf 
großen, farbigen udn hochauflösenden Bidlschirmen gucken. Wenn das 
keinem Spaß machen würde, würden Netflix und Co nicht einen Rekordumsatz 
nach dem anderen einfahren.
Gleiches gilt für Autos. Während sich einige vor 50 Jahren noch kein 
Auto leisten konnten oder nur eines wie die Ente, kann sich heute jeder, 
der arbeitet, ein Auto leisten und dabei noch ein deutlich besseres als 
die Modelle aus den oder 70er Jahren.
Natürlich wird der pröttelige Opa jetzt sagen, den modernen 
Schnickschnak braucht man nicht, aber hätte die Technik nicht mehr Vor- 
als NAchteile, würde sie sich nicht durchsetzen.

von Ben S. (bensch123)


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Wayne schrieb:
> Bei 5 bis 8€ je Quadratmeter Kaltmiete in den meisten Deutschen Städten,
> sehe ich das nicht so. Nur ein geringer Teil der deutschen Bevölkerung
> lebt in München, Frankfurt und Hamburg.

Völlig utopisch. Evtl. im Marzahn, aber sicher nichtmal dort. In den 
meisten Gegenden Deutschlands kann sich eben kaum noch jemand 
Wohneigentum leisten und die Mieten schießen durch die Decke, während 
die Einkommen stagnieren.

Natürlich der Eigentumsmarkt ist leergefegt, aber in der Regel haben 
sich da Leute auf Lebenszeit verschuldet. Wir sind jetzt erst am Anfang 
der Spirale, evtl. schon in der Mitte. Mal schauen was das kollabiert, 
kann aber noch 20 Jahre so weitergehen. Hier in der Stadt haben sich die 
Immobilienpreise in den letzten 3 Jahren nahezu verdoppelt.

Elektroniker schrieb:
> Weil die Menschen nunmal immer älter werden. Mit 20 ins Berufsleben
> einsteigen, bis 60 arbeiten und dann 90 werden funktioniert halt nicht.
> Wir können natürlich die medizinischen Geräte abschaffen, dann werden
> die Menschen nicht mehr so alt und können dafür wieder eher in Rente.

Während wir hier massive Altersarmut haben und kriegen schaffen es 
andere Staaten immerhin eine Grundrente einzuführen, die ermöglicht dass 
diese Menschen immerhin keine Flaschen mehr sammeln müssen.

Elektroniker schrieb:
> Und trotzdem erkennen heute mehr Jugendliche, dass rauchen einen
> umbringt als noch vor zwanzig Jahren.

Ich kann nur sagen dass sowohl meine Schule, als auch das Studium nicht 
sonderlich gut strukturiert waren. Da musste man selber sehen wo man 
bleibt.

Elektroniker schrieb:
> Weil die Menschen immer älter werden und weniger Kinder bekommen.

Das ist meiner Meinung nach kein Argument. Ich denke dass ach der tollen 
Automatisierung wir immer weniger arbeiten müssen. Stattdessen muss auch 
der Rentner noch malochen gehen, nur um seine steigende Miete zahlen zu 
dürfen von der zum Großteil nur die Verwaltung und nicht das Haus 
finanziert wird.

Aber es stimmt, dass sich diese Altersdefizit irgendwann wieder legen 
wird, vermutlich wenn ich kurz vor der Rente bin. Mal schauen.

Elektroniker schrieb:
> In welchen Grundrechten fühlst du dich denn beschnitten?

Schwieriges Thema. Grundrechte ist evtl. hart aber die Gesellschaft ist 
schon lange auf dem Kurs einer einheitlichen und moralisierenden 
Gesellschaftspolitik. Politische Korrektheit, Gendern, 
"Schwamrintelligenz", alternativlose Politik ... da fühlt man sich 
manchmal schon eingeengt und veräppelt. Wer weiß, was dieser 
Coronairrsinn für Wellen schlagen wird.

Elektroniker schrieb:
> Die Inflation dafür in vielen Bereichen aber auch. Man kann sein Geld
> weiterhin sehr gewinnbringend in Fonds und der gleichen anlegen.

Erzähl das mal den Millionen Normalverdienern, die nicht wieder der 
Normalo hier im Forum 80k Brutto verdient. Die haben nichts zum 
einlagern.

Senf D. schrieb:
> Was soll das Argument mit der Filterblase?

Hier im Forum ist halt eine andere Klientel.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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Ben S. schrieb:
> In den meisten Gegenden Deutschlands kann sich eben kaum noch jemand
> Wohneigentum leisten

In einigen wenigen Gegenden (wirtschaftlich starke Städte) kann sich das 
kaum noch jemand leisten, im Rest Deutschlands aber sehr wohl. Stellt 
sich eher die Frage, ob man will, aber das Können ist durch die 
niedrigen Darlehenszinsen gar nicht die Frage.

> und die Mieten schießen durch die Decke,

Die Mieten sind wesentlich weniger stark gestiegen als die Kaufpreise. 
Und wenn man nicht alle paar Jahre umzieht, profitiert man von günstigen 
Bestandsmieten.

> während
> die Einkommen stagnieren.

Ach was, die Realeinkommen (Gehaltssteigerungen abzüglich Inflation) 
sind in den letzen zehn Jahren erfreulich gestiegen.

von Corinna (Gast)


Angehängte Dateien:

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Ben S. schrieb:
> Wer weiß, was dieser Coronairrsinn für Wellen schlagen wird.

Es würde mich nicht wundern, wenn das in naher Zukunft tatsächlich 
eingeführt wird.

von ;) (Gast)


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Rene S. schrieb:
> Das sind potentielle Einnahmeverluste für
> den einzelnen Juristen bei dieser Art von Routineverfahren.

Da die ja ohnehin ihren Klienten keinen Arbeitserfolg schulden,
gescheht das diesen Blutsaugern ganz recht.

Wayne schrieb:
> Angebot und Nachfrage regeln den Markt, egal was einzelne als
> angemessen empfinden.

Wunschdenken, weil das Handwerk und der Handel längst lokale
Kartelle gebildet haben, um die Kunden kollektiv mit maximal-
profiatblen Preisen abzocken. Die Erzeuger leiden da ja auch
drunter, sonst wären die Bauern ja nicht so auf die Barrikaden
gegangen.
Nur selten lässt sich als kleiner Verbraucher über Preise für
die gleiche Leistung feilschen.

Ben S. schrieb:
> Die Dachdecker die mein Dach gemacht haben können sich alle selber ein
> Haus leisten...

Damit sind wohl eher die Inhaber von Handwerkbetrieben und nicht deren
Beschäftigten gemeint. Wenn man sich die Stundenlöhne mal anschaut
können einem nur die Tränen kommen. Handwerker haben im Allgemeinen
nur eine höhere Muskelhypothek als der Nichthandwerkkundige und deshalb
stehn die als Häuslebauer besser dar.

von ;) (Gast)


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Corinna schrieb:
> Es würde mich nicht wundern, wenn das in naher Zukunft tatsächlich
> eingeführt wird.

Der in der Mitte unten hat seine Maske nicht über die Nase gezogen.
Wenn die Polizei die Rentnerin abgefertigt hat, kann sie ja noch
versuchen den Täter zu erwischen, sofern er nicht schneller ist. ;)

von Corinna (Gast)


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;) schrieb:
> Der in der Mitte unten hat seine Maske nicht über die Nase gezogen.

Bevor derjenige zur Rechenschaft gezogen wird, muss die Polizei erst 
einmal selber mit gutem Beispiel voran gehen. Der Polizist hat seine 
Maske nämlich auch nicht über die Nase gezogen.

von Mechatroniker (Gast)


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;) schrieb:
> Ben S. schrieb:
>> Die Dachdecker die mein Dach gemacht haben können sich alle selber ein
>> Haus leisten...
>
> Damit sind wohl eher die Inhaber von Handwerkbetrieben und nicht deren
> Beschäftigten gemeint. Wenn man sich die Stundenlöhne mal anschaut
> können einem nur die Tränen kommen. Handwerker haben im Allgemeinen
> nur eine höhere Muskelhypothek als der Nichthandwerkkundige und deshalb
> stehn die als Häuslebauer besser dar.

Auch der die Angestellten können es sich leisten. In der Regel liegt es 
dann aber auch daran, dass sie viel in eigenleistung machen und sich von 
Handwerkern aus dem Freundeskreis helfen lassen.
Es liegt auch immer sehr daran wie man lebt. Wenn man noch bis Mitte 
zwanzig bei den Eltern wohnt, nur ein kleines Auto fährt, sich keine 
Urlaube in der Karibik gönnt und jedes Wochenende 200€ versäuft, dann 
hat man auch mit 30 schon einiges auf der hohen Kante. Vorallem weil man 
ja ein Haus auch in der Regel zu zweit baut.

von Den O. (denon)


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Was ich da wieder lesen muss...

von Flexibel sein (Gast)


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Juristen schützen ihren Berufsstand selbst, durch die ganzen Regelungen 
und Gesetze, außerdem haben sie eine Gebührenordnung. Selbst manche 
simplen Dinge werden nach Streitwert abgerechnet.

Was Wohneigentum betrifft: wenn man darauf so sehr wert legt, muss man 
etwas flexibel sein. Nicht immer nur auf das Gehalt schauen. Es gibt 
hier in den Gehaltsthreads einige, die mit ihren hohen Konzerngehältern 
prahlen, aber wenn  man mal an deren Standorten schaut, was man sich 
davon so leisten kann, relativieren sich diese Gehälter wieder. Es gibt 
genügend Gegenden mit einem ausgewogenen Mietmarkt und wo Preise nicht 
überzogen sind. Man muss einfach mal abseits der teuren Großstädte 
schauen. Wobei: es gibt auch günstige Großstädte. Chemnitz ist per 
Definition auch eine Großstadt und alles andere als teuer. Ebenso die 
Gegend um Bremen, Oldenburg ist keine teure Stadt, ebenso sind die 
Preise in Hannover und Umgebung noch passabel und Jobs gibt es im Raum 
Hannover, Braunschweig, Wolfsburg und Co. auch.

