Servus zusammen!
Momentan bin ich dabei den ATARI 1040 STFM aus meiner Kindheit zu
restaurieren. Jetzt bin ich beim Monitor (SC1224) angelangt.
Darin habe ich erst mal im Netzteil einen üblen Kaventsmann mit
Blähungen gefunden. Ich denke, dass der auf jeden Fall getauscht werden
muss.
[[Bild:P3280054.JPG]]
Alle anderen Kondensatoren, bis auf zwei Folienkondensatoren im Netzteil
(siehe Bild, einer davon) und der Blähdose, sind alle auf den ersten
Blick i.O. Trotzdem plane ich alle Elkos zu ersetzen. Folien- und
Tantalkondensatoren müssen ja nicht getauscht werden, die halten ja
praktisch ewig - soweit ich weiß.
Allerdings habe von einem Freund gehört, der damals in seiner Jugendzeit
Elektroingenieurwesen studiert hat, dass die damaligen Elkos für die
Ewigkeit konstruiert wurden und praktisch nicht altern. Das kann ich
aber nicht so wirklich glauben, da ich u.a. auch weiß, dass er ein
ziemlicher Hallodrie vor dem Herren ist und auch sehr gerne pfuscht. So
was hatte ich damals in meiner Ausbildung (2011) nicht gelehrt bekommen.
Deswegen kann ich das nicht so recht glauben.
Stimmt das wirklich, dass die damaligen Elkos so robust gebaut wurden?
Die sind alle aus den 1990ern (Monitor Baujahr Juni 1990).
Es wurde schwarze Elkos von Samyoung und blaue von Samhwa verbaut.
Würde mich freuen, wenn Ihr mich in der Richtung eines Besseren belehren
könnt. ;)
Vielen Dank schon mal im Voraus!
Johannes M. schrieb:> Allerdings habe von einem Freund gehört, der damals in seiner Jugendzeit> Elektroingenieurwesen studiert hat, dass die damaligen Elkos für die> Ewigkeit konstruiert wurden und praktisch nicht altern.
Das ist ein Elko in einem Schaltnetzteil. Natürlich altert der weil er
auch ordentlich belastet wird.
In einem Elko steckt Chemie. Also wird er IMMER altern.
Die Ausssage des "wenig alterns" gilt für überdimensionierte Elkos in
50Hz Trafonetzteilen.
Was teilweise stimmt, dass damals der Kostendruck noch nicht so extrem
war und deshalb noch nicht ganz so auf Kante genäht wurde (meistens).
Udo S. schrieb:> Das ist ein Elko in einem Schaltnetzteil. Natürlich altert der weil er> auch ordentlich belastet wird.> In einem Elko steckt Chemie. Also wird er IMMER altern.> Die Ausssage des "wenig alterns" gilt für überdimensionierte Elkos in> 50Hz Trafonetzteilen.> Was teilweise stimmt, dass damals der Kostendruck noch nicht so extrem> war und deshalb noch nicht ganz so auf Kante genäht wurde (meistens).
Hmm... Soll ich die anderen, die noch i.O. sind, trotzdem austauschen?
Was meinst Du? Ich meine, die sind immerhin schon 30 Jahre alt. Die
kosten ja heutzutage auch nicht mehr die Welt. Aber da ist dann die
Frage, ob man nicht gute gegen schlechte tauscht? Ich würde dann
natürlich schon welche von z.B. Panasonic oder Würth Elektronik. Weiß
nicht ob Yageo, Teapo oder Europe Chemi-Con was ist?
Johannes M. schrieb:> Ich denke, dass der auf jeden Fall getauscht werden muss.
Nicht denken, messen.
Johannes M. schrieb:> Folien- und> Tantalkondensatoren müssen ja nicht getauscht werden, die halten ja> praktisch ewig - soweit ich weiß.
Gerade Tantals ersetzt man gerne wenn es zuverlässiger werden soll.
Johannes M. schrieb:> Stimmt das wirklich, dass die damaligen Elkos so robust gebaut wurden?
Nein.
Damals gab es keine Schaltnetzteile, also wurde ein Elko nicht 100000
mal pro Sekunde belastet, sondern nur 100 mal. Dennoch empfahl man für
dauerbelastete Netzteile spezielle "computer grade" Elkos, weil die
Elkos - die in Audioverstärkern meistens nicht belastet wurden - nicht
lange hielten.
Heute gibt es
Vishay 160 CLA: 150 GradC, 2000h, bis 400000h bei 40 GradC und
1.8-fachem Ripplestrom https://www.vishay.com/docs/28405/160cla.pdf
Rubycon LLE: 105 GradC, 12000-20000h
Kemet ALS30: 85 GradC, 20000h
http://www.kemet.com/Lists/ProductCatalog/Attachments/389/KEM_A4031_ALS30_31.pdf
Kemet ALC10: 85 GradC, 18000h
http://www.kemet.com/Lists/ProductCatalog/Attachments/387/KEM_A4020_ALC10.pdf
> Ich denke, dass der auf jeden Fall getauscht werden muss.
Ja muss er. Ist allerdings fuer diesen Elko am Eingang eines
Schaltnetzteiles ein ungewoehnliches Fehlerbild. Tja shit happens.
> Elektroingenieurwesen studiert hat, dass die damaligen Elkos für die> Ewigkeit konstruiert wurden und praktisch nicht altern. Das kann ich> aber nicht so wirklich glauben, da ich u.a. auch weiß, dass er ein
Das ist vermutlich fuer Laien etwas verallgemeinert aber nicht ganz
falsch.
Frueher waren Schaltnetzteile selten bis nicht vorhanden und man konnte
Geraete auch noch groesser bauen. Und vergleich mal die maximale
LEistungsaufnahme deines ollen 1040ST mit dem was heute alleine eine
moderne Grafikkarte aufnimmt.
Heute muss ja immer alles so klein und so billig wie moeglich sein.
Sowas hat natuerlich Folgen.
> Tantalkondensatoren müssen ja nicht getauscht werden,
Bestimmte Serien von Tantalkondensatoren sind beruechtigt dafuer einen
Kurzschluss zu machen. Wenn dann das Netzteil genug Leistung hat brennt
der sich durch die Platine. Ich glaube aber das betraf eher Geraete die
so 10Jahre vor dem ST gebaut wurden.
Ansonsten kannst du dir auch heute Luxus Polymerelkos mit besonders
langer Lebensdauer kaufen. Sind halt teurer. Und Panasonic hat auch
Serien mit extra langer Lebensdauer die haben einen groesseren
Durchmesser weil mehr Saft drin ist.
Olaf
Johannes M. schrieb:> Trotzdem plane ich alle Elkos zu ersetzen.
Warum? Willst unnötig riskieren, das Gerät kaputt zu machen?
Diese Masche, vorbeugend alle Elkos auszutauschen halte ich für
Bauernfängerei.
> Stimmt das wirklich, dass die damaligen Elkos so robust gebaut wurden?
Wie heute gab es auch damals langlebige und weniger gute. Das hängt auch
stark von der konkreten Anwendung ab.
> Folien- und Tantalkondensatoren müssen ja nicht getauscht werden,> die halten ja praktisch ewig - soweit ich weiß.
