Unterlagen / Schaltplan ELV FG7000

OP #6593960
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Hallo Dirk,

vielen Dank, aber leider ist es in der Tat so, dass ELV so clever sind, 
völlig verschiedene Geräte unter der selben Typenbezeichnung 
herauszubringen.
Der Neue basiert auf einem MAX 038, die 'Lichtorgel' auf XR2206 und da 
scheint es auch gravierende Unterschiede z.B. zum WFG 7000 zu geben.

Nix für ungut!
Gruß Matthias
#6594078
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Matthias P. schrieb:
> die 'Lichtorgel' auf XR2206

Hallo Matthias,
bist Du sicher das in Deinem FG7000 ein XR2206 drin ist? Nach der 
Frontplatte müsste das der FG7000 aus dem Journal 15 von 1981 sein. Dort 
ist allerdings ein XR205 drin, außerdem noch ein MK50398 als Zähler. Die 
Unterlagen hätte ich.
Natürlich auch möglich das es einen inneren Update gab...

Edit: finde gerade noch einen FG 7000 aus 1998/1999, die Unterlagen habe 
ich nicht aber um die Zeit sahen doch die Gehäuse schon anders aus?

Grüße
Klaus
OP #6594392
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Aufgrund der prompten Hilfsbereitschaft des Kollektives landete ich mehr 
oder weniger zufällig noch mal auf der Seite von ELV, die dort 
tatsächlich einen Download zu einem ausgesprochen fairen Preis anbieten:

https://de.elv.com/1-mhz-funktionsgenerator-mit-1-mhz-frequenzzaehler

Ich hatte bei meinen Recherchen wohl gehörig den Überblick verloren und 
schlicht den Button nicht gesehen, möchte den nicht ganz 
selbstverständlichen Support von ELV für ein 40 Jahre altes Gerät an 
dieser Stelle aber mal ordentlich knuddeln!

Vielen Dank an alle Beteiligte!
Matthias
Beitrag #7627972 wurde von einem Moderator gelöscht.
#7982842
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Über die Weihnachtstage hatte ich etwas Zeit, um meinen betagten FG7000 mit dem XR205 und dem MK50398 als Zähler auf Vordermann zu bringen. Zudem sollte das neue Multimeter DM40C (sehr präzises MM + 10 MHz Oszilloskop mit 10 Bit Auflösung und eingebautem Funktionsgenerator) zur Fehlersuche eingesetzt werden.

Das Schaltbild zum FG7000 gibt es hier: https://media.elv.com/file/1981_15_08_funktionsgenerator.pdf

Wer das Gerät hat, wird möglichweise in paar Probleme haben. Je nach Frequenz und eingestellter Wellenform, hat der Zähler nichts gezählt oder hat wild geschwankt.

Zum einen wurde das Signal an Messpunkt 5 nicht ordentlich bereitgestellt und in den Fällen wo es ok war, hat der Zähler gesponnen.

Letzteres lag daran, dass aufbereitete Signal an Pin 25 vom MK50398 in der Spitze nur bis 4,35V hochkam, bei einer Versorgungsspannung von 9V. Das reicht nicht, um die Triggerschwelle zu überwinden. Lösen lässt sich das durch ersetzen von R79 von 1 kOhm auf 560 Ohm, wobei der Wert eigentlich noch kleiner sein dürfte, um auf 70% von 9V zu kommen. Mit dem 560 Ohm Widerstand stieg die Spannung auf 5,6 V, was bei mir zum zuverlässigen Zählen gereicht hat.

Schwieriger war das Problem an Messpunkt 5. Die zwei Transistoren 2N918 habe ich getauscht gegen BC547 C mit höherem Verstärkungsfaktor. R15/R16 waren bei mir durch ein 10 kOhm Poti ersetzt, um den optimalen Arbeitspunkt einzustellen. Über die Strecke R15 habe ich einen 1 uF Kondensator gelötet, damit auch bei höheren Frequenzen zuverlässig verstärkt und geschaltet wird. Das Poti stellt man so ein, dass im hohen Frequenzbereich sowohl bei Rechteck als auch bei Impuls an Messpunkt 5 ausreichend Amplitude für den Zähler weitergereicht wird.

Mit diesen Änderungen spielt das Gerät wieder zuverlässig.

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