RIP AtmelStudio

OP Persönliche Seite #6590508
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Schau mal was MicroChip jetzt macht:

Das AVR-Studio gibt es nicht mehr und wenn du die Compiler-Option –O3 
haben willst musst du zahlen:
https://www.microchip.com/en-us/development-tools-tools-and-software/mplab-xc-compilers

Das ist dann wohl das Ende vom AVR :-(

Zuerst Eagle, jetzt AtmelStudio :-(

Da kann man sich nur an seiner letzten AtmelStudio-Version festhalten, 
wo alle Compileroptionen kostenfrei drin waren.

Marko
Gast #6590531
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Marko R. schrieb:
> Das ist dann wohl das Ende vom AVR :-(

AVR ist bereits am Ende, was meinst du, warum sich Atmel kaufen liess.

Von unten kannibalisiert von Padauk, von oben vom ARM, dazwischen ist 
kein Platz für sprudelnde Gewinne und die inzwischen übliches Features 
eines uC, wie Hochstromausgänge zur LED Matrixsteuerung mit 
Strombegrenzung und LCD Backplanespannungen für Multiplex, ordentliche 
SigmaDelta ADC, hat AVR nie bekommen (Atmega169 obsolete).
Beitrag #6590551 wurde von einem Moderator gelöscht.
#6590609
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MaWin schrieb:
> AVR ist bereits am Ende, was meinst du, warum sich Atmel kaufen liess.

Klar, Microchip hat Milliarden für einen Grabstein ausgegeben.

> Von unten kannibalisiert von Padauk, von oben vom ARM, dazwischen ist
> kein Platz für sprudelnde Gewinne

Was für ein Unsinn! Als ob der Mikrocontrollermarkt jetzt von 
ultabilligen Mikrocontrollern mit nahezu Null Power aufgerollt wird. Und 
ARM sowie die Weltherrschaft an sich reißen wird.

> und die inzwischen übliches Features
> eines uC, wie Hochstromausgänge zur LED Matrixsteuerung mit
> Strombegrenzung und LCD Backplanespannungen für Multiplex, ordentliche
> SigmaDelta ADC,

Das sind Exoten, die Masse ist anders gestrickt.

Aber der depressive MaWin hat mal wieder den Weltuntergang 
herbeigeredet, so wie immer. Mein aufrichtiges Beileid.
Gast #6590621
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Falk B. schrieb:
> Aber der depressive MaWin

Musst du grad dagen.

> hat mal wieder den Weltuntergang
> herbeigeredet, so wie immer. Mein aufrichtiges Beileid.

Nope, ich habe die Gründe aufgeführt, warum ich auf andere 
Prozessorarchitekturen anderer Hersteller mühsam zurückgreifen musste, 
weil Atmel das nicht bot, was andere schon lange können, obwohl ich in 
AVR eingearbeitet war und deren Entwicklungsumgebung auf dem Rechner 
schon installiert war. Hätte Atmel was passendes gehabt, hätte ich nicht 
gewechselt, nichtmal wenn Atmels Dinger doppelt so teuer gewesen wären. 
USB und schnelle A/D Wandler gibt's auch nicht so reichlich bei AVR wie 
man gerne hätte.

Du: hast natürlich keine Gründe, machst ja nix ausser palavern.
Gast #6590653
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Marko R. schrieb:
> Schau mal was MicroChip jetzt macht:
>
> Das AVR-Studio gibt es nicht mehr und wenn du die Compiler-Option –O3
> haben willst musst du zahlen:
> 
https://www.microchip.com/en-us/development-tools-tools-and-software/mplab-xc-compilers
>
> Das ist dann wohl das Ende vom AVR :-(
>
> Zuerst Eagle, jetzt AtmelStudio :-(
>
> Da kann man sich nur an seiner letzten AtmelStudio-Version festhalten,
> wo alle Compileroptionen kostenfrei drin waren.
>
> Marko

Who cares?
Eagle und AVR sind einfach nur sowas von Stand 2000.

Nimm doch einfach KiCad und STM32 :)
#6590661
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@MaWin
>AVR ist bereits am Ende, was meinst du, warum sich Atmel kaufen liess.

"Ließ" ist nicht das richtige Wort für "maximale Dummheit".

Beim Pokern gibt es genau 3 Möglichkeiten zu gewinnen.
1. Ein besseres Blatt.
2. Ein guter Blöff.
3. Wenn man z.B. weis, das der Gegner noch 100 Euro hat, 101 Euro 
setzen.