Kommt auch wieder auf konkrete Produkt an. Es gabe auch da einige
besonders kurzlebige Serien.
Johannes M. schrieb:> Blähdose, sind alle auf den ersten> Blick i.O. Trotzdem plane ich alle Elkos zu ersetzen.
Blinder Eifer statt Messung? Fahr das alte Netzteil erst mal langsam
hoch damit sich die Elkos gemütlich formieren können. Glühlampe in Reihe
kann defekte Sicherungen vermeiden. Der schwarze Elko im Vordergrund muß
nicht unbedingt kaputt sein. Es gab welche, die sahen immer so aus. Seid
vorsichtig bei der Inbetriebnahme. Gelegentlich fliegen Teile durch die
Luft! Schuhkarton oder Plexiglas sind nützlich.
Da ist oft nur der Plastikdeckel hochgebogen, und das schon, seit er aus
der Fertigung kam.
Der Elko ist lediglich mit 100Hz belastet - der ist kein Teil des
Schaltnetzteils, sondern in der primären Siebung. Wenn man leicht auf
den Deckel drückt, merkt man, ob es nur der Plastikdeckel ist, oder ob
dadrunter der Alubecher hochgekommen ist.
Johannes M. schrieb:> Folien- und> Tantalkondensatoren müssen ja nicht getauscht werden, die halten ja> praktisch ewig - soweit ich weiß.
Das hingegen ist eine Legende. Tantals machen die wirklichen Probleme.
Johannes M. schrieb:> Hmm... Soll ich die anderen, die noch i.O. sind, trotzdem austauschen?
Nein! Wenn du unbedingt was austauschen willst, dann suche nach
Tantal-Elkos... obwohl, wenn die jetzt noch nicht gestorben sind, dann
wird auch das überflüssig sein.
Gruß Rainer
> Diese Masche, vorbeugend alle Elkos auszutauschen halte ich für> Bauernfängerei.
Das ist heute meist so weil Leute ohne Ahnung von Schaltungstechnik
glauben alles vereinfachen zu koennen.
In diesem Falle wuerde ich aber auch dazu tendieren weil gleich mehrere
Gruende dafuer sprechen:
1. Der 1040ST ist nationales Kulturgut wo man immer das beste gibt. :-)
2. Der Eingangselko ist vermutlich wegen dauerhafter hoher Temperatur
aufgeblaeht. Das wird vermutlich auch anderen Elkos nicht gut getan
haben.
3. Soweit ich mich erinnere, hatte auch mal sowas(!), waren die oben auf
dem Gehaeuse immer knackig warm. Die hatten im Netzteil bestimmt
50-60Grad oder mehr. Wenn das ein aufgeruester Liebhaber-ST (mehr Ram,
68020) ist dann vielleicht sogar noch mehr.
So gesehen ist das hier der eine Fall wo ein komplettaustausch sinnvoll
ist.
> Da ist oft nur der Plastikdeckel hochgebogen, und das schon, seit er aus> der Fertigung kam.
Ja, so Faelle kenne ich auch. Aber wenn ich mir das Foto so anschaue
dann ist das schon heftig. Da wuerde ich auch an den Elko glauben.
olaf
Okay, dann gehe ich auch nochmal auf die Suche nach Tantal. Da habe ich
bis jetzt nur 1 gesehen (Tropfenform), auf die Schnelle. Folien- und
Keramikkondensatoren kann ich ja vernachlässigen, soweit ich weiß.
Und ja, stimmt, ich habe leider auch nicht mehr so ganz den Durchblick
in Richtung Schaltungen. Ich habe das zwar 2011 gelernt, in der
Zwischenzeit aber immer in der IT gearbeitet und sehr wenig mit
Elektronik.
Bzgl. der Elkos möchte ich halt auf Nummer Sicher gehen, bevor mir beim
Einschalten ein Elko um die Ohren fliegt und dann der ganze Monitor
hinüber ist. Solch einen Elektrokracher hatte ich schon mal und möchte
ich nicht unbedingt nochmal haben. Damals war's ein Elko in einem 0815
PC-Netzteil. Der Kleber ist auch schon ziemlich dunkelbraun geworden und
auch das Flussmittel. Ich denke, dass da ein Elkotausch, auch aus Sicher
der Langlebigkeit, keine schlechte Aktion ist.
Übrigens: Was ich auch gelernt habe: Wer misst misst Mist. ;) Von
Messungen kann man nicht immer 100% ausgehen. Hier spielt denke ich eher
die Zeit und Nutzungsdauer eine Rolle.
Johannes M. schrieb:> Übrigens: Was ich auch gelernt habe: Wer misst misst Mist. ;) Von> Messungen kann man nicht immer 100% ausgehen. Hier spielt denke ich eher> die Zeit und Nutzungsdauer eine Rolle.
Naja Messungen sind schon sinnvoll, man sollte nur wissen wie
Messergebnisse zu interpretieren sind, bzw. inwiefern das Messgerät die
Messung bzw. Schaltung selbst beeinflusst, kleines ausgedachtes
Beispiel: du misst mit einem gewöhnlichen Multimeter die Spannung am
Widerstand an einem extrem hochohmigen Spannungsteiler (R1 und R2 =
10MΩ, bei 3V), es liegen also jeweils 1,5V an jedem Widerstand an, du
schließt dein Multimeter an, misst und dir wird auffallen, dein
Instrument zeigt dir statt 1,5V nur 1V an ;), durch das parallelschalten
deines Messgerätes veränderst du das Teilerverhältnis, weil typische
Multimeter einen Eingangswiderstand von 10MΩ haben.
Nebenbei:
ich bemerke einen Trend, der die länger schon weitreichend behobene
elkopest durch eine MKP-Pest ersetzt. 80% der von mir reparierten geräte
sind an verschlissenen Folienkondensatoren langsam verreckt. Es soll
wohl neben der Selbstheilung einen korossionseffekt durch corona in
inneren lufteinschlüssen geben. Die Aluschichtstärke ist wohl bei vielen
Herstellern "optimiert" worden.
hinz schrieb:> Es gibt sogar ein Service Manual.
Cool, danke Dir!
Flip B. schrieb:> Nebenbei:> ich bemerke einen Trend, der die länger schon weitreichend behobene> elkopest durch eine MKP-Pest ersetzt. 80% der von mir reparierten geräte> sind an verschlissenen Folienkondensatoren langsam verreckt. Es soll> wohl neben der Selbstheilung einen korossionseffekt durch corona in> inneren lufteinschlüssen geben. Die Aluschichtstärke ist wohl bei vielen> Herstellern "optimiert" worden.
Soll das jetzt ein Scherz sein? Wie bitte soll ein Grippevirus Korrosion
in einem nicht organischen Bauteil verursachen? Wenn's keiner ist,
betrifft das nur bestimmte Marken oder u.a. auch WIMA?
Matthias S. schrieb:> Da ist oft nur der Plastikdeckel hochgebogen, und das schon, seit er aus> der Fertigung kam.
Das war auch mein erster Gedanke.
Und dann kann man ja messen.