Wenn man in den teuren Städten leben will, dann besser zur Miete, wenn 
man nicht schon vor Jahren gekauft oder geerbt hat. Das Verhältnis von 
Miete zum Kaufpreis ist dort oft jenseits von Gut und Böse, dass sich 
Kauf für Normalbürger nicht mehr lohnt. Da lebt man besser zur Miete und 
nutzt das gesparte Geld um sein Geld in ETFs gestreut anzulegen. Ich 
sehe nicht, warum das sich so schnell ändern sollte. Die Zinsen werden 
wegen den Corona Schulden sehr lange sehr niedrig sein oder gar noch 
tiefer sinken, gleichzeitig ist die Nachfrage in den Städten, Kauf und 
Miete, sehr hoch. Das hält die Preise oben.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Flexibel sein schrieb:
> Das Verhältnis von Miete zum Kaufpreis ist dort oft jenseits von Gut und
> Böse, dass sich Kauf für Normalbürger nicht mehr lohnt. Da lebt man
> besser zur Miete und nutzt das gesparte Geld um sein Geld in ETFs
> gestreut anzulegen. Ich sehe nicht, warum das sich so schnell ändern
> sollte.

Ich stimme dir zu. Aber für manche Leute, auch gerade hier im Forum, 
scheint Immobilieneigentum so eine Art ultimatives Lebensziel zu sein: 
Wenn man das nicht erreicht hat, war das Leben sinnlos. Daher braucht 
man erst gar nicht mit sachlichen Argumenten oder Zahlen ankommen, das 
geht komplett ins Leere. Da kannst du noch eher einen fanatischen 
Religiösen von der Nicht-Existenz Gottes überzeugen.

von ZF (Gast)


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Ben S. schrieb:
> In den
> meisten Gegenden Deutschlands kann sich eben kaum noch jemand
> Wohneigentum leisten
Wurde das nicht erst vor ein paar Tagen in dem anderen Thread erklärt? 
Es sind ein paar Metropolregionen (und Inseln) die sehr teuer sind. Aber 
gerade dort werden die aufgerufenen Preise bezahlt, sonst wären sie 
nicht so hoch und die Immobilien so schnell verkauft.

> Natürlich der Eigentumsmarkt ist leergefegt,
In den leergezogenen Gegenden sollte es durchaus etwas geben. Da wollen 
halt gerade nur nicht so viele Menschen hin.

> aber in der Regel haben
> sich da Leute auf Lebenszeit verschuldet.
Die Hypothekenzinsen sind so niedrig wie seit vielen Jahrzehnten nicht. 
Fast alles was an die Bank bezahlt wird geht direkt in die Tilgung, 
nicht in die Zinsen.

> Während wir hier massive Altersarmut haben und kriegen schaffen es
> andere Staaten immerhin eine Grundrente einzuführen, die ermöglicht dass
> diese Menschen immerhin keine Flaschen mehr sammeln müssen.
Zur Finanzierung eine Grundrente bräuchte es jüngere Leute, die 
erfolgreich arbeiten. Machst du das? Bist Du bereit deutlich höhere 
Rentenbeiträge zu bezahlen?

> Ich kann nur sagen dass sowohl meine Schule, als auch das Studium nicht
> sonderlich gut strukturiert waren.
Bei manchen Leuten sind irgendwie immer die anderen Schuld. Komisch. Ich 
fand mein Studium gut und hilfreich. War aber noch zu Diplomzeiten, 
nicht so verschult.

> Da musste man selber sehen wo man bleibt.
Eigeninitiative ist Teil eines Studiums. Das sollte man vorher schon 
wissen.

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Ben S. schrieb:
> Ich kann nur sagen dass sowohl meine Schule, als auch das Studium nicht
> sonderlich gut strukturiert waren. Da musste man selber sehen wo man
> bleibt.

Das ist auch so ein Punkt, der mir auffällt. Ich war die erste 
Bologna-Generation. Keiner der Professoren war auf Bachelor/Master 
vorbereitet. Jeder hatte gehofft, dass das spurlos vorüberzieht, wenn 
man es nur fest genug ignoriert. Viele hatten noch gar nicht realisiert, 
dass jetzt die Unterrichtsinhalte und die Prüfungsdauer geändert sind. 
Wir saßen in einer schriftlichen Prüfung und mussten den Professor 
erneut darauf hinweisen, dass diese nach Prüfungsordnung nur 90 min. 
geht und nicht 180.

Das ist aber nicht das einzige Chaos. Ich habe den Eindruck, dass in der 
heutigen Zeit einfach überall mehr planlose unstrukturierte Prozesse 
laufen. In vielen Berufen sind die Leute nur (befristet) 2 bis 3 Jahre 
da. Meist wird ein Großteil der Belegschaft synchron getauscht, weil die 
Finanzierung projektbezogen ist und nun ein Projekt endet bzw. beginnt. 
Dann ist natürlich niemand übrig, der Erfahrung hat. Die Neueinsteiger 
(meist Absolventen) wurschteln erst mal vor sich hin und müssen 
herausfinden, wie was funktioniert.

Es herrscht gefühlt überall Pfusch. Wenn man irgendeine Hotline anruft, 
geht eine nicht-Deutsch-sprechende Person ans Telefon und fragt nur 
einen Fragebogen ab. Keiner weiß etwas, nirgends kann man nachfragen. Es 
entsteht der Eindruck, in den Firmen herrscht management-by-Zufall. BER 
und Stuttgart 21 sind die besten Beispiele.

Shorty schrieb:
> Das Gesundheitssystem wurde und wird heruntergewirtschaftet.

Das gleiche Problem gibt es im Gesundheitssystem. Grippe 4.0 (Covid-19) 
ist verfügbar und seit Kurzem auch ein passender Impfstoff. Leider 
klappt die Beschaffung und Verteilung in Deutschland nicht. Die 
Fachkräfte, die den Impfstoff entwickeln, testen und herstellen, machen 
alles richtig. Die Administration, die alles organisieren soll, versagt.

Die Krankenversicherungen bezahlen mittlerweile radionisch informierten 
Bachblüten-Schüsslersalze-Homöopathie-Unsinn. Medizin wird als 
"Schulmedizin" verunglimpft. Für viele Menschen gilt es als Nische, als 
"billiges Pharmagift" der Unterschicht. Es entsteht der Eindruck, die 
teure "Alternativmedizin", also irgendwelches Wünschelrutengependel, sei 
hochwirksam und ohne schädlichen Nebenwirkungen. Die "Schulmedizin" 
behandle dagegen nur Symptome, ohne die Krankheitsursache zu bekämpfen, 
sie habe starke schädliche Nebenwirkungen und sei nur wegen der 
Pharmalobby und Korruption zugelassen.

von Kybernetiker X. (kybernetiker)


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Ich messe Meilensteine und höherer Lebensstandard mit der Erreichbarkeit 
biologischer Unsterblichkeit. Alles andere hier ist Diskussionsmüll. 
Wozu brauchen wir Rente, wenn wir nicht mehr altern würden? Wozu 
brauchen wir Arbeit, wenn die Roboter und KI es übernehmen können? Es 
ist richtig dass höhere Auflösung der Bildschirme dazu wenig beiträgt. 
Wobei ich den Sprung von Röhrenmonitore auf Flachbildschirme schon von 
Vorteil sehe.
Auch Immobilien sind schwachsinnig. Ich lebe in München, trotzdem würde 
ich lieber auf dem Land leben. Oder ein Wohnmobil besitzen, damit ich 
überall sein kann. Die Menschen hier mit Scheuklappen nerven einfach 
nur.

Immobilien sind eine Hausnummer zu hoch für Armutsmenschen. Wer Vermögen 
aufbauen will, fängt erst mal mit Aktien und Kryptowährungen an.
Überleg euch lieber wie ihr Nanoporen-Kanäle herstellen könnt. Die 
Produkte mit Lab-on-the-Chip auf 100€ senken. Das wäre SINNVOLL.
https://www.spektrum.de/news/ein-dna-lesegeraet-fuer-die-hosentasche/1143028

Ich bin mir ziemlich sicher, ihr werdet alt, bekommt graue Haare, 
bekommt Funktionsstörungen im Körper, schluckt die falschen Medikamente 
runter, weil eure Genetik damit nicht verträgt und deshalb auch 
irgendwann Demenz und Krebs. Was macht ihr dann? Verrecken ist alles 
andere als lustig. Ihr VERLIERT ALLES was ihr jemals aufgebaut habt.

von Heiner (Gast)


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Qwertz schrieb:
> Der Hella-Artikel ist alt. Aktuell brummt der Laden wieder:


Was heißt das jetzt für die 900 zur Disposition stehenden Arbeitsplätze.
Werden die dann doch nicht bis 2023 entlassen oder brummt der Laden 
gerade wegen dem Arbeitsplatzabbau wieder.

Denn eine Restrukturierung erzeugt natürlich auch erwartungsgemäß eine 
höhere Umsatz- und Gewinnerwartung, sonst würde man es ja nicht machen, 
außer das Unternehmen stünde kurz vor der Pleite, dann hieße es aber 
Sanierung.

von rbx (Gast)


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Ich finde, so auf der positiven Seite konnte man so 2010 noch ziemlich 
gut  auf YT die tatsächlichen Hergänge von 2001 (Pfannkuchtheorie und 
so..)
zusammenpuzzeln. Abgesehen davon gab es auch viel Unterhaltsames zu 
diesem Thema, was half, das ganze Szenario etwas leichter zu 
verarbeiten.
Ist aktuell leider nicht mehr möglich. Schade.

Viele alte Musikschätze auf YT. Man konnte ja eine alte Musikzeitschrift 
nehmen, und die damaligen Musikalben-Beschreibungen/Besprechungen mal 
(mit etwas Glück) "evaluieren".

Die Mars- und Jupiterbilder fand ich so schlecht nicht. Das wäre schon 
toll, wenn einer dieser Marsroboter einen kleinen Video-Blog machen 
könnte.
Allerdings hatte ich als Kind auch Comics gelesen, die sich von Mars und 
Jupiter haben inspirieren lassen  - bzw. die Geschichten waren ein wenig 
besser bzw vielfältiger, abwechslungsreicher, als dass, was man heute so 
in Geschichten auf medialem Wege geboten bekommt: Ballerspiel bis zum 
Abwinken.

Die Komprimierungstechnik ist aus vielerlei Hinsicht nicht zu verachten, 
oder selbstfahrende Autos.
Aber müsste nicht auch selbstfahrende Bahn gehen? Finde 
Bahnhofverottungen nicht so toll.

