Inverse Kennlinie eines Sensors - wozu?

#6598297
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Christoph db1uq K. schrieb:
> Versteh ich nicht.

Macht nix. Ich habe auch Unsinn geschrieben. Das gilt nur bei einer 
linearen Sensorkennlinie.

Es ist natürlich nicht Multiplikation, sondern Verkettung mit der 
Umkehrfunktion.

Kennlinie: y = f(x), Inverse x = g(y). (Blödes Beispiel 1: y = 3*x, 
Inverse x = 1/3*y; Blödes Beispiel 2: y = f(x) = x^2; x = g(y) = sqrt(y) 
)

Vekettung: x = g(y) = g(f(x)).
#6598427
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Ich fürchte, ich habe den Ausdruck "Inverse Kennlinie" falsch 
verstanden. Ich dachte an die invertierte Funktion y=-f(x), also eine 
Spiegelung an der X-Achse.

Aber wahrscheinlich ist die Umkehrfunktion gemeint. Das schränkt die 
Möglichkeiten stark ein. Es muss eine geschlossene Funktion für den 
Sensor existieren und die muss eineindeutig sein. Die Parabel war dazu 
ein schlechtes Beispiel. Zu jedem x existiert da genau ein y, aber zu 
einem y entweder zwei oder kein x.
#6598589
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Christoph db1uq K. schrieb:
> Aber wahrscheinlich ist die Umkehrfunktion gemeint. Das schränkt die
> Möglichkeiten stark ein. Es muss eine geschlossene Funktion für den
> Sensor existieren und die muss eineindeutig sein.

Nicht ganz. Sie muss nur im erwarteten Wertebereich eindeutig und 
invertierbar sein.

Aber: Ja. Oft ist es deutlich einfacher, einen polynomialen Ansatz zu 
wählen, anstelle wirklich die Umkehrfunktion herzuleiten.

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