Kurz vor der Übernahme hat nämlich Atmel versucht Microchip zu 
übernehmen. Das war wie ein virtuelles herunterlassen der Hose. So als 
würde man den "Geldgebern" sagen für wie viel man (von eigenen  Banken 
beglaubigt) gut ist.
Also insgesamt ein klassisches Eigentor. Uups.
Gast #6590711
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Sebastian S. schrieb:
> Beim Pokern gibt es genau 3 Möglichkeiten zu gewinnen.
> 1. Ein besseres Blatt.
> 2. Ein guter Blöff.
> 3. Wenn man z.B. weis, das der Gegner noch 100 Euro hat, 101 Euro
> setzen.
Keiner der drei Punkte für sich genoommen reicht, um beim Poker zu 
gewinnen (zumindest nicht beim verbreiteten Texas Hold’em).
#6590723
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MaWin schrieb:
> Nope, ich habe die Gründe aufgeführt, warum ich auf andere
> Prozessorarchitekturen anderer Hersteller mühsam zurückgreifen musste,
> weil Atmel das nicht bot, was andere schon lange können, obwohl ich in
> AVR eingearbeitet war und deren Entwicklungsumgebung auf dem Rechner
> schon installiert war.

Ach soooo! Jetzt kollabiert Atmel, bzw. der Käufer Microchip, weil der 
heilige MaWin keine AVRs mehr mag!
Gast #6590734
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Falk B. schrieb:
> Ach soooo! Jetzt kollabiert Atmel, bzw. der Käufer Microchip, weil der
> heilige MaWin keine AVRs mehr mag!

Falk, jetzt ist aber gut. Dein Gottsyndrom wütet wieder, schalte mal nen 
Gang runter.






......oder warte noch 10 Minuten, bis der Popcorn fertig ist und kaltes 
Bier daneben steht. Dann kannst du loslegen mit deiner göttlichen 
Weisheit...


:-)
#6590758
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au weia schrieb:
> Microship vs. Microchip Technology Inc.

Ist irgendwie peinlich, ich glaube das hatte ich schon einmal falsch 
geschrieben. Naja was solls, jeder weiß was gemeint ist.

Ansonsten sehe ich das wie Falk. Wer den Untergang von AVR herbeiredet 
hat die letzten Monate scheinbar nicht viel mitbekommen vom 
Produkfeuerwerk. Viele neue ATtinys und ATmegas auf ganzer Linie. Wenn 
Microchip "AVR" hätte sterben lassen wollen würde das anders aussehen. 
Ist es aber nicht.

Nur weil man aus bestimmten Gründen zum Zeitpunkt x das Produkt 
gewechselt hat, muss das alte ja nicht automatisch schlecht sein. Wofür 
hat man denn die  freie Auswahl.
#6590795
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Hallo,

es gibt eine kleine Tabelle
https://www.microchip.com/content/dam/mchp/documents/MCU08/ProductDocuments/Brochures/30010135E.pdf
die leider nicht aktuell ist.
Die AVR DB Serie fehlt zum Bsp.

Aber wenn man hier reingeht und etwas runterscrollt und blättert sieht 
man alles. 
https://www.microchip.com/en-us/products/microcontrollers-and-microprocessors/8-bit-mcus/avr-mcus

Eben auch kommende Produkte wie die tinyAVR 2er Serie.
https://www.microchip.com/wwwproducts/en/ATTINY3227
#6590818
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Veit D. schrieb:
> Eben auch kommende Produkte wie die tinyAVR 2er Serie.
> https://www.microchip.com/wwwproducts/en/ATTINY3227

Die Tinys haben sich schon unter AVR gemausert. Microchip verfolgt das 
glücklicherweise weiter.
Ich habe noch so viele Controller und das Studio läuft ja auch, mir 
egal.
Die Cortexe sind mir zu viel Lernaufwand. Hatte das Mal mit Andreas 
(igel) angefangen. Andreas ist da deutlich schneller gewesen und so habe 
ich es gelassen.
Hab noch so viele Tiny10, dass ich daraus einen großen bauen könnte.
Für den privaten Bereich ist das ziemlich unerheblich, was da auf der 
großen Bühne passiert.
Wenn ich noch mal neue Controller lernen wollte, dann Holtek. Ist in 
viel Weißware drin. Das wäre noch interessant.
Gast #6590824
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Falk B. schrieb:
> MaWin schrieb:
>> AVR ist bereits am Ende, was meinst du, warum sich Atmel kaufen liess.
>
> Klar, Microchip hat Milliarden für einen Grabstein ausgegeben.

