Hinweis: Beitrag bezieht sich auch auf meine Kommentare hier:
unwissender schrieb im Beitrag #3708217
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Mich würde interessieren ob man besser Gleich- oder Wechselstrom zum
Betrieb einer Heizdecke/Heizkissen verwenden soll ??
Ich habe hier sieben Heizdecken vom Aldi, die alle einen defekten
Controller haben. Es ist ein Vierpol-System mit 2 Leitern (Koax) , wobei
der innere den Heizdraht darstellt (offensichtlich) und der andere außen
der Temperaturmessung dient, da dort 2,45V-DC anliegen und der
Widerstand bei Erwärmung (handwarm) --- um etwa 30% zunimmt---.
Daraufhin erst schaltet der Controller die Heizung im Stotterbetrieb.
Die Heizdecke hat 10 Stufen, aber mehr als --LAUWARM-- wird das leider
nicht.
Meine Heizdecke von AEG ist, wie gesagt, defekt geworden, da ein
Kurzschluß zwischen Innen- und Außenleiter vorlag - womit die berühmte
sauteure Temperatursicherung (115°C/2A/250V) durchbrannte.
Ich habe nun die Heizdrähte ausgebaut und über
Widerstands=Länge-Ermittlung (ging sehr präzise..Parallewiderstand) das
Kurzschlußstück entfernt (~15cm) !!
Der ~8,5m Heizdraht wurde sodann in eine PE-Hülle (als Sitzkissen)
verbaut und an einen billigen China-230V-Regler angeschlossen. Mit
62-85V~ ergibt das eine seeeeehr angenehme Wärme. Das sind rechnersich
15-28W Heizleistung.
Zwischenzeitig habe ich die Aldi-Decken getestet und bin heute beim
Herummessen dahintergekommen, daß bei ALLEN der Controller falsch
bemessen ist. Ich sitze daher aktuell auf sieben nutzlosen Heizdecken
bzw. - Drähten.
Alternativ zum 230V-Schaltregler könnte ich noch über einen Up-Stepper
mit Gleichstrom arbeiten. Die Spannungen KÖNNTEN bis zu 100V betragen,
da das AEG-Stück denselben Widerstand (~230R) wie eine ganze Aldi-Decke
hat.
Auch beim Aldi liegen etwa max. 105V=/175V~
++++++ WEISS jemand, ob Heizdecken
a) immer mit Gleichstrom oder Wechselstrom betrieben werden ?
b) wegen der Gefährlichkeit von DC ich besser 230V~ verwenden sollte?
Vielen Dank
Also diese arbeitet mit Wechselstrom, da ist weder Trafo noch
Vorwiderstand oder Netzteil drin.
Haben wir immer noch in Betrieb.
Die hat aber auch schon einge Jährchen auf den Strippen.
(Das braune Zeug ist kein Brutzel, das ist Kleber und Isolierröllchen)
Danke. Das Problem ist dabei IMMER der Widerstand. Nimmt man eine andere
Decke (AEG=440R , Aldi=230R) oder Draht oder gar eine ander LÄNGE, hat
man schon Probleme. Ich weiß auch nicht, WIE HOCH ein solcher
hauchdünner Draht mit Ampere überhaupt belastet werden kann ohne
durchzubrennen.
Hab ich nun auch ein Foto gemacht. Hab dann leider einen anderen
Folienschweißer (3mm) genommen, weshalb ich den Draht tw. fast nicht
durchfädeln konnte. Dabei hab ich wieder einen 'Kurzschluß' mit 12MR
verursacht. Sonst wäre es mit 10mm Abstand PERFEKT geworden.
Dafür wird die Zuleitung (hier Krokoklemmen) jetzt dünner wie flexibler.
Das hab ich vergessen :
so sieht eine 6 Jahre alte Heizdecke im Inneren aus. Gut zu sehen die
BRAUNEN bis dunkelbraunen Stellen, wo man drauf liegt. Die braunen
Stücke verhärten mit der Zeit (glaub ist eine Silikonleitung), aber
funktionieren tut sie trotzdem. Bis auf diesen dämlichen
Meß-Außenleiter.
Du hast wahrscheinlich einen Einleiter-Draht. Hab ich im alten
Sitzkissen. Da hast ggfs. NUR eine Unterbrechung.
Der Draht kann schon was ab- der kann durchaus die Bude anstecken oder
den Besitzer grillen.
