Roland E. schrieb:> Offenbar gab es in der Vergangenheit ein E-Auto, welches nicht> zweckmäßig an der Schukosteckdose zu laden war. Aber anstatt Ross und> Reiter zu nennen wird die ganze Welt verteufelt.
Exakt. Heutige Autos laden mit 8A oder 10A. Eine Schukodose die das
nicht aushält ist schlicht defekt.
Dazu: Ich habe im Haushalt mehrere Geräte die Dauerströme in dem Bereich
ziehen:
Der Ölradiator, der Wäschtrockner (der genehmigt sich sogar 12A),
Kochplatten (10A).
Was ist damit? Harmlos? Weil der Wäschetrockner nur "kurz" (1,5h) 12A
zieht?
12A ist über 2,2mal "so schlimm" wie 8A (ohmsche Verluste gehen
quadratisch mit dem Strom).
Sogar einen Temperatursensor haben die Ladekasterl im Stecker, zumindest
mein Auto hat das.
Aber nein. Der VDE bepinkelt sich, und die Brummelbärte und sonstigen
Fossilien fühlen sich im Aufwind und wollen die E-Mobilität "bekämpfen".
Wozu auch immer...
yakman schrieb:> 12A ist über 2,2mal "so schlimm" wie 8A (ohmsche Verluste gehen> quadratisch mit dem Strom).
Das ist falsch, Leistung ist immer noch das Produkt aus Strom und
Spannung.
Ralf X. schrieb:> Das ist falsch
Da muss ich dich leider enttäuschen. Yakman hat Recht. Wenn der
Übergangswiderstand in einer Dreier-Schukoleiste zum Beispiel 1 Ohm
beträgt, dann fallen bei 8A auch 8V ab (64 Watt). Bei 12A wären das 12V
(144 Watt). Das ist dann also sogar 2,25 mal so schlimm, genau wie
Yakman es herauskristallisierte.
Bei einem Übergangswiderstand von nur 0,1 Ohm ändert sich der Faktor von
2,25 nicht!
M. K. schrieb:> Wenn vergleichen, dann richtig. Verpass den Fahrzeugen aus den 70ern mal> das Gewicht der heutigen Fahrzeuge.
Ja stimmt. Wenn man den Autos aus den 70ern das Gewicht, die Form und
die Technik der heutigen Fahrzeuge verpasst, dann ... hä?
M. K. schrieb:> ja, aber der Verbrauch> ist auch deutlich zurück gegangen. Wie gesagt, einfach mal ein wenig bei> spritmonitor schaun falls es interessiert.
natürlich kannst Du deinen Golf Diesel nicht mit einem Benziner
vergleichen. Dann schau doch einfach mal selber nach: Die von mir
angeführte Ente liegt bei 6,7l, da verbraucht selbst ein Polo mehr.
A. S. schrieb:> natürlich kannst Du deinen Golf Diesel nicht mit einem Benziner> vergleichen. Dann schau doch einfach mal selber nach: Die von mir> angeführte Ente liegt bei 6,7l, da verbraucht selbst ein Polo mehr.
Ich hab auch Dieselfahrzeuge verglichen, dir ist das jedoch anscheinend
zu viel.
A. S. schrieb:> Ja stimmt. Wenn man den Autos aus den 70ern das Gewicht, die Form und> die Technik der heutigen Fahrzeuge verpasst, dann ... hä?
Ich schrieb nur vom Gewicht. Aber anscheinend weißt du nicht was Arbeit
ist. So ein formschicker Golf I weist ein Leergewicht von ca 800 kg bis
etwa 950 kg. Ein Golf VIII kommt mit seinem Leergewicht ca. 1250 kg bis
1550 kg. Signifikant mehr. Lt Spritmonitor braucht ein Golf I im Schnitt
9,3 l/100 km. Der Golf VIII kommt im Schnitt auf 7,5 l/100 km. Also
komisch, der aktuelle Golf ist deutlich schwerer (und muss somit mehr
Arbeit verrichten) und braucht trotzdem weniger Sprit. Naja, vielleicht
wird ja der Golf VIII überwiegend geschoben um dem Spritverbrauch zu
drücken...
M. K. schrieb:> oder auchP=R⋅I2
Und genau das trifft hier zu (P=I²R)
Das Auto ist (näherungsweise) eine Konstantstromsenke, weil das
Ladegerät den Strom regelt, den es aus der Steckdose aufnimmt. Es muss
ja in allen Teilen der Welt funktionieren, und daher sowohl bei 100V in
Japan also auch bei 230V den eingestellen Strom halten können.
Die an der Steckdose anfallenden Verluste sind Übergangswiderstände.
Daher gehen die Verluste in der Steckdose quadratisch mit dem Strom. Und
die sind es die die Dose kaputtmachen.
Uwe Schaper-Herzlieb schrieb:> Und wenn die Steckdose in einem 12V 230V Wandler mit 2,5KW sitzt.
Soll das eine Frage werden?
Und warum kommst du erst ein Jahr verspätet damit?
Eine eigene Frage?
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Stell sie in einem eigenen Thread – dort lesen mehr Leute mit, und sie wird öfter und schneller beantwortet.