Es gibt ja auch noch die SAMs.
Und die AVRs sind sicher eine gute Basis (Knowhow, Name, Marktposition, 
Cashflow...), um sich langfristig gut zu positionieren. Aber m.E. eben 
nicht mit AVRs selber, da muss Microchip den Uebergang zu was Neuem 
schaffen.
Gast #6590935
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Microchip hat Atmel offenbar aufgekauft, weil sie es für gewinnbringend 
halten. Andere gründe gibt es in unserem Wirtschaftssystem nicht.

Jetzt macht Microchip seine Software teilweise kostenpflichtig, die 
vorher kostenlos war. Auch das dient dem Zweck, Gewinne zu 
erwirtschaften.

Ob die Strategie aufgeht, wird sich zeigen. Daraus abzuleiten, dass 
Microchip kein Interesse mehr an Atmel Produkten hat, ist vollkommen 
daneben.

Ist alles, was Geld kostet tot? Dann können wir ja alle aufhören, zur 
Arbeit zu gehen und von Corona-Hilfen leben, nicht wahr?
Beitrag #6590959 wurde von einem Moderator gelöscht.
Beitrag #6590966 wurde von einem Moderator gelöscht.
Gast #6590997
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Kann das Gejammere ebenfalls nicht nachvollziehen. Die Tools sind da 
(und kostenlos), die Chips sind da und gibt es sogar in Hobbyisten DIL 
in großen Stückzahlen und im professionellen Bereich wird die 
Architektur auch weiterentwickelt. Aber Hauptsache mal feste gejammert. 
Coronablues?
Gast #6591010
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> Microchip hat Atmel offenbar aufgekauft, weil sie es für gewinnbringend
> halten. Andere gründe gibt es in unserem Wirtschaftssystem nicht.

Die Frage ist nur, wer den Gewinn macht und das ist oft nicht 
offensichtlich.

Mittelfristig sieht es so aus, als würde mir Microchip alles beim alten 
bleiben, nur der Name Atmel wird ausgetauscht. Aber ob das langfristig 
so bleibt? Bei zwei Abteilungen, die im wesentlichen das gleiche Produkt 
entwickeln, lässt sich ne ganze Menge Geld sparen. Und da Microchip an 
der Börse ist, steht vermutlich kurzfristig Kosten senken weiter oben 
auf der Liste, als langfristig Umsatz steigern.
#6591032
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Marko R. schrieb:
> Das AVR-Studio gibt es nicht mehr und wenn du die Compiler-Option –O3
> haben willst musst du zahlen:

Der XC8 Compiler war doch eh nur in einer abgespeckte Variante 
kostenlos. Warum sollte man den für AVR einsetzen, wenn man doch den 
avr-gcc hat?

> Das ist dann wohl das Ende vom AVR :-(

Ich habe AVR-Studio noch nie benutzt sondern avr-gcc und make. Das wird 
immer funktionieren.
#6591252
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Jens G. schrieb:
>> Ich habe AVR-Studio noch nie benutzt sondern avr-gcc und make. Das wird
>> immer funktionieren.
>
> Ja und wieder andere verwenden die Umgebung von Arduino um die
> Quelltexte in den µC zu bekommen. So untreschiedlich kann die
> Vorgehensweise sein.

Eigentlich nicht. Die Arduino IDE ist diesbezüglich näher. Denn sie 
verwendet unter der Haube ebenfalls (fur AVR) den acr-gcc und make. Noch 
dazu gibt es sie für mehr als eine Plattform.

Aber vielleicht ist mein Hauptpunkt nicht klar geworden: es ist mir 
vollkommen unverständlich, warum man vom (sehr gut abgehangenen - 
sprich: getesteten) und in allen Optimierungstufen freien avr-gcc auf 
den viel neueren (sprich: ungetesteten) XC8 umstellen wollen würde. Der 
noch dazu nicht frei ist, sondern kommerziell.
#6591283
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Hallo,

XC Compilers sind open source. Von den XC32 kann man den Source Code 
herunterladen, aber:
- immer nur den vorherigen versionen, aktulle ist nicht da
- ist sehr gut auf Microchip versteckt
- ist zusammengezip mit irgend einen sehr seltenen SW
- bei mir hat es schon ein paar Stunden gebraucht um das Ding aus zu 
packen

Danach kann man aber sehr schon nachvollziehen wie die Licensing 
funktioniert.

Prinzipiel sehr einfach. Der Compiler ruft xclm.exe auf. Ruckgabewert X 
(sorry habe den Code jetzt nicht da) wird als full license bewertet. 
Daher xclm.exe austauschan auf ein Programchen der return X; macht. 
Danach den Compiler ändern damit der keine Hash überprüfung von xclm.exe 
macht. Alternative den hash string überall tauschen, was vermutlich aber 
rechtlich nicht ok ist. Daher lieber aus den Open Source Code den 
Compiler neu compilieren.