Zum Vergleich: Das Uralt- Kissen hat 60 W, 3 stufig schaltbar.
Kurzschluß- Stück herausschneiden... das hört sich nicht so toll an.
Der Heizdraht ist doch normal so isoliert, daß nicht mal Wasser
rankönnen sollte !
Und das bei einer Reparatur wieder hinkriegen ?
Ich würde keine Experimente mit sowas machen.
(Was liegt in der Ecke, ist schwarz, qualmt und stinkt ?
Ein schlechter Elektriker.
Was ist rot, und liegt daneben ?
Sein Schraubenzieher, der glüht noch nach !)
Rudi Ratlos schrieb:> Das hab ich vergessen :> so sieht eine 6 Jahre alte Heizdecke im Inneren aus.
Weit mehr als 6.
Ich bin mir nicht sicher, die könnte eine Null dahinter haben.
Rudi Ratlos schrieb:> Hab ich nun auch ein Foto gemacht. Hab dann leider einen anderen> Folienschweißer (3mm) genommen, weshalb ich den Draht tw. fast nicht> durchfädeln konnte.
Du hast doch jetzt nicht etwa im Ernst eine Heizdecke selbst gebaut? Ich
hätte mich das nicht getraut. Aber schön, dass du das mal zeigst :-)
Ich habe festgestellt, wenn ich kein Weizenmehl (Gluten) mehr esse, dann
bekomme ich auch keine kalten Hände und Füße mehr.
Rudi Ratlos schrieb:> a) immer mit Gleichstrom oder Wechselstrom betrieben werden ?
Also ich habe eine mot Wrchselstrom.
> b) wegen der Gefährlichkeit von DC ich besser 230V~ verwenden sollte?
Am Besten SELV also isolierte Spannung unter 24V. Nur reicht das bei
deinem Heizdraht nicht für ausreichend Wärme. Am zweitbeszen Gleichstrom
höhere Spannung, auch netzgetrennt.
Dein schutzgeerdetes Koaxialkabel ermöglicht auch nicht netzgetrennte
Innenleiter. Denn am gefährlichten sind direkt an 230V hängende Drähte
bei denen man hofft, dass die Isolierung heile bleibt, auch wenn der
Draht bricht oder Wasser auf die Heizdecke läuft. Da ist Elektrokution
praktisch schon vorgesehen.Netztrennung kostet halt Aufwand und Geld,
dafür sind Heizdeckenhersteller zu geizig.
Bei mir liegen auch 2 defekte Heizdecken herum.
Das Versagen ist vielleicht beabsichtigt, um den Umsatz zu erhalten.
Denn in der Praxis lässt es sich gar nicht vermeiden,
dass die Decken geknickt, gewickelt und gefaltet werden.
Dann spricht die Temperaturüberwachung an und aus ist's.
Dabei wäre es technisch gar kein Problem, die Temperaturüberwachung
wiedereinschaltbar zu machen, der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe.
Nein. Da gibts keine Probleme. Der Draht ist an diesem 4-pol-Stecker
angeschlossen, der ist mit Heißkleber vollvergossen. Den mußt halt
entfernen, sonst kommst nicht an die Anschlüsse.
Der Heizdraht ist wie ein Koax-Kabel aufgebaut. Innen Glasfaser,
drumherum Heizfraht, darüber eine Isolierung, auf dieser Isolierung der
Meßdraht, der mglw. auch als Heizdraht (bei AEG) benutzt wird, darüber
ist die Außenhülle.
Gut gefällt mir das AEG, wo der 'Meßdraht' mit dem Heizdraht bei Defekt
zusammenstößt und einen Kurzschluß verursacht, womit die
'Temp-Sicherung' fliegt. Hat aber auch eine Hauptsicherung.
Mir gings ja nur darum, ob man SO ETWAS realisieren kann - und wie . Das
System hab ich schon (Folie auf Folie schweißen, die Biegungen liegen
frei, Folienklappe drüber), also eine weitere Isolierung. Dieser Teil
kommt dann erst in eine PVC-Hülle.
Was mich nämlich schon seit ewigen Zeiten stört ist die quasi
Unregelbarkeit der Heizleistung. Entweder es verbrennt dir den Arsch
oder du sitzt 'im Kalten'. Heizdrähte hab ich bis jetzt noch nirgends
angefunden und in China (falls überhaupt) bestell ich sowas nicht - zu
Preisen, die jenseits von Gut und Böse liegen.