Mit einer Nadel durchstechen, dass man die Entfernung des Alu schätzen
kann.
Oder den Plastedeckel einfach abnehmen.
Johannes M. schrieb:>> einen korossionseffekt durch corona in>>> Soll das jetzt ein Scherz sein? Wie bitte soll ein Grippevirus Korrosion> in einem nicht organischen Bauteil verursachen?
Vielleicht liest Du mal nach, was Corona im elektrotechnischen Sinn
bedeutet anstatt hier Blödfug zu kommentieren?
hinz schrieb:> Es gibt sogar ein Service Manual.
Tja, das waren noch Zeiten. Damals konnte man solch ein Service Manual
sogar für den ATARI ST bekommen. Und in unserer heutigen Dreckszeit gibt
es nur noch supertolle Blackboxen, die man beim kleinsten Problem auf
die Müllhalde kicken kann.
Damit man die Produktion von Neumüll mit dem Umweltschutz vereinbaren
kann, hat man dann das bleifreie Löten erfunden. Nun lässt sich der
Neumüll mit gutem Gewissenen wegschmeißen.
Dieter E. schrieb:> hinz schrieb:>> Es gibt sogar ein Service Manual.>> Tja, das waren noch Zeiten. Damals konnte man solch ein Service Manual> sogar für den ATARI ST bekommen. Und in unserer heutigen Dreckszeit gibt> es nur noch supertolle Blackboxen, die man beim kleinsten Problem auf> die Müllhalde kicken kann.>> Damit man die Produktion von Neumüll mit dem Umweltschutz vereinbaren> kann, hat man dann das bleifreie Löten erfunden. Nun lässt sich der> Neumüll mit gutem Gewissenen wegschmeißen.
Na ja, schau Dir mal ein Mainboard von damals und heute an. Da sind
technisch Welten dazwischen. Da ist es glaube ich nicht mehr so einfach,
ein Service Manual für jedes Mainboard anzufertigen. ;) Wenn man jedoch
bedenkt, dass man ein Mainboard schon für 50 EUR bekommen kann, lohnt
sich eine Reparatur auch nur bedingt.
Aber es gibt durchaus Service Manuals für einige Geräte bei gewissen
Schaltungs-Services zu kaufen. Kostenlos gibt's da leider nur noch
selten was.
Aber muss Dir natürlich schon bzgl. der Wegwerfmentalität und dem Blei
freien Lötzinn zustimmen.
Johannes M. schrieb:> Bzgl. der Elkos möchte ich halt auf Nummer Sicher gehen, bevor mir beim> Einschalten ein Elko um die Ohren fliegt und dann der ganze Monitor> hinüber ist. Solch einen Elektrokracher hatte ich schon mal und möchte> ich nicht unbedingt nochmal haben. Damals war's ein Elko in einem 0815> PC-Netzteil
Bei den ganzen Elko-Geschichten muss man immer den Zeitraum beachten.
Da gab es zwichenzeitlich mal eine Zeit wo echt übles Zeug im Umlauf
war.
(Dein Atari ist aber noch aus der Zeit davor)
https://de.wikipedia.org/wiki/Capacitor_Plague
Ansonsten ist vielleicht der allgemeine Wiki-Artikel als "Auffrichung"
nicht verkehrt:
... Lebensdauer Lagerfähigkeit Ausfallursachen Anwendungsregeln
https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytkondensator#Hinweise_zum_Betrieb
Am Ende läuft es aber immer wieder auf das Thema Temperatur hinaus, egal
ob durch die Umgebung und/oder Selbsterwärung durch Belastung.
In Lanfgorm:
https://www.nichicon.co.jp/english/products/pdf/aluminum.pdf
> Na ja, schau Dir mal ein Mainboard von damals und heute an. Da sind> technisch Welten dazwischen. Da ist es glaube ich nicht mehr so einfach,> ein Service Manual für jedes Mainboard anzufertigen. ;)
Schau dir mal das Servicemanual eines groesseren Panasonic
Videorecorders aus den 90ern an. Du wirst staunen.
Das Problem ist eher das heute eine Arbeitsstunde teurer ist und niemand
bereit ist 4-500Euro fuer eine Reparatur zu bezahlen.
Und umsonst waren diese Manuals frueher ja auch nicht!
Und nebenbei gesagt, offiziell fuer Privatnutzer kann sowas auch
garnicht verfuegbar sein. Du kannst nicht Otto Normalverbraucher eine
Anleitung in die Hand geben wie er im inneren von 230V Geraeten
rumfummeln soll.
Olaf
Olaf schrieb:> Du kannst nicht Otto Normalverbraucher eine> Anleitung in die Hand geben wie er im inneren von 230V Geraeten> rumfummeln soll.
Neu bei Thieme:
"Gehirntransplantation für Dummies"
Olaf schrieb:>> Na ja, schau Dir mal ein Mainboard von damals und heute an. Da sind>> technisch Welten dazwischen. Da ist es glaube ich nicht mehr so einfach,>> ein Service Manual für jedes Mainboard anzufertigen. ;)>> Und nebenbei gesagt, offiziell fuer Privatnutzer kann sowas auch> garnicht verfuegbar sein. Du kannst nicht Otto Normalverbraucher eine> Anleitung in die Hand geben wie er im inneren von 230V Geraeten> rumfummeln soll.
Mmmh doch. U.a. der Schaltungsdienst Lange (https://sdl-online.de). Da
hatte ich damals für meine Sharp Kompakt HiFi-Anlage ein Service Manual
gekauft.
Olaf schrieb:> Du kannst nicht Otto Normalverbraucher eine Anleitung in die Hand geben> wie er im inneren von 230V Geraeten rumfummeln soll.
Mir fehlt insoweit der Marktüberblick: welches Mainboard liegt an 230 V?
Eine Elektronik ohne Elkos ist schwer vorstellbar. Aber was ist mit
Elektronik, die z. B. im Weltraum jahrelang mit höchster Zuverlässigkeit
unter erschwerten Bedingungen funktionieren müssen? Verzichtet man dort
auf Elkos? Und wenn ja, wie? (Wo gibt es noch solche Situationen - bei
transatlantischen Seekabeln in Zwischenstationen, z. B.?)
Johannes M. schrieb:>> (...) Es soll>> wohl neben der Selbstheilung einen korossionseffekt durch corona in>> inneren lufteinschlüssen geben. Die Aluschichtstärke ist wohl bei vielen>> Herstellern "optimiert" worden.> Soll das jetzt ein Scherz sein? Wie bitte soll ein Grippevirus Korrosion> in einem nicht organischen Bauteil verursachen? Wenn's keiner ist,> betrifft das nur bestimmte Marken oder u.a. auch WIMA?
Koronaentladungen ("Elms-Feuer") sind Überschläge im Dielektrikum. Das
passiert wenn man eine zu hohe Spannung anlegt oder die Folie
Fehlstellen aufweist. Es gibt MKP/MKT-Serien, die sich selber heilen
("X2"), und andere die durch diese Überschläge erst recht Leckstrom
ausbilden.
> Mir fehlt insoweit der Marktüberblick: welches Mainboard liegt an 230 V?