Seit Jahren kann man bei Microchip so sich den Vollen Compiler holen.
Persönliche Seite #6591318
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MaWin schrieb:
> AVR ist bereits am Ende, was meinst du, warum sich Atmel kaufen liess.

Atmel ≠ AVR.  Wurde Atmel denn wegen AVR gekauft?  Atmel hatte ja noch 
einiges andere anzubieten wie ARM oder Speicher.

Axel S. schrieb:
> Der XC8 Compiler war doch eh nur in einer abgespeckte Variante
> kostenlos. Warum sollte man den für AVR einsetzen, wenn man doch den
> avr-gcc hat?

XC8 für AVR ist doch auch ein avr-gcc?  Wenn µchip da paar grottige 
Bucks per Lizenzen verdient, ist die Frage, ob sie sich da nicht ins 
eigene Fleisch schneiden.  Ihr Interesse sollte ja sein, ihre µCs 
möglichst gut zu unterstützen.  Was zu zahlen wäre ok wenn µhcip was 
Wesentliches selbst beigetragen hätte; aber nur dafür zu zahlen, dass 
etwas nicht entfernt wurde?

Und über Kurz oder Lang wird µchip den avr-gcc wohl nur noch unter dem 
Labes XC8 anbieten, warum sollten sich sich da selbst Konkurrent machen?

Veit D. schrieb:
> Wer den Untergang von AVR herbeiredet hat die letzten Monate
> scheinbar nicht viel mitbekommen vom Produkfeuerwerk.
> Viele neue ATtinys und ATmegas auf ganzer Linie. Wenn

Da frag ich mich immer, wieviel "Unterschiedliche" Devices das wirklich 
sind.  Oder wird da das selbe Die genommen, und post Production ein paar 
Fuses durchgeschmurgelt so dass sich Flash alle 2KiB oder 4KiB 
wiederholt anstatt alle 8KiB — und schon hat man ATtiny204 und ATtiny404 
aus einem ATtiny804 Die.

Soweit ich weiß, unterstützen zum Beispiel alle AVRs der 0-Serie CALL 
und JMP, auch diejenigen mit Flash ≤ 8KiB.  Der einzige Unterschied ist 
die Größe der Vectab-Einträge, die m.W. während der Produktion per Fuse 
gesetzt wird.

Hätte auch den Vorteil, dass wenn man ein ATtin804 hat mit Silicon-Bug 
in einem bestimmten Speicherbereich, dann ist das Die kein Ausschuss, 
sondern man kann immer noch einen funktionierenden ATtiny404 draus 
machen.
#6591416
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Hallo,

in einer Halbleiterfertigung ist es normal das man für unterschiedliche 
Produktserien nicht das gleiche DIE verwendet. Also jeweils eins für 
ATtiny 0, 1 und 2er Serie. Und dann jeweils für megaAVR0 Serie und 
jeweils AVRxDA, AVRxDB Serie.
Innerhalb der Serien werden nicht funktionierende Bereiche abgeschalten 
und als kleinere Ausführung verkauft. Macht Intel, AMD und nvidia 
genauso (bzw. deren Fertiger), dann muss man fehlerhaftes nicht komplett 
in die Tonne kloppen.
Von nvidia liest man bspw. viel darüber aus welchem DIE die alles 
kleinere GPU Ableger rausbringen. Bietet sich an solange es Sinn macht. 
Aber auch die machen nicht aus dem Größten den aller Kleinsten. Weil 
hier zu viel Chipfläche verloren ginge.

Es macht demnach auch keinen Sinn wenn man für AVRxDA und AVRxDB (oder 
gar AVRxDD) das gleiche DIE verwendet. Weil wenn die Prozesse 
eingefahren sind und der Yield entsprechend hoch ist, müßte man für 
kleinere Ausführungen zu viel funktionierendes bewusst abschalten und 
verdient weniger. Die Chipfläche auf dem Wafer bekommt man nicht zurück.

Im Vergleich. Wenn Intel und AMD aus ihrer fetten Server CPU eine 4 Kern 
Desktop CPU "rausschneiden" würden, macht keinen Sinn. Macht zu viel 
Verlust.

Was wie gemacht wird hängt eigentlich vom Fertiger ab. Was hat der 
drauf, wie hat der seine Anlagen bzw. Prozesse im Griff, welchen Yield 
kann man erwarten, was ist überhaupt möglich usw.. Das alles weiß auch 
der Auftraggeber.

