Jannik schrieb:
> HildeK schrieb:
>> Warum mit Analogtechnik?
>
> Ich bin davon ausgegangen, das wär die einfachste und kostengünstigste
> Möglichkeit. Was wäre denn der Vorschlag?
Man kann sich jetzt darüber streiten, ob ein Monoflop zur Analogtechnik
oder Digitaltechnik gehört. Von den Eingangs- und Ausgangssignalen ist
es jedenfalls Digitaltechnik.
Es geht sicher auch mit reiner Analogtechnik (es gibt ja auch
Analogrechner); Ladekurven von Cs, Komparatoren, eine ganz Menge
Beschaltung, usw. Wird sicher deutlich aufwändiger - ich will gar nicht
im Detail drüber nachdenken. Ich wollte nur hören, ob das eine Forderung
ist und wenn, warum.
Mein Vorschlag wäre auch ein kleiner Prozessor. Klar, man muss eine
Programmiersprache können/erlernen und man bräuchte etwas zusätzliche
HW, um den Prozessor zu programmieren. Die Entwicklungssoftware ist in
vielen Fällen frei. Klar, wenn du darin Anfänger bist, dann ist schon
einen Einstiegshürde vorhanden. Aber das Projekt ist sehr überschaubar,
so dass es als nützliches Beispiel für den Einstieg dienen könnte.
Mit Monoflops kann man Zeiten in der von dir gewünschten Größenordnung
noch problemlos machen. Die vorgeschlagenen Bausteine gibt es im
freundlich lötbaren 16-Pin-DIL-Gehäuse. Werden die Zeit länger, gehen in
den Minutenbereich oder höher, dann wird es mit Monoflops schwierig.
Einen passenden Prozessor gibt es bereits in kleinen 6-pol SMD Gehäusen
(Tiny4) - selbst ein DIL8 (Tiny13 etc.) ist noch schön klein.
Und, sobald noch ein netter Zusatzwunsch zu deiner Funktion hinzukommen
(z.B. eine weitere LED, die kurz vor Ablauf sagt, dass du demnächst
wieder neu triggern kannst; oder die LED soll in den drei Sekunden nur
drei mal aufblitzen usw.), hast du mit dem Prozessor bereits gewonnen.