MaWin schrieb:> Am Besten SELV also isolierte Spannung unter 24V. Nur reicht das bei> deinem Heizdraht nicht für ausreichend Wärme. Am zweitbeszen Gleichstrom> höhere Spannung, auch netzgetrennt.
Mit 24 V sollte was gehen, 2 oder 2,5 A sind ja nicht so viel, und ein
geeigneter Heizdraht findet sich sicher.
Ich habe aber noch nie eine Heizdecke mit Trafo gesehen- so ein Teil
verkauft sich sicher nicht. Schaltnetzteil wäre kleiner und leichter
machbar, aber kenne ich auch nicht.
eric schrieb:> Temperaturüberwachung an und aus ist's.
Bei der AEG gibts keine Temperatur"überwachung", das besteht zwar aus
einem Controller (Zeitschalter), aber der DEFEKT (Sicherung) wird erst
durch einen Kurzschluß verursacht, den du zuerst rausschneiden mußt.
SONST nützt da gar nix. Beitrag "Bauteilidentifizierung Heizdecke"
Da fällt mir noch was ein: Ich hatte mal (hab's wohl entsorgt) mal was
ähnliches: Ein Niederspannungs- Heiz- Dingens, 12V- das war kein Draht,
sondern nur ein großes, aber ziemlich dünnes, geschwärztes Blech, hatte
35 W Heizleistung. War wohl irgendwas vom Auto, vielleicht Sitzheizung.
Edi M. schrieb:> Mit 24 V sollte was gehen, 2 oder 2,5 A sind ja nicht so viel, und ein> geeigneter Heizdraht findet sich sicher.
24V / 230R = 0,10A*24V = 2,4 Watt
230V /230R = 230 Watt . Die Aldi hat (max) 120 Watt, gemessen 126 W.
Die Heizdecke ist billiger als der zur Spannung -passende- Draht, glaub
mir das.
Vielleicht mal nach einer Sitzheizung fürs Auto schauen?
Die müsste einen stabilen Heizdraht haben und perfekt an 12V passen.
Für die Isolation beim Betreiben an 230V musst Du natürlich sorgen.
Beim c* gabs mal --BLANKEN Widerstandsdraht-- mit 5R/m . Der ist dick
und massiv. Und als Heißdraht leider nicht zu gebrauchen, da nicht
spannbar, also ewig verknickt.. Leider: Je höher der Widerstand, desto
dünner wird der Draht. Nikrothal LX: d=0,028mm / 0,00062mm² = 2140
Ohm/m .
Dich hab ich ganz übersehen:
MaWin schrieb:> Netztrennung kostet halt Aufwand und Geld,> dafür sind Heizdeckenhersteller zu geizig.
Die AEG ist zwar NICHT netzgetrennt, aber 'ins Netz' kannst trotzdem
nicht kommen, da, wenn die Isolierung schmelzen SOLLTE, Außen- und
Innenleiter einen Kurzschluß bilden. Ich finde das sinnvoll.
Interessantes Sicherheitskonzept
Lieber heiße harte Eier als gar keine.
Ab 44°C wirds 'heiß'. Die gefühlte 'Heizleistung' hängt aber wesentlich
auch von der beheizten FLÄCHE ab , wie ich vor ein paar Tagen bei meiner
'Folienkonstruktion' feststellen mußte, wo auch die Oberschenkel
miterwärmt werden. Hast nur ein kleines Kissen brauchst (deutlich)
höhere Temperaturen.
Ich glaube ich hab jetzt eine brauchbare Lösung für die Aldi-Decken.
Wenn ich an den beiden Meßdrahtanschlüssen einen Spindeltrimmer parallel
anlöte, kann ich eine beliebige HÖCHST-temperatur auf 1°C genau
einstellen.
Der Meß-Draht ist nämlich offensichtlich kein ->Konstantan, auch der
Heizdraht ändert seinen Widerstand bei handwarm bereits geringfügig. Ah
so a China-Glump.
Bei ~880R kalt und 1150R handwarm und 20k parallel ergeben sich 840 und
1090 Ohm. -Je nach Abregel-Höchsttemperatur kann man das Poti dann
soweit runterdrehen bis man einen 'Bereich' hat. Und diesen 'Bereich'
präzise mit einem Spindeltrimmer plus Vorwiderstand abdecken.