Beim Speicher (RAM, Flash u.a.) werden defekte Bereiche "abgetrennt" 
sprich stillgelegt und Reservebereiche hinzugeschalten. Wie das 
technisch im Detail gemacht wird weiß ich nicht. Glaube per Laser. Das 
sowas beim Flash in dem µC gemacht wird könnte ich mir noch vorstellen, 
da nicht soviel benötigt wird und etwas Reservefläche bestimmt vorhanden 
ist. Für Logikbereiche hat man keine Reserve, weil das würde den 
doppelten Platz weggnehmen. Da gibts nur Downgrade oder es funktioniert 
eben alles.

Deinen letzten Kommentar mit AVR und C++ Quellen und Arduino verstehe 
ich allerdings nicht. Arduino wird ganz normal mit C++ programmiert. Da 
gibts keine Unterschiede. Nur das Drumherum ist anders. Man hat fertige 
Funktionen vom Framework zur Hand, muss diese aber nicht nutzen.
#6591438
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Andras H. schrieb:
> XC Compilers sind open source.

Nein.

> Von den XC32 kann man den Source Code herunterladen

Der XC32 ist ein verkappter mips-gcc.

Aber XC8 != XC16 != XC32

Der Vorläufer des XC8 war ein Eigenbau von Microchip für PIC16. Der war 
viel schlechter als alle anderen und wurde kaum benutzt. Dann hat 
Microchip einen Compiler zugekauft (von Keil?) und seitdem kann XC8 bis 
PIC18 aber eben mit eingeschränkter Optimierung.

PIC sind im wesentlich 3 grundverschiedene Architekturen. Wenn man AVR 
dazu zählt, sogar 4.


Johann L. schrieb:
> XC8 für AVR ist doch auch ein avr-gcc?

Haben die das schon wieder geändert? Keine Ahnung. Ich fasse das 
Microchip Zeug nicht mit der Kneifzange an. Warum haben sie den Namen 
nicht gelassen?
Gast #6591454
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MaWin schrieb:
> Von unten kannibalisiert von Padauk, von oben vom ARM, dazwischen ist
> kein Platz für sprudelnde Gewinne und die inzwischen übliches Features
> eines uC, wie Hochstromausgänge zur LED Matrixsteuerung mit
> Strombegrenzung und LCD Backplanespannungen für Multiplex, ordentliche
> SigmaDelta ADC, hat AVR nie bekommen (Atmega169 obsolete).

Atmel produzierte quasi seit Jahrzehnten ARM-Prozessoren. Und vermutlich 
hat Microchip Atmel eher wegen deren ARM-Portfolio (speziell die 
App-Prozessoren) geschluckt als wegen AVR.
Denn ARM hatten sie nicht im Portfolio, aber 8-Bitter dafür umso mehr.

SAM7? SAMA5? SAM3S? Nie gehört?
Gast #6591463
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Johann L. schrieb:
> Wenn dein AVR deine C++ Quellen ausführt, dass dast du's gepackt.

Wenn du gelernt hast, Sätze sinnentnehmend lesen zu können, hast du es 
gepackt.

Bloss weil ein Satz Zwischenschritte in der Erklarung nicht erwähnt, 
heisst das nicht, dass sie nicht stattfinden, sondern der Autor minimale 
Grundkenntnisse beim Lesenden voraussetzt. Dass du nichtmal die bringst, 
sollte DIR peinlich sein.
#6591519
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MaWin schrieb:
> minimale Grundkenntnisse beim Lesenden voraussetzt. Dass du nichtmal die
> bringst,

LOL, ich glaube, lieber (falscher?) MaWin, da hast du den falschen 
erwischt.

Veit D. schrieb:
> Nachdem Microchip 5000,- Dollar für die avr-gcc Backend

5000$? Wow, was für eine Summe. 50 Stunden. Das ist nichts. Für uChip 
schon garnicht. Das ist wahrscheinlich stündliches Rauschen in deren 
Kasse.
Ich will nicht den Willen zu spenden und die "gute Tat" schmälern aber 
wenn sie deshalb jetzt zurück haben wollten, wären sie kleingeistig.
#6591688
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900ss D. schrieb:
> Veit D. schrieb:
>> Nachdem Microchip 5000,- Dollar für die avr-gcc Backend
>
> 5000$? Wow, was für eine Summe. 50 Stunden. Das ist nichts. Für uChip
> schon garnicht. Das ist wahrscheinlich stündliches Rauschen in deren
> Kasse.
> Ich will nicht den Willen zu spenden und die "gute Tat" schmälern aber
> wenn sie deshalb jetzt zurück haben wollten, wären sie kleingeistig.

