Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Poti Gleitmittel DeoxIT F5


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von G. L. (newtechnoob)


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Hallo,

ich brauche ein "Gleitmittel" für die Reparatur von Fadern und Potis 
NACHDEM sie gereinigt wurden. Das Deoxit F5 soll sehr gut sein, aber 
leider finde ich es nicht in der kleinen Quetschflasche mit der Nadel 
sondern nur die riesen Sprühdosen, die ich nicht möchte. Kennt jemand 
eine Alternative oder einen Shop der es verkauft, idealerweise in 
Europa/BRD.

Greets

von Michael W. (miks)


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von G. L. (newtechnoob)


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Danke für die schnelle Antwort, die hab ich alle schon durch....

die verlinkten Produkte sind schon nah dran. Es ist aber das F100, lt. 
Hersteller praktisch ein Konzentrat.

Das F5 hat noch 5% von irgendeiner "geheimen" LUBE Substanz die gerade 
bei älteren Schleifkontakte sehr gut funktionieren soll.

2.Seite, unter Applicators & Produkts sieht man den Unterschied:

https://caig.com/wp-content/uploads/2018/01/DeoxIT-fader-f-series.pdf

von HildeK (Gast)


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Nimm doch so eine Quetschflasche und sprüh da was rein.

von G. L. (newtechnoob)


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Ja, ...ne, das wird nicht funktionieren...

von Andreas M. (andreas_m62)


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Ossis haben vor 40 Jahren dazu Pulmotin genommen.
Das roch immer so schön nach Altersheim.
Und das gibts heute noch.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-220-880.html

https://maus.technik.elektronik.narkive.com/BVMc49Os/potis-pflegen-mit-hustenmittel

: Bearbeitet durch User
von G. L. (newtechnoob)


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Ich habe mir die links durchgelesen und mal ein Datenblatt vom Pulmotin 
angeschaut.

Aktiver Wirkstoff:
Eucalyptusöl (50 mg pro 1 g Salbe)
Campher, racemischer (20 mg pro 1 g Salbe)
Sternanisöl (15 mg pro 1 g Salbe)
Thymianöl (3 mg pro 1 g Salbe)
Thymol (3 mg pro 1 g Salbe)
Koniferenöl 50 (12,5 mg pro 1 g Salbe)
Sonstige Bestandteile:
Vaselin, weißes
Hartparaffin

Vaseline und Paraffin sind ja elektrisch nicht leitfähig, hilft wohl zur 
Schmierung der mechanischen Teile, die Fader werden wahrscheinlich nach 
der Behandlung erstmal butterweich laufen ABER wenn das ganze Ölzeugs 
verdunstet ist bleibt das Paraffin/Vaseline Gemisch übrig, das man dann 
durch die Bewegung schön auf den Widerstandsbahnen verteilt hat, dieses 
wird wahrscheinlich den Übergangswiderstand der Kontakte noch zusätzlich 
erhöhen, so meine Vermutung. Ich suche schon ein "Spezial-Mittel" das 
nur dafür gedacht ist die Widerstandsbahn zu schmieren und gleichzeitig 
leitfähiger zu machen um somit einen besseren Kontakt zum Schleifer zu 
ermöglichen.... Im Idealfall sollte es leitfähig sein und keine 
reinigende Wirkung besitzen.

Vielleicht mache ich mir auch "zuviel Kopp" wegen der Sache.

Ich werde es mal mit der kleinen Tube F100 versuchen, ist ja nicht so 
viel drin in der Tube.

Falls jemand vielleicht ja doch noch ein für diese Anwendung 
konzipiertes Produkt kennt, bitte hier melden.... Danke euch....

von 2aggressive (Gast)


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von Nautilus (Gast)


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Andreas M. schrieb:
> Ossis

die Rundfunkmechaniker gelernt haben, verwendeten das 
Wellenschalteröl"d" aus Rudolstadt. Dieses Öl funktioniert auch heute 
noch, sofern man vor 31 Jahren genügend gebunkert hatte.
Die Geräte, die mit Pulmotin von den "Experten" repariert worden, waren 
in den Rundfunk- und Fernsehwerkstätten sehr beliebt. Wegen des 
Kundeneingriffs brauchte man nicht nach der Regelleistungspreisliste 
abzurechnen, sondern konnte die gebrauchten Arbeitsstunden in Rechnung 
stellen.

von G. L. (newtechnoob)


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@2aggressive:

Sorry, dein link ist nicht wirklich hilfreich für mich....

Da hat jemand Vaseline mit Feuerzeugbenzin gemischt um es flüssig zu 
machen und hat es dann in die Potis gespritzt !??

Da meine Fader zur Reinigung komplett ausgebaut und geöffnet wurden 
brauche ich das Benzin schon mal nicht....und da bleibt dann nur die 
Vaseline übrig, DIE ICH JA WIE BEREITS ERWÄHNT NICHT WILL !!!!!!!!

Habe zum besseren Verständnis mal ein Bild angehängt.

: Bearbeitet durch User
von 2aggressive (Gast)


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G. L. schrieb:
> @2aggressive:
>
> Sorry, dein link ist nicht wirklich hilfreich für mich....
>
> Da hat jemand Vaseline mit Feuerzeugbenzin gemischt um es flüssig zu
> machen und hat es dann in die Potis gespritzt !??
Ja, das war ich.


