Ausgangsstufe Operationsverstärker

Gast #6585448
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Zur Erhöhung des Ausgangsstroms habe ich eine simple Class B 
Ausgangsstufe. Der maximale AUsgangsstrom soll 1.2A betragen. VCC = 15V 
VEE = -15V. Damit die Transistoren nicht so heiß werden würde ich das 
ganze gerne auf vier Transistoren aufteilen. Wie würde das in so einer 
Schaltung gehen. Ich habe überlegt die parallel zu schalten und dann 
eine gegenkoppelung zwischen Emitter und Ausgang aber das würde meinen 
Ausgangswiderstand nur unnötig vergrößern.
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#6585463
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Christoph B. schrieb:
> Damit die Transistoren nicht so heiß werden würde ich das
> ganze gerne auf vier Transistoren aufteilen.

Maximale Verlusleistung also 22.5W bzw. 45W wenn der Transisor gegen die 
entgegengesetzte Spannung werkeln muß.

Kann man auf teilen, muß man aber nicht bei derart kleinen Leisitungen.
Ausgleichswiderstände am Emitter sind aber dann ein MUSS bei BJT.

>  Wie würde das in so einer
> Schaltung gehen.

Emitterwiderstände.


>  Ich habe überlegt die parallel zu schalten und dann
> eine gegenkoppelung zwischen Emitter und Ausgang aber das würde meinen
> Ausgangswiderstand nur unnötig vergrößern.

Nicht klar was Du meinst.


Aber schau mal bei
ti.com  Suchwort: AN-272

für praktische Schaltungsbeispiele.
Gast #6585618
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Christoph B. schrieb:
> Zur Erhöhung des Ausgangsstroms habe ich eine simple Class B
> Ausgangsstufe. Der maximale AUsgangsstrom soll 1.2A betragen.

Dann rechne mal nach, wieviel Stromverstärkung die Transistoren bringen 
müssen. Geeignete Darlington-Typen gibt es reichlich.
Plane einen Kühlkörper ein, weil eine größere Anzahl von Transistoren 
die Verlustleistung nicht verringern.
Gast #6585643
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Der schreckliche Sven schrieb:
> Christoph B. schrieb:
>> Zur Erhöhung des Ausgangsstroms habe ich eine simple Class B
>> Ausgangsstufe. Der maximale AUsgangsstrom soll 1.2A betragen.
>
> Dann rechne mal nach, wieviel Stromverstärkung die Transistoren bringen
> müssen. Geeignete Darlington-Typen gibt es reichlich.
> Plane einen Kühlkörper ein, weil eine größere Anzahl von Transistoren
> die Verlustleistung nicht verringern.

Es geht nicht darum die Verlustleistung zu verringern, sondern 
aufzuteilen.
Gast #6585681
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Der schreckliche Sven schrieb:
> Dann rechne mal nach, wieviel Stromverstärkung die Transistoren bringen
> müssen. Geeignete Darlington-Typen gibt es reichlich.
> Plane einen Kühlkörper ein, weil eine größere Anzahl von Transistoren
> die Verlustleistung nicht verringern.

Und ja, der Kühlkörper ist bereits eingeplant, braucht allerdings 
aktuell einen zu geringen Wärmewiderstand, den ich größer wählen kann 
wenn ich die Verlustleistung auf 4 Transistoren verteile.
Gast #6586013
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Es geht prinzipiell um reines DC. Spannung wird eher noch ein wenig 
größer. Ich habe mir jetzt BD911 und  BD912 ausgewählt. Im schlimmsten 
Fall habe ich allerdings 30W pro Transistor und das ist zu viel. Der 
kann zwar mehr aber der Kühlkörper wäre gigantisch.
Gast #6586080
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Lt1210 hat 5°/W Temperaturwiderstand. Da braucht man bei 30W aber ein 
ordentlich fettes Metallstück oder ein staubsaugergebläse. Class D würde 
ich dringend von abraten. Kenne deine Anwendung nicht aber Class D: Lass 
es das ist zu viel aufwand und stört wie sau.
Gast #6586658
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Christoph B. schrieb:
> Da es DC bis wenige hertz schnell sein muss ist die totzone eigentlich
> egal. Davor befindet sich ein Operationsverstärker. Ich will nur die
> last auf  vier Transistoren aufteilen.

Noch mal die Frage: Warum willst du die Verlustleistung nicht einfach 
kröftig reduzieren?
Bei den niedrigen Frequenzen dürfte PWM doch kein Problem sein.
Gast #6586660
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Class-D Endstufe, PWM, Buck Converter, Schaltnetzteil

Das läuft alles auf die selbe Grundlage hinaus. Ich wüsste auch gerne, 
warum der TO auf diese Vorschläge überhaupt nicht eingeht.

Wenn ich heizen will, verbrenne ich Gas.
#6587276
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Christoph B. (Gast)

>Ich will aber keine Endstufe für einen popeligen linearverstärker
>kaufen.

Wie meinen?
Du willst doch nur langsam wackelnden DC darstellen. Irgendeine 
Genauigkeit/Auflösung hast Du nicht genannt, also wo ist das Problem, 
dies anders zu machen?
Gast #6587486
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Dieter schrieb:
> Christoph B. schrieb:
>
>> Ich will aber keine Endstufe für einen popeligen linearverstärker
>> kaufen.
>
> Wenn man nicht viel kann, dann ist das der einzige Weg der zu einem Ziel
> fuehren wird.

Und warum bist du der Meinung ich kann das nicht? Genauigkeit soll auch 
nur 1mV sein.
Gast #6587677
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Christoph B. schrieb:
> Ich will aber keine Endstufe für einen popeligen linearverstärker
> kaufen.

Vielleicht teilst du uns mal etwas mehr über deinen geheimen 
Anwendungsfall mit, damit wir wenigstens die Chance bekommen, hilfreich 
zu antworten.

Wenn hier blöde Antworten kommen, dann liegt das an dir. Du steuerst 
diese Diskussion.

Wenn du immer nur sagst, was dir nicht gefällt, steuerst du aber nicht, 
sondern blockierst. Als Abteilungsleiter wäre dieser Führungsstil eine 
Gefahr für das ganze Unternehmen.
Gast #6587925
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Harald W. schrieb:
> Christoph B. schrieb:
>
>> Genauigkeit soll auch nur 1mV sein.
>
> Und das nennst Du popeliger Linearverstärker? Für eine derartige
> Genauigkeit braucht man schon einen gewissen Aufwand. Ich würde
> da einen Leistungs-OPV vorschlagen. Oder mehrere parallel.

Parallele leistungsopamps habe ich noch nie gesehen.
#6590150
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Christoph B. schrieb:
> Parallele leistungsopamps habe ich noch nie gesehen.

Dann erweitere mal zügig Dein Wissen, statt hier nur zu schreiben was Du 
NICHT weißt/kannst/willst:

https://www.ti.com/lit/ds/symlink/opa549.pdf?ts=1613477542678&ref_url=https%253A%252F%252Fwww.ti.com%252Fsitesearch%252Fdocs%252Funiversalsearch.tsp%253FsearchTerm%253Dopa549

dort p.14, Fig. 14

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