Du interpretierst viel zu viel rein.
Du wirst auch nicht gespendet haben, deswegen würde ich ganz leise sein.
#6591777
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Veit D. schrieb:
> Du wirst auch nicht gespendet haben, deswegen würde ich ganz leise sein.

Aha? Das sagt dir deine Glaskugel?

Und auch unabhängig ob ich gespendet habe oder nicht, ich schrieb ja, es 
war eine gute Tat von uChip aber es ist für die "Portokasse". Und ich 
will das auch nicht schmälern.
Aber das merken die nicht einmal. Also so als wenn du oder ich 5€ 
spenden würden. Das ist eben alles relativ.
Wenn es 50000€ oder 100000€ wären und selbst das ist für solch eine Fa 
ein noch recht kleiner Betrag. Wetten? ;)
#6592785
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Hallo,

warum soll Microchip 50.000,- oder mehr spenden wenn gar kein Minimum 
bekannt war? Das Einzigste was bekannt war, dass es jemand für Motorola 
Controller für 5000,- gemacht haben soll. Das war die Hausnummer und 
vage Spendenziel der Aktion. Zu dem Zeitpunkt war die Hoffnung das es 
der gleiche Programmierer auch für AVR macht. Scheint nun nicht so zu 
sein. Zur Zeit sind 7215,- Dollar im Topf. Abgesehen davon muss man 
nicht immer gleich alles in Heller und Stunden umrechnen, wenn man weiß 
wieviele Leute am gcc und avr-gcc freiwillig mitmachen. Da man den 
Betrag sicherlich nicht versteuern muss (nehme ich an), ist das ein 
schöner Lohn als Freizeitdienst für die Nutzergemeinde.

Und Microchip selbst hätte das auch ganz anders lösen können. Die hätten 
einfach einen ihrer Programmierer abstellen können.

Nun ist es einmal wie es ist. Ein paar Leute hatten sich ja gemeldet das 
sie es machen. Nun wird man abwarten müssen was rauskommt bis gcc-11 das 
Licht der Welt erblickt. Ob dann AVR noch dabei ist oder nicht.
Moderator Persönliche Seite #6592805
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Johann L. schrieb:
> Oder wird da das selbe Die genommen, und post Production ein paar Fuses
> durchgeschmurgelt

Unterschiedlich.

Per Fuses kann man natürlich alles Mögliche machen, beispielsweise aus 
einem ATemga1280 macht man einen ATmega1281, der seine ISP-Pins auf 
TXD0/TXD0 statt MISO/MOSI hat. Aber natürlich muss die Logik dafür vorab 
bereits vorgesehen worden sein.

Was aber auch durchaus üblich ist: "Herunter fusen" eines größeren Chips 
mit der Option, dass bei Eintreffen einer Bestellung über mehrere 
Millionen dann doch ein eigener Chip mit kleinerem Die draus gemacht 
wird. Ansonsten hätte es ja gar keinen Sinn, die kleineren mit ins 
Angebot aufzunehmen.

Was zumindest in der Zeit, in der ich das noch beobachten konnte, nicht 
passierte: dass man da irgendwie hätte eine bestimmte Hälfte (oder ein 
bestimmtes Viertel) des Speichers per Fuse auswählen können. Wenn 
herunter gefuset, dann war das jeweils der Anfang des Speichers, der 
noch übrig blieb.

Die entsprechenden Fuses sind zwar normale Flash-Zellen, aber 
hardwaremäßig als OTP organisiert. Wenn sie einmal gesetzt sind, kann 
man sie also nicht irgendwie "zurück fusen".
Gast #6592829
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mh schrieb:
> Keiner der drei Punkte für sich genoommen reicht, um beim Poker zu
> gewinnen (zumindest nicht beim verbreiteten Texas Hold’em).

Doch. Punkt 3. Man geht mit 101 Euro all-in. Der andere geht mit, und 
wenn er verliert ist er weg vom Fenster. Das nur mal so nebenbei.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Microchip hat Atmel offenbar aufgekauft, weil sie es für gewinnbringend
> halten. Andere gründe gibt es in unserem Wirtschaftssystem nicht.

OH doch.  nämlich genau 4 wichtige, und einige kleiner.

1.) Man kauft keine Lizenzen sondern gleich den ganzen Laden. Ist z.b. 
der Firma passiert wo ich vor Ewigkeiten mein Praktikum gemacht habe.

2.) Man kauft den Laden weil man denkt das ist eine möglicher 
Mitwettbewerber der immer besser wird. Punkt 1 könnte da noch mit ein 
Entscheidungskriterium sein.