Leise Autos sind ein ziemlicher Kracher.
Recht gute Spritsparende Autos.

Fernsehen per Satellit, gar nicht so uninteressant.

Mobilfunk: geschädigt. Mobilfunk ist ja eigentlich ganz gut, aber ich 
krieg jetzt (aufgrund von Vorgeschichten) jedesmal einen Riesenschreck, 
wenn irgendwo ein Handy klingelt.

 ziemlich starke Schachprogramme

Das mikrocontroller.net-Forum. Ich weiß nicht, ob ich das so sagen kann, 
aber hier passiert etwas, dass lässt mich gut gewisse fundamentale 
religiöse (sogar "spirituelle") Hintergründe (noch besser) verstehen.
Ich versuche es mal indirekt so zu erklären:
https://www.youtube.com/watch?v=ZFYxCIr-Byo

von Cornuto (Gast)


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Corinna schrieb:
> Ben S. schrieb:
>> Wer weiß, was dieser Coronairrsinn für Wellen schlagen wird.
>
> Es würde mich nicht wundern, wenn das in naher Zukunft tatsächlich
> eingeführt wird.

Heute zu viel Attila geschaut?

von Corinna (Gast)


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Cornuto schrieb:
> Heute zu viel Attila geschaut?

Wieso? Sind da auch die Leute über die Straße gekrochen und die Justiz 
durfte aufrecht stehen bleiben und hat alles kontrolliert?

von Lotta  . (mercedes)


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Kybernetiker X. schrieb:
> Ich messe Meilensteine und höherer Lebensstandard mit der Erreichbarkeit
> biologischer Unsterblichkeit.

Oh, Vorsicht, absolute Vorsicht!!
Wenn der Pharao noch das Sagen hätte, wo wären wir heut?
und...
Die Menschheit wäre durch Überbevölkerung ausgerottet.
und...
Die Fehler der Altvorderen könnten von der Jugend nicht
realiviert werden.
und..
Die Jugend könnten keine neuen Fehler machen. :-P

Stellt euch vor ein Trump könnte für immer herrschen,
und er würde keinen anderen ranlassen...

Wo bliebe da die Entwicklung?
Dagegen, wenn Herr Wiener und Einstein noch leben würden... :-O

mfg

von Cornuto (Gast)


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Corinna schrieb:
> Cornuto schrieb:
>> Heute zu viel Attila geschaut?
>
> Wieso? Sind da auch die Leute über die Straße gekrochen und die Justiz
> durfte aufrecht stehen bleiben und hat alles kontrolliert?

Komm mach dich weg hier.

von Corinna (Gast)


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Cornuto schrieb:
> Komm mach dich weg hier.

Wer bist du denn? Du gehörst hier eigentlich gar nicht hin! Du wirst, 
wenn überhaupt, nur geduldet.

von Cornuto (Gast)


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Corinna schrieb:
> Cornuto schrieb:
>> Komm mach dich weg hier.
>
> Wer bist du denn? Du gehörst hier eigentlich gar nicht hin! Du wirst,
> wenn überhaupt, nur geduldet.

Wer sagt das? Die kleine Corinna?! Prahaha geh auf dein Spielplatz 
zurück.

von Mark B. (markbrandis)


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AVR schrieb im Beitrag #6560926:
> Senf D. schrieb:
>> In der Medizintechnik arbeitest du beispielsweise an Entwicklungen mit,
>> die kranken Menschen helfen wieder gesund zu werden, das kann man sehr
>> wohl als sinnstiftend und motivierend ansehen.
>
> Die Medizintechnik lebt vom Leid und Kummer anderer Menschen.

Die Argumentation ist freilich seltsam. So gesehen lebt jeder, der 
Menschen heilt oder bei deren Heilung hilft, von deren Leid. Ärzte, 
Krankenschwestern, Hersteller von Impfstoffen, Hersteller von 
Herzschrittmachern, ...

von Weich W. (hand_werker)


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Mark B. schrieb:
> AVR schrieb im Beitrag #6560926:
>> Senf D. schrieb:
>>> In der Medizintechnik arbeitest du beispielsweise an Entwicklungen mit,
>>> die kranken Menschen helfen wieder gesund zu werden, das kann man sehr
>>> wohl als sinnstiftend und motivierend ansehen.
>>
>> Die Medizintechnik lebt vom Leid und Kummer anderer Menschen.
>
> Die Argumentation ist freilich seltsam. So gesehen lebt jeder, der
> Menschen heilt oder bei deren Heilung hilft, von deren Leid. Ärzte,
> Krankenschwestern, Hersteller von Impfstoffen, Hersteller von
> Herzschrittmachern, ...

Die Medizintechnik stellt doch nur Hilfsmittel her. Ein OP-Tisch, ein 
Herzfrequenzmesser oder ein Probentestgerät hält niemanden länger krank 
als es sein muss und sowas wird man auch noch brauchen, wenn Krebs 
geheilt ist. Bei Herstellern von Bestrahlungsgeräten kann man vielleicht 
noch diskutieren, ob sie die Krebsforschung bremsen, aber es ist nun mal 
die beste derzeit bekannte Therapie von Krebs und die muss natürlich 
auch bezahlt werden. Beim Radiologen, der den Startknopf drückt, 
beschwert sich auch keiner, dass der dafür zehntausende im Monat kriegt.

Beitrag #6563604 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6563628 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Leidensgesellschaft schrieb im Beitrag #6563604:
> ich finds super wenn menschen leiden, dann fühle ich mich besser.

Soll das lustig sein? Dann ging der Schuss nach hinten los.
Ernst kann es jedenfalls auch nicht gemeint sein, denn kein psychisch 
gesunder Mensch erfreut sich am Leid anderer.

von Ketchup Boys (Gast)


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Das Karma wird's schon richten.

Beitrag #6569076 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6569095 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6577499 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Leute schickt das Arbeitsamt... (Gast)


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Weich W. schrieb:
>>> Die Medizintechnik lebt vom Leid und Kummer anderer Menschen.
>>
>> Die Argumentation ist freilich seltsam. So gesehen lebt jeder, der
>> Menschen heilt oder bei deren Heilung hilft, von deren Leid. Ärzte,
>> Krankenschwestern, Hersteller von Impfstoffen, Hersteller von
>> Herzschrittmachern, ...

Das Problem ist halt dass Ärtzte und Pharmaindustie mit kranken Menschen 
Geld verdient, nicht mit Gesunden. Also haben die auch kein Interesse 
daran Kranke zu heilen. Das ideale für die sind chronisch Kranke deren 
Ableben durch aufwendige kostenintensive Behandlung möglichst lange 
hinausgeschoben wird. Musterbeispiel Aidskranke.
Die werden auch nie einen Impfstoff entwickeln der Corona ein für 
allemal ausrottet. Mir drängt sich der Verdacht auf das die mit ihrem 
Genpfusch auch gleich die passende Mutation mitliefern. So wie das bei 
PC-Vieren auch ist.

Auch die sogenannte Apparatemedizin dient nicht der Volksgesundheit. Das 
sind doch moderne Folterinstrumente nichts weiter.

von Nicht alles Gold was glänzt (Gast)


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Leute schickt das Arbeitsamt... schrieb:
> Das Problem ist halt dass Ärtzte und Pharmaindustie mit kranken Menschen
> Geld verdient, nicht mit Gesunden. Also haben die auch kein Interesse
> daran Kranke zu heilen. Das ideale für die sind chronisch Kranke deren
> Ableben durch aufwendige kostenintensive Behandlung möglichst lange
> hinausgeschoben wird. Musterbeispiel Aidskranke.

Aidskranke leben meist nicht mehr lange. Was Du meinst sind HIV 
positive, die mit einer Behandlung nahezu eine normale Lebenserwartung 
haben können.

Leute schickt das Arbeitsamt... schrieb:
> Die werden auch nie einen Impfstoff entwickeln der Corona ein für
> allemal ausrottet. Mir drängt sich der Verdacht auf das die mit ihrem
> Genpfusch auch gleich die passende Mutation mitliefern. So wie das bei
> PC-Vieren auch ist.

Also das halte ich für sehr weit hergeholt. Per saldo wird mit Corona 
nur ein dicker Verlust gemacht. Genau diese Patienten sind nach Deiner 
Argumentation absolut unrentabel. Die meisten werden von alleine wieder 
gesund. Die schweren Fälle brauchen ein Krankenhaus für ein paar Wochen, 
die ganz schweren länger. Viele der ganz schweren  Fälle sterben. Da ist 
nicht viel mit verdient. Da auch selektive Operationen verschoben werden 
um das Gesundheitssystem zu schützen, sind durch Corona auch dort 
finanzielle Verluste zu verzeichnen.

Leute schickt das Arbeitsamt... schrieb:
> Auch die sogenannte Apparatemedizin dient nicht der Volksgesundheit. Das
> sind doch moderne Folterinstrumente nichts weiter.

Der Begriff "Apparatemedizin" stammt meist von Anhängern irgendwelcher 
Alternativmedizin. Allerdings wenn diese einen schweren Corona Verlauf 
haben, sind die auch sehr froh darüber, wenn ein Apparat von der "bösen 
Apparatemedizin" Sauerstoff zum atmen gibt!

Da wird umgekehrt ein Schuh draus. Mit Alternativmedizin wird ein riesen 
Geschäft gemacht. Oft mit Methoden, die wissenschaftlich absolut nicht 
geprüft oder gar für unwirksam befunden sind. Im schlimmsten Fall 
richten die auch noch Schäden an. Ich kenne da auch so einen 
Heilpraktiker, ohne Studium versteht sich. Als er selbst schwer krank 
wurde, ging er auch ins Krankenhaus und hat keine  Zuckerbonbons zur 
Heilung genommen.

von Leute schickt das Arbeitsamt... (Gast)


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Nicht alles Gold was glänzt schrieb:
> Der Begriff "Apparatemedizin" stammt meist von Anhängern irgendwelcher
> Alternativmedizin.

"Apparatemedizin"

Teure Gerätschaften die ja eine Rendite erwirtschaften müssen.
Also wird jeder Patient so oft wie möglich mit solchen Sachen traktiert.

> Alternativmedizin.

Ja Dokter Google

Nicht alles Gold was glänzt schrieb:
> Also das halte ich für sehr weit hergeholt. Per saldo wird mit Corona
> nur ein dicker Verlust gemacht.