Braucht man nicht viel an der Schaltung herumbasteln. Funktionierts
nicht, muß ich die Controller wegwerfen. Die Heizdecken werde ich sonst
mit einem billigen 230V~ Schaltregler betreiben, kostet nicht viel und
hat keine Verlustleistung. Mit einem DC-Up-Stepper (von ~20V
Laptopnetzteil auf 90V) erwärmt man eher den Raum als die Heizdecke !
Für Bastler:
Bei 1100-1150 Ohm (ist etwas schwer präzise zu messen) des Meßdrahtes
(im Kabel meist außenliegend) regelt der Controller die Heizleistung von
100% abrupt runter auf "Stotterbetrieb". Also aufheizen tut die Decke
mit vollen 120W, bis lauwarm, aber dann liefert sie nur mehr 20W? nach,
und bleibt lauwarm. Dreht man den 'Widerstand' also runter wird die
Decke wieder bis 1150R erwärmt (der Meßdraht selbst hätte dann
allerdings 1300-1500?+ Ohm) und dann erst 'abgeregelt'.
Es ergäbe sich daraus also eine höhere Heizleistung mit höherer
Maximaltemperatur. Je nach Temp-Vorwahl wird daher auch mehr Energie
nachgeliefert. Was ja wohl der Sinn einer 10-stufigen 120W-Heizdecke
ist. Daß man bei 0°C im Schlafzimmer nicht auch noch eine Winterjacke
überwerfen muß. Um nicht zu frieren .
Also statt in ein 20°C warmes Bett auch in ein Sauna-Bett hüpfen zu
können! 'Das hatte ich 6 Jahre lang bei meiner AEG auf Stufe Drei.
****************************
G E W O N N E N !!!
****************************
Das funzt jetzt wirklich. Bin aktuell bei 1400 Ohm statt 1150. Jetzt
merkt man endlich was von der Wärme.
Jedoch der Teufel steckt im Detail !
Ich kann JEDEM nur abraten von diesem elektronischen Glump.
Mit "Verbrennungsschutz" !
Hier handelt es sich um das EasyHome-Wärmeunterbett (120W - 10 Stufen)
von Aldi. Das ist ein gemeiner! Betrug mit den 10 Stufen. Die Decke
heizt --immer nur-- Vollgas bis zum Erreichen des Ziel-Widerstandes und
geht dann in den "Stotterbetrieb" über. Ich habe die Gesamtstromaufnahme
mit Stromzange laufend überprüft. Und auch den Widerstand des
Meßdrahtes.
Jedes billige alte Glump mit ein paar Dioden und Widerständen heizt
einfach .. wie auch das AEG-Wärmeunterbett.. heizt einfach immer weiter.
Da weiß man immer wo die 'Zieltemperatur' ist.
Es bleibt mir, und auch anderen, nichts anderes übrig als ein
-stufenloses- Parallelpoti zum Einstellen der 'Zieltemperatur'
einzubauen, oder eben einen Stufen-schalter mit mehreren Widerständen.
Alternativ kann man auch einen 230V~ Schaltregler nehmen, an den
Heizdräht(e) hängen - und auf die 'Zieltemperatur' scheissen. Weil
letztendlich ist die Heiz-LEISTUNG der Decke entscheidend - und die
damit erzielbare Temperatur. So gesehen scheidet eine Decke mit
"Verbrennungsschutz" (~37°C) als Heizelement immer aus. Was jeder weiß,
der schon mal völlig erfroren hurtig mit der ganzen Winterkleidung in
ein 50°C warmes Bett gehüpft ist.
Und das geht mit 'solchen' modernen Matten nicht.
Ich persönlich habe es nicht bereut mich mit diesem Scheiss (jahrelang)
auseinanderzusetzen. Selbstbau mag kompliziert und gefährlich sein, aber
das Endergebnis, eine wohlige Wärme - an die Bedingungen angepaßte
wohlige Wärme, zählt. Und sonst nix .
Sicherheit? Die kann man selbst "vorwählen' .
Hallo
mal abseits der technischen Details:
Zwar besitze ich keine Heizdecke und habe sie selten (selten bedeuteet
aber eben auch nicht nie...) vermisst.