Hm..ein Atari 1040ST? Da liegen die 230V zwar auch nicht direkt am
Mainboard, aber im inneren des Gehaeuses.
Und es geht auch nicht darum ob man vielleicht doch irgendwie kann, es
geht darum das wir mittlerweile ein Volk von unfaehigen Bedenkentraegern
geworden sind. Wer sollte in einer Firma dafuer die Verantwortung
uebernehmen? Der Maennerbeauftragte? :)
Olaf
Olaf schrieb:> Und es geht auch nicht darum ob man vielleicht doch irgendwie kann, es> geht darum das wir mittlerweile ein Volk von unfaehigen Bedenkentraegern> geworden sind. Wer sollte in einer Firma dafuer die Verantwortung> uebernehmen?
Dir ist aber schon klar, dass auch heute noch todesmutige PC-Benutzer am
offenen Gehäuse zB den Speicher aufrüsten oder gar eine GraKa
einstöpseln, obwohl im Gerät maximal höchst gefährliche
Schutzkleinspannung anliegen könnte, wenn denn das Netzteil nicht
abgesteckt wäre?
"Früher" durfte man noch einzelne Schnittstellenchips nachrüsten, oder
den Speicher mit einzelnen Käfern auf dem Mainboard hochrüsten; und es
gab erstaunlich wenig schwere Unfälle, zumindest unter den Usern. So
mancher CMOS-Chip hingegen ließ sich durch Nylon-Hemden zu Tode
erschrecken. ..
Der Zahn der Zeit (🦷⏳) schrieb:> Eine Elektronik ohne Elkos ist schwer vorstellbar. Aber was ist mit> Elektronik, die z. B. im Weltraum jahrelang mit höchster Zuverlässigkeit> unter erschwerten Bedingungen funktionieren müssen? Verzichtet man dort> auf Elkos? Und wenn ja, wie? (Wo gibt es noch solche Situationen - bei> transatlantischen Seekabeln in Zwischenstationen, z. B.?)
Soweit ich mich erinnern kann, hat einer meiner Ausbilder damals gesagt,
dass die Elkos für das Militär und die Raumfahrt ganz anders und viel
langlebiger konzipiert sind. Da kommt das mit der Ewigkeit bei Elkos
dann doch irgendwie hin, denn beim Militär und in der Raumfahrt muss es
nicht zwangsläufig um Geld gehen, sondern um Zuverlässigkeit und
Qualität. Ansonsten kommt so was dabei raus, dass Gewehre schief
schießen. :D
Soul E. schrieb:> Johannes M. schrieb:>>>> (...) Es soll>>> wohl neben der Selbstheilung einen korossionseffekt durch corona in>>> inneren lufteinschlüssen geben. Die Aluschichtstärke ist wohl bei vielen>>> Herstellern "optimiert" worden.>> Soll das jetzt ein Scherz sein? Wie bitte soll ein Grippevirus Korrosion>> in einem nicht organischen Bauteil verursachen? Wenn's keiner ist,>> betrifft das nur bestimmte Marken oder u.a. auch WIMA?>> Koronaentladungen ("Elms-Feuer") sind Überschläge im Dielektrikum. Das> passiert wenn man eine zu hohe Spannung anlegt oder die Folie> Fehlstellen aufweist. Es gibt MKP/MKT-Serien, die sich selber heilen> ("X2"), und andere die durch diese Überschläge erst recht Leckstrom> ausbilden.
Lieben Dank für die Erklärung! Ist schon interessant und traurig
zugleich, wie viele Firmen heutzutage pfuschen. Irgendwie vermisse ich
die guten alten Zeiten der 80er und 90er sehr.
Johannes M. schrieb:> Irgendwie vermisse ich> die guten alten Zeiten der 80er und 90er sehr.
Die guten alten Zeiten der Elektronik sind heute! Damals war das Zeug
nur viel teurer.
Percy N. schrieb:> Dir ist aber schon klar, dass auch heute noch todesmutige PC-Benutzer am> offenen Gehäuse zB den Speicher aufrüsten oder gar eine GraKa> einstöpseln, obwohl im Gerät maximal höchst gefährliche> Schutzkleinspannung anliegen könnte, wenn denn das Netzteil nicht> abgesteckt wäre?
Sicher, dass Du mal einen Atari 1040ST von innen gesehen hast?
Nach dem Öffnen des Plastikgehäuses musst Du einen Metallkäfig
entfernen, um überhaupt ein Stück vom Mainboard zu sehen. Und in dem
Moment hast Du ein offenes Schaltnetzteil vor der Nase.
Ich spreche da aus Erfahrung, habe selbst mal an einem STE, der wegen
irgendeiner Bastelei noch offen auf dem Tisch stand, eine gewischt
bekommen. Wenn ich mich recht erinnere, reichte es, eines der Kühlbleche
zu berühren.
Beim TT030 (und vermutlich auch beim Mega STE) war das anders gelöst, da
hatte das Netzteil wie heutige PC-Netzteile ein separates Gehäuse.
Hmmm schrieb:> Sicher, dass Du mal einen Atari 1040ST von innen gesehen hast?
Hast Du mal einen Osborne offen gesehen?
Nach dem Entfernen des Kunstoffgehäusedeckels liegt vor Dir ein kleiner
Zenith-CRT, daneben ein diskret aufgebautes Schaltnetzteil, auf dessen
Kühlkörper ein Aufkleber prangt: "CAUTION! Heat Sink is HOT!"
Ja, warm ist der KK auch, aber das war wohl eher nicht gemeint.
hinz schrieb:> Johannes M. schrieb:>> Irgendwie vermisse ich>> die guten alten Zeiten der 80er und 90er sehr.>> Die guten alten Zeiten der Elektronik sind heute! Damals war das Zeug> nur viel teurer.
Darum geht es eher nicht, sonder eher um die Mentalität der Leute z.B.
in Internetforen oder die guten alten PC-Verkaufsschalter in Läden wie
z.B. Vobis oder PC-Spezialist.
Heutzutage gibt es viel zu viele Trolle und A-Löcher in den Foren oder
u.a. auf YouTube, mit denen man nicht mehr gescheit diskutieren kann. Da
wird man schnell herablassend und beleidigend. Viele verstehen auch
keine Ironie und keinen Sarkasmus mehr.
Was die PCs betrifft, kaufen viele ihre Computer heutzutage im Internet
oder auch beim Blödmarkt. Da hat man gar keine gescheite Beratung mehr.
Vor ein paar Jahren gab es auch noch ATELCO, die eigentlich ganz gut
waren und bei denen ich in meiner Ausbildungszeit auch ein Praktikum
gemacht habe. Doch leider sind die vor ein paar Jahren pleite gegangen.
Es ist auch einfach so allgemein das Lebensgefühl. Damals war noch
vieles vom Lebensgefühl her leichter und unbeschwerter. Heutzutage spürt
man im Inneren - zumindest ich - einen sehr großen Druck, als wäre alles
komprimiert. Verstehst Du was ich meine?