Ja Verlust für die Staatskasse und Gewinne für die Pillendreher.

Nicht alles Gold was glänzt schrieb:
> Da wird umgekehrt ein Schuh draus. Mit Alternativmedizin wird ein riesen
> Geschäft gemacht.

Stimmt aber das ist ja wider ein anderes Kapitel.

von Nicht alles Gold was glänzt (Gast)


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Leute schickt das Arbeitsamt... schrieb:
> Teure Gerätschaften die ja eine Rendite erwirtschaften müssen.
> Also wird jeder Patient so oft wie möglich mit solchen Sachen traktiert.

Privatpatienten, also eine Minderheit, vielleicht. Kassenpatienten 
sicher nicht, weil es auch da Budgets gibt. Bei Intensivstationen ist 
man heute eher froh, wenn der Patient schnell da raus kommt, es warten 
genügend andere.

Leute schickt das Arbeitsamt... schrieb:
> Ja Verlust für die Staatskasse und Gewinne für die Pillendreher.

Welcher Pillendreher verdient wahnsinnig damit? am meisten wird eher 
noch mit Krankheiten wie HIV und Krebs verdient. Gerade diese Patienten 
sind durch Corona sehr gefährdet. Daher ist es ja im Interesse der 
Pharmabranche, dass diese Patienten noch länger leben. Corona Impfungen 
sind wie Impfungen generell kein sonderlich lukratives Geschäft. Je nach 
Hersteller kostet die Impfung einer Person gegen Covid-19 zwischen 1 und 
20 Euro. Da ist nicht viel damit verdient. Bestimmte Krebstherapien oder 
solche gegen HIV bringen weit mehr und das oft über einen längeren 
Zeitraum.

Die grössten Profiteure von Corona sind Onlinehandler, Hersteller von 
Hard- und Sofware fürs Home Office, Lieferdienste usw.
Sieht man auch schön an den Aktienkursen. Wäre die Pharmabranche ein 
super Corona Gewinner, müsste man einfach deren Aktien kaufen. 
Allerdings waren diese vor Corona bei den meisten Pharmakonzernen sogar 
höher als jetzt.

Beispiel Bayer, deutschland grösste Pharmafirma. Aktie stand vor Corona 
bei fast 80 Euro, jetzt liegt sie zwischen 50 und 60.
Dafür stieg die Amazon Aktie ganz erheblich.

von dunky (Gast)


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hmmm, nach der letzten Anstalt bin ich mir nicht so sicher ob damit 
nicht doch ziemlich viel verient wird.
Bisher wurde immer so getan, dass Impfstoffentwicklung für die Firmen 
waaaahnsinnig teuer wäre und sich eigentlich gar nicht lohnt da sie 
uuuunglaublich viel Geld für die Forschung investieren müssen.
Nun kommt heraus, dass die Forschung die öffentliche Hand 
bezahlt(Grundlagenforschung fand/findet an Unis statt) und die Firmen 
dann kurz vor Makrtreife das Zeug aufkaufen und den Reibach machen. 
Forschung wird mit öffentlichen Geldern finanziert und jede Dosis wird 
noch ordetlich in Rechnung gestellt.
Die Patente wandern in den Firmenbesitz und die wehren sich mit Händen 
und Füssen dagegen, diese der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen, 
welche sie im Endeffekt bezahlt hat.

Zu Beginn der Pandemie wurde noch so getan, als ob die grossen 
Pharmafirmen alternativlos für die Produktion wären. Mittlerweile 
vernehme ich da auch andere Stimmen. Natürlich bieten die Großen Firmen 
da auch Vorteile bei der Logistik & Produktion, da die das nötige 
Know-How besitzen...aber wenn man davon spricht, dass 3te Welt Länder 
durchaus in der Lage wären, die (zumindest die einfacheren) Impfstoffe 
auch selber herzustellen und es nur nicht können, da ihnen die Patente 
fehlen, braucht mir niemand erzählen, allen ginge es nur ums Wohl der 
Menschheit & die Konzerne würden alles in der Macht stehende tun um 
diese Pandemie zu beenden.

Der Covid-WHO-Patentpool ist auch mehr leer als prallgefüllt...

von dunky (Gast)


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Ähhh und Bayer hat mit dem ganzen Monsanto-Scheiß sicher mehr zu kämpfen 
als mit Corona...
Ursache & Wirkung etc etc

von dunky (Gast)


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Pfizer/Biontech allein durch Corona ein zu erwartender Gewinn von 13Mrd 
nach ersten Schätzungen.

Also ein bisschen spezifischer muss man sich das schon anschauen. Aber 
mit Schwarz/weißmalerei als Apparatemedizin kommt man da sicherlich 
nicht weit. Aber das wundersame Leute hier wundersames absondern ist in 
diesem Forum ja auch nix verwundelriches mehr ;)

von Traurig (Gast)


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Zu dem Thema ist folgendes sehr interessant:

"Der 74-jährige Labormediziner Winfried Stöcker hat im Alleingang einen 
Corona-Impfstoff entwickelt und sieht sich nun Ermittlungen der 
Staatsanwaltschaft Lübeck ausgesetzt. Das berichtet der "Spiegel" in 
seiner aktuellen Ausgabe.

Stöcker hatte sich und vier weiteren Probanden ein von ihm entwickeltes 
"rekombinantes Antigen" gespritzt. Daraufhin hätten alle Patienten 
Antikörper gegen das Corona-Virus gebildet, meldete Stöcker dem 
Präsidenten des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek im 
September 2020. Die Wirksamkeit des Impfstoffs sei auch von den 
Virologen Christian Drosten und Hendrik Streeck bestätigt worden.

Stöckers Anwalt, der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki, hat bei der 
Staatsanwaltschaft Lübeck Ende Januar beantragt, das Verfahren 
einzustellen. Sein Mandant brauche als Arzt keine Erlaubnis für die 
Herstellung, da er das Antigen im Rahmen "individueller Heilversuche" 
gespritzt habe.

Stöcker erklärte, dass er sein Antigen mittlerweile mehr als 60 weiteren 
Freiwilligen verabreicht habe. "Mehr als 90 Prozent hatten schützende 
Antikörper in hoher Konzentration entwickelt", so der Arzt. "Die banale 
Impfung war nahezu nebenwirkungsfrei und äußerst effektiv." Stöcker 
kündigt an, die Rezeptur des Antigens zu veröffentlichen. Er wolle kein 
Geld damit verdienen, sondern schnell möglichst viele Menschen vor 
Corona schützen. "Wenn sich herausstellt, dass mein Verfahren 
funktioniert, dann sind die Patente der anderen hinfällig", sagte 
Stöcker. "Weil dann jeder einen Impfstoff herstellen könnte."

Quelle: 
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89425046/deutscher-labormediziner-entwickelt-eigenen-corona-impfstoff-behoerden-ermitteln-.html

von Queraussteiger (Gast)


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Mechatroniker schrieb:
> Auch der die Angestellten können es sich leisten.
Nein können sie nicht weil sie viel zu wenig verdienen. Mit dem 
mickrigen Lohn baut oder kauft keiner ein Haus, da hilft die 
Eigenleistung und Freunde auch nicht weiter. Das Einkommen ist viel zu 
mickrig. Deshalb macht den Job keiner lange weil du damit auf keinen 
grünen Zweig komsmt. Das Handwerk sucht nur deshalb Azubis weil die noch 
blöd in der Birne sind und ein paar Jahre in dem Job arbeiten bis mal 
aufwachen und merken dass sie nix verdienen, dann wechseln sie in die 
Industrie ans Band von einem Automobilhersteller und verdienen das 
dreifache, dann kann man auch über eine Immobilie nachdenken.

Dachdeckerangestellte mit eigenem Haus, träum weiter, ich kenne keinen 
einzigen angestellte Handwerker der ne eigene Immobilie besitzt, wenn 
dann sind es die Firmeninhaben die ihre Sklaven gnadenlos ausbeuten.

Beitrag #6579505 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6579812 wurde von einem Moderator gelöscht.
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Beitrag #6580317 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6580322 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6580360 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Bruce.

Bruce Darnell schrieb:

> Ist doch nichts Neues.
> Ingenieure sind einfach nur etwas bessere Techniker, mehr nicht.
> An Juristen, Wissenschaftler oder Ärzte werden diese nie rankommen.

Denen geht es auch nicht besser. Was meinst Du, wie viele Juristen, 
Wissenschaftler oder Ärzte neben Ingenieuren Supermarktregale einräumen 
und an der Kasse sitzen, wärend der Chef des Ladens seinen 
Realschulabschluss verpasst hat, aber halt eine Begabung für das 
Geschäftliche hat?

Mit freundlichen Grüßen: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Bernd W. schrieb:
> Denen geht es auch nicht besser. Was meinst Du, wie viele Juristen,
> Wissenschaftler oder Ärzte neben Ingenieuren Supermarktregale einräumen
> und an der Kasse sitzen, wärend der Chef des Ladens seinen
> Realschulabschluss verpasst hat, aber halt eine Begabung für das
> Geschäftliche hat?

Deshalb kann ich nur jedem empfehlen sich frühzeitig mit 
Multi-Level-Marketing zu befassen.

Beitrag #6580422 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6580439 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Ultimate Qwertz (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Denen geht es auch nicht besser. Was meinst Du, wie viele Juristen,
> Wissenschaftler oder Ärzte neben Ingenieuren Supermarktregale einräumen
> und an der Kasse sitzen, wärend der Chef des Ladens seinen
> Realschulabschluss verpasst hat, aber halt eine Begabung für das
> Geschäftliche hat?

Sorry, aber jetzt wird es doch total lächerlich oder? Den Scheiß glaubst 
du doch selbst nicht?

Genau wie der Absolvent, der zu mir meinte, aus der Steckdose komme 1 
Million Volt raus. Ich hätte den Typen schlagen können.

Beitrag #6580588 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Percy N. (vox_bovi)


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Ultimate Qwertz schrieb:
> Sorry, aber jetzt wird es doch total lächerlich oder? Den Scheiß glaubst
> du doch selbst nicht?

Du wirst es nicht glauben, aber vor etlichen Jahren lernte ich eine 
Rechtsanwältin kennen; ihr Mann war Arzt, nicht mit eigener Praxis, 
sondern im Krankenhaus angestellt, also mit geregeltem Einkommen. Um die 
Familie durchzubringen, fuhr der Gute am Wochenende Taxi. Trotzdem waren 
sie zusätzlich auf H IV angewiesen.