Was mir aber aufgefallen ist:
Warum müssen diese immer (?) wie Pflegebedarf also irgendwie bräunlich,
gelblich oder dieses sehr spezielles "weiß" mit immer dieses "Zeitlosen"
(hüstel...) Muster aussehen -irgendwie löst das eher depressionen als
Kauflust aus- als ob der Kram irgendwie und "gut" eingelagert dirkt aus
den 1960- bis 1970er Jahren gekommen ist (NOS), vor der Einlagerung aber
öfter auch mal eingenässt und nicht mehr gereingt wurde, bzw. die
reinigungsversuche das sowieso schon schöne Erscheinungboild nochmal
"optimiert" hätte (also eher UOS - Used old stock).
Ist es nicht möglich wenigstens eine Heizdecke etwas weniger "ich bäh"
Krankenhausmäßig depressionsfördernd auszuführen?
Jemand
Rudi Ratlos schrieb:> Ich persönlich habe es nicht bereut mich mit diesem Scheiss (jahrelang)> auseinanderzusetzen. Selbstbau mag kompliziert und gefährlich sein, aber> das Endergebnis, eine wohlige Wärme - an die Bedingungen angepaßte> wohlige Wärme, zählt. Und sonst nix .> Sicherheit? Die kann man selbst "vorwählen' .
Das hätte ich jetzt nicht gedacht.
Es gibt ihn wirklich: ELEKTROSMOG!
Du bist der erste Beweis. Zu viel 50Hz in zu geringem Abstand führt zu
galoppierendem Intelligenzverlust.
Rudi Ratlos schrieb:> Ich persönlich habe es nicht bereut mich mit diesem Scheiss (jahrelang)> auseinanderzusetzen. Selbstbau mag kompliziert und gefährlich sein, aber> das Endergebnis, eine wohlige Wärme - an die Bedingungen angepaßte> wohlige Wärme, zählt. Und sonst nix .
Wenn es zu warm wird, tritt eben Dampf aus den Ohren und der Nase,
verbunden mit einem gellenden Pfeifgeräusch.
Fertig !
Poti ist eingebaut, hab mal ein 10k genommen, werde nach ausgiebigen
Wärme-Tests dann noch einen Vorwiderstand (~2-4k) einbauen und eine
Skala aufkleben.
So daß man (Kinder!) nicht versehentlich auf "Dauerhöchstleistung" (120
Watt !!!) drehen k a n n . Was bei zugedeckter Heizdecke ziemlich heiß
werden kann. 3-Stufen-Heizdecken haben meist nur 60W, was l e i c h t
ausreichend ist .
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Ich habe auch viele Jahre mit Wärmeflasche verbracht. Aber wenn dir
jemals kochendes Wasser über den Bauch geschwappt ist (Platzer)... dann
weißt auch du: warum lieber 'Heizdecke' .
Ja, gebe ich zu, Elektrosmog ist ein Argument. Allerdings sitzt wohl
JEDER in diesem Forum in einem -derartigen- Elektrosmog, daß das noch
kaum ins Gewicht fällt . Ich schlafe übrigens höchstens 3-4 mal im Jahr
bei eingeschalteter Heizung, im Gegenzug wärme ich das Bett -ausgiebig-
vor, leg mich rein und steck das Glump aus. Weil eben nirgends ein
Allpol-Schalter verbaut ist.
Im Übrigen verwenden neue Heizdecken DC, auch die Aldi , weshalb die
50Hz AC-Wolke nicht zutreffend ist. Ein (ungewollter)
"Intelligenz-Rüttler" -Effekt ist daher auszuschließen.
Viel Spaß beim Basteln !
- Wenn: man sich die Sache bis zum Ende durchdenkt
Selbstbau?
Mit 230 V~ kann mann jemanden umbringen, mit 24 V= auf einen
Heizdraht kann man böse Verbrennungen hervorrufen.
Zur Sachkunde:
> Ich weiß auch nicht, WIE HOCH ein solcher hauchdünner Draht> mit Ampere überhaupt belastet werden kann
und
> bei ALLEN der Controller falsch bemessen ist.
Wie kann man einen Controller falsch für etwas bemessen, was es
schon vor 50 Jahren ohne Controller gab?
Ohne jegliche Sachkunde und juristische Beratung würde ich von
sowas die Finger lassen. - Oder bist du sicher, dass NIEMAND
außer dir "deine" Heizdecke je nutzen wird? Fahrlässige Brandstiftung
steht moralisch und juristisch auch nicht so hoch im Kurs...
Auch mit einem simplen Nagel kann man jemanden umbringen. Oder mit dem
Nagel-Gerät .