3.) Man kauft den Laden wegen der Infrastruktur. Ist oft billiger als 
selbst was aufzubauen. Damit meine ich Fertigungsstraßen und 
Kundenstamm.

4.) Man kauft den Laden weil man das Portfolio erweitern will.
Wobei ich denke das das der wichtigste Grund für den Kauf ist.
Gast #6592834
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>> Microchip hat Atmel offenbar aufgekauft, weil sie es für gewinnbringend
>> halten. Andere gründe gibt es in unserem Wirtschaftssystem nicht.

Schlaumaier schrieb:
> OH doch.  nämlich genau 4 wichtige, und einige kleiner.

Alle vier von dir genannten Gründe laufen auf "gewinnbringend" hinaus. 
Wenn du mir widersprechen willst, müsstest so so etwas wie folgendes 
schreiben:

5) Weil die Firma der Umwelt etwas gutes tun will.

6) Weil die Firma armen Leuten Zugang zu Know-How verschaffen will

7) Weil die Firma den Angestellten eines sinkenden Schiffes den 
Arbeitsplatz erhalten will

8) Weil die Aktionäre sich schlecht fühlen, so viel Gewinn fürs 
Nichtstun zu kassieren

9) Weil es von der Regierung befohlen wurde

10) Weil Gott es so will
Gast #6593538
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Jörg W. schrieb:

> Was aber auch durchaus üblich ist: "Herunter fusen" eines größeren Chips
> mit der Option, dass bei Eintreffen einer Bestellung über mehrere
> Millionen dann doch ein eigener Chip mit kleinerem Die draus gemacht
> wird. Ansonsten hätte es ja gar keinen Sinn, die kleineren mit ins
> Angebot aufzunehmen.

Testzeit ist ein großer Kostenpunkt. Daher lohnt es sich durchaus, nur 
die Hälfte des real vorhandenen Speichers zu testen und den Chip dann 
als kleinere Version günstiger zu verkaufen. Auch komplexe Peripherie 
wie Ethernet oder Flexray beim Test überspringen lohnt sich.

Was heute definitiv keiner mehr macht ist Binning. Also 128k-Dies wo 
eine Speicherzelle kaputt ist noch als 64k-Derivat packagen, oder Teile 
die bei 20 MHz ausfallen als 10 MHz-Typen verkaufen. Der Aufwand für das 
Umsortieren und Nachtesten lohnt sich nur für sehr teure Komponenten wie 
z.B. Desktop-CPUs (Core i, Ryzen, ...) oder GPUs.
#6597753
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Axel S. schrieb:
> Andras H. schrieb:
>> XC Compilers sind open source.
>
> Nein.

Aber Teile davon schon?
https://ww1.microchip.com/downloads/Secure/en/DeviceDoc/xc32-v2.50-src.zip
Bin aber jetzt auch nicht sicher, ob da alle teile enthalten sind und 
nicht irgendwie Optimierungen fehlen. Wobei die Lizenzabfrage ist da 
sehr wohl enthalten.

Hier sind dann XC8 aund XC16 zu finden:
https://www.microchip.com/development-tools/pic-and-dspic-downloads-archive

Schade dass MPLAB 8.92 nicht Open Source ist. Da würde ich gerne ein 
paar neue uC reinbasteln. Wobei das geht ja auch weil die Datenbanken 
dazu nur mit XOR geschützt sind. Kann man sehr einfach zurück XOR-en, 
ergenzen und wider XOR-en.
#6597800
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Andras H. schrieb:
> Axel S. schrieb:
>> Andras H. schrieb:
>>> XC Compilers sind open source.
>>
>> Nein.
>
> Aber Teile davon schon?

> https://ww1.microchip.com/downloads/Secure/en/DeviceDoc/xc32-v2.50-src.zip

Wie gesagt, der XC32 ist ein MIPS-gcc. Den konnte MCP nicht nachträglich 
"closed-sourcen". Aber alles, was sie dazu gebastelt haben, haben sie.

> Hier sind dann XC8 aund XC16 zu finden:
> https://www.microchip.com/development-tools/pic-and-dspic-downloads-archive

Wo siehst du da den Quellcode?
"Ohne zu Bezahlen installierbar" ist nicht "open source".

> Schade dass MPLAB 8.92 nicht Open Source ist. Da würde ich gerne ein
> paar neue uC reinbasteln.

Wozu? MPLAB-X ist NetBeans. Nimm doch das Original.

> Wobei das geht ja auch weil die Datenbanken dazu nur mit XOR
> geschützt sind. Kann man sehr einfach zurück XOR-en,
> ergenzen und wider XOR-en.