Nein, es geht zum Glück nicht allen Medizinern und Juristen so. Aber es 
gibt diese Fälle.

von Logisch (Gast)


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Percy N. schrieb:
> sondern im Krankenhaus angestellt, also mit geregeltem Einkommen. Um die
> Familie durchzubringen, fuhr der Gute am Wochenende Taxi. Trotzdem waren
> sie zusätzlich auf H IV angewiesen.

Ergibt keinen Sinn. Vollzeitangestellte bekommen kein Hartz4.

von Weich W. (hand_werker)


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Percy N. schrieb:
> ihr Mann war Arzt, nicht mit eigener Praxis,
> sondern im Krankenhaus angestellt, also mit geregeltem Einkommen. Um die
> Familie durchzubringen, fuhr der Gute am Wochenende Taxi. Trotzdem waren
> sie zusätzlich auf H IV angewiesen.

Wenn man sich nicht komplett dämlich anstellt, kann man als Anwalt oder 
Arzt ein sorgenfreies und deutlich überdurchschnittliches Leben führen. 
Arbeitet dein Bekannter vielleicht aus Versehen als Hausmeister oder 
muss er unbedingt einen Porsche fahren, auf 180 qm in Bestlage wohnen 
und die 3 Kinder haben noch Harfenunterricht und je ein Pony? Dann wirds 
natürlich eng.

: Bearbeitet durch User
von Senf D. (senfdazugeber)


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Logisch schrieb:
> Ergibt keinen Sinn. Vollzeitangestellte bekommen kein Hartz4.

Noch nie von Aufstockern gehört?

von Senf D. (senfdazugeber)


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Weich W. schrieb:
> Wenn man sich nicht komplett dämlich anstellt, kann man als Anwalt oder
> Arzt ein sorgenfreies und deutlich überdurchschnittliches Leben führen.

Genau das Gleiche gilt aber auch für Ingenieure und Informatiker in 
Deutschland.

von Percy N. (vox_bovi)


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Logisch schrieb:
> Ergibt keinen Sinn. Vollzeitangestellte bekommen kein Hartz4.

Ach, wirklich? Nun, das mag sein. Womöglich musste lediglich 
hinsichtlich der Frau und der Kinder H IV beantragt werden. Istxdas 
außerhalb des "logisch" Vorstellbaren?

Weich W. schrieb:
> Wenn man sich nicht komplett dämlich anstellt, kann man als Anwalt oder
> Arzt ein sorgenfreies und deutlich überdurchschnittliches Leben führen.

In welchem dieser Berufe konntest Du mit welchem Erfolg reüssieren?
Hat es etwa nicht geklappt? Warst Du zu dämlich?

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Ultimate.

Ultimate Qwertz schrieb:

>> Denen geht es auch nicht besser. Was meinst Du, wie viele Juristen,
>> Wissenschaftler oder Ärzte neben Ingenieuren Supermarktregale einräumen
>> und an der Kasse sitzen, wärend der Chef des Ladens seinen
>> Realschulabschluss verpasst hat, aber halt eine Begabung für das
>> Geschäftliche hat?
>
> Sorry, aber jetzt wird es doch total lächerlich oder? Den Scheiß glaubst
> du doch selbst nicht?

Doch. Selbst erlebt.

> Genau wie der Absolvent, der zu mir meinte, aus der Steckdose komme 1
> Million Volt raus. Ich hätte den Typen schlagen können.

Hast Du ihn mal gefragt ob die gleichzeitig oder nacheinander da 
rauskommen? ;O)

Im Ernst: Wenn Du den Typen im Vorstellungsgespräch kirre machst, kommt 
da halt so ein Blödsin raus. Belastungsfähigkeit in Stresssituationen 
kann bestenfalls trainiert werden, aber nicht gelernt werden.

Oder er war zwar Absolvent, aber vollständig Fachfremd.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Logisch (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Noch nie von Aufstockern gehört?

Das sind allermeistens Azubis oder eben keine Vollzeitangestellten. 
Rechne mal 160 Stunden x  Mindestlohn. Da kommen über 1000€ netto raus. 
Da gibt es kein Hartz4 mehr, außer man hat noch eine arbeitslose Frau 
und 2 oder mehr Kinder, was aber auch die Ausnahme ist.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Logisch schrieb:
> Da gibt es kein Hartz4 mehr, außer man hat noch eine arbeitslose Frau
> und 2 oder mehr Kinder, was aber auch die Ausnahme ist.

Genau das ist bei Aufstockern die Regel. Das sind dann leider genau die 
Fälle, wo sich Arbeit im Vergleich zum reinen Bezug von staatlichen 
Transferleistungen rein finanziell nicht rechnet. Eigentlich ein Unding.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Heiner schrieb:
> Dadurch fallen auch die Umsätze der Dienstleister und viele werden
> pleite gehen.

ja hoffentlich!

von ohje (Gast)


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Ui, da hallt die Echokammer der Inschenöre aber gewaltig, und man 
spricht sich gegenseitig Mut zu.

Die bittere Wahrheit ist:
Der deutsche Ingenieur ist nicht lernfähig. Man hat vor later 
Technikfeindlichkeit und Beharrungsvermögen die wichtigsten 
Zukunftsbranchen in den Sand gesetzt:
Windenergie (da waren wir mal führend!), Photovoltaik (dito) und die 
komplette Autoindustrie durch aktives Behindern der E-Mobiilität.

Und jetzt leugnet man, dass Erneuerbare und E-Autos Zukunftsbranchen 
sind, obwhol es nicht mehr zu übersehen ist.
So machen BEV inzwischen 15% bei den Neuzulassungen aus, und bei der 
Photovoltaik werden inzwischen Anlagen zugebaut, die im zweistelligen 
Gigawatt-Bereich liegen.

Was macht der deutsch Ingenieur? Fabuliert von Greta Diktatur und träumt 
von Kohle und Diesel. Es ist unwürdiges Trauerspiel.

von HüterDerFakeInfos (Gast)


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ohje schrieb:
> Die bittere Wahrheit ist:
> Der deutsche Ingenieur ist nicht lernfähig. Man hat vor later
> Technikfeindlichkeit und Beharrungsvermögen die wichtigsten
> Zukunftsbranchen in den Sand gesetzt

Richtig.

ohje schrieb:
> Windenergie (da waren wir mal führend!),

Falsch. Schon mal was von Siemens Gamesa, Enercon und Nordex gehört?

ohje schrieb:
> Photovoltaik (dito)

Richtig.

ohje schrieb:
> die komplette Autoindustrie durch aktives Behindern der E-Mobiilität.

Falsch. Die VW AG inklusive aller Marken hatte 2020 mehr Marktanteile in 
Europa als jeder andere Konkurrent. Auch höhere Marktanteile als bei 
Verbrennern.

von Nicht W. (nichtsowichtig)


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Senf D. schrieb:
> Leidensgesellschaft schrieb im Beitrag #6563604:
>> ich finds super wenn menschen leiden, dann fühle ich mich besser.
>
> Soll das lustig sein? Dann ging der Schuss nach hinten los.
> Ernst kann es jedenfalls auch nicht gemeint sein, denn kein psychisch
> gesunder Mensch erfreut sich am Leid anderer.

Das ist so nicht richtig leider. Wenn man durchs Leben geht und strahlt 
wie gut es einem geht wieviel Geld man verdient usw erntet man Neid. 
Wirklich zufrieden sind andere nur, wenn man sich selbst den ganzen Tag 
beschwert wie viel Arbeit man hat wie schwer alles ist, wie viel man 
ertragen muss und wie viel Geld alles kostet. Menschen ertragen in Ihrem 
Umfeld keine Menschen denen es subjektiv immer nur besser geht.

von Percy N. (vox_bovi)


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Nicht W. schrieb:
> Menschen ertragen in Ihrem Umfeld keine Menschen denen es subjektiv
> immer nur besser geht.

Du beschreibst die Zielgruppe von RTL2.

von Nicht alles Gold was glänzt (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Nicht W. schrieb:
>> Menschen ertragen in Ihrem Umfeld keine Menschen denen es subjektiv
>> immer nur besser geht.
>
> Du beschreibst die Zielgruppe von RTL2.

Nein absolut nicht. Neid gibt es schon unter Ingenieuren. Solche die bei 
schlecht zahlenden KMUs oder Dienstleistern tätig sind, schimpfen auf 
Ingenieure mit IGM Vertrag. Arbeiter schimpfen auf Ingenieure, die ja 
nur den ganzen Tag im Büro sitzen, Kaffee trinken und so viel verdienen. 
Mieter schimpfen auf Hausbesitzer. Da ist es am besten man macht es wie 
"Nicht W." es gesagt hat. Am Besten sich beschweren was alles kostet, 
wie viel Arbeit und Probleme man hat. Ein reicher Freund von mir macht 
es genau so und bewegt sich in der Öffentlichkeit recht unauffällig. 
Normale Kleidung, normales Auto, dabei ist der mindestens 10 Mio schwer. 
Im Gegenteil, es gibt Dokus über Lottomillionäre, die weniger als das 
gewonnen haben und denen der blanke Neid entgegen gekommen ist. Diese 
Leute sind nicht bescheiden aufgetreten, sondern haben ihren Reichtum 
sehr offensichtlich nach aussen zur Schau gestellt.

von Percy N. (vox_bovi)


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Nicht alles Gold was glänzt schrieb:
> Solche die bei schlecht zahlenden KMUs oder Dienstleistern tätig sind,
> schimpfen auf Ingenieure mit IGM Vertrag. Arbeiter schimpfen auf
> Ingenieure, die ja nur den ganzen Tag im Büro sitzen, Kaffee trinken und
> so viel verdienen. Mieter schimpfen auf Hausbesitzer.

Richtig.
Um das eigene Unterlegenheitsgefühl einzudämmen, kannst Du dann die 
Glotze einschalten; auf RTL2 findest Du je nach Tageszeit eine andere 
Gruppe, auf die Du verächtlich hinabschauen kannst. Manche scheinen das 
für ihr Selbstwertgefühl zu benötigen, jedenfalls geht es dem Sender 
wohl recht gut.