Der Heizdraht ist aber um einen Faser-Kern gewickelt, darüber sind ZWEI
Isolierungen. Bei den Ampere gehts eben nicht ums "Umbringen"
sondern darum, ab wann der Draht durchglüht!
Den isolierten Heizdraht kriegst ja sowieso nirgends, du mußt also immer
irgendeine Heizdecke kaufen (von den Aldi hab ich sieben im Abverkauf um
recht günstige 17,99 gekauft), deren -Controller- du dann ummodeln
kannst. Oder wie hier: mußt. Alternativ kannst auch den Heizdraht (sehr
umständlich) ausbauen, kürzen oder verlängern - .. und alles Mögliche
damit machen.
Erst wenn du so ein Heizgerät mal zerlegt hast, wirst du wissen, was ich
mit meinem Exkurs meine.
Das Tolle an diesem Forum ist, daß man hier seine Probleme selbst lösen
kann . Ich stelle das seit Jahren immer wieder fest .
So sieht ein 'Heizdraht' nach sechs Jahren aus. Das schwarze kurze Stück
hatte einen Kurzschluß zwischen Außen- und Innenleiter. Stammt aus einem
AEG-Wärmeunterbett mit 3-Stufen-Schalter. Mit jeweils 124V~ wird auf
Stufe 2 der Außenleiter(880R) und auf Stufe 3 der Innenleiter(440R)
beheizt. Auf Stufe 1 beide gleichzeitig mit 40/80V.
Das andere lange Stück kannst weiter oben als "Sitzkissen" bewundern.
Die Drähte werden an den Stecker gelötet und dieser mit Heißkleber
aufgefüllt.
Man sieht sehr deutlich, daß da gar nix passieren kann.
Millionen von Menschen
haben gar ihr halbes Leben auf solchen Heizgeräten verbracht.
Kalte trockene Luft ist nämlich deutlich gesünder
als heiße stickige Luft! Erlangt seit Corona neue Bedeutung!
Rudi Ratlos schrieb:> Das Tolle an diesem Forum ist, daß man hier seine Probleme selbst lösen> kann . Ich stelle das seit Jahren immer wieder fest .
Das stimmt genau. Allerdings hast Du bei Deiner Problemlösung hier
zahlreiche Begleiter, die Dich warnen, Dir Knüppel zwischen die Beine
werfen, Dich einen Idioten nennen u.s.w.
DAS hättest Du nicht, wenn Du das Problem ALLEIN für Dich lösen würdest.
Lumpi schrieb:> Meine Wärmflasche arbeitet relativ ungefährlich mit Wasser.
Puh, läuft aus und verbrüht dich, wird nämlich immer zu heiss gemacht da
sie nur Wärmeverlust hat. Und um genug Fläche warm zu kriegen braucht
man 1 Dutzend davon.
Ja ja, früher, unsere Omas, haben auch einen Ziegelstein im Ofen
erhitzt, der dann das Bettzeug braun kokelte.
Deckenheizer schrieb:> DAS hättest Du nicht, wenn Du das Problem ALLEIN für Dich lösen würdest.
Ist schon richtig, aber die -schriftliche- Formulierung eines Problems
ist der erste Schritt zur Lösung. Ich verkehre hier schon viele Jahre,
interessanterweise juckt es mich immer so Feber-März und
Oktober-November. Die Leute ändern sich nicht. Es sind immer Die
Gleichen, die kennt man irgendwann, die immer das Gleiche schreiben.
Ich, für mich, amüsiere mich dabei.
Da es mir am elektrisch notwendigen "Kreisverkehr-Denken" mangelt, muß
ich andere Lösungen suchen- und dabei bin ich häufig schneller als viele
andere hier. Ich schätze aber auch die zusätzlichen 'Anregungen' hier.
Alte Männer, und die verkehr(t)en hier zuhauf, sind streitsüchtig. Also
vergleicht man halt die Länge, Dicke und Härte seiner Schwänze. Kann ja
auch ein Vergnügen sein . Das weiß jeder hier .
Ich schreibe solche lange Exkurse auch nicht 'für mich', sondern für
Alle die irgendwann auf den Thread stoßen und sich ernsthaft dafür
interessieren
Im Übrigen: dieses (Aldi-) Deckenheizsystem ist ein Scheiß. Es heizt
nach Erreichen der (auch modifizierten) Zieltemperatur mit 'halber
Kraft' weiter. Im 2 Sekunden-Takt: ON-OFF-ON-OFF . Beim 'Heizen'
--brummt- es im Kopfpolster. Da wirst wahnsinnig dabei.