> Da meine Fader zur Reinigung komplett ausgebaut und geöffnet wurden
> brauche ich das Benzin schon mal nicht
Hier nicht unbedingt notwendig, ok.

>....und da bleibt dann nur die
> Vaseline übrig
Richtig.


> DIE ICH JA WIE BEREITS ERWÄHNT NICHT WILL !!!!!!!!
Die dümmsten Hunde bellen am lautesten.

> Habe zum besseren Verständnis mal ein Bild angehängt.
Weder dein Verstand, noch dein eigenes Verständnis, werden von diesem 
Bild profirieren. Schaus dir halt an um leiser zu werden. Je leiser du 
bist, desto besser hörst du andere Stimmen.

von gfl (Gast)


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Die Tontechniker benutzen Balistol zum reinigen und als "Gleitmittel" 
für Fader. Das ist ein Waffenöl und ist in entsprechenden Läden zu 
kaufen.

von Martin L. (makersting)


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G. L. schrieb:
> ABER wenn das ganze Ölzeugs verdunstet ist bleibt das Paraffin/Vaseline
> Gemisch übrig, das man dann durch die Bewegung schön auf den
> Widerstandsbahnen verteilt hat, dieses wird wahrscheinlich den
> Übergangswiderstand der Kontakte noch zusätzlich erhöhen, so meine
> Vermutung.

Die Vermutung trifft nicht zu.
Die Geister scheiden sich eher daran, ob eine Schleifbahn durch Vaseline 
zum Staubfänger wird und dadurch ein neues Problem entsteht.
Ich kann das nicht bestätigen, alle von mir damit behandelten Potis sind 
auch nach rund 10 Jahren noch in Ordnung, keinerlei Kratzen.

Die Schleifbahnen eines Scheibenwischermotors sind mit 'Fettzeug' 
zugespachtelt. Offenbar gibt es da auch kein Problem mit 
Übergangswiderständen. Bei den hohen Strömen an den Schleifern würden 
kleinsten Übergangswiderstände sofort zu einem Defekt führen.

von Andreas M. (andreas_m62)


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gfl schrieb:
> Die Tontechniker benutzen Balistol zum reinigen und als "Gleitmittel"
> für Fader. Das ist ein Waffenöl und ist in entsprechenden Läden zu
> kaufen.

Waffenöl frisst aber.

von Stinkbombe (Gast)


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Ballistol ist reines Naturzeug, da frisst nix. Das nehmen sogar die 
Gitarrenspieler für ihre Spielzeuge.

Beitrag #6595836 wurde von einem Moderator gelöscht.
von J. T. (chaoskind)


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Hier und da hört man sogar munkeln, das Ballistol sogar zur 
Wundbehandlung eingesetzt werden kann. Probiert hab ich es zwar noch 
nicht....

von Michael W. (miks)


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Stinkbombe schrieb:
> Ballistol ist reines Naturzeug, da frisst nix. Das nehmen sogar die
> Gitarrenspieler für ihre Spielzeuge.

Ich spiele seit über 40 Jahren (mehr oder weniger gut) Gitarre - aber 
daß irgend jemand seine Klampfe in irgend einer Weise mit Ballistol 
'behandelt', habe ich in all' den Jahren noch nie gehört - aber was weiß 
ich schon...

Übrigens: zu der Aussage 'da frisst nix' mal bei Wikipedia unter 
Ballistol nachlesen...

: Bearbeitet durch User
von G. L. (newtechnoob)


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2aggressive schrieb:

> Die dümmsten Hunde bellen am lautesten.

Ja,Ja....bla,bla,bla....

Ich mag vielleicht dumm sein, aber aber im Gegensatz zu dir habe ich 
wenigstens genug Erziehung um nicht grundlos andere Menschen zu 
beleidigen !

Behalte mal deine Vaseline (weißt ja was du damit machen kannst)...

von G. L. (newtechnoob)


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Allen anderen danke ich für den konstruktiven Input....

Ich habe jetzt das DeoxIT F100L bestellt, denke das kann nicht verkehrt 
sein.

von Stefan M. (derwisch)


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Jeder macht das anders.

Wenn ich das Bild so sehe:

Das ganze Geraffel erstmal eine Nacht lang in Isopropanol einlegen.
Dann die Teile im Isopropanolbad nochmal gründlich abpinseln.
Wenn das sauber ist, trocknen und die mechanischen Führungen mit weisser 
Klüberpaste schmieren.
Die Widerstandsbahn und die Schleifer mit Teslanol T6 Oszillin behandeln 
(Wattestäbchen).
Weisse Klüberpaste ist das Zeug, was man auch in Mechanikteilen von 
Videorecordern und Kassettenrcordern findet. Zur Schmierung von 
Kunststoffgetrieben etc.
Das ist säurefrei und eignet sich auch für Modellbauservos mit 
Kunststoffgetriebe.

von G. L. (newtechnoob)


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Ich habe die Fader bereits alle gereinigt, ging mit IPA und 
Wattestäbchen überraschend gut weg der ganze "Rotz". Die Klüberpaste 
kannte ich nicht und werde ich mir mal näher anschauen, danke für den 
Hinweis.

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