Der Erfolg derartiger Formate ist meines Erachtens ein Indiz dafür, dass 
Abstiegsängste derzeit grassieren.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Nicht W. schrieb:
> Menschen ertragen in Ihrem Umfeld keine Menschen denen es subjektiv
> immer nur besser geht.

Sagen wir besser mal: Manche Menschen ertragen sie nicht.
Mit solchen Leuten muss man auch ja nicht abgeben. Missgünstige Neider 
gibt es immer unter Menschen, keine Frage - aber das Leben ist zu kurz, 
um sich von Menschen stressen zu lassen, die es nicht einmal verdient 
haben, ein Problem in deinem Leben zu sein.

Beitrag #6581316 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Percy N. schrieb:
> Der Erfolg derartiger Formate ist meines Erachtens ein Indiz dafür, dass
> Abstiegsängste derzeit grassieren.

Ich glaube eher, dass es dabei um reine Unterhaltung geht, als um 
Abstiegsängste. Niemand, der sich das anschaut, glaubt doch ernsthaft, 
dass einen solche zur Schau gestellte geistige wie finanzielle Armut 
jemals selbst betreffen könnte.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Lustig schrieb im Beitrag #6581316:
> Ich guck gerne goodbye Deutschland. Bin ich jetzt ein Neider?

Nein, allein dadurch nicht.

von Nichtverzweifelter (Gast)


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Percy N. schrieb:
> Um das eigene Unterlegenheitsgefühl einzudämmen, kannst Du dann die
> Glotze einschalten; auf RTL2 findest Du je nach Tageszeit eine andere
> Gruppe, auf die Du verächtlich hinabschauen kannst. Manche scheinen das
> für ihr Selbstwertgefühl zu benötigen, jedenfalls geht es dem Sender
> wohl recht gut.

Da hat sich aber jemand vollumfänglich mit RTL2 befasst!

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Nicht W.

Nicht W. schrieb:

> Wenn man durchs Leben geht und strahlt
> wie gut es einem geht wieviel Geld man verdient usw erntet man Neid.

Als "Neid" wird Ehrgeiz bei anderen Leuten bezeichnet, wenn er einem 
selber gerade nicht in den Kram passt.

Mit freundlichen Grüßen: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Percy.

Percy N. schrieb:

> Der Erfolg derartiger Formate ist meines Erachtens ein Indiz dafür, dass
> Abstiegsängste derzeit grassieren.

Nicht nur derzeit, schon seit vielen Jahren. Eine Leistungsgesellschaft 
könnte ohne diese Angst nicht existieren, und erzeugt sie selber auch 
massiv.

Siehe auch "Todesspirale der Leistungsgesellschaft".
Beitrag "Die Ingenieur Mangel"

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
Beitrag #6581457 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf Hinfortnehmer (Gast)


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Senf D. schrieb:
> Weich W. schrieb:
>
>> Wenn man sich nicht komplett dämlich anstellt, kann man als Anwalt oder
>> Arzt ein sorgenfreies und deutlich überdurchschnittliches Leben führen.
>
> Genau das Gleiche gilt aber auch für Ingenieure und Informatiker in
> Deutschland.

Ja Qwertz, das hat ja keiner bestritten. Nicht immer geht es um dich und 
deinen geilen IGM Job.

von Percy N. (vox_bovi)


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Senf D. schrieb:
> Niemand, der sich das anschaut, glaubt doch ernsthaft, dass einen solche
> zur Schau gestellte geistige wie finanzielle Armut jemals selbst
> betreffen könnte.

Eben. Das tröstet und ermutigt.

Bernd W. schrieb:
> Nicht nur derzeit, schon seit vielen Jahren. Eine Leistungsgesellschaft
> könnte ohne diese Angst nicht existieren, und erzeugt sie selber auch
> massiv.

Vor langen Jahren gab es einmal einen Spielfilm, in dem ein Obdachloser 
im Börsenviertel als Motivator der Yuppies dargestellt wurde. Nein, 
nicht mit Nick Nolte.

von Senf D. (senfdazugeber)


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Senf Hinfortnehmer schrieb:
> Senf D. schrieb:
>> Weich W. schrieb:
>>
>>> Wenn man sich nicht komplett dämlich anstellt, kann man als Anwalt oder
>>> Arzt ein sorgenfreies und deutlich überdurchschnittliches Leben führen.
>>
>> Genau das Gleiche gilt aber auch für Ingenieure und Informatiker in
>> Deutschland.
>
> Ja Qwertz, das hat ja keiner bestritten. Nicht immer geht es um dich und
> deinen geilen IGM Job.

Das war aber nicht auf diesen Qwertz bezogen, sondern allgemeingültig, 
also auf die große Mehrheit dieser Gruppe, formuliert. Denn das ist die 
Realität, Ingenieure spielen in der gleichen Liga wie Anwälte oder 
Ärzte.

von Weich W. (hand_werker)


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Percy N. schrieb:
> Weich W. schrieb:
>> Wenn man sich nicht komplett dämlich anstellt, kann man als Anwalt oder
>> Arzt ein sorgenfreies und deutlich überdurchschnittliches Leben führen.
>
> In welchem dieser Berufe konntest Du mit welchem Erfolg reüssieren?
> Hat es etwa nicht geklappt? Warst Du zu dämlich?

Da ich mich weder mein ganzes Leben mit Krankheiten und Tod 
beschäftigen, noch meine ganze Karriere von einem einzigen Staatsexamen 
abhängig machen  wollte, habe ich einen anderen Beruf gewählt. Ich gönne 
aber jedem den Erfolg und das Geld, der das durchzieht. Kein Grund, so 
toxisch daherzureden.

: Bearbeitet durch User
von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Senf.

Senf D. schrieb:

>> Der Erfolg derartiger Formate ist meines Erachtens ein Indiz dafür, dass
>> Abstiegsängste derzeit grassieren.
>
> Ich glaube eher, dass es dabei um reine Unterhaltung geht, als um
> Abstiegsängste. Niemand, der sich das anschaut, glaubt doch ernsthaft,
> dass einen solche zur Schau gestellte geistige wie finanzielle Armut
> jemals selbst betreffen könnte.

Wenn ich in die Nachbarschaft, meinen Freundeskreis oder zu meiner 
Verwandschaft und zu mir selber schaue, sehe ich soviel davon, das ich 
keine Fernsehserien mehr brauche....und ich weiss, das es jeden treffen 
kann.


Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo Percy.

Percy N. schrieb:

>> Nicht nur derzeit, schon seit vielen Jahren. Eine Leistungsgesellschaft
>> könnte ohne diese Angst nicht existieren, und erzeugt sie selber auch
>> massiv.

> Vor langen Jahren gab es einmal einen Spielfilm, in dem ein Obdachloser
> im Börsenviertel als Motivator der Yuppies dargestellt wurde. Nein,
> nicht mit Nick Nolte.

Motivation funktioniert nur solange, bis ich meine Grenzen kennen 
gelernt habe und Erkenne, dass ich eigentlich keine Chance habe, wenn 
ich das ganze nicht nur als Selbstzweck sehe.

Dann schlägt die Motivation in Terror um, und ich baue mörderischen Hass 
auf Motivatoren auf.....

Motivation sollte verboten werden. Schon der Versuch sollte strafbar 
sein.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
von Nicht alles Gold was glänzt (Gast)


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Bernd W. schrieb:
> Wenn ich in die Nachbarschaft, meinen Freundeskreis oder zu meiner
> Verwandschaft und zu mir selber schaue, sehe ich soviel davon, das ich
> keine Fernsehserien mehr brauche....und ich weiss, das es jeden treffen
> kann.

Das glaube ich Dir gerne. Ich selbst kenne wohlhabende Menschen, aber 
auch solche die nichts haben. Davon einige, die einfach nur viel Pech im 
Leben hatten. Schwere Schicksalsschläge als Beispiel. Die weder faul, 
noch unfähig sind. Allerdings auch solche, wo es etwas an Motivation 
mangelt. Es gibt aber Erfolgsmenschen, die nur andere Erfolgsmenschen 
kennen und für die ist sowas wie Hartz 4 und sozialer Abstieg komplett 
etwas von einem anderen Stern.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Lustig schrieb im Beitrag #6581316:
> Ich guck gerne goodbye Deutschland. Bin ich jetzt ein Neider?

nein, aber offenbar die Zielgruppe dieser Sender

von ohje (Gast)


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HüterDerFakeInfos schrieb:
> Falsch. Die VW AG inklusive aller Marken hatte 2020 mehr Marktanteile in
> Europa als jeder andere Konkurrent. Auch höhere Marktanteile als bei
> Verbrennern.

Guter Einwand, VW ist der einsame Hoffnungsschimmer. Verdanken tun wir 
da aber wirklich nur einer Ausnahmeerscheinung: Einem fähigen Vorstand.
Dann wäre da noch Tesla.

Beitrag #6582268 wurde von einem Moderator gelöscht.
von rbx (Gast)


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Ich hätte noch was positives:

Blutdruckmessgeräte. Mir ist mit diesen Dingern mein Blutdruckprofil 
aufgefallen.


Der niedrigste Blutdruck: am Geburtstag
Höherer Blutdruck: z.B. bei Telefongesprächen bzw. bei Gesprächen mit 
anderen Menschen steigt mein Blutdruck.

Wenn also beim Arzt mal wieder der Blutdruck gemessen wird - dann rede 
ich auch mit dem Arzt, und dann müsste mein Blutdruck steigen.
-> Blutdruckmessung beim Arzt nicht so ideal!  :)

Weil ich aber meistens das komplette Zebra sehe, kann ich noch was zu 
den Ärzten sagen. Die älteren sind durchaus noch ehrlich und erkennen 
ihre eigene Korruption und auch ihre Verantwortung bzw. können die auch 
noch mitteilen (sonst wüsste ich gar nichts darüber und würde mich immer 
noch sehr wundern). Die jüngeren Ärzte können als Arzt sehr gut sein - 
aber auf der sozial-logistischen Ebene sind die wohl eher schwach, 
unpraktisch - und schlimmer noch: verlogen. Nicht gut..
Es gibt aber auch ältere Ärzte, die peilen nicht, dass ihre Schieflage 
und ihre Verlogenheit gesehen wird.
Diese Ärzte + die jüngere, sozialgestörte und verlogene Generation sind 
sind eine gruselige Mischung.