Ich baue gerade einen 230V~ PWM-Regler in das alte AEG-Schaltergehäuse,
um die Sache zum Abschluß zu bringen. Geht sich knapp aber doch aus. Der
Vorteil an dieser Lösung ist, daß man --jedwede-- Heizdecke, Heizkissen
und ausgebaute Heizdrähte benutzen kann, -->ohne Rücksicht auf den
Controller. Außerdem kann man quasi --jedwede Länge-- irgendeines
(alten, ausgebauten) Heizdrahtes benutzen. Eine simple - Potisteuerung -
ist einfach das bequemste und zielführendste
Heizungsreglulierung-Verfahren. Nie zu warm und nie zu kalt . Sollte
jemand so etwas machen (wollen):
--- W A R N H I N W E I S ---
Wenn der PWM-Regler (zB wegen Kurzschlusses) defekt werden sollte, dann
liegen am Ausgang immer 230V~ an. !!! BRANDGEFAHR !!!
Es ist daher DRINGEND NOTWENDIG , eine passende Sicherung an den
Ausgang zu hängen !!!!
SONST heizt die Decke/Sitzkissen nämlich plötzlich gar mit 600 Watt !
(oder wieviel auch immer).
Was für Thermosicherung? Da reicht eine stinknormale
5x20mm-Glassicherung.
Hättest bei der Länge X = 230Ω und 230V = 1,0A = 230(!)W
a) Beim Sitzkissen reichen 15-31W , also 85V/230Ω = 0,37A , baust also
eine Flink 0,5A rein, hättest noch eine kleine Reserve - und bei 230V~
Fehlerstrom schnalztst dir die Sicherung sofort. Bei diesen sauteuren
'Thermosicherungen' steht auch nur drauf: T2A/230V und zB 115°C .
b) Bei einer Decke brauchst halt mehr Leistung, ändert aber nix an der
Rechnung.
c) Diese billigen Regler haben eine untere Begrenzung (Parallelpoti),
die obere Begrenzung machst mit einem Widerstand - und dazwischen hängt
ein Poti.
d) Das ganze System ist also vom verwendeten Draht = WIDERSTAND und vom
verwendeten Regler = SPANNUNG abhängig.
e) Je geringer die Spannung, desto ungefährlicher die Sache.
Und Sicherheitsfunktionen? Gegen was willst dich da genau absichern?
Der Heizdraht ist doppelt isoliert
(4-Pol-Stecker => außen kann ein zweiter Heizdraht oder ein
Temp-Meßdraht sein, da muß man beim Anschließen nur aufpassen und eine
Widerstandsänderung in der Wärme messen),
und darüber ist entweder Schaumgummi, Gewebe, PVC-Folie, Vlies etc.
Und darüber meist noch eine wechselbare Stoffhülle (Sitzkissen stinkt).
Wie du den Aufbau genau machst, bleibt dir selbst überlassen. Und
Auch die Anzahl der Windungen oder die beheizte Fläche.
Rudi Ratlos schrieb:> Wie du den Aufbau genau machst, bleibt dir selbst überlassen. Und> Auch die Anzahl der Windungen oder die beheizte Fläche.Luftikuss schrieb:> Bitte erst mal klären welche Sicherheitsfunktionen enthalten sein> müssen.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
In Summe ist der Selbstbau also deutlich sicherer als jedes Kaufprodukt
- wo du immer eine unbekannte Katze im Chinesen-Sack kaufst.
Kannst eh oben über die Aldi-Decke nachlesen: wenn du das abgebildete
Poti nachrüstest, kannst immerhin schon die Temperatur: hochregeln. Nur
brummen tut´s immer noch.
Rudi Ratlos schrieb:> In Summe ist der Selbstbau also deutlich sicherer als jedes Kaufprodukt
Wenn jemand selbst baut, der vernünftig genug ist, dies in jeder dabei
zum tragen kommenden Hinsicht "gescheit" zu machen? Aber klar, dann ja.
Vernunft ist nur nicht jedem Menschen in ausr. Umfang vom Herrgott mit
ins "Kasterl" gelegt worden, wie man (unter Kenntnis wenigstens einiger
der Punkte, die jew. "gescheit" und "bahh" unterscheiden) hier sieht.