Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Unterlagen / Schaltplan ELV FG7000


von Matthias P. (zbpohl)


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Hallo zusammen,
kann mir hier vlt. jemand mit Material zum ELV FG7000 weiterhelfen?
Es handelt sich dabei um die 'Lichtorgel' siehe Bild.

Vielen Dank schon mal
Matthias

von Dirk W. (gnulf)


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Hi Matthias,

Du hast Post :-)

Viele Grüße,
Dirk

von Matthias P. (zbpohl)


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Hallo Dirk,

vielen Dank, aber leider ist es in der Tat so, dass ELV so clever sind, 
völlig verschiedene Geräte unter der selben Typenbezeichnung 
herauszubringen.
Der Neue basiert auf einem MAX 038, die 'Lichtorgel' auf XR2206 und da 
scheint es auch gravierende Unterschiede z.B. zum WFG 7000 zu geben.

Nix für ungut!
Gruß Matthias

von Klaus L. (kllei)


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Matthias P. schrieb:
> die 'Lichtorgel' auf XR2206

Hallo Matthias,
bist Du sicher das in Deinem FG7000 ein XR2206 drin ist? Nach der 
Frontplatte müsste das der FG7000 aus dem Journal 15 von 1981 sein. Dort 
ist allerdings ein XR205 drin, außerdem noch ein MK50398 als Zähler. Die 
Unterlagen hätte ich.
Natürlich auch möglich das es einen inneren Update gab...

Edit: finde gerade noch einen FG 7000 aus 1998/1999, die Unterlagen habe 
ich nicht aber um die Zeit sahen doch die Gehäuse schon anders aus?

Grüße
Klaus

von D. T. (tuxiuser)


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Hallo,

vielleicht ähnelt der WFG 7000 ein wenig dem FG 7000. Schaltung unter 
Link:
Beitrag "Re: Funktionsgenerator finde den Fehler nicht."

Das neuere Model ist mit dem MAX038 wie unter Link zu lesen ist:
Beitrag "Verkaufe Funktionsgenerator 10 Mhz ELV FG 7000"

Vielen Glück

Gruß
D. T.

von Peter O. (peter_o)


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Hallo,
ich habe die Unterlagen für einen FG7000 nit einem XR205.
Weiß jemand wie ich hier eine email mit Anhang verschicken kann??

von D. T. (tuxiuser)


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Peter O. schrieb:
> Weiß jemand wie ich hier eine email mit Anhang verschicken kann??

Gar nicht.
Nur als Post unter "Datei auswählen"...

Du kannst dem Matthias eine Nachricht als PN schicken und um seine 
private E-Mail bitten.

Gruß
D. T.

von Matthias P. (zbpohl)


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Oha, es steckt tatsächlich ein XR205 drin!
Damit wäre der feine Unterschied zum WFG 7000 ja geklärt.

von Matthias P. (zbpohl)


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Aufgrund der prompten Hilfsbereitschaft des Kollektives landete ich mehr 
oder weniger zufällig noch mal auf der Seite von ELV, die dort 
tatsächlich einen Download zu einem ausgesprochen fairen Preis anbieten:

https://de.elv.com/1-mhz-funktionsgenerator-mit-1-mhz-frequenzzaehler

Ich hatte bei meinen Recherchen wohl gehörig den Überblick verloren und 
schlicht den Button nicht gesehen, möchte den nicht ganz 
selbstverständlichen Support von ELV für ein 40 Jahre altes Gerät an 
dieser Stelle aber mal ordentlich knuddeln!

Vielen Dank an alle Beteiligte!
Matthias

Beitrag #7627972 wurde von einem Moderator gelöscht.
von Karim L. (louk)


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Über die Weihnachtstage hatte ich etwas Zeit, um meinen betagten FG7000 
mit dem XR205 und dem MK50398 als Zähler auf Vordermann zu bringen.
Zudem sollte das neue Multimeter DM40C (sehr präzises MM + 10 MHz 
Oszilloskop mit 10 Bit Auflösung und eingebautem Funktionsgenerator) zur 
Fehlersuche eingesetzt werden.

Das Schaltbild zum FG7000 gibt es hier: 
https://media.elv.com/file/1981_15_08_funktionsgenerator.pdf

Wer das Gerät hat, wird möglichweise in paar Probleme haben.
Je nach Frequenz und eingestellter Wellenform, hat der Zähler nichts 
gezählt oder hat wild geschwankt.

Zum einen wurde das Signal an Messpunkt 5 nicht ordentlich 
bereitgestellt und in den Fällen wo es ok war, hat der Zähler gesponnen.

Letzteres lag daran, dass aufbereitete Signal an Pin 25 vom MK50398 in 
der Spitze nur bis 4,35V hochkam, bei einer Versorgungsspannung von 9V. 
Das reicht nicht, um die Triggerschwelle zu überwinden. Lösen lässt sich 
das durch ersetzen von R79 von 1 kOhm auf 560 Ohm, wobei der Wert 
eigentlich noch kleiner sein dürfte, um auf 70% von 9V zu kommen. Mit 
dem 560 Ohm Widerstand stieg die Spannung auf 5,6 V, was bei mir zum 
zuverlässigen Zählen gereicht hat.

Schwieriger war das Problem an Messpunkt 5. Die zwei Transistoren 2N918 
habe ich getauscht gegen BC547 C mit höherem Verstärkungsfaktor. R15/R16 
waren bei mir durch ein 10 kOhm Poti ersetzt, um den optimalen 
Arbeitspunkt einzustellen.
Über die Strecke R15 habe ich einen 1 uF Kondensator gelötet, damit auch 
bei höheren Frequenzen zuverlässig verstärkt und geschaltet wird.
Das Poti stellt man so ein, dass im hohen Frequenzbereich sowohl bei 
Rechteck als auch bei Impuls an Messpunkt 5 ausreichend Amplitude für 
den Zähler weitergereicht wird.

Mit diesen Änderungen spielt das Gerät wieder zuverlässig.

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