Die Blutdruckmessgeräte haben einen Messfehler (nicht sehr genau) aber 
man kann ganz gut damit umgehen. Optimierungsmöglichkeiten z.B. in 
Richtung Unauffälligkeit der (24h-) Geräte gibt es auch.

Der Anzeigezoo auf den Anzeigetafeln bei den Intensivbetten ist recht 
zuverlässig. Was jetzt nicht zuverlässig ist, das ist die ärztliche 
Interpretation der Daten. Man müsste es irgendwie schaffen, dass die 
Ärzte die elektronischen Anzeigen stärker 
gewichten/berücksichtigen/nicht schummeln.
Die Schummelei muss ja gar nicht bewusst sein - es werden unbewusst die 
Daten der elektronischen Messgeräte ignoriert bzw. umgebogen.
Im Zweifelsfall wird das Krankheitsbild geändert.

In diesem Bereich gibt es vielleicht noch etwas Luft in Richtung mehr 
Ehrlichkeit und Messgenauigkeit.

Dann gab es neulich Werbung zu einer Klebstoffvariante: flüssiger 
Kunststoff und Aushärten mit UV-Licht (nennt sich Laser Bond). Den kann 
man gut gebrauchen, z.B. wenn Risse in dünnen - aber bewegten - 
Kunststoffarmen zu fixen sind.

Zum Kaffee konnte man neulich beim Aldi Kaffeemühlen mit Kegelmahlwerk 
kaufen

https://www.testberichte.de/p/aldi-nord-quigg-tests/kaffeemuehle-fuer-den-heim-barista-testbericht.html

Die sind so schlecht nicht, trotz der leichten statischen Aufladung - 
die lange nicht so schlimm ist, wie der Aromaverlust bei den 
herkömmlichen Kaffeemühlen mit Schlagmesser.

von Lustig (Gast)


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Wow, was ein wirrer Beitrag. Vom Blutdruck über "die Ärzte" zum Kaffee.

von Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite


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Hallo rbx.

rbx schrieb:

> Wenn also beim Arzt mal wieder der Blutdruck gemessen wird - dann rede
> ich auch mit dem Arzt, und dann müsste mein Blutdruck steigen.
> -> Blutdruckmessung beim Arzt nicht so ideal!  :)

Such Dir einen älteren Arzt, und keine junge hübsche Ärztin. ;O)

> Die jüngeren Ärzte können als Arzt sehr gut sein -
> aber auf der sozial-logistischen Ebene sind die wohl eher schwach,
> unpraktisch - und schlimmer noch: verlogen. Nicht gut..
> Es gibt aber auch ältere Ärzte, die peilen nicht, dass ihre Schieflage
> und ihre Verlogenheit gesehen wird.
> Diese Ärzte + die jüngere, sozialgestörte und verlogene Generation sind
> sind eine gruselige Mischung.

Nein. Die älteren haben halt wesentlich mehr Erfahrung und Übung im 
"Lügen". Zudem entstammen sie Deiner Generation und kennen damit auch 
Deine Schwachpunkte besser.
Die jungen Generationen sind nicht gestörter als ältere auch, sie sind 
nur anders gestört und fallen Dir damit mehr auf.

"Lügen" kann Teil der Therapie sein. Manche Placebos wirken genau so gut 
wie Medikamente, haben aber kaum Nebenwirkungen. ;O)

Ausserdem würdest Du sauer, wenn Dich der Arzt vieleicht sehr ehrlich 
als Hypochonder bezeichnen würde. ;O)

> Zum Kaffee konnte man neulich beim (Werbung entfernt) Kaffeemühlen mit
> Kegelmahlwerk kaufen

(Werbung entfernt)
> Die sind so schlecht nicht, trotz der leichten statischen Aufladung -
> die lange nicht so schlimm ist, wie der Aromaverlust bei den
> herkömmlichen Kaffeemühlen mit Schlagmesser.

Nimm klassisch einen Mörser. ;O) Da kannst Du dann auch gleich ein oder 
zwei Kardamonschoten mit zerstossen.
Kaffemühlen mit Kegelmahlwerk haben damit ein Problem, und die mit 
Schlagwerk sind damit so effektiv, dass das Aroma zu stark wird.

Die Schlagwerke machen übrigens keinen "Aromaverlust" sondern machen, 
dass die Bitterstoffe im Kaffee besser freigesetzt werden. Der Kaffee 
schmeckt etwas bitterer, aber für den Magen ist das besser.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

von ohje (Gast)


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Lustig schrieb im Beitrag #6582268:
> Rrrrrrrülps

Mahlzeit.
Der ID3 ist ein Kompaktwagen.
MaximB, bist dus?

Beitrag #6582695 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Senf D. (senfdazugeber)


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Lustig schrieb im Beitrag #6582695:
> ID3 ist ne elektronische Salatschüssel.

Ist der ID3 kleiner als ein Golf?

von Volksingenieur (Gast)


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Senf D. schrieb:
>>
>
> Ist der ID3 kleiner als ein Golf?

Außen Golf Dimensionen, innen Passat. Nur der Kofferraum ist 
batteriebedingt etwas kleiner als beim Passat.

von rbx (Gast)


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Lustig schrieb:
> Wow, was ein wirrer Beitrag. Vom Blutdruck über "die Ärzte" zum Kaffee.

Ich war vor einiger Zeit mit der örtlichen 
Schlaganfall-Selbsthilfegruppe in Soltau. Der Neurologe da hatte eine 
ziemlich nette Studie vorgestellt, die auf die positiven 
gesundheitlichen Wirkungen vom Kaffee hingewiesen hatte.

Für die Schlaganfallbetroffenen selber sind aber die Busreisen (nach 
meiner Einschätzung) eine ziemlich gute Sache.

Die Schlaganfall-Selbsthilfegruppen gibt es u.a. auch deswegen, weil den 
Krankenkassen das Geld ausgeht.
Den Läden für Sanitätsbedarf scheint es dagegen ganz gut zu gehen.

von F. B. (finanzberater)


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Bestürzende Entwicklung: Immer mehr Langzeitarbeitslose unter 35

https://www.welt.de/wirtschaft/article230177899/Corona-Krise-Mehr-Langzeitarbeitslose-unter-35-Ewigkeitsrisiko-steigt.html

Das beste Deutschland, das es jemals gegeben hat. Ein Land, in dem wir 
gut und gerne leben.

von ● Des I. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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tjoar, wenn ich Arbeitslos wäre, käme mir das deutsche System ganz 
recht.

von Voltswagen (Gast)


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● Des I. schrieb:
> tjoar, wenn ich Arbeitslos wäre, käme mir das deutsche System ganz
> recht.

Richtig. Insofern hat der Finanzanfänger/AfD-Wähler Recht, auch wenn das 
nicht seine Intention war. Denn wo sonst würde man lieber 
Langzeitarbeitslos sein als in Deutschland?

von Versteh ich nicht (Gast)


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Voltswagen schrieb:
> Richtig. Insofern hat der Finanzanfänger/AfD-Wähler Recht, auch wenn das
> nicht seine Intention war. Denn wo sonst würde man lieber
> Langzeitarbeitslos sein als in Deutschland?

Der Finanzberater ist AfD Wähler? das überrascht mich echt. Anfangs war 
diese Partei sowas wie eine blaue FDP, da könnte ich es noch 
nachvollziehen, wenn ein Börsenspekulant sowas wählt. Aber heute? ist 
das nur noch eine NPD mit bürgerlichem Anstrich. Besonders der angeblich 
aufgelöste Bernd Höcke Flügel ist doch eher gegen das Finanzsystem, 
gegen Kapitalismus, eber sozialistisch und national. Also das Gegenteil 
von dem was gut für Finanzmärkte und dessen Spekulanten ist.

Beitrag #6653896 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6653899 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6653916 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6653944 wurde von einem Moderator gelöscht.
von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Also keine Ahnung in was für einer welt ihr lebt, aber meine sieht wie 
folgt aus.

Also ich bin Handwerker und verdiene ca 36-40K im Jahr, habe einen 
Firmenwagen, habe einen Handy vertrag von der Arbeit welchen ich gratis 
nutze und noch viele andere Vorteile.
Obwohl ich ca 1/3 meiner gesammten Arbeitszeit im Krankenstand 
verbringe, muss ich keine Angst haben gekündigt zu werden.

Ich bin als Handwerker natürlich überall, und habe deutlich mehr 
überblick wie der Filterblasenidiot welcher das Glauben muss was im TV 
kommt. Es Gibt arbeit zu genüge, und einen Extremen mangel an fähigen 
Mitarbeitern. Ich habe Kollegen welche deutlich mehr Geld verdienen 
vermutlich weil ich so oft Krank bin.

Als chrohnisch Kranker kann ich versicheren dass das Gesundheitsystem 
die Letzten Jahre nur abgebaut hat. Deswegen wanderen Ärzte in die 
Schweiz aus. In meinen Augen ist der Studierte Haufen in diesem Land 
genau so dumm wie der Rest, da Hocken irgendwelche Leute in irgend einer 
Firma und machen täglich den gleichen Kack und denken weil sie Studiert 
haben, würden sie die Welt überblicken.

Meiner Meinung nach wird es weiterhin Bergab gehen in diesem Land. Man 
bevorteilt Großunternehmen extrem, und die Hürden für Leute welche mit 
Inovationen Durchstarten wollen sind extrem. Klar einen Handwerksbetrieb 
kann da im verhältnis noch Leicht gegründet werden. Aber ein Land 
besteht nicht nur aus Handwerksbetrieben.

Es ist einfach Relatitätsfern was einige Leute für vorstellungen von der 
Berufswelt haben, oder wieviel arbeit dieses oder jenes wirklich macht. 
Und die Leute wissen immer nur das was sie gelernt haben, und das ist 
egal welcher Beruf oder welche Bildung immer nur ein Teil von irgendwas. 
Ich amüsiere mich darüber wie Leute welche sich für so schlau halten an 
einfacher Arbeit scheitern, oder das sie zu Blöd sind einfachste 
zusammenhänge zu erkennen.

Einfach abwarten es geht vielen noch zu gut, ich mach mir jedenfalls 
keine sorgen, da ich system relevant bin, und man mich schlicht nur 
durch Leute mit der gleichen Arbeitserfahrung ersetzen kann. Da ist ein 
Studium halt wertlos, genau so wie alles andere Fachfremde. Und selbst 
wenn einer schnell alles versteht, dann muss er immer noch die gleichen 
Handwerklichen fähigkeiten haben.