Percy N. schrieb:> Hmmm schrieb:>> Sicher, dass Du mal einen Atari 1040ST von innen gesehen hast?>> Hast Du mal einen Osborne offen gesehen?>> Nach dem Entfernen des Kunstoffgehäusedeckels liegt vor Dir ein kleiner> Zenith-CRT, daneben ein diskret aufgebautes Schaltnetzteil, auf dessen> Kühlkörper ein Aufkleber prangt: "CAUTION! Heat Sink is HOT!"> Ja, warm ist der KK auch, aber das war wohl eher nicht gemeint.
Das ist immer so spitzfindig von den Amis, auf irgend welche Dinge
»Vorsicht heiß!« zu kleben. :D Man erinnere sich an die McDonals
Kaffeebecher-"Affäre" aus den USA.
Johannes M. schrieb:> Was die PCs betrifft, kaufen viele ihre Computer heutzutage im Internet> oder auch beim Blödmarkt. Da hat man gar keine gescheite Beratung mehr.
95% kaufen sich einfach ein preisgünstiges oder schickes Markengerät (je
nach Budget) und sind damit sehr gut bedient.
3% wissen selbst, was sie brauchen. 2% lassen sich in den noch immer
vorhandenen Fachgeschäften beraten.
Also alles super, was will man mehr?
> Dir ist aber schon klar, dass auch heute noch todesmutige PC-Benutzer am> offenen Gehäuse zB den Speicher aufrüsten oder gar eine GraKa> einstöpseln, obwohl im Gerät maximal höchst gefährliche> Schutzkleinspannung anliegen könnte, wenn denn das Netzteil nicht> abgesteckt wäre?
Nein. Im Gegensatz zu dir ist mir klar das in einem PC bestimmt schon
seit 20Jahren keine 230V mehr rumliegen. Deshalb haben die naemlich nur
noch den echten Schalter hinten am Netzteil und vorne einen Taster an
Kleinspannung.
Die Zeiten als in einem PC 230V zu finden waren und vorne bis an den
Schalter gefuehrt wurden sind vermutlich seit dem 486er vorbei.
Olaf
Der Zahn der Zeit (🦷⏳) schrieb:> Aber was ist mit Elektronik, die z. B. im Weltraum jahrelang mit> höchster Zuverlässigkeit unter erschwerten Bedingungen funktionieren> müssen?
Es wäre ein interessantes Dokument auf was die Pioneer-Erbauer so alles
geachtet haben.
Elkos werden wohl kaum verbaut, ich gehe davon aus, dass die Elektronik
zwar wärmeisoliert verbaut wird, aber nicht temperaturgeregelt und daher
auch ziemlich kalt werden kann, so dass Elektrolyt erfrieren würde.
Johannes M. schrieb:> Heutzutage spürt man im Inneren - zumindest ich - einen> sehr großen Druck, als wäre alles komprimiert.
Das kommt von den Medien, deren Programm tatsächlich zunehmen
komprimiert ist, in jeder Hinsicht. Wir sind daran gewohnt, dass Schlag
auf Schlag etwas aufregendes passiert: Bäm, Bäm, Bam. Wenn wir genug
aufgedreht sind, langweilen wir uns sofort, wenn mal nichts passiert.
Das ist reine Kopfsache.
Statt Medien zu konsumieren, versuche einfach man zu Meditieren, und
zwar täglich. Für nicht eingeweihte heisst das: ganz einfach nichts tun.
Hinsetzen und die Wand anstarren oder die Augen schließen. Den
Geräuschen lauschen, ohne sie zu werten und die Gedanken kommen lassen,
wie sie gerade wollen.
Eine Kuschelkatze oder ein Hund auf dem Schoß kann dabei sehr hilfreich
sein.
Und trenne dich von allen Apps (auch auf dem PC) die mehr als zweimal
pro Tag deine Aufmerksamkeit anfordern (z.B. WhatsApp).
Stefan ⛄ F. schrieb:> Johannes M. schrieb:>> Heutzutage spürt man im Inneren - zumindest ich - einen>> sehr großen Druck, als wäre alles komprimiert.>> Das kommt von den Medien, deren Programm tatsächlich zunehmen> komprimiert ist, in jeder Hinsicht. Wir sind daran gewohnt, dass Schlag> auf Schlag etwas aufregendes passiert: Bäm, Bäm, Bam. Wenn wir genug> aufgedreht sind, langweilen wir uns sofort, wenn mal nichts passiert.> Das ist reine Kopfsache.>> Statt Medien zu konsumieren, versuche einfach man zu Meditieren, und> zwar täglich. Für nicht eingeweihte heisst das: ganz einfach nichts tun.> Hinsetzen und die Wand anstarren oder die Augen schließen. Den> Geräuschen lauschen, ohne sie zu werten und die Gedanken kommen lassen,> wie sie gerade wollen.>> Eine Kuschelkatze oder ein Hund auf dem Schoß kann dabei sehr hilfreich> sein.>> Und trenne dich von allen Apps (auch auf dem PC) die mehr als zweimal> pro Tag deine Aufmerksamkeit anfordern (z.B. WhatsApp).
Danke für die Tipps. Die beherzige ich schon lange. :) Ich bin eh jemand
von der alten Schule. Facebook gibt's schon seit Jahren nicht mehr bei
mir, auch keine anderen sozialen Netzwerke. What's App hab ich auch
schon lange nicht mehr. Bin auch einer von der Sorte, der sein Handy
Stunden oder Tage nicht anschauen muss. Free TV schaue ich sowieso schon
lange nicht mehr und die Mainstreammedien gehen mir auch mittlerweile am
A vorbei.
Als spiritueller und gläubiger Mensch, der zudem hypersensitiv ist,
spürt man sowieso so einiges, was in der Welt und Umgebung so umgeht. Da
braucht man keine Medien für. Da läuft viel über die
Ätherisch-Energetische-Ebene. Und wenn man dann auch noch empathisch
ist, fühlt man sowieso meist sofort, wie der Gegenüber sich momentan
mehr oder weniger fühlt. Die Ausstrahlung ist ja auch nicht mehr als
Energie. Ich denke, dass da auch viel über Quantenebene geht und
Quantenphysik ist ja sowieso sehr interessant. :)
Ich habe z.B. auch durch die blöde Pandemie, meine Lieber zur
Holzbearbeitung gefunden. Hier meine bisher abgeschlossenen Projekte:
https://www.jotoma.de/holzprojekte/ Aber bin nun auch nebenbei dabei, so
alte Dinge, wie u.a. meinen Atari wieder flott zu bekommen und zu
konservieren. Ist sowieso allgemein schon sehr interessant, du was ich
alles in der Pandemie gefunden habe, wofür ich vorher zu faul für war.
Allgemein alles was mit Handwerken zu tun hat. Egal ob Streichen, kleine
Wasserinstallations-Sachen oder Heimwerken allgemein. Und auch mal was
backen. :)
Der Mensch sollte allgemein endlich anfangen, viel, viel weniger zu
konsumieren und wieder anfangen mehr selber zu schaffen. Doch leider
sind viele so in diesem Mediensumpf der Eliten untergegangen, dass sie
viele schöne Dinge im Leben gar nicht mehr (richtig) wahrnehmen.
Stefan ⛄ F. schrieb:> Das kommt von den Medien, deren Programm tatsächlich zunehmen> komprimiert ist, in jeder Hinsicht. Wir sind daran gewohnt, dass Schlag> auf Schlag etwas aufregendes passiert: Bäm, Bäm, Bam. Wenn wir genug> aufgedreht sind, langweilen wir uns sofort, wenn mal nichts passiert.> Das ist reine Kopfsache.
Das perfide daran ist, dass all diese wahnsinnig wichtigen
Informationen, die ständig auf uns einprasseln, zumeist keine reale
Bedeutung für uns haben, in dem Sinne, dass wir eine relevante
Entscheidung davon abhängig machen könnten. Warum meint man zB in der
Redaktion der Tagesschau, man müsse mir unbedingt zu wissen geben, dass
jetzt der Prozess um den Tod von George Floyd beginnt, und das auch noch
als Hauptthema?
Johannes M. schrieb:> Der Mensch sollte allgemein endlich anfangen, viel, viel weniger zu> konsumieren und wieder anfangen mehr selber zu schaffen. Doch leider> sind viele so in diesem Mediensumpf der Eliten untergegangen, dass sie> viele schöne Dinge im Leben gar nicht mehr (richtig) wahrnehmen.
Es handelt sich um eine neue Art Religion, mithin Opium für das Volk,
nur diesmal nicht zum Einschläfern.
Percy N. schrieb:> Johannes M. schrieb:>> Der Mensch sollte allgemein endlich anfangen, viel, viel weniger zu>> konsumieren und wieder anfangen mehr selber zu schaffen. Doch leider>> sind viele so in diesem Mediensumpf der Eliten untergegangen, dass sie>> viele schöne Dinge im Leben gar nicht mehr (richtig) wahrnehmen.>> Es handelt sich um eine neue Art Religion, mithin Opium für das Volk,> nur diesmal nicht zum Einschläfern.
Stimmt, da hast Du recht! Hast Du schon die Serie »American Gods« auf
Amazon Prime gesehen? In der Serie macht sich der "Gott" Odin auf, seine
alten "Mitgötter" zusammenzuklauben, um in den Krieg gegen die "neuen
Götter" wie eben Konsum bzw. Medien aka. Media und so zu gehen. Die
Serie ist eigentlich Quatsch und habe sie nach der 1. Staffel
abgebrochen, aber sie enthält einen wirklich wahren Kern. Eben, dass
sich viele Menschen - eben wie Du schon sagtest - dieser neuen
Medienreligion und dem Konsum zuwenden. Fürchterlich!
Wenn man dann versucht, die Leute auf so was aufmerksam zu machen, dann
wird man nieder getrampelt. Das erinnert mich sehr an den Film
Idiocracy, auf den wird immer mehr hinarbeiten, wenn das so weitergeht.
Ich hoffe, dass dieser ganze Irrsinn und diese ganze Gängelei und
Verarsche des Volkes bald ein Ende hat und bessere Zeiten kommen. Die
Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. ;)
Whow, jetzt haben wir aber einen Schlenker hingelegt. Von angeblich
nicht alternden Elkos bis hin zur Sinnfrage! Jetzt fehlt aber mindestens
ein Querdenker...dann bleibe ich dabei :-)
Gruß Rainer
Da teilt auch schon wieder jemand Minuspunkte aus. Dem fehlt auch Liebe.
:)
Übrigens: Ich hab' heut mal den Plastikdeckel von dem Blähmännchen
abgemacht. Ist nichts aufgebrochen. Dachte, weil der so aufgebläht
aussieht, dass da schon was raus ist - kenn solche Elkoarten nicht -,
aber nö, alles Paletti. Werde ihn trotzdem Tauschen, aufgrund des Alters
und der Wärme, die er ausgesetzt war.
Allgemein werde ich alle Elkos im Monitor und dem ATARI Netzteil
tauschen. Die auf dem ATARI Mainboard, werde ich erst mal lassen, da die
ja nie solcher Wärme und Belastung ausgesetzt wurden, wie die im Monitor
oder dem Netzteil.
Ich weiß nicht, aber auf dem in Beitrag
Beitrag "Re: Elkos die nicht altern?" oben ist sind ja
zwei Folienkondensatoren, die so merkwürdige Bläschen auf dem Gehäuse
haben. Weiß nicht ob das irgend ein Kleber oder so ist oder ob die schon
recht warm geworden sind? Auf dem Mainboard des Monitors sind welche,
die auch nicht mehr glänzend sind, sondern auch schon matt geworden
sind. Tauschen oder lassen?
Johannes M. schrieb:> Allgemein werde ich alle Elkos im Monitor und dem ATARI Netzteil> tauschen.
Ganz ehrlich, ich würde das nicht tun.
Du kennst doch gar nicht Anforderungen an die einzelnen Elkos. Da gibt
es deutlich mehr als nur Spannung und Kapazität, zum Beispiel den ESR.
Mal soll er möglichst niedrig sein, mal darf er nicht zu niedrig sein.
Du riskierst damit nur unnötig, das Gerät kaputt zu machen und dann
weißt du am Ende nicht, wo jetzt genau der Fehler steckt.
Johannes M. schrieb:> Als spiritueller und gläubiger Mensch, der zudem hypersensitiv ist,> spürt man sowieso so einiges, was in der Welt und Umgebung so umgeht. Da> braucht man keine Medien für. Da läuft viel über die> Ätherisch-Energetische-Ebene. Und wenn man dann auch noch empathisch> ist, fühlt man sowieso meist sofort, wie der Gegenüber sich momentan> mehr oder weniger fühlt. Die Ausstrahlung ist ja auch nicht mehr als> Energie. Ich denke, dass da auch viel über Quantenebene geht und> Quantenphysik ist ja sowieso sehr interessant. :)
Kannst Du nicht Hilfe in einem Esoterik-Forum suchen? Dort haben Deine
Gleichgesinnten sicher auch eine Lösung für Deine Elkos.
Rainer Z. schrieb:> Kannst Du nicht Hilfe in einem Esoterik-Forum suchen?
Lass nur, Leute wie wir verstehen das nicht. Einfach weg ignorieren,
dann blamiert sich niemand.
Johannes M. schrieb:> Übrigens: Ich hab' heut mal den Plastikdeckel von dem Blähmännchen> abgemacht. Ist nichts aufgebrochen. Dachte, weil der so aufgebläht> aussieht, dass da schon was raus ist - kenn solche Elkoarten nicht -,> aber nö, alles Paletti. Werde ihn trotzdem Tauschen, aufgrund des Alters> und der Wärme, die er ausgesetzt war.
Immer wieder Ersatz noch Sicht und Gefühl.
Schaff dir lieber ein C-Meßgerät an!
Gibt es schon für 15 EUR. Oder ein gescheites MM.
> aber nö, alles Paletti. Werde ihn trotzdem Tauschen, aufgrund des Alters> und der Wärme, die er ausgesetzt war.
Naja, kann man machen wenn man Langeweile hat, aber wuerde ich nicht
unbedingt machen wenn er nicht offensichtlich defekt ist.
Dieser Elko wird relativ wenig belastet. Solange seine Kapazitaet
noch halbwegs stimmt geht das Netzteil. Das ist anders bei den
Ausgangselkos.
> Unglaublich... es zeigt sich doch immer wieder, wie scheiße die meisten> Männer sind.
Kuck mal in einen spiegel. Ich glaube mit dir stimmt was nicht.
Wenn wir unfreundlich sind dann sieht das anders aus.
Olaf
Johannes M. schrieb im Beitrag #6638619:
> es zeigt sich doch immer wieder, wie scheiße die meisten> Männer sind
Ja, alle sind schrecklich, nur du nicht. Das passiert, wenn man zu lange
in seiner eigenen Corona Blase gefangen ist.
Matthias S. schrieb:> Olaf schrieb:>> niemand bereit ist 4-500Euro fuer eine Reparatur zu bezahlen>> Wo auch? Es gibt keine Werkstätten mehr.
Das wiederum liegt daran, daß sie 4-500 EUR verlangt haben.
Die Gier der Reparaturhansel war unbeschreiblich,
damit haben sie sich verzichtbar gemacht,
man kauft heute eben neu an statt sich den Ferengies auszuliefern.
Ähnliches passiert mit den KFZ Werkstätten.
Es geht nicht darum, den Leuten keinen fairen Stundenlohn zu zahlen,
und damit meine ich nicht die 20 EUR die der Mitarbeiter bekommt
sondern die 80 EUR die die Firma kassiert.
Es geht darum, daß Preise meist festgelegt wurden nach
Neupreis - 20%
auch wenn es in 10 Minuten erledigt war.
Und es geht darum, daß man ahnungslos beim reparieren war,
erst Fehler suchen musste weil man sich nicht mehr mit den
Geräten auskannte, und der Kunde diese Lehrzeit zahlen sollte.
Man kann verstehen, daß sich bei der Vielzahl von Geräten
nicht mehr jeder mit jedem auskennt und die Fehlerbilder aus dem ff
sah.
Aber dann muss man sich halt spezialisieren, nur Geräte eines bestimmten
Herstellers oder eine bestimmte Bauart annehmen, eventuell
deutschlandweit. Auf die Art hat man auch den Vorteil, sich viele
Prüfmittel "Testbed" zuzulegen genau zugeschnitten auf die Geräte und
deren Reparaturen, damit man den Fehler schnell analysiert, schnell
beheben kann.
Wollte keiner, bringt ja kein Geld, lieber lässt man jeden Kunden eine
extensive Fehlersuche bezahlen mit einer Reparatur die dann doch nicht
zum Ergebnis führte.
Kein Wunder, daß es keine Kunden mehr gibt.
Ist ja ähnlich wie beim KFZ: Wenn ich selber mir die Ersatzteile kaufe,
für die Reparatur 4 Stunden brauche, warum rechnet eine Firma dann für
dieselbe Reparatur mehr als 4 Stunden ab und für die Ersatzteile das
mindestens 3-fache ? Die sollten Erfahrung haben und Mengenrabatt beim
Einkauf bekommen, also ZUMINDEST nicht schlechter sein als man selbst.
Sind sie aber.
Dann zahlt man doch nicht deren üppige Stundenlöhne wenn man es
vermeiden kann.
Johannes M. schrieb im Beitrag #6638619:
> verspottend. Vermutlich wäre ich in einem Esotherikforum wirklich besser> aufgehoben, weil es da weitaus weniger Trolle und unausgeglichene
Ich frage mich immer wieder: WARUM? Warum kannst du das nicht einfach
ignorieren und drüber weg gehen?
Ja, da ist einer mit einer anderen Meinung,
Ja, der vermag sich vielleicht nur etwas rustikal auszudrücken.
Und? Mußt du dann übers Stöckchen springen? Musst du? Wirklich? Was
sprichst du von Ausgeglichenheit, wenn dich jeder negative Kommentar
triggert? Dann noch in einer Art und Weise, die unterste Schublade ist.
Aber Respekt einfordern - das ist dir ja sooo wichtig. Alles klar.
btw: Respekt hätte ich vor dir gehabt, wenn du Einwürfe einfach
ignorierst oder wenigstens mit Humor (nichtmal Ironie und Sarkasmus
erforderlich) antworten würdest. Aber was kommt? Die total beleidigte
Leberwurst, die aus ihrem Energiefeld gefallen ist.
MeierKurt schrieb:> Aber Respekt einfordern
Es gibt halt Menschen, die keine Ahnung haben von Respekt...und genau
diese treffen sich dann in einschlägigen Häkelrunden, um sich ihre
krusen Weltbilder gegenseitig zu bestätigen :-)
Gruß Rainer
> diese treffen sich dann in einschlägigen Häkelrunden, um sich ihre> krusen Weltbilder gegenseitig zu bestätigen :-)
Hm..bis zum 1.4 ist es leider etwas kurz, aber vielleicht sollte man
einen Elkonisator entwickeln dessen quadrierte Elkostrahlung den Saft im
Elko wieder rechtsdrehend belebt und die Gummipoempels unten am Elko
wieder erweicht. Damit einmal ueber den eingebauten Elko streicheln und
er ist genauso gut wie neu. Sagen wir mal 500Euro pro Geraet? Die
Hifiausfuehrungen mit aeolischem Gleichrichter kostet natuerlich extra.
In jedem Versandhaus neben Wuenschelruten und Magnetarmbaender! :-)
Dann noch so ein Influenzer-Handpueppchen gekauft und schon rollen die
Millionen.
Olaf
Michael B. schrieb:> Ist ja ähnlich wie beim KFZ: Wenn ich selber mir die Ersatzteile kaufe,> für die Reparatur 4 Stunden brauche, warum rechnet eine Firma dann für> dieselbe Reparatur mehr als 4 Stunden ab und für die Ersatzteile das> mindestens 3-fache ?
Das kann ich dir nicht sagen. Bei mir haben sie noch nie mehr Stunden
abgerechnet als ich vermutlich selbst brauchen würde. Eher anders herum.
Vielleicht gehst du in die falsche Werkstatt.
Johnnii360 schrieb im Beitrag #6638667:
> Ich klink mich jetzt wirklich hier aus. Ist nur Zeitverschwendung. Da> poste ich lieber in meinem Esotherikforum weiter und unterhalte mich mit> empathischen Menschen.
Lass Dir dort am Besten gleich erläutern, was Karma bedeutet.
> Das kann ich dir nicht sagen. Bei mir haben sie noch nie mehr Stunden> abgerechnet als ich vermutlich selbst brauchen würde. Eher anders herum.
Ich hatte mal einen Freund der war Radio und Fernsehtechniker. Der hat
mir mal erzaehlt das die das immer etwas ausgleichen. Wenn man Glueck
hat und den Fehler gleich in 10min findet weil man das Chassis und den
Fehler auswendig kannte hat man trotzdem 1h berechnet. Wenn man dagegen
Pech hatte und es hat 10h gebraucht hat man weniger abgerechnet.
Das ist natuerlich bei der Reparatur ein bisschen das Problem das man
vorher
nur so grob sagen kann wie lange es dauert und man da halt in beiden
Richtungen Ueberraschungen erleben kann. Obwohl ich fuer mich und auch
mal fuer Freunde/Familie praktisch alles repariere, fuer Geld wuerde ich
den Job nicht machen wollen.
Olaf
Olaf schrieb:> fuer Geld wuerde ich> den Job nicht machen wollen.
Ich auch nicht. Ist einfach undankbar in jeder Hinsicht. Vor langer Zeit
mußte ich mit meinem Vater (ein interessierter Maschinenschlosser) immer
die elend schweren Fernseher zur Reparatur mitschleppen. Damals wurde
quasi unter Kumpel für 10 oder 20DM "gearbeitet". Da aber in kurzer
Zeit die Leute echt aufdringlich wurden (es spricht sich halt immer rum,
wenn jemand was mach), hat mein Vater die Sache wieder aufgegeben. Zu
meiner großen Freude :-) Das dabei niemand reich geworden ist, brauche
ich sicher nicht zu sagen...es war eher das Gegenteil der Fall...
Gruß Rainer
Genau, kommt mal wieder zum Thema, bitteschön!
Johannes M. schrieb im Beitrag #6638619:
> Da meint man echt, man hat endlich mal Leute getroffen, mit denen man> sich gesittet und gepflegt unterhalten kann und dann wird man wieder mal> enttäuscht. Ich vermisse echt die 1990er Jahre, wo das Niveau und der> Respekt in den Foren noch hoch waren. Doch seit ca. 2010 kippte immer> mehr ins negative und es gesellten sich immer mehr Psycho- und> Soziopathen den Foren hinzu.
Bevor Johannes M. alias Johnnii360 mitsamt seinen Elkos zum
Esiteriker-Forum wechselte, war es wenigstens noch unterhaltsam hier.
Johannes M. schrieb:> Da teilt auch schon wieder jemand Minuspunkte aus. Dem fehlt auch Liebe.> :)
Es mag hier manchmal auch nicht ganz berechtigte "-" geben.
(Habe ich gehört bzw. gelesen.)
Auch ohne was davon zu sehen, lassen sich Stellen vermuten:
Johannes M. schrieb im Beitrag #6637127:
> Manfred schrieb:>> Johannes M. schrieb:>>>> einen korossionseffekt durch corona in>>>>>>> Soll das jetzt ein Scherz sein? Wie bitte soll ein Grippevirus Korrosion>>> in einem nicht organischen Bauteil verursachen?>>>> Vielleicht liest Du mal nach, was Corona im elektrotechnischen Sinn>> bedeutet anstatt hier Blödfug zu kommentieren?>> Ah, wieder ein Troll, der der Erklärung nicht mächtig ist und> rumstänkert. Na, hat dich Muddi heut wohl nicht drauf gelassen?! :P
(...was einem schlicht die Sprache verschlägt.)
Johannes M. schrieb:> Als spiritueller und gläubiger Mensch, der zudem hypersensitiv ist,> spürt man sowieso so einiges, was in der Welt und Umgebung so umgeht. Da> braucht man keine Medien für. Da läuft viel über die> Ätherisch-Energetische-Ebene. Und wenn man dann auch noch empathisch> ist, fühlt man sowieso meist sofort, wie der Gegenüber sich momentan> mehr oder weniger fühlt. Die Ausstrahlung ist ja auch nicht mehr als> Energie. Ich denke, dass da auch viel über Quantenebene geht und> Quantenphysik ist ja sowieso sehr interessant. :)
(...sehr interessant, unbedingt.)
Johannes M. schrieb:> Da teilt auch schon wieder jemand Minuspunkte aus. Dem fehlt auch Liebe.> :)
(...na klar, was sonst.)
> Übrigens: Ich hab' heut mal den Plastikdeckel von dem Blähmännchen> abgemacht. Ist nichts aufgebrochen. Dachte, weil der so aufgebläht> aussieht, dass da schon was raus ist - kenn solche Elkoarten nicht
(...was kennst Du denn? Und lesen kannst Du - ja/nein?)
> aber nö, alles Paletti. Werde ihn trotzdem Tauschen, aufgrund des Alters> und der Wärme, die er ausgesetzt war.
(...sicher. Egal, was "andere sagen" - nur so klappt's!)
Johannes M. hatte im Beitrag #6638619 sicherlich sagen wollen:
> Unglaublich... nicht weiterzuempfehlen
(...ui, mal richtig. Aber Du machst ja doch, was Du willst...
Und "man" fragt sich in der Hauptsache: "Wozu dieser Thread?")
Johannes M. schrieb im Beitrag #6638619:
> Gefühlskrüppel, unreif, unempathisch
(...unsympathisch mit Gefühlsknüppel einseif? Hmja, "wir"
sind manchmal etwas trollegosozialophob, echt ein Problem.
"Sowas mögen wir nicht so gerne." Volloverwunderlich, ne?)
Johannes M. schrieb im Beitrag #6638619:
> wie scheiße die meisten Männer sind
(...Zibbel ab, und Dein Problem ist keines mehr. Nicht?)
Voll sorry, daß ich mich zuletzt zu gew. offenen Wahrheiten
hinreißen habe lassen - wo ich doch so ruhig begonnen hatte.
@Johann-ES (oder wie war der einzig richtige Name?):
Du bist so "Girlie" und hypersensibel und völlig
realitätsfremd, daß Du gar nicht merkst, Dich selbst ggübr.
anderen als A55h013 par excellence aufzuführen.
Das ist sicherlich auch im RL nicht anders bei Dir - denn
Du glaubst ja "aus vollster Überzeugung", ein besonderes
Elite-Beispiel eines guten Menschen zu sein.
Was für'n fataler Irrtum (Dein RL-Umfeld tut mir echt leid.)
Das schrieb ich übrigens nicht, um Dich zu ärgern / noch zu
weiteren "fröhlichen Glaubens- /anderen Bekenntnis- Ergüssen"
herauszufordern.
Sondern um Deine Sicht darauf zu lenken, was schief lief.
"Durch Deine Schuld. Durch Deine Schuld. Durch Deine gr..."!
"Dem Deinen vergleichbaren Sprachschatz" (vglb. Frechheiten)
nutzte ich, weil Du (siehe oben) auf ruhiges Argumentieren
nicht "anzuspringen" scheinst.
Das soll Dir aber nur bewußt machen: Es liegt an Dir.
Helfen ... könnte ja möglicherweise eine Aufarbeitung
Deiner Traumata plus gezielte Umkonditionierung durch
Psycho(gesprächs- evtl. auch medikamentöse)therapie.
Sonst könntest Du irgendwann mal völlig allein sein - weil
Du ((fast) nur fordernd, (kaum) nicht wirklich viel gebend)
alle vergraulen wirst.
Was dadurch aus Dir werden könnte - brrr...
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass manche Leute mit aller Kraft andere
Leute von sich fern halten wollen. Also ob die aktuelle Pandemie nicht
schon genug einsam macht.
Auch mal den rot eingekreisten Bereich checken - das rechte Bein sieht
irgendwie merkwürdig aus... aber vielleicht is' ja auch nix.
Ach ja - Tantaliden seh' ich übrigens keine in diesem Netzteil. Man
korrigiere mich, sollte ich's am Auge haben... ;-)