Rein rechtlich ist auch ein umgehbarer Schutz "wirksam". Die Tatsache, 
daß man eine Lizenzabfrage (oder sonstwas) umgehe kann, macht ein 
Produkt nicht "open source".
#6606392
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Axel S. schrieb:
> Wozu? MPLAB-X ist NetBeans. Nimm doch das Original.

Weil mit MPLAB X zu flashen und debuggen gefühlt viel langsamer ist als 
mit MPLAB 8.92. Ich meine nicht den C Code editieren (das tuhe ich mit 
Notepad++ und TotalCommander), sondern wirklich compilieren und dann 
flashen und dann breakpoint setzten und dann überhaupt die Tasten zu 
drücken damit etwas da passiert.

Tcha dann habe ich irgendwann mal eine schnellere Rechner mir besorgt, 
jetzt ist es ertragbar schnell geworden. Trotzdem sehe ich nicht ein, 
wieso ich für die gleiche Aufgabe jetzt einmal einen schnelleren Rechner 
brauche.

Dazu kommt noch meine Frustration über ICD4 und PICkit4. Die sind ja 
auch super stabil. Seit dem ich die zurück in den Schrank gelegt habe. 
Stehen da stabil. Unter MPLAB 8.92 mit ICD3/PICkit3 gab es auch 
Probleme, aber gefühlt war der viel viel stabiler.
Gast #6608197
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Man kann auch etwas aufkaufen, um es vom Markt zu nehmen.
Wurde om Osten unseres schönen Landes massenhaft praktiziert.

Könnte Greta den weltweiten Urwald aufkaufen, wäre dessen
Abholzung kein Thema mehr.

mfg
Moderator Persönliche Seite #6608209
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~Lolita~ schrieb:
> Man kann auch etwas aufkaufen, um es vom Markt zu nehmen.

Funktioniert in einer AG nicht so gut. Die Aktionäre wollen ja Gewinne 
sehen, und der Preis war nun wohl nicht gerade ein Taschengeld 
(schließlich mussten ja die Atmel-Aktionäre auch gewinnbringend 
"überzeugt" werden). Da muss man aus der aufgekauften Masse schon auch 
was rausholen können.

An der Stelle sollte man aber nicht so sehr meckern: Microchip hat die 
vorher ziemlich runter gefahrene AVR-Weiterentwicklung in Trondheim auf 
jeden Fall neu belebt.

Vermutlich werden natürlich die gut etablierten ARMs im Portfolio von 
Atmel schon ein gewichtiger Grund mit für den Kauf gewesen sein: 
Microchip hatte lange Zeit gedacht, sie können ARM ignorieren, MIPS 
(PIC32) wird schon reichen … Selbst Atmel hatte ja da die Modernisierung 
etwas verschlafen (sieht man gut hier im Forum, das wird ARM-mäßig von 
STM dominiert), aber mit ihren Cortex-M0+ auf jeden Fall einen guten 
Schritt wieder nach vorn getan.
#6608445
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~Lolita~ schrieb:
> Man kann auch etwas aufkaufen, um es vom Markt zu nehmen.

Wird selbst heute noch praktiziert aber das ist dann bei weitem nicht in 
dem Volumen, wie es bei Atmel der Fall war.

Stefan ⛄ F. schrieb:
> Ja, kenne ich von Microsoft. Aber das ist hier offenbar nicht passiert,
> was mich überrascht hat.

Mich hat das nicht wirklich überrascht. Atmel war einfach zu stark am 
Markt aufgestellt, es wäre der Genickbruch für Microchip gewesen Atmel 
zu kaufen und deren Portfolio einzustampfen. Es überrascht eigentlich 
nur die Weiterentwicklung bei den AVRs, das hätte ich in dem Ausmaß so 
auch nicht zwingend erwartet was ich aber auch positiv finde wie wohl 
die meisten hier.
#6623526
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Stefan ⛄ F. schrieb:
> ~Lolita~ schrieb:
>> Man kann auch etwas aufkaufen, um es vom Markt zu nehmen.
>
> Ja, kenne ich von Microsoft. Aber das ist hier offenbar nicht passiert,
> was mich überrascht hat.

Der AVR hat brauchbare Unterstützung durch freie Compiler, und eine eher 
elegante, hochsprachenfreundliche  Architektur. Bei den kleinen PIC 
sieht es da anders aus. Wenn Microchip etwas vom Markt nimmt, wäre es 
wohl sinnvoller, bei den PIC anzusetzen, und AVR weiterzuführen und 
auszubauen (insbesondere in pinkompatiblen Varianten zu den PIC, die 
langfristig ersetzt würden).

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