Jeder Mensch der etwas mehr rumkommt, weiß ganz genau das die Realität 
nicht so aussieht wie sie im Staatsfernsehen dargestellt wird.

von Karatona (Gast)


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Du bist nur so lange systemrelevant bis du krank wirst und nicht mehr 
kannst.
Dann heißt es Hartz4 und nicht mal die Freeway Cola kannst du dir dann 
noch leisten.

von Weich W. (hand_werker)


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DANIEL D. schrieb:
> Einfach abwarten es geht vielen noch zu gut, ich mach mir jedenfalls
> keine sorgen, da ich system relevant bin, und man mich schlicht nur
> durch Leute mit der gleichen Arbeitserfahrung ersetzen kann.

Wir sitzen alle im selben Boot. Zur Not bezahlst du eben unser ALG + KV 
+ Rente.

: Bearbeitet durch User
von Ben S. (bensch123)


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Karatona schrieb:
> Du bist nur so lange systemrelevant bis du krank wirst und nicht mehr
> kannst.

Finde mal gute Handwerker. Die Betonung liegt auf "gut". Ansonsten hat 
er Recht. Abitur + Studium sind kein Beweis dafür, besonders gebildet 
oder intelligent zu sein.

von Wir lagen vor Madagaskar und hatten Corona an Bord (Gast)


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> Wir sitzen alle im selben Boot.
Dann rudert mal schön!

von DANIEL D. (hiege) Benutzerseite


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Karatona schrieb:
> Du bist nur so lange systemrelevant bis du krank wirst und nicht
> mehr kannst.
> Dann heißt es Hartz4 und nicht mal die Freeway Cola kannst du dir dann
> noch leisten.

Wenn ich nicht mehr arbeiten kann muss ich halt in Rente gehen, aber ich 
bin keine 35 Jahre alt, wird vermutlich leider noch dauern. Und selbst 
mit einem deutlich schlechteren Job und Gehalt werde ich schaffen in 15 
jahren mein Haus abzubezahlen. Und ich mag für viele dinge zu dumm sein 
Rechtschreibung z.B aber dafür habe ich schon im Handel gearbeitet, und 
hätte keine Probleme mich in viele andere Tätigkeiten einzuarbeiten. Ich 
habe mir z.B ein Vordach aus Edelstahl gebaut. Oder schon einige 
Lautsprecher und noch viele andere Dinge, jedenfalls kann ich mit 
Werkzeug umgehen, und auch mit Kunden. Deswegen mache ich mir relativ 
wenig sorgen. Momentan baue ich Sicherheitstechnik in Gebäude, man muss 
viele Normen und Vorgaben kennen, sich mit den Basiswissen der 
Netzwerktechnik auskennen, die Grundlagen der Elektronik verstehen, die 
Konfiguration vieler Geräte von vielen Herstellern kennen, und natürlich 
in der Lage sein mit Werkzeug umzugehen.

Es gibt einige Handwerksberufe wo man nochmal deutlich mehr Geld 
verdienen kann, und ich bezweifel das die Arbeit und das benötigte 
Wissen weniger umfangreich ist. Klar wer nur Steckdosen montieren kann 
wird natürlich nicht reich werden, und es ist auch keine einfache 
Arbeit, aber dafür ist der Arbeitsplatz verhältnismäßig sicher. Gerade 
in Zeiten wo jeder Studieren muss.

von Schubi Duwapp (Gast)


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DANIEL D. schrieb:
> Ich habe Kollegen welche deutlich mehr Geld verdienen
> vermutlich weil ich so oft Krank bin.

> Einfach abwarten es geht vielen noch zu gut, ich mach mir jedenfalls
> keine sorgen, da ich system relevant bin, und man mich schlicht nur
> durch Leute mit der gleichen Arbeitserfahrung ersetzen kann.

Die Friedhöfe sind voll von Leuten, die sich für unersetzbar hielten.

von Anarchist (Gast)


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Ausserdem: Je früher jemand mit hartzen anfängt, desto mehr empfängt er 
auf Lebenszeit gesehen.
Ganz krass dann in der Rente: Die große Mehrheit vom Volk bekommt eine 
Rente, die vielleicht 100-200 Euro über dem liegt, was der Hartzer 
ingesamt bekommt. Und dafür haben se ein Berufsleben lang in die 
Rentenversicherung eingezahlt.

von Karatona (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Karatona schrieb:
>> Du bist nur so lange systemrelevant bis du krank wirst und nicht mehr
>> kannst.
>
> Finde mal gute Handwerker. Die Betonung liegt auf "gut". Ansonsten hat
> er Recht. Abitur + Studium sind kein Beweis dafür, besonders gebildet
> oder intelligent zu sein.

Da muss ich dir widersprechen. Gerade Mathematiker gehören zu den 
intelligentesten Menschen auf der Welt. 
https://www.e-fellows.net/var/ezflow_site/storage/images/medienbibliothek/_bilder/case-artikel-bild-2-gesperrt/50897937-2-ger-DE/CASE-Artikel-Bild-2-GESPERRT.png

von Shorty (Gast)


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Karatona schrieb:
> Abitur + Studium sind kein Beweis dafür, besonders gebildet
>> oder intelligent zu sein.
>
> Da muss ich dir widersprechen. Gerade Mathematiker gehören zu den
> intelligentesten Menschen auf der Welt.

Ist doch kein Widerspruch zu seiner Aussage. Abiur und Studium kann auch 
Lehrer heißen.

von Manni (Gast)


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Annalena und die Kobolde kriegen das alles hin! Es sind schon neue grüne 
Wunderwerkzeuge in der Entwicklung.

von Hospitant (Gast)


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Manni schrieb:
> Annalena und die Kobolde kriegen das alles hin! Es sind schon neue
> grüne
> Wunderwerkzeuge in der Entwicklung.

Wunderspeicher, es sind Wunderspeicher!
Ihr Elektroingenieure seid aber auch immer so kritisch, vertraut doch 
einfach mal auf das Fachwissen der Grünen. Der Intellektuelle Cem Ö. 
erklärt euch das Ganze nochmal:

https://www.youtube.com/watch?v=UzZXnNV4SoM

Feste dran glauben, das wird schon!

von Shorty (Gast)


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Achso, deswegen gibt die WD Green Festplatten:

https://shop.westerndigital.com/de-de/products/internal-drives/wd-green-sata-2-5-ssd#WDS120G2G0A

Da kann man den grünen Strom drauf speichern, TERRABYTE sag sich 
euch!!1!

von Tim booked two (Gast)


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Ben S. schrieb:
> Kollaborationsexperte schrieb im Beitrag #6560581:
>> die gehälter im handwerk sind so beschissen, so dass maßenweise billige
>> arbeitskräfte aus ostteuropa herangekarrt werden müssen damit das system
>> nicht kollabiert.
>
> Pah, das stimmt nicht. Was stimmt ist, dass viele einfach nichts zahlen
> wollen, obwohl sies könnten und dann zu Billigheimern gehen.

Genau so ist es. Habe einen Freund, der im Handwerk unterwegs ist und 
der mittlerweile seine Leute durch finster Gestalten aus irgendwoher 
ersetzt hat. Er sagt, wenn er ein vernünftiges Angebot schreibt, bekommt 
er keinen Auftrag. Er hat keine andere Wahl, als seine Leute schlecht zu 
bezahlen.

Und hier hocken nahezu alle im Eigenheim oder im eigenen Reihenhaus. 
Wenn hier mal Sperrmüll ist, stehen Goldbarren palettenweise auf der 
Straße. Und genau diese Klientel ist es, die jedes Angebot drücken, bis 
dem Unternehmer die Tränen kommen.

Beitrag #6654980 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6654989 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6655008 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6655037 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6655084 wurde von einem Moderator gelöscht.
von A. S. (achs)


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Weich W. schrieb:
> kann man als Anwalt oder Arzt ein sorgenfreies und deutlich
> überdurchschnittliches Leben führen

Ein Arzt ohne Facharzt ist ein arme Sau. Da ist Aufstockung schon 
möglich.

Ein einfacher Rechtsanwalt ist ein arbeitsloser Jurist. Ohne Kanzlei mit 
ein paar Angestellten für den Standardkram sind es sehr oft auch 
kriminelle und Selbstmordopfer. Kriminell im Sinne von missbräuchlichen 
Schreiben und Ansprüchen für andere Unternehmer.

von A. S. (achs)


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Karatona schrieb:
> . Gerade Mathematiker gehören zu den intelligentesten Menschen auf der
> Welt.
> 
https://www.e-fellows.net/var/ezflow_site/storage/images/medienbibliothek/_bilder/case-artikel-bild-2-gesperrt/50897937-2-ger-DE/CASE-Artikel-Bild-2-GESPERRT.png

Was ist da mit Punkte gemeint? SD? Falls Punkte bei SD=15, dann geht das 
im Rauschen unter.

von Dieter Polen (Gast)


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F. B. schrieb im Beitrag #6655008:
> Also um 15 %! Aber nein, es gibt keine Inflation.

Wie lange war der Preis vorher stabil? (Abgesehen davon, dass Freeway 
Cola auf dem kulinarischen Niveau einer Stinkwanze rangiert. Warum kippt 
man das freiwillig in sich rein? Es gibt doch Ausgussbecken!)
Wenn dein AG dir das Gehalt alle 5 Jahre um 15% erhöht drehts du 
bestimmt auch vor Adrenalin am Rad. Ich bin der mit der höchsten 
Gehaltserhöhung!!!
Gute Nacht!

von David D. (Gast)


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Was ist Freeway-Cola?

von Senf D. (senfdazugeber)


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David D. schrieb:
> Was ist Freeway-Cola?

Ein minderwertiges, koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk, das 
Finanzberater trinken. So steht es im Lexikon.

von Shorty (Gast)


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F. B. schrieb im Beitrag #6654980:
> Wer soll dann noch euer Hartz finanzieren?

Du natürlich, es gibt dann eine Solidaritätsabgabe auf Buchgewinne nach 
einem Jahr: 5%. Mit freundlicher Unterstützung der SPD.

Beitrag #6655437 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6655457 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6655458 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6655646 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6655734 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6656570 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6656663 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6656721 wurde von einem Moderator